In den Wind geschrieben + Keine Erinnerung + Ohne Heuchelei + Abfall zu Abfall + Nicht einfach
Papst Paul VI.
In den Wind geschrieben
Vatikan. Papst Paul VI. sandte die Enzyklika ‘Humanae Vitae’ den Bischöfen der
Welt eine Woche vor der Veröffentlichung vorab zu. Das kanadische Portal ‘LifeSiteNews’ veröffentlichte
kürzlich den Beibrief zu dem Rundschreiben. Darin fleht der Papst die Bischöfe an, in der Frage der
Kinderverhütung mit ihm an einem Strang zu ziehen. In der Öffentlichkeit dürfe nicht der Eindruck entstehen,
daß es darüber Zweideutigkeiten gäbe. Konsequenzen bei Zuwiderhandlung drohte der Papst nicht an.
Keine Erinnerung
Deutschland. Der Bamberger Domkapitular, der jahrelang mehrere Internatsschüler mißbraucht
haben soll, kann sich offenbar an nichts erinnern. Das erklärte eine Sprecherin des Erzbistums Bamberg:
„Er hat nach wie vor keine Erinnerung.“ Angesichts der Streßsituation sei das nicht ungewöhnlich – erklärte
die Sprecherin. Der Priester bestreite die Vorwürfe nicht, gebe sie aber auch nicht zu.
Ohne Heuchelei
Deutschland. Die Protestanten begegnen den Sodomisten „offener“ als früher. Das erklärte ein Sprecher
der sittengefährdenden Organisation ‘Homosexualität und Kirche’, Wolfgang Buchmeier, vor dem evangelischen
Nachrichtendienst ‘epd’. In der Bibel gebe es angeblich auch Texte, die Sodomie befürworteten. Als Beispiel
zitierte Buchmeier – offenbar im Ernst – den Römerbrief: „Eure Liebe sei ohne Heuchelei.“ (Röm 12,9)
Buchmeier ist Mitglied der evangelischen Landessynode. Er bestätigte, daß seine braunschweigerische
Landeskirche bereits mehrere Homo-Paarungen gesegnet hat.
Abfall zu Abfall
Paraguay. Der brasilianische
Befreiungstheologe und abgefallene Priester Leonardo Boff, glaubt, daß im Vatikan eine „große interne
Krise“ herrscht. Das erklärte er bei einem Besuch beim abgefallenen Bischof Fernando Lugo, der im April
zum Staatspräsidenten von Paraguay gewählt wurde. Als Grund für die angebliche Krise erklärte Boff,
daß der Vatikan „für die echten Vertreter des Katholizismus in der Welt“ keinen Platz habe.
Nicht einfach
„»Ich möchte seiner Heiligkeit Benedikt XVI. ehrlich danken für eine Entscheidung, die nicht einfach
war«, zeigte sich der im April gewählte [abgefallene Bischof Fernando] Lugo zufrieden und erfreut über
die Nachricht, auf die er lange gewartet habe. Nach seiner Zeit als Präsident [von Paraguay] will er
erwägen, möglicherweise in den geistlichen Stand zurückzukehren.“
Aus einem Bericht der Nachrichtenagentur
‘KNA’ über die erste Laisierung eines Bischofs
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@J. Guttenberger: Diese Ideen sind nicht katholisch und widersprechen dem unfehlbaren Dogma der Kirche,
und deshalb auch keine offizielle Auffassung der Kirche.
@J. Guttenberger: Ihre Behauptungen sind die Ideen eines Protestanten, und für die katholische Kirche
irrelevant. Retten Sie lieber Ihre Seele vor dem ewigen Verderben, dem Sie nur in der Arche des Neuen
Bundes entkommen können, die die Kirche Christi ist.
Marcelus: Kirchengemeinschaft Aus meinen Ausführungen ergibt sich, daß die Reformation der einen, aber
gespaltenen Kirche angehört. Wegen der gemeinsamen Schrift, dem gemeinsamen Credo und dem weitestgehend
gemeinsame Sakrament der Taufe besteht eine begrenzte, also nicht vollständige Kirchengemeinschaft!
Marcelus: Reformation Ich habe mich nicht, wie Sie lesen können, über die Reformation grundsätzlich
geäußert, sondern nur Gemeinsamkeiten zwischen ihnen und uns herausgestellt, nachdem Sie und HvÖ sich
ausschließlich mit dem Trennenden befaßt haben. Beides ist gleichermaßen zu berücksichtigen.
