Zweites Vatikanum
Ist die Identität exklusiv oder nur substantiell?
Im Juli 2007 versuchte die Glaubenskongregation „Verwirrung und Zweifel“ zu beseitigen, die im Zusammenhang mit der subsistit-in-Lehre des Zweiten Vatikanums entstanden. Aber ist das geglückt? Von Dr. Wolfgang Schüler.
Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Washington.
Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Washington.
(kreuz.net) Ist die katholische Kirche die Kirche Christi? Fast zweitausend Jahre lang hat die Kirche diese Frage bejaht.

Man kann die Gleichung „Kirche Christi = Katholische Kirche“ als das Zentrum des Selbstverständnisses der katholischen Kirche bezeichnen.

In der Theologischen Vorbereitungskommission zum Zweiten Vatikanum wurde darum gerungen, ob sich das Pastoralkonzil diese Gleichung zueigen machen sollte.

Aus ökumenischen Gründen entschied man sich schließlich dazu, nicht mehr zu sagen, daß die katholische Kirche die Kirche Christi ist – lateinisch: est.

Man wählte statt dessen die Formulierung, daß die Kirche Christi in der katholischen Kirche subsistiert – lateinisch: subsistit in.

Buchautor Wolfgang Schüler
Buchautor Wolfgang Schüler
Was ist mit vollständig identisch gemeint?

Die Erklärung der Glaubenskongregation vom 10. Juli 2007 nimmt – unter der Überschrift: „Antworten und Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche“ – zu dieser Problematik Stellung.

Man liest darin, daß die Formulierung subsistit-in „die vollständige Identität der Kirche Christi mit der katholischen Kirche besagt“.

Aber mit „vollständig identisch“ ist keineswegs die exklusive Identität gemeint, die das est zum Ausdruck bringt, sondern lediglich eine sogenannte substantielle Identität.

Dazu bemerkt nämlich der Kommentar, welcher der Erklärung der Glaubenskongregation beigefügt ist:

„Weil die von Christus gewollte Kirche tatsächlich in der katholischen Kirche weiterbesteht (subsistit in), besagt die Fortdauer der Subsistenz eine substantielle Identität zwischen dem Wesen der Kirche Christi und der katholischen Kirche.“

In der Antwort auf Frage 2 wird der Begriff „Subsistenz“ wie folgt erläutert:

„In der Nummer 8 der dogmatischen Konstitution ‘Lumen gentium’ meint Subsistenz jene immerwährende historische Kontinuität und Fortdauer aller von Christus in der katholischen Kirche eingesetzten Elemente, in der die Kirche Christi konkret in dieser Welt anzutreffen ist.“

Besteht die Kirche aus Elementen?

Wie man sieht, meint die Wendung „vollständig identisch“ in der Erklärung vom 10. Juli 2007 nicht, daß die Kirche Christi und die katholische Kirche exklusiv identisch, das heißt, ein und dasselbe sind – wie es Pius XII. († 1958) in seiner Enzyklika ‘Humani generis’ ausdrückt.

Es meint lediglich eine Identität in einer bestimmten Hinsicht, nämlich in Bezug auf die Heilselemente, die nur die katholische Kirche in Vollzähligkeit besitzt.

Den anderen christlichen Gemeinschaften billigt die Erklärung in Übereinstimmung mit dem Pastoralkonzil zu, ebenfalls kirchliche Elemente zu besitzen, wenn auch nicht alle.

Kann man im Sinne dieser Erklärung den Unterschied zwischen der katholischen Kirche und den anderen christlichen Gemeinschaften daran festmachen, daß erstere alle Heilselemente besitzt, während die anderen christlichen Gemeinschaften sie nur in unvollständiger Weise besitzen?

Die Antwort lautet: Ja. Denn Johannes Paul II. stellt in seiner Enzyklika ‘Ut unum sint’, auf die sich die Erklärung beruft, fest:

Das Buch zum Thema von Wolfgang Schüler
Das Buch zum Thema von Wolfgang Schüler
„Viele und bedeutende (eximina) Elemente, die in der katholischen Kirche zur Fülle der Heilsmittel und der Gnadengaben gehören, welche die Kirche ausmachen [fit Ecclesia], finden sich auch in den anderen christlichen Gemeinschaften.“

Artikel 3.1 des Ökumenismusdekrets des Konzils, auf das sich die Erklärung ebenfalls bezieht, bestätigt, daß die katholische Kirche aus Elementen besteht.

Das wird in der Formulierung gesagt, „daß die Kirche insgesamt genommen aus Elementen oder Gütern erbaut und belebt wird.“

Sind die Protestanten apostolischen Ursprungs?

