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Mittwoch, 2. März 2005 16:19
Das Singen ist ihnen noch nicht vergangen, den Katholiken
Kampfhandlungen in Neu-Ulm. Die Katholische Pfadfinderschaft Europas (KPE) traf sich am 26. Februar 2005 zu einem Singe- und Instrumentalwettstreit in der Diözese Augsburg.
(kreuz.net) Pfadfinder können ein fis von einem cis unterscheiden. Das bewies der dritte Singwettstreit der „Katholischen Pfadfinderschaft Europas“, der am letzten Samstag in der süddeutschen Stadt Neu-Ulm stattfand.

Früher versammelten sich zu diesem Anlaß auch Pfadfinder anderer Gruppierungen. Doch inzwischen sind die „Pfadfinder Europas“ so zahlreich geworden, daß sie einen eigenen Singwettkampf durchführen. Am musikalischen Streit partizipierte eine einzige nicht-pfadfinderische Gruppe, der St. Theresienchor aus einem katholischen Mädchengymnasium in der Nähe von Bonn.

In seiner Eröffnungsansprache wies der Initiator, Pater Andreas Hönisch SJM, darauf hin, daß die KPE nicht tot, sondern voll von Leben ist. Davon konnten sich die 650 Zuhörer während fünf Stunden selbst überzeugen.

Pater Andreas Hönisch ist ein ehemaliger Jesuit und der Gründer der „Katholischen Pfadfinderschaft Europas“. Er ist zugleich der Generalobere einer neo-jesuitischen Priesterkongregation, die ihr Zentrum in der niederösterreichischen Ortschaft Blindenmarkt, zwischen Linz und St. Pölten, besitzt.

Die jugendlichen Musikanten waren in verschiedene Kategorien eingeteilt: Sippen/Gilden, Runden, Stämme, Instrumental- und Singekreise. Viele Darbietungen bewegten sich auf zum Teil sehr hohem musikalischem Niveau. Eine Jury beurteilte die vorgetragenen Musikstücke und nahm die Preisverleihung vor.


Über 25 Gruppen präsentierten sich dem Publikum. Die Musikstücke wurden zum Teil selbst komponiert und getextet. Die Stücke reichten inhaltlich vom Pfadfinderlied über Volksmusik, bis hin zu Bach, Haydn, Vivaldi, Buxtehude, Strasser und das moderne Liederrepertoire. Auch Eigenkompositionen waren zu hören.

Die „Katholische Pfadfinderschaft Europas“ ist eine Jugendorganisation, die 1976 vom damaligen deutschen Jesuitenpater Andreas Hönisch gegründet wurde. Die Pfadfinder Europas engagieren sich durch gemeinsame Schulungen, Begegnungslager, Briefwechsel und Familienaustausch am Aufbau eines freien und christlichen Europas.

Entsprechend der Eigenarten und Entwicklung der Mitglieder gibt es drei aufsteigende Altersstufen: die Wölflinge bis 12 Jahre, die Pfadfinderstufe bis 17 Jahre und die Rover- und Rangerstufe ab 17 Jahren. Die Pfadfinder richten sich nach einem Zehn-Punkte-Kodex.


Eine Doppel-CD vom 3. Singe- und Instrumentalwettstreit der „Katholischen Pfadfinderschaft Europas“ kann für 13 Euro bestellt werden bei:

Servi Jesu et Mariae – SJM
Auhof 22
3372 Blindenmarkt
Österreich
Tel. (0043)7473/2094
Fax. (0043)7473/2094-44
Mail. info@sjm-congregation.org
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1 Lesermeinung:
Donnerstag, 3. März 2005 13:27
Athanasius: Ja, sie lebt noch. Die Una Sancta!
Chapeau für Pater Hoenisch und die Katholische Pfadfinderschaft.

Sie werden in Zukunft, wie unwahrscheinlich es jetzt auch scheint, einmal die stolzen Trager des inter-europäischen Volkstums sein.

Es ist aber zu bedauern, dass dieser gute Priester leider auch noch den Novus Ordo Missae zelebriert. Zumindest das ist meine Meinung. Wie viel mehr Gnade – auch Widerstand Diözesaner Art natürlich – würde ihm das bekommen.

Und es würd in gut jesuitischer Tradition sein. Wie viel und wie sehr hat nicht der hl. Franz Xaver an die ewige Römische Hl. Messe festgehalten.

Die Indier waren begeistert. So werden es auch viele Neuheiden im gegenwärtigen Europa hoffentlich tun!
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