(kreuz.net, Straßburg) Die bisherigen Verhandlungen zwischen der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. und
dem Heiligen Stuhl haben sich in drei Perioden abgewickelt.
Das erklärte der französische Kirchenhistoriker
Luc Perrin am 31. Juli vor der Webseite ‘Rorate Caeli’.
Perrin ist Professor für Kirchengeschichte an
der Universität Straßburg 2. Er ist Verfasser verschiedener Bücher und Fachmann für Fragen, die den
Traditionalismus betreffen.
Die von Perrin genannten Etappen waren – im Jahr 1988, von 2000 bis 2002
und ab August 2005.
Der Kirchenhistoriker glaubt, daß es 1978 nach der Wahl von Johannes Paul II. noch
eine ernsthafte Chance für eine Aussöhnung gegeben hätte.
Die letzten Verhandlungen vor den unerlaubten
Bischofsweihen im Juni 1988 scheiterten Anfang Mai desselben Jahres.
Damals war der wenige Wochen später
zum Bischof geweihte Bernard Tissier de Mallerais in der zuständigen Delegation der Bruderschaft.
Mons. Tissier de Mallerais hatte Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) zunächst
zu einer Vereinbarung mit dem Heiligen Stuhl gedrängt.
Doch in der Zwischenzeit ist Mons. Tissier nach
Angaben von Perrin der „aggressivste“ unter den vier Bischöfen der Piusbruderschaft.
Damit widerspricht
Perrin der weit verbreiteten These, wonach der aus England stammende Bischof Richard Williamson der schärfste
Kritiker einer Versöhnung mit dem Heiligen Stuhl sei.
Mons. Tissier hat – so Perrin – seit 2007 mehrfach
seinen „veritablen Zorn“ gegen den Papst zum Ausdruck gebracht. Vor der lefebvristischen Zeitung ‘The
Angelus’ sagte er, daß ihn der „Horror“ der Theologie Benedikt XVI. „sprachlos“ mache.
Derzeit drohe
er im Falle einer Aussöhnung, neue Bischöfe zu weihen, um eine von Rom getrennte Piusbruderschaft weiterzuführen.
Mons. Tissier de Mallerais schließe jede Art der Versöhnung aus. Seine Sprache komme dem Sedisvakantismus
sehr nahe – obgleich er das nicht offen sage.
Versöhnung in dreißig Jahren
Im Jahr 2000 habe der Präsident
der päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Dario Kardinal Castrillon Hoyos, ein zweites Mal versucht, eine
kanonische Einigung mit den Lefebvristen und Rom zu erzielen.
Perrin erinnert, daß große Teile der
Piusbruderschaft sich dagegen gewehrt hätten. Allerdings sei der Generalobere, Mons. Bernard Fellay,
von der ausgestreckten Hand des Vatikans beeindruckt gewesen.
Auf der anderen Seite habe die Rom-Wallfahrt
der Bruderschaft im Jubeljahr 2000 dem damaligen Papst Johannes Paul II. imponiert.
Einige Monate später
forderte Bischof Fellay für eine Versöhnung mit Rom die zwei Vorbedingungen – Freigabe der Alten Messe
und Annullierung der Exkommunikationen gegen die vier Bischöfe der Piusbruderschaft.
Nach Perrin war
das eine raffinierte Art, nicht Ja zu sagen und dennoch nicht klar abzulehnen.
Der Historiker warnt,
daß viele Priester der Bruderschaft im Laufe der Jahre ein Verständnis für die Bedeutung Roms und des
Papstes verloren hätten.
Dennoch hat die Wahl von Benedikt XVI. im Frühjahr 2005 eine Wiederaufnahme
der Gespräche ermöglicht.
Aber: „Die Phase der Verhandlungen dürfte nun trotz oder wegen des Motu
Proprio Summorum Pontificum zu Ende gehen“ – vermutet Perrin:
„Immer wenn die Piusbruderschaft einer
Versöhnung nahekommt, bricht ihre Leitung auseinander, und es beginnt eine Zeit des ‘Kalten Krieges’
gegen Rom.“
Als Hauptgrund für die regelmäßigen Fehlschläge nennt Perrin das Fehlen dauerhafter Verhandlungsstrukturen:
„Es ist unmöglich, ernsthaft an komplexen Lehrinhalten zu arbeiten, wenn man sich nur kurz zu unregelmäßigen
Zeiten trifft.“
Gebetswoche für die Einheit der Katholiken
Perrin lobt einen Vorschlag von Mons. Fellay,
der sich einen Plan für eine weitere Vorgehensweise bei den Verhandlungen wünscht.
Doch Mons. Fellay
hat – so Perrin – auch von einer „gewissen Entmutigung“ bei den Bischöfen der Bruderschaft und einem
Aufschub der Aussöhnung um dreißig Jahre gesprochen.
Darum fürchtet der Historiker, daß ein solcher
Plan in einer Schublade verstauben würde:
„Wann würde Bischof Fellay oder sein Nachfolger die Schublade
wieder öffnen und der Straßenkarte die notwendige Aufmerksamkeit schenken?“
Abschließend schlägt
Perrin vor, eine „Gebetswoche für die Einheit der Katholiken“ zu halten.
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Dann, werte Nereide, befinden sich diese eben in einem Verbotsirrtum, der aber keine Auswirkung auf die
Rechtsordnung hat. Angenommen, Sie dächten (in moralischem wie rechtlichem Verbotsirrtum), daß Tötungsdelikte
nicht mehr verboten (und strafbewehrt wären. Dies würde weder die Rechtsordnung ändern, noch als Rechtfertigungs-
oder Entschuldigungsgrund taugen.
Regina1961: Das stimmt so vielleicht für manchen mutigen Pfarrer. Die Messe vor dem Konzil, und da können
Sie gerne jeden fragen, gilt heute noch als verboten, besonders bei den älteren Leuten.
#157 karljosef 16:27:58 | Mittwoch, 20. August 2008
@PI Wenn er ein Freund Kardinals Siri’s war war er nicht in der Piusbruderschaft Romano Amerio, Italian
by nationality, was a man of broad and classical erudition, who taught philosophy, Greek and Latin at
the Academy of Lugano, Switzerland from 1928 to 1970. He was an episcopal consultant to the Central Preparatory
Commission of Vatican II and was a peritus for the Bishop of Lugano during the Council. A true insider
to the Council’s activities. He was a friend of the late Cardinal Siri of Genoa and died in 1997. Archbishop
Lefebvre had this to say of Iota Unum: „A book has just appeared, Iota Unum, written by Professor Romano
Amerio, who lives in the north of Italy. In my opinion, it is the most perfect book that has been written
since the Council on the Council, its consequences, and everything that has been happening in the Church
since. He examines every subject with a truly remarkable perfection. I was stupefied to see with what
serenity he discusses everything, without the passion of polemics, but with untouchable arguments. I do
not see how the current attitudes of Rome can still persist after the appearance of such a book. They
are radically, definitively condemned, and with such precision, for he only uses their own texts, citations
from Osservatore Romano. The whole is absolutely magnificent.
