Liturgie
Das moderne Ding
Fernsehaufnahmen einer Pfingstmesse aus den frühen 70er Jahren manifestieren die damalige Befindlichkeit und den rapiden Verfall in Liturgie und Gemeinde.
"Der Rote Punkt" in der St.-Ludwig-Kirche in Ibbenbüren wurde 1971 erstellt und mittlerweile, 1996, pinkfarben erneuert.
„Der Rote Punkt“ in der St.-Ludwig-Kirche in Ibbenbüren wurde 1971 erstellt und mittlerweile, 1996, pinkfarben erneuert.
(kreuz.net) Im Jahr 1973 strahlte das ‘Zweite Deutsche Fernsehen’ den Pfingstgottesdienst aus der Gemeinde St. Ludwig in Ibbenbüren aus. Der Ort befindet sich im Regierungsbezirk Münster und gehört kirchlich zum gleichnamigen Bistum.

Vorausgehend wurde die Kirchgemeinde in einer Sendung vorgestellt, die auf der Video-Webseite ‘youtube.com’ angeschaut werden kann.

Die Sendung stellt die frisch renovierte Kirche vor, deren Chor von einem großen roten Punkt an der Chorwand dominiert wird.

Dieser Punkt wird vom Reporter als „aufgehende Sonne“ und als „Symbol für Christus“ erklärt.

Die auf der Straße befragten Gläubigen sind über den neuen Wind in der Pfarrei begeistert: „Das ist ein moderne Gemeinde, die sich sehr bemüht mit dem modernen Ding auseinanderzusetzen“ – erklärt eine Gläubige.

„Andere sollten sich ein Beispiel daran nehmen“ – erklärt ein anderer.

Die Sendung zeigt, wie Mädchen für die Pfingstmesse im Chorraum einen liturgischen Tanz proben. Die Mädchen hätten sich intensiv vorbereitet: „Sie greifen eine frühchristliche Ausdrucksform auf“ – mystifiziert der Kommentator.

Dann werden gesammelte Gemeindevertreter gefragt, ob sie sich „als Elite“ verstehen.

Man freue sich in der Gemeinde, daß man „offen sein“ könne – antwortet einer. Man wolle deutlich machen, „welche Arbeit man macht, was geleistet wird, was getan wird in der Gemeinde.“

Die Sendung stellt auch die Kinderarbeit vor: „Das lockt die Leute an“ – erklärt ein Junge mit Blick auf die Bilder, die von Kindern gemalt werden: „Dann wird die Kirche voller“.

In der Gemeinde entstand damals auch ein „Arbeitskreis Familiengottesdienst“ mit fünfzehn Frauen: „Sie versuchen auf das Denken und Fühlen der Kinder einzugehen“ – erklärt die Sendung.

Schließlich unterhält sich der Pfarrer, Hw. Bernhard Honsel, mit einem Reporter.

Der Geistliche präsentiert sich mit Anzug und Krawatte wie ein Reporter, während sich der Reporter in Schwarz mit weißem Rollkragenpullover wie ein Pfarrer gibt.

Hw. Honsel wird gefragt, wie es ihm gelungen sei, in seiner Gemeinde den „Umdenkungsprozeß“ in Gang zu setzen:

„Das war ein langer und langsamer Weg“ – erklärt er: „Das begann mit einem wachsenden Dialog der Priester mit den Gläubigen und der Gläubigen untereinander“.

Die Gläubigen seien „kritischer“ geworden und hätten ihre Situation entdeckt, „sodaß sie sich von manchem überkommenen befreiten und so frei wurden für ein echtes Engagement.“

„Also eine Arbeit der Mitverantwortung“ – nickt der Reporter verständnisvoll.

„Ja“ – antwortet der Pfarrer: „Das ist sicher damit verbunden, daß die Gemeinde wachsend Verantwortung mit übernimmt und Träger aller Maßnahmen wird.“

Viele Menschen seien im Laufe der letzten Jahre eingestiegen und würden sich wachsend mit der Gemeinde identifizieren.

Mit Blick auf die Pfarreijugend erklärt der Pfarrer: Die Erwachsenen hätten ihrer Lage bewußt werden müssen, um neues Selbstvertrauen zu gewinnen – „und so frei zu werden, damit sie der Jugend einen Raum eröffnen, damit die Jugend so lebt , wie sie möchte.“

Auch die Jugend brauche ein Selbstvertrauen, um den Erwachsenen zu begegnen.

