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In den Wind geschrieben + Keine Erinnerung + Ohne Heuchelei + Abfall zu Abfall + Nicht einfach
Papst Paul VI.
Papst Paul VI.
In den Wind geschrieben

Vatikan. Papst Paul VI. sandte die Enzyklika ‘Humanae Vitae’ den Bischöfen der Welt eine Woche vor der Veröffentlichung vorab zu. Das kanadische Portal ‘LifeSiteNews’ veröffentlichte kürzlich den Beibrief zu dem Rundschreiben. Darin fleht der Papst die Bischöfe an, in der Frage der Kinderverhütung mit ihm an einem Strang zu ziehen. In der Öffentlichkeit dürfe nicht der Eindruck entstehen, daß es darüber Zweideutigkeiten gäbe. Konsequenzen bei Zuwiderhandlung drohte der Papst nicht an.

Keine Erinnerung

Deutschland. Der Bamberger Domkapitular, der jahrelang mehrere Internatsschüler mißbraucht haben soll, kann sich offenbar an nichts erinnern. Das erklärte eine Sprecherin des Erzbistums Bamberg: „Er hat nach wie vor keine Erinnerung.“ Angesichts der Streßsituation sei das nicht ungewöhnlich – erklärte die Sprecherin. Der Priester bestreite die Vorwürfe nicht, gebe sie aber auch nicht zu.

Ohne Heuchelei

Deutschland. Die Protestanten begegnen den Sodomisten „offener“ als früher. Das erklärte ein Sprecher der sittengefährdenden Organisation ‘Homosexualität und Kirche’, Wolfgang Buchmeier, vor dem evangelischen Nachrichtendienst ‘epd’. In der Bibel gebe es angeblich auch Texte, die Sodomie befürworteten. Als Beispiel zitierte Buchmeier – offenbar im Ernst – den Römerbrief: „Eure Liebe sei ohne Heuchelei.“ (Röm 12,9) Buchmeier ist Mitglied der evangelischen Landessynode. Er bestätigte, daß seine braunschweigerische Landeskirche bereits mehrere Homo-Paarungen gesegnet hat.

Abfall zu Abfall

Paraguay. Der brasilianische Befreiungstheologe und abgefallene Priester Leonardo Boff, glaubt, daß im Vatikan eine „große interne Krise“ herrscht. Das erklärte er bei einem Besuch beim abgefallenen Bischof Fernando Lugo, der im April zum Staatspräsidenten von Paraguay gewählt wurde. Als Grund für die angebliche Krise erklärte Boff, daß der Vatikan „für die echten Vertreter des Katholizismus in der Welt“ keinen Platz habe.

Nicht einfach

„»Ich möchte seiner Heiligkeit Benedikt XVI. ehrlich danken für eine Entscheidung, die nicht einfach war«, zeigte sich der im April gewählte [abgefallene Bischof Fernando] Lugo zufrieden und erfreut über die Nachricht, auf die er lange gewartet habe. Nach seiner Zeit als Präsident [von Paraguay] will er erwägen, möglicherweise in den geistlichen Stand zurückzukehren.“

Aus einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘KNA’ über die erste Laisierung eines Bischofs

Fernando Lugo
Aus dem FamilienalbumFernando Lugos Bischofsweihe im Jahr 1994.Lugo war im Wahlkampf bei den Kranken…
      
