Nachgeworfene Sakramente + Zur Freude der Gottesmutter + Zuwenige Aufgaben? + Regional abhängig + Feiger Kabarettist
Papst Benedikt XVI. beantwortet die Fragen des Südtiroler Klerus.
Nachgeworfene Sakramente
Südtirol. Am vergangenen Mittwoch erklärte Papst Benedikt XVI. bei seinem
Gespräch mit etwa 400 Südtiroler Priestern und Seminaristen mehrmals, daß er keine unfehlbaren Antworten
gebe: „Das ist das, was ich euch sagen kann.“ Ein Priester bedauerte, daß viele die Taufe und Firmung
empfangen, obwohl sie wenig über den Glauben wüßten. Benedikt XVI. antwortete, früher in dieser Frage
strenger gewesen zu sein. Dann habe ihn das angebliche Beispiel Christi gelehrt: „In Fällen, in denen
vielleicht kein reifer oder tiefer Glaube vorliegt, aber doch ein Schimmer von Suche, von Wunsch nach
Einheit mit der Kirche, kann man auch großzügig mit der Spendung von Sakramenten sein.“
Zur Freude
der Gottesmutter
Italien. Zur Papstmesse am 7. September in der sardischen Hauptstadt Cagliari sind bereits
mehr als 50.000 Menschen angemeldet. Das gab der Erzbischof von Cagliari, Mons. Giuseppe Mani (72), bekannt.
Der Heilige Vater wird sich zehn Stunden in Sardinien aufhalten. Anlaß seines Besuches ist die Hundertjahrfeier
der Verkündigung der Madonna von Bonaria zur Patronin der Insel.
Zuwenige Aufgaben?
Brasilien. Das
altgläubige ‘Institut vom Guten Hirten’ zieht sich aus Brasilien zurück. Das berichtete die Webseite
‘Rorate Coeli’. Die Seite hat aus der letzten Predigt des örtlichen Oberen, Pater Roch Perrel, einen
möglichen Grund für diesen Schritt entnommen. Die Patres hätten zwar die Sakramente spenden, aber nicht
als wahre spirituelle Väter wirken können.
Regional abhängig
USA. Ihre Unterstützung der Abtreibung
hindere sie nicht, die Kommunion zu empfangen. Das erklärte die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses,
Nancy Pelosi, in der Fernsehsendung ‘Q & A’. Das Verbot, zu kommunizieren, hat Frau Pelosi als regional
abhängig erfahren: „Es hängt vom Bischof ab.“ Sie kommuniziere regelmäßig und würde es als Schock
empfinden, wenn sie das nicht mehr tun dürfte. Frau Pelosi hat auch bei der Papstmesse in Washington
kommuniziert.
Feiger Kabarettist
Deutschland. Der deutsche Kabarettist Bruno Jonas hat gute Erfahrungen
mit angeblichem Humor in der Kirche. Das erklärte er vor der deutschen Wochenzeitung ‘Zeit’. Zu Beginn
seiner Karriere sei er wegen Religionsbeschimpfung verklagt worden. Nun könne er seine Witze mit „gutem
Erfolg“ auch in katholischen Einrichtungen vortragen. Vor dem Islam hat er noch Respekt: „Ich werde mich
hüten, auf der Bühne das Falsche zu sagen.“
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74 Lesermeinungen
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@Aleph Wieso glauben Sie richtig zu liegen, Protestant als „Kasperle“ zu bezeichnen, nur weil er von seiner
Position aus argumentiert. Wenn Sie lesen könnten, würden Sie dämlicher Kasper es erkennen.
@jeremy Bei uns ist immer alles anders! Es sind die Presbiter (?) und die Pastöre dort, die wirklich
alles versuchen zu ( zer_) stören ;Schulen, Kindergärten wird hier alles umgewandelt , mit Hilfe der
Moslime!!!
Colombe Gibt es das wirklich noch so krass. Bei uns ist es eigentlich so, dass einem da das „Wir sind
doch alles sowieso Christen“ bis hin zu einem evangelischen Pastor (immer ganz hinten in der Kirche) in
der Christmette auf evangelischer Seite schon ein wenig auf die Nerven geht.
@wolfgang H.Heil Oekumene pur ! Es gibt sie : Zeichen der Hoffnung ! Diese Worte sollten die Pästöre
der evangelischen Ge- meinde in meiner Nachbarschaft überdenken! Unter Ökumene verstehen diese: (Zer)-
stört alles was kath. ist!
