Benedikt XVI.
Sonderrechte für den Papstbruder
Der Chauffeur von Prälat Georg Ratzinger hat im Februar eine Geldstrafe bekommen. Bezahlt hat er sie nicht.
Der Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger
Der Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger
(kreuz.net, Regensburg) Der Regensburger Stiftsdekan Heinrich Wachter (78) fährt den fast blinden Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger (84), jeden Morgen mit dem Auto zur Messe.

Prälat Ratzinger zelebriert werktags um 7.00 Uhr in der Stiftskirche St. Johann neben dem Dom.

Prälat Wachter stellt sein Auto jeweils direkt vor der Türe ab, obwohl dort ein Parkverbot besteht. Im Februar erhielt er deswegen für 45 Minuten Falschparken einen Strafzettel über 15 Euro.

Das berichtete die Regionalzeitung ‘Mittelbayerische’.

Doch der Stiftsdekan weigerte sich, das Ordnungsgeld zu bezahlen. Statt dessen schrieb er dem Regensburger Oberbürgermeister, er möge das Parken vor der Kirche während der Gottesdienstzeiten erlauben.

Der Oberbürgermeister reagierte sofort und schickte Prälat Ratzinger einen Schwerbehindertenausweis.

Aber Stiftsdekan Wachter ist damit kaum gedient. Unmittelbar vor der Stiftskirche gibt es keinen Behindertenparkplatz.

Deshalb forderte er eine Ausnahmeregelung. Der Bruder des Papstes würde auch von der Lufthansa gratis nach Rom geflogen, von Vertretern der italienischen Regierung als prominenter Gast begrüßt und mit Blaulicht in den Vatikan eskortiert.

Das Regensburger Ordnungsamt antwortete auf den Vorschlag, daß eine Sonderbehandlung nicht möglich sei. Die Stadt behandle alle Bürger gleich.

Der Platz sei für Parkplätze nicht geeignet. Ein Anlieger-, Bewohner- oder Behindertenparkplatz passe nicht vor den Dom. Es gebe im Umfeld des Doms genug passende Parkmöglichkeiten.

Stiftsdekan Wachter stellt sein Auto trotzdem jeden Tag ins Parkverbot. Strafzettel hat er aber seitdem keine mehr bekommen: „Vielleicht machen die Blaujacken einen Bogen um uns.“
      
62 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#62   Regina 1961   20:03:06 | Sonntag, 17. August 2008
@Frollein
Wenn das wirklich so stimmen würde mit der Chaostheorie, dann würde ich mir wirklich wünschen, daß nur ein Reiskorn auf den Boden der katholischen Kirche fallen würde… :-#
Regina1961
Redaktion benachrichtigen
#61   Frollein Rottenmaier †   19:41:46 | Sonntag, 17. August 2008
Wie auch immer…
hatte eine Menge Schlafentzug zum WE und das Publikum hier im Thread wird merklich schlechter. Ich glaube, ich ziehe mich zurück für heute.
Aber an Ihrem zitierten Apostelspruch ist was dran. Den sollten sich hier mal die typischen x-netter zu Herzen nehmen. :-)
Redaktion benachrichtigen
#60   Parmenas   19:36:56 | Sonntag, 17. August 2008
Ich hab nichts gegen
Emanzenliteratur, solange ich sie nicht lesen muß. Wie sagte doch der Apostel: Emanzipiert euch von den Vorurteilen dieser Welt.
Redaktion benachrichtigen
#59   Florian Geyer   19:35:40 | Sonntag, 17. August 2008
Rottemaierin
dass sie eine EmanzIn sind haben wir mitlerweile schon mitbekommen.
Deshalb haben sie ja einen (neuen ?) Hund und keinen Mann :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#58   Frollein Rottenmaier †   19:32:29 | Sonntag, 17. August 2008
Auf x-net
spielt man doch sowieso nur Psychospielchen, oder? Spielt man seinem Feind das Opfer vor, so fühlt er sich stark und wird übermütig, so dass man dann zurückschlagen kann und ihn an seiner schwächsten Stelle erwischt.
Habe ein interessantes Buch zu dem Thema: „Machiavelli für Frauen“. Hatte daraus schon einmal zitiert, aber dann den Vorwurf geerntet, das sei „militant“. Ich kann Ihnen aber die Lektüre nicht guten Gewissens empfehlen. Sie stehen ja sicher nicht auf Emanzenliteratur, oder? ;-)
Redaktion benachrichtigen
#57   Parmenas   19:20:23 | Sonntag, 17. August 2008
Die Opferrolle
einzunehmen lohnt sich nicht immer. In dem gackernden x-net-haufen kann man allerdings bestenfalls die Streßresistenz gelengentlich ein wenig austesten.
