Wiedergeburt der Dalmatika + Bestätigt + Neue Kirche der Piusbruderschaft + Keine potentiellen Kunden + Bruch mit der Art des Pastoralkonzil, die Wahrheit zu bestimmen
Papst Benedikt XVI. bei der Abschlußmesse des Weltjugendtags.
Wiedergeburt der Dalmatika
Australien. Während der Abschlußmesse beim Weltjugendtag in Sydney trug
Papst Benedikt XVI. unter seinem Meßgewand eine Dalmatika. Es handelt sich um das mit Ärmeln versehene
liturgische Gewand des Diakons. Bei Pontifikalämtern wird die Dalmatika von katholischen Bischöfen unter
dem Meßgewand getragen. Dieser Usus wird von Vertretern der in den späten 60er Jahren entstandenen Konzilskirche
ignoriert.
Bestätigt
Vatikan. Die Gottesdienstkongregation hat den ersten Teil des neuen Meßbuchs
in englischer Sprache genehmigt. Das berichtete die Vatikanzeitung ‘L’Osservatore Romano’. Der gebilligte
Teil umfaßt den Bußakt, das Gloria, das Credo, das Hochgebet und das Vater Unser. Laut einem Vertreter
der US-Bischofskonferenz enthält der approbierte Teil kaum Veränderungen. Über den zweiten Teil des
Meßbuchs ist sich die US-Bischofskonferenz bislang noch nicht einig.
Neue Kirche der Piusbruderschaft
Deutschland. Der deutsche Distrikt der Priesterbruderschaft St. Pius X. hat eine neugotische Kirche gekauft,
die Maria zu den Engeln geweiht ist. Das Gotteshaus steht auf niederländischem Gebiet, wenige Kilometer
nördlich von Aachen. Es wird die Kapelle der Piusbruderschaft in Aachen ersetzen. Ursprünglich gehörte
die Kirche der Kongregation der ‘Armen Brüder des heiligen Franziskus’. Der Kaufvertrag wurde am Montag
unterschrieben.
Schweiz. Das Partnervermittlungsinstitut ‘partnerwinner.ch’ versucht, auf Kosten
der Religion bekannt zu werden. Die Webseite gehört der kirchenfeindlichen Zürcher Medienfirma ‘Tamedia’.
Eine gegenwärtige Werbekampagne zeigt drei Paarungen: einen Priester in Soutane mit einem Flittchen,
einen Skinhead mit einer Negerin und einen orthodoxen Juden mit einer verschleierten Muslimin.
Bruch mit der Art des Pastoralkonzil, die Wahrheit zu bestimmen
„Nur eine Minderheit hält an dem Verdammungsurteil von ‘Humanae Vitae’ fest. Sie stellt den Papst vor
eine schwierige Entscheidung; Paul VI. wird später sagen: »Nie haben wir die Last Unseres Amtes so empfunden
wie in diesem Fall.« Denn das Votum enthält die eindringliche Mahnung: Ändert die Kirche ihre Meinung,
ist die päpstliche Autorität am Ende. Der Pontifex schließt sich der Minderheit an – für Kardinal
Karl Lehmann, wie er 1993 im Rückblick auf diese Entscheidung sagen wird, nicht nur eine Brüskierung
der Autorität der Kommissionsmehrheit, sondern ein Bruch mit der kollegialen Art der Wahrheitsfindung,
wie sie auf dem Konzil eingeübt wurde.“
Aus einem Beitrag von Gernot Facius zum vierzigjährigen Jubiläum
von ‘Humanae Vitae’ in der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’.
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51 Lesermeinungen
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Relativ Das Empfinden des Windes ist immer relativ. Ich habe in meinem bisherigen Leben nur „neue Messe“
und einfache Glockenkaseln erlebt. Da ist der Kurs des Guido Marini für mich neu. So neu wie für die
Älteren unter uns die „neue Messe“ neu war und Glockenkaseln neu war. Für mich ist es einfach langweilig,
weil ich das andere kaum kannte und es so selten war. Wäre ich so alt wie die Älteren würde ich wohl
auch anders denken.
