Damit der Gottlose seine unerleuchteten Tage in atheistischer Finsternis fristen kann, muß er zuerst das Licht von Verstand und Logik ausblasen. Klartext aus dem Vatikan.
Darstellung der Heiligen Trinität.
(kreuz.net, Vatikan) Es gibt handfeste, philosophische Gründe für den Glauben an Gott.
Das erklärte
der Präsident der Päpstlichen Kommission für Geschichtswissenschaften, Prälat Walter Brandmüller
(79), im Gespräch mit dem Berliner Filmemacher, Ingo Langer.
Der Text des Interviews wird im Jahr 2009
im deutschen Verlag ‘Weltbild’ als Buch erscheinen. Titel: „Atheismus? Nein danke. Vernünftig glauben!“.
Die vatikanischen Buchhandlung ‘Libreria Editrice Vaticana’ wird eine italienische Übersetzung veröffentlichen.
Am 8. August publizierte die deutsche Tageszeitung ‘Die Welt’ Auszüge aus dem Buch.
Zum Thema Gottesbeweis
erklärt Prälat Brandmüller, daß man zunächst klären müsse, was ein Beweis ist.
Mit mathematischen,
physikalischen, chemischen, biologischen, oder naturwissenschaftlichen Beweisen könne man Gott natürlich
nicht beweisen:
Er sei eine geistige Realität, der man mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht habhaft
werden könne.
Alles was ist, muß eine Ursache haben
Als philosophische Gründe für die Existenz Gottes
erwähnt Prälat Brandmüller die fünf Gottesbeweise des Heiligen Kirchenlehrers Thomas von Aquin († 1274).
Der Prälat führt den ersten Weg, den kausalen Gottesbeweis, genauer aus.
„Alles was ist, muß eine
Ursache für seine Existenz haben. Am Ende muß aber dann eine selbst nicht mehr verursachte Ursache stehen.
Schon der griechische Philosoph Aristoteles († 322) hatte von dem »ersten unbewegten Bewegenden« gesprochen.
Auch die Tatsache, daß Welt und Mensch sinnvoll eingerichtet und der Vervollkommnung fähig sind, läßt
auf ein intelligentes Wesen schließen, das an oberster Stelle stehend Plan und Ziel vorzugeben vermag.“
Der Prälat hat eine moderne Variante dieses Gottesbeweises entwickelt:
„Die physikalischen Naturkonstanten
sind dergestalt miteinander in Harmonie und aufeinander abgestimmt, daß Leben entstehen konnte.
Würden
diese Konstanten nur um geringe Promille abweichen, wäre Leben unmöglich.“
Wer an den Schöpfer glaube,
springe nicht mit verbundenen Augen vom Sieben-Meter-Brett in ein vielleicht gefülltes Becken – so der
Prälat.
Genetische Veränderungen mit der Gartenschere?
Dem dümmlichen Standpunkt „Ich glaube nur,
was ich sehe“, hält Prälat Brandmüller entgegen, daß wir auch von der materiellen Welt nur sehr wenig
kennen und wissen.
Er zitiert Mephistopheles aus dem Drama „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethes († 1832):
„Daran erkenn ich den gelehrten Herrn! Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern, was ihr nicht faßt,
das fehlt euch ganz und gar, was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr, was ihr nicht wägt, hat
für euch kein Gewicht, was ihr nicht münzt, das meint ihr, gelte nicht.“
Vielen Atheisten fehlt nach
Prälat Brandmüller ein kritisches wissenschaftstheoretisches Bewußtsein: „Sie wissen nicht, wie weit
ihre Methoden tragen.“
Man könne geisteswissenschaftliche Probleme nicht mit naturwissenschaftlichen
Methoden lösen:
„Das ist genauso verfehlt, wie wenn ich etwa die kristalline Struktur eines Minerals
mit Methoden der Literaturkritik erforschen wollte.“
Die Methode müsse dem Gegenstand der Erforschung
angemessen sein.
