Im Erzbistum Vaduz gibt es zwei Frauenklöster. Eines steht hinter dem Erzbischof. Eines kämpft gegen ihn. Eines hat die Alte Messe, das andere nicht. Und nur eines hat Nachwuchs.
(kreuz.net, Vaduz) Auch im Fürstentum Liechtenstein kämpfen die Ordensfrauen darum, das Klosterleben
lebendig zu erhalten. Das berichtete die Lokalzeitung ‘Liechtensteiner Vaterland’ kürzlich.
Anlaß für
den Beitrag ist eine Artikelserie in Schweizer Medien über die Schließung eines überalterten Kapuzinerinnenklosters
in der Ostschweizer Ortschaft Appenzell.
In Liechtenstein gibt es zwei einander völlig entgegengesetzte
Frauenorden.
Die Schwestern vom Kostbaren Blut auf dem Schellenberg haben die Alte Messe bewahrt und
unterstützen ihren Oberhirten, Erzbischof Wolfgang Haas, nach Kräften.
Im Heimatort des Erzbischofs,
Schaan, existiert dagegen die ihm feindlich gesinnte Gemeinschaft der Anbeterinnen des Blutes Christi.
Sie organisieren regelmäßig kirchenfeindliche Veranstaltungen und beschimpfen Mons. Haas über die Medien
nach Kräften.
Die altgläubigen Schwestern tragen bodenlange Habits und bedecken ihr Haupt mit einem
Schleier. Die Neugläubigen gehen in Hosen und entblößen ihre grauen Haare.
Andere Spiritualität
Die neugläubige Schwesterngemeinschaft zählt noch 15 Ordensfrauen. Der Großteil der Gemeinschaft ist
über siebzig Jahre alt.
Die jüngste im Haus, Schwester Marija (52), stammt aus Kroatien. Sie kam erst
vor zehn Jahren nach Liechtenstein:
„Wann es den letzten Neueintritt gegeben hat, kann ich mich nicht
mehr erinnern“ – sagte sie vor dem ‘Liechtensteiner Vaterland’.
Sie will den Jugendlichen keine Vorwürfe
machen. Die Schuld für den klösterlichen Niedergang sieht sie nicht in der geänderten Kirche, sondern
in den angeblich geänderten Zeiten.
Die jungen Leute hätten heute viele Möglichkeiten, ihre Zukunft
zu gestalten: „Sie wollen sich nicht mehr ein Leben lang an etwas wie einen Orden binden.“ – unterschätzt
die kroatische Schwester die nächsten Generationen.
„Sie haben einfach eine andere Spiritualität als
ältere Jahrgänge.“
Als zweiten Grund nennt die Schwester die niedrigen Geburtenraten. Früher hätte
eine katholische Familie mindestens ein Kind von mehreren ins Kloster „geschickt“.
Als Lösung der Berufungskrise
will Schwester Marija die „alten Strukturen“ aufbrechen, obwohl diese schon seit vierzig Jahren verloren
sind.
Das ‘Liechtensteiner Vaterland’ schätzt
die Sitation im altgläubigen Kloster vom kostbaren Blut „nicht ganz so prekär“ ein.
Auf dem Schellenberg
leben 41 Schwestern. Ferner gibt es fünf Novizinnen zwischen 23 und 25 Jahren. Drei Mädchen haben sich
das Kloster angesehen und überlegen, einzutreten.
Schwester Maria Faustina erklärt, daß die Mädchen
wegen der Alten Messe kommen:
„Ich denke, wenn sich junge Menschen für das Kloster entscheiden, dann
wollen sie noch die traditionelle, strenge Lebensweise.“
Zu viele Freiheiten seien nicht gut: „Deshalb
gibt es bei uns auch keinen Fernseher und keine Zeitungen. Das lenkt nur ab.“
Zur Lösung der Berufungskrise
rät Schwester Maria Faustina, bei den Familien zu beginnen:
„Am wichtigsten ist, daß die Eltern schon
früh mit dem Kleinkind beten.“
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52 Lesermeinungen
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@ Bebuquin Je nach Komplexität und „innewohnenden“ Anspruch des Wissens muss ein unterschiedliches Alter
für die Vermittlung gewählt werden. Jetzt ergehen Sie sich aber in echten Banalitäten. Wohingegen religiöse
Dogmen wie Gott, Himmel und Hölle, Erlösung durch den Kreuztod usw. schon einen ganz anderen Anspruch
haben. Wie ich bereits sagte: Religiöse Erziehung ist keine Dogmatikvorlesung. Eltern lesen ihrem Dreijährigen
auch nicht aus dem Katechismus vor, oder aus einem päpstlichen Dekret. Die Schulbildung, d.h. das Beibringen
grundlegender Dinge wie lesen, schreiben, rechnen usw. wird Kindern auch erst in einem Alter beigebracht,
wo sie dies aufgrund ihres geistigen Reifesgrades erlernen können. Keiner käme auf die Idee einem zweijährigen
krampfhaft darin zu unterrichten. Also nicht erst in einem Alter, in dem sie selber entscheiden können,
was sie wissen wollen und was nicht. Warum auf einmal? Eben wurde derselbe Sachverhalt von Ihnen noch
als Indoktrination bezeichnet. Differenzieren liegt ihnen nicht so, oder? Differenzieren bedeutet bei
Ihnen offenbar, dass für die von Ihnen präferierten Ziele stets andere Maßstäbe gelten, im Regelfall
die, die Ihnen am besten ins Konzept passen. Keiner käme auf die Idee einem zweijährigen krampfhaft
darin zu unterrichten. Die religiöse Unterweisung im Kleinkindalter kommt dieser Tätigkeit aber nahe.