@Pfarrverweser Den Ausdruck „Dalmaticella“ habe ich noch nie gehört, wohl aber den der „Tunicella“ als
Obergewand des Subdiakons. In den liturgischen Büchern wird meines Wissens kein terminologischer Unterschied
zwischen der Dalmatik des Diakons und der Pontifikaldalmatik gemacht. Ich persönlich schätze die barocken
Paramente auch sehr, ohne edle gotische Paramente abzulehnen. Sinnvolle und adäquate Vielfalt ist hier
durchaus angebracht. Dass man sie in vielen Kirchen kaum verwendet, hat m. E. ideologische Gründe. Viele
Kleriker wollen mit aller Gewalt „modern“ erscheinen. Für diesen Klerikertyp ist die Verwendung römischer
Kaseln geradezu reaktionär, leider aber auch der schöner gotischer Kaseln. Und so tragen sie häufig
nichtssagende Mantelalben mit einem bunten Band, das eine Stola darstellen soll, oder unansehnliche, mit
Gewalt auf „modern“ getrimmte, „gebatikte“ gotische Kaseln. Der Zeremoniar des Hl. Vaters beginnt hier
umzudenken… Ich denke auch, dass er frischen Wind hineinbringt, auch wenn manche das nicht so sehen
werden, für die in den Zeiten Pietro Marinis und seiner Vorgänger frischer Wind herrschte. Aber leider
hat dieser vieles davongeweht, was nicht hätte davongeweht werden müssen. Mit ist der Wind unter Guido
Marini viel sympathischer Die Paramentik ist nach dem Konzil leider in eine ziemliche Krise angedriftet.
Und wie so oft hätte es so weit nicht kommen müssen, liest man einmal Sacrosanctum Concilium…
Auf der rechten Schulter des Papstes war während des Gottesdienstes mehrmals ein größeres Brandloch
und Wachsflecken zu sehen. Ist da ein Malheur passiert?
@Pfarrverweser Im Übrigen sieht man die Dalmatik des Papstes auf dem Foto sehr wohl. Schauen Sie mal
auf den linken Arm und die linke Seite des Heiligen Vaters!
@Pfarrverweser 1. Ein liturgisches „Kleidungsstück“ ist nicht nur dann sinnvoll, wenn man es sieht. Auch
die Stola sieht unter einer Glockenkasel kein Mensch und trotzdem lässt sie mit Recht kein Priester weg.
2. Der neue Zeremonienmeister des Papstes, Msgr. Guido Marini sucht doch schon in den Kellern, Speichern
und Museen des Vatikan mit Erfolg die barocken Gewänder. Die trägt der Papst ja auch seit Beginn der
Amtszeit von Guido Marini (Nebenbei: Das ist der einzige Grund, warum der Papst auch seit dem 29. Juni
ein neues Pallium trägt. Dessen symetrische Form passt zu den römischen Kaseln – in einem Interview
hat der alte Zeremonienmeister EB Piero Marini einmal gesagt, dass das (damals neue) Pallium, das der
Papst bei seiner Amtseinführung überreicht bekam, nicht zu barocken Messgewändern passe. Diese Ausrede
für die Nichverwendung der alten Gewänder ist ja nun weggefallen. Es weht mit Msgr. Guido Marini ein
frischer Wind im Vatikan ).
FSSPX – Gratulation zum Erwerb fehlen jetzt nur noch die Gläubigen die a) den riesigen Schuldenberg abtragen
b) wie Gotthard sich endlich zu Jesus Christus auf Knien vor dem Allerheiligsten niederwerfen und Jesus
Christus, den Herrn, anbeten c) Regina61 an der Orgel d) aleph als Ministrant… Spass beiseite: Gratulation
FSSPX! Seelen retten für Jesus Christus und den direkten Einzug der verstorbenen Seele in den Himmel –
das ist unser oberstes Gebot!
