Muselmanen
Weil es so viel unerrettete Menschen gibt
Bei der Auszeichnung der Witwe eines in der Türkei ermordeten evangelikalen Missionars sprach auch ein Weihbischof, der für seine katholischen Positionen bekannt ist.
Von links nach rechts: Der protestantische Regensburger Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiß, der Vors. Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern, Andreas Späth, Susanne Geske, der Weihbischof von Salzburg, Mons. Andreas Laun
Von links nach rechts: Der protestantische Regensburger Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiß, der Vors. Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern, Andreas Späth, Susanne Geske, der Weihbischof von Salzburg, Mons. Andreas Laun
(kreuz.net, Nürnberg) Sie hat den Mördern ihres Mannes vergeben. Darum wurde Susanne Geske am 20. Juli von der evangelischen ‘Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis’ in Bayern mit dem Walter-Künneth-Preis ausgezeichnet.

Der 45jährige Lehrer, Übersetzer und Theologe Tilmann Geske war im April 2007 zusammen mit zwei türkischen Christen in Malatya in der Osttürkei von mutmaßlichen türkischen Nationalisten regelrecht abgeschlachtet worden.

Der Laudator Thomas Schirrmacher würdigte die christliche Vergebungsbereitschaft der Witwe. Schirrmacher ist Direktor des Bonner internationalen Instituts für Religionsfreiheit der ‘Evangelischen Allianz’.

Frau Geske wohnt mit ihren drei Kindern immer noch in der Stadt, in der ihr Mann ums Leben kam.

Keine Rache

Schon kurz nach der grausamen Bluttat bekannte sie vor der türkischen Presse: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“.

Dies habe in der türkischen Öffentlichkeit eine ungeheure Wirkung hinterlassen, gerade weil eine solche Absage an die Rache in der anatolischen Kultur ungewöhnlich sei.

Die Preisträgerin bekannte, daß ihr Gebet, keine Rachgefühle zu bekommen, erhört wurde.

Dafür sei sie zusammen mit ihren Kindern sehr dankbar. Durch die Ermordung der drei Christen sei ein Samenkorn gelegt worden, „dessen Aufgehen wir heute noch nicht erkennen können.“

Der evangelische Regionalbischof Hans-Martin Weiss aus Regensburg verwies auf die Unterschiede zwischen Christentum und Islam.

Von Jesus Christus werde im Neuen Testament – im Gegensatz zu Berichten über Mohammed – nicht über die Teilnahme an Gewalttätigkeiten berichtet.

Das Christentum kenne angeblich nicht – wie der Islam – eine Wesenseinheit von Gesellschaft und Religion. Deswegen reibe sich das „westliche Freiheitsverständnis“ mit dem Islam.

In einer Gesellschaft wie der türkischen, in der Vergeltung oft üblich sei, habe Frau Geske die „Zeugenschaft für Gottes liebende Gerechtigkeit“ weitergeführt:

„Ihr Aushalten in der Osttürkei hat Vorbildfunktion“, so Regionalbischof Weiss zur Preisträgerin.

Referat von Weihbischof Andreas Laun
Referat von Weihbischof Andreas Laun
Warum der Haß auf die Liebe?

Weihbischof Andreas Laun von Salzburg fragte sich in einer Ansprache, warum gerade Christen als Anhänger einer Religion der Liebe so stark verfolgt werden.

Eigentlich müßten doch alle froh sein um solche Mitmenschen, die anderen nichts Übles wollten. Dennoch seien die Christen die am brutalsten verfolgte religiöse Gruppe.

Die Antwort darauf könne man nur in den Zehn Geboten finden, denen die Christen verpflichtet seien, die aber das übliche Verhalten in der Welt in Frage stellten.

Deswegen seien Christen auch von den beiden großen totalitären Systemen des 20. Jahrhunderts verfolgt worden – weil diese nicht wollten, daß Christen anders dächten als die jeweils vorgeschriebene Ideologie.

