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Brixen beeindruckt + Geht zu den Schismatikern + Provokation mit Ladenhüter + Gnade für einen Gnadenlosen? + Spitze
Angelusgebet in Brixen
Angelusgebet in Brixen
Brixen beeindruckt

Vatikan. Papst Benedikt XVI. beendete am Montag seinen Urlaub in Brixen. Am frühen Abend flog er nach Rom zurück und begab sich von dort im Auto in den päpstlichen Sommerpalast Castel Gandolfo. Rückblickend zeigte sich der Bischof von Bozen-Brixen, Mons. Wilhelm Egger, besonders über die Freude in der Bevölkerung überrascht: „Es war wirklich ein Fest – ein Fest der katholischen Bevölkerung. Ich denke, daß auch der Papst davon beeindruckt war.“

Geht zu den Schismatikern

China. Priester der in China in den Untergrund gedrängten katholischen Kirche haben Gläubigen, die an den Veranstaltungen der olympischen Spiele teilnehmen, offenbar empfohlen, während dieser Zeit die Messen bei der kommunistisch geförderten Sekte ‘Patriotische Vereinigung’ zu besuchen. Das berichtete die asiatische Nachrichtenagentur ‘UCANews’. Den katholischen Geistlichen im Untergrund wurde ausdrücklich verboten, im Großraum Peking, die Messe zu lesen oder andere Sakramente zu spenden. Mehrere katholische Bischöfe stehen während der Spiele unter Hausarrest. Andere werden verstärkt kontrolliert.

Provokation mit Ladenhüter

Österreich. Der Glaube braucht Provokationen. Das glaubt der Erzbischof von Salzburg, Mons. Alois Kothgasser, in einer Ansprache beim Abschluß der Salzburger Hochschulwochen zum Thema „Lieben.Provokationen“. Der Erzbischof hat dabei auch selber Herausforderungen gespürt: „Oder ist es keine Provokation, wenn ein Bischof einen Publikumspreis verleihen darf, der das Thema ‘Sex und Film’ so offen wie theologisch reflektiert aufgreift und der Kirche abfordert, über die Bedeutung von Sexualität nachzudenken?“

Gnade für einen Gnadenlosen ?

Österreich. Im Juni 2006 setzte der pensionierte Salzburger Lungenfacharzt Helmut Wihan einer 70jährigen angeblich depressiven Dame eine Giftspritze und kassierte dafür 27.000 Euro. Wihan wurde daraufhin des Mordes angeklagt. Am 7. Oktober beginnt der Prozeß. Bis dahin muß der mutmaßliche Lohnschlächter nicht einmal in Untersuchungshaft. Das entschied das Oberlandesgericht Linz kürzlich.

Spitze

Deutschland. Kurienerzbischof Malcolm Ranjith, der dieses Jahr das Pontifikalamt zum Fest Mariä Himmelfahrt im Wallfahrtsort Maria Vesperbild zelebriert, ist „Spitze“. Das erklärte der Wallfahrtsdirektor, Prälat Wilhelm Imkamp, vor der Regionalzeitung ‘Augsburger Allgemeine’. Mons. Ranjith sei einer der „profiliertesten Köpfe der römischen Kurie“. Der Prälat lobte, daß sich Mons. Ranjith – neben der Alten Messe und der Mundkommunion – auch für kurze Predigten einsetzt. Prälat Imkamp sieht das ähnlich: Er möchte dem Gottesdienst seine Weihe und Würde geben, ihn gehaltvoll gestalten und ihn dennoch nicht in die Länge ziehen.
      
