„Eigentlich hat mir die Alte Messe damals besser gefallen. Aber die werden sich schon irgendwas gedacht haben, als man sie abschaffte“. Von einem Seminaristen.
(kreuz.net) Ortsangaben und meinen Namen kann ich leider nicht veröffentlichen, weil ich als Seminarist
einer rheinischen Diözese unter Repressionen zu leiden hätte.
Nach meinem Abitur im vergangenen März
begann ich, Unterschriften für eine regelmäßig stattfindende Messe im gregorianischen Ritus zu sammeln.
Ich beschränkte mich dabei auf das Gebiet meiner 1200-Seelen-Heimatpfarrei. Am Ende hatte ich von völlig
unverdächtigen Pfarrangehörigen dreißig Unterschriften gesammelt – darunter Kirchenvorstände, Pfarrgemeinderäte,
sehr viele Mitglieder des Kirchenchores, Lektoren und Kommunionhelfer.
Die meisten Unterzeichner waren
zwar die über Sechzigjährigen. Jedoch unterschrieb auch ein signifikanter Anteil jüngerer Gläubiger,
sogar einige Jugendliche.
Ich habe durch die Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’, die ‘IK-Nachrichten’
und die Webseite ‘summorum-pontificum.de’ immer wieder davon gehört, daß die deutschen Bischöfe den
Bedarf nach Alten Messen für extrem gering oder sogar schon für gesättigt halten.
Deshalb berichte
ich jetzt von meiner Erfahrung beim Unterschriften-Sammeln, um zu zeigen, daß die bischöfliche Einschätzung
an der pastoralen Realität auch in kleinen, ländlichen Pfarreien vorbeigeht.
Es gelang mir, in unserer
völlig durchschnittlichen Landpfarrei innerhalb einer Woche weit über dreißig Unterschriften zu sammeln.
Ich gehe davon aus, daß dies auch in vielen anderen Pfarreien möglich wäre.
Die Reaktion der Pfarreiangehörigen, die ich beim Sammeln der Unterschriften antraf, waren hochinteressant.
Zunächst rechnete ich mit den üblichen Abwehrreaktionen, daß es sich bei der Alten Messe um einen
Rückschritt handle, daß man diese Meßform nicht mehr wiederhaben wolle und sie den Jugendlichen nicht
zumuten könne etc.
Diese Reaktionen erlebte ich natürlich auch, aber in einem weitaus geringeren Maße
als erwartet.
Bei den ersten Personen, die ich fragte, kam eine außergewöhnliche Freude auf.
Viele
sagten mir, daß sie nicht verstehen konnten, wieso man diese Form „abgeschafft hatte“.
Von nicht wenigen
bekam ich sogar Sätze zu hören wie: „Eigentlich hat mir die Alte Messe besser gefallen. Aber die werden
sich wohl irgendwas gedacht haben, als man sie abschaffte“.
Die meisten älteren Pfarrangehörigen gestanden
mir, daß sie die ältere Form der Heiligen Messe als schöner, bewegender und feierlicher empfanden.
Als ich nach einer Kirchenchorprobe Unterschriften für die Alte Messe sammelte, unterschrieben mit einer
einzigen Ausnahme alle noch anwesenden Sänger.
Es gab sogar Vorschläge, eine Choralschola zu gründen,
um eine zukünftige Alte Liturgie in unserer Pfarrei mit Gregorianischem Gesang zu bereichern.
Bei den
Gläubigen in den Pfarreien zeigte sich ein Bild, daß der Darstellung der Bischöfe, Ordinariate und
sogenannten Liturgieexperten gar nicht entsprach.
Sogar, wer die Alte Messe nicht mehr kannte, sah in
ihr eine Bereicherung.
Innerhalb weniger Tage konnte ich meinem Heimatpfarrer über dreißig Unterschriften
überreichen und ihm mitteilen, daß sich bereits eine Gregorianische Schola formierte.
Doch so schnell sie gekommen war, verging die Freude wieder.
Unser Pfarrer, der schon seit längerem
an Zelebrationsschulungen für den Alten Ritus teilnahm, wurde von den Priestern der Nachbarpfarreien,
vor allem vom Dechanten, der ihm als leitender Pfarrer im Pfarreienverband direkt vorgesetzt ist, massiv
unter Druck gesetzt.
So wurde schnell klar, daß es realistischerweise unmöglich war, die Alte Messe
ohne schwerwiegende negative Konsequenzen regelmäßig zu feiern.
Leider kann ich mich, aufgrund meines
Status als Seminarist nicht an meinen Ortbischof wenden, ohne gravierende Benachteiligungen für mich
befürchten zu müssen.
So bleibt mir auch die päpstliche Kommission ‘Ecclesia Dei’ als letzte Instanz
verwehrt.
Jetzt muß ich in meiner Pfarrei auf die immer wiederkehrende Frage, wann die erste Alte Messe
stattfinde, mit einer Enttäuschung aufwarten.
Es stößt bei uns auf viel Unverständnis, warum die
Kirchenführung eine Werktagsmesse im Alten Ritus verhindert, obwohl diese von niemanden als Spaltung
empfunden würde, nicht in Konkurrenz zu den Meßfeiern im Neuen Ritus steht und von tragenden Mitgliedern
der Pfarrei gewünscht wird.
Andere Welt
Weder ich noch die über dreißig anderen Unterzeichner meiner
Pfarrei werden in irgendeiner Statistik der deutschen Bischöfe aufscheinen.
Aber wenn in einer Pfarrei
mit gerade einmal 120 bis 200 praktizierenden Katholiken dreißig davon eine regelmäßige Meßfeier im
gregorianischen Ritus wünschen, kann man annehmen, daß dies in sehr vielen anderen Pfarreien auch der
Fall ist.
Es fehlt dort nur an einer Person, die den Mut und die Energie hat, die Initiative zu ergreifen.
Persönlich habe ich ferner den Eindruck, daß sehr viele Katholiken sich insgeheim zur Alten Messe hingezogen
fühlen, dies jedoch aus Angst vor anderen Gläubigen nicht öffentlich bekennen.
Außerdem gibt es die
vielen jungen Katholiken die diese Form der Heiligen Messe gar nicht kennen.
Dennoch behaupten unsere
Bischöfe, es gäbe keinen Bedarf.
Bei den einfachen Gläubigen sieht die Welt häufig ganz anders aus,
als es die Ordinariate gerne hätten.
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89 Lesermeinungen
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@ sog. protestant Das verstehen Sie nicht, was Ansgar, der wackere Verteidiger des aufrechen Glaubens
Ihnen schreibt? Ja Mann, haben Sie den gar keine Bildung? Ich dachte, die Reformation mit samt ihren antipapistischen
Erscheinungen hätte nur den Glauben degradiert und die geistigen Fähigkeiten ihrer Anhänger halbwegs
verschont. Dem ist wohl nicht so. Sie halten Ihren armen Kleinen den wahren katholischen Glauben vor sondern
erziehen sie, wenn überhaupt, zu dieser blutleeren Häresie, anstatt sie vorsichtig an die wahren Lehren
heranzuführen. Ja, soll denn das alles noch enden. Sie ahnen es! Heulen und Zähneknirschen! Wir werden
für Sie dreimal den sühnigen Rosenkranz beten, nein, schmettern, vorwärts und rückwärts, prius ac
posterius! Kein jawoll, auch wenn es mir auf der Zunge liegt. Schlichtling!
