Alte Messe
Durch die Statistik gefallen
„Eigentlich hat mir die Alte Messe damals besser gefallen. Aber die werden sich schon irgendwas gedacht haben, als man sie abschaffte“. Von einem Seminaristen.
Bei einem altrituellen Pontifikalamt in London erklärte der Kurienkardinal Dario Castrillon Hoyos den Wunsch des Papstes, daß in jeder Pfarrei die Alte Messe gefeiert werde.
Bei einem altrituellen Pontifikalamt in London erklärte der Kurienkardinal Dario Castrillon Hoyos den Wunsch des Papstes, daß in jeder Pfarrei die Alte Messe gefeiert werde.
© traditionalcatholic.org.uk/
(kreuz.net) Ortsangaben und meinen Namen kann ich leider nicht veröffentlichen, weil ich als Seminarist einer rheinischen Diözese unter Repressionen zu leiden hätte.

Nach meinem Abitur im vergangenen März begann ich, Unterschriften für eine regelmäßig stattfindende Messe im gregorianischen Ritus zu sammeln.

Ich beschränkte mich dabei auf das Gebiet meiner 1200-Seelen-Heimatpfarrei. Am Ende hatte ich von völlig unverdächtigen Pfarrangehörigen dreißig Unterschriften gesammelt – darunter Kirchenvorstände, Pfarrgemeinderäte, sehr viele Mitglieder des Kirchenchores, Lektoren und Kommunionhelfer.

Die meisten Unterzeichner waren zwar die über Sechzigjährigen. Jedoch unterschrieb auch ein signifikanter Anteil jüngerer Gläubiger, sogar einige Jugendliche.

Ich habe durch die Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’, die ‘IK-Nachrichten’ und die Webseite ‘summorum-pontificum.de’ immer wieder davon gehört, daß die deutschen Bischöfe den Bedarf nach Alten Messen für extrem gering oder sogar schon für gesättigt halten.

Deshalb berichte ich jetzt von meiner Erfahrung beim Unterschriften-Sammeln, um zu zeigen, daß die bischöfliche Einschätzung an der pastoralen Realität auch in kleinen, ländlichen Pfarreien vorbeigeht.

Es gelang mir, in unserer völlig durchschnittlichen Landpfarrei innerhalb einer Woche weit über dreißig Unterschriften zu sammeln. Ich gehe davon aus, daß dies auch in vielen anderen Pfarreien möglich wäre.

Die Alte Messe füllt die Kathedralen erneut.
Die Alte Messe füllt die Kathedralen erneut.
© traditionalcatholic.org.uk/
Interessante Reaktionen

Die Reaktion der Pfarreiangehörigen, die ich beim Sammeln der Unterschriften antraf, waren hochinteressant.

Zunächst rechnete ich mit den üblichen Abwehrreaktionen, daß es sich bei der Alten Messe um einen Rückschritt handle, daß man diese Meßform nicht mehr wiederhaben wolle und sie den Jugendlichen nicht zumuten könne etc.

Diese Reaktionen erlebte ich natürlich auch, aber in einem weitaus geringeren Maße als erwartet.

Bei den ersten Personen, die ich fragte, kam eine außergewöhnliche Freude auf.

Viele sagten mir, daß sie nicht verstehen konnten, wieso man diese Form „abgeschafft hatte“.

Von nicht wenigen bekam ich sogar Sätze zu hören wie: „Eigentlich hat mir die Alte Messe besser gefallen. Aber die werden sich wohl irgendwas gedacht haben, als man sie abschaffte“.

Die meisten älteren Pfarrangehörigen gestanden mir, daß sie die ältere Form der Heiligen Messe als schöner, bewegender und feierlicher empfanden.

Als ich nach einer Kirchenchorprobe Unterschriften für die Alte Messe sammelte, unterschrieben mit einer einzigen Ausnahme alle noch anwesenden Sänger.

Es gab sogar Vorschläge, eine Choralschola zu gründen, um eine zukünftige Alte Liturgie in unserer Pfarrei mit Gregorianischem Gesang zu bereichern.

Bei den Gläubigen in den Pfarreien zeigte sich ein Bild, daß der Darstellung der Bischöfe, Ordinariate und sogenannten Liturgieexperten gar nicht entsprach.

Sogar, wer die Alte Messe nicht mehr kannte, sah in ihr eine Bereicherung.

Innerhalb weniger Tage konnte ich meinem Heimatpfarrer über dreißig Unterschriften überreichen und ihm mitteilen, daß sich bereits eine Gregorianische Schola formierte.

Bislang werden die Altgläubigen aus den Kathedralen konsequent verbannt.
Bislang werden die Altgläubigen aus den Kathedralen konsequent verbannt.
© traditionalcatholic.org.uk/
Kurze Freude

Doch so schnell sie gekommen war, verging die Freude wieder.

Unser Pfarrer, der schon seit längerem an Zelebrationsschulungen für den Alten Ritus teilnahm, wurde von den Priestern der Nachbarpfarreien, vor allem vom Dechanten, der ihm als leitender Pfarrer im Pfarreienverband direkt vorgesetzt ist, massiv unter Druck gesetzt.

So wurde schnell klar, daß es realistischerweise unmöglich war, die Alte Messe ohne schwerwiegende negative Konsequenzen regelmäßig zu feiern.

Leider kann ich mich, aufgrund meines Status als Seminarist nicht an meinen Ortbischof wenden, ohne gravierende Benachteiligungen für mich befürchten zu müssen.

So bleibt mir auch die päpstliche Kommission ‘Ecclesia Dei’ als letzte Instanz verwehrt.

Jetzt muß ich in meiner Pfarrei auf die immer wiederkehrende Frage, wann die erste Alte Messe stattfinde, mit einer Enttäuschung aufwarten.

Es stößt bei uns auf viel Unverständnis, warum die Kirchenführung eine Werktagsmesse im Alten Ritus verhindert, obwohl diese von niemanden als Spaltung empfunden würde, nicht in Konkurrenz zu den Meßfeiern im Neuen Ritus steht und von tragenden Mitgliedern der Pfarrei gewünscht wird.

Andere Welt

Weder ich noch die über dreißig anderen Unterzeichner meiner Pfarrei werden in irgendeiner Statistik der deutschen Bischöfe aufscheinen.

Aber wenn in einer Pfarrei mit gerade einmal 120 bis 200 praktizierenden Katholiken dreißig davon eine regelmäßige Meßfeier im gregorianischen Ritus wünschen, kann man annehmen, daß dies in sehr vielen anderen Pfarreien auch der Fall ist.

Es fehlt dort nur an einer Person, die den Mut und die Energie hat, die Initiative zu ergreifen.

Persönlich habe ich ferner den Eindruck, daß sehr viele Katholiken sich insgeheim zur Alten Messe hingezogen fühlen, dies jedoch aus Angst vor anderen Gläubigen nicht öffentlich bekennen.

Außerdem gibt es die vielen jungen Katholiken die diese Form der Heiligen Messe gar nicht kennen.

Dennoch behaupten unsere Bischöfe, es gäbe keinen Bedarf.

Bei den einfachen Gläubigen sieht die Welt häufig ganz anders aus, als es die Ordinariate gerne hätten.
      