12 Lesermeinungen
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#12   Marcelus   18:15:29 | Donnerstag, 13. November 2008
Deutschlandprimas Alois Kothgasser erweckt den Eindruck
als ob er die Kirche belehren wollte, und dass nicht vielmehr die Kirche ihn belehren müsste.
Alle Filme, die unreine Szenen enthalten, sind Katholiken verboten, weil jede Sünde gegen die hl. Reinheit immer und ausnahmslos eine schwere Sünde ist – und leider enthalten sämtliche europäische Filmproduktionen unreine Szenen, und vermehrt auch US-amerikanische Filmproduktionen.
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#11   Benedikt   16:02:01 | Mittwoch, 13. August 2008
@ Protestant
Schön, also ein weiterer röm-kath. Geistlicher, der nichts weiter zu sagen hat, aber viel redet, was keiner versteht!
Ihre ökumenische Gesinnung bekommt Risse?
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#10   Andreas_Rau   08:24:13 | Mittwoch, 13. August 2008
@bonifatius
Im sechsten Gebot steht:„Du sollst nicht ehebrechen“ – in allen Übersetzungen, die ich gefunden habe. Der Katholischen wie den anderen.
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#9   Marcelus   22:20:59 | Dienstag, 12. August 2008
@Protestant: Sie haben die Lehre Christi, die die Kirche Petri bis heute richtig überliefert,
sehr richtig erfaßt,
und auch, daß Sie in die ewige Hölle kommen, wenn Sie Christus ablehnen, und nicht gehorchen.
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#8   Protestant   22:18:53 | Dienstag, 12. August 2008
@marcelus
sondern die Untertanen der Kirche
Allein schon der Begriff „Untertan“ zeigt, wo es bei Ihnen lang geht! Bedingungsloser Gehorsam wie beim alten Kaiser Wilhelm…wer nicht spurt kommt in die Hölle! Wer alles nachspricht, bekommt ein Zuckerbrot, alle anderen die Peitsche!
Das ist für mich die Hölle!
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#7   Marcelus   22:14:26 | Dienstag, 12. August 2008
Nicht das Kirchenlehramt muß über die Gebote Gottes nachdenken,
sondern die Untertanen der Kirche, sowie die gesamte Menschheit,
wenn sie nicht ewig verdammt werden wollen,
und die menschenschmeichelnden Oberhirten gleich dazu.
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#6   Protestant   22:04:32 | Dienstag, 12. August 2008
Kannitverstahn
auch für kurze Predigten einsetzt.
Schön, also ein weiterer röm-kath. Geistlicher, der nichts weiter zu sagen hat, aber viel redet, was keiner versteht!
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#5   bonifatius   14:33:42 | Dienstag, 12. August 2008
„über die Bedeutung von Sexualität nachzudenken?“
Richtig!
Bischof Kotgasser soll die Gläubigen über das 6. Gebot: „du sollst nicht Unkeuschheit treiben“ aufklären. Da läge er richtig. Alles andere ist dem Plebs schmeicheln.
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#4   Benedikt   13:32:05 | Dienstag, 12. August 2008
@ Gnade für eeinen Gnadenlosen?
Offenbar ist kreuz.net der Sinn der Untersuchungshaft nicht bekannt. Es handelt sich dabei nicht um eine vorweg genommene Strafmaßnahme.
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#3   LandorganistII   12:38:15 | Dienstag, 12. August 2008
@.chen
Nun, natürlich besuchen Wir diese Veranstaltungen nicht, wir sind schließlich röm.-katholisch, dafür beeilt sich ja +net, die entsprechenden Propaganda-Reden zu veröffentlichen.
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#2   Pünktchen   12:05:50 | Dienstag, 12. August 2008
Lando
Ich wußte gar nicht, daß Sie so oft Hl. Messen der Piusbruderschaft besuchen, daß sie dortigen Predigten beurteilen können …! :-S
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#1   LandorganistII   10:48:18 | Dienstag, 12. August 2008
Eine kluge Entscheidung
des von +net so hochgelobten EB. Kurze Predigten verhindern ein ausuferndes Absondern von theologischen Spruchblasen, wobei jene immer noch besser sind, als die Mobilmachungsaufrufe, die die Pius-Anführer so scheinheilig als Predigten verkaufen.
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