42 Lesermeinungen
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#43   Jörg Guttenberger, Köln   20:56:57 | Dienstag, 5. August 2008
Marcelus: Kahtolisch
Welchem Dogma sollen meine Ausführungen denn widersprechen?
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#42   Marcelus   23:36:59 | Sonntag, 3. August 2008
@J. Guttenberger: Diese Ideen sind nicht katholisch und widersprechen dem unfehlbaren Dogma der
Kirche, und deshalb auch keine offizielle Auffassung der Kirche.
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#41   Jörg Guttenberger, Köln   23:34:55 | Sonntag, 3. August 2008
Marcelus: meine Ausführungen
sind nicht die Ideen eies Protestanten, sondern gehören auch in der r.-k. Kirche zur offziellen Auffassung der Ökumene!
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#40   Marcelus   22:59:41 | Sonntag, 3. August 2008
@J. Guttenberger: Ihre Behauptungen sind die Ideen eines Protestanten,
und für die katholische Kirche irrelevant.
Retten Sie lieber Ihre Seele vor dem ewigen Verderben, dem Sie nur in der Arche des Neuen Bundes entkommen können, die die Kirche Christi ist.
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#39   Jörg Guttenberger, Köln   22:57:02 | Sonntag, 3. August 2008
Marcelus: Kirchengemeinschaft
Aus meinen Ausführungen ergibt sich, daß die Reformation der einen, aber gespaltenen Kirche angehört. Wegen der gemeinsamen Schrift, dem gemeinsamen Credo und dem weitestgehend gemeinsame Sakrament der Taufe besteht eine begrenzte, also nicht vollständige Kirchengemeinschaft!
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#38   Marcelus   22:53:58 | Sonntag, 3. August 2008
@Jörg Guttenberger: Die Protestanten sind auch von der Kirche getrennt,
und nicht Teil der Kirche.
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#37   Jörg Guttenberger, Köln   22:51:52 | Sonntag, 3. August 2008
Marcelus: Reformation
Ich habe mich nicht, wie Sie lesen können, über die Reformation grundsätzlich geäußert, sondern nur Gemeinsamkeiten zwischen ihnen und uns herausgestellt, nachdem Sie und HvÖ sich ausschließlich mit dem Trennenden befaßt haben. Beides ist gleichermaßen zu berücksichtigen.
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#36   Marcelus   21:30:55 | Sonntag, 3. August 2008
@Samurai: Da sind Sie wieder einmal falsch informiert
Die RKK lehnt Medjugorje nicht ab, sonder hält sich – da die Erscheinungen noch nicht abgeschlossen sind -lediglich mit einer Beurteilung zurück.
Dies ist aber die normale kirchliche Vorgehensweise.
Die zuständige Kirchenautorität hält sich in bezug auf Medjugorje nicht zurück, sondern sie gibt ausschließlich negative Beurteilungen darüber ab,
auch wenn die Geschichte um die pseudo-himmlischen Erscheinungen, im Ungehorsam zur Kirchenautorität, noch weiterläuft.
@Jörg Guttenberger: Die Häresien des Protestantismus sind uns Katholiken seit mittlerweile 500 Jahren bekannt, und werden damit nicht richtiger.
Niemand kommt in den Himmel, der die katholische Kirche schuldhaft zurückweist.
Luther ist nicht besser als Arian.
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#35   Samurai   19:23:57 | Sonntag, 3. August 2008
@ Marcellus
In Deutschland bezeichnen sich die christlichen Anhänger der reformatorischen Ideen als Lutheraner oder – soweit sie anderen Denominationen angehören – einfach als evangelisch oder auch als Protestanten, in Rückblick auf die „Protestation“, die die Evangelischen auf dem Reichstag dem >Kaiser vorlegten.
Die Lutheraner („lutherans“) der USA bezeichnen sich oft als „protestans“, um sich von den freikirchlichen Evangelikalen ) evanglicans yu differenYieren.
Samurai
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#34   Jörg Guttenberger, Köln   17:38:26 | Sonntag, 3. August 2008
Marcelus, HvÖ: Katholizität – Refpormation
Ohne zu Ihren Ausführungen im Einzelnen Stellung zu nehmen, bleibt festzuhalten, daß beideKonfessionen nicht nur einen fast deckungsgleichen gemeinsamen Schriftkanon, sondern auch ein vollumfänglich deckungsgleiches Glaubensbekenntnis haben.
Hieran ändert auch die reformatorische Übersetzung von „katholisch“ mit „chtistlich“ nichts, weil beides laut Ignatius von Antiochien deckungsgleich ist.
