Der Leidensdruck war so groß, daß gleich siebzig Gläubige vor dem Haus des Bischofs demonstrierten: Die Vorwürfe sind schwerwiegend.
Ausschnitt aus der ‘Bildzeitung’.
(kreuz.net) Rund siebzig Mitglieder der Heilig-Geist-Pfarrei in Dinslaken wollen ihren Pfarrer loswerden.
Das berichtete die deutsche Bild-Zeitung.
Dinslaken ist eine Industriestadt mit 70.000 Einwohner. Sie
gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf und ist kirchlich dem Bistum Münster angeschlossen.
Um ihrem
Verlangen Nachdruck zu verleihen, protestierten die Gläubigen am Freitag auf dem Domplatz in Münster.
Vor der Bild-Zeitung erklärte ein Demonstrant, daß der Pfarrer die Gemeinde spalte: „Seine Gläubigen
sind ihm egal“. Das zeige auch der sehr schlechte Gottesdienstbesuch.
Der Priester schare nur Menschen
um sich, von denen er denke, daß sie ihm nützen könnten.
Angeblich verwendet der Geistliche sogar
Details aus Privatgesprächen, um Gläubige loszuwerden, die ihm nicht paßten.
Sogar Ehen und Freundschaften
sollen auf diese Weise unter seinem Zutun zerbrochen sein.
Wer dem Pfarrer in den Gremien widerspreche,
werde eliminiert.
Problematisch ist offenbar auch der Lebenswandel des Geistlichen. Die ‘Bild’-Zeitung
zitiert einen Demonstranten:
„Es kann doch nicht sein, daß er einen Freund hat und sie Hand in Hand
spazieren gehen. Der Zölibat gilt doch für jeden.“
Man wolle einen anderen Pfarrer – erklärt der Demonstrant:
„Besser keinen als den. Dann gehen wir lieber woanders in den Gottesdienst.“
Probleme gibt es in der
Gemeinde offensichtlich schon seit längerem. In dieser Sache gab es Gespräche und Briefwechsel mit der
Bistumsleitung in Münster.
Doch die Fronten verhärten sich immer mehr.
Gestern nahm Prälat Norbert
Kleyboldt (64) Stellung zu den Protesten und versprach eine Lösung.
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Jeremy Dr. Regine Leserbrief vom 20.09.2008 in der NRZ Dinslaken von Heinrich Höffner, Vater eines Priesters:
Kein Frieden mit Pastor Liebens Nun haben wir es also schriftlich: Peter Liebens darf bleiben! Unterschrift
der Bistumsleitung, „Basta“. Mit 700 zu 70 Stimmen Antrag auf Versetzung abgelehnt. An der Art und Weise
des Zustandekommens der „Pro Liebens“ Stimmen kein Interesse. Kein Wort vom Ausliegen der Pettionslisten
in einer Apotheke, ganz abgesehen von Leuten des Krankenhaus-Besuchsdienstes, deren Geschmacklosigkeit
wohl nicht mehr zu überbieten ist, selbst am Krankenbett um stimmen zu werben. Dies ist nur ein Bruchteil
von verwerflichen Aktivitäten der „Pro-Liebens-Fraktion“ ohne Kenntnis der tatsächlichen Sachlage. Eine
Unterschrift ist ja schnell gegeben! Was zählen da schon 70 Stimmen von Leuten, die sich aus echter Sorge
um die Kirche in Hiesfeld mit dem Bus zum Protest bei der Bistumsleitung auf den Weg nach Münster gemacht
haben. Es wäre interessant, wie viele Personen, die ihre Unterschrift gegeben haben, auch prozentual
persönlich dazu bereit gewesen wären. Fakt ist doch, dass die Akte Liebens in Münster zu ziemlicher
Größe angewachsen ist und alle Versuche, auch ranghoher Kirchenvertreter, kläglich gescheitert sind.
Ist man in Münster so blauäugig, diese im Ursprung schon mehr als zehnjährigen Querelen mit einem DIN-A-4-Bogen
plus Unterschrift und der Aufforderung zum gemeinsamen Gebet noc Herr zu werden? Aus eigener Erfahrung
kann ich diese Frage nur mit einem klaren
NRZ15.9.08 Peter Liebens bleibt Pfarrer der Pfarrgemeinde Heilig Geist in Hiesfeld. Dies erfuhren die
Kirchgänger am Wochenende. Das Bistum Münster hatte dazu eine Pressemitteilung herausgegeben, die Kopien
des Schreibens mit dem Briefkopf des Diözesanadministrators Weihbischof Dr. Franz-Josef Overbeck wurden
im Anschluss an die Messen verteilt. Demnach sind die Forderungen der Liebens-Gegner nach einem Amtsenthebungsverfahren
vom Tisch. Nach deren Demonstration vor dem bischöflichen Generalvikariat in Münster am 1. August sammelten
Gemeindemitglieder Unterschriften für den Verbleib ihres Pastors. Zirka 700 Liebens-Befürworter trugen
sich in die Listen ein, die am 9. September Prälat Norbert Kleybolt, dem ständigen Vertreter des Diözesanadministrators,
übereicht wurden. Bereits zuvor hatte Weihbischof Overbeck ein ausführliches Gespräch mit Pastor Liebens
geführt. Letzten Mittwoch kam es nun zum Gespräch zwischen Overbeck, Kleybolt, Liebens und fünf Vertretern
aus der Pfarrei, in dem Gegner wie Befürworter ihre Standpunkte erneut darlegten…Am Ende des Gespräches,
habe der Diözesanadministrator folgende Entscheidung getroffen: „Aufgrund der unentschiedenen Situation
wird er der Bitte der einen Seite nicht stattgeben. Ein Pfarrenthebungsverfahren für Herrn Pfarrer Peter
Liebens wird nicht auf den Weg gebracht werden. Er ermahnte vielmehr alle Seiten, Wege der Versöhnung
zu gehen. Darum sei es zum jetzigen Zeitpunkt angeraten, die langwierigen Streitigkeiten nicht weiter
durch Diskussionen etc. anzuheizen“, so der Wortlaut in der Pressemitteilung…
#123 confessio 07:43:28 | Donnerstag, 14. August 2008
Fragen nach Recht, Billigkeit und Nächstenliebe … … einmal beiseite: Ich frage mich, was den Pfarrer
aushalten läßt. Jeder vernünftige Mensch würde hier wohl kein gedeihliches Leben und Arbeiten mehr
annehmen und – ungeachtet der Beurteilung und Aufarbeitung – doch einfach sagen: Es geht nicht mehr, ich
beginne in einer neuen Gemeinde, wir beginnen mit einem neuen Pfarrer. Welche Ratgeber favorisieren denn
einen Pyrrhus-Sieg? Natürlich kann und darf man sich nicht einfach trennen, wenn es Schwierigkeiten gibt:
In welchem Chaos endete dann die Diözese (analog zu unserer Gesellschaft angesichts der Scheidungsrate)?!
