Lateinamerika
Das ganze Gruselkabinett
Bei der Einsetzung des neuen paraguayischen Präsidenten verfiel die versammelte Riege abgehalfterter Befreiungstheologen in eine politisch-mystische Ekstase.
Fernando Lugo bei einer Wahlveranstaltung im Januar 2008.
Fernando Lugo bei einer Wahlveranstaltung im Januar 2008.
(kreuz.net) Am 15. August wurde der abgefallene Bischof Fernando Lugo zum Präsidenten von Paraguay eingesetzt.

Bei der Zeremonie waren auch der abgefallene Priester Leonardo Boff und der abgefallene Priester Ernesto Cardenal an prominenter Stelle vertreten.

In der Riege dabei war ebenso der kirchenfeindliche Präsident Hugo Chávez von Venezuela.

Boff jubelte den neuen paraguayischen Präsidenten nach Presseberichten in den Himmel.

Er drückte seine Freude darüber aus, daß eine Persönlichkeit mit der „politischen Dichte und Ethik“ Lugos das Amt des paraguayische Präsidenten übernommen habe:

„Ich spreche im Namen zahlreicher Theologen und Theologinnen der Befreiung und möchte meine Unterstützung und Freude ausdrücken. Denn die Befreiungstheologie verwirklicht sich vor allem auf politischem Gebiet“ – ließ Boff die Katze aus dem Sack.

Fernando Lugo
Aus dem FamilienalbumFernando Lugos Bischofsweihe im Jahr 1994.Lugo war im Wahlkampf bei den Kranken…

Die primäre Funktion der Befreiungstheologie sei, die „Befreiung der Männer und Frauen“ zu bewerkstelligen.

Denn „entscheidend für Gott ist nicht die Theologie, sondern die konkrete Befreiung der Menschen.“

Boff zitierte sogar die Heilige Schrift, um zu zeigen, daß Lugo ein hervorragender Präsident sein werde:

„Ich erinnere an einen Text des Propheten Jesaja. Dort wird gesagt, daß man nur schauen müsse, wie eine Regierung die Armen behandle, um zu herauszufinden, ob sie gottgefällig ist.“

Wenn die Armen gut behandelt würden, sei die Regierung auf der Seite Gottes:

„Nachdem ich Lugos Rede gehört habe, der den Nachdruck auf die Frage der Armen gelegt hat, habe ich diesbezüglich keine Zweifel mehr“ – bezeugte Boff seinen unerschütterlichen Glauben in die Politik.

Für den abgefallenen Priester Ernesto Cardenal ist Lugos Wahl für Paraguay und ganze Lateinamerika ein „Segen Gottes“:

„Vor wenigen Tagen war ich in Bolivien und sah dort ein Wunder – ein Indio als Präsident. Jetzt sehe ich ein weiteres Wunder – ein Bischof als Präsident.“

Cardinal erklärte, daß Lugo nicht irgendein Bischof sei – „sondern ein Priester, wie auch ich einer bin, allerdings ein Priester der Befreiung.“

Lugo gehöre zu den „wahrhaften Bischöfen, die das Evangelium nicht nur predigen, sondern auch praktizieren.“

Darum sage er Gott Dank für Lugo.

Das ganze Spektakel auf den Punkt brachte der ehemalige Missionsfreiwillige der Salesianer und Präsident von Ecuador, Rafael Correa (45):

„Ich bin Sozialist. Die Regierung von Ecuador ist sozialistisch, Chávez ist Sozialist. Präsident Lugo bezeichnet sich als Sozialist.“
      