Redaktion benachrichtigen
#56   Frollein Rottenmaier †   19:08:03 | Sonntag, 17. August 2008
@Parmenas
Tja, das Leben ist hart. Aber ich lasse mir hier nicht von Ihnen die Opferrolle klauen. DIE IST MIR!!! >:) Ich bin hier diejenige, auf der immer immer alle völlig grundlos und unreflektiert rumhacken. Warum auch immer! Wie typisch! ;-)
Redaktion benachrichtigen
#55   Parmenas   18:50:09 | Sonntag, 17. August 2008
@Frollein Rottenmaier
Ich hatte in früheren Jahren auch stets Streß, habe darüber ja mal in diesem Rahmen berichtet. Zum Lohn für mein Vertrauen wurde ich leider von x-net-Lesern verhöhnt. Wie typisch!
Redaktion benachrichtigen
#54   Frollein Rottenmaier †   18:29:34 | Sonntag, 17. August 2008
@Parmenas
Noch nicht so wirklich prickelnd, aber mal besser als noch vor Jahren. Mein Punktekonto schrumpft. Man wird ja reifer und erwachsener… :-P
Ein einziges Mal hatte ich für einen Monat den Führerschein weg. Das war ein Drama! Muss ich nicht so bald wieder haben. :-[
Redaktion benachrichtigen
#53   Parmenas   18:25:04 | Sonntag, 17. August 2008
@Frl. ROttenmaier
Wies sieht’s denn mit ihrem irdischen Punktekonto in Flensburg aus?
Redaktion benachrichtigen
#52   Frollein Rottenmaier †   18:19:37 | Sonntag, 17. August 2008
@EvaHermannFan aka Freimaurerin, @Regina
Ich kann Ihren Ärger nachvollziehen. Habe auch immer Streß mit den verfluchten Ordnungshütern! Bin ja alles andere als eine notorische Raserin, aber wenn ich dann mal zu schnell bin, werde ich erwischt. Wenn man das summiert, was da in den letzten zwei Jahren zusammen gekommen ist, dann wäre da schon ein netter zusätzlicher Kurzurlaub drin. Ernsthaft!
@Regina: Nehmen Sie das mit dem Sack Reis in China mal nicht auf die leichte Schulter. Laut Chaostheorie ist es erwiesen, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings in China hierzulande ein Unwetter auslösen kann. Was kann dann erst mit einem umgefallen Sack Reis alles passieren? Ich wage gar nicht, darüber nachzudenken :-O ;-)
Redaktion benachrichtigen
#51   Ludwig   14:12:47 | Sonntag, 17. August 2008
Papstbruder
Ich hatte das große Vergnügen vor der gleichen Kirche zu parken wie der Ratzinger. Nur Ich wurde abgeschleppt. Auf meinen Einwand den ich natürlich beweisen konnte das ich eine schwerst behinderte und fast gehunfähige Person gefahren habe bekam ich die Antwort: wo kommen wir denn dahin wenn wir da Ausnahmen machen würden. Natürlich wird für Pfaffen eine Ausnahme gemacht.
Redaktion benachrichtigen
#50   Marcelus   23:15:11 | Samstag, 16. August 2008
@Ludwig: Ist die Lufthansa 100% in
BRD-Staatsbesitz?
Redaktion benachrichtigen
#49   Jörg Guttenberger, Köln   23:11:58 | Samstag, 16. August 2008
Ludwig: Papstbruder
Ihre und andere im gleichen Sinne lautenden Beiträge sind mehr, als spießig, geradezu kleinbürgerlich-sozialistisch!
Die Aufsichtsbeamtin konnte natürlich nicht wissen, wem der Wagen gehört. Soweit bekannt, wurde das Protokoll stillschweigend kassiert, nachdem die Umstände offenbar wurden und der parkende Wagen stillschweigend geduldet. Beim Bruder eines anderen Staatsoberhauptes würde sicher ähnlich gehandelt.
Der Fahrer muß schließlich den Mons. Ratzinger in die Sakristei geleiten, alleine schafft er den Weg aufgrund schlechter körperlicher Konstitution nicht. Eine gleichzeitige Fahrt zu einem ordentlichten Parkplatz ist daher ausgeschlossen. Oder können Sie sich bilokalisieren?