89 Lesermeinungen
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#89   aufrechterkatholik   16:04:47 | Freitag, 1. August 2008
@ sog. protestant
Das verstehen Sie nicht, was Ansgar, der wackere Verteidiger des aufrechen Glaubens Ihnen schreibt? Ja Mann, haben Sie den gar keine Bildung? Ich dachte, die Reformation mit samt ihren antipapistischen Erscheinungen hätte nur den Glauben degradiert und die geistigen Fähigkeiten ihrer Anhänger halbwegs verschont. Dem ist wohl nicht so.
Sie halten Ihren armen Kleinen den wahren katholischen Glauben vor sondern erziehen sie, wenn überhaupt, zu dieser blutleeren Häresie, anstatt sie vorsichtig an die wahren Lehren heranzuführen. Ja, soll denn das alles noch enden. Sie ahnen es! Heulen und Zähneknirschen! Wir werden für Sie dreimal den sühnigen Rosenkranz beten, nein, schmettern, vorwärts und rückwärts, prius ac posterius! Kein jawoll, auch wenn es mir auf der Zunge liegt. Schlichtling!
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#88   Protestant   14:29:44 | Freitag, 1. August 2008
@ansgar
doch Sie haben patriarchal-diktatorisch verfügt, daß die Kleinen mit dem anämischen Protestantismus molestiert werden! Kein Wunder, daß Sie Maria nicht ehren, feminogyner Ketzer!
Jetzt habe ich mich gefreut, mit Ihnen mal halbwegs sachlich und freundlich zu kommunizieren…naja!
Damit Sies wissen, meine Frau hat mir diesen Part freiwillig und freimütig überlassen, da ich, wie Sie meint, wesentlich gläubiger sei und mich mit diesen Dingen eh besser auskenne!
Im übrigen beachsichtige ich nicht, Ihren kauderwelschigen Palaver verstehen zu wollen oder zu müssen!
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#87   Ansgar   14:26:33 | Freitag, 1. August 2008
@ Protestant
Unsere liebe Frau bittet in unserem Auftrag am Ohr ihres Sohnes für uns. Weil sie uns auf milde Mutterart liebt. Was soll daran schlecht sein? Protestant, Sie sind ein Weiberfeind! Deshalb müssen Ihre hoffnungsvollen Kinder auch im häretischen Irrglauben heranwachsen, obwohl Ihre Gattin katholisch ist – doch Sie haben patriarchal-diktatorisch verfügt, daß die Kleinen mit dem anämischen Protestantismus molestiert werden! Kein Wunder, daß Sie Maria nicht ehren, feminogyner Ketzer!
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#86   Protestant   14:15:45 | Freitag, 1. August 2008
@ansgar
Vielleicht sollte man es bei „Marienkult“bewenden lassen!
Maria ist eine beeindruckende, wichtige und positive Person der Bibel! Ohne Zweifel!Und sicher auch in gewisser Weise Vorbild!Dies sind auch Petrus,Paulus und viele andere! Aber Jesus Christus ist und bleibt die Hauptperson! Wir beten zu Gott/Jesus Christus und zu sonst keinem!
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#85   Ansgar   14:03:01 | Freitag, 1. August 2008
@ Protestant
Nun, dann beglückwünsche ich Sie zu Ihren Sprößlingen (wenngleich Sie die Vaterschaft doch etwas penetrant als Banner vor sich hertragen). Nur helfen Sie mir zu begreifen, was Sie mit „obrigkeitshörigem Marien“kult““ meinen. Teilweise scheinen Sie doch ganz durcheinander zu sein.
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#84   Protestant   13:48:14 | Freitag, 1. August 2008
@matt2
…dieser Meinung bin ich auch, daher legen wir soviel Wert in Erziehung!Christliche Erziehung hat jedoch nicht unweigerlich etwas mit Erziehung zu Duckmäusertum zu tuen.Wir zwingen weder unserer Kinder, in die Kirche zu gehen, noch zu Gehorsam irgendwelchen fremden Leuten gegenüber(und der Papst z.B. ist eine fremde Person)!
Unsere Kinder haben auch glücklicherweise keine Lust auf die sog. „Action-Zeickentrickfilme“ mit Science-Fiction-Hintergrund!Gut so!
Die Probleme hinsichtlich Gewaltvideos ist mir durchaus bewusst,gerade deshalb ist es ja wichtig, Kinder zu selbstbewussten und kritischen Menschen zu erziehen, die hinterfragen und nicht jeden Mist mitmachen!
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#83   pneumat   13:44:02 | Freitag, 1. August 2008
wie würdet ihr glauben
Wie kann ein Mensch einem anderen WIE CHRISTUS SEIN?
Wie kann ein Mensch Christus GLEICH werden?
Was ist unter der VERGÖTTLICHUNG DES FLEISCHES zu verstehen?
Der materialistische Westen und seine Mutter die RKK haben genau vor 1000 Jahren sich von der Apostolischen Lehre und Überlieferung verabschiedet. Es ist verständlich, dass die Anhänger der RKK nicht mehr begreifen, was das wahre Ziel des Christseins ist. Dagegen das hübsche aber leere und tote Theaterspiel mit Messen, Tabernakel, Prozessionen, Walfahrten etc.
Diese „Katholiken“ sind dem Formalisten Nikodemus gleich:
Joh 3:3 Jesus … sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist.
Laß dich’s nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müsset von neuem geboren werden.
Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag solches zugehen?
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du ein Meister in Israel und weißt das nicht? (wie heutigen „Geistlichen“ auch)
Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und zeugen, was wir gesehen haben; und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an.
Glaubet ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie würdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen würde?
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#82   matt2 †   13:40:14 | Freitag, 1. August 2008
die Rede ist von ultrarealistischen, gewaltverherrlichenden Computerspielen…
wo sich die Spieler mit skrupellosen Gangstercharakteren identifizieren müssen, die Diebstähle und Auftragsmorde begehen und vorwiegend in Fäkalsprache verkehren. Ich bin der Ansicht solches Zeug trägt sehr zur Verrohung der Jugend bei.
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#81   Protestant   13:23:51 | Freitag, 1. August 2008
@ansgar
Ich rede von meinen Kindern!„Grand Theft Auto“-oder wie auch immer, kennen weder meine Kinder, noch weiß ich,was das sein soll!Mit meinen Kindern wird regelmäßig gebetet, sie wollen auch von sich aus ab und zu in die Kirche und schauen im Fernsehen übrigends am liebsten Pippi Langstrumpf,Sesamstraße,Nils Holgersson und Bob der Baumeister!
Meine röm.-kath. Frau und ich versuchen die Kinder zu christlichen Menschen mit Verantwortungsbewusstsein zu erziehen, die aber auch kritisch hinterfragen dürfen und sollen!
Und das Ganze jenseits von obrigskeitshörigen Papst-und Marienkulten!
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#80   Ansgar   13:14:30 | Freitag, 1. August 2008
Lieber Protestant!
Sie schrieben: „Die Rotznasen von Kindern und Jugendlichen heute hsind doch so unverschämt und fragen zuviel, glauben nicht jeden Unsinn, den man ihnen erzählt…“
Sprechen Sie von der Kindergeneration, die wie keine vor ihr von Computer- und TV-Sucht heimgesucht wird, die adipös und unsportlich umherwankt, „Grand Theft Auto“ wohl, aber den König der Könige kaum kennt? Alleingelassen von waschlappigen Eltern und Präzeptoren? Könnte es sein, daß Sie den Fortschrittsglauben tiefer inhalierten als Bob Marley seine Hanf-Derivate? „Früher alles rückständig, heute alles besser. Vor allem ich.“ Der fette Dr. Luther, er hätte ob Ihres eingeschränkten Weltbilds glatt einen Kapaunen vor Übelkeit verschmäht!
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#79   pneumat   13:09:01 | Freitag, 1. August 2008
„glauben nicht jeden Unsinn“
Doch die neuen Generationen glauben jeden Unsinn genauso wie ihre Vorfahren nur in anderer Verpackung, denn unser Leben ist an sich ein großer Unsinn. Deshalb sagt Christus, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wer wirklich versteht, was die Worte Christi bedeuten: Ich bin die Wahrheit oder Ich habe offenbart den Namen des Vaters? Was soll Protest gegen eine Illusion für die andere? Die ganze Kultur des Westens ist ein permanenter Protest. Man sollte lieber gegen eigene geistige Finsternis protestieren, um nicht die Zeit und das Ziel durch die äußeren Proteste zu verlieren
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#78   RRR   12:58:19 | Freitag, 1. August 2008
@ möchtegern-kathole
wenn bei nur geringer Kenntnis der Alten Messe 30 dafür sind, dann sind nach regelmässigem Besuch und genauerer Kenntnis irgendwann 300 dafür, 3000, 300000 und irgendwann 60000000 (mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn …).
Und wieso ist die Welt dann nicht zwischen 1570 und 1970 zu 100% katholisch geworden, wie Sie es nach Ihrer Rechnung hätte werden müssen?
Wieso gab es auch in jener Zeit für die katholische Kirche hier und da mal ein zahlenmäßiges Auf und Ab?
