Mehr Verständnis für den Abfall als für die Treue: Ein junger Pfarrer in Deutschland hat seine Soutane an den Nagel gehängt.
Webseite der Pfarrei Sankt Pankratius in Budenheim
(kreuz.net) Der katholische Krawatten-Priester Wilhelm Roznicsuk (36), Pfarrer der Gemeinde Sankt Pankratius
in Budenheim, hat sein Amt mit sofortiger Wirkung aufgegeben.
Das berichtete die Mainzer ‘Allgemeine
Zeitung’ am 11. August.
Budenheim ist eine 3.500-Katholiken-Gemeinde im Landkreis Mainz-Bingen. Sie gehört
kirchlich zum Bistum Mainz.
Grund für den Abschied des Pfarrers: Der Geistliche, der nicht mehr zu seinen
Weihegelübden stehen will, wolle „zur Lebensgemeinschaft mit einer Frau stehen“ – formuliert die ‘Allgemeine
Zeitung’ verständnisvoll.
Der Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann, erklärte während der
Vorabendmesse am Samstag in Budenheim, daß sich der abgefallene Priester außerstande sehe, weiter den
von ihm versprochenen Zölibat zu leben.
Laut Pfarrbrief nimmt der Pfarrer seit gestern einen Jahresurlaub
und wird von Pater Thomas Malipurathu vertreten.
Roznicsuk ist aber nach Angaben der ‘Allgemeinen Zeitung’
schon aus dem Pfarrhaus ausgezogen.
Der abgefallene deutschstämmige Priester stammt aus dem rumänischen
Siebenbürgen und war im September 2007 nach Budenheim gekommen.
Nach Angaben der ‘Allgemeinen Zeitung’
hatte Roznicsuk auch seine Vorgängerpfarreien in Hessen völlig überraschend und nach nur kurzer Zeit
schon wieder verlassen.
Den Wechsel in die kleinere Pfarrei in Budenheim begründete Roznicsuk „zur Verwunderung
vieler“ – so die ‘Allgemeine Zeitung’ – damit, daß er eine neue Herausforderung suche.
Die Frauengeschichten
des Pfarrers waren kirchenintern schon lange bekannt.
Nach dem Rücktritt eines Pfarrers im Raum Nidderau
und dem „völlig überraschenden“ Rücktritt des abgefallenen Priesters Karl-Heinz Novotny ist dies der
dritte – erneut „völlig überraschende“ – Abgang eines Priesters im Bistum Mainz in den letzten vier
Monaten.
Die Gläubigen fragen sich mittlerweile, was noch passieren müsse, bis sich der gesundheitlich
schwer angeschlagene Karl Kardinal Lehmann von Mainz zu den Vorfällen äußert und welche Gegenmaßnahmen
er zu ergreifen gedenkt.
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102 Lesermeinungen
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#105 myriam 22:07:14 | Donnerstag, 14. August 2008
clarissa colonia, ich gebe zu, dass ich spontan bei der Vorstellung besagter Szene schmunzeln musste.
Aber das wollen wir ihm doch nicht wünschen, oder? Allerdings könnte es sein, dass der Bedauenswerte
bereits vorher etwas abbekam. Sei es wie es sei, die Zeit verrinnt wieder einmal zu schnell. Daher: eine
gesegnete Nacht und erholsamen Schlaf! Maria, Mutter der Priester, bitte für uns!
#103 myriam 21:54:40 | Donnerstag, 14. August 2008
clarissa colonia: mit dem Nudelholz hinter der Türe? Nein, wenn Sie meine bescheidenen Zeilen meinten.
Ich wollte eher darauf hinweisen, dass einem gebrochenen Versprechen weitere folgen könnten.
#101 myriam 21:17:32 | Donnerstag, 14. August 2008
bescheidene Frage Der Geistliche, der nicht mehr zu seinen Weihegelübden stehen will, wolle „zur Lebensgemeinschaft
mit einer Frau stehen“… Ich überlege mir gerade, was dieser Priester wohl machen würde, wenn er nach
einiger Zeit nicht mehr „zur Lebensgemeinschaft mit einer Frau stehen“ will???
#99 Samurai 20:07:45 | Donnerstag, 14. August 2008
@ Colombe Wer unverheirat lebt, lebt zölibatär, wer auf Sex verzichtet, lebt enthaltsam. Interessanterweise
gab es eine Zeit in der Kirche, in der darüber debattiert wurde, ob Priester nach der Weihe enthaltsam
leben sollten. Vom zölibatären Leben war noch (!) keine Rede.
