Kultur
Kunstgeschmack eines Pfaffen
Entscheidend für den Kurienerzbischof ist, daß er im Zug der Welt sitzt. Wohin die Reise geht, scheint ihm egal zu sein. Den Pornographen, Gotteslästerer und Stalinisten Alfred Hrdlicka lobt er über den grünen Klee.
Unsagbare Blasphemie: Christus während der Geisselung mit eregiertem Geschlechtsteil - ausgestellt im Wiener Dommuseum.
Unsagbare Blasphemie: Christus während der Geisselung mit eregiertem Geschlechtsteil – ausgestellt im Wiener Dommuseum.
(kreuz.net, Vatikan) Der Präsident des päpstlichen Kulturrates, Erzbischof Gianfranco Ravasi, möchte auf der Kunstbiennale in Venedig im Jahr 2009 einen Pavillon für den Heiligen Stuhl einrichten.

Das erklärte er im Gespräch mit der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.

Wo die Ausstellung plaziert werden soll und welche Werke man zeigen will, hat er noch nicht entschieden:

„Auf keinen Fall soll der Vatikan-Beitrag als eine Gegen-Biennale aufgefaßt werden“ – wehrt sich der Prälat.

Erzbischof Ravasi glaubt, daß er sich über das, worauf er sich einläßt, im klaren ist.

So ist es für ihn „durchaus vorstellbar, daß zur gleichen Zeit, in der wir ausstellen, irgendwo in der Nähe eine Madonna zu sehen ist, die Sperma weint, wie kürzlich in Bologna, oder eine Abendmahlszene mit masturbierenden Jüngern, wie jetzt in Wien.“

Der Erzbischof unterschlägt, daß die blasphemische Abendmahlsdarstellung im diözesanen Dommuseum zu sehen war, das unter der Verantwortung von Christoph Kardinal Schönborn von Wien steht.

Dafür würdigt er den Produzenten der Wiener Blasphemie, den Pornographen und Stalinisten Alfred Hrdlicka, als „einen sehr qualitätsvollen Künstler“.

Sehnsucht nach Elektrokabeln

Mons. Ravasi bedauert, daß die zeitgenössische Kunst von der katholischen Kirche bisher – angeblich – kaum beachtet worden sei.

Man habe sich mehr auf die Architektur konzentriert: „Allerdings ist die Reihe architektonischer Geschmacksverirrungen unter den modernen Sakralbauten ziemlich lang“ – gesteht er.

Die zeitgenössische, angeblich ernste Musik beurteilt Mons. Ravasi als „vollkommen vernachlässigt“.

Joseph Beuys "Kreuzigung"
Joseph Beuys „Kreuzigung“
Im Interview bedauert Mons. Ravasi, daß die Kirche in den sechziger Jahren die sogenannte „Kreuzigung“ von Joseph Beuys nicht gekauft hat.

Es handelt sich um eine lächerlich-peinliche Konstruktion aus Nadeln, Draht, Papier, Elektrokabeln und Blutkonserven-Flaschen.

Der Kauf wäre für Mons. Ravasi ein „großes Zeichen“ gewesen: Diese angebliche Kreuzigungsgruppe gehöre „in einen sakralen Raum, nicht ins Museum.“

Ein anderer Vorschlag bestünde darin, daß sich Erzbischof Ravasi diese mit Kirchengeldern gekaufte Produktion anstelle einer Mitra auf den Kopf setzen würde.

Der Erzbischof findet auch, daß die banalen Pixel-Fenster von Gerhard Richter im Kölner Dom gut dorthin passen.

Das Problem liegt bei den Auftraggebern

Zur Frage des Journalisten, warum bei kirchlichen Aufträgen heute „meist nur Mittelmäßiges“ herauskomme, antwortet Erzbischof Ravasi: „Die Künstler denken zu viel darüber nach, was der Kirche wohl gefallen könnte. Das kann nichts werden.“

Ein schwaches Werk verrate mehr über den Auftraggeber als über den Künstler.

Gleichzeitig fordert der Erzbischof – in Zeiten der Kirchenschließungen –, daß die zeitgenössische Kunst in neuen Kirchenräumen präsent sein müsse. Er selber ist mit sich am Heidentum inspirierenden Kirchenarchitekten Mario Botta persönlich befreundet.