Redaktion benachrichtigen
#48   Ludwig   19:02:12 | Freitag, 15. August 2008
Papstbruder
Man glaubt es nicht aber es ist so jeder ist vor dem Gesetzt gleich. Das gilt sogar fürd den Fahrer des Bruders vom Papst. Er hätte jederzeit die Möglichkeit gehabt den Papstbruder vor die Kirche zu fahren ihn aus dem Auto steigen zu lassen und sich dann einen Parkplatz zu suchen. Nur dazu ist man zu faul um den stiftsdekanischen Arsch zu bewegen. Da ist es einfacher zu jammern und zu maulen.
Interessant ist es auch die Aussage dass die Lufthansa vom Papstbruder keinen Euro für den Flug nach Rom nimmt. Na wer zahlt dann? wir alle. Wie wird ein solcher Freiflug versteuert? Oder bestehen da auch Sonderrechte?
Redaktion benachrichtigen
#47   Messdiener   16:06:10 | Freitag, 15. August 2008
Recht muss Recht bleiben
Ich wage mich jetzt an eine Sachverhaltsquetsche.
Es ist anzunehmen, dass Ratzinger und Wachter zusammen einen Unrechtspakt bilden. Wachter wurde höchtswahrscheinlich von Ratzinger gebeten worden, das Fahrzeug so abzustellen. Er hat Wachter also zu einer Ordnungswidrigkeit angestiftet, deswegen muss nach den in Deutschland geltendene Gesetzen von beiden ein Verwarngeld in Höhe von jeweils 15 Euro bezahlt werden.
Wenn beide die Summe nicht zahlen wollen, dann wird eben aus dem Verwarngeld ein Bußgeld und dann kommen auf die 15 Euro noch 20 Euro Bearbeitungsgebühr drauf. Wenn dann immer noch nicht gezahlt wird, kommt Erzwingungshaft zur Anwendung.
Priester, Pfarrer und Rabbiner besitzen keinerlei Sonderrechte. Siehe § 35 Absatz 1 StVO „Von den Vorschriften dieser Verordnung sind die Bundeswehr, die Bundespolizei, die Feuerwehr, der Katastrophenschutz, die Polizei und der Zolldienst befreit, soweit das zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben dringend geboten ist.“ Man siehe, dass Pfaffen dort nicht erwähnt sind.
Redaktion benachrichtigen
#46   Regina 1961   12:38:21 | Freitag, 15. August 2008
@alle
Wie schrieb hier unlängst ein Poster: Und in China ist ein Sack mir Reis umgefallen…
Regina1961
Redaktion benachrichtigen
#45   EvaHermanFan akaFreimaurerin   21:24:26 | Donnerstag, 14. August 2008
Da hab ich auch
eine Nachricht von weltbewegenden Ausmaßen: Mein Auto wurde neulich abgeschleppt. Dabei hatte ich nur lächerliche 2-3 Stunden im Parkverbot gestanden. Wollte zur Arbeit, ins Auto steigen, aber es war – weg! Musste es dann irgendwo am A… der Welt bei ein paar chronisch gutgelaunten, Witze reißenden Parkplatzwächtern abholen, vorher allerdings 250 Eus bezahlen. :-[ Hab ich mich geärgert.
Redaktion benachrichtigen
#44   Insinuator   21:08:46 | Donnerstag, 14. August 2008
„für die Kirche „ hat Recht:
Nicht der hochgeschätzte H.H. Dr. Georg Ratzinger verursacht ein Problem, sondern jener wird vielmehr durch seinen Fahrer, Papstintimus und in Regensburg als nicht einfache Person bekannter Mensch, H.H. Wachter in das Zwielicht der Öffentlichkeit gezerrt.
Lasst doch den herzensguten Papstbruder in Ruhe!
Wachter hätte stillschweigend das Knöllchen bezahlen sollen.
Redaktion benachrichtigen
#43   bonifatius   18:17:59 | Donnerstag, 14. August 2008
Bürokratie ohne Herz und Gefühl
„Es ist beschämend, dass +net solch einen Artikel
verfaßte!“(colombe de la paix) d’accord.
Ich selbst bin 100% schwerbehindert und kenne solche Problem. Habe aber ohne Ausnahme immer viel Verständnis gefunden.
Vermute, daß in der Stadtverwaltung Menschen sitzen, die einen besonderen Hass auf alles Katholische haben. Es ist beschämend!