Prälat Brandmüller warnt ferner, daß im Erkennenden Hindernisse für die Erkenntnis
bestehen können:
„Es kommt darauf an, welche ‘Brille’ jemand aufsetzt.“
Email-Adressen der Empfänger
61 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ Colombe Da müsste sich jemand kundig machen, der mehr Fachkenntnis besitzt als ich, aber meines Wissens
gibt es schon internationale Vereinbarung das Internetrecht betreffend und es ist nicht zu vergessen,
daß das www kein rechtsfreier Raum ist und der Betreiber einer Homepage für den Inhalt verantwortlich
ist, also wenn jemand rechtsradikales Gedankengut äußert, und der Betreiber der Homepage unterbindet
es nicht, macht er sich strafbar.
#63 rockdino † 20:26:48 | Sonntag, 17. August 2008
@ Samurai + @ colombe Esäre ein Fehler, die Beiträge löschen zu lassen, da sonst die Grundlage für
eine strafrechtliche Verfolgung dieses „Herren“ fehlt!!
@samurai und @ Parmenas Linksextremisten sind genauso gefährlich, wie die die Rechtsextremisten. @Parmensa:Wollen
Sie das leugnen? Sie sind doch aus dem Osten? Haben Sie nicht die Nase von denen voll. Also ich habe vor
einer künftigen Rot – Rot – Grün Regierung angst! Ich habe viele Freunde im Osten wohnen und eine russische
Schwägerin, die genauso wie ich denken.
@ Navon Wenn Gott in die Natur eingreift, dann ist dies etwas, was Naturwissenschaftler untersuchen können.
Also ist es eine Lüge, so zu tun als könnten Wissenschaftler keine Aussagen zu Gott machen… Das seh
ich anders. Wenn Sie in einem Beispielsfall feststellen, dass Gott nicht eingegriffen hat, so haben Sie
eben auch nur genau das festgestellt. Über Gott dagegen haben Sie gar nichts ausgesagt. Im übrigen werden
behauptete Wunder zumindest von der Kirche wissenschaftlich auf ihre Korrektheit überprüft.
@ Colombe Nun, ich schreibe doch noch mal! Ihren Beitrag aufgreifend fordere ich von der Redaktion unbekannterweise
die Beiträge, die eindeutigig sind, zu löschen oder noch besser- um es deutlich zu sagen – all die User,
die rechtsextremistische,antisemitische, fremdenfeindliche oder die Shoa verleugnende Beiträge verfassen –
unmittelbar zu sperren und sie auch nicht wieder unter einem neuen Nickname zuzulassen.
@ Benedikt: Wenn Gott in die Natur eingreift, dann ist dies etwas, was Naturwissenschaftler untersuchen
können. Also ist es eine Lüge, so zu tun als könnten Wissenschaftler keine Aussagen zu Gott machen…
@ Navon Hast Du schonmal einen Physiker gesehen, die die Schwerkraft anbeten? Oder ein Biologe, der der
ET einen Schrein baut? Wissenschaft mit Kult gleichzusetzen kann nur jemand, der keine Ahnung von Wissenschaft
hat aber seinen Kult auf Biegen und Brechen verteidigen muss… Ich kenne auch keinen Physiker, der sich
in seinem Fachgebiet mit der Existenz Gottes beschäftigt. Da Sie dies aber offenbar fordern, heben Sie
die Wissenschaft ins Kultische: Die (Natur-)Wissenschaft soll Ihrer Meinung nach Aussagen über Gott machen,
nimmt also plötzlich ein religiöses Lehramt ein. Ihre Vorwürfe (Biegen und Brechen) betrachte ich als
gegenstandslos.
Was mich aber letzlich irgendwie fasziniert aber auch schockiert ist die Art und Weise wie hier … … angeblich
zivilisierte Menschen aufeinander intellektuell erbärmliche aufeinander eindreschen, indem sie einfach
mit Allgemeinplätzen, vorgetragen mit einer bis zur nahezu Unendlichkeit aufgeblasenen Hybris (das gilt
für nahezu die meisten hier – inkl. der Redaktion, wer die immer auch sein mag), nur so um sich herumwerfen.
