Im Bistum Speyer gibt es nicht nur reaktionäre Kräfte, welche die Alte Messe verhindern wollen. Außerdem geht der Generalvikar mit dem guten Beispiel voraus.
Artikel über die Alte Messe in der Tageszeitung ‘Rheinpfalz’.
Kaplan Karsten Geeck wird am 16. August um 9.00 Uhr in der dortigen Pfarrkirche
zum ersten Mal im Ritus der Väter zelebrieren. Etwa fünfzig Gläubige hatten darum gebeten.
Das berichtete
die Tageszeitung ‘Rheinpfalz’ am 13. August im Lokalteil Ludwighafen.
Schifferstadt besitzt 20.000 Einwohner
und befindet sich zwölf Kilometer nördlich von Speyer.
Die dortige Pfarrgemeinde ist für diese liturgische
Entwicklung nach Angaben der ‘Rheinpfalz’ aufgeschlossen: „Schifferstadt hat einen neuen Kaplan und mit
dem jungen Geistlichen kommt eine alte Gottesdienstform zurück“ – so die Zeitung.
Dennoch sieht der
offenbar ängstliche Schifferstadter Pfarrer, Dekan Peter Nirmaier (51), „Gefahren“. Er habe „den Eindruck“,
daß sich einige aus der Gruppe der traditionsverbundenen Katholiken „für bessere Christen halten“ –
erklärte er vor der ‘Rheinpfalz’.
Die Tageszeitung zitiert einen der „besseren Katholiken“, den Initiatoren
der Messe, Peter Martin Litfin (71): „Ich werde ministrieren – erstmals seit 55 Jahren.“
Litfin ist ehemaliger
Professor für Wirtschafts- und Steuerrecht und Anwalt an kirchlichen Gerichten.
Kaplan Geeck wird die
Alte Messe jeweils am Samstag vormittag zelebrieren.
Schon seit dem 6. Juli gibt es in der Pfarrei Dirmstein
im Kreis Bad Dürkheim – ebenfalls im Bistum Speyer – jeden Sonn- und Feiertag um 18.00 Uhr eine Alte
Messe.
Der dortige Pfarrer, Hw. Alfred Müller, und sein Pfarrgemeinderat hatten zwar tapfer – aber ohne
Konsequenzen – gegen die Messe aller Zeiten protestiert.
Hw. Müller hatte sogar angekündigt, seine
Kirche nur dann für die Alte Messe zu öffnen, wenn er dazu eine ausdrückliche Anweisung seiner Vorgesetzten
bekomme. Diese scheint eingetroffen zu sein.
Am nächsten Sonntag wird der Speyerer Generalvikar, Domkapitular
Norbert Weis, höchstpersönlich die Alte Messe in Dirmstein zelebrieren.
Email-Adressen der Empfänger
35 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kaplan Geeck ist doch kein Geck … … also er hätte ja auch den Schülerinnen und Schülern mit einer
geistigen Behinderungen die Segnungen einer Zelebration nach 1570 nicht vorenthalten dürfen, klar …!
Und dann der didaktische Firlefanz im Gottesdienst! Am Ende begreift noch einer der Mitfeiernden (warum
sollen die überhaupt mit-feiern, die können doch den Rosenkranz beten) ein wenig davon, worum es am
Aschermittwoch geht … Ecce tu, fili mi Karsten …! Kaplan Geeck dürfte sich für ketz.net für verschiedenste
Bilderserien anbieten: für die schlimmen abschreckenden Tischmessen mit Keyboard daneben und „gestalteter
Mitte“ usw., gleich neben den Jesuitenmessen im Zeltlager, die hier immer wieder mal gezeigt werden und
dann brav in der Bassgeige „altrituell“. Vielleicht sollte er mit ketz.net einen Exklusivvertrag abschließen,
da er so vielseitig ist … SignSal By the way: „Messe der Väter“: da würde sich manch einer wundern,
welche Messe die (Kirchen-)„Väter“ gefeiert haben: – beileibe nicht EINEN Ritus; – und in der Umsetzung
wären sicher viele Tradis heute entsetzt, was die Väter feierten (frei gesprochene Hochgebete … improvisierte
Halleluja-Sequenzen, Prozessionen durch die Kirche anstatt 2 1/2 Schritte am Hochaltar …)
Werter Müller, Kleriker dürfen das, wenn sie nach Jerusalem gepilgert sind in der Vollbartvariante;
über Schnauzer liegen mir aber kine näheren Kenntnisse vor.
