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Donnerstag, 31. Juli 2008 07:44
Der Erzdiözese Wien steht ein Feuerwerk von Skandalen ins Haus
Ein Gotteslästerer, dessen Schmähungen einen weltweiten Skandal auslösten, hat von Kardinal Christoph Schönborn einen Auftrag bekommen. Skandalinterview mit einem Unbelehrbaren.
Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, hat ein Hrdlicka-Werk für den Stephansdom in Auftrag gegeben.
Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, hat ein Hrdlicka-Werk für den Stephansdom in Auftrag gegeben.
(kreuz.net, Wien) Der Pfarrer der Wiener Dompfarrei, Hw. Toni Faber, verteidigt in einem Interview mit der österreichischen Tageszeitung ‘Die Presse’ die Skandal-Ausstellung von Alfred Hrdlicka (80) im Wiener Dommuseum.

Hrdlicka ist Pornograph, Maler und Bildhauer. Er amtet auch als Vorstandsmitglied der ‘Gesellschaft zur Förderung der Beziehungen zur Koreanischen Demokratischen Volksrepublik’.

Bei der österreichischen Nationalratswahl 1999 war er der Kärntner Spitzenkandidat der österreichischen ‘Kommunistischen Partei’. Hrdlicka bezeichnete sich als Stalinist.

Der sowjetische Diktator Joseph Stalin († 1953) war nach dem chinesischen Diktator Mao Zedong († 1976) der größte Massenmörder aller Zeiten.

Nicht erst seit seinen Schmähungen im Wiener Diözesanmuseum ist klar, daß Gotteslästerer Hrdlicka mit der Wiener Diözesanleitung unter einer Decke steckt.

Dompfarrer Faber bemüht sich nicht, das zu verstecken, und kündigt vor ‘Die Presse’ gleich den nächsten Skandal an.

Die – erfolglosen – Proteste gegen den Wiener Blasphemieskandal haben, so Hw. Faber, dazu geführt, „daß wir mit dem Kardinal bei Hrdlicka waren und ihn, den größten zeitgenössischen österreichischen Bildhauer, gebeten haben, ein Auftragswerk der Seligen Maria Restituta zu machen.“

Schwester Maria Restituta Kafka († 1943) wurde wegen ihres Widerstandes gegen die gottlosen National-Sozialisten vom damaligen Regime ermordet.

Gegenwärtig laufen gerade Verhandlungen, wo das Auftragswerk aufgestellt werden soll – „im Dom, oder, schon etwas enttäuscht, rund um den Dom“.

Selbst der Gotteslästerer wunderte sich
Die Frage, ob Blasphemiker Hrdlicka „gram“ gewesen sei, weil eine seiner Gotteslästerungen entfernt wurde, verneint Hw. Faber:

„Er hat sich selber gewundert, daß es nicht vorher schon Ärger gab und ich bei meiner Eröffnungsrede versucht habe, dieser Provokation, dieser blasphemischen Darstellung einen Ort zu geben.“

Die Hrdlicka-Darstellung der Seligen Franziskanerin Restituta wird auch das Zitat eines Kommunisten enthalten, der mit ihr von den National-Sozialisten enthauptet wurde.

Im Fall einer Machtübernahme hätten die Kommunisten alles unternommen, um die österreichische Kirche bis auf die Wurzeln auszurotten.

Dazu Hw. Faber: „Hrdlicka sagt ja immer so stolz und provokativ: Ich bin Stalinist, ich bin Kommunist. Mit derselben Berechtigung zur Provokation könnte ich sagen: Für mich ist Hrdlicka natürlich ein Christ.“

Hrdlicka sei zwar „konfessionell nicht eng katholisch“, er sei Altkatholik, aber ein Drittel seines Schaffens sei mit der religiösen Thematik verbunden – behauptet der Dompfarrer:

„Wenn er nicht ganz eng am christlichen Leben dran ist – wer ist es dann?“

Nach eigener Aussage ist Hrdlicka ein Atheist.

Hoffnung auf neue Skandal
Hw. Faber würde Hrdlickas Parodie auf das Letzte Abendmahl nie in einer Kirche ausstellen: „Aber in der Ausstellung waren vierzig Werke Hrdlickas aus dem großen Œuvre, das sich mit religiösen Themen befaßt.“

Der Dompfarrer glaubt, daß „die Provokation“ in einem Dommuseum „einen durchaus guten Platz“ hat.
Zähneknirschend
Hw. Faber hat ein ernsthaftes Gespräch mit Kardinal Schönborn geführt und ihn fast überzeugt, die Blasphemie hängen zu lassen: „Aber ich muß zähneknirschend akzeptieren, daß es für ihn, der als Erzbischof für das Ganze stehen muß, letztlich doch nicht in Frage kam.“


Er gesteht im Interview auch, den Direktor des Dommuseums, Bernhard Böhler, zu der Schandtat „sehr ermutigt“ zu haben: „Das sind kleine Schritte, ich hoffe, daß weitere folgen.“

Kardinal Schönborn hat den Museumsdirektor und seinen Dompfarrer nach Angaben von Hw. Faber nur gefragt, ob sie nicht gemerkt hätten, daß das „zu viel“ sei:

„Wir sind in ein sehr ernsthaftes Gespräch mit ihm eingetreten, hatten ihn fast überzeugt, aber ich muß zähneknirschend akzeptieren, daß es für ihn, der als Erzbischof für das Ganze stehen muß, letztlich doch nicht in Frage kam [das Bild hängenzulassen].“

Der Kardinal weint dem Geld nach
Im Interview spricht Hw. Faber auch über die „harten Proteste“ gegen die Gotteslästerung im Dommuseum.

Museumsdirektor Böhler habe pro Tag 300 bis 400 Protestemails bekommen.

Die konservativen US-Amerikaner hätten den Wiener Kirchenfürsten als „Pornokardinal“ enttarnt und wegen des Skandals ihre Spendenfreudigkeit eingestellt.

Offenbar verlor das theologische Institut im niederösterreichischen Ort Gaming, dessen Schirmherr Kardinal Schönborn ist, Unterstützungsgelder aus den USA.
Hw. Faber
„Ich weiß, wie tief Hermann Nitsch das Religiöse, das christliche Opfer der Eucharistie verstehen kann.“


Der Verlust des Geldes hat dem Kardinal laut Hw. Faber „sehr wehgetan“.

Flach am Bauch
Hw. Faber bekennt in dem Interview auch seine persönliche Verehrung für Hrdlicka.

Als ihn dieser gebeten habe, die Eröffnungsrede einer Skulpturenausstellung am Wiener Albertina-Platz zu halten, lag der Geistliche – nach eigenen Angaben – vor Freude „flach am Bauch“.

Der ‘Presse’-Journalist wirft ein, daß das die meisten „Ihrer Kollegen“ wohl nicht tun würden.

Darauf Hw. Faber im Pluralis majestatis: „Ich freue mich wahnsinnig, daß wir für so einen gewaltigen Künstler wie Alfred Hrdlicka Ansprechpartner sind.“
Hw. Faber
„Wenn Hermann Nitsch die Monstranz aus einem geschlachteten Lamm herausnimmt und ausstellt, ist es genau das, was ich jeden Tag bei einer Messe sage und tue: Seht das Lamm Gottes.“


Der Dompfarrer erklärt, den Gotteslästerer seit seinen Studienjahren zu bewundern.

Seine titanhaften Skulpturen seien „äußerst beeindruckend“:

„Wenn ich auf einen Gekreuzigten, den Gottesknecht sehe, dann bin ich bei Hrdlicka gut aufgehoben, da erfahre ich diese Spur des menschlichen Leidens nicht ohne Sinn.“

Hermann Nitsch ist der bessere Priester
Am Ende des Interviews kündigt der Dompfarrer noch einen weiteren Skandal an.

Nächstes Jahr will Hw. Faber in einer kleinen Galerie im Vorraum der Pfarrkanzlei einen jungen sogenannten Aktionskünster empfangen: „Wir hoffen, daß Hermann Nitsch uns die Ausstellung eröffnet.“

Auch von Blasphemiker Nitsch schwärmt Hw. Faber: „Ich weiß, wie tief er das Religiöse, das christliche Opfer der Eucharistie verstehen kann.“

„Wenn er die Monstranz aus einem geschlachteten Lamm herausnimmt und ausstellt, ist es genau das, was ich jeden Tag bei einer Messe sage und tue: Seht das Lamm Gottes“ – deliriert der Dompfarrer.