Aber wo es keinen Weg mehr gibt, sondern nur noch Zerstörung, muß neu begonnen werden.
rumpelstilz und confessio sie scheinen sich ja gut in Münster auszukennen.Die demonstrierenden Gläubigen
haben kein Problem mit der Fusion, die liegt schon 7 Jahre zurück. Auch die Neigungen des Pfarrers Liebens
sind nicht wirklich ein Problem in unserer Gemeinde. Seine permanente Streitsucht -übrigens von vielen
unterschiedlichen Opfern belegt- steht im krassen Widerspruch zu seinen hervorragenden Predigten. Wer
die Hand zum Friedensgruß reicht und anschließend nach Ablegung des extravaganten Messgewandes genau
das Gegenteil praktiziert, hat seine Glaubwürdigkeit verloren. Wer über 1 1/2 Jahre Gesprächen mit
dem Ziel, Einvernehmen zu erzielen aus dem Wege geht, brüstet sich dann noch gegenüber den Medien, dass
die andern nicht dialogfähig seien. Nicht die Fusion ist das Problem, sondern der Pfarrer und seine Leitungsgremien
verbarrikadieren ich hinter ihrer Mauer des Rechtshabens um jeden Preis, statt erste Schritte zur Versöhnung
zu gehen. Ist es für Sie nicht auch merkwürdig, dass sich alle bestürtzt zeigen, dass Katholiken auch
mal demonstieren. Nur ihre begründeten Hilferufe will niemand hören, weil sie zu offensichtlich sind.
Bevor man dieWahrheit erfragt, macht man sich über diese Gläubigen lustig, steckt sie in die Schublade
mit Kriminellen, nur um sich in der Sache nicht mehr mit Ihnen auseinandesetzen zu müssen. Da werden
Unterschiftenlisten bei einem Apotheker und auf dem Wochenmarkt ausgelegt, die für diesen Pfarrer werben
sollen – seine Dienstpflichtverletzungen aber sind tabu!
#121 rumpelstilz 21:54:01 | Mittwoch, 13. August 2008
stimme ich voll und ganz zu der pastor ist angreifbar geworden, aber egal ob er homosexuell ist oder nicht
das ist der bereich wo man ihn am meisten verletzen kann der domplatz kann sich besser verschanzen die
seilschaften sind sicherer und undurchsichtiger. nochmal, mir ist das eigentlich egal welche sexuelle
neigung jemand hat aber die verlogenheit und der druck der daduch entsteht der ist grausam
#120 confessio 21:50:31 | Mittwoch, 13. August 2008
Auf der einen Seite … … das Gemeinde-(fusions)-problem, auf der anderen Seite die Probleme des Pastors –
und drüber ähnliche Probleme am Münsterer Domplatz. In diesem Problemknoten katalysiert eins das andere,
eins lebt vom anderen, eins versteckt sich hinter dem anderen.
#119 rumpelstilz 21:38:19 | Mittwoch, 13. August 2008
herr baßi ich will hier niemandem zu nahe treten aber tue es vermutlich doch. das ist ein problem des
bistums, das bistum essen hat das besser gelöst, da werden solche kirchen wie oberlohberg einfach zugemacht
und fertig und die entscheidung übernimmt der bischof bzw der generalvikar. ich glaube sie könen sich
einfach mit der fusion nicht abfinden und dann sucht man nach dreckigen unterhosen. mit verlaub gesagt,
das bild auf der münsterschen seite sieht aus wie ein ausflug vom altenheim. vielleicht sollte man oberlohberg
wieder abtrennen und ihnen einfach keinen pfarrer mehr geben, fertig. und wenn sie jetzt sagen, dann gehen
wir nicht zur kirche. das müssen sie vor dem herrgott verantworten.
#117 confessio 06:03:59 | Mittwoch, 13. August 2008
Eine der entscheidenden Fragen … wäre aber auch, inwieweit das gewaltige sich Stemmen des Pfarrers
gegen Kritik und Protest (mit obrigkeitlicher Unterstützung) die Kompensation einer persönlichen Not
ist. Insofern wären nicht die seelsorglichen Gravamina das eigentliche Problem.
Presseankündigung vor der Demo Seit Jahren hadern Gläubige der Heilig-Geist-Gemeinde in Hiesfeld mit
ihrem Seelsorger, Pfarrer Peter Liebens. Jetzt sind sie es leid. Morgen fahren rund 70 Gemeindemitglieder
mit Bussen nach Münster, um vor dem Generalvikariat gegen die „unhaltbaren Zustände in ihrer Gemeinde
zu protestieren“. Seit der Fusion der beiden Pfarren Heilig Geist und Herz-Jesu zur neuen Heilig-Geist-Gemeinde
sehen sich die Gläubigen aus Oberlohberg auf der Verliererseite. Unzählige Hilferufe haben sie schon
nach Münster gesandt. Haben telefoniert, lange Briefe geschrieben. Sogar Bischof Lettmann persönlich
haben sie um Unterstützung angefleht. Vergeblich. Die Bistumsleitung reagierte nicht. Mit ihrer Protestaktion
hoffen die Männer und Frauen nun, den Verantwortlichen in Münster die Augen zu öffnen… Die Vorwürfe
gegen Pfarrer Liebens wiegen schwer. Der seit knapp zwei Jahren schwelende Streit zwischen dem Förderverein
Herz-Jesu-Oberlohberg und dem Geistlichen und die damit verbundene Weigerung Liebens’, Spendengelder anzunehmen,
ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Protestler werfen dem Seelsorger vor, die Gemeinde zu spalten statt
Brücken zu bauen, große Teile der Gemeinde auszugrenzen, kirchliche Gremien zu instrumentalisieren,
seine Macht zu missbrauchen. Eine Folge dieser in ihren Augen „mangelnden Seelsorge“ sei, dass immer mehr
Christen Taufen, Erstkommunion, Eheschließungen und Seelenämter in anderen Gemeinden feierten.