Wäre nach Ihrer Rechnung ja schon theoretisch nicht möglich gewesen – war aber so!
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#77   Protestant   12:06:44 | Freitag, 1. August 2008
@Stimme der Vernunft
Ja, und früher sind sie alle hinter jeder sogenannten und selbsternannten „Respekts“person hergelaufen, mussten dienern und knicksen. Kritik an diesen „Respekts“personen war unerwünscht, vielleicht sogar strafbar (da waren die Protestanten aber oft auch nicht besser als die Katholiken).
Wer denn nicht in dieses Raster passte, fiel eben durch! Alles besser!Ja klar doch! Die Rotznasen von Kindern und Jugendlichen heute hsind doch so unverschämt und fragen zuviel, glauben nicht jeden Unsinn, den man ihnen erzählt und können i.d.R. Respekt von Hörigkeit unterscheiden!Naja, jeder so, wie er mag, wir beide bleiben hübsch vernünftig, demokratisch und auch kritisch!
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#76   stimme der vernunft †   11:21:11 | Freitag, 1. August 2008
Jaja, die Nostalgie
erklärte mir mal eine vielleicht 60-Jährige, sie würde schon noch gelegentlich in die Messe gehen, aber „früher“ wäre es einfach viel schöner gewesen
Ja, früher, da war alles viel schöner. Da gabs im Winter noch Schnee, es gab keine Verkehrsstaus, keine Mikrowellen, keine Duschen in jeder Wohnung, 6-Tage-Woche mit 2 Wochen Urlaub im Jahr, und in der Kirche konnte man so richtig schön wegdösen und sich einlullen lassen.
Und aus solchen nostalgischen Kindheitserinnerungen einer alten Frau schliesst du, dass die Welt die alte Messe braucht? Träum weiter!
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#75   möchtegern-kathole   07:52:19 | Freitag, 1. August 2008
„warum die Kirchenführung eine Werktagsmesse im Alten Ritus verhindert“ …
… fragt sich der Artikelschreiber. Die Antwort ist klar: wenn bei nur geringer Kenntnis der Alten Messe 30 dafür sind, dann sind nach regelmässigem Besuch und genauerer Kenntnis irgendwann 300 dafür, 3000, 300000 und irgendwann 60000000 (mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn …).
Das war auch so, als Germanien das erste mal missioniert wurde, warum sollte es jetzt anders sein?
Nach fast 40 Jahren Abstinenz vom alten Ritus (und nach vielen Jahren immer geringerer Frömmigkeit, irgendwann auch nach Kirchenaustritt) erklärte mir mal eine vielleicht 60-Jährige, sie würde schon noch gelegentlich in die Messe gehen, aber „früher“ wäre es einfach viel schöner gewesen, ja da würde sie wieder mal gerne hingehen, ja das wäre ganz was anderes gewesen.
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#74   Colombe de la paix   07:22:45 | Freitag, 1. August 2008
@ Sozialkatholisch
Schön, freut mich sehr , habe ich meine gute Tat für heute schon vollbracht. :-]
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#73   Sozialkatholisch   07:20:26 | Freitag, 1. August 2008
Guten Morgen Täubchen
Dein netter Gruß so kurz nach dem Sonnenaufgang wird mir den ganzen Tag versüßen!
:-] :(3
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#72   Colombe de la paix   07:13:39 | Freitag, 1. August 2008
@ sozialkatholisch
Guten Morgen, auch schon wieder im +- net.
Danke nochmals :(3
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#71   Sozialkatholisch   07:08:29 | Freitag, 1. August 2008
@ 3R
1. Definieren Sie „Selbstverwirklichung“.
Selbstverwirklichung wird z. B. gepredigt indem man sagt das alles was einem (Im ersten Momen) gut tut keine Sünde sei und man auch tun darf. Das ist der erste Schritt in Richtung Satansreligion. Selbstverwirklichung wird auch gepredigtindem das aufopfern persönlicher Dinge dem Nächsten gegenüber nicht mehr so richtig durch kommt, eigentlich nurnoch im Bezug auf Frieden halten.
Selbstverwirklichung ist auch wenn die Gebote der Kirche nicht mehr richtig ernst genommen werden sondern jeder selbst es besser weiß!
2. Zeigen Sie anhand meiner Beiträge auf kreuz.net, dass ich „nur“ (d.h. ausschließlich) „Selbstverwirklichung“ (im von Ihnen noch zu definierenden Sinne) „predige“ (was auch immer Sie darunter verstehen).
Da du hier noch nicht zugege’ben hast das du röm/kath. Priester bist kann ich dich persönlich doch eigentlich garnicht gemeint haben, oder?
;-)
Da Sie dies so leichthin behauptet haben und ich Ihnen selbstverständlich intellektuelle Redlichkeit unterstelle, wird Ihnen der Nachweis sicher leicht fallen bzw. werden Sie sich anderenfalls für Ihren Fehler gewiss gleich entschuldigen, wie es das 8. Gebot verlangt.
Also, zum einen war ich letzte Zeit ein par mal angenehm überascht über Predigten von Amtskirchenpriestern, war aber bis auf ein mal alles in der Alten Messe, zum anderen wofür sollte ich mich denn entschuldigen? Das ich meinen subjektiven Eindruck hier offen und ehrlich kundgetan habe?
Danke!
Gern geschehen!
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#70   clarissa colonia   01:25:34 | Freitag, 1. August 2008
Werter Eliahu,
die Herren kennen sich persönlich?
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#69   Leblhuber   01:23:44 | Freitag, 1. August 2008
Lieber Elias!
Ich kann Sie mir bildlich vorstellen, mit Schnauzbart, feistem Bierwanst und Käsefüssen. Schon der Gedanke daran, einfach widerwärtig.
Ihr so unbedacht in das www gestreuter, obiger Text bedarf keines Kommentars. Er spricht für sich!
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#68   maliems   01:18:41 | Freitag, 1. August 2008
@aleph
unsinn. wieso denn nicht die kathedralen?
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#67   Elijahu †   01:16:01 | Freitag, 1. August 2008
Leblhuber Sie Pfeife
Ich kann Sie mir bildlich vorstellen, mit Schnauzbart, feistem Bierwanst und Käsefüssen. Schon der Gedanke daran, einfach widerwärtig.
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#66   Leblhuber   01:15:08 | Freitag, 1. August 2008
@Flo!
@Leblhubert den Linzer Bildungsspießbürger und Pharisäer
ihre schaurige Phantasie darüber was katholisch sein soll
gefällt vielleicht einigen Kampflesben im Pastoralamt einigen Neotheologen an der Hochschule und ein paar Freimaurerlehrbuben vom Linzer Lions Club.
Du kannst ja von den sonntäglichen Messbesuchern die Kampflesben und deren Gefolgschaft, die Neotheologen der kath. Hochschule und deren Gefolgschaft und die Freimaurerlehrbuben und deren Gefolgschaft und alle diejenigen subtrahieren, die deinem infantilen Halbstarkendünkel nichts abgewinnen können.
Was bleibt dann übrig? DU!!! :-D :-D :-D
Und DU bist dann Kirche!!! :-D :-D :-D
PS: Eine sinnvolle Unterhaltung ist mit dir nicht möglich.
Bitte glaub mir, dass ich das bedauere.
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#65   clarissa colonia   01:04:25 | Freitag, 1. August 2008
Werter Florian,
keine Interpunktion statt falscher ist zwar immerhin ein Fortschritt, aber immer noch ungenügend!
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#64   Florian Geyer   00:18:38 | Freitag, 1. August 2008
@Leblhubert den Linzer Bildungsspießbürger und Pharisäer
ihre schaurige Phantasie darüber was katholisch sein soll
gefällt vielleicht einigen Kampflesben im Pastoralamt einigen Neotheologen an der Hochschule und ein paar Freimaurerlehrbuben vom Linzer Lions Club.
Das wars dann auch schon !
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#63   Aleph †   00:17:50 | Freitag, 1. August 2008
Auch noch in Kathedralen…
Warum sollten den Altgläubigen die Kathedralen geöffnet werden.
Die würden doch nur Unfug anstellen, Kerzen nicht löschen und Weihrauchfässer nicht ausglühen lassen, nur damit die Kathedrale abbrennt.
Und nur damit sie nachher behaupten können, der Brand sei Gottes Wille gewesen wegen der umherschwirrenden Sünden.
Altgläubige haben doch die Möglichkeit sich Fernsehübertragungen von altrituellen Messen aus dem 12. Jahrhundert anschauen.
Ist doch auch schön…!
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#62   Leblhuber   23:56:57 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Florian Geyer:
Lern endlich Deutsch oder unterzieh dich einer Legasthenietherapie!
(Ich bitte auch gleich echte Legastheniker um Entschuldigung! Aber dieser präpotente Trottel Geyer schädigt meine Nerven!)
Dein halbstarkes Machogehabe findet kaum Beifall, außer bei ebensolchen Nichtsen, die dir Gesellschaft leisten!
Und: Ich heiße Leblhuber!!!
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#61   clarissa colonia   23:30:38 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Ich bin mir sicher,