Er behauptet sogar, „daß Nitsch vom christlichen Opfer viel mehr versteht, als ich so viele katholische Zeitgenossen so allgemein reden höre.“

© Titelbild: Pressefoto der Erzdiözese Wien
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1…100 von 120 Lesermeinungen:
Samstag, 11. Oktober 2008 20:22
Franz Kappes: Da ist wenigstens was los!
Solch einen Erzbischof würde ich mir wünschen!
Freitag, 22. August 2008 23:37
eine Katastrophe. Die sind echt vorausschauend, die von der Gesellschaft für Freundschaft mir Korea. Oder was es nun war.
Freitag, 22. August 2008 23:34
Aleph †: EvaHermanFan akaFreimaurerin
Nicht das dritte oder vierte Glied, sondern ein drittes oder viertes Glied.

Das ist ein riesengroßer Unterschied, falls er mal eines seiner Glieder vergessen sollte…

Denn nur so kann unter gegebenen Umständen ein größeres Malheur verhindert werden.

Stellen Sie Ihnen vor, ein solches Glied macht sich plötzlich selbständig und der Dauerauftrag funktioniert nicht mehr…
Freitag, 22. August 2008 23:29
kann man denn daran nicht toll finden? Atmen ist natürlich das Wichtigste, weil ohne Atmen kein Amten. Und den satten Dauerauftrag (fürs Atmen), den würden wir doch alle gern nehmen, oder? Aber hat, äh, ist dieser Typ das dritte oder vierte Glied?
Freitag, 22. August 2008 23:25
Aleph †: EvaHermanFan akaFreimaurerin
Die Frage ist. Was ist wichtiger: atmen oder amten und ober man als Vorstandsmitglied nur für das Atmen ein sattes Salär bezieht, könnte in Frage gestellt werden, muss aber nicht, weil dafür ein Dauerauftrag bis ins dritte, vierte Glied eingerichtet wurde, wegen der Missetaten der Urväter…



Finden Sie daran vielleicht etwas nicht toll?
Freitag, 22. August 2008 23:17
EvaHermanFan akaFreimaurerin: Richtig, eigentlich
atmet er auch als Vorstandsmitglied.
Freitag, 22. August 2008 23:15
Aleph †: EvaHermanFan akaFreimaurerin
Stimmt doch: während er AMTET ATMETer zugleich. Stellen Sie sich vor, das eine würde das andere ausschließen. Nicht auszudenken…!
Freitag, 22. August 2008 23:12
EvaHermanFan akaFreimaurerin: „Er amtet auch als Vorstandsmitglied“
„Amtet“ ist ein ganz blödes Wort, find ich. Ich lese immer „Er atmet“.
Freitag, 22. August 2008 10:40
Hugo: schönborn
Kardinal Schönborn hat ja schon im bewußt organisierten Skandal um St. Pölten bewiesen, wo seine Premisse steht. Er kennt nur 2 Dinge ersten Macht und zweitens Geld.
Dafür sind im alle Dinge recht! Und so ein Mann wollte einmal sogar Papst werden? Na da lachen doch die Hühner! Da wäre die rk Kirche in ein noch größeres Desaster abgefallen, als sie im Augenblick ohnehin schon ist
Sonntag, 3. August 2008 22:37
HeinrichvonOfterdingen: Liebe Redaktion,
Der Verlust des Geldes hat dem Kardinal laut Hw. Faber „sehr wehgetan“.
… am besten kann man jeden dort treffen, wo er sein Herz hat. Bei dem Erzbischof von Wien ist das offenbar im Geldbeutel. Treffen kann man ihn dort – wie man sieht – wenn man seine Skandale publik macht.

Machen Sie weiter so!
Samstag, 2. August 2008 16:21
ExBochumer †: Der „wiener“ [kleingeschrieben]
sollte zunächst mals seine juviale Schreibweise (= nur Kleinschrift) ablegen.

Offenbar hat er auch Gedächtnisschwund, was diverse andere Foren betrifft, in denen er seinen Unrat absonderte.

P.S.: Kleinkriege haben Sie bereits angezettelt.

Aber … Ihrem Gedächtnisschwund ist nichts entgegenzusetzen. – Auch Sie werden immer älter.
Samstag, 2. August 2008 11:27
wiener: @ exbo
sie scheinen ja wirklich von meiner bescheidenen person recht angetan zu sein, wenn sie sich mit einer derartigen hingabe darum bemühen, äußerungen von mir zu „archivieren“.
spannend wäre natürlich auch, welche „nicht mehr bestehende foren“ sie genau meinen.

aber wenn es ihne freude macht, dann gönne ich ihnen diesen spaß …
mich langweilt bzw. amüsiert diese besessenheit bezüglich meiner person höchstens …

ps:
sie haben mich noch nie „tobend“ erlebt – und ich vermute, dass sie das auch nicht werden. dafür ist mir dieses forum einfach nicht bedeutend genug.
und – im gegensatz zu ihnen, verehrter exbo – halte ich mich aus persönlichen kleinkriegen hier eigentlich heraus. oder wann haben sie zuletzt einen persönlichen angriff, wie sie ihn immer wieder gegen mich führen, von meiner seite aus erlebt?
Samstag, 2. August 2008 08:35
ExBochumer †: wiener (kleingeschrieben!!)
schrieb:

„toben sie ruhig weiter, wenns ihnen freude macht. denn ich liebe sie schließlich“

Ihre Großspurigkeit ist nicht zu überbieten. Und scheinheilig sind Sie auch noch, denn fürwahr – ein Tobender sind Sie. Das zeigten schon Ihre Beiträge in anderen Foren. Auch die in bereits nicht mehr bestehenden Foren, deren Beiträge ich mir jedoch sicherheitshalber archiviert habe.
Freitag, 1. August 2008 21:22
Elijahu †: Das Reich Gottes
Das Reich Gottes wird errichtet durch das friedensstiftende Wirken des Heiligen Geists in den Menschen. Diesem Wirken kann der Mensch sich öffnen und sich davon ergreifen lassen, oder er kann sich ihm verschliessen.

Vollendet aber wird dieses Reich erst mit der Auferstehung von den Toten am Letzten Tag. Dann werden die, die Gutes getan haben mit dem Heiligen Geist getauft werden und die Bösen mit dem Feuer der Hölle. Sowohl Gute als auch Böse werden von den Toten erweckt zur Unsterblichkeit.

Auch das Feuer der Hölle wirkt vor allem im Inneren des Menschen, genauso wie der Heilige Geist.
Freitag, 1. August 2008 20:53
matt2 †: Jesus sagte nicht „es ist unter euch“…
Er sagte „es ist (inwendig) in euch“. Zumindest bin ich fest davon überzeugt, dass es so ist.
Freitag, 1. August 2008 20:14
Elijahu †: Ach Leblhuber
Wo hat denn hier einer behauptet, das Reich Gottes sei noch nicht angebrochen? Ich mit Sicherheit nicht.

Es wird aber nicht seine Vollendung finden vor dem Letzten Tag, und das ist Lehre der katholischen Kirche. Und es ist auch ein Irrtum zu glauben das Reich Gottes würde durch die Kirche in der Geschichte verwirklicht werden. Es wird verwirklicht werden durch den Sieg Gottes über das Böse in der Endzeit – siehe Offenbarung des Johannes. Auch das ist Lehre der Kirche, wie sie im KKK zu finden ist.
Freitag, 1. August 2008 19:19
Leblhuber: @Elias und Flo:
Lukas 17, 20:
… Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte. Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es! oder: Dort ist es! Denn: Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch.

oder
http://www.vatican.va/…ve/DEU0035/__PAD.HTM

2816 Das Reich Gottes ist schon da. Es hat sich im menschgewordenen Wort genähert, ist im gesamten Evangelium verkündet worden und im Tod und in der Auferstehung Christi gekommen. Seit dem Letzten Abendmahl kommt das Reich Gottes in der Eucharistie; es ist mitten unter uns. Das Reich Gottes wird in Herrlichkeit kommen, wenn Christus es dem Vater übergeben wird.

2820 Die Christen müssen, vom Heiligen Geist geleitet, das Wachsen des Reiches Gottes vom Fortschritt der Kultur und der Gesellschaft unterscheiden, in die sie hineingestellt sind. Diese Unterscheidung ist keine Trennung, denn die Berufung des Menschen zum ewigen Leben befreit ihn nicht von der Aufgabe, die vom Schöpfer erhaltenen Kräfte und Mittel für Gerechtigkeit und Frieden in dieser Welt einzusetzen, sondern bekräftigt diese Pflicht.

