Muttergottes
Das griechische Lourdes
Zur Not kann man der Muttergottes auch ein Email schicken. Doch es ist wesentlich sicherer, selber hinzufahren – wie das tragische Schicksal eines Königs bewiesen hat.
Die Wallfahrtsbasilika Mariä Verkündigung, die Panagía Evangelístria.
Die Wallfahrtsbasilika Mariä Verkündigung, die Panagía Evangelístria.
(kreuz.net) Schnurgerade führt eine steile Strasse vom Hafen der griechischen Kykladeninsel Tinos zur Wallfahrtskirche Panagia Evangelistria.

Dort befindet sich das griechische Lourdes. Tinos gehört zur Inselgruppe der Kykladen im Ägäischen Meer südöstlich von Athen.

Am 25. März und am 15. August strömen zahllose Gläubige dorthin, um die Kirche mit der wundertätigen Muttergottes-Ikone zu besuchen.

Davon berichtete das deutsche Medienportal ‘Der Westen’ am 30. Juli.

Viele Pilger legen den Weg zur Kathedrale auf den Knien zurück.

Mehr als eine Million Menschen pilgern jedes Jahr nach Tinos.

Doch für Gläubige, die den Weg dorthin nicht machen können, gibt es jetzt eine Alternative. Sie können die Muttergottes elektronisch kontaktieren.

Der orthodoxe Bischof von Syros, Dorotheos, der für Tinos zuständig ist, hat angekündigt, daß Gebetsanliegen auch per Email entgegengenommen werden.

Die Namen der Bittsteller werden dann vor der Ikone verlesen. Es gehen wöchentlich etwa zwanzig Emails ein.

Jeder Einsender bekommt per Post ein Miniaturfläschchen Weihwasser oder ein Abbild der Jungfrau Maria.

Doch es wird empfohlen, persönlich nach Tinos zu kommen. Das beweist das Beispiel des griechischen Königs Paul, der im Jahr 1964 im Sterben lag.

Weil er nicht mehr transportfähig war, brachte man dem Monarchen die Ikone der Muttergottes von Tinos eigens ans Krankenbett nach Athen. Doch die Mühe war vergeblich. Das erhoffte Wunder blieb aus.
      