So ein Unsinn. Die Unterweisung hat aber auch gar nichts mit Schule zu tun. Sie besteht zB in einer Gutenachtgeschichte
aus der Kinderbibe…
Und weiter geht es chronologisch: Wann soll man denn Ihrer Meinung mit der Wissensvermittlung an Kinder
beginnen? Wollen Sie die erst 14 Jahre lang verdummen lassen? Schließlich begreift ein Dreijähriger
so allerhand nicht, was er aber dennoch im Vertrauen auf seine Eltern befolgt. Auch hier muss man differenzieren.
Je nach Komplexität und „innewohnenden“ Anspruch des Wissens muss ein unterschiedliches Alter für die
Vermittlung gewählt werden. Z.B. beansprucht die Erkenntnis: „Geh nicht bei Rot über die Straße, da
du sonst überfahren werden könntest“ nicht den Anspruch eines absoluten Dogmas. Wohingegen religiöse
Dogmen wie Gott, Himmel und Hölle, Erlösung durch den Kreuztod usw. schon einen ganz anderen Anspruch
haben. Auch ist der Hinweis zum Straßenüberqueren überlebensnotwendig, wohingegen die Unterweisung
in religiösen Lehren dies nicht ist. Ja, und die Schulbildung beginnen wir auch erst bei Interesse des
Kindes. Und die Eltern müssen ihren Kindern ihren Glauben verschweigen und wo sie sonntags immer hingehen.
Ich sag ja: Realitätsfern. Differenzieren liegt ihnen nicht so, oder? Die Schulbildung, d.h. das Beibringen
grundlegender Dinge wie lesen, schreiben, rechnen usw. wird Kindern auch erst in einem Alter beigebracht,
wo sie dies aufgrund ihres geistigen Reifesgrades erlernen können. Keiner käme auf die Idee einem zweijährigen
krampfhaft darin zu unterrichten. Die religiöse Unterweisung im Kleinkindalter kommt dieser Tätigkeit
aber nahe. Problematischerweise hat sie aber fataler Folgen…
@ Bebuquin Dass er das kann, hat er dadurch gezeigt, dass er den bibeltreuen Prügelchristen verboten
hat, ihre Kinder bibelgemäß zu züchtigen. Ach wissen Sie, an Ihrem Stammtisch können Sie ja alles
nach Belieben den Christen anlasten, aber anderswo weiß man hat, dass die körperliche Züchtigung in
allen Gesellschaften vorgekommen ist. Ihr Beispiel geht im übrigen fehl, da eine Züchtigung keine religiöse
Unterweisung ist. Ich erneuere meine Frage von weiter unten, ob Sie überhaupt wissen, was religiöse
Erziehung ist. Es geht darum, dass man Kindern ermöglicht sich frei für ihren Glauben und ihre Weltbild
zu entscheiden. Wenn sie jedoch im Kleinkindalter mit einem Weltbild indoktriniert werden, ist das kaum
möglich. Deshalb müßte religiöse Erziehung erst ab dann beginnen. Anscheinden wollen Sie es nicht
verstehen, aber es ist völlig illusorisch, den Kindern das eigene Weltbild vorzuenthalten. Sie dürften
keine Nachricht mehr kommentieren, bei Tischgesprächen müssten Sie ihre Kinder wegschicken, Sie müssten
sie, falls Sie irgendwo engagiert sind, ob Kirche oder IBKA ständig über Ihre Aktivitäten belügen,
etc pp. Dieses Verhalten wäre keineswegs erziehungsneutral, denn Kinder sind neugierig und kommen irgendwann
dahinter, dass ihnen irgendwas verheimlicht wird. Würde man den Kindern verbieten, mit dem Vater in die
Kirche zu gehen, so wäre das ein Grund für sie, erst recht dorthin zu gehen. Sie wollen hier alle Eltern
quasi zu einem Doppelleben zwingen, eine völlig absurde Vorstellung.
