Heilige
Heilige und andere
Heute ist mehr oder weniger jeder ein Glaubenszeuge – wieviel Glaube er besaß und wie richtig dieser Glaube war, scheint dabei eher eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Ansgar (†865), Bonifatius (†755), Niels Stensen (†1686), Matthias Claudius (†1815), Gertrud von le Fort (†1971), Dag Hammarskjold (†1961)
Ansgar († 865), Bonifatius († 755), Niels Stensen († 1686), Matthias Claudius († 1815), Gertrud von le Fort († 1971), Dag Hammarskjold († 1961)
(kreuz.net) Erstmals ist in Deutschland eine Werkmappe zu den „Glaubenszeuginnen und Glaubenszeugen“ des Nordens erschienen.

Darüber berichtete Jens Ehebrecht-Zumsande – Referent für Gemeindekatechese im Erzbistum Hamburg – bereits im Mai in einer Aussendung.

Der Referent legte eine Werbung für die etwa hundertseitige Arbeitsmappe bei.

Darin wird festgestellt, daß der Norden in Sachen Heilige und Glaubenszeugen nicht gerade eine Hochburg sei.

Im Religionsunterricht würden daher sehr häufig die „bewährten“ Heiligen durchgenommen, so daß es den Religionslehrern immer schwerer falle, diesen Heiligen neue Aspekte abzugewinnen, „die nicht schon unendlich häufig behandelt worden sind“.

Die neue Werkmappe wolle dieser Situation abhelfen: „Sie will auch in den regionalen Glaubenszeugen des Nordens ein Identifikationsangebot machen und auf diese Weise die Verbindung zum Norden zu stärken.“

Die Auswahl der vorgestellten Personen erfolgte nach sechs Kategorien, nämlich: Gründer, weitere Ordensleute, Bekenner, Widerständler, Dichter, Künstler.

In der Kategorie der Gründer sind aufgeführt: der Heilige Mönch und Missionserzbischof Ansgar († 865), der Schleswig-Holsteiner Mönch und Märtyrer Ansverus († 1066), der Mönch und Apostel Deutschlands Bonifatius († 755), der Mönch und Apostel der Friesen Willibrord († 739), der Heilige Bischof von Oldenburg Vicelin († 1154).

In der Kategorie „weitere Ordensleute“ sind vertreten der Franziskaner und Kämpfer gegen die Reformation Lütke Namens († 1574), der Graf und spätere Franziskaner Adolf IV. von Schauenburg und Holstein († 1261), die Heilige Birgitta von Schweden († 1373).

Unter den „Bekennern“ finden sich die Schottische Einsiedlerin Lucia vom Berg († 1090), der dänische Arzt, Anatom, Geologe, Konvertit, Priester und Bischof Niels Stensen († 1686), der Protestant und zweite UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld († 1961) und der Mittelholsteinische Bauer und Visionär Gottschalk (um † 1200).

In der Kategorie „Widerständler“ werden die Lübecker Märtyrer – drei Priester und ein evangelischer Prediger – behandelt, die im November 1943 vom NS-Regime hingerichtet wurden.

In dieser Gruppe ist auch der von den National-Sozialisten ermordete Berliner Priester Bernhard Lichtenberg († 1943) sowie der Apostolische Administrator von Schwerin in der DDR, Bischof Heinrich Theissing († 1988) aufgeführt.

In der Kategorie „Dichter“ findet sich der protestantische Lyriker und Freimaurer Matthias Claudius († 1815), die Schriftstellerin und Konvertitin Gertrud von le Fort († 1971), der isländische Konvertit und Jesuit Jon Svensson († 1944), der deutsche Maler, Schriftsteller, Konvertit und Dominikanerpater Momme Nissen († 1943), die deutsche Schriftstellerin und Konvertitin Emmy Ball-Hennings († 1948).

Schließlich werden in der Kategorie „Künstler“ der deutsche Bildhauer und Zeichner Ernst Barlach († 1938) sowie der Maler Emil Nolde († 1956) vorgestellt.

Ein weiter Bogen durch die Jahrhunderte zeige die lange Verwurzelung der Glaubenszeugen im Norden – heißt es weiter in der Vorstellung:

„Ihre Viten lassen erkennen, wie sie um ihren Weg mit Gott gerungen haben, wie schwer sie hatten, ihn zu gehen und wie sie mit Widerständen umgegangen sind.“

Die Werkmappe „Überzeugt! Glaubenszeuginnen und Glaubenszeugen des Nordens“ erscheint im Verlag Bergmoser und Höller in Aachen.
      