@ansgar doch Sie haben patriarchal-diktatorisch verfügt, daß die Kleinen mit dem anämischen Protestantismus
molestiert werden! Kein Wunder, daß Sie Maria nicht ehren, feminogyner Ketzer! Jetzt habe ich mich gefreut,
mit Ihnen mal halbwegs sachlich und freundlich zu kommunizieren…naja! Damit Sies wissen, meine Frau
hat mir diesen Part freiwillig und freimütig überlassen, da ich, wie Sie meint, wesentlich gläubiger
sei und mich mit diesen Dingen eh besser auskenne! Im übrigen beachsichtige ich nicht, Ihren kauderwelschigen
Palaver verstehen zu wollen oder zu müssen!
@ Protestant Unsere liebe Frau bittet in unserem Auftrag am Ohr ihres Sohnes für uns. Weil sie uns auf
milde Mutterart liebt. Was soll daran schlecht sein? Protestant, Sie sind ein Weiberfeind! Deshalb müssen
Ihre hoffnungsvollen Kinder auch im häretischen Irrglauben heranwachsen, obwohl Ihre Gattin katholisch
ist – doch Sie haben patriarchal-diktatorisch verfügt, daß die Kleinen mit dem anämischen Protestantismus
molestiert werden! Kein Wunder, daß Sie Maria nicht ehren, feminogyner Ketzer!
@ansgar Vielleicht sollte man es bei „Marienkult“bewenden lassen! Maria ist eine beeindruckende, wichtige
und positive Person der Bibel! Ohne Zweifel!Und sicher auch in gewisser Weise Vorbild!Dies sind auch Petrus,Paulus
und viele andere! Aber Jesus Christus ist und bleibt die Hauptperson! Wir beten zu Gott/Jesus Christus
und zu sonst keinem!
@ Protestant Nun, dann beglückwünsche ich Sie zu Ihren Sprößlingen (wenngleich Sie die Vaterschaft
doch etwas penetrant als Banner vor sich hertragen). Nur helfen Sie mir zu begreifen, was Sie mit „obrigkeitshörigem
Marien“kult““ meinen. Teilweise scheinen Sie doch ganz durcheinander zu sein.
@matt2 …dieser Meinung bin ich auch, daher legen wir soviel Wert in Erziehung!Christliche Erziehung
hat jedoch nicht unweigerlich etwas mit Erziehung zu Duckmäusertum zu tuen.Wir zwingen weder unserer
Kinder, in die Kirche zu gehen, noch zu Gehorsam irgendwelchen fremden Leuten gegenüber(und der Papst
z.B. ist eine fremde Person)! Unsere Kinder haben auch glücklicherweise keine Lust auf die sog. „Action-Zeickentrickfilme“
mit Science-Fiction-Hintergrund!Gut so! Die Probleme hinsichtlich Gewaltvideos ist mir durchaus bewusst,gerade
deshalb ist es ja wichtig, Kinder zu selbstbewussten und kritischen Menschen zu erziehen, die hinterfragen
und nicht jeden Mist mitmachen!
wie würdet ihr glauben Wie kann ein Mensch einem anderen WIE CHRISTUS SEIN? Wie kann ein Mensch Christus
GLEICH werden? Was ist unter der VERGÖTTLICHUNG DES FLEISCHES zu verstehen? Der materialistische Westen
und seine Mutter die RKK haben genau vor 1000 Jahren sich von der Apostolischen Lehre und Überlieferung
verabschiedet. Es ist verständlich, dass die Anhänger der RKK nicht mehr begreifen, was das wahre Ziel
des Christseins ist. Dagegen das hübsche aber leere und tote Theaterspiel mit Messen, Tabernakel, Prozessionen,
Walfahrten etc. Diese „Katholiken“ sind dem Formalisten Nikodemus gleich: Joh 3:3 Jesus … sprach zu
ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das
Reich Gottes nicht sehen. Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird,
das ist Geist. Laß dich’s nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müsset von neuem geboren werden.
Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag solches zugehen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist
du ein Meister in Israel und weißt das nicht? (wie heutigen „Geistlichen“ auch) Wahrlich, wahrlich ich
sage dir: Wir reden, was wir wissen, und zeugen, was wir gesehen haben; und ihr nehmt unser Zeugnis nicht
an. Glaubet ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie würdet ihr glauben, wenn ich euch
von himmlischen Dingen sagen würde?
die Rede ist von ultrarealistischen, gewaltverherrlichenden Computerspielen… wo sich die Spieler mit
skrupellosen Gangstercharakteren identifizieren müssen, die Diebstähle und Auftragsmorde begehen und
vorwiegend in Fäkalsprache verkehren. Ich bin der Ansicht solches Zeug trägt sehr zur Verrohung der
Jugend bei.
@ansgar Ich rede von meinen Kindern!„Grand Theft Auto“-oder wie auch immer, kennen weder meine Kinder,
noch weiß ich,was das sein soll!Mit meinen Kindern wird regelmäßig gebetet, sie wollen auch von sich
aus ab und zu in die Kirche und schauen im Fernsehen übrigends am liebsten Pippi Langstrumpf,Sesamstraße,Nils
Holgersson und Bob der Baumeister! Meine röm.-kath. Frau und ich versuchen die Kinder zu christlichen
Menschen mit Verantwortungsbewusstsein zu erziehen, die aber auch kritisch hinterfragen dürfen und sollen!
Und das Ganze jenseits von obrigskeitshörigen Papst-und Marienkulten!
Lieber Protestant! Sie schrieben: „Die Rotznasen von Kindern und Jugendlichen heute hsind doch so unverschämt
und fragen zuviel, glauben nicht jeden Unsinn, den man ihnen erzählt…“ Sprechen Sie von der Kindergeneration,
die wie keine vor ihr von Computer- und TV-Sucht heimgesucht wird, die adipös und unsportlich umherwankt,
„Grand Theft Auto“ wohl, aber den König der Könige kaum kennt? Alleingelassen von waschlappigen Eltern
und Präzeptoren? Könnte es sein, daß Sie den Fortschrittsglauben tiefer inhalierten als Bob Marley
seine Hanf-Derivate? „Früher alles rückständig, heute alles besser. Vor allem ich.“ Der fette Dr. Luther,
er hätte ob Ihres eingeschränkten Weltbilds glatt einen Kapaunen vor Übelkeit verschmäht!
„glauben nicht jeden Unsinn“ Doch die neuen Generationen glauben jeden Unsinn genauso wie ihre Vorfahren
nur in anderer Verpackung, denn unser Leben ist an sich ein großer Unsinn. Deshalb sagt Christus, mein
Reich ist nicht von dieser Welt. Wer wirklich versteht, was die Worte Christi bedeuten: Ich bin die Wahrheit
oder Ich habe offenbart den Namen des Vaters? Was soll Protest gegen eine Illusion für die andere? Die
ganze Kultur des Westens ist ein permanenter Protest. Man sollte lieber gegen eigene geistige Finsternis
protestieren, um nicht die Zeit und das Ziel durch die äußeren Proteste zu verlieren
@ möchtegern-kathole wenn bei nur geringer Kenntnis der Alten Messe 30 dafür sind, dann sind nach regelmässigem
Besuch und genauerer Kenntnis irgendwann 300 dafür, 3000, 300000 und irgendwann 60000000 (mit dem Himmelreich
ist es wie mit einem Senfkorn …). Und wieso ist die Welt dann nicht zwischen 1570 und 1970 zu 100% katholisch
geworden, wie Sie es nach Ihrer Rechnung hätte werden müssen? Wieso gab es auch in jener Zeit für die
katholische Kirche hier und da mal ein zahlenmäßiges Auf und Ab? Wäre nach Ihrer Rechnung ja schon
theoretisch nicht möglich gewesen – war aber so!