Teilantwort – Rest später Aufgrund der Zeichenbegrenzung, werde ich so lange hier in chronologischer
Reihenfolge antworten, bis ich keinen Platz mehr habe. Sollte dann noch jemand an einer Antwort gelegen
sein, muss er einen Beitrag schreiben: @Fidele Ich erziehe meine Kinder so, (…) stets zum GUTEN angehalten
(die 10 Gebote bspw. werden Sie kennen). Was könnte besser sein? Na, da fängt es doch schon an. Erziehen
sie Kinder nach den 10 Geboten der Bibel? Oder nach den 10 Geboten, die sich die Weichspülmarketingchristen
daraus zusammengebacken haben? @Benedikt Ja, darauf (…) im StGB? Na? Äußerst lustig, aber scheinbar
muss ich noch genauer erklären, bis es endlich verstanden wird. Aber gut, so mußte man ja gegen die
bibeltreuen Prügelchristen auch vorgehen… Der Staat kann durchaus vorschreiben, dass man Kinder mit
religiösen und allgemein weltanschaulichen Ideen bis zu einem Alter, in dem sie dies nach fachlich begründeter
Meinung verstehen können (wie z.B. jetzt 14), möglichst nicht in Kontakt kommen lässt. Dass er das
kann, hat er dadurch gezeigt, dass er den bibeltreuen Prügelchristen verboten hat, ihre Kinder bibelgemäß
zu züchtigen. Doch, denn (…) Religionshass verbieten würde? Auch sowas wäre bis zum Alter von 14
nicht erlaubt. Es geht darum, dass man Kindern ermöglicht sich frei für ihren Glauben und ihre Weltbild
zu entscheiden. Wenn sie jedoch im Kleinkindalter mit einem Weltbild indoktriniert werden, ist das kaum
möglich. Deshalb müßte religiöse Erziehung erst ab dann beginnen.
@ Bebuquin (Fortsetzung) Zum Glück hatte ich Eltern, die nicht mich nur sehr gering mit christlichen
Inhalten belästigt haben, weshalb ich nicht blind für den sadistischen, gewaltverherrlichen, inhumanen
Inhalt der Bibel geworden bin. Die Bibel beruht auf Erfahrungen von Menschen, die in einer inhumanen und
bisweilen sadistischen Zeitalter gelebt haben. Das war nicht zuletzt der Grund, warum die Menschen für
die Lehre Jesu von Nazareth zu begeistern waren und noch heute zu begeistern sind. Würde man einem Kind
diese Dinge mit einer göttlichen Verabsolutierung beibringen oder durchgehen lassen, wäre das durchaus
der Fall. Göttliche Verabsolutierung? Meinen Sie, die Eltern halten ihren Kindern eine Dogmatikvorlesung
ab, oder was? Haben Sie eigentlich überhaupt eine Vorstellung, wie eine solche Erziehung abläuft? Dazu
habe ich gar nicht Macht und ich strebe diese auch gar nicht. Vorschreiben in dem Sinne liegt mir auch
nicht. Nach dem Staat haben Sie ja schon gerufen.
#47 Florian Geyer 23:11:13 | Dienstag, 5. August 2008
Bebuquin Denn ich bin der Ansicht, dass ein Kind nicht seinen Eltern gehört, sondern ein kleiner, im
Wachstum begriffener, leicht zu beeinflussender Mensch ist. Dieser Mensch hat ein Recht darauf, dass er
nach Möglichkeit „frei“ entscheiden kann, welchem Weltbild er angehören möchte. Deshalb sollte man
ihm diese Freiheit zumindest dadurch ermöglichen, dass er mit komplizierten Inhalten erst in einem Alter
konfroniert wird, in dem er diese aufgrund seines geistigen Entwicklungsstandes auch möglichst vollständig
bzw. in ihrer Tragweite erfassen kann. Wenn sie kritisieren dass den Kind in der Familie eine Gottesbeziehung
nahegebracht wird sie sie ebenfalls Erziehungsideologe da sie auf einer atheistischen Erziehung beharren
die sie als fälschlich Wertneutralität darstellen. Ferner hat man das Kind aufzuklären dass es sobald
es in staatliche Institutionen eintritt mit einem gewissen Wert,Welt und Menschenbild indoktriniert wird
welches ebenfalls als „wertneutral“ bezeichnet wird aber nicht ist. Es gebietet ebenso alles kritisch
zu hinterfragen was staatlich istitutionell gesellschftlich als neutral, objektiv und unhinterfragbar
dargestellt wird wobei die Familie als Hafen der Sicherheit fungiert nachdem das Kind den sozioideologischen
Einrichtungen der üblich Verdächtigen Gesellschftsarchitekten ausgesetzt ist.
@ Bebuquin (ich antworte hier) Denn der Staat kann und hat ja jetzt schon gewisse Rahmenrichtlinien festgelegt.
Ja, darauf „freue“ ich mich schon besonders: Wenn die Totalitären unter den Atheisten endlich mit Staatshilfe
gegen die Religionsausübung vorgehen. Wie wär’s mit einem entsprechenden Paragraphen im StGB? Na? All
das ist mit der Vermittlung einer einer religiösen Position, die einen Absolutheitsansprucht für sich
einnimmt, nicht vergleichbar. Doch, denn es geht alles darauf zurück, dass die Eltern ihren Kindern das
vermitteln, was Sie selbst für richtig halten. Sie würden das ganz genauso machen. Wie fänden Sie einen
Paragraphen, der Ihnen dies als Aufstachelung zum Religionshass verbieten würde? Mit welcher Begründung
wird ein Kind in einem Alter, in dem es sich gar nicht oder nur sehr wage über sowas wie Gott, Götter,
die Welt, den Tod usw. Gedanken gemacht hat, mit solchen Inhalten konfrontiert? Wann soll man denn Ihrer
Meinung mit der Wissensvermittlung an Kinder beginnen? Wollen Sie die erst 14 Jahre lang verdummen lassen?