Redaktion benachrichtigen
#42   MarkX   16:22:30 | Donnerstag, 14. August 2008
@Regina1961
Da bin ich ja ganz Ihrer Meinung. Nur ist in Deutschland numnal Parkverbot = eingeschränktes Halteverbot (siehe StVO). Und wenn der lustige +.net-Redakteur nach detaillierter Recherche schreibt, Präl. Ratzinger bekäme „Sonderrechte“, weil er mit Behindertenausweis im „Parkverbot“ parken dürfe, dann ist das eben Stuss, weil nunmal erlaubt – auch für Begleitpersonen von Schwerbehinderten, sprich: Dem Fahrer. Etwas anderes wäre es wohl bei Parken im „Halteverbot“, hier dürfte der Fahrer nur Ein- und Aussteigen lassen. Nur, warum sollen Personen, die auf irgendeine Art im öffentlichen Leben stehen (wie Präl. Ratzinger als Bruder des Papstes) das nicht dürfen, was jeder andere darf?
Redaktion benachrichtigen
#41   Regina 1961   15:37:00 | Donnerstag, 14. August 2008
Bildzeitungsniveau
Mit dem Titel hat +.net sich mal wieder selbst ein Denk-Mal errichtet. Es ist doch nicht der Papstbruder, der falsch parkt, sondern der Chauffeur. Also müßte der Titel lauten „Chauffeur des Bruder des Papstes parkt falsch!“ Nur bleiben an dieser Überschrift keine Augen „hängen“, sprich (meine Karriere als Bildreporterin ist auch schon dahin :-D ) mit dem Titel „Papstbruder…“ wird die Auflage erhöht. Sogar hier auf +.net.
Regina1961
Redaktion benachrichtigen
#40   für die Kirche   15:28:38 | Donnerstag, 14. August 2008
die Stadt ist ohnehin zuvorkommend genug
Benedikt hat sehr gut gesprochen.
Es gibt keinen Grund, wieso der Stiftsdekan Wachter so tun, als ob er noch soviele Sondernrechte und Privilegien wie in dem feudalen Mittelalter genießen würde!
Völlig lächerlich. Wir haben Gott sei Dank eine Demokratie.
Und die Stadt Regensburg ist sowieso so stolz auf ihren Papst und behandelt seinen Bruder mit Hochachtung und Nachsicht.
Der Stiftsdekan nimmt jedoch den ortssässigen Bischof zum Vorbild und fängt mit nichts eine Stänkerei an. Dabei müssen sie aber denken, daß sowohl Bischof als auch Priester von Steuerngeldern bezahlt werden. Als normale Bürger haben sie kein Recht, sich höher als die anderen zu stellen.
Redaktion benachrichtigen
#39   DerBerliner   15:19:37 | Donnerstag, 14. August 2008
Gemäßigter Ton
Berliner reden tacheless!
Schmäh ist Wiener Sache!
Deshalb „lieben“ die sich ja so!
*ggg*
Redaktion benachrichtigen
#38   LandorganistII   15:12:53 | Donnerstag, 14. August 2008
DerBerliner
Wie wäre es mit einem etwas gemäßigteren Ton?
Redaktion benachrichtigen
#37   DerBerliner   15:09:12 | Donnerstag, 14. August 2008
Dem Staat an Bein pikeln…
…na endlich mal jemand, der dem größten Verbrecher, den es gibt, dem Staat ans Bein pi… und sei es nur in Kleinigkeiten.
Diese Arroganz der Macht der „Obrigkeit“ in D.A.Ch ist so etwas von zum Kotzen, zumal die Personen dahinter selbst presönlich für nichts haften, aber die Bürger anscheißen können, wie sie wollen.
Das ist in anderen Ländern wesentlich besser, zumal mal dort öfters fünfe gerade sein läßt.
Weiter so! Diese arroganten Beamten-Arschlöchern…
Redaktion benachrichtigen
#36   Aleph †   14:45:42 | Donnerstag, 14. August 2008
Amanda
Wenn man im Nest schlummert, bleiben die Flügelchen hübsch über der Bettdecke, jawoll! Dreimal jawoll!
Am besten, sündensichersten und befleckungsfreiesten ist es aber ohne Bettdecke, weil man da gar nicht erst in Versuchung kommt…
Redaktion benachrichtigen
#35   Regina 1961   14:40:57 | Donnerstag, 14. August 2008
Parkverbot
Parken mit dem Schwerbehindertensonderzeichen darf er aber nur wenn es ein eingeschränktes Halteverbot ist. Beim absoluten Halteverbot ist auch dieses Sonderzeichen unwirksam. Ansonsten finde ich diesen Artikel auch mal wieder sehr überflüssig. Gääääähn!
Regina1961
Redaktion benachrichtigen
#34   MarkX   13:57:06 | Donnerstag, 14. August 2008
Was gibt es daran auszusetzen?