22 Lesermeinungen
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#22   Nonni2008   20:47:47 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Der Mann, der „Nonni“ war.
Herzlichen Dank für den Hinweis auf diese Werkmappe! Ich habe sie mir schicken lassen und möchte dem Herausgeber gratulieren – auch zum gewählten Titel: er überzeugt!
Endlich gibt es Materialien zu modernen „Heiligen und anderen“, wobei mich besonders der Artikel zu Jón Svensson („Der Mann, der Nonni war“) interessiert hat. Ich freue mich sehr, dass „Nonni“ in diese Mappe aufgenommen wurde und hoffe inständig, dass dadurch seine Bücher (in moderner Form) auch heutige Leseratten erreichen. Ein Hinweis darauf, dass in 2007 und 2008 bei Herder zwei neue Bände zu „Nonni und Manni“ erschienen sind, fehlt leider. Auch andere aktuelle Informationen fehlen – aber die heutigen Lehrkräfte kennen sich ja im Internet aus, so dass sie sich dort weiter informieren können. Allein die Tatsache, dass an P. Jón Svensson erinnert wird und er zu den Glaubenszeugen des Nordens gezählt wird, ist sehr erfreulich und verdient volle Anerkennung!
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#21   jeremy   09:40:18 | Mittwoch, 13. August 2008
HvO geben Sie 5 zeichen als Titel ein
Danke für den Schnellspanner. Wäre so nicht nötig gewesen.
Abgesehen davon, wo schreibe ich denn was von Märtyrer. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass Lichtenberg vor der Einweisung in das KZ nicht friedlich zu Hause war, sondern von der Gestapo festgenommen wurde und Jahre in Haft verbrachte. Und die Gestapo war nicht nett.
Natürlich ist es was anderes, wenn einer in den Kopf geschossen wird – da hat man den direkten Bezug.
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#20   HeinrichvonOfterdingen   21:18:26 | Dienstag, 12. August 2008
Lieber Jeremy,
Sie sind aber ein totaler Schnellspanner! Aber es ist ein Unterschied, ob einer wie Fritz Gerling misshandelt wird, bis er fast tot ist und dann in den Hinterkopf geschossen wird, dann ist das ein Mord. Wenn einer im Krankenhaus stirbt, weil er schwer krank ist, dann eher weniger. So schreibt www.bautz.de: Unmittelbar nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis Tegel verfügte die Gestapo erneut die Festnahme des todkranken L. und seine Verlegung in das KZ Dachau. Auf dem Transport dorthin mußte er bei einem Zwischenaufenthalt in Hof in das städtische Krankenhaus gebracht werden, wo er unter dem Beistand eines Geistlichen und evangelischer Diakonissen starb. Das hört sich zwar zugegebenerweise nicht wirklich gut an, aber für die Kriegsverhältnisse war das fast eine Vorzugsbehandlung. Da starb man beispielsweise – wie in meiner Verwandschaft vorgekommen – im Altenheim, nicht weil man euthanasiert wurden, sondern weil kein Arzt greifbar war! Bernhard Lichtenberg mag ein Vorbild sein, er mag den Glauben in heroischer Weise bekannt haben, er mag ein Heiliger sein, das alles bestreite ich nicht. Ein Martyrer war er jedoch ziemlich sicher nicht.
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#19   miles immaculatae   10:36:02 | Dienstag, 12. August 2008
„Freimaurer“ Claudius
Ein anschauliches Beispiel für den grundsätzlich böswilligen Stil, und die häufig nur halbwahren Informationen auf dieser Seite ist hier wohl die Behauptung, Claudius sei „Freimaurer“. In der Tat trat Claudius 1774 der Loge „Zu den drei Rosen“ in Hamburg bei. 1777 gehörte er der Andreasloge an. 1984 wurde Claudius aber aus der Mitgliederliste der Andreasloge gestrichen. Es spricht viel dafür, daß dieser Hinauswurf mit seiner Mitgliedschaft in dem von dem Logenmitglied von Haugwitz gegründeten „Bund der Kreuzfrommen“ zu tun hat, dem er im Jahre seines Hinauswurfs aus der Loge beitrat. Den im wörtlichen Sinn kreuzfrommen Claudius dennoch das Etikett „Freimaurer“ anzuheften ist etwa so sinnvoll, als würde man Aurelius Augustinus als „Manichäer“ titulieren.
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#18   jeremy   10:04:38 | Dienstag, 12. August 2008
miles
Kann man eigentlich nicht in Frage stellen. Ich bin aber sicher, dass es hier welche tun (werden).
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#17   miles immaculatae   10:01:02 | Dienstag, 12. August 2008
