Buchbesprechung
Eine Abrechnung mit dem außer- und innerkirchlichen Luthertum
In Deutschland ist gerade ein interessantes Buch über die Alte Messe erschienen. Der Autor ist ein Konvertit.
Alte Liturgie am 1. August in Oxford bei einem Zelebrationskurs für die Alte Messe mit 60 Priestern.
Alte Liturgie am 1. August in Oxford bei einem Zelebrationskurs für die Alte Messe mit 60 Priestern.
(kreuz.net) Ende Juli publizierte Dr. Ralf Oppermann (54) sein Werk „Der Widerschein der Herrlichkeit. Begleitbuch zum Kirchenjahr im Alten Ritus“.

Der Autor war zuerst evangelischer Theologe und konvertierte im Jahr 1995 zur katholischen Kirche.

Das Buch ist ein altrituelles Pendant zu dem 1979 im deutschen Herder-Verlag erschienenen Buch von Theodor Schnitzler „Die Heiligen im Jahr des Herrn“.

In „Der Widerschein der Herrlichkeit“ geht es um Lebensbilder von Heiligen des Meßbuches nach dem Alten Ritus.

Daneben gibt es in dem Werk weitere interessante Aspekte: So präsentiert der Autor in den Heiligenlegenden auch Motive, die für die alte Malerei von Bedeutung sind – zum Beispiel den Heiligen Alexius (+), der unter einer Treppe wohnt.

Buchcover
Buchcover
Auch Geschichtliches kommt in dem Werk zum Zug. Dadurch werden im Rahmen der vorgestellten Heiligen Zusammenhänge erschlossen, die heute sonst eher selten zur Sprache kommen.

Bei der Vorstellung des Martyriums des seligen Konvertiten Liborius Wagner (+) wird zum Beispiel der Dreißigjährige Krieg zusammen mit dem anschließenden Aufstieg und Fall der Hohenzollerlande Brandenburg-Preußen skizziert.

Der Autor sagt in bezug auf seine lutherische Vergangenheit:

„Das vierfache sola – ein reformatorisches Hauptstück – schien mir um so verfehlter, je länger ich mich damit auseinandersetzte“ – so Oppermann.

Warum?

Der reformatorische Kampfruf „sola scriptura, sola fide, sola gratia, solus Christus“ – die Bibel alleine, der Glaube alleine, die Gnade alleine und Christus allein – gab vor, Wiederherstellung des Ursprünglichen und Befreiung von später Erfundenem zu sein.

Doch zunehmend stellte er sich mir als einseitige Reduzierung und damit Zerstörung von etwas Vollständigem dar.

Wie begründen Sie das?

Luther wollte Kirche und Glaube alleine auf die Schrift – sola scriptura – gründen: Doch die Schrift selber weist über sich hinaus.“

So beruft sich der Apostel Paulus zum Beispiel im 1. Korintherbrief (15, 3ff.), noch bevor das Neue Testament entstanden ist, auf die Glaubensinhalte, die er übernommen und weiterüberliefert hat.“

Und Luthers Aussage vom „Glauben allein“?

Nach Luther soll der Mensch die ewige Seligkeit „allein durch den Glauben“ – sola fide – erlangen.

Doch das 25. Kapitel des Matthäus-Evangeliums schildert in einer Bildrede das im Neuen Testament öfter erwähnte Gericht aufgrund der Werke…

Im 1. Korintherbrief, Kapitel 13, Vers 13, nennt der Heilige Paulus die Liebe vor Glauben und Hoffnung.

Luther beruft sich auch auf die „Gnade alleine“.

Ja, er glaubt, daß die Rettung des Menschen „sola gratia“ bewirkt wird. Zweifellos ist die Gnade die erste Ursache unserer Erlösung.

Doch muß das Mitwirken des Menschen hinzukommen. Matthäus macht das im Gleichnis von den anvertrauten Talenten anschaulich.