Parkverbot ist auch als „eingeschränktes Halteverbot“ bekannt. Mit einem Schwerbehindertenausweis ist das Parken im eingeschränkten Halteverbot erlaubt, sofern in diesem der Vermerk „auergewöhnlich Gehbehintert“ oder „Blind“ einetragen ist. Und so weit ich weiß, ist Prälat Ratzinger doch blind? Also darf sein Fahrer dort auch mit ausgelegtem Schwerbehindertenausweis parken, ohne dass es ein Knöllchen gibt. Das sind keine Sonderrechte, sondern das gilt so für Jedermann!
Redaktion benachrichtigen
#33   Navon   13:51:02 | Donnerstag, 14. August 2008
Der arme alte Mann…
da ist der arme alte Mann angeblich so gebrechlich, das sein Chauffeur nicht in der Lage ist, sich einen Parkplatz zu suchen. Selbst wenn man Merkwürden aus absolut unverständlichen Gründen das Begehen von Ordnungswidrigkeiten nachsehen sollte, warum darf sein Fahrer falsch Parken?
Wozu die Sonderrechte für einen Kirchenmitarbeiter?
Redaktion benachrichtigen
#32   Regina 1961   13:44:10 | Donnerstag, 14. August 2008
@Harro Meyer
Um dem Ulk hier mal eine neue Wende zu geben: (Achtung Aufrechter!) Woher wollen Sie wissen, daß Alice Schwarzer keine Frau ist? Kennen Sie sie näher?
Regina1961
Redaktion benachrichtigen
#31   Amanda   13:20:16 | Donnerstag, 14. August 2008
@Taube
Ja, nur dass ich „Wollen“ statt „Willen“ getippt habe. Vielleicht hat mein Unterbewusstsein ja auch „Wollust“ gedacht? Höchst schändlich in jedem Falle, jawoll!
:-D O:) :-D O:) :-D O:) :-D
Redaktion benachrichtigen
#30   Colombe de la paix   12:40:13 | Donnerstag, 14. August 2008
@ Amanda
Ihre Anmerkung war super.
Sie haben vom „Aufrechten“ gut gelernt! :-D
Redaktion benachrichtigen
#29   HarroMeyer †   12:40:02 | Donnerstag, 14. August 2008
Colombe…@Da hat sie aber recht
( Aber Alice Schwarzer und Co verschandeln das
Bild der Frau, diese Typen sind doch keine Frauen!) Das sind doch Peinlichkeiten in Gottes Schöpfungsplan, die aus der Not eine Tugend machen. Gott behüte sie uns als Abschreckung. :-]
Redaktion benachrichtigen
#28   Amanda   12:33:23 | Donnerstag, 14. August 2008
@aufrechterkatholik
Es ist eine schändliche Sünde wider den göttlichen Wollen, wollte man aus der Taube in eigenmächtiger Überschätzung der heute machbaren operativen Möglichkeiten einen Täuberich fabrizieren. Noch schändlicher wäre es freilich, würde besagter Täuberich dann auch noch der Homo-Unzucht frönen oder sich gar selbst beflecken. Denn auch für Täuberiche und Tauben gilt: Wenn man im Nest schlummert, bleiben die Flügelchen hübsch über der Bettdecke, jawoll! Dreimal jawoll!
Redaktion benachrichtigen
#27   sportgayfan   12:28:50 | Donnerstag, 14. August 2008
Gilt für den Chauffeur von Prälat Ratzinger
Die Strassenverkehrsordnung nicht?.
Redaktion benachrichtigen
#26   Colombe de la paix   12:26:08 | Donnerstag, 14. August 2008
@aufrechterkatholik
Nein, wegen der Anrede „Lieber Colombe“!
Ich bin gerne Frau!
Nur wenn ein Mann von mir geachtet werden soll ( Ihr
Frauenbild),
muss er sich auch dementsprechend benehmen.
Da habe ich auch meine Vorstellungen!
( Aber Alice Schwarzer und Co verschandeln das
Bild der Frau, diese Typen sind doch keine Frauen!)
Redaktion benachrichtigen
#25   aufrechterkatholik   12:06:22 | Donnerstag, 14. August 2008
Taube
Ich bin immer noch feminin
Wie haben wir das noch zu deuten? Haben Sie vor, das zu ändern? Bitte, tun Sie das nicht! Ich mag Sie doch ein wenig! Jawoll!