Jetzt beißt euch daran mal die Zähne aus!!! Und vielleicht auch noch an Augustinus und einer ganzen Bibliothek von schwierigen Texten zu diesem Thema!!! Da habt ihr die nächsten Jahre einiges zu tun und könnt euren Schwachsinn wenigstens nicht auf kreuz.net ablassen.

Wer sich so locker im Smalltalk über dieses Thema traut, leidet an Größenwahn!!!
Freitag, 1. August 2008 19:00
Fakt ist dass sich durch das diesseitige Leben endgültig und unwiederruflich das Los für die Ewigkeit entscheidet.

Deshalb ist das diesseitige Leben ungeheuer wichtig in Hinblick auf die Ernsthaftigkeit dieser Tatsache und der Vorwurf der Diesseitsverachtung geht in Leere.

Hier und jetzt können wir unser ewiges Schicksal beeinflussen, der Wlle ist Frei.
Freitag, 1. August 2008 18:52
matt2 †: @Flo: glaubst du vielleicht Gott hat die Welt geschaffen, damit ihr Katholiken sie verachtet?
wenn die Welt so ein unnützes Jammertal ist, wieso gibt es sie überhaupt? Glaubst du, dass die Menschen an die Gerechtigkeit Gottes in Ewigkeit glauben, wenn ihnen im Diesseits von seinen sog. Vertretern Unrecht und Verachtung widerfährt?

Das Dasein ist eine Prüfung. Und ihr solltet eigentlich euer Dasein lieben und das in die Welt ausstrahlen, damit sie schöner und erfüllter ist. Denn damit empfehlt ihr euch bei Gott. Nicht darin ihr in diesem abgehobenen, substanzlosen, präpotenten Gerede übers Jenseits über die Idee eines glücklichen und erfüllten Daseins drüberfahrt, so, wie es diese lieblose Kirche ja seit jeher treibt.

Sie hat doch das Diesseits um ihretwillen in ein Greuel verwandelt, in ein Jammertal. Aber damit braucht ihr nicht glauben, dass ihr gerechtfertigt seid.
Freitag, 1. August 2008 18:52
wiener: @ elijah
faszinierend.

wer hat noch vor nicht allzu langer zeit gemeint meinen nickname „kreativ umgestalten“ zu sollen (wobei ich nicht wirklich kapiere was ein „w-drei-iner“ sein soll)?
wer hat noch tobsuchtsanfälle bekommen?
wer meinte, andersdenkende als „moderne pseudochristen“ beschimpfen zu müssen?

und jetzt ist man plötzlich die beleidigte leberwurst …
Freitag, 1. August 2008 18:44
Elijahu †: @Wiener
Na wenn sie mir auf diese Weise kommen ist die Diskussion mit ihnen hiermit für mich beendet.
Freitag, 1. August 2008 18:42
die Zeit ist nur ein Hirngespinst.

Wer auf Erden ausschließlich wie ein Tier nur seine lächerlichen 70-80 Jahre wichtig nimmt wird in der Ewigkeit Zähne knirschen und hat von der unsterblichen Seele nichts verstanden.

Der teufel kann die nur anbieten König für 1 Stunde zu sein, seine Macht ist begrenzt.
Viele tauschen König für eine Stunde zu sein ein gegen eine Ewigkeit in Pracht.

Arme Narren
Freitag, 1. August 2008 18:37
wiener: @ elijah
das war doch die stelle, wo in etwa steht, dass man anderen menschen mit respekt begegnen soll und sie als menschen betrachten soll – das hat sie so aufgeregt, gell?
könnte man übrigens auch mit „liebe“ übersetzen.
Freitag, 1. August 2008 18:35
matt2 †: Jesus hätte sich besser mehr um das Diesseitige bemüht…
anstatt die Leute aufs Jenseits zu vertrösten, während seine Kirche im Diesseits ein Chaos angerichtet hat. Wer den Acker der Welt verachtet trägt nämlich letztlich auch keine Frucht für die Ewigkeit.
Freitag, 1. August 2008 18:34
Elijahu †: @wiener
„Der“ Katechismus als ganzes hat mir keinen Tobsuchtsanfall beschert. Man kann auch viel Gutes darin finden.

Aber die pastorale Weisung zum Umgang mit Homosexuellen enthält eine Stelle die mich in der Tat wütend macht. Warum das so ist entnehmen sie meinen Beiträgen weiter unten.
Freitag, 1. August 2008 18:27
wiener: @ elijah
aber ihnen ist schon klar, dass sie von demselben katechismus sprechen, der ihnen vor nicht allzulanger zeit noch tobsuchtsanfälle beschert hat?
Freitag, 1. August 2008 18:26
Leblhuber: Elias, du hast geschrieben:
Es sind wirklich die letzten Tage in denen wir leben.
Und dann kommst du mit dem KKK an, so als würde der deine kindische Hellseherei bestätigen.
Freitag, 1. August 2008 18:26
Florian Geyer: ja freilich
Katholiken glauben, dass das Reich Gottes, das Himmelreich, mit Jesus bereits angebrochen ist. Die Kirche ist auf dem Weg, es zu verwirklichen.
Leblhubert kommt mit der (neotheologischen) Basilieia – Theologie, einer Verfälschenden Auslegung die gerne von atheistischen Theologen übernommen wird und besagt dass die Herrschft Christi und das Reich Christi ein diesseitiges irdisches Reich ist das es aufzurichten gilt.

Ein Paradies im Diesseits gemacht von Menschen – also eine EINSEITIGE ! satanische Uminterpretation.
Freitag, 1. August 2008 18:24
matt2 †: @Eliyahoo…
Der Gottessohn ist zugleich die Verherrlichung des Menschen, du Seppi. Dem Menschen gebührt Herrlichkeit in dem Maße er ja des Göttlichen teilhaftig ist.

Eine Kernaussage des Evangeliums ist ja nicht bloß die Gottessohnschaft Jesu, sondern auch die Gotteskindschaft des Menschen im allg.

Ihr Katholiken habt ein so verächtliches Bild vom Menschen. Kein Wunder, dass man euch als Menschen nicht ernst nehmen kann.
Freitag, 1. August 2008 18:20
Elijahu †: @wiener
Ich weiss durchaus zwischen pastoralen Weisungen und dogmatischer Lehre im KKK zu unterscheiden. Sie anscheinend nicht. Das eine ist unfehlbar richtig, das andere nicht.
Freitag, 1. August 2008 18:16
wiener: @ elijahu: sie müssen sich entscheiden …
jetzt hat der KKK auf einmal recht?
erkennen sie ihn nun an oder nicht – oder je nach belieben?
Freitag, 1. August 2008 18:14
Elijahu †: @Leblhuber, Katechismus der RKK zum Ende der Welt:
675 Vor dem Kommen Christi muß die Kirche eine letzte Prüfung durchmachen, die den Glauben vieler erschüttern wird . Die Verfolgung, die ihre Pilgerschaft auf Erden begleitet wird das „Mysterium der Bosheit“ enthüllen: Ein religiöser Lügenwahn bringt den Menschen um den Preis ihres Abfalls von der Wahrheit eine Scheinlösung ihrer Probleme. Der schlimmste religiöse Betrug ist der des Antichrist, das heißt eines falschen Messianismus, worin der Mensch sich selbst verherrlicht, statt Gott und seinen im Fleisch gekommenen Messias
676 Dieser gegen Christus gerichtete Betrug zeichnet sich auf der Welt jedesmal ab, wenn man vorgibt, schon innerhalb der Geschichte die messianisehe Hoffnung zu erfüllen, die nur nachgeschichtlich durch das eschatologische Gericht zu ihrem Ziel gelangen kann. Die Kirche hat diese Verfälschung des künftigen Reiches, selbst in ihrer gemäßigten Spielart, unter dem Namen „Millenarismus“ zurückgewiesen, vor allem aber die „zuinnerst verkehrte“ politische Form des säkularisierten Messianismus.
677 Die Kirche wird nur durch dieses letzte Pascha hindurch, worin sie dem Herrn in seinem Tod und seiner Auferstehung folgen wird [Vgl. Offb 19,1-9], in die Herrlichkeit des Reiches eingehen. Das Reich wird also nicht in stetigem Fortschritt durch einen geschichtlichen Triumph der Kirche zustande kommen, , sondern durch den Sieg Gottes im Endkampf mit dem Bösen. In diesem Sieg wird die Braut Christi vom Himmel herabkommen.“
Freitag, 1. August 2008 17:58
wiener: @ elijahu
ich sehe keinen grund, der diese vorwürfe gegen mich rechtfertigte.
Freitag, 1. August 2008 17:54
Elijahu †: Wiener der W3iner
Na wo ist denn auf einmal ihre vielbeschworene „Liebe“ hin entschwunden, Wiener? So schnell kann einem die falsche Maske vom Gesicht fallen, was? Sie pseudochristlicher Wolf im Schafspelz.
Freitag, 1. August 2008 17:52
Leblhuber: @Elias:
Katholiken glauben, dass das Reich Gottes, das Himmelreich, mit Jesus bereits angebrochen ist. Die Kirche ist auf dem Weg, es zu verwirklichen. Wie lang dieser Weg ist und wann er zu Ende sein wird weiß niemand und am allerwenigsten DU!!!
Freitag, 1. August 2008 17:48
Hank: Schönborn
Go home! Du bist eine Niete!
Freitag, 1. August 2008 17:47
Josef Preßlmayer: „finanziell trockenlegen“ – ist tatsächlich das einzige Mittel, welches Schönborn, williger
finanzieller und strategischer Unterstützer des Kinderschlächter-Netzwerkes und der Gotteslästerer Hrdlicka und Nitsch, bremsen kann!