daß jeder christifidelis laicus simplex sofort, spontan und auf Anhieb bei jeder in lateinischer Sprache am unumschreitbaren und geoste- ten Altar gefeierten Hl. Messe den Unterschied zwischen dem „gre- gorianischen“ und dem „vatikanischen“ Ritus unfehlbar erkennen wird. Adernfalls stände er ja wohl (verständlcherweise) im Verdacht, nicht (mehr) katholisch zu sein.
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#60   Florian Geyer   23:30:09 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Leblhubert
seit wann sind Besucherzahlen Kriterien für die Qualität einer Messe ?- Wir sind ja nicht auf dem Kirtag !
Die Diözese Linz ist ein eigenes Pflaster dass sich gerne lutherisch vom Weg der Weltkirche verabschiedet.
Der Altbischof war zu nachsichtig mit Querulanten wie dir das muss jetzt Schwarz ausbaden mit der frechen Laientyrannei.
Wie Rom über die Diözese Linz denkt steht auf einem anderen Blatt
In diesem Klima gedeihen halt die Leblhubers.
Eigentlich ist Leblhuber sowas wie das personifizierte Pastoralamt der Diözese Linz
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#59   Seminarian   23:27:55 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Weitere Erläutuerng
Die Wandlung selbst ist zu banal, sie wirkt langweilig (vor allem durch das zulallen während des ganzen Kanons). Die Zelebration zum Volke hin ist hierbei auch nicht sehr hilfreich.
Selbiges betrifft dann Behandlung und Austeilung des kostbaren Leibes. Das häufigen Fehlen der Kommunionbänke, teilweise ein völlig unwürdige Art und Weise des KOmmunizierens durch die Gläubigen und auch durch die Kommuionhelfer und Priester. Darüberhinaus die Behandlung der kostbaren Gestalten durch die Priester. Durch persönliche Erfahrung weiß ich, dass viele Jugendliche davon fasziniert sind, wenn die Hostie konsequente als kostbarer Leib behandelt wird (z.B. Geschlossenhalten von Daumen und Zeigefinger des Priesters nach der Elevation bis zur Purifikation) etc.
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#58   Gotthard   23:24:10 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@samarian
-Opferverständnis durch die „normale“ Zelebration nur ungenau wiedergeben
bitte um Erklärung!
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#57   Seminarian   23:20:38 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Mängel
Da ich jetzt nicht weiß für welche der beiden Formen werde ich es sehr verkürzt darstellen:
NOM:
-Ungenaue, bis falsche Übersetzungen
-Fehlende Stille während des Kanons (sicherlich eines der gravierendsten Probleme)
-teilweise zu schwammige Rubriken
-Friedensgruß deplaziert
-Opferverständnis durch die „normale“ Zelebration nur ungenau wiedergeben
-Banalisierungen bedingt durch den Ritus (Fürbitten, Kommunionhelfer, Begrüßungworte vor Beginn der Feier)
Alter Ritus:
-Gemeinschaftsgedanke geht zu sehr verloren (z.B. Paternoster nur vom priester gesprochen)
-partiell ein übertriebener Rubrizismus
-die durchlatinisierte Form pastoral kaum noch vertretbar
-in seiner Ausführung neigt er durchaus zu Übertreibungen (Cappa Magna, übertriebenes Barock etc. wirkt zu überschwänglich und ist Pastoral sehr fragwürdig)
Durch die konträren Mängel ergänzen sich beide Formen eigentlich sehr gut.
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#56   Gotthard   23:09:43 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@seminarian
Ich sehe die alte Messe als unter umständen pastoraler an ja, aber sie ist ebenso mit Mängeln behaftet wie der neue Ritus.
Könntest Du bitte mal die Mängel aus Deiner Sicht hier publizieren?
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#55   Leblhuber   23:09:14 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Lieber Seminarian!
Jedoch sammelte ich diese Unterschriften aus Liebe zur Alten Liturgie die mir schon einige Zeit vor dem Motu Prorprio dank meines Pfarrers und anderer Jugendlicher wohl vertraut war. Das die Liste auch von keinem anderen der Unterzeichner weitergegeben werden kann, hat schon seine Gründe die ich hier nicht preis geben kann, ohne meinem Bischof gegenüber ungehorsam zu sein.
Das ist doch alles Quatsch!
In meiner Stadt, mit mehr als 250.000 Einwohnern, gibt es seit 20 Jahren das Angebot der trident. Messe. Mitten im Zentrum der Stadt, in einer der schönsten Kirchen! Ich besuche dort die Messe ab und zu selbst. Trotz kräftiger medialer Unterstützung, auch durch ein einschlägiges Blatt, ist der Besuch erbärmlich.
www.kathpedia.com/index.php?title=Linzer_M…
Die alte Messe hat ihre Berechtigung für eine klitzekleine Minderheit. Von ihr eine Evangelisierung oder Spiritualisierung zu erwarten, ist ein Wunschtraum eines sektiererischen Grüppchens.
Während die NOM-Messen in Linz am Sonntag bis zur Abendmesse in der Ursulinenkirche bis zum letzten Platz (Stehplatz) besucht sind, dümpelt die Minoritenkirche seit Jahren vor sich hin.
Man sieht ja, dass es anderswo ähnlich läuft.
Aber etwas ist bemerkenswert: Die lat. Messen nach dem NOM sind bestens besucht. Sogar in Wien, im Stephansdom.
Ich weiß nicht, wer Sie sind! Aber wenn Sie glauben, kreuz.net und seine Intentionen wären geeignet, die kath. Kirche zu beleben, sind Sie ein irregeleiteter Träumer!
Grüße
Redaktion benachrichtigen
#54   Bernd Stromberg   23:06:42 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@Seminarian
Studieren Sie in ihrem Studium fleißig Latein und Griechisch, beschäftigen Sie sich mit den Quellen der römischen Liturgie von den frühen Sakramentaren an, lesen Sie die Kirchenväter. Dies alles wird in Zukunft hoffentlich wieder mehr zählen als im Moment.
Ich persönlich bin auch kein exklusiver Anhänger des usus extraordinarius, schätze diesen aber sehr. Es muss das Ziel sein, auch den usus ordinarius ehrfürchtig und würdig zu zelebrieren, jegliche Profanierungen außen vor zu lassen. Dies ist ein wesentlicher Punkt einer „Reform der Reform“. Wenn Sie sich eingehend mit der römischen Liturgie und ihrem Ingenium beschäftigen, werden Sie auch den usus ordinarius „anders“ zelebrieren, ohne lärmende Popmusik, ohne ständige Improvisation von Messtexten etc.
Hier noch ein interessanter Link für Sie: The New Liturgical Movement …icalmovement.blogspot.com/.
Veränderungen können nur allmählich vonstatten gehen. Man muss Geduld haben. Es tut sich mehr, als man so denkt. Die Widerstände sind teilweise schon noch groß.
Kreuz-net ist ein sehr problematisches Forum. Hier schreiben Fanatiker aller Coleur gegeneinander: Sedisvakantisten, Atheisten, Linkskatholiken etc. Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken. Nur Mut auf Ihrem Weg!!!
Redaktion benachrichtigen
#53   Seminarian   22:53:09 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@Bernd Stromberg
Vielen Dank!
Summorum-Pontificum.de hat den Text sogar schon vor kreuz.net erhalten und wird ihn zu gegebener Zeit auch veröffentlichen.
Ich möchte übrigens alle die hier rumjaulen darauf hinweisen, dass ich selbst kein Traditionalist bin. Ich sehe die alte Messe als unter umständen pastoraler an ja, aber sie ist ebenso mit Mängeln behaftet wie der neue Ritus. Daher stehe ich vollkommen hinter dem heiligen Vater und halte eine gegenseitige befruchtung für den besten Weg.
Redaktion benachrichtigen
#52   Bernd Stromberg   22:50:35 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@Seminarian
Sie sind auf einem guten Weg! Lassen Sie sich nicht von Extremisten und Fanatikern gleich welcher Art hier im Forum von Ihrem Weg abbringen.
Ich wollte die Schönheit der Liturgie in meiner Gemeinde retten, vielen Menschen die Messe ihrer Jugend wieder geben, die Messe für die meine Heimatkirche durch die Hände unserer Vorfahren gebaut wurde. Ich betrachte sie als liturgische Bereicherung, ganz im Sinne des hl. Vaters, dem wir alle hier treu ergeben sind.
Ihr Anliegen ist aller Ehren wert und vollauf berechtigt. Es liegt ganz auf einer Linie mit dem Hl. Vater.
Vielleicht können Sie Ihren Bericht aber besser auf der Seite „Summorum pontificum“ veröffentlichen.
Gottes Segen für Ihren Lebensweg!
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#51   Colombe de la paix   22:47:34 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Frage:
Überhaupt, wenn ich den Heiligen Vater richtig verstanden habe, dann ist es doch überhaupt kein Problem für einen Priester die altehrwürdige und ausserordentliche Form der Heiligen Messe zu feiern.
Dürfen Bischöfe dem Papst gegenüber ungehorsam sein?
Wieso können diese bestimmte Dinge in ihren
Konferenzen ablehnen ?
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#50   Seminarian   22:46:47 | Donnerstag, 31. Juli 2008