69 Lesermeinungen
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#69   Colombe de la paix   17:01:38 | Dienstag, 19. August 2008
@Aleph
Ich bin im Hinduismus nicht so bewandert, aber ist dieser
Gott Shiva nicht bösartig?
Oder habe ich das falsch in Erinnerung?
Bösartig sind wir Frauen doch nicht, oder :-O
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#68   Aleph †   16:57:34 | Dienstag, 19. August 2008
Colombe de la paix
Dsa will ich Ihnen nichtt widersprechen. Trotzdem sollte man acht Arme haben, wenigstens manchmal, wie der G*tt des Tanzes Shiva im Hinduismus.
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#67   Colombe de la paix   16:54:42 | Dienstag, 19. August 2008
@ Aleph
Octopussi :-]
so etwas nennt Management!
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#66   Aleph †   16:51:33 | Dienstag, 19. August 2008
Colombe de la paix
Ich bitte um Nachsicht, wenn ich auf Antworten warten
lasse, das ist Multi- Task bei uns Frauen, Arbeiten, +- net und googeln , alles Gleichzeitig!
Ach deshalb haben Frauen so große Ähnlichkeit mit dem Octopussi, weil sie glauben, immer alles auf einmal erledigen zu müssen…
:(3 ;-) ;-) :(3
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#65   Colombe de la paix   16:51:14 | Dienstag, 19. August 2008
@Aleph
Das ist Gewohnheit! Nach einer politischen Tätigkeit bei uns in der Stadt! :-]
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#64   Sozialkatholisch   16:47:14 | Dienstag, 19. August 2008
@ Knalleph
Du hörst dich sehr schlecht an, vieleicht solltest du dich etwas hinlegen!
:-D
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#63   Colombe de la paix   16:46:12 | Dienstag, 19. August 2008
@sozialkatholisch
Das „ mündlich“ hatte ich beim schnellen Lesen übersehen!
:-$ :(3
Geschieht das auch in mündlichem Steno?
Dann brauche ich mir ja keine Sorgen machen!
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#62   Aleph †   16:45:10 | Dienstag, 19. August 2008
Colombe de la paix
Sie lieben es, gleich gegen mehrere in den Ring zu steigen. Das ist schweißtreibend…! Trotzdem gute Unterrhaltung.
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#61   Sozialkatholisch   16:38:50 | Dienstag, 19. August 2008
@ Täubchen
Mündliche Stenographie, oder autodidaktisches Reden!
Hören wird er es, ich hoffe er versteht das auch, aber sonst würde er mir ja wohl nicht die Lossprechung geben!
:-]
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#60   Colombe de la paix   16:36:54 | Dienstag, 19. August 2008
@sozialkatholisch
Kann Dein Pfarrer das denn auch lesen? :-]
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#59   Sozialkatholisch   16:34:41 | Dienstag, 19. August 2008
@ Täubchen
Fürs beichten habe ich quasi eine Art mündlicher Stenographie erfunden!
O:)
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#58   Colombe de la paix   16:32:29 | Dienstag, 19. August 2008
@sozialkatholisch
Ich möcht Dich ja hier nicht outen! :-D
Aber wenn Du beichtest, reserviert der Pfarrer Dir dann einen ganzen Tag? :-D o^/
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#57   Sozialkatholisch   16:29:35 | Dienstag, 19. August 2008
@ Täubchen
Aufrechterkatholik würde Dir, wegen Deinen ständigen Provokationen mindestens 5 Sühnerosenkränze auferlegen!
Aber die betest doch du bestimmt in multi tasking für mich, ich muss mich doch um Knalleph kümmern!
;-)
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#56   Colombe de la paix   16:27:55 | Dienstag, 19. August 2008
@Aleph
Ich bitte um Nachsicht, wenn ich auf Antworten warten
lasse, das ist Multi- Task bei uns Frauen, Arbeiten, +- net und googeln , alles Gleichzeitig!
Das kennen Männer nun einmal nicht!+
Aleph, sie schreiben
Das dürfte ja wohl legitim sein. Dann ist dichterische, einfühlsame Sprache meist nicht angebracht, sondern es kommt auf Kürze, Knappheit und Präzision und durchdringende Schärfe an.
Sie können sich doch wehren, warum aber immer so vulgär, das ist nicht Gentleman- like, das ist „Gossenhaft“
@Sozialkatholisch; Aufrechterkatholik würde Dir, wegen Deinen ständigen Provokationen mindestens 5 Sühnerosenkränze auferlegen! :-D
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#55   Aleph †   16:18:20 | Dienstag, 19. August 2008
Colombe de la paix
Sie schweigen… wie ein Grab. Fehlen Ihnen Argumente, werte Colombe?
