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Rufzeichen in die Welt + Abartige Nackte + Der Mediendruck beginnt erst + Geschlechtermerkmale + Druck aus dem Westen?
Rufzeichen in die Welt

Südtirol. Die Vatikanzeitung ‘Osservatore Romano’ veröffentlichte am Freitag die Gesprächsprotokolle des Dialogs zwischen Papst Benedikt XVI. mit dem Südtiroler Klerus. Bei der Gelegenheit bezeichnete der Heilige Vater den Zölibat als fundamentalen Ausdruck der Totalhingabe an Gott. Die Ehelosigkeit sei „ ein großes Rufzeichen in diese Welt“. Sie habe nur Sinn, „wenn wir wirklich an das ewige Leben glauben und daran, daß Gott uns beansprucht und wir für Ihn da sein können“ – so der Papst. Den Priestern legte der Papst ans Herz, sich – ungeachtet der Arbeitslast – täglich eine Stunde Zeit für die Stille zu nehmen.

Abartige Nackte

Deutschland. Im deutschen Ostseebad Ahlbeck springen die Deutschen völlig entblößt ins Wasser. Zwanzig Meter weiter wollen katholische Polen ungestört baden. Mit der Aufhebung der Schengen-Grenze im Dezember 2007 ist ein schützender schmaler Zaun gefallen. Nun fordern polnische Politiker, das deutsche Nacktbad zu schließen. „Diese Nackten“ seien „abartig“ – erklärte ein betroffener polnischer Stadtrat vor dem deutschen Magazin ‘Focus’. Demnächst sollen Schilder die Polen vor den unbekleideten Deutschen warnen.

Der Mediendruck beginnt erst

Schweiz. Ein Kirchenrat der Gemeinde Murg bezeichnet sich als „Pädophiler“, der aber die Perversion nicht auslebe. Das berichten die Schweizer Medienkonzerne seit Donnerstag. Der Pervertierte sieht keinen Handlungsbedarf. Solange seine Vorgesetzten hinter ihm stünden, wolle er sein Amt behalten. Das Ostschweizer Bistum St. Gallen, zu dem Murg gehört, fürchtet vor allem um seinen guten Ruf. Es betonte, die Kirchenratswahl nicht beeinflussen zu können.

Geschlechtermerkmale

Deutschland. Jede dritte Deutsche würde im Flugzeug am liebsten neben Papst Benedikt XVI. sitzen, 39 Prozent der deutschen Männer wünschen sich das Topmodel Heidi Klum als Sitznachbarin. Das ergab eine Studie des Forschungsinstituts ‘Gewis’ im Auftrag der Fluggesellschaft Easyjet bei mehr als tausend Deutschen. Das Institut schlußfolgert, daß Frauen mehr Wert auf Persönlichkeit als auf Attraktivität legen. Ganz unten auf der Wunschliste der Frauen steht Bill Gates – trotz seines 58 Milliarden US-Dollar schweren Vermögens.

Druck aus dem Westen?

Bulgarien. Das neu zur EU beigetretene Bulgarien überlegt, Homo-Paarungen zu privilegieren. Der Parlamentsausschuß empfahl der Regierung im Juli, das Familiengesetz zugunsten von Homo-Unzüchtigen zu verändern. Einschlägige Webseiten vermuten, daß der erste Homo-Auflauf in Bulgarien im Sommer 2007 den Wege zum Homo-Staat ebnen wird. Die Bevölkerung wehrte sich damals massiv gegen die rund hundert Sodomisten auf der Straße.
      
82 Lesermeinungen
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#82   Marcelus   11:57:06 | Montag, 1. September 2008
@Jörg Guttenberger, Köln: Sie verwechseln mehrere grundlegende Vokabel
und schreiben Sie auch einiges nicht Zutreffende.
Marcelus verwechselt schon alleine die Begriffe schismatisch und häretisch. Zwischen Rom und den Óstkirchen besteht ein Schisma = Kirchenspaltung, obwohl heute diesen Begriff niemand mehr in diesem Zusammenhang benutzt.
Die schismatischen Ostkirchen sind seit dem Schisma nicht mehr Teil der Kirche, und somit Ex-Ostkirchen.
Ostkirchen sind nur mehr jene, die in der Kirche verblieben sind.
Und wer spricht hier nicht mehr von einem Schisma?
Etwa ein einzelner BRD-Bürger in Köln?
Und die Ex-Ostkirchen sind nicht nur schismatisch, sondern auch häretisch, weil sie die Dogmen der Kirche leugnen.
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#81   Jörg Guttenberger, Köln   19:51:20 | Dienstag, 19. August 2008
Orthodox
heißt rechtgläubig. „…et omnibus otzhodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus.“ .(deutsch:…und allen, Rechtgläubigen und allen, die den katholischen und apostolischen Blauben fördern.“ Der alte Messkanon benutzt hier also ausdrücklich die beiden griechischen Bezeichnungen. Damit hat Aleph recht.
Marcelus verwechselt schon alleine die Begriffe schismatisch und häretisch. Zwischen Rom und den Óstkirchen besteht ein Schisma = Kirchenspaltung, obwohl heute diesen Begriff niemand mehr in diesem Zusammenhang benutzt. Man will schließlich, und das völlig zu recht, nicht diskriminieren.
Mit so gut wie allen christlichen Kirchen haben wir dasselbe Glaubensbekenntnis (Anerkennung der griechischen Urfassung). Marcelus kommt hier vermutlich wieder mit dem auf dem Konzil von Ferrara-Florenz abschließend geklärten filioque.
Kirchentrennende Lehrunterschiede bestehen zum Osten im Primatsverständnis und mit der Reofrmation im Amts- und Kirchenverständnis schlechthin. Kirchentrennungsrechtfertigende Glaubensunterschiede sind ansonsten nicht bekannt, wie sich aus dem gemeinsamen Credo ergibt.
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#80   für die Kirche   15:48:00 | Dienstag, 19. August 2008
orthodoxos
naja, Aleph, schon recht.
Dann hat Marcelus aber doch recht. Denn wenn man nicht rechtgläubig ist, ist man ja doch häretisch, wie kann man noch katholisch sein? Das ist doch eine sich gegenseitig ausschließende Distinktion.
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#79   Aleph †   15:39:06 | Dienstag, 19. August 2008
fürdie Kirche
Nein: orthodox heißt rechtgläubig, nicht richtig…! Was soll denn da richtig?
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#78   für die Kirche   15:36:17 | Dienstag, 19. August 2008
orthodox-katholisch
Marcelus hat schon recht.
Denn orthodox auf Grieschisch heißt richtig, und katholisch heiß auf Griechisch allgemein gültig. Im Grunde gleichbedeutend, daher übersetzt man manchmal das Grieschische Werk des Johannes von Damaskus auch als „De fide catholica“, manchmal als „De fide orthodoxa“.
Johannes von Damaskus ist griechischer Kirchenvater und hat große Einflüsse auf die heutige orthodoxe Kirche.
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#77   Jörg Guttenberger, Köln   15:25:45 | Dienstag, 19. August 2008
Marcelus: Ihre Auzsführungen von soeben
Hören Sie doch endlich auf, Begriffe durcheinander zu werfen, deren Umfang Sie nicht kennen!
Was katholisch und was orthodox ist, geht meilenweit über Ihren Horizont, soweit hier erkennbar, hinaus!
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#76   Marcelus   19:11:35 | Montag, 18. August 2008
@J. Guttenberger, Köln: Es gibt nur orthodoxe Katholiken
Wer nicht orthodox ist, ist auch kein Katholik mehr.
Wer ein Dogma leugnet, leugnet automatisch alle Dogmen.
