Der wichtigste Grund, warum der Katholizismus in China wächst, besteht darin, daß die Schrecken des Zweiten Vatikanums das Land bis heute nicht erreicht haben.
Betende Chinesen.
(kreuz.net/‘Kirche in Not’) Das Überleben des Christentums in China ist ein Wunder. Dieses Wunder wird
durch das gegenwärtige Wachstum der Kirche in dem Land übertroffen.
Durch den Mut der Gläubigen konnte
die Kirche in der letzten Zeit auf geschätzte zwölf Millionen Katholiken anwachsen – trotz der unbeschreiblichen
kommunistischen Brutalitäten der Vergangenheit und Gegenwart.
Im Jahr 1957 gründete das kommunistische
Regime eine vom Staat kontrollierte Sekte mit dem Namen „Patriotische Vereinigung“.
Die Katholische Kirche
wurde in den Untergrund gedrängt. Sie verweigerte jegliche Kontrolle und Zusammenarbeit mit dem antichristlichen
Verbrecher- und Völkermörder-Regime.
Als das harte Vorgehen seinen Höhepunkt erreichte, war jegliche
öffentliche religiöse Aktivität eingestellt.
In den 70er Jahren waren alle Kirchen geschlossen. Viele
von ihnen wurden von den kommunistischen „Roten Garden“ zerstört.
Die Katholische Kirche im Untergrund
steht heute in China außerhalb des Gesetzes, ist illegal und kann jederzeit von den Behörden bestraft
werden.
Vertreter von ‘Kirche in Not’ stellten bei ihrem letzten Augenschein im Herbst 2007 fest, daß
die Erinnerung an die Verfolgungen bei den chinesischen Katholiken immer noch lebendig ist.
Ein Bischof erzählte, wie er öffentlich verspottet und beschimpft wurde. Er mußte eine
besondere Spotthaube tragen, die allen Chinesen erlaubte, ihn öffentlich zu demütigen.
Damit bestrafte
ihn das Regime für seine Treue zum Glauben und seine fehlende Loyalität gegenüber den Machthabern.
Später wurde er zum Tode verurteilt, das Urteil aber in eine Haftstrafe umgewandelt. Dreizehn Jahre
verbrachte der Bischof in Gefängnissen und Arbeitslagern.
Heute blühen die chinesischen Pfarreien und
Orden.
Schätzungen zufolge gibt es ungefähr vierzig Millionen Christen in China – ein Drittel davon
sind Katholiken.
Chinas Priester berichten von an die 100.000 Erwachsenentaufen jährlich.
Trotzdem
hat die Verfolgung noch kein Ende gefunden. Bis zu zwölf Bischöfe werden gegenwärtig gefangengehalten –
unter Hausarrest, in Gefängnissen oder sind gezwungen, sich vor der Polizei zu verstecken.
Trotz riesiger
Schwierigkeiten halten die Christen der Unterdrückung stand, bleiben ihrem Glauben treu und laden immer
mehr Leute zur Messe ein.
Zahlen und Fakten
Gesamtbevölkerung: 1,3 Milliarden Christen insgesamt: 40
Millionen Katholiken: 12 Millionen Katholische Bischöfe: 44 Patriotische Bischöfe: 67 Seminaristen:
1500 Schwestern in Ausbildung: 550
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85 Lesermeinungen
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#87 diaconus 20:43:56 | Donnerstag, 14. August 2008
Marcelus: empirische Daten, eine leider späte Antwort. „Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst
gefälscht hast!“ Dieser Ausspruch gilt auch für empirische Daten! Beeinflussende Faktoren: Wer ist,
welche Einstellung hat der Durchführende? Art der Fragestellung, Auswahl der Probanden, Interpretation
des Ergebnisses! Damit kann schon über 50 % das Ergebnis im gewünschten Sinn erzielt werden. Tradis,Als
ein Fehler des V2 wird u. a. die „Religionsfreiheit“ bezeichnet, die in „Dignitatis humanae“ erörtert
ist. Diese basiert jedoch auf der Freiheit und Würde des Menschen. Gott hat den Menschen die Freiheit
gegeben, sich für ihn oder gegen ihn zu entscheiden. Jesus ist am Kreuz nicht nur für unsere Erlösung
gestorben, indem er unsere Sünden auf das Holz des Kreuzes genommen hat, sondern auch für die Freiheit
vom Pharisäertum, das er unzählige Male im NT bekämpft hat. Auch die Apostel haben den Menschen die
Lehre Jesu in Freiheit überbracht, nicht mit Zwang. Als Vorkriegsjahrgang weiß ich, also selbst erlebt,
daß Druck, ja Zwang die Menschen in die Kirche gebracht haben und nicht der feste Glaube; ebenso das
Arrangement mit den Mächtigen und dadurch wurde der Marxismus groß; denn nur wenige Kleriker sind nach
1890 für „rerum novarum“ eingetreten, Da sind die Gründe dafür, daß der Messebesuch zurückgegangen
ist. Wer heute zur Messe geht, hat das Verlangen danach!! Die wahren Gründe der Tradis gegen das V2 ist,
dass sie die Würde und Freiheit des Menschen nicht achten wollen, sondern nur den Zwang zum Glauben.
#86 Florian Geyer 23:22:54 | Mittwoch, 13. August 2008
Protestant Oh Gott, gründe doch bitte deine eigene Sekte, Wozu ? sich an die Lehre der katholischen Kirche
zu halten und für die wahrheit einzustehen ist heute das revolutionärste das es gibt. Dass das ein blutleerer
Kretin nicht verstehen kann ist klar :(3
#84 Protestant 23:19:07 | Mittwoch, 13. August 2008
@geier sich dünkenden bildungsbürgerlichen bedingungslose RevolutionäreKulturchristen angefurzte
kulturbürgerliche Museumsgestalten bedingungslose Revolutionäre Ich hasse Spießbürger(ich auch )lauwarmen Bürgertumskatholiken angepassten gutmenschlichen Gesellschftsschicht die heute wie damalsChristus
an Kreuz Schlug.[klugscheisserischen Dünkelkommentar [kursiv]] Evangelium nach florian , Oh Gott,
gründe doch bitte deine eigene Sekte, aber verschone uns hier mit diesem geistigen Dünnschiss!