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#54   Sozialkatholisch   16:15:49 | Dienstag, 19. August 2008
2 Postings
Das ist Knalleph mit seiner satanisch perfekten Selbstbeherrschung!
Mit so einem Wurm kann man eigentlich nur Mitleid haben!
:-D
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#53   Aleph †   16:14:30 | Dienstag, 19. August 2008
Colombe de la paix
Werthe Colombe, Sie sehen, das Rialo wird mal wieder keck…!
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#52   Sozialkatholisch   16:04:26 | Dienstag, 19. August 2008
Wielange
schafft es unser Knalleph wohl diesmal seine Contenance zu halten?
Ich tippe mal auf max 7 Postings!
o^/
Oder was meinst du Knalleph?
Treten deine analfixierten Dämonen wohl schneller wieder zu Tage?
:-D
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#51   Aleph †   16:01:19 | Dienstag, 19. August 2008
Als Pazifist verschrieen
Werthe Colombe: Mir liegt nichts so fern wie Krieg. Deshalb bin ich auch als Pazifist verschrieen.
Nur wenn ich von der Seite unsachgemäß angegriffen werde oder vulgären Verbal-Angriffen ausgesetzt bin, versuche ich mich ebenso auf Augenhöhe zu verteidigen.
Das dürfte ja wohl legitim sein. Dann ist dichterische, einfühlsame Sprache meist nicht angebracht, sondern es kommt auf Kürze, Knappheit und Präzision und durchdringende Schärfe an.
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#50   Colombe de la paix   15:47:35 | Dienstag, 19. August 2008
@Aleph
Ich fand diesen Verein gerade durch Zufall,
ich konnte ihn nicht nach hier verlinken, leider.
Aber die Web Side ist super!
Zur Medeation:
Ich habe für niemanden Partei ergriffen.
Mein Ziel war doch, dass Sie beide heute friedlich wurden. :-)
Hat doch funktioniert oder? :-O
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#49   Aleph †   15:41:46 | Dienstag, 19. August 2008
Colombe de la paix
Der Verein ist mir nicht bekannt. Sind Sie Mitglied?. Dann erzählen Sie doch mal was darüber. Wenn hier dann per Mehl…! Vielleicht trete ich bei.
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#48   Colombe de la paix   15:37:31 | Dienstag, 19. August 2008
@Aleph
>:) Dieser Verein hilft Ihnen bestimmt auch: :-D
Verein Mann-sein
Aber bleiben Sie so, wie Sie sind! :-)
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#47   Aleph †   15:34:10 | Dienstag, 19. August 2008
Colombe de la paix
Wenn Sie es nicht fertig bringen, Ihre Meinung zu ändern, dann bleiben Sie bei Ihrer Meinung in aller Ewigkeit… Amen.
Das Rialo von 13.45 Uhr ist eine gebräuchliche, sogar gesellschaftsfähige Abkürzung für den Ausdruck, den Stanislav in seiner ganzen Schönheit hat funkeln lassen.
Bezeichnenderweise haben Sie Herrn Kondomsky das nicht angekreidet oder gar verübelt, sondern ihn auch noch, trotz beträchtlichen Niveauverlustes, verteidigt.
Deshalb kann auch eine unmögliche Meinungsänderung Ihrerseits nicht viel Gewicht haben. Dann wird es auch gut sein, wenn Sie es gar nicht erst wagen, Ihre Meinung zu verändern…
:-D Machen Sie es wie Simeon der Stylit… , bleiben Sie stehen auf dem gleichen Sockel, wenn Sie nicht weiterkönnen. Ein Leben lang… :-D :-D :-D
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#46   Colombe de la paix   15:17:38 | Dienstag, 19. August 2008
@sozialkatholisch
Heiraten? o.O
Den Fehler macht man nur einmal! :-#
Keine Sorge !
@ Regina, wußtest Du nicht?: Männer, die ihre Mutter ehren und gut behandeln, behandeln ihre Herzdamen auch sehr gut! :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
:-
:-@ :-! :-@ :-! :-@ :-! ^-^
@Aleph, wie soll ich meine Meinung revidieren, wenn Sie vulgär bleiben? Ich möchte das nicht zitieren, was Sie um 13.45 Uhr hier schrieben. Das was da steht ist doch :-! unterste Schublade!
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#45   Sozialkatholisch   13:49:03 | Dienstag, 19. August 2008
@ Täubchen
Jestzt muss ich aber mal ein Machtwort sprechen, du darfst so etwas vulgäres wie den bekloppten Knalleph niemals heiraten!
o^/ o^/ o^/
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#44   Aleph †   13:45:28 | Dienstag, 19. August 2008
dAS rIALO
Ein Rialo ohne Rialo ist trotzdem nur ein Rialo… macht auc nicht froh… :-D :-D :-D
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#43   Sozialkatholisch   13:43:12 | Dienstag, 19. August 2008
@ Täubchen
Ich muss dich warnen, der Knalleph ist hier schon oft irgendwelche Ehen eingegangen und hat sich später immer wieder scheiden lassen!
