Bei der Einsetzung des neuen paraguayischen Präsidenten verfiel die versammelte Riege abgehalfterter Befreiungstheologen in eine politisch-mystische Ekstase.
Fernando Lugo bei einer Wahlveranstaltung im Januar 2008.
(kreuz.net) Am 15. August wurde der abgefallene Bischof Fernando Lugo zum Präsidenten von Paraguay eingesetzt.
Bei der Zeremonie waren auch der abgefallene Priester Leonardo Boff und der abgefallene Priester Ernesto
Cardenal an prominenter Stelle vertreten.
In der Riege dabei war ebenso der kirchenfeindliche Präsident
Hugo Chávez von Venezuela.
Boff jubelte den neuen paraguayischen Präsidenten nach Presseberichten in
den Himmel.
Er drückte seine Freude darüber aus, daß eine Persönlichkeit mit der „politischen Dichte
und Ethik“ Lugos das Amt des paraguayische Präsidenten übernommen habe:
„Ich spreche im Namen zahlreicher
Theologen und Theologinnen der Befreiung und möchte meine Unterstützung und Freude ausdrücken. Denn
die Befreiungstheologie verwirklicht sich vor allem auf politischem Gebiet“ – ließ Boff die Katze aus
dem Sack.
Die primäre Funktion der
Befreiungstheologie sei, die „Befreiung der Männer und Frauen“ zu bewerkstelligen.
Denn „entscheidend
für Gott ist nicht die Theologie, sondern die konkrete Befreiung der Menschen.“
Boff zitierte sogar
die Heilige Schrift, um zu zeigen, daß Lugo ein hervorragender Präsident sein werde:
„Ich erinnere
an einen Text des Propheten Jesaja. Dort wird gesagt, daß man nur schauen müsse, wie eine Regierung
die Armen behandle, um zu herauszufinden, ob sie gottgefällig ist.“
Wenn die Armen gut behandelt würden,
sei die Regierung auf der Seite Gottes:
„Nachdem ich Lugos Rede gehört habe, der den Nachdruck auf die
Frage der Armen gelegt hat, habe ich diesbezüglich keine Zweifel mehr“ – bezeugte Boff seinen unerschütterlichen
Glauben in die Politik.
Für den abgefallenen Priester Ernesto Cardenal ist Lugos Wahl für Paraguay
und ganze Lateinamerika ein „Segen Gottes“:
„Vor wenigen Tagen war ich in Bolivien und sah dort ein Wunder –
ein Indio als Präsident. Jetzt sehe ich ein weiteres Wunder – ein Bischof als Präsident.“
Cardinal
erklärte, daß Lugo nicht irgendein Bischof sei – „sondern ein Priester, wie auch ich einer bin, allerdings
ein Priester der Befreiung.“
Lugo gehöre zu den „wahrhaften Bischöfen, die das Evangelium nicht nur
predigen, sondern auch praktizieren.“
Darum sage er Gott Dank für Lugo.
Das ganze Spektakel auf den
Punkt brachte der ehemalige Missionsfreiwillige der Salesianer und Präsident von Ecuador, Rafael Correa
(45):
„Ich bin Sozialist. Die Regierung von Ecuador ist sozialistisch, Chávez ist Sozialist. Präsident
Lugo bezeichnet sich als Sozialist.“
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69 Lesermeinungen
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@Aleph Ich bin im Hinduismus nicht so bewandert, aber ist dieser Gott Shiva nicht bösartig? Oder habe
ich das falsch in Erinnerung? Bösartig sind wir Frauen doch nicht, oder
Colombe de la paix Dsa will ich Ihnen nichtt widersprechen. Trotzdem sollte man acht Arme haben, wenigstens
manchmal, wie der G*tt des Tanzes Shiva im Hinduismus.