Allerdings könnte man einwenden, daß außer dem Unterschied hinsichtlich des Besitzes kirchlicher Elemente – vollständiger Besitz oder unvollständiger Besitz –, auch noch der Unterschied besteht, daß die katholische Kirche seit apostolischer Zeit besteht, wogegen die anderen christlichen Gemeinschaften erst im Laufe der Jahrhunderte zu existieren begannen, und zwar durch Abspaltungen von der katholischen Kirche.

Diesem Argument entzieht aber Artikel 3.1 des Ökumenismusdekrets den Boden.

Dort heißt es: „In [!] dieser einen und einzigen Kirche Gottes sind schon von den ersten Anfängen an manche Spaltungen aufgekommen“.

Danach handelt es sich – im Widerspruch zur traditionellen Ekklesiologie – bei der Entstehung der anderen christlichen Gemeinschaften nicht um Abspaltungen von der katholischen Kirche, sondern sie sind durch Spaltungen in ihr existent geworden.

Wenn das richtig wäre, dann wären auch die nicht-katholischen christlichen Gemeinschaften seit den Aposteln existent.

Sie wären somit – obwohl sie kirchliche Elemente bei der Spaltung eingebüßt haben – Fortsetzungen der ursprünglich vorhandenen Kirche.

Insbesondere wären dann die protestantischen Gemeinschaften apostolischen Ursprungs.

Der Autor ist Oberstudienrat für Mathematik, Physik und Philosophie. Er hat an der Universität München bei Professor Reinhard Lauth promoviert. Zum Thema hat er das Buch ‘Benedikt XVI. und das Selbstverständnis der katholischen Kirche: Eine Analyse seiner Verlautbarungen zur subsistit-in-Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils’ geschrieben.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Ist die Identität exklusiv oder nur substantiell?
2. Wie absolut ist absolut?
      
