Ein Schnauz- und Krawattenjesuit hat sich kürzlich in einem Fernseh-Gespräch zu Nahtod-Erlebnissen und Jenseitsvorstellungen geäußert.
„Der Flug zum Himmel“ von Hieronymus Bosch († 1516)
(kreuz.net) Am vergangenen Montag wurde der Pater Hans Goller SJ (65) im ‘Österreichischen Rundfunk’
gefragt, ob er an ein Leben nach dem Tod glaube.
Der Geistliche ist ordentlicher Professor am Institut
für Christliche Philosophie an der Universität Innsbruck. Er hat sich in der Vergangenheit auch mit
Nahtod-Erfahrungen beschäftigt.
Pater Goller äußerte sich als Studiogast in der Sendung ‘Tirol heute’.
Vor laufender Kamera wurde er von dem Moderator der Sendung gefragt, ob er an ein Weiterleben nach dem
Tod und an eine Wiederbegegnung mit seinen Verwandten glaube.
Der Jesuit atmete tief ein und begann,
sich in seinem Drehstuhl zu wenden: „Also, ich muß sagen, mir persönlich ist das im Moment keine wichtige
Frage“ – so die Erklärung des Spezialisten für Nahtod-Erfahrungen:
„Ich habe eher das Gefühl, es wird
schon passen – es wird schon in Ordnung sein.“
Er glaube an „irgendein Fortleben“. Dabei könne er sich
natürlich auch nicht vorstellen, wie das aussehen soll.
Einen Widerspruch zwischen seiner Stellung als
Kirchenmann und als sogenannter Wissenschaftler sieht Pater Goller nicht.
Denn er beschränkt sich –
nach eigenen Angaben – in seinem Nachdenken über den Themenbereich auf die akademisch-philosophische
Frage, inwieweit die These eines Weiterlebens nach dem Tod vernünftig sei und intellektuell gerechtfertigt
werden könne.
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30 Lesermeinungen
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Interessant: Interessant ist, dass der Artikel einen Satz von Prof. Göller nicht wiedergibt: Es sei „vernünftig,
an eine Form des Weiterlebens zu glauben.“ Wieso wohl geht der Artikel darauf nicht ein? Das ganze Interview
findet man übrigens hier: hier your.orf.at/bheute/player.php?id=tir&day=200… Recht unspektakulär.
Ein christlicher Philosoph erklärt, womit sich eine Tagung von Philosophen beschäftigt; er erklärt,
dass er selbst Nahtod-Erfahrungen als Hinweis darauf deutet, dass es vernünftig sei, an ein Leben nach
dem Tod zu glauben; und auf die Frage, ob er daran glaube, seine Verwandten wiederzusehen, sagt er, er
glaube an ein Fortleben, könne sich das aber nicht genau vorstellen, wie das aussieht, und als Philosoph
und auch in seinem persönlichen Denken sei das im Moment nicht so das herausragende Thema, da es ihm
eher darum gehe, nachzuweisen, dass der Glaube an ein Leben nach dem Tod mit der menschlichen Vernunft
vereinbar sei. Keine Ahnung, warum man daraus so ein Häresiegeschrei machen und den Untergang des Jesuitenordens
beschwören muss. Im Gegenteil: Ein herzeigbarer, nicht so entsetztlich verklemmt-neurotischer Priester/Jesuit/Professor,
der seine Arbeit in allgemeinverständlicher Weise einem Fernsehpublikum darstellt.