@clarissa nicht jedes Leben ohne Ehe ist schon per se ehelos; Das war mir immer klar. Mit :Ich dachte:
wer keine Ehe führen kann, lebt zölibatär!waren die Priester gemeint. Irgendwo haben wir uns mißverstanden!
Cara columba, nicht jedes Leben ohne Ehe ist schon per se ehelos; Zölibat ist die Form der Ehelosigkeit,
die aus Gründen der Gottesverehrung gewählt und deshalb aus Gründen der Gottesverehrung gehalten wird –
sei es nun durch öffentliches Gelübde, Versprechen oder Eid, die dann als (kirchen-) öffentlich gelten,
wenn sie von einem zuständigen kirchlichen Amtsträger entgegengenommen werden; andernfalls gelten sie
als privat.
@clarissa Kann, wer keine Ehe führen kann, ehelos (scil. zölibatär) leben? Habe ich den Begriff „Zölibat“
falsch verstanden? Ich dachte: wer keine Ehe führen kann, lebt zölibatär! Können Sie mir bitte weiterhelfen?
Eben, cara columba, was das heißt hängt dann vom Ehebegriff ab, der ja in „verneinter“ Form maßgeblich
für den Begriff der Ehelosigkeit ist. Anders formuliert: Kann, wer keine Ehe führen kann, ehelos (scil.
zölibatär) leben?
@clarissa Kann man Verzicht auf etwas leisten, das man weder anstrebt noch vermißt? Gibt es dann einen
Verzicht? – Aber wenn man sich plötzlich verliebt, ist die Sehnsucht nach dem, was man vorher nicht kannte,
groß. Ich könnte nicht zölibatär leben. Ich hatte diese Überlegung getroffen, hatte schließlich
Einblick bei den Vinzentienerinnen und Steylern. Die Éhe ist nichts anderes, ein Versprechen vor Gott,
welches ich nicht brechen möchte, auch wenn es in betimmten Situationen hart ist !
Cara columba pacis, für Ihre ausführliche Anwort danke ich Ihnen; aber die Frage beibt: Kann man Verzicht
auf etwas leisten, das man weder anstrebt noch vermißt?
@prada Ich habe schon richtig gelesen auch zwischen den Zeilen! Und Ihre Hintergedanken erahne ich auch!
Meine Meinung wollte ich hier auch mal loswerden! @ Aleph: „Sutane an den Nagel…“ sind Sie hier im
falschen Artikel?
#87 Aleph † 14:22:51 | Donnerstag, 14. August 2008
Zwei signifikante Fälle Ein junger Pfarrer im Bistum Mainz hat, weil er keine Verwendung mehr dafür
hat, die Soutane an den Nagel gehängt. Die wäre ja auch wirklich zu umständlich… Ein anderer junger
Kaplan in der Nachbardiözese Speyersammelt die beseren Katholiken um sich um mit ihnen schon am Samstag
die alte Messe zu feiern. Doch bestimmt nur deshalb, damit die beseren Katholiken am Sonntag beim Besuch
der NOM-Gemeindemesse beweisen können, das sie die Beseren sind, die ihren liturgischen Eifer ohne Unterlass
auskosten. Aber was lernen wir aus beiden Fällen: Es ist die Vielfalt in den katholischen Gemeinden und
dass der heilige Geist immer weht wo er will. Egal ob das einige hier im Forum wahrhaben wollen.
@clarissa Mit ZÖLIBAT wird die verordnete Ehelosigkeit bezeichnet, wie sie noch heute für die katholischen
Priester verpflichtend ist. Diese Ehelosigkeit wurde vor etwa tausend Jahren eingeführt, um u.a. zu verhindern,
daß die eventuellen rechtmäßigen Söhne der Priester automatisch die Arbeitsstellen ihrer Väter erbten
(wie das damals bei vielen Berufen üblich war), damit möglicherweise ungeeignete oder gar unwürdige
Männer nicht zum Priesterberuf kämen. Ein entscheidender Vorteil dieses Verfahrens ist heute noch, daß
jedenfalls so keine Priesterkasten entstehen können, in denen es schließlich vor allem darum geht, Besitz
und gesellschaftliche Stellung zu erreichen, um dieses alles dann an die eigenen Nachkommen zu vererben.