Im Übrigen handelt es sich hier um ein rein deutsches Problem, weil auch die Reformation die griechische Urfassung des Credo unverändert anerkennt.
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#33   Marcelus   21:07:48 | Samstag, 2. August 2008
Dr. Martin Luther und Dr. Rudolf Bultmann stammen ja auffallenderweise aus
demselben Volk,
einem Volk, welchem neben hohen Forschungsinteresse ja auch ein sehr kritischer Geist nachgesagt wird.
Beides, Forschungsgeist und kritischer Geist, ist ja grundsätzlich nichts Negatives, aber es gibt leider immer Zeitgenossen, die grundsätzlich Gutes ins Negative hinein übertreiben.
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#32   HeinrichvonOfterdingen   21:02:33 | Samstag, 2. August 2008
Lieber Marcelus,
nicht janz umsonstens hat man ja häufig vom Modernismus katholischer Provenienz als von einem Krypto-Protestantismus gesprochen. Das trifft es sehr gut bis in die höchste Führungsebene des Katholizismus hinein!
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#31   Marcelus   20:57:12 | Samstag, 2. August 2008
@Heinrich v. Ofterdingen: Eine Eigenschaft, die sich ja auch sehr auffallend
unter den Konzil-von-Florenz-leugnenden Pastoralkonzilsfehlinterpretationskonziliarismushäresieprälaten, -geistlichen und -laien findet,
deren einziger Glaube und »Religionsunterricht« genau darin ja besteht, in allem den alten katholischen Glauben zu negieren, in Wort, Tat und Kirchenzelebration.
Eine auffallende Gemeinsamkeit zwischen dem Protestantismus aus dem Lutherzeit und dem Modernismus aus dem Rudolf-Bultmann-Zeitalter.
hat den „protestantischen Glauben“ als „negativen Glauben“ bezeichnet
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#30   HeinrichvonOfterdingen   20:39:50 | Samstag, 2. August 2008
Lieber Marcelus,
irgendwer, ich weiss leider nicht mehr wer, hat den „protestantischen Glauben“ als „negativen Glauben“ bezeichnet, da einigend letzlich lediglich sei, was man an katholischer Glaubenslehre negiert und nicht was man postitiv „glaubt“. Irgendwie hatte der schon recht.
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#29   Marcelus   20:31:34 | Samstag, 2. August 2008
@Heinrich v. Ofterdingen: Völlig richtig erkannt,
das trifft selbst auf Protestantengebiete in US-Amerika zu, in denen weit und breit keine Katholiken auszumachen sind, höchstens Altamerikaner.
Und warum nennen die Protestantenchristen auch weiterhin ihre Religion ausdrücklich »die protestantische Religion«, zumindest in vielen Sprachen, während zumindest sich die deutschen Protestanten ja mittlerweile lieber als Evangelische bezeichnen.
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#28   HeinrichvonOfterdingen   20:18:49 | Samstag, 2. August 2008
Lieber Marcelus,
das einigende Band der Protestanten ist offensichtlich, dass sie gerne auf Katholiken und auf den römisch-katholischen Glauben schimpfen und dass sie einen römisch-katholischen Anspruch alleinige und allein selig-machende Kirche zurückweisen, da nach ihrer Meinung die protestantischen Denominationen (um das Wort Sekten hier mal krampfhaft zu unterdrücken!) der Alleinanspruch zukomme und da diese allein-seligmachend seinen.
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#27   Marcelus   20:11:39 | Samstag, 2. August 2008
@Jörg Guttenberger der Protestant aus Köln: Wen wundert schon die Übereinstimmung von
deutschen Protestant zu deutschem Protestant.
Interessant ist nur, daß sich Protestanten gerne auf einer katholischen Leserseite bewegen.
@Protestant: Herzlichen Dank für Ihre Klarstellung, mit Ihrer jetzigen Formulierung bin ich einverstanden!
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#26   möchtegern-kathole   08:15:39 | Samstag, 2. August 2008
@Protestant
Sie schrieben:
„wir sind ja nicht papstgläubig, sondern Jesus Christus-gläubig“
Das kann ich als Kathole so nicht stehen lassen. Dass Christus nämlich das Papsttum gegründet hat, glauben Sie nicht. Nach unserer Meinung hat er es aber gegründet. Das selbe gilt für die von Ihnen nicht akzeptierten Sakramente usw.
D.h. *aus kath. Sicht* haben Sie nicht den ganzen Glauben an Christus, sondern nur einen Teil-Glauben. (Dass Sie anderer Meinung sind, ändert an dieser kath. Sichtweise ja nichts).
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#25   Jörg Guttenberger, Köln   02:13:01 | Samstag, 2. August 2008