35 Lesermeinungen
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#35   "Pius XII." war nicht Papst †   17:48:02 | Sonntag, 3. August 2008
@Marcelus: Also, mich können Sie damit nicht überzeugen!
Die »Religion« in einem katholischen Text ist natürlich die göttliche Religion – welche denn sonst.
Und welches ist Ihrer Ansicht nach „die göttliche Religion“?
Die jüdische, die christliche oder die katholische?
Oder gar eine neue, alle Religionen umfassende Super-Religion?
»Sicherheit der Heimat«/»Heimatssicherheit« … bedeutet eben für jeden Einwohner in den verschiedenen Ländern immer eine andere konkrete Landschaft,
im Normalfall, insbesonders im Kriegsfall, aber nur eine Landschaft, nachdem sich ein Doppelstaatsbürger im Kriegsfall entscheiden muß, ob er für die USA oder z.B. für Österreich in den Krieg zieht, und das andere bekämpft
Also ist jeder, der diese Fürbitte (mit)betet, doch irgendwie schizophren: Die Sicherheit des einen (Vater-)Landes ist unter Umständen – zumal in dem von Ihnen angesprochenen Kriegsfall – gleichbedeutend mit der Unsicherheit eines anderen; d.h. es wäre etwas zugleich wahr/Wille Gottes und nicht wahr/nicht Wille Gottes. Kann das ernsthaft so gewollt sein? :-(
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#34   Marcelus   13:25:04 | Sonntag, 3. August 2008
@»Pius XII. war nicht Papst«?!
Die »Religion« in einem katholischen Text ist natürlich die göttliche Religion – welche denn sonst.
In dem Text ist ja auch nicht näher bestimmt von »dem Vaterland« oder »der Heimat« die Rede, sondern einfach unbestimmt von der »patriae securitas«, also von der wörtlich »Sicherheit der Heimat«/»Heimatssicherheit« bzw. etwas freier der »heimatlichen Sicherheit«,
und das bedeutet eben für jeden Einwohner in den verschiedenen Ländern immer eine andere konkrete Landschaft,
im Normalfall, insbesonders im Kriegsfall, aber nur eine Landschaft,
nachdem sich ein Doppelstaatsbürger im Kriegsfall entscheiden muß, ob er für die USA oder z.B. für Österreich in den Krieg zieht,
und das andere bekämpft.
welches Vaterland und an welche Religion ist denn nun in dieser Karfreitags-fürbitte gedacht, wenn gebetet wird „ut ubique terrarum … et religionis integritas, et patriae securitas indesinenter consistat“ – „damit überall auf Erden … gewahrt bleibe die Unversehrtheit der Religion und die Sicherheit des Vaterlandes“?
Wenn „Religion“ einzig und allein im Sinne der einen wahren, katholischen Religion zu verstehen ist, „Vaterland“ aber die unterschiedlichsten („Vater-“)Länder meinen kann, haben wir es zumindest mit einer groben sprachlichen Unsauberkeit zu tun, die einem zentralen Gebet der Kirche Christi nun wirklich nicht gut ansteht!
Was Schwester Faustyna betrifft …
Diese Zweifel sind durch den Papst wieder ausgeräumt worden, wie auch bei St. Pater Pio und ähnlichen Fällen.
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#33   "Pius XII." war nicht Papst †   07:12:22 | Sonntag, 3. August 2008
@Marcelus: An welches Vaterland und an welche Religion ist denn nun in dieser Karfreitags-
fürbitte gedacht, wenn gebetet wird „ut ubique terrarum … et religionis integritas, et patriae securitas indesinenter consistat“ – „damit überall auf Erden … gewahrt bleibe die Unversehrtheit der Religion und die Sicherheit des Vaterlandes“?
Wenn „Religion“ einzig und allein im Sinne der einen wahren, katholischen Religion zu verstehen ist, „Vaterland“ aber die unterschiedlichsten („Vater-“)Länder meinen kann, haben wir es zumindest mit einer groben sprachlichen Unsauberkeit zu tun, die einem zentralen Gebet der Kirche Christi nun wirklich nicht gut ansteht!
Was Schwester Faustyna betrifft, sollte Ihnen bekannt sein, wie umstritten diese Dame auch und gerade in wahrhaft katholischen Kreisen ist…! :-S
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#32   Marcelus   00:10:54 | Sonntag, 3. August 2008
@»Pius XII.«-Antifan: Im katholischen Sprachgebrauch gibt es zwei Ebenen des »Vaterlandes«:
Das irdische Vaterland, von dem es natürlich so viele gibt, wie es nationale Einheiten und Staaten gibt,
und das himmlische Vaterland, von dem es nur eines gibt, und das für alle Menschen dasselbe ist.
Die katholischen Christen haben aber immer die christliche Pflicht, loyal zu ihrem irdischen Vaterland zu sein,
und deswegen gibt bzw. gab es in den katholischen Kirchen auch immer das Gebet für das irdische Vaterland, z.B. das Römische Reich, Deutschland, Frankreich, Polen, die Vereinigten Staaten von Amerika.