Lüsterne Ohren ! Schwatzende Zungen ! Der Protestantismus hat sich überlebt; er ist überflüssig !
Das wissen Bischof Dr. Wolfgang Huber ebenso wie Bischof Friedrich ! Das weiß jede/r kluge evangelische
Pfarrer/In ! Das weiß der protestantische bayerische Ministerpräsident wie der protestantische Bundespräsident
wie die protestantische Bundeskanzlerin ! Dr. Martin Luther war katholischer Priester ! Letztlich versteht
ihn und seine „Reformation“ nur , wer katholisch denken kann ! Die Einheit wäre konkret greifbar , wenn
die Superkatholiken mit ihren lüsternen Ohren und schwatzenden Zungen nicht so unsympathisch wären!
Diese Typen wissen nicht nur alles , sondern wissen sogar alles besser , als der Liebe Gott ! Bei ihnen
hat selbst der Heilige Geist keine Chance ! Diese Arroganz hat sellbst Vertreter der hierarchischen Spitze
fest im Griff ! Natürlich gigt’s – Gott sei’s gedankt – den sympathischen Katholiken ebenso , wie den
sympathischen evangelischen Christen ! Ich kenne sogar sehr sympathische Atheisten ! Im Hochgebet für
Messen für besondere Anliegen „Jesus , der Bruder aller“ , beten wir: „Öffne unsere Augen für jede
Not. Gib uns das rechte Wort , wenn Menschen Trost und Rat suchen. Hilf uns zur rechten Tat, wo Menschen
uns brauchen. Lass uns denken und handeln nach dem Wort und Beispiel Christi. Mache Deine Kirche zu einem
Ort der Wahrheit und der Freiheit, des Friedens und der Gerechtigkeit, damit die Menschen neue Hoffnung
schöpfen.“ Oekumene pur ! Es gibt sie : Zeichen der Hoffnung !
@Regina Na, das „richtige“ Kreuz ist für diese Christen (?!) ein Kreuz ohne Korpus. Denn Jesus ist nicht
am Kreuz geblieben, also ist ein Kruzifix nicht authentisch. Das behaupten diese Brüder und Schwestern
jedenfalls. Das ist unter alle evangelikalen Scheinargumenten das dünnflüssigste, das mir jemals zu
Ohren kam. Selbst mein Mann hat nur noch den Kopf geschüttelt.
@Amanda Was hätte dieser Pastor nur gesagt , wenn er mein Kreuz aus Jerusalem eingearbeitet in einem
Davids Stern gesehen hätte. Aber zu den kath. Priestern , die den Rosenkranz verteufeln, die sollte der
Papst exkommunizieren! Da hatte unsere Gemeinde immer Glück, dass unsere Pfarrer papsttreue Marienverehrer
waren und auch sind. Wir hatten eh immer sehr gute Priester in unserer Gemeinde! Auch heute noch!
@ Amanda Und nach einer Weile gingen denen die Argumente aus. So war das. Aber sie stürzten sich teilweise
wie die Geier auf mich, weil sie in mir ein lohnenswertes Missionsobjekt erblickten. Die Aggressivsten
und Fanatischsten unter denen sind übrigens frustrierte Exkatholen. Der protestantische Hochmut und mit
gnadenloser Selbstüberschätzung gespickten Heilsgewissheit tritt bei vielen von denen sehr oft zu Tage.
Ich bin überzeugt das auch die Evangelikalen nach der katholischen Lehre von Gott gerichtet werden. Einige
von denen wird es dabei wohl ganz gut gehen, mehreren wohl doch nicht ganz so gut.
@Sozialkatholisch Ich empfand es oft als anmaßend, mit welcher Herablassung gewisse Vertreter der evangelikalen
Glaubensrichtung mir als Katholikin gegenübertraten. Ein typischer Dialog spielte sich ungefähr so ab:
„Aha, Sie sind katholisch?“ *strengguck* „Ja, bin ich.“ „Na ja…“ *ingedankenmesserwetz* „Warum?“ „Also,
Sie glauben ja nicht an die Auferstehung Christi, oder?“ *lauer* „Wie kommen Sie darauf?“ „Sie tragen
das falsche Kreuz um den Hals.“ „Sie meinen das Kruzifix?“ „Ja. Wissen Sie nicht, dass das Kreuz leer
ist? Jesus ist doch nicht am Kreuz geblieben, Er ist auferstanden!“ „Ja, aber vorher hat Er doch dran
gehangen! Und außerdem – haben uns zwei nackte Holzbalken erlöst, oder das Leiden des Herrn?“ „Hmpf,
grummel… Ja, und übrigens, der Papst… grmpf… und die Maria, also nein… und der Heiligenkult…“
*brabbel* Und nach einer Weile gingen denen die Argumente aus. So war das. Aber sie stürzten sich teilweise
wie die Geier auf mich, weil sie in mir ein lohnenswertes Missionsobjekt erblickten. Die Aggressivsten
und Fanatischsten unter denen sind übrigens frustrierte Exkatholen.