Die Unverfrorenheit mit welcher Schönborn und sein Dom-Pfarrer Faber immer neue psychische Foltern erfinden, um die letzten gläubigen Katholiken zu quälen, ist erstaunlich!

Solange noch eine zwar rasch dahinschmelzende, aber weitgehend über das wahre Ausmaß des Abfalls der katholischen Kirche Österreichs von der katholischen Lehre uninformierte Masse an Kirchensteuerzahlern vorhanden ist, können Schönborn und Faber sichtlich der Verlockung nicht widerstehen, Kirchensteuer-Gelder solchen Gotteslästerern wie Hrdlicka und demnächst wohl auch Nitsch, aufzudrängen!

Wurde Priestern vor einigen Jahren unter Bischof Krenn noch verboten, den Schlachtorgien des Blasphemikers Nitsch beizuwohnen, wird dieser nun schon in den Dom eingeladen, wo er sich als Experte zu weiteren Schlacht-„Kunstwerken“ äußern soll.

Freilich ist diese Kirchensteuer-Quelle endenwollend, denn bereits in etwa 40 Jahren werden in ganz Österreich die Moslems unter den Kindern und Jugendlichen bis 15 Jahren die Mehrheit haben, wie das „Vienna Institute of Demography“ prognostiziert.

Wer dem Unterstützer der Gotteslästerer und Kinderschlachtung schon jetzt den Geldhahn abdrehen möchte, hat jetzt schon zwei Möglichkeiten:

www.kirchentreu.info, („Jugend-CD“-Protest) und ewald.stadler@tele2.at (gegen NS-Kirchensteuer, für die Pius-Bruderschaft). Keine einzige Klage erfolgte bisher!
Freitag, 1. August 2008 17:41
Elijahu †: @Leblhuber
halten sie JP II für einen Propheten? Der hat nämlich das gleiche behauptet. Genau wie alle anderen Päpste vor ihm.
Freitag, 1. August 2008 17:21
Marcelus: @wiener: In der DBK-Bilderbibel vielleicht
kleiner tipp: lesen sie mal die bibel. da wird sehr oft betont, dass gott liebt. aber seltsamerweise wird nie gesagt, dass gott hasst.
Für die richtige Hl. Schrift trifft das keineswegs zu.
Freitag, 1. August 2008 17:18
Leblhuber: Elias, hältst du dich etwa wirklich für einen Propheten?
Es sind wirklich die letzten Tage in denen wir leben.
Das hat man vor 2000 Jahren auch geglaubt. Und wir leben immer noch! Wie man an dir sieht, glaubt so mancher es auch heute und in den nächsten tausend Jahren bestimmt auch.

Könnte es nicht sein, dass dir das viele falsche eschatologische Zeug, das du liest, zu Kopf gestiegen ist? Der Satan hat bei dir wohl schon ganze Arbeit geleistet.
Freitag, 1. August 2008 17:16
wiener: @ elijahu
sie erdreisten sich, zunächst dem papst vorzuwerfen er sei homosexuell, nun, er diene dem antichristen, er sei blasphemisch und vertrete homo-ideologische positionen.
und behaupten sogar noch, damit die „wahrheit“ auszusprechen.
ihre „wahrheit“ ist sprache und ausdruck des spalters und verwirrers. es ist unerträglich, und offenbar bemerken sie gar nicht mehr, was sie sagen bzw. schreiben …

ich sage nur: es reicht, wie sie über den nachfolger petri und vicarius christi herziehen.
Freitag, 1. August 2008 17:10
Elijahu †: @w3iner
Ja, die Wahrheit tut weh. Wenn Sie’s garnicht mehr aushalten gehn sie doch ‘n bischen kuscheln mit ihrem Kuscheljesus
Freitag, 1. August 2008 17:05
wiener: @ elijahu
so, und jetzt beruhigst du dich und kommst mal wieder runter.
ist ja nicht mehr zum aushalten …
Freitag, 1. August 2008 17:04
Elijahu †: Der „Antichrist“
Der Begriff „Antichrist“ bedeutet ja nicht wörtlich übersetzt „Gegenchristus“, also jemand der gegen Jesus und seine Kirche gerichtet ist; er bedeutet „Scheinchristus“ oder „Pseudochristus“, also jemand, der – als Messias – an die Stelle Jesu Christi gesetzt wird.

Der „Antichrist“ der heutigen Zeit ist eben dieser „Kuscheljesus“, der mit dem Jesus Christus der Verkündigung nichts zu tun hat. Diese Verblendung hat die ganze Kirche ergriffen, bis ins Papstamt hinein. Es sind wirklich die letzten Tage in denen wir leben.
Freitag, 1. August 2008 16:58
doublemax: Hass Gottes
Maleachi, Kapitel 1:
Ich liebe euch, spricht der Herr. Doch ihr sagt: Worin zeigt sich deine Liebe? – Ist nicht Esau Jakobs Bruder? – Spruch des Herrn – und doch liebe ich Jakob, Esau aber hasse ich.

Auch der Hl. Paulus schreibt an die Römer:
Da wir mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, als wir noch (Gottes) Feinde waren, werden wir erst recht, nachdem wir versöhnt sind, gerettet werden durch sein Leben.

Gäbe sicher noch mehr.

Der liebe Gott hasst den Sünder, insofern er Sünder ist. Die Barmherzigkeit Gottes besteht nicht im wegschauen, sondern im Opfern seines einzigen Sohnes.
Freitag, 1. August 2008 16:58
Florian Geyer: werter Elijahu
Da haben sich einige „Christen“ ihren ganz eigenen Kuscheljesus zusammengebastelt, so ganz ohne Ecken und Kanten, zum Schmusen halt und Liebhaben.
natürlich versuchen auch heute wie schon zu aller Zeit Staatstheologen im Auftrag der gerade herrschenden Ideologie der political correctnes, des Globalismus, des Ökumenismus und der Toleranz auf Teufel komm raus, sich ihren eigenen Jesus zurechtzuschustern.

Dieser hat die Eigenschften eines Woodstock Kiffers und wird permanent von den Fakultätsneotheologen gestyled und im ideologischen Windkanal aerodynamisch gemacht damit er nirgend aneckt, der One World Ideologie dient und derselben nicht in die Quere kommt.
Freitag, 1. August 2008 16:49
Elijahu †: @wiener
Ja, die Frage ist nur, was Liebe ist. Darüber haben sie nicht die Definitionshoheit. Liebe kann auch hart sein, fast grausam – siehe Moses in Ägypten.

Aber eine Diskussion darüber mit der Kuscheljesusfraktion ist von vornherein sinnlos.
Freitag, 1. August 2008 16:44
wiener: @ elijahu
Da haben sich einige „Christen“ ihren ganz eigenen Kuscheljesus zusammengebastelt, so ganz ohne Ecken und Kanten, zum Schmusen halt und Liebhaben.
kleiner tipp: lesen sie mal die bibel. da wird sehr oft betont, dass gott liebt. aber seltsamerweise wird nie gesagt, dass gott hasst.
und: „lieben“ heißt ja gerade nicht „gutheißen“ bzw. „alles gut finden was der andere macht“.
zweiter lesetipp: deus caritas est – in der nezyklika wird ganz deutlich, dass die aussage „gott ist liebe“ definitiv nichts kuschelweiches an sich hat sondern im gegenteil eine sehr radikale aussage zu gott ist.