#80 Florian Geyer 23:09:37 | Mittwoch, 13. August 2008
@coloniakübel Ich bin, und das nicht nur meiner Meinung, ein konservativer Mensch. Ich schätze die Tradition
und bin mir ihres Wertes bewußt. Ich wurde (unverdient) gewisser Bildung teilhaftig und verfüge daher
über mehr als nur das lehramtliche Inventar, meine Gedanken zu möblieren. Ich bin der Auffassung, daß
dem Konservativen – in Kirche und Staat – zu wenig Bedeutung zukommt. Aber: Ich bin schon seit sehr langer
Zeit auch der Überzeugung, daß mangelnde Bildung, mangelnde Alphabetisierung und Dummheit per se keine
konservativen Tugenden sind. herrlich diese sich dünkenden bildungsbürgerlichen Kulturchristen. Da hätte
Christus seine wahre Freude damit. Christentum generell und Katholizismus insbesondere ist nicht für
angefurzte kulturbürgerliche Museumsgestalten sondern schon eher was für bedingungslose Revolutionäre,
also dem Gegenteil ihrer spastischen Spezies. Ich sag ihnen was: Ich hasse Spießbürger! Lieber rese
ich im Bus mit 5 Bolschewisten und 4 Moslems als mit einem lauwarmen Bürgertumskatholiken, also jeder
Spezis der angepassten gutmenschlichen Gesellschftsschicht die heute wie damalsChristus an Kreuz Schlug.
So nun suchen sie sich was zwischen Goethe, Schiller und Lateinlexkon aus ihrem HolzWandschrank und beglücken
mich mit einem klugscheisserischen Dünkelkommentar. Freu mich schon !
Übersehene Sache Eine viel wirksamere Christenverfolgung in China wäre es wohl gewesen, die Kirchen
in den 70er Jahren nicht zu schließen, anstattdessen aber die Liturgie-Reform auf sie loszulassen. Das
dürfte die chinesische Regierung jetzt ein für alle mal übersehen haben, denn das Motu proprio Summorum
Pontificum erlaubt ja die Beibehaltung der göttlichen Liturgie Papst Gregors des Großen, die in der
tridentinischen Messe gefeiert wird.
FioreGraz behauptete: „Blödsinn die Kirchenbesuchszaheln in Deutschland genauso vorher „kraß“ (bzw.
in Zahlen 1948 55%, 1952 50%, 1960 45%, …) die Entwicklung geschieht Exponentiell zumindest eine Zeitlang.
Denn komischerweise als das Vat II sich durchsetzen anfängt flacht die Kurve ab???? So war der Abfall
der Kirchenbesucher zwischen 46-72 fast 30% und zwischen 72 und 2004 „nur“ 10%“ Aus welchem Finger haben
Sie sich denn diese Zahlen gesogen? Nach Auskunft der deutschen Bischofskonferenz www.dbk.de/…mme/kath-gott-06.pdf
blieb die absolute Zahl der Gottesdienstteilnehmer in den Jahren 1950 bis 1965 nahezu konstant, um dann
bei im großen Ganzen leicht abnehmender Katholikenzahl deutlich abzunehmen – von ca 12 Mio in 1965 auf
3,5 Mio in 2006. Damit ist zwar noch nicht bewiesen, daß das Konzil ursächlich für den Rückgang gewesen
wäre – zur Rede von einem „neuen Frühling“ besteht aber keinerlei Grund. Das gilt auch für Außereuropa,
wo der Anstieg der Katholikenzahlen meistens nur eine Funktion des allgemeinen Bevölkerungswachstums
darstellt. Darüber wird dann gene übersehen, daß z.B. in Südamerika evangelikale Sekten und in Afrika
der Islam stärker wachsen als das Christentum, dessen relativer Anteil an den Gesamtbevölkerungen fast
überall zurückgeht.
diaconus: Tradis, in welcher Scheinwelt lebt ihr eigentlich? Sie haben meist in ihrer Argumentation recht.
Aber warum immer dieser aggressive Tonfall??? Das tat Jesus nicht einmal vom Kreuz herab zu seinen Peinigern.
Trotzdem bin ich schon neugierig auf Ihren nächsten Beitrag, zumal Sie mit diesem Tonfall ja – leider –
nicht allein hier sind!
Guten Morgen :(3 :(3 @alle User und Redaktion! Je mehr wir mit Gott sind, desto mehr werden wir auch untereinander
eins sein. ( Franz von Sales) In diesem Sinne Grüß Gott! :(3 :(3
prada Können Sie mir noch einmal vergeben. Dasw war ein lapsus linquae. Mea culpa! Ich meinte natürlich
keine Slavinnen. Vielleicht machen das Männer viel beser: Fußwaschung und…etc.
Na ja, werter Alef, wiewohl ich Narde und Argan schätze … lieber wär’ ich doch bei Disteln im Himmel
(selbst wenn ich mir dort Eigenzitate von Immanuel Kant, Friedrich Hegel in breitestem Alemannisch und
Karl Rahner anhören müßte), als bei Beefsteak-Tatar, Planters Punch und Romeo y Julieta in der Hölle
(vor allem, wenn das mit dem Verlesen bestimmter kreuz.net Zuschriften gewürzt wäre).
@ Aleph Die Hölle macht Mensch sich leider immer selbst…deshalb gibt es ja auch die Notwendigkeit der
Erlösung. Jedoch glaube ich sicher nicht an die Spukvarianten eines Marcelus oder anderer. Da würde
ich noch nicht mal in tiefsten Masochismus nur einen Schritt reinbewegen. Das ist für die besonderen
Gäste reserviert
prada Na, dann hat die Hölle ja durchaus als Antipode etwas für sich…vielleicht ist es hier ja auch
der Krieg der Welten Lieber prada, ich musste umbeigen. Zwengs dem. Die Hölle was und ist heilsnotwendig.