Schau’n mer doch mal Ich habe die Sendung nicht gesehen und weiß daher nicht, ob sie hier korrekt wiedergegeben
ist. Aber schauen wir uns doch mal die Beschreibung an: […] ob er an ein Weiterleben nach dem Tod und
an eine Wiederbegegnung mit seinen Verwandten glaube. […] „Also, ich muß sagen, mir persönlich ist
das im Moment keine wichtige Frage“ Das ist nicht häretisch. „Ich habe eher das Gefühl, es wird schon
passen – es wird schon in Ordnung sein.“ Vertrauen in Gott. Meines Wissens auch nicht häretisch. Er glaube
an „irgendein Fortleben“. Da die Bibel das Leben nach dem Tod nur in Gleichnissen beschreibt (Hochzeitsmahl,
Schafe/Böcke, himmlische Stadt), nicht aber in exakten, gleichsam „wissenschaftlichen“ Aussagen, ist
die Aussage, man glaube an „irgendein Fortleben“ ziemlich genau das, was man als Christ dazu wissenschaftlich
fundiert sagen und bekennen kann. Also auch nicht häretisch. Dabei könne er sich natürlich auch nicht
vorstellen, wie das aussehen soll. Die Bibel liefert ja auch nur Bildreden. Einen Widerspruch zwischen
seiner Stellung als Kirchenmann und als […] Wissenschaftler sieht Pater Goller nicht. Es besteht ja
auch keiner. Denn er beschränkt sich […] in seinem Nachdenken über den Themenbereich auf die akademisch-philosophische
Frage, inwieweit die These eines Weiterlebens nach dem Tod vernünftig sei und intellektuell gerechtfertigt
werden könne. Genau das ist sein Job als Philosoph. Summa summarum: Vielleicht etwas hemdsärmelig, aber
keineswegs häretisch.
Arg protestantisch klingen die „platten“ Worte des zitierten Paters. Die Existenz des Menschen nach dem
Tode ist Glaubensgut und Wahrheit. Wer sich ausführlich mit diesem Thema befassen möchte, dem sei die
Lektüre des ganz hervorragenden Buches „Eschatologie“ angeraten; Verfasser: Benedikt XVI.
Leben nach dem Tod und Nahtoderfahrung… …sind zwei völlig verschiedene Dinge. Der Patient, der eine
sog. Nahtoderfahrung hat, ist eben noch lange NICHT tot und hat, da er uns detailliert davon berichten
kann, offenbar – trotz dieser kritischen Situation – wieder das volle Bewusstsein erlangt. Eine Nahtoderfahrung
kann uns daher rein garnichts darüber sagen, was nach unserem Tod geschieht.
Ein Armutszeugnis für einen Jesuiten Der Jesuit atmete tief ein und begann, sich in seinem Drehstuhl
zu wenden: „Also, ich muß sagen, mir persönlich ist das im Moment keine wichtige Frage“ – so die Erklärung
des Spezialisten für Nahtod-Erfahrungen: „Ich habe eher das Gefühl, es wird schon passen – es wird schon
in Ordnung sein.“ Er glaube an „irgendein Fortleben“. Dabei könne er sich natürlich auch nicht vorstellen,
wie das aussehen soll. Das ist eine Bankrotterklärung dieses Jesuiten. Normalerweise sollte gerade ein
Pater den Glauben an das Leben nach dem Tod so vorleben, wie ihn die katholische Kirche lehrt.
Ein Priester sollte schon ans Jenseits glauben… an diesem Beispiel wird sichtbar, wie die Wiss.ideologie
Menschen vom Glauben entfremdet, sodass sie am Ende selbst nicht mehr an das glauben, was sie eigentlich
beim Vollzug einer jeden Messe vorbeten. Es steht wirklich schlecht um die Jesuiten. Ich konnte das damals
auch ganz gut bei denen miterleben. Da hat jeder seine Interessen und studiert wird was das Zeug hält,
Exerzitien werden veranstaltet, Bloß dem Glauben scheint das alles nicht wirklich förderlich zu sein.
Im Patrik gibt es eine Geschichte. Ein alter Mönch war gestorben und in Sarg gelegt. Die Brüder beteten
am Sarg Psalmen in Reihenfolge rum um die Uhr. In dritter Nacht erhebte sich der Verstorbene. Er saß
im Sarg und weinte bitter. Der Wachmönch rief in Panik und verschreckt alle Brüder auf. Sie kamen alle
gleich sehr aufgeregt. Der Abt fragte den weinenden Mönch mit dem Namen Aphanassij (Unsterblicher), was
hast du da gesehen. Er gab kein Wort von sich her und weinte untröstlich weiter. Sag bitte, ich flehe
dich, was hast Du um Gottes willen da gesehen. Aphanssij schluchzend sagte nun leise mit schmerzlichem
Ton: Brüder, ich beschwöre euch, liebt einander. Danach lebte er verschlossen und im strengen Schweigen
noch 12 Jahre und dann ging endgültig fort. Mann kann vermuten, er schwieg in Schreck und Furcht von
dort Erlebtem, um keine Sünde auch nur im Wort zu begehen. Christus sagte, ja, es wird (sogar) das jede
müßige Wort gerichtet sein.
