„Die Priester der Ecclesia- Dei Gemeinschaften zelebrieren nur die tridentinische Messe, was dem Motu Proprio widerspricht“: In Frankreich gibt es ebenfalls keine Nachfrage nach der Alten Messe.
In Frankreich besteht eine enorme unbefriedigte Nachfrage nach der Alten Messe.
(kreuz.net) „Ein Jahr nach der Veröffentlichung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’, durch das Benedikt
XVI. die vorkonziliäre Liturgie freigegeben hat, gibt es in Frankreich wenige Gesuche für die Feier
der Alten Messe.“
Das behauptete die französischen Tageszeitung ‘La Croix’ am 6. Juli. Das Blatt steht
der französischen Bischofskonferenz nahe.
Der Papst habe französischen Bischöfen in Rom versichert,
daß das Motu Proprio nur „eine kleine Anzahl von Gläubigen“ betreffe.
‘La Croix’ gibt Zahlen: In Frankreich
existieren zur Zeit 172 Meßorte im Alten Ritus. Vor ‘Summorum Pontificum’ waren es 124.
In Paris versammeln
die sechs Orte, wo die Sonntagsmesse im Alten Ritus zelebriert wird nicht mehr als tausend Gläubige:
„Es gibt etwa fünf oder sechs Personen pro Pfarrei, die um die außerordentliche Form der Messe bitten“ –
zitiert ‘La Croix’ den Pariser Generalvikar, Monsignore Patrick Chauvet.
Keine Ghettoisierung?
Das Hauptanliegen
der Bischöfe sei, jede „Ghettoisierung“ der Altgläubigen zu vermeiden.
Ein Jahr nach ‘Summorum Pontificum’
gebe es nur zwölf französische Diözesen, die das Motu Proprio nicht umgesetzt hätten: „Grund dafür
ist kein schlechter Wille, sondern vielmehr das fehlende Interesse“ – rechtfertigt ‘La Croix’.
So habe
Bischof Maurice de Germiny von Blois – 185 Kilometer südwestlich von Paris – im letzten September festgestellt,
daß in seiner Diözese keine feste Gruppe existiere, welche die Wiederaufnahme des Alten Ritus wünscht.
Der Bischof von Vendôme – in der Nähe von Blois – sucht in seiner Diözese einen „Priester ad hoc“,
der die Alte Messe liest und will sich nicht an ein Ecclesia-Dei-Institut richten.
Die gleiche Politik
verfolgt der Erzbischof von Paris, André Kardinal Vingt-Trois.
Er hat sogar ein Angebot des altgläubigen
Institutes vom Guten Hirten ausgeschlagen, das im zweiten Pariser Bezirk ein Lokal und eine Kapelle besitzt.
Der Pariser Generalvikar begründet: „Sie zelebrieren nur die tridentinische Messe, was dem Motu Proprio
entgegengesetzt ist.“
Der Kardinal von Paris wünscht auch keine Personalpfarreien, „damit die Altgläubigen
nicht als Randchristen werden“ – so der Generalvikar.
Dagegen hat Bischof Dominique Rey von Fréjus-Toulon
an der Mittelmeerküste bereits im Jahr 2005 eine altgläubige Personalpfarrei eingerichtet. Bischof Rey
gilt als Freund der Alte Messe.
Scharfe Kritik
Sylvie Mimpontel hat die Angaben von ‘La Croix’ kritisch
kommentiert.
Frau Mimpontel ist Präsidentin der ‘Bewegung für den liturgischen Frieden und die Versöhnung
in der Kirche’, die in Frankreich etwa 92.000 Familien erreicht.
Sie weist darauf hin, daß ‘La Croix’
als Sprachrohr der französischen Bischofskonferenz schon im September 2007 ähnlich geurteilt habe und
das auch noch in zehn Jahren so tun werden.
Dann erklärt sie: „Bis zum heutigen Tag gibt es in Frankreich
ungefähr 900 Anfragen für die Alte Messe, die bei den Pfarrern eingereicht wurden.“
250 Anfragen wurden
von bestimmten Gruppen offiziell gestellt, der Rest richtete sich diskret an die Priester, um sie nicht
in Schwierigkeiten zu bringen – so Frau Mimpontel.