Geheim-offene Verständigungen in Stil und Akzent – wer durch’s Raster fällt, wird ignoriert oder an
die Stellen geschickt, wo er außen vor bleibt oder an der Front fallen muß (ich habe miterlebt, wie
begabten, durchaus unideologischen, aber entweder tragisch zu naiven oder bewußt nicht einwilligenden
Priestern mit Häme und Unerbittlichkeit klar gemacht wurde: Du gehörst nicht dazu! Ihr Gebrochenwerden
wurde kalt in Kauf genommen und gelassen abgewartet). Intern wird dann schon mal einer zum S.P.D. gekürt
(nota bene: die Grammatik stimmt, es heißt hier nicht „zur“ – die Eingeweihten verstehen). Weiterkommt,
wer sich einpaßt und deckt. Aber es kommt der Tag der Offenbarung, wo das Verborgene ans Licht geholt
wird. Wird dann aber mal einer (aus dem Nachbarbistum zwar, aber aus der ehemaligen Seilschaft) vor den
Kadi gebracht und geächtet, will man offiziell mit ihm nichts mehr zu tun haben, wendet sich ihm höchstens
noch mit pastoraler Empathie zu – ja, um die eigene Neigung zuzudecken oder zu verdrängen, haut man auf
den schwulen Bruder auch schon mal demonstrativ drauf. Aber Gott sieht alles … – Er ist barmherzig und
gerecht.
#114 rumpelstilz 18:34:51 | Montag, 11. August 2008
die eine frage die die kleriker bis nach oben hin bewegt: spieglein spieglein an der wand wer ist der
schönste im ganzen land und dann legen sie ihre bunten insignien an und gehen durch den dom wie ein stolzgeschwellter
pfau und sind stolz darauf wie schön sie sind. ja, die drehen sich im grabe um, das glaub ich auch, über
soviel doppelmoral, und wenn sie deinen homosexuellen priester erwischen wird er eingeschüchtert das
ist das was das system zusammenhält macht und angst und gute verbindungen
Um welche der vielen Fragen … … im Schneewittchen-Märchen geht es hier? Etwa: „Spieglein, Spieglein
…?“ Darüber haben ja schon deutsche Illustrierte(n) berichtet. Die Fakten bzw. Antworten sind eklig.
Clemens August, Euthymia und Anna Katharina drehen sich im Grabe herum.
#112 rumpelstilz 13:29:03 | Montag, 11. August 2008
@ @ die bis in römische Wurzelgründe reichenden Seilschaften wissen, ihre Macht zu gebrauchen na das
reicht ja schon zum weiterdenken. also doch irgendwas mit der berühmten frage aus schneewitchen
Der Bischof in Münster macht auf mich einen sehr überforderten Eindruck. Man weiss ja im Grunde auc…
Der Bischof in Münster macht auf mich einen sehr überforderten Eindruck. Man weiss ja im Grunde auch
vorher nie wer jetzt zur homosexuellen Subkultur dazugehört, die decken sich ja gegenseitig. Was soll
er da gross machen? Er wird von den liberal-modernistischen Kräften im Bistum geschickt in Schach gehalten.
Ich beneide den Mann nicht um sein Amt, der Domplatz in Münster ist eine Schlangengrube. Wie tut er das
denn – ich meine einen überforderten Eindruck machen. Es gibt in Münster zur Zeit keinen Bischof. Da
ist also nichts nicht zu beneiden
#108 Elijahu † 21:20:34 | Sonntag, 10. August 2008
@confessio Rose berichtet über die Situation in den amerikanischen Priesterseminaren, mit homosexuellen
Subkulturen, modernistischen Irrlehrern, psychologischen „Screenings“ mit denen gezielt konservative Priesteramtskandidaten
ausgefiltert werden sollen, liberale Berufungsteams in den Diözesen, deren Agenda es ist das männliche
Priestertum abzuschaffen, alles hervorragend recherchiert und belegt. Das ganze ist Eins-zu-Eins auf die
Situation in den deutschsprachigen Priesterseminaren und Bistümern übertragbar, wie St. Pölten gezeigt
hat und ich aus eigener Erfahrung bezeugen kann. Der Bischof in Münster macht auf mich einen sehr überforderten
Eindruck. Man weiss ja im Grunde auch vorher nie wer jetzt zur homosexuellen Subkultur dazugehört, die
decken sich ja gegenseitig. Was soll er da gross machen? Er wird von den liberal-modernistischen Kräften
im Bistum geschickt in Schach gehalten. Ich beneide den Mann nicht um sein Amt, der Domplatz in Münster
ist eine Schlangengrube. Über die diversen Skandale im Bistum würde ich natürlich gerne plaudern, aber
das geht hier nicht durch die Zensur (hab ich schon mal eher versucht, wird sofort gelöscht). Bleibt
die Hoffnung dass wir nochmal ein reinigendes Gewitter erleben dürfen dass die Kirche in ihrer ganzen
Kraft wiederherstellt.
Das Buch von Michael S. Rose war ja erst dann herausgekommen, als die USA schon längst jahrzehntelang
von unzähligen Klerusmißbrauchsfällen überschwemmt worden waren, und das Anfang des 21. D.E.Z.-Jahrhunderts
auch bundesweit in allen U.S.-Medien ausgebreitet wurde, insbesonders auch die kriminelle Mitschuld des
U.S.-Episkopates – und letztlich auch des bereits jahrelang informierten Papstes Johannes Paul II. in
Rom. Michael S. Roses äußerst genaues und US-landesweit recherchiertes Buch beschreibt dagegen, wie
es im Inneren dieser regulären, nun inzwischen bereits einschlägig bekannten US-Hierarchie und in deren
Ausbildungsstätten aussieht, und da braucht man sich dann ja wirklich nicht mehr wundern. Mittlerweile
ist es auch als Taschenbuch erschienen: www.amazon.de/…967637112/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=book… Erzbischof
Lefebvre ist seinerzeit Gott sei Dank einen eigenen Weg gegangen, ohne die Päpste Paul VI., Johannes
Paul II. und deren Ortsbischöfen.
#106 confessio 21:05:03 | Sonntag, 10. August 2008
Verhältnisse Berichtet Rose eher über die amerikanische Situation? Aber von dort ist der Infekt ja über
Holland zu uns gekommen. Besonders Ekel erregend ist, wenn man(n) in Münster (naja und natürlich genauso
andernorts) mit der kaum kontrollierten Gier höherer Kleriker konfrontiert wird. Will das alles der Bischof
gar nicht wissen?
#105 Elijahu † 20:45:31 | Sonntag, 10. August 2008
Michael S. Rose Das Buch von Rose ist seriös recherchiert und hervorragend dokumentiert und ist in den
USA vor einigen Jahren eingeschlagen wie eine Bombe. Stand monatelang auf der Bestsellerliste der New
York Times. Rose selber schreibt unter anderem für Wall Street Journal, New York Newsday, The American
Conservative, and Catholic World Report. Er selbst bezeichnet sich als konservativen Katholiken der die
Entwicklung seit dem zweiten Vatikanischen Konzil sehr kritisch betrachtet.