Denn dadurch würde dann – zumindest auf Dauer – … Ist Ihnen auch bekannt! In vielen Kulturen gab es
das Zölibatäre Leben schon, es ist keine Erfindung unserer Kirche! Unser Bischof Mussinghof erklärte
es den Firmlingen folgend: Frei von jeglicher weltlicher Ablenkung, frei sein nur für Gott, frei sein
für das Gebet!
@ Colombe Wenn Sie lesen würden, würden Sie feststellen, dass ich nichts über das Ausleben gesagt habe!
Des weiteren sagt das Zölibatsversprechen nichts über das „Erotisch-Finden“ aus, das ist in keinster
Weise verboten. Und Priester sind sie dennoch, ob schwul oder hetero, auch wenn es Ihnen nicht passen
sollte!
@ Colombe Ich sagte nicht, dass diese Priester ihren Zölibat nicht leben, sondern lediglich, dass sie
als schwule Männer Frauen als nicht erotisch bzw. sexuell anziehend erleben. Das ist kein Grund für
eine Entfernung aus dem Kirchendienst!
@prada Diese Priester sollte man aus dem Kirchendienst entfernen. o^/ Die betrügen sich mit dem Zölibat
doch selbst! Wie können sie das dann mit Gott vereinbaren?
Zölibatsverstärker Da die viele Priester mit der Frau an sich generell sexuell eher weniger anzufangen
wissen, haben Frauen – ob nun Typus Alice Schwarzer oder Typus Heidi Klum – sowieso nichts Zölbatsgefährdendes
an sich! Da wäre Brad Pitt wesentlich gefährlicher
@Regina Mein Onkel, ein Priester, bezeichnet solche „Frauen“ als Zölibatsverstärker. Außerdem: Ich
habe auch meinen Stolz, ich möchte dieser Alice und Co auch nicht das Wasser reichen! Ich möchte so
bleiben, wie ich bin. Schlicht, christlich und weiblich( sinnlich)!
#78 Regina 1961 13:06:33 | Donnerstag, 14. August 2008
@colombe Nein, meine Liebe, mit Alice Schwarzer möchte ich Sie nun wirklich nicht gleich stellen. Diese
Frau ist sowieso einzigartig. Der können viele Frauen hier im Forum das Wasser nicht reichen. Regina1961
@Aufrechter … da haben Sie ja eine ziemlich niedriges Schubfach aufgezogen; daß das bei Ihnen so ohne
jeden erkennbaren Übergang funktioniert, zeugt von nicht unbeträchtlicher Übung darin. Aufrechter,
nun seien Sie aber auch lieb, wenn Mami so mit Ihnen spricht, sonst gibt es noch mehr Schelte von unserer
Onlinedomina.
#76 Aleph † 11:35:26 | Donnerstag, 14. August 2008
Haberfeldtreiben Da blasen mal wieder alle vermeintlichen Posaunenengel zum Haberfeldtreiben auf Regina
1961 und fühlen sich alle offenbar aufrecht katholischdabei…
Gutes Trainingsfeld Diese Möchtegernprogressivisten, diese Aufdeubelkommrausemanzipierten neben diesen
sattsambekannten Brunfthöhlenlüstlingen und alle weiteren hier, nebst den Anghörigen kirchenähnlicher
Vereinigungen sind ja auch eine äußerst passende Umgebung. Wir fragen uns ohnehin, was die alle hier
zu suchen haben in diesem Forum der rechtgläubigen Katholiken. Reine Provokation – Fliegen wie auf der
köstlichen Obsttorte. Hier wird die Kirche gerettet und keine abartigen, dogmatisch unhaltbaren und modernistischen
Meinungen vertreten. Hier ergötzt man sich am Sühnerosenkranz und reichert dadurch den Gnadenschatz
der Kirche an, der angesichts mancher Poster nicht groß genug sein kann. Hier hilft nur noch beten: Maria
mit dem Kinde lieb uns brave, fromme Frauen gib! Jawoll!
Na, werter catholicus erectus, da haben Sie ja eine ziemlich niedriges Schubfach aufgezogen; daß das
bei Ihnen so ohne jeden erkennbaren Übergang funktioniert, zeugt von nicht unbeträchtlicher Übung darin.