Notfalls sind es die andern (Sartre). Aber das ist ja kein Grund: Geh’ mer mal dahin, und dann da… wo’s
halt beser ist…
Sie schreiben sich … Ich wurde (unverdient) gewisser Bildung teilhaftig und verfüge daher über mehr
als nur das lehramtliche Inventar, meine Gedanken zu möblieren. … hier wirklich um Kopf und Kragen
Schön, werter Brandenburger, zwar würde ich dem Begriff der Menge vorübergehend hinhaltenden Widerstand
leisten, sed tres faciunt collegium. Nun zu Ihnen, werter Florian. Daß Sie den Berlichingen bemühen,
erstaunt mich wenig, müssen Sie ihn, als alter Giebelstädter, doch für einen der Ihren halten; ja,
sich des Jargons zu bedienen wirkt maskulin und attraktiv auf das schwache Geschlecht. Meine persönliche
Meinung kennen Sie aber sicher nicht, das wüßte ich, und deshalb habe ich da auch nichts klarer auszudrücken –
andererseits kennen auch Sie (offensichtlich) den Unterschied zwischen Konjunktion und Pronomen nicht,
weshalb Ihnen das Gesagte – mutatis mutandis – ebenfalls zu gelten hat. Trotzdem, und ohne Anerkennung
einer Rechtspflicht meinerseits, sei Ihnen gesagt: Ich bin, und das nicht nur meiner Meinung, ein konservativer
Mensch. Ich schätze die Tradition und bin mir ihres Wertes bewußt. Ich wurde (unverdient) gewisser Bildung
teilhaftig und verfüge daher über mehr als nur das lehramtliche Inventar, meine Gedanken zu möblieren.
Ich bin der Auffassung, daß dem Konservativen – in Kirche und Staat – zu wenig Bedeutung zukommt. Aber:
Ich bin schon seit sehr langer Zeit auch der Überzeugung, daß mangelnde Bildung, mangelnde Alphabetisierung
und Dummheit per se keine konservativen Tugenden sind. Um Tradition nämlich gegen verführerische moderne
Sirenengesänge zu verteidigen bedarf es nämlich größerer intellektueller Anstrengung als zu ihrer
Begründung. Sie und Ihre Zuschriften sind da nur kontraproduktiv.
@ clarissa Stellt man das dann mal in Relation: 400 Jahre tridentinische Priester, Messen und neuscholastische
Theologie haben es nicht fertiggebracht, ein solides Glaubensfundament zu legen, das auch ohne gesellschaftliche
Konvention und Gruppenzwang zu stabilen, weil selbstentschiedenen Gläubigen und Kirchenbesuchern geführt
hat. Das Wegbrechen gesellschaftlicher Umfelder seit den 60er Jahren hat zwangsläufig Wirkung gezeigt.
Denn durch 40 Jahre VatII hätten doch 400 Jahre solides Fundament nicht so einfach wegbrechen dürfen,
oder? Was soll das sein? Hegelsche Geschichtsphilosophie? Sie spielen den „selbstentschiedenen Gläubigen“
gegen die „gesellschaftliche Konvention“ aus – wie lächerlich. Es gibt das eine so wenig wie das andere.
Niemand ist „selbstentschieden“ gläubig im Sinne des neuzeitlichen Subjektpathos – und genauso waren
Menschen es nie aus reiner Konvention. Christen zu jeder Zeit haben sich ihren Glauben erwerben und gleichzeitig
schenken lassen müssen. Auf ihre Art träumen auch Sie von einem triumphierenden irdischen Endzustand
der Kirche – in ihrer Spielart ist das eben nicht die stabile, mächtig-prächtige Institution der Ewig-Gestrigen,
sondern die selbstentschiedene intellektuelle Elite, die auf der Höhe der Zeit alle philosphischen Nüsse
knackt – ja, (beuget die Knie) sogar Hegels Geschichtsphilosophie! Welch ein Unfug! Die Kirche triumphiert
auf Erden nicht, sie kann – sozusagen „auf dem letzten Rad“ – den Antichrist aufhalten. Das ist schon
sehr viel.
#58 Florian Geyer 23:33:00 | Dienstag, 12. August 2008
Klarissa „Ist Ihnen der Unterschied zwischen Konjunktion und (Relativ-) Pronomen geläufig; „ was wollen
sie mit ihrer kindisch infantilen Klugscheisserei eigentlich hier. Das ihnen die Ausrichtung des Portals
nicht passt können sie auch klarer ausdrücken. Ansonsten F.you und Götz
#57 Brandenburgis 23:30:54 | Dienstag, 12. August 2008
Die Biographen Hegels berichten, einer seiner Schüler habe ihn einmal nach der Bedeutung eines Abschnittes
aus einer seiner Schriften gefragt. Darauf soll Hegel geantwortet haben: „Als ich es schrieb, waren wir
zwei, die es verstehen konnten, der liebe Gott und ich; jetzt, fürchte ich, versteht es nur noch der
liebe Gott“. [Soll jetzt keine Verharmlosung dieses Antichristen sein.]
Nun, werte Galathea (was machen übrigens die Galane?), machen Sie sich mal nur um meinen Beichtvater
keine Sorgen; der hat reichlich atlantische Arbeit mit mir, die müssen Sie sich nicht aufbürden. Außerdem,
ich bekannte es bereits, vielleicht schon vor einiger Zeit, sind er und ich uns einig darin, daß mir
die Tugend der Demut sicher nicht das ewige Leben gewinnen wird. Aber, so versichert er mir immer wieder,
es gebe da wohl auch einige Aktiva, die zu meinen Gunsten sprächen. Ohne mich darauf ausruhen zu wollen,
kann ich Ihnen aber mit großer Gelassenheit sagen, daß ich jemanden habe, der sich (manchmalen zu intensiv)
um mein Seelenheil kümmert; das müssen Sie nicht schultern, Sie sind ja auch nicht Atlas, sondern nur
eine schwache Quellnymphe. Dann lassen Sie es aber auch, denn der Versuch muß im Ansatz schon scheitern!