Ihr Fazit: „In der überwältigenden Mehrheit der
Fälle waren diese Bitten vergebens.“
Sie weist auch auf Orte wie Reims, Limoges oder Beaune hin, wo
eine Messe gewährt wurde, einmal im Monat zelebriert wird, wobei Hunderte von Gläubigen erscheinen –
„als ob wir noch unter dem Regime von 1988 leben würden“.
Frau Mimpontel erwähnt auch fünfzehn weitere
französische Diözesen, wo keine Alte Messe zelebriert wird, wobei aber die Gegenwart von Prioraten der
Piusbruderschaft darauf hinweist, daß ein Bedürfnis nach dem Alten Ritus besteht.
Außerdem hätten
Gläubige in Rambouillet und Sèvres (92) zu Hunderten um die Alte Messe gebeten und seien von ihren Hirten
ignoriert worden.
Ähnliche Situationen herrschten in Paris, Nogent-sur-Seine, Langres, Nanterre, Verdun,
Evreux, Amiens, Saintes et La Rochelle, wo Anfragen verschleppt werden.
Frau Mimpontel weist auch darauf,
daß zwei Sonntagsmessen in Paris zu sehr ungünstigen Zeiten zelebriert werden – in Sainte-Jeanne-de-Chantal
um 12.45 Uhr und in Saint Pierre de Montrouge um 12.00 Uhr.
Dagegen sei die Gemeinde der Piusbruderschaft
in Paris in der Kirche Saint-Nicolas-du-Chardonnet mit fünf Sonntagsmessen und drei Wochentagsmessen
täglich eine der wichtigsten Pfarreien der Stadt.
„Sie beweist auch – als ob das noch nötig wäre –
die enorme unbefriedigte Nachfrage nach der Alten Messe in Paris“ – so Frau Mimpontel.
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64 Lesermeinungen
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Messdiener: Natürlich sind die Bibel, usw.Produkte einer noch näher zu erforschenden Ideologie. Mit
Verlaub: Hääh? Jetzt sind Sie aber bitte einmal so liebenswürdig und erklären mir, was Sie unter „Messdiener“
verstehen! Sollten Sie dasselbe wie ich darunter verstehen, dann bitte ich um eine weitere Auskunft: in
welcher Messe „dienen“ Sie denn? Die Verbreitung und propagandistische Ausbreitung der Ideologie erfolgt
mit den typischen Prinzipien einer Diktatur. Ihre Aussagen und Ihr Nick widersprechen sich doch total.
Ist Ihnen das bewusst? Es sei denn – siehe oben. Also zurück zur Frage nach Ihrer „Messe“.
Nun, werter Ministrant, selbst kenne ich eine Reihe von Theologen in unterschiedlichsten (auch kirchlichen)
Stellungen, die genau das nicht sind: Abhängig. Auch die Kriegsbemalung, die die kreuz.net-Redaktion
und verschiedene Leser mit Wutgeheul anlegen, wenn über gewisse Theologen berichtet wird, wird man wohl
als Indiz für deren Unabhängigkeit ansehen dürfen (müssen), oder?
„… Produkte einer noch näher zu erforschenden Ideologie …“ An dieser „Ideologie“ wird seit ca. 2.000
Jahren geforscht; man nennt die Forscher Theologen.
#59 Messdiener 00:40:08 | Donnerstag, 7. August 2008
@myriam Natürlich sind die Bibel, die Enzykliken, Dekrete und Kirchengesetze Produkte einer noch näher
zu erforschenden Ideologie. Die Verbreitung und propagandistische Ausbreitung der Ideologie erfolgt mit
den typischen Prinzipien einer Diktatur. Eben Massenveranstaltungen, Versuch der Vernichtung von Konkurrenz-Ideologien,
Stilisierung von Personen zu Ikonen und Verbreitung eines Heilsversprechens.