#71 Regina 1961 08:12:49 | Donnerstag, 14. August 2008
Also, Colombe… …dann will ich mal großzügig sein. Mich regt dieser Aufrechte eben auch mit seinem
Geschreibe auf. Allerdings positiv. Ich kann ihn einfach nicht ernst nehmen. Nicht nach all den Jahren
mit Alice Schwarzer im Hintergrund (Aufrechter stöhnt schon wieder) Und manchmal liebe ich einfach die
etwas provokante Schiene in diesem Forum. Zumindest bei einigen Themen und ForumsteilnehmerInnen. Jetzt
werden wahrscheinlich allein wieder wegen der Schreibweise einige Tradis auf die Barrikaden gehen… Regina1961
Täubchen Mittelalterlich Sie Turteltaube? Katholisch, die Jungfrau Maria und Eva Herrmann als Vorbild,
alles gem. Epheser! Jawoll! Beten Sie zur Sühne einen Sühnerosenkranz, jawoll!
@Amanda @clarissa @aufrechterkatholik Ich hatte im Net diese Filmfigur gesucht, ist zu lange her, ich
wußte nicht mehr, wie er geschrieben wurde. Danke für die Info @Aufrechterkatholik: ich wollte Sie mit
dem Vergleich nicht beleidigen! Ich hoffe , Sie können mir verzeihen! Aber oft sind Ihre Ansichten
über Frauen so mittelalterlich. Da erinnerten Sie mich an Catweazle, den ich immer sehr mochte :&) !
Königin der Niederungen Ihre Selbsterkenntnis ehrt Sie. Ob Sie jedoch wirklich dadurch von der Hölle
befreit werden, mag Ihre Hoffnung sein. Seien Sie sich jedoch nicht zu sicher! Sie haben hier Dinge von
sich gegeben, die der Vernunft eines jeden aufrecht denkenden Menschen spotten. Offenbar sind Sie ein
wechseljähriges und deshalb homonell schwierges, mit leicht ludernden Gedanken und neumodernistischen
Irrungen beflecktes Weibsbild, das besser beichten gehen sollte als hier Zeit totzuschlagen. Dieses hier
ist ein ernsthaftes Forum und nichts für Sie, jawoll!
@regina Ich habe nichts gegen Sie! Aber die Schreibweise des „Aufrechten“ bringt mich immer zum schmunzeln!
Ich stelle ihn mir wie „ Katweezel“ vor: Braune Kutte, weißer Schopf und Kröte Kürwalda!
#62 Regina 1961 14:44:16 | Mittwoch, 13. August 2008
@colombe + aufrechter Gibt es Hälle und Fegefeuer auch für Menschen mit nur einer Hirnzelle? (Die diese
dann auch noch nicht mal richtig zu benutzen wissen?) Regina1961
Täubchen Ich denke, das war freundlich genug, aufgrund ihrer unzureichenden Behirnung wähne ich sie
zukunftiglich ja nicht in der Hölle, sondern in den fegenden Feuern. Ob sie da aber jemals den Ausgang
findet, mag fraglich bleiben. Lesen, so behauptet sie kann sie. Vielleicht reicht das ja, vielleicht auch
nicht. Mögen ihr meine Worte zur Mahnung und Frömmigung dienen. Sie ist aber auch ein einfältiges Luder,
dass es einem aufrechten Katholiken nicht leicht macht, jawoll!
@aufrechterkatholik Weil sie so leicht behirnt ist, wird sie vermutlich nicht einmal in der Hölle landen.
Wer wird denn gleich so bösarig! Geht auch freundlicher: Selig sind die Armen“ im Geiste, das Himmelreich
ist ihrer« (Matth. 5, 3) o^/
Königin der Niederungen Selten so ein rückständiges Geschreibsel gelesen. Das kommt davon, wenn man,
von dem Mann verstoßen, sich mit billigen Groschenliebesromanen abgibt. Eine schmutzige Fantasie hat
sie wirklich und treibt sich hier nur herum, um sich sexuell an den widerlichen Schreibereien der hier
vertretenen Homounzucht zu ergötzen. Die Frau ist eine Katastrophe. Aber keine ernstzunehmende. Weil
sie so leicht behirnt ist, wird sie vermutlich nicht einmal in der Hölle landen.