Kleiderordnung Zunächst ist festzuhalten, dass das besagte Kleidungsstück Dalmaticella heißt (analog
zu Tunicella). Die Dalmatik ist das Übergewand des Diakons, das er (sofern ein solches überhaupt in
den Pfarren noch vorhanden ist) über der (schräg angelegten) Stola trägt. Der Bischof, zumal der Ordinarius,
trägt unter der Kasel eine Dalmaticella, die für gewöhnlich aus Seide ist und die Weihegrade symbolisch
versinnbildlichen soll: Diakon (Dalmaticella), Priester (Stola, normal getragen), Bischof (Insignien,
hoffentlich bekannt). Symbole sind nur dann aussagekräftig, wenn sie auch wahrgenommen werden können,
daher hat eine Dalmaticella unter einer gotischen (heute als „modern“ bezeichneten) Kasel wenig Sinn,
weil man sie nicht sieht (siehe Bild!). Sehr wohl jedoch unter einer barocken („römischen“) Kasel, vulgo
„Bassgeige“. Das ist auch kein neuer Trend, sondern unsere Kardinal-Erzbischöfe tragen die Dalmaticella
solange ich denken kann (also seit Innitzer). Aber eben nur unter barocken Paramenten! Alles andere wäre
sinnlos und würde die wertvollen Stoffe nur schneller ruinieren. Sollte der Papst unter dieser roten
Kasel tatsächlich eine Dalmaticella getragen haben (wie gesagt: ist ja nicht zu sehen!), dann war ihm
vielleicht wirklich kalt. Im übrigen übertreffen sich die Päpste seit JPII in der Geschmacklosigkeit
ihrer Paramente. Der Petersdom müsste doch über einen Riesenfundus an wertvollen barocken Paramenten
verfügen! Wo sind die alle??? Da lobe ich mir Wien und den Stephansdom!!! o…
@Dalmatik Die Dalmatik als Bestandteil der Pontifikalkleidung ist übrigens nie abgeschafft worden, sondern
ist auch im Caeremoniale episcoporum von 1984 vorgesehen; obligatorisch ist sie etwa bei Weihespendungen.
Warum sich recht viele Bischöfe nicht daran halten? Ich denke, dass diese wenig Interesse an liturgischen
Fragen haben. Ganz im Unterscheid zum Hl. Vater übrigens. Es ist oft so. Man lockert hier und da Vorschriften,
und die Folge ist, dass man es insgesamt nicht mehr so genau nimmt.
Sozkacke … ist auch mal wieder ganz schön am Dampfen und sein Gefechtsbruder Theo liefert eifrig Weihrauch…
Da hat er ganz schön zu schleppen. Erst Handanlegen auf der Kanzel und dann das…
@Allerwertester Aleph es gibt nichts peinlicheres, als pensionierte Beamte, die sich durch die Verwendung
der Begriffe „Spankingorgie“ und „NS“ einen jugendlich-modernen Anstrich geben wollen. Diese Methodik
passt aber kongenial zu Ihrer „V2“-Obsession – läuft doch so seit Jahrzehnten in vielen Bereichen die
Pastoral: man biedert sich an und merkt nicht, wie gruselig das wirkt und dabei nichts bewirkt …
@ Sozialkatholisch Aber das schöne ist wohl das der Knalleph selbst nicht mehr merkt was für ein armer,
kranker Mensch er ist! Davon gibts Millionen. Wozu also wegen einem Stumpfsinnigen so viel Rauch um nichts
machen.
Nunja, Bruder Theophil Er tut mir aber doch so leid, der arme, kranke Knalleph! Aber das schöne ist
wohl das der Knalleph selbst nicht mehr merkt was für ein armer, kranker Mensch er ist!
@ Sozialkatholisch Sie schenken solchen Spinnern, wie Aleph, einfach zuviel Aufmerksamkeit. Und die Krankenkasse
erstattet Ihnen kein Geld für hoffnungslose Fälle. Also wozu der Aufwand.
Sozkacke Du bist ja schon fast genau so eine V2 Vorzeigefrucht wie Knalleph Na wie war denn die Spankingorgie
und das anschließende Abkühlen mit NS. Hat Ihnen wohl nicht gut getan, war wohl zu viel? Deshalb wollen
Sie anderweitig das hitzige Mütchen über das kleine Rialo kühlen…
Welch einfältiger Kardinal! Wahrheit ist nicht abhängig von einer Mehrheitsentscheidung. Ich dachte,
Kardinal Lehmann habe Theologie studiert. Aber da gab es ja noch kluge Männer, wie Hegel und Heidegger,
die postulierten, daß Wahrheit dem Wandel der Geschichte unterworfen sei. Und ein noch klügerer Mann,
vielleicht für manche der Kirchenlehrer der katholischen Aufbruchzeit, namens Rahner, auch ein SJ und
Schüler der beiden vorgenannten, zog die Strippen, lupfte da und dort und ließ zum Gefallen der Kardinäle
und vieler Berufskatholiken weltliche Stickluft durch die Kirchenfenster einströmen, in der Hoffnung,
mehr Welt „ansprechen“ zu können; leider ohne weniger relgiösen Mehrwert. Ein Papst meinte zu dem süßen
Duft, es sei der Rauch des Satans. Und die Folgen des religiösen Erstickungstodes erleben wir jetzt.