@Stimme der Vernunft Ja, und früher sind sie alle hinter jeder sogenannten und selbsternannten „Respekts“person
hergelaufen, mussten dienern und knicksen. Kritik an diesen „Respekts“personen war unerwünscht, vielleicht
sogar strafbar (da waren die Protestanten aber oft auch nicht besser als die Katholiken). Wer denn nicht
in dieses Raster passte, fiel eben durch! Alles besser!Ja klar doch! Die Rotznasen von Kindern und Jugendlichen
heute hsind doch so unverschämt und fragen zuviel, glauben nicht jeden Unsinn, den man ihnen erzählt
und können i.d.R. Respekt von Hörigkeit unterscheiden!Naja, jeder so, wie er mag, wir beide bleiben
hübsch vernünftig, demokratisch und auch kritisch!
Jaja, die Nostalgie erklärte mir mal eine vielleicht 60-Jährige, sie würde schon noch gelegentlich
in die Messe gehen, aber „früher“ wäre es einfach viel schöner gewesen Ja, früher, da war alles viel
schöner. Da gabs im Winter noch Schnee, es gab keine Verkehrsstaus, keine Mikrowellen, keine Duschen
in jeder Wohnung, 6-Tage-Woche mit 2 Wochen Urlaub im Jahr, und in der Kirche konnte man so richtig schön
wegdösen und sich einlullen lassen. Und aus solchen nostalgischen Kindheitserinnerungen einer alten Frau
schliesst du, dass die Welt die alte Messe braucht? Träum weiter!
„warum die Kirchenführung eine Werktagsmesse im Alten Ritus verhindert“ … … fragt sich der Artikelschreiber.
Die Antwort ist klar: wenn bei nur geringer Kenntnis der Alten Messe 30 dafür sind, dann sind nach regelmässigem
Besuch und genauerer Kenntnis irgendwann 300 dafür, 3000, 300000 und irgendwann 60000000 (mit dem Himmelreich
ist es wie mit einem Senfkorn …). Das war auch so, als Germanien das erste mal missioniert wurde, warum
sollte es jetzt anders sein? Nach fast 40 Jahren Abstinenz vom alten Ritus (und nach vielen Jahren immer
geringerer Frömmigkeit, irgendwann auch nach Kirchenaustritt) erklärte mir mal eine vielleicht 60-Jährige,
sie würde schon noch gelegentlich in die Messe gehen, aber „früher“ wäre es einfach viel schöner gewesen,
ja da würde sie wieder mal gerne hingehen, ja das wäre ganz was anderes gewesen.
@ 3R 1. Definieren Sie „Selbstverwirklichung“. Selbstverwirklichung wird z. B. gepredigt indem man sagt
das alles was einem (Im ersten Momen) gut tut keine Sünde sei und man auch tun darf. Das ist der erste
Schritt in Richtung Satansreligion. Selbstverwirklichung wird auch gepredigtindem das aufopfern persönlicher
Dinge dem Nächsten gegenüber nicht mehr so richtig durch kommt, eigentlich nurnoch im Bezug auf Frieden
halten. Selbstverwirklichung ist auch wenn die Gebote der Kirche nicht mehr richtig ernst genommen werden
sondern jeder selbst es besser weiß! 2. Zeigen Sie anhand meiner Beiträge auf kreuz.net, dass ich „nur“
(d.h. ausschließlich) „Selbstverwirklichung“ (im von Ihnen noch zu definierenden Sinne) „predige“ (was
auch immer Sie darunter verstehen). Da du hier noch nicht zugege’ben hast das du röm/kath. Priester bist
kann ich dich persönlich doch eigentlich garnicht gemeint haben, oder? Da Sie dies so leichthin behauptet
haben und ich Ihnen selbstverständlich intellektuelle Redlichkeit unterstelle, wird Ihnen der Nachweis
sicher leicht fallen bzw. werden Sie sich anderenfalls für Ihren Fehler gewiss gleich entschuldigen,
wie es das 8. Gebot verlangt. Also, zum einen war ich letzte Zeit ein par mal angenehm überascht über
Predigten von Amtskirchenpriestern, war aber bis auf ein mal alles in der Alten Messe, zum anderen wofür
sollte ich mich denn entschuldigen? Das ich meinen subjektiven Eindruck hier offen und ehrlich kundgetan
habe? Danke! Gern geschehen!
Lieber Elias! Ich kann Sie mir bildlich vorstellen, mit Schnauzbart, feistem Bierwanst und Käsefüssen.
Schon der Gedanke daran, einfach widerwärtig. Ihr so unbedacht in das www gestreuter, obiger Text bedarf
keines Kommentars. Er spricht für sich!
Leblhuber Sie Pfeife Ich kann Sie mir bildlich vorstellen, mit Schnauzbart, feistem Bierwanst und Käsefüssen.
Schon der Gedanke daran, einfach widerwärtig.
@Flo! @Leblhubert den Linzer Bildungsspießbürger und Pharisäer ihre schaurige Phantasie darüber was
katholisch sein soll gefällt vielleicht einigen Kampflesben im Pastoralamt einigen Neotheologen an der
Hochschule und ein paar Freimaurerlehrbuben vom Linzer Lions Club. Du kannst ja von den sonntäglichen
Messbesuchern die Kampflesben und deren Gefolgschaft, die Neotheologen der kath. Hochschule und deren
Gefolgschaft und die Freimaurerlehrbuben und deren Gefolgschaft und alle diejenigen subtrahieren, die
deinem infantilen Halbstarkendünkel nichts abgewinnen können. Was bleibt dann übrig? DU!!! Und DU
bist dann Kirche!!! PS: Eine sinnvolle Unterhaltung ist mit dir nicht möglich. Bitte glaub mir, dass
ich das bedauere.
#64 Florian Geyer 00:18:38 | Freitag, 1. August 2008
@Leblhubert den Linzer Bildungsspießbürger und Pharisäer ihre schaurige Phantasie darüber was katholisch
sein soll gefällt vielleicht einigen Kampflesben im Pastoralamt einigen Neotheologen an der Hochschule
und ein paar Freimaurerlehrbuben vom Linzer Lions Club. Das wars dann auch schon !
Auch noch in Kathedralen… Warum sollten den Altgläubigen die Kathedralen geöffnet werden. Die würden
doch nur Unfug anstellen, Kerzen nicht löschen und Weihrauchfässer nicht ausglühen lassen, nur damit
die Kathedrale abbrennt. Und nur damit sie nachher behaupten können, der Brand sei Gottes Wille gewesen
wegen der umherschwirrenden Sünden. Altgläubige haben doch die Möglichkeit sich Fernsehübertragungen
von altrituellen Messen aus dem 12. Jahrhundert anschauen. Ist doch auch schön…!
#62 Leblhuber 23:56:57 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Florian Geyer: Lern endlich Deutsch oder unterzieh dich einer Legasthenietherapie! (Ich bitte auch gleich
echte Legastheniker um Entschuldigung! Aber dieser präpotente Trottel Geyer schädigt meine Nerven!)
Dein halbstarkes Machogehabe findet kaum Beifall, außer bei ebensolchen Nichtsen, die dir Gesellschaft
leisten! Und: Ich heiße Leblhuber!!!
Ich bin mir sicher, daß jeder christifidelis laicus simplex sofort, spontan und auf Anhieb bei jeder
in lateinischer Sprache am unumschreitbaren und geoste- ten Altar gefeierten Hl. Messe den Unterschied
zwischen dem „gre- gorianischen“ und dem „vatikanischen“ Ritus unfehlbar erkennen wird. Adernfalls stände
er ja wohl (verständlcherweise) im Verdacht, nicht (mehr) katholisch zu sein.