Siehe auch das Gebet für das Vaterland im profetischen Tagebuch der hl. Sr. Faustyna Kowalska v. Krakau.
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#31   "Pius XII." war nicht Papst †   23:21:13 | Samstag, 2. August 2008
@Marcelus: Was verstehen Sie unter „Vaterland“?
Gibt es davon eines oder viele? Wenn viele, wie viele? So viele wie Völker oder so viele wie Staaten?
In den allermeisten der Kirchen, die sich heutzutage „katholisch“ nennen, die aber sowohl von der äußeren Gestalt als auch von der Einrichtung her in vielen Fällen mehr Ähnlichkeit mit einer Synagoge oder einer Loge haben, dürfte kaum noch für „das Vaterland“ gebetet werden. Das sollten Sie uns dann doch bitte mal mit einem konkreten Beispiel belegen! :-(
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#30   Marcelus   23:04:07 | Samstag, 2. August 2008
@»Pius XII.« war nicht Papst: Im liturgischen Text der Kirche wird »(die) Religion« natürlich nicht
näher bestimmt.
Welche Religion sollte denn in einem liturgischen Text der katholischen Kirche auch sonst gemeint sein.
Sie könnten höchstens Bedenken anmelden, wenn an dieser Stelle von »Religionen« in der Mehrzahl die Rede wäre.
„Religion“ wird nicht näher bestimmt und „Vaterland“ (patria) ist im freimaurerischen Sinn gleichbedeutend mit dem Weltstaat.
In einem freimaurerischen Text möglicherweise, aber es handelt sich bei einem Papst unzweifelhaft um einen katholischen Text,
und in katholischen Kirchen ist es nichts Ungewöhnliches, daß für das Vaterland gebetet wird.
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#29   pneumat   22:31:28 | Samstag, 2. August 2008
Datt 8-zackige
Die korrekte geistige Symbolik ist sehr wichtig. Die biblische Tradition ist voll von ihr. Im gegenwärtigen formalen geistlosen Christentum haben sogar selbst die Geistlichen keine Ahnung davon, sonst hätten sie das FM-Pentakel als christlichen Stern nicht zulassen.
Hier ist ein Beispiel des korrekten acht Strahlenstern auf der Ikone der Gottesgebärerin www.mnetur.ru/images/FBM.jpg
oder www.sed.lg.ua/…Kazanskaya_ikona.jpg auf der Kopfbedeckung und auf der Schulter. Einbisschen schwer zu erkennen, doch mit einer Lupe wird man achtzackigen christlichen Stern identifizieren können. Übrigens die 5 bedeutet den Mensch (Human = Humanismus) die 8 den achten Tag der neuen Schöpfung bzw. Erlösung, Ewigkeit.
Der Davidstern bedeutet: wie oben so auch unten, zwei gegenseitigen Pyramiden.
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#28   HeinrichvonOfterdingen   21:54:11 | Samstag, 2. August 2008
Liebes Pneuma,
icke als Christ stehe vor allem auf das 4-zackige Kreuz Christi, d.h. des Erlöseres. Datt 8-zackige, das Sie propagieren, datt erscheint mir doch etwas obskur. Mir hingegen erscheint datt preussisch zackige irschend wie obskur. Icke warte in nem Weanerischen Kaffeeehaus auf Kundschaft. Dett is mich!
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#27   pneumat   21:48:30 | Samstag, 2. August 2008
„hochokkulten Hexagramm hissen ließ“
Nach Prophezeiung einiger Kirchenväter wird es das offizielle Zeichen des Wider-Christen sein. Es ist auch bemerkenswert, wie suggestive Propaganda eingesetzt wird, in dem der christliche achtzackige Stern durch den fünf- bzw. sechszackigen – für die meisten unmerkbar – ersetzt wird.
Man denke z.B. an die Weihnachten.
Wer in Kirche tätig ist, soll das nicht zulassen.
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#26   HeinrichvonOfterdingen   21:43:34 | Samstag, 2. August 2008
Lieber PXwnP,
icke muss mal nachgucken, datt Scheuermittel Verax verwende ich gloob ick im Bade. Nu vielleicht heeßt et och n wenich anders. Aber meen Bad is pieckesauber.
… icke hatte nach unverfänglichen Quellen verlangt. Da bin ick n wenich eigen! Behaupten kann man ja allerhand, ob man nun Schmid heißt oder Kasner!
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#25   "Pius XII." war nicht Papst †   21:38:52 | Samstag, 2. August 2008
@Heinrich: Es gibt nicht nur im politischen Bereich „systemkritische“ Literatur,
sondern auch im religiösen, von der Sie aber wenig Ahnung zu haben scheinen, vermutlich weil Sie bisher einen großen Bogen um die Literatur der Verlage Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/, Verax usw. gemacht haben…?!