Schnurrebartträger Der Träger desselbigen scheint bei gewissen Personen in diesem Forum ganz andere
Assoziationen auszulösen. Man möge nachlesen. Ich selbst glaube ihm seine Rechtgläubigkeit noch nicht.
Er hat sich von einem Knaben das Aschekreuz auf die Stirn zeichnen lassen und dabei gelächelt. Und das
in diesen Zeiten. Möglicherweise zelebriert er nur in diesem ehrwürdigen Ritus, um von manch anderen
Fortschrittlichkeiten ablenken zu wollen. Man wird sehen.
Stimmig? Ist es nach der alten römischen Ordnung, die ja vielen hier über alles geht, Klerikern nicht
verboten, einen (Schnurr-)Bart zu tragen. Seit alter Zeit galt doch die römische Liturgie im Gegensatz
zur ostkirchlichen Tradution als „bartlos“? Hat denn dieser überaus fromme Mann daran gedacht, sich vorher
eine Dispens von seinem Ordinarius einzuholen, wie es sich für althergebrachte Kleriker gehört?
Lieber Gotthard, es gibt sogar reaktionäre Kräfte, die die Kirche in die wollen.Barockzeit zurückversetzen
… die Modernisten behaupten immer wenn sie was neues erfinden, das sei auf das Urchristentum zurückzuführen!
Das ist zwar in den meisten Fällen eine durchsichtige Lüge, aber jede Lüge hat ihr Klientel! Was Ihren
Satzbau betrifft, den würde ich auch eher im 15. Jahrhundert verorten!
#31 Regina 1961 14:35:39 | Samstag, 16. August 2008
@Clarissa Colonia Mein Liebe, spielen Sie auf das Wahrheitsverständnis Heideggers an, auf die Aleteia
(Aletheia)? Philosophie ist zwar schon fast 2 Jahrzehnte vorüber, aber so ein paar Dinge sind doch hängengeblieben…
Ich hatte meine Bemerkung eher scherzhaft gemeint und hoffe nicht, Ihnen zu nahe getreten zu sein. Falls
doch, bitte ich um Verzeihung. Regina1961
Gotthard: Ganz bestimmt ein großer Chor … gesungene Priestergebete … feierliche Präfation … gesungenes
Evangelium mit Halleluja Wenn das Evangelium nach der Präfation gesungen wurde war es ganz bestimmt eine
traditionelle Messfeier. Wenn auch noch zwischen der Wandlung gepredigt wurde, gibt es keine Zweifel um
die gesicherte Traditionalität…
Werte Regina, das noch nicht, aber es lichtet sich doch zusehends! Mit der Perücke könnte ich die Lichtung
zumindest kaschieren (also, das war jetzt ausdrücklich nicht auf Heideggers Lichtung bezogen!).
Festmesse zum heutigen Hochfest ich war heute in einer Festmesse zum Hochfest … feierlicher Einzug mit
Kreuz und Kerzen … viele Messdiener und 2 Priester. Weihrauchduft umspielte meine Nase … ein großer
Chor … gesungene Priestergebete … feierliche Präfation … gesungenes Evangelium mit Halleluja vorher
und nachher … knieende Gemeinde beim Schuldbekenntnis und beim Hochgebet … und eine unverständliche
Sprache. Kann es eine Messe im traditionellen Ritus gewesen sein?
#27 Regina 1961 12:26:08 | Freitag, 15. August 2008
@cc… Liebste clarissa, aber eine Glatze haben Sie doch noch nicht. Oder? Denn nur dann könnte ich Ihre
Vorliebe für diese Perücke verstehen! Regina1961
geschätzte amanda klappt doch schon, gut! Ich darf Ihnen aber versichern, dass ich im Kampf gegen die
Sünde schon reiche Fortschritte gemacht habe, nicht zuletzt durch die permamente Wiederholung des Sühnerosenkranzes.
Weibsvolk allerdings würde meinem Vokabular nicht so sehr entsprechen, da müssten Sie noch einmal nachbessern.
Aber ich bin zuversichtlich: Sie schaffen das schon! Finden Sie denn nicht auch die Bilder allerliebst?
