China
Ein Wunder – und noch ein Wunder
Der wichtigste Grund, warum der Katholizismus in China wächst, besteht darin, daß die Schrecken des Zweiten Vatikanums das Land bis heute nicht erreicht haben.
Betende Chinesen.
Betende Chinesen.
(kreuz.net/‘Kirche in Not’) Das Überleben des Christentums in China ist ein Wunder. Dieses Wunder wird durch das gegenwärtige Wachstum der Kirche in dem Land übertroffen.

Durch den Mut der Gläubigen konnte die Kirche in der letzten Zeit auf geschätzte zwölf Millionen Katholiken anwachsen – trotz der unbeschreiblichen kommunistischen Brutalitäten der Vergangenheit und Gegenwart.

Im Jahr 1957 gründete das kommunistische Regime eine vom Staat kontrollierte Sekte mit dem Namen „Patriotische Vereinigung“.

Die Katholische Kirche wurde in den Untergrund gedrängt. Sie verweigerte jegliche Kontrolle und Zusammenarbeit mit dem antichristlichen Verbrecher- und Völkermörder-Regime.

Als das harte Vorgehen seinen Höhepunkt erreichte, war jegliche öffentliche religiöse Aktivität eingestellt.

In den 70er Jahren waren alle Kirchen geschlossen. Viele von ihnen wurden von den kommunistischen „Roten Garden“ zerstört.

Die Katholische Kirche im Untergrund steht heute in China außerhalb des Gesetzes, ist illegal und kann jederzeit von den Behörden bestraft werden.

Vertreter von ‘Kirche in Not’ stellten bei ihrem letzten Augenschein im Herbst 2007 fest, daß die Erinnerung an die Verfolgungen bei den chinesischen Katholiken immer noch lebendig ist.

Christliche Kunst aus China
Mariä VerkündigungHerbergssucheGeburt in Bethlehem

Ein Bischof erzählte, wie er öffentlich verspottet und beschimpft wurde. Er mußte eine besondere Spotthaube tragen, die allen Chinesen erlaubte, ihn öffentlich zu demütigen.

Damit bestrafte ihn das Regime für seine Treue zum Glauben und seine fehlende Loyalität gegenüber den Machthabern.

Später wurde er zum Tode verurteilt, das Urteil aber in eine Haftstrafe umgewandelt. Dreizehn Jahre verbrachte der Bischof in Gefängnissen und Arbeitslagern.

Heute blühen die chinesischen Pfarreien und Orden.

Schätzungen zufolge gibt es ungefähr vierzig Millionen Christen in China – ein Drittel davon sind Katholiken.

Chinas Priester berichten von an die 100.000 Erwachsenentaufen jährlich.

Trotzdem hat die Verfolgung noch kein Ende gefunden. Bis zu zwölf Bischöfe werden gegenwärtig gefangengehalten – unter Hausarrest, in Gefängnissen oder sind gezwungen, sich vor der Polizei zu verstecken.

Trotz riesiger Schwierigkeiten halten die Christen der Unterdrückung stand, bleiben ihrem Glauben treu und laden immer mehr Leute zur Messe ein.

Zahlen und Fakten

Gesamtbevölkerung: 1,3 Milliarden
Christen insgesamt: 40 Millionen
Katholiken: 12 Millionen
Katholische Bischöfe: 44
Patriotische Bischöfe: 67
Seminaristen: 1500
Schwestern in Ausbildung: 550
      