Sozialkatholisch Stimmt, den Unterschied merkt man immer. Aber die schlimmsten Sprüche über Maria habe
ich auch von meinen „Mitkatholiken“ bis hin zu Pastoren gehört, die einen nämlich zum Teil angucken,
wie den Kettensägenmörder, wenn man nur einen Rosenkranz besitzt – geschweige den betet.
@regina Und ehrlich gesagt, die schlimmsten Bemerkungen habe ich aus katholischen Mündern vernommen.
Kann ich noch viel dicker und fetter unterstreichen!Das gleiche gilt übrigends auch für den Papst. Wenn
ich manchmal höre, was Katholiken da so von sich geben! Glaubt mir, dass ich nicht erst einmal den Papst
gegen unqualifizierte und sachliche Anwürfe von Katholiken verteidigt habe. Da hab ich mich dann wirklich
oft gefragt: Wer ist denn jetzt eigentlich katholisch?
Nein Regina Man merkt einen riesigen Unterschied zwischen welchen die Maria komplett entehren und welchen
die Maria wenigstens doch noch für eine hochbegnadete Frau halten.
Amanda Tja, die „Sprachengeschichte“ ist geschenkt. Weiß gar nicht, wo die herkommt. Hab ich schon Relioberstufenkurs
gebracht und der Lehrer fand den ziemlich bedenklich. Aber ich freue mich immer, über „sprachbegabte“
Menschen. :(3
#56 Regina 1961 12:34:33 | Freitag, 8. August 2008
Aber Sozialkatholisch… …das tun doch nicht ALLE Protestanten! Es gibt auch genügend Katholiken, die
die Gottesmutter beleidigen. Und ehrlich gesagt, die schlimmsten Bemerkungen habe ich aus katholischen
Mündern vernommen. Und dabei handelte es sich nicht nur um Gedankengut, welches die Jungfräulichkeit
der Gottesmutter anzweifelte. Regina1961
Mit so manchem Evangelikalem kann man auch auf ein par gemeinsame Nenner kommen. Aber die von denen die
ständig die Gottesmutter Maria beleidigen sind dann wohl doch vom
Protestant, regina, colombe, amanda Colombe: Danke für die Rückmeldung, Sie sie. Ihnen auch alles Gute
und Gottes Segen. Protestant Danke und lasst uns Sprachen lernen und auch unsere eigene nicht vergessen.
Weil – wegen Kindheitserfahrung und Heimat und so. Wenn einer in seiner Heimat sicher ist, kann er auch
andere gelten lassen. Amanda Dialekte finde ich auch toll. Regina Fanatismusdefinition :)3 :)3 :)3 :(3
@Protestant Also, ich weiß nicht, ob sie schon andere Postings von mir gelesen haben. Wenn ja, dann wissen
Sie, dass ich durchaus gut katholische und teilweise sehr traditionelle Positionen vertrete. Aber ich
muss halt in meiner Ehe auch das rechte Maß halten. Und mit dem Holzhammer zuschlagen bringt nicht viel…
das habe ich im übrigen auch meinem Mann begreiflich gemacht, der sich wie viele Frischbekehrte in seinem
Eifer für Christus manchmal wie eine Verbalaxt im Walde benahm. Heute weiß er auch, dass weniger oft
mehr ist und dass es auch eine stille Art des Missionierens gibt, welche den Vorteil hat, dass sie die
Menschen nicht verschreckt, so dass sie dann oft erst recht die Türe zumachen… Zu Wort melden tu ich
mich ganz gerne, komme aber leider nicht immer dazu. Und nicht jede Diskussion hier auf kreuz.net lohnt
es, dass man sich daran beteiligt. Mein Mann findet übrigens meine Hinwendung zur Tradition gut und geht
da in vielen Dingen mit mir konform.