Leider auch dogmatisch bedenklich, sollte es sich um ein Aschekreuz handeln,aber das werden die anderen
hier schon deutlicher klären. Ansonsten wünsche ich Ihnen reiche Gnaden zum Fest der Aufnahme der seligen
Jungfrau und Gottesmutter in den Himmel! Und bleiben Sie züchtig! Jawoll!
Was haben Sie denn gegen Allongeperücken? Seit mein Östrogenspiegel nennenswert zu sinken begann, habe
ich die Vorliebe früherer Zeiten für die Perückenmode verstehen gelernt!
#23 Gotthard 22:28:34 | Donnerstag, 14. August 2008
reaktionäre Kräfte Im Bistum Speyer gibt es nicht nur reaktionäre Kräfte, welche die Alte Messe verhindern
wollen. es gibt sogar reaktionäre Kräfte, die die Kirche in die wollen.Barockzeit zurückversetzen
Alte Liturgie „Dennoch sieht der offenbar ängstliche Schifferstadter Pfarrer, Dekan Peter Nirmaier (51),
„Gefahren“. Er habe „den Eindruck“, daß sich einige aus der Gruppe der traditionsverbundenen Katholiken
„für bessere Christen halten“ – erklärte er vor der ‘Rheinpfalz’.“ Leider führt der Dekan keinen Grund
für seinen Eindruck an, so daß es sich vermutlich um eine reine Zweckbehauptung zur Verhinderung der
alten Liturgie handelt. Selbst wenn die Behauptung des Dekans zuträfe, glaubt er denn allen Ernstes,
bei Verhinderung der alten Liturgie hielten sich deren Anhänger für weniger gute Christen? „Die Gedanken
sind frei“ (bekanntes Lied) und der Dekan ist rührend naiv.
#21 Seminarist 20:29:55 | Donnerstag, 14. August 2008
Symbolisch-didaktische Kacke! Aus der von „aufrechterkatholik“ genannten Homepage: „Am 23.02. eröffneten
wir mit dem „Aschermittwochgottesdienst“ die Fastenzeit. Pfarrer Lindemann beauftragte Herrn Kaplan Geeck
den Gottesdienst zu zelebrieren. Herr Kaplan Geeck gestaltete den Gottesdienst sehr schön. Frau Baumanngestaltete
Teile des Wortgottesdienstes mit symbol-didaktischen Elementen.“ Weiterer Kommentar überflüssig!
@aufrechterkatholik Welch gnadenhaftes Wunder ist es doch, dass Sie, o aufrechtester Aufrechter, offenbar
trotz des sinnenverwirrenden Anblicks, den der unschuldige junge Kaplan bietet, ihre reinen und lauteren
Gedanken zu bewahren vermochten, anstatt sich geistig zu beflecken und sich unstatthaften Träumereien
hinzugeben. Möge die versammelte Gemeinde, besonders das schwache Weibsvolk, auch nur ein winziges Quantum
jener Standhaftigkeit aufbringen, welche Ihnen, Wertester, eigen ist! Jawoll!
@ prada Sie sind ignoratissime. Gehen Sie auf www.st-christophorus.net/aktuelles.html und betrachten Sie
untenstehenden Kaplan Geeck. Wir waren zu Tränen gerührt, wie er einem Knaben die Stirn bietet. Nein,
dieser Herr Kaplan sollte die Messe NUR mit dem Rücken zum Volke zelebrieren, damit die Gedanken der
andächtigen Gemeinde rein und lauter bleiben, jawoll!
#17 Guiseppe 16:32:59 | Donnerstag, 14. August 2008
Der Eindruck eines ängstlichen Dekans „Dennoch sieht der offenbar ängstliche Schifferstadter Pfarrer,
Dekan Peter Nirmaier (51), „Gefahren“. Er habe „den Eindruck“, daß sich einige aus der Gruppe der traditionsverbundenen
Katholiken „für bessere Christen halten“ – erklärte er vor der ‘Rheinpfalz’.“ Womit begründet der Dekan
seien „Eindruck“. Ich habe den „Eindruck“, dass sich manche Christen für besonders weltoffen, tolerant
und modern halten, obwohl sie die – immer zeitgemäße – Messe in der überlieferten Form und deren Liebhaber
immerwieder als „ewiggestrig“, „rückwärtsgewandt“, die Gemeinde ausgrenzend, „ultrakonservativ“, „traditionalistisch“ …
bezeichnen und gleichzeitig weiter auf ihre seid 35-40 Jahren verkrusteten Strukturen aufbauen wollen.
