Während das Gerichtsverfahren der ehemaligen Regenten des Priesterseminars der Diözese St. Pölten gegen das österreichische Boulevardmagazin „Profil“ ruht, beugen sich Sachverständige über die veröffentlichten Kußfotos: Sieht man, was man sieht, oder sieht man es nicht? Das ist hier die Frage.
Samstag, 27. Mai 2006 11:12
Dr. Otterbeck: Schüttel:
Meinten Sie dieses Gutachten?
Mittwoch, 2. März 2005 08:27
Thomisticus: Racheaktion
Auf die Schippe nehmen?‘Polnisch oder französisch?
– So bedauerlich es ist, aber auch an diesem Beitrag wird wieder deutlich, dass es sich bei kreuz.net ganz offensichtlich auch (man hat den Eindruck zu dem Server hat jeder aus dem konservativen Lager Zutritt, der irgendwie noch offene Rechnungen mit jemanden zu begleichen hat) um eine Racheaktion bestimmter Kreise in St. Pölten und dem Umkreis daraus handelt …
– So bedauerlich es ist, aber auch an diesem Beitrag wird wieder deutlich, dass es sich bei kreuz.net ganz offensichtlich auch (man hat den Eindruck zu dem Server hat jeder aus dem konservativen Lager Zutritt, der irgendwie noch offene Rechnungen mit jemanden zu begleichen hat) um eine Racheaktion bestimmter Kreise in St. Pölten und dem Umkreis daraus handelt …
Dienstag, 1. März 2005 21:49
doublemax: Satire?
Man weiß bei euch nie genau, ob ihr die Leute auf die Schaufel nehmt. Vom Titel her könnte man meinen, das sei eine Satire????
Dienstag, 1. März 2005 21:27
Vetter Taferl: Seelenheil
Wenn Küchl, Rothe & Co. so weitermachen wie bisher, dann werden sie noch ihr Seelenheil verlieren.
Beten wir doch für ihre Bekehrung und für ihre Heilung von der Neurose „Homosexualität“, die vielschichtige psychologisch bedingte Ursachen hat, dass sie gute Seelsorger und Psychotherapeuten bekommen.
Buchtipps: Richard Cohen, Ein anderes Coming Out, Brunnen Verlag, Gießen 2001.
Gerard van den Aardweg, Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen. Analyse und Therapie, Hänssler Verlag, Neuhausen-Stuttgart, 3. Auflage, 1995.
Beten wir doch für ihre Bekehrung und für ihre Heilung von der Neurose „Homosexualität“, die vielschichtige psychologisch bedingte Ursachen hat, dass sie gute Seelsorger und Psychotherapeuten bekommen.
Buchtipps: Richard Cohen, Ein anderes Coming Out, Brunnen Verlag, Gießen 2001.
Gerard van den Aardweg, Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen. Analyse und Therapie, Hänssler Verlag, Neuhausen-Stuttgart, 3. Auflage, 1995.
Dienstag, 1. März 2005 16:36
Stimme aus dem Tradiland: Im übrigen ist die Überschrift
„Polnisch oder Französisch“ durchaus peinlich, anzüglich und überhaupt nicht angebracht…!
Dienstag, 1. März 2005 15:29
turk: Unterwegs zur vollen Lächerlichkeit
Richtig, dieses „Gutachten“ ist nach so langer Zeit so etwas von lächerlich. Warum haben denn dann alle
Beteiligten von Anfang nicht gesagt, dass die Photos manipuliert oder sonst was seien? Nein, die Echtheit
steht ja fest, mehr noch, sogar Bischof Krenn verteidigte die echten Photos z. B. mit dem „Weihnachtskuss“.
Offenbar halfen aber die Weihnachskussverteidigungen nichts und sind die Photos doch so arg, dass sie
kreuz.net nicht publiziert und man nun zu solchen „Gutachten“ greifen muss.
Also kein schweres Geschütz, sondern nur noch zum Kopfschütteln. Aber gut, wen interessiert dieser Prozess noch, obwohl er für die Zuseher einer Realkomödie sonder gleichen sein muss, wie man bei
Ambrosius nachlesen kann, der nämlich als Augenzeuge über die Zurückweisung dieses lustigen Gutachtens berichtet.