Schließlich begreift ein Dreijähriger so allerhand nicht, was er aber dennoch im Vertrauen auf seine
Eltern befolgt. warum man das Kind nicht erst in einem Alter, in dem es sich für derartige Fragen interessiert
mit derartigen Inhalten konfrontiert? Ja, und die Schulbildung beginnen wir auch erst bei Interesse des
Kindes. Und die Eltern müssen ihren Kindern ihren Glauben verschweigen und wo sie sonntags immer hingehen.
Ich sag ja: Realitätsfern.
an Bebuquin Ich erziehe meine Kinder so, wie ich es für richtig halte und diese Erziehung ist religiös
geprägt. So wie unser ganzes Familienleben. Diese Freiheit haben wir doch. Sie brauchen keine Angst um
unsere Kinder zu haben, denn sie werden -gemäß unseren Bemühungen- stets zum GUTEN angehalten (die
10 Gebote bspw. werden Sie kennen). Was könnte besser sein? Eine Stellungnahme auch zu den anderen Entgegnungen
wäre deshalb schon interessant.
Antworten als PN… … weil der Kommentarbereich ja Textlängenbegrenzungen hat, die scheinbar nur Beleidigungen
ermöglichen sollen, aber längere Diskussionen per se verhindern sollen…
@Bebuquin Meinen sie etwa ernsthaft, dass man kleinen Kindern, die aufgrund ihres geistigen Entwicklungsstand
noch nicht die Möglichkeit haben die ganze Reichweite dieser Religion und des dazugehörenden Weltbildes
zu erkennen, damit konfrontieren sollte? Wenn Sie damit meinen den Kindern das zu vermitteln, was für
mich gut, schön und heilig ist: Ja. Ganz klar, keine Frage. Aber gut, argumentieren wir einmal von Ihrem
Level. Ich muß also meinen Kindern verheimlichen, daß es Gott gibt. Denn ich kann ihnen kaum davon erzählen,
aber sie gleichzeitig auffordern, ihn und seine Gebote zu ignorieren, denn das wäre ja auch schon wieder
eine Indoktrination, nicht wahr? Ich darf also demnach auch nicht mit ihnen die Messe besuchen – wann
darf ich ihnen erzählen, wo seine Eltern jeden Sonntag hingehen und warum? Wann genau darf ich meinen
Kindern von Gott erzählen – wenn sie es eh in der Schule lernen? Wie könnte ich dann meinem Kind übelnehmen
mich zu verabscheuen, da ich etwas von solcher Tragweite jahrelang verschwiegen hätte.
@ Bebuquin Was Sie da beschreiben ist leider ein völlig realitätsfernes Erziehungsbild. Eltern erziehen
Ihre Kinder immer so, wie sie es für richtig halten. Sie erziehen ihnen (jedenfalls sollte es so sein)
an, dass man Messer und Gabel benutzt, dass man ein Taschentuch benutzt, das man auch besser Klopapier
benutzt, das man jemandem nicht einfach das Pausenbrot wegnimmt, das man auf die Eltern hört etc. Ferner
nimmt das Kind jede Bemerkung seiner Eltern auf. Das Kind merkt sich irgendwann, wenn der Vater beim Fernsehen
immer über die CDU/SPD/FDP etc schimpft. Das Kind wird von seinen Eltern zum Demokraten erzogen oder
auch nicht. Und wenn die Eltern religiös sind, dann werden sie das an ihr Kind weitergeben, weil sie
es für wichtig und richtig halten, und SIE, sehr verehrter Bebuquin, haben darüber nicht zu Gericht
zu sitzen. Denn Sie folgen ebenfalls nur dem, was Sie von Ihren Eltern und später aus Ihrem Umfeld an
Erfahrungen und Wissen übernommen haben. Ihre Auffassung ist ebenso subjektiv, weswegen Ihr Urteil unter
anderen Vorzeichen schon wieder völlig überflüssig ist. Wenn es geistiger Missbrauch ist, sein Kind
christlich zu erziehen, dann ist es auch geistiger Missbrauch, es zum Demokraten zu erziehen, oder ihm
nicht freie Hand zu lassen, wenn es kriminell werden will. Oder gelten da plötzlich andere Vorzeichen,
weil eine derartige Erziehung auch in Ihrem Sinne (so wie in meinem) wäre? Wollen Sie bestimmen, wie
erzogen werden darf?