So ist z.B. im Schmid-Verlag bereits vor 16 Jahren, also 1992, die deutsche Übersetzung des auf Englisch verfassten Buchs der langjährigen Vatikankorrespondentin Mary Ball Martínez The Undermining of the Catolic Church (dt.: Die Unterminierung der katholischen Kirche) …ww.verlag-anton-schmid.de/files/untermin.htm erschienen, in dem Sie die meisten der von mir aufgelisteten Fakten wiederfinden können.
Anderes ist in der Biographie von Mgr. George Roche und Philippe Saint Germain Pie XII devant l’Histoire (dt.: Pius XII. im Urteil der Geschichte) zu finden, die auch von Martínez verwendet wird.
Wieder anderes habe ich selbst herausgefunden (Karfreitagsfürbitte) und auch die These, dass Pacelli unmöglich Papst sein konnte, stammt von mir. :-)
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#24   HeinrichvonOfterdingen   21:19:17 | Samstag, 2. August 2008
Lieber PXwnP,
ich höre das das erste Mal. Woher sind diese Informationen? Sind sie nur in SAMISDAD-Publikationen veröffentlicht worden, oder hat sich mal jemand die Mühe gemacht diese Dinge auf eine von mir aus unseriöse aber unverfängliche Quelle zurückzuverfolgen. Etliche Zeitungen sind beispielsweise faksimiliert im Internet erschienen mit all ihren verblichenen Ausgaben! Ich höre!
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#23   "Pius XII." war nicht Papst †   21:17:31 | Samstag, 2. August 2008
@Marcelus: Sehen Sie sich doch mal den Text genau an!
„Religion“ wird nicht näher bestimmt und „Vaterland“ (patria) ist im freimaurerischen Sinn gleichbedeutend mit dem Weltstaat.
Auch schon 1955, als die Fürbitte umformuliert wurde, gab es zahlreiche Staaten, in denen eine nicht-katholische Religion Staatsreligion war und das Christentum verboten und verfolgt war. Und dennoch sollte auch in diesen Ländern „für jene, die uns kraft ihre Amtes regieren“ gebetet werden, „damit überall auf Erden … gewahrt bleibe die Unversehrtheit der Religion und die Sicherheit des Vaterlandes.“ :-[
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#22   Marcelus   21:08:46 | Samstag, 2. August 2008
@Anti-Pius-XII.: Das ist Ihre Fantasieinterpretation
und er die freimaurerische Karfreitagsfürbitte für die Republiken und die Religionen einführte…!
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#21   "Pius XII." war nicht Papst †   21:04:25 | Samstag, 2. August 2008
@Heinrich: Weil es ja in vollkommener Abgeschiedenheit geschah, dass Pacelli auf dem Ozeandampfer
der ihn im Herbst 1937 zum Wahlkampfeinsatz für Roosevelt nach Amerika gebracht hatte, die Zionistenflagge mit dem hochokkulten >:) Hexagramm („Davidsstern“) hissen ließ,
er die Taufe von bekehrungswilligen Juden ablehnte :-O ,
und er die freimaurerische Karfreitagsfürbitte für die Republiken und die Religionen einführte…! :-D
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#20   Marcelus   21:02:57 | Samstag, 2. August 2008
@»Pius XII.« war nicht Papst: Sie sind leider selbst ein Häretiker
Ein Apostat kann nicht Papst sein,auch wenn er nach außen hin die katholische Lehre vertritt.
Es ist eben genau umgekehrt.
Die Häresie kann eben nur dann festgestellt werden, wenn diese nach außen hin bekundet wird.
Besorgen Sie sich katholische Katechismen bei der FSSPX.
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#19   HeinrichvonOfterdingen   20:56:07 | Samstag, 2. August 2008
Lieber PXwnP,
wer lediglich heimlich oder mit hinreichender Heimlichkeit dem Glauben schadet, der kann sehr wohl Papst sein, er kann aber nicht in den Himmel kommen! In das Herz sieht man nämlich nicht! Nicht Papst ist jedoch der, der diesen Anspruch erhebt, aber öffentlich und notorisch Glaubenslehren leugnet.
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#18   "Pius XII." war nicht Papst †   20:50:23 | Samstag, 2. August 2008
@Marcelus: Ein Apostat kann nicht Papst sein,
auch wenn er nach außen hin die katholische Lehre vertritt.
Wer in seinem Herzen Sekten wie das >:) Halachajudentum mit dem Christentum gleichsetzt oder sogar diesem vorzieht, wer die Taufe gering und für das ewige Seelenheil unerheblich erachtet, wie dies Pacelli ganz offensichtlich getan hat, kann nie und nimmer Oberhaupt der Katholischen Kirche sein! o^/ :-@
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#17   Marcelus   20:44:36 | Samstag, 2. August 2008
@»Pius XII. war nicht Papst«: Sie liefern höchstens weitere Argumente für die Erhebung dieses
Friedenspapstes zur höchsten irdischen Ehre der Altäre,