;-)
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#42   Aleph †   13:41:37 | Dienstag, 19. August 2008
Colombe de la paix
Das beweisen Sie doch, in dem Sie dem von mir Angesprochenen versuchen aus dem Weg zu gehen.
Handhaben Sie es nach Gusto. Koscher ist es nicht.
Wenn Sie sich keine Schwäche eingestehen wollen, dann zeigen Sie doch Stärke…! :-)
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#41   Sozialkatholisch   13:39:36 | Dienstag, 19. August 2008
@ Täubchen
Eine Frau hat keine Schwächen!!
Das stimmt aber nur im Vergleich mit Knalleph!
:-D
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#40   Colombe de la paix   13:37:25 | Dienstag, 19. August 2008
@Aleph
Eine Frau hat keine Schwächen!!
Deshalb gibt es auch nichts einzugestehen!!
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#39   Aleph †   13:36:01 | Dienstag, 19. August 2008
Colombe de la paix
Warum gehen Sie nicht darauf ein, dass Stani einen Vulgärausdruck verwendet hat und Sie mich mit ihm zusammengepackt haben, nur weil ich joberens beistehen wollte.
Ist es so schwierig für Sie, als selbsternannte Hobbymoderatorin, diese momentane Schwäche einzugestehen…?
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#38   Colombe de la paix   13:32:08 | Dienstag, 19. August 2008
@ Aleph
Als Hobbymedeatorin kann man nicht tief sinken!
Es gibt keine hoffnungslose Fälle!
Sehen Sie ja, es sind schon 10 Minuten Waffenstillstand
zwischen Ihnen und Stanislav! :)3 :(3
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#37   Aleph †   13:01:53 | Dienstag, 19. August 2008
diaconus
Ich habe nicht über Ihr Gebetsleben geschrieben, sondern über Ihre Ansicht von Gewalt. Der Tempel war immerhin der Wohnort Gottes sowie es heute die Kirche ist, wenn Jesus im Allerheiligsten Altarsakrament im Tabernakel oder auf dem Altar ausgesetzt ist. Dass Gott die Hände der Menschen braucht wird nicht bestritten, aber nicht die Hände zur Gewaltausübung, sondern vor allem zum Gebet und zur gewaltlosen Arbeit. Und davon habe ich in meinen Posting geschrieben und von den Erfahrungen über die Macht des Gebetes…
Werther diaconus @ Meinen Sie nicht auch, dass die Kirchengeschichte völlig anders aussähe, wenn überhaupt, wenn die Kirche nicht immer einmal wieder Gewaltimpulse gegeben hätte.
Das fing spätestens bei den Kreuzfahrern massiv an zog sich durch das ganze Mittelalter mit Waldensern, Hussiten, Täfern und Mennoniten, bis zur Reformation und bis in die Neuzeit.
Ohne Gewalt ist die Kirchengeschichte kaum denkbar. Damit will ich die Gewalt nicht verherrlichen, Ihnen aber auch nicht zustimmen, ohne an die Gewalttaten der christlich sich nennenden Herrscher in der zurückliegenden Kirchengeschichte zu erinnern.
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#36   Marcelus   19:05:46 | Montag, 18. August 2008
@Gotthard: Diese Zeiten haben der Kirche keineswegs zum Vorteil gereicht,
und sind Gott sei Dank längst vorbei,
auch, was die I. Republik Österreich betrifft, in der es einen christlich-sozialen Parteimitglied-Prälaten als Bundeskanzler gab (Mons. Ignaz Seipel, Bundeskanzler 2675-2677 a.u.c. [1922-1924 D.E.Z.] und 2679-2682 a.u.c. [1926-1929 D.E.Z.]), ein leidenschaftlicher Kämpfer gegen alle anderen Parteien außer der Christlich-Sozialen, der damit unzählige Katholiken in anderen Parteien, insbesonders bei den Sozialdemokraten, der Kirche entfremdete oder diese sogar zum Bruch mit der Kirche führte.
Wer Staatsämter übernimmt, kann heute nicht mehr Kleriker oder Ordensmitglied sein,
oder, er muß in den Laienstand zurückkehren.
Der Klerus ist nicht dazu da, den Staat (mit)zuregieren, sondern die Seelen zu Gott zu führen.
Gerade in Spanien, Frankreich, Deutschland, Italien und Europa sollte man sich dessen bewußt sein.
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#35   Gotthard   18:49:16 | Montag, 18. August 2008
@florian geyer
Den Beichtstuhl und die Kanzel haben sie vertauscht
es gibt doch große Vorbilder darin: slowakischer Präsident – Vorsitzender des Zentrums und und und …
und ‘Erzbischöfe und Päpste und Prälaten und Abtissinnen als Staatspräsidenten und Ministerpräsidenten … Bischöfe als Kanzler … die Liste der politisierenden hohen Kleriker ist doch lang … weit weit weit vor diesem bösen Vaticanum II…
Paraguay Gottes Segen mit dem neuen Präsidenten!!!!