Auf ‘youtube.com’ ist auch der Pfingstgottesdienst der Gemeinde greifbar.

Die Eingangsmusik ist von scharfen Dissonanzen geprägt. Hw. Honsel steht etwas verlassen in einer aschgrauen Mantelalbe vor dem roten Punkt im Chorraum seiner Kirche.

Seine Predigt ist eine Programmrede zur Befindlichkeit der konzilsbewegten 70er Jahre. Hw. Honsel sieht angebliche Parallelen zwischen Pfingsten und der Nachkonzilszeit: „Die Kirche erwacht an der Basis“ – glaubt er.

Die „Kirche der Zukunft“ sieht er nicht in einer „neuen starren Gesetzlichkeit“. Er erwartet auch „neue unerwartete Möglichkeiten“.

Eine Gefahr für die kirchliche Einheit sieht der Priester dann nicht, wenn jeder seine Position im konziliären Aufbruch relativiert.

‘Youtube’: ZDF-Pfingstmesse 1973
      
42 Lesermeinungen
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#43   LandorganistII   14:11:32 | Freitag, 15. August 2008
Kleckersdorf
südwestlich von Schilda! Da wo im Dunkeln der Mond helle schien und ein Wagen blitzesschnelle langsam um die Ecke fuhr, drinnen saßen stehend Leute, stillschweigend ins Gespräch vertieft, als ein totgeschossner Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief…genau dort war es.
Also, die Beschwerde bitte an den Bischof von Schilda.
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#42   HeinrichvonOfterdingen   13:16:41 | Freitag, 15. August 2008
Lieber Landorganist,
das war doch der Tag, an dem ein norwegisches Marinegeschwader den Hamburger Hafen besuchte. Meinen Sie Kleckersdorf in Ostpreussen oder in Schlesien?
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#41   LandorganistII   13:12:25 | Freitag, 15. August 2008
Ich wollte nur an
nochmals an den 15.08.1904 erinnern. Da hat doch HW. Meier, aus Kleckersdorf, während des Gottesdienstes zur Predigt die Kasel nicht abgeworfen, weil er die Meinung vertrat, die Predigt gehöre zur hl. Messfeier dazu. Leider existiert von diesem Frevel kein Filmmaterial, m. W. wurde auch das zuständige Ordinariat damals nicht tätig. Ich schlage vor, die Redaktion nimmt sich des Falles nochmals an. Vielleicht könnte ja der Pfarrer posthum noch abgemahnt werden.
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#40   santa rita   21:40:46 | Donnerstag, 14. August 2008
Youtube
www.youtube.com/watch?v=L0-pmpSKlOk&…
Die Predigt ist ein Musterbeispiel für modernistische Dummschwätzerei. Man beachte auch die Gesichter der völlig in die Irre geführten Katholiken.
Man beachte ferner die Dreiecksstola des Pfarrers und das judaisierende Gequatsche und begreife, dass hinter dem Umsturz in der Kirche unsere älteren Brüder stecken.
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#39   Reformeifer2008   18:02:43 | Donnerstag, 14. August 2008
Youtube
Auf Youtube kann man noch mehr sehen und vor allem die Verwirrten in den frühen 70er der Dummheit überführen.
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#38   Franziskus777   17:55:12 | Donnerstag, 14. August 2008
Frühe Erodierung
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass die Erodierung des Glaubens auch schon so früh einsetzte. Auf youtube.de kann man sich auch die Pfingstpredigt von damals anhören. Ein einziges Wehklagen über die Bischöfe und die böse Kirche. Das ausgerechnet das ZDF damals schon auf dieser Welle schwamm, erschüttert umsomehr, wenn man bedenkt, dass dieser Sende jahrelang von den LINKEN als konservativ abgestempelt wurde.
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#37   Colombe de la paix   12:09:01 | Donnerstag, 14. August 2008
@ noch ein Landorganist
Die anfängliche und eigentliche Verantwortung liegt in der Kirche. Genauer bei den Kräften, die Ämter besetzt halten, aber keinen Bezug mehr zu ihrem Auftrag haben.
„Never change a winning horse“ heißt es, und die Brachialerneuerer in kirchlichen Leitungspositionen, die Änderungen um der Veränderung willen durchführ(t)en, haben seit den 60ern ohne