#156 Regina 1961 15:04:08 | Mittwoch, 20. August 2008
@Przybislav Iamesseblo Ich kenne diese Textstelle. Aber sie ist kein Verbot!!! Verbot heißt DARF NICHT
MEHR GEHALTEN WERDEN. Und das steht nirgends!!! Regina1961
Regina und Karljosef Der Frevler Montini hat die alte Messe zwar nicht abgeschafft, sondern indultpflichtig
gemacht und ihr damit einen anderen Standort zugewiesen als sie bis dahin hatte. Seine diesbezügliche
Erklärung aus seiner apostolischen Konstitution MISSALE ROMANUM vom 3. April 1969 mit der die im Geiste
des Konzils vorgenommenen Reformen verkündet werden, schließt mit den Worten: „Was wir hier festgelegt
und angeordnet haben, soll jetzt und in Zukunft gültig sein und zwar ungeachtet gegenteiliger Bestimmungen
in den apostolischen Konstitutionen und Anordnungen unserer Vorgänger, welche unter anderen Bedingungen
durchaus Achtung verdienen und Ausnahmen begründen können“. Paul VI will damit sagen, dass er vorerst
wünscht, dass fortan ausschließlich nach der neuen Messordnung gefeiert werde, dabei jedoch die Möglichkeit
nicht ausschließen will, dass zu einem späteren Zeitpunkt über die Zukunft der bisherigen Messe entschieden
werde. Karljosef: Romano Amerio war kein Weltgeistlicher sondern ein Oberstudienrat aus Lugano. Sein Vater
war ein italienischer Arzt seine Mutter entstammte einer alteingessessenen Familie. Am Ende seines Lebens
dürfte er sich deswegen der Piusbruderschaft angenähert haben, weil sie, nachdem der Verlag auf Druck
der Konzilssekte seine Werke aus dem Verkehr gezogen hatte, sie für deren weitere Verbreitung gesorgt
hat.
#154 Regina 1961 09:55:53 | Mittwoch, 20. August 2008
@Galathea WER hat denn das Gerücht aufgebracht, daß der „alte“ Gottesdienst verboten worden ist? Nur
die Tatsache, daß es ein neues Meßbuch gab, ist allein und für sich noch kein Anlaß eine ältere Meßform
zu verbieten. Bei allen Texten, die ich lese, ist mir nie ein Verbot der tridentinischen Messe „über
den Weg gelaufen“. Ein älterer Pfarrer, der auch noch den alten Ritus kennt und praktiziert, sagte mir
mal augenzwinkernd (aus dem Gedächtnis zitiert) daß es in der Kirche nur üblich war, daß ein Ritus
einfach nicht mehr praktiziert wurde, wenn ein neuer Ritus eingführt wurde. Das ist aber kein Verbot
des älteren Ritus und für mich ist das gleichbedeutend mit der Tatsache, daß viele Katholiken mit dem
alten Ritus nichts mehr anfangen konnten bzw. den neuen Ritus begrüßten. Mit SP habt ihr doch eine Öffnung,
es ist nun ja nicht mehr „verboten“ den alten Ritus zu feiern. Was wollt ihr noch? Williams for pope?
Regina1961
#153 karljosef 08:59:56 | Mittwoch, 20. August 2008
@Galatea Man kann mit dem Inhalt der Traditionalisten übereinstimmen, und doch die Bischofweihen von
ML ablehen. Beispiel: Mir wurde das Buch Iota Unum (von einem Geistlichen(Traditionalist aber mit Rom
verbunden) empfohlen. Das Buch legt die Veränderungen im 20 Jahrundert im katholischen Denken dar und
wie in der Nachkonziliarszeit Behauptungen und Lehren aufgestellt worden sind (Die auch an höchster Stelle
vertreten werden), die durch den traditionellen katholischen Glauben nicht zu rechtfertigen sind. Der
Autor des Buches war auch nicht Mitglied der Piusbruderschaft sondern ein alter Tessiner Geistlicher.
Trotzdem wird dieses 700 seitige (hervorragende) Buch von der Piusbruderschaft im deutschen Sprachraum
vertrieben, in anderen Ländern von mit Rom verbundenen Traditionalisten. Machen Sie doch einen Test:
Fragen Sie Ihren Priester von der Piusbruderschaft, was er von diesem Buch hält. Wenn er hervorragend
sagt (was er wahrscheilich tun wird) dann haben Sie den Beweis. Kein Unterschied in der Lehre zu den mit
Rom verbundenen Traditonalisten. Der einzige Unterschied der Piusbruderschaft sind eben nur der Ungehorsam
und die Bischofweihen des ML .!
Werte Nereide, ungechtet des Ausdrucks meiner Genugtuung unterstelle ich keinem Dritten eine Meinung;
daher müssen Sie sich von mir auch nichts unterstellen lassen. zu a) und b) Ihrer Stellungnahme habe
ich bereits etwas gesagt: Erstens belehrte mich ein Blick in Karl Kerenyis Mythologie über meinen Fehler,
und Sie werden mir wohl kaum vorhalten wollen, daß ich lernfähig bin; außerdem ist der Verbleib Ihrer
Galane, dank Ovids, wohl hinreichend ge- bzw. erklärt. Schließlich, warum sollte ich (nach vorgängigen
und wohlmeinenden) Hinweisen noch korrigierend eingreifen, wenn Sie selbst, Verehrteste, „die Hüllen
fallen lassen“; soll ich Sie etwa vor sich selbst oder Ihrer eigenen Blöße schützen?
Werte cc, Ihr Posting enthält weder a) einen Hinweis auf das fehlende „h“ in meinem Namen b) eine Frage
auf den Verbleib meiner Galane c) noch nicht einmal Korrekturen meiner Syntax, Grammatik oder Orthographie.
Da muss ich mir wohl allmählich Sorgen machen. Im Übrigen, lesen Sie selbst nach, muss ich mir von Ihnen
oder Ihresgleichen mit Sicherheit nichts unterstellen lassen. Ihr Geifer sagt doch alles.
So, so, werte Galatea, es geht nur um die „alte Messe“ … warum wohl. oh Ganädigste, hat dann Marcellinus,
der Polarstern an Ihrem Firmament, die Sonne (Ihrer) Gerechtigkeit, der Bischof aus (n)irgendwo, dogmatisch
illegitim sicher, kanonisch irregulär höchstwahrscheinlich Priester geweiht und Bischöfe, denen er
nach dem (seiner Meinung nach für ihn und seine fraterniola parvissima geltenden) Kirchenrecht (also
aus Sicht halbwegs zurechnungsfähiger Menschen) wohl kaum einen Titel zuzuweisen vermochte? (Konnte Ihr
„Priesterkönig aus Nichts etwas schaffen?). Außerdem haben Ihre „Gesinnungsgenossen“ ihren (intellektuellen,
moralischen und kanonischen) Bankrott ja schon hinreichend eingeräumt, indem sie die fraglichen Weihen
selbst als irregulär anerkannten. Ach, und bevor Sie jetzt (wie Ihre Gesinnungsgenossen) in Ausflüchte
von angeblicher „Nontstandsgesetzgebung“ entweichen, in diese „Ecke“ wollte ich Sie nämlich schon lange
haben, beantworten Sie doch meine schon vor Längerem gestellte (im Übrigen sachliche, das bestreiten
Sie ja so gerne) Frage, ob die Gültigkeit und Erlaubtheit von Bischofsweihen nach dem (von dem „Modernisten“
Pietro Gasparri zu verantwortenden) modernistischen Codexn (der trotzdem in der fraterniola gelten soll!)
zu begründen ist. Ich harre in demütiger Sehnsucht Ihrer Antwort, werte Nereide!
karljosef: Etwas zu erlauben, was nie verboten war, mag infolge vierzigjähriger Propaganda als revolutionär
gelten. Ist es aber nicht. Es kommt indes nicht auf die Liturgie und auch nicht auf die Sprache an, sondern
auf den Inhalt und das Dogma. Und darum geht es auch den Pius-Brüdern. Was das betrifft, lässt der Vatikan
alles offen, obwohl man meinen könnte, der Papst würde, wenn es nach ihm ginge, manche Entscheidung
heute anders treffen. Es geht um den Glauben und nicht um die Alte Messe, die ist nur ein Ausdruck der
kath. Dogmas.