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#34   Jörg Guttenberger, Köln   15:59:07 | Montag, 18. August 2008
Danke, no comment
sichr wird auch Lugo enttäuschen, wie jeder Mensch und wir alle wegen unserer Unvollkommenheit enttäuschen.
Wir dürfen aber hoffen und Lugo um des Wohles seines Landes willen im Gebet begleiten, daß ihm wenigstens die Umstellung der Weichen gelngen wird. Denn seine Gegner sind leider recht zahlreich.
Ein leider inzwischen verstorbener Kirchenhistoriker hat in meiner Gegenwart einen Fall genannt, in dem ein Dispensierter nach Erledigung seiner familiären Obliegenheiten in den geistlichen Stand zurückgekehrt ist, Bischof wurde (oder vorher schon war, ist mir nicht mehr erinnerlich) und dann einen seiner Söhne zumindest zum Priester geweiht hat.
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#33   diaconus   12:16:59 | Montag, 18. August 2008
Aleph,
Schließlich hat Jesus gewaltsam die Händler aus dem Tempel getrieben. Wenn zugunsten eine Wende herbeigeführt werden muss, geht es meistens nicht ohne Gewalt. Das ist leider so. Nur mit Gebet allein können notwendige Umwälzungen und Entwicklungsschübe nicht gelingen oder wenigstens in Gang gesetzt werden.
Ich habe nicht über Ihr Gebetsleben geschrieben, sondern über Ihre Ansicht von Gewalt. Der Tempel war immerhin der Wohnort Gottes sowie es heute die Kirche ist, wenn Jesus im Allerheiligsten Altarsakrament im Tabernakel oder auf dem Altar ausgesetzt ist. Dass Gott die Hände der Menschen braucht wird nicht bestritten, aber nicht die Hände zur Gewaltausübung, sondern vor allem zum Gebet und zur gewaltlosen Arbeit. Und davon habe ich in meinen Posting geschrieben und von den Erfahrungen über die Macht des Gebetes…
Preist den Herrn!
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#32   No Comment   11:41:12 | Montag, 18. August 2008
@J.G.
Kompliment, gut pariert! Die Zyniker wollen mit dieser „Meldung“ ja nur suggerieren, dass „Neu-Rom“ nicht einmal mehr die Bischofsweihe respektiert. Fehlanzeige.
Auf einem anderen Blatt steht allerdings, dass Presidente Lugo notwendig seine Fans enttäuschen wird: Denn keine Politik wird je ein Paradies auf Erden errichten.
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#31   Jörg Guttenberger, Köln   05:30:05 | Montag, 18. August 2008
„Abgefallener Bischof“
Es handelt sich hier immer wieder um dasselbe, von keiner Sachkenntnis getrübte Dienstmädchengeschwätz.
Die Dispenz von Inhabern höherer Weihen einschließlich Bischof im Rahmen der Übernahme der Funktion eines Staatsoberhauptes hat in der Kirche Tradition!
Es war oder ist sogar auch heute noch so, daß Angehörige regierender Häuser beim Empfang höherer Weihen, also heute ab Diakon, vor dem Konzil ab Subdiakon, die Zusage einer Dispenz bekamen, wenn sie wider Erwarten zum Fortbestand ihres Hauses benötigt wurden, also als letzte Namensträger übrig geblieben sind. Das galt im römisch-deutschen Kaiserreich auch für reichsunmittelbare Territorialherren zumindest bis einschließlich Reichsgrafenfamilien. In der Praxis wurde diese Dispenz allerdings nur selten erteilt, weil bei Absehbarkeit des Dispensbedarfs eine höhere Weihe von Vornherein nicht angestrebt wurde.
Diese Regelung hat nichts mit jenen Fürstbischöfen zu tun, die nie eine höhere Weihe hatten und ihre geistlichen Funktionen von Weihbischöfen erledigen ließen, daher die hiesige Titulatur, ansonsten Hilfsbischöfe.
Neu bei Lugo ist lediglich die Anwendung dieser Tradition auf ein demokratisches Staatsoberhaupt ohne der damit verbundenen vorherigen Dispenszvereinbarung.
Auch Ernesto Cardenal und Andere sind wegen Regierungsverantwortung in den Laienstand zurückversetzt worden, also nicht abgefallen. Zumindest einer dieser Priester ist nach Ausscheiden aus der Regierung in den Priesterstand zurückgekehrt.
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#30   Florian Geyer   23:44:07 | Sonntag, 17. August 2008
die drei Genossen
vom Politbüro Fernando Lügo, Leonardo Bluff, und Ernsti Kardinal sind militante Politiker, nur leider keine Geistlichen.
Den Beichtstuhl und die Kanzel haben sie vertauscht mit dem AK 47 um nicht den Menschen für die Ewigkeit zu retten sondern um Klassenkampf fürs lächerlich kurze Diesseits zu tun. Gott wird sie zur Rechenschaft ziehen da sie Prioritäten verkannten.
Die Herrschften passen aber gut in unsere sowjetunionisierte Kirche mit ihren Räten,Ausschüssen und Gremien.
