08:19:55 | Dienstag, 5. August 2008
Friedhofsbesuche + Papst-Angreifer verurteilt + Ein Theater + Verwirrte Begriffe + Bischof mit Olympiafackel

Am Montag führte Papst Benedikt XVI. mit dem vatikansichen Staatssekretär, Tarcisio Kardinal Bertone, Arbeitsgespräche.
FriedhofsbesucheItalien. Papst Benedikt XVI. reist heute nachmittag in den kleinen Südtiroler Weiler
Oies in den Dolomiten, wo der Heilige Chinamissionars Josef Freinademetz († 1902) geboren wurde. Das gab
die Diözese Bozen-Brixen am Montag bekannt. Am Sonntag nachmittag war der Heilige Vater inkognito ans
Grab eines ihm persönlich bekannten Afrika-Missionars in St. Andrä – einem Stadtteil von Brixen – gefahren.
Papst-Angreifer verurteiltDeutschland. Der 28jährige Mann aus dem Schwarzwald, der Anfang Juni 2007
auf dem Petersplatz versucht hat, zum Papamobil vorzudringen, ist bestraft worden. Das Landgericht Waldhut-Tiengen
verurteilte den Mann zu einem Aufenthalt in einer Psychiatrie auf Bewährung. Er muß seine Psychopharmaka
weiterhin nehmen und dies mit regelmäßigen Blutkontrollen beweisen. Der Staatsanwalt erklärte, daß
sich der geistig Verwirrte bei seinem Angriff für Jesus Christus hielt, der den Platz des Papstes einnehmen
müsse.
Ein TheaterUSA. Ein Bezirksgericht in der US-Ortschaft Hamburg im US-Bundesstaat Iowa hat entschieden,
daß Entkleidungsdarbietungen in örtlichen Nachtlokalen als „Kunst“ zu betrachten seien. Der Fall entzündete
sich im Juli 2007, als sich die 17jährige Nichte des Sheriffs auf der Bühne entblößte. In Iowa sind
einschlägige Etablissements verboten. Doch der Richter urteilte jetzt, daß der Staatsanwalt nicht bewiesen
habe, daß es sich bei dem Nachtlokal nicht um ein Theater gehandelt habe. Die Staatsanwaltschaft gedenkt,
Berufung einzulegen.
Verwirrte BegriffeÖsterreich. Der Europäische Gerichtshof findet, daß eine
Schwangerschaft bei der Erzeugung des Kindes im Reagenzglas erst bei dessen Einsetzung in den Mutterleib
beginnt. Das Gericht behandelte den Fall einer Salzburger Kellnerin, die am 10. März 2005 gekündigt
wurde. Noch am selben Tag informierte sie ihren Arbeitgeber, daß ihr am 13. März ein Kind eingesetzt
werde. Die Frau gebar neun Monate später. Sie klagte ihren früheren Arbeitgeber, daß er sie wegen des
Mutterschutzgesetztes unter diesen Umständen nicht hätte entlassen können. Die Kinder hätten bereits
existiert, auch wenn sie ihr noch nicht eingepflanzt worden waren. In erster Instanz bekam die Mutter
recht. In zweiter verlor sie. Nun hat der Oberste Gerichtshof gegen sie entschieden. Er hat zuvor den
Europäischen Gerichtshof um Rat gefragt. Dieser solle erklären, wann die Schwangerschaft beginne.
Bischof
mit OlympiafackelChina. Ein Koadjutorbischof der in den Untergrund gedrängten katholischen Kirche Chinas,
Mons. Peter Fang Jianping von Tangshan, hat die Olympiafackel eine Etappe weit getragen. Das berichtete
die katholische Nachrichtenagentur ‘UCAN-News’. Der Weihbischof folgte einer Bitte der Organisatoren des
Sportereignisses. Nach seinem Lauf sagte der Weihbischof, daß sich viele Katholiken gefreut hätten,
ihn zu sehen.
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pneumat 01:37:31 | Mittwoch, 6. August 2008
#8
diakonos 21:47:10 | Dienstag, 5. August 2008
#7
pneumat 15:22:05 | Dienstag, 5. August 2008
#6
petrusbinsfeldus 13:23:33 | Dienstag, 5. August 2008
#5
sani † 13:06:01 | Dienstag, 5. August 2008
#4
RJH 08:59:39 | Dienstag, 5. August 2008
#3
Pünktchen 08:51:41 | Dienstag, 5. August 2008
#2
timpressum † 08:41:31 | Dienstag, 5. August 2008
#1
Colombe de la paix 08:31:17 | Dienstag, 5. August 2008