#60 Florian Geyer 23:30:09 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Leblhubert seit wann sind Besucherzahlen Kriterien für die Qualität einer Messe ?- Wir sind ja nicht
auf dem Kirtag ! Die Diözese Linz ist ein eigenes Pflaster dass sich gerne lutherisch vom Weg der Weltkirche
verabschiedet. Der Altbischof war zu nachsichtig mit Querulanten wie dir das muss jetzt Schwarz ausbaden
mit der frechen Laientyrannei. Wie Rom über die Diözese Linz denkt steht auf einem anderen Blatt In
diesem Klima gedeihen halt die Leblhubers. Eigentlich ist Leblhuber sowas wie das personifizierte Pastoralamt
der Diözese Linz
#59 Seminarian 23:27:55 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Weitere Erläutuerng Die Wandlung selbst ist zu banal, sie wirkt langweilig (vor allem durch das zulallen
während des ganzen Kanons). Die Zelebration zum Volke hin ist hierbei auch nicht sehr hilfreich. Selbiges
betrifft dann Behandlung und Austeilung des kostbaren Leibes. Das häufigen Fehlen der Kommunionbänke,
teilweise ein völlig unwürdige Art und Weise des KOmmunizierens durch die Gläubigen und auch durch
die Kommuionhelfer und Priester. Darüberhinaus die Behandlung der kostbaren Gestalten durch die Priester.
Durch persönliche Erfahrung weiß ich, dass viele Jugendliche davon fasziniert sind, wenn die Hostie
konsequente als kostbarer Leib behandelt wird (z.B. Geschlossenhalten von Daumen und Zeigefinger des Priesters
nach der Elevation bis zur Purifikation) etc.
#57 Seminarian 23:20:38 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Mängel Da ich jetzt nicht weiß für welche der beiden Formen werde ich es sehr verkürzt darstellen:
NOM: -Ungenaue, bis falsche Übersetzungen -Fehlende Stille während des Kanons (sicherlich eines der
gravierendsten Probleme) -teilweise zu schwammige Rubriken -Friedensgruß deplaziert -Opferverständnis
durch die „normale“ Zelebration nur ungenau wiedergeben -Banalisierungen bedingt durch den Ritus (Fürbitten,
Kommunionhelfer, Begrüßungworte vor Beginn der Feier) Alter Ritus: -Gemeinschaftsgedanke geht zu sehr
verloren (z.B. Paternoster nur vom priester gesprochen) -partiell ein übertriebener Rubrizismus -die
durchlatinisierte Form pastoral kaum noch vertretbar -in seiner Ausführung neigt er durchaus zu Übertreibungen
(Cappa Magna, übertriebenes Barock etc. wirkt zu überschwänglich und ist Pastoral sehr fragwürdig)
Durch die konträren Mängel ergänzen sich beide Formen eigentlich sehr gut.
@seminarian Ich sehe die alte Messe als unter umständen pastoraler an ja, aber sie ist ebenso mit Mängeln
behaftet wie der neue Ritus. Könntest Du bitte mal die Mängel aus Deiner Sicht hier publizieren?
#55 Leblhuber 23:09:14 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Lieber Seminarian! Jedoch sammelte ich diese Unterschriften aus Liebe zur Alten Liturgie die mir schon
einige Zeit vor dem Motu Prorprio dank meines Pfarrers und anderer Jugendlicher wohl vertraut war. Das
die Liste auch von keinem anderen der Unterzeichner weitergegeben werden kann, hat schon seine Gründe
die ich hier nicht preis geben kann, ohne meinem Bischof gegenüber ungehorsam zu sein. Das ist doch alles
Quatsch! In meiner Stadt, mit mehr als 250.000 Einwohnern, gibt es seit 20 Jahren das Angebot der trident.
Messe. Mitten im Zentrum der Stadt, in einer der schönsten Kirchen! Ich besuche dort die Messe ab und
zu selbst. Trotz kräftiger medialer Unterstützung, auch durch ein einschlägiges Blatt, ist der Besuch
erbärmlich. www.kathpedia.com/index.php?title=Linzer_M… Die alte Messe hat ihre Berechtigung für eine
klitzekleine Minderheit. Von ihr eine Evangelisierung oder Spiritualisierung zu erwarten, ist ein Wunschtraum
eines sektiererischen Grüppchens. Während die NOM-Messen in Linz am Sonntag bis zur Abendmesse in der
Ursulinenkirche bis zum letzten Platz (Stehplatz) besucht sind, dümpelt die Minoritenkirche seit Jahren
vor sich hin. Man sieht ja, dass es anderswo ähnlich läuft. Aber etwas ist bemerkenswert: Die lat. Messen
nach dem NOM sind bestens besucht. Sogar in Wien, im Stephansdom. Ich weiß nicht, wer Sie sind! Aber
wenn Sie glauben, kreuz.net und seine Intentionen wären geeignet, die kath. Kirche zu beleben, sind Sie
ein irregeleiteter Träumer! Grüße
@Seminarian Studieren Sie in ihrem Studium fleißig Latein und Griechisch, beschäftigen Sie sich mit
den Quellen der römischen Liturgie von den frühen Sakramentaren an, lesen Sie die Kirchenväter. Dies
alles wird in Zukunft hoffentlich wieder mehr zählen als im Moment. Ich persönlich bin auch kein exklusiver
Anhänger des usus extraordinarius, schätze diesen aber sehr. Es muss das Ziel sein, auch den usus ordinarius
ehrfürchtig und würdig zu zelebrieren, jegliche Profanierungen außen vor zu lassen. Dies ist ein wesentlicher
Punkt einer „Reform der Reform“. Wenn Sie sich eingehend mit der römischen Liturgie und ihrem Ingenium
beschäftigen, werden Sie auch den usus ordinarius „anders“ zelebrieren, ohne lärmende Popmusik, ohne
ständige Improvisation von Messtexten etc. Hier noch ein interessanter Link für Sie: The New Liturgical
Movement …icalmovement.blogspot.com/. Veränderungen können nur allmählich vonstatten gehen. Man muss
Geduld haben. Es tut sich mehr, als man so denkt. Die Widerstände sind teilweise schon noch groß. Kreuz-net
ist ein sehr problematisches Forum. Hier schreiben Fanatiker aller Coleur gegeneinander: Sedisvakantisten,
Atheisten, Linkskatholiken etc. Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken. Nur Mut auf Ihrem Weg!!!
#53 Seminarian 22:53:09 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@Bernd Stromberg Vielen Dank! Summorum-Pontificum.de hat den Text sogar schon vor kreuz.net erhalten und
wird ihn zu gegebener Zeit auch veröffentlichen. Ich möchte übrigens alle die hier rumjaulen darauf
hinweisen, dass ich selbst kein Traditionalist bin. Ich sehe die alte Messe als unter umständen pastoraler
an ja, aber sie ist ebenso mit Mängeln behaftet wie der neue Ritus. Daher stehe ich vollkommen hinter
dem heiligen Vater und halte eine gegenseitige befruchtung für den besten Weg.
@Seminarian Sie sind auf einem guten Weg! Lassen Sie sich nicht von Extremisten und Fanatikern gleich
welcher Art hier im Forum von Ihrem Weg abbringen. Ich wollte die Schönheit der Liturgie in meiner Gemeinde
retten, vielen Menschen die Messe ihrer Jugend wieder geben, die Messe für die meine Heimatkirche durch
die Hände unserer Vorfahren gebaut wurde. Ich betrachte sie als liturgische Bereicherung, ganz im Sinne
des hl. Vaters, dem wir alle hier treu ergeben sind. Ihr Anliegen ist aller Ehren wert und vollauf berechtigt.
Es liegt ganz auf einer Linie mit dem Hl. Vater. Vielleicht können Sie Ihren Bericht aber besser auf
der Seite „Summorum pontificum“ veröffentlichen. Gottes Segen für Ihren Lebensweg!