@Samurai: Da sind Sie wieder einmal falsch informiert Die RKK lehnt Medjugorje nicht ab, sonder hält
sich – da die Erscheinungen noch nicht abgeschlossen sind -lediglich mit einer Beurteilung zurück. Dies
ist aber die normale kirchliche Vorgehensweise. Die zuständige Kirchenautorität hält sich in bezug
auf Medjugorje nicht zurück, sondern sie gibt ausschließlich negative Beurteilungen darüber ab, auch
wenn die Geschichte um die pseudo-himmlischen Erscheinungen, im Ungehorsam zur Kirchenautorität, noch
weiterläuft. @Jörg Guttenberger: Die Häresien des Protestantismus sind uns Katholiken seit mittlerweile
500 Jahren bekannt, und werden damit nicht richtiger. Niemand kommt in den Himmel, der die katholische
Kirche schuldhaft zurückweist. Luther ist nicht besser als Arian.
@ Marcellus In Deutschland bezeichnen sich die christlichen Anhänger der reformatorischen Ideen als Lutheraner
oder – soweit sie anderen Denominationen angehören – einfach als evangelisch oder auch als Protestanten,
in Rückblick auf die „Protestation“, die die Evangelischen auf dem Reichstag dem >Kaiser vorlegten. Die
Lutheraner („lutherans“) der USA bezeichnen sich oft als „protestans“, um sich von den freikirchlichen
Evangelikalen ) evanglicans yu differenYieren. Samurai
Marcelus, HvÖ: Katholizität – Refpormation Ohne zu Ihren Ausführungen im Einzelnen Stellung zu nehmen,
bleibt festzuhalten, daß beideKonfessionen nicht nur einen fast deckungsgleichen gemeinsamen Schriftkanon,
sondern auch ein vollumfänglich deckungsgleiches Glaubensbekenntnis haben. Hieran ändert auch die reformatorische
Übersetzung von „katholisch“ mit „chtistlich“ nichts, weil beides laut Ignatius von Antiochien deckungsgleich
ist. Im Übrigen handelt es sich hier um ein rein deutsches Problem, weil auch die Reformation die griechische
Urfassung des Credo unverändert anerkennt.
Dr. Martin Luther und Dr. Rudolf Bultmann stammen ja auffallenderweise aus demselben Volk, einem Volk,
welchem neben hohen Forschungsinteresse ja auch ein sehr kritischer Geist nachgesagt wird. Beides, Forschungsgeist
und kritischer Geist, ist ja grundsätzlich nichts Negatives, aber es gibt leider immer Zeitgenossen,
die grundsätzlich Gutes ins Negative hinein übertreiben.
Lieber Marcelus, nicht janz umsonstens hat man ja häufig vom Modernismus katholischer Provenienz als
von einem Krypto-Protestantismus gesprochen. Das trifft es sehr gut bis in die höchste Führungsebene
des Katholizismus hinein!
@Heinrich v. Ofterdingen: Eine Eigenschaft, die sich ja auch sehr auffallend unter den Konzil-von-Florenz-leugnenden
Pastoralkonzilsfehlinterpretationskonziliarismushäresieprälaten, -geistlichen und -laien findet, deren
einziger Glaube und »Religionsunterricht« genau darin ja besteht, in allem den alten katholischen Glauben
zu negieren, in Wort, Tat und Kirchenzelebration. Eine auffallende Gemeinsamkeit zwischen dem Protestantismus
aus dem Lutherzeit und dem Modernismus aus dem Rudolf-Bultmann-Zeitalter. hat den „protestantischen Glauben“
als „negativen Glauben“ bezeichnet
Lieber Marcelus, irgendwer, ich weiss leider nicht mehr wer, hat den „protestantischen Glauben“ als „negativen
Glauben“ bezeichnet, da einigend letzlich lediglich sei, was man an katholischer Glaubenslehre negiert
und nicht was man postitiv „glaubt“. Irgendwie hatte der schon recht.
@Heinrich v. Ofterdingen: Völlig richtig erkannt, das trifft selbst auf Protestantengebiete in US-Amerika
zu, in denen weit und breit keine Katholiken auszumachen sind, höchstens Altamerikaner. Und warum nennen
die Protestantenchristen auch weiterhin ihre Religion ausdrücklich »die protestantische Religion«,
zumindest in vielen Sprachen, während zumindest sich die deutschen Protestanten ja mittlerweile lieber
als Evangelische bezeichnen.