Hier wird man ja provotziert:
1. Der Dechant ist leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit. Sämtliche Pfarrer hier, die sich für die alte Messe einsetzen, inklusive meines Heimatpfarrers, werden in sehr naher Zukunft Pfarrvikare und haben nichts mehr zu melden.
2. In dieser Diözese ist es bisher in mehreren Fällen vorgekommen, dass sämtliche Unterzeichner einer Unterschriftenliste vom Ordinariat schriftlich nach mehreren Monaten angefragt wurden.
3. Haben selbst 300 Unterschriften einer anderen Gruppe in dieser Diözese nichts bewirkt.
Die Anonymität wird allein durch die überaus dämlich-dümmlichen Reaktionen eniger Leser hier völlig gerechtfertigt. Wer hier die Kommentare liest der muss wirklich ob der Sitatuation der Kirche in Deutschland in tiefe Trauer verfallen.
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#49   Leblhuber   22:45:31 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@pneumat:
Sein geistlicher Vater Hl. Simeon der Fromme, erleuchteter vom Hl.Geist, war für ihn wie Christus selbst. Dank ihm und ständigem geistigen Kontakt mit ihm steckte er sich mit Hl.Geist an. Später erlebt er mystische Erfahrungen, die ihn wörtlich Christus gleich machen. Diese Erfahrungen mahnten die formalen und ritualistischen Christen an, dass das Hauptziel des Christseins die Vergöttlichung des Fleisches ist.Danach sehnt unbewusst jeder Mensch und die Jugend selbstverständlich auch.
Ich weiß schon, von welchen Simeons Sie sprechen. Zwischen den beiden Heiligen liegen 1000 Jahre.
Möglicherweise meinen Sie es ganz anders, als Sie es aufschreiben. Aber so, wie es da steht, ist es obskure Götzendienerei.
Kein am Glauben interessierter, geistig gesunder und intelligenter junger Mensch würde Ihren Text gelten lassen.
Das ist nicht mystisch, sondern wirr.
Junge Menschen verstehen unter Vergöttlichung des Fleisches etwas, was Sie nie und nimmer meinen können.
Und um ehrlich zusein: Ich verstehe Sie auch nicht! Schon Ihr Nick lässt mich an Autoreifen denken und nicht an den „Geist“ (pneuma, Ruach, spiritus ) im antiken, jüdischen oder christlichen Sinn.
Es scheint so, als stamme ihr Text aus einer Schrift, die Sie selbst nicht so recht verarbeitet haben.
Wie kann ein Mensch einem anderen WIE CHRISTUS SEIN?
Wie kann ein Mensch Christus GLEICH werden?
Was ist unter der VERGÖTTLICHUNG DES FLEISCHES zu verstehen?
Dieses Terrain ist mit ein paar Sätzen nicht zu bewältigen!
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#48   Gotthard   22:44:00 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@monti
Wie immer (auf jeden Fall meistens), wenn es um die alte Liturgie geht, zeigen Sie, was für ein Korinthenkacker Sie sind.
Natürlich bin ich ein Korinthenkacker bei anonymen Verfassern.
Ich lasse mir halt ungern Blödsinn als Wahrheit unterjubeln.
Wenn Anonyme versuchen, Daten zu nennen, müssen sie stimmig sein… Dieser wehleidige „Seminarian“ ist doch ein Wichtigtuer ohne Grundlage … von +.net natürlich begierlich aufgesogen…
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#47   Stephanus   22:41:19 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Da stimmt doch was nicht…
oder ist es wirklich so schwer die Unterschriften erneut zu sammeln.
Es wird doch einen vertrauenswürdigen Menschen im Umfeld des Seminaristen geben, der von sich aus erneut Unterschriften sammelt und dem es aufgrund seiner Lebensumstände wurscht sein kann wenn der Hw. Herr Bischhof anfängt Rad zu schlagen…
Überhaupt, wenn ich den Heiligen Vater richtig verstanden habe, dann ist es doch überhaupt kein Problem für einen Priester die altehrwürdige und ausserordentliche Form der Heiligen Messe zu feiern.
Das Sammeln von Unterschriften ist doch nur dann notwendig, wenn sich von vorneherein kein Priester findet. Dann wird für die Unterschriftensammler eine Pfarrei und ein Priester von oben bestimmt.
Mein Rat: Liebe rheinländische Gemeinde samt euren Seminaristen und denen die es noch werden wollen: üben, üben und nochmals üben.
Und wenn man dann bei all den vielen Kniebeugen nicht mehr gegeneinanderrennt oder übereinanderfällt, einfach loslegen.
Der Umbau eines Volksaltars zum Hochaltar dauert 5-10min und schon kann der Opferpriester, zusammen mit dem gläubigen Volk dem auferstandenen Christus (von Osten her) entgegensehend, mit der Feier des hochheiligen Geheimnisses beginnen.
Nur Mut: Knut!!!
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#46   monti   22:28:08 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Lieber Gotthard
Wie immer (auf jeden Fall meistens), wenn es um die alte Liturgie geht, zeigen Sie, was für ein Korinthenkacker Sie sind. Es ist doch völlig wurscht, wann der Seminarist sein Abitur gemacht hat. Gehen wir einfach doch mal vom Guten aus und nehmen an, dass der Artikel kein Fake ist. Dann kann man schon davon ausgehen, dass es zumindest Vorbehalte gegen den Seminaristen geben würde, wenn bekannt würde, dass er sich für die alte Messe einnsetzt. Schief angesehen wird man (nach auskunft eines Seminaristen) schon dann, wenn man einen Rosenkranz (igiti igitt) bei sich trägt.
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#45   Seminarian   22:19:35 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Apologie
Als Verfasser des Textes hatte ich nicht vor, in irgend einer Weise meinem Ortsordinarius ungehorsam zu sein. Das Gegenteil ist der Fall.
Jedoch sammelte ich diese Unterschriften aus Liebe zur Alten Liturgie die mir schon einige Zeit vor dem Motu Prorprio dank meines Pfarrers und anderer Jugendlicher wohl vertraut war. Das die Liste auch von keinem anderen der Unterzeichner weitergegeben werden kann, hat schon seine Gründe die ich hier nicht preis geben kann, ohne meinem Bischof gegenüber ungehorsam zu sein.
Dieser Artikel ist vielmehr als ein Klageruf zu verstehen, die auf eine tiefe Wunde in der Kirche hinweisen. Ich wollte die Schönheit der Liturgie in meiner Gemeinde retten, vielen Menschen die Messe ihrer Jugend wieder geben, die Messe für die meine Heimatkirche durch die Hände unserer Vorfahren gebaut wurde. Ich betrachte sie als liturgische Bereicherung, ganz im Sinne des hl. Vaters, dem wir alle hier treu ergeben sind.
Mit diesem Artikel weise ich lediglich auf eine Wunde in unserer heiligen Kirche, die, deo gratias, im Begriff ist zu heilen. Aber dieser Prozess der Heilung ist langwierig und durchaus auch mit Entbehrungen verbunden.
Viele Grüße in Christo,
Der Autor dieses Artikels
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#44   Gotthard   22:05:13 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Repression
Ortsangaben und meinen Namen kann ich leider nicht veröffentlichen, weil ich als Seminarist einer rheinischen Diözese unter Repressionen zu leiden hätte.
der Arme tut mir wirklich leid. Sein überaus großes Sendungsbewußtsein für den usus extraordinarius endet schon bei der Angst vor einem möglichen Gespräch mit dem Regens… er hätte zu leiden, wissen kann er es nicht.
Weiß dieser angebliche Seminarist auch, dass eine Choral-Schola auch heute schon in jeder normalen Sonntagsmesse zum Einsatz kommen könnte? – Der Kirchenchor weiß es wohl nicht!
Welche Rolle der Dechant in dieser Angelegenheit spielen soll, erschließt sich wohl nur dem angeblichen Seminaristen. Für die Liturgie ist immer der Pfarrer zuständig … kann ein angeblicher Seminarist natürlich noch nicht wissen.
Nach meinem Abitur im vergangenen März
Wann hat dieser Seminarist sein Abi gemacht? 2007 oder 2008 – wirklich im März?
Wann hat er denn sein Studium begonnen – im Herbst 2007?
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#43   pneumat   22:02:09 | Donnerstag, 31. Juli 2008
„Die Jugend sucht“
Die Jugend sucht den Heiligen Geist, der allein den inneren Hunger stillen vermag. Doch in der RKK findet sie Ihn leider nicht mehr. Der Hl. Simeon der Neue Theologe betonte die Wichtigkeit des unmittelbaren Kontaktes mit einem Geistträger. Sein geistlicher Vater Hl. Simeon der Fromme, erleuchteter vom Hl.Geist, war für ihn wie Christus selbst. Dank ihm und ständigem geistigen Kontakt mit ihm steckte er sich mit Hl.Geist an. Später erlebt er mystische Erfahrungen, die ihn wörtlich Christus gleich machen. Diese Erfahrungen mahnten die formalen und ritualistischen Christen an, dass das Hauptziel des Christseins die Vergöttlichung des Fleisches ist. Danach sehnt unbewusst jeder Mensch und die Jugend selbstverständlich auch. Nur in der RKK findet sie solche Menschen nicht. Wo denn? Vielleicht noch als Rest am Hl. Berg Athos.