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#75   Jörg Guttenberger, Köln   00:17:15 | Sonntag, 17. August 2008
Marcelus: orthodoxe Katholiken
Sie werfen hier wieder alles durcheinander: Orthodoxie im Sinne für Rechtgläubigkeit und im Sinne einer Konfession. Dasselbe gilt für „katholisch“
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#74   Marcelus   23:44:51 | Samstag, 16. August 2008
@J. Guttenberger der Religionsfilosof: Die Ehe ist nach orthodoxer katholischer Lehre unauflöslich
Und nach der Auferstehung gibt es keine Ehe mehr, wie Christus selbst erklärt hat.
Wieso sollte das für orthodoxe Katholiken, und es gibt nur orthodoxe Katholiken, die die Worte Christi kennen, befremdlich wirken?
Die Formulierung – nicht dien Praxis – bis der Tod euch scheidet wirkt auf manche Othodoxe befremdlich, als Zweifel am Weiterleben nach dem Tod. Tod bedeutet nach deren Meinung keine Ehescheidung. Gegen die Praxis der Wiederheirat eines Witwers / einer Witwe besteht, wie gesagt, keine Einwand.
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#73   Jörg Guttenberger, Köln   23:41:29 | Samstag, 16. August 2008
cc: Ehe
Verehrte Clarissa Colonia,
Zunächt einmal: den Eindruck einer alten Dame machen Sie aufgrund Ihrer manchmal recht spritzigen Zuschriften ganz gewiß nicht, ohne persönliche Fragen jetzt zu vertiefen.
Die Orthodoxie läßt bei grundsätzlichem Bekenntns zur Unauflöslichkeit der Ehe bis zu drei Heiraten zu, wobei die liturgischen Vorschriften die Krönung lediglich bei der 1. Heirat vorsehen. Die Beschränkung auf drei gilt unabhängig davon, ob eine Folgeheirat durch Trennung des Paares oder Tod eines Partners verursacht ist, deswegen war Leon VI (mazedonische Dynastie), obwohl Witwer, nach dem Tod dreier Ehefrauen infolge keine weitere kirchliche Trauung mehr möglich. Pikanterweise hatte er sich sogar, wenn auch vergeblich, für das Verbot einer Drittehe, dann sogar der Zweitehe eingesetzt, so daß die Empörungüber die Folge-Ehen in der Bevölkerung verständlich war.
In Kenntnis des abweichenden römischen Rechtes hat er beim Papst um Erlaubnis für eine Viertehe nachgesucht und nach dortigem Recht auch erhalten.
Das Konzil von Trient hat die orthodoxe Praxis ausdrücklich nicht verurteilt, sondern nur diejenigen anathemisiert, die die römische Praxis für falsch halten.
Die Formulierung – nicht dien Praxis – bis der Tod euch scheidet wirkt auf manche Othodoxe befremdlich, als Zweifel am Weiterleben nach dem Tod. Tod bedeutet nach deren Meinung keine Ehescheidung. Gegen die Praxis der Wiederheirat eines Witwers / einer Witwe besteht, wie gesagt, keine Einwand.
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#72   clarissa colonia   22:00:03 | Donnerstag, 14. August 2008
Werter Florian,
accipio, denn ich bin nicht nachtragend und teile ja auch aus, was ich Sie bitte, in gleichem Sinne anzunehmen. cc.
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#71   Florian Geyer   21:57:20 | Donnerstag, 14. August 2008
liebe clarissa
ich habe sie gestern sehr frech angeschnauzt
Ich entschuldige mich dafür
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#70   clarissa colonia   21:54:26 | Donnerstag, 14. August 2008
Werter Jörg,
Sie sprechen von Eheschließung, die (wohl auch nach dem theologischen Verständnis der Zeit) ein sakramentales und daher dogmatisches Problem war. Niemand, auch nicht die morgenländischen Kirchen haben protestiert, als das Weihehindernisse (!) illegitimer oder erst nachträglich legitimierter Geburt (can. 331 § 1 CIC1917) bzw. zweier vorangehender Ehen wegfielen.
Aber, werter Jörg, ich fürchte, ich verstehe Sie irgendwie nicht richtig (was bei einer alten Frau ja auch nicht verwundern muß). Vielleicht sind Sie so freundlich, Ihre Auffassung nochmals einfacher darzulegen, damit auch ich den Kern der Schwierigkeit zu erkennen vermag, cc.
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#69   Jörg Guttenberger, Köln   21:43:29 | Donnerstag, 14. August 2008
cc: Zölibat
Verehrte Clarissa Collonia,
herzlichen Dank für Ihre ausführliche Stellungnahme! Neben den Orthodoxen denke ich auch an die vorchalcedonensischen Kirche, mit denen wir 3 (Altorientalen) bzw. 2 (Assyrer) Konzilien gemeinsam haben.
In Verbindung mit den entsprechenden katholischen Kirchen stellt sich die Frage, inwieweit der Papst aufgrund seines Petrusamtes in die Jurisdiktion anderer Patriarchen in Sachen Kirchendisziplin eingreifen kann.
Das Verhältnis von Petrus- und Patriarchenamt ist bekanntlich eine der strittigen Fragen zwischen Rom und den übrigen – getrennten – Patriarchen. Jeder Eingriff in die Jurisdiktion der mit ihm in voller Kirchengemeinschaft stehenden Patriachate wird von den getrennten Kirchen daher mit Argusaugen beobachtet. Da die Kirche bis zum Jahre 1000 keine solchen Eingriffe gekannt hat, wird ein solches Recht des Papstes dort – zu Recht oder Unrecht, ist eine andere Frage – abgelehnt.
Es hat ja schon kräftigen Ärger gegeben, als der oströmische Kaiser Leon VI (verst. 912) nach dem frühen Tode seiner 3. Ehefrau (die beiden Vorgängerinnen sind ebenfall kurz nach der Heirat ohne Hinerlassung eines Thronfolgers gestorben) nach byzantinischem Kirchenrecht nicht wieder heiraten konnte, sich an Rom gewandt hat. Papst Sergius III hat nach römischem Recht entschieden und die 4. Heirat erlaubt, die der byantinische Patriarch Nikolaos Mystikos nicht anerkannt hat. Und hier geht es um mehr, als um Kirchendisziplin.
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#68   clarissa colonia   21:34:32 | Donnerstag, 14. August 2008
Aber, care diacone,
auf dem LatII wurde Weihe erstmals universalkirchlich verbindlich als Ehehindernis definiert. (Schon wieder ein II. Konzil; man sollte bei der Zählung der Konzilien wirklich von der 1 immer gleich zur 3 springen.)
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#67   diaconus   21:29:43 | Donnerstag, 14. August 2008
Elijahu, Sie irren bezüglich des Pflichtzölibats,
wenn Sie die Zölibatsverpflichtung auf das 11./12. Jahrhundert festlegen. Im nicht ökumenischen Konzil von Elvira, heute Granada, in den Jahren 300 – 306 wurde es bereits erstmals schriftlich im Canon 33 festgelegt, nachdem es bereits vorher mündlich überliefert worden war. Der Caonon 33 lautet: „Man stimmt in dem vollkommenen Verbot überein, dass für Bischöfe, Priester und Diakone oder für alle Kleriker, die in ihr Amt eingesetzt wurden, gilt, dass sie sich ihrer Ehefrauen enthalten und keine Kinder zeugen. Wer aber solches getan hat, soll aus dem Klerikerstand ausgeschlossen werden.“ Das Zölibat ist kein Dogma, sondern gründet sich u.a. auf 1 Kor 7,32. Außerdem waren schon die Priester und Leviten der Juden während des Tempeldienstes (2 – 3 x im Jahr für 1 – 2 Wochen) sinngemäß zur Enthaltsamkeit verpflichtet (Lev 20).
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#66   clarissa colonia   20:49:32 | Donnerstag, 14. August 2008
Werter Jörg,
Dank vorab für die (unverdienten) Blumen, denn die Sachlichste bin ich nicht immer.