Lieber Marcelus, das einigende Band der Protestanten ist offensichtlich, dass sie gerne auf Katholiken
und auf den römisch-katholischen Glauben schimpfen und dass sie einen römisch-katholischen Anspruch
alleinige und allein selig-machende Kirche zurückweisen, da nach ihrer Meinung die protestantischen Denominationen
(um das Wort Sekten hier mal krampfhaft zu unterdrücken!) der Alleinanspruch zukomme und da diese allein-seligmachend
seinen.
@Jörg Guttenberger der Protestant aus Köln: Wen wundert schon die Übereinstimmung von deutschen Protestant
zu deutschem Protestant. Interessant ist nur, daß sich Protestanten gerne auf einer katholischen Leserseite
bewegen. @Protestant: Herzlichen Dank für Ihre Klarstellung, mit Ihrer jetzigen Formulierung bin ich
einverstanden!
@Protestant Sie schrieben: „wir sind ja nicht papstgläubig, sondern Jesus Christus-gläubig“ Das kann
ich als Kathole so nicht stehen lassen. Dass Christus nämlich das Papsttum gegründet hat, glauben Sie
nicht. Nach unserer Meinung hat er es aber gegründet. Das selbe gilt für die von Ihnen nicht akzeptierten
Sakramente usw. D.h. *aus kath. Sicht* haben Sie nicht den ganzen Glauben an Christus, sondern nur einen
Teil-Glauben. (Dass Sie anderer Meinung sind, ändert an dieser kath. Sichtweise ja nichts).
Protestant, Stöhr Protestant: Herzlichen Dank für Ihre Klarstellung, mit Ihrer jetzigen Formulierung
bin ich einverstanden! Hinsichtlich der Teilnahme an der hl. Kommunion von Nichtkatoliken (jetzt im konfessionellen
Sinne) sieht das die r.-k. Kirche, die im Gegensatz zur Reformation und den Assyrern (mit denen wir 2
konzilien gemeinsam haben) keine offene Kommunion kennt, offiziell anders. Die Praxis verläuft allerdings
genauso, wie Sie sie beschreiben. Stöhr: daß Sie den Unterschied zwischen Ideologie und Wirklichkeit
nicht kennen, ist alleine von Ihnen zu verantworten. Wissen ist Holschuld, also keine Bringschuld. Sie
sind offenbar schon mit der Formulierung von einfachen Verständigungsfragen überfordert.
#23 Bayern-Tradi 00:05:44 | Samstag, 2. August 2008
@protestant Sie irren gewaltig, nicht alle sind Kirche Christi, denn es gibt nur eine heilige katholische
und apostolische Kirche. Außerdem kann weder ein Katholik bei den Protestanten zum „Abendmahl“ gehen,
da Gemeinschaft mit Häretikern verboten ist, und noch weniger kann ein Protestant zum Empfang des hlgst.
Leibes Christi hinzutreten!
@jörg guttenberger Daß Sie uns Katholiken die Katolizitätabsprechen kann ich allerdings nicht nachvollziehen.
Tu ich doch auch gar nicht!Ich habe lediglich den Bezug auf „allgemein“ genommen! Das Sie sich jetzt angesprochen
fühlen-in diesem Sinne- ist nicht mein Problem! Wir alle sind Kirche Christi- wir alle sind aber nicht
papsttreu! Trotzdem darf jeder Katholik mit reinem Gewissen am Abendmahl bei uns teilnehmen, trotzdem
kann jeder Protestant reinen Gewissens die Kommunion em pfangen- denn -wir sind ja nicht papstgläubig,
sondern Jesus Christus-gläubig… oder sollte ich mich da täuschen?
Abfall zu Abfall… diese Formulierung ist primitiv und menschenverachtend. Sie setzt einen Menschen,
der sich für ein politisches Amt entschied mit Abfall gleich. Lugo kann vielleicht in dieser Rolle viel
Gutes tun für die Menschen seines Landes.