Protestant, Stöhr
Protestant: Herzlichen Dank für Ihre Klarstellung, mit Ihrer jetzigen Formulierung bin ich einverstanden! Hinsichtlich der Teilnahme an der hl. Kommunion von Nichtkatoliken (jetzt im konfessionellen Sinne) sieht das die r.-k. Kirche, die im Gegensatz zur Reformation und den Assyrern (mit denen wir 2 konzilien gemeinsam haben) keine offene Kommunion kennt, offiziell anders. Die Praxis verläuft allerdings genauso, wie Sie sie beschreiben.
Stöhr: daß Sie den Unterschied zwischen Ideologie und Wirklichkeit nicht kennen, ist alleine von Ihnen zu verantworten. Wissen ist Holschuld, also keine Bringschuld.
Sie sind offenbar schon mit der Formulierung von einfachen Verständigungsfragen überfordert.
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#24   Ydefix   01:05:43 | Samstag, 2. August 2008
@Guttenberger:
Sie haben gar nichts „Klar“ beschrieben. Im Gegenteil, Sie haben schöne, dampfende Nebelkerzen geworfen.
:-S
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#23   Bayern-Tradi   00:05:44 | Samstag, 2. August 2008
@protestant
Sie irren gewaltig, nicht alle sind Kirche Christi, denn es gibt nur eine heilige katholische und apostolische Kirche. Außerdem kann weder ein Katholik bei den Protestanten zum „Abendmahl“ gehen, da Gemeinschaft mit Häretikern verboten ist, und noch weniger kann ein Protestant zum Empfang des hlgst. Leibes Christi hinzutreten!
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#22   Protestant   00:03:13 | Samstag, 2. August 2008
@jörg guttenberger
Daß Sie uns Katholiken die Katolizitätabsprechen kann ich allerdings nicht nachvollziehen.
Tu ich doch auch gar nicht!Ich habe lediglich den Bezug auf „allgemein“ genommen! Das Sie sich jetzt angesprochen fühlen-in diesem Sinne- ist nicht mein Problem! Wir alle sind Kirche Christi- wir alle sind aber nicht papsttreu! Trotzdem darf jeder Katholik mit reinem Gewissen am Abendmahl bei uns teilnehmen, trotzdem kann jeder Protestant reinen Gewissens die Kommunion em pfangen- denn -wir sind ja nicht papstgläubig, sondern Jesus Christus-gläubig… oder sollte ich mich da täuschen?
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#21   Jörg Guttenberger, Köln   00:00:36 | Samstag, 2. August 2008
matt2: laisierter Bischof
Da haben Sie ohne zweifel Recht. Vermutlich sieht es der ehemalige Bischof genauso.
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#20   matt2 †   23:56:38 | Freitag, 1. August 2008
Abfall zu Abfall…
diese Formulierung ist primitiv und menschenverachtend. Sie setzt einen Menschen, der sich für ein politisches Amt entschied mit Abfall gleich. Lugo kann vielleicht in dieser Rolle viel Gutes tun für die Menschen seines Landes.
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#19   Jörg Guttenberger, Köln   23:53:16 | Freitag, 1. August 2008
Daniel Stöhr, Protestant: katholisch
Stöhr: den Unterwcied habe ich doch eindeutig beschrieben! Oder können Sie nicht zwischen Ideologie und Wirklichkeit untrscheiden?
Protestant: Eine solche Entgegenung habe ich erwartet! Der schwedische Bischof Söderblom hat tatsächlich auf einer Begegnung, wo ihm ein Jesuit als einziger Katholik vorgestellt wurde, entgegnet. „Wir alle sind doch katholisch“.
Daß Sie uns Katholiken die Katolizitätabsprechen kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Ich spreche sie Ihnen doch auch nicht ab, sind nach der genannten Aussage von Ignatius v. Antiochien christlich und katholisch doch deckungsgleich! Sie übersetzen in Ihrer deutschen Fassung des Credos daher „katholisch“ völlig richtig mit „christlich“, weil „katholisch“ seit der Aufklärung im Westen eine rein konfessionelle Bedeutung im Sinne von „römisch“ = papsttreu erhalten hat, also eine Bedeutung, die dieser Begriff zu Luthers Zeiten noch nicht hatte.
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#18   Protestant   23:40:15 | Freitag, 1. August 2008
@daniel und jörg
Die Katholizität geht begrifflich auf den Apostelschüler Ignatius von Antiochien zurück: „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“. Damit ist „christlich“ deckungsgleich mit „katholisch“. So hat es selbst Martin Luther noch gesehen, der sich und seine Anhänger als katholisch und uns Katholiken als Papisten bezeichnet hat. Auch die mit Rom nicht in voller Gemeinschaft lebenden Ostkirchen führen das Wort „katholisch“ in ihrem Titel.