Mons. Ravasi kritisiert, daß die Einrichtung der sakralen Raumes – wenigstens in Italien – dem Pfarrer überlassen werde:

„Wir schaffen es nicht mehr, neue, überzeugende Kulträume hervorzubringen.“

Kirche vom Heiligen Antlitz in Turin
Der Erzbischof von Turin, Severino Kardinal Poletto, vor der Kirche zum Heiligen Antlitz in seiner Bistumsstadt.Die sternenförmig Kirche wurde 2006 fertiggestellt.Weihwasserbecken in der Kirche mit sieben Türmen.

Chaos bis in die Lektionare hinein

Erzbischof Ravasi kritisiert auch die neue Ausgabe des Lektionars der italienischen Bischofskonferenz als „graphisch mißglückt“.

Man habe lauter Künstler gewählt, die angeblich kirchennah sind – so Mons. Ravasi, der sofort ergänzt – „was immer das heißt.“

Das Lektionar ist nach den Festen im Jahreskreis in verschiedene Textblöcke geordnet.

Die einzelnen Abschnitte verlangten eine stilistische Geschlossenheit – erklärt der Erzbischof:

„Statt dessen gibt es ein Durcheinander von abstrakten, halbabstrakten und figürlichen Zeichnungen. Es wurde auf jedes Kompositionsschema verzichtet.“

Er habe „wirklich sehr“ für dieses neue Lektionar gekämpft. Herausgekommen sei ein fades Kunstgewerbe.

Kritik an der kirchlichen Schaumsprache?

Der Erzbischof ortet im Interview auch „ein großes Problem mit der Sprache“: „Welche Sprache sollen wir sprechen? Die Worte erscheinen heute alle abgenutzt und unbrauchbar.“

Wer keine lebendige Sprache besitze, könne keinen Dialog führen – so Mons. Ravasi.

Die Kirche sei angeblich „sehr“ in sich verschlossen und habe angeblich eine „gewisse“ Furcht, sich mit der Welt der Vernunft einzulassen.

Unfähig zum Schönen

In der zeitgenössischen Kunst sieht der Erzbischof zwei Dinge, die schieflaufen.

Erstens suchten die sogenannten Künstler nicht mehr das ästhetisch Schöne: „Im Gegenteil, man will das Unästhetische.“

Kathedrale von Évry
Die Kathedrale von Évry ist ein Werk des Schweizer Architekten Mario Botta.Außenansicht der Kathedrale von Évry.Blick in den Kathedralenraum.

Zweitens würden die sogenannten Künstler die letzten Fragen, etwa nach dem Göttlichen und der Transzendenz ausschließen.

Es gebe kein Schuldgefühl mehr: „Ohne das Gefühl der Schuld wäre das gesamte Werk von Dostojewskij nicht denkbar.“
      