Zweiter David? Der gute sieht eher aus, wie die frühere Schwulenikone Thomas Sellek alias Magnum aus
den 80ern…dann wird es wohl mit seinem coming out noch etwas dauern
#15 LandorganistII 15:58:11 | Donnerstag, 14. August 2008
Aber Sie wissen doch: Auch ein schöner Rücken kann entzücken. Dieses alte Wort entlehnt sich direkt
aus alten Zeiten, in denen der Priester mit dem Rücken zum Volke zelebrierte. Deshalb sollte er sich
zur Feier der Messe wenigstens einen künstlichen Buckel umschnallen.
landorganist II Sie haben Recht. Doch dieser Priester, wie wir sehen können, erfüllt diese Kriterien
nicht, er ist gleichsam ein zweiter David, von schöner Gestalt und edlem Wuchse. Deshalb muss er das
Opfer auch zum Gekreuzigten hin vollziehen, damit niemand durch sein schönes Antlitz versucht wird. Ansonsten
stimme ich Ihnen VOLL UND GANZ ZU! Meine allerwertesten Grüße! Jawoll!
#13 Regina 1961 15:28:03 | Donnerstag, 14. August 2008
@möchtegern-kathole Vielen Dank für die weitere Aufklärung. Mir sind nachher noch einige Namen und
Bezeichnungen eingefallen, aber manchmal … Verwirrend fand ich diese vielen Bezeichnungen im Artikel
selbst. Da ich erst, wie schon so oft vermutet, erst 1961 geboren wurde, muß ich mich immer wieder mal
genau informieren, welche Messform bzw. Ritus von einigen Forumsteilnehmern angesprochen wird. Regina1961
#12 LandorganistII 15:21:18 | Donnerstag, 14. August 2008
Allerwertester Aufrechter, waren Wir uns nicht einig darüber, das ein Priester entweder klein, bucklig,
oder lang und dürr,mit schlechter Körperhaltung, am besten mit krummer Nase, Segelohren und schlechten
Zähnen und Körpergeruch ausgestattet sein muss, um die armen Seelen, männl. wie weibl. Geschlechts
nicht in Versuchung zu führen und statt dessen die Andacht zu fördern? Wir wollten doch keine Schönlinge
am Altare Gottes! Wo bleibt Ihre Aufrichtigkeit, werter Aufrechter?
@Regina 1961 Eine interessante Frage, ja – nicht weil es nicht eine Antwot gäbe, die lautet einfach „ja“ –
sondern weil die alte Messe keinen weiteren Namen hat. „Messe der Väter“ ist nicht ganz richtig, (viele
Väter gehen in den NOM ; –), „tridentinisch“ ist falsch, „gregorianisch“ trifft es nicht, weil manches
älter, manches neuer ist, „Alt“ als Teil des Eigennames trifft es nicht, „alt“ als adjektiv ist kein
Teil des Namens, und andere Messen sind auch alt oder meinetwegen Alt. „Gewachsene Messe“ wäre richtig,
aber erinnert mehr an die Bäume im Garten … ja was denn nun? Römische Messe taugt nicht zur Unterscheidung,
weil der NOM auch römisch ist. Die Jahreszahl des Messbuches scheint noch eindeutig und richtig zu sein,
also „1962er Messe“. Aber auch das geht an dem vorbei, was man oft ausdrücken möchte, denn wer für
die 1962er Messe ist, hat auch nichts gegen ein 100 Jahre älteres Messbuch. Nicht einmal das „vorkonziliar“
funktioniert, denn das Konzil war schon längst vorbei, als Paul VI seine Messe promulgierte. Beim neuen
Ritus tut man sich da schon viel leichter. Paul VI nannte ihn „novus Ordo Missae“ in seiner Promulgation,
das „n“ groß geschrieben ergab den Namen „NOM“.
#10 Regina 1961 14:43:58 | Donnerstag, 14. August 2008
Verwirrung „Messe im Ritus der Väter“, VOM, Alte Messe, Trientinische Messe… Habe ich etwas vergessen?