#54 Brandenburgis 23:19:48 | Dienstag, 12. August 2008
Die Lehren Hegels sind antichristliche und zwar durch und durch, – egal ob in alt- oder junghegelianischer
Tradition. Dies hat u. a. Jospeh C. Siri in seinem Buch Gethsemani deutlich aufgezeigt und bewiesen. Von
den Verurteilungen durchs Lehramt ganz zu schweigen.
clarissa colonia: ups. Das scheint Ihnen ja ein echtes und tiefes Bedürfnis gewesen zu sein. – Was sag
ich: Frauen unter sich. Sollten meine Beiträge im Übrigen durch grammatikalische Eigenheiten für Sie,
werte Clarissa Colonia, nicht verständlich genug sein, verweise ich auf jedermann bzw. auch jeder Frau
zugängliches Lehrwerk der deutschen Sprache. Was Sie antreibt, meinen recht harmlosen Beitrag, wenn man
andere hier in Betracht zieht, so zu kommentieren, ja, dann braucht es doch keinen weiteren Kommentar
mehr, höchstens noch einen ordentlichen Beichtvater. N.B.: Produzieren können Sie sich, wo immer Sie
wollen; nur hier geschieht es nicht immer unkommentiert.
Werte Galathea (wie stehen eigentlich die Beziehungen zu Ihren Verehrern Polyphem und Acis?), wegen der
unlösbaren Verbindung zwischen begrifflichem Denken und Sprache ist es immer besonders aufschlußreich,
wenn man, was ja hier nicht eben selten geschieht, auf Zuschriften trifft, in der schon die unkorrekte
Verwendung der, das ich unterstelle jetzt, Muttersprache Schwierigkeiten zu bereiten scheint. Ist Ihnen
der Unterschied zwischen Konjunktion und (Relativ-) Pronomen geläufig; wenn ja, sollten Sie diese Ihre
grammatikalische Einsicht vielleicht durch gelegentliche Anwendung auch kommunizieren, um die Mißverständlichkeit
Ihrer Beiträge zu verringern. So, dieser Beitrag war nur sicher hinreichend aggressiv und geifernd, um
Ihr vaticinium ex eventu zu erfüllen.
LandorganistII: „Sind die Tradis wirklich so… blöde?“ Antwort: nein. Im Gegenteil. Ihr Posting indes
entspringt, wie jedes einzelne, dass sie hier veröffentlichen, einem Wunschdenken. Alte Herren in Sydney
dumm vorführen, dass kann die moderne Kirche. Glaubensfragen klären aber nicht. Wem die Gottlosigkeit
der nachkonziliaren Kirche so sehr am Herzen liegt, der darf sich auch eine Frage nach dem „Warum“ gefallen
lassen. Und, was mir hier immer wieder auffällt, die geifernde Argumentation der Frauen.
#49 Protestant 22:16:08 | Dienstag, 12. August 2008
@marcelus und Christus hat nur eine Kirche gegründet, und zwar unter der Führung des hl. Petrus, und
diese Kirche wird von den Pforten der Hölle niemals überwältigt werden. Ja, da stimme ich teilweise
zu!Aber sollten etwa die vielen häretischen, sexistischen, mordenden, inhumanen und dann später als
unfehlbar bezeichneten Päpste die Nachfolger dieses großen Apostels sein? Ist nicht diese Bezeichnung
allein eine Beleidigung von Petrus? Geschweige denn, der sogenannte Stellvertreter Christi auf Erden?
Sorry, aber das ist für mich Gotteslästerung! Es gibt nur einen Gott! Und der hat gewiss keinen Stellvertreter!
Und wenn, dann bestimmt nicht in Rom!
Werter marcellus, warum wollen Sie sich nicht wenigstens mal auf ein Experiment (so ohne Offenbarung und
Lehramt) einlassen? Haben Sie Angst, oder außer Ihren sicherheitsvermittelnden Autoritäten kein Handwerkszeug?
Sollte da die „traditionelle“ Fundamental- (oder Kontrovers-) theologie versagt haben?
@Protestant: Die Kirche wurde durch Christus gegründet, und Christus hat nur eine Kirche gegründet,
und zwar unter der Führung des hl. Petrus, und diese Kirche wird von den Pforten der Hölle niemals überwältigt
werden. Sie gehören nicht zur Kirche Christi, und deshalb auch nicht zu Christus, und stehen außerhalb
Christi und des Himmelreiches.
#46 Protestant 22:01:09 | Dienstag, 12. August 2008
@marcelus Als Katholiken haben wir immer das Lehramt der Kirche zur Verfügung,und brauchen uns nicht
die potenzielle Wahrheit erst bei irgendwelchen menschlichen Filosofen herauspicken. …und was Jesus
Christus zu diesem „Leeramt“ sagt, ist euch sowieso sch…egal!Hauptsache, Ihr habt irgendjemandem, dem
ihr hinterherrennen könnt! Hauptsache, keine eigene Meinung haben!Super…das ist klasse…das will ich
auch!!!
@clarissa colonia: Als Katholiken haben wir immer das Lehramt der Kirche zur Verfügung, und brauchen
uns nicht die potenzielle Wahrheit erst bei irgendwelchen menschlichen Filosofen herauspicken. Dann, werter
Mangoldverzehrer,widerlegen Sie Hegel doch mal ohne Offenbarung und Lehramt! Außerdem schrieb ich nicht,
daß ich Hegel zustimme; lediglich, ich fände seine Ansichten interessant. Augurieren Sie bitte keine
Zustimmung hinein, wo keine gegeben ist
#44 santa rita 21:55:20 | Dienstag, 12. August 2008
clarissa colonia Kant hat wesentliche und wunderbare neue Erkenntnisse gebracht, ist aber nur mit den
Korrekturen Schopenhauers geniessbar, der übrigens auch ein von Ihnen verachteter Platoniker war. Im
übrigen höre ich gerade Tristan 2. Akt. Da können Sie mehr über Gott erfahren als in 100.000 Novus
Ordo Messen. O sink hernieder, Nacht der Liebe, gib Vergessen, dass ich lebe, nimm mich auf in deinen
Schoss, löse von der Welt mich los!