Frage: Überhaupt, wenn ich den Heiligen Vater richtig verstanden habe, dann ist es doch überhaupt kein
Problem für einen Priester die altehrwürdige und ausserordentliche Form der Heiligen Messe zu feiern.
Dürfen Bischöfe dem Papst gegenüber ungehorsam sein? Wieso können diese bestimmte Dinge in ihren Konferenzen
ablehnen ?
#50 Seminarian 22:46:47 | Donnerstag, 31. Juli 2008
… Hier wird man ja provotziert: 1. Der Dechant ist leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit. Sämtliche
Pfarrer hier, die sich für die alte Messe einsetzen, inklusive meines Heimatpfarrers, werden in sehr
naher Zukunft Pfarrvikare und haben nichts mehr zu melden. 2. In dieser Diözese ist es bisher in mehreren
Fällen vorgekommen, dass sämtliche Unterzeichner einer Unterschriftenliste vom Ordinariat schriftlich
nach mehreren Monaten angefragt wurden. 3. Haben selbst 300 Unterschriften einer anderen Gruppe in dieser
Diözese nichts bewirkt. Die Anonymität wird allein durch die überaus dämlich-dümmlichen Reaktionen
eniger Leser hier völlig gerechtfertigt. Wer hier die Kommentare liest der muss wirklich ob der Sitatuation
der Kirche in Deutschland in tiefe Trauer verfallen.
#49 Leblhuber 22:45:31 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@pneumat: Sein geistlicher Vater Hl. Simeon der Fromme, erleuchteter vom Hl.Geist, war für ihn wie Christus
selbst. Dank ihm und ständigem geistigen Kontakt mit ihm steckte er sich mit Hl.Geist an. Später erlebt
er mystische Erfahrungen, die ihn wörtlich Christus gleich machen. Diese Erfahrungen mahnten die formalen
und ritualistischen Christen an, dass das Hauptziel des Christseins die Vergöttlichung des Fleisches
ist.Danach sehnt unbewusst jeder Mensch und die Jugend selbstverständlich auch. Ich weiß schon, von
welchen Simeons Sie sprechen. Zwischen den beiden Heiligen liegen 1000 Jahre. Möglicherweise meinen Sie
es ganz anders, als Sie es aufschreiben. Aber so, wie es da steht, ist es obskure Götzendienerei. Kein
am Glauben interessierter, geistig gesunder und intelligenter junger Mensch würde Ihren Text gelten lassen.
Das ist nicht mystisch, sondern wirr. Junge Menschen verstehen unter Vergöttlichung des Fleisches etwas,
was Sie nie und nimmer meinen können. Und um ehrlich zusein: Ich verstehe Sie auch nicht! Schon Ihr Nick
lässt mich an Autoreifen denken und nicht an den „Geist“ (pneuma, Ruach, spiritus ) im antiken, jüdischen
oder christlichen Sinn. Es scheint so, als stamme ihr Text aus einer Schrift, die Sie selbst nicht so
recht verarbeitet haben. Wie kann ein Mensch einem anderen WIE CHRISTUS SEIN? Wie kann ein Mensch Christus
GLEICH werden? Was ist unter der VERGÖTTLICHUNG DES FLEISCHES zu verstehen? Dieses Terrain ist mit ein
paar Sätzen nicht zu bewältigen!
@monti Wie immer (auf jeden Fall meistens), wenn es um die alte Liturgie geht, zeigen Sie, was für ein
Korinthenkacker Sie sind. Natürlich bin ich ein Korinthenkacker bei anonymen Verfassern. Ich lasse mir
halt ungern Blödsinn als Wahrheit unterjubeln. Wenn Anonyme versuchen, Daten zu nennen, müssen sie stimmig
sein… Dieser wehleidige „Seminarian“ ist doch ein Wichtigtuer ohne Grundlage … von +.net natürlich
begierlich aufgesogen…
#47 Stephanus 22:41:19 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Da stimmt doch was nicht… oder ist es wirklich so schwer die Unterschriften erneut zu sammeln. Es wird
doch einen vertrauenswürdigen Menschen im Umfeld des Seminaristen geben, der von sich aus erneut Unterschriften
sammelt und dem es aufgrund seiner Lebensumstände wurscht sein kann wenn der Hw. Herr Bischhof anfängt
Rad zu schlagen… Überhaupt, wenn ich den Heiligen Vater richtig verstanden habe, dann ist es doch überhaupt
kein Problem für einen Priester die altehrwürdige und ausserordentliche Form der Heiligen Messe zu feiern.
Das Sammeln von Unterschriften ist doch nur dann notwendig, wenn sich von vorneherein kein Priester findet.
Dann wird für die Unterschriftensammler eine Pfarrei und ein Priester von oben bestimmt. Mein Rat: Liebe
rheinländische Gemeinde samt euren Seminaristen und denen die es noch werden wollen: üben, üben und
nochmals üben. Und wenn man dann bei all den vielen Kniebeugen nicht mehr gegeneinanderrennt oder übereinanderfällt,
einfach loslegen. Der Umbau eines Volksaltars zum Hochaltar dauert 5-10min und schon kann der Opferpriester,
zusammen mit dem gläubigen Volk dem auferstandenen Christus (von Osten her) entgegensehend, mit der Feier
des hochheiligen Geheimnisses beginnen. Nur Mut: Knut!!!
Lieber Gotthard Wie immer (auf jeden Fall meistens), wenn es um die alte Liturgie geht, zeigen Sie, was
für ein Korinthenkacker Sie sind. Es ist doch völlig wurscht, wann der Seminarist sein Abitur gemacht
hat. Gehen wir einfach doch mal vom Guten aus und nehmen an, dass der Artikel kein Fake ist. Dann kann
man schon davon ausgehen, dass es zumindest Vorbehalte gegen den Seminaristen geben würde, wenn bekannt
würde, dass er sich für die alte Messe einnsetzt. Schief angesehen wird man (nach auskunft eines Seminaristen)
schon dann, wenn man einen Rosenkranz (igiti igitt) bei sich trägt.
#45 Seminarian 22:19:35 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Apologie Als Verfasser des Textes hatte ich nicht vor, in irgend einer Weise meinem Ortsordinarius ungehorsam
zu sein. Das Gegenteil ist der Fall. Jedoch sammelte ich diese Unterschriften aus Liebe zur Alten Liturgie
die mir schon einige Zeit vor dem Motu Prorprio dank meines Pfarrers und anderer Jugendlicher wohl vertraut
war. Das die Liste auch von keinem anderen der Unterzeichner weitergegeben werden kann, hat schon seine
Gründe die ich hier nicht preis geben kann, ohne meinem Bischof gegenüber ungehorsam zu sein. Dieser
Artikel ist vielmehr als ein Klageruf zu verstehen, die auf eine tiefe Wunde in der Kirche hinweisen.
Ich wollte die Schönheit der Liturgie in meiner Gemeinde retten, vielen Menschen die Messe ihrer Jugend
wieder geben, die Messe für die meine Heimatkirche durch die Hände unserer Vorfahren gebaut wurde. Ich
betrachte sie als liturgische Bereicherung, ganz im Sinne des hl. Vaters, dem wir alle hier treu ergeben
sind. Mit diesem Artikel weise ich lediglich auf eine Wunde in unserer heiligen Kirche, die, deo gratias,
im Begriff ist zu heilen. Aber dieser Prozess der Heilung ist langwierig und durchaus auch mit Entbehrungen
verbunden. Viele Grüße in Christo, Der Autor dieses Artikels
Repression Ortsangaben und meinen Namen kann ich leider nicht veröffentlichen, weil ich als Seminarist
einer rheinischen Diözese unter Repressionen zu leiden hätte. der Arme tut mir wirklich leid. Sein überaus
großes Sendungsbewußtsein für den usus extraordinarius endet schon bei der Angst vor einem möglichen
Gespräch mit dem Regens… er hätte zu leiden, wissen kann er es nicht. Weiß dieser angebliche Seminarist
auch, dass eine Choral-Schola auch heute schon in jeder normalen Sonntagsmesse zum Einsatz kommen könnte? –
Der Kirchenchor weiß es wohl nicht! Welche Rolle der Dechant in dieser Angelegenheit spielen soll, erschließt
sich wohl nur dem angeblichen Seminaristen. Für die Liturgie ist immer der Pfarrer zuständig … kann
ein angeblicher Seminarist natürlich noch nicht wissen. Nach meinem Abitur im vergangenen März Wann
hat dieser Seminarist sein Abi gemacht? 2007 oder 2008 – wirklich im März? Wann hat er denn sein Studium
begonnen – im Herbst 2007?