Das beste Beispiel ist unser Bistum Aachen!
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#36   Benedikt   12:08:39 | Donnerstag, 14. August 2008
@ Protestant
Wo sind denn die ganzen Leute, die sich von solchen Gottesdienstgestaltungen angezogen fühlen? Ich kann sie in keiner Pfarrei finden! Die Jugendlichen, die da 1973 etwas geprobt haben sind längst aus der Kirche verschwunden.
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#35   clarissa colonia   11:26:19 | Donnerstag, 14. August 2008
Wenn ein in 400 Jahren gelegtes Fundament
schon nach 40 Jahren nicht mehr trägt, kann es so solide nicht gewesen sein …
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#34   noch ein Landorganist   10:59:57 | Donnerstag, 14. August 2008
Colombe de la paix!
da braucht man im ersten Schritt garnicht nach irgendwelchen Instanzen außerhalb zu suchen, die die Menschen von den Kirchen fernhalten (auch wenn es die natürlich heute in großer Zahl gibt). Die anfängliche und eigentliche Verantwortung liegt in der Kirche. Genauer bei den Kräften, die Ämter besetzt halten, aber keinen Bezug mehr zu ihrem Auftrag haben.
„Never change a winning horse“ heißt es, und die Brachialerneuerer in kirchlichen Leitungspositionen, die Änderungen um der Veränderung willen durchführ(t)en, haben seit den 60ern ohne Notwendigkeit das winnende horse „Wahrheit“ gechangened gegen eines namens „Zeitgeist“. Und auch nach 40 Jahren des Niedergangs und der Fehlentwicklung merkt die Mehrzahl nicht und ignoriert bewusst, dass für den, der am Abgrund steht, der angebliche Schritt zurück in Wahrheit der einzig mögliche Schritt zum Überleben ist.
Übrigens, was von aktueller Brisanz ist, entscheidet nicht freddie schenk.
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#33   freddie schenk   09:46:59 | Donnerstag, 14. August 2008
Im Medienzeitalter
aktuell über einen 35 Jahre alten Gottesdienst zu berichten … reife Leistung, alle Achtung, wirklich up to date! Danke kreuz.net!
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#32   Pünktchen   08:19:41 | Donnerstag, 14. August 2008
Protestant sucht:
„…einfach mal etwas Neues…, was ja irgendwie auch etwas Überraschendes haben kann…“ (gestern 21:22 Uhr)
:-D
Nun ist der ganze Firlefanz mit Tanz, Theateraufführungen und gruppendynamischen Spielchen in der Kirche auch nichts Neues mehr. Gebracht hat es nichts!
Was kommt jetzt, hmmm?
„…einfach mal etwas Neues…, was ja irgendwie auch etwas Überraschendes haben kann…“
:-!
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#31   Colombe de la paix   07:01:57 | Donnerstag, 14. August 2008
Kirchenbindungen
sind heute nicht mehr möglich. Egal in welcher Form
das Messopfer dargebracht wird. Die Jugend bleibt der
Kirche nach der Firmung fern.
Sie haben doch keine Möglichkeiten mehr, sich mit dem Glauben zu beschäftigen. In den Schulen ( NRW)
wird Kirchengeschichte kaum noch gelehrt, wenn, dann
erst ab Klasse 11. Zu Hause wird sich damit auch nicht mehr beschäftigt.
Es finden keine Schulgottesdienste mehr statt, selten nur noch Wortgottesdienste, von denen ich noch nie
viel gehalten habe!
Die Jugend wird bewußt ( Politik?) vom Glauben ferngehalten!
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#30   r.ruhrgebietler   06:58:03 | Donnerstag, 14. August 2008
absoluter Glaubesabfall!
ist ja ekelhaft!
Nirgends mehr Demut, Buße, Sühne, bereuen der Sünden, Anbetung trid. Liturgie.
Aber: …modern… Jesus Christus ist zeitlos und immer modern! Wer dies nicht verstanden hat kann nur ein Protestant oder eine V-II-Sektierer sein.
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#29   Dr. Schlämmer   03:32:57 | Donnerstag, 14. August 2008
Meine Anfragen …
Versuch einer Antwort*:
1. Identitfikation mit der Kirche ist grundsätzlich variabel bzw. volatil und beliebig, inhaltliche Gesichtspunkte treten in den Hintergrund.