Ich frage mich, welch Geistes Kind die alle sind. Weil (katholische) Christen und/oder so tolerante Humanisten
(im Namen der Menschlichkeit – wenn schon Atheisten) können das nicht sein. Aaaaaaaber – – reinschauen
muss doch immer wieder – weil’s manchmal auch lustig sein kann (wenn zugegebenermaßen meist doch fad –
weil fast allen beim Aufeinanderlosdreschen irgendwie der Humor fehlt und vor allem der Witz – weil der
würde nämlich einer gewissen Intelligenz bedürfen – wenn man diese schon nicht für konstruktiven Dialog
einsetzen möchte) So – und jetzt geh ich schlafen – – morgen ist ein harter aber schöner Tag o^/ o^/
:&) :(3 o^/ :)3 :(3
Der römisch-katholische Klerus ist für alle Detailfragen auch gar nicht zuständig, sondern ist in erster
Linie nur Überbringer von Gottes Geboten, und Ausspender der Sakramente, und Christi Instrument als Lossprecher
der Sünden, um die Seelen zu retten. Nicht alle individuelle Detailfragen für die Gestaltung von Ehe
und Familie können dem Individuum in den unterschiedlichen konkreten Lebensrealitäten vom Lehramt vorgegeben
werden, oder von anderen gelöst werden, wenn der Klerus hier auch gar nicht zuständig ist. Das Kirchenlehramt
gibt in erster Linie allgemeine Richtlinien vor. einen römisch-katholischen Priester zu Fragen der Ehe,
der Kindererziehung und der Sexualität zu befragen, wäre genauso verfehlt, wie den isländischen Verteidigungsminster
zu Fragen des Weinanbaus, der Urnenbestattung oder des sozialen Wohungsbaus in Südportugal zu befragen…
Ich schliesse mich an, únd werde „aussteigen“… …solang es bei kreuz.net noch bestimmte Tendenzen
gibt, denn dem braunen Gedankengut möchte ich nicht zur Plarttform verhelfen. Mal schauen, wann ich hier
wieder posten kann.
#49 Biene Maja 22:50:12 | Samstag, 16. August 2008
Gotteserfahrung mir ist das geschenkt worden Er hat sich ganz zärtlich bemerkbar gemacht und seither
ist mein Leben anders geworden ER trägt mich durch.
Colombe de la paix: Man sollte solange hier nichts mehr posten bis Pius XII gesperrt wurde, damit er keine
Gelegenheit hat , hier noch irgendeinen hirnlosen Müll zu posten :)3 :)3 :)3 Ab jetzt halte ich mich
daran! Ob das auch andere tun werden, bezweifle ich!
@alle User Wichtig!! Man sollte solange hier nichts mehr posten bis Pius XII gesperrt wurde, damit er
keine Gelegenheit hat , hier noch irgendeinen hirnlosen Müll zu posten
#44 _zeitgeist 20:43:05 | Samstag, 16. August 2008
@wunderkind also glaube u religion als schutz vor chaos und gewalt. Ein Irrtum wird nicht widerlegt, wenn
man ihn wiederholt. Marx hat das in seinem wissenschaftlichen Sozialismus behauptet.
#42 wunderkind3 20:28:04 | Samstag, 16. August 2008
achso also glaube u religion als schutz vor chaos und gewalt. man hat eine religion also nicht mehr weil
man glaubt sondern quasi als selbstschutz und auch weil man so sozial ist. interessant.
Die Beschimpfung wurde bereits der Redaktion weitergemeldet, denn … whoever says to his brother, ›Raqa,‹
will be answerable to the Sanhedrin, and whoever says, ›You fool,‹ will be liable to fiery Gehenna.