„Die Jugend sucht“ Die Jugend sucht den Heiligen Geist, der allein den inneren Hunger stillen vermag.
Doch in der RKK findet sie Ihn leider nicht mehr. Der Hl. Simeon der Neue Theologe betonte die Wichtigkeit
des unmittelbaren Kontaktes mit einem Geistträger. Sein geistlicher Vater Hl. Simeon der Fromme, erleuchteter
vom Hl.Geist, war für ihn wie Christus selbst. Dank ihm und ständigem geistigen Kontakt mit ihm steckte
er sich mit Hl.Geist an. Später erlebt er mystische Erfahrungen, die ihn wörtlich Christus gleich machen.
Diese Erfahrungen mahnten die formalen und ritualistischen Christen an, dass das Hauptziel des Christseins
die Vergöttlichung des Fleisches ist. Danach sehnt unbewusst jeder Mensch und die Jugend selbstverständlich
auch. Nur in der RKK findet sie solche Menschen nicht. Wo denn? Vielleicht noch als Rest am Hl. Berg Athos.
@ amanda von heute, 18:11 Gut beobachtet, allerwerteste, klare Analyse. Wo Sie recht haben, haben Sie
Recht. Immerhin ist es nach wie vor eine schwere Sünde, schauen Sie in den Katechismus, sofern Sie einen
besitzen. Fernerhin glauben wir, dass diese Tätigkeit viele weitere Sünden nach sich zieht und, wie
man an gewissen Postern hier ablesen kann, Gehirnschwund mit sich zieht. Nicht umsonst haben die gründlichen
Beichtväter der 50er Jahre hier immer sehr genau nachgefasst, um diese Sünde auszutilgen. Zudem befördert
das die homohedonistische Lustseuche, denn was einer allein macht, verführt ihn schnell zu dem Gedanken,
es auch mit anderen zu machen. Und da potenziert sich die Sünde im Quadrat. Vermutlich können Sie als
Frau die Ausmaße gar nicht erahnen. Deshalb diese Aufklärung, extra für Sie!
@ sozialkatholisch Schwachsinn und verlogen, und das von einem Amtskirchler die sonst nur Selbstverwirklichung
predigen. 1. Definieren Sie „Selbstverwirklichung“. 2. Zeigen Sie anhand meiner Beiträge auf kreuz.net,
dass ich „nur“ (d.h. ausschließlich) „Selbstverwirklichung“ (im von Ihnen noch zu definierenden Sinne)
„predige“ (was auch immer Sie darunter verstehen). Da Sie dies so leichthin behauptet haben und ich Ihnen
selbstverständlich intellektuelle Redlichkeit unterstelle, wird Ihnen der Nachweis sicher leicht fallen
bzw. werden Sie sich anderenfalls für Ihren Fehler gewiss gleich entschuldigen, wie es das 8. Gebot verlangt.
Danke!
Eine traurige Situation Was ich mit meinem Vergleich anprangern wollte, ist eigentlich das doppelte Maß,
mit dem manche Zeitgenossen messen, wie man es gerade von Kreuz-net, Partenia und anderen Foren kennt.
Wenn ein Kleriker etwas im eigenen Sinne sagt, was aber eine offene Kritik an kirchlichen Zuständen ist,
wird dies als „prophetisch“ bezeichnet. Wenn er allerdings etwas der eigenen Position nicht genehmes sagt,
dann fordert man Konsequenzen, wie in diesem Fall den Ausschluss von den Hl. Weihen. Dabei wird wohl nicht
so sehr der Ungehorsam als vielmehr die Tatsache in Rechnung stellt, wofür sich der Seminarist da eingesetzt
hat. Und dies ist keineswegs verwerflich, sondern gehört ganz normal zur Liturgie der kath. Kirche. Dass
er anonym bleiben will, kann man ihm angesichts der Situation nicht wirklich verdenken. Mit Sicherheit
würde er offiziell nicht wegen seines Einsatzes gemaßregelt werden, sondern man würde einen anderen
Grund vorschieben, um ihn aus dem Seminar zu entfernen, sofern man dies überhaupt machen würde. Das
Klima ist immer noch vergiftet, was sehr traurig ist. Immer noch scheint man für alles Mögliche im Bereich
der Liturgie Verständnis aufbringen zu wollen, nicht aber für den usus extraordinarius. Und das ist
schon sehr bedenklich…
@ Stromberg Hat jemand von einer Straftat gesprochen? Und wenn Ihnen der gewisse Pfarrer aus Schweinfurt
nicht gefällt, dann müssten doch gerade Sie ein Interesse daran haben, dass schon in der Priesterausbildung
Personen aussortiert werden, die öffentlich gegen ihre eigenen Ausbilder und ihre kirchlichen Oberen
agitieren.
Wo liegt das Problem? Ich kann nichts finden, worin sich der „anonyme“ Seminarist strafbar gemacht haben
sollte. Dass er Kritik an seinen Vorgesetzten übt? Nun, unter der Prämisse wäre ein gewisser Pfarrer
in Schweinfurt schon 100000 seines Amtes enthoben worden. Mindestens…
@ RRR Sie möchten nun wieder die Bestrafung des Jungen. Jawohl „Jungen“ ca 20 Jahre alt , wie mein ältester
Sohn. Die haben die Reife noch nicht. Wenn dann erst mit 30. Ich denke, dass er nicht gegen seinen Vorgesetzten
absichtlich gearbeitet hat. Sein Pfarrer wird sicherlich schon Gespräche mit ihm geführt haben, denke
ich. Er wollte seiner Gemeinde etwas schönes näher bringen, was er selbst erlebt hat. Sie kennen die
alte Form. Für ihn war es eine neue schöne Erfahrung, die er teilen wollte. Man sollte ihn deshalb nicht
aus dem Seminar verweisen. Jeder hat eine Jugendsünde. Die sollte man ihm jetzt auch verzeihen! Man lernt
nie aus!
@ Täubchen Warum sachst du mir kein Danke? Ich hatte mir doch so eine Mühe für dich gegeben! sollte
man in den Bistümern doch allgemein festlegen, dass man gelegentlich doch alte Messen feiern darf Du
hast gut den Ungehorsam der angehenden Amtskirchenschismatiker erkannt. Ich frage mich auch warum die
nicht dem hl. Vater Gehorsam sind! :)3 @ Horst Die Zahl derer, die man zwischenzeitlich entheiligt hat,
soll noch viel höher sein. (Ahnenforschung, Archäoligie, Geschichte.) Wer denn? Ich kenne wohl zwei
fast entseeligte, aber sogar da ist die Sachlage nicht ganz klar. @ 3R Ganz egal, ob diese Person nun
Unterschriften für die „Alte Messe“, die Katzentaufe oder die Heiligsprechung von Mohammed sammelt. Schwachsinn
und verlogen, und das von einem Amtskirchler die sonst nur Selbstverwirklichung predigen.