#148 karljosef 00:31:02 | Mittwoch, 20. August 2008
@piusbrüder Man kann skeptisch gegenüber V2 sein, für die traditionelle Liturgie sein, den Mordernismus
ablehen und auch die Bischofweihen von ML ablehnen. Es ist beileibe nicht zwingend den Piusbrudern zu
folgen. Benedikt hat den Weg in die Kirche mit den oben beschriebenen Ansichten weit geöffnet.
War es nun eine Synode von Räubern, oder für Räuber, oder durch Räuber; war es eine räuberisch einberufene,
beeinflußte, abgehaltene, beendete; was hat die Räuber denn als ebensolche qualifiziert; gegen wen wurde
Zwang angekündigt, angedroht oder geübt; welches empfindliche äußere Übel wurde wem angedroht; welche
Form und Intensität von Furcht hatte dies bei wem zur Folge; welchen inneren Widerstand konnten die Betroffenen
diesem äußeren Zwang entgegensetzen … ?
#146 Elijahu † 20:38:24 | Dienstag, 19. August 2008
Pastoralkonzil Das zweite Vatikanum verstand sich selbst als Pastoralkonzil und nicht als dogmatisches
Konzil und wird in der theologischen Fachliteratur auch so benannt. Ein Pastoralkonzil soll Weisungen
und Rat für die Seelsorge in der heutigen Zeit geben. Ein dogmatisches Konzil (z.B das 1. Vatikanische
Konzil) erweitert die Glaubenslehre durch die Formulierung und Verkündigung neuer Dogmen. Grössere und
kleinere Pastoralkonzile hat es in der Geschichte der Kirche immer wieder gegeben, sie sind jedoch historisch
gesehen eher uninteressant (verglichen mit den dogmatischen Konzilen auf denen die Glaubenslehre erweitert
wurde). Auf dem 2. VK wurde die Glaubenslehre NICHT wesentlich erweitert.
#144 Elijahu † 20:31:59 | Dienstag, 19. August 2008
„Räubersynode“ Die VKII-Kritiker bezeichnen das Konzil als Räubersynode wegen der Art und Weise, wie
auf dem Konzil die konservativen Kräfte geschickt ins Aus manövriert worden sind. Das ganze ging wohl
etwas „ganovenhaft“ vor sich, wer sich nicht überreden liess wurde isoliert, man schob diversen konservativen
Bischöfen Dokumente zur Unterzeichnung unter die sie niemals gelesen hatten, und so fort. Es war sozusagen
ein Staatsstreich innerhalb der Kirche, mit dem die modernistisch gesinnten Reformer wie Rahner und Ratzinger
die Macht auf dem Konzil an sich rissen und somit die Kirchenordnung der Nachkriegszeit massgeblich bestimmten.
Damals wurde ein tiefer Graben gezogen zwischen den Reformern und den konservativen Kräften der bis heute
noch nachwirkt.
#143 Parmenas 20:25:35 | Dienstag, 19. August 2008
@Sozialkotholisch Bindend ist nur das, was vor der Tradition bestehen kann und das ist längst nicht alles.
Am besten Sie vergessen das Ganze, da es eh keine Freude bringt. Alles nur Kopfgeburten einer lebensfremden
Zeit.
Na, das trägt doch sichtlich zu meiner Aufklärung bei, werter Elijahu, und mein Dank ist Ihnen darob
sicher; aber (leider und ohne Vorwurf gegen Sie) beantwortet das nicht meine Ursprungsfrage nach der Begründung,
warum denn das VatII als Räubersynode bezeichnet wird.
#140 Parmenas 20:07:24 | Dienstag, 19. August 2008
So etwas wie ein „Pastoralkonzil“ gibt es gar nicht. Das ist reine Phantasie. Entweder lehrt eine derartige
Versammlung verbindlich, dann ist ein Konzil, oder eben nicht, dann nicht.
#139 Elijahu † 20:01:19 | Dienstag, 19. August 2008
2. Vatikanisches Konzil Das 2. Vatikanische Konzil war ein Pastoralkonzil, es wurden keine Dogmen verkündet,
sondern pastorale Anweisungen. Pastorale Anweisungen, i.e. wie der Christ sich in der Welt zu verhalten
habe, sind generell nicht verbindlich wie Dogmen, sondern lediglich eine Art Richtlinie. Hält man sich
aus welchen Gründen auch immer nicht an diese pastoralen Anweisungen, so ist man deswegen nicht automatisch
exkommuniziert. Bei Dogmen ist das anders, leugnet man ein Dogma, so hat man sich damit automatisch die
Exkommunikation zugezogen. Darum herrscht bis heute in der Kirche Streit darüber ob man diese pastoralen
Anweisungen rückgängig machen soll. Aufhängepunkt und Symbol dieses Streits ist der Streit um die Alte
Messe, denn die nachkonziliare Liturgiereform ist Ausdruck der Zuwendung der Kirche zur demokratischen
Staatsform. Mit dem zweiten VK hat die KK ihr Verhältnis zur 1789 geborenen Freimaurerdemokratie überdacht
und sich somit an die Neue Weltordnung der Nachkriegszeit angepasst. Einigen (traditionell monarchistischen
und absolutistischen) Parteien in der KK passt dies nicht, und man will dies wieder rückgängig machen.
Ob das klug ist oder nicht sei jedem selber überlassen. Nicht alles am 2. VK war schlecht, und nicht
alles war gut. Im Grunde sollte man sich die pastoralen Reformen die das Konzil gebracht hat anschauen,
das behalten was sich bewährt hat, und das rückgängig machen was sich als schlecht erwiesen hat. Bei
der Liturgie könnte man anfangen.
Leber Lieblhuber, obwohl ich Kirchengeschichte nicht gerade zu meinen Spezialgebieten zählen kann, war
mir die von Ihnen in Erinnerung gebrachte Räubersynode noch ahnungsweise geläufig; Danke für die genaueren
historischen Informationen; unbekannt oder entfallen war mir der Aspekt der Gewaltanwendung gegen Meinungsverweigerer –
da ließe sich wohl die eine oder andere Parallele zu dem einen oder anderen sozialen Kommunikationsmittel
ziehen, wenn man diese Mühe schultern wollte. Danke auch, daß Sie mir deren (faktischen) Zusammenhang
mit dem VatII (in den Augen einiger Leser des einen oder anderen sozialen Kommunikationsmittels) nahegebracht
haben. Meine Frage zielte aber auf die Begründung dieses Zusammenhangs, der weiter unter so weitlich
angedeutet aber nicht durchgeführt worden ist. Genau über diesen Zusammenhang hätte ich eigentlich
ganz gerne mehr erfahren, aber die Herren geruhen ja, sich in Schweigen zu hüllen. Nun, wenn man das
noch nicht einmal einer alten Frau begründen kann, wie will man das dann höherenorts glaubhaft machen …
?