aber eine amtliche Dogmenleugnung in Pius’ XII. Amtszeit als Kardinal und als Papst können Sie keine anführen,
und das trifft auch auf sämtliche seiner Nachfolger bis heute zu.
Bleibt Ihnen also nur übrig, wenn Sie Ihre Seele retten wollen, sich all diesen Päpsten zu unterwerfen, nachdem »es für jedes menschliche Geschöpf unbedingt notwendig zum Heil ist, dem Römischen Bischof unterworfen zu sein.« (Apostolisches Schreiben Unam sanctam, Papst Bonifaz VIII., anno 2055 a.u.c. …atholischedokumente.de.tl/…USNACHFOLGER-k2-.htm?PHPSESSID=3e8d…).
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#16   "Pius XII." war nicht Papst †   17:56:15 | Samstag, 2. August 2008
Bereits Eugenio Pacelli war ein Vertreter des „subsistit“ und der Elemente-Ekklesiologie
Auch wenn er angeblich in „Humani generis“ an der Identität zwischen Katholischer Kirche und der allein seligmachenden Kirche Christi festgehalten haben soll, spricht Vieles in seinem Verhalten eine vollkommen andere Sprache, nämlich genau die des 2. Vatikanum, als dessen ersten Vertreter („Konzilspapst“) man ihn mit gutem Recht ansehen kann:
– Er veranlasste die Ausstellung von Taufbescheinigungen für ungetaufte Juden, um diese vor der Verfolgung durch Nazis zu schütze,
– er lehnte es nach dem Krieg ab, dass sich bekehrungswillige Juden taufen liesen und dadurch Glieder am Leib Christi, der Kirche, wurden;
– er förderte das Halachajudentum und seine Kult, indem er die Einrichtung der Münchner Synagoge ins erzbischöfliche Palais retten lies,
– die Abhaltung von Synagogen-Götzendiensten auf katholischem Gelände (Basilika in Assisi) ausdrücklich gestattete,
– er die Wahl des Katholiken- und Deutschlandfeindes, des Stalinkomplizen und Kriegstreibers Franklin D. Roosevelt zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika förderte
– er keine acht Jahre nach Gründung des Zionistenstaates Israel die Karfreitagsfürbitte „für den allerchristlichen Kaiser“ durch eine für die Regierenden der Republiken (!) und die Unversehrtheit der jeweiligen Landesreligion ersetzen lies
usw. usw.
Durch all dies hat er sich als materieller Häretiker und Apostat erwiesen! o^/
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#15   unitate fidei   16:56:34 | Samstag, 2. August 2008
Veronika
Gerne würde ich Ihnen erklären, wo in der Elemente-Ekklesiologie der Wurm steckt, aber dazu reicht hier leider der Platz nicht aus. Am Ende des obigen Artikels finden Sie aber eine Literaturangabe dazu; die Kapitel V und VI haben diesen Wurm zum Gegenstand.
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#14   veronika   15:50:56 | Samstag, 2. August 2008
unitate fidei
Ein Wurm in der Elemente-Ekklesiologie?
Können Sie mir bitte erklären, wo Ihrer Ansicht nach der Wurm in der Elemente-Ekklesiologie steckt?
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#13   möchtegern-kathole   08:08:12 | Samstag, 2. August 2008
„Teilkirchen“ – Mogelei
Auf ähnlicher Ebene wie die „subsistit in“ – Geschichte bewegt sich die „Teilkirchen“-Geschichte.
Was ist das Ziel? Ökumene auf Kosten von Glauben und Wahrheit.
Wie wird es erreicht? Man ändert die Bedeutung der Wörter: dazu bezeichnet man die „Kirchen“ als „Teilkirchen“ und hat damit implizit – ganz von alleine – ein Superkonstrukt geschaffen, nämlich das, zu dem sich die Teilkirchen scheinbar ergänzen, nämlich sowas wie die ökumenische Gesamtkirche.
Dabei muss man erst mal gar nicht dieses Super-Konstrukt benennen, sondern die „Kirchen“ in „Teilkirchen“ umbenennen, das Konstrukt entsteht dann ganz von alleine.
Allerdings muss man den Anspruch der katholischen Kirche, die eine und einzige Kirche Christi zu sein, schmälern. Deshalb das „subsistit in“. Darunter können sich dann alle das vorstellen, was sie wollen – und explizit herätisch ist es nicht, wenn man es nur ‘richtig’ interpretiert.
Dabei hilft es ungemein, dass der Begriff „Teilkirche“ mit anderer Bedeutung schon lange existiert (bezeichnet z.B. einzelne Diözesen usw.). D.h. man kann dem unbedarften Leser immer sagen, dass die „Teilkirche“ keine neue Sache ist. Die Bedeutungsänderung des Wortes verschweigt man dabei.
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#12   unitate fidei   05:27:13 | Samstag, 2. August 2008
Besitzt der Islam kirchliche Elemente?