@ exbo:
ich ziehe es vor, mich durch ihre blödsinnigen persönlichen anwürfe nicht provozieren zu lassen. toben sie ruhig weiter, wenns ihnen freude macht. denn ich liebe sie schließlich
Freitag, 1. August 2008 16:37
Marcelus: @Elijahu: Die Religion der Wiener
Bischöfe wie Schönborn müssen von den verbliebenen Gläubigen konsequent finanziell trockengelegt werden.

Das heisst nichts anderes als: keine Kirchensteuer mehr, keine Spenden, keinen Pfennig Geld mehr.

Das ist die einzige Sprache die die verstehen und da tuts so richtig weh.

Also liebe Wiener: auf zur Tat!

Die römisch-katholische Gemeinde ist die größte Glaubensgemeinschaft Wiens, verliert jedoch stetig an Mitgliedern. Heute gehören nur 49 % der römisch-katholischen Kirche an, 1961 (D.E.Z.) noch 82 %.

Zweitgrößte Glaubensgemeinschaft ist die Islamische Glaubensgemeinschaft, deren Österreich-Chef, Anas Schakfeh, ebenfalls in Wien seinen Sitz hat.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wien
Allerdings ist zu bedenken, daß Papst Benedikt XVI. entschieden hat, daß die Konfessionsabmeldung vor der Staatsautorität für die Kirchenautorität nicht bedeutet, daß jener, der sich vor der Staatsautorität abgemeldet hat, tatsächlich nicht mehr römisch-katholisch wäre (siehe http://…atholischedokumente.de.tl/…T-VOR-DER-KIRCHE.htm):
Und genau davon sind die Kirchensteuerdiözesen in der BRD, Österreich und in der CH bis zuletzt ausgegangen.
Das heißt, die Zahl der Katholiken in diesen Staaten und damit auch in Wien müßte damit wieder bedeutend höher sein,
weil die Zahlen der Staatsstatistik für die katholische Kirche damit irrelevant sind.
Freitag, 1. August 2008 16:37
ExBochumer †: Ach nein …
Ihr „Kleingedrucktes“ ist keinesfalls mindernd zu werten.

Sie sind ein Relativist, einer, der das Christentum abflacht.

Mehr nicht.

Und nun, lieber „wiener“?

Gehen Sie doch in Ihre Sphären zurück. Mehr darf man von Ihnen nicht erwarten.

Sie sind ein Kirchenzerstörer par excellence.
Freitag, 1. August 2008 16:35
Elijahu †: „Gott ist die Liebe“…
…ist der Standardspruch, den „moderne“ Pseudochristen immer auf der Lippe haben.

Da haben sich einige „Christen“ ihren ganz eigenen Kuscheljesus zusammengebastelt, so ganz ohne Ecken und Kanten, zum Schmusen halt und Liebhaben.

Mit dem knallharten Bussprediger der Evangelien hat der natürlich nicht mehr so viel zu tun, aber man ignoriert die störenden Bibelstellen dann halt mal…„aus Liebe“ halt.

Aber ganz bestimmt nicht aus Liebe zur Wahrheit.

Wahrheit ist ja dann auch nicht mehr so wichtig, Kuscheln und Ringeltanz mit Anfassen sind doch so viel schöner als Busse tun und Umkehr predigen.

Dass Gott auch ganz anders kann, hat man beim Auszug aus Ägypten gesehen als er sämtliche Neugeborene der Ägypter töten liess. Aus „Liebe“ natürlich…nur nicht aus Liebe zu den Ägyptern halt. =p
Freitag, 1. August 2008 16:27
wiener: @ exbo
bitte arbeiten sie ihren persönlichen frust über +.net nicht (schon wieder) an mir ab …
(die anonymität in diesem forum ist nicht meine erfindung, wenn sie aber ein problem damit haben, sich an die hier geltenden spielregeln zu halten: es steht ihnen jederzeit frei, zu schweigen. wäre vielleicht eh besser)

inwiefern widersprechen einzelsegnungen (die es in den verschiedensten formen gab und gibt) dem benediktionale?
und weil sie so gern redundant formulieren:
dem benediktionale widersprechen sie also inwiefern?

im übrigen: ich war an dem valentinstags-gottesdienst im dom weder in der vorbereitung noch in der durchführung beteiligt. insofern sehe ich mich nicht in der rolle, ihn hier zu begründen oder zu verteidigen. mir ging es nur darum, der lüge von marcelus, im dom käme es zu „massensegnungen von sodomiten“, zu widersprechen.
Freitag, 1. August 2008 16:22
ExBochumer †: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 1. August 2008 16:20
Marcelus: @wiener: Gott haßt die Todsünde,
und haßt den verstockten Sünder, wenn dieser sich weigert, umzukehren.

Oder wieso schickt Er diese sonst ins Ewige Feuer der Hölle,
und zerstörte die Städte Sodom und Gomorrha.
Freitag, 1. August 2008 16:18
ExBochumer †: Offenbar kennt der „Wiener“ …
nicht das Benediktionale.

Was dort in Wien geschieht, ist alles ein Geschehen in rechtsfreiem Raum.

Wie begründet denn der Wiener die Segnung von Sodomiten im Dom zu Wien?

Aber offensichtlich kennt der „wiener“ nicht das Benediktionale.
Freitag, 1. August 2008 16:17
wiener: @ marcelus
wie kommen sie darauf, dass ich nicht mehr katholisch wäre, nur weil ich darauf verwiesen habe, dass gott die liebe ist?

aber zum thema „hass“ sei ihnen und so manchen anderen hier folgende lektüre empfohlen:

1 Joh 2,9 Wer sagt, er sei im Licht, aber seinen Bruder hasst, ist noch in der Finsternis.

1 Joh 2,11 Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis. Er geht in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht; denn die Finsternis hat seine Augen blind gemacht.

1 Joh 3,15 Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder und ihr wisst: Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.

1 Joh 4,20 Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott!, aber seinen Bruder hasst, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht.
Freitag, 1. August 2008 16:13
Elijahu †: Finanziell trockenlegen
Bischöfe wie Schönborn müssen von den verbliebenen Gläubigen konsequent finanziell trockengelegt werden.

Das heisst nichts anderes als: keine Kirchensteuer mehr, keine Spenden, keinen Pfennig Geld mehr.

Das ist die einzige Sprache die die verstehen und da tuts so richtig weh.

Also liebe Wiener: auf zur Tat!
Freitag, 1. August 2008 16:04
ExBochumer †: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 1. August 2008 15:57
Marcelus: @wiener: Entsetzt können Sie ja sein
Dann können Sie aber auch nicht von sich behaupten, ein Katholik zu sein.
Sie sind bestenfalls Kirchensteuerzahler.
Freitag, 1. August 2008 15:57
Elijahu †: Ratzinger und die Schwulenbewegung
Und wenn ich sehe wie die Glaubenskongregation unter Ratzinger einen Katechismus herausgibt, in dem eine homoideologische Irrlehre als Begründung für eine pastorale Weisung geliefert wird, dann kriege ich in der Tat Tobsuchtsanfälle.

Zu einem Zeitpunkt, an dem die Schwulen sich auf den Strassen zusammenrotten wie einst in Sodom und Gomorrha, wo sie sich wie Nonnen und Priester verkleiden und sie von ihren Umzugswagen herab verspotten, gibt der Präfekt der Glaubenskongregation Ratzinger einen Katechismus heraus der der Schwulenbewegung das Wort redet. Da packt mich in der Tat die Wut.
Freitag, 1. August 2008 15:54
wiener: @ marcelus
eigentlich bin ich entsetzt darüber, wie sie über andere menschen verbal herfallen und wie sie sie bezeichnen: „sodomitische perverse“, „gottlose ungehorsame geistliche“ etc.

zum anderen (und fast noch mehr) entsetzt mich ihr gottesbild: gott hasst den verstockten sünder? gott HASST?
und ich dachte immer, gott habe uns so sehr geliebt, dass er seinen einzigen sohn dahingab … und zwar zu einer zeit „als wir noch sünder waren“ – also ohne unser verdienst und aus reiner gnade.
gott ist liebe. er hasst niemanden. und wenn jemand tatsächlich im stande ist, sich konsequent der liebe gottes zu verweigern, dann wird er auch auf ewig von gott getrennt bleiben – aber nicht, weil ihn gott hassen würde. in ihrer sichtweise – wenn gott tatsächlich imstande wäre, zu hassen, müsste er sich darüber freuen, wenn menschen in die hölle kommen. das ist nicht das christliche gottesbild, sondern das wäre ein sadistischer despotischer götze.
gott liebt mich nicht deshalb, weil ich so ein guter mensch bin – sondern obwohl ich sünder bin!

und noch etwas zur segensfeier:
hier wurden menschen (einzelne, paare, heterosexuell, homosexuell, zölibatär …) gesegnet, die natürlich auch fehler machen und sünden begehen. ein segen ist ja nicht eine belohnung für braves oder heiliges verhalten. wie sonst könnte ich sonst einen segen empfangen oder ihn spenden? ein segen ist auch keine absolution.
mir ist völlig unverständlich, warum in diesem fall die segnung von personen dermaßen skandalisiert wird.
Freitag, 1. August 2008 15:37
Marcelus: @wiener: Alle Menschen sind zu Gott gerufen
Das heißt aber nicht, daß Gott deshalb sodomitische Todsünder in ihrem bösen Tun segnet,
wie dies manche gottlose kirchenungehorsame Geistliche praktizieren
,
sondern im Gegenteil,
Gott haßt den verstockten Sünder und wirft diesen auf ewig ins Feuer der Hölle, wenn dieser so in der Todesstunde vorgefunden wird.
Sodomiten können nur einen Segen empfangen: Den der Absolution von ihren himmelschreienden Sünden (= Sünden, die Gottes Rache herausfordern).