Ein Witz mal wieder Aber man ist es ja so gewohnt. Glaube an die leibliche Auferstehung – Fehlanzeige
bei unseren Geistlichen. So hat in einem theologischen Gespräch der Spiritual eines Priesterseminars
eben diese mir gegenüber geleugnet – der Spiritual eines Priesterseminars, der für die geistliche Ausbildung
unserer Priester verantwortlich ist, leugnet die leibliche Auferstehung! Die katholische Kirche ist von
innen verrottet, morsch, in Verwesung begriffen. Und die Jesuiten bilden dabei die Speerspitze des Unglaubens.
Dieses Dreckspack würde nicht mal an die Auferstehung glauben wenn jemand vor deren Augen von den Toten
aufersteht und in den Himmel auffährt.
#22 Florian Geyer 19:42:48 | Dienstag, 29. Juli 2008
die Existenz der unsterblichen Seele ist bittere Realität und wird auch durch die Quantentheorie bewiesen.
(Für die die an die mannigfaltigen persönlichen Zeugnisse nicht glauben)
part 2 um Kreuzzeichen Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Beim Kreuz)
Ich glaube an Gott, / den Vater, den Allmächtigen, / den Schöpfer des Himmels und der Erde, / und an
Jesus Christus, / seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, / empfangen durch den Heiligen Geist, / geboren
von der Jungfrau Maria, / gelitten unter Pontius Pilatus, / gekreuzigt, gestorben und begraben, / hinabgestiegen
in das Reich des Todes, / am dritten Tage auferstanden von den Toten, / aufgefahren in den Himmel; / er
sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; / von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden
und die Toten. / Ich glaube an den Heiligen Geist, / die heilige katholische Kirche, / Gemeinschaft der
Heiligen, / Vergebung der Sünden, / Auferstehung der Toten / und das ewige Leben. / Amen. a) Ehre sei
dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen a) Vater unser im Himmel, Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im
Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben
unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein
ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. a1) Gegrüßet seist du, Maria, voll
der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines
Leibes, Jesus, der in uns den Glauben …
Horst Schimanski Wo bleibt denn da die Solidarität. Sie denken wohl nur an den Mammon und die andern
sühnen. Und mich halten Sie auch davon ab, an dem Gebetssturm teilzunehmen…
@Aleph: Ich hau’ mir jetzt noch ein klitzekleines Pilz zwischen Leber und Milz und dann geht’s nochmal
ab auf’s Präsidium. Der Schrader, dieser Anfänger, kommt mal wieder nich zurecht…
@sirilo das juckt jetzt keinen. viel wichtiger: 18 uhr!!! gemeinsamer Sühnerosenkranz aller kreuznetler.
Legt das Forum eine Rosenkranzlänge lahm. Als Protest gegen die Sünde. Was auch immer Sünde sein mag –
WIR sind dagegen! Weitersagen!
#5 timpressum † 15:32:14 | Dienstag, 29. Juli 2008
But ay, there’s the rub… War denn mal schon jemand drüben und kann sagen, was abgeht? Insofern bleibt
die Hiffnung auf die Auferstehung und das Ewige Leben ein durch Christi Auferstehung eine zwar sehr begründete –
aber wie das passiert wissen wir nicht!
Reinkarnation war im Frühchristentum… …mit hoher Wahrscheinlichkeit fester Bestandteil des Wissens
(= nicht des Glaubens), ist nur, wie vieles andere auch, später herausgefiltert worden. Interessierten
empfehle ich: James M. Pryse Reinkarnation im Neuen Testament www.schirner.com Ist ja auch logisch, daß
die Amtskirche bei nur „einer Runde“ bessere Möglichkeiten hat, Macht auszuüben. Nur schade, daß sich
heute wirklich niemand mit diesem essentiellen Thema beschäftigt.
Nick Knatterton läßt grüßen! habe hier gerade einr echt passendes Video zum Thema gefunden! Bei MInute
5:23 wird klar, warum es so gut paßt!!! www.youtube.com/watch?v=Oyzdpd7tyxs&…