Antragstellung www.introibo.net www.introibo.net/missaorga.htm gibt die Namen der Interessenten auch nur
an Pro Sancta Ecclesia weiter. Diese Initiative stellt dann die Anträge bei den zuständigen Bischöfen
und notfalls in Rom. Die Namen werden meines Wissens nicht an Bischöfe weitergegeben – nur wenn sich
dieser weigert, einem Antrag zu entsprechen, werden Rom die Namen übermittelt. Im Zweifel aber nochmal
bei …ww.pro-sancta-ecclesia.de/ nachfragen.
Da kann man nur hoffen,… …, dass die Diözesanleitung diesen Burschen ausfindig macht. So schwer sollte
das ja nicht zu sein. Als Seminarist anonyme Texte gegen die eigenen Vorgesetzten zu veröffentlichen,
zeugt von geistiger und geistlicher Unreife und der völligen Unfähigkeit zum Gehorsam gegenüber der
Kirche. Ganz egal, ob diese Person nun Unterschriften für die „Alte Messe“, die Katzentaufe oder die
Heiligsprechung von Mohammed sammelt.
#32 bonifatius 18:57:24 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Werter Landorganist II, wie viel Herrenjahre haben sie schon hinter sich? Ich bin zwar ein einfacher Christ,
der Ende des Krieges „introibo ad altare dei, ad deum qui laetivicat iuventutem meam“ als Ministrant betete.
Aber als einfacher Christ habe ich vieles Unschöne von der Massenbegeisterung und dem „frischen Wind“
erfahren müssen, der dann mit Paukenschlag und Trara einsetzte. Plötzlich sind wir alle Menschen geworden,
die gar keine oder nur wenig Sünden begingen. Es war auch gar keine Todsünde, wenn man den Sonntagsgottesdienst
verschlief. Und zur Beichte ging man, wenn überhaupt, auch immer seltener, zur Kommunion dagegen immer
häufiger. Es war ein Volkssturm zur Kommunionbank. Die Priester waren überfordert. Es mussten Helfer
her. Zunächst waren es Ordensschwestern. Dann tauchten plötzlich anfänglich in Rock und Bluse, später
selbstbewusste, in stramm sitzenden Hosenanzügen gekleidete Damen auf. Mittlerweile übertrug sich das
Selbstbewusstsein auch auf das Volk. Sie stürmten nicht mehr so sehr. Dafür mußten sie nicht mehr knien
Das wäre ja undenkbar gewesen – vor einer Frau. Und Jesus war ja auch Mensch zum anfassen. Also Kommunionbänke
weg und die Hände strecken. Und um das „Wirgefühl“ zu stärken schüttelt man sich gegenseitig die Hände,
egal, ob ich den Nachbar kenne oder nicht: „Friede, Freude, Eierkuchen etc“. Pardon, Herr Landorgler,
habe ganz vergessen, es wäre ja die Feier des Kreuzesopfer unseres Herrn und Heilandes gewesen. Aber
nachdem Hochwürden mehr zum Volk als zu Gott aufschaut, schaut das Volk auch mehr zu Hochwürden.
@ H.BRabbel Der „Erz“bischof wurde damals garantiert nicht vom Herrn gelenkt, als er sich für das Schisma
und gegen die heilige Kirche entschieden hat. Niocht nur gelenkt, er wurde sogar erwählt den Alten Ritus
zu bewahren. o^/ Wenn du ein bischen mehr ehrlich zu dir selber wärest würdest du das zugeben!
@aufrechtkatholik,@HBR @ Landorganist Herzlichen Dank für den Einblick und Erklärungen, eventuell könnte
man das auch so in den Gemeinden handhaben. Um zu verhindern, dass die Gläubigen in die „ falschen“ Kirchen
laufen, sollte man in den Bistümern doch allgemein festlegen, dass man gelegentlich doch alte Messen
feiern darf, um den Wissensdrang der Gläubigen zu stillen. Eventuell benötigt die Menschheit in der
heutigen hektischen Zeit diese Art des Gebetes. Warum sucht man im Buddismus o.ä. Man kann so auch wieder
das Interesse zum Lateinischen wecken. Ich fänd es schön. Die Jugend sucht, also sollte man alle Möglichkeiten
ausreizen!
Wie geht’s weiter? unten hat jemand www.introibo.net erwähnt. auch www.promissa.de und Dr. Grafsn Initiativkreis
(Pro Sancta ecclesia) nehmen die Namen auf, um sie dann nach Rom zu geben. Das muß niemand, der es sich
wegen Seminaristenstatus nicht leisten kann, selber erledigen. Praktisch wäre es natürlich, wenn der
Seminarist unter den 30 Unterschreibern jemanden hätte, der „als Kopf“ nach außen hin in Erscheinung
tritt. Das kann jeder Rentner/Beamte/Lehrer/Hausfrau machen.
@Sozialschwätzer kann Gott auch auf krummen Wegen gerade schreiben und zum anderen hat er den Erzbischof
dafür erwählt den Alten Ritus zu bewahren. Der „Erz“bischof wurde damals garantiert nicht vom Herrn
gelenkt, als er sich für das Schisma und gegen die heilige Kirche entschieden hat.
sozialkatholisch Kein noch so guter Zweck heiligt böse Mittel. Der Hl. Geist, der doch sogar die Jungfrau
Maria überschatten konnte, hätte gewiss auch auf anderen Wegen die Kirche zum Heile der altehrwürdigen
Messe geführt. Dafür bedurfte es nicht den impertinenten Akt des Ungehorsams. Demut, Bescheidenheit,
Liebe zum Hl. Vater und kindlicher Gehorsam. Das täte uns allen gut, jawoll!
#24 neverland 16:40:10 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Fleckenentferner Ich habe da einen ausgezeichneten Fleckenentferner von Tchibo falls das beim Putzen weiterhilft.
Der schafft sogar die Spinatflecken meines kleinene Urgroßneffen.
@ Aufrechter Katholik Wir lieben den Ritus, mögen aber nicht die Untreue gegenüber dem Hl. Vater. Herr
Lefebre Dabei sollte man aber nie vergessen das es ohne dem Erzbischof Lefebre wohl keine tridentinische
Liturgie mehr geben würde. Den Notanker gegen das immer weitere Verkommen der NOM Liturgie, das Motu
Proprio, den der hl. Vater Papst Benedikt geworfen hat, wäre ohne den Erzbischof nicht zum werfen bereit
gewesen!
Täubchen Ich bitte um Nachsicht. Wir verweilten gerade bei anderen Dingen. Nun, hier haben Sie bereits
die gewichtigen Gründe. Wir lieben den Ritus, mögen aber nicht die Untreue gegenüber dem Hl. Vater.
Herr Lefebre, episc. exc., ist von daher für uns intolerabel. Wir wünschen allen Anhängern mehr Respekt
und Demut gegenüber dem Stellvertreter Christi. Im übrigen glauben wir, dass die alte Form der Messe
gut geeignet ist, dem Laster der Selbstbefleckung vorzubeugen. Wir haben uns darüber hier schon ausführlich
ausgelassen, so dass wir uns mit diesem Thema nicht immer eingehend beschäftigen müssen. Sie können
das nachlesen. Ich finde, dass dieser Aspekt viel zu wenig beachtet wird. Jawoll!
Das Argument des Seminaristen… mal umgekehrt: Wenn in einer Gemeinde von 200 aktiven Katholiken 170
keine Messe im außerordentlichen Ritus wünschen – was ist daraus zu folgern?
@ Täubchen Der Alte Ritus hebt besonders den Opfercharakter der Messe hervor, d.h. es wird verdeutlicht
und klargemacht das Christus für uns am Kreuz gestorben ist. Nach dem Konzil sollte der Opfercharakter
im NOM dreigeteilt werden, nämlich in einen Opfer, in einem Mahl und in einen Gemeinschaftscharakter.