@Benedikt Allerdings nur, weil es Ihnen nicht passt. Durchaus. Denn ich bin der Ansicht, dass ein Kind
nicht seinen Eltern gehört, sondern ein kleiner, im Wachstum begriffener, leicht zu beeinflussender Mensch
ist. Dieser Mensch hat ein Recht darauf, dass er nach Möglichkeit „frei“ entscheiden kann, welchem Weltbild
er angehören möchte. Deshalb sollte man ihm diese Freiheit zumindest dadurch ermöglichen, dass er mit
komplizierten Inhalten erst in einem Alter konfroniert wird, in dem er diese aufgrund seines geistigen
Entwicklungsstandes auch möglichst vollständig bzw. in ihrer Tragweite erfassen kann. Wenn man nun mit
kleinen Kindern immer wieder zu irgendeinem Gott betet, wird das Kind in der vorher beschrieben Freiheit
eingeschränkt. Nun kann ich ja verstehen, dass es in der heutigen Zeit fast bitter nötig ist, ein Kind
früh genug mit christlichen Inhalten zu indoktrinieren, da bei allen anderen Einflüssen in der Gesellschaft
die Wahrscheinlichkeit doch sehr gering wäre, dass das Kind in einem späteren Alter mit entsprechender
geistiger Reife die recht absurden Inhalte der christlichen Ideologie akzeptieren würde. Nichts desto
trotz grenzt für mich dieses Verhalten an geistigen Kindesmissbrauch. (Interessant wäre ja die Frage,
ob die Befürworter des „Beten mit Kindern“ (oder was man dazu noch alles zählen kann) auch nichts dagegen
hätten, wenn alternative bedenkliche Weltbilder bzw. Ansichten ähnlich früh eingeimpft würden, z.B.
Kommunismus, Rassismus, Faschismus, usw. usw… )
@Sozialkatholisch Nö, das sicher nicht. Aber ein schöner Versuch von der Thematik abzulenken. Nochmal:
Meinen sie etwa ernsthaft, dass man kleinen Kindern, die aufgrund ihres geistigen Entwicklungsstand noch
nicht die Möglichkeit haben die ganze Reichweite dieser Religion und des dazugehörenden Weltbildes zu
erkennen, damit konfrontieren sollte? Oder anders gefragt: Sind ihre Ansichten inhaltlich so schwach,
absurd und inhuman, dass man nur an sie glauben kann, wenn man als kleines Kind damit indoktriniert wird?
@venefex Eine Unterlassung wäre Vernachlässigung. Meinen sie etwa ernsthaft, dass man kleinen Kindern,
die aufgrund ihres geistigen Entwicklungsstand noch nicht die Möglichkeit haben die ganze Reichweite
dieser Religion und des dazugehörenden Weltbildes zu erkennen, damit konfrontieren sollte?
Unglaublich… Zur Lösung der Berufungskrise rät Schwester Maria Faustina, bei den Familien zu beginnen:
„Am wichtigsten ist, daß die Eltern schon früh mit dem Kleinkind beten.“ Das grenzt ja schon an geistigen
Missbrauch…
@Monti Zunächst einmal: Ich bin weder Tradi noch Moderni, kann das ganze als ohne ideologische Scheuklappen
mehr oder weniger von aussen kommentieren. Da Sie ja dauernd auf dem Begriff vom „NOM des 15. Jhdt’s“
herumreiten, folgendes: 1. müsste es korrekt heissen „NOM des 16.Jhdt’s“, weil 1570 (stimmt die Jahreszahl?)
nun mal 16. Jhdt ist. Richtig, da haben Sie natürlich recht. 2. Ich weiss zwar nicht, ob die einen Recht
haben, die sagen, dass der Ritus schon länger bestand, oder die anderen, die sagen, dass Pius V. (stimmt
der Papst ?) den Ritus neu geschaffen, oder zumindest neu geordnet hat. Der Ritus wurde neu geordnet oder
besser zum ersten Mal kodifiziert. In der Kirche gibt es ja nicht nur einen sondern viele Riten. Ich denke,
dass damit lediglich Einheitlichkeit geschaffen werden sollte. Das spielt aber auch keine Rolle. Wichtig
ist, dass die Theologie beibehalten wurde. Und selbst der blauäugigste Optimist muss doch zugeben, dass
mit dem 2. Vat. die Theologie geändert wurde. Falsch. Es wurde nicht die Theologie geändert, sondern
lediglich die Betonung bestimmter Aspekte wurde geändert. Es haben sich einige Aspekte stärker hervorgehoben
als bisher, wie beispielsweise der Gedanke der Gemeinschaft der Gläubigen in der Messe oder die etwas
andere Sichtweise auf die Rolle des Priesters Die Theologie und die Dogmen sind unverändert. Kirche ist
ja nichts totes oder festgefahrenes. Die Kirche kann viel mir durch das Wirken des heiligen Geistes kraft
des universellen Lehramtes
Mitten drin statt nur nebenbei: Wo sind sie mitten drin? Wenn man Gottes Gebote kennen lernen will, vor
allem seine Liebe, dann braucht man wahrlich kein TV, kein Internet, keine Zeitung, sondern Sammlung im
Gebet und Ehrfurcht und Lobpreis für den Schöpfer. Die alte, immerwährende Eucharistiefeier ist sinnbildlicher
Ausdruck hierfür. Aber das Verstehen sie ja nicht, weil sie meistens nur nebenbei aber nie mitten drin
sind!