#137 Elijahu † 19:21:34 | Dienstag, 19. August 2008
Von der Braut Christ zur Hure Babylons Ja, jedesmal wenn sich die Kirche mit den Mächtigen der Welt und
dem Zeitgeist ins Bett legte hat sie sich gewaltig die Finger verbrannt. So auch auf dem 2. Vatikanischen
Konzil, das wie die darauffolgende Liturgiereform massgeblich von Freimaurern beeinflusst wurde. Die Kirche,
die Braut Jesu Christi, hat sich bei mehr als einer Gelegenheit zur Hure Babylons gemacht.
#135 Leblhuber 19:06:47 | Dienstag, 19. August 2008
@CC: Ihr leber Liebelhuber! Gemeint ist die Parallele zu der heute nicht mehr gezählten „Räubersynode“
von Ephesus 449, die von Kaiser Theodosius einberufen wurde. Dabei ging man mit den Gegnern nicht zimperlich
um. Mönche und Soldaten des Kaisers verprügelten jeden, der die Meinung des Kaisers nicht teilte. Die
Meinung des Kaisers, Jesus habe nur eine Natur, die göttliche, setzte sich durch. Kaiser Flavius Marcianus
hob dann aber auf dem Konzil von Chalkedon 451 die Beschlüsse wieder auf. (Verurteilung des Monophysitismus)
Vat II wird von den Gegnern in Anlehnung an dieses ökumenische Konzil von 449, das als Räubersynode
in die Geschichte eingegangen ist und dessen Beschlüsse ja wieder aufgehoben wurden, ebenfalls als Räubersynode
bezeichnet.
#134 Brandenburgis 18:27:46 | Dienstag, 19. August 2008
@Landorganist II Ich lehne schwarz-weiß-rot als undeutsch ab (preußisch). Ich stehe eindeutig zu schwarz-rot-gold
(großdeutsch). Gegen Springerstiefel ist u. U. gar nichts einzuwenden …
Werte Herren und Damen, könnte sich vielleicht eine/r von Ihnen freundlicherweise herablassen, mir die
Bedeutung des Begriffs „Räubersynode“ im Hinblick auf das II. Vatikanische Konzil erläutern; aber bitte
nicht ethymologisch, denn ich kenne die Definitionen von Raub/Räuber und Synode. Verbindlichsten Dank.
sich als Landorganist bezeichnender Kakophonist Sie sind straudumm und im Gegensatz zu clarissa colonia
unfähig zu argumentieren. Sie werden damit zu einer regelrechten den Belastung für die Konzilssekte,
denn so lange Leute wie Sie darin ihr Unwesen treiben, wird es der Piusbruderschaft nicht schwer fallen
die Leute davon zu überzeugen, dass die heilige Messe bei ihr besser aufgehoben ist als in der Konzilssekte.
Die Oberen der Konzilssekte möchten aber durch Zugeständnisse an die Traditionalisten die Piusbruderschaft
kaltstellen. Dieses Vorhaben erschweren Sie durch Ihr dummes Geschwätz
#128 LandorganistII 11:29:24 | Dienstag, 19. August 2008
@Prystywlaw Immadingsbums Warum sollte ich Energien verschwenden? Es nützt nichts. Verharren Sie in Ihrem
Schisma, am Ende wird die Spreu vom Weizen getrennt. @Brandenburgis Ach, Junge, ziehen Sie doch Ihre Springerstiefel
an, dazu dann noch die schwarz-weiß-rote Fahne und stellen sich auf irgend einen Marktplatz. Sie Simpel!
#127 Brandenburgis 10:23:06 | Dienstag, 19. August 2008
LAndorganist II ist längst und volständig disqualifiziert. Es ist sonnenklar, daß ein affirmativer
„Anhänger“ des Konzils ein Sektierer ist und zwar schlimmer als ein Protestant.
Land(organist)streicher:eingebildet aber wenig ausgebildet Ihre Beschränktheit geht so weit, dass Sie
nicht einmal in der Lage sind, nachzuvollziehen, dass jemand das Konzil für eine Räubersynode hält.
Sie beweisen damit, dass Sie eingebildet aber nicht ausgebildet sind. Vielleicht nehmen Sie sich einmal
die Mühe die Argumente zu widerlegen anstatt ständig Ihre Aggressivität mit „argumenta ad hominem“
auszulassen
#125 LandorganistII 09:59:25 | Dienstag, 19. August 2008
Prystywlaw Impbllllessso Die Verwendung des Begriffes „Konzilssekte“ für die röm.-kath. Kirche disqualifiziert
Sie als Diskussionspartner. Ich wünsche Ihnen eine gute Andacht bei den Bierzelt-Brüdern!
clarissa colonia: einig mit umgekehrtem Vorzeichen ich bin mit Ihnen einig, wenn auch mit umgekehrtem
Vorzeichen. Die Exkommunikation ist aus der Sicht der Konzilssekte gültig. Dazu einige Stellungnahmen
des Erzbischofs aus seinem Sonderbrief vom 29.Juli 1976 (Damit die Kirche fortbestehe 163). Zur „suspensio
a divinis“: Worin besteht sie nun in Wirklichkeit? Sie beraubt mich des mit dem Priesteramt und umso mehr
mit dem Bischofsamt verbundenen Rechtes, die heilige Messe zu feiern, die Sakramente zu spenden und an
einem geweihten Ort die neue Messe zu feiern, die neuen Sakramente zu spenden und die neue Lehre zu predigen.
Also eben weil ich diese Neuerungen seit ihrer Einführung ablehne, verbietete man mir, sie zu lesen.
Man kann daraus erraten, wie gering der Schaden ist, den mir diese Suspension zufügt. Es ist ein weiterer
Beweis dafür, dass sich diese neue Kirche, die sie nunmehr selbst „konziliar“ nennen, selbst zerstört.
Es ist S.E. Erzbischof Benelli, der sie in seinem Brief vom vergangenen 27. Juni so nennt. Weiter unten
heisst es: Wir sind suspendiert „a divinis“ von der Konziliaren Kirche und für die konziliare Kirche,
der wir aber nicht angehören wollen. Diese konziliare Kirche ist eine schismatische Kirche, weil sie
mit der katholischen Kirche, mit der Kirche aller Zeiten geborchen hat. Sie hat ihre neuen Dogmen, ihr
neues Priestertum, ihre neuen Institutionen, ihren neuen Kult, die von der Kirche schon in gar manchen
amtlichen und endgültigen Dokumenten verurteilt sind.
Nun, werter Przybislav, da befindet sich wohl mancher in einer sehr ungemütlichen Dichotomie: Entweder
sind die Weihen gültig, dann sind es die Exkommunikationen (nach „altem“ wie „neuem“ Kirchenrecht) auch,
weil sie nachweislich ohne päpstlichen Weiheauftrag gespendet wurden. Oder sie sind ungültig, weil die
„Geweihten“ mit Irregularitäten behaftet waren, wie hier ja bereits eingeräumt worden ist; dann wären
die Exkommunikationen natürlich ungültig, weil es sich bei der Weihehandlung „nur“ um eine simulierte
Sakramentenspendung gehandelt hätte (die ggf. Tatbestände des kirchlichen Strafrechts erfüllen könnte).
Eine dritte Möglichkeit besteht nicht; Sie haben also die Wahl.
landorganist II: päpstlicher als Rom weshalb bestreiten Sie ständig die Gültigkeit der Weihen obschon
sie Rom als gültig, wenn auch unerlaubt, anerkennt. Aus der Sicht der Konzilssekte ist die Piusbruderschaft
deswegen als schismatisch anzusehen, weil unerlaubte Weihen Ausdruck des Misstrauens gegenüber JP II
sind. Das Problem des Vertrauen sollte meines Erachtens stärker hervorgehoben werden.