Was meint Luthers Berufung auf „Christus allein“?

Nach Luther soll „Christus allein“ – solus Christus – das Heil bewirken – ohne Maria und die Heiligen.

Ihre Kritik daran?

Zweifellos haben wir nach 1 Timotheus 2,5 nur einen Mittler. Doch das schließt die Fürbitte der Heiligen nicht aus. Bereits das Alte Testament kannte und verehrte Heilige.

Christus verurteilte die Haltung jener, die zwar die Heiligen der alten Zeit mit prachtvollen Grabbauten zu ehren vorgeben, doch mit ihrer Ablehnung seiner Person dieselbe Haltung zeigen wie ihre Vorfahren, welche die Heiligen des Alten Bundes töteten.

Hat Sie die Kritik am Luthertum zum Schreiben ihres Buches inspiriert?

In gewisser Weise ja. Die Kritik am Ruf „solus Christus“ war das erste, was mir ins Auge sprang.

Darum habe ich mich den Heiligen zugewandt. Daraus ist zuletzt mein Buch „Widerschein der Herrlichkeit“ hervorgegangen.

„Der Widerschein der Herrlichkeit. Begleitbuch zum Kirchenjahr im Alten Ritus“
664 Seiten
Hardcover
Erhältlich bei epubli
ISBN 978-3-941071-03-2
      