Aleph: Wie macht man das: Glauben leben. Ich korrigiere mich: nicht den Glauben leben, sondern ihren Glauben
leben. Ja, ich bemühe mich so zu leben, dass ich meinen Glauben lebe. Ich beachte die Gebote Gottes (so
gut es mir halt gelingt), und ich versuche, Gott nicht zu beleidigen bzw. IHM keinen Schmerz zuzufügen
durch Sünden. Genügt Ihnen das als Antwort? Maria, reine Jungfrau, bitte für uns!
myriam Wie macht man das: Glauben leben. Da tut sich eine Unvereinbarkeit auf. Glauben glauben, für wahr
halten, ist viel einsichtiger. Aber Glauben leben? Wer was lebt, muss nicht daran glauben, dass er das
lebt, weil er es ja lebt, also nicht glauben muss. Nochmal die Frage: Wie lebt man Glauben?
Messdiener: Aber ohne finanziellen Unterbau ist die Verkündung der kirchlichen Ideologie und die Infiltrierung
der Gesellschaft nicht mehr möglich. Ich würde eher sagen- … wenn die heilige apostolische Kirche
kleiner wird, besteht sie nur (?) noch aus jenen Gläubigen, welche diese nicht infiltrieren wollen, sondern
den Glauben leben. Und verkündet wird ohnehin keine kirchliche Ideologie, sondern das Evangelium.
@Messdiener: Aber ohne finanziellen Unterbau ist die Verkündung der kirchlichen Ideologie und die Infiltrierung
der Gesellschaft nicht mehr möglich. Seien Sie nicht böse, aber das ist einfach Schwachsinn. Erstens
gibt es keine kirchliche Ideologie und zweitens will niemand eine Infiltrierung der Gesellschaft. Drittens
meinen sie wahrscheinlich das Evangelium und seine Verkündigung. Viertens kann man das auch ohne „finanziellen
Unterbau“ tun und fünftens braucht man für die Deckung der materiellen Bedürfnisse der Kirche keine
gleichnamige Steuer.
@ Messdiener Zum Beispiel sitzen Vertreter der Kirchen in den ARD-Rundfunkgremien und darüber können
sie Einfluss auf die Berichterstattung nehmen. Was Sie alles wissen. Der Rundfunkrat des BR hat 47 Mitglieder.
2 davon sind von den Kirchen. Sie bilden nur eine von zwei Dutzend anderer Lobbygruppen. In den anderen
Räten sieht es nicht anders aus. (HR: 30/2, WDR 47/2, ZDF 77/4 etc pp). Wo Sie da eine Dominanz entdecken
wollen bleibt schleierhaft.
@ Messdiener Dann muss die Kirche aber auch ihre Gesellschaftsdominanz abgeben und den Weg zur atheistischen
Gesellschaft frei machen. Wo lokalisieren Sie denn eine „gesellschaftliche Dominanz“ (!) der Kirche? Und
warum sollte die Kirche gegen ihre eigenen Überzeugungen handeln? Das machen die Atheisten ja auch nicht.
#51 Messdiener 00:01:29 | Mittwoch, 6. August 2008
So ist es! Aleph Ich beobachte die Entwicklung und analysiere sie. Elijahu Dann muss die Kirche aber auch
ihre Gesellschaftsdominanz abgeben und den Weg zur atheistischen Gesellschaft frei machen.
Die Zeit der Volkskirche ist vorbei Jetzt gehts zurück in die Katakomben. Und das ist auch gut so, da
kann man sich dann endlich wieder auf das Wesentliche konzentrieren: die Nachfolge Jesu Christi. Wenn
Sie eine volksnahe und zeitgeistkonforme Glaubensgemeinschaft suchen, gehen Sie doch zu den Protestanten.
Da können Sie alles glauben was Sie wollen und keiner stört sich daran.
Messdiener Aber ohne finanziellen Unterbau ist die Verkündung der kirchlichen Ideologie und die Infiltrierung
der Gesellschaft nicht mehr möglich. Aus Ihrem Text geht nicht eindeutig hervor, ob Sie die Entwicklung
bedauern oder begrüßen…? Wie denn, was denn…
#48 Messdiener 23:46:43 | Dienstag, 5. August 2008
Gebot Gottes ist ohne Geld nichts wert Die katholische Kirche leidet in Deutschland schon heute Geldnot
und wenn sie ihren gesellschaftsfernen Kurs nicht korrigiert und wieder in die Mitte der Gesellschaft
vordringt, wird sie immer mehr kirchensteuerpflichtige Mitglieder verlieren. Aber ohne finanziellen Unterbau
ist die Verkündung der kirchlichen Ideologie und die Infiltrierung der Gesellschaft nicht mehr möglich.