@Regina007 An Menschenverachtung kaum zu überbieten. Oder kasteien Sie sich jeden Morgen mit der Knute,
nur um Ihre Gelüste klein zu halten, Sie jämmerlicher Mensch. Einfach wiederlich. Oh, Madam zeigen sich
von Ihrer empfindsamen Seite, nebenbei ein wenig von Ihrer Schmuddelphantasie preisgebend.
#56 Regina 1961 12:51:35 | Mittwoch, 13. August 2008
Was man sagt… das ist man auch. Oder sind Sie der Zweitaccount von aufrechter ? Selten so ein rückständiges
Geschreibsel gelesen. An Menschenverachtung kaum zu überbieten. Oder kasteien Sie sich jeden Morgen mit
der Knute, nur um Ihre Gelüste klein zu halten, Sie jämmerlicher Mensch. Einfach wiederlich. Regina1961
@Regina Jemandem zu schreiben, er solle „das Maul halten“ ist frech und pöbelhaft. Mund halten ist zwar
auch nicht das non plus ultra der Höflichkeit, aber akzeptabel. Dann halten Sie Ihren dummen Schnabel,
Sie alte Labertusse und regen sich nicht über das „Maulhalten“ auf, wenn Sie andere Forenteilnhmer mit
Zärtlichkeiten wie diesen belegen, … „Mann, aus welcher Antstalt sind Sie denn ausgebrochen?“
Vorschlag … bis sich der gesundheitlich schwer angeschlagene Karl Kardinal Lehmann von Mainz zu den
Vorfällen äußert und welche Gegenmaßnahmen er zu ergreifen gedenkt. S.E. sollte ein Hirtenwort verfassen
gegen die Selbstbefleckung, die Mutter aller Sünden. Wer mit sich selbst unzüchtig ist, ist es auch
früher oder später mit anderen. Dann sollte er den Priestern körperliche Kasteiung in den Fällen empfehlen,
in denen die Lust übermächtig wird. Schließlich ist der Mensch eine Leib-Seele-Einheit, und was über
Jahrhunderte gut war, muss nicht heute schlecht sein. Die Frömmigkeitsbewegungen des Mittelalters verfügen
über ein weites Repetoire. Zudem, wir schreiben es immer wieder, ist eine genau Kontrolle der Priester
dringend nötig, um sie rechtzeitig vor den Gefahren des Weibes, des Jünglings (leider leider) und des
Mannes zu warnen und ihnen probate Hilfen zur Seite zu stellen, vielleicht auch medikamentös zur kurzfristigen
Unterdrückung der Wolllust. Zudem helfen viele, viele Sühnerosenkränze, gebetet zur keuschen Jungfrau,
jawoll!
@Bildergalerie Pfarrer Wilhelm Roznicsuk bei einer Begrüssungsrede home.arcor.de/…eim/2007/jakobus.htm
Interessant ist auch das Bild „unsere (Krawatten)-Pfarrer“ etwas weiter unten auf der Seite.
@Oh no Die arme Frau. Hoffentlich kennt sie die Studie von Padua, wonach sich jederzeit auch ein schwules
Gen in den Vordergrund drängeln kann und dann isses aus mit der „Ehe“ und die Scheidung steht ins Haus.
@Frau Bussmann „Keuschheit“ ist annähernd zu übersetzen mit „seine Sexualität geordnet leben“. Da die
sexuelle Betätigung laut kirchlicher Lehre ihren Platz ausschließlich in der Ehe hat (zumindest in einer
festen Partnerschaft, die irgendwann in eine solche mündet – aber das ist keineswegs kirchliche Lehre,
sondern meine Privatmeinung), ist der Unverheiratete – also auch der Zölibatäre – zur Keuschheit berufen.
Man kann auch Jungfräulichkeit sagen, wobei bei diesem Begriff die Gewichtung eine minimal andere ist.
Ehelosigkeit finde ich hingegen als Begriff recht nichtssagend. Auch jemand, der keine Frau abkriegt,
lebt ehelos, aber deshalb nicht unbedingt keusch.
Nicht ganz überraschend der genannte junge Priester hat nie ein Gelübde abgelegt. Das Zölibatsversprechen
zählt nicht zu einem Gelübte, sondern es ist allein ein Kirchengesetz, dass mit dem Weiheamt in der
lateinischen Kirche verknüpft wird. Ein Gelübde, wie es oft Ordensleute ablegen besteht aus Armut, Gehorsam
und Keuschheit. Für letzteres müsste auch mal ein anderes Wort gefunden werden, denn das Eheleben ist
nicht unkeusch.