Dann, werter Mangoldverzehrer, widerlegen Sie Hegel doch mal ohne Offenbarung und Lehramt! Außerdem schrieb
ich nicht, daß ich Hegel zustimme; lediglich, ich fände seine Ansichten interessant. Augurieren Sie
bitte keine Zustimmung hinein, wo keine gegeben ist
Ach Scheiße Clarissa Darling, nun haben Sie mich als Bananenschäler geoutet! Kann denn hier nix geheim
bleiben. Ja ich schäle die Bananen bevor ich sie esse, bei manchen hier auf diesen Seiten, da wäre ich
mir dessen nicht so sicher. War nun nicht gegen Sie gerichtet, Clarissa Darling, dass Sie sich die Bananen
von dem Essen schälen lassen, das setze ich nach dem hier vernommenen eigentlich voraus!
Ja, werter Bananenschäler, es ist mir völlig klar, daß Sie (trotz neoscholastischer Theologie) Platons
Ansatz vom Staunen als Anfang aller Erkenntnis negieren; ihre „Erkenntnisse“ sprechen Bände davon!
@diaconus Übrigens der NOM wurde ca. 1970 eingeführt. Ich nehme an, Sie beziehen sich auf die Aussage
vom Marranjäger, wonach ab den 1990er Jahren der NOM eingeführt wurde. Dabei ist davon auszugehen, dass
er damit die Einführung in CHINA meint.
Werte St.a Rita, ich habe, soweit mir erkennbar, noch „alle Sparren im Gebälk“, und trotzdem fehlt meiner
Erkenntnistheorie (m. E.) keine einzige der Ideen Platons; wahrscheinlich wird’s Sie nicht verwundern,
ich habe mich sogar an der Bereicherung der Erkenntnislehre durch Descartes und Kant erfreut, mir nicht
(wie weiland Heinrich von Kleist darob eine Kugel ins Gehirn gefeuert), und ich finde sogar die Geschichtsphilosophie
Hegels mehr als nur interessant – ja ich denke sogar, daß diese die wirkliche „Nuß“ ist, die zu knacken
der Theologie bislang noch nicht überzeugend gelungen ist.
#36 Brandenburgis 21:39:38 | Dienstag, 12. August 2008
Es gibt keinen „traditionalistischen“ Flügel. Da wo die Tradition ist, da ist die KIrche, da wo sie nicht
ist, da ist auch nicht Kirche – und zwar in KEINER Hinsicht!
Lieber RJH, … ,daß sich der traditionalistische Flügel innerhalb der einen heiligen katholischen und
apostolischen Kirche unter dem Primat des Heiligen Vaters Benedikt XVI. (der Herr gewähre ihm ein langes
Leben und segensreiches Wirken) positionieren würde und nicht weiterhin sein eigenes Süppchen kocht.
… grundfalsch! Der traditionalistische „Flügel“ kocht als einziger das „Süppchen“ unseres Herrn JESUS
CHRISTUS! Papa Ratzi ist eingeladen, nicht nur von dem sicher unmaßgeblichen Herrn Fellay, sondern von
CHRISTUS JESUS sich diesem Flügel anzuschließen. Dann wird sein Wirken auch segensreich!
Wissen Sie, werter marcellus, ich hänge eigentlich nicht der (im Kern materialistischen) Auffassung des
Utilitarismus an, Dinge oder Ereignisse, welche auch immer, mittels der Kategorien des Vor- oder Nachteils
für irgendjemanden in gut und böse zu unterscheiden! Nach diesen wäre es nämlich möglicherweise auch
für das säkulare Gemeinwesen nützlich, die ständigen Streitereien in der Kirche über die Rechtgläubigkeit
einzelner (Personen oder Gruppen) einfach durch das Verbot freier Meinungsäußerung der heterodoxen Ansichten
(oder dieser selbst) zu unterbinden. Aber ich freue mich im Gegenteil immer, wenn ich kompetente Gesprächspartner
finde, seien sie auch Häretiker und Schismatiker und diente es nur dazu, die Argumente seiner Gegner
kennenzulernen.
Auch die Traditionalisten haben aber nicht völlig unrecht! Und gerade deshalb, als Ausgleich zu den Übertreibungen
und liturgischen Missbräuchen die es ja leider auch gibt, würde ich mir wünschen, daß sich der traditionalistische
Flügel innerhalb der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche unter dem Primat des Heiligen
Vaters Benedikt XVI. (der Herr gewähre ihm ein langes Leben und segensreiches Wirken) positionieren würde
und nicht weiterhin sein eigenes Süppchen kocht. Entgegenkommen hat es ja aus Rom reichlich gegeben.
Jetzt liegt es an den Tradis sich zu entscheiden. Mit dem Heiligen Vater in Rom oder gegen die Kirche.
@clarissa colonia: Das II. Vaticanum war rein zufällig in dieser Zeit und hat mit der Entwicklung der
Kirche nichts zu tun, zumindest mit keinen negativen, nur mit positiven, falls irgendjemand welche einfallen.
Wahrscheinlich zutreffend stellen Sie fest, es sei „nach“ dem Konzil „alles“ (was ist denn „alles“, können
Sie mir das sagen?). Für die Behauptung aber, es sei „alles“ (p.p.) wegen des Konzils zusammengebrochen,
also den Nachweis der Kausalursächlichkeit zwischen beiden Ereignissen, ist noch jeder, der das behauptet
hat den seriösen Beweis schuldig geblieben.