Redaktion benachrichtigen
#24   Colombe de la paix   12:01:32 | Donnerstag, 14. August 2008
@eclesia -semper-r
1. Ich bin immer noch feminin.
2.Ehrenbürger haben Sonderrechte! Diese Debatte hier ist lächerlich! :-@
Redaktion benachrichtigen
#23   Benedikt   12:00:12 | Donnerstag, 14. August 2008
Stiftsdekan
Mit seiner Argumentation, in der er auf die zahlreichen Vergünstigungen Georg Ratzingers verweist hat sich der Stiftsdekan keinen Gefallen getan. Es klingt abgehoben, Motto: „Der Georg darf überall alles, nur Ihr Kleinkarierten lasst ihn nicht vor dem Dom parken.“ Besser wäre es gewesen, der Dekan hätte auf die Situation hingewiesen und die Notwendigkeit der Parkmöglichkeit herausgestellt.
Da die Städte auf die Bußgelder angewiesen sind wird es aber ohnehin eher nicht zu einer Einigung kommen. Die Städte kassieren sogar bei den eigenen Ehrenamtlichen ab, wenn diese aus Arbeitsgründen(!) falsch parken mussten. Protest zwecklos.
Redaktion benachrichtigen
#22   LandorganistII   11:51:44 | Donnerstag, 14. August 2008
Meine Güte, wo ist das Problem?
Der Fahrer bringt der Herrn Prälaten bis zum Dom, geleitet ihn die Sakristei und stellt anschließend das Auto auf einem dafür vorgesehenen Parkplatz ab. Nach der Messe holt er den Wagen, geleitet den Herrn Prälaten zu selbigen und fertig ist die Laube.
Redaktion benachrichtigen
#21   jeremy   11:04:22 | Donnerstag, 14. August 2008
Sonderrechte für Promis
finde ich auch nicht gut. Aber Papstbruder hin oder her, wenn ein alter, kranker, fast blinder Priester die Messe zelebriert und dafür von einem Mitbruder gefahren wird, sollte dem nicht auch noch zugemutet werden, am Ende der Welt zu parken. Noch schärfer wäre es, wenn er alt und krank wäre, aber noch gut sehen und gerade noch Auto fahren könnte o.O . Soll er dann noch stundenlang durch die Gegend „humpeln“. Ist doch Unsinn.
Ich meine, mit der Duldung ist ein guter Kompromiss gefunden worden. :-)
Redaktion benachrichtigen
#20   Beobachterin   10:56:44 | Donnerstag, 14. August 2008
Beschämend …
Sogar die Bild-Zeitung verkündete freudestahlend allüberall „Wir sind Papst“, als Kardinal Ratzinger zum Papst gewählt wurde und fertigte einen Blechbutton mit diesem Spruch in hoher Auflage an.
Anstatt stolz darauf zu sein, daß sich der – schon hochbetagte – Bruder des Papstes in Regensburg jeden Tag zur Messe begibt und ihm einen geeigneten Parkplatz frohen Herzens zur Verfügung zu stellen, gibt sich das Ordnungsamt der Stadt kleinkariert. Und das in einer traditionell katholischen Stadt.
WIE ÜBERAUS BESCHÄMEND!
Redaktion benachrichtigen
#19   Strepto von Kokke   10:39:34 | Donnerstag, 14. August 2008
@Sonderrechte
Ebenso dürfen und haben ältere Mitbürger das Sonderrecht Friedhöfe mit dem Auto zu befahren.
Wenn ich mich richtig erinnere, dürfen Bürger ab dem 75 Lebensjahr und selbstverständlich bei vorliegender und nachweisbarer Schwerbehinderung auf den Friedhof gefahren werden und auch dort für die Dauer des Besuches auf den Gehwegen parken.
Redaktion benachrichtigen
#18   Pünktchen   10:38:10 | Donnerstag, 14. August 2008
ecclesia s.r.
Selbstverständlich sind viele Olympiasieger Ehrenbürger ihrer jew. Stadt / Kommune und genießen die Sonderrechte, die die Stadt mit diesem Status verknüpft!
Redaktion benachrichtigen
#17   Suscipiat †   10:37:47 | Donnerstag, 14. August 2008
Pater Dr. Lingen parkt immer im Halteverbot!
Und kreuz.net störts nicht!!!!!!
Redaktion benachrichtigen
#16   ecclesia-semper-reformanda   10:34:35 | Donnerstag, 14. August 2008
Und ich fordere:
„Freies Parken auf Lebenslang in ganz Deutschland für alle unsere Olympiasieger“! Das ist das Mindeste, das wir den Athleten, die sich so um unser Land verdient gemacht haben, zurückgeben können!! Und freies Parken für meine Oma, die hat mal das Bundesverdienstkreuz bekommen.