Nein, und er selbst weist es weit von sich, kirchliche Elemente zu besitzen. Der Islam besitzt aber z. B. die „Glaubenselemente“: „Es gibt einen allmächtigen Gott“ und „Gott ist der Schöpfer aller Dinge“. Der Elemente-Ekklesiologie zufolge sind diese Glaubenselemente kirchliche Elemente, und zwar auch dann, wenn sie außerhalb der katholischen Kirche auftreten. Also besitzt zufolge der Elemente-Ekklesiologie der Islam kirchliche Elemente, ob er will oder nicht.
Auch dieses Beispiel zeigt, dass in der Elemente-Ekklesiologie der Wurm steckt?
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#11   pneumat   01:21:46 | Samstag, 2. August 2008
„sedivakantistischen Blödeleien“
Wer sind wir? Was tun wir hier auf Erde? Wenn wir ehrlich sind, sind wir nichts. Staub, sterbliche Asche. Unsere versicherte Würde, weltliche Menschenrechte, Ausbildung, Wohlstand etc. heben uns von Tieren kaum ab. Wir sind gesteuerte Roboter in der Illusion frei zu sein. Wir wissen nichts, wir können nichts denken, nichts fühlen außer dem, was in uns rein gesteckt wurde. Wir kommen bereits genetisch programmiert unfreiwillig und genauso gehen. Im Kontext haben Evolutionisten Recht, wir seien Affen. Nur Christus macht uns durch zweite geistige Geburt zum Menschen: Sehet, welch ein Mensch! Joh 19:5 Ruft Pilatus auf, als zum ersten Mal einen wahren Menschen (Christus) erkennt. Denn sonst sind die Menschen so, wie Apostel Judas sie beschreibt: Diese aber lästern alles, davon sie nichts wissen; was sie aber natürlich erkennen wie die unvernünftigen Tiere, darin verderben sie. Jud 1:10 Also, ein Christ ist kein natürlicher Mensch, er ist (sollte sein) ein Übermensch, d.h. übernatürlich, geistig.
Aber sind wir das? Was einen Menschen (Christen) auszeichnet, ist die geistige Liebe, der Gemeinsinn. Nicht kapitalistische Egoismus und Individualismus. Vater UNSER: lehrt Christus. Wir sind alle Brüder, Söhne eines himmlischen Vaters, d.h. eine Kirche. Wer sagt, dass Kirche nicht wichtig? Doch wir können vorerst nur hassen. Niemand soll sich was vormachen, er kann wirklich lieben. Das sind Heuchler. Nur Heiliger Geist gibt diese Fähigkeit. Unsere Aufgabe ihn zu suchen!!
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#10   unitate fidei   22:34:16 | Freitag, 1. August 2008
Ist die Elemente-Ekklesiologie richtig?
Ich denke, dass die ganze Elemente-Ekklesiologie verfehlt ist! Die katholische Kirche ist nämlich eine unteilbare Einheit. Man kann sie nicht in Teile, in Bauklötzchen zerlegen. Man kann die Einheit zwar unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten, aber diese sind keine Teile der Kirche, sondern sie sind das Ergebnis bestimmter Betrachtungsweisen. Um es im Bilde zu verdeutlichen: Die Kirche ist die Braut Christi und eine Braut hat keine Teile; es gibt keine „Braut-Elemente“, aber man kann die Braut unter verschiedenen Aspekten betrachten. Wenn ein anderes Mädchen einen Gegenstand besitzt, der von gleicher Beschaffenheit ist wie ihn die Braut besitzt, dann gewinnt dieses Mädchen durch diesen Besitz keinen Anteil am Brautsein. Ebensowenig stellt der geistige Besitz anderer christlicher Gemeinschaften einen Anteil am Kirchesein dar. Es handelt sich bei diesem Besitz zwar z. T. um Inhalte, die auch in der Kirche vorkommen, aber es sind außerhalb der Kirche keine kirchlichen Inhalte, weil dazu die Bindung an die Kirche notwendig ist. Diese Einsicht entzieht dem Ökumenismus des Konzils den Boden.
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#9   Marcelus   17:12:03 | Freitag, 1. August 2008
@semper reformandus: Deutschland umfaßt nach allgemeinen historischen Verständnis
den geschlossenen deutschen Siedlungsraum,
und nicht die Bundesrepublik Deutschland, also bis 2743 a.u.c. (1990 D.E.Z.) auch die heutigen BRD-Gebiete West-Berlin und die DDR,
und das Fürstentum Liechtenstein und die Republik Österreich,
auch wenn letztere die Zugehörigkeit zur deutschen Nation seit der Besatzungszeit (2698-2708 a.u.c. [1945-1955 D.E.Z.]) leugnet, insbesonders ausgehend von der KPÖ und der ÖVP in Sowjetisch-Wien und Sowjetisch-Ostösterreich.
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#8   Ansgar   16:56:05 | Freitag, 1. August 2008
@ Pneumat
Nach einem fulminanten Start mit lesenswerten Beiträgen verlieren Sie sich mehr und mehr in sinnfremden, sedivakantistischen Blödeleien, Pneumat. Peccato.
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#7   unitate fidei   16:42:28 | Freitag, 1. August 2008
Abspaltungen anstatt Spaltungen „in“