37 Lesermeinungen
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#39   Benedikt   14:42:17 | Samstag, 16. August 2008
@ Heggi/ Brandenburgis
Es ist evident, dass die FSSPX die Zeit zwischen 1854 und 1950 idealisiert. Das geht soweit, dass auch eine Weiterentwicklung gesellschaftlicher Strukturen ab dieser Zeit nicht mehr akzeptiert ist, wobei Williamson die 50er Jahr ja eigentlich schon zu liberal waren.
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#38   Stanislav Kondominsky   10:47:40 | Samstag, 16. August 2008
@mal nebenbei
Kein Papst kann einen anderen Papst für alle Zeiten auf irgendetwas festlegen.
Dann wäre dieser Papst ein Überpapst.
Gleiches gilt für ein Konzil.
Ich bekunde meine grosse Sympathie in vielen Anliegen mit der Piusbruderschaft.
Hoffentlich werde ich Missverstanden … :-D
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#37   Brandenburgis   10:36:59 | Samstag, 16. August 2008
@Benedikt
Genau! Diese frechen Tradis berufen sich auf die willkürlich herausgerissene Epoche der Kirchengeschichte von 33 – 1962 n. Chr. :-D :-D :-D
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#36   Seminarist   10:25:48 | Samstag, 16. August 2008
@Heggi & Benedikt
…nur die Art und Weise, wie die FSSPX das tut: Eine willkürlich herausgegriffene Epoche der Kirchengeschichte wird als für alle Zeiten festgeschriebener Zustand konstituiert.
Auf welche Epoche der Kirchengeschichte stellen Sie diesen Vorwurf ab?
Ich vermute mal auf die Epoche der Kirchengeschichte von 33-1962 n. Chr.
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#35   Heggi   13:16:37 | Freitag, 15. August 2008
Benedikt
…nur die Art und Weise, wie die FSSPX das tut: Eine willkürlich herausgegriffene Epoche der Kirchengeschichte wird als für alle Zeiten festgeschriebener Zustand konstituiert.
Auf welche Epoche der Kirchengeschichte stellen Sie diesen Vorwurf ab?
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#34   Benedikt   21:02:59 | Donnerstag, 14. August 2008
@ Heggi
Wer behauptet, dass dies meine Hauptsorge ist? Gehe ich damit ständig hausieren oder was? Es passt einfach zu diesem Artikel! Und eine Krise in der Kirche wurde von mir auch nie bestritten. Weiters lehne ich keineswegs eine Rückbesinnung auf die Tradition ab, nur die Art und Weise, wie die FSSPX das tut: Eine willkürlich herausgegriffene Epoche der Kirchengeschichte wird als für alle Zeiten festgeschriebener Zustand konstituiert. Ein solches Verständnis von Tradition kann vor der Kirchengeschichte nicht bestehen.
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#33   Heggi   16:20:29 | Donnerstag, 14. August 2008
Benedikt
, Allerdings gibt es in der FSSPX nur ein „sola“, das „sola traditio“. Die kryptolutherischen Tendenzen in der FSSPX sind unübersehbar.
Wenn das wirklich eine Ihrer Hauptsorgen oder sogar Ihre Hauptsorge ist, dann möchte ich eine solche Sorge gerne haben und ich wäre glücklich. Sind Sie denn wirklich so blind und sehen Sie das „sola“ nicht, daß die Kirche in diese gewisse Schieflage gebracht hat, nämlich das „sola Vaticanum II“? Geht es denn überhaupt noch kryptischer? Wenn ich mich recht erinnere, hat der Papst in Spes salvi das II. Vatikanum mit keinem Wort erwähnt, nicht einmal in der Fußnote. Oder irre mich mich da? Wenn auch nicht Pistoja II., so zumindest auch nicht das Superkonzil, deren Texte man (wie die „Mao-Bibel“) zum Nachweis nachkonziliarer Rechtgläubigkeit ständig anführen muß.
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#31   Parmenas   15:01:02 | Donnerstag, 14. August 2008
@Benedikt
Also gut, den „dr“ nehem ich gern zurück.
Desweiteren:
Die Theologie des hl. Vaters bekundet einen absoluten Relativismus, sie gibt einem absoluten Relativismus im Schoß der Kirche seinen Platz; sie vermitteln eine Lehre von der Sprache, die dahin lautet, daß niemand je das Gefühl haben kann, in der Wahrheit zu sein, weder in der durch Spekulation und Forschung mühsam erworbenen, noch in der von Gott geoffenbarten.