Der Weihbischof sieht heute ähnliche christenfeindliche Tendenzen im Vormarsch.

Podiumsgespräch mit Impulsreferenten
Podiumsgespräch mit Impulsreferenten
Bei den Evangelikalen ist das Thema Martyrium hochaktuell

Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz Hartmut Steeb aus Stuttgart dankte der ‘Kirchlichen Sammlung’ für die Preisverleihung an Frau Geske. Sie nötige zur Auseinandersetzung mit dem hochaktuellen Thema Martyrium.

Freiheit für die Christen in der westlichen Welt – wenn auch mit abnehmender Tendenz – sei in der Kirchengeschichte die Ausnahme.

Christen müssten sich darauf vorbereiten, daß Verfolgung Sendung sei und nicht Schicksal.

Der armenische Theologe und Martyrium-Experte Hacik Rafi Gazer bekannte als Angehöriger der Theologischen Fakultät Erlangen seine Freude über die Preisverleihung an Frau Geske.

Auch in der Armenischen Kirche werde des Märtyrers Tilmann Geske gedacht.

Der Rektor der ‘Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule’ in Basel, Jacob Thiessen zitierte aus der Bewerbung von Tilmann Geske für das Studium an seiner Hochschule im Jahr 1982:

„Ich will Theologie studieren, weil es so viele unerrettete Menschen gibt, denen ich das Evangelium verkünden will“.
      