Man sollte natürlich wissen, das katholisch nichts weiter als“Allgemein“heißt!Damit muss man wiederum Luther recht geben, denn es gibt eben die allgemeine Kirche und die Papisten!Ist jetzt etwas provokativ, aber unterstreicht nur die widersinnige Lehre der „Ein-Kirche-Theorie“ der RKK.
Katholisch sind wir doch alle, aber eben nicht römisch…da liegt der Unterschied! Und der Apostelm Petrus war ursprünglich der Apostel der Juden…kam erst später nach Rom…möglicherweise ist Bendikt XVI. sogar Nachfolger des Apostel Paulus…und weiß,es noch gar nicht…!?
Klar ist Christus katholisch…das heitß für alle Christen da-allgemein…aber ob er römisch ist, das mag bezweifelt werden!
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#17   Ydefix   23:30:27 | Freitag, 1. August 2008
@Jörg Guttenberger:
Sie verstehen es, viel zu schreiben und nichts auszusagen. Tut mir Leid, aber ich fühle mich genötigt, das so deutlich zu schreiben.
Was ist denn jetzt Katholizität und was soll diese vom „Katholizismus“ unterscheiden?
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#16   Jörg Guttenberger, Köln   23:12:11 | Freitag, 1. August 2008
„abgefallener Bischof“ – Katholizismus
Schon wieder das Märchen vom angeblich abgefallenen Bischof! In Wirklichkeit ist der Bischof auf eigenen Angrag ordnungsgemäß suspendiert und laut heutiger Pressenotitz – ebenfalls auf eigenen Wunsch – laisiert. Vom Abfall vom Glauben steht da nichts.
Was hat der Autor dagegen, daß der Vatikan heute mit dem Katholizismus nichts im Sinne hat? Den Katholizismus gibt es überhaupt erst seit dem 19. Jahrhundert, von VATII ist er erfreulicherweise überwunden worden. In die geistigen Lücke ist zu allem Unglück die 68er Ideologie eingezogen. Die insgesamt negativen Einflüsse dieser (68er) Ideologie werden uns heute vielfach und sachwidrig als „Geist des Konzils“ verkauft.
Beim Katholizismus handelt es sich um die ideologische Ausgabe der Katholizität, also einer unter vielen Ideologien, von der uns VATII erfreulicherweise befreit hat.
Die Katholizität geht begrifflich auf den Apostelschüler Ignatius von Antiochien zurück: „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“. Damit ist „christlich“ deckungsgleich mit „katholisch“. So hat es selbst Martin Luther noch gesehen, der sich und seine Anhänger als katholisch und uns Katholiken als Papisten bezeichnet hat. Auch die mit Rom nicht in voller Gemeinschaft lebenden Ostkirchen führen das Wort „katholisch“ in ihrem Titel.
Erst mit der Aufklärung bekam „katholisch“ im Westen die heutige konfessionelle Bedeutung.
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#15   sportgayfan   19:35:44 | Freitag, 1. August 2008
Kirche
Was diese Katholische Kirche in der Geschichte alles in seinem Namen veranstaltet hat wundert es mich wirklich das er da nicht mal mit Feuer und Schwert dazwischengefahren ist.
Höchste Zeit wäre es dafür.
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#14   Leblhuber   19:29:58 | Freitag, 1. August 2008
@Marcelus:
Einer schreibt:
Mir stell sich aber die Frage ob Gott sich auch an diese Dogmen hält. Was wäre wenn nicht, oder schlimmer noch Gott nicht Katholisch ist.
Ich bin sogar zutiefst davon überzeugt, dass Gott nicht katholisch ist. :-# Und Sie?
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#13   sportgayfan   19:24:24 | Freitag, 1. August 2008
@Marcelus
Das ist ein unfehlbares Dogma, das jeder Katholik glaubt.
Mir stell sich aber die Frage ob Gott sich auch an diese Dogmen hält.
Was wäre wenn nicht,oder schlimmer noch Gott nicht Katholisch ist.
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#12   Marcelus   19:18:04 | Freitag, 1. August 2008
Der Papst ist von Amts wegen als Einzelperson unfehlbar,
dank der Gnade Gottes,
und zwar in allen Glaubensdingen, die auch die Sittenlehre miteinschließen.
Das ist ein unfehlbares Dogma, das jeder Katholik glaubt.
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#11   Peter-Pan   15:28:37 | Freitag, 1. August 2008
Ein erbärmlicher Geistlicher