85 Lesermeinungen
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#90   clarissa colonia   21:10:01 | Donnerstag, 14. August 2008
Care diacone,
verlassen Sie sich ruhig darauf! & vale, cc.
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#89   diaconus   21:08:00 | Donnerstag, 14. August 2008
clarrisa colonia:
Wenn ich meinen sehr verschütteten Lateinkenntnissen noch trauen darf: ja. Beim liturgischen Latein geht es mir besser.
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#88   clarissa colonia   20:51:04 | Donnerstag, 14. August 2008
Werter diaconus,
meinten Sie in ihrem Schlußsatz etwa „compellere intrare“?
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#87   diaconus   20:43:56 | Donnerstag, 14. August 2008
Marcelus: empirische Daten, eine leider späte Antwort.
„Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!“ Dieser Ausspruch gilt auch für empirische Daten! Beeinflussende Faktoren: Wer ist, welche Einstellung hat der Durchführende? Art der Fragestellung, Auswahl der Probanden, Interpretation des Ergebnisses! Damit kann schon über 50 % das Ergebnis im gewünschten Sinn erzielt werden.
Tradis,Als ein Fehler des V2 wird u. a. die „Religionsfreiheit“ bezeichnet, die in „Dignitatis humanae“ erörtert ist. Diese basiert jedoch auf der Freiheit und Würde des Menschen. Gott hat den Menschen die Freiheit gegeben, sich für ihn oder gegen ihn zu entscheiden. Jesus ist am Kreuz nicht nur für unsere Erlösung gestorben, indem er unsere Sünden auf das Holz des Kreuzes genommen hat, sondern auch für die Freiheit vom Pharisäertum, das er unzählige Male im NT bekämpft hat. Auch die Apostel haben den Menschen die Lehre Jesu in Freiheit überbracht, nicht mit Zwang. Als Vorkriegsjahrgang weiß ich, also selbst erlebt, daß Druck, ja Zwang die Menschen in die Kirche gebracht haben und nicht der feste Glaube; ebenso das Arrangement mit den Mächtigen und dadurch wurde der Marxismus groß; denn nur wenige Kleriker sind nach 1890 für „rerum novarum“ eingetreten, Da sind die Gründe dafür, daß der Messebesuch zurückgegangen ist. Wer heute zur Messe geht, hat das Verlangen danach!! Die wahren Gründe der Tradis gegen das V2 ist, dass sie die Würde und Freiheit des Menschen nicht achten wollen, sondern nur den Zwang zum Glauben.
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#86   Florian Geyer   23:22:54 | Mittwoch, 13. August 2008
Protestant
Oh Gott, gründe doch bitte deine eigene Sekte,
Wozu ?
sich an die Lehre der katholischen Kirche zu halten und für die wahrheit einzustehen ist heute das revolutionärste das es gibt.
Dass das ein blutleerer Kretin nicht verstehen kann ist klar :(3
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#85   Horst Schimanski   23:21:26 | Mittwoch, 13. August 2008
Protestant
erinnert mich ein wenig an Bernd Stromberg. Nur ohne lustige Sprüche.
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#84   Protestant   23:19:07 | Mittwoch, 13. August 2008
@geier
:-D :-D :-D :-D sich dünkenden bildungsbürgerlichen bedingungslose RevolutionäreKulturchristen :-D angefurzte kulturbürgerliche Museumsgestalten :-D bedingungslose Revolutionäre :-D Ich hasse Spießbürger(ich auch :-D :-D :-D )lauwarmen Bürgertumskatholiken :-D angepassten gutmenschlichen Gesellschftsschicht die heute wie damalsChristus an Kreuz Schlug.[klugscheisserischen Dünkelkommentar :-D [kursiv]] :-D
Evangelium nach florian :-D :-D :-D ,
Oh Gott, gründe doch bitte deine eigene Sekte, aber verschone uns hier mit diesem geistigen Dünnschiss! :-D :-D :-D
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#83   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:17:20 | Mittwoch, 13. August 2008
Ist ja gut!
War ja nur ne Frage…Meine Güte!
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#82   Florian Geyer   23:15:48 | Mittwoch, 13. August 2008
Freimaurerin
Götz :-)
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#81   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:11:54 | Mittwoch, 13. August 2008
florian
Ich sag ihnen was: Ich hasse Spießbürger!
Hatten Sie nicht mal nen grünen Iro? Kriegen wir davon eigentlich mal ein Bild zu sehen?
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#80   Florian Geyer   23:09:37 | Mittwoch, 13. August 2008
@coloniakübel
Ich bin, und das nicht nur meiner Meinung, ein konservativer Mensch. Ich schätze die Tradition und bin mir ihres Wertes bewußt. Ich wurde (unverdient) gewisser Bildung teilhaftig und verfüge daher über mehr als nur das lehramtliche Inventar, meine Gedanken zu möblieren. Ich bin der Auffassung, daß dem Konservativen – in Kirche und Staat – zu wenig Bedeutung zukommt. Aber: Ich bin schon seit sehr langer Zeit auch der Überzeugung, daß mangelnde Bildung, mangelnde Alphabetisierung und Dummheit per se keine konservativen Tugenden sind.
herrlich diese sich dünkenden bildungsbürgerlichen Kulturchristen. Da hätte Christus seine wahre Freude damit.
Christentum generell und Katholizismus insbesondere ist nicht für angefurzte kulturbürgerliche Museumsgestalten sondern schon eher was für bedingungslose Revolutionäre, also dem Gegenteil ihrer spastischen Spezies.
Ich sag ihnen was: Ich hasse Spießbürger!
Lieber rese ich im Bus mit 5 Bolschewisten und 4 Moslems als mit einem lauwarmen Bürgertumskatholiken, also jeder Spezis der angepassten gutmenschlichen Gesellschftsschicht die heute wie damalsChristus an Kreuz Schlug.
So nun suchen sie sich was zwischen Goethe, Schiller und Lateinlexkon aus ihrem HolzWandschrank und beglücken mich mit einem klugscheisserischen Dünkelkommentar.
Freu mich schon !
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#79   Burgorus   17:11:55 | Mittwoch, 13. August 2008
Übersehene Sache
Eine viel wirksamere Christenverfolgung in China wäre es wohl gewesen, die Kirchen in den 70er Jahren nicht zu schließen, anstattdessen aber die Liturgie-Reform auf sie loszulassen. Das dürfte die chinesische Regierung jetzt ein für alle mal übersehen haben, denn das Motu proprio Summorum Pontificum erlaubt ja die Beibehaltung der göttlichen Liturgie Papst Gregors des Großen, die in der tridentinischen Messe gefeiert wird.
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#78   Bernado   12:22:28 | Mittwoch, 13. August 2008
FioreGraz behauptete:
„Blödsinn die Kirchenbesuchszaheln in Deutschland genauso vorher „kraß“ (bzw. in Zahlen 1948 55%, 1952 50%, 1960 45%, …) die Entwicklung geschieht Exponentiell zumindest eine Zeitlang. Denn komischerweise als das Vat II sich durchsetzen anfängt flacht die Kurve ab???? So war der Abfall der Kirchenbesucher zwischen 46-72 fast 30% und zwischen 72 und 2004 „nur“ 10%“