Dessen, werter Googler, ungeachtet, gleichwohl dankend Ihrer Annahme, jedoch keineswegs an Sie gerichtet:
Früher war alles besser! Da waren die Priester der heiligen Mutter Kirche ja nachweislich zu täglicher
Zelebration verpflichtet, tatä!
is scho alles in Ordnung solange wir uns, sie mir oder ich ihnen nicht irgendwie schimpfwörter, wie es
nunmal #.det art ist, an de Kopf werfen macht das hier alles ja noch halbwegs spaß ;)
Werter Googler, sollten wir uns (resp. ich Sie) mißverstanden haben, täte mir das leid und die nämliche
Attacke sollte daher als nicht geritten gelten. Meiner Intention entsprache es lediglich aufzuzeigen,
daß zwischen der Pflicht mehrmals jährlichen Zelebration (alter Codex) und der Einladung zur täglichen
(neuer Codex) doch eine erfreuliche Entwicklung stattgefunden hat, die aber v. a. jene nicht gelten lassen
wollen/werden, die der ideologieverdächtigen Auffassung sind, „früher“ sei ja doch alles viel besser,
katholischer und heiliger gewesen. Nochmals: Für das wahrscheinlich meinerseits vorgelegene Mißverständnis
bitte ich um Entschuldigung.
Werte CC Sie zitieren den alten Codex! In diesem Fall steht da, dass man das Opfer mehrmals jährlich
dabringen soll! Jährich ist nicht täglich! Desweiteren spricht der neue Codex von „invitare-einladen“.
Ich möchte nochmals betonen: Ich begrüße die tägliche Zelebration der hlg. messe!!! Ich kan es dennoch
verstehen, wenn es manchen Priestern nicht immer gelingt, täglich eine hlg. Messe zu feiern, warum auch
immer.
Werter Googler, was man sich nicht so alles ergooglet! litare, lito, litavi, litatum: (unter günstigen
Vorzeichen) opfern, als Opfer darbringen. Wie kann ein Priester das Opfer Ihrer Meinung nach darbringen
(lt. Codex 1917 litandi) als selbst zu zelebrieren. Wenn Sie schon zu falschen Schlüssen gelangen müssen,
sollten Sie es wenigstens nicht hier tun
Oh ha, die in Rede stehende Studie stammt vom Herr Prof. May, der seine Lehrtätigkeit bekanntlich mit
dem Codex von 1917 abschließt. Danach kommt für ihn nix mehr.
Feier der Messe Dieses Fragment besagt letztendlich nur, dass er bei einer solchen anwesend sein muss,
jedoch ihr nicht vorstehen muss. @clarissa: Die Priester sind nachdrücklich eingeladen, das heilige Messopfer
darzubringen, es verpflichtet sie aber nicht dazu. Mir kommt es hier nun nicht auf darauf an, die Priester
darin zu bestärken, die Heilige Messe nicht zu feiern, ganz im Gegenteil! Ich hab halt schon öfters
mit Priestern darüber geredet und immer (fast) dasselbe gehört
Die Verpflichtung zur täglichen Zelebration: Can. 276 § 2 Nr. 2 S. 2 (geltender Codex): „enixe igitur
sacerdotes invitantur, ut cotidie sacrificium eucharisticum offerant“ „daher sind die Priester nachdrücklich
eingeladen, daß sie täglich das eucharistische Opfer darbringen“. Can. 805 (alter Codex): „sacerdotes
omnes obligatione tenentur, sacrum litandi pluries per annum“ „alle Priester sind verpflichtet, das heilige
Opfer mehmals jährlich darzubringen.“
@Googler: da sind Sie nicht richtig informiert Die Pflicht zur täglichen Zelebration: siehe www.katholisches.info/?p=266
„Es kann aber kaum einem Zweifel unterworfen sein, daß das Amt des Seelsorgers die tägliche Feier der
Messe verlange.“
LIFT, die zweite da ich zu faul bin das alles zu lesen eine kurze info (entschuldigt, wenn sie schonmal
gegeben wurde): Ein Pfarrer ist, auch wenn es wünschenswert ist, nicht Verpflichtet täglich eine HM
zu ZELEBRIEREN, es gibt lediglich das Gebot, eine mitzufeiern. das ist ein feiner aber toiefgreifender
unterschied!! Ein Pfarrer, der als Gläubiger einer messe nur beiwohnt hat seine Pflicht erfüllt!