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#30   Benedikt   12:53:12 | Donnerstag, 14. August 2008
@ Parmenas
Die ungeheure Liebe zu Luther zeichnet alle Modernisten aus – die FSSPX ist fast die einzige Gruppe der Kirche, die diese ungeheure Frechheit zurückweist.
Schön wie Sie sich aufplustern können, nur leider hat es keinen Bezug zu dem von mir gesagten. Man muss nicht ausdrücklich Luther lieben, um dieselbe denke wie Luther zu haben. Während die Modernisten (iSd heutigen Traidtionalismus) die Tradition verwerfen, stellen die Traditionalisten die Tradition über das Lehramt – und genau das machte Luther mit der Schrift, mit dem „sola scriptura“. Es ist also genau dieselbe Denke, und die Anwürfe, die sich Katholiken hier von Tradis gefallen lassen müssen („papalistisch“ etc) werden denen Luthers auch immer ähnlicher.
Sie sind sowie so nichts als Dr.ck.
Tut mir Leid, aber mit einem Doktor kann ich nicht dienen. Welches Fach soll das eigentlich sein?
@ marranenjäger
was an „sola traditio“ nicht katholisch ist. Er kann es nicht, weil er eine falschen Begriff dessen hat, was Tradition bedeutet
Diese Fehlauffassung bezüglich der Tradition liegt bei den sog Traditionalisten vor. Die Tradition übt kein Diktat über Schrift und Lehramt aus, wie das im Traditionalismus der Fall ist.
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#29   RJH   21:28:05 | Mittwoch, 13. August 2008
der gute Mann hätte mit seinem Buch etwas warten sollen
weil ja demnächst die Kalender und Leseordung der außerordentlichen und ordentlichen Form des römischen Messbuchs einander angeglichen werden.
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#28   Galatea   21:11:43 | Mittwoch, 13. August 2008
Ewige Wahrheiten…
…sind weder reformierbar noch zur Disposition zu stellen.
Insofern sind die Piusse katholischer als alle anderen, die eine katholische Postition nach der anderen aufgegeben haben.
Entweder man hat den wahren Glauben, oder man hat ihn nicht. Entweder die kath. Morallehre gilt für alle Menschen, oder nicht. Entweder ist Christus für unsere Sünden am Kreuz gestorben oder nicht. Entweder sind die, die die Lehre Christi annehmen, gerettet, die anderen aber nicht – oder eben nicht.
Es geht nicht beides. Daraus resultiert der von so vielen sehnlichst erwartete Untergang der kath. Kirche.
Freude am Disputieren ist recht schön, nur sollte die Sache im Vordergrund stehen, und nicht nur die Freude am eigenen Argument.
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#27   clarissa colonia   19:42:16 | Mittwoch, 13. August 2008
Oberlehrerhaft, ja vielleicht, …
… aber, haben Sie keine Hobbys?
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#26   LOGDBC   19:31:35 | Mittwoch, 13. August 2008
bergauf
Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Katholiken die Messe im außerordentlichen Ritus schätzen und lieben lernen.
In meiner Großgemeinde finden nun schon zwei Messen pro Woche im Alten Ritus statt. Und auch der Pfarrbrief weist erstmals seit Jahrzehnten auf diese Messfeiern hin. Es geht zwar langsam, aber sicher bergauf.
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#25   r.ruhrgebietler   18:11:06 | Mittwoch, 13. August 2008
wird jetzt endlich nur noch die trid. Messe zelebriert?
Oer hab’ ich das falsch verstanden?
Was sagen die dt. „Bischöfe“ dazu? Gab es da noch keine Widerspruch???
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#24   Katholisch AB   17:54:08 | Mittwoch, 13. August 2008
respondit Pilatus
Liebe clarissa Pilatus, ähm, ich meinte colonia,
ob es aber die Wahrheit ist, was sie schrieben, mag ich nicht ergründen… Widerum mit Pilatus gesprochen: quid est veritas?
Trotzdem, man ist ja schließlich ein Gentelman, :(3 falls sie doch recht haben.
Dass ihre Postings manchmal aber ein wenig oberlehrerhaft rüberkommen, müssen Sie schon eingestehen. Aber vielleicht ist das bei meinen eigenen ja auch so… :-#
Lieben Gruß nach Trier/Köln/Xanten/Augsburg (???)