Aus welchem Finger haben Sie sich denn diese Zahlen gesogen? Nach Auskunft der deutschen Bischofskonferenz www.dbk.de/…mme/kath-gott-06.pdf blieb die absolute Zahl der Gottesdienstteilnehmer in den Jahren 1950 bis 1965 nahezu konstant, um dann bei im großen Ganzen leicht abnehmender Katholikenzahl deutlich abzunehmen – von ca 12 Mio in 1965 auf 3,5 Mio in 2006.
Damit ist zwar noch nicht bewiesen, daß das Konzil ursächlich für den Rückgang gewesen wäre – zur Rede von einem „neuen Frühling“ besteht aber keinerlei Grund.
Das gilt auch für Außereuropa, wo der Anstieg der Katholikenzahlen meistens nur eine Funktion des allgemeinen Bevölkerungswachstums darstellt. Darüber wird dann gene übersehen, daß z.B. in Südamerika evangelikale Sekten und in Afrika der Islam stärker wachsen als das Christentum, dessen relativer Anteil an den Gesamtbevölkerungen fast überall zurückgeht.
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#77   myriam   10:59:55 | Mittwoch, 13. August 2008
diaconus: Tradis, in welcher Scheinwelt lebt ihr eigentlich?
Sie haben meist in ihrer Argumentation recht. Aber warum immer dieser aggressive Tonfall??? Das tat Jesus nicht einmal vom Kreuz herab zu seinen Peinigern. :'(
Trotzdem bin ich schon neugierig auf Ihren nächsten Beitrag, zumal Sie mit diesem Tonfall ja – leider – nicht allein hier sind!
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#76   Brandenburgis   10:52:27 | Mittwoch, 13. August 2008
Tres faciunt collegium
… ich hatte es aus dem Englischen (rück)übersetzt: Three’s a crowd …
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#74   Biene Maja   08:06:25 | Mittwoch, 13. August 2008
Colombe de la paix
Guten Morgen Sie haben Recht Wir müssen zusammen halten bleiben wir in Christus sonst hat Satan ein leichtes Spiel. :(3
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#73   Colombe de la paix   06:52:14 | Mittwoch, 13. August 2008
Guten Morgen
:(3 :(3 @alle User und Redaktion!
Je mehr wir mit Gott sind, desto mehr werden wir auch untereinander eins sein.
( Franz von Sales)
In diesem Sinne
Grüß Gott! :(3 :(3
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#72   Aleph †   00:44:13 | Mittwoch, 13. August 2008
prada
Können Sie mir noch einmal vergeben. Dasw war ein lapsus linquae. Mea culpa! Ich meinte natürlich keine Slavinnen. Vielleicht machen das Männer viel beser: Fußwaschung und…etc.
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#71   clarissa colonia   00:42:52 | Mittwoch, 13. August 2008
Na ja, werter Alef,
wiewohl ich Narde und Argan schätze …
lieber wär’ ich doch bei Disteln im Himmel (selbst wenn ich mir dort Eigenzitate von Immanuel Kant, Friedrich Hegel in breitestem Alemannisch und Karl Rahner anhören müßte), als bei Beefsteak-Tatar, Planters Punch und Romeo y Julieta in der Hölle (vor allem, wenn das mit dem Verlesen bestimmter kreuz.net Zuschriften gewürzt wäre).
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#70   prada   00:39:50 | Mittwoch, 13. August 2008
@ Aleph
Sklavinnen sind ja nicht so wirklich in meinem Beuteschema…:-)
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#69   Aleph †   00:33:11 | Mittwoch, 13. August 2008
prada
Möchten Sie etwa kein besonderer Gast sein? Ich schon: mit Sklavinnen Fuwaschung und Nardenöl… :-)
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#68   prada   00:29:04 | Mittwoch, 13. August 2008
@ Aleph
Die Hölle macht Mensch sich leider immer selbst…deshalb gibt es ja auch die Notwendigkeit der Erlösung. Jedoch glaube ich sicher nicht an die Spukvarianten eines Marcelus oder anderer.
Da würde ich noch nicht mal in tiefsten Masochismus nur einen Schritt reinbewegen. Das ist für die besonderen Gäste reserviert ;-)
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#67   Aleph †   00:23:37 | Mittwoch, 13. August 2008
prada
Na, dann hat die Hölle ja durchaus als Antipode etwas für sich…vielleicht ist es hier ja auch der Krieg der Welten
Lieber prada, ich musste umbeigen. Zwengs dem. Die Hölle was und ist heilsnotwendig. Notfalls sind es die andern (Sartre).
Aber das ist ja kein Grund: Geh’ mer mal dahin, und dann da… wo’s :-D :-D :-D
halt beser ist…
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#66   Genoveva   00:15:41 | Mittwoch, 13. August 2008
Sie schreiben sich …
Ich wurde (unverdient) gewisser Bildung teilhaftig und verfüge daher über mehr als nur das lehramtliche Inventar, meine Gedanken zu möblieren.
… hier wirklich um Kopf und Kragen :-O
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#65   Aleph †   00:11:02 | Mittwoch, 13. August 2008
prada
…Ihre Denke: das wäre ja noch ein sehr wünschenswertes gnädiges Wunder…!! :-)
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#64   clarissa colonia   00:09:42 | Mittwoch, 13. August 2008
Schön, werter Brandenburger,
zwar würde ich dem Begriff der Menge vorübergehend hinhaltenden Widerstand leisten, sed tres faciunt collegium.
Nun zu Ihnen, werter Florian. Daß Sie den Berlichingen bemühen, erstaunt mich wenig, müssen Sie ihn, als alter Giebelstädter, doch für einen der Ihren halten; ja, sich des Jargons zu bedienen wirkt maskulin und attraktiv auf das schwache Geschlecht.
Meine persönliche Meinung kennen Sie aber sicher nicht, das wüßte ich, und deshalb habe ich da auch nichts klarer auszudrücken – andererseits kennen auch Sie (offensichtlich) den Unterschied zwischen Konjunktion und Pronomen nicht, weshalb Ihnen das Gesagte – mutatis mutandis – ebenfalls zu gelten hat.
Trotzdem, und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht meinerseits, sei Ihnen gesagt: Ich bin, und das nicht nur meiner Meinung, ein konservativer Mensch. Ich schätze die Tradition und bin mir ihres Wertes bewußt. Ich wurde (unverdient) gewisser Bildung teilhaftig und verfüge daher über mehr als nur das lehramtliche Inventar, meine Gedanken zu möblieren. Ich bin der Auffassung, daß dem Konservativen – in Kirche und Staat – zu wenig Bedeutung zukommt. Aber: Ich bin schon seit sehr langer Zeit auch der Überzeugung, daß mangelnde Bildung, mangelnde Alphabetisierung und Dummheit per se keine konservativen Tugenden sind. Um Tradition nämlich gegen verführerische moderne Sirenengesänge zu verteidigen bedarf es nämlich größerer intellektueller Anstrengung als zu ihrer Begründung.
Sie und Ihre Zuschriften sind da nur kontraproduktiv.
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#63   prada   00:04:01 | Mittwoch, 13. August 2008
Wollte nicht auch…
Herr Geyer und mit seiner Abwesenheit beglücken???
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#62   wiener   23:52:15 | Dienstag, 12. August 2008
ich bin mir ziemlich sicher …
… dass „kirche in not“ – auf die sich +.net hier bezieht – nichts über die „schrecken des zweitwn vaticanums“ faselt.
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#61   Genoveva   23:43:48 | Dienstag, 12. August 2008