@protestant Ich wollte Dich niemals oder den protestan. Glauben angreifen, nur zur Klarstellung. Du bist
als Kind mit unserem Glauben aufgewachsen, wenn Du nun vergleichst, ist unsere Form des Glaubens nicht
hoffnungsvoller und tröstender mit den Sakramenten, mit der Hilfe unserer Gottesmutter Maria und all
den Schutzheiligen? Eure Kindergärtnerin hat Euch doch bestimmt damals auch die Heiligen in Erzählungen
vorgestellt. Unsere Kindergärtnerin war Vinzentienerin und bereitete uns so auf unseren Glauben vor,
was viele Eltern nicht taten. Diese Erfahrung kannst Du doch an Deinen Kindern weiter geben. Ich empfinde
Eure Religion kalt und unbarmherzig!
@amanda Oh,ich vergebe Ihnen natürlich für das begangene „Unrecht“ Machen Sie es einfach insofern
gut, dass Sie hier in diesem Forum mal ab und zu Ihre Meinung sagen und gewisse Vorurteile zurechtrücken…
oder um einfach zu zeigen, dass hier auch vollkommen normale Christen dabei sind, die sich um die üblichen
Hetz- und Klischee-Orgien nicht sonderlich kümmern! Im übrigen, meine Frau ist rk (vielleicht mache
ich ihr ja etwas weniger „Probleme“ als „normaler“ Protestant),aber bei uns klappt das Ganze auch sehr
gut- obwohl oder gerade weil wir beide fest in unserer jeweiligen Kirche verankert sind!
@Protestant Ja, man mag es kaum glauben, aber eine Ehe zwischen einem Evangelikalen und einer Katholikin
funktioniert tatsächlich, wenn auch nicht ohne gewisse Schwierigkeiten. Zwischendurch wurde es immer
mal etwas haarig, vor allem wenn mein Mann die evangelikalen Vorurteile wieder ausgrub. Aber im Grunde
ist es so: Der gemeinsame Nenner ist Jesus Christus. Und wenn das stimmig ist, dann lässt sich über
die Feinheiten durchaus reden – aber immer mit Respekt vor der Überzeugung des anderen. Tja, da habe
ich Ihnen doch glatt eine brillante Formulierung weggeschnappt… so was aber auch! Wie kann ich das nur
wieder gutmachen?
@ aleph Es könnte und kann Interesse für die Kirche wecken, ohne das dafür ein großes Missionierungsprogramm
aufgelegt werden müsste. Ja genau,manchmal sind weise und verständige einfache Worte hundertmal mehr
wert, als hunderte lateinischer Messen, die ja von Millionen von Menschen herbeigesehnt werden… Ich
persönlich empfehle als Protestant manch einem geifernden kreuznetler sich vielleicht gerade mal an ihrem
Oberhaupt ein Beispiel zu nehmen. Ich bn zwar sicherlich nicht immer dergleichen Meinung wie der Papst,
aber rein menschlich übersteigt dessen Qualität so manches was hier kreucht und fleucht!
Nur das so mancher Dialekt nur richtig in den eigenen Reihen verstanden wird. Der Dialekt von Protestanten,
Zeugen Jehovas, Adventisten, Menoiten etc doch eine starke Ähnlichkeit aufweist.
Interesse für die Kirche wecken Benedikt XVI. antwortete, früher in dieser Frage strenger gewesen zu
sein. Dann habe ihn das angebliche Beispiel Christi gelehrt: „In Fällen, in denen vielleicht kein reifer
oder tiefer Glaube vorliegt, aber doch ein Schimmer von Suche, von Wunsch nach Einheit mit der Kirche,
kann man auch großzügig mit der Spendung von Sakramenten sein.“ Wenn Bendikt XVI. so argumentiert, zeigt
das enormen Weitblick, Menschengüte und großes Verständnis für suchende Menschen. Das Zitat spricht
auch für ihn, weil es katholische Weite des Papsttums spüren lässt. Es könnte und kann Interesse für
die Kirche wecken, ohne das dafür ein großes Missionierungsprogramm aufgelegt werden müsste. Jedenfalls
ist das Zitat geeirgnet für alle, die hier im Forum glauben Minipapst spielen zu sollen, um allen, die
nicht ihrer Meinung sind und ihre angeblich katholischen Ansichten teil, den Weg in die Hölle zeigen
zu sollen oder vorgeben zu wissen um welchen Todsündengrad es sich handelt und wie der zu beurteilen
ist… Wie billig und gewöhnlich ist da der Titel „Nachgeworfene Sakramente“ .