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#23   Insinuator   17:51:40 | Mittwoch, 13. August 2008
@Brandenburgis
gehe beichten mit Deinen Vorwürfen. Du wirfst den ersten Stein, oder gleich den zweiten nach Parmenas hinterdrein. Christlich, mein Guter, ist das aber nicht.
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#22   Brandenburgis   17:43:06 | Mittwoch, 13. August 2008
Wer derartig hemmungslos
lügt, hetzt und heuchelt, wie „Benedikt“, und das noch über einen längeren Zeitraum, hat es nicht besser verdient, denn derartig qualifiziert zu werden. Wem es nicht paßt, der kann ihn ja „Kind der Hölle“ nennen.
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#21   clarissa colonia   17:41:29 | Mittwoch, 13. August 2008
Quod scrip-
si, scripsi.
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#20   Katholisch AB   17:38:46 | Mittwoch, 13. August 2008
@clarissa
Na, dass ich mit Köln evtl. daneben lag, damit kann ich leben, aber dass Sie keine Lehrerin sind, das ist doch geflunkert, oder? :-)
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#19   clarissa colonia   17:37:30 | Mittwoch, 13. August 2008
Werter Maraschinoschlürfer,
„die Tradition allein“ kann es nicht sein, weil es noch andere (legitime) Quellen theologischer Erkenntnis gibt, oder sollten Ihnen (trotz des Studiums neoscholastischer Theologie) die loci theologici des Melchior Cano unbekannt sein?
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#18   Brandenburgis   17:35:42 | Mittwoch, 13. August 2008
Dreck –
Der Mensch ist Kot, Stank, Asch und Erde.
Ist’s möglich, daß vom Übermut,
als einer Teufelsbrut,
er noch bezaubert werde?
Ach Jesus, Gottes Sohn,
der Schöpfer aller Dinge,
ward unsretwegen niedrig und geringe,
er duldte Schmach und Hohn.
Und du, du armer Wurm, suchst dich zu brüsten,
gehört sich das vor einen Christen?
Geh, schäme dich, du stolze Kreatur,
tu’ Buß und folge Christi Spur,
wirf dich vor Gott im Geiste gläubig nieder,
zu seiner Zeit erhöht er dich auch wieder.
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#17   Katholisch AB   17:30:27 | Mittwoch, 13. August 2008
@Florianklaus
:&) Das könnte vielleicht sein…
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#15   Florianklaus   17:22:32 | Mittwoch, 13. August 2008
@katholisch ab
ich frage noch einmal: steht „AB“ für Augsburgisches Bekenntnis“?
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#14   clarissa colonia   17:20:32 | Mittwoch, 13. August 2008
Werte katholische Achterbahn (besser?)
daß Sie mit der Lehrerin knapp danebenliegen, bedarf keiner gesonderten Erwähnung; versuchen Sie es weiter; daß ich aus einer colonia stamme, habe ich hingegen immer eingeräumt, ob es sich dabei um die claudische handelt?
Ich will gar nicht meiner Verwunderung Ausdruck verleihen, daß jetzt schon Brüdern gleichzeitg des Pontifikats teilhaftig sein können, weil es wohl ein Lapsus war.
Natürlich wollte ich nur einen „Stein in den Teich“ werfen, obwohl ich zugegebenermaßen (aber nicht erst jetzt) über das etwas sperrige Attribut gestolpert bin.
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#13   Insinuator   17:14:25 | Mittwoch, 13. August 2008
@Parmenas
Andere Menschen, beispielsweise Benedikt, als Dreck zu bezeichnen, ist Faschismus in Reinkultur. Es sind Menschen, Gottes Geschöpfe, keine Ratten, Schmeißfliegen – oder gar „Dr.ck“!
Gehen Sie in sich und bitten Sie Benedikt um Entschuldigung.
Unglaublich, was manche sich hier erlauben!
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#12   Katholisch AB   17:09:29 | Mittwoch, 13. August 2008
Liebste Clarissa aus Köln,
dass Sie mit dem Anrufbeantworter knapp daneben liegen, muss ich wohl nicht extra sagen. Versuchen Sie es weiter!
Da Sie ja wohl, wie ich aus ihren Antworten hier vermute, Lehrerin sind – vielleicht ja sogar Latein (?!?), sollte ihnen doch die Bedeutung von solus Christus zumindest von der Wortbedeutung einleuchten als Christus allein. Damit wird Ausgesagt, dass Christus allein der Mittelpunkt kirchlicher Lehre und Praxis ist. Er steht allein im Zentrum unseres Glaubens, ist die objektive Instanz außerhalb unseres „Selbst“ an den sich unser Glaube festmachen lässt. Er ist das handelnde Subjekt der Kirche. Genau diese Aussagen finden sich so auch im Katechismus der katholischen Kirche.