(aus Mt 5,22) Commentary of The New American Bible 5, 22: The concept of punishment of sinners by fire
either after death or after the final judgment is found in Jewish apocalyptic literature (e.g., Enoch
90, 26) but the name geenna is first given to the place of punishment in the New Testament.
#40 _zeitgeist 20:24:57 | Samstag, 16. August 2008
@wunderkind3 Wer glaubt, dass der wissenschaftliche Empirismus eine Weltanschung ist, wer davon überzeugt
ist, dass uns nach dem Tod keine Rechtfertigung widerfahren wird für das, was wir getan haben, wer der
Meinung ist, dass das Zufallsprinzip unsere Welt erschaffen hat, der wird nicht nur alles dem Zufall unterwerfen,
sondern sich auch verantwortungsfrei fühlen. Aber gut, dass es Dir und mir frei steht, zu glauben.
#39 wunderkind3 20:17:55 | Samstag, 16. August 2008
…argumente? ach gottchen! ich habe es hier vor jahren berreits mehrmal versucht aber… irgendwie konnte
mir niemand erklären warum gott 1. existieren und 2. katholisch sein soll. aber vieleicht kannst du das
ja.^^
Lieber Brandenburger, Wieso nennen Sie denn diesen Typen „Lieber“? Das grenzt an Glaubensabfall! … glauben
Sie, lieber Brandenburger, dass sich einer durch Rüpeleien von irgend was überzeugen läßt?
Menschliche Naturwissenschaftler können das damalige Auftreten Gottes heute nicht mehr untersuchen Naturwissenschaftler
könnten diese Fänomene höchstens untersuchen, wenn sie in den damaligen Zeitumständen zur Stelle gewesen
wären, und wenn Gott das überhaupt zugelassen hätte. Das waren sie aber nicht, und damit gibt es auch
keine Gelegenheit mehr dazu. Wenn Gott als Feuer-/Rauchsäule auftritt, dann können Chemiker das untersuchen,
wenn Gott ein Meer teilt, können Physiker das beforschen, wenn Gott einen Busch mimt, sind da Biologen
kompetente Forscher, wenn Gott eine Sintflut bastelt, können (Hydro-)Geologen das erforschen, etc. usw.
Warum denkst Du also, dass das nicht geht?
sehr geehrter Herr Navon da in unserem demokratischen Wohlfahrtsstaat Religionsfreiheit herrscht und wir
bestrebt sind jedem Bunzelbürger das Gefühl zu geben den richtigen Glauben zu besitzen ist es in der
Tat irrelevant wie der Glaubensinhalt m Besonderen beschaffen ist. Für die rüchschrittlichen christlichen
Mitbürger ist das Leben leichter zu ertragen mit der Vorstellung es sitzt ein lieber guter Mann im Himmel
oben drinnen der einen lieb hat und für einen sorgt und man eh bald in den Himmel kommt. Diese Vorstellung
soll dienstbar gemacht werden um revolutionäre Impulse zu neutralisieren. Natürlich arbeitet die aufgeklärte
fortschrittliche säkularisierte Schicht unserer Bunzeldemokratie daran dass dieses Relikt ehestmöglich
überwunden wird. Bist dahin ist der Restgläubigenschar mit feinfühligem Mitleid zu begegnen und die
Hardliner sind dem Innenministerium zu melden: Die neue Namenliste für das III Quartal 2008 wird ihnen
zugesendet
Wow … … Was ist denn das wieder für eine Dumpfbackenversammlung ??????? Jede Menge Meinung – keinen
blassen Schimmer von Ahnung – OK – an diesem wunderschönen Nachmittag gehe ich jetzt spazieren – oder
vielleicht werde ich auch eine Runde von Warden nach Centerisland drehen – ist recht schön dort. Viel
vergnügen am gegenseitigen Vorbeischreiben und austauschen von Schimpfwörtern (die Seite gehört ja
unter Jugendverbot – muss einmal meinen Jugendschutzfilter testen, wenn er Kreuznet durchlässt, dann
kommen sicher alle anderen Schweinereien und Pornoseiten durch…)
@Navon Möglicherweise lässt sich die Existenz des Schöpfers sogar sehr sehr indirekt erkennen. Im Beitrag
heisst es ja, dass die Frage, warum etwas ist, anstelle davon, dass nichts ist und mehr, dass dieses etwas
Strukturen bildet, anstelle von chaotisch zu sein, nicht durch Zufall erklärt werden kann. Das sagen
auch Spitzennaturwissenschaftler. Aber ein solcher naturwissenschaftlicher Gottesbeweis scheint mir einigermaßen
wertlos (außer für ein paar Evangelikale vielleicht). Warum sollte ich diesen ominösen Schöpfer denn
anbeten? Welche Beziehung habe ich zu ihm. Hier hört die Naturwissenschaft wirklich auf, Beiträge liefern
zu können.