Ihrer Rechtsauffassung von der Strittigkeit pontifikaler Kompetenz bzgl. disziplinärer Entscheidungen vermag ich mich indes nicht anzuschließen. Da es sich in der „Zölibatsfrage“, wie Sie zutreffend feststellen um eine solche handelt, kann dies als unstreitig gelten. Die Regelung disziplinarischer Fragen ist ein Ausfluß der kirchlichen potestas regiminis, solange sie den Bereich der Glaubenslehre nicht tangiert. Als depositum fidei wird der Zölibat nicht anzusehen sein, damit unterliegt er in seiner konkreten Ausgestaltung durch den Pontifex.
Auch in der „Kirchenfrage“ vermag ich Ihnen leider nicht zu folgen: Die (neben der kath.K) einzigen anderen Kirchen sind die der Orthodoxie; eine disziplinarische Veränderung würde wohl kaum deren Verhältnis zur katholischen verändern, zumal die orientalischen Kirchen den Pflichtzölibat in der Ausgestaltung der lateinischen Kirche ohnehin nicht kennen. Andere Kirchen i.S.d.W. kenne ich nicht; lediglich kirchliche Gemeinschaften, deren Meinung zum katholischen Kirchenrecht ich aber für unmaßgeblich halte.
Für (Zwangs-) latinisierungsversuche der orientalischen Kirchen gibt es stichhaltige Indizien; ob ich diese indes schon als Beweise i.e.S. ansehen kann, bin ich unschlüssig.
Ansonsten: vale & venatio bona!
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#65   Jörg Guttenberger, Köln   20:27:00 | Donnerstag, 14. August 2008
Eliahu, CC: priesterliche Ehelosigkeit
Die Wurzeln priesterlicher Ehelosigkeit gehen weiter zurück, als bis in das Mittelalter. Leider nennen Sie keinen Namen eines dt. Kaisers, der sich um radikale Durchsetzung bemüht haben soll. Zu einer ernsthaften Auseinandersetzung genaue Angaben notwendig.
cc: Inwieweit der Papst in der gesamten Kirche (also nicht nur in seiner eigenen Patriachaljurisdiktion, die trotz Ablegens dieses Titels unverändert weiter besteht) kirchendisziplinäre Anordnungen (hierzu gehört die priesterliche Ehelosigkeit) anordnen kann, ist strittig. Eine andere Frage ist die tatsächliche Durchsetzbarkeit, und die ist ganz sicher nicht gegeben, weil sie kirchentrennende Folgen hätte.
Die unterschiedliche Handhabung ist keine Folge päpstlicher Anordnung, sondern unterschiedlicher Entwicklung in Ost und West. M. W. gibt es im gesamten christlichen Osten keine Kirche, die eine priesterliche Ehelosigkeit zwingend vorsieht. In den mit Rom verbundenen Ostkirchen wurde sie, wie ein Gesprächsteilnehmer in diesem Forum festgestellt hat, lediglich in einigen westlichen Niederlassungen auf Druck der entsprechenden lateinischen Jurisdiktion teilweise durchgesetzt: Neid der Besitzlosen!
Ihre an anderer Stelle bekundete Übereinstimmung erwidere ich gerne. Sie gehören zu dem Teil der Forumsteinehmer, die sowohl Fachkenntnis haben, als auch ernsthaft argmentieren.
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#64   DerBalkenInEuremAuge   12:47:17 | Donnerstag, 14. August 2008
Wenn es dieses Gen gibt…
…wird es aller voraussicht nach rezessiv sein und somit nicht jedem Neuankömmling vererbt sonder evtl. erst in der 2. oder 3. Generation (Haarfarbe, Augen, etc.), aber Gene gibt es ja nicht genausowenig wie der Mann gleichviele Rippen wie die Frau hat.
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#63   Regina 1961   12:34:55 | Dienstag, 12. August 2008
@Kondominsky
Du Tütenüggel häs överhaup nix kapiert! So weit zum Kölsch. Wenn das „Schwulengen“ nicht vererbz wird müssen die soziologischen Faktoren helfen. Ävver op den Jedanke bis Du jo net jekomme.
Regina1961
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#62   Stanislav Kondominsky   09:47:48 | Dienstag, 12. August 2008
@Regina007
Anstatt hier rumzupöbeln , beweisen Sie doch mal, daß die Homosexualität nicht von der Mutter weitervererbt wird. Bin gespannt auf Ihre Antwort.
Sie haben es nicht verstanden.
Eine Neigung kann nur dann weitergeben werden, wenn die Erben dieser Neigung diese angeblich dem Leben innewohnende Eigenschaft ebenfalls weitergeben können.
Wenn die Mutter diese Eigenschaft an den Sohn weitergibt, der Sohn aber selbst kein Leben zeugt, da er andere, wenig erfolgreiche Praktiken der Weitergabe des Lebens bevorzugt, muss diese Spezies zwangsläufig aussterben zumindest im Laufe der Evolution eine nicht unerhebliche Reduktion erfahren.
Da die schwule Populationsdichte im dekadenten Westen jedoch erheblich zunimmt, bei gleichzeitig massenhafter Begeisterung für die Abtreibung, halte ich die Vererbungstheorie für für absoluten Bullshit.
Un nu noch ma janz einfach für Sie:
Sie un Ihre Nachbarin mit der Se imma zusamme Kaffe saufen habe je drei Söhne, denen Sie die homosexuelle Neigung vererbt haben.
Die leckeren Burschen entbrenne schon früh füreinander in hingebungsvoller Liebe und Leidenschaft, wat Mütterchen und Väterchen voller Freude beobachten, da sich die kleinen Racker prächtig entwickeln.
Wer von den Jungs jibt dat schwule Gen weiter?
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#61   Elijahu †   09:43:49 | Dienstag, 12. August 2008
Zwangszölibat
Das Zwangszölibat wurde im Mittelalter auf Druck des Kaisers von einem Mönch auf dem Papststuhl eingeführt.
Der Kaiser wollte seine kirchlichen Lehen nicht mehr an die Kinder der Priester vererben müssen, also liess er den Priestern über den Papst verbieten, Kinder zu zeugen.
Schon Paulus hat in seinen Briefen prophezeit dass es einmal so kommen würde:
„Tim1, 4
1 Der Geist sagt ausdrücklich: In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen; sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen zuwenden,
2 getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist.
3 SIE VERBIETEN DIE HEIRAT und fordern den Verzicht auf bestimmte Speisen, die Gott doch dazu geschaffen hat, dass die, die zum Glauben und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangt sind, sie mit Danksagung zu sich nehmen.“
Das Zölibat ist eine feine Sache, das Zwangszölibat aber beruht auf einer Lehre von Dämonen.
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#60   Regina 1961   09:35:05 | Dienstag, 12. August 2008
Ebenfalls Guten Morgen!
Wenigstens mal eine nette Begrüßung!
Dies zeigt also allen priesterkandidatswilligen den Weg: Werden wir erst einmal orthodox oder evangelisch oder sonstirgendwie christlich, heiraten zeugen einige Kinder, und dann ab, in die geliebte katholische Kirche zurück. Klingt vielleicht ein wenig albern, könnte aber doch der Weg sein. Oder?
Warum nicht einfach weg mit dem Zwangszölibat?
Weg, weg weg weg (In verschieden hohen Stimmlagen zu singen… :-D )
Regina1961
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#59   clarissa colonia   09:24:36 | Dienstag, 12. August 2008
Guten Morgen, nur nebenbei:
Nicht nur konvertierte protestantische Religionsdiener können zu Priestern geweiht werden; in (nahezu) jeder deutschen Diözese sind (in unterschiedlicher Anzahl) Priester der orientalischen Kirchen als Seelsorger und auch Pfarrer tätig, die gültig verheiratet sind; viel mehr als das „Randproblem“ verheirateter ehemaliger ev. Patoren!
Wäre Zölibat also tatsächlich das entscheidende Heilszeichen des Verzichts um des Himmelreiches willen, wie der Pontifex sagt, hätte er als Oberhaupt der Gesamtkirche die Vollmacht, diesen auch für die 21 orientalischen Kirchen einzuführen bzw. vorzuschreiben.