Die Häresie des Pelagianismus, die man bei Herrn Oppermann erahnen kann, dass der Mensch nämlich sich selbst das Heil erarbeiten muss durch gute Werke, wird im Tridentinum abgewiesen. Wer allerdings sagt, der Mensch brauche nun gar nichts mehr zu tun, könne leben wie die Sau, weil ja eh alles gratis ist und er eh von sich aus nichts tun könne, der ist auch auf dem Holzweg. Der sog. Antinomismus wird in Trient zurückgewiesen, weil er eine latente Gefahr des Luthertums war. Und genau diese Schiene wird vom heutigen Protestantismus gefahren, der allerdings mit Luther nichts mehr gemeinsam hat.
Georg Ratzinger sagte einmal (weit bevor er Papst wurde), dass das Problem der heutigen Protestanten sei, dass sie keine echten Lutheraner mehr sind. Wer dies heute sein wolle, müsse kath. werden. o^/
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#11   clarissa colonia   17:08:41 | Mittwoch, 13. August 2008
Werter Parmenas,
wenn Sie schon zum Belege Ihrer Auffassungen anführen:
„Zu diesen modernen Theologen gehört der Papst zu 100% dazu, wie aus allen seinen Büchern und vor allem auch seinen Schriften als Papst klar hervorgeht.“
dann werden wir doch wohl voraussetzen können, daß Sie die alle auch selbst gelesen haben, um sich darüber eine eigene Meinung zu bilden, oder?
Abschließend wollen Sie mir aber bitte noch ein Wort zum Problem der Formalbeleidigung gestatten: Diese ist auch dann erfüllt, wenn alle Rezipienten eine als Beleidigung intendierte Äußerung als solche verstehen; sprachliche „Kniffe“ helfen da nicht viel!
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#10   Parmenas   17:01:41 | Mittwoch, 13. August 2008
@Benedikt
Sie lügen. Die moderne katholische Theologie, und das ist bereits oft genug umfänglich gezeigt worden, leugnet die Tradition und sieht in ihr lediglich eine Spielwiese für Spinner. Zu diesen modernen Theologen gehört der Papst zu 100% dazu, wie aus allen seinen Büchern und vor allem auch seinen Schriften als Papst klar hervorgeht.
Sie sind ein intransigenter Lügner. Die ungeheure Liebe zu Luther zeichnet alle Modernisten aus – die FSSPX ist fast die einzige Gruppe der Kirche, die diese ungeheure Frechheit zurückweist. Außerhalb der FSSPX gibt es bestenfalls noch eine Handvolll Geduldeter, die von der harmonischen Einheit von Schrift und Tradition ausgehen. Sie sind sowie so nichts als Dr.ck.
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#9   clarissa colonia   16:19:48 | Mittwoch, 13. August 2008
Werter katholischer Anrufbeantworter,
schweres Geschütz, das Sie auffahren, um auf Spatzen zu schießen; aber immerhin: gut gezielt und getroffen – gratulor!
Trotzdem eine Frage: Die drei sola faßt Luther doch dann in seinem „solus Christus“ zusammen. Was aber soll das heißen, wenn man solus als Attribut zu Christus auffassen muß? Etwa „der einzige Christus“?
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#8   Katholisch AB   15:59:41 | Mittwoch, 13. August 2008
Latein? 6!
Ich hatte ja schon zuerst befürchtet, dass Oppermann selbst kein Latein kann, musste dann aber sehen, dass es +net ist, der/die dieser Sprache nicht mächtig ist.
Die Begriffe sola scriptura, sola fide und sola gratia sind natürlich instrumentale Ablative. Mit diesem Gedanken wird – um es nur mal ganz grob zu skizzieren – die Erlösungsbedürftigkeit und der Erlösungsweg des Menschen beschrieben. Luther fragt – ganz Kind seiner Zeit – nach den Quellen des Glaubens und des Heiles.
Auf wenigen Zeilen zerreißt Oppermann hier einen durchaus genialen Ansatz zur Erklärung unserer Rechtfertigung. Paulus und der Römerbrief stehen für das sola fide Pate.