#104 confessio 20:29:18 | Sonntag, 10. August 2008
Gott sieht alles Ist das Buch von Rose seriös? Gleich wie: Vieles springt in die Augen und will doch
nicht gesehen sein, wird verdrängt oder nonchalant schöngeredet. Quousque tandem abutere patientia Dei?
Quousque tandem, Domine?
#103 Elijahu † 19:55:12 | Sonntag, 10. August 2008
Von wegen Die Dossiers werden selbst von homosexuellen Priestern angelegt – so zum Beispiel in St. Pölten.
Was sollte da also ans Tageslicht kommen? Eine Krähe beisst der anderen kein Auge aus. Wenn sie sich
über die homosexuellen Cliquen und Subkulturen in den Bistümern und Priestersemianren informieren wollen,
dann lesen Sie mal „Goodbye, Good Men“ von dem katholischen Journalisten Michael S. Rose. Da gehen ihnen
die Augen auf wie schlimm es mittlerweile wirklich ist.
#102 confessio 19:34:17 | Sonntag, 10. August 2008
Man möchte meinen: Wenn sie sich doch wenigstens im Griff hätten und nicht gehen ließen. Aber sie wähnen
sich sehr sicher – unter Prestige-Titel und frommem Ausweis. Doch einmal werden die angelegten Dossiers
öffentlich …
#101 Elijahu † 18:36:15 | Sonntag, 10. August 2008
Homosexuelle Priester im Bistum Münster… …sind leider keine Seltenheit, wie ich selbst erleben musste,
sogar in höchste Positionen gelangen sie und richten dort viel Unheil an. Da habe ich Geschichten erlebt
da würden dem geneigeten Leser noch wochenlang die Ohren schallen wenn er das hört. Aber sowas geht
selbst auf dieser Webseite nicht durch die Zensur. Bin selbst in Münster ansässig und habe über die
Jahre hinweg öfters mit der „Domplatz-Mafia“ dort zu tun gehabt.
#100 confessio 16:45:58 | Sonntag, 10. August 2008
Auch um den Münsterer Dom herum … … werden genügend Spaziergänge organisiert. Viele wissen über
die Dinge Bescheid. Aber die bis in römische Wurzelgründe reichenden Seilschaften wissen, ihre Macht
zu gebrauchen. Jeder, der hier die Wahrheit herauszustellen versuchte, würde gnadenlos fertig gemacht.
rumpelstilz Es ist schon beschämend, wie die Probleme der demonstrierenden Gläubigen aus Dinslaken hier
in diesem Medium auf den Lebenswandel des Pfarrers reduziert wird. Die wesentlichen Vorwürfe wurden vor
dem Generalvikariat in Münster vorgetragen. 1. Spaltung der Gemeinde statt Brücken zu bauen; 2.Willkür
und Machtmissbrauch – Verbot der Kirchennutzung Herz-Jesu Oberlohberg für bestimmte Gruppen;3. Ausgrenzung
großer Teile der Gemeinde; 4.mangende Seelsorge; 5.Unglaubwürdigkeit zwischen Predigt und Handeln;6.Säuberung
der Leitungsgremien; 7. Taufen, Kommunionfeiern, Eheschließungen, Ehejubiläen und Seelenämter werden
in anderen Gemeinden praktiziert;8.Verweigerung der Annahme von Spendengeldern des Fördervereins Herz-Jesu
Kirche Oberlohberg e.V. – Streitsucht, Dialogunfähigkeit, Verbot der Kirchennutzung und des Pfarrheims,
Ehrenamt mit Füßen treten! All dieser Dienstpflichtverletzungen sind belegt. Doch womit beschäftigt
sich dieses Medium – wie auch andere Presseorgane – ? Die besonderen Neigungen dieses Pfarrers! Es wird
immer wieder der Stil der demonstrierenden Gläubigen in den Vordergrund gestellt, damit braucht man sich
nicht mehr mit den Inhalten zu befassen. Der Pfarrer und seine überwiegend weiblichen Jünger flüchten
sich in die Rolle des unschuldig Verfolgten, doch was haben sie in den zurückliegenden Jahren zur Versöhnung
beigetragen? Nichts, im Gegenteil mit den Hinweis auf ihre Mehrheiten verhöhnen Sie weite Teile der Gemeinde.
Arroganz der Macht aber kaum christlich!
#98 rumpelstilz 11:56:08 | Sonntag, 10. August 2008
nicht nur die spaziergänge sondern auch diese elendige doppelmoral, mit der die kleinen druck bekommen
und die oben wegen ihrer seilschaften tun und lassen dürfen was sie wollen. wer sich in diesen klüngel
einfügt kommt groß raus, wer nicht, der muss immer angst haben, das er eins auf den deckel bekommt.
der ganze mist in dinslaken liegt doch an der fusion, für die der pastor den kopf hinhalten muss, und
dann ist jedes mittel recht ihn fertig zu machen egal ob berechtigt oder unberechtigt und er muss sich
dann vor den leuten da oben rechtfertigen die wasser predigen und wein trinken
#96 rumpelstilz 17:44:23 | Freitag, 8. August 2008
Confessio klar, sie haben recht. Dachte nur auch an das buch, das über die thematik handelt, das ist
ja im augenblick ziemlich populär… es ist ein sumpf, da haben sie recht…
Nettes Büchlein? Ernster Vorgang: Confessio fidei : den Glauben bekennen Confessio peccatorum : die Sünden
beichten Confessio laudis : Gott loben . Das alles ist Voraussetzung für eine befreiende Wahrheit, das
alles erfließt aus der befreienden Wahrheit – in Münster, Bamberg, Fulda und anderswo …
#94 rumpelstilz 07:43:41 | Freitag, 8. August 2008
confessio sie haben ihren namen wohl von dem netten büchlein abgleitet, ich aus dem märchen – aber da
sie ja schon mein lied aus dem märchen gesungen haben, könnte ich mit schneewittchen und der wichtigsten
frage dieses märchens antworten – und wer die antwort weiß, der ist doch schon mal einen schritt weiter…
#90 rumpelstilz 22:29:14 | Donnerstag, 7. August 2008
nachdem ich das hier … längere zeit hier mitverfolgt habe: reden sie doch nicht um den heißen brei
rum. das ist doch alles sooo bekannt – und keiner traut sich dran zu gehen, weil die sache zwar nicht
bis zum himmel, aber kurz davor stinkt. schließlich sägt keiner an dem zweig, auf dem er auch mal gern
gesessen hat… bamberg zeigt wenigstens, das man die großen nicht immer laufen lassen kann, auch wenn
mans gerne täte. und wer oben ist, ist mehr schuld daran, dass das alles sehr verlogen ist als die, die
unten sind!