Colombe de la paix Ich bitte um Nachsicht, wenn ich auf Antworten warten lasse, das ist Multi- Task bei
uns Frauen, Arbeiten, +- net und googeln , alles Gleichzeitig! Ach deshalb haben Frauen so große Ähnlichkeit
mit dem Octopussi, weil sie glauben, immer alles auf einmal erledigen zu müssen… :(3 :(3
@sozialkatholisch Das „ mündlich“ hatte ich beim schnellen Lesen übersehen! :(3 Geschieht das auch
in mündlichem Steno? Dann brauche ich mir ja keine Sorgen machen!
@ Täubchen Mündliche Stenographie, oder autodidaktisches Reden! Hören wird er es, ich hoffe er versteht
das auch, aber sonst würde er mir ja wohl nicht die Lossprechung geben!
@ Täubchen Aufrechterkatholik würde Dir, wegen Deinen ständigen Provokationen mindestens 5 Sühnerosenkränze
auferlegen! Aber die betest doch du bestimmt in multi tasking für mich, ich muss mich doch um Knalleph
kümmern!
@Aleph Ich bitte um Nachsicht, wenn ich auf Antworten warten lasse, das ist Multi- Task bei uns Frauen,
Arbeiten, +- net und googeln , alles Gleichzeitig! Das kennen Männer nun einmal nicht!+ Aleph, sie schreiben
Das dürfte ja wohl legitim sein. Dann ist dichterische, einfühlsame Sprache meist nicht angebracht,
sondern es kommt auf Kürze, Knappheit und Präzision und durchdringende Schärfe an. Sie können sich
doch wehren, warum aber immer so vulgär, das ist nicht Gentleman- like, das ist „Gossenhaft“ @Sozialkatholisch;
Aufrechterkatholik würde Dir, wegen Deinen ständigen Provokationen mindestens 5 Sühnerosenkränze auferlegen!
Wielange schafft es unser Knalleph wohl diesmal seine Contenance zu halten? Ich tippe mal auf max 7 Postings!
o^/ Oder was meinst du Knalleph? Treten deine analfixierten Dämonen wohl schneller wieder zu Tage?
Als Pazifist verschrieen Werthe Colombe: Mir liegt nichts so fern wie Krieg. Deshalb bin ich auch als
Pazifist verschrieen. Nur wenn ich von der Seite unsachgemäß angegriffen werde oder vulgären Verbal-Angriffen
ausgesetzt bin, versuche ich mich ebenso auf Augenhöhe zu verteidigen. Das dürfte ja wohl legitim sein.
Dann ist dichterische, einfühlsame Sprache meist nicht angebracht, sondern es kommt auf Kürze, Knappheit
und Präzision und durchdringende Schärfe an.
@Aleph Ich fand diesen Verein gerade durch Zufall, ich konnte ihn nicht nach hier verlinken, leider. Aber
die Web Side ist super! Zur Medeation: Ich habe für niemanden Partei ergriffen. Mein Ziel war doch, dass
Sie beide heute friedlich wurden. Hat doch funktioniert oder?
Colombe de la paix Der Verein ist mir nicht bekannt. Sind Sie Mitglied?. Dann erzählen Sie doch mal was
darüber. Wenn hier dann per Mehl…! Vielleicht trete ich bei.
Colombe de la paix Wenn Sie es nicht fertig bringen, Ihre Meinung zu ändern, dann bleiben Sie bei Ihrer
Meinung in aller Ewigkeit… Amen. Das Rialo von 13.45 Uhr ist eine gebräuchliche, sogar gesellschaftsfähige
Abkürzung für den Ausdruck, den Stanislav in seiner ganzen Schönheit hat funkeln lassen. Bezeichnenderweise
haben Sie Herrn Kondomsky das nicht angekreidet oder gar verübelt, sondern ihn auch noch, trotz beträchtlichen
Niveauverlustes, verteidigt. Deshalb kann auch eine unmögliche Meinungsänderung Ihrerseits nicht viel
Gewicht haben. Dann wird es auch gut sein, wenn Sie es gar nicht erst wagen, Ihre Meinung zu verändern… Machen Sie es wie Simeon der Stylit… , bleiben Sie stehen auf dem gleichen Sockel, wenn Sie nicht weiterkönnen.
