[ « 37 38 39 40 41 » ]
Freitag, 8. August 2008 14:35
Mit dem Strick um den Hals
Wird man sich im Jahr 2051 in Wien noch an jenen Kardinal erinnern, der sich vierzig Jahre zuvor auf seine Weise für die Entsorgung der Kirche und der Kinder seines Landes eingesetzt hat? Von Dr. Josef Preßlmayer.
Begeht Westeuropa Suizid?
Begeht Westeuropa Suizid?
(kreuz.net) Der unerschrockene Bischof Walter Mixa von Augsburg hat kürzlich seinen Finger in die eiternde Wunde des Abendlandes gelegt.

Der Bischof zitierte einen Imam des österreichischen Bundesheeres, wo der moslemische Anteil schnell wächst, sinngemäß so: „Die Schlacht vom Kahlenberg haben wir verloren. Die Schlacht der Penisse werden wir gewinnen.“

In der Tat unternehmen die lauen, kraftlosen Christen des dekadenten Westens heute alles Denkbare, um ihren Kinder im Mutterschoß chemisch oder chirurgisch den Garaus zu machen.

Christdemokraten und Kardinal kämpfen gegen das Leben

Die sogenannten christdemokratischen Parteien sind schon lange zur Christ-Demordkraten geworden, welche die Abtreibungsgewalt befürworten.

So setzt sich der angeblich christdemokratische Lebensminister von Österreich, Josef Pröll, „klar für die Fristenlösung“ ein.

Christoph Kardinal Schönborn von Wien unterstützt die ‘Aktion Leben Österreich’, welche die Fristenlösung befürwortet und Beratungsscheine ausgibt, die als Tötungslizenzen dienen.

Natürlich wird die ‘Aktion Leben Österreich’ mit Mitteln der Kirchensteuer unterstützt.

Kardinal Schönborn betont auch, daß er an der Straflosigkeit der Kinderabtreibung festhält.

Damit widerspricht er öffentlich der natürlichen Moral und dem Paragraph 2273 des ‘Katechismus der Katholischen Kirche’.

Kardinal Schönborn trat in der Fernseh-Sendung „Pressestunde“ vom Dezember 2006 statt dessen für eine „ganz starke Zuwanderung“ ein.

Damit drängt sich der Eindruck auf, daß der katholische Glaube für den Kardinal eine unerträgliche Last ist, von der er sein Land möglichst bald befreien möchte. Daher arbeitet er wohl auch dem Abtreibungs-Baby-Holocaust zu.

Warten auf das Jahr 2051
Nach der Prognose des „Vienna Institute of Demography“ werden im Jahr 2051 die Kinder und Jugendlichen Österreichs unter fünfzehn Jahren mehrheitlich Moslems sein.

Das Institut gehört zur österreichischen Akademie der Wissenschaften.

In einem englischen Bericht schreibt das Institut: „Sofern die gegenwärtigen Trends erhalten bleiben, wird der Islam im Jahr 2051 die Mehrheitsreligion der unter 15jährigen sein. Andere religiöse Kategorien werden bis zum Jahr 2051 nach Schätzungen sieben bis zwölf Prozent der Bevölkerung stellen.“

BevölkerungsprognosenBevölkerungsprognosenKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 2 Bildern zu starten.

Wenn die mehrheitlich moslemische Bevölkerung Österreichs unter fünfzehn Jahren einmal erwachsen ist, wird die katholische Bevölkerung schließlich auf einen prognostizierten Anteil von sieben bis zwölf Prozent zusammenschrumpfen.

Wird man sich dann Ende dieses Jahrhunderts noch an den Kardinal erinnern, der die ‘Aktion Leben’, die an der Fristenlösung „nicht rütteln“ wollte und Todesscheine zur straflosen Durchführung des Abtreibungsmordes ausgab, mit Kirchensteuer-Geldern unterstützte?

Wird man sich an einen Lebensminister erinnern, der „klar für die Fristenlösung“ eintrat?

In wenigen Wochen werden in Österreich Nationalratswahlen abgehalten, nachdem die von der Einführung des Homo-Konkubinates besessene Regierung gescheitert ist.

Welche Nation?
Welche Nation wird am Ende dieses Jahrhunderts ihre Wahlen auf dem Gebiet des heutigen Österreich abhalten und zu den verschiedenen Europa- und Weltmeisterschaften fahren?

Eine österreichische Nation wird es dann nicht mehr geben. Sie wird ins Aschengrab der Sondermüll-Deponie „Am Rautenweg“ in Wien gesunken sein. Dort ist schon die Asche von rund zwei Millionen ungeborenen Kindern in den dortigen Ringwall zur Stabilisierung der Anlage einzementiert.

Es wird dann in diesem Land eine islamische Nation geben, welche die große Bevölkerungsmehrheit stellt.

Vielleicht wird diese Bevölkerung für das Land die Bezeichnung „Österreich“ beibehalten – vielleicht auch nicht.