Fortsetzung des Schreibens Seine zweite Frage war: „Ist es eine Sünde für mich, einer solchen Messe
beizuwohnen?“ Wir antworteten indem wir feststellten: „2. Wie bereits gesagt können wir es nicht empfehlen,
an einer solchen Messe teilzunehmen. Den Grund dafür haben wir dargelegt. Wenn Ihre Hauptabsicht bei
der Teilnahme der Wunsch wäre, sich von der Einheit mit dem Römischen Pontifex und denen, die in Einheit
mit ihm stehen, zu trennen, wäre es eine Sünde. Wenn Ihre Absicht lediglich darin besteht, aus Gründen
der Andacht an einer Messe nach dem Missale von 1962 teilzunehmen, wäre dies keine Sünde.“ Seine dritte
Frage war: „Ist es eine Sünde für mich, wenn ich etwas zur Sonntagskollekte in einer Messe der Priesterbruderschaft
St. Pius X. beisteuere?“ Darauf antworteten wir: „3. Es scheint, daß ein bescheidener Beitrag zur Sonntagskollekte
gerechtfertigt sein kann.“
@HBR: Warum soll man einer schismatischen Gruppe Gotteshäuser überlassen? Hätten Sie Bedenken, ein
katholisches Gotteshaus einer evangelischen Gemeinde zu überlassen (rein hypothetisch, die bauen ja noch
schneller ab als wir)? Ist schließlich auch eine schimatische Gruppe. Warum man eine Kirche lieber einer
weltlichen Verwendung zuführt, als sie einer Gemeinschaft zu verkaufen, die dafür sorgt, daß in dieser
Kirche weiterhin zum dreifaltigen Gott gebetet und gültig die Hl. Messe gefeiert wird – das sollten Sie
mir einmal erklären …
Sonntagspflicht Diese Fragen sind von der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei schon seit Langem beantwortet.
Aus dem Schreiben ihres Sekretärs Msgr. Camille Perl vom 18. Januar 2003: In einem früheren Brief an
denselben Briefpartner hatten wir bereits den kanonischen Status der Priesterbruderschaft St. Pius X.
angegeben, den wir hier kurz zusammenfassen. 1. Die Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. sind
gültig geweiht, aber sie sind von der Ausübung ihrer priesterlichen Funktionen suspendiert. Insoweit
sie dem Schisma des verstorbenen Erzbischofs Lefebvre anhängen, sind sie auch exkommuniziert.2. Konkret
bedeutet dies, daß die von diesen Priestern gefeierten Messen zwar gültig, aber unerlaubt sind, d.h.
gegen das Kirchenrecht. Die Punkte 1. und 3. in unserem Brief vom 27. September an unseren Briefpartner
sind korrekt dargestellt. Seine erste Frage war: „Kann ich meine Sonntagspflicht erfüllen, indem ich
einer Messe der Priesterbruderschaft St. Pius X. beiwohne?“ Unsere Antwort lautete: „1. Im strikten Sinn
können Sie Ihre Sonntagspflicht erfüllen, indem Sie einer Messe beiwohnen, die von einem Priester der
Priesterbruderschaft St. Pius X. zelebriert wird.“
Priesterbruderschaft St. Pius X Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist teil der Katholischen Kirche!
Das der Vatikan auch dieser Ansicht ist, zeigt sich darin, daß im Vatikan für die Priesterbruderschaft
St. Pius X. die Kommission „Ecclesia Dei“ unter Darío Castrillón Hoyos und eben nicht der „Päpstlicher
Rat zur Förderung der Einheit der Christen“ von Kardinal Kasper zuständig ist. Darüber braucht man
nicht diskutieren! Das ist glasklar! Und Schismatiker sind wir auch keine! Siehe Die Tagespost 8.2.2007
Darío Castrillón Hoyos: „Die Bischöfe, Priester und Gläubigen der Priesterbruderschaft sind keine
Schismatiker.“ Dem Kardinal glaube ich mehr als einem „HBR, RRR, Gotthard und Co und wie sie alle heißen!