#89 confessio 21:54:36 | Donnerstag, 7. August 2008
Sie werden also … … deren (= Ihre) Namen genauso wenig nennen wie ich meine, denn die wären damit
dann ja auch schon genannt. Interessant wäre höchstens, wenn wir über eine Person einen unterschiedlichen
Informations- oder Urteilsstand besäßen. Die Mühlen Gottes kommen zum Ziel – gleich nach welcher Zeit,
gleich auf welchem Weg!
confessio, Sie haben recht… …ich kenne nicht alle (im engeren Sinn, also gut), aber für 7 kann ich
sagen, daß ich sie mehre oder weniger gut persönlich kenne.
#87 confessio 21:38:47 | Donnerstag, 7. August 2008
Sie kennen also … … alle!?! Seien Sie beruhigt und gewiß: die Wahrheit wird ans Licht kommen – wie
sie, trotz römischer Seilschaft, vor einiger Zeit auch bei einem Priester eines Nachbarbistums ans Licht
gekommen ist, der mit wenigstens 2 Münsterschen Kapitularen in enger Verbindung stand/steht. Sie merken
ja beim Bamberger Fall, daß sich gewisse Dinge nicht deckeln lassen. Aber: Wie schön, daß Sie sich
des/der Guten so sicher wähnen!
#83 confessio 18:57:01 | Donnerstag, 7. August 2008
Das geht zu weit … …, einen Menschen und Priester zu outen. Genügend Informierte jeglicher Couleur
und Stellung wissen Bescheid. Bischof Reinhard hätte, so er gewollt (gedurft?) hätte, noch vor seinem
Abtritt durchgreifen können bzw. müssen.
@ confessio Sie schreiben von „gewissen Domkapitularen“, denen mal auf die Finger geschaut werden müsste.
Können Sie auch Namen nennen? Jedenfalls bezüglich der Domkapitulare des Hohen Doms zu M;ünster, die
ich persönlich kenne, lege ich die Hand ins Feuer.
Diözesanadministrator und Stellvertreter in Münster … … müßten dringend auch auf die Händchen
gewisser Domkapitulare schauen! Viele wissen es, keiner traut sich, es aufzudecken. Die Kleinen werden
gehängt, die Großen läßt man laufen.
Jeremy Ja das ist doch toll, in seinem lange überlegten Pressestatement rückt Pfarrer Peter Liebens
von der Heilig Geist Gemeinde in Dinslaken – Hiesfeld nun in der RP die demonstrierenden Demonstranten
in die Nähe von Kriminellen, die seine Hauswand beschmiert und Autoreifen zerstochen haben. So einfach
ist das von den eigenen Fehlern abzulenken. Ein Vorbild an Nächstenliebe und suchen nach Versöhnung
Gefährlicher Handschlag auf offener Straße Da muss man ja schon Befürchtungen anstellen, dass demonstrierende
und gläubige Demonstranten beobachten, wer man auf der Straße einen Mann mit Handschlag begrüßt. Dann
aber drauf, gefragt und ungefragt…! Wer das misszudeuten versteht, wird immer sein trübes Süppchen
daraus kochen. Das ist ja wohl auch in dem Fall der Fall: Missverständnisse, Verleumdungen, Unterstellungen,
üble Nachrede, sexueller Frust und anderer Kram wie Sexualneid… und noch ein ganzer Rattenschwanz…!
Jeremy Liebe Jeremy, Können Sie sich vorstellen, dass die gläubigen Demonstranten in Münster die Bildzeitung
weder gerufen noch informiert haben. Gleichwohl ist der dort widergegebene Bericht durchaus authentisch
und entspricht weitestgehend der Wahrheit. Ansonsten stehen die Verantwortlichen voll hinter der Aussage
von Prälat Kleybold: Zur Versöhnung gibt es keine Alternative. Warum haben Pfarrer Liebens und sein
ihn tragendes Matriarchat nicht einmal die Gesprächsangebote angenommen? Aber da kann man besser die
Redaktion auffordern, meine Beiträge zu löschen. So wie es immer in Heilig Geist geschieht. Wer nicht
der Meinung von Pfarrer Liebens ist, wird mundtot gemacht oder anderweitig eleminiert. Schöne Christen
!
@ LandorganistII Ob der derzeitige Diözesanadministrator vernünftige, ausreichende Entscheidungen angesichts
der Vakanz des Bischofs fällen kann oder nicht können andere wohl besser beurteilen als Sie oder? Ich
betrachte ihn jedenfalls immer noch als fähig und besonnen.
Mein letztes Wort Verklagen: Klasse, die Kirche mal wieder vorm Amtsgericht. Dass es Ihnen nichts ausmacht,
Kirche so zu präsentieren, haben sie ja mit der Demonstration und dem Kontakt zur Presse bis hin zur
BILDZEITUNG bewiesen. Die war doch bestimmt nicht zufällig am Domplatz. Oder steht da immer ein Bildreporter
rum??? Vielleicht denken da andere anders. Weil – die kirchenfeindliche Presse freut sich doch immer über
so was. Außerdem, da gab es doch mal ein Strafurteil-ob diebetreffende Person in Münster war, weiß
ich abernicht. Generalvikar Kleybold als Vertreter die Diözese zu Ihrer Gruppe: „Das hätte ich nicht
von Ihnen erwarten“; „Ich habe Ihnen zugehört, jetzt hören Sie mir bitte auch mal zu.“, Sinngemäß
sage er: Es kann sein, dass Herr Pfarrer L. nicht die Lösung findet, aber ein anderer Pfarrer wird die
auch nicht finden.“ Später die Demonstranten: Sie haben doch gesagt, dass Pastor L. keine Lösung finden
will. Herr Generalvikar Kleybold: Drehen Sie mir doch nicht das Wort im Mund um.Und als Abschluss: Generalvikar
Kleybold (so auf kirchensite, der website des Bistums Münster): Zur Versöhnung gibt es keine Alternative.
Wenn das Bistum – das Justiziariat – grobe Dienstverletzungen des Pfarrers kennen würde, dann würde
es wohl anders reagieren. Und wenn er so schrecklich wäre, wären die Zeitungen der Stadt Dinslaken heute
nicht voll von Leserbriefen für den Pfarrer. So – ich habe fertig und auch noch was anderes zu tun. Und
der Account und Mißbrauch fremder Namen: Wirklich billig…
Jeremy Jeremy, dass Sie von übler Nachrede oder gar Verleumdungen sprechen, muss schon verwundern. Die
Organisatoren der Demo haben ihre Statements öffentlich vorgetragen und können deshalb verklagt werden,
wenn sie die Unwahrheit gesagt haben. Alle Vorwürfe können belegt werden, zum Teil sogar vom Justiziar
des Bistums Münster. Geißeln Sie ruhig weiter die Form des Protest, sie wollen damit nur von den groben
Dienstpflichtverletzungen des Pfarrers Liebens ablenken
LandorganistII Die Zeitschriften in Dinslaken haben heute beide die Situation wieder im Lokalteil. Anders
als noch am Samstag – da stand die lange angedrohte Demo auf dem Domplatz im Vordergrund – eröffnet heute
eine Zeitschrift mit: Applaus für Peter Liebens. Die Gottesdienste am Wochenende waren sehr gut besucht.