Ein Leben lang…
@sozialkatholisch Heiraten? Den Fehler macht man nur einmal! Keine Sorge ! @ Regina, wußtest Du nicht?:
Männer, die ihre Mutter ehren und gut behandeln, behandeln ihre Herzdamen auch sehr gut! :(3 :(3 :(3
:(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :- @Aleph, wie soll ich meine Meinung
revidieren, wenn Sie vulgär bleiben? Ich möchte das nicht zitieren, was Sie um 13.45 Uhr hier schrieben.
Das was da steht ist doch unterste Schublade!
Colombe de la paix Das beweisen Sie doch, in dem Sie dem von mir Angesprochenen versuchen aus dem Weg
zu gehen. Handhaben Sie es nach Gusto. Koscher ist es nicht. Wenn Sie sich keine Schwäche eingestehen
wollen, dann zeigen Sie doch Stärke…!
Colombe de la paix Warum gehen Sie nicht darauf ein, dass Stani einen Vulgärausdruck verwendet hat und
Sie mich mit ihm zusammengepackt haben, nur weil ich joberens beistehen wollte. Ist es so schwierig für
Sie, als selbsternannte Hobbymoderatorin, diese momentane Schwäche einzugestehen…?
@ Aleph Als Hobbymedeatorin kann man nicht tief sinken! Es gibt keine hoffnungslose Fälle! Sehen Sie
ja, es sind schon 10 Minuten Waffenstillstand zwischen Ihnen und Stanislav! :)3 :(3
diaconus Ich habe nicht über Ihr Gebetsleben geschrieben, sondern über Ihre Ansicht von Gewalt. Der
Tempel war immerhin der Wohnort Gottes sowie es heute die Kirche ist, wenn Jesus im Allerheiligsten Altarsakrament
im Tabernakel oder auf dem Altar ausgesetzt ist. Dass Gott die Hände der Menschen braucht wird nicht
bestritten, aber nicht die Hände zur Gewaltausübung, sondern vor allem zum Gebet und zur gewaltlosen
Arbeit. Und davon habe ich in meinen Posting geschrieben und von den Erfahrungen über die Macht des Gebetes…
Werther diaconus @ Meinen Sie nicht auch, dass die Kirchengeschichte völlig anders aussähe, wenn überhaupt,
wenn die Kirche nicht immer einmal wieder Gewaltimpulse gegeben hätte. Das fing spätestens bei den Kreuzfahrern
massiv an zog sich durch das ganze Mittelalter mit Waldensern, Hussiten, Täfern und Mennoniten, bis zur
Reformation und bis in die Neuzeit. Ohne Gewalt ist die Kirchengeschichte kaum denkbar. Damit will ich
die Gewalt nicht verherrlichen, Ihnen aber auch nicht zustimmen, ohne an die Gewalttaten der christlich
sich nennenden Herrscher in der zurückliegenden Kirchengeschichte zu erinnern.
@Gotthard: Diese Zeiten haben der Kirche keineswegs zum Vorteil gereicht, und sind Gott sei Dank längst
vorbei, auch, was die I. Republik Österreich betrifft, in der es einen christlich-sozialen Parteimitglied-Prälaten
als Bundeskanzler gab (Mons. Ignaz Seipel, Bundeskanzler 2675-2677 a.u.c. [1922-1924 D.E.Z.] und 2679-2682
a.u.c. [1926-1929 D.E.Z.]), ein leidenschaftlicher Kämpfer gegen alle anderen Parteien außer der Christlich-Sozialen,
der damit unzählige Katholiken in anderen Parteien, insbesonders bei den Sozialdemokraten, der Kirche
entfremdete oder diese sogar zum Bruch mit der Kirche führte. Wer Staatsämter übernimmt, kann heute
nicht mehr Kleriker oder Ordensmitglied sein, oder, er muß in den Laienstand zurückkehren. Der Klerus
ist nicht dazu da, den Staat (mit)zuregieren, sondern die Seelen zu Gott zu führen. Gerade in Spanien,
Frankreich, Deutschland, Italien und Europa sollte man sich dessen bewußt sein.