Redaktion benachrichtigen
#15   Pünktchen   10:30:45 | Donnerstag, 14. August 2008
Nochmals:
Wer sich in besonderer Weise um eine Stadt verdient gemacht hat, darf auch Sonderrechte in Anspruch nehmen.
Georg Ratzinger hat die Regensburger Domspatzen zu Weltruhm geführt und seit Jahrzehnten ist der Dom sein Arbeitsplatz. Er genießt also nicht etwa als „Papstbruder“, sondern als berühmter und verdienter Sohn der Stadt gewisse Sonderrechte, die die Stadt dem greisen und schwerkranken Prälaten auch zugesteht. Mit dem Status des Ehrenbürgers sind übrigens häufig solche Rechte verbunden. Das folgt der Logik: Wer sich besonders für unser Gemeinwesen eingesetzt hat, der soll auch bevorzugt behandelt werden.
Hier die Liste der Auszeichnungen des „Papstbruders“ (laut Wiki):
Im Jahre 1967 verlieh Papst Paul VI. Georg Ratzinger den Ehrentitel Kaplan Seiner Heiligkeit und 1976 den Titel Päpstlicher Ehrenprälat. 1981 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen, 1983 erhielt er den Bayerischen Verdienstorden und 1989 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Am 23. Oktober 1993 wurde ihm durch Johannes Paul II. mit dem Titel Apostolischen Protonotar die höchste päpstliche Ehrenprälatenwürde verliehen. Im Mai 2005 erhielt er das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klass
Redaktion benachrichtigen
#14   clarissa colonia   10:28:41 | Donnerstag, 14. August 2008
Werter Gotthard,
unsere ganze Rechtsordnung und Rechtsprechung basiert darauf, Individual- und Gemeinschaftsrechte auszutarieren. Dabei können Individualrechte nur von den Betroffenen selbst geltend gemacht werden; können sie ohne nachhaltige Beeinträchtigung der für alle geltenden Rechtsordnung gewährt werden, sind sie zu gewähren. Bei diesem Prozeß der Austarierung von Individual- und Gemeinschaftsrechten von Uneinsichtigkeit zu sprechen, zeugt nicht gerade von Einsicht in die Grundprinzipien unserer Gesellschaft und Rechtsordnung.
Redaktion benachrichtigen
#13   M.B.Neh   10:25:04 | Donnerstag, 14. August 2008
Wohin darf ich überweisen?
Das Ordnungsgeld vom Februar soll noch nicht bezahlt sein. Das übernehme ich doch gerne, wenn mit dem bisschen Münzgeld endlich Frieden in der Sache herrscht.
Die Praktizierte Lösung finde ich Klasse: Das Parken vor dem Dom bleibt verboten, aber das Dienstfahrzeug von Prälat Georg Ratzinger wird für die Zeit der Messe auf wundersame Weise ignoriert. :)3
Redaktion benachrichtigen
#12   RJH   10:23:13 | Donnerstag, 14. August 2008
Ein Priester im Einsatz
hat ähnliche Sonderrechte wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst!
Redaktion benachrichtigen
#11   Pascal123   10:22:52 | Donnerstag, 14. August 2008
ach gotthard
Mal ehrlich.
Früh um 7 Uhr werden wohl nicht herrscharen von Personen oder anderen Fahrzeugen dort am Dom vorbei fahren.
Solange dort niemand ernsthaft behindert wird.
Fragt sich warum dort um 7 Uhr schon kontrolliert wird selbst hier in Dortmund ist Freiparken bis 9 Uhr.
Natürlich hätte man dort eher sich Gedanken drüber machen können, aber so ein Theater. Nun gut typisch deutsch halt. Keinen Millimeter bewegen.
Redaktion benachrichtigen
#10   Gotthard   10:17:07 | Donnerstag, 14. August 2008
Kopfschütteln
da fechten 2 alte Männer uneinsichtig um eine persönliche Sonderregelung …
Redaktion benachrichtigen
#9   Pascal123   10:15:46 | Donnerstag, 14. August 2008
Kirche im Dorf lassen
Man sollte doch die Kirche im Dorf lassen oder??
Wenn dort trotz Parkverbot 45 Minuten ein Auto steht mit dem ein fast blinder mann zur“Arbeit“ gefahren wird, dann ist dies sicherlich anders zu bewerten als wen krethi+plethi aus faulheit dort parken. Mal davon abgesehen das eine extra behandlung natürlich nicht angebracht ist.
Redaktion benachrichtigen
#8   Guiseppe   10:11:59 | Donnerstag, 14. August 2008
Parkplatz direkt bei der Kirche
Es müßte eigens für Zelebrierende einen Parkplatz direkt nenen der Kirche geben. Die 15 EUR Strafe für „Falschparken“ sind in diesem Fall eine Schikane.