Ich würde um Ergänzung bitten. Ist doch wohl alles dasselbe? Regina1961
aufrechterkatholik DIESER Kaplan wird niemals homohedonistischen Versuchungen zum Opfer fallen, wir niemals
die Soutane an den Nagel hängen, um mit einer Frau unerlaubtes zu tun, dieser Kaplan wird immer auf frommen
Wegen wandeln. Projizieren Sie bitte nicht Ihre Vorlieben in den Kaplan, damit Sie einmal nicht enttäuscht
werden und damit der Kaplan in Schifferstadt Mensch bleiben kann, wie ihn der liebe G*tt will und nicht
wie Sie ihn wollen…
Ganz klar… Warum HH Kaplan nicht contra populum, sondern zum Kreuz hin zelebrieren mag: Wir sehen dieses
Bild eines jungen, dynamischen, vor allem gut aussehenden jungen Mannes, mit einem stattlichen Schnäuzer,
mit glänzenden Augen, mit diesem missionarischen Blick, der nur fromme Verzückung auslösen kann, wir
sehen in seinen Augen diesen missionarischen Eifer, den man nur dann bekommt, wenn man jeden Tag fleißig
Sühnerosenkränze betet und sein junges Herz dem Hl. Aloisius aufopfert. DIESER Kaplan wird niemals homohedonistischen
Versuchungen zum Opfer fallen, wir niemals die Soutane an den Nagel hängen, um mit einer Frau unerlaubtes
zu tun, dieser Kaplan wird immer auf frommen Wegen wandeln. Deshalb ist gut, dass man ihn während des
Hl. Opfers nicht anschauen muss, damit die Gedanken der sicherlich jungen Gottesdienstbesucherinnen und
Besucher rein und nur dem Herrn zugewandt bleiben. Alle guten Wünsche begleiten ihn, den forschen Vertreter
des alten und doch ewig jungen Ritus, jawoll!
… oder ein … … ebenso gehässiges und ideologietriefendes „versus deum“ von der anderen seite. vielleicht
sollte man überhaupt dazu übergehen, rituelle fragen mit etwas weniger hass und ideologie zu behandeln –
+.net könnte mit einer solchen änderung der bisherigen policy sicher viele positiv überraschen.
sehr gut! eine durchaus bemerkenswerte Formulierung aus der Online-Rheinpfalz zu dem Ereignis: „beim Beten
nicht mit Blick zu den Menschen, sondern zum Kreuz auf dem Altar“ Ein Zeugnis großer Einsicht :(3 . Normalerweise
liest man doch ein ideologietriefendes und gehässiges: „mit dem Rücken zum Volk“.
Ein gutes Beispiel! Der Generalvikar ist ein sehr sympathischer Priester, ich traf persönlich auf ihn,
bei dem 40 – jährigen Priesterjubiläum meines Onkels.
Liturgisches Strohfeuer Dennoch sieht der offenbar ängstliche Schifferstadter Pfarrer, Dekan Peter Nirmaier
(51), „Gefahren“. Er habe „den Eindruck“, daß sich einige aus der Gruppe der traditionsverbundenen Katholiken
„für bessere Christen halten“ – erklärte er vor der ‘Rheinpfalz’. Das ist ja nicht neu, dass sich die
altiruell orientierten Katholiken als die katholischeren und besseren Katholiken fühlen. WEnn Ihnen das
als Verdienst reicht. Darüber wurde hier im Forum schon häufiger diskutiert. Ob das stolze Gefühl ausreicht
ist die andere Seite der Medaille, am Samstagvormittag und mit einem 71-jährigen Ministranten wird sich
die kleine Gemeinde der romantischen Altliturgiker auch wieder rasch verlaufen. Sollen Sie Ihre Freude
haben und der Kaplan keinen Frust wegen der älteren Herrschaften und seinen liturgischen Bemühungen.
Da ist nicht nur was dran: das trifft sogar voll ins Schwarze: Er habe „den Eindruck“, daß sich einige
aus der Gruppe der traditionsverbundenen Katholiken „für bessere Christen halten“ – erklärte er vor
der ‘Rheinpfalz’. Viele Leserzuschriften, die hier auf kreuz.net für die alte Messe kämpfen, bestätigen
diese Vermutung leider nur zu eindrucksvoll…