#33 Pascal123 15:09:38 | Dienstag, 12. August 2008
@Maledica Nein das nicht aber vielleicht spannen die dann den Frauen mal die Männer aus, das wäre doch
im katholischem Einerlei mal eine neue Variante Naja wenn es so wenige Gläubige sind, dann ist es ja
auch nicht so schlimm, da haben Sie recht, ist ja nicht so als ob die Sonntags bei ihnen Schlange stehen.
Die paar Gläubigen kann dann auch die Schwule Priesterhupe ausm Nachbardorf abfertigen. Von daher alles
nicht so schlimm. Außerdem gibt es ja noch die hochheiligen verehrungswürdigen Pius- Brüder, zur Not
geht man dann halt dahin. Dann kann Muttern auch endlich wieder die gehäkelten Plörrren verwenden, die
kann die gute dann anstellen von Schlüpfern bei einer besonders tollen Messe auf die Bühne schleudern.
Da quiekt der Pius-Bruder vor Glück“ mein 12.489 Häkeldeckchen, wenn ich die 20.000 voll kriegen komm
ich direkt in den Himmel“.
Lehmi Welcher Gläubige fragt sich das denn?? Na, die wenigen, die der Lehmann noch nicht verjagt hat
Was soll Lehmann denn bitte schön machen?? Noch mehr Schwule aufnehmen, die brennen nicht mit einer Frau
durch
#29 Pascal123 14:50:02 | Dienstag, 12. August 2008
Lehmann??? Die Gläubigen fragen sich mittlerweile, was noch passieren müsse, bis sich der gesundheitlich
schwer angeschlagene Karl Kardinal Lehmann von Mainz zu den Vorfällen äußert und welche Gegenmaßnahmen
er zu ergreifen gedenkt. Welcher Gläubige fragt sich das denn?? Haben die das geäußert oder wieder
reine Wunschannahme der Redaktion, weil das ja so sein muss?? Vielleicht finden die das ja auch gut so(
reine Annahme meinerseits) Was soll Lehmann denn bitte schön machen?? Den Priester fesseln,knebeln und
auf die Kanzel prügeln?? Dämlicher gehts nicht oder?? Immer wieder herzerfrischend das der Priester
lügen und betrügen darf/ muss( in den Augen Jesu natürlich nicht, nur in den Augen des Ortsbischofes)
damit alles in Ordnung ist. Sobald er ehrlich gegenüber Gott, sich selber, seiner Partnerin und seiner
Gemeinde ist, muss er gehen und ist der Dorfdepp. Wie krank ist das denn?? Natürlich fallen gleich die
1000% über Ihn her, weil die ja sowieso alles besser wissen, können und ach überhaupt toller sind als
Gott und der Papst selber.
#28 Regina 1961 14:20:56 | Dienstag, 12. August 2008
Diese Hetze hier… …ist mal wieder ein Schlag in das Gesicht aller Priester ,nicht nur des Bistums
Mainz, die täglich ihren Dienst tun. Und wer zerfetzt sich mal wieder am meißten das Maul? Die, die
vom Zölibat und desen Folgen NULL (0) Ahnung haben, nachher bei Frau und Kindern einen Kaffee trinken
und vielleicht noch zur Krönung des Tages eine Werktagsmesse besuchen werden. Damit sie ihre Christlichkeit
nur ja unter Beweis stellen können. Zum Regina1961
Mainzer Priester Welche „Gegenmaßnahmen“ soll der Kardinal denn bitteschön treffen Die hat er doch schon
getroffen… …im Bistum Mainz ist doch Weihevoraussetzung, schwul zu sein, oder???
Artikel Welche „Gegenmaßnahmen“ soll der Kardinal denn bitteschön treffen? Das Priester Ihren Dienst
aufgeben hat es immer gegeben und wird es immer geben. Das kann man nicht verhindern, schon gar nicht
durch eine adminstrative Maßnahme. Konsequenterweise schweigt sich die Redaktion ja auch über konkrete
Reaktionsmöglichkeiten aus – sie erweckt bloß den Eindruck, dass es solche geben würde. Es gibt aber
keine.