13 Lesermeinungen
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#13   Dr. Christoph Heger   10:01:40 | Mittwoch, 13. August 2008
@Sirilo: Besten Dank für die Info!
MfG
Christoph Heger
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#12   Aleph †   01:03:36 | Mittwoch, 13. August 2008
clarissa colonia
Versuchen Sie doch nicht FrauenMänner mit chronischem Schlafzimmerblick aufzuschwatzen
Ich schwätze doch niemand nichts auf, sondern spreche nur von den vielfältigen Möglichkeiten, vor denen auch kein chronischer Schlafzimmerblick halt macht…!
:-) :-) :-)
So ein Blick ist manchmal viel intensiver als ein Regentag…
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#11   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:18:44 | Dienstag, 12. August 2008
wunder
Wer nicht an Wunder gaubt,
ist kein Realist!
Da sind wir sogar mal einer Meinung.
Klar, mangelnde Hygiene. Ich fand es nur so bizarr, bei einem Lourdes-Trip ein Leiden zu kriegen, das man vorher nicht hatte.
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#10   Colombe de la paix   23:13:58 | Dienstag, 12. August 2008
Wunder…
Wer nicht an Wunder gaubt,
ist kein Realist!
( Moritz Neumann)
Fußpilz kann durch mangelnde Hygiene auftreten, hat somit nichts mit Lourdes gemeinsam!
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#9   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:05:48 | Dienstag, 12. August 2008
aha…
Doch es wird empfohlen, persönlich nach Tinos zu kommen. Das beweist das Beispiel des griechischen Königs Paul, der im Jahr 1964 im Sterben lag.
Weil er nicht mehr transportfähig war, brachte man dem Monarchen die Ikone der Muttergottes von Tinos eigens ans Krankenbett nach Athen. Doch die Mühe war vergeblich. Das erhoffte Wunder blieb aus.
Also, er konnte nicht kommen und wurde nicht geheilt, und das beweist, dass er geheilt worden wäre, wenn er persönlich erschienen wäre? o.O Das muss ich mir aber noch ein paar Male durch den Kopf gehen lassen.
A propos Lourdes, ich kenn jemanden, der als so’ne Art Zivi eine Gruppe älterer Leutchen dorthin begleitet hat. Als er zurück kam, hatte er Fußpilz. Stimmt wirklich. Was will uns das sagen?
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#8   Sirilo   17:27:41 | Dienstag, 12. August 2008
@Dr. Heger
Die orthodoxen bzw. katholischen Bevölkerungsgruppen auf Tinos sind etwa gleich groß; nur ist die orthodoxe Kirche aufgrund ihres umfangreichen Grundbesitzes einflussreicher.
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#7   Colombe de la paix   16:12:55 | Dienstag, 12. August 2008
Zitat des hl Paulus
Wenn der Geist dessen in Euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen, durch seinen Geist, der in Euch wohnt“ ( Röm 8.11)
Das Schicksal Mariens ist auch unser Schicksal!
@Merker: Ich glaune an Wunder!
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#6   Merker   16:09:28 | Dienstag, 12. August 2008
@ colombe
Aber solche Wunder geschehen!
Mich hat Gott in einem NU von einer Krebserkrankung geheilt und ich war gewiß nicht sein folgsamstes Geschöpf. Ich will diesen großen Gott fortan vor allen bekennen.
ER IST DER KÖNIG!
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#5   Colombe de la paix   15:31:14 | Dienstag, 12. August 2008
Die Mutter Gottes
wie das tragische Schicksal eines Königs bewiesen hat.
Maria muss nicht immer heilen. Im Tod kann sie uns anders helfen: Trost und Hoffnung spenden!
Papst Johannes Paul I schrieb dazu:
Als Christus von den Toten auferstand, errang er zu unserem Nutzen einen gewaltigen Sieg sowohl über alle Sünden als auch über den Tod. In seiner ganzen Fülle wird das erst am Ende der Welt sichtbar werden: Maria aber ist die Erfüllung schon zuteil geworden. Weil sie Mutter Gottes war, wurde sie nicht nur mit der Seele
sondern auch mit ihrem Leib in den Himmel aufgenommen:
Ein Sieg über den Tod, eine Garantie für uns und ein Privileg für sie. Ein Privileg, durch das sie sich nicht von uns entfernt, sondern uns näherkommt. Denn wenn der Geist sie mit dem Glanz der Auferstehung umkleidet hat, dann wird er zu seiner Zeit auch uns umkleiden, die wir ihre Söhne und Brüder sind. Der hl.Paulus schreibt :
„Wenn der Geist dessen in Euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen, durch seinen Geist, der in Euch wohnt“ ( Röm 8.11) Das Schicksal Mariens ist auch unser Schicksal!
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#4   Dr. Christoph Heger   14:58:31 | Dienstag, 12. August 2008
Frage zu Tinos
Irre ich mich, oder ist nicht Tinos die Insel mit einer neben der griechisch-orthodoxen Mehrheit lebenden beachtlichen katholischen Minderheit (noch aus der venezianischen Zeit) – beide die Muttergottes von Tinos verehrend?
MfG
Christoph Heger
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#3   Freinsberg   14:45:10 | Dienstag, 12. August 2008
@ Gotthard
Anziehung auf An-alphabeten oder auf Anal-phabeten?
^-^
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#2   Gotthard   14:40:50 | Dienstag, 12. August 2008
Quatsch!!!!!!!!!!!!!!!!!
Doch die Mühe war vergeblich. Das erhoffte Wunder blieb aus.
verfassen hier nur noch Idioten Artikel? Das Sommerloch scheint immer tiefer zu werden – und eine ungeheuer schlimme Anziehung auf Analphabeten jeder Art auszuüben…
Entsetzlich !
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#1   Pünktchen   14:40:41 | Dienstag, 12. August 2008
Was soll der Zynismus
am Ende des Artikels? Das Versterben eines Todkranken „beweist“ (???), daß irgendetwas „empfohlen“ ??? wird :-S ? Das ist nicht nur schlecht formuliert – es ist schlicht sinnwidrig!
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