Daniel Stöhr, Protestant: katholisch Stöhr: den Unterwcied habe ich doch eindeutig beschrieben! Oder
können Sie nicht zwischen Ideologie und Wirklichkeit untrscheiden? Protestant: Eine solche Entgegenung
habe ich erwartet! Der schwedische Bischof Söderblom hat tatsächlich auf einer Begegnung, wo ihm ein
Jesuit als einziger Katholik vorgestellt wurde, entgegnet. „Wir alle sind doch katholisch“. Daß Sie uns
Katholiken die Katolizitätabsprechen kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Ich spreche sie Ihnen
doch auch nicht ab, sind nach der genannten Aussage von Ignatius v. Antiochien christlich und katholisch
doch deckungsgleich! Sie übersetzen in Ihrer deutschen Fassung des Credos daher „katholisch“ völlig
richtig mit „christlich“, weil „katholisch“ seit der Aufklärung im Westen eine rein konfessionelle Bedeutung
im Sinne von „römisch“ = papsttreu erhalten hat, also eine Bedeutung, die dieser Begriff zu Luthers Zeiten
noch nicht hatte.
@daniel und jörg Die Katholizität geht begrifflich auf den Apostelschüler Ignatius von Antiochien zurück:
„Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“. Damit ist „christlich“ deckungsgleich mit „katholisch“.
So hat es selbst Martin Luther noch gesehen, der sich und seine Anhänger als katholisch und uns Katholiken
als Papisten bezeichnet hat. Auch die mit Rom nicht in voller Gemeinschaft lebenden Ostkirchen führen
das Wort „katholisch“ in ihrem Titel. Man sollte natürlich wissen, das katholisch nichts weiter als“Allgemein“heißt!Damit
muss man wiederum Luther recht geben, denn es gibt eben die allgemeine Kirche und die Papisten!Ist jetzt
etwas provokativ, aber unterstreicht nur die widersinnige Lehre der „Ein-Kirche-Theorie“ der RKK. Katholisch
sind wir doch alle, aber eben nicht römisch…da liegt der Unterschied! Und der Apostelm Petrus war ursprünglich
der Apostel der Juden…kam erst später nach Rom…möglicherweise ist Bendikt XVI. sogar Nachfolger
des Apostel Paulus…und weiß,es noch gar nicht…!? Klar ist Christus katholisch…das heitß für alle
Christen da-allgemein…aber ob er römisch ist, das mag bezweifelt werden!
@Jörg Guttenberger: Sie verstehen es, viel zu schreiben und nichts auszusagen. Tut mir Leid, aber ich
fühle mich genötigt, das so deutlich zu schreiben. Was ist denn jetzt Katholizität und was soll diese
vom „Katholizismus“ unterscheiden?
„abgefallener Bischof“ – Katholizismus Schon wieder das Märchen vom angeblich abgefallenen Bischof! In
Wirklichkeit ist der Bischof auf eigenen Angrag ordnungsgemäß suspendiert und laut heutiger Pressenotitz –
ebenfalls auf eigenen Wunsch – laisiert. Vom Abfall vom Glauben steht da nichts. Was hat der Autor dagegen,
daß der Vatikan heute mit dem Katholizismus nichts im Sinne hat? Den Katholizismus gibt es überhaupt
erst seit dem 19. Jahrhundert, von VATII ist er erfreulicherweise überwunden worden. In die geistigen
Lücke ist zu allem Unglück die 68er Ideologie eingezogen. Die insgesamt negativen Einflüsse dieser
(68er) Ideologie werden uns heute vielfach und sachwidrig als „Geist des Konzils“ verkauft. Beim Katholizismus
handelt es sich um die ideologische Ausgabe der Katholizität, also einer unter vielen Ideologien, von
der uns VATII erfreulicherweise befreit hat. Die Katholizität geht begrifflich auf den Apostelschüler
Ignatius von Antiochien zurück: „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“. Damit ist „christlich“
deckungsgleich mit „katholisch“. So hat es selbst Martin Luther noch gesehen, der sich und seine Anhänger
als katholisch und uns Katholiken als Papisten bezeichnet hat. Auch die mit Rom nicht in voller Gemeinschaft
lebenden Ostkirchen führen das Wort „katholisch“ in ihrem Titel. Erst mit der Aufklärung bekam „katholisch“
im Westen die heutige konfessionelle Bedeutung.
#15 sportgayfan 19:35:44 | Freitag, 1. August 2008
Kirche Was diese Katholische Kirche in der Geschichte alles in seinem Namen veranstaltet hat wundert es
mich wirklich das er da nicht mal mit Feuer und Schwert dazwischengefahren ist. Höchste Zeit wäre es
dafür.