#29 wunderkind3 19:38:25 | Samstag, 16. August 2008
@navon achso, du meinst angebliche wunder und angebliche ereignisse bei denen gott direkt eingegriffen
hat. klar, die kann man wiederlegen. aber glaube ist ja nicht nur wundergläubigkeit, man kann ja auch
nicht an wunder glauben und trotzdem an gott/eine höhere macht/ einen gorilla oder ein häufchen kacke
glauben. eben aus der frage herraus: warum existiere ich? na, so weit muss man nun auch nicht gleich gehen
brandenburgis^^
Lieber Navon, Wenn Gott als Feuer-/Rauchsäule auftritt, dann können Chemiker das untersuchen, wenn Gott
ein Meer teilt, können Physiker das beforschen, wenn Gott einen Busch mimt, sind da Biologen kompetente
Forscher, wenn Gott eine Sintflut bastelt, können (Hydro-)Geologen das erforschen, etc. usw. Warum denkst
Du also, dass das nicht geht? Gott läßt sich nicht von Hochmütigen „untersuchen“, weil er das gar nicht
nötig hat. Vermutlich würde es auch nichts helfen.
@ wunderkind3: Warum? Wenn Gott als Feuer-/Rauchsäule auftritt, dann können Chemiker das untersuchen,
wenn Gott ein Meer teilt, können Physiker das beforschen, wenn Gott einen Busch mimt, sind da Biologen
kompetente Forscher, wenn Gott eine Sintflut bastelt, können (Hydro-)Geologen das erforschen, etc. usw.
Warum denkst Du also, dass das nicht geht? Nebenbei: …hydoesgodhateamputees.com/
#21 wunderkind3 19:17:44 | Samstag, 16. August 2008
@navon ich bezweifle ob ein wissenschaftlicher gottesbeweis bzw gegenbeweis erbracht werden kann. es bleibt
doch im endeffekt die frage ob man daran glauben kann/will oder eben nicht.
Bewußtsein Vielen Atheisten fehlt nach Prälat Brandmüller ein kritisches wissenschaftstheoretisches
Bewußtsein: „Sie wissen nicht, wie weit ihre Methoden tragen.“ Warum müssen Leute wie dieser Brandmüller
immer andere angreifen? Warum kann mein Glaube nicht einfach überzeugend dargelegt werden – ohne dass
ich andere fertigmachen muss bzw ihnen die intellektuelle Redlichkeit abspreche? Es ist aller Anstrengung
wert, immer wieder neu den Glauben intellektuell redlich zu durchdringen und dafür zu werben – ohne negative
Urteile über andere.
@ Lorenz: Mit mathematischen, physikalischen, chemischen, biologischen, oder naturwissenschaftlichen Beweisen
könne man Gott natürlich nicht beweisen: Er sei eine geistige Realität, der man mit naturwissenschaftlichen
Methoden nicht habhaft werden könne. Hier wird ohne jede Begründung den Wissenschaftlern ihre Fähigkeiten
abgesprochen. Warum sollte Gott nicht Gegenstand der Forschung sein? Eine Begründung bleibt der Prälat
schuldig. Die Behauptung der ominösen „geistigen Realität“ hat und kann er mit nichts belegen. Das klingt
nach purer Kritikimmunisierung und dem billigen Versuch, Wissenschaftlern in Bezug auf Gott den Mund zu
verbieten.