Ach, St.a Rita, Platon und die Platoniker waren doch nur die Hinterweltler, die hinter der sichtbaren
noch einer zweiten Ideenwelt bedurften, um der (Not-) Dürftigkeit ihrer Erkenntnistheorie auf- oder abzuhelfen.
Sicher ist das die Lehmeinung des großen Petrus Bonaventura, die er auch in seinem Traktat (ich weiß
nicht, ob Sie das jetzt gerade zitiert haben) de reductione artium ad theologiam vertritt. Aber, es ist
trotzdem nur die sententia unius doctoris, quae sola numquam s. doctrinam refert.
#27 Elijahu † 21:20:19 | Dienstag, 12. August 2008
Die „Öffnung“ der Kirche „Wenn es keine Öffnung gegeben hätte, „macht die Fenster auf““ Und was ist
durch die offenen Fenster in die Heilige Kirche eingezogen? Der Rauch Satans. Freimaurerei, Liturgiemissbrauch,
eine unsinnige Ökumene, Relativismus, eine protestantisch angehauchte Bibelexegese, leere Priesterseminare,
homosexuelle Seilschaften, ja selbst satanistische Priester, das alles hat seit dieser Räubersynode Einzug
gehalten in die Heilige Kirche. Der Plan der Freimaurer die Kirche zu unterwandern und handlungsunfähig
zu machen ist voll aufgegangen und einige Leute habens immer noch nicht kapiert. Noah hat auch nicht die
Arche aufgemacht als es anfing zu regnen damals.
#26 santa rita 21:19:01 | Dienstag, 12. August 2008
Clarissa colonia 400 Jahre tridentinische Priester, Messen und neuscholastische Theologie haben es nicht
fertiggebracht, ein solides Glaubensfundament zu legen, das auch ohne gesellschaftliche Konvention und
Gruppenzwang zu stabilen, weil selbstentschiedenen Gläubigen und Kirchenbesuchern geführt hat Meiner
Meinung ist für diesen Befund die Aristotelisierung der Theologie schuld. Nach dem hl. Bonaventura war
Aristoteles unter den Philosophen das, was Luzifer unter den Engeln war: Wenn Gott also »das Licht schied
von der Finsternis«, so sollte dies ebenso für die Philosophen wie für die Engel gelten. Aber woher
kam es, daß einige der Finsternis gefolgt sind? Das kam daher, daß sie, obwohl alle in der ersten Ursache
den Anfang und das Ziel von allem erkannt haben, in bezug auf die Mitte sich geschieden haben. Denn einige
leugneten, daß es in der ersten Ursache Urbilder der Dinge gebe. Deren Anführer war offenbar Aristoteles,
der am Anfang und am Ende seiner Metaphysik sowie an vielen anderen Stellen die Ideen Platons verwirft.
Deswegen behauptet er, Gott wisse nur von sich und bedürfe nicht der Kenntnis irgendeines anderen Dinges.
Und er bewege als ein Ersehntes und Geliebtes. Daraus folgern sie, daß er nichts oder nichts Einzelnes
erkenne. Darum hat vor allem Aristoteles die Ideen bekämpft, so auch in seiner Ethik. Er sagt dort, das
höchste Gut könne keine Idee sein. Aber seine Argumente taugen nichts, und der Kommentator hat sie widerlegt
Bemerken Sie, werter Marcellus, den Ihren nicht? Wahrscheinlich zutreffend stellen Sie fest, es sei „nach“
dem Konzil „alles“ (was ist denn „alles“, können Sie mir das sagen?). Für die Behauptung aber, es sei
„alles“ (p.p.) wegen des Konzils zusammengebrochen, also den Nachweis der Kausalursächlichkeit zwischen
beiden Ereignissen, ist noch jeder, der das behauptet hat den seriösen Beweis schuldig geblieben.
@diaconus: Ihre Überlegungen haben nur einen kleine Fehler Sie widersprechen allen empirischen Daten,
die klar zeigen, daß nach dem Konzil alles zusammengebrochen ist.
Tradis, in welcher Scheinwelt lebt ihr eigentlich? Abfall von Millionen Katholiken? Wenn es keine Öffnung
gegeben hätte, „macht die Fenster auf“ wie Papst Johannes XXIII. sagte, wäre die Kirche wahrscheinlich
heute auf dem Stand wie die Lefevbristen. Dass es Kirchenaustritte gibt, die schmerzlich sind, ist zwar
eine Tatsache, aber alle geistlichen und weltlichen Institution (Parteien) verlieren derzeit Mitglieder.
Und dass die Messen leer sind, ist eine böse Unterstellung. Ich kenne dutzende Pfarrgemeinden aus meiner
Tätigkeit wo in den Sonntagsmessen jeweils weit über 100 Gläubige sind, während die Messen im außerordentlichen
Ritus von maximal 10 – 20 Gläubigen einer Pfarre gewünscht werden, wie selbst die IK-Nachrichten usw.
berichten und die Teilnehmer dazu von bis zu 100 km Teilnehmer herangeführt werden, und dann sind es
maximal 2 – 3 Dutzend. Übrigens der NOM wurde ca. 1970 eingeführt. Außerdem, alle Dokumente des V2
wurden von mehr als 2.100 Konzilsväter beschlossen, max. 1 % Gegenstimmen hat es gegeben. Und nur einer
hat einen eigenen Weg gewählt. Hatte nur dieser Einer den Hl. Geist und alle anderen nicht? Eine Feststellung
eurerseits, die nur auf Scheuklappen hinweist, denn für euch gilt nur ein sehr begrenzter Zeitabschnitt
in der 2.000-jährigen Geschichte Seiner Kirche. Denn die rk. Kirche war immer eine „ekklesia semper reformanda“,
das beweist die Kirchengeschichte, wenn auch Änderungen sehr langsam und behutsam durchgeführt werden
müssen. Preist den Herrn!