Warum tut er es nicht? Sind dafür nur „unterschiedliche Traditionen“ maßgeblich?
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#58   Regina 1961   09:16:10 | Dienstag, 12. August 2008
@Kondomy
Anstatt hier rumzupöbeln , beweisen Sie doch mal, daß die Homosexualität nicht von der Mutter weitervererbt wird. Bin gespannt auf Ihre Antwort.
Regina1961
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#57   Stanislav Kondominsky   09:13:12 | Dienstag, 12. August 2008
@Bussmann – Ja, ja die Studie von Pavian!
Jemand der Homosexuell ist, kann nichts dafür, da dies eine Vererbungssache ist, so wie es Studien von der Universität Padua belegen. Die Mutter vererbt die Homosexualität auf den Sohn, so ist das evolutionsgeschichtlich gewollt und gedacht.
Da sich Homosexuelle aber nicht vermehren können, müßten sie demnach schon ausgestorben sein.
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#56   Regina 1961   09:02:40 | Dienstag, 12. August 2008
@Marcellus
Nein, da haben Sie Recht. Zum Priestertum wird normalerweise niemand gezwungen. Aber wenn ich als Mann diesen Beruf ergreifen möchte, werde ich zur Ehelosigkeit gezwungen. Somit steht die Ehe in der katholischen Kirche an 2. Stelle nach dem Zölibat. Konsequenterweise müßten dann auch die Ehen von Konvertiten geschieden bzw. annulliert werden. Bitte jetzt nicht wieder eine Eherechtsvorlesung. Ich kenne mich mit diesen Themen aus.
Regina1961
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#55   Brigitte Bussmann   08:30:15 | Dienstag, 12. August 2008
Marcelus, Stanislav
Stimmt, in der lateinischen Kirche gibt es verheiratete Priester, wenn sie vorher einer anderen Konfession angehört hatten und dort Pfarrer, Prediger waren. Die Ehe für diese bleibt bestehen, weil sie das höhere Gut sind Dies besagt ja wieder einmal, dass Zölibat und Priesterweihe nicht zusammen gehören. Katholische Kirche tut aber so, als wenn das Amt des Priesters und der Zölibat eine Einheit wären, die heilig und gottgewollt ist.
In der Regel ist es ja so, dass jemand der eine Ehe eingeht, nicht auch homosexuell ist. Die Bisexualität stellt sich ja erst heraus, wenn eine Form gelebt wird.
Mir geht es darum, dass ein Priesterkandidat freiwillilg entscheiden kann, ob er den Zölibat oder eine Ehe bzw. andere Lebensform, falls er homosexuell ist, um dies zu erweitern, leben will, In der Regel wird es aber nur eine Entscheidung zwischen Zölbat und Ehe sein. Eine Ehe ist landläufig immer noch eine Lebénsgemeinschaft zwischen Mann und Frau.
Jemand der Homosexuell ist, kann nichts dafür, da dies eine Vererbungssache ist, so wie es Studien von der Universität Padua belegen. Die Mutter vererbt die Homosexualität auf den Sohn, so ist das evolutionsgeschichtlich gewollt und gedacht. Eine Sündeist Homosexualität deshalb nicht, genauso wenig wie es keine Sünde ist, wenn jemand blaue oder braune Augenfarben hat.
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#54   LandorganistII   20:38:00 | Montag, 11. August 2008
Wir hätten gerne gewusst,
aus welcher Spalte man dieses vorlaute polnische Kondom gezaubert hat.
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#53   Marcelus   19:03:00 | Montag, 11. August 2008
@Brigitte Bussmann: Auch in der lateinischen Teilkirche gibt es verheiratete Priester,
nämlich durch päpstliche Dispens,
die normalerweise allen konvertierten ex-protestantischen Ex-Pfarrern und Ex-Pastoren gewährt wird,
wenn diese zum römisch-katholischen Glauben über die lateinische Teilkirche konvertiert sind, wie dies bei Protestanten aufgrund deren westlichen Herkunft normalerweise üblich ist.
Diese Dispens wurde bereits durch den Diener Gottes Papst Pius XII. (Pontifikat 2692-2711 a.u.c. [1939-1958 D.E.Z.]) propagiert.
Bislang ist es in der lateinischen Kirche ja so, dass Priesteramt und Zölibat miteinander untrennbar verknüpft sein müssen. In den unierten Kirchen ist dies nicht und das ist doppelte Moral.
Wenn eine Mutter zwei Kinder hat, kann sie auch nicht ein Kind benachteiligen und dem anderen Kind alles geben
Zölibat nur dann JA, wenn der Priesterkandidat die Wahl zwischen Ehe und Zölibat hat. Alles was unter Druck und Zwang steht, kann nicht Gottes Wille sein.
Das Fettgedruckte ist jedoch ein Irrtum.
Denn auch in der lateinischen Teilkirche wird niemand zum Zölibat gezwungen, sondern wird von allen freiwillig auf sich genommen, die freiwillig Priester werden wollen.
Niemand wird dazu gezwungen.
Die Kirche zwingt niemanden zu irgendeiner Berufung.
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#52   myriam   16:51:10 | Montag, 11. August 2008
Amanda:
Finde ich toll, dass Sie in dieser Weise für Ihren Sohn beten. Deckt sich fast genau mit der Weise in der ich bete. Bis auf die Tatsache, dass ich Töchter habe. Aber es gibt da ja andere Möglichkeiten. Für alle, die es interessiert: ich bete nicht darum, dass meine Mädesl oder eine von ihnen „Priesterin“ wird!
Stanislav Kondominsky: Zölibat nur dann JA, wenn der Priesterkandidat die Wahl zwischen Ehe und Zölibat hat. Alles was unter Druck und Zwang steht, kann nicht Gottes Wille sein.
Mit Verlaub – aber sonst gehts Ihnen schon noch gut? Was ist denn ein Priester für Sie? Ein Mensch, der sich freiwillig entschieden hat, Gott und den Menschen zu dienen oder ein dreckbesudeltes Individuum? Gottes Wille für jeden Menschen ist ein Leben in Reinheit nach Seinen Geboten!
B.Bussman: es ist doch kein Argument für den Zölibat, dass Ehen geschieden werden. Soll denn deswegen keine Ehe mehr geschlossen werden??
Jesus selbst hat klar und deutlich gesagt, dass jeder, der eine andere Frau/einen anderen Mann auch nur lüstern ansieht, bereits die Ehe gebrochen hat. Wie könnte da ein Priester eine vor Gott geschlossene Ehe zur – staatlichen – Scheidung bringen? Es dürfte Ihnen vermutlich bekannt sein, dass es keine Ehescheidung im kirchlichen Sinn gibt? Im Jargon meiner Tochter: *kopfschüttel*
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#51   Stanislav Kondominsky   10:53:23 | Montag, 11. August 2008
@Bussmann
Zölibat nur dann JA, wenn der Priesterkandidat die Wahl zwischen Ehe und Zölibat hat. Alles was unter Druck und Zwang steht, kann nicht Gottes Wille sein.
Bussmann Sie sind mir zu konservativ. Deshalb habe ich mir erlaubt Ihren Text ein wenig vom alten Mief zu entstauben. :-D
Zölibat nur dann JA, wenn der Priesterkandidat die Wahl zwischen Ehe, gleichgeschlechtlicher Beziehung, freier Liebe, wechselnden Partnerschaften, von der Kanzel zu verkündende Probebeziehungen, Recht auf Scheidung, diözesangesponserten Puff- und Darkroombesuchen und Zölibat hat. Alles was unter Druck und Zwang steht, kann nicht Gottes Wille sein.
Denn nur der vollkommen von jedem Zwang befreite „Priester“ wird die Herde retten und aufgrund eigener praktischer Erfahrung genügend Verständnis für die Probleme und Sorgen seiner ihm anvertrauten Schäfchen haben können.