#24 sportgayfan 13:19:35 | Dienstag, 12. August 2008
@Elijahu Kein Mensch der auch nur einen Funken Anstand besitzt würde so etwas machen. Und was den Eifer
für Gott anbelangt.Schliesst das auch Gewalt mit ein.Würde Gott das gutheissen?.
Herr Lehmann rührt sich nicht Was erwartet man, um Gottes Willen, von diesem Mann. Er zeichnet sich durch
heroische Taten aus, die zur Zerstörung der katholischen Kirche ihren vollen Beitrag geleistet haben
und er wird diesem Werk bis zu seinem Abgang von der Bühne fortsetzen, unbeirrt, ökumenisch und nicht
katholisch, denn was „katholisch“ ist, müsste für Herrn Lehmann klar definiert werden, was für ihn
nicht möglich ist. Wer sehen kann, der sehe, Luther und seine Zerstörung des katholischen Glaubens haben
seit Vaticanum II fröhlich Wiederauferstehung gefeiert! Leute, gehorcht und zerstört den Glauben, dann
seit ihr wahrhaft ökumenisch und folgt dem Vaticanum II!!!
#21 Elijahu † 13:15:48 | Dienstag, 12. August 2008
Eifer für Gott Gehen sie mal in eine beliebige Kirche und pinkeln sie da während der Messe auf den Altar,
da werden sie sofort mit Gewalt aus der Kirche entfernt, das garantiere ich ihnen, und zwar ohne dass
man auf die Polizei wartet. Ebenso verhält es sich bei anderen Sakrilegen, natürlich ist Gewalt als
disziplinäres Mittel gerechtfertigt. Der Eifer für Gott ist ein Kennzeichen der Heiligen.
Priesterweihe oder Ehesakrament Beides sind Sakramente der rk-Kirche. Ich kenne Priester, die geheiratet
haben, deren Ehen sind nicht glücklich geworden und auch die Kinder nicht. Liebe Priester und Frauen –
wann werdet Ihr endlich klug?
Die Pflicht zur täglichen Zelebration siehe www.katholisches.info/?p=266 „Es kann aber kaum einem Zweifel
unterworfen sein, daß das Amt des Seelsorgers die tägliche Feier der Messe verlange.“
Oder mal was anders und den Rest des Tages zu Gebet, Studium und lesen von Büchern sowie einem Spaziergang
nutzen. Oder mal ins Kino, ins Theater oder in den Freizeitpark – kann doch auch mal was nicht ganz so
„Frommes“ sein.
#10 Weißer Ritter 12:21:31 | Dienstag, 12. August 2008
LIFT (bitte geben sie mindestens fünf Zeichen ein) Die Diskussion um den LIFT ist eigentlich etwas dämlich.
Denn ein Priester ist verpflichtet, täglich das Brevier zu beten, nicht aber, täglich die Hl. Messe
zu feiern. Die meisten vergessen das. Warum soll ein Priester nicht einen Erholungstag haben? Er kann
z.B. morgens eine stille Hl. Messe feiern – was besser ist als sie nicht zu feiern – und den Rest des
Tages zu Gebet, Studium und lesen von Büchern sowie einem Spaziergang nutzen. Warum nicht?
liturgiefreien Wochentage Hab ich so noch nie gehört. Aber ein einziger freier Tag in der Woche für
einen Pfarrer – ist das denn so verwerflich. Der wird da schon beten, wenn er denkt, dass er das haben
muss. Aber einen einzigen Tag in der Woche ohne feste Verpflichtung – sollte man den nicht doch einem
Menschen, und auch ein kath. Pfarrer bleibt ein Mensch, zugestehen.
Ein frommer Priester so wie Hw. Georg May kennt ja eigentlich auch keinen Ruhestand und natürlich sind
ihm auch sog. „liturgiefreie“ Wochentage wesensfremd! Ein Vorbild für alle jungen Priester.
das wird er bestimmt machen! ich kann bald nicht mehr hören: diese Sticheleien gg. die ewig gültige
hlg. trid. Messe. Merken diese Typen eigentlich gar nicht, dass sie sich selber damit in die Hölle reiten???
Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares – Anbetung, Demut, Sühne!
Ach ja, der Herr Prof. May, der wird von +nattern immer gern in Anspruch genommen, wenn es um kirchenrechtliche
Fragen geht, die seitens des Papstes längst entschieden wurden. Wir wollen dem Herrn Prof. em. seine
wahrscheinlich üppige Pension und seinen Ruhestand gönnen.