21 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#21   Josef Preßlmayer   13:58:04 | Freitag, 8. August 2008
Wer seinem Glauben und Gewissen verpflicht ist, darf mit seinem Kirchenbeitrag keinesfalls eine
Kirche unterstützen, welche die Beiträge der Gläubigen für das Präsentieren von Gotteslästerungen und die Bezahlung von Institutionen wie die „Aktion Leben“ verwenden, die „Beratungsscheine“ also „Tötungslizenzen“ zur Ermordung unschuldiger, unbeborener Kinder ausgibt!
Hierzu sei auf zwei Möglichkeiten hingewiesen:
www.kirchentreu.info,
eine oberösterreichische Initiative, die auf Grund der Missstände in der Diözese Linz gegründet wurde, wo junge Kirchensteuerzahler mit einer CD „beglückt“ wurden, welche mit sämtlichen Abtreibungs-Einrichtungen Österreichs sowie radikalen Feministen- und Homo-Organisationen verlinkt war und diese Beträge „einfriert“;
eine weitere Initiative, welche die Kirchensteuer als Hitlers Gift-Ei zur Zerstörung der Kirche erkennt, mit fataler Wirkung, welche die Kirche zu immer größerer Gefügigkeit gegenüber dem Zeitgeist zwingt, um nicht noch mehr Kirchensteuerzahler zu verlieren, wurde von NR Mag. Ewald Stadler begründet. Die dorthin überwiesenen Beträge werden nicht „eingefroren“, sondern kommen der „Pius-Bruderschaft“ mit ihren großen Verdiensten zur Bewahrung der „Alten Messe“ und des katholischen Glaubens zugute:
ewald.stadler@tele2.at
Wer durch seine Kirchenbeiträge der weithin verfaulten und verbrecherischen, an der Ausrottung der Christenkinder mitbeteiligten Administratur dient, wird das mit seinem Gewissen und schließlich vor Gottes Thron verantworten müssen!
Es sei auf die „Aktion Leben“ hingewiesen, die „Tötungslizenzen“ ausgibt!
Redaktion benachrichtigen
#20   Elijahu †   08:36:08 | Freitag, 8. August 2008
Finanziell trockenlegen
Wäre ich im Bistum Wien ansässig, keinen Pfennig Geld würden die mehr bekommen, auf Lebzeiten. Das ist die einzige Sprache die dieses dekadente Pack versteht.
Da hat sich über Jahrzehnte hinweg eine dekadente Natternbrut herangebildet, die man jetzt mit Feuer und Schwert ausbrennen muss. Erster Schritt: finanziell komplett trockenlegen.
Redaktion benachrichtigen
#19   Josef Preßlmayer   08:25:21 | Freitag, 8. August 2008
Die Kunst die Gott ehren und für seine Schöpfung danken soll, bemüht sich das Erhabene und Heilige
darzustellen.
Eine „Kunst“, die Gott – und Jesus Christus ist als Sohn Gottes unser dreieiniger Gott – als Homo-Orgiast darstellt, verrät ihren Zweck als Kunst, die Gott ehrt und wird zur Satans-Kunst!
Dass der Dom-Pfarrer der Metropolitan-Kirche St. Stephan, Toni Faber und der Vorsitzende der Österreichschen Bischofskonferenz, Kardinal Schönborn, nach der Darstellung des Letzten Abendmahles als Homo-Orgie, nun den Gotteslästerer Hrdlicka mit einem neuen Auftrag belohnen, indem dieser mit der Herstellung einer Statue der seligen Schwester Maria Restituta beauftragt wurde, ist eine abscheuliche Beleidigung dieser großen Kämpferin für die Ehre Gottes!
Ein solches Werk würde immer im Zusammenhang mit den blasphemischen Darstellungen von Hrdlicka gesehen werden und der Seligen eine unwürdige Aura verleihen.
Ähnlich widerlich ist die vorgesehene Einladung von Gotteslästerer Nitsch für die Eröffnung einer Ausstellung von Schlachtungs-„Kunst“ im Dom!
Hier nur einge Sätze von Nitsch-Gotteslästerungen:
„…hat Christus einen Stier getötet, legt er sich auf das am Rücken liegende abgehäutete, noch zuckende Tier, saugt am Geschlechtsteil des Stieres, saugt Urin heraus (Geschmack von Urin) und beißt in das Geschlechtsteil des Stieres, er küßt die Hoden des Stieres, schleckt die Hoden ab, beißt in die Hoden und zerfleischt und zerschneidet sie schreiend mit einem Skalpell…hat Christus eine Kuh getötet, legt er sich auf das am Rücken liegende abgehäutete und noch zuckende Tier, schlec…
Redaktion benachrichtigen
#18   Colombe de la paix   15:39:45 | Donnerstag, 7. August 2008
@protestant
:-D :-D :-D :-D Die sind auch nicht für Protestanten gemacht! :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#17   Protestant   15:02:04 | Donnerstag, 7. August 2008