Die Gemeinde stand hinter ihrem Pfarrer. Als dieser – nach der Messe bat, ihn in Gebeten mitzutragen und
ankündigte, er und die Gemeinde – über die ja ebenfalls hergezogen wird (wie z.B. es gäbe keine Jugendarbeit) –
würde sich wehren und er hoffe noch lange der Gemeinde vorzustehen, gab es langanhaltenden Applaus. Ob
man den in der Kirche wirklich haben muss, kann sicher diskutiert werden, aber bei den Denunziationen
und ser beschämenden üblen Nachrede war diese Solidaritätsbezeugung der Gemeinde ihrem Pfarrer gegenüber
wohl mehr als zulässig. Wir beten, dass Ihre Einschätzung zutrifft und die Diözese unter dem Diözesanadministrator
die Gemeinde und den Pfarrer gegen die 70 Demonstranten stützt.
@jeremy Danke für die Klarstellung. Angesichts der Vakanz des bischöflichen Stuhles wird der Administrator
wohl kaum weitreichende Entscheidungen treffen.
Heilig-Geist Bußi Finden Sie es sehr komisch, unter dem etwas abgeänderten Nachnamen eines Kirchenvorstand-
und Pfarrgemeinderatsmitglieds, das sich immer hinter den Pfarrer gestellt hat, als Gegner zu mailen.
An alle: Der Name, unter dem hier ein Liebensgegner schreibt, ist in der Heilig-Geist-Gemeinde bekannt.
Es ist ein KVMitglied. Offensichtlich findet es einer derjenigen, die der Kirche in der Öffentlichkeit
mit dieser Demo geschadet haben, unheimlich komisch, diesen Namen hier zu mißbrauchen. Ich werde das
Kirchenvorstandsmitglied informieren. Aber an alle: Ist das nicht billig. An die Redaktion: Sie sollten
sich überlegen, ob Sie diesen Mißbrauch mitmachen oder Bußi s beiträge löschen. Clarissa Colonia:
Es stimmt nicht oder nicht so. Alles hat seine Geschichte. Und alle kenne ich auch nicht. Mit der Frauenmesse
weiß ich Bescheid. Es ist richtig, das die kfd-frauen in Herz Jesu nicht an der Heiligen Messe der kfd-Heilig
Geist und „Frauen mit Frauen“ mitfeiern, sondern unbedingt ihre eigene haben wollen. Und die haben sie
eben nicht bekommen. Weil die Heilige Messe nicht mißbraucht werden sollte, als Mittel der Gemeindespaltung.
Es stimmt nicht, dass er Händchenhaltend durch die Gegend läuft. Meinen Sie im Ernst, dass die Diözese,
die seit Jahren mit Briefen dieser Gruppe beschäftigt ist, das dulden würde, wenn was dran wäre.
… und wer hat das gesehen …? „Problematisch ist offenbar auch der Lebenswandel des Geistlichen. Die
‘Bild’-Zeitung zitiert einen Demonstranten: „Es kann doch nicht sein, daß er einen Freund hat und sie
Hand in Hand spazieren gehen. Der Zölibat gilt doch für jeden.“ (Zitat)
An alle Liebens-Fans Schon 1997 berichtete die NRZ in Dinslaken vom Streit P. Liebens mit dem Kirchenchor
der KAB u.a., 2004 lag er offenen Streit mit der St. Jakobus Gemeinde, 2006 löste sich der Förderkreis
der Herz-Jesu Kirche Oberlohberg wegen unüberbrückbaren Diskrepanzen mit dem Pfarrer auf. Dem neu gegründete
Förderverein Herz-Jesu Kirche Oberlohberg e.V. verweigert er jegliches Gespräch und nun verbietet er
der kfd Herz-Jesu Oberlohberg die Nutzung von Kirche und Pfarrheim. Er lehnt es sogar ab, mit dem kfd-Frauen
den Gottesdienst zu feiern. – Bei seinen Entscheidungen versteckt er sich hinter Leitungsgremien, einem
Matriachat, dass alle Demütigung von Teilen der Gemeinde deckt, weil vorher systematisch auf Linie gebracht.
Dass diese Demonstranten sich nur schweren Herzens zu dieser Maßnahme haben aufraffen konnten, lag zu
Teil daran, dass sie auf die Bistumsleitung in Münster vertrauten und Hilfe erhofften. Dort sind seit
Jahren alle diese Misstände bekannt. Wann wird diese Hilfe denn nun kommen?
Wahrheit Pünktchen sagt: Tatsache ist auch, daß es immer wieder Versuche gibt, zu Unrecht Angeschuldigte
mit der Androhung von übler Nachrede und Verleumdung zu erpressen! Zitat aus einem anderen Themenbereich.
Passt aber hier genau hin.
dAS rIALO Sind Sie schon mal Schlitten gefahren. Dann haben Sie davon wohl die schiefe Schnauze… Mit
einer Beauty-Op lässt sich das auch nicht mehr gerade richten…
Knalleph bleibt Knalleph Da helfen keine Pillen! Komm beklopter Knalleph, bring mal wieder deinen Dummbatzspruch,
ich höre die dunklen Geister in dir so gerne quieken!
Werden die Spaziergänge ein Ende nehmen? könnten sich die Kritiker der Demonstranten auch vorstellen,
dass diese damit einen Hilferuf als letztes Mittel vorgetragen haben. Dass die besonderen Neigungen von
Pfarrer Liebens derart in den Vordergrund gestellt werden, dürfte nicht im Interesse der Hilfesuchenden
gestanden haben. Es handelt sich hierbei auch nicht um ein Fusionsproblem, sondern allein die Selbstverliebtheit
wenn nicht gar die Selbstherrlichkeit dieses Pfarrers und seines ihn stützenden Matriacharts hat zu dieser
Form der Auseinandersetzung mit Nicht demütigen geführt.Ein Pfarrer, der nur noch 2 % seiner Gemeinde
für den Kirchgang bewegen kann – alle anderen gehen in die umliegenden Gemeinden- ganze 1. Kommunion-Gruppen
suchen andere Pfarreien auf. Wenn sich dann 70 Gläubige -keine Eiferer- aufmachen, dann soll das unchristlich
sein? Es ist deshalb inständig zu hoffen, dass hier die Bistumsleitung eingreift.