‘Die Christen’ sind die einzigen
Es gibt bei den nächsten österreichischen Wahlen eine einzige Partei, die sich gegen den Fristenmord und für einen Stopp der Abtreibungsgewalt – die eine Form der Todesstrafe ist – einsetzt. Das sind ‘Die Christen’.

Wer für den Weiterbestand Österreichs als Teil des christlichen Abendlandes eintritt, kann nur diese Partei wählen – keine andere, weil die restlichen Parteien alle mit mehr oder weniger Vollgas den Völkermord durch Abtreibung propagieren.

Eine Urne statt einer Pyramide
Das genannte ‘Vienna Institut of Demography’ hat unter dem Titel: „Was, wenn die Krippe in Zukunft leer bleibt?“ eine Prognose über die österreichische Bevölkerungsentwicklung für das Jahr 2050 Österreichs erstellt.

Die graphische Darstellung der Prognose sieht nicht aus wie eine Pyramide, sondern wie eine Krematoriumsurne:

Es liegt in unserer Hand, ob wir als christliches Abendland sang- und klanglos untergehen und aus der Geschichte verschwinden oder ob wir uns gegen den Todestrieb aufbäumen, der unsere Zivilisation, wegen der sich ausbreitenden Sinn- und Gottlosigkeit erfaßt hat.

Hoffen auf Barmherzigkeit
Das aussterbende Greisenheer der Achtzig- bis Hundertjährigen, die sich ihrer Kinder entledigt und ihnen das Lebensrecht geraubt hat, werden auf die Barmherzigkeit der großteils muslimischen Bevölkerung hoffen müssen.

Können sie damit rechnen, von diesen mehr Verständnis zu erhalten, als sie selber ihren Alten und Kranken entgegengebracht haben?

Es ist wahrscheinlich, daß die teure Pflege und Versorgung dieses großen Bevölkerungsanteiles nicht möglich ist und die Greise, welche ihre Kinder ausgerottet haben, zu jener Endlösung gedrängt werden, die sie selbst an ihren Kindern vollzogen haben…

Der Autor ist Gesundheitspsychologe und Kurator des„1. Europäischen Lebensschutz-Museums“

© Titelbild: Katie Dureault, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 105 Lesermeinungen:
Mittwoch, 20. August 2008 09:34
Pünktchen: Ein paar weitere pikante Details:
Der Gregoriusorden wird „für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion“ verliehen! Er wird auch an Frauen verliehen. So hat u.a. auch Christa Meves diesen Orden erhalten.

In welcher Weise zeigte nun eine Renate Brauner „Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion“? Sie zeigte Eifer, wenn es darum ging, eine entschiedene Abtreibungsgegnerin aus politischen Ämtern und Kandidaturen zu vertreiben. Sie zeigte Eifer in der Bekämpfung der katholischen Religion und in der Bekämpfung des Lebensrechtes von wehrlosen ungeborenen Kindern, sie zeigte in all dem so viel Eifer, daß ihr – nach Meinung des Präfekten der Apostol. Signatur – die Hl. Kommunion verweigert werden muß!

Mittwoch, 20. August 2008 09:07
Domenico Tuttisanti: =Zweitaccount .chen: Keine Kommunion für Abtreibungstoleranzler in der Politik!
Das Portal kath.net meldet heute:

Katholiken und besonders Politiker, die öffentlich die Abtreibung verteidigen, dürfen nicht zur Kommunion.

Das hat Erzbischof Raymond L. Burke klargestellt, wie ACI Prensa meldet. Der US-Amerikaner leitet seit wenigen Wochen als Präfekt das Höchstgericht der katholischen Kirche, die Apostolische Signatur.

Es gebe kein Anrecht auf die Kommunion, so Burke in einem Interview der Zeitschrift „Radici Cristiani“. Wer bewusst im Zustand schwerer Sünde verharre, begehe „ein Sakrileg“, wenn er den Leib Christi empfange.


Man stelle sich vor: Frau Renate Brauner verteidigt öffentlich das Recht auf Fristentötung als angebliches „Frauenrecht“ und wird – auf Betreiben von Schönborn – vom Papst zur „Kommandeurin des Gregoriusordens„ ernannt, der Empfang der Kommunion muß ihr aber verweigert werden, solange sie ihren schändlichen Einsatz für die Fristentötung wehrloser ungeborener Kinder nicht von Herzen bereut, widerrufen und gebeichtet hat!