#121 LandorganistII 08:27:13 | Dienstag, 19. August 2008
Die Weihen sind in jedem Falle ungültig, erfolgten sie doch in einem Bierzelt, wahrscheinlich in eben
jener Laune! Danke +net für die Veröffentlichung der Fotos von der Bierzeltweihe!
Die Exkommunikationen sind vielleicht ungültig; die Weihen waren es aber nach dem (für die frateniola
schismatica marcellina geltenden Kirchenrecht) aber bestimmt!
Inquisitio insinuatoris Lieber Insinuator, Ich muss sagen, ob man nun pro oder contra Fraternitatem Sancti
Pie Decime ist, dass Ihre Postings nicht bestimmt einen christlichen Geist atmen, ipsi Fraternitatem gegenüber
. Also? Selbst wenn der Obere dieser Fraternität Ihr persönlicher Feind wäre, hat Christus uns noch
gelernt unsere Feinde zu lieben! Der Papst allerdings ist immer höflich und ganz nett, auch denen gegenüber
die andere Positionen vertreten, ihm als Papst nicht gehorchen und seine Autorität, die Autorität Christi,
missachten!
@clarissa colonia: Lernen Sie katholische Glaubenslehre was als t.t. nichts anderes heißt, als daß sie
mit einer Irregularität (also einem Weihehindernis) behaftet waren und daher ungültig geweiht worden
sind.
Werter marcellus, Sie widersprechen sich, mit Verlaub, selbst: Zunächst räumen Sie (ohne Not oder Aufforderung,
die Ihnen etwas in den Mund gelegt haben könnte) ein, die „Bischöfe“ der fraterniola schismatica seien
irregulär geweiht (15.08., 13:18 Uhr), was als t.t. nichts anderes heißt, als daß sie mit einer Irregularität
(also einem Weihehindernis) behaftet waren und daher ungültig geweiht worden sind. Jetzt behaupten Sie,
dieselben seien Bischöfe der röm.-kath. Kirche und gültig geweiht (18.08., 13:26 Uhr). Beides zusammen
ist wohl schlecht möglich, denn zwischen regulär und irregulär, zwischen gültig (ohne Irregularität)
und ungültig (mit Weihehindernis behaftet) ist nun einmal (weder rechtlich noch dogmatisch) ein Drittes
möglich. Vielleicht reflektieren Sie diesen Sachverhalt nochmals.
@Marcelus Das Weglassen der Gänsefüsschen ändert allerdings nichts daran, das diese Herren exkommuniziert
und damit der ewigen Verdammnis verfallen sind.
@St. Georg: Die Bischöfe der FSSPX sind Bischöfe der römisch-katholischen Kirche. Und selbst schismatische
Bischöfe außerhalb der Kirche sind vor Gott gültig geweihte Bischöfe, und keine »Bischöfe«. na
dann, meine herren „bischöfe“ fellay, etc…
Insofern, st. georg, und wie Sie selbst zitieren, sind das Bischöfe, scheint es, die ihre Arbeit besser
machen als alle, deren ihr Gehorsam schon aus den Ohren herausträufelt. Bischof ist in Deutschland doch
schon zu einem Schimpfwort verkommen.
nicht schlecht, marcel… Wir wollen eine herausragende Truppe sein, die dem Haupt der Kirche, dem Nachfolger
Petri, zur Verfügung steht für schwierige Aufgaben und die verlassensten Seelen. Zu diesem Zweck und
um noch gänzlicher unter dem Einfluß des Heiligen Geistes, dem Geist Unseres Herrn zu stehen, bemühen
wir uns, uns noch völliger von den Hemmnissen dieser Welt zu befreien: unseren Launen, unserem Eigenwillen,
unseren persönlichen Besitztümern, unseren eigenen Befriedigungen. So werden wir ganz und gar Christus
und Seiner Kirche angehören. Wir sollen also unsere Ehre dareinlegen, wie auch unsere Freude, vollkommene
Diener der Kirche zu sein, unseren Geist und unseren Verstand unserem Glauben anzupassen, dem Geist der
Wahrheit, der uns durch die Kirche und durch die Gaben des Heiligen Geistes gegeben wird, unseren Willen
und unsere Herzen dem Geist des Lebens vollkommen zu unterwerfen, der uns völlig dem Willen des Vaters
im Himmel gleichförmig machen wird, nach dem Vorbild Unseres Herrn. Es soll keinen Platz geben für unsere
eigenen Vorstellungen, sondern alle unsere Gedanken sollen die der Kirche und des Papstes sein; es soll
unser Bestreben sein, uns dem Willen der Kirche anzupassen. marcel lefebvre 1962 na dann, meine herren
„bischöfe“ fellay, etc…
Christ und Demokrat Das schließt sich nach der Lesart der Pius-Brüder doch wohl aus! Ein Christ ist
gehorsam, gehorsam und gehorsam! Er hört widerspruchslos auf die geistlichen Autoritäten. Diese hören
widerspruchslos auf den hl. Vater,wenn ihnen danach ist.
#107 Insinuator 16:36:02 | Freitag, 15. August 2008
@catharina: Sachlich? Ob mein Posting sachlich ist, weiß ich nicht. Sachlich diskutieren mochten die
Piushansanseln aber noch nie. Jene wollen die römisch-katholische Kirche unter ihr Joch zwängen. Sie
leben in einer Welt, die mit unserer nichts mehr gemein hat, im Mittelalter: Sie wollen den Popanz, kleiden
sich wie zur Faschingsgaudi, wollen keine Öffnung zu den Gläubigen hin, sondern nur Rituale. Über ihr
Gedankengut, das sie unversteckt äußern, will ich mich nicht auslassen, ich vermute aber, ein System
wie das unter Franco wäre ihnen sehr genehm. Als Christ und als Demokrat muss ich solches aber strikt
zurückweisen. Ich will das Beste für die Kirche, die Piussektierer wollen ihrer eigene Wurst braten.
Gesegneten Feiertag zu Ehren der Gottesmutter!
#106 catharina 16:07:24 | Freitag, 15. August 2008
@ Insinuator Ihr Beitrag ist, mit Verlaub gesagt, nicht sehr sachlich und zutreffend. Hier geht es um
ganz andere Fragen als die der Kleidung (ein Bereich, in dem die Priesterbruderschaft St. Pius X. sich
immer maßvoll zeigte – im Gegensatz zu manchen Ecclesia-Dei-Klerikalisten).
#105 Insinuator 15:31:57 | Freitag, 15. August 2008
Leider hat meine Frau keine Spitzenunterröcke und keine bunten Kleider, die mir dann auch noch viel zu
eng sein müssten. Sonst könnte ich nämlich noch einen Spitzhut basteln, durch die Straßen ziehen und
skandieren, dass sich der Papst mitsamt der ganzen römisch-katholischen Kirche mir anzuschließen habe,
und Spitznunterröckchen tragen müsse, auch zu enge Kleidchen darüber. Der beste Seelsorger (sic!),
den ich kannte, trat immer im tadellosen Anzug auf, mit Krawatte und einem auch für die Kirche gewinnenden
Wesen. Ein Manager in der und für die Kirche, kein Staubfänger!