Ich kenne diese Gemeinde – alles Unfug Ich kenne diese Gemeinde und ihren Pfarrer und was da gegenüber
der Bild (welch ein Niveau) ist völliger Unfug. Die fusionierte Gemeinde hat über 7700 Angehörige.
Davon sind 70 aus der ehedem kleineren Gemeinde – nachdem sie seid Jahren damit drohen – jetzt nach Münster
gefahren. Ich glaube nicht, dass da einer drunter war, der jünger als 60 Jahre – ich weiß, dass viele
älter als 70 Jahre waren. Wenn ein Pfarrer seiner Verantwortung nachkommt und nicht jeden tun lässt,
was er will, dann kann es Ärger geben mit Leuten, die die Autorität des Pfarrers nicht anerkennen. Und
wenn man jemanden los sein will, ist es doch so einfach ein Gerücht – Händchenhaltend durch die Straße
-in die Welt zu setzen.
Aleph at his very best: Viel besser ist doch ein Pfarrer ohne Zölibatsverpflichtung, der es trotzdem
wenigstens ab und zu versucht, zölibatär zu leben, auch wenn es nicht immer klappt…! Genau, „ab und
zu zölibatär“, das ist die Lösung! Am besten Montags von 6 bis 7 Uhr – das sollte doch jeder schaffen
…
Libertas Ecclesiae Der Priester soll zwar allen alles sein. Aber das Postulat scheutert in der Regel an
der menschlichen Eindimensionalität, die auch einem Priester eigen sein kann. So kann sich die selektive
Pastoralbestens entfalten… :)3 :)3 :)3
Selektive Pastoral Der Priester schare nur Menschen um sich, von denen er denke, daß sie ihm nützen
könnten. Das ist eine weit verbreitete Praxis im klerikalen Extablishment – leider Der Priester fungiert
als Guru für einzelne Lieblinge, die ihn anhimmeln, vernachlässigt jedoch die Pfarrei als Ganzes.
Solange der Ortspfarrer rechtgläubig katholisch ist und die Sakramente in der rechten römischen Ordnung
zelebriert, sollte es dem Laienvolk auch egal sein, welche Person der Ortspfarrer ist, nachdem Zentrum
der Religion allein Christus, und nicht der Kleriker, ist. Dasselbe gilt für die völlig freie Auswahl
des Ortsbischofes durch den Heiligen Vater, der auch sonst auf jeder Hierarchieebene beliebig frei Ernennungen
beanspruchen darf (siehe die Dogmen des I. Vaticanums über die päpstliche Universaljurisdiktion). Leider
ist der rechte katholische Glaube und die rechte Sakramentenzelebration seit den Pastoralkonziliarismusrevolutionen
schon längst nicht mehr bei jedem Ortspfarrer und Ortsbischof gegeben, und nicht einmal mehr in vielen
Dingen beim Römischen Bischofsstuhl selbst. Aber das ist man ja noch aus der Vortridentinumszeit gewöhnt,
deren Chaos wir dem Geiste nach seit dem katastrofalen Pastoralkonzil (Vaticanum II, 2715-2718 a.u.c.
[1962-1965 D.E.Z.]) in Europa und in der volkseuropäischen Welt wieder so vorfinden. Ein rechter katholischer
Christ ist deshalb ohnehin normalerweise genötigt, die Notstandspfarreien und -kapellen der FSSPX aufzusuchen –
die in der Theorie sehr schöne päpstliche Universaljurisdiktion hin oder her.
Hach ja Hach ja, kreuz.net at his best! Mal wieder eifrig Gerüchte streuen, Halbwahrheiten verbreiten
und die BILD-Zeitung als Quelle nehmen. Und wenn dann mal in der Öffentlichkeit jemand etwas gegen die
Piussekte sagt oder auf sexuellen Mißbrauch durch Geistliche hinweist, dann ist es natürlich böse Rufschädigung
der bösen, bösen Linken und Freimaurer… Manchmal beneide ich die Redaktion um ihr einfaches Weltbild…
#49 Florian Geyer 21:03:15 | Sonntag, 3. August 2008
HBR-- Wenn ein Priester das nicht leisten kann, haben Laien durchaus das Recht, Abhilfe zu verlangen.
Wenn Sie sagen: Wenn ein Prester gegen die katholische Lehre agiert hat man das Recht Abhilfe zu verlangen
haben Sie recht. Aber nie mit öffentlichen Diffamierungen Keineswegs ist es so dass sich ein Priester
demokratisch an die pfarrliche Mehrheitsgesinnug halten muss. Im Gegenteil: Ei Priester muss sehr oft
dagegen handeln. Nach ihrer Maxime wäre der hl Pfarrer von Ars bereits abgesetztworden bevor er sein
segensreiches Wirken überhaupt beginnen konnte.
@F. Geyer: Sie haben völlig recht Demonstrationen, insbesonders für innerkirchliche Anliegen, haben
im hierarchischen Kirchenvolk nichts verloren. Wenn sich ein Pfarrer als Sodomit öffentlich gemacht hätte,
dann hätte der Bischof aber auch zu handeln. Demonstrationen und demokratische Revolutionen sind jedenfalls
innerkirchlich des Teufels.
@Florian Geyer: Warum? Was ist ein Priester anderes als ein Mensch? Ein Laie ist nicht besser oder schlechter
als ein Priester. Der Priester hat zwar einige Privilegien durch seine Weihe, aber das verpflichtet ihn
auch zu einem entsprechenden Lebenswandel. Wenn ein Priester das nicht leisten kann, haben Laien durchaus
das Recht, Abhilfe zu verlangen.
#46 Florian Geyer 20:56:46 | Sonntag, 3. August 2008
anti Priestermobbing und Laientyrannei Auch wenn dieser Herr Pfarrer absolut konträr meiner theologischen
Vorstellung agiert ist es nicht möglch mit dem linkskatholischen Agitationsmittel Mobbing gegen einen
Geweihten vorzugehen. Auch wenn er ein schlechter Hirte des Weinberges ist wandelt er gültig das Brot
auch wenn es ihm selbst nicht bewusst ist. Man geht geschlossen jenseits der Öffentlichkeit zum Bischof
und verlangt Ablöse. Öffentlich anprangernde Diffamierungskampagnen die an boschewistische Methoden
erinnern sind da absolut tabu !
#45 KarlBorromäus 20:52:47 | Sonntag, 3. August 2008
Richte nicht sonst wirst du gerichtet Ich schaue öfters in diesem Forum vorbei und bin überrascht über
die Umgangsformen, die hier herrschen. Dieser arme Priester ist auf dem falschen Weg, keine Frage. Die
großen Gnaden, die ein Priester bei seiner Weihe erhält kann vom Menschenverstand gar nicht erfasst
werden. Das große Wunder, eine Oblate in den Leib Christi zu verwandeln, in Gott zu verwandeln, kann
nicht vom Verstande erörtert werden. Wir alle werden vom Teufel versucht, tagtäglich müssen wir dagegen
ankämpfen und müssen immer wieder unsere Schwäche erkennen und reumütig unseren Herrn um Vergebung
bitten. Trotz der überreichlichen Gnaden die der Priester erhält, bleibt er immer noch ein Mensch mit
seinen Fehlern und seinen Sünden. Und gerade die Priester werden im Besonderen vom Teufel versucht. Auch
sollte man menschlich an diese Sache herangehen und bedenken, dass dieser Mann bestimmt einen starken
Glauben an Jesus Christus und seine heilige Kirche hatte, sonst wäre er kaum Priester geworden. Ein Mensch
braucht andere Menschen, die ihnen den rechten WEg zeigen, auch Priester. Vor noch gar nicht allzulanger
Zeit wurden die Priester aufgrund ihrer Berufung geehrt und respektiert, und die Menschen haben ihm das
auch gezeigt. Diese Hochachtung vor dem Priester hat ihm die neben dem Glauben und den Gnaden seiner Weihe
zusätzliche Kraft gegeben. Man sollte für den Mann beten, dass der allmächtige Gott ihn wieder auf
den rechten Weg führt, anstatt über ihn zu urteilen.
@ st. georg Interessant, es geht also schlichtweg um Differenzen bzgl. einer geplanten Gemeindefusion –
aber die kreuz.netten wissen ! natürlich, daß das Problem der „sodomistische Pfarrer“ ist, wirklich
interessant. Samurai
Geschwätz wie bei uns aufm Dorf meint Schwester Hedwig zu diesem Artikel. Bewiesen wird nix, behauptet
wird viel, gegiftelt wird ausreichend. Ich bin recht froh, dass ich damals a. keine potentieller Priester
b. keine Pfarrhaushälterin wurde. allerseits einen schönen Sonntagnachmittag.
typisch zufällig kenne ich die situation vor ort ein wenig… da geht es nicht um angeblich händchen
haltende priester, sondern um eine nicht geglückte fusion zweier kirchengemeinden, wobei es auch noch
zwei sozial höchst unterschiedliche stadtteile von dinslaken betrifft ( hiesfeld und oberlohberg). wie
sagte der administrator des bistums so schön : hier wird auch kaum ein neuer pastor brücken bauen können…
aber hetz.net interessiert sich natürlich nur für die latrinengerüchte einiger weniger gemeindemitglieder!
Wie hier über den Priester hergezogen wird… …ist interessant, wenn man bedenkt, wie wenige von den
Lästerern die genauen Hintergründe jenseits des Bild“journalismus“ kennen dürften -typisch kreuz.net,
untypisch für katholische Christen. Ich bin beschämt! Samurai
Wie viele wollen ihn nicht loswerden? 70 Katholiken wollen den Pfarrer loswerden. Wieviele wollen ihn
nicht loswerden? Wenn die Pfarrei z.B. 5000 Gläubige zählt, dann wollen ihn 4930 nicht loswerden! (Ich
hoffe, kreuz.net startet für den Verbleib des Priesters eine ähnliche Kampagne wie seinerzeit für den
Verbleib der SJM-Patres im Bistum Fulda!)
@Regina1961: Die Kirche braucht Priester, die vor den Einflüsterungen des Bösen Feindes gewappnet sind,
und der spricht gerne durch die Frauen, wie Sie bereits ja wieder beweisen.
Die Schwuchtelei … ist die eine Sache. Aber Pfarrer Peter L. scheint auch sonst ein genuiner Spacken
zu sein. Trägt heimlich Heiligenfiguren aus der Kirche. Weil sie „Leere“ brauche. L., ein Kirchenleerer,
aber nicht nach Art des hlg. Augustinus. Auch hier zeigt sich wieder, daß sexuelle Desorientierung sehr
häufig mit weiteren geistigen Defekten einhergeht.
Mathias Wagener @ Juristentag Durch Ihren Beitrag wird alles etwas juristisch und verfügt nicht mehr
über den charmanten Plauderton, der hier noch vor Ihrem Beitrag geherrscht hat. Hergott, heute ist doch
Sonntag und kein Juristentag .
Das geschieht dann Gott sei Dank nicht im Auftrag der Kirche Der allbarmherzige Gott wird versuchen, auch
diese arme Seele zu retten, die ein Mensch ja auch nach dem großartigen Wunder der hl. Priesterweihe
bleibt. Wenn er aber Lust hat, zu zelebrieren, wird er sich über das Verbot hinwegsetzen und keine Instanz
der ganzen Welt wird ihn bezichtigen können, ungültig zelebriert zu haben…
Priester Wer seine Aufgaben als Priester nicht erfüllt, hat die dafür im Kanonischen Recht gegebenen
Konsequenzen zu vergegenwärtigen. Die Bischöfe sind gehalten, den Schaden sofort von dem Kirchenvolk
abzuwenden und nicht zuzuwarten.
Marcelus Wenn er aber Lust hat, zu zelebrieren, wird er sich über das Verbot hinwegsetzen und keine Instanz
der ganzen Welt wird ihn bezichtigen können, ungültig zelebriert zu haben…
Marcelus Vielleicht ist der Priester erst als Priester zum „reißenden Wolf“ geworden und war vorher ein
sanftes Lamm…? Aber die Priesterweihe kann ihm im Habitus des Wolfs nicht aberkannt werden. Das haben
Sie doch selbst bestätigt.
Lieber Marcelus Ein Priester lebt mit seiner Gemeinde Es berührt mich schmerzlich, wenn Sie Dinge, wie
oben, behaupten, die mit der Wirklichkeit in diesem unserem Leben nicht mehr übereinstimmen. Vor 100,
50, 40, 30, 20 Jahren etwa lebte und litt ein Preister ein Leben lang in seiner Gemeinde, wenn er das
denn wollte. Sie sollten aber wissen, dass das längst nicht mehr so ist. Ein Priester ist in der Gegenwart
in erster Linie Liturgievollzugsperson, die mehrere Gottesdienste an verschiedenen Orten für unterschiedliche
Gemeinden zu zelebrieren hat. Welche dieser unterschiedlichen Gemeinden einer Pfarreiengemeinschaft ist
nun „seine“ Gemeinde? Das ist genau die Frage, die Jesus im Gleichnis mit der Frau, die sieben Männer
hatte, stellt. Mit wem war sie nun wirklich verheiratet? Bringen Sie bessere Beispiele für Ihre Idee.
Das obige ist von den Realitäten längst überholt.