Grundüberzeugung: Kirche hat dem eigenen „Ego“ zu frönen.
2. Massive Probleme mit standardisierten Gottesdienstformen und damit Distanz zur Kirche, wie sie sich eben immer noch in großen Teilen darstellt.
3. Kirche = Mitmachen: Besteht aus irgendwelchen Gründen keine Möglichkeit hierzu, entfällt der Anreiz, überhaupt offizielles Mitglied zu sein.
Unter dem Streich würde ich sagen, dass die(se Förderung dieser) Entwicklung einer Identifikation mit der Kirche eher geschadet hat, trotz ehrlichen Bemühens.
*da von Lesern wie Hank wohl nichts zu erwarten ist.
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#28   Hank   01:08:31 | Donnerstag, 14. August 2008
Nur ein Wort:
REALSATIRE
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#27   Dr. Schlämmer   00:57:11 | Donnerstag, 14. August 2008
Fragen über Fragen …
Interessant ist, dass viele der Jugendlichen hier schon etwas „Kirchenbindung“ hatten. Daran konnten die Pfarrverantwortlichen mit ihren „modernnistischen Ideen“, die ich jetzt mal gar nicht bewerten will, anknüpfen.
Was aber soll getan werden, wenn den Jugendlichen das „sentire cum ecclesia“ völlig abgeht?
Ist es da der richtige Ansatz, an die sich ändernden Formen der Jugendlichen anzuküpfen und diese nur mit einer christlichen Botschaft zu verknüpfen?
Welche Form „kirchlicher Identität“ wird dadurch geschaffen?
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#26   noch ein Landorganist   00:35:46 | Donnerstag, 14. August 2008
Anfang vom Untergang
leider haben diese, hier so hochgelobten Veränderungen nunmal unbestreitbar dazu geführt, dass die Kinder, die hier in ihrem Spiel noch ein gewisses Verhältnis zur Kirche hatten, ihren Kindern selbst null und nichts mehr über Kirche und Glauben vermitteln konnten. Deren Kinder und überhaupt die meisten Nachgeborenen sind es, die heute zu über 90% in den Kirchen fehlen. Show und Tanz stehen eben immer in Konkurrenz zu tausend anderen gleichwertigen Show- und Tanzveranstaltungen. Nur das Wissen um das Wesentliche hilft gegen die Verflachung.
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#25   Suscipiat †   23:15:07 | Mittwoch, 13. August 2008
Der Geist weht!
Endlich mal was positives von kreuz.net! Der eindrucksvolle Film macht deutlich, dass der Geist eben doch weht, wo er will; und leider scheinen die kreuznet-Sektierer dies kaum zu erkennen!
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#24   sani †   22:49:15 | Mittwoch, 13. August 2008
Danke für diesen FILM-Beitrag
… auch wenn er schon etwas überwuzelt ist, kommt bei mir wieder ein Gefühl von Leben auf. Ich wünsch mir, dass diese Dynamik wieder Platz greift in unserer Kirche und nicht die Hl. Geist-Blockierer mit ihrem zwänglerischen Pseudoliturgieästhizitismus immer mehr sich Gehör verschaffen.
Danke noch mal für den Beitrag … er hat mir wirklich tiefe Freude bereitet
übrigens: der Filmbeitrag ist in Ordnung, der Artikel selber ist was für das öffentliche Abwassersystem …
God bless you
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#23   Hinnerk   22:30:27 | Mittwoch, 13. August 2008
nichtssagender Artikel
Der Artikel ist meiner Meinung nach völlig nutzlos. Zwar kann man dem Autor einige Kenntnis in der Zusammenfassung des Filmes unterstellen. Aber darüber hinaus liefert der Artikel keinerlei Eigenleistung.
Den Film kann ich mir auch selbst anschauen!
Aber dieser Artikel spiegelt letzlich nur das Niveau dieser Seite und auch ihrer Leser wieder.
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#22   Protestant   22:02:50 | Mittwoch, 13. August 2008
@biene maja
Fußball interesiert mich nicht
Schade eigentlich! Meine Frau wünscht sich zu Weihnachten das neue FC Bayern-Trikot! Sieht wirklich klasse aus!
Aber ansonsten wünsche ich Dir auch eine gute Nacht!
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#21   Amanda   22:02:27 | Mittwoch, 13. August 2008