Sodomiten sind lediglich gerufen, keusch zu leben, wie alle anderen nicht-perversen Menschen auch – und das ist ja auch die Aussage des KKK –;
und hierfür genügt der Segen, den die nicht-perversen Menschen auch empfangen
,
und das hat die Wiener Dompfarre ja nicht gemacht,
sondern sie hat sie ausdrücklich als »gleichgeschlechtlich Liebende« eingeladen, also wie die gottlose Welt sodomitische Perverse nennt.

wer lesen (und verstehen) kann ist klar im vorteil: der katechismus (es ist also nicht meine formulierung, ich habe nur zitiert) spricht davon, dass (auch) homosexuelle menschen dazu berufen sind, gemäß dem willen gottes zu leben. und sie wollen ihnen dazu den segen verweigern?
Freitag, 1. August 2008 15:33
Elijahu †: Kreuz.net Redaktion und Gehorsam?
Ja ach du meine Güte. Wenns um Gehorsam gegenüber Papst und Bischöfen geht, ist man bei der Redaktion hier sicherlich an der richtigen Adresse. Hahahahahaha!
Freitag, 1. August 2008 15:31
Hugo: schönborn ist und bleibt
eine zwielichtige person. er versteht es immer wieder leute zu finden, die ihm die arbeit abnehmen. wo sonst niemand mehr will springt Küng ein, nun jetzt will er ihn loswerden, aber wie? spurt der vatikan noch nach der pfeife schönborns. das ist die frage? wann bekommen wir eine antwort?
Freitag, 1. August 2008 15:22
wiener: @ elijahu
offensichtlich werden der redaktion ihre permanenten tobenden ausfälligkeiten gegenüber papst und bischöfen auch schon zu viel – sie beginnt zu löschen …

@ marcelus:
wer lesen (und verstehen) kann ist klar im vorteil: der katechismus (es ist also nicht meine formulierung, ich habe nur zitiert) spricht davon, dass (auch) homosexuelle menschen dazu berufen sind, gemäß dem willen gottes zu leben. und sie wollen ihnen dazu den segen verweigern? es sollte ja wohl (außer bei einigen bornierten und uneinsichtigen hier) klar sein, dass der segen einer person nicht jede deren handlungen gutheißt oder gar sündhaftes verhalten legitimiert …
Freitag, 1. August 2008 15:17
sani †: Kennt ihr eine der ergreifensten Madonnen …
… der Renaissance: Caravaggios Madonna der Pilger … und auch alle anderen bekannten Heiligendarstellungen dieses hervorragenden Künstlers – wisst ihr, dass er seine Modelle von der Straße holte (und sie dafür bezahlte – es waren auch Prostituierte und Strichbuben dabei) – und trotzdem gehören seine Werke zu den faszinierensten Heiligendarstellungen aller Zeiten – und der Typ selber würde heute von den Schreiberlingen hier genüßlich zerfetzt werden – der war sicher kein Schwerenöter.

Und auch aus der geistlichen Musik: Mir fällt da nur Gesualdo ein, ein Mörder und Galeerensträfling – aber gleichzeitig Schöpfer von zeitlos schönen geistlichen Werken. –

man könnte, glaube ich, eine Reihe von Künstlern geistlicher Werke aufzählen – gegen die wäre Hrdlicka nur ein essigsaurer Moralist. Und da haben die Schreiberlinge hier Probleme

JaJa – wie immer: Jede Menge Meinung und keine Ahnung

GzG
Sani
Freitag, 1. August 2008 14:01
Elijahu †: @Geist
Da packt einen der Heilige Zorn wenn man so etwas liest. Ähnlich muss es wohl Christus ergangen sein als er die Wechsler im Haus seines Vaters sah und sie von dort vertrieb.
Freitag, 1. August 2008 13:47
Geist: @elijahu
Jetzt reißen sie sich einmal zusammen und berühigen sich wieder und passen auf, was sie schreiben.
Freitag, 1. August 2008 13:14
Elijahu †: Zustände wie in Sodom und Gomorrha
Da krieg ich das Kotzen wenn ich mir die Zustände in Wien anschaue. Es wird Zeit dass Gott einmal Gericht hält über die dortige Domplatzmafia.
Freitag, 1. August 2008 13:07
Josef Preßlmayer: Auch wenn Sich jemand an den Nitsch-Texten „aufgeilen“ sollte, bleiben sie Götteslästerungen!
Wer einen Gotteslästerer wie Nitsch in den Stephansdom einlädt, so wie es durch Faber und Schönborn bereits bei Hrdlicka der Fall war, besudelt die Heilige Katholische Kirche!

Doch was schert Schönborn und Faber die Einladung eines Gotteslästerers in den Dom!

Hat nicht schon Propst Fürnsinn im Nitsch-Musuem dessen mit Abtreibungsinstrumenten „behübschten“ „Kunstwerke“ gesegnet!

„Ist der Ruf einmal ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert“ heißt ein Sprichwort.

Wer das Geld der Kirchensteuer-Zahler für die „Aktion Leben“ ausgibt, welche „Beratungsscheine“, somit „Tötungslizenzen“ zur Abschlachtung ungeborener Kinder verteilt;

wer mit diesen Komplizen der Kinder-Schlächter gemeinsame „Besuchs-Tage“ zur „Woche des Lebens“ veranstaltet;

wer die seit 32 Jahren zahnlos vertretene Uralt-Forderung der Kirche nach „Trennung von beratendem und abtreibendem Arzt“ auf Betreiben der „Lebensschutz-Beauftragten“ der Erzdiözese Wien, Stephanie Merkens, der Nichte des Kardinals, nun fallen lässt, da die „medizinische Beratung“ auch den Abtreibern „zugetraut“ wird;

wer dadurch Abtreiber wie Fiala aufwertet, denen die „medizinische Beratung“ keinesfalls „zugetraut“ werden kann, weil sie, das erwiesene Fehlgeburtsrisiko nach einer Abtreibung leugnen;

der meint wohl, dass er durch die Besudelung der seligen Maria Restituta Kafka, die durch ihr Martyrium auch besonders von Lebensschützern, angesichts der durch Abtreibung ähnlich zerstückelten Babys, verehrt wird, nicht tiefer sinken kann!
Freitag, 1. August 2008 12:33
Sozialkatholisch: @ Elijahu
Um so wichtiger ist es, dass wir gemäss den Geboten Gottes leben und nicht versuchen uns mit unserer „Veranlagung“ vor uns selbst zu entschuldigen.

Ja, wichtig ist das wir uns vor Gott wie der Zöllner stellen, unsre Schuld bekennen und um Gottes Barmherzigkeit bitten.
Freitag, 1. August 2008 12:26
Elijahu †: @neverland
Um so wichtiger ist es, dass wir gemäss den Geboten Gottes leben und nicht versuchen uns mit unserer „Veranlagung“ vor uns selbst zu entschuldigen.
Freitag, 1. August 2008 12:22
neverland: Jüngstes Gericht
Am Tag des Jüngsten Gericht werden wohl etlichte recht kleinlaut vo ihrem Schöpfer stehen.
Freitag, 1. August 2008 12:14
Elijahu †: Die 10 Gebote
Es spielt letztendlich überhaupt keine Rolle ob Diebstahl, Ehebruch, Gotteslästerung, Homosexualität, Pädophilie genetisch bedingt sind.

Erstens ist dies de fakto unbeweisbar; wie wollen sie das denn, rein wissenschaftstheoretisch, mit letzter Sicherheit behaupten können? Es ist unmöglich.