Danke Marcelus. Jetzt kann ich fortfahren. So aber will uns die Kirche weismachen, dass sie die Gleiche
geblieben ist. Dem aber ist nicht so. Und wenn uns jetzt von oberster Stelle gelehrt wird, dass ja alle
Religionen gleichwertig sind, warum bitteschön soll ich dann noch katholisch sein ? Wie sagte mal ein
jüdischer Rabbiner auf die Frage, warum das Judentum an alten – angeblich nicht mehr zeitgemäßen –
Traditionen festhalte ? „ Wenn das Judentum seine Traditonen aufgegeben hätte, wäre es untergegangen.“
Dem kann ich nur zustimmen. Eine Religion, die ihren Absolutheitsanspruch aufgibt, ist dem Untergang geweiht.
Es kann nur eine Wahrheit geben. Entweder Christus hat Recht oder Mohammed. Beide KÖNNEN nicht Recht
haben. Übrigens empfehle ich allen dazu die Beiträge von Pierre Vogel auf youtube.
monti Dann jedoch sollte die Kirche auch die Courage haben, sich hinzustellen und zu sagen: „Leute, wir
haben Euch über 1900 Jahre das Falsche gelehrt“. Mit Verlaub, das ist Blödsinn. In früheren Zeiten
hat man versucht den Menschen mit Zwang vor der Hölle zu bewahren, worunter der freie Wille gelitten
hat. Heute erscheint sie zwar nach aussen liebevoller und barmherziger, ist aber viel unbarmherziger als
in früheren Zeiten weil sie nun sehr wenig tut um vor der Verdammnis zu bewahren im Respekt vor dem freen
Willen der vielen zum grauenvollen Verhängnis wird.
Aber vor allem nur im Mittelalter, bis zur Einführung des romzentralistischen Meßbuches des hl. Pius
V. anno 2323 a.u.c. (1570 D.E.Z.), so wie auch disziplinarisch bis zur Umsetzung der tridentinischen Reformen.
Das Neue Meßbuch und das II. Vaticanum hat die Ordnung wieder zunichtegemacht, und ein jahrhundertelang
wohlbestalltes Haus zum Einstürzen gebracht. Natürlich gab es während auch im alten Ritus Missstände,
aber das beweist doch gar nichts.
lieber HBR Die Analyse der Nonne ist zutreffend. Hingegen ist die Annahme, dass der NOM des 15. Jahrhunderts
wieder die Kirche füllen würde, völlig irrig. Manche ewig gestrige wollen einfach nicht erkennen, dass
die Zeit der Bigotterie endgültig vorbei ist. Zunächst einmal: Ich bin weder Tradi noch Moderni, kann
das ganze als ohne ideologische Scheuklappen mehr oder weniger von aussen kommentieren. Da Sie ja dauernd
auf dem Begriff vom „NOM des 15. Jhdt’s“ herumreiten, folgendes: 1. müsste es korrekt heissen „NOM des
16.Jhdt’s“, weil 1570 (stimmt die Jahreszahl?) nun mal 16. Jhdt ist. 2. Ich weiss zwar nicht, ob die einen
Recht haben, die sagen, dass der Ritus schon länger bestand, oder die anderen, die sagen, dass Pius V.
(stimmt der Papst ?) den Ritus neu geschaffen, oder zumindest neu geordnet hat. Das spielt aber auch keine
Rolle. Wichtig ist, dass die Theologie beibehalten wurde. Und selbst der blauäugigste Optimist muss doch
zugeben, dass mit dem 2. Vat. die Theologie geändert wurde. Ich persönlich bin zutiefst davon überzeugt,
dass es Gott herzlich egal ist, WIE man ihn anbetet. Diese Einstellung ist allerdings nicht katholisch.
Aus christlicher Sicht ist daher sicherlich die Kirche NACH dem Vatikanum näher an Christus als vorher.
Dann jedoch sollte die Kirche auch die Courage haben, sich hinzustellen und zu sagen: „Leute, wir haben
Euch über 1900 Jahre das Falsche gelehrt“. Das jedoch tut sie nicht, weil nicht sein kann, was nicht
sein darf (nämlich, dass die Kirche irrt)
juergen: Wenn Denken Glücksache wäre, dann wären Sie ein Pechvogel! Sie hatten gesagt, daß Kontemplation
und Strenge Menschen anziehen könne. Der Zulauf zu strengen und kontemplativen Orden habe daher nichts
mit der Alten Messe zu tun. Ich gab zu bedenken, daß aber die Alte Messe viel mit Kontemplation und Strenge
zu tun habe. Damit war nicht bestritten, daß es kontemplative u. strenge Orden gibt, die die alte Messe
(noch!) nicht wiedergewonnen haben. Dafür kann man aber umgekehrt sagen: ein Orden, der die alte Messe
nie verloren oder wiedereingeführt hat, ist in seinem spirituellen Format mit höherer Wahrscheinlichkeit
kontemplativ und streng, um dieses Wortpaar ein letztes Mal zu bemühen, als ein Orden, bei dem dies nicht
der Fall ist.
@ Marcelus Ich kenne manche frommen Katholiken, die als Meßdiener miterlebten, wie der „fromme“ Pfarrer
die lituirgischen Texte so schnell herunterleierte, daß die Meßdiener schon kein Wort mehr verstanden,l
nur damit „Hochwürden“ schnell nach Hause konnte. Mit Glauben hatte das herzlich wenig zu tun.