Verantwortlich für dieses Desaster im öffentlichen Erscheinungsbild der Kirche (und leider selbst ihres obersten Hirten und Lehrers, des Papstes) ist niemand anderer als Schönborn, dem der Applaus von seinen linksliberalen und kirchenfernen Freunderln offensichtlich wichtiger ist als die glaubwürdige Botschaft der Kirche zur Frage der Abtreibung!
Mittwoch, 20. August 2008 09:05
Josef Preßlmayer: „vor bewusster täuschung und lüge nicht zurückgeschreckt“
In einem Schreiben vom 14. Juni 2004 habe ich Kardinal Schönborn ausdrücklich darauf hingewiesen, dass angesichts der, von der damaligen Gesundheitsstadträtin und nun mit dem päpstlichen St. Gregorius-Orden geehrten Abtreibungsverfechterin Brauner durchgesetzten „Billigabtreibungen“, von Beratungsstellen der „Aktion Leben“ soche „Beratungsscheine“ ausgestellt werden könnten:

„Angesichts der Tatsache, dass in einigen Wiener Spitälern nun de facto eine „Beratungsscheinregelung“ besteht, müsste auch die Katholische Kirche Österreichs, so wie in Deutschland, den von ihr geführten oder unterstützten Beratungsstellen die Ausstellung solcher „Beratungsbestätigungen“ verbieten. Möglicherweise stellen die Beratungsstellen der „Aktion Leben“, aber auch vielleicht Beratungsstellen anderer kirchennaher oder kirchlicher Organisationen solche Bestätigungen aus.“

Schönborn schrieb mir, dass er wegen der Länge des Briefes „mutlos“ sei, diesen zu lesen.

Die Nichtbeachtung dieser Warnung war in jedem Fall höchst fahrlässig!

Der Ärger über den gelungenen Nachweis der Mitwirkung am „Baby-Holocaust“ entlarvt „wiener“ als Sympathisant der Baby-Schlächter-Zuarbeiter!

Ihm wäre sichtlich lieber gewesen, wenn „Aktion Leben“ weiter ungestört „Beratungsscheine“ ausstellen könnte!

„Pünktchen“ hat das Stichwort geliefert: Wenn ich Schönborn unrecht tue, indem ich fesstelle, dass er sich durch seine Abtreibungs-Mitwirkung selbst exkommuniziert hat, möge er mich klagen!

Die „lüge“ wird gebeichtet!
Dienstag, 19. August 2008 13:58
Pünktchen: Der von Dr.Preßlmayer gelieferte Beweis ist hieb-
und stichfest! Er hätte daher auch vor jedem Gericht Bestand. Vulgärpsychologische Motivforschung à la „wiener“ dagegen richten sich selbst!
Dienstag, 19. August 2008 12:37
wiener: nachweis?
der mit hilfe einer „detektivin“ unter vorspiegelung falscher tatsachen erfolgte „nachweis“ hat überhaupt keine relevanz.
preßlmayer hat diese dame einzig zu dem zweck zur „aktion leben“ geschickt, um dieses „ergebnis“ zu erhalten. dazu ist er vor bewusster täuschung und lüge nicht zurückgeschreckt.
wir wissen nicht, wie viele versuche es gebraucht hat, um dieses „ergebnis“ zu erhalten. wir wissen nicht, welche gespräche vorausgegangen und gefolgt sind.

und schließlich:
versetzen sie sich einmal in die lage der beratenden „aktion leben“-mitarbeiterin: da kommt eine scheinbar schwangere frau und erklärt, dass sie nicht beraten werden will, da ihr beschluss zur abtreibung ohnehin fest steht. soll sie der frau jetzt ein „beratungsgespräch“ aufzwingen? soll sie die ausstellung eines scheins (der nur eine bestätigung darstellt, dass ein gespräch stattgefunden hat) verweigern? soll sie mitteilen, dass es den „beratungsschein“ nur dann gibt, wenn die frau das tut, was die „beraterin“ von ihr will (das hat aber mit „beratung“ absolut nichts mehr zu tun …).

jede abtreibung ist zu viel – und wenn sich eine frau für die abtreibung entscheidet, ist das immer eine tragische und in meinen augen falsche entscheidung.
nur: darf das ein argument sein, sich aus der beratungstätigkeit zurückzuziehen?

und preßlmayer sollte sich einmal überlegen, ob sein – wohl aus persönlicher frustration gespeister – kampf gegen die österreichischen bischöfe wirklich seinem vorgeblichen anliegen dient.
Dienstag, 19. August 2008 12:16
Domenico Tuttisanti: Zweitaccount .chen: Die „Aktion Leben“
betreibt eine sog. „ergebnisoffene Beratung“. Sie behandelt dabei die moralisch unmögliche Vorsatztötung des eigenen Kindes als ein „offenes“ (=mögliches) Ergebnis unter anderen. Schon dies steht im klaren Widerspruch zur kirchlichen Lehre und Disziplin. Herr Dr. Preßlmayer konnte zudem mithilfe einer Detektivin audio-videographisch nachweisen, daß in einer Beratungsstelle von Aktion Leben von einer namentlich bekannten „Beraterin“ eine Tötungslizenz ausgestellt wurde ohne weitere Beratung. Es reicht offensichtlich die Erklärung: „Der Entschluß steht fest“. In bestimmten Fällen ist der Beratungsschein unmittelbar ursächlich für die daraufhin erfolgende Abtreibung. s. das verlinkte Beispiel!
Alle Lesermeinungen anzeigen 99 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net