Ausgerechnet Aleph… … der die Teilnehmer hier mit ellenlangen Fäkalduellen mit @ Sozialkatholisch
ennerviert, als Mahner des tieferen Sinnes. Nur Obacht, sonst ziehen Sie sich eine Tracht meiner gefürchteten
Verbalprügeln zu!
Messdiener: erstmal igitt! Also, Liebe ist nicht gleich Liebe. Eines der Probleme der heutigen Zeit ist,
dass Sex und sexuelles Begehren gleichgesetzt werden mit Liebe. Es ist auch nicht egal, ob jetzt Männlein
mit Männlein, Weibchen mit Weibchen (da kommt jetzt das o.a. Igitt) in Sünden verfallen, die den Geist
vernebeln. Nicht Gott führt zur sündigen „Liebe“; schon eher Sein Gegenspieler. Denn wenn Gott es nicht
gewollt hätte, dass sie sich lieben, würden sie es nicht tu(e)n Aber da die Liebe gottgewollt ist, darf
sich die Kirche nicht verweigern, alle Liebenden das Sakrament der Ehe zu gewähren… Sie kommen mir
schon irgendwie vor wie ein pubertierender Jugendlicher, der mit solchen Argumenten kommt… Es ist besser,
wenn weniger Menschen der katholischen Kirche angehören als solche, für die Gebote nur noch leere Worte
sind. Ich habe keine Sorge um den Bestand der Kirche, denn „die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen“.
Ich habe vielmehr Sorge um jene Menschen, die mutwillig oder leichtgläubig in diese oder andere schweren
Sünden fallen und damit Gefahr laufen, verloren zu gehen. Nämlich in die Hölle, von der sie erst dann
Kenntnis nehmen, wenn sie unwiderruflich dort sind! Maria, allzeit reine Jungfrau, bitte für uns!
Woher… … kommt eigentlich dieser törichte Mensch, der sich „Messdiener“ nennt, gekrochen? Ein Parvenu
ganz unerfreulicher Destination. Die „Liebe“ (gemeint ist wohl sexuelle Lust) führt alles mögliche zusammen.
Folgt man der Argumentation des Simpels „Messdiener“, wäre die Kirche ebenfalls verpflichtet, einander
in „Liebe“ zugetane Polygamisten, Tierfreunde, Inzestiöse etc. zu trauen. Warum sollten die geringere
Rechte haben als die an Homosexualität Erkrankten? Messdiener, Messdiener, ich muß Ihnen ein Schweigen
nahelegen.
Messdiener Das ist Ihre Privatmeinung. Aber es ist nicht die Lehre der Kirche. Es hindert Sie doch niemand
daran, die Sache anders zu sehen und anders zu handeln. Aber auf eine kirchliche Trauung werden Sie verzichten
müssen. Über einen Segensgottesdienst ist zu verhandeln, aber nicht über die Trauung eines gleichgeschlechtlichen
Paares. Ist das unbedingt auch so notwendig…? Die standesamtliche Trauung reicht doch aus.
#40 Messdiener 18:28:53 | Dienstag, 5. August 2008
Liebe Wenn zwei Menschen in Liebe zusammengeführt wurden, dann ist es Gottes Werk. Es ist hier egal,
welches Geschlecht die Liebenden haben, denn wenn Gott es nicht gewollt hätte, dass sie sich lieben,
würden sie es nicht tuen. Aber da die Liebe gottgewollt ist, darf sich die Kirche nicht verweigern, alle
Liebenden das Sakrament der Ehe zu gewähren.