Und zweitens hat es keinerlei Konsequenzen auf die Forderung Jesu Christi, gemäss den zehn Geboten zu leben.

Am Tag des Jüngsten Gerichts wird sich keiner mit seiner genetischen Veranlagung entschuldigen könen, das garantiere ich ihnen.

Eine fundamentale, unwissenschaftliche Behauptung der Schwulenbewegung wird im Katechismus zitiert – was sagt ihnen das über den Zustand des Lehramts und den jetzigen Papst?
Freitag, 1. August 2008 12:07
Marcelus: @Elijahu: Möglich ist alles
Vielleicht sind ja auch Kleptomanie und andere Krankheiten genetisch veranlagt, was ja durchaus möglich ist.
Deswegen sollte aber nicht die Heilung bzw. Ausmerzung dieser Krankheiten ausgeschlossen werden.
Die heutige Medizin hält viele Möglichkeiten bereit.

Dass Homosexualität eine genetische Veranlagung ist, wird – wissenschaftlich völlig unbewiesen – von der Schwulenbewegung behauptet, um damit die politische Entkriminalisierung der Homosexualität zu erreichen.
Freitag, 1. August 2008 12:02
Was Paulus hier vor allem meint sind die „Fresser und Säufer“ die sie bei jedem grösseren Fussballspiel oder auf den Samstagabendparties beobachten können.

Wer so etwas tut, hat keine Gemeinschaft mit Christus; er ist exkommuniziert und dies muss auch Konsequenzen für die Gemeinde haben.

Alkoholismus als psychische Erkrankung ist etwas völlig anderes. Hier muss man nach den Ursachen forschen und diese entsprechend behandeln.
Freitag, 1. August 2008 11:57
Marcelus: @wiener: Welche Berufung meinen Sie?
4. warum soll man die berufung, den willen gottes zu erfüllen, nicht mit einem segensgebet stärken und begleiten dürfen?
Die Sodomie zu leben, das ist keine Berufung.
Freitag, 1. August 2008 11:12
Elijahu †: @wiener
Homosexualität ist keine Veranlagung, wenn die Glaubenskongregation dies im Katechismus behauptet, so ist das FAKTISCH falsch.

Dass Homosexualität eine genetische Veranlagung ist, wird – wissenschaftlich völlig unbewiesen – von der Schwulenbewegung behauptet, um damit die politische Entkriminalisierung der Homosexualität zu erreichen.

Denn wenn Homosexualität durch Gene bedingt wäre, dann wäre der Schwule nicht verantwortlich für seine Unzucht – und somit nicht strafbar.

Wenn die Glaubenskongregation und Ratzinger also im Katechismus die politischen Ziele der Schwulenbewegung auf diese Art und Weise fördern, so ist dies ein Skandal sondergleichen.

Dies erklärt aber warum Rom, der Papst und die Bischöfe so stillgesessen haben während die westliche Gesellschaft den Bach runterging: sie waren entweder selber schwul oder durch Schwule beeinflusst.

„ich nehme zu kenntnis, dass für sie der katechismus der katholischen kirche offenbar keinerlei maßgebliche bedeutung besitzt.“

Das katholische Lehramt erkenne ich an, solange es auf dem Boden von Schrift und Tradition steht, und sich nicht irgendwelchen politisch-ideologischen Pseudowissenschaften verschreibt(„Homosexualität ist Veranlagung“). Im übrigen handelt es in dem zitierten Artikel nicht um eine dogmatische Verkündigung, sondern um eine pastorale Anweisung.

Das Lehramt ist aber NUR unfehlbar in Bezug auf dogmatische Verkündigungen, und NUR wenn dies explizit dazugesagt wird. Beides trifft hier nicht zu.
Freitag, 1. August 2008 11:02
wiener: @ elijahu
gratuliere:
schon haben wir einen tiefpunkt im diskussionsniveau erreicht:
Oder ist Ratzinger etwa selbst homosexuell?
ich nehme zu kenntnis, dass für sie der katechismus der katholischen kirche offenbar keinerlei maßgebliche bedeutung besitzt. finden sie selbst heraus, wo sie stehen – auf katholischem boden nicht mehr.
da ist es nur konsequent, dass sie den papst schmähen und beschimpfen. traurig.
Freitag, 1. August 2008 11:00
taizebesucher: Man brauch gar keine Freimaurer,Rotarier,Iluminaten usw.
Die „Hirten“ richten die Kirche selber hin.Wen man solche „Hirten“ hat braucht man keine Wölfe…
Freitag, 1. August 2008 11:00
RRR: @ Elijahu
Na gut, wenn daraus die von Ihnen genannte Konsequenz zu ziehen ist, wie sollte dann Ihrer Meinung nach der christliche Umgang mit Alkoholikern aussehen?

Schließlich sagt Paulus „Habt nichts gemein mit dem, der sich Bruder nennt […] und trinkt.“

Demnach dürfte man also Alkoholikern auch nicht mit Mitleid und Takt begegnen, korrekt?
Freitag, 1. August 2008 10:56
Elijahu †: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 1. August 2008 10:16
Marcelus: @Geist: Ihre Definition ist die eines weltlichen Wörterbuches,
das ein christliches Wort umdefiniert.

Und das ist für die Theologie der göttlichen Kirche und für das Gotteswort bedeutungslos.

Sonst könnten Sie ja auch noch »Unfehlbarkeit« im deutschen Duden oder in der deutschen wikipedia umdefinieren, und dann sagen, die göttliche Kirche, die über den Zeiten steht, müsse sich daran halten,
und »Unfehlbarkeit« bedeute auch für die Kirche nur mehr »Meinungsäußerung«, weil das die Definitionen von Deutschen des D.E.Z.-Jahres 2008 so erklären.
Freitag, 1. August 2008 10:14
wiener: @ marcelus: offenbar bin ich besser über die positionen …
… der kirche im bilde als sie.

1. der katechismus der katholischen kirche erwähnt das wort „sodomie“ überhaupt nicht.

(wenn wir nun annehmen, dass sie „homosexualität“ meinen – kurze frage: was ist eigentlich so schwer daran, die korrekte terminologie zu verwenden?)

2. der KKK verwendet weder die begrifflichkeit der „himmelschreienden sünde“ noch dass diese „von gott verhasst“ sei. sehr wohl spricht er davon, dass ausgelebte homosexualität (i.s.v. homosexuellen handlungen) eine „schlimme abirrung“ seien, die „in sich nicht in ordnung“ sind und „in keinem fall zu billigen“.

3. ich zitiere vollständig den artikel 2358 (auch zur gewissenserforschung der +.netler, insb. die von mir hervorgehobenen passagen):
Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar.
Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen.
Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen.
Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Chrsiten sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.

4. warum soll man die berufung, den willen gottes zu erfüllen, nicht mit einem segensgebet stärken und begleiten dürfen?
Freitag, 1. August 2008 10:03
Geist: @maracelsius: Sodomie
Als Sodomie bezeichnet man heute sexuelle Handlungen mit Tieren, also eine sexuelle Form der Zoophilie. Früher verstand man darunter allgemein jede Form der Unzucht und der sexuellen Perversion. Das Wort ist von der biblischen Stadt Sodom abgeleitet, die durch ihre lasterhaften Ausschweifungen in Gottes Ungnade gefallen war.

Im Englischen wird mit „sodomy“ gewöhnlich der Analverkehr zwischen zwei Männern oder zwischen Mann und Frau bezeichnet. Jedoch kann die Bedeutung auch Sexualpraktiken wie Oralverkehr umfassen, d.h. jede sexuelle Handlung, die nicht heterosexueller vaginaler Geschlechtsverkehr ist.

Quelle: wikipedia

Soviel dazu, mein lieber!
Freitag, 1. August 2008 09:51
Marcelus: @wiener: Über die Sodomiten, wie sie die Kirche lehrt, sind Sie leider schlecht
informiert.
Die Sodomie ist eine himmelschreiende Sünde und von Gott zutiefst verhaßt.