@rockdino
…klar doch…die sind besonders gefährlich, da habe ich mir als Kind immer die Finger gequetscht… :-D
Redaktion benachrichtigen
#16   rockdino †   14:59:48 | Donnerstag, 7. August 2008
@ Protestant
Unter diese geplante Verordnung fallen dann z.B. auch die kultigen PEZ-Spender
Redaktion benachrichtigen
#15   Protestant   12:51:16 | Donnerstag, 7. August 2008
Hat auch was mit Kunst zu tun…
Einem Pressebericht zufolge strebt die Kinderkommission des Deutschen Bundestages ein Verbot der Überraschungseier des Ferrero-Konzerns an. Die Kommission warnt davor, dass Kinder nicht zwischen Spielzeug und Nahrungsmittel unterscheiden. Auch Cornflakes mit Spielzubehör sollen verboten werden.
BERLIN – Den Überraschungseiern des Ferrero-Konzerns droht einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise das Aus in Deutschland. Nach dem Willen der Parlamentarier der Kinderkommission des Deutschen Bundestages soll jegliche Kombination aus Nahrungsmitteln und Spielzeug verboten werden. Dies steht in einer Empfehlung über „Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für Kinder im Alltag“, aus der die Tageszeitung „Die Welt“ (Donnerstagausgabe) zitiert.
Nach Ansicht der Bundestagsabgeordneten der Kinderkommission, Miriam Gruß (FDP), gehöre neben dem Überraschungsei auch Cornflakes mit Spielzeug verboten: „Kinder unterscheiden nicht zwischen Spielzeug und Nahrungsmitteln“, sagte sie. Zudem setze sich die Kommission für die Einführung der Fahrradhelmpflicht für Kinder und Jugendliche ein sowie für leichtere Schulranzen.
(ddp)
Redaktion benachrichtigen
#14   jeremy   10:15:51 | Donnerstag, 7. August 2008
moderne Kunst
Passt vielleicht gerade nicht hierhin, aber mir kommt bei solchen Diskussionen immer wieder das neue Fenster im Kölner Dom in den Kopf. Das ist ja schön bunt, aber vom Aussagegehalt her – Zufall – na ja. Aber schön bunt ist es, da kann man nichts sagen. Meiner Meinung nach ist religiöse Kunst von der Religiosität des Künstlers abhängig. Ganz deutlich wird das ja bei der Ikonenmalerei. Aber auch Kirchen sollten so etwas wie ein „versteinertes Gebet“ sein. Wie sollte jemand so etwas schaffen, der nicht betet, weil er nicht an Gott glaubt.
Ich habe eine Frage: Die Tage habe ich irgendwo hier gelesen, dass – weil mit Silikon geklebt – das Domfenster in Köln eine (Über)Lebensdauer von 40 – 50 Jahren hat. Stimmt das? Ich finde, religiöse Kunst sollte schon auf etwas längere Dauer bemessen sein, so etwas wie „Weitgabe an die nächste Generation“.
Redaktion benachrichtigen
#13   clarissa colonia   01:04:15 | Donnerstag, 7. August 2008
Nun ja, werter Bernardo,
wir müssen das wohl unter transatlantischer Hybris und geschmacklicher Verirrung verbuchen …
Redaktion benachrichtigen
#12   Bernado   00:46:58 | Donnerstag, 7. August 2008
clarissa schrieb
„Ein Baldachin über dem (umschreitbaren) Altar gehört zu den Privilegien der Basiliken.“
Ich wüßte nicht, daß es eine solche Regelung gibt. In Rom haben viele zwar altehrwürdige, aber doch weit von der Basiliken-Ehre entfernte Kirchen wie z.B. San Nicola in Carcere einen Baldachin. In den USA und England haben die meisten Kirchen, die groß genug dafür sind, ebenfalls einen Baldachin über dem Altar.
Redaktion benachrichtigen
#11   clarissa colonia   00:36:02 | Donnerstag, 7. August 2008
Ein Baldachin
über dem (umschreitbaren) Altar gehört zu den Privilegien der Basiliken.
Redaktion benachrichtigen
#10   Benedikt   00:30:03 | Donnerstag, 7. August 2008
@ clarissa
Ich versteh’ nicht ganz. Die Praxis, bedeutende Kirchen zu basilicae minor zu machen ist doch wesentlich jünger als Ziborienaltäre. Oder meinen Sie etwas anderes?
Redaktion benachrichtigen
#9   clarissa colonia   23:51:17 | Mittwoch, 6. August 2008
Werter Benedikt, Barock mag ja noch angehen,
aber seine Nachäffung ist ja nur noch scheußlich; ach, übrigens … ist der angepriesene Shrine ULF schon päpstliche Basilika, oder woher kommt der Baldachin ansonsten (Conopeum und Wappenschild waren ja nicht zu sehen)?
Redaktion benachrichtigen
#8   Vineta   22:54:43 | Mittwoch, 6. August 2008