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#50   ExBochumer †   10:44:03 | Montag, 11. August 2008
Sie leiden auch schon unter Altersstarrsinn:
Immer und immer wieder die gleiche Quaselei von „Druck und Zwang“.
Zum Mitschreiben für Sie: Der Priesterkandidat entscheidet sich frei und ohne Zwang für die Ehelosigkeit.
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#49   Stanislav Kondominsky   10:35:47 | Montag, 11. August 2008
@Bussmann
Zölibat nur dann JA, wenn der Priesterkandidat die Wahl zwischen Ehe und Zölibat hat. Alles was unter Druck und Zwang steht, kann nicht Gottes Wille sein.
Na, unter dem Druck der Wahl zu stehen ist aber auch nicht einfach. „Wer die Wahl hat, hat die Qual“, und ob das GOTTES Wille ist den Menschen mit der Qual der Wahl unter Druck zu setzen?
Da weiss ich schon lieber im heranwachsenden Alter, welche Entscheidung von mir verlangt wird und prüfe mich ob dieser Weg für mich gehbar ist.
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#48   Brigitte Bussmann   09:53:54 | Montag, 11. August 2008
Zölibat
es ist doch kein Argument für den Zölibat, dass Ehen geschieden werden. Soll denn deswegen keine Ehe mehr geschlossen werden??
Beim Zölibat des katholischen Priesters geht es einzig und allein, dass der Priesterkandidat selbst entscheiden darf, ob er eine Ehe eingehen will oder nicht.
Bislang ist es in der lateinischen Kirche ja so, dass Priesteramt und Zölibat miteinander untrennbar verknüpft sein müssen. In den unierten Kirchen ist dies nicht und das ist doppelte Moral.
Wenn eine Mutter zwei Kinder hat, kann sie auch nicht ein Kind benachteiligen und dem anderen Kind alles geben
Zölibat nur dann JA, wenn der Priesterkandidat die Wahl zwischen Ehe und Zölibat hat. Alles was unter Druck und Zwang steht, kann nicht Gottes Wille sein.
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#47   Amanda   07:54:03 | Montag, 11. August 2008
@Sozialkatholisch
Ja, mein Sohn wurde mit sieben Monaten katholisch getauft. Mit meinem Mann hatte ich bereits vor der Schwangerschaft über Sinn und Zweck der Kindertaufe an sich diskutiert, weil er zunächst die Auffassung vertrat, dass die Babytaufe abzulehnen sei. Als ich ihn dann von der Babytaufe überzeugt hatte, ging es nur noch um die Frage: katholisch oder evangelisch. Im Großen und Ganzen lief das recht problemlos, auch wenn er zwei Tage vor dem Tauftermin, als alles in trockenen Tüchern war, nochmal aufmuckte, indem er damit drohte, alles abzusagen…
Aber im Nachhinein war das alles kein Problem mehr. Das heißt, er hat seither niemals Sachen gesagt wie „Hätten wir das doch bloß nicht machen lassen“ usw. Manchmal muss ich mir aber verbitten, dass er sich in die Glaubenserziehung einmischt auf eine Art und Weise, die das Katholische torpediert. Beispielsweise neulich, als ich bemerkte, bei unserem nun knapp Vierjährigen klappe das Kreuzzeichen noch nicht so richtig, aber das werde schon noch, und mein Mann sich an unseren Sohn wandte: „Das brauchst du auch nicht zu können!“ Da muss ich gestehen, dass ich dann ein wenig fuchsig werde…
Du musst Dich übrigens für Deine Frage nicht entschuldigen! Auch dann nicht, wenn sie etwas persönlicher ist… :-)
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#46   Sozialkatholisch   07:30:56 | Montag, 11. August 2008
@ Amanda
Entschuldige die persönliche Frage,
ist dein Sohn denn schon getauft und wenn ja, was hat dein Mann dazu gesagt?
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#45   Amanda   07:11:38 | Montag, 11. August 2008
@myriam
Mein Sohn wird übernächste Woche vier Jahre alt. Und auch ich bete um Priesterberufungen, schließe dabei jedoch meinen eigenen Sohn nicht aus. Ich will und werde um Himmels willen keinen Druck auf ihn ausüben (das sollte man auch bei keinem anderen Beruf) – aber ich habe dem Herrn gesagt, wenn Er ihn haben wolle, dann könne Er ihn haben… :-)
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#44   Marcelus   21:02:55 | Sonntag, 10. August 2008
Die Republik Polen kann auf dem republikpolnischen Staatsgebiet eine hohe Wand aufstellen,
auch wenn die Frage, was polnisches Staatsgebiet ist, für die bundesdeutsche Seite, zumindest Parlament und Regierung, erst seit 2743 a.u.c. (1990 D.E.Z.) abgehakt ist, nämlich die bereits seit WK-I-Ende geforderte, und seit WK-II-Kriegsende dann auch mit Hilfe des feindfinanzierten Nazionalsozialismus und der UdSSR errichteten deutsch-polnischen Oder-Neiße-Nazionengrenze, wobei man dann die große Hafenstadt Stettin noch westlich der Flußgrenze dazugenommen hat,
weil die Gelegenheit nach Kriegsende so günstig war,
trotz der angeblich historisch deutsch-slawischen Oder-Neiße-Grenze,
und mit einer Elbe-Flußgrenze und Hamburg hat man’s dann ja nochmal versucht, was aber an den westlichen Besatzungszonen gescheitert ist,
wie das Schwarzbuch der Vertreibung 1945 bis 1948. Das letzte Kapitel unbewältigter Vergangenheit v. Heinz Nawratil, Universitas-Verlag, 2007 D.E.Z. www.amazon.de/…800413876/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=book… zu berichten weiß.
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#43   Jörg Guttenberger, Köln   16:34:01 | Sonntag, 10. August 2008
myriam: Zölibat
Da haben Sie völlig recht. Es ist bekannt, wie viele Ehen leitender Angestellter, also ähnlich hoher beruflicher Belastung, wie beim Priester, zerbrechen.
Man hört gelegentlich, daß die Evangelischen uns beneiden weil wir die Probleme mit den vielen geschiedenen Pfarrerehen nicht haben.
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#42   sportgayfan   16:33:26 | Sonntag, 10. August 2008
@Myriam
Zugegeben Priester ist ein Full-Time-Job.Aber das sind andere Berufe auch und die bekommen das auch unter einen Hut.Warum soll es bei einem Priester nicht auch gehen.
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#41   myriam   16:23:45 | Sonntag, 10. August 2008
Sp…n:
Neben der spirituellen Seite gibt es eine andere Sachlage, und diese sollte leicht einzusehen sein.
Ein Priester ist ständig „einsatzbereit“. D.h., er muss auch in der Nacht los, wenn sein Beistand gebraucht wird; oder auch müsste er, wenn verheiratet, z.B. von einer Familienfeier sofort weg um zu einem Notfall zu eilen. Nur einige Beispiel, so zum Nachdenken. Überlegen Sie die oft sehr große Belastung, die eine Familie zu tragen hätte, aber auch die Belastung durch die Familie für den Priester.
Maria, gute Mutter der Priester, bitte für uns!
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#40   sportgayfan   15:45:05 | Sonntag, 10. August 2008
@myriam
Aber Priester heiraten und eind eine Familie gründen könnten sähe das doch ganz anders aus.
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#39   myriam   15:31:57 | Sonntag, 10. August 2008
Sp…n: woher wollen Sie das wissen?
Sie sagen, ohne Zölibat würde der Stammbaum auch nicht enden und stellen damit eine Behauptung auf, die Sie nicht beweisen können.
Ich sage hingegen, vielleicht würde dieser Stammbaum auch ohne Priesterberufung enden. Ebenfalls eine Behauptung. Es gibt viele Gründe, warum ein Stammbaum enden kann, z.B. tödlicher Unfall, Unfruchtbarkeit oder Krankheit. Da finde ich, dass der Zölibat der beste Grund ist.