Bei den Spaltungen handelt es sich in der Tat um Abspaltungen von der katholischen Kirche, nicht um Spaltungen in ihr. Andernfalls hätte sie ja ihre Einheit verloren, die eines ihrer Wesensmerkmale ist. Die Annahme von Spaltungen in der Kirche widerspricht dem Dogma:
„Die von Christus gestiftete Kirche ist einzig und einig.“ ( Vgl. L. Ott: „Grundriss der katholischen Dogmatik“, Freiburg 1981, S. 365.) Ihre Einzigkeit und innere Einheit ist durch alle christlichen Jahrhunderte von der katholischen Kirche verteidigt worden. So sagt z.B.
Leo XIII. hebt in seiner Enzyklika Satis cognitum die Einheit der Kirche mit den Worten hervor: „Zur Einheit ist die Kirche ihrem Wesen nach bestimmt, da sie auch wirklich einzig und eins ist, …“
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#6   pneumat   16:27:28 | Freitag, 1. August 2008
Aus ökumenischen Gründen entschied man
sich schließlich dazu, nicht mehr zu sagen, daß die katholische Kirche die Kirche Christi ist
Nunmehro das Faktum konstatiert.
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#5   No Comment   15:32:34 | Freitag, 1. August 2008
Blödsinn!
Die Kirche ist mehr als ein Verein. Bei einem e.V. kann man sagen: Der ist’s der im Vereinsregister steht. In der Kirche lebt und wirkt aber der Heilige Geist (vgl. B XVI am 19. Juli in Sydney); und wer den Begriff des Sakraments nicht naturalistisch limitieren will (wo „übernatürlich“ dann nur noch „Natur mit Prädikat“ heißt) muss anerkennen, dass die Grenzen des mystischen Leibs Christi nicht vollidentisch sind mit dem jur. Status; nur dann haben übrigens auch Lefebvristen noch eine Restchance („implizites votum“ sozusagen) nicht nur überzählige massa damnata zu sein.
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#4   semper reformandus   14:59:36 | Freitag, 1. August 2008
subsistit
Die Bundesrepublik Deutschland ist nach allgemeinem Verständnis substantiell und exklusiv identisch mit „Deutschland“ oder dem „Staat der Deutschen“ oder „deutschen Staat“; sie „ist“ Deuschland. Wenn sich in Amerika deutschstämmige Auswanderer treffen und einen Verein namens „Club Germany“ gründen, so sind in diesem Verein ggf. Elemente des „Deutschseins“ anzutreffen, der Verein ist aber nicht „Deutschland“. Wenn Bayern beschlösse, aus der Bundesrepublik auzutreten, wären in Bayern weiterhin deutsche Elemente – staatlich, kollektiv und individuell – anzutreffen, nur die Rest-BRD bliebe aber „Deutschland“. Die Beispiele ließen sich fozsetzen. Worauf ich hinaus will: Wir brauchen den sprachlichen „subsistit“-Krampf nicht, um auszusrücken, dass auch in abgespaltenen Gemeinschaften gewisse „Elemente“ weiterbestehen können; letzteres ist trivial. Die „Subsistit“-Formel richtet daher bis heute mehr Schaden als Nutzen an. „Est“ hätte völlig gereicht, auch soweit „subsistit“ teilweise redlich gemeint war und bei korrekter Auslegung gerade noch mit der Lehre der Kirche unter einen Hut zu bringen ist, wenn auch nur nach einigen Verrenkungen.
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#3   No Comment   14:24:29 | Freitag, 1. August 2008
Da nach Meinung der SSPX
Jesus nur für die Priester der SSPX gestorben ist, und einige Dutzend „Viele“, die dank der Interzession von SS.mum D.num Marcellum Lefebvrum noch „durchrutschen“ in die Ew. Seligkeit, ist der Begriff „substitit in“ also verzichtbar?
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#2   Dr. Schlämmer   12:42:59 | Freitag, 1. August 2008
Ein heißes Eisen …
1. Vollzahl der Elemente, die der Kirche Christi eigen sind, d. h. ihr von ihrem Stifter mitgegeben wurden, nur in der kath. Kirche: substantielle Identität.
2. Ecclesia bedeutet die „Zusammengerufene“.
In der Schrift heißt es, dass eine jede Versammlung von Christgläubigen im Namen Christi sich dessen Gegenwart sicher sein kann.
In diesem Sinne hat jede christliche Gemeinschaft, die sich um eine Umsetzung des Willens Jesu Christi bemüht – was einzig die Berufung auf den Namen Christus verdient – , Aspekte des Kircheseins: d. h. – in der Tat – keine exclusive Identität der kath. Kirche mit der Kirche Christi.
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#1   Marcelus   10:10:25 | Freitag, 1. August 2008
Der Satz ist völlig richtig
In [!] dieser einen und einzigen Kirche Gottes sind schon von den ersten Anfängen an manche Spaltungen aufgekommen.
Natürlich Spaltungen in der einen Kirche, die ja noch nicht Abspaltungen sind.
Von ersteren berichtet bereits St. Paulus.
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