@jeremy Das mit den verschiedenen Sprachen hast Du super erklärt. Darf ich den Vergleich ein wenig verfeinern?
Ich bin nämlich als Katholikin mit einem evangelikalen Protestanten verheiratet. Und meinem Mann sage
ich immer: „Wir sprechen die gleiche Sprache, aber in zwei verschiedenen Dialekten…“
#44 Regina 1961 11:52:20 | Freitag, 8. August 2008
Mit Fantismus… …meine ich jene Geisteshaltung, die hier einige Leute an den Tag legen wenn es um die
katholische Kirche geht. Sie, und nur sie allein zählt in deren Augen, Gedanken und Worten.Mir als Mensch
steht es aber nicht zu, andere zu verurteilen, wenn ich nicht die geringste Ahnung über diesen Menschen
habe. Ich verurteile es schon, wenn Menschen andere töten oder foltern oder verletzende und verachtende
Handlungen vornehmen. Das kann man ja gar nicht anders. Aber ist es verletzend, einer anderen Religion
anzugehören? Das darf für uns nicht entscheidend sein. Das geht nur Gott etwas an. Und der hat gesagt
bzw. sein Sohn: „Richtet nicht, auf das ihr nicht gerichtet werdet.“ Und damit ist doch alles gesagt.
Oder? Regina1961
@jeremy persönlich habe ich die Krankensalbung auch so empfunden , wie Sie. Ich wünsche Ihnen weiterhin
alles erdenklich Gute und immer einen Trost in Ihrem Glauben. Ich bin im übrigen eine „sie“.
Stanislav Kondomsky Ja, auch solche Kasperle wie Sie dürfen sich hier austoben. Finden Sie dass das der
richtige Umgangston ist, mit Dialog- oder Forenpartnern umzugehen. Wieso glauben Sie richtig zu liegen,
Protestant als „Kasperle“ zu bezeichnen, nur weil er von seiner Position aus argumentiert. Sie von Ihrer
Position hier im Forum und nehmen dies auch uneingeschränkt und ohne „Kasperle“-Prädikat in Anspruch…?
@jeremy Ich meine nur, dass die Konfessionen auch eine Art Sprache sind, in der man mit Gott kommunizieren
kann. Das ist eine Super-Formulierung!Ich sage immer „Viele Wege führen nach rom, aber viele Wege führen
auch zu Gott!“ Ich hoffe, du hast mich mit meiner „Angstaussage“ nicht missverstanden. Ich freue mich,
dass die OP gut verlaufen ist und das dir die Krankensalbung an dieser Stelle sehr gut getan hat…ich
kann das wirklich nachvollziehen. Ich glaube auch nicht, dass dich hier irgendjemand als Fanatiker bezeichnen
wollte und möchte!Sollte dieser Eindruck entstanden sein- dann sorry- Im übrigen-um nochmal zu der fettgedruckten
Aussage zu kommen- man darf ja bekanntermaßen auch „Fremdsprachen“ lernen und sich dieser ab und zu auch
bedienen, wenn es einem persönlich weiterhilft! In diesem Sinne weiterhin alles Gute!
#40 Regina 1961 11:41:33 | Freitag, 8. August 2008
Sorry!!!Schreibfehler Da ist mir beim Schreiben ein Wort durch die Finger geglitten. Wollte sagen, daß
unser Herrgott NICHT zwischen ev und rk unterscheidet. Lyncht mich bitte nicht. Ich gehe auch gleich zur
Beichte… Regina1961
Regina Protestant Ich glaube wirklich nicht, dass Gott im Himmel auf einer Wolke sitzt und die Katholiken
in eine gelbe Schüssel, die Evangelischen in eine Grüne gibt und alle Nichtchristen von der Wolke schubst.
Ich meine nur, dass die Konfessionen auch eine Art Sprache sind, in der man mit Gott kommunizieren kann.
Gerade auch über die Zeichenhaftigkeit der Sakramente. Und in Krisensituationen sollte – natürlich immer
wenn es möglich ist – es dem Menschen ermöglicht werden, in seiner Sprache zu reden. Ich habe in einer
lebensgefährlichen Krankheit vor der alles entscheidenden Operation die Krankensalbung als ganz ganz
ganz großes Geschenk Gottes empfunden. Das hatte gar nichts mit Angst zu tun. Eher mit großem Vertrauen.