#104 catharina 14:29:30 | Freitag, 15. August 2008
Der springende Punkt: Es handelt sich um Bischöfe, die über keine Sendung durch die kirchliche Hierarchie
verfügen. Nach traditionell katholischer Lehre ist diese Sendung aber notwendig, um auch als Gesandter
Gottes gelten zu können. Kann man auf eine derart der Überlieferung entgegengesetzte Weise der Kirche
dienen?
@catharina: Das ist bei den Notstandsweihbischöfen des Erzbischofs Lefebvre auch nicht der Fall Sie wollten
aber ausdrücklich auch keine Gegenhierarchie zur regulären Kirchenhierarchie etablieren, sondern sie
sind irreguläre geweihte Notstandsweihbischöfe, um einer von einem despotischen Papsttum geführten
Kirche und Hierarchie das Überleben zu sichern, und diese Mission steht höher als der Gehorsam zum Petrusnachfolger.
Diese ganz auszuschließen, entspricht nicht der katholischen Auffassung vom Bischof.
@catharina: Die katholische Lehre von der Bischofsweihe ist, daß jemand, der die Bischofsweihe empfängt,
geweihter Bischof ist, und dazu muß er keinem Bischofsterritorium (Diözese/Bistum) als Bischofsordinarius
vorstehen, auch wenn dies in der Kirche die reguläre Ausübung des Bischofsdienstes ist. Notwendig zum
Bischofsamt ist ein Bischofsterritorium nicht.
@ Marcelus Aber das Titularbistum bringt zum Ausdruck, daß das Bischofsamt – zumindest radicaliter –
auf eine Leitungsvollmacht hingeordnet ist. Diese ganz auszuschließen, entspricht nicht der katholischen
Auffassung vom Bischof.
@catharina: Ein Bischof, der ein Titularbistum erhält, erhält ebensowenig eine Jurisdiktion über das
Titularbistum, das ein aufgehobenes Bistum ist. Ein Titularbistum ist ein nicht-mehr existentes Bistum.
Jener Hardliner… hat noch am Vorabend seiner Bischofskonsekration auf die Frage eines (mir persönlich
bekannten) Mitbruders, welches Titularbistum ihm denn nun übertragen werde, gesagt, er erhalte keinerlei
Jurisdiktion. Das entspricht natürlich nicht der katholischen Lehre über das Bischofsamt, bedeutet vielmehr
eine Verkürzung auf die bloße Weihegewalt.
#96 Regina 1961 12:34:28 | Freitag, 15. August 2008
@catherina Schauen Sie mal unter Konzilien nach in einem gescheiten katholischen Lehrbuch der Konzilsgeschichte.
Wikipedia ist hier nicht gur informiert. Allerdings habe ich auch von diesen Synoden noch nichts gehört.
Vielleicht sind sie eine Erfindung von pec. Regina1961
@proetcontra Danke für die (freilich wenig hilfreiche) Auskunft! Gestern noch schrieben Sie im Brustton
der Überzeugung: „Synode von Tyrus 335; den Rest wirst du ja finden können.“ Eine Quelle wurde nicht
angegeben, war aber auch nicht zu finden. Nun ist aus der Synode von Tyrus plötzlich eine andere geworden:
„Die von dir gesuchte „Exkommunizierung“ geschah auf der Synode von Arles 353 (von der Synode in Mailand
zwei Jahre später bestätigt). Allerdings sind diese Synoden…“ Allerdings erhalte ich auch diesmal
keinerlei Informationen über die Quellen. Von einer päpstlichen Exkommunikation (nicht „Exkommunizierung“)
ist bei bestem Willen nichts zu finden. Werte(r) proetcontra, da das angebliche Ereignis im Leben des
Kirchenvaters bei Ihnen und anderen als Argument für Erzbischof Lefebvres Weg angeführt wird, müssen
Sie schon besser argumentieren und belegen. Oder sind Sie doch weniger überzeugt und redlich, als Sie
den Anschein erwecken? Das wäre schade.
#94 proetcontra 01:53:46 | Freitag, 15. August 2008
cathi/athanasius Auf dieser erfolgte die Verbannung. Die von dir gesuchte „Exkommunizierung“ geschah auf
der Synode von Arles 353 (von der Synode in Mailand zwei Jahre später bestätigt). Allerdings sind diese
Synoden… Nun du weißt es oder wirst es herausfinden
#93 Samurai 22:14:05 | Donnerstag, 14. August 2008
Wie wahr… …auch,wenn die Tridentiner sich als wer-weiß-wie-wichtig empfinden, sollte man eines nicht
übersehen – Sie spielen eine untergeordnete Rolle, nicht mehr. Nebenbei geht es den Piusbrüdern nicht
dartum, die tridentinische Liturgie neben der nachkonziliaren anerkannt zu bekommen, sondern ausschliesslich –
also anstelle der nachkonziliaren.
#91 Insinuator 20:56:55 | Donnerstag, 14. August 2008
Und täglich diskutiert … … das Murmeltier hier über eine völlig belanglose Sekte. Exkommunizierte
weihen Beliebige zu exkommunizierten Weihbischöfen, aber hier wird jeder nasse Furz dieser völlig Bedeutungslosen
wie ein Goldschatz in die Öffentlichkeit getragen und auch von kritischen Geistern kommentiert. Lasst
sie halt einfach ihre Spielchen treiben, mit Handschühchen, Spitzenunterröckchen und Gebrabbel, das
keiner versteht. Diese wollen Priester sein, können aber niemals Seelsorger werden.
Oder besteht die Tradition, auf die man sich so alert beruft, etwa darin ins Schisma abzuwandern, wenn
einem in der Kirche etwas nicht gefällt? Das hat in der Kirchengeschichte ja auch ganz lange Tradition.
Aber wenn dem denn so ist, warum legt man denn dann so großen Wert darauf, daß ja nicht der eine Bischof,
sondern die Kirche von sich selbst abgefallen sei; daß man selbst die eigentliche Kirche ist, während
die andere doch nur ein Haufen heterodoxer, hirnverbrannter, homofreundlicher Häretiker ist? Und selbst,
wenn das so wäre, warum kann sich das Fähnlein der sieben letzten rechtgläubigen Katholiken nicht still
der Sicherheit eigenen ewigen Seelenheils (weil ja nicht von sich selbst abgefallen) freuen, sondern muß
ständig durch Geschrei auf den Gassen und Plätzen auf sich aufmerksam machen? Und, selbst wenn sie das
nur zu Missionszwecken tun, warum ist es dann für den Zug dieser sieben Schwaben von so großer Wichtigkeit,
was die Oberste Heeresleitung einer anderen Religion oder Konfession (worüber auch immer) äußert, oder
wie sie den Vollzug ihrer Kulthandlungen regelt?
Wie Recht der Artikel hat! Nach vier Jahrzehnten Ökumenismus braucht die Kirche dringend eine auf Knien
abgehaltene Gebetswoche zur Einheit der Katholiken. Gelobt und gepriesen sei das allerheiligste Sakrament
des Altares!
#88 wede johannes1 18:20:20 | Donnerstag, 14. August 2008
Der wahre Hardliner: Gebetswoche Eine Gebetswoche mach sinnvoll sein; das ist Ansichtssache. Wenn die
Katholiken wieder näher zusammenrücken und volle Kirchen wollen, ist wahrscheinlich (so dumm es im ersten
Augenblick tönt) ein Krieg, die bessere Lösung. Das ist die kanllharte Analyse, ohne darauf Rücksicht
zu nehmen wofür der grosse Denker, Philosoph und Prophet gestorben ist. Er hat Liebe gepredigt, das wird
aber fast von niemandem wahrgenommen, auch von denen nicht, die vorgeben sein geistiges Gut zu verwalten.