@ clarissa
Stellt man das dann mal in Relation: 400 Jahre tridentinische Priester, Messen und neuscholastische Theologie haben es nicht fertiggebracht, ein solides Glaubensfundament zu legen, das auch ohne gesellschaftliche Konvention und Gruppenzwang zu stabilen, weil selbstentschiedenen Gläubigen und Kirchenbesuchern geführt hat. Das Wegbrechen gesellschaftlicher Umfelder seit den 60er Jahren hat zwangsläufig Wirkung gezeigt. Denn durch 40 Jahre VatII hätten doch 400 Jahre solides Fundament nicht so einfach wegbrechen dürfen, oder?
Was soll das sein? Hegelsche Geschichtsphilosophie?
Sie spielen den „selbstentschiedenen Gläubigen“ gegen die „gesellschaftliche Konvention“ aus – wie lächerlich. Es gibt das eine so wenig wie das andere. Niemand ist „selbstentschieden“ gläubig im Sinne des neuzeitlichen Subjektpathos – und genauso waren Menschen es nie aus reiner Konvention. Christen zu jeder Zeit haben sich ihren Glauben erwerben und gleichzeitig schenken lassen müssen.
Auf ihre Art träumen auch Sie von einem triumphierenden irdischen Endzustand der Kirche – in ihrer Spielart ist das eben nicht die stabile, mächtig-prächtige Institution der Ewig-Gestrigen, sondern die selbstentschiedene intellektuelle Elite, die auf der Höhe der Zeit alle philosphischen Nüsse knackt – ja, (beuget die Knie) sogar Hegels Geschichtsphilosophie!
Welch ein Unfug! Die Kirche triumphiert auf Erden nicht, sie kann – sozusagen „auf dem letzten Rad“ – den Antichrist aufhalten. Das ist schon sehr viel.
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#60   Brandenburgis   23:42:37 | Dienstag, 12. August 2008
Wundert mich nicht,
daß Sie Hegel „verstehen“ … Da ich ihn ja, wie gesagt, auch verstehe, sind wir drei, somit eine „Menge“.
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#59   clarissa colonia   23:35:27 | Dienstag, 12. August 2008
Schön, nicht, werter Brandenburger,
daß wenigstens der Allmächtige den Hegel versteht; da sind wir schon mindestens zwei …
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#58   Florian Geyer   23:33:00 | Dienstag, 12. August 2008
Klarissa
„Ist Ihnen der Unterschied zwischen Konjunktion und (Relativ-) Pronomen geläufig; „
was wollen sie mit ihrer kindisch infantilen Klugscheisserei eigentlich hier.
Das ihnen die Ausrichtung des Portals nicht passt können sie auch klarer ausdrücken.
Ansonsten F.you und Götz
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#57   Brandenburgis   23:30:54 | Dienstag, 12. August 2008
Die Biographen Hegels berichten,
einer seiner Schüler habe ihn einmal nach der Bedeutung eines Abschnittes aus einer seiner Schriften gefragt. Darauf soll Hegel geantwortet haben: „Als ich es schrieb, waren wir zwei, die es verstehen konnten, der liebe Gott und ich; jetzt, fürchte ich, versteht es nur noch der liebe Gott“. [Soll jetzt keine Verharmlosung dieses Antichristen sein.]
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#56   clarissa colonia   23:28:23 | Dienstag, 12. August 2008
Nun, werte Galathea (was machen übrigens die Galane?),
machen Sie sich mal nur um meinen Beichtvater keine Sorgen; der hat reichlich atlantische Arbeit mit mir, die müssen Sie sich nicht aufbürden. Außerdem, ich bekannte es bereits, vielleicht schon vor einiger Zeit, sind er und ich uns einig darin, daß mir die Tugend der Demut sicher nicht das ewige Leben gewinnen wird. Aber, so versichert er mir immer wieder, es gebe da wohl auch einige Aktiva, die zu meinen Gunsten sprächen.
Ohne mich darauf ausruhen zu wollen, kann ich Ihnen aber mit großer Gelassenheit sagen, daß ich jemanden habe, der sich (manchmalen zu intensiv) um mein Seelenheil kümmert; das müssen Sie nicht schultern, Sie sind ja auch nicht Atlas, sondern nur eine schwache Quellnymphe.
Dann lassen Sie es aber auch, denn der Versuch muß im Ansatz schon scheitern!
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#55   santa rita   23:23:19 | Dienstag, 12. August 2008
Brandenburgis
:)3 :)3 :)3
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#54   Brandenburgis   23:19:48 | Dienstag, 12. August 2008
Die Lehren Hegels
sind antichristliche und zwar durch und durch, – egal ob in alt- oder junghegelianischer Tradition. Dies hat u. a. Jospeh C. Siri in seinem Buch Gethsemani deutlich aufgezeigt und bewiesen. Von den Verurteilungen durchs Lehramt ganz zu schweigen.
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#53   Galatea   23:18:06 | Dienstag, 12. August 2008
clarissa colonia:
ups. Das scheint Ihnen ja ein echtes und tiefes Bedürfnis gewesen zu sein.
– Was sag ich: Frauen unter sich.
Sollten meine Beiträge im Übrigen durch grammatikalische Eigenheiten für Sie, werte Clarissa Colonia, nicht verständlich genug sein, verweise ich auf jedermann bzw. auch jeder Frau zugängliches Lehrwerk der deutschen Sprache.
Was Sie antreibt, meinen recht harmlosen Beitrag, wenn man andere hier in Betracht zieht, so zu kommentieren, ja, dann braucht es doch keinen weiteren Kommentar mehr, höchstens noch einen ordentlichen Beichtvater.
N.B.: Produzieren können Sie sich, wo immer Sie wollen; nur hier geschieht es nicht immer unkommentiert.
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#52   clarissa colonia   23:04:02 | Dienstag, 12. August 2008
Werte Galathea (wie stehen eigentlich die Beziehungen zu Ihren Verehrern Polyphem und Acis?),
wegen der unlösbaren Verbindung zwischen begrifflichem Denken und Sprache ist es immer besonders aufschlußreich, wenn man, was ja hier nicht eben selten geschieht, auf Zuschriften trifft, in der schon die unkorrekte Verwendung der, das ich unterstelle jetzt, Muttersprache Schwierigkeiten zu bereiten scheint.
Ist Ihnen der Unterschied zwischen Konjunktion und (Relativ-) Pronomen geläufig; wenn ja, sollten Sie diese Ihre grammatikalische Einsicht vielleicht durch gelegentliche Anwendung auch kommunizieren, um die Mißverständlichkeit Ihrer Beiträge zu verringern.
So, dieser Beitrag war nur sicher hinreichend aggressiv und geifernd, um Ihr vaticinium ex eventu zu erfüllen.
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#51   Galatea   22:42:05 | Dienstag, 12. August 2008
LandorganistII: „Sind die Tradis wirklich so…
blöde?“
Antwort: nein. Im Gegenteil.
Ihr Posting indes entspringt, wie jedes einzelne, dass sie hier veröffentlichen, einem Wunschdenken. Alte Herren in Sydney dumm vorführen, dass kann die moderne Kirche. Glaubensfragen klären aber nicht.
Wem die Gottlosigkeit der nachkonziliaren Kirche so sehr am Herzen liegt, der darf sich auch eine Frage nach dem „Warum“ gefallen lassen.
Und, was mir hier immer wieder auffällt, die geifernde Argumentation der Frauen.