Nicht als Beschwichtigung, als Ersatz Christi – ohne den wäre eh alles nichts – sondern als Besonderes
Zeichen der Verbundenheit – für mich. Und nur das wollte ich Colombe sagen, und er ist da ja auch grundsätzlich
meiner Meinung und die machen das ja auch so. Und übrigens – Regina – glaube ich nicht, dass ich hier
zu den Fanatiker gehöre. Das muß ich mir nicht sagen lassen. Und jetzt habe ich keine Lust mehr, mich
dafür zu rechtfertigen, dass ich eine Meinung.
#37 Florian Geyer 11:16:15 | Freitag, 8. August 2008
Protestant klar wenn man diese grundlegende Prämisse verneint ist alles andere auch wurst. Deshalb der
prot Grundsatz: Ist die Sukzession erst mal ruiniert, lebt sichs frei und ungeniert
@Protestant Tja Ihr Geier, hat ja ganz schön lange gedauert,bis es euch aufgefallen ist! Beim nächsten
Mal bitte noch aufmerksamer lesen und schneller reagieren… sonst wird es hier ja langweilig… Über
Ihre kleinen hilflos albernen Ausbrüche lachen wir bei Gelegenheit.
#32 Florian Geyer 11:03:02 | Freitag, 8. August 2008
Gott hat 1 Kirche gegründet nicht 2, nicht 3, nicht 4 das heist dass wenn die apostolische Kirche Kirche
ist gibt es sonst keine mehr. Müsste auch für den Protti einfach genug und einleuchtend sein
@ansgar und stanislaw Ich glaube siwieso, daß unser Herrgott zwischen RK oder EV unterscheidet. Tja Ihr
Geier, hat ja ganz schön lange gedauert,bis es euch aufgefallen ist! Beim nächsten Mal bitte noch aufmerksamer
lesen und schneller reagieren… sonst wird es hier ja langweilig…
Also für mich steht ein liberaler Moslem mit Liebe zum Höchsten, Annerkennung von Gottes Autorität
und einer gewissen Nächstenliebe höher als ein säkularisierter Protestant der die Auferstehung unseres
Herrn nur geistig sieht und vor (vielleicht verkehrten) Heilsgewissheit nur so strotzt.
Colombe de la Paix War auch gar nicht auf Angriff aus. Wollte wirklich nur meinem Empfinden Ausdruck
geben. Weil – heute hört man ja so oft: Konfessionen sind im wesentlichen egal, das Gemeinsame überwiegt.
Klar steht mir ein evangelischer Christ näher (aber auch nicht jeder – gilt aber auch für Katholiken,
aber ich denke, Sie verstehen, was ich meine) als jeder Atheist, Agnostiker, Muslim oder was weiß ich
noch. Nur – jede Konfession ist auch speziell und gerade bei den Sakramenten sollte man mit der Gleichmacherei
aufhören. Aber was schreibe ich so viel. Tun Sie ja auch.
@jeremy Und die Vorstellung, dass ein mir nahestehender Mensch die Sterbesakramente wünscht und dann
ein ev. Pastor geholt wird, ist alles andere als positiv. Beten kann jeder Laie mit dem Sterbenden, die
Sakramente geben eben nur ein kath. Pfarrer. Sicherlich wird die Konfession und der Wunsch des Kranken
berücksichtigt, wenn aber nun der Pfarrer der jeweiligen Konfession nicht erreichbar ist… Kann es sein,
dass du deine Angst vor dem Sterben damit überspielen willst, indem du geistlichen Trost am Lebensende –
mit dem Sakrament der Eucharistie oder des hl.Abendmahls- von einer bestimmten Person (Pater Müller,Pfarrer
Meier oder Pastorin Schmitz)abhängig machst. Solange du Jesus Christus an deiner Seite weist,wird die
angst vor dem Tod relativ!
#25 Regina 1961 10:44:52 | Freitag, 8. August 2008
@Protestant Ich glaube siwieso, daß unser Herrgott zwischen RK oder EV unterscheidet. Ich glaube sogar,
daß er sich über unsere Diskussionen halbtot lacht. Im ernst! Worüber er mit Sicherheit nicht lacht,
ist der Fanatismus, mit der diese Diskussionen geführt werden! Regina
@jeremy Der Patient war protestantisch. Wir waren ein kath. Haus und achteten darauf, dass die gewünschten
Priester auch kamen. In der Krankenakte wurde auch festgehalten. Das die Krankensalbung erfolgt ist. Der
Kath. Seelsorger kam sowieso tgl zu allen Patienten! Oder unsere Ordensschwestern betreuten die Patienten!
keine Beschwerde Also ich würde mich da beschweren. Wenn ich noch könnte. Und die Vorstellung, dass
ein mir nahestehender Mensch die Sterbesakramente wünscht und dann ein ev. Pastor geholt wird, ist alles
andere als positiv. Beten kann jeder Laie mit dem Sterbenden, die Sakramente geben eben nur ein kath.