28 Lesermeinungen
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#28   HeinrichvonOfterdingen   22:51:39 | Mittwoch, 6. August 2008
Lieber Schoolboy,
Ich mag die Protestanten als ganzes, also als Pseudokirche gesehen, auch nicht, aber wenn einer sein Leben für Christus opfert, sind konfessionelle Scheuklappen einfach kleinlich, abstoßend und widerlich.
… nie behauptete ich die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben! Aber ob ein Prostestant sein Leben tatsächlich für Christus opfert oder nur für ein Zerrbild Christi, das mit ihm gar nichts zu tun hat, das erscheint mir weder entschieden noch überhaupt entscheidbar. Der begründete Verdacht, dass Protestanten für ihren ideologisch begründeten Verrat an der Sache Christi verdammt werden, kann wohl so leicht auch nicht entkräftet werden!
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#27   Schoolboy   22:33:36 | Mittwoch, 6. August 2008
Ekelerregend, Heinrich von Ofterdingen,
wie Sie das Opfer, das unser christlicher Bruder (das sage ich als überzeugter Katholik) darbrachte, als er sein Leben in Treue zu unserem Herrn Jesus dahingegeben hat, in den Dreck ziehen! Schämen Sie sich!
Ich mag die Protestanten als ganzes, also als Pseudokirche gesehen, auch nicht, aber wenn einer sein Leben für Christus opfert, sind konfessionelle Scheuklappen einfach kleinlich, abstoßend und widerlich.
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#26   Sozialkatholisch   21:58:13 | Mittwoch, 6. August 2008
@ HvO
Nunja, die röm/kath Kirche war die Missionskirche schlechthin, aber wenn sie ihren Auftrag nicht mehr richtig wahr nimmt warum sollte Gott nicht andere dazu berufen?
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#25   HeinrichvonOfterdingen   21:55:07 | Mittwoch, 6. August 2008
Liebe Genoveva,
Tilmann Geske ist offensichtlich nicht für eine „Sache“ gestorben, sondern für Christus – das ist das eine und einzige Kriterium für das Martyrium. Dann braucht er auch keinen gnädigen Richter mehr, ganz unabhängig davon, ob er zuvor ein Katholik, ein Evangelikaler oder ein Muselmane war. Aber das wissen Sie ja sicher, da Sie mit der alten Dogmatik ja vertraut sind …
… Ihre Polemik in Ehren, ich weiss dass es nicht bösartig gemeint ist. Aber die „Sache Christi“, die römisch-katholische Kirche, die ging Tilmann Geske nicht nur „am Arsch vorbei“ – was an sich schon schlimm genug gewesen wäre – er bekämpfte sie geradezu. Ein kleines Beispiel: Christus setzte 7 Sakramente ein, Tilmann Geske „anerkannte“ davon nur 5 bis 6. Weil er etlichen Irrlehrern mehr glaubte als Christus Jesus. Ein schöner Blutzeuge, der sich das nach Gusto auswählte wofür er mit seinem Blut Zeugnis ablegte. Chesterton meinte einmal zynisch, die Apostel hätten nicht mit Christus verhandelt, was sie denn Glauben müssten. Aber der Protestantismus ist eine in Bronze gegossene Verhandlung mit Christus, was denn zu glauben sei. Der Ansatz ist grundfalsch!
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#24   Schoolboy   14:58:38 | Mittwoch, 6. August 2008
Kathegorisch die Einbürgerung von Mohammedanern ablehnen, weil deren Ideologie nicht mit den
Verfassungen unserer Länder vereinbar ist!
Oder kann mir jemand erklären, ab welchem Grad die Scharia mit unseren Rechtsauffassungen kompatibel ist? Ich bin gespannt …
Fazit: matt hat mit seinen Forderungen recht, und zwar ohne Wenn und Aber!
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#23   matt2 †   13:44:53 | Mittwoch, 6. August 2008
Ich bin überhaupt nicht für Missionierung der Moslems
das ist – wie schon gesagt – glatter Selbstmord. Ich bin für eine geographische Trennung der christlichen und der islamischen Kultur. Wer vom einen ins andere wechseln möchte, soll das doch tun. Aber dann bitte gleich auswandern.
Ich nehme Anstoß an der Kultur der Araber in meinem Land. Ich sage ganz offen, dass ich sie nicht hierhaben will, aller Gutmenschenpolitik zum Trotz.
Wir haben hier in Europa eine christliche Tradition. Sollen wir das verleugnen für die neue antichristliche Europaideologie?
Ich sage: weg mit der Ideologie und raus mit den Moslems!