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#50   Marcelus   22:18:42 | Dienstag, 12. August 2008
@clarissa colonia: Kommt drauf an,
welche menschlichen Vernunftsbehauptungen gemeint sind,
egal bei welchem Filosofen.
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#49   Protestant   22:16:08 | Dienstag, 12. August 2008
@marcelus
und Christus hat nur eine Kirche gegründet, und zwar unter der Führung des hl. Petrus,
und diese Kirche wird von den Pforten der Hölle niemals überwältigt werden.
Ja, da stimme ich teilweise zu!Aber sollten etwa die vielen häretischen, sexistischen, mordenden, inhumanen und dann später als unfehlbar bezeichneten Päpste die Nachfolger dieses großen Apostels sein? Ist nicht diese Bezeichnung allein eine Beleidigung von Petrus? Geschweige denn, der sogenannte Stellvertreter Christi auf Erden? Sorry, aber das ist für mich Gotteslästerung! Es gibt nur einen Gott! Und der hat gewiss keinen Stellvertreter! Und wenn, dann bestimmt nicht in Rom!
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#48   clarissa colonia   22:12:25 | Dienstag, 12. August 2008
Werter marcellus,
warum wollen Sie sich nicht wenigstens mal auf ein Experiment (so ohne Offenbarung und Lehramt) einlassen?
Haben Sie Angst, oder außer Ihren sicherheitsvermittelnden Autoritäten kein Handwerkszeug? Sollte da die „traditionelle“ Fundamental- (oder Kontrovers-) theologie versagt haben?
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#47   Marcelus   22:06:43 | Dienstag, 12. August 2008
@Protestant: Die Kirche wurde durch Christus gegründet,
und Christus hat nur eine Kirche gegründet, und zwar unter der Führung des hl. Petrus,
und diese Kirche wird von den Pforten der Hölle niemals überwältigt werden.
Sie gehören nicht zur Kirche Christi, und deshalb auch nicht zu Christus,
und stehen außerhalb Christi und des Himmelreiches.
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#46   Protestant   22:01:09 | Dienstag, 12. August 2008
@marcelus
Als Katholiken haben wir immer das Lehramt der Kirche zur Verfügung,und brauchen uns nicht die potenzielle Wahrheit erst bei irgendwelchen menschlichen Filosofen herauspicken.
…und was Jesus Christus zu diesem „Leeramt“ sagt, ist euch sowieso sch…egal!Hauptsache, Ihr habt irgendjemandem, dem ihr hinterherrennen könnt! Hauptsache, keine eigene Meinung haben!Super…das ist klasse…das will ich auch!!! :-D :-D :-D :-D :-D
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#45   Marcelus   21:57:00 | Dienstag, 12. August 2008
@clarissa colonia: Als Katholiken haben wir immer das Lehramt der Kirche zur Verfügung,
und brauchen uns nicht die potenzielle Wahrheit erst bei irgendwelchen menschlichen Filosofen herauspicken.
Dann, werter Mangoldverzehrer,widerlegen Sie Hegel doch mal ohne Offenbarung und Lehramt!
Außerdem schrieb ich nicht, daß ich Hegel zustimme; lediglich, ich fände seine Ansichten interessant. Augurieren Sie bitte keine Zustimmung hinein, wo keine gegeben ist
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#44   santa rita   21:55:20 | Dienstag, 12. August 2008
clarissa colonia
Kant hat wesentliche und wunderbare neue Erkenntnisse gebracht, ist aber nur mit den Korrekturen Schopenhauers geniessbar, der übrigens auch ein von Ihnen verachteter Platoniker war.
Im übrigen höre ich gerade Tristan 2. Akt. Da können Sie mehr über Gott erfahren als in 100.000 Novus Ordo Messen.
O sink hernieder,
Nacht der Liebe,
gib Vergessen,
dass ich lebe,
nimm mich auf
in deinen Schoss,
löse von
der Welt mich los!
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#43   clarissa colonia   21:52:47 | Dienstag, 12. August 2008
Dann, werter Mangoldverzehrer,
widerlegen Sie Hegel doch mal ohne Offenbarung und Lehramt!
Außerdem schrieb ich nicht, daß ich Hegel zustimme; lediglich, ich fände seine Ansichten interessant. Augurieren Sie bitte keine Zustimmung hinein, wo keine gegeben ist
Redaktion benachrichtigen
#42   HeinrichvonOfterdingen   21:51:57 | Dienstag, 12. August 2008
Ach Scheiße Clarissa Darling,
nun haben Sie mich als Bananenschäler geoutet! Kann denn hier nix geheim bleiben. Ja ich schäle die Bananen bevor ich sie esse, bei manchen hier auf diesen Seiten, da wäre ich mir dessen nicht so sicher. War nun nicht gegen Sie gerichtet, Clarissa Darling, dass Sie sich die Bananen von dem Essen schälen lassen, das setze ich nach dem hier vernommenen eigentlich voraus!
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#40   clarissa colonia   21:45:38 | Dienstag, 12. August 2008
Ja, werter Bananenschäler,
es ist mir völlig klar, daß Sie (trotz neoscholastischer Theologie) Platons Ansatz vom Staunen als Anfang aller Erkenntnis negieren; ihre „Erkenntnisse“ sprechen Bände davon!
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#39   monti   21:44:42 | Dienstag, 12. August 2008
@diaconus
Übrigens der NOM wurde ca. 1970 eingeführt.
Ich nehme an, Sie beziehen sich auf die Aussage vom Marranjäger, wonach ab den 1990er Jahren der NOM eingeführt wurde. Dabei ist davon auszugehen, dass er damit die Einführung in CHINA meint.
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#37   clarissa colonia   21:40:02 | Dienstag, 12. August 2008
Werte St.a Rita,
ich habe, soweit mir erkennbar, noch „alle Sparren im Gebälk“, und trotzdem fehlt meiner Erkenntnistheorie (m. E.) keine einzige der Ideen Platons; wahrscheinlich wird’s Sie nicht verwundern, ich habe mich sogar an der Bereicherung der Erkenntnislehre durch Descartes und Kant erfreut, mir nicht (wie weiland Heinrich von Kleist darob eine Kugel ins Gehirn gefeuert), und ich finde sogar die Geschichtsphilosophie Hegels mehr als nur interessant – ja ich denke sogar, daß diese die wirkliche „Nuß“ ist, die zu knacken der Theologie bislang noch nicht überzeugend gelungen ist.
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#36   Brandenburgis   21:39:38 | Dienstag, 12. August 2008
Es gibt keinen „traditionalistischen“
Flügel. Da wo die Tradition ist, da ist die KIrche, da wo sie nicht ist, da ist auch nicht Kirche – und zwar in KEINER Hinsicht!
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#35   HeinrichvonOfterdingen   21:35:44 | Dienstag, 12. August 2008
Lieber RJH,
… ,daß sich der traditionalistische Flügel innerhalb der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche unter dem Primat des Heiligen Vaters Benedikt XVI. (der Herr gewähre ihm ein langes Leben und segensreiches Wirken) positionieren würde und nicht weiterhin sein eigenes Süppchen kocht.
… grundfalsch! Der traditionalistische „Flügel“ kocht als einziger das „Süppchen“ unseres Herrn JESUS CHRISTUS! Papa Ratzi ist eingeladen, nicht nur von dem sicher unmaßgeblichen Herrn Fellay, sondern von CHRISTUS JESUS sich diesem Flügel anzuschließen. Dann wird sein Wirken auch segensreich!
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#33   clarissa colonia   21:32:40 | Dienstag, 12. August 2008
Wissen Sie, werter marcellus,
ich hänge eigentlich nicht der (im Kern materialistischen) Auffassung des Utilitarismus an, Dinge oder Ereignisse, welche auch immer, mittels der Kategorien des Vor- oder Nachteils für irgendjemanden in gut und böse zu unterscheiden!
Nach diesen wäre es nämlich möglicherweise auch für das säkulare Gemeinwesen nützlich, die ständigen Streitereien in der Kirche über die Rechtgläubigkeit einzelner (Personen oder Gruppen) einfach durch das Verbot freier Meinungsäußerung der heterodoxen Ansichten (oder dieser selbst) zu unterbinden.
Aber ich freue mich im Gegenteil immer, wenn ich kompetente Gesprächspartner finde, seien sie auch Häretiker und Schismatiker und diente es nur dazu, die Argumente seiner Gegner kennenzulernen.
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#32   RJH   21:31:05 | Dienstag, 12. August 2008
Auch die Traditionalisten haben aber nicht völlig unrecht!
Und gerade deshalb, als Ausgleich zu den Übertreibungen und liturgischen Missbräuchen die es ja leider auch gibt, würde ich mir wünschen, daß sich der traditionalistische Flügel innerhalb der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche unter dem Primat des Heiligen Vaters Benedikt XVI. (der Herr gewähre ihm ein langes Leben und segensreiches Wirken) positionieren würde und nicht weiterhin sein eigenes Süppchen kocht. Entgegenkommen hat es ja aus Rom reichlich gegeben. Jetzt liegt es an den Tradis sich zu entscheiden. Mit dem Heiligen Vater in Rom oder gegen die Kirche.
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#31   santa rita   21:30:10 | Dienstag, 12. August 2008
clarissa colonia
Aber jeder Thomist weiss und spürt und fühlt: es fehlt etwas und fehlt was Wesentliches, und das sind die Platonischen Ideen.
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#30   Marcelus   21:26:00 | Dienstag, 12. August 2008
@clarissa colonia: Das II. Vaticanum war rein zufällig in dieser Zeit
und hat mit der Entwicklung der Kirche nichts zu tun,
zumindest mit keinen negativen, nur mit positiven,
falls irgendjemand welche einfallen.
Wahrscheinlich zutreffend stellen Sie fest, es sei „nach“ dem Konzil „alles“ (was ist denn „alles“, können Sie mir das sagen?).
Für die Behauptung aber, es sei „alles“ (p.p.) wegen des Konzils zusammengebrochen, also den Nachweis der Kausalursächlichkeit zwischen beiden Ereignissen, ist noch jeder, der das behauptet hat den seriösen Beweis schuldig geblieben.
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#29   Biene Maja   21:25:54 | Dienstag, 12. August 2008
Elijahu
Sie haben Recht :(3
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#28   clarissa colonia   21:25:21 | Dienstag, 12. August 2008
Ach, St.a Rita,
Platon und die Platoniker waren doch nur die Hinterweltler, die hinter der sichtbaren noch einer zweiten Ideenwelt bedurften, um der (Not-) Dürftigkeit ihrer Erkenntnistheorie auf- oder abzuhelfen. Sicher ist das die Lehmeinung des großen Petrus Bonaventura, die er auch in seinem Traktat (ich weiß nicht, ob Sie das jetzt gerade zitiert haben) de reductione artium ad theologiam vertritt. Aber, es ist trotzdem nur die sententia unius doctoris, quae sola numquam s. doctrinam refert.
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#27   Elijahu †   21:20:19 | Dienstag, 12. August 2008
Die „Öffnung“ der Kirche
„Wenn es keine Öffnung gegeben hätte, „macht die Fenster auf““
Und was ist durch die offenen Fenster in die Heilige Kirche eingezogen? Der Rauch Satans.
Freimaurerei, Liturgiemissbrauch, eine unsinnige Ökumene, Relativismus, eine protestantisch angehauchte Bibelexegese, leere Priesterseminare, homosexuelle Seilschaften, ja selbst satanistische Priester, das alles hat seit dieser Räubersynode Einzug gehalten in die Heilige Kirche.
Der Plan der Freimaurer die Kirche zu unterwandern und handlungsunfähig zu machen ist voll aufgegangen und einige Leute habens immer noch nicht kapiert.
Noah hat auch nicht die Arche aufgemacht als es anfing zu regnen damals.
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#26   santa rita   21:19:01 | Dienstag, 12. August 2008
Clarissa colonia
400 Jahre tridentinische Priester, Messen und neuscholastische Theologie haben es nicht fertiggebracht, ein solides Glaubensfundament zu legen, das auch ohne gesellschaftliche Konvention und Gruppenzwang zu stabilen, weil selbstentschiedenen Gläubigen und Kirchenbesuchern geführt hat
Meiner Meinung ist für diesen Befund die Aristotelisierung der Theologie schuld.
Nach dem hl. Bonaventura war Aristoteles unter den Philosophen das, was Luzifer unter den Engeln war:
Wenn Gott also »das Licht schied von der Finsternis«, so sollte dies ebenso für die Philosophen wie für die Engel gelten. Aber woher kam es, daß einige der Finsternis gefolgt sind? Das kam daher, daß sie, obwohl alle in der ersten Ursache den Anfang und das Ziel von allem erkannt haben, in bezug auf die Mitte sich geschieden haben. Denn einige leugneten, daß es in der ersten Ursache Urbilder der Dinge gebe. Deren Anführer war offenbar Aristoteles, der am Anfang und am Ende seiner Metaphysik sowie an vielen anderen Stellen die Ideen Platons verwirft. Deswegen behauptet er, Gott wisse nur von sich und bedürfe nicht der Kenntnis irgendeines anderen Dinges. Und er bewege als ein Ersehntes und Geliebtes. Daraus folgern sie, daß er nichts oder nichts Einzelnes erkenne. Darum hat vor allem Aristoteles die Ideen bekämpft, so auch in seiner Ethik. Er sagt dort, das höchste Gut könne keine Idee sein. Aber seine Argumente taugen nichts, und der Kommentator hat sie widerlegt
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#25   clarissa colonia   21:14:02 | Dienstag, 12. August 2008
Bemerken Sie, werter Marcellus, den Ihren nicht?
Wahrscheinlich zutreffend stellen Sie fest, es sei „nach“ dem Konzil „alles“ (was ist denn „alles“, können Sie mir das sagen?).
Für die Behauptung aber, es sei „alles“ (p.p.) wegen des Konzils zusammengebrochen, also den Nachweis der Kausalursächlichkeit zwischen beiden Ereignissen, ist noch jeder, der das behauptet hat den seriösen Beweis schuldig geblieben.
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#24   Marcelus   21:09:58 | Dienstag, 12. August 2008
@diaconus: Ihre Überlegungen haben nur einen kleine Fehler
Sie widersprechen allen empirischen Daten,
die klar zeigen, daß nach dem Konzil alles zusammengebrochen ist.
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#23   diaconus   21:07:52 | Dienstag, 12. August 2008
Tradis, in welcher Scheinwelt lebt ihr eigentlich?
Abfall von Millionen Katholiken? Wenn es keine Öffnung gegeben hätte, „macht die Fenster auf“ wie Papst Johannes XXIII. sagte, wäre die Kirche wahrscheinlich heute auf dem Stand wie die Lefevbristen. Dass es Kirchenaustritte gibt, die schmerzlich sind, ist zwar eine Tatsache, aber alle geistlichen und weltlichen Institution (Parteien) verlieren derzeit Mitglieder. Und dass die Messen leer sind, ist eine böse Unterstellung. Ich kenne dutzende Pfarrgemeinden aus meiner Tätigkeit wo in den Sonntagsmessen jeweils weit über 100 Gläubige sind, während die Messen im außerordentlichen Ritus von maximal 10 – 20 Gläubigen einer Pfarre gewünscht werden, wie selbst die IK-Nachrichten usw. berichten und die Teilnehmer dazu von bis zu 100 km Teilnehmer herangeführt werden, und dann sind es maximal 2 – 3 Dutzend. Übrigens der NOM wurde ca. 1970 eingeführt.
Außerdem, alle Dokumente des V2 wurden von mehr als 2.100 Konzilsväter beschlossen, max. 1 % Gegenstimmen hat es gegeben. Und nur einer hat einen eigenen Weg gewählt. Hatte nur dieser Einer den Hl. Geist und alle anderen nicht? Eine Feststellung eurerseits, die nur auf Scheuklappen hinweist, denn für euch gilt nur ein sehr begrenzter Zeitabschnitt in der 2.000-jährigen Geschichte Seiner Kirche. Denn die rk. Kirche war immer eine „ekklesia semper reformanda“, das beweist die Kirchengeschichte, wenn auch Änderungen sehr langsam und behutsam durchgeführt werden müssen. Preist den Herrn!
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#22   clarissa colonia   20:58:50 | Dienstag, 12. August 2008
Tut sie das nicht?
Aber, in einer pluralistischen Welt mit vielfältigen „Heilsangeboten“ nützt es eben nicht, sich auf das Autoritätsargument zu stützen (das wußte schon Thomas v. A.!), weil das nur den überzeugt, der die Autorität (aner-) kennt. Wer überzeugen will, muß sich auf den mühevollen Weg des Arguments machen; und wer die Zustimmung von Menschen in ihrer geschöpflichen Freiheit gewinnen will, muß auch die Möglichkeit des Scheiterns seiner Bemühung (ungeachtet eigener Überzeugung) riskieren.
Aber schon dieser Weg scheint manchem schon zu mühsam, da ist es eben viel bequemer, sich auf das unfehlbare Lehramt zurückzuziehen, die Botschaft zu verkünden und sich dann, wird diese nicht verstanden, den Staub von den Sandalen zu schütteln und die jenseitige Folgen (verkündet aber nicht angenommen!) zu verweisen.
Vielleicht liegt ja gerade darin die Akzeptanzkrise des Christentums/Katholizismus im Okzident, die zu jener signifikanten Abstimmung mit den Füßen geführt hat.
Stellt man das dann mal in Relation: 400 Jahre tridentinische Priester, Messen und neuscholastische Theologie haben es nicht fertiggebracht, ein solides Glaubensfundament zu legen, das auch ohne gesellschaftliche Konvention und Gruppenzwang zu stabilen, weil selbstentschiedenen Gläubigen und Kirchenbesuchern geführt hat. Das Wegbrechen gesellschaftlicher Umfelder seit den 60er Jahren hat zwangsläufig Wirkung gezeigt. Denn durch 40 Jahre VatII hätten doch 400 Jahre solides Fundament nicht so einfach wegbrechen dürfen, oder?
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#21   Marcelus   20:57:54 | Dienstag, 12. August 2008
@RJH: Der II. Weltkrieg hat mit dem Einsatz von Atomwaffen geendet,
nämlich an zwei verschiedenen Tagen über Japan, in Städten mit für Japan nicht gerade wenigen Katholiken, auf Anordnung des US-Präsidenten Truman.
Auch im heutigen Japan gibt es noch Folgeschäden für den Einsatz dieser schrecklichsten Waffen durch die angeblich zivilisierteste Regierung der Erde, die der USA.
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#20   RJH   20:52:43 | Dienstag, 12. August 2008
@ marcellus
Geschichte ist geschehen, daran können wir nichts ändern. Das ist Schicksal. Vielleicht hätte es 20 Jahre später einen Atomkrieg gegeben wenn es den 2. WK nicht gegeben hätte. Wer weiss was geschehen wäre, wenn es das 2. VK nicht gegeben hätte?
Es ist halt so wie es ist!
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#19   Marcelus   20:49:02 | Dienstag, 12. August 2008
@RJH: Sie unterliegen einem Trugschluß,
nachdem Sie aus einem Zerstörungskonzil ein Erfolgskonzil machen.
War der II. Weltkrieg auch eine Erfolgsgeschichte für Europa, nachdem dieser genauso viel zerstört hat wie das II. Vaticanum.
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#18   RJH   20:46:02 | Dienstag, 12. August 2008
die Hardcore-Traditionalisten unterliegen folgendem Trugschluss:
sie meinen wenn man die Uhr anhält, bleibt die Zeit stehen.
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#17   Marcelus   20:45:24 | Dienstag, 12. August 2008
@FioreGraz: Das II. Vaticanum beginnt nicht im Jahre 1960 D.E.Z.,
sondern 1962.
Bis 1962 sind die Zahlen der Meßbesucher und der die regelmäßige Beichtpraxis pflegenden Katholiken, sowie die der Konversionen weltweit,
nicht nur völlig in Ordnung,
sondern in besten Höhen.
Nach dem II. Vaticanum nicht mehr, und dieses pastorale Konzil hat 1965 geendet.
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#16   clarissa colonia   20:44:27 | Dienstag, 12. August 2008
Na, wenn das solche Nebelkerzen sind,
wie Sie behaupten, kann von freier Sicht auf den eigenen Kirchturm ja keine Rede sein.
Ach, und übrigens, ich leide mit ob der 38-jährigen Unterdrückung; da muß man sich ja gefühlt haben wie in China!
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#15   LandorganistII   20:41:48 | Dienstag, 12. August 2008
Sind Tradis wirklich so blöde?
Dieses ständige Gefasel vom Niedergang der Kirche. Wann lernen es die verblendeten Tradi-Nebelkerzen endlich, dass die Kirche weltumspannend ist. Und an fast allen Ecken und Enden boomt „der Laden“. Man vergegenwärtige sich doch die ständig steigende Zahl der kath. Christen. Und alle die haben von der „alten Messe“ im Leben noch nichts gehört.
Klar, das kirchl. Leben in Europa und in den Wohlstandsgesellschaften geht zurück, keine Frage. Aber die Ursachen sind sicher nicht beim V II zu suchen. Aber unsere Forendeppen werden das nie begreifen. Ihre Gedanken verlieren sich an der eigenen Kirchturmspitze.
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#14   Marcelus   20:31:48 | Dienstag, 12. August 2008
@clarissa colonia: Das ist ohne Zweifel seit dem Pontifikat Pauls VI.,
seit der Verfolgung der kanonisierten Messe für alle Zeiten, und seit der Propagierung des häretischen Modernismus, unter Duldung des Papsttums, der Fall!
Und immerhin hat das Pontifikat Benedikts XVI., zumindest von päpstlich-universalkirchlicher Seite her, das Ende der Verfolgung der Außerordentlichen Römischen Messe gebracht,
nach 38 langen Jahren!
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#13   santa rita   20:31:20 | Dienstag, 12. August 2008
Werte clarissa
Darf ich Ihnen hier mit einem Zitat von Florian Geyer entgegnen:
hätten sie das nicht intellektueller und schwulstiger formulieren können ?
ist man ja sonst gewohnt von Ihnen :-D :-D
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#12   FioreGraz   20:29:19 | Dienstag, 12. August 2008
VAt I ist schuld ist ne chimäre
All das ist empirisches Faktum, belegt nach den Jahreszahlen ab diesem teuflischen Chaoskonzil.
Blödsinn die Kirchenbesuchszaheln in Deutschland genauso vorher „kraß“ (bzw. in Zahlen 1948 55%, 1952 50%, 1960 45%, …) die Entwicklung geschieht Exponentiell zumindest eine Zeitlang. Denn komischerweise als das Vat II sich durchsetzen anfängt flacht die Kurve ab???? So war der Abfall der Kirchenbesucher zwischen 46-72 fast 30% und zwischen 72 und 2004 „nur“ 10%
Außerdem wie ist das mit dem Kirchensutritten die sind wieder Rückläufig wer ist daran schuld????
LG
Fiore
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#11   clarissa colonia   20:24:59 | Dienstag, 12. August 2008
Es muß schon schlimm um die Traditionalisten stehen,
wenn sie jetzt schon der Unterstützung durch die Heilige für die hoffnungslosen Fälle bedürfen: St.a Rita!
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#10   RJH   20:23:24 | Dienstag, 12. August 2008
vielleicht gibt es ja auch bald
ein drittes vatikanisches Konzil?
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#9   Lutheraner   20:21:59 | Dienstag, 12. August 2008
5.Mose Du wirst alle Völker vertilgen, die der HERR, dein Gott, dir geben wird.
Schon mal aufgefallen, daß Kommunismus und Christus in enger Wechelbeziehung stehen? Immer wenn das rote Monster geht, kommt das kath-jüdische angeweht. Warum wohl? Um die jüdische Urheber- und Mittäterschaft an den Verbechen der Bolschewisten zu vertuschen – Gottesvolk!
In der KPdSU saßen bis zur Parteisäuberung mehrheitlich Juden in der Führungselite und dies, obwohl die Juden nur zwei Prozent der Gesamtbevölkerung stellten. Folglich stand auf Antisemitismus die Todesstrafe. So festigt man die Terrorherrschaft.
Leo Trotzki, seines Zeichens Vater der Roten Armee und deren Chef, war auch ein Jude. In den 7 Jahren Leninherrschaft ermordete er 9 Millionen Menschen.
Seit der Kulturrevolution sind ca. 80 Millionen Menschen getötet worden. von den Folteropfern will ich gar nicht sprechen.
Wundert sich niemand, daß Helmut Schmidt sich hier als Anhänger dieser Revolution prostituieren darf, und unter seiner Autorität jeder Dorftrottel?
Das Reformgeschrei der Lügenbrut im Parlament ist das Analogon zur maoistischen Kulturrevolutuion durch Entfremdung, Entehrung und Scheinaktivität.
Gerhard Schröder warf gern mit Zitaten seines Liieblings Mao um sich, um die Frauen zu brüskieren; und er wollte trotz Ächtung der KP China das Embargo brechen und den Chinesen Waffen liefern. Wofür nur? Um der Demokratiebewegung Falun Gong zu ihrem Recht zu verhelfen? Oder weil Kommunisten Patrioten hassen und der Verbrüderung der Lumpen im Wege stehen?
Die Sichel ist übrigens das Symbol Jahwes!
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#8   Marcelus   20:17:06 | Dienstag, 12. August 2008
@prada: Die Kirche ist nach dem II. Vaticanum abrupt zusammengebrochen,
und hat nur mehr ein Minimum von Gläubigen, und die in hohem Alter,
und keinen Klerus- und Ordensnachwuchs.
Die Alte Messe war auch jahrzehntelang de facto vom Papst verboten und wird bis heute von vielen Bischöfen weiter verfolgt.
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#7   prada   20:09:20 | Dienstag, 12. August 2008
Keiner mag Franken-Church????
Gute Rita, Sie und Ihresgleichen leben irgendwie in einer merkwürdigen Scheinwelt! Woher nehmen Sie diese Gewissheit des „Keiner“? Die Kirchen, die ich kenne sind voller als die sogenannten „Alten Messen“. Ich denke das Interesse am Hokuspokus ist weitaus geringer als Sie es nun wahrhaben wollen! ;-)
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#6   Marcelus   20:07:56 | Dienstag, 12. August 2008
@HBR: Das II. Vaticanum ist in direkter Linie schuld am Abfall von Millionen Katholiken,
vom Meßbesuch, von der Beichtpraxis, vom Glaubensleben.
All das ist empirisches Faktum, belegt nach den Jahreszahlen ab diesem teuflischen Chaoskonzil.
Wer das Gegenteil behauptet, hat mit der Realität nichts zu tun.
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#5   santa rita   20:02:36 | Dienstag, 12. August 2008
appius
Vaticanum II ist DAS Aggiornamento!!!
Falsch. V 2 ist die Frankensteinisierung www.thegreenhead.com/…onster-replica-2.jpg der Kirche.
„Schaut her, wie schön er ist, unser Werk“, rufen verzückt die Bischöfe. Aber die Leute laufen schreiend davon.
Keiner mag Franken-Church.
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#4   appius   19:49:01 | Dienstag, 12. August 2008
Schwachsinn – Vaticanum II ist DAS Aggiornamento!!!
Gäbe es das Zweite Vatikanische Konzil nicht, würde es noch viel schlimmer in und mit unserer Kirche aussehen. Wir können froh sein, dass sich die Bischöfe und Kardinäle und vor allem Johannes XXIII. und Paul VI. so für die Beschlüsse des Konzils eingesetzt haben.
Es ist im Gegenteil sehr schade und sogar bedenklich, dass sich immer öfter Priester, Bischöfe und sogar Kardinäle gegen Konzilsbeschlüsse aussprechen und somit die Basis unserer aller Kirche (und nicht die Kirche von Kirchenfürsten des vorletzten Jahrhunderts usw.) untergraben. Die Krise in Europa rührt nicht vom Vaticanum II her, die Ursachen liegen weit verstreut.
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#2   HBR   19:06:48 | Dienstag, 12. August 2008
Was für ein Stumpfsinn
Der wichtigste Grund, warum der Katholizismus in China wächst, besteht darin, daß die Schrecken des Zweiten Vatikanums das Land bis heute nicht erreicht haben.
Zunächst mal brachte das zweite Vatinanum keine Schrecken sondern Weltoffenheit in die Kirche. Und zweitens liegt der Boom der Kirche in China bestimmt nicht daran, dass das zweite Vatikanum noch keine Wirkung zeigte. Die Kirche boomt weltweitl Lediglich in Europa schwächelt sie. Und das bestimmt nicht wegen des Konzils. Ich fürchte sogar, dass die Kirche viele Mitglieder verlieren wird, wenn sich Tradis durchsetzen würden.
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#1   welli   18:48:53 | Dienstag, 12. August 2008
II. Vatikanum
Meiner Meinung nach hat das nichts mit dem 2. Vatikanum zu tun. Kirche hat immer die meisten Mitglieder, wenn die Menschen in Not sind. Nach dem 2. Weltkrieg waren die Kirchen in Deutschland voll. Der Wohlstand leert die Kirchen. Eigentlich schade – aber so sind sie halt die Menschen. Das hat die Geschichte bewiesen – der Tanz um das goldene Kalb.
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