Redaktion benachrichtigen
#7   ecclesia-semper-reformanda   10:11:56 | Donnerstag, 14. August 2008
RJH, bitte entschuldigen Sie, aber
nicht der Strafzettel, sondern Ihre Meinung ist „lächerlich unnd kleinkariert“. Ich glaube, das wissen Sie auch sehr gut selber… ;-) Als Verkehrsteilnehmer haben sich auch „Kirchens“ an Regeln zu halten wie alle anderen auch. „Würde“ hin oder her.
Redaktion benachrichtigen
#6   Pünktchen   10:07:31 | Donnerstag, 14. August 2008
Schön übrigens,
daß die Stadtverwaltung das Gewohnheitsrecht des greisen Papstbruders, der sich ja auch besondere Verdienste um die weltberühmten Domspatzen erworben hat, respektiert. Übrigens ist das Ehrenbürgerrecht oft mit gewissen Privilegien verbunden. Vielleicht kann hier eine juristische Brücke gefunden werden, wenn es überhaupt eine braucht!
Redaktion benachrichtigen
#5   RJH   10:06:07 | Donnerstag, 14. August 2008
der Strafzettel ist lächerlich und kleinkariert!
Die Würde des Weihesakramentes begründet die Würde des Priesters. Zu einer höheren Würde kann einer auf Erden nicht gelangen.
Vermutlich hat die Politesse einfach nicht gewusst wem das Fahrzeug gehört. Und früh um 07.00 Uhr für lediglich eine dreiviertel Stunde wird ja das Auto wohl kaum stören.
Redaktion benachrichtigen
#4   ecclesia-semper-reformanda   10:01:53 | Donnerstag, 14. August 2008
Bester Colombe,
es ist allein beschämend, dass „Kirchenleute“ ernstahft glauben,etwas Besonderes zu sein, um in den Genuss äußerst zweifelhafter „Begünstigungen“ zu kommen. Aber sich hinterher in der Messe hinstellen und von Demut und Gehorsam predigen… Das ist genau ein solcher Vorgang, der für Menschen, die der Kirche ablehnend gegenüber stehen, mal wieder Wasser auf die Mühlen ist: die Unglaubwürdigkeit vieler Vertreter.
Redaktion benachrichtigen
#3   Colombe de la paix   09:46:00 | Donnerstag, 14. August 2008
@navon
Mit welchen Berechtigungen werden für viele Politiker und Promis Ausnahmen gemacht?
Es ist beschämend, dass +net solch einen Artikel
verfaßte!
Redaktion benachrichtigen
#2   Pünktchen   09:43:47 | Donnerstag, 14. August 2008
Das erinnert mich
an einen Kirchenbesuch, bei dem ich von einer uralten Dame von dem Platz verwiesen wurde, den ich eingenommen hatte. Sie sagte einfach: „Das ist mein Platz!“
– Wenn man die alte Dame betrachtete, wußte man: hier gibt es keine Widerrede, hier besteht ein „höheres“ Recht! Wahrscheinlich saß sie schon auf dem Platz, als ich noch gar nicht geboren war …!
Redaktion benachrichtigen
#1   Navon   09:42:03 | Donnerstag, 14. August 2008
Eigentlich eine Frechheit
jeder anständige Bürger muss sich an geltendes Recht und Gesetz halten, auch wenn er zu seinem Arbeitsplatz fährt. Mit welcher Berechtigung wird für den Priester hier eine Ausnahme gemacht?
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
Benedikt XVI.Der Besuch nach dem Besuch Hw. Hendrick JolieSchimpfwort Ratzinger Benedikt XVI.Kardinal Joseph Ratzinger war ein Fundamentalist Prälat Georg Ratzinger„Wir waren einfach ‘Die Ratzis’“ Benedikt XVI.Mal so – mal anders Benedikt XVI.Was Uta von Ratzipatzi denkt Benedikt XVI.Der Knabe, der Kardinal werden wollte Georg RatzingerGemeinsamer Abwasch Benedikt XVI.Der Tanz ist keine Ausdrucksform christlicher Liturgie Benedikt XVI.Was schenkt Mons. Ratzinger seinem Bruder zu Weihnachten? Benedikt XVI.Bajuwarisches Urgestein Benedikt XVI.Der Ast, unter dem der Papst spielte Benedikt XVI.Teilhard statt Theologie Benedikt XVI.Waren Sie jemals verliebt? Benedikt XVI.Päpstliche Kindheitserinnerungen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net