@Protestant
„Wenn in unserer rk-Schwesterkirche einmal im Jahr ein Chor aus der zentralafrikanischen Republik den Gottesdienst gestaltet, ist die Kirche voller, als Heilig Abend! Trotzdem wird die Kommunion gefeiert!“
Ja, die kommen aber dann wegen dem Chor, nicht wegen dem Gottesdienst. Und wie viele da bei der Kommunion dem Herdentrieb folgen und gar nicht recht realisieren, was sie da in die Hand gedrückt bekommen („hm, leckerer Keks“), möchte ich gar nicht wissen.
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#20   Biene Maja   22:00:24 | Mittwoch, 13. August 2008
Protestant
Fußball interesiert mich nicht bleiben wir beim Thema
sonst gute Nacht.
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#19   Protestant   21:46:17 | Mittwoch, 13. August 2008
@rumpelstilz
geht fussball gucken das ist spannender
Das ist ein guter Tipp! Ich hab mich gerade gefreut, das Schalke 1-0 führt…obwohl ich bekennender Bayern-Fan bin, aber im Europacup ist das vollkommen egal!
1973 war dieser komische Gottesdienst, an dem sich unsere kreuz.netler so aufgeilen? Ja, aber viel schöner war doch der Europapoklaisge der Bayern 1974 gegen Atletico Madrid…die hoffentlich jetzt wieder an einer deutschen Mannschaft scheitern! Und der WM-Titel 1974! Darüber sollte kreuz.net mal berichten… :-]
Und ein CL-Finale Bayern-Schalke wär der absolute Hammer( da würde Bayern natürlich gewinnen)… :-)
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#18   rumpelstilz   21:40:43 | Mittwoch, 13. August 2008
der rote punkt
ist 35 jahre alt wie kann man sich an so einer alten sache nur so aufgeilen. geht fussball gucken das ist spannender oder züchtet von mir aus ameisen mit kleinen manipeln. honsel ist ein uralter mann der sich als pfarrer wirklich angestrengt hat, inzwischen krank. etwas mehr respekt hätte er verdient, schon allein als priester.
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#17   Protestant   21:35:16 | Mittwoch, 13. August 2008
@amanda
Aber dann bitte nicht innerhalb der Heiligen Messe, sondern in Wortgottesdiensten. Derlei sollte nicht mit der Feier der Eucharistie verbunden werden! [
Und wieso nicht? Ist denn der Wert des Messopfers davon abhängig, ob vorher eine Band gesungen hat, ob die Gemeinde ein Lied auf englisch oder suaheli gesungen hat, oder ob Jugendliche einen kleinen Sketch gespielt haben?
Ich kenne Messformen aus der dritten Welt, da wird ebenfalls das Messopfer gefeiert… und vorher getanzt und Dinge getan, die unseren teilweise trockenen und langweiligen (das gilt im übrigen auch für uns evangelische) Gottesdiensten und Messen gut tun würden!
Wenn in unserer rk-Schwesterkirche einmal im Jahr ein Chor aus der zentralafrikanischen Republik den Gottesdienst gestaltet, ist die Kirche voller, als Heilig Abend! Trotzdem wird die Kommunion gefeiert!
Da sehe ich überhaupt keine Gegensätze!
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#16   Parmenas   21:34:36 | Mittwoch, 13. August 2008
Es gibt nur eine „Gottesdienstform“
das heilige Meßopfer – von Christus slebst eingesetzt.
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#15   Amanda   21:24:45 | Mittwoch, 13. August 2008
@Protestant
Gut, das alles mag es geben… für diejenigen, die darin einen Weg der Glaubensverkündigung erblicken.
Aber dann bitte nicht innerhalb der Heiligen Messe, sondern in Wortgottesdiensten. Derlei sollte nicht mit der Feier der Eucharistie verbunden werden!
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#14   Protestant   21:22:08 | Mittwoch, 13. August 2008
@amanda
Was sind denn für Sie „moderne Gottesdienstformen“?