Juergen Meint: „Es ist bei vielen … Orden zu beobachten, daß jene, die sich offen und modern geben,
weniger Nachwuchs haben, als jene die eher kontemplativ und streng sind. Das hat aber nichts mit der alten
Messe zu tun.“ Vielleicht hat aber die alte Messe etwas mit Kontemplation und Strenge zu tun?
@juergen: Natürlich hat es mit der heiligen Messe zu tun Und ein frommer Katholik liebt immer die alte
Messe, während die Ablehnung dieser bereits ein schlechtes Zeichen ist, und auch die Ablehnung jener,
die um deren großen Wert wissen.
überall das gleiche Es ist bei vielen (Frauen und Männer) Orden zu beobachten, daß jene, die sich offen
und modern geben, weniger Nachwuchs haben, als jene die eher kontemplativ und streng sind. Das hat aber
nichts mit der alten Messe zu tun.
Der Direktvergleich Kürzlich hatte ich Gelegenheit, die mir gut bekannte Schellenberger Schwesterngemeinschaft
bei ihrem 150-Jahr-Jubiläum zu besuchen und war überrascht vom Optimismus und Humor, den die sonst so
zurückgezogenen Schwestern ausstrahlen. Da wurde musiziert, gesungen, gedichtet und von Herzen gelacht,
dass alle die vielen Gäste spontan davon angesteckt wurden. Kein Wunder kennt so ein Kloster keine Nachwuchssorgen!
Es waren auch zwei Schwestern desselben Ordens aus Mariastein/Ohio (USA) zu Gast. Im Unterschied zu den
Gastgeberinnen im Mutterkloster Schellenberg waren sie Zivil gekleidet und haben dort alle Neuerungen
mitvollzogen. Dort sind die Niederlassungen auf einige ältere Schwestern zusammengeschrumpft. Also innerhalb
desselben Ordens ein Unterschied, wie er krasser nicht sein könnte.
catharina So ist es und so zeigt es sich ja auch an vielen anderen Stellen! :)3 Für die Modernisten-Monasten
wird dieses Jesuswort zum Menetekel: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Oder liest man vielleicht
Trauben von Dornensträuchern oder Feigen von Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte
Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte, ein schlechter Baum
nicht gute Früchte tragen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
An ihren Früchten denn sollt ihr sie erkennen.“ Mt. 7
Das alte habit war in den meisten Gemeinschaften auch schöner. Damals war eine Ordensfrau noch als solche
zu erkennen. Heute bin ich froh eher den Beginenstil zu pflegen. Viele Grüße Schwester Hedwig
Tatsache ist, daß sich junge Mädchen angesichts eines solchen Klosters wieder für das Gott geweihte
Leben begeistern lassen. Die Früchte zeugen von der Qualität des Baumes.
Lieber HBR, Vielleicht nicht unbedingt die Kirchen wieder füllen – obwohl dies sehr partiell natürlich
schon gelingen kann und gelungen ist- , aber ist es Bigotterie, wenn man den usus extraordinarius sehr
schätzt, ohne den würdig gefeierten usus ordinarius abzulehnen? Dass man diesen genauso wie jenen „verhunzen“
kann, liegt auf der Hand. Aber die Zelebrationen des usus extraordinarius, die ich bisher erlebt haben,
waren sehr erhaben und haben mich tief berührt. Wenn ich daran denke, was in der kath. Liturgie teilweise
für ein horrender Unsinn vonstatten geht, frage ich mich, warum der usus extraordinarius von so vielen
gebrandmarkt wird? Man hat manchmal den Eindruck, für jeden Unsinn, und sei er noch so banal, gibt es
Toleranz, sobald man aber mit dem usus extraordinarius kommt, ist Schluss mit der Toleranz. Und das verstehe
ich nicht. Denn was über viele Jahrhunderte heilig und gut war, kann doch nicht plötzlich über Nacht
zu etwas Schädlichem und Unanständigen werden. Irgendetwas stimmt da doch im Denkansatz nicht, oder?
@HBR!!! Allerdings ist es auch völlig zutreffend, dass Ordensgemeinschaften, die den ausserordentlichen
Usu pflegen, lelativ gesehen ausserordentlich viel Nachwuchs haben. Ähnliches muss man der Objektivität
halber aber auch jenen konzedieren, die den ordentlichen Usus im Geiste einer liturgischen Kontinuität
begehen. Also ist nicht damit nicht eine Exklusivität des Usus extraordinarius besagt und auch keine
Monokausalität, wohl aber eine offenkundige statistische Realität zu Gunsten der traditionellen Liturgie
und einer erneuerten Liturgie in bewusster Kontinuität zur liturgischen Tradition.