Cara Catharina, es geht dabei nicht um die Jurisdiktionsgewalt (oder auch potestas regimins genannt),
denn die fehlt den sog. Titularbischöfen ja auch. Es geht nur um die Frage, darf (oder kann überhaupt)
jemand nach „altem Kirchenrecht“, das in der fraterniola marcellina angeblich noch immer gilt, jemand
zum Bischof geweiht werden, ohne daß ihm vom Römischen Pontifex dafür ein (wenigstens titularischer)
Sitz (ein „Titel“) verliehen wurde (sog. relative Bischofsweihe). Und selbst, wenn man (dogmatisch) zur
Auffassung gelangte, es könne eine gültige Bischofsweihe ohne apostolische Titelverleihung (also gewissermaßen
eine „absolute Bischofsweihe“) geben, stünde da noch immer die kirchliche Tradition, auf die sich der
eine oder andere ja so vehement beruft, eindeutig entgegen, weil dies seit na ja rund 1.000 Jahren nicht
mehr geschehen ist. Müßte man da nicht erwarten, daß jemand, der sich so ostentativ anheischig macht,
sich auf die Tradition zu stützen und es mit der Tradition so genau zu nehmen (und der anderen beständig
Traditionsbruch vorwirft), dann auch die ganze Tradition nimmt und beachtet? Oder ist Tradition dann nur
das, was der Betreffende zu ebensolcher erklärt?
#86 st.georg 18:18:57 | Donnerstag, 14. August 2008
@clarissa [kursiv]bedarf notwendig (zur Gültigkeit?) der kanonischen Amtsverleihung oder der Einsetzung,
durch die er als Bischof einer vakanten Diözese bestimmt wird, und die einzig vom römischen Pontifex
gegeben wird.“[kursiv] auch aus diesem grund sind die herren fellay, williamsson und konsorten keine röm.-katholischen
bischöfe!
#85 catharina 18:04:44 | Donnerstag, 14. August 2008
Jener Hardliner… … hat noch am Vorabend seiner Bischofskonsekration auf die Frage eines (mir persönlich
bekannten) Mitbruders, welches Titularbistum ihm denn nun übertragen werde, gesagt, er erhalte keinerlei
Jurisdiktion. Das entspricht natürlich nicht der katholischen Lehre über das Bischofsamt, bedeutet vielmehr
eine Verkürzung auf die bloße Weihegewalt.
Also eines habe ich ja nie verstanden … Meinen bescheidenen (einschlägigen) Kenntnissen zufolge war
Marcel Lefebvre doch erst Apostolischer Vikar und dann Erzbischof inrgendwo in Afrika, hat seinen Amtsvezicht
erklärt und wurde daraufhin zum Titularerzbischof in regionibus infidelium ernannt, weil das Bischofsamt
der Kirche immer relativ ist und nicht absolut wie die anderen Weihen, seien sie nun sakramental oder
nichtsakramental. Dann gab es nach dem VatII, zu dessen Vorbereitungskommission er (zusammen mit Ottaviani)
ja noch gehört hatte, zunehmend Spannungen zwischen dem Hl. Stuhl, die schließlich 1988 in seinen als
Präventivnotwehr verstandenen Bischofsweihen und der nachfolgenden Exkommunikation gipfelten. Nun, meines
Wissens stellt die Bischofsweihe ja die enzige relative Stufe des Weihesakraments dar, weil sie immer
auf einen (ggf. rein titularischen) Bischofssitz hin gespendet wird; ja seit „Abschaffung“ der Wanderbischöfe
(10./11. Jhdt.?) nurmehr rein relativ gespendet worden ist. Bestimmt nicht can. 332 § 1 (alter Codex)
„Jeder zur Bischofswürde zu erhebende (Kandidat), …, bedarf notwendig (zur Gültigkeit?) der kanonischen
Amtsverleihung oder der Einsetzung, durch die er als Bischof einer vakanten Diözese bestimmt wird, und
die einzig vom römischen Pontifex gegeben wird.“ Da drängt sich schon die Frage auf, über welche Titel
der Herr Hauptkonsekrator 1988 bei seinen Weihehandlungen verleihend verfügen konnte, oder hielt er sich
selbst (und als einziger) für den römischen Pontifex?
#83 catharina 17:20:45 | Donnerstag, 14. August 2008
@ proetcontra „Synode von Tyrus 335; den Rest wirst du ja finden können.“ Danke für den Hinweis. Selbstverständlich
ist mir diese Synode bekannt, aber in keinem meiner patrologischen und kirchenhistorischen Bücher finde
ich die Auskunft, Athanasius sei in Tyrus exkommuniziert worden. Geschweige denn durch den Papst. Bitte
Genaueres!
#82 No Comment 17:00:01 | Donnerstag, 14. August 2008
Mallerais und der Hass Selbstverständlich hasst Mallerais, der Lefebvre-Biograph (von ihm als „mein Schutzengel“
tituliert), Ratzinger von Jugend auf aus vollem Herzen. Er ist noch viel heftiger persönlich mit dem
Integralismus verbandelt als M.L. „himself“… Mallerais (oder Okkultist Ducaud-Bourget) könnte auch
das „Manifest“ vom 21.11.1974 verfasst haben, wonach jeder, der die neue Messe feiert, sein Seelenheil
gefährde.
#80 Alois Bischof 16:20:44 | Donnerstag, 14. August 2008
Mons. Fellay und Mons. Tissier sind Weihbischöfe die für das Wohl und die Herrlichkeit der Hl. Römischen
Kirche arbeiten. Jedoch nicht für die Verherrlichung der falschen, der Konzilskirche eben. Wann wird
der heutige Vatikan endlich mal offen diskutieren und Klarheit schaffen ob man eine neue Kirche des Roncalli-Montini-Bestrebens
oder eine Fortsetzung der Hl. Römischen Kirche des sel. Papst Pius XII. ist.
#79 catharina 16:12:28 | Donnerstag, 14. August 2008
Athanasius-Frage So muß ich mich also damit zufriedengeben, daß es für die angebliche oder wirkliche
Exkommunikation des heiligen Kirchenvaters durch den Papst keinen Beleg gibt? Auf meine Beiträge hat
keiner derjenigen, der die entsprechende Behauptung aufgestellt hatte, geantwortet. Auch eine Antwort.
#76 Aleph † 14:42:15 | Donnerstag, 14. August 2008
stimme der vernunft na was denn sonst, als auf die Knie 60 Stunden lang. Knieen, knieen, knieen… Das
finden Sie wohl nicht toll. Warum outen Sie sich so rücksichtslos…
Affentheater braucht die Kirche dringend eine auf Knien abgehaltene Gebetswoche Na wenn die Kirche nichts
anderes braucht, als so ein Affentheater, dann mal los damit!