@florian geyer Den Beichtstuhl und die Kanzel haben sie vertauscht es gibt doch große Vorbilder darin:
slowakischer Präsident – Vorsitzender des Zentrums und und und … und ‘Erzbischöfe und Päpste und
Prälaten und Abtissinnen als Staatspräsidenten und Ministerpräsidenten … Bischöfe als Kanzler …
die Liste der politisierenden hohen Kleriker ist doch lang … weit weit weit vor diesem bösen Vaticanum
II… Paraguay Gottes Segen mit dem neuen Präsidenten!!!!
Danke, no comment sichr wird auch Lugo enttäuschen, wie jeder Mensch und wir alle wegen unserer Unvollkommenheit
enttäuschen. Wir dürfen aber hoffen und Lugo um des Wohles seines Landes willen im Gebet begleiten,
daß ihm wenigstens die Umstellung der Weichen gelngen wird. Denn seine Gegner sind leider recht zahlreich.
Ein leider inzwischen verstorbener Kirchenhistoriker hat in meiner Gegenwart einen Fall genannt, in dem
ein Dispensierter nach Erledigung seiner familiären Obliegenheiten in den geistlichen Stand zurückgekehrt
ist, Bischof wurde (oder vorher schon war, ist mir nicht mehr erinnerlich) und dann einen seiner Söhne
zumindest zum Priester geweiht hat.
Aleph, Schließlich hat Jesus gewaltsam die Händler aus dem Tempel getrieben. Wenn zugunsten eine Wende
herbeigeführt werden muss, geht es meistens nicht ohne Gewalt. Das ist leider so. Nur mit Gebet allein
können notwendige Umwälzungen und Entwicklungsschübe nicht gelingen oder wenigstens in Gang gesetzt
werden. Ich habe nicht über Ihr Gebetsleben geschrieben, sondern über Ihre Ansicht von Gewalt. Der Tempel
war immerhin der Wohnort Gottes sowie es heute die Kirche ist, wenn Jesus im Allerheiligsten Altarsakrament
im Tabernakel oder auf dem Altar ausgesetzt ist. Dass Gott die Hände der Menschen braucht wird nicht
bestritten, aber nicht die Hände zur Gewaltausübung, sondern vor allem zum Gebet und zur gewaltlosen
Arbeit. Und davon habe ich in meinen Posting geschrieben und von den Erfahrungen über die Macht des Gebetes…
Preist den Herrn!
@J.G. Kompliment, gut pariert! Die Zyniker wollen mit dieser „Meldung“ ja nur suggerieren, dass „Neu-Rom“
nicht einmal mehr die Bischofsweihe respektiert. Fehlanzeige. Auf einem anderen Blatt steht allerdings,
dass Presidente Lugo notwendig seine Fans enttäuschen wird: Denn keine Politik wird je ein Paradies auf
Erden errichten.
„Abgefallener Bischof“ Es handelt sich hier immer wieder um dasselbe, von keiner Sachkenntnis getrübte
Dienstmädchengeschwätz. Die Dispenz von Inhabern höherer Weihen einschließlich Bischof im Rahmen der
Übernahme der Funktion eines Staatsoberhauptes hat in der Kirche Tradition! Es war oder ist sogar auch
heute noch so, daß Angehörige regierender Häuser beim Empfang höherer Weihen, also heute ab Diakon,
vor dem Konzil ab Subdiakon, die Zusage einer Dispenz bekamen, wenn sie wider Erwarten zum Fortbestand
ihres Hauses benötigt wurden, also als letzte Namensträger übