Wie sich ein Anbeter von Johannes Paul II. um die Tatsache herumwindet, daß der Papst an der von den Neokonservativen gehaßten Alten Messe Gefallen findet.
Freitag, 8. August 2008 18:41
ecclesiasticus: neo-antik?
Jetzt machen sogar schon die Konservativen die modernistische Sprachverhunzung mit: Alles, was man nicht
mag, wird als „konservativ“ gebrandmarkt, weil das ja schlecht sein müsse, hier eben als „neo-konservativ“.
Was für ein Unsinn!
Was den Lettner betrifft, so war seine Abschaffung eine durchaus gute Entscheidung des Konzils von Trient. (Wenn jemand nicht sehen will, was auf dem Altar passiert, kann er sich ja umdrehen oder die Augen schließen!)
Was den Lettner betrifft, so war seine Abschaffung eine durchaus gute Entscheidung des Konzils von Trient. (Wenn jemand nicht sehen will, was auf dem Altar passiert, kann er sich ja umdrehen oder die Augen schließen!)
Dienstag, 5. August 2008 11:35
Aleph: A propos Lettner
Wenn man überlegt, dass Kirchen mit einem Lettner, leider gibt es ja nur noch ganz wenige, geradezu Wallfahrtstätten
geworden sind, um diese liturgische Trennmauer zu bewundern. Dabei fällt mir der großartige Lettner
im Breisacher Münster ein.
Dabei kann ich mir gut vorstellen, dass ein solches Bauwerk, mit dem das gewöhnliche Volk von der priesterlichen Gemeinde optisch und akustisch getrennt wird, etwas heilbringendes haben muss.
Deshalb wäre zu überlegen, den guten alten Lettner allenthalben wieder einzuführen, wo es die architektonischen Gegebenheiten zu lassen.
Und wenn sie es nicht zu lassen, kann man doch einen Architektenwettbewerb ausschreiben, für einen Kirchbau im 21. Jahrhundert behutsam ein Lettnerbauwerk einzufügen. Kosten und Mühen sollten nicht gescheut werden. So wie das im Mittelalter der Brauch war…
Dabei kann ich mir gut vorstellen, dass ein solches Bauwerk, mit dem das gewöhnliche Volk von der priesterlichen Gemeinde optisch und akustisch getrennt wird, etwas heilbringendes haben muss.
Deshalb wäre zu überlegen, den guten alten Lettner allenthalben wieder einzuführen, wo es die architektonischen Gegebenheiten zu lassen.
Und wenn sie es nicht zu lassen, kann man doch einen Architektenwettbewerb ausschreiben, für einen Kirchbau im 21. Jahrhundert behutsam ein Lettnerbauwerk einzufügen. Kosten und Mühen sollten nicht gescheut werden. So wie das im Mittelalter der Brauch war…
Dienstag, 5. August 2008 10:03
maliems: ein technokrat
man nehme etwas Alt und etwas Revolution und schon findet man die Mitte.
Unsinn.
Unsinn.
Montag, 4. August 2008 17:09
HBR: Die Neokonservativen scheinen ja ganz patente Leute zu sein
Jedenfalls besser als Tradis
Montag, 4. August 2008 16:42
No Comment: Wie immer:
Weigel hat’s erfasst. Im Kontrast dazu muss man mutmaßen, dass der rd. 600 Worte umfassende Katechismus von Lefebvre (mit drei Belegstellen, zwei Sätze aus dem Syllabus und einer aus „Pascendi“) ihm von einem Freimaurer in den Block diktiert wurde, um die Kirche zu ärgern. („Spalten“ kann er sie ja nicht… mit dem wenig gesunden Gesabber.)
Montag, 4. August 2008 15:56
Aleph: jürgen
Das würde die ganz große Wende zur alten Liturgie einleiten.
Jetzt hilft nur beten, beten, beten, damit die Lettner in der Kirche bis zum Himmel wachsen können.
Damit endlich Volk und Priesterschaft wirksam voneinander getrennt sind
Jetzt hilft nur beten, beten, beten, damit die Lettner in der Kirche bis zum Himmel wachsen können.
Damit endlich Volk und Priesterschaft wirksam voneinander getrennt sind
Montag, 4. August 2008 15:54
juergen: Lettner
Fehlt jetzt nur noch, daß wieder ein Lettner errichtet wird…
Montag, 4. August 2008 15:32
Alleluia: Danke
Danke für die wunderschönen Fotos einer wunderschönen Liturgie in wunderschönem Rahmen!
Die Fotos wurden übrigens – bezeichnenderweise? – in der anglikanischen Kapelle des Merton Colleges in Oxford aufgenommen.
Die Fotos wurden übrigens – bezeichnenderweise? – in der anglikanischen Kapelle des Merton Colleges in Oxford aufgenommen.
Montag, 4. August 2008 14:09
Aleph: neokonservativ
It’s fun to have Latin-Day…
Montag, 4. August 2008 14:06
Bernd Stromberg: So ein Unsinn!
Natürlich kann man auch den usus ordinarius in „alten“ Gewändern zelebrieren. Es gibt nicht ein Dokument,
in dem das verboten wurde. Im Gegenteil, es ist sehr sinnvoll, symbolisiert es doch die Kontinuität der
Liturgie. Denn dessen muss man sich bewußt sein: Die Liturgie der römischen Kirche beginnt doch nicht
erst 1970! Dies sollte jedem einleuchten, der sich ein wenig mit Liturgie und ihrer Geschichte beschäftigt
hat. Genauso, wie man gregorianischen Choral im usus ordinarius verwenden kann, gilt dies für Paramente,
vasa sacra etc. Dies bedeutet ja nicht, dass man nichts „Zeitgenössisches“ in der Liturgie verwenden
kann. Es muss halt nur dem Heiligen Geschehen und der Sakralität der Handlung angemessen sein. Und hier
liegt das Problem unserer Zeit, dass man vieles in die Liturgie einführt, was dort nichts zu suchen hat,
wie zB. Discosound etc. Hier muss die Reform der Reform ansetzen, die deutlich macht, dass solche Mißbräuche
nichts mit Sacrosanctum Concilium zu tun haben.
„Hermeneutik der Kontinuität“ anstelle der „Hermeneutik des Bruchs“!!
„Hermeneutik der Kontinuität“ anstelle der „Hermeneutik des Bruchs“!!
Montag, 4. August 2008 13:43
Aleph: catharina
Das ist wie mit altem Wein in neuen Schläuchen. Besser nicht, weil sonst die neuen Schläuche vom alten
Wein verderben.
Nein, neuer Wein in neue Schläuche, alte Messen in uralten Gewändern und neue Messen in neuen Gewändern…
Nein, neuer Wein in neue Schläuche, alte Messen in uralten Gewändern und neue Messen in neuen Gewändern…
Montag, 4. August 2008 13:26
catharina: Alternative
Lieber eine „alte Messe“ in neuen (meinetwegen schmucklosen) Gewändern als die neue Liturgie in alten Gewändern.
Montag, 4. August 2008 13:06
Bernd Stromberg: @Spitzenalben
Spitzenalben gehören nicht zum depositum fidei. Aber natürlich können sie benutzt werden. Warum auch
nicht, denn es gibt kein einziges kirchliches Dokument, das sie verbietet. Als Alternative könnte man
auch Alben mit einer schönen Stickerei verwenden.
Sehr schön sind in jedem Fall die liturgischen Obergewänder auf den Bildern. Es ist in schon was ganz anderes als die „Polyester-Messgewänder“, die in so manchen Pfarrgemeinden verwendet werden. Warum sollte man keine edlen Paramente verwenden? Im übrigen ist doch auch ein Stück gelebte Ökumene. Man schaue sich nur die schönen orthodoxen Gewänder an. Diese unterscheiden sich in ihrer Form natürlich von den römischen, nicht aber in der Sorgfalt ihrer Gestaltung und Auswahl von Stoffen. Spitzenalben kennt die orthodoxe Tradition so nicht. Was nicht heißt, dass diese in der kath. Liturgie nicht verwendet werden dürfen.
Sehr schön sind in jedem Fall die liturgischen Obergewänder auf den Bildern. Es ist in schon was ganz anderes als die „Polyester-Messgewänder“, die in so manchen Pfarrgemeinden verwendet werden. Warum sollte man keine edlen Paramente verwenden? Im übrigen ist doch auch ein Stück gelebte Ökumene. Man schaue sich nur die schönen orthodoxen Gewänder an. Diese unterscheiden sich in ihrer Form natürlich von den römischen, nicht aber in der Sorgfalt ihrer Gestaltung und Auswahl von Stoffen. Spitzenalben kennt die orthodoxe Tradition so nicht. Was nicht heißt, dass diese in der kath. Liturgie nicht verwendet werden dürfen.
Montag, 4. August 2008 12:47
r.ruhrgebietler: Lateinische Tage!
Sie waren, in der Tat, nie weg!
Staub, Muff, subversive Elemente, Filzokratie u.v.a.m. des V-II haben den törichten Versuch unternommen die ewig gültige Messe auszugrätschen! Aber Gott läßt seiner nicht spotten! Vielleicht malen sein Mühlen langsam – aber dafür mit nichtvergleichbarer Qualität SEHR GUT!
Wahrlich: Ein Haus voll Glorie schauet!
Staub, Muff, subversive Elemente, Filzokratie u.v.a.m. des V-II haben den törichten Versuch unternommen die ewig gültige Messe auszugrätschen! Aber Gott läßt seiner nicht spotten! Vielleicht malen sein Mühlen langsam – aber dafür mit nichtvergleichbarer Qualität SEHR GUT!
Wahrlich: Ein Haus voll Glorie schauet!
Montag, 4. August 2008 11:53
Komma: Die Hl. Messe aller Zeiten…
…schon 1973 im Film gewürdigt, interessanter Ausschnitt:
Katholiken (1973)
Schon wenige Jahre nach der „Liturgiereform“ war der unermessliche Schaden zu erkennen – einige hier im Forum sind dagegen auch nach 40 Jahren noch von Blindheit geschlagen.
Katholiken
Großbritannien, 1973
FSKoAB
Drama
80 Min.
Regie: Jack Gold
Darsteller: Trevor Howard, Martin Sheen, Cyril Cusack
Originaltitel: Catholics (1973)
Katholiken (1973)
Schon wenige Jahre nach der „Liturgiereform“ war der unermessliche Schaden zu erkennen – einige hier im Forum sind dagegen auch nach 40 Jahren noch von Blindheit geschlagen.
Katholiken
Großbritannien, 1973
FSKoAB
Drama
80 Min.
Regie: Jack Gold
Darsteller: Trevor Howard, Martin Sheen, Cyril Cusack
Originaltitel: Catholics (1973)
Montag, 4. August 2008 11:41
Sozialkatholisch: Hallo Knalleph
Nun komm schon, so etwas hast du doch auch schon mal besser hingekriegt, gib dir doch mal wieder etwas mehr Mühe!
Montag, 4. August 2008 11:39
Aleph: dAS rIALO
Haben Sie wenigstens schon mal so einen Fummel angehabt?
Montag, 4. August 2008 11:37
Sozialkatholisch: Toller Spruch Knalleph,
H.BRabbel wird stolz auf dich sein!
Montag, 4. August 2008 11:34
Aleph: Herrliche Gardinenalben
Der Anblick der herrlichen, handgehäckelten Gardinenalben. Es ist ein Augenschmaus. Auch wenn die Zelebranten weit ab vom gewöhnlichn Volk hantieren müssen. Allein die Schönheit der Gardinenalben erfordert es, haufenweise alte Messen zu feiern.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