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#22   Sozialkatholisch   11:01:04 | Mittwoch, 6. August 2008
Bischof Maloyan kurz vor oder während dem Holocaust an den Armeniern
„Ich ermutige euch nachdrücklich, euren Glauben zu stärken. Setzt all eure Hoffnung auf das Heilige Kreuz, das auf dem Felsen Petrus gegründet ist. Unser Herr Jesus Christus hat seine Kirche auf diesem Felsen und auf dem Blut der Märtyrer erbaut.“
Auch wenn persönliche Schwächen oder irrige Glaubenssätze im Spiel waren, sie sind für Christus und für die Verkündigung des Evangeliums gestorben und haben meinen absoluten Respekt.
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#21   Pünktchen   10:45:28 | Mittwoch, 6. August 2008
matt empfiehlt: „Zuerst muss man die Wölfe erschlagen, dann kann man die Schafe sammeln.“
So hat aber weder der Herr noch der Völkerapostel gehandelt. Ihr Vorschlag ähnelt eher der islamischen Vorgehensweise. :-@
Was den „Geltungsdrang“ betrifft, so kennen Sie sich damit natürlich aus. Sie dürfen aber nicht projizieren, matt, für den echten Jünger Christi, der einen Missionsauftrag verspürt, gilt weiterhin das Wort des Völkerapostels:
„Wenn ich die Frohbotschaft verkünde, so darf ich mich dessen nicht rühmen: als Notwendigkeit liegt es mir ob, und wehe mir, wenn ich sie nicht verkünden wollte…!“ 1. Kor. 9, 16
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#20   matt2 †   10:25:02 | Mittwoch, 6. August 2008
.chen: Paulus war ausgewählter Heidenmissionar…
am Anfang des Christentums. Die Situation ist heute weitaus diffiziler. Manch einer mißversteht seine(n) inneren Geltungsdrang und Märtyrerverliebtheit als Missionsauftrag.
Die Islamisten sind fanatisch. Man kann sich nicht an die Schafe heranmachen, ohne, dass die Wölfe über einen herfallen. Zuerst muss man die Wölfe erschlagen, dann kann man die Schafe sammeln.
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#19   Pünktchen   10:13:16 | Mittwoch, 6. August 2008
Matt: „Man muss sich nicht in unnötige Gefahr begeben…“
Es gibt hier ein „Müssen“ höherer Art. Der Völkerapostel Paulus schreibt dazu:
„Wenn ich die Frohbotschaft verkünde, so darf ich mich dessen nicht rühmen: als Notwendigkeit liegt es mir ob, und wehe mir, wenn ich sie nicht verkünden wollte…!“
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#18   matt2 †   09:53:27 | Mittwoch, 6. August 2008
Man muss sich nicht in unnötige Gefahr begeben…
die Evangelikalen fordern durch ihr naives Missionsgehabe die Bosheit dieser Leute gegen sich heraus. Das muss man schon auch sagen. Das grenzt schon an Selbstmord.
Wenn ich mich in einem Klima der Feindseligkeit und Abstoßung so euphorisch auf die Menschen zubewege, dann geht das nach hinten los.
Irgendwo scheint man auch bei den islamistischen Fanatikern wahrzunehmen, dass diese Leute keine besondere(n) Rückhalt oder Legitimation aufweisen und daher stürzt man sich dann um so wütender und hemmungsloser auf sie drauf.
Von wegen aber: vergib ihnen…
…solch bestialische Folter ist eine große Entwürdigung für die ganze Nation der Türken und fordert ein Strafgericht heraus. Sie haben diese widerliche Brut gezogen, sie verpesten die jungen Leute mit ihrem Islam-Kult, sodass sie derlei Schandtaten begehen.
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#17   Sozialkatholisch   08:34:03 | Mittwoch, 6. August 2008
Es ist wirklich traurig
Das es Dorftröten gibt ein Blutzeugnis für Christus, Mission und Demission langweilig finden, das liegt wahrscheinlich daran das sie der falschen Annahme erliegen sind das Heil automatisch und kiloweise irgendwohin geblasen zu kriegen.
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#16   LandorganistII   08:29:27 | Mittwoch, 6. August 2008
Und wenn sie nicht
gestorben sind, dann hungern sie noch heute. Gääähn! :-[
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#15   Sozialkatholisch   07:01:04 | Mittwoch, 6. August 2008
Ein syrisch-orthodoxer Bischof
hat in der heutigen Türkey vor vielen Jahrhunderten trotz Mißernten einigen Dörfern verboten zu bestimmten Zeiten Fleisch zu essen. Viele Dorfbewohne drohten hungerleident zum Islam zu konvertieren, der Bischof blieb aber hart und viele Dörfer wurden islamisch.