#38 No Comment 17:50:54 | Dienstag, 5. August 2008
Sauer macht lustig. Und hier wirds immer lustiger. Wer verzweifelt jede einzelne „Nachfrage“ nach „alter
Messe“ (Vorsicht! Vielleicht auch Nutella drin?) aufbauschen muss zu einer integralistischen Anti-Bischofs-Kampagne,
der wird den 99,985 % der Katholiken, die nix an der a.M. finden, diese erst recht versauern. Aber das
will kreuz.net ja wohl. Denn das Lefebvre-Ritual ist ja für die 300-400 Perfekten auf diesem Erdkreis
reserviert! „Pro multis“ heißt ja: für mich, Fellay, und die paar anderen Pharisäer, ne?
Messdiener Dieses erinnert mich an „Wasch mich, aber mach mich nicht nass!“ Warum dürfen zwei Männer,
die sich lieben, nicht ihre Zuneigung zueinander durch den Sexualakt zeigen? Das verbietet die Kirche
im eigentlichen Sinn nicht. Kann sie auch nicht. Sie behauptet stattdessen, dass dieser Sexualakt „Sünde“
ist, weil er, der gleichgeschlechtliche Sexualakt, sich gegen die Schöpfungsordnung richte…
Obelix/Methusalix Wir werden schon in Bälde beobachten müssen, wie der Teilnehmer unter neuem Namen
wieder angezittert kommt. Denn solche Menschen haben keinen Stolz. Vermutlich wird er sich „Miraculix“
oder „Majestix“ nennen, da die Klaviatur seiner Phantasie begrenzt ist.
@Messdiener Viele Homosexuelle, immerhin vielfach sehr gut verdienend und somit kirchensteuerintensiv,
verlassen die Kirche, weil sie ihnen feindlich gegenüber gesinnt ist. Daher wäre auch für die Kirche
es ratsam, diese Zielgruppe in die Gemeinschaft aufzunehmen. Warum? Damit würde sie die Grundsätze der
christlichen Lehre preisgeben.
#34 Messdiener 17:14:19 | Dienstag, 5. August 2008
@Aleph Die Kirce billigt nur nicht die Pratiken der Gruppe. Dieses erinnert mich an „Wasch mich, aber
mach mich nicht nass!“ Warum dürfen zwei Männer, die sich lieben, nicht ihre Zuneigung zueinander durch
den Sexualakt zeigen?
Messdiener Viele Homosexuelle, immerhin vielfach sehr gut verdienend und somit kirchensteuerintensiv,
verlassen die Kirche, weil sie ihnen feindlich gegenüber gesinnt ist. Daher wäre auch für die Kirche
es ratsam, diese Zielgruppe in die Gemeinschaft aufzunehmen. Auch wenn es eine Reihe pekuniärer Gründe
gibt ist das kein Kriterium für die Kirche, ihre Haltung aufzugeben. Abgesehen davon, ist die Personengruppe
nicht generell von der Kirche ausgeschlossen. Die Kirce billigt nur nicht die Pratiken der Gruppe.
#31 Messdiener 16:39:47 | Dienstag, 5. August 2008
Rituale Wenn man wieder die alten Rituale einführt, kann man zum Ausgleich und zur Befriedigung der progressiven
Kräfte auch neue Rituale einführen. In die Zeit, in der immer mehr Personen aus der Kirche austreten,
muss auch die Kirche sich modernisieren. Jetzt werden Konservative aufschreinen und kund tun, dass die
Kirche eben konservativ sein müsse. Aber auch die Kirche ist auf Geld angewiesen und ein weiterere Exodus
aus der Kirche wird für sie schmerzliche finanzielle Folgen haben, daher muss die Kirche neue Möglichkeiten
geschaffen bekommen, um Gläubige zu binden. Viele Homosexuelle, immerhin vielfach sehr gut verdienend
und somit kirchensteuerintensiv, verlassen die Kirche, weil sie ihnen feindlich gegenüber gesinnt ist.