Kurienerzbischof Ravasi !?
Ravasi !
Einerseits scheint er zu merken, daß es sich bei den heutigen Künstlern großenteils um Dilettanten und Scharlatane handelt, die sich irgendwie frei austoben, und
und denen sowohl gründliches handwerkliches Training als auch geistige Tiefe abgeht, denn seine Rede geht ja von sogenannten Künstlern, denen er zu Recht vorwirft, mit möglichst Unästhetischem und geschmacklosen Sakralbauten schockieren zu wollen.
Ravasi?
Andererseits geht er genau dem von ihm Kritisierten auf den Leim, tut so, als könnten nicht nur die Blutkonserven-Flaschen der Kreuzigung von Beuys, sondern auch Sperma weinende Madonnen und masturbierende Jünger den Gottesdienst bereichern, und empfindet die banalen ( und sündhaft teuren) Pixel-Fenster in einem gotischen Dom nicht als Stilbruch.
Redaktion benachrichtigen
#7   wiener   18:33:51 | Mittwoch, 6. August 2008
pfaffe?
weshalb befleißigt sich ein angeblich „katholisches“ portal eigentlich einer derart antiklerikalen und herabwürdigenden sprache?
Redaktion benachrichtigen
#6   pneumat   17:03:37 | Mittwoch, 6. August 2008
Für die kommenden Zeiten
wäre es vernünftig, die Katakomben wieder zu suchen.
Redaktion benachrichtigen
#5   Bernado   16:23:23 | Mittwoch, 6. August 2008
Kunst wider den Zeitgeist
Neu geplant, gebaut und gerade eingeweiht: Kirche unserer Lieben Frau von Guadaloupe in LaCrosse, wisconsin. Hier ein Kurzbericht …ww.summorum-pontificum.de/index.shtml zur Einweihungsfeier, dort viele Bilder www.lacrossetribune.com/…red-content/gallery/?galleryid=11&g….
Sicher so nicht überall angebracht – aber als Kontrapunkt zu der Nachäfferei der Zeitgeist-Blähungen sehr willkommen.
Redaktion benachrichtigen
#4   Benedikt   16:20:56 | Mittwoch, 6. August 2008
Baustil der Moderne
Der Kirchenbau heutiger Tage ist mE tatsächlich grauenhaft. Es sind ganz nette Formenexperimente, aber ich fühle mich einfach nicht darin wohl. Allerdings werden heute ohnehin nur wenige Kirche gebaut. Daher kann der Kirchenbaur der Moderne dem Barock seine Rolle als schlimmste Heimsuchung der Sakralarchitektur nicht streitig machen.
Redaktion benachrichtigen
#3   Burgorus   15:45:30 | Mittwoch, 6. August 2008
An die Christen von Évry:
Es besteht eine Art Partnerschaft zwischen der Erzdiözese München und Freising und der von Évry. Alljährlich kommen Christen von Évry zur Feier des Korbiniansfests (an einem Samstag um den 20. November) in den Mariendom zu Freising.
Kommt doch bitte in großer Zahl, da seht ihr einen schönen Dom, barockisiert von den Gebrüdern Asam. Das kann euch helfen, den Anblick der Kathedrale von Évry für ein weiteres Jahr psychisch zu überleben.
Redaktion benachrichtigen
#2   LandorganistII   15:24:52 | Mittwoch, 6. August 2008
Ich find’s
sehr gelungen!
Redaktion benachrichtigen
#1   Mic   14:45:08 | Mittwoch, 6. August 2008
Zum Artikel:
Zur modernen Kunst kann ich nur sagen, dass ich
a) diese MEISTENS nicht verstehe (was ein Kunstwerk jetzt darstellen soll, geschweige denn, welche Motive der Künstler für sein Kunstwerk hat, und
b) sie z.T. sehr hässlich finde (unästethisch, wie oben im Artikel bereits zur Sprache kam)
Außerdem verstehe ich nicht, warum die Kirche z.T. Kunstwerke haben oder ausstellen möchte, die pornographisch sind oder Jesus Christus und seine Jünger verhöhnen. o.O :amkopfkratz:
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
KulturDer Frosch zu Bozen KulturKirchenführung einmal anderes KulturInhaltsleer und staubtrocken Dommuseum WienDer Wiener Kardinal lästert seinen Gott immer noch KulturEr getraut sich nicht KulturDer Papst hat es schon gesehen KulturDie Ausstellung hat mich beeindruckt! Wiener DommuseumDer Skandal weitet sich aus Hamburger Mariendom„Es hätte nicht karger sein können“ KirchenbauWahrzeichen wofür? KulturEs gibt auch hausgemachte kirchliche Probleme KulturAllein schon durch das Lächeln des Dalai Lama KulturHurrah, der Papst trägt Unterwäsche KulturWer soll denn solche schwache Kritzeleien ernst nehmen? KulturDarf man sagen, daß Hitler auch irgendwie recht hatte?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net