Seit dem gibt es in der Türkey einige islamische Dörfer mit etwas christlicher Symbolik.
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#14   Schoolboy   06:43:05 | Mittwoch, 6. August 2008
Ein „Musulmane“ stirbt niemals für eine gerechte Sache,
sofern er er es als Musulmane für den Islamtut.
Ebensowenig kann ein Stalinist oder Maoist für eine gute Sache sterben, sofern er es bewusst als Stalinist oder Maoist für den Kommunismus tut.
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#13   Genoveva   01:04:02 | Mittwoch, 6. August 2008
@HvO: Wie soll ich das verstehen?
Doppelt schade um den Herrn Tilmann Geske, dass er so mutig war und einer so schlechten Sache gedient hat.
Tilmann Geske ist offensichtlich nicht für eine „Sache“ gestorben, sondern für Christus – das ist das eine und einzige Kriterium für das Martyrium. Dann braucht er auch keinen gnädigen Richter mehr, ganz unabhängig davon, ob er zuvor ein Katholik, ein Evangelikaler oder ein Muselmane war. Aber das wissen Sie ja sicher, da Sie mit der alten Dogmatik ja vertraut sind …
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#12   Dr. Schlämmer   01:00:17 | Mittwoch, 6. August 2008
Die freie Gesellschaft muss dies sanktionieren
Die Vergebungsbereitschaft der Frau ist bewundernswert.
Ich kann sie fast nicht nachvollziehen.
Das Verbrechen wird dadurch auch nicht weniger schlimm. Es sollte ein Zeichen und eine Warnung sein, und die Justiz sollte hierauf eine Antwort setzen, die ebenfalls Zeichen und Warnung ist.
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#11   Schoolboy   23:40:07 | Dienstag, 5. August 2008
Der Islam ist keine Religion, sondern eine Haßideologie
, die wieder einmal ihr wahres Gesicht gezeigt hat. Wenn es doch nur eine Chance gäbe, diese spirituelle Pest (nicht die Menschen, die unschuldig in sie hineingeboren werden!) auszurotten. Die Welt würde weitaus besser aussehen und wäre lebenswerter.
Wie kann die Witwe von Tilman Geske sich und ihren Kindern zumuten, nach wie vor unter solchen Bestien zu leben?
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#10   taizebesucher   23:12:56 | Dienstag, 5. August 2008
@aufrechtkatolik
100% Zustimmung :)3
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#9   aufrechterkatholik   21:20:12 | Dienstag, 5. August 2008
Keine Grenzverwischungen bitte!
et UNAM SANCTAM CATHOLICAM!
Und das bedeutet auch, dass es bei den Anhängern dieser kirchenähnlichen Vereinigung, so sehr sie sich auch bemühen, die Grundlehren des Christentums (also gegen die unsägliche Homohedonie und Selbstbefleckung) hochzuhalten, eben um Menschen geht, die der Gnadenfülle und dem -schatz unserer Hl. Kirche doch sehr weit weg sind (und zum Teil das alles auch sehr massiv bekämpfen). Nein, wir sollten uns nicht vom Schein täuschen lassen. Evangelikale sind und bleiben bedauernswerte, der Erlösung und Barmherzigkeit bedürfte Kreaturen, die aus ihrer Verblendung zu befreien sind und dankbar sein können, dass unsere geliebte Kirche nicht mehr zum Scheiterhaufen greift (wenngleich selbiger weiß Gott nicht immer nur Unheil gebracht hat, sondern auch Klärung, aber wir wollen hier auch nichts übergebührlich schönreden, heutzutage, bei all den Medikamenten, die die Leute schlucken, wäre er reinste Umweltverschmutzung). Also: Keine Grenzverwischungen bitte! Kein Heil außerhalb der Kirche. Und das gilt auch hier und heute, bei allem guten Willen. Jawoll!
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#8   HeinrichvonOfterdingen   21:08:53 | Dienstag, 5. August 2008
Lieber Willem,
nichts ändert das aber an der Tatsache, dass die Evangelikalen die meisten Sakramente leugnen und gegen die katholische Kirche hetzen.
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#7   Wilhelm   21:01:56 | Dienstag, 5. August 2008
Evangelikale Katholiken
„Das liegt wohl daran das die Evangelikalen in aufdringlicherweise das Evangelium verbreiten.
Aufdringlich, belästigend wenn nicht sogar nötigend.
Das hat mit verkündigung des Evangeliums herzlich wenig zu tun.“ :-!