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#29   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:14:24 | Sonntag, 17. August 2008
Ja, das
meinte ich ja :-] !
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#28   Aleph †   23:13:01 | Sonntag, 17. August 2008
EvaHermanFan akaFreimaurerin
Eben. Drum. Ebenbild ist ja noch ein paar Takte mehr als „Krone der Schöpfung“. :-)
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#27   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:08:27 | Sonntag, 17. August 2008
@aleph
Iach lasse mich gern eines Besseren belehren, aber steht da nicht sogar irgendwo was von „Ebenbild“?
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#26   Aleph †   22:34:53 | Sonntag, 17. August 2008
Galatea
Da haben Sie recht: Der Mensch steht nicht im Mittelpunkt des Universums.
Aber er soll doch die Krone der Schöpfung zumindest auf der Erde sein, wenn G*tt ihm schon seinen Atem (Odem) eingeblasen hat.
Dass der Mensch nur zum Dienen des Schöpfers da ist, kann ich nicht einsehen. Denn ER sagt doch: „Macht euch die Erde untertan…“
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#25   Galatea   22:29:37 | Sonntag, 17. August 2008
Da unterscheiden uns Welten.
Nicht der Mensch, Aleph, steht im Mittelpunkt des Universums, sondern dessen Schöpfer. Ihm zu dienen sind wir auf der Welt, nicht um unser Leben zu leben. Das ist Fakt seit zweitausend Jahren.
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#24   Aleph †   22:24:22 | Sonntag, 17. August 2008
Galatea
Nun, stellen Sie sich vor wie und was Ihnen die Fantasie eingibt.
Jedenfalls wünsche ich Ihnen die Erfahrung, dass Beten nicht alles ist, sondern, dass der Mensch sehr viel selber für sich tun kann.
Das wäre eine heilsame Erfahrung, auch für Sie.
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#23   Galatea   22:20:08 | Sonntag, 17. August 2008
Aleph,
ehrlich gesagt, wundert mich Ihr Posting. Bei Ihnen kann ich mir alles mögliche vorstellen. Beten wäre da aber nicht dabei.
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#22   Aleph †   22:13:49 | Sonntag, 17. August 2008
diaconus
haben Sie so wenig Vertrauen in die Macht des Gebetes?
Werther diaconus @ wenn sich bei Ihnen dieser Eindruck verstärkt haben sollte, wäre das nicht korrekt und ich müsste ihn von mir weisen.
Ich weiß aber auch, dass G*tt unsere Hände, des Menschen Hände, des Menschen Geist braucht, um seine Gerechtigkeit zu errichten.
Warum hätte er sonst einen Lehmklumpen Mensch werden lassen, doch bestimmt nicht, weil er nichteinsam war…?
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#21   clarissa colonia   21:44:26 | Sonntag, 17. August 2008
Werte Galathea,
auch ich meine mich zu erinnern, daß Guevara Nationalbankpräsident gewesen ist; das mit dem Industrieminister ist mit aber neu, aber ich will gerne dazulernen.
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#20   Galatea   21:38:41 | Sonntag, 17. August 2008
Der gute alte Che
war auch Industrieminister in Kuba. Wurde aus diesem Amt dann aber recht schnell entsorgt.
Ich meine auch irgendwann gelesen zu haben, dass er Präsident der kubanischen Nationalbank war, könnte mich aber irren. (Quelle: Ich habe sieben Leben, von Frederick Hetmann.)
Danke aber an c.c. für den Hinweis. Der wikipedia-Artikel zum Genannten ist ein Knüller. Da hört sich der Pazifismus aber ganz schnell auf bei den linken Adepten.
Er sah anerkennungsweise wirklich gut aus, zumindest auf Fotos. Solche Wirkung sollte man nicht vernachlässigen.
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#19   clarissa colonia   21:31:36 | Sonntag, 17. August 2008
Danke, werter Parmenas,
das entsprach in etwa auch meinem Kenntnisstand.
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#18   Parmenas   21:27:16 | Sonntag, 17. August 2008
Guevara
war definitiv Mediziner. HAt sogar als Arzt praktiziert.
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#17   clarissa colonia   21:11:08 | Sonntag, 17. August 2008
Nur eine Frage an die Kenntnisreicheren unter den Zuschreibern:
Wer Ernesto Guevara nun Theologe oder Mediziner?
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#16   Parmenas   20:49:48 | Sonntag, 17. August 2008
SAgt der Schurke
Gotthard :-D :-D :-D Das von einem Sozialisten etwas Gutes kommen kann, ist je seit Hitler wiederlegt … ALLE Sozialisten Lateinamerikas sind übrigens Nationalsozialisten.