Deutschland. Der Bamberger Domkapitular, der jahrelang mehrere Internatsschüler mißbraucht haben soll, kann sich offenbar an nichts erinnern. Das erklärte eine Sprecherin des Erzbistums Bamberg: „Er hat nach wie vor keine Erinnerung.“ Angesichts der Streßsituation sei das nicht ungewöhnlich – erklärte die Sprecherin. Der Priester bestreite die Vorwürfe nicht, gebe sie aber auch nicht zu.
Tja, man soll ja niemanden vorverurteilen, aber wenn jemand, der mit einem solchen Vorwurf konfrontiert wird, antwortert, er könne sich nicht mehr so genau errinnern, ob er nun Kinder missbraucht hat oder nicht…
Erbärmlich, wirklich.
Und dann auch noch zu argumentieren, dass dieser Gedächtnisverlust stressbedingt sei – hat diese Sprecherin das ernsthaft vorgetragen, ohne rot zu werden. Als ginge es hier um Belanglosigkeiten, die einem ja mal entfallen könnten.
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#10   No Comment   14:32:04 | Freitag, 1. August 2008
Kardinal Stafford
hat im O.R.(ital.) vom 25. Juli zu 68 berichtet; sehr lesenwert für alle Menschen guten Willens.
O:)
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#9   matt2 †   13:49:32 | Freitag, 1. August 2008
Marcelus’ heile katholische Traumwelt…
wo der Papst nur mit der Eisenfaust seiner göttlichen Inspiration auf den Tisch hämmern muss. Den Rest macht dann der hl. Geist von selber. Bei Unstimmigkeiten hilft ein Anruf beim Marcelus-Automat. Der ist allerdings ungefähr so nützlich, wie eine Tonbanddurchsage.
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#8   Marcelus   12:04:49 | Freitag, 1. August 2008
@wiener: Paul VI. ist nicht mehr Papst,
schon seit fast genau 30 Jahren nicht mehr.
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#6   wiener   10:40:47 | Freitag, 1. August 2008
amüsant …
marcelus erklärt dem papst, wie man die kirche zu leiten hat:
Den Begleitbrief an den Weltepiskopat hätte sich Paul VI. insofern sparen können …
das entbehrt nicht einer gewissen ironie …
^-^
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#5   HBR   10:35:27 | Freitag, 1. August 2008
@Marcelsus
Ja, das Recht auf ein ordentliches Verfahren hat jeder. Allerdings hat die Kirche in der Vergangenheit bei vergleichbaren Fällen versucht, den Mantel des Schweigens über die Affäre zu legen. Das kann es nicht sein, weil sich die Kirche damit selber schadet.
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#4   Marcelus   10:18:04 | Freitag, 1. August 2008
@HBR: Der Beschuldigte hat sicherlich das Recht auf
ein ordentliches Strafverfahren.
Ja ja, das ist die übliche Reaktion von ertappten Straftätern.
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#3   HBR   10:14:08 | Freitag, 1. August 2008
Keine Erinnerrung
Deutschland. Der Bamberger Domkapitular, der jahrelang mehrere Internatsschüler mißbraucht haben soll, kann sich offenbar an nichts erinnern. Das erklärte eine Sprecherin des Erzbistums Bamberg: „Er hat nach wie vor keine Erinnerung.“ Angesichts der Streßsituation sei das nicht ungewöhnlich – erklärte die Sprecherin. Der Priester bestreite die Vorwürfe nicht, gebe sie aber auch nicht zu.
Ja ja, das ist die übliche Reaktion von ertappten Straftätern. Jetzt ist es wichtig, dass dieser Fall so schnell wie möglich verhandelt wird. Der Priester sollte laiisiert werden, damit er nach einer Bestrafung nie wieder im Kirchendienst auf Kinder losgelassen werden kann
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#2   Marcelus   09:41:27 | Freitag, 1. August 2008
Den Begleitbrief an den Weltepiskopat hätte sich Paul VI. insofern sparen können,
nachdem die heilige und göttliche Kirche Christi und St. Petri für den jederzeit möglichen Fall von abweichenden Lehrmeinungen über die Lehre Christi bekanntlich von Christus selbst die Unfehlbarkeit verliehen bekommen hat,
und die unfehlbaren Lehrentscheidungen kann der Papst bei Zweifelsfällen über die rechte katholische Lehre bekanntlich jederzeit treffen,
weil die Pforten der Hölle die Kirche niemals überwältigen werden (siehe Mt 16,18),
und zwar weil die kirchliche Amtslehrunfehlbarkeit dem hl. Petrus, dem Felsen, verliehen ist.
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#1   Sozialkatholisch   09:21:53 | Freitag, 1. August 2008
Wolfgang Buchmeier, vor dem evangelischen Nachrichtendienst ‘epd’.
epd, das ist doch der Entenhausener Pressedienst, oder?
:-D :-D :-D
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