Interessant, wie hier die üblichen Verdächtigen ihr Versagen, ihre geistliche Schwindsucht und ihren
jahrzehntewährenden Irrtum hinter billigem Spott verbergen! Aber es kommt doch eines Tages alles ans
Licht; auf lange Sicht können Sie dem Wirken des Geistes nicht widerstehen! Deo gratias! o^/
Und wieder mal das Allheilmittel alte Messe Sie will den Jugendlichen keine Vorwürfe machen. Die Schuld
für den klösterlichen Niedergang sieht sie nicht in der geänderten Kirche, sondern in den angeblich
geänderten Zeiten. Die jungen Leute hätten heute viele Möglichkeiten, ihre Zukunft zu gestalten: „Sie
wollen sich nicht mehr ein Leben lang an etwas wie einen Orden binden.“ – unterschätzt die kroatische
Schwester die nächsten Generationen. „Sie haben einfach eine andere Spiritualität als ältere Jahrgänge.“
Als zweiten Grund nennt die Schwester die niedrigen Geburtenraten. Früher hätte eine katholische Familie
mindestens ein Kind von mehreren ins Kloster „geschickt“. Die Analyse der Nonne ist zutreffend. Hingegen
ist die Annahme, dass der NOM des 15. Jahrhunderts wieder die Kirche füllen würde, völlig irrig. Manche
ewig gestrige wollen einfach nicht erkennen, dass die Zeit der Bigotterie endgültig vorbei ist.
All-Heil-Mittel „Alte Messe“ Achtung, Achtung: Gegen Krankheit … hilft die Alte Messe! Gegen Hunger …
hilft die Alte Messe! Gegen Abtreibung … hilft die Alte Messe! Gegen einen schlechten Menschen … hilft
die Alte Messe! Gegen Gegner der Alten Messe … hilft die Alte Messe! Gegen die neue Messe Krankheit …
hilft die Alte Messe! Gegen was auch auch … hllft die Alte Messe! Herzlichen Glückwunsch – die Welt
wird gut dank SJM, kreuz.net, Pius-Bruderschaft, … PS: Das ist Ironie und das wird nicht jeder hier
verstehen. Schlimm genug!
@artikel naja wieder einer der schwarz/weiss-artikel auf hetz.net… wird es langsam nicht langweilig
…was aufhorchen lässt ist, dass kein dekanat zu klein sein kann, in dem herr erzb. haas nicht unfrieden
oder sogar ablehnung und feindschaft schafft…der mann gehört als seelsorger abgeschafft und bei ecclesia
dei für das akten sortieren und spitzendeckchenbügeln bei hoyos eingestellt…
@Pünktchen: Klöster waren historisch die ersten »Gemeindewohnbauten«, nur mit dem Unterschied, daß
sich die Bewohner zum Zölibat verpflichten mußten. Ansonsten waren das ja bekanntermaßen vielerorts
die »Räuberhöllen Europas« schlechthin, mit Ausnahme jener Klöster, in der heilige Äbte oder heilige
Abspalter aufgeräumt haben.
Eindrucksvolle Tage in Schellenberg Ende Januar hatte ich Gelegenheit, ein paar Tage in der Umgebung des
Klosters auf dem Schellenberg zu verweilen (mußte meine Milllionen vor dem deutschen Fiskus in Sicherheit
bringen ). Dabei konnte ich auch den Gottesdienst dort erleben. Höchst eindrucksvoll! Ich hörte von
einer der Schwestern, man sei nach einigen Schwankungen wieder zur alten Messe, Regel usw. zurückgekehrt,
und das habe sich bewährt. MfG Christoph Heger
Kein Wunder, daß es mit besagtem Kloster in Schaan abwärts geht. Breitenbach und Gaillot geben sich
dort in diesem Kloster die Klinke in die Hand. Breitenbach gilt mit seinen „Ideen“ als Kirchenzerstörer
erster Klasse. Die „Schwestern“ hat er vermutlich auch infiziert.
In wie vielen Klöstern gehört inzwischen TV, Internet, DVD in der Mönchszelle zum Standard? Ich kann
es gar nicht fassen, daß man dies sogar aus angesehenen Benediktinerabteien zu hören bekommt! In der
Abtei Maria Laach flog ein Pater mit seiner ganzen Porno-Sammlung auf, aber nur, weil er sie sich zusammengestohlen
www.kreuz.net/article.6808.html hatte … Hier ist eine echte Erneuerung an Leib und Gliedern dringend
nötig, und was die modernen Medien betrifft: eine Fortschreibung der Ordensregeln im Sinne der Ordensgründer
und ihrer jew. Ideale.
in Sankt Pölten … … gab’s mal einen Bischof, der füllte das Seminar auf mit Leuten von überall
her, mit Leuten die kein anderer aufnahm – und die Folgen sind ja weidlich bekannt … mit jenen – sagen
wir’s elegant – die Ansprüchen eines autarken, starken, eigenverantworteten Lebens nicht mächtig sind,
und somit eigentlich meist in Orden und Seminarien abgelehnt werden, vereinzelt das eine oder andere Haus
anzuräumen, ist nicht wirklich ein Problem. Und sollte es dann in der Folge Probleme geben, deckt das
meist eine gut eingehaltene Arkandisziplin zu. Also was solls, in der säkularen Welt werden solche Häuser
geschlossen (weil das Unterbringungsgesetz sich geändert hat und es nicht mehr State of the Art ist
solche Leute auf immer einzusperren ) – gruß und kuss von julius