#17 wunderkind3 19:07:39 | Samstag, 16. August 2008
naturwissenschaft vs religion? „naturwissenschaft ist plumper Reduktionismus.“ …und religion nicht?!
ich verstehe gar nicht worum es hier in diesre dislussion gehen soll… navon hat doch nicht bezweifelt
das naturwissenschaftliche hypothesen eben nur das sind: hypothesen… aber es sind solche, die durch
ständige überprüfung und neue betrachtung aus anderen blickwinkeln die fehlerquote immer geringer macht.
und das ist bei religion, jedenfalls für die fanatiker auf kreuz.net, eben nicht möglich. das es gott
geben kann, steht ja gar nicht zur debatte, man muss sich also nicht angegriffen fühlen. ach ja und noch
was: wenn hier schon bemängelt wird das die naturwissenschaften nur hypothesen liefern können sollte
man bedenken das alles ausnahmsloswas wir menschen zu wissen meinen vermutungen, vorurteile und hypothesen
sind. der mensch weis nichts. und trotzdem wird hier über liturgieformen usw usf endlos gestritten bzw
gesagt es gebe einen wahren glauben… das ist mehr als lächerlich. guten appetit.
@brandenburgensis Naturwissenschaftler sind Personen, die zu dumm sind Fremdsprachen zu lernen und dann
behaupten, Worte in fremden Sprachen hätten keine Bedeutung. Mein Gott, bist Du peinlich… bis zur nächsten
Wortmeldung belege eine Naturwissenschaft an der Uni und mache Dein Diplom. Vorher bist Du nicht mehr
diskussionswürdig…
@Navon Wo genau hat Ihnen der zitierte Mitarbeiter des Vatikan etwas zu denken vorgegeben? Alle zitierten
Aussagen können doch von jedem Menschen geordneten Denkens unterschrieben werden. Ihre Aufregung ist
irgendwie unverständlich.
@ Brandenburger: du disqualifizierst dich nur selber, wenn du mir sowas unterstellst. woraus schließt
du das? daraus dass ich Forschung, die das Leid von Menschen minimiert für wichtiger halte als die Kultisten
im Vatikan?
#13 Brandenburgis 18:01:57 | Samstag, 16. August 2008
@navon Dein statement beweist nur zweierlei: – Du bist kein Naturwissenschatler – Du bis noch nicht einmal
Techniker im simpelsten Sinne. Wahrscheinlich hast Du in Deinem Ganzen Leben nch nie gearbeitet und niemals
etwas Nützliches getan.
@ Brandenburgis: Interessante wie weltfremde Ansicht! Aber vielleicht denkst Du mal drüber nach, wenn
Du ein Medikament nimmst oder irgendeine Erleichterung in Deinem Alltag benutzt. Ohne Wissenschaftler
gibts nichts davon. 1 Wissenschaftler, der ein Schmerzmedikament entwickelt, hat damit mehr für die Menschheit
getan als der gesamte Vatikan!
#11 Brandenburgis 17:45:36 | Samstag, 16. August 2008
Naturwissenschaft ist plumper Reduktionismus. Ungefähr so, wie Säuglinge plappern, bevor sie sprechen
gelernt haben. Naturwissenschaftler sind Personen, die zu dumm sind Fremdsprachen zu lernen und dann behaupten,
Worte in fremden Sprachen hätten keine Bedeutung. (Und i. A. ihre „Mutter“sprache nicht beherrschen.
@ Sani: Wieso sollten Kultisten aus Rom den Wissenschaftlern vorschreiben wollen, was Wissenschaft ist?
Und darf ich dazu nicht Stellung beziehen? Wieso sollte ich dazu den Mund halten? @ Brandenburgenisi:
Ach, weißt Du als Nicht-Wissenschaftler das denn? Vielleicht magst Du uns an Deinen Erkenntnissen teilhaben!