Na, eigentlich alles, was von der traditionellen Gottesdienst-und Messform abweicht! Das betrifft die Katholiken genauso, wie die Protestanten… wenn von der vorgeschriebenen Liturgieform abgewichen wird, wenn in Gottesdiensten eine Band spielt, wenn Kinder mit einbezogen werden, wenn der Pfarrer oder Priester sich einfach mal etwas Neues ausdenkt, was ja irgendwie auch etwas Überraschendes haben kann!Wenn beispielsweise ein kleines Theaterstück aufgeführt wird, wenn ein Gottesdienst unter einem bestimmten Motto steht und,und,und…
Ich sagte bereits mehrfach: Genauso wie viele Wege nachg Rom führen, führen viele Wege zu Gott! Und es ist die Aufgabe der Seelsorger, die Wegweiser nicht so zu stellen, dass viele in eine Sackgasse laufen!
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#13   RJH   21:19:47 | Mittwoch, 13. August 2008
@Protestant
Warum diskutieren Sie hier als Angehöriger der lutherischen Gemeinschaft „Gottesdienstformen“ der einen heiligen und apostolischen Kirche?
Kennen Sie sich da überhaupt aus?
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#12   Capistrano   21:16:32 | Mittwoch, 13. August 2008
@Protestant
Es ist immer das gleiche mit Euch. Ihr tut nichts weiter, als die christlichen Werte gegen das Christentum auszuspielen und damit auf „Bauern-Fang“ zu gehen. Genauso, wie man im Zeitalter der Reformation die Bibel gegen die Kirche ausgespielt hat…
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#11   Amanda   21:14:47 | Mittwoch, 13. August 2008
@Protestant
Was sind denn für Sie „moderne Gottesdienstformen“?
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#10   Protestant   21:12:23 | Mittwoch, 13. August 2008
@parmenas
Ihre Unkenntniss von christlichen Werten wie Toleranz, Güte und Großzügigkeit ist nicht minder erfreulich… :-)
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#9   Parmenas   21:09:37 | Mittwoch, 13. August 2008
@Protestant
Ihre Unkenntnis vom Wesen des hl. Meßopfers ist erschreckend.
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#8   Protestant   21:05:36 | Mittwoch, 13. August 2008
Wo ist das Problem?
ES möge doch bitteschön für alle Menschen Gottesdienste geben, die diese ansprechen! Das Angebot soll ja meinetwegen auch die „Alte“Messe beinhalten, aber auch moderne Gottesdienstformen! Ich möchte jedenfalls von niemandem irgendeine Einhietsbreiuniform übergestülpt bekommen, nach dem Motto“Friss oder stirb“! Das Problem ist doch nicht das Für und Wieder bei Themen wie „Alter“Messe und modernen Gottesdiensten! Das Problem ist einfach die fehlende Toleranz vieler Schreiberlinge hier, die anderen ganz einfach nur unterbuttern und deckeln möchten!
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#7   Biene Maja   20:53:11 | Mittwoch, 13. August 2008
Das heilige Opfer
das die Messe ist darf nicht verunstaltet werden.
Das Kreuz ist unser Zeichen nicht ein roter Punkt.
Alles moderne läuft sich einmal tot. Christus bleibt immer der selbe. Etwas mehr Erfurcht Vor Gott.
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#6   Amanda   20:41:02 | Mittwoch, 13. August 2008
Oder vielleicht
die japanische Flagge? :-O
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#5   Florian Geyer   20:38:40 | Mittwoch, 13. August 2008
interessant
Klobrille von oben.
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#3   Alfredo Ottaviani   20:28:06 | Mittwoch, 13. August 2008
Der „Aufbruch“ der Nachkonzilszeit
Gääääääähn!!! :-[
Lieber Modernisten und Nachkonzilsbewegte!
Eure Zeit geht um, langsam aber stetig! :-@
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#2   Pünktchen   20:24:41 | Mittwoch, 13. August 2008
Wenn Kirche zur Kirmes wird,
ist die Unterhaltung fad, die Hoffnung trügerisch und der Friede ist ganz von dieser Welt: eine sich erschöpfende Ressource!
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#1   welli   20:08:18 | Mittwoch, 13. August 2008
Nein danke
Alles zu seiner Zeit – ein meditativer Tanz von mir aus vor der Kirche oder im Gemeindesaal, aber nicht im Altarbereich.
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