Maria, gute Mutter der Priester, bitte für uns!
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#38   sportgayfan   15:07:04 | Sonntag, 10. August 2008
Aber.
wenn es das Zölibat nicht gäbe würde der Stammbaum auch nicht enden.
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#37   Jörg Guttenberger, Köln   15:05:20 | Sonntag, 10. August 2008
Priesterberufung
Gibt es einen schöneren Höhepunkt für eine Familie, wenn der Stammbaum mit einem Priester endet?
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#36   myriam   14:59:47 | Sonntag, 10. August 2008
Priesterberufungen
Ja, es fehlt der geistliche Hintergrund, schon in den Familien. Es wird zwar – noch – in vielen Familien gebetet um neue Berufungen, aber wenn es dann den eigenen Sohn betrifft, heißt es meist „um Gottes Willen, doch nicht du. Wir haben doch ganz andere Pläne.“
So nach dem Motto „Priesterberufung ja, aber such dir andere Familien aus, lieber Gott!“
Meiner Meinung nach müssten wir beim Gebet um Berufungen auch bitten um die Bereitschaft, auch den eigenen Sohn, die eigene Tochter freizugeben für Priester- und/oder Ordensberufungen.
Ein Priester zu sein aus Berufung ist nochmal etwas ganz anderes als den „Priesterberuf“ auszuüben. Im ersteren Fall ist es leichter, den Zölibat zu leben, weil ein solcher sich mit Liebe zu Gott und zu den Menschen seinem Schöpfer ganz hingibt.
Maria, gute Mutter der Priester, bitte für uns!
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#35   sportgayfan   14:01:42 | Sonntag, 10. August 2008
Was ist denn daran so schlimm
Deutschland. Im deutschen Ostseebad Ahlbeck springen die Deutschen völlig entblößt ins Wasser. Zwanzig Meter weiter wollen katholische Polen ungestört baden. Mit der Aufhebung der Schengen-Grenze im Dezember 2007 ist ein schützender schmaler Zaun gefallen. Nun fordern polnische Politiker, das deutsche Nacktbad zu schließen. „Diese Nackten“ seien „abartig“ – erklärte ein betroffener polnischer Stadtrat vor dem deutschen Magazin ‘Focus’. Demnächst sollen Schilder die Polen vor den unbekleideten Deutschen warnen.
wenn ein paar Leute nackt ins Wasser springen.Das schadet doch niemandem.
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#34   Amanda   12:26:44 | Sonntag, 10. August 2008
@Frau Bussmann
Wie erklären Sie sich dann die zahlreichen Berufungen bei den Traditionalisten, die ja auch den Zölibat halten? Es ist so furchtbar simpel, die Abschaffung des Priesterzölibates als Allheilmittel für den Priestermangel darzustellen und zu fordern.
Übrigens, dass es verheiratete katholische Priester gibt, liegt daran, dass gelegentlich evangelische Pastoren samt Frau und Kindern konvertieren, und nicht etwas daran, dass der Papst sozusagen mit gespaltener Zunge lehrt…
Bitte erst informieren – dann protestieren.
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#33   Aleph †   12:23:04 | Sonntag, 10. August 2008
Milchmädchen-Rechnung
Wenn es dieses Zölibatsgesetz als Verpflichtung nicht gäbe, hätten wir Priester, den es gibt auch keinen Mangel am Beruf des ständigen Diakons.
Werthe Frau Bussmann, da muss ich Ihnen ganz heftig wiedersprechen.
Das ist eine Milchmädchen-Rechnung: Zölibat abschaffen, dass es mehr Priester gibt.
Genau dieses Wunder wird nicht geschehen. Es gibt eine ganze Reihe anderer Gründe für den Priestermangel.
Dabei dürfte die Zölibatsverpflichtung für katholische Priester nur eine geringe Rolle spielen.
Möglich ist, dass es insgesamt am säkularisierten Weltgefühl der Menschen liegt, dass der Priesterberuf nicht mehr attraktiv erscheint. Eher schon der Theologenberuf.
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#32   Jörg Guttenberger, Köln   12:10:54 | Sonntag, 10. August 2008
FKK – Bussmann
FKK: Es sind doch immer die Invaliden, die sich gerne besonders kriegerisch zeigen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hunde, welche bellen, beißen angeblich nicht.
Bussmann: nicht abzustreiten ist zwar, daß es ohne Zölibat ein paar Priester mehr gäbe. Es gibt viele verheiratete Pastoralreferenten, die nicht daran denken, Diakon zu werden. Aber das ist nicht das Hauptproblem:
Es fehlt einfach der geistliche Hintergrund in Familie und Schule, auf dem eine solche Berufung gedeihen kann. Daß es auch anders geht, zeigen die jahrelangen Neuzugänge in der Abtei Königsmünster/Meschede zur Zeit des Abtes Stefan Schröer OSB, St. Nikolaus in Bensberg (Bergisch-Gladbach) und Maria in der Kupfergasse in Köln, so lange Mons. Plenker dort noch Pfarrer war. Sein Nachfolger ist sicher nicht schlecht, aber es geht überhaupt nichts von ihm aus!
Es fehlt an überzeugenden geistlichen Führungskräften, hierzu ist freilich nicht jeder berufen. Man muß aber die Frage stellen, ob die heutige Ausbildung in den Priesterseminarien solche Leute überhaupt noch fördert oder auf Durchschnittsniveau niveliert.
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#31   Colombe de la paix   09:49:45 | Sonntag, 10. August 2008
Bei den Protestanten
gibt es aber auch nicht mehr Priester!
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#30   Brigitte Bussmann   09:47:10 | Sonntag, 10. August 2008
Papst in Südtirol
eins hat der Papst in seiner Ansprache vor den Priestern in Südtirol vergessen, nämlich, dass der Zölibat in erster Linie da ist, um den Priester verfügbarer für die Kirche zu machen.
Ihm scheint es völlig egal zu sein, dass als Beispiel im Erzbistum Köln regelmäßig Sonntagsgottesdienste ausfallen, weil es nur einen Priester für sechs oder sieben Gemeinden gibt.
Aber Wortgottesdienste am Sonntag, die sind ja im Erzbistum am Rhein auch verboten.
Wenn es dieses Zölibatsgesetz als Verpflichtung nicht gäbe, hätten wir Priester, den es gibt auch keinen Mangel am Beruf des ständigen Diakons.
Wann versteht der Pontifex maximus endlich die Problme der Menschen, die in dieser Kirche leben, wann wird der Pontifex endlich nicht mehr die grundlegensten menschlichen Rechte mit Füßen treten, und wann wird der oberste Bischof nicht mehr mit doppelter Moral lehren, denn es gibt verheiratete Priester im Amt. Warum nicht gleiches Recht für alle? Das wäre nämlich der Wille Gottes.
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#29   EvaHermanFan akaFreimaurerin   00:18:08 | Sonntag, 10. August 2008
Galatea,
ich will Ihnen wirklich nichts Böses.
Mich und viele andere vertreten Sie nicht. Nee, will ich doch auch gar nicht! Hab ich doch gerade schon gesagt.
Legen Sie sich doch nicht mit Menschen an, denen Sie so oder so nicht gewachsen sind. Wieso sollte ich mich überhaupt mit jemandem anlegen? Mir dem Aufrechten z.B. will ich mich überhaupt nicht anlegen, im Gegenteil…
Nur kenntnislos über alles herziehen, wie dumm. Worüber zieh ich denn her?
als Frau disqualifizieren Och, mir geht’s eigentlich ganz gut.
Puh, so eine ausführliche Antwort hat, glaube ich, noch nie jemand hier von mir bekommen. Ob Sie das nun freut, weuß ich natürlich nicht. Und nun einen schönen Sonntag! Der hat ja schon angefangen.
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#28   Galatea   00:06:49 | Sonntag, 10. August 2008
Dass Sie sich aber…
EvaHermannAkaFreimaurerin,
als Frau disqualifizieren, so, wie Sie hier ohne Not auftreten, – der Gedanke scheint Ihnen noch nicht gekommen zu sein.