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#42   aufrechterkatholik   20:29:12 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@ amanda von heute, 18:11
Gut beobachtet, allerwerteste, klare Analyse. Wo Sie recht haben, haben Sie Recht. Immerhin ist es nach wie vor eine schwere Sünde, schauen Sie in den Katechismus, sofern Sie einen besitzen. Fernerhin glauben wir, dass diese Tätigkeit viele weitere Sünden nach sich zieht und, wie man an gewissen Postern hier ablesen kann, Gehirnschwund mit sich zieht. Nicht umsonst haben die gründlichen Beichtväter der 50er Jahre hier immer sehr genau nachgefasst, um diese Sünde auszutilgen. Zudem befördert das die homohedonistische Lustseuche, denn was einer allein macht, verführt ihn schnell zu dem Gedanken, es auch mit anderen zu machen. Und da potenziert sich die Sünde im Quadrat. Vermutlich können Sie als Frau die Ausmaße gar nicht erahnen. Deshalb diese Aufklärung, extra für Sie!
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#41   RRR   20:12:33 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@ sozialkatholisch
Schwachsinn und verlogen, und das von einem Amtskirchler die sonst nur Selbstverwirklichung predigen.
1. Definieren Sie „Selbstverwirklichung“.
2. Zeigen Sie anhand meiner Beiträge auf kreuz.net, dass ich „nur“ (d.h. ausschließlich) „Selbstverwirklichung“ (im von Ihnen noch zu definierenden Sinne) „predige“ (was auch immer Sie darunter verstehen).
Da Sie dies so leichthin behauptet haben und ich Ihnen selbstverständlich intellektuelle Redlichkeit unterstelle, wird Ihnen der Nachweis sicher leicht fallen bzw. werden Sie sich anderenfalls für Ihren Fehler gewiss gleich entschuldigen, wie es das 8. Gebot verlangt.
Danke!
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#40   Bernd Stromberg   20:11:14 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Eine traurige Situation
Was ich mit meinem Vergleich anprangern wollte, ist eigentlich das doppelte Maß, mit dem manche Zeitgenossen messen, wie man es gerade von Kreuz-net, Partenia und anderen Foren kennt. Wenn ein Kleriker etwas im eigenen Sinne sagt, was aber eine offene Kritik an kirchlichen Zuständen ist, wird dies als „prophetisch“ bezeichnet. Wenn er allerdings etwas der eigenen Position nicht genehmes sagt, dann fordert man Konsequenzen, wie in diesem Fall den Ausschluss von den Hl. Weihen. Dabei wird wohl nicht so sehr der Ungehorsam als vielmehr die Tatsache in Rechnung stellt, wofür sich der Seminarist da eingesetzt hat. Und dies ist keineswegs verwerflich, sondern gehört ganz normal zur Liturgie der kath. Kirche.
Dass er anonym bleiben will, kann man ihm angesichts der Situation nicht wirklich verdenken. Mit Sicherheit würde er offiziell nicht wegen seines Einsatzes gemaßregelt werden, sondern man würde einen anderen Grund vorschieben, um ihn aus dem Seminar zu entfernen, sofern man dies überhaupt machen würde. Das Klima ist immer noch vergiftet, was sehr traurig ist. Immer noch scheint man für alles Mögliche im Bereich der Liturgie Verständnis aufbringen zu wollen, nicht aber für den usus extraordinarius. Und das ist schon sehr bedenklich…
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#39   Colombe de la paix   20:06:25 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@sozialkatholisch
Ihnen auch herzlichen Dank :(3
Sorry, hatten den Beitrag noch nicht gelesen! ;-)
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#38   RRR   19:58:01 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@ Stromberg
Hat jemand von einer Straftat gesprochen?
Und wenn Ihnen der gewisse Pfarrer aus Schweinfurt nicht gefällt, dann müssten doch gerade Sie ein Interesse daran haben, dass schon in der Priesterausbildung Personen aussortiert werden, die öffentlich gegen ihre eigenen Ausbilder und ihre kirchlichen Oberen agitieren.
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#37   Bernd Stromberg   19:37:22 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Wo liegt das Problem?
Ich kann nichts finden, worin sich der „anonyme“ Seminarist strafbar gemacht haben sollte. Dass er Kritik an seinen Vorgesetzten übt? Nun, unter der Prämisse wäre ein gewisser Pfarrer in Schweinfurt schon 100000 seines Amtes enthoben worden. Mindestens…
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#36   Colombe de la paix   19:18:03 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@ RRR
Sie möchten nun wieder die Bestrafung des Jungen.
Jawohl „Jungen“ ca 20 Jahre alt , wie mein ältester Sohn.
Die haben die Reife noch nicht. Wenn dann erst mit 30.
Ich denke, dass er nicht gegen seinen Vorgesetzten
absichtlich gearbeitet hat. Sein Pfarrer wird sicherlich
schon Gespräche mit ihm geführt haben, denke ich.
Er wollte seiner Gemeinde etwas schönes näher bringen, was er selbst erlebt hat.
Sie kennen die alte Form. Für ihn war es eine neue schöne Erfahrung, die er teilen wollte.
Man sollte ihn deshalb nicht aus dem Seminar verweisen.
Jeder hat eine Jugendsünde. Die sollte man ihm jetzt auch verzeihen!
Man lernt nie aus!
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#35   Sozialkatholisch   19:11:11 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@ Täubchen
Warum sachst du mir kein Danke? Ich hatte mir doch so eine Mühe für dich gegeben!
:-(
sollte man in den Bistümern doch allgemein festlegen, dass man gelegentlich doch alte Messen feiern darf
Du hast gut den Ungehorsam der angehenden Amtskirchenschismatiker erkannt. Ich frage mich auch warum die nicht dem hl. Vater Gehorsam sind!
:)3
@ Horst
Die Zahl derer, die man zwischenzeitlich entheiligt hat, soll noch viel höher sein. (Ahnenforschung, Archäoligie, Geschichte.)
Wer denn? Ich kenne wohl zwei fast entseeligte, aber sogar da ist die Sachlage nicht ganz klar.
@ 3R
Ganz egal, ob diese Person nun Unterschriften für die „Alte Messe“, die Katzentaufe oder die Heiligsprechung von Mohammed sammelt.
Schwachsinn und verlogen, und das von einem Amtskirchler die sonst nur Selbstverwirklichung predigen.
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#34   iustus   19:05:16 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Antragstellung
www.introibo.net www.introibo.net/missaorga.htm gibt die Namen der Interessenten auch nur an Pro Sancta Ecclesia weiter. Diese Initiative stellt dann die Anträge bei den zuständigen Bischöfen und notfalls in Rom. Die Namen werden meines Wissens nicht an Bischöfe weitergegeben – nur wenn sich dieser weigert, einem Antrag zu entsprechen, werden Rom die Namen übermittelt. Im Zweifel aber nochmal bei …ww.pro-sancta-ecclesia.de/ nachfragen.
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#33   RRR   19:01:47 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Da kann man nur hoffen,…
…, dass die Diözesanleitung diesen Burschen ausfindig macht. So schwer sollte das ja nicht zu sein.
Als Seminarist anonyme Texte gegen die eigenen Vorgesetzten zu veröffentlichen, zeugt von geistiger und geistlicher Unreife und der völligen Unfähigkeit zum Gehorsam gegenüber der Kirche.
Ganz egal, ob diese Person nun Unterschriften für die „Alte Messe“, die Katzentaufe oder die Heiligsprechung von Mohammed sammelt.
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#32   bonifatius   18:57:24 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Werter Landorganist II, wie viel Herrenjahre haben sie schon hinter sich?
Ich bin zwar ein einfacher Christ, der Ende des Krieges „introibo ad altare dei, ad deum qui laetivicat iuventutem meam“ als Ministrant betete. Aber als einfacher Christ habe ich vieles Unschöne von der Massenbegeisterung und dem „frischen Wind“ erfahren müssen, der dann mit Paukenschlag und Trara einsetzte.