Das Problem ist das der Opfercharakter oft fast gänzlich verschwunden ist, die hl. Eucharistie oft nur
noch als Mahl und die Gemeinschaft mit Gott der Gemeinschaft mit dem Banknachbarn gewichen ist. Auch das
Schuldbekenntnis im Stufengebet ist im NOM meistens garnicht und wenn doch nurnoch sehr verstümmelt vorhanden.
Daraus hat und entwickelt sich immer mehr ein Allheilstheologie die dem NT entgegengesetzt ist.
@landorganist Vielen Dank für Ihre Reaktion, aber machen sich diese Missstände des Mittelalters in der
Liturgie bemerkbar. Würden wir dieses überhaupt bemerken ?
#18 landorganist 16:02:12 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Colombe Wir werden versuchen Ihre Frage zu beantworten: Zunächst stellen wir fest. Wir haben nichts gegen
die alte Messe. Im Gegenteil. Sie vermag mittels ihrer gegebenen Festlichkeit die Herzen emporzuheben.
Allein vertreten gewisse Subjekte, die diese Messe bevorzugen, auch eine Theologie und ein Gesellschaftsbild,
das ganz im Mittelalter verhaftet ist. Menschenrechte, Religionsfreiheit, Humanismus, all das birgt für
sie Gefahren, die es mit den entsprechenden Mitteln zu bekämpfen gilt. Häufig entfernen sie sich soweit
von der offiziellen Lehre der Kirche, dass sie eigentlich schon nicht mehr zu ihr gehören.
@Colombe de la paix Die alte Messe (oder auch NOM des 15. Jahrhunderts) ist ein sehr schöner Ritus, den
ich auch schon mitgefeiert habe. Auch ich bin begeistert von gregorianischen Gesängen. Trotzdem finde
ich den ordentlichen Ritus weit besser. Das Problem, was sich bei der alten Messe stellt, sind die militanten
sogenannten Altgläubigen. Diese sehen die alte Messe nicht als einen Ritus unter mehreren, sondern als
den einzig wahren. Und das wollen sie dann auch durchsetzen. Aus genau diesem Grund gibt es immer wieder
mal Widerstände, wenn es um die Einführung der Tridentina geht.
(Un)mutig ein unmutiger sollte nie geweiht werden Geschieht ja auch kaum. Deshalb sind die Seminare ja
so leer: Die Mutigen, die öffentlich Sympathie für die außerordentliche Form bekunden oder sie sogar
bevorzugen, werden auch nicht geweiht.
@artikel 1. dieser artikel klingt doch ziemlich frei erfunden 2. wenn er denn doch war sein sollte, sollte
der mutige der pfarrei der seminarist sein – denn ein unmutiger sollte sich nie zum priester weihen lassen
oder geweiht werden…
„mit Gregorianischem Gesang zu bereichern.“ Das ist das einzige, was die geistlose RKK und ihre Messen
geistig beleben könnte. Doch ein authentischer Gregorianischer Gesang können nur Mönche bzw. diejenigen,
die ihren Geist innehaben voll leisten. Dieser Geist verdankt sich einer strengen asketischen Natur –
Buße: Gebet, Fasten, körperliche Anstrengung, also, Ora et Labora. (Hl. Benedikt von Nursia, bete für
uns Verwirrten) Hier liegt der Kern der geistigen Kraft der Kirche.
Nur Mut zum Feiern der „ Alten Messe“ Auch ich kenne diese Art der Messfeier nicht. Warum wird sie uns,
der jüngeren Generation vorenthalten. Wäre doch schön 1-2 x im Jahr, wenn es gefällt, häufiger. Gregorianische-
Gesänge sind wunderbar, höre ich gerne. Würde ich auch gerne mehr lernen. Warum muss der junge Seminarist
Benachteiligungen fürchten. Warum werden Priester von Mitbrüdern unter Druck gesetzt? Verhalten sich
so Christen, die uns ein Vorbild sein sollen?!
@User Wie dem auch sei, meine Frage wird durch Ironie nicht beantwortetwerden können. Also nocheinmal:
Ich habe eine kurze, weiter wichtige Zwischenfrage an die Herren/Damen hier. Gibt es Videoaufnahmen von
Pius X.? Pius IX. war der erste Papst, der sich fotographieren ließ, Leo XIII. der erste, welcher sich
filmen ließ. Videoaufnahmen von Benedikt XV. und dessen nachfolger sind bekannt. Gibt es Video/Ton-Aufnahmen
von Pius X.? Seine Vorgänger und Nachfolger sind entsprechend dokumentiert worden. Gerade bei ihm ist
es interessant, er ist heilig.
Warum Ist denn unter den anderen Unterzeichnern niemand, der ein entsprechendes Schreiben an den Bischof
und notfalls nach Rom schickt? Der Seminarist muß doch in seiner Pfarrei auf die immer wiederkehrende
Frage, wann die erste Alte Messe stattfindet, nur sagen, dass dies geschehen kann, sobald ein anderer
dem Bischof schreibt. Null Problemo! Und was sind das für Pfarrer, die Angst vor einem Dechanten haben.
So ein Käse!
@Aufrechter wohl geschrieben, mein Bester. @Fabianus Bei Heiligen ist es wie bei Vampiren: Sie spiegeln
sich nicht und lassen sich nicht auf Filmrollen bannen. Wussten Sie das nicht?
Seminarist Bei meiner ganzen Liebe für den altehrwürdigen Ritus: Diesem Seminaristen stände Demut und
Ehrfurcht besser zu Gesichte! Er möge sich bescheiden und darauf vertrauen, dass sein Bischof, der rechtmäßige
Nachfolger der Hl. Apostel, es schon richtig lenken wird. Das Sammeln von Unterschriften hat immer etwas
destruktives und besserwisserisches an sich, es versucht, die Stimmung des Volkes zu mobilisieren und
dient nicht der Einheit. Der Herr in seiner grenzenlosen Güte wird, vermittelt durch die Kraft des Hl.
Geistes, der Kirche schon der rechten Weg weisen und die alte Form des Opfermahles wieder mit neuem Leben
erfüllen, gewiss. Bis dahin aber gilt es demütig und bescheiden zu sein, vor allem als junger, milchbärtiger
Studienanfänger. Jawoll!
Ich habe eine kurze, weiter wichtige Zwischenfrage an die Herren/Damen hier. Gibt es Videoaufnahmen von
Pius X.? Pius IX. war der erste Papst, der sich fotographieren ließ, Leo XIII. der erste, welcher sich
filmen ließ. Videoaufnahmen von Benedikt XV. und dessen nachfolger sind bekannt. Gibt es Video/Ton-Aufnahmen
von Pius X.? Seine Vorgänger und Nachfolger sind entsprechend dokumentiert worden. Gerade bei ihm ist
es interessant, er ist heilig.
Wie sagt schon das alte Sprichwort Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Also möge sich der Herr Seminarist
zunächst einmal damit bescheiden und die Anordungen und Weisungen seines Ortsordinarius befolgen. Ihm
seien fernerhin bußfertige Andachten und Einübung in den priesterlichen Gehorsam empfohlen. Wenn er
sich dann in allen Disziplinen der Theologie, der Seelsorge, der Caritas, der Diakonie und Liturgie eingeübet
und die heiligen Weihen empfangen hat, mag er sich mit derlei Themen befassen und sich dann, reif an Erfahrung
und Wissen, ein rechtes Urteil bilden. Desweiteren möge er Abstand von diesem Internetportal nehmen,
wenn er in Einheit mit der Kirche stehen will.