Pfarrer.
@sarah Danke , war mir nicht bekannt, deshalb auch meine Frage. Dann versteh ich nur den Sinn der Konfirmation
nicht? Ehe und Priestertum , kein Sakrament? Keine Krankensalbung und Beichte, die armen Menschen ohne
kirchlichen Trost Gott übergeben? Ist das ein trostloser, hoffnungsloser Glaube ?!
@sarah @colombe Korrekt! 2 Sakramente, Taufe und Abendmahl! Das heißt jedoch nicht, dass es bei uns keine
Sterbebegleitung gibt! Unser Pfarrer (ich weiß das, weil meine Frau Altenpflegerin ist) ist da, wenn
jemand im Sterben liegt oder vorher,singt,betet, feiert mit dem Kranken das hl. abendmahl, d.h. kein evang.
Christ ist in diesen Situationen allein!Ob es sich hier um ein Sakrament handelt oder nicht ist jedoch-bei
aufrichtigem Glauben-nicht so entscheidend. Es gibt auch röm.-kath. Christen, die ohne Kranknesalbung
versterben oder ohne seelsorgerische Begleitung. Das röm.-kath. Altenheim /wo meine Frau arbeitet-rufen
sogar den evangelischen Pfarrer an, wenn der rk-Kollege nicht erreichbar ist-und umgekehrt ebenso!Und
das klappt-und beschwert hat sich auch noch keiner!
@Colombe de la paix In der evangelischen Kirche gibt es nur 2 Sakramente: Taufe und Abendmahl. Konfirmation,
Beichte, Ehe, Priestertum sind keine Sakramente. Auch die Krankensalbung gibt es nicht.
@timpressum .Auch die evangelische Kirche kennt Sakramente. Auch wir sind berufen, diese zu spenden! Also
dürfen wir auch mitreden! Diese Aussage erstaunt mich. Ich wollte im Krankenhaus damals einen jungen,
sterbenden 30 J Patienten versehen lassen, rief den evang. Pastor an: Dieser teilte mir mit, dass es dieses
Sakrament nicht gäbe. Ich reagierte so geschockt, dass der Pastor doch kam. Er unterstütze auf meine
Bitte hin wenigstens die junge Ehefrau. Bitte nicht als Provokation sehen, aber welche Sakramente haben
Sie : Taufe , Konfirmation, Ehe, Priestertum Beichte ? Keine Krankensalbung ?
#18 timpressum † 09:57:47 | Freitag, 8. August 2008
Sakramente 1. Auch die evangelische Kirche kennt Sakramente. Auch wir sind berufen, diese zu spenden!
Also dürfen wir auch mitreden! 2. Sakramente sollen den Glauben mehren und stärken. Sie sind der Weg
zu Gott und dürfen nicht als Hürde aufgebaut werden, an denen Menschen auf der Suche abgewiesen werden,
weil sie nach menschlichem Ermessen nicht fest genug glauben (wie will man das überhaupt „messen“??).
3. Schön, daß der Papst sich auch mal an Jesu Vorbild orientiert!
@ Prottie Klar, weiß ich! In deinen Augen ist jemand, der seinen Gegenüber lobt oder diesen respektiert-auch
wenn er nicht immer so denkt,wie man selbst-ein Schwächling und Weichei mit erbärmlichem Charakter!
Soviel zu deinem erneuten Outing! Wenn er ein Feind des Kreuzes unseres Herrn ist, ja, natürlich.
Was hat er jetzt wirklich gesagt? „In Fällen, in denen vielleicht kein reifer oder tiefer Glaube vorliegt,
aber doch ein Schimmer von Suche, von Wunsch nach Einheit mit der Kirche, kann man auch großzügig mit
der Spendung von Sakramenten sein.“ Woanders www.kath.net/detail.php?id=20539 steht’s etwas anders: „Auch
wenn ein kleiner Funke Glaube und Wunsch nach Begegnung mit dem Herrn“ sichtbar sei, sollten Seelsorger
Kinder zur Erstkommunion und Jugendliche zur Firmung zulassen. Das riet das Kirchenoberhaupt einem Pfarrer,
der beklagte, dass die jungen Menschen nach diesen Sakramenten nicht mehr in der Kirche zu sehen seien.