Unwahrheiten werden nicht wahrer, wenn man sie ständig wiederholt. Viele Evangelikale und papsttreue Katholiken haben mehr miteinander gemeinsam als Evangelikale mit liberalen Protestanten oder papsttreue Katholiken mit liberalen Katholiken. Beschimpfungen und Verleumdungen entsprechen wohl nicht dem Maßstab der Nächstenliebe.
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#6   HeinrichvonOfterdingen   20:47:39 | Dienstag, 5. August 2008
Lieber Pascal,
Andere Religionen bringen stärker und glaubensintensiver das Evangelium in die Welt als die Katholiken, davon sollte mann sich was abgucken und nicht ob einer Häkeldeckchen trägt oder welche Form die Kerzen haben.
… welche? Diejenigen jedenfalls nicht, die die meisten Sakramente leugnen, die bringen irgend etwas in die Welt aber nicht das Evangelium.
Doppelt schade um den Herrn Tilmann Geske, dass er so mutig war und einer so schlechten Sache gedient hat.
R.I.P. Tilmann Geske, sei Gott Dir ein gnädiger Richter und uns!
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#5   Pascal123   17:06:03 | Dienstag, 5. August 2008
Haß gegen die Liebe
Das liegt wohl daran das die Evangelikalen in aufdringlicherweise das Evangelium verbreiten.
Aufdringlich, belästigend wenn nicht sogar nötigend.
Das hat mit verkündigung des Evangeliums herzlich wenig zu tun.
Der Vergebungswille der Witwe ist sehr bewundernswert, davon sollten sich einige Poster, die hier mit menschenverachtenden Tötungsvorschlägen für Moslems und die Täter schwadroniert haben, eine Scheibe von abschneiden.
Wenn nicht mal die Witwe hasst und Rache will wer sind dann matt2 und konsorten die dies forderten.
Ich stelle mir allerdings die Frage warum jetzt gerade wieder das so toll sein soll, einmal sind Protestanten oder Evangelikale Teufelsanbeter, aber kaum verbreitet einer das Evangelium mehr wie die Katholiken ist es ganz toll.
Ist das die Scham das man selber nichts tut oder einfach wieder ein bischen Polemik und auf den Zug aufspringen, weil der Fokus auf verfolgte Christen gelenkt wird.
Andere Religionen bringen stärker und glaubensintensiver das Evangelium in die Welt als die Katholiken, davon sollte mann sich was abgucken und nicht ob einer Häkeldeckchen trägt oder welche Form die Kerzen haben.
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#4   pneumat   16:17:06 | Dienstag, 5. August 2008
„Verfolgung Sendung sei“
„An einem Denkmal für Tilman Geske würde ich mich finanziell beteiligen!“
Ich auch.
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#3   Pünktchen   14:36:27 | Dienstag, 5. August 2008
Warum hatten wohl die Täter die Untat
auch noch videographiert?
Ich bin überzeugt, daß die jugendlichen Täter gehofft hatten, durch Androhung und Ausübung von Gewalt die Christen dazu zu bewegen, ihrem Glauben abzuschwören! Hätten Sie den Glaubensabfall der Christen videographisch belegen können, dann hätte sich ihre Tat doppelt „gelohnt“ für sie …
Tilman Geske ist ein heroischer Charakter und er verdient ein ehrendes Gedächtnis an sein Martyrium um Christi willen. Die Kirchen sollten ihm ein Denkmal setzen. Es wird so viel Geld für Nichtiges und Würdeloses herausgepulvert. An einem Denkmal für Tilman Geske würde ich mich finanziell beteiligen!
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#2   Sozialkatholisch   14:23:13 | Dienstag, 5. August 2008
Ein wahrer Märtyrer
„Ich will Theologie studieren, weil es so viele unerrettete Menschen gibt, denen ich das Evangelium verkünden will“.
Nur frage ich mich wieviele Katholiken, bzw. Christen diesen Satz noch verstehen können bei dem ganzen Heilsautomatismus der hier herrscht.
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#1   bonifatius   14:04:25 | Dienstag, 5. August 2008
Tilmann Geske:
„Ich will Theologie studieren, weil es so viele unerrettete Menschen gibt, denen ich das Evangelium verkünden will“.
Tilmann Geske hat die Verkündigung des Evangeliums mit seinem Blut besiegelt. Er ist verdienter „Purpurträger“ und die Feindesliebe seiner Frau ist bewundernswert.
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