Plötzlich sind wir alle Menschen geworden, die gar keine oder nur wenig Sünden begingen. Es war auch gar keine Todsünde, wenn man den Sonntagsgottesdienst verschlief. Und zur Beichte ging man, wenn überhaupt, auch immer seltener, zur Kommunion dagegen immer häufiger.
Es war ein Volkssturm zur Kommunionbank. Die Priester waren überfordert. Es mussten Helfer her. Zunächst waren es Ordensschwestern. Dann tauchten plötzlich anfänglich in Rock und Bluse, später selbstbewusste, in stramm sitzenden Hosenanzügen gekleidete Damen auf.
Mittlerweile übertrug sich das Selbstbewusstsein auch auf das Volk. Sie stürmten nicht mehr so sehr. Dafür mußten sie nicht mehr knien Das wäre ja undenkbar gewesen – vor einer Frau. Und Jesus war ja auch Mensch zum anfassen. Also Kommunionbänke weg und die Hände strecken.
Und um das „Wirgefühl“ zu stärken schüttelt man sich gegenseitig die Hände, egal, ob ich den Nachbar kenne oder nicht: „Friede, Freude, Eierkuchen etc“.
Pardon, Herr Landorgler, habe ganz vergessen, es wäre ja die Feier des Kreuzesopfer unseres Herrn und Heilandes gewesen. Aber nachdem Hochwürden mehr zum Volk als zu Gott aufschaut, schaut das Volk auch mehr zu Hochwürden.
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#31   Sozialkatholisch   18:23:10 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@ H.BRabbel
Der „Erz“bischof wurde damals garantiert nicht vom Herrn gelenkt, als er sich für das Schisma und gegen die heilige Kirche entschieden hat.
Niocht nur gelenkt, er wurde sogar erwählt den Alten Ritus zu bewahren.
o^/
Wenn du ein bischen mehr ehrlich zu dir selber wärest würdest du das zugeben!
:-S
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#30   Colombe de la paix   18:12:33 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@aufrechtkatholik,@HBR @ Landorganist
Herzlichen Dank für den Einblick und Erklärungen, eventuell könnte man das auch so in den Gemeinden handhaben.
Um zu verhindern, dass die Gläubigen in die „ falschen“
Kirchen laufen, sollte man in den Bistümern doch allgemein festlegen, dass man gelegentlich doch alte Messen feiern darf, um den Wissensdrang der Gläubigen zu stillen. Eventuell benötigt die Menschheit in der heutigen hektischen Zeit diese Art des Gebetes. Warum sucht man im Buddismus o.ä.
Man kann so auch wieder das Interesse zum Lateinischen
wecken. Ich fänd es schön.
Die Jugend sucht, also sollte man alle Möglichkeiten ausreizen!
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#29   Amanda   18:11:51 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@aufrechterkatholik
Sollte es etwas zu bedeuten haben, dass Sie ständig auf der Selbstbefleckung herumreiten?
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#28   maliems   18:06:05 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Wie geht’s weiter?
unten hat jemand www.introibo.net erwähnt.
auch www.promissa.de und Dr. Grafsn Initiativkreis (Pro Sancta ecclesia) nehmen die Namen auf, um sie dann nach Rom zu geben. Das muß niemand, der es sich wegen Seminaristenstatus nicht leisten kann, selber erledigen. Praktisch wäre es natürlich, wenn der Seminarist unter den 30 Unterschreibern jemanden hätte, der „als Kopf“ nach außen hin in Erscheinung tritt. Das kann jeder Rentner/Beamte/Lehrer/Hausfrau machen.
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#27   HBR   17:21:36 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@Sozialschwätzer
kann Gott auch auf krummen Wegen gerade schreiben und zum anderen hat er den Erzbischof dafür erwählt den Alten Ritus zu bewahren.
Der „Erz“bischof wurde damals garantiert nicht vom Herrn gelenkt, als er sich für das Schisma und gegen die heilige Kirche entschieden hat.
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#26   Sozialkatholisch   16:53:59 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Zum einen
kann Gott auch auf krummen Wegen gerade schreiben und zum anderen hat er den Erzbischof dafür erwählt den Alten Ritus zu bewahren.
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#25   aufrechterkatholik   16:49:29 | Donnerstag, 31. Juli 2008
sozialkatholisch
Kein noch so guter Zweck heiligt böse Mittel. Der Hl. Geist, der doch sogar die Jungfrau Maria überschatten konnte, hätte gewiss auch auf anderen Wegen die Kirche zum Heile der altehrwürdigen Messe geführt. Dafür bedurfte es nicht den impertinenten Akt des Ungehorsams. Demut, Bescheidenheit, Liebe zum Hl. Vater und kindlicher Gehorsam. Das täte uns allen gut, jawoll!
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#24   neverland   16:40:10 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Fleckenentferner
Ich habe da einen ausgezeichneten Fleckenentferner von Tchibo falls das beim Putzen weiterhilft. Der schafft sogar die Spinatflecken meines kleinene Urgroßneffen.
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#23   Sozialkatholisch   16:26:08 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@ Aufrechter Katholik
Wir lieben den Ritus, mögen aber nicht die Untreue gegenüber dem Hl. Vater. Herr Lefebre
Dabei sollte man aber nie vergessen das es ohne dem Erzbischof Lefebre wohl keine tridentinische Liturgie mehr geben würde. Den Notanker gegen das immer weitere Verkommen der NOM Liturgie, das Motu Proprio, den der hl. Vater Papst Benedikt geworfen hat, wäre ohne den Erzbischof nicht zum werfen bereit gewesen!
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#22   aufrechterkatholik   16:16:45 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Täubchen
Ich bitte um Nachsicht. Wir verweilten gerade bei anderen Dingen. Nun, hier haben Sie bereits die gewichtigen Gründe.
Wir lieben den Ritus, mögen aber nicht die Untreue gegenüber dem Hl. Vater. Herr Lefebre, episc. exc., ist von daher für uns intolerabel. Wir wünschen allen Anhängern mehr Respekt und Demut gegenüber dem Stellvertreter Christi. Im übrigen glauben wir, dass die alte Form der Messe gut geeignet ist, dem Laster der Selbstbefleckung vorzubeugen. Wir haben uns darüber hier schon ausführlich ausgelassen, so dass wir uns mit diesem Thema nicht immer eingehend beschäftigen müssen. Sie können das nachlesen. Ich finde, dass dieser Aspekt viel zu wenig beachtet wird. Jawoll!
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#21   Sirilo   16:14:29 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Das Argument des Seminaristen…
mal umgekehrt: Wenn in einer Gemeinde von 200 aktiven Katholiken 170 keine Messe im außerordentlichen Ritus wünschen – was ist daraus zu folgern?
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#20   Sozialkatholisch   16:12:12 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@ Täubchen
Der Alte Ritus hebt besonders den Opfercharakter der Messe hervor, d.h. es wird verdeutlicht und klargemacht das Christus für uns am Kreuz gestorben ist. Nach dem Konzil sollte der Opfercharakter im NOM dreigeteilt werden, nämlich in einen Opfer, in einem Mahl und in einen Gemeinschaftscharakter. Das Problem ist das der Opfercharakter oft fast gänzlich verschwunden ist, die hl. Eucharistie oft nur noch als Mahl und die Gemeinschaft mit Gott der Gemeinschaft mit dem Banknachbarn gewichen ist.
Auch das Schuldbekenntnis im Stufengebet ist im NOM meistens garnicht und wenn doch nurnoch sehr verstümmelt vorhanden. Daraus hat und entwickelt sich immer mehr ein Allheilstheologie die dem NT entgegengesetzt ist.
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#19   Colombe de la paix   16:08:37 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@landorganist
Vielen Dank für Ihre Reaktion,
aber machen sich diese Missstände des Mittelalters in der Liturgie bemerkbar. Würden wir dieses überhaupt bemerken ?
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#18   landorganist   16:02:12 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Colombe
Wir werden versuchen Ihre Frage zu beantworten:
Zunächst stellen wir fest. Wir haben nichts gegen die alte Messe. Im Gegenteil. Sie vermag mittels ihrer gegebenen Festlichkeit die Herzen emporzuheben. Allein vertreten gewisse Subjekte, die diese Messe bevorzugen, auch eine Theologie und ein Gesellschaftsbild, das ganz im Mittelalter verhaftet ist. Menschenrechte, Religionsfreiheit, Humanismus, all das birgt für sie Gefahren, die es mit den entsprechenden Mitteln zu bekämpfen gilt. Häufig entfernen sie sich soweit von der offiziellen Lehre der Kirche, dass sie eigentlich schon nicht mehr zu ihr gehören.