Liebe Mitdiskutanten! Genau diese oberflächliche und teilweise unverständige Kritik hat mich damals schon immer an den Lutheranern gestört, wenn sie uns Katholiken tausend verschiedene Dinge vorwerfen, die wir überhaupt nicht vertreten. Und nun werden hier Pappkamaraden aufgebaut, Begriffe aus dem Kontext gerissen und absolut gesetzt, dass sich in dieser Kritik kein Lutheraner dieser Welt mehr finden kann, sondern die Vorurteile beiderseits nur wieder verstärkt werden. Im Grunde genommen ist der Oppermann nicht viel besser als dieser bekloppte Barde, Clemens Bittlinger, in diesem Artikel www.kreuz.net/article.7631.html.
Im Grunde gehört nicht nur den Lateinkenntnissen der Redaktion eine 6 erteilt, sondern vor allem den Kenntnissen über lutherische Theologie von Herrn Oppermann.
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#7   maliems   15:33:15 | Mittwoch, 13. August 2008
interessant
aber zu teuer. schade.
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#6   Benedikt   15:23:22 | Mittwoch, 13. August 2008
@ Landorganist
konvertiert und doch auf den falschen Wegen, wenn der den Pius-Brüdern anhängt.
Passt aber. Allerdings gibt es in der FSSPX nur ein „sola“, das „sola traditio“. Die kryptolutherischen Tendenzen in der FSSPX sind unübersehbar.
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#5   Insinuator   15:01:20 | Mittwoch, 13. August 2008
Das Beste scheint der Verkaufspreis zu sein …
… der wegen seiner exorbitanten Höhe nicht befürchten lassen muss, dass sich damit die Ideologie der Pius Brutusse verbreitet.
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#4   Pünktchen   15:00:59 | Mittwoch, 13. August 2008
Die Konversion eines Lutheraners
zur Katholischen Kirche muß sensibel machen für lutherische und protestantische Kontaminationen des Katholischen. Der Weg in die FSSPX ist daher – rein theologisch betrachtet – nicht abwegig!
Sten Sandmark: Warum ich zur Kirche meiner Vorfahren vor 1517 zurückkehre www.kreuz.net/bookentry.2105.html.
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#3   LandorganistII   14:48:28 | Mittwoch, 13. August 2008
Der arme Herr Oppermann,
konvertiert und doch auf den falschen Wegen, wenn der den Pius-Brüdern anhängt.
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#2   Parmenas   14:44:31 | Mittwoch, 13. August 2008
Der Preis:
€ 60,- Die haben doch nicht alle Tassen im Schrank … Ist ja noch übler als Sarto.
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#1   Pünktchen   14:40:06 | Mittwoch, 13. August 2008
Zum Krypto-Luthertum
in der Katholischen Kirche und seinem Weg in die von der FSSPX betreuten Gemeinde schreibt deutschland-kontrovers.de/…in-der-herrlichkeit/ Oppermann:
„Die Wahrheit bleibt aber durch die Zeiten dieselbe, wie das oben zitierte „Ich bin – Wort“ aus dem Johannes-Evangelium deutlich macht. Sie ist gestern keine andere als heute und morgen. In zahlreichen katholischen Gemeinden wird sie gegenwärtig jedoch nur noch in verwässerter Form verkündet, was auf seine Weise auch der protestantisierte Ritus der Neuen Messe Pauls VI. zum Ausdruck bringt. Aus der Einsicht in diese Umstände fand ich 2002 zu einer von einem Priester der Bruderschaft St. Pius X. (FSSPX) betreuten Gemeinde, in der die Alte Messe gepflegt wird. Dies tat ich nicht, um mich von Rom wieder zu entfernen. Ganz im Gegenteil. Ich schließe mich dem Bekenntnis an, das der Gründer der Priesterbruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre (gest. 1991), 1974 ablegte:
>> Wir hängen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele am katholischen Rom, der Hüterin des katholischen Glaubens und der für die Erhaltung dieses Glaubens notwendigen Traditionen, am Ewigen Rom, der Lehrerin der Weisheit und Wahrheit. Wir lehnen es hingegen ab, und haben es immer abgelehnt, dem Rom der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenz zu folgen, die klar im Zweiten Vatikanischen Konzil und nach dem Konzil in allen Reformen, die daraus hervorgingen, zum Durchbruch kamen.<< “
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