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#15   Gotthard   20:45:35 | Sonntag, 17. August 2008
Gottes Segen
Gottes Segen dem neuen Präsidenten … und vor allem seinem Land!
Ich denke, diese Wahl ist ein Glücksfall nach all den vielen Schurken der Vergangenheit.
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#14   diaconus   16:14:10 | Sonntag, 17. August 2008
Aleph,
haben Sie so wenig Vertrauen in die Macht des Gebetes? Alle meine Bekannten, meine Frau und viele der Gläubigen, die in meiner Gemeinde sind, vertrauen auf die Macht des Gebetes und haben die positive Erfüllung an sich erfahren. Erst in den letzten Wochen hat das Sturmgebet vieler Gläubigen, vielleicht sogar von mehreren Tausenden, Erfolg gebracht, in dem eine Regierung, die nicht christliche Gesetze plante, platzte. nNur ich darf im Gebet dann um Erfüllung bitten, und auch Erfolg erwarten, wenn ich auf die Liebe, das Erbarmen Gottes hoffe und nicht dass er meine Gewalt unterstützt. Außerdem dürfen es nicht egoistische Bitten sein, die für mich ur Vorteile bringen. Und jetzt muss ich mich fertigmachen für Dienst in der Abendmesse.
Preist den Herrn!
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#13   Lorenz   14:19:03 | Sonntag, 17. August 2008
@Alois und Diaconus
volle Zustimmung.
Es können Prister sich wirklich nicht katholisch nennen, wenn sie den Gott, der Liebe und Vernunft zugleich ist, von seinem Thron stoßen und dort das goldene Kalb, das sie ihre Gerechtigkeit nennen, installieren.
Befreiung muss den Menschen aus der Knechtschaft der Lüge führen. Eine Ordnung, die das Prädikat christlich verdient, darf sich nicht auf ausgeübter Gewalt, vielleicht aber auf erduldeter Gewalt gründen.
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#12   Alois Bischof   13:55:35 | Sonntag, 17. August 2008
Leider wird
in Paraguay und Südamerika nicht die Soziallehre der hl. Kirche vertreten, sondern vermischt bzw. verstümmelt mit/durch Materialismus (Marxismus) und Revolutionspolitik, während doch die korporatistische solidaristische Ordnung der Gesellschaft unter Beobachtung der Prinzipien Rechtfertigkeit und Subsidiarität die wahre christliche Gesellschaft in moderner Zeit schafft.
Sozial, ja. Sozialismus, nein, danke.
Es ist sehr Schade, wenn Hirten die sakramental Priester Jesu Christi sind und zum summum sacerdotium berufen, die Politik an erster Stelle setzen, sollten wir doch zuerst das Reich Gottes suchen wobei das übrige uns umsonst von Gott gegeben wird. (Evangelium des XIV. Dom. post Pentec.) Es kommt mir vor als würden diese sozialistischen Führer Südamerikas nicht ausreichend an Gott und Seine Vorsehung glauben.
Allerdings ist der Artikel zu polemisch verfasst. Ich sehe keinen (direkten) Glaubensabfall. Jedenfalls sicherlich nicht mehr als bei den Konzilspäpsten.
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#11   Aleph †   13:32:51 | Sonntag, 17. August 2008
diaconus
weil die von ihnen vertretene Befreiungstheologie auch für die gewaltsame Änderungen der Verhältnisse eintrat, die im Widerspruch der gewaltfreien Lehre Jesu steht.
Tyrannenmord ist auch gewaltsam, kann aber christlich interpretiert werden, wie auch der Krieg möglich ist, wenn es keine anderen Verständigungsmöglichkeiten mehr gibt.
Schließlich hat Jesus gewaltsam die Händler aus dem Tempel getrieben. Wenn zugunsten eine Wende herbeigeführt werden muss, geht es meistens nicht ohne Gewalt. Das ist leider so.
Nur mit Gebet allein können notwendige Umwälzungen und Entwicklungsschübe nicht gelingen oder wenigstens in Gang gesetzt werden.
Dafür braucht G*tt immer die Menschen…!
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#10   Florian Geyer   13:31:48 | Sonntag, 17. August 2008
Aleph
Das war und ist die Befreiungstheologie notwendig, um die dort lebenden Menschen Gerechtigkeit erfahren zu lassen.
in Österreich hatten wir auch enen guten Befreiungstheologen: Engelbert Dollfuß
Im Gegensatz zu Dom Helder Camara, Oscar Romero, Ernesto Cardenal, Leonardo Boff, Che Guevara war er sogar katholisch
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#9   diaconus   13:22:08 | Sonntag, 17. August 2008
aleph