@Marcelus: Einer schreibt: Mir stell sich aber die Frage ob Gott sich auch an diese Dogmen hält. Was
wäre wenn nicht, oder schlimmer noch Gott nicht Katholisch ist. Ich bin sogar zutiefst davon überzeugt,
dass Gott nicht katholisch ist. Und Sie?
#13 sportgayfan 19:24:24 | Freitag, 1. August 2008
@Marcelus Das ist ein unfehlbares Dogma, das jeder Katholik glaubt. Mir stell sich aber die Frage ob Gott
sich auch an diese Dogmen hält. Was wäre wenn nicht,oder schlimmer noch Gott nicht Katholisch ist.
Der Papst ist von Amts wegen als Einzelperson unfehlbar, dank der Gnade Gottes, und zwar in allen Glaubensdingen,
die auch die Sittenlehre miteinschließen. Das ist ein unfehlbares Dogma, das jeder Katholik glaubt.
Ein erbärmlicher Geistlicher Deutschland. Der Bamberger Domkapitular, der jahrelang mehrere Internatsschüler
mißbraucht haben soll, kann sich offenbar an nichts erinnern. Das erklärte eine Sprecherin des Erzbistums
Bamberg: „Er hat nach wie vor keine Erinnerung.“ Angesichts der Streßsituation sei das nicht ungewöhnlich –
erklärte die Sprecherin. Der Priester bestreite die Vorwürfe nicht, gebe sie aber auch nicht zu. Tja,
man soll ja niemanden vorverurteilen, aber wenn jemand, der mit einem solchen Vorwurf konfrontiert wird,
antwortert, er könne sich nicht mehr so genau errinnern, ob er nun Kinder missbraucht hat oder nicht…
Erbärmlich, wirklich. Und dann auch noch zu argumentieren, dass dieser Gedächtnisverlust stressbedingt
sei – hat diese Sprecherin das ernsthaft vorgetragen, ohne rot zu werden. Als ginge es hier um Belanglosigkeiten,
die einem ja mal entfallen könnten.
Marcelus’ heile katholische Traumwelt… wo der Papst nur mit der Eisenfaust seiner göttlichen Inspiration
auf den Tisch hämmern muss. Den Rest macht dann der hl. Geist von selber. Bei Unstimmigkeiten hilft ein
Anruf beim Marcelus-Automat. Der ist allerdings ungefähr so nützlich, wie eine Tonbanddurchsage.
amüsant … marcelus erklärt dem papst, wie man die kirche zu leiten hat: Den Begleitbrief an den Weltepiskopat
hätte sich Paul VI. insofern sparen können … das entbehrt nicht einer gewissen ironie …
@Marcelsus Ja, das Recht auf ein ordentliches Verfahren hat jeder. Allerdings hat die Kirche in der Vergangenheit
bei vergleichbaren Fällen versucht, den Mantel des Schweigens über die Affäre zu legen. Das kann es
nicht sein, weil sich die Kirche damit selber schadet.
Keine Erinnerrung Deutschland. Der Bamberger Domkapitular, der jahrelang mehrere Internatsschüler mißbraucht
haben soll, kann sich offenbar an nichts erinnern. Das erklärte eine Sprecherin des Erzbistums Bamberg:
„Er hat nach wie vor keine Erinnerung.“ Angesichts der Streßsituation sei das nicht ungewöhnlich – erklärte
die Sprecherin. Der Priester bestreite die Vorwürfe nicht, gebe sie aber auch nicht zu. Ja ja, das ist
die übliche Reaktion von ertappten Straftätern. Jetzt ist es wichtig, dass dieser Fall so schnell wie
möglich verhandelt wird. Der Priester sollte laiisiert werden, damit er nach einer Bestrafung nie wieder
im Kirchendienst auf Kinder losgelassen werden kann
Den Begleitbrief an den Weltepiskopat hätte sich Paul VI. insofern sparen können, nachdem die heilige
und göttliche Kirche Christi und St. Petri für den jederzeit möglichen Fall von abweichenden Lehrmeinungen
über die Lehre Christi bekanntlich von Christus selbst die Unfehlbarkeit verliehen bekommen hat, und
die unfehlbaren Lehrentscheidungen kann der Papst bei Zweifelsfällen über die rechte katholische Lehre
bekanntlich jederzeit treffen, weil die Pforten der Hölle die Kirche niemals überwältigen werden (siehe
Mt 16,18), und zwar weil die kirchliche Amtslehrunfehlbarkeit dem hl. Petrus, dem Felsen, verliehen ist.