Nur darauf wollte ich Sie aufmerksam machen. Mich und viele andere vertreten Sie nicht. Sie mögen es nicht glauben, aber es ist so. Mehr wollte ich Ihnen eigentlich nicht mitteilen.
Nur kenntnislos über alles herziehen, wie dumm. Legen Sie sich doch nicht mit Menschen an, denen Sie so oder so nicht gewachsen sind.
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#27   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:58:29 | Samstag, 9. August 2008
@galatea
Sie können wirklich getrost davon ausgehen, dass nicht Ihre Meinung – imho – die Meinung der Katholikinnen ist, war oder sein wird.
Hallo Galatea! Seien Sie beruhigt, davon gehe ich mit 150prozentiger Gewissheit aus! Wenn ich irgendwo den Eindruck erweckt haben sollte, mich für das wichtigste Sprachrohr der Katholikinnen zu halten, tut mir das echt Leid. (Ich dachte, das wäre eh klar.)
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#26   Galatea   23:28:40 | Samstag, 9. August 2008
EvaHermannakaFreimaurerin…
lesen Sie eigentlich hin und wieder einmal nach, was Sie so von sich geben, oder ist das im Grunde egal?
Sie können wirklich getrost davon ausgehen, dass nicht Ihre Meinung – imho – die Meinung der Katholikinnen ist, war oder sein wird. Womit oder mit wem Sie kokettieren – wer weiß es.
Es schadet aber uns Frauen, das sollten Sie zur Kenntnis nehmen. Und das ist mein Ernst.
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#25   EvaHermanFan akaFreimaurerin   22:52:51 | Samstag, 9. August 2008
Da wäre mir doch beinahe
der interessanteste Artikel entgangen! Aufrechter! Sie duschen mit Badehose? Ich hoffe doch, wenn wir erst verheiratet sind (Sie wissen schon), ändert sich das? Ich will schon gern mal sehen, was ich da kriege. Ja, ja, natürlich nach der Trauung im Rahmen einer Alten Messe, was immer das nun ist. Redaktion, Ihr müsst das nicht wieder löschen. Meine Absichten sind vollkommen ehrbar.
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#24   Hódmezövásárhelykutasipuszta   19:30:07 | Samstag, 9. August 2008
Jede dritte Deutsche würde im Flugzeug am liebsten neben Papst Benedikt XVI. sitzen
Also ich muss sagen, am liebsten ist es mir immer, wenn der Platz neben mir leer ist.
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#23   HeinrichvonOfterdingen   19:17:50 | Samstag, 9. August 2008
Lieber Timpressum,
so a la Ringelnatz:
„Wenn man das zierlichste Näschen
Von seiner liebsten Braut
Durch ein Vergrößerungsgläschen
Näher beschaut,
Dann zeigen sich haarige Berge,
Dass einem graut.“
bei Papa Ratzi dürften die noch grauslicher sein.
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#22   matt2 †   19:07:19 | Samstag, 9. August 2008
@Flo: ne das bin ned ich…
aber unähnlich sind wir uns nicht, da hast recht…
ich werd jetzt mal versuchen ein Bildchen von mir in die Leserzeitung zu laden, da könnt ihr mich zwar nicht nackig, aber im Pyjamalook bewundern :-D .
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#21   Amanda   19:04:25 | Samstag, 9. August 2008
@timpressum
Ja, die zoomen…
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#20   timpressum †   18:49:35 | Samstag, 9. August 2008
Keine Bilder mehr
Gehen kreuz.net die Papstbilder aus? Oder warum ist das nur ein vergrößerter Ausschnitt aus dem letzten Bild über den kreuzmeldungen?
Was kommt danach? Gesicht in Großaufnahme, dann die Nase…?
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#19   Amanda   18:20:31 | Samstag, 9. August 2008
Ich sehe da kein Problem,
solange die Nackten halt unter sich bleiben. Wie gesagt, her mit dem Sichtschutz, und die polnisch-katholische Moral hat Ruhe.
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#18   Fragender   18:15:12 | Samstag, 9. August 2008
der Aufrechte…
… wird wahrscheinlich beim Anblick von unbekleideten Sonnenfreunden ganz besonders aufrecht (sozusagen ein catholicus errectus)
:-D :-D :-D
… auf alle Fälle kam er sicherlich nicht so unanständig nackt zur Welt wie die FKK-Sünder, sondern anständig bekleidet mit einem Buß- und einem Keuschheitsgürtel. ;-)
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#17   Florian Geyer   17:41:25 | Samstag, 9. August 2008
mattili
bei uns gibts solche Plätze auf der Donauinsel, oder auch im Strandbad Gänsehäufel. Ich hab das selber auch schon probiert und mei… man gewöhnt sich daran.
du warst sogar schon im Fernsehen…
www.youtube.com/watch?v=RqZnlwX_gpk
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#16   matt2 †   17:38:01 | Samstag, 9. August 2008
Nackt baden an dafür geeigneten Plätzen…
bei uns gibts solche Plätze auf der Donauinsel, oder auch im Strandbad Gänsehäufel. Ich hab das selber auch schon probiert und mei… man gewöhnt sich daran. Für das Wohlbefinden ist es recht angenehm. Vor allem im Wasser fühlt man sich halt irgendwie befreiter und hat dann auch nicht die klatsch-nasse Badehose am Körper kleben. Aber das muss schon entsprechend abgeschottet bzw. abgelegen sein.
Die Deutschen machen da ja geradezu einen Kult daraus. Die machen dann in solchen FKK-Ressorts alles nackig. Das wäre mir unangenehm. Ihr Deutschen seids schon Ferkel !!!! :-D :-] :-D
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#15   "Pius XII." war nicht Papst †   17:29:16 | Samstag, 9. August 2008
@Amanda: Sie scheinen bei Ihrer Bibellektüre schon recht früh schlapp gemacht zu haben…!
Bereits sieben Kapitel hinter dem von Ihnen zitierten 2. Kapitel des Buches Genesis ist folgende Stelle zu finden, die was dieses Thema betrifft, so sehr für sich spricht, dass ich sie wohl kaum zu kommentieren brauche…: :-S
18 Die Söhne Noachs, die aus der Arche gekommen waren, sind Sem, Ham und Jafet. Ham ist der Vater Kanaans. 19 Diese drei sind die Söhne Noachs; von ihnen stammen alle Völker der Erde ab. 20 Noach wurde der erste Ackerbauer und pflanzte einen Weinberg. 21 Er trank von dem Wein, wurde davon betrunken und lag entblößt in seinem Zelt. 22 Ham, der Vater Kanaans, sah die Blöße seines Vaters und erzählte davon draußen seinen Brüdern. 23 Da nahmen Sem und Jafet einen Überwurf; den legten sich beide auf die Schultern, gingen rückwärts und bedeckten die Blöße ihres Vaters. Sie hatten ihr Gesicht abgewandt und konnten die Blöße des Vaters nicht sehen. 24 Als Noach aus seinem Rausch erwachte und erfuhr, was ihm sein zweiter Sohn angetan hatte, 25 sagte er: Verflucht sei Kanaan. Der niedrigste Knecht sei er seinen Brüdern. 26 Und weiter sagte er: Gepriesen sei der Herr, der Gott Sems, Kanaan aber sei sein Knecht. 27 Raum schaffe Gott für Jafet. In Sems Zelten wohne er, Kanaan aber sei sein Knecht. [Wortspiel mit dem Namen Jafet und dem ähnlich klingenden Zeitwort «er schaffe Raum» (jaft).]
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#14   Amanda   17:26:13 | Samstag, 9. August 2008
Ja, ja…
… der Aufrechte duscht seit jeher nur mit Badehose. Wahrscheinlich weiß er gar nicht, wie’s da unten ausschaut.