Daher wäre auch für die Kirche es ratsam, diese Zielgruppe in die Gemeinschaft aufzunehmen. Dieses muss
ich folgenden Schritten geschehen: 1. Abschaffung und Aufhebung der § 2357 – 2359 im Katechismus und
sämtlicher anderer Vorschriften, Dekrete usw. 2. Entschuldigung für die Diskriminierungen bei den Vertretern
der nationalen Spitzenverbände (z.B. LSVD in Deutschland) 3. aktive Anti-Diskriminierungskampagnen (Motto:
„Homosexualität ist Gottes Wille“) 4. Zulassung der kirchlichen Ehe für Homosexuelle
#30 ExBochumer † 16:28:39 | Dienstag, 5. August 2008
Aber moment mal: Segnungen für „gleichgeschlechtliche Paare“ in der römisch-katholischen Kirche? Die
gibt es nicht. Es sei denn durch irgendwelche dahergelaufene Kleriker, die meinen alles und jedes segnen
zu müssen (wie z.B. in Wien schon geschehen). Und das was diese Dahergelaufenen da tun, das sind Mißstände.
Messdiener Bei allem Verständnis: aber Trauungen für gleichgeschlechtliche Paare wird es in der katholischen
Kirche auch künftig generell nicht geben. Davon ist nun einmal auszugehen, auch es noch so viele Menschen
gibt, die daran keinen Anstoß nehmen würden… Was jedoch die einzelnen Geistlichen vor Ort in den Gemeinden
machen, ob Sie Segensgottesdienste für diese Paare anbieten oder sich strikt weigern, ist eine andere
Sache. Diese Feiern in religiösem Rahmen werden aber nicht mit Trauungen im streng kirchlichenn Sinn
gleichzusetzen sein. Es sind halt Segensgottesdienste.
Messdiener Nun findet eine Hochzeit ja nicht nur für Frauen statt, sondern für Frau und Mann…! Vielleicht
wollten Sie aber etwas ganz anderes zum Ausdruck bringen?
#25 Messdiener 15:34:17 | Dienstag, 5. August 2008
Ritual Wenn man doch jetzt schon die Alte Messe wiedereinführt und somit eine Vielfalt an Riten herstellt,
würde es doch mit Sicherheit niemanden stören, wenn auch für Männer eine Hochzeit abgehalten wird.
@maliems – Anständige Bischöfe Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, denn alle Priesteramtskandidaten
müssen seit 1965 zwingend so lange Theologie studieren, bis sie den letzten Rest an Glauben verloren
haben. Wenn aber ein Kandidat durch Frömmigkeit und Gottesfurcht auffällt wird er schon in den ersten
Semestern aussortiert!
#23 ExBochumer † 15:21:45 | Dienstag, 5. August 2008
Leugnen oder „lügen“? Sind nicht viele Bischöfe Lügner und Heuchler? Das könnte man – auch in anderer
Beziehung – von vielen deutschsprachigen Bischöfen behaupten.
Ad-hoc-Priester für die alte Messe Der Bischof von Vendôme – in der Nähe von Blois – sucht in seiner
Diözese einen „Priester ad hoc“, der die Alte Messe liest und will sich nicht an ein Ecclesia-Dei-Institut
richten. Was stellt sich der Bischof von Vendome eigentlich vor, ad hoc einen Priester zu suchen, der
die alte Messe lesen kann. Er, der Bischof sollte eigentlich wissen, dass sich das nicht aus der Erde
stampfen lässt und nicht von jetzt auf nachher geht, um die Details der alten Messe zu kennen und vor
Gemeinde einer sicher auftreten zu können. Die Gläubigen werden bestimmt auf jeden Fehltritt achten.
Beziehungsweise sollte er nachher nicht als verkappter Modernist diffamiert werden, falls er sich Verstöße
gegen die rituelle Ordnung hat zu schulden kommen lassen. Das wäre mehr als infam.
Iudex: Wenn man sich mal die Gemeinschaft der hier nicht Gesperrten anschaut, fänd ichs fast eine Ehre,
gesperrt zu werden! Sollten Sie auch nach eindringlicher Bitte um Sperrung nicht gesperrt werden, können
Sie ersehen, daß Sperrungen durchaus erst nach grobem Fehlverhalten erfolgt!