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#17   HBR   16:01:33 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@Colombe de la paix
Die alte Messe (oder auch NOM des 15. Jahrhunderts) ist ein sehr schöner Ritus, den ich auch schon mitgefeiert habe. Auch ich bin begeistert von gregorianischen Gesängen. Trotzdem finde ich den ordentlichen Ritus weit besser.
Das Problem, was sich bei der alten Messe stellt, sind die militanten sogenannten Altgläubigen. Diese sehen die alte Messe nicht als einen Ritus unter mehreren, sondern als den einzig wahren. Und das wollen sie dann auch durchsetzen.
Aus genau diesem Grund gibt es immer wieder mal Widerstände, wenn es um die Einführung der Tridentina geht.
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#16   Colombe de la paix   15:51:42 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@aufrechtkatholisch
Können Sie mir antworten?
SIe wissen doch so viel !
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#15   iustus   15:42:57 | Donnerstag, 31. Juli 2008
(Un)mutig
ein unmutiger sollte nie geweiht werden
Geschieht ja auch kaum. Deshalb sind die Seminare ja so leer: Die Mutigen, die öffentlich Sympathie für die außerordentliche Form bekunden oder sie sogar bevorzugen, werden auch nicht geweiht.
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#14   st.georg   15:39:46 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@artikel
1. dieser artikel klingt doch ziemlich frei erfunden
2. wenn er denn doch war sein sollte, sollte der mutige der pfarrei der seminarist sein – denn ein unmutiger sollte sich nie zum priester weihen lassen oder geweiht werden…
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#13   pneumat   15:39:22 | Donnerstag, 31. Juli 2008
„mit Gregorianischem Gesang zu bereichern.“
Das ist das einzige, was die geistlose RKK und ihre Messen geistig beleben könnte. Doch ein authentischer Gregorianischer Gesang können nur Mönche bzw. diejenigen, die ihren Geist innehaben voll leisten. Dieser Geist verdankt sich einer strengen asketischen Natur – Buße: Gebet, Fasten, körperliche Anstrengung,
also, Ora et Labora.
(Hl. Benedikt von Nursia, bete für uns Verwirrten)
Hier liegt der Kern der geistigen Kraft der Kirche.
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#12   Colombe de la paix   15:22:59 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@ HBR
Sie gähnen, können Sie mir meine Fragen beantworten?
Auch diese:
Warum wehren sich Priester und Bischöfe so sehr dagegen?
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#11   Fabianus   15:22:18 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@Landorganist II
Nö, das nicht, es verwundert nur, das von diesem Papst angeblich nur Fotos existieren sollen.
Grüße
Fabianus
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#10   LandorganistII   15:21:05 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@fabianus
Hören wir da etwa Ungläubigkeit und Zweifel an unseren Worten?
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#9   HBR   15:20:13 | Donnerstag, 31. Juli 2008
*Gähn* Schon wieder ein Artikel über den NOM des 15 Jhds.
wird langsam langweilig
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#8   iustus   15:05:22 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Mal ganz abgesehen davon …
… dass eine Antragstellung über
www.introibo.net/missaorga.htm
ohne Weiteres möglich ist.
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#7   Colombe de la paix   15:03:01 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Nur Mut zum Feiern der „ Alten Messe“
Auch ich kenne diese Art der Messfeier nicht.
Warum wird sie uns, der jüngeren Generation
vorenthalten.
Wäre doch schön 1-2 x im Jahr, wenn es gefällt, häufiger.
Gregorianische- Gesänge sind wunderbar, höre ich gerne.
Würde ich auch gerne mehr lernen.
Warum muss der junge Seminarist Benachteiligungen fürchten. Warum werden Priester von Mitbrüdern unter Druck gesetzt? Verhalten sich so Christen, die uns ein Vorbild sein sollen?!
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#6   Fabianus   15:01:48 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@User
Wie dem auch sei, meine Frage wird durch Ironie nicht beantwortetwerden können. Also nocheinmal:
Ich habe eine kurze, weiter wichtige Zwischenfrage an die Herren/Damen hier. Gibt es Videoaufnahmen von Pius X.? Pius IX. war der erste Papst, der sich fotographieren ließ, Leo XIII. der erste, welcher sich filmen ließ. Videoaufnahmen von Benedikt XV. und dessen nachfolger sind bekannt.
Gibt es Video/Ton-Aufnahmen von Pius X.? Seine Vorgänger und Nachfolger sind entsprechend dokumentiert worden. Gerade bei ihm ist es interessant, er ist heilig.
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#5   iustus   15:00:28 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Warum
Ist denn unter den anderen Unterzeichnern niemand, der ein entsprechendes Schreiben an den Bischof und notfalls nach Rom schickt?
Der Seminarist muß doch in seiner Pfarrei auf die immer wiederkehrende Frage, wann die erste Alte Messe stattfindet, nur sagen, dass dies geschehen kann, sobald ein anderer dem Bischof schreibt.
Null Problemo!
Und was sind das für Pfarrer, die Angst vor einem Dechanten haben. So ein Käse!
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#4   LandorganistII   14:57:07 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@Aufrechter
wohl geschrieben, mein Bester.
@Fabianus
Bei Heiligen ist es wie bei Vampiren: Sie spiegeln sich nicht und lassen sich nicht auf Filmrollen bannen. Wussten Sie das nicht?
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#3   aufrechterkatholik   14:54:53 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Seminarist
Bei meiner ganzen Liebe für den altehrwürdigen Ritus: Diesem Seminaristen stände Demut und Ehrfurcht besser zu Gesichte! Er möge sich bescheiden und darauf vertrauen, dass sein Bischof, der rechtmäßige Nachfolger der Hl. Apostel, es schon richtig lenken wird. Das Sammeln von Unterschriften hat immer etwas destruktives und besserwisserisches an sich, es versucht, die Stimmung des Volkes zu mobilisieren und dient nicht der Einheit. Der Herr in seiner grenzenlosen Güte wird, vermittelt durch die Kraft des Hl. Geistes, der Kirche schon der rechten Weg weisen und die alte Form des Opfermahles wieder mit neuem Leben erfüllen, gewiss. Bis dahin aber gilt es demütig und bescheiden zu sein, vor allem als junger, milchbärtiger Studienanfänger. Jawoll!
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#2   Fabianus   14:49:56 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Ich habe
eine kurze, weiter wichtige Zwischenfrage an die Herren/Damen hier. Gibt es Videoaufnahmen von Pius X.? Pius IX. war der erste Papst, der sich fotographieren ließ, Leo XIII. der erste, welcher sich filmen ließ. Videoaufnahmen von Benedikt XV. und dessen nachfolger sind bekannt.
Gibt es Video/Ton-Aufnahmen von Pius X.? Seine Vorgänger und Nachfolger sind entsprechend dokumentiert worden. Gerade bei ihm ist es interessant, er ist heilig.
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#1   LandorganistII   14:42:45 | Donnerstag, 31. Juli 2008
Wie sagt schon das alte Sprichwort
Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
Also möge sich der Herr Seminarist zunächst einmal damit bescheiden und die Anordungen und Weisungen seines Ortsordinarius befolgen. Ihm seien fernerhin bußfertige Andachten und Einübung in den priesterlichen Gehorsam empfohlen. Wenn er sich dann in allen Disziplinen der Theologie, der Seelsorge, der Caritas, der Diakonie und Liturgie eingeübet und die heiligen Weihen empfangen hat, mag er sich mit derlei Themen befassen und sich dann, reif an Erfahrung und Wissen, ein rechtes Urteil bilden. Desweiteren möge er Abstand von diesem Internetportal nehmen, wenn er in Einheit mit der Kirche stehen will.
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