Fragezeichen
Die Liste ist doch in Ordnung, auch wenn sie nicht ausschließlich katholische Glaubenszeugen enthält. Möglicherweise hat sich Claudius in seinem Kampf gegen den in seiner Zeit grassierenden Rationalismus mehr Verdienste erworben als so mancher tapfere katholische Missionar. Schließlich ist sein frommes Lied „Der Mond ist aufgegangen“, das subtil über den Wissenschaftsglauben seiner Zeit spotten noch immer in aller Munde.
Gegen den Ökumenismus läßt sich so manches sagen, aber daß auch der Protestant unter den Lübecker Vier als Glaubenszeuge verehrt werden darf, stellt doch hier wohl keiner in Frage?
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#16   jeremy   09:51:02 | Dienstag, 12. August 2008
auf dem Weg ins KZ unglücklich im Krankenhaus verstorben??????????????
Anhand einer Denunziation wurde Lichtenberg am 23. Oktober 1941 durch die Geheime Staatspolizei festgenommen, bei der Festnahme fand sich eine vorbereitete Abkündigung, dass die Gemeinde den anonym verbreiteten Aufrufen an die Berliner, bei der Judenverfolgung „mitzuhelfen“, nicht folgen dürfe. Dem Sondergericht Berlin I genügt dies unter Berücksichtigung der früheren Gebete für Verfolgte, Lichtenberg am 22. Mai 1942 wegen Kanzelmißbrauchs und Vergehen gegen das Heimtückegesetz zu einer zweijährigen Haftstrafe unter Anrechnung der Untersuchungshaft verurteilt, die er zuerst im Zuchthaus Tegel und später im Durchgangslager Berlin-Wuhlheide verbüßte. Im Spätherbst 1943 wird Lichtenberg jedoch nicht entlassen, sondern unmittelbar in Schutzhaft genommen. Auf dem Transport in das Konzentrationslager Dachau stirbt der schwer herz- und nierenkranke Geistliche am 5. November 1943 unter nicht näher geklärten Umständen in einem Krankenhaus in Hof. so ausführlicher Wikipedia
Wenn einer – nachdem er von der Gestapo festgenommen und zwei Jahre bei den Nazis im Knast und im Durchgangslager war – auf dem Weg ins KZ an Herz und Nierenversagen stirbt, besteht ja wohl eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er dort vielleicht nicht gestorben wäre, wenn er diese zwei Jahre da verbracht hätte, wo er gewesen wäre, wenn ihn dieses Schwein nicht denunziert hätte.
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#15   timpressum †   01:48:00 | Dienstag, 12. August 2008
Lichtenberg
Es ist die Frage, ob Menschen, die an den Folgen der KZ Haft oder anderer unmenschlichen Behandlungen durch die Nazi-Schergen gestorben sind, als Märtyrer bezeichnet werden können.
Ich würde diese Frage eindeutig mit „Ja!“ beantworten!
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#14   Gotthard   00:12:54 | Dienstag, 12. August 2008
Einleitung
Ihr Artikel ist in Ordnung, aber was soll die irreführende Einleitung?
Die Einleitung ist absoluter Schwachsinn – und fällt auf die schmalbrüstige Redaktion zurück.
Ich habe gestern teilweise an der Feier einer Glaubenszeugin aus Deutschland teilgenommen, die bei uns niemand kennt – aber in einem afrikanischen Land eine große Frau ist – ein bewegender Zug von wohl 400 Ordensschwestern vorwiegend jüngeren Alters und fast aller Bischöfge des Landes legten davon Zeugnis ab.
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#13   Benedikt   22:12:38 | Montag, 11. August 2008
@ Ofterdingen
Ich sag ja, dass man es nicht als Wahrheit behaupten kann.
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#12   Samurai   21:54:50 | Montag, 11. August 2008
@ HvO
Nun, damals – in NS-„Schutzhaft“ starben zu viele Menschen unter „nicht näher geklärten Umständen“.
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#11   HeinrichvonOfterdingen   21:51:33 | Montag, 11. August 2008
Lieber Benedikt,
aufhorchen und was als Wahrheit behaupten ist zweierlei.
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#10   Benedikt   21:46:58 | Montag, 11. August 2008
@ Ofterdingen
Man kann in der Tat nicht einfach behaupten, dass Lichtenberg ermordet wurde. Allerdings lässt die Story vom Gefangenen, der im Krankenhaus an irgendeiner Krankheit stirbt durchaus aufhorchen. Solche Geschichten wurden während der Euthanasie den Angehörigen der Ermordeten erzählt.