Und die Sonntagspflicht wird natürlich erfüllt, das ist unbestreitbar! Aber hier ist man ja klüger
als im Vatikan. Gratuliere der Priesterbruderschaft St. Pius X. zur neuen Kirche! Werde gleich eine Spende
überweisen! Christus vincit! Christus regnat! Christus imperat!
@ H.BRabbel Wie kann man eine Sonntagspflicht gültig erfüllen, wenn man nicht Teil der katholischen
Kirche ist? Bei den Piusen ist eine gütlige Erfüllung der Sonntagspflicht nur schwerlich möglich Du bist ja schon fast genau so eine V2 Vorzeigefrucht wie Knalleph!
Dalmatik Hier gibt es in den letzten Jahren auch unter dem österreichischen Episkopat ein deutliches
Umdenken. z.B. Karidnal Schönborn 2004: www.bmlv.gv.at/…lestil_requiem02.jpg
@Sozialschwätzer Wie kann man eine Sonntagspflicht gültig erfüllen, wenn man nicht Teil der katholischen
Kirche ist? Bei den Piusen ist eine gütlige Erfüllung der Sonntagspflicht nur schwerlich möglich
Neger/@ Landorganist Mayers Konversationslexikon und auch der Brockhaus sprechen in ihren Ausgaben bis
1977 ganz unangekränkelt von „Negern“ als den Bewohnern Schwarzafrikas. In Unterscheidung etwa zu den
ebenfalls tiefdunkelhäutigen Bewohnern Ceylons. Frage an Landorganist: Was ist daran verwerflich, warum
und durch welche geschichtliche Zäsur ist die Ächtung des Begriffes gerechtfertigt?
Zeremoniale=Dalmatik für den infulierten, pontifizierenden Geistlichen Das Zeremoniale wird prinzipiell
nur bei Pontifikalämtern durch den als Hauptzelebranten agierenden infulierten Geistlichen verwendet.
Ältere Zeremoniale unterscheiden sich von der Dalmatik meist durch Verwendung eines leichteren Stoffes
sowie Doppelbordüre, um Tunica (Subdiakonat) und Dalmatik (Diakonat) anzudeuten. Hier gibt es in den
letzten Jahren auch unter dem österreichischen Episkopat ein deutliches Umdenken. Soweit ich mich erinnern
kann, war einer der ersten der Bischof von Graz-Seckau als pontifizierender Hauptzelebrant während des
Hochamtes zum 90. Geburtstag S. kk. Hoheit Otto von Habsburg in der Augustinerkirche in Wien.
Dalmatik Das ist keineswegs etwas Neues – wie Aleph und anscheinend auch Kreuz.net vermuten. Schon als
Kardinal hat Joseph Ratzinger die Dalmatik unter der Kasel getragen.
H.Brabbel Ist wieder auf dem ihn vom V2 aufindoktrinierten Hasskurs! Ich glaube der würde lieber Moscheen
aus den vielen vom V2 Volk verlassenen Kirchen machen als sie der Bruderschaft zu überlassen wo man gültig
die Sonntagspflicht erfüllen kann.
@monti In Deutschland werden Kirchengebäude, für die die Kirche keine Verwendung mehr hat, lieber in
Diskotheken etc. umgewidmet als sie der FSSPX zu verkaufen.t. Warum soll man einer schismatischen Gruppe
Gotteshäuser überlassen?
@ amanda Vielleicht handelt es sich mal wieder nur um eine Missübersetzung. „Negro“ hat im Englischen
bei weiten nicht den rassistischen Beigeschmack, wie das bei dem eingedeutschten „Neger“ der Fall ist.
Zumal sich das Wort ja lediglich von lateinischen „niger“ ableitet… was nichts anderes heißt als schwarz.
Und diese Menschen sind nun mal schwarzer Hautfarbe… Der richtig rssistische Beigeschmack kam durch
das englische Wort Nigger, das deutsche Wort Neger ist eigentlich keine Diffamierung sondern bekam diesen
schlechten Stempel erst durch den abwertenden Gebrauch des Wortes Nigger.