Also kein schweres Geschütz, sondern nur noch zum Kopfschütteln. Aber gut, wen interessiert dieser Prozess noch, obwohl er für die Zuseher einer Realkomödie sonder gleichen sein muss, wie man bei
Ambrosius nachlesen kann, der nämlich als Augenzeuge über die Zurückweisung dieses lustigen Gutachtens berichtet.
Dienstag, 1. März 2005 12:17
Stimme aus dem Tradiland: Diese einseitige Darstellung ist
zum Kotzen! Völlig unerwähnt bleibt, dass das Gutachten im genannten Prozeß von der Richterin nicht
zugelassen wurde. Unerwähnt bleibt, dass der Grundsatz der freien Beweiswürdigung herrscht.
Zur Erinnerung: Als Elfriede Matysek aussagte, dass in der SPÖ-Burgenland-Vorstandssitzung 1986 vom damaligen Bundeskanzler Dr. Fred Sinowatz, SPÖ, davon gesprochen hatte, dass „rechtzeitig auf Waldheims braune Vergangenheit“ hingewiesen werde, dies mit Blick auf den damals bevorstehenden Bundespräsidentschaftwahlkampf, da blieb Matysek im von Sinowatz angestrengten Verfahren gegen Profil die einzige mit der Bestätigung der bekannten Aussage (sie legte auch eigenhändig verfaßte Mitschriften der Vorstandssitzung vor, die sie aber hätte böswillig falsch verfassen können), die übrigen mehr als 20 anderen Zeugen sagten entweder aus, sie könnten sich nicht erinnern oder sie seien sicher, dass diese Äusserungen nicht gefallen seien.
Die letzteren wurden ebenso wie Sinowatz selbst wegen falscher Beweisaussage vor Gericht strafrechtlich verurteilt. Es kann also die Aussage eines Zeugen glaubwürdiger sein als die von 20 anderen – scheinbar wohlanständigen – teils sogar prominenten Zeugen. Die innere Glaubwürdigkeit der Aussage und die Übereinstimmung mit anderen Beweismitteln ist maßgeblich.
Es sagt also nichts aus, dass Remigius R. als einziger eine bestimmte Aussage tätigt. Damit ist nicht belegbar, er hätte falsch ausgesagt und die anderen aber richtig. Dass sich die Schwulen untereinander decken, ist nichts Besonderes…
Zur Erinnerung: Als Elfriede Matysek aussagte, dass in der SPÖ-Burgenland-Vorstandssitzung 1986 vom damaligen Bundeskanzler Dr. Fred Sinowatz, SPÖ, davon gesprochen hatte, dass „rechtzeitig auf Waldheims braune Vergangenheit“ hingewiesen werde, dies mit Blick auf den damals bevorstehenden Bundespräsidentschaftwahlkampf, da blieb Matysek im von Sinowatz angestrengten Verfahren gegen Profil die einzige mit der Bestätigung der bekannten Aussage (sie legte auch eigenhändig verfaßte Mitschriften der Vorstandssitzung vor, die sie aber hätte böswillig falsch verfassen können), die übrigen mehr als 20 anderen Zeugen sagten entweder aus, sie könnten sich nicht erinnern oder sie seien sicher, dass diese Äusserungen nicht gefallen seien.
Die letzteren wurden ebenso wie Sinowatz selbst wegen falscher Beweisaussage vor Gericht strafrechtlich verurteilt. Es kann also die Aussage eines Zeugen glaubwürdiger sein als die von 20 anderen – scheinbar wohlanständigen – teils sogar prominenten Zeugen. Die innere Glaubwürdigkeit der Aussage und die Übereinstimmung mit anderen Beweismitteln ist maßgeblich.
Es sagt also nichts aus, dass Remigius R. als einziger eine bestimmte Aussage tätigt. Damit ist nicht belegbar, er hätte falsch ausgesagt und die anderen aber richtig. Dass sich die Schwulen untereinander decken, ist nichts Besonderes…
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