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#9   HeinrichvonOfterdingen   21:41:27 | Montag, 11. August 2008
Lieber Benedikt,
Im Spätherbst 1943 wird Lichtenberg jedoch nicht entlassen, sondern unmittelbar in Schutzhaft genommen. Auf dem Transport in das Konzentrationslager Dachau stirbt der schwer herz- und nierenkranke Geistliche am 5. November 1943 unter nicht näher geklärten Umständen in einem Krankenhaus in Hof. Seine sterblichen Überreste werden am 16. November von der zu diesem Zeitpunkt noch nicht zerstörten Kirche St. Sebastian unter großer Anteilnahme der Bevölkerung zu Grabe getragen. 1965 werden sie in die Krypta der Berliner Sankt-Hedwigs-Kathedrale überführt. (aus WIKIPEDIA)
… nach Wikipedia war er schwer krank und er starb im Krankenhaus. Nach Ermordung hört sich das nicht unbedingt an, allerdings ist das freilich auch nicht ausgeschlossen. Jedenfalls hört sich die entsprechende Bemerkung im Artikel ,„in dieser Gruppe ist auch der von den National-Sozialisten ermordete Berliner Priester Bernhard Lichtenberg († 1943)“ vor dem Hintergrund des Wikipedia-Artikels nicht unbedingt nach übertriebener Wahrheitsliebe an. Eher schon nach legenda aurea.
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#8   diaconus   21:00:14 | Montag, 11. August 2008
ExBochumer
Edith Stein wurde in Breslau als Jüdin geboren, ging nach Göttingen und konvertierte 1922 zur Katholischen Kirche. 1933 trat sie in den Karmel von Köln ein von wo sie 1938 nach der „Reichskristallnacht“ nach Echt; Holland, in den Karmel floh. Von dort wurde sie dann nach Auschwitz transportiert, wo sie umkam. Dass sie dadurch nicht zu den Nordeutschen Heiligen gezählt wird, auch wenn sie Mitpatronin von Europa ist, ist irgenwie verständich.
jeremy, dass evangelische Pastoren Prediger sind ist eigentlich klar, da es in der evangelischen Gemeinschaft keine Priesterweihe gibt und die Differenzierung damit vollkommen berechtigt ist. Am Tag der Hl. Klara von Assisi, Christus, den König der Jungfrauen, kommt lasset uns anbeten!
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#7   Ortwin Fischer   20:51:10 | Montag, 11. August 2008
Heute ist mehr oder weniger jeder ein Glaubenszeuge –
Ist doch im Prinzip o. k. ! „Ihr sollt meine Zeugen sein“, sagt Jesus und hat damit sicher nicht nur den Klerus gemeint. Ihr Artikel ist in Ordnung, aber was soll die irreführende Einleitung? Die hat mal wieder so einen diffamierenden Touch und läßt einen anderen Bericht vermuten, diesmal Gott sei Dank zu unrecht.
Ortwin Fischer
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#6   LandorganistII   20:31:38 | Montag, 11. August 2008
Wir wundern uns
über die Sachlichkeit dieses Artikels.
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#5   Insinuator   20:15:33 | Montag, 11. August 2008
Eine Ehrung
Schön, dass mit der Mappe echte Vorbilder geehrt werden! Zu ihnen sollten wir aufschauen.
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#4   Benedikt   19:17:57 | Montag, 11. August 2008
@ Ofterdingen
Lichtenberg wurde 1941 zu 2 Jahren Zuchtahaus verurteilt, wie es bei Systemfeinden üblich war aber danach gleich in „Schutzhaft“ genommen, also ins KZ eingewiesen. Er ist auf dem Weg dorthin umgekommen, die Umstände sind nicht geklärt.
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#3   jeremy   17:53:11 | Montag, 11. August 2008
und immer noch einer
drei Priester und ein evangelischer Prediger –
Tolle Differenzierung – Pastor Stellbrink in dem Zusammenhang als evangelischen Prediger zu bezeichnen :-S
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#2   HeinrichvonOfterdingen   17:15:27 | Montag, 11. August 2008
Ich hätte da mal ne Frage:
In dieser Gruppe ist auch der von den National-Sozialisten ermordete Berliner Priester Bernhard Lichtenberg († 1943)
… wurde der tatsächlich ermordet?
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#1   ExBochumer †   17:07:18 | Montag, 11. August 2008
Mich würde mal interessieren, was …
die Verfasser oder die Redaktion (= die ja ohnehin keine Lesermeinungen verfasst ;-)) zur Hl. Edith Stein denkt.
Ist sie eine Heilige der römisch-katholischen Kirche?
Oder hängt da die kreuz-net-Redaktion dem Sedisvakantismus an?
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