@ Schwulex @Sozikath Hallo!!?? Selbsthass oder nicht? Ich lass Dich jetzt mal etwas überlegen, um eine
möglichst „schagfertige“ Antwort hinzubekommen und dann überlegen wir uns eine gute Therapie für Dich!
Ich schau dann heut Abend wieder nach, bis dahin kannst Du antworten! Erstma, schön das du gleich eine
Weile weg bist! Zum anderen, was erfindest du denn noch alles über mich? Schwul soll ich sein, voll
Selbsthass, was denn sonst noch? Merkst du eigentlich noch wie krank du bist? Es ist nur traurig wie ach
so Scheintolleranten Trottel und Trottelrinen hier so gut wie jede vernünftige Diskussion kaputt machen!
Naja, dem Knalleph kann man das ja nicht übel nehmen, der ist eben krank im Kopf!
@Heger Wenn man sich mal die Gemeinschaft der hier nicht Gesperrten anschaut, fänd ichs fast eine Ehre,
gesperrt zu werden! @Sozikath Hallo!!?? Selbsthass oder nicht? Ich lass Dich jetzt mal etwas überlegen,
um eine möglichst „schagfertige“ Antwort hinzubekommen und dann überlegen wir uns eine gute Therapie
für Dich! Ich schau dann heut Abend wieder nach, bis dahin kannst Du antworten! Bis dahin: Am Jisrael
chaj! Und, Herr Heger: as-salaam!
Ohjemine Knalleph Das wäre für Sie doch total uncool oder unhot… Dann wären Sie doch aller Chancen
der Sublimierung beraubt. Armes Würstchen. Man hat hier schon lange gemerkt das deine sexuelle Ausrichtung
krank ist, deine ganzen analfixierten Posting haben da doch eine eindeutige Sprache gesprochen. Das der
Schwulex und du anderen aber auch ihre perversen Sexualwünsche überstulpen wollen kann man sich nur
so erklären das wie bei Freud der richtige Zugang zum göttlichen fehlt!
Sperrung Obelix/Methusalix Das ist ja mal eine gute Neuigkeit! Endlich keine ständigen Provokationen,
Beleidigungen und sinnentleertes Geschwätz mehr aus dieser Richtung! Danke Redaktion! :)3
Kacke Ich denke auch das als erstes der Knalleph weg gemußt hätte! Das wäre für Sie doch total uncool
oder unhot… Dann wären Sie doch aller Chancen der Sublimierung beraubt. Armes Würstchen.
@Sozikath Super Antwort, echt! Diese rhetor. Meisterleistung zeigt, dass es Dein Kleinhirn offensichtlich
schafft, Deine Hände zum schreiben anzuhalten, ohne dass das Großhirn irgendwas davon mitbekommt…
Erstaunlich! Also sag mal, leidest Du jetzt unter Selbsthass, oder nicht?
Sperrungen iudex: Es werden hier grundsätzlich die Falschen gesperrt! Wenn man bedenkt, daß iudex noch
nicht gesperrt ist, könnte man dem glatt zustimmen. MfG Christoph Heger
Stimmt Schwulex Es werden hier grundsätzlich die Falschen gesperrt! Hetzer, Verleumder, Lügner, Menschen,
die Halbwahrheiten herumbiegen, wie es ihnen passt, Aufschneider und handfeste Psychopathen, unflätige
Arschlöcher, die um ihre eigene Homosexualität zu verdrängen auf Schwule schimpfen, Nazis und Antisemiten,
Islamophobe, Homophobe und geistige Brandstifter jeder Art oder einfältige Biedermänner jeder Coleur
sind anscheinend herzlich willkommen, wer aber diesem Gruselkabinet zu lange dessen Beschränktheit vorführt
oder es bei seiner ideologischen Onanie ernsthaft stört, wird gesperrt. Da fällt es dann doch schwer,
sachlich zu bleiben… Ich denke auch das als erstes der Knalleph weg gemußt hätte!