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#13   Sirilo   17:19:33 | Samstag, 9. August 2008
@aufrechterkath.
Im Buch Genesis steht nichts davon, daß Adam und Eva die „Schamesröte“ ins Gesicht getrieben wurde. Das haben Sie erfunden. Nach Ihrer Logik müßte dem Schöpfer die Schamesröte ins Gesicht steigen, daß er sich beim Erschaffen der Menschen solche Geschlechtsorgane hat einfallen lassen. Die Genitalien der Menschen sind Gottes Werk!
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#12   Amanda   17:17:54 | Samstag, 9. August 2008
@Samurai
Vielleicht ist der Aufrechte ja nur neidisch?
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#11   Samurai   17:13:51 | Samstag, 9. August 2008
@ aufrechterkatholik
Ein Freund von mir sagte mal sehr treffend:
„Wer in einer Sauna (gemeint war eine öffentliche) an Sex denken kann, ist genial.“
Mit Verlaub:
Gerade die öffentlichen Saunen sind nicht gerade anregend, um sich sexuell anregen zu lassen.
Und:
Ja, auch ein trainierter, gutaussehender juinger Mann kann sich in der Sauna sehen lassen,ohne daß die Frauen schwach und die Männer schwul werden.
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#10   Amanda   16:42:53 | Samstag, 9. August 2008
@aufrechterkatholik
Das einzige, was hier verferkelt ist, befindet sich in ihrer triebfixierten schmutzigen Phantasie.
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#9   aufrechterkatholik   16:41:36 | Samstag, 9. August 2008
amanda
Ihr Mann ist ein Ferkel. Und sie erkannten, dass sie nackt waren, und diese Erkenntnis trieb schon Adam und Eva die Schamesröte ins Gesicht. Entweder ist ihr Mann jung und knackig, dann erregt er damit wankelmütige Geister, oder er ist nicht mehr so ganz ansehnlich, dann ist er ein Ungemach für die Augen. Oder er ist etwas in der Mitte, aber dann gehört es sich auch nicht. Seit Generationen aufrechter Katholiken gehört die Verhüllung der Geschlechtsteile und der weiblichen Brust zur christlichen Scham und Erziehung. Und das ist gut so, jawoll!
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#8   Amanda   16:33:07 | Samstag, 9. August 2008
Nacktheit ist nicht abartig
Mein Mann ist gläubiger Christ und FKK-Anhänger. Was soll an Nacktheit abartig sein? Siehe schon Ijob 1, 21 oder – noch besser – Genesis 2, 25.
Leute, gebt den Polen einen Sichtschutzzaun, am besten vier Meter hoch und mit Stacheldraht oben drauf, und gut ist.
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#7   Louis-Louis   16:15:44 | Samstag, 9. August 2008
@Pünktchen
Täusche ich mich, oder hat Ihre Haltung da einen Prozess durchgemacht?
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#6   Samurai   14:27:57 | Samstag, 9. August 2008
@ Fragender
Tja, ich war vor einigen Jahren auf Usedom. Am Strand waren „Textile“ (mit Badeklamotten) neben nackten Badenden und -es war alles ok.
Warum diese Aufregung der polnischen Bürger- außerdem gibt es das deutsche Seebad Ahlbeck nicht erst seit Gestern und FKK auf Usedom mindestens seit DDR-Zeiten.
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#5   "Pius XII." war nicht Papst †   14:12:07 | Samstag, 9. August 2008
@gmm: Papier ist sehr geduldig!
Diese Erfahrung lässt sich schon bei dem ersten Scheinpapst des 20. Jahrhunderts, Eugenio Pacelli, machen, dessen Enzykliken in weiten Teilen mit der traditionell-katholischen Glaubens- und Sittenlehre konform gehen (an einigen Stellen allerdings diese auch im Geist des Modernismus weit hinter sich lassen!), dessen Taten aber deutlich machten, wes Ungeistes Kind er letztendlich war: Ein Kind des gleichen jüdisch-freimaurerischen Ungeistes, von dem wenig später auch das Konzil und die anderen „Konzilspäpste“ zutiefst geprägt waren.
Es genügt doch nicht, „katholische“ Dokumente zu verfassen, wenn nicht gleichzeitig durch kirchendisziplinarische Maßnahmen die Einhaltung und Umsetzung der darin zum Ausdruck kommenden Grundsätze sicher gestellt wird! :-@
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#4   gunther maria michel   13:59:45 | Samstag, 9. August 2008
An „Nichtpapst…“. Seit wann scheut sich
Papst Benedikt XVI., den persönlichen Gott beim Namen zu nennen? Um zu solch einer Meinung zu kommen, muss man schon eine sehr reduzierte Wahrnehmung haben oder seine Wahrnehmung bewusst verdrängen. Es vergeht kein Tag, an dem der Heilige Vater, wie auch sein Vorgänger auf dem Stuhl Petri, Jesus Christus verkündet, mit Namen!
Von welcher „Sekte“ reden Sie? Meinen Sie die katholische Kirche? Sind Sie Katholik, oder was?
Was soll daran falsch sein, wenn der Papst den Priestern eine Stunde Stille empfiehlt? Lesen Sie einmal ein „vorkonziliares“ Werk über aszetische und mystische Theologie. Meinen Sie, dort kommt die Stille nicht vor und das ist eine Erfindung von Vaticanum II?
Hat der Papst den Priestern etwa gesagt, sie sollten in dieser Stunde der Stille Zenmeditation betreiben? Dann könnten Sie sich aufregen. Doch gerade dagegen hat er schon als Präfekt der Glaubenskongregation ein lehramtliches Schreiben verfasst!
Sie sollen es sich nicht herausnehmen, so respektlos und zu Unrecht den Papst zu kritisieren. Ihr Blick verändert sich, und am Schluss suchen Sie überall nur noch das Schlechte, um Ihre fragwürdige Weltsicht bestätigt zu finden.
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#3   Fragender   13:33:17 | Samstag, 9. August 2008
Abartige Nackte
Meine Güte- und ich dachte wir kommen alle ganz artig und nackt zu Welt…
… aber wahrscheinlich werden die katholische Polen „spitz wie Nachbars Lumpi“, wenn sie ein Stück Haut sehen…
… sind halt doch ein wenig pervers, unsere katholischen Fundis…
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#2   "Pius XII." war nicht Papst †   13:03:03 | Samstag, 9. August 2008
Der subtile Atheismus der Konzilssekte
Einerseits betont Ratzinger sehr richtig
Die Ehelosigkeit sei „ ein großes Rufzeichen in diese Welt“. Sie habe nur Sinn, „wenn wir wirklich an das ewige Leben glauben und daran, daß Gott uns beansprucht und wir für Ihn da sein können“
Andererseits scheut er sich wie viele seiner „Bischofs-“ und „Priesterkollegen“, wenn es drauf ankommt, den persönlichen Gott beim Namen zu nennen:
Den Priestern legte der Papst ans Herz, sich – ungeachtet der Arbeitslast – täglich eine Stunde Zeit für die Stille zu nehmen.
Irgendwie typisch für die gnostische Konzilssekte…! :-S
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#1   Pünktchen   10:23:32 | Samstag, 9. August 2008
Pädophilie
als Triebrichtung ist – nach allen humanwiss. Erkenntnissen – Schicksal und nicht therapierbar! (Christlich gesprochen: „ein Kreuz, das der Betroffene tragen muß“) An der Charité in Berlin gibt es eine Therapie- und Betreuungseinrichtung für Pädophile, die das Ziel hat, daß die Patienten ihre Ausrichtung nicht ausleben und nicht ausleben wollen. Es geht darum kein Täter zu werden! Der Grundgedanke: Pädophile bekennen sich freiwillig zu ihrer Neigung und lassen sich von Fachleuten helfen www.zeit.de/…Paedophilieforschung.
Ich frage im Ernst: kann man von einem Betroffenen mehr verlangen? Soll er sich selber die Kugel geben oder vom Dach springen?
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