Tut sie das nicht? Aber, in einer pluralistischen Welt mit vielfältigen „Heilsangeboten“ nützt es eben
nicht, sich auf das Autoritätsargument zu stützen (das wußte schon Thomas v. A.!), weil das nur den
überzeugt, der die Autorität (aner-) kennt. Wer überzeugen will, muß sich auf den mühevollen Weg
des Arguments machen; und wer die Zustimmung von Menschen in ihrer geschöpflichen Freiheit gewinnen will,
muß auch die Möglichkeit des Scheiterns seiner Bemühung (ungeachtet eigener Überzeugung) riskieren.
Aber schon dieser Weg scheint manchem schon zu mühsam, da ist es eben viel bequemer, sich auf das unfehlbare
Lehramt zurückzuziehen, die Botschaft zu verkünden und sich dann, wird diese nicht verstanden, den Staub
von den Sandalen zu schütteln und die jenseitige Folgen (verkündet aber nicht angenommen!) zu verweisen.
Vielleicht liegt ja gerade darin die Akzeptanzkrise des Christentums/Katholizismus im Okzident, die zu
jener signifikanten Abstimmung mit den Füßen geführt hat. Stellt man das dann mal in Relation: 400
Jahre tridentinische Priester, Messen und neuscholastische Theologie haben es nicht fertiggebracht, ein
solides Glaubensfundament zu legen, das auch ohne gesellschaftliche Konvention und Gruppenzwang zu stabilen,
weil selbstentschiedenen Gläubigen und Kirchenbesuchern geführt hat. Das Wegbrechen gesellschaftlicher
Umfelder seit den 60er Jahren hat zwangsläufig Wirkung gezeigt. Denn durch 40 Jahre VatII hätten doch
400 Jahre solides Fundament nicht so einfach wegbrechen dürfen, oder?
@RJH: Der II. Weltkrieg hat mit dem Einsatz von Atomwaffen geendet, nämlich an zwei verschiedenen Tagen
über Japan, in Städten mit für Japan nicht gerade wenigen Katholiken, auf Anordnung des US-Präsidenten
Truman. Auch im heutigen Japan gibt es noch Folgeschäden für den Einsatz dieser schrecklichsten Waffen
durch die angeblich zivilisierteste Regierung der Erde, die der USA.
@ marcellus Geschichte ist geschehen, daran können wir nichts ändern. Das ist Schicksal. Vielleicht
hätte es 20 Jahre später einen Atomkrieg gegeben wenn es den 2. WK nicht gegeben hätte. Wer weiss was
geschehen wäre, wenn es das 2. VK nicht gegeben hätte? Es ist halt so wie es ist!
@RJH: Sie unterliegen einem Trugschluß, nachdem Sie aus einem Zerstörungskonzil ein Erfolgskonzil machen.
War der II. Weltkrieg auch eine Erfolgsgeschichte für Europa, nachdem dieser genauso viel zerstört hat
wie das II. Vaticanum.
@FioreGraz: Das II. Vaticanum beginnt nicht im Jahre 1960 D.E.Z., sondern 1962. Bis 1962 sind die Zahlen
der Meßbesucher und der die regelmäßige Beichtpraxis pflegenden Katholiken, sowie die der Konversionen
weltweit, nicht nur völlig in Ordnung, sondern in besten Höhen. Nach dem II. Vaticanum nicht mehr, und
dieses pastorale Konzil hat 1965 geendet.
Na, wenn das solche Nebelkerzen sind, wie Sie behaupten, kann von freier Sicht auf den eigenen Kirchturm
ja keine Rede sein. Ach, und übrigens, ich leide mit ob der 38-jährigen Unterdrückung; da muß man
sich ja gefühlt haben wie in China!
Sind Tradis wirklich so blöde? Dieses ständige Gefasel vom Niedergang der Kirche. Wann lernen es die
verblendeten Tradi-Nebelkerzen endlich, dass die Kirche weltumspannend ist. Und an fast allen Ecken und
Enden boomt „der Laden“. Man vergegenwärtige sich doch die ständig steigende Zahl der kath. Christen.
Und alle die haben von der „alten Messe“ im Leben noch nichts gehört. Klar, das kirchl. Leben in Europa
und in den Wohlstandsgesellschaften geht zurück, keine Frage. Aber die Ursachen sind sicher nicht beim
V II zu suchen. Aber unsere Forendeppen werden das nie begreifen. Ihre Gedanken verlieren sich an der
eigenen Kirchturmspitze.
@clarissa colonia: Das ist ohne Zweifel seit dem Pontifikat Pauls VI., seit der Verfolgung der kanonisierten
Messe für alle Zeiten, und seit der Propagierung des häretischen Modernismus, unter Duldung des Papsttums,
der Fall! Und immerhin hat das Pontifikat Benedikts XVI., zumindest von päpstlich-universalkirchlicher
Seite her, das Ende der Verfolgung der Außerordentlichen Römischen Messe gebracht, nach 38 langen Jahren!
#13 santa rita 20:31:20 | Dienstag, 12. August 2008
Werte clarissa Darf ich Ihnen hier mit einem Zitat von Florian Geyer entgegnen: hätten sie das nicht
intellektueller und schwulstiger formulieren können ? ist man ja sonst gewohnt von Ihnen
#12 FioreGraz 20:29:19 | Dienstag, 12. August 2008
VAt I ist schuld ist ne chimäre All das ist empirisches Faktum, belegt nach den Jahreszahlen ab diesem
teuflischen Chaoskonzil. Blödsinn die Kirchenbesuchszaheln in Deutschland genauso vorher „kraß“ (bzw.
in Zahlen 1948 55%, 1952 50%, 1960 45%, …) die Entwicklung geschieht Exponentiell zumindest eine Zeitlang.