#74 Regina 1961 08:29:22 | Donnerstag, 14. August 2008
Tja… …mit der clarissa ist das so ein Ding. Was sie schreibt, können einige nicht so richtig hier
verstehen. Trotz angeblich profunder Lateinkenntnisse. Dn Vergleich mit Asterix… einfach süperb! :(3
:(3 :(3 Regina1961
#73 catharina 07:36:51 | Donnerstag, 14. August 2008
Athanasius und mangelnder Missionseifer Es ist doch merkwürdig, daß man hier auch auf mehrmaliges Fragen
hin, worauf sich die Aussage denn stütze, der heilige Athanasius sei von Papst Liberius exkommuniziert
worden, keine Antwort erhält. Ich vermisse den Missionseifer! Wenn mich jemand fragt, wie ich behaupten
könne, Jesus sei in Bethlehem geboren worden, verweise ich auf Matthäus und Lukas, füge notfalls auch
noch einige Argumente an, welche die Einwürfe historisch-kritischer Exegese entkräften können (vgl.
z.B. Gerhard Kroll, Auf den Spuren Jesu). Hier aber wird nicht einmal der Versuch unternommen, die Behauptung
einer Exkommunikation des Athanasius zu untermauern. Jede Frage wird bereits als ungehörig abgewiesen.
Das ist enttäuschend.
Na, werte Galathea (was machen die Verehrer?), das waren ja Sätze von biblischer Wucht und prophetischer
Entrüstung, die sie unter das gläubige Volk gebracht haben! Nur, zu meinem Bedauern, kultiviere ich
keine androphoben Neigungen und habe mir, jetzt wo sie das sagen, auch noch nie ausdrücklich die Frage
nach dem Intelligenzquotienten anderer Zuschreiber gestellt, wiewohl ich mir manchmal schon die Gnade
des schlichten Gemüts gewünscht hätte. Auch das mit der Repräsentanz, die Sie ansprechen, ist so eine
Sache für sich. Um es offen zu sagen: Hier (wie auch im „wahren Leben“) lehne ich Repräsentanz- wie
Repräsentationsansprüche gleichermaßen ab; desgleichen fast jede Form von Wettbewerb, weil ich kaum
das Bedürfnis habe, mich mit anderen zu messen. Interessiert immer, mitunter amüsiert, gelegentlich
auch stärker erheitert verfolge ich aber Marcels Verkürbissung und die Verteidigung seiner präventiven
Notwehr (durch Bischofsweihen), die hier so alert betrieben und verteidigt werden; da kann ich dann manchmal
nicht anders, als zur Feder (resp.) Tastatur zu greifen und meine „Dunkelmännerbriefe“ schreiben. Aber,
was Sie so über Gottes Willen schreiben, klingt ja spektakulär; kennen Sie den näher? Können Sie uns
mehr davon mitteilen? Ich weiß nämlich nur, daß nur der Gottes Willen kennt, der ihn völlig geliebt
hat, sein Sohn, und daß wir anderen uns mit dem begnügen müssen, das zu wollen, was Gott uns wollen
läßt. Wenn Sie also dazu tiefere Kenntnisse besitzen, sollten Sie uns diese nicht länger vorenthalten.
hinter die ohren schreiben! mal was für die herren mallerais, williamsson und fellay : Die Tatsachen,
die die Folgen dieser falschen Auslegung offenbaren, sind leider so zahlreich, daß sie die Befürchtungen
des Heiligen Vaters in hohem Maße rechtfertigen. Sind wir nicht entsetzt über die offene Auflehnung
gewisser Gruppen der Katholischen Aktion gegen ihre Bischöfe, von Seminaristen gegen ihre Vorgesetzten,
von Priestern, Ordensmännern und Ordensfrauen, die eine verächtliche Haltung gegenüber der Autorität
an den Tag legen und deren Ausübung unmöglich machen?Da die Menschenwürde, die Überschätzung des
persönlichen Gewissens das oberste Gebot des sittlichen Lebens geworden ist, so werden die persönlichen
Begabungen zum Vorwand, um die Autorität zu einem Merkmal der Einheit ohne jegliche Befugnis schrumpfen
zu lassen. Wie sollen wir diese Gärung als Vorspiel zur offenen Auflehnung nicht mit der Gewissensfreiheit
in Verbindung bringen, die die Quelle großen Unglücks in den verflossenen Jahrhunderten gewesen ist?
Uns scheint es geratener als je zu sein, den wahren Begriff von Autorität wiederherzustellen und deren
Wohltaten zu zeigen, wie sie von der Vorsehung gewolltsind… m. lefebvre 1968 lesen und verstehen seine
epigonen eigentlich seine schriften ?
Ach, Galatea, hab ich doch schon getan. Ich glaube aber, wir beide können nicht so richtig gut kommunizieren.
Deshalb dachte ich, ich frage mal wen anders. Wollte Sie nicht ignorieren.
clarissa sind Sie nichts weniger als eine Repräsentantin der Frauen. Das hat Galatea zu mir neulich auch
schon gesagt! Falls Sie verstehen, was es bedeuten soll, erklären Sie’s mir?
#67 Protestant 22:50:33 | Mittwoch, 13. August 2008
Informationen… …habe mich neulich in der Mittagspause mal rein informatriv auf der Homepage der Pius-Sekte
getummelt! Eine Kollegin (röm.kath.) hat mir igrnedwie zugeschaut und meinte ganz entsetzt: „Mein Gott,
jetzt fangen Sie das nicht auch noch an!Bedenken Sie, Sie haben Familie und kleine Kinder!“ Ich mußte
ihr Recht geben!
catharina, die Leistungen und Leiden eines Athanasius müssen hier nicht in Frage gestellt werden. Daher
vielleicht die ungemütliche Antwort. @clarissa colonia: Sind Sie hier vielleicht mit dem Ziel aufgelaufen,
den dummen, eingebildeten Männern die Schneid abzukaufen, so kann ich feststellen, dass es Ihnen um nichts
anderes geht, schon garnicht um den Glauben und Gott oder Gottes Wille. Sie hängen sich hier unglaublich
rein – nur ist dies hier kein Wettbewerb. Es sind hier auch nicht nur Doofies unterwegs außer Ihnen.
Vollkommen resistent zeigen Sie sich allerdings gegenüber Fakten. Wie ich Ihrem Alter Ego bereits antwortete,
sind Sie nichts weniger als eine Repräsentantin der Frauen. Und das ist auch gut so.
#65 catharina 22:33:25 | Mittwoch, 13. August 2008
Feindbilder @ Parmenas „Mir scheint, daß sie in typisch papalistischer Manier die päpstlichen Aktivitäten
gegen den Heiligen billigen.“ Weshalb scheint Ihnen das so? Hätten Sie meinen kurzen Beitrag gelesen,
dann wäre Ihnen aufgefallen, daß ich nach Belegen für solche päpstliche Maßnahmen gegen Athanasius
fragte. Folglich kann von Billigung nicht die Rede sein. Werter Parmenas, geht es Ihnen eigentlich darum,
den Gesprächspartner wirklich zu verstehen? Oder schießen Sie a priori auf ein Feindbild?
Früher sind Diakonen und Wanderpredigern aber bessere Repliken eingefallen – aber natürlich nur dann,
wenn man sie nicht zum heterodoxen Teil der Kirchengeschichte zählen muß.
#62 Protestant 21:16:36 | Mittwoch, 13. August 2008
@parmesan intransigente Was ist das? Ein neuer geometrischer Fachbegriff? Oder hat das irgendwas mit
Viagra zu tun oder mit Kamasutra? Jaja, wir Protestanten denken ja nur an das eine…da wollte ich Dir
schon die Antwort vorwegnehmen… oder ist intran-jedönskirchen irgendein Fachbgeriff aus der lateinischen
Messe? Oder ist es eine Mongolische Entenart?
Die Religion der Fake-Church wird doch alltäglich verbreitet. Z.B. handelt die von einem Mann namens
Jesus, der „gläubiger Jude“ ist und „auf Gott vertraut“: www.youtube.com/watch?v=zQlnNGv0WZQ