Ich gehöre sicher nicht … zu den hier üblichen Dummschwätzern (wobei ich nicht sagen will, ich wäre
intelligent) – aber für einen Naturwissenschafter befleißigen Sie sich, Herr/Frau Navon, eines Tones,
der mich befremdet. In der Tat muss ich so manchem Recht geben, der von einer gewissen Blindheit der Naturwissenschafter
gegenüber ihren je eigenen Bedingungen der Betrachtung der Wirklichkeit spricht. Natürlich gilt das
auch umgekehrt für Religion und Philosophie. Die gesamte Diskussion um Intelligent Design und anderen
Stuss entspringt diesem tief verwurzeltem Nicht-Verstehen der Voraussetzungen einer je spezifischen Betrachtung
der Wirklichkeit. Natürlich kann der Naturwissenschafter von der Schöpfung sprechen, solange er als
möglicherweise religiöser Mensch sie als ganzes betrachtet – niemals kann er aber Gott zu einem Teil
seiner naturwissenschaftlichen Betrachtung machen (weil – dann wäre es glatt nicht mehr Gott) Umgekehrt
das selbe auch für die Theologie respektive Geisteswissenschaften: Diese können gar nicht die Erkenntnisse
der Naturwissenschaften als Naturwissenschaften ignorieren – aber auch hier gilt: das Gott-Sein Gottes
kann hier kaum berührt werden. Kurz gesagt: moderne Physik und Biologie stehen in keinem Wiederspruch
zur Religion. Wer einen solchen – aus welchem Vorverständis auch immer heraus – postuliert gibt höchstens
kund, von den Grenzen seiner Betrachtungsweise keinen blassen Schimmer zu haben – also ein Dawkins (o.ä.)
oder ein Evangelikaler zu sein (a. d. selben Deppen)
@ Benedikt & Brandeburgensis: @ Benedikt: Ich bin Naturwissenschaftler und als solcher betrachte ich die
Naturwissenschaft als ein Werkzeug und nicht als eine Ideologie oder als das „Einzig-Wahre“. Außerdem:
Hast Du schonmal einen Physiker gesehen, die die Schwerkraft anbeten? Oder ein Biologe, der der ET einen
Schrein baut? Wissenschaft mit Kult gleichzusetzen kann nur jemand, der keine Ahnung von Wissenschaft
hat aber seinen Kult auf Biegen und Brechen verteidigen muss… @ Brandenburgensis: Was du alles von mir
zu wissen glaubst! Nunja ich sage einem Kultisten nicht, wie er seinen Kult zu verstehen hat. Darf ich
im Gegenzug nicht verlangen, dass mir ein Amateur aus dem Vatikan nicht sagt, was Wissenschaft ist?!
@ Navon Da Sie die (Natur-)Wissenschaften gleichermaßen zum Kult erheben, ist eine Unterscheidung von
Atheisten und „Kultisten“ nicht mehr wirklich scharf.
Na da hat der Prälat mal wieder von Dingen geredet, von denen er keine Ahnung hat: Vielen Atheisten fehlt
nach Prälat Brandmüller ein kritisches wissenschaftstheoretisches Bewußtsein: „Sie wissen nicht, wie
weit ihre Methoden tragen.“ Wissen Kultisten wie Brandmüller denn um die Grenzen ihrer Religion? Wie
steht es in der Religion um Kritik? Es klingt sehr nach einem: „Wir wollen nicht, dass ihr bösen Wissenschaftler
und unser Märchen kaputtmacht, also sagen wir, dass eure Methoden doof sind!“. Bisher konnte noch kein
Kultist sinnvoll darlegen, warum Wissenschaftler angeblich keine Aussagen über Gott machen können. (Keine
negativen, wenn ein Wissenschaftler sich positiv zu Gott äußert, sagt natürlich kein Kultist irgendwas
von Grenzen der Wissenschaft!).