Ein guter Christ ist auch ein guter Sozialist! Irrtum, er ist vielleicht ein guter Humanist, aber kein Christ, denn er gehört einer Ideologie an, die das Christentum früher offen und jetzt unterschwellig bekämpft. Wenn Sie meine Postings lesen, dann werden Sie wissen, das ich in jungen Jahren in dieser Richtung sogar hauptamtlich (sogar Parteischule) tätig war, bis ich ich durch die Gnade Gottes die Erkenntnis gewann, dass diese Ideologie hohl ist, mein Weg ein anderer ist und ich diesen Weg auch ging.
Alle im Artikel genannten Namen ehemaligen Theologen wurden vollkommen richtig aus der Kiirche ausgeschlossen, weil die von ihnen vertretene Befreiungstheologie auch für die gewaltsame Änderungen der Verhältnisse eintrat, die im Widerspruch der gewaltfreien Lehre Jesu steht. Und Hugo Chavez mit seinen Verstaatlichungen beweist nur dass er kommunistisch angehaucht ist.
Preist den Herrn, jetzt und in Ewigkeit!
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#8   Aleph †   12:21:35 | Sonntag, 17. August 2008
Es geht um Lateinamerika
die guten Sozialisten des Ostblocks hervorragende Christen. Wann werden Stalin, Lenin und all die anderen Gruselinskis heiliggesprochen????
Es geht doch nicht um die kommunistischen Systeme im Ostblock und deren Führer, sondern es geht um die Entwicklung in Mittel- und Südamerika.
Das war und ist die Befreiungstheologie notwendig, um die dort lebenden Menschen Gerechtigkeit erfahren zu lassen.
Dom Helder Camara, Oscar Romero, Ernesto Cardenal, Leonardo Boff, Che Guevara… und noch eine Reihe anderer sind doch die Gestalten, die dem Lateinamerkanischen Kontinent neue Impulse gegeben haben. Und alle waren Priester der RKK.
Sie haben sich aber nicht nur in die Riten vergraben, sondern ganz massiv politisch gewirkt…
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#7   Navon   12:13:32 | Sonntag, 17. August 2008
@ Andreas:
Wenn aus A logisch B folgt, heißt das nicht, dass aus B auch logisch A folgen muss! Ein wenig mehr differenzieren würde manchmal mehr bringen als pauschales Dagegensein.
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#6   Aleph †   12:11:07 | Sonntag, 17. August 2008
Pro Befreiungstheologie
Wer nicht mit uns ist, ist abgefallen. So einfach ist die Sicht der Dinge, weil ja in Mittel- und Südamerika die geschichtliche Entwicklung mit der europäischen angeblich identisch ist.
Da kann man im fernen Europa schon verlangen, dass zumindest angebliche Christen die Staatsspitzen in Süd- und Mittelamerika besetzen.
Als wenn es nicht immer angebliche Christen gewesen wären, die dort ihre Machtbereiche aufgerichtet haben und nicht selten gegen die berechtigten Interessen der dortigen Bevölkerung.
Deshalb wurde ja die Befreiungstheologie entwickelt, damit die Menschen in Süd- und Mittelamerika zumindest erfahren können, was denn Gerechtigkeit sein soll.
Das wird in europäischer Sicht aber gern verschwiegen…
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#5   Andreas   12:02:59 | Sonntag, 17. August 2008
nach Aleph waren also…
…die guten Sozialisten des Ostblocks hervorragende Christen. Wann werden Stalin, Lenin und all die anderen Gruselinskis heiliggesprochen????
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#4   bonifatius   12:00:30 | Sonntag, 17. August 2008
@wiener
Lieber Sozialista gell, wer sich des linken Wortschatzes bedient, kann dem Volke abverlangen, was er will.
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#3   Aleph †   11:52:38 | Sonntag, 17. August 2008
Christ – Sozialist
Ein guter Christ ist auch ein guter Sozialist…!
Das müsste es viel häufiger geben.
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#2   sani †   11:51:14 | Sonntag, 17. August 2008
lieber Wiener …
… hast Du es noch nicht geschnallt? Dann ist eben auch die römisch katholische Kirche abgefallen, wenn der ehemalige Bischof „nur außer Dienst gestellt und in den Laiendienst „zurückversetzt“ wurde“ – Das Heilige Offizium des Internetzeitalters – +net hat diesen Bann sowieso schon verfügt und die ganze Röm. Kath. Kirche exkommuniziert … ;-) :&) >:) :-D
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#1   wiener   11:37:43 | Sonntag, 17. August 2008
„abgefallen“?
nein, sondern von rom vom bischöflichen dienst entpflichtet und als priester „laisiert“.
es ist bedauerlich, dass die kirche einen guten bischof verliert.
es ist zu begrüßen, dass das land einen engagierten und überzeugten christen als präsident gewinnt.
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