10:44:40 | Dienstag, 29. Juli 2008
In Italien ist ein Erzbischof in die Fänge der Untersuchungsbehörden geraten. Jetzt wird gehofft, daß es ihm wieder so ergeht wie vor sechs Jahren.
(kreuz.net) Der Präfekt der Bischofskongregation, Giovanni Battista Kardinal Re (74), befindet sich gegenwärtig
in dem 2500-Seelen-Ort Ravello an der Amalfiküste.
Das berichtete die Webseite ‘positanonews.com’ am
Sonntag.
Ravallo gehört zur Erzdiözese Salerno. Grund für den Besuch des Kardinals ist angeblich der
dortige Erzbischof, Mons. Gerardo Pierro (73), gegen den derzeit eine Strafuntersuchung läuft.
Es geht
um ein großes und zentral gelegenes Hotel in Salerno, das sich Villaggio San Giuseppe nennt und der Erzdiözese
gehört.
Das imposante und zentral gelegene Gebäude war zunächst ein einfaches Ferienlager für Jugendliche.
Dann wurde es von der Erzdiözese auch mit staatlichen Geldern umgebaut und nennt sich jetzt „Villaggio
San Giuseppe“.
Die neue Anlage hat einen geschätzten Wert von zehn Millionen Euro. Es besteht aus vierzig
Zimmern, Versammlungsräumen, einem Restaurant, einer Küche und einem Schwimmbecken.
Doch jetzt gibt
es Probleme mit der Finanzfahndung.
In der Angelegenheit werden zwölf Personen untersucht, unter ihnen
auch der ehemalige Verwalter des Hauses, Hw. Comincio Lanzara.
Die von der Staatsanwaltschaft vermuteten
Delikte sind Betrug zu Schaden des Staates, Nichtbeachtung des Baurechtes und Falschaussage.
Am vergangenen
Samstag wurde das Gebäude sogar von der Polizei beschlagnahmt.
Die Untersuchung nahm ihren Ausgang von
einem dem Vatikan vorgelegten Bericht. Eine Kopie davon wurde der italienischen Staatsanwaltschaft zugeschickt.
Verfasser des Textes ist ein ehemaliger Mitarbeiter des ‘Diözesanen Institutes für die Unterstützung
des Klerus’.
Inzwischen hat sich der Erzbischof von Salerno in einem Brief an die Gläubigen gewandt
und auf die Rechtmäßigkeit seines Vorgehens bestanden.
Die Anlage Villaggio San Giuseppe sei kein Fünf-Sterne-Hotel,
sondern ein Haus für Ferien, das vor allem für Jugendliche, Gruppen, Vereinigungen und Bewegungen bestimmt
sei, die sich teure kommerzielle Betriebe nicht leisten könnten.
Ein Tag mit Vollpension kostet im Villaggio
San Giuseppe 38 Euro. Für Behinderte ist der Aufenthalt gratis.
Es ist nicht das erste Mal, daß Erzbischof
Pierro ins Visier der Untersuchungsbehörden gerät.
Vor sechs Jahren beschuldigte ihn die Staatsanwaltschaft
der Unterschlagung. Die Untersuchungen verliefen allerdings im Sand.
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#11
Przybislav Iamesseblo 09:45:20 | Donnerstag, 31. Juli 2008
#10
Leblhuber 01:07:52 | Donnerstag, 31. Juli 2008
#9
Przybislav Iamesseblo 00:36:19 | Donnerstag, 31. Juli 2008
#8
Messdiener 23:25:14 | Mittwoch, 30. Juli 2008
#7
Przybislav Iamesseblo 09:54:38 | Mittwoch, 30. Juli 2008
#6
rockdino † 20:30:45 | Dienstag, 29. Juli 2008
#5
Gunsenum 13:20:47 | Dienstag, 29. Juli 2008
#4
neverland 13:18:57 | Dienstag, 29. Juli 2008
#3
Gunsenum 13:17:54 | Dienstag, 29. Juli 2008
#2
LandorganistII 12:46:41 | Dienstag, 29. Juli 2008
#1
Przybislav Iamesseblo 11:22:01 | Dienstag, 29. Juli 2008