@Redaktion & Erpresser Tatsächlich sagte Pünktchen: „Ich erachte es als Zeitverschwendung, hier weiter
zu posten, solange die Accounts Methusalix / Obelix nicht gesperrt werden.“ Die beiden sind inzwischen
gesperrt. Es werden hier grundsätzlich die Falschen gesperrt! Hetzer, Verleumder, Lügner, Menschen,
die Halbwahrheiten herumbiegen, wie es ihnen passt, Aufschneider und handfeste Psychopathen, unflätige
Arschlöcher, die um ihre eigene Homosexualität zu verdrängen auf Schwule schimpfen, Nazis und Antisemiten,
Islamophobe, Homophobe und geistige Brandstifter jeder Art oder einfältige Biedermänner jeder Coleur
sind anscheinend herzlich willkommen, wer aber diesem Gruselkabinet zu lange dessen Beschränktheit vorführt
oder es bei seiner ideologischen Onanie ernsthaft stört, wird gesperrt. Da fällt es dann doch schwer,
sachlich zu bleiben… Dann schrei ich mal zur Strafe „buh!“ und scheiß ganz gewaltig auf das Dreckspack –
v.a. weil ich weiß, dass alles, was mit dem Arsch zu tun hat einem großen Prozentsatz insgeheim ungeheuer
gut gefällt (gell, Sozikath, Meister der Projektion und Verdrängung!?!).
#10 Regina 1961 12:49:58 | Dienstag, 5. August 2008
@Tridentinus Zumindest wird dieser Titel ab und an bei den fast täglichen Newslettern von virgo maria
verwendet. Meines Wissens nach verwendet jeder Französichsprachige diesen Titel für bestimmte Geistliche.
Nicht nur für Franzosen, sondern auch für „Ausländer“. LG Regina1961
#9 Matthias_DD 12:39:13 | Dienstag, 5. August 2008
@ Przybislav Iamesseblo … sich heute – wo er auf der anderen Seite steht… Warum steht der Hl. Vater
heute auf der anderen Seite? Hab ich da irgendwas verpasst?
Die Geister, die ich rief Benedikt XVI ist intelligent genug zu wissen, dass der Fortbestand der Konzilssekte
nur dann gewährleistet ist, wenn es gelingt glaubenstreue Katholiken in sie einzubinden. Unterstützt
wird er in seinem Anliegen von Kardinal Hoyos, einem genialen Strategen. Seine Pläne werden dagegen entschieden
von der Mehrzahl der Diozösanbischöfe, wahre Herolde den Banausentums, durchkreuzt. Dadurch erweisen
sich die Letzteren als die besten Verbündeten der Piusbruderschaft. So lange sie sich nämlich mit Händen
und Füssen gegen die Erleichterung der katholischen Messe wehren, wie es die Zollitsch, Algermissen,
Musinghoff und Geby Fürst tun, wird die Piusbruderschaft stets geltend machen können, allein bei ihr
sei die katholische Messe gut aufgehoben. Es war der damalige Abbé Ratzinger der seinerzeit das Gespinst
des „Bischofskolleg“ entworfen hat und sich heute – wo er auf der anderen Seite steht – mit Goethe zu
sich selber sagen muss: „Die Geister, die ich rief, die werd ich nicht mehr los“.
@iudex: Pünktchen wirkt weiter mit (Deo gratias) Ihre Frage an Pünktchen „Haben Sie nicht vor 5 min
versprochen, hier nicht mehr zu posten?“ ist leicht zu beantworten. Tatsächlich sagte Pünktchen: „Ich
erachte es als Zeitverschwendung, hier weiter zu posten, solange die Accounts Methusalix / Obelix nicht
gesperrt werden.“ Die beiden sind inzwischen gesperrt. MfG Christoph Heger
Zwang zum Novus Ordo? „Die Priester der Ecclesia- Dei Gemeinschaften zelebrieren nur die tridentinische
Messe, was dem Motu Proprio widerspricht“ (La Croix) Wo zwingt das Motu Proprio Summorum Pontificum Priester
der Ecclesia-Dei-Gemeinschaften, auch im Novus Ordo zu zelebrieren?
Wenn das Interesse wirklich so minimal ist, dann könnten die Bischöfe doch den Anhängern der Alten
Messe großzügig entgegenkommen. Die Angebote würden ja irgendwann, mangels Interesses, wieder zurückgezogen
werden müssen …