„Als ich jung war, war ich in dieser Hinsicht strenger“, meinte der Papst dazu, aber mit der Zeit habe
er sich den „Weg der Barmherzigkeit Jesu“ zu Herzen genommen.
#15 giovanniparvo 09:26:57 | Freitag, 8. August 2008
sakramente Was der Papst zu Taufe und Firmung (auch wohl indirekt zur Zulassung zur Erstkommunion) sagt,
ist – wie alles, was er sagt – ein kluges, pastorales Wort. Endlich! Ich habe mich lange genug verrückt
machen lassen durch engstirnige Geister, die am liebsten noch den Herrn Jesus aufgrund seiner Barmherzigkeit
aus der Kirche herausschmeißen würden. Ich danke dem Hl. Vater für seine Rückenstärkung im schwierigen
pastoralen Alltag.
@regina Hallo und schönen guten Morgen das Motto für den heutigen Tag lautet: „Morgenstund ist aller
Laster Anfang!“ Zumindest für einige hier… aber komisch,jeh mehr die hier lästern, desto besser wird
meine Laune…ob das ein Anflug von Masochismus sein mag… :(3 Einen schönen Tag wünsche ich
@ Protestant Diese Seite wimmelt von theologischen Tiefseetauchern, da tut es mal gut noch andere Menschen
hier zu treffen, die den Sinn für die Realität noch nicht verloren haben, wie die meisten Blitzlichter
hier, die sich mit Hilfe dieser Seite eine Scheinwelt auf Bauern…irgendwann (hoffentlich bald) wird
diese Seite vom Netz genommen…dann bricht deren ganze Scheinwelt wie ein Kartenhaus zusammen. Lassen
wir diese Tiefseetaucher weiter in der Kloake schwimmen und tun wir was Christus uns aufgetragen hat,
„eins zu sein“ wie auch er mit dem Vater eins ist. PAX.
Guten Morgen zusammen! @ Protestant: Sie haben doch die religiöse Erziehung Ihrer Kinder übernommen,
haben Sie geschrieben: Wie bereiten Sie diese denn auf die Sakramente vor? Oder habe ich es falsch verstanden,
dass die Kinder katholisch sind.
#11 Regina 1961 09:14:33 | Freitag, 8. August 2008
Und schon wieder… …geht die Pöbelei los. Könnt ihr euch nicht mal am frühen Morgen beherrschen,
sozicat und soli? Was hat Protestant denn Falsches gesagt? Regina1961
An Protestant Was Protestanten für vernünftig halten … Sie haben es für vernünftig gehalten Christus
zu verleugnen und eigene „kirche“ zu gründen.Übrigens Luthers Ansicht über die menschliche vernunft
ist Ihnen hoffentlich bekannt?
@sozikati deine charakterliche Erbämlichkeit Klar, weiß ich! In deinen Augen ist jemand, der seinen
Gegenüber lobt oder diesen respektiert-auch wenn er nicht immer so denkt,wie man selbst-ein Schwächling
und Weichei mit erbärmlichem Charakter! Soviel zu deinem erneuten Outing!
@solideo Wow!!! Ein Protestant verteidigt den Papst Warum nicht?Ist auch nicht das erste Mal! Wenn er
was Vernünftiges sagt,warum sollte man das nicht unterstützen?
Kurzsichtig „Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft nicht eure Perlen den Schweinen hin: sie könnten
sie sonst mit ihren Füßen zertreten und sich umkehren und euch zerreißen“. Dieses Herrenwort (Mt. 7,
6) erweist sich als sehr prophetisch! Die Kirche sollte alles vermeiden, was nach „billiger Gnade“ aussieht.
Weitsicht Dann habe ihn das angebliche Beispiel Christi gelehrt: „In Fällen, in denen vielleicht kein
reifer oder tiefer Glaube vorliegt, aber doch ein Schimmer von Suche, von Wunsch nach Einheit mit der
Kirche, kann man auch großzügig mit der Spendung von Sakramenten sein.“ Es gibt nur ein einziges falsches
Wort in dieser Passage! Das ist fettgedruckt und kommt nicht vom Papst sondern von der Reaktion…