Und wenn diese Leute zu den Segensfeiern von Liebenden zu St. Valentin vom Wiener Stephansdom eingeladen wurden,
dann ist das ein Frevel an heiliger Stätte,
vor dem das Evangelium warnt,
und eine Beleidigung direkt gegen Gott,

und die Schuldigen sind wegen Blasfemie (schwerste Sünde) von der heiligen Kommunion ausgeschlossen (siehe den KKK und den K-KKK, der wesentlich auch von Dr. Schönborn mitverfaßt wurde).
Oder zweifeln Sie an, daß der KKK die Lehre der Kirche getreu wiedergibt?
Freitag, 1. August 2008 09:36
wiener: massensegnungen?
noch dazu von „sodomiten“ (auch wenn ich weiß dass das im +.net-jargon die herabwürdigende bezeichnung homosexuell empfindender menschen ist)?

weder das eine noch das andere.

offenbar haben sie, marcelus, keinen schimmer von den segensfeiern „für verliebte“ zum valentinstag, wo es zur segnungvon ehepaaren, verlobten, und von einzelpersonen gekommen ist, oder aber (und das vermute ich), sie wollen einfach billig und bösartig polemisieren.
Freitag, 1. August 2008 09:26
Marcelus: @Konrad: Ihr »vorbildhafter« Seelsorger
nimmt immerhin Massensegnungen von Sodomiten vor, und zwar im Stephansdom von Wien,
immerhin eine römisch-katholische Bischofskirche und Bischofskirche einer Bundeshauptstadt.
Oder wurden die etwa nur von einem Stellvertreter des Dompfarrers durchgeführt?
Freitag, 1. August 2008 09:09
wiener: aufgeilen?
Es soll Leute geben, die sich an sowas aufgeilen.
hier spricht f. rottenmaier etwas wahres aus: „aufgeilen“ tut sich daran in erster linie die +.net-redaktion oder ein herr preßlmayer, der keine gelegenheit auslässt, ständig dieses eine zitat hervorzukramen. gibt es im ganzen werk von nitsch nur diesen einen – zugegeben hier äußerst geschmacklos und abstoßend wirkenden – absatz? oder weswegen wird er immer wieder bis zum erbrechen herangezogen, um das ganze werk von h. nitsch „beschreiben“ zu wollen?

nochmals:
sowohl nitsch als auch hrdlicka haben – neben anderen, sicher im kirchlichen kontext nicht vertretbaren dingen (worunter auch so manche äußerungen und politische auffassungen zählen, aber auch manche reinen provokationen) – einige werke geschaffen, die sich von ihrem standpunkt aus mit biblischen und religiösen thematiken auseinandersetzen. es geht bei beiden um solche „religiösen“ werke. und es geht bitte sehr nicht darum, das gesamte oeuvre dieser beiden umstrittenen künstler damit gutzuheißen oder die künstler gar heiligzusprechen.

aber hier geht es ja gar nicht um nitsch oder hrdlicka: hier geht es einzig darum, den wiener erzbischof zu diskreditieren. und dafür darf man dann auch zum hundertsten mal die gedärme hervorholen …
Freitag, 1. August 2008 08:15
Das verstehe, wer will, dass diesem Subjekt immer wieder eine Plattform gegeben wird – jetzt auch noch in einer Pfarrei. Der von Preßlmayer eingestellte Text ist noch „harmlos“ gegen den Dreck, der sonst von diesem Wicht kommt. Abartiger geht’s nicht mehr. Aber Künstler sind halt immer so gut wie ihr Publikum. Es soll Leute geben, die sich an sowas aufgeilen. Dass dieser Kerl in der Kunstszene teilweise auch noch umjubelt und verteidigt wird und nicht selten sogar eine Titelstory bekommt, wird sich mir wohl nie erschließen.
Freitag, 1. August 2008 07:03
Josef Preßlmayer: Nitsch, der Freund des Toni Faber und des Abtreibungs-Förderers Kardinal Schönborn, darf sich
wieder unter kirchlichem Segen in seinen Perversitäten suhlen!

Aus dem Nitsch-„Werk“: „Die Eroberung von Jerusalem“

„…hat Christus einen Stier getötet, legt er sich auf das am Rücken liegende abgehäutete, noch zuckende Tier, saugt am Geschlechtsteil des Stieres, saugt Urin heraus (Geschmack von Urin) und beißt in das Geschlechtsteil des Stieres, er küßt die Hoden des Stieres, schleckt die Hoden ab, beißt in die Hoden und zerfleischt und zerschneidet sie schreiend mit einem Skalpell…hat Christus eine Kuh getötet, legt er sich auf das am Rücken liegende abgehäutete und noch zuckende Tier, schleckt das Geschlechtsteil der Kuh und steckt seine Zunge tief hinein. Christus fährt mit einem Skalpell tief in das Geschlechtsteil der Kuh und zerfleischt das Innere des Geschlechtsteiles…
Wenn Christus ausrutscht springt Nummer 38 auf ihn, steckt seinen erigierten Penis in die Afteröffnung von Christus und begattet ihn … die blutig feuchten warmen dunstenden Gedärme der Rinder fallen während des Orgasmus auf die sich vermischenden. Die Paare balgen sich während des Geschlechtsverkehrs auf den blutig feuchten warmen dunstenden Gedärmen … weiße Kaninchen werden über den Geschlechtseilen der Frauen geschlachtet, die Kaninchen werden ausgeblutet. Warmes Blut fließt auf die menstruierenden Geschlechtsteilen der Frauen … die Frauen drücken und quetschen mit ihren Händen die warmen Gedärme gegen ihr Geschlechtsteil. Sie versuchen die Gedärme in ihr Geschlechtsteil zu stopfen. Krallen ihre F …
Donnerstag, 31. Juli 2008 22:58
Graf von Galen: Wider VII, Kardinal Schönborn
Was für ein Trauerspiel mit diesem Kardinal.
Wann hat der Vatikan endlich ein Einsehen und
schützt diesen vor sich selber und setzt ihn
ab.
Donnerstag, 31. Juli 2008 21:27
Sie haben Recht! Das sind keine Vorbilder vor denen kann
man keinen Respekt haben bei mir sind die zwei untendurch.
Donnerstag, 31. Juli 2008 18:23
taizebesucher: @„Kardinal“ und „Pfarrer“
Ihr seid keine Hüter der Herde sondern Wölfe im Schafspelz,der Antichrist und der Lügenprophet!
Donnerstag, 31. Juli 2008 16:10
matt2 †: ich kann mich darüber nicht mehr empören…
für mich ist das ganze schon ein Kasperltheater.
Donnerstag, 31. Juli 2008 15:18
Konrad: Ein „Feuerwerk von Skandalen“ gibt es nur
auf dieser skandalös-diabolischen Internetseite. Dompfarrer Faber ist ein vorbildlicher Priester und Seelsorger. Besser als mit ihm könnte der Posten des Wiener Dompfarrers kaum besetzt sein. Er vermag es, über die Zäune zu sehen.
Donnerstag, 31. Juli 2008 14:59
LandorganistII: @Josefus
Weil nicht Ihr Wille geschieht. Gott sei’s gedankt!
Donnerstag, 31. Juli 2008 14:53
Josefus: Wieso …?
Wieso wird der Pfarrer der Wiener Dompfarrei, Hw. Toni Faber, nicht exkommuniziert oder mindestens seines Amtes enthoben? Wieso lässt man alles durchgehen?
Donnerstag, 31. Juli 2008 13:29
Florian Geyer: Nitsch erkennt !
„Wenn er die Monstranz aus einem geschlachteten Lamm herausnimmt und ausstellt, ist es genau das, was ich jeden Tag bei einer Messe sage und tue: Seht das Lamm Gottes“ – deliriert der Dompfarrer.

Er behauptet sogar, „daß Nitsch vom christlichen Opfer viel mehr versteht, als ich so viele katholische Zeitgenossen so allgemein reden höre.“

Wenn auch mit bösen Willen und böser (satanisch-parodistischer?) Absicht hat Hermann Nitsch hat den zentralen Kern der Messhandlung herausgearbeittet den viele ahnungslosen Kultur und Bürgertumskatholiken (und Protestanten sowieso) ja gar nicht mehr ansatzweise erfassen können.
Das ausserordentliche Wunder dass sich bei jeder Wandlung ereignet, unabhängig davon ob der Priester selbst dran glaubt oder bereits innerlich abgefallen ist erkennt der Künstler Nitsch im Gegensatz zu vielen die sich „Katholiken“ nennen.
Im Unterschied zu Diesjenigen wissen eingeweihte Antichristen genau um die Macht die vom Altarsakrament ausgeht und schaudern davor, – weswegen auch versucht wird es aus dem Bewusstsein zu verdrängen, zu verprotestantisieren, sogar in der Kirche selber.
Donnerstag, 31. Juli 2008 13:24
ExBochumer †: @ st.polterer
Wenn Sie im ernstens eine Antworte von dem hochverehrten Wiener erwarten, dann werden Sie sicher enttäuscht werden. Was sollte man schon von einem auf der Gehaltsliste des sich windend-grinsenden Erzbischofs erwarten?

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