Denn komischerweise als das Vat II sich durchsetzen anfängt flacht die Kurve ab???? So war der Abfall
der Kirchenbesucher zwischen 46-72 fast 30% und zwischen 72 und 2004 „nur“ 10% Außerdem wie ist das mit
dem Kirchensutritten die sind wieder Rückläufig wer ist daran schuld???? LG Fiore
Es muß schon schlimm um die Traditionalisten stehen, wenn sie jetzt schon der Unterstützung durch die
Heilige für die hoffnungslosen Fälle bedürfen: St.a Rita!
#9 Lutheraner 20:21:59 | Dienstag, 12. August 2008
5.Mose Du wirst alle Völker vertilgen, die der HERR, dein Gott, dir geben wird. Schon mal aufgefallen,
daß Kommunismus und Christus in enger Wechelbeziehung stehen? Immer wenn das rote Monster geht, kommt
das kath-jüdische angeweht. Warum wohl? Um die jüdische Urheber- und Mittäterschaft an den Verbechen
der Bolschewisten zu vertuschen – Gottesvolk! In der KPdSU saßen bis zur Parteisäuberung mehrheitlich
Juden in der Führungselite und dies, obwohl die Juden nur zwei Prozent der Gesamtbevölkerung stellten.
Folglich stand auf Antisemitismus die Todesstrafe. So festigt man die Terrorherrschaft. Leo Trotzki, seines
Zeichens Vater der Roten Armee und deren Chef, war auch ein Jude. In den 7 Jahren Leninherrschaft ermordete
er 9 Millionen Menschen. Seit der Kulturrevolution sind ca. 80 Millionen Menschen getötet worden. von
den Folteropfern will ich gar nicht sprechen. Wundert sich niemand, daß Helmut Schmidt sich hier als
Anhänger dieser Revolution prostituieren darf, und unter seiner Autorität jeder Dorftrottel? Das Reformgeschrei
der Lügenbrut im Parlament ist das Analogon zur maoistischen Kulturrevolutuion durch Entfremdung, Entehrung
und Scheinaktivität. Gerhard Schröder warf gern mit Zitaten seines Liieblings Mao um sich, um die Frauen
zu brüskieren; und er wollte trotz Ächtung der KP China das Embargo brechen und den Chinesen Waffen
liefern. Wofür nur? Um der Demokratiebewegung Falun Gong zu ihrem Recht zu verhelfen? Oder weil Kommunisten
Patrioten hassen und der Verbrüderung der Lumpen im Wege stehen? Die Sichel ist übrigens das Symbol
Jahwes!
@prada: Die Kirche ist nach dem II. Vaticanum abrupt zusammengebrochen, und hat nur mehr ein Minimum von
Gläubigen, und die in hohem Alter, und keinen Klerus- und Ordensnachwuchs. Die Alte Messe war auch jahrzehntelang
de facto vom Papst verboten und wird bis heute von vielen Bischöfen weiter verfolgt.
Keiner mag Franken-Church???? Gute Rita, Sie und Ihresgleichen leben irgendwie in einer merkwürdigen
Scheinwelt! Woher nehmen Sie diese Gewissheit des „Keiner“? Die Kirchen, die ich kenne sind voller als
die sogenannten „Alten Messen“. Ich denke das Interesse am Hokuspokus ist weitaus geringer als Sie es
nun wahrhaben wollen!
@HBR: Das II. Vaticanum ist in direkter Linie schuld am Abfall von Millionen Katholiken, vom Meßbesuch,
von der Beichtpraxis, vom Glaubensleben. All das ist empirisches Faktum, belegt nach den Jahreszahlen
ab diesem teuflischen Chaoskonzil. Wer das Gegenteil behauptet, hat mit der Realität nichts zu tun.
#5 santa rita 20:02:36 | Dienstag, 12. August 2008
appius Vaticanum II ist DAS Aggiornamento!!! Falsch. V 2 ist die Frankensteinisierung www.thegreenhead.com/…onster-replica-2.jpg
der Kirche. „Schaut her, wie schön er ist, unser Werk“, rufen verzückt die Bischöfe. Aber die Leute
laufen schreiend davon. Keiner mag Franken-Church.
Schwachsinn – Vaticanum II ist DAS Aggiornamento!!! Gäbe es das Zweite Vatikanische Konzil nicht, würde
es noch viel schlimmer in und mit unserer Kirche aussehen. Wir können froh sein, dass sich die Bischöfe
und Kardinäle und vor allem Johannes XXIII. und Paul VI. so für die Beschlüsse des Konzils eingesetzt
haben. Es ist im Gegenteil sehr schade und sogar bedenklich, dass sich immer öfter Priester, Bischöfe
und sogar Kardinäle gegen Konzilsbeschlüsse aussprechen und somit die Basis unserer aller Kirche (und
nicht die Kirche von Kirchenfürsten des vorletzten Jahrhunderts usw.) untergraben. Die Krise in Europa
rührt nicht vom Vaticanum II her, die Ursachen liegen weit verstreut.
Was für ein Stumpfsinn Der wichtigste Grund, warum der Katholizismus in China wächst, besteht darin,
daß die Schrecken des Zweiten Vatikanums das Land bis heute nicht erreicht haben. Zunächst mal brachte
das zweite Vatinanum keine Schrecken sondern Weltoffenheit in die Kirche. Und zweitens liegt der Boom
der Kirche in China bestimmt nicht daran, dass das zweite Vatikanum noch keine Wirkung zeigte. Die Kirche
boomt weltweitl Lediglich in Europa schwächelt sie. Und das bestimmt nicht wegen des Konzils. Ich fürchte
sogar, dass die Kirche viele Mitglieder verlieren wird, wenn sich Tradis durchsetzen würden.
II. Vatikanum Meiner Meinung nach hat das nichts mit dem 2. Vatikanum zu tun. Kirche hat immer die meisten
Mitglieder, wenn die Menschen in Not sind. Nach dem 2. Weltkrieg waren die Kirchen in Deutschland voll.
Der Wohlstand leert die Kirchen. Eigentlich schade – aber so sind sie halt die Menschen. Das hat die Geschichte
bewiesen – der Tanz um das goldene Kalb.