#13 Tridentinus 09:46:13 | Mittwoch, 30. Juli 2008
@Aleph/Sirilo @Aleph: Zu unsachlich und ausserdem falsch, um näher beachtet zu werden. @Sirilo: Ob die
FSSPX den gesamten Komplex oder nur das Kirchengebäude gekauft hat, ist uns noch gar nicht klar. Ausserdem
wird eine Kapelle ab einer gewissen Grösse durch das Vorhandensein einer Apsis architektonisch zur Kirche
und kann auch so genannt werden.
Disco oder Urnenhalle Es ist doch besser, eine Disco oder eine Urnenhalle aus einer aufgelassenen Kirche
zu machen, als das Gebäude an die Pius-Sekte zu verscherbeln. Man braucht nur nach Fulda zu schauen,
was da für ein Zores auf die Häupter kommt…wegen dieser Sektierer.
@landorganist Vielleicht handelt es sich mal wieder nur um eine Missübersetzung. „Negro“ hat im Englischen
bei weiten nicht den rassistischen Beigeschmack, wie das bei dem eingedeutschten „Neger“ der Fall ist.
Zumal sich das Wort ja lediglich von lateinischen „niger“ ableitet… was nichts anderes heißt als schwarz.
Und diese Menschen sind nun mal schwarzer Hautfarbe…
lieber HBR Es ist bezeichnend, wenn die kirchliche Gemeinschaft der Lefebvristen ihr Kirchengebäude im
Ausland kaufen muss. Scheint ja in Deutschland nicht besonders gut zu laufen. In Deutschland werden Kirchengebäude,
für die die Kirche keine Verwendung mehr hat, lieber in Diskotheken etc. umgewidmet als sie der FSSPX
zu verkaufen. Schön übrigens, dass Sie die FSSPX mittlerweile als „kirchliche Gemeinschaft“ bezeichnen.
Da (auch nach den Worten von unserem Papst) ja nur die katholische Kirche wirklich Kirche ist, sagt das
doch viel aus !
Um die alten Plünnen kümmern Es ist außerordentlich bewundernswert, dass es immer wieder Anlässe gibt,
alte liturgische Kleidungsstücke, wie jetzt die Dalmatika, hervorzukramen und bei liturgischen Feiern
zu präsentieren. Der weite Atem kirchlicher Gewandungen kann also noch lange wehen, bis all die Teile
nach und nach wieder in Gebrauch kommen. Die Garderobenfrage ist also nicht nur auf Frauen beschränkt.
Etwa mit dem Schreckensruf: „Huch Wendelin, ich hab’ nichts an zum Ziehen“. Sie, die Garderobenfrage,
ist nachweislich auch eine stets bewegende Frage an der Spitze der Kirchenleitung. Damit werden zwar keine
grundsätzlichen kircheninternen Probleme gelöst, aber die Augenlust des Publikums wird satt dadurch
befriedigt. Die Kirche hat ja als göttliche Stiftung eigentlich keine anderen Probleme zu lösen, weil
sie eine göttliche Stiftung sein will. Da ist es doch schön und anrührend, wenn sich die honorablen
Repräsentanten wenigstens um die alten Plünnen kümmern können. Pro Weltjugendtag ein anderes Gewandteil
aus dem reichen Fundus der vatikanischen Sakristeien. Das könnte eine ganze Ewigkeit ausreichen für
Weltjugendtage…, wa?
Bezeicnend Deutschland. Der deutsche Distrikt der Priesterbruderschaft St. Pius X. hat eine neugotische
Kirche gekauft, die Maria zu den Engeln geweiht ist. Das Gotteshaus steht auf niederländischem Gebiet,
wenige Kilometer nördlich von Aachen. Es wird die Kapelle der Piusbruderschaft in Aachen ersetzen. Ursprünglich
gehörte die Kirche der Kongregation der ‘Armen Brüder des heiligen Franziskus’. Der Kaufvertrag wurde
am Montag unterschrieben. Es ist bezeichnend, wenn die kirchliche Gemeinschaft der Lefebvristen ihr Kirchengebäude
im Ausland kaufen muss. Scheint ja in Deutschland nicht besonders gut zu laufen.
@bestätigt kaum änderungen????… „Ein auffälliger Textunterschied, nicht nur für US-amerikanische
Katholiken: Bei der Wandlung heißt es künftig, dass das Blut Christi „für euch und für viele (pro
multis) vergossen wird“ – anstatt, wie bisher, „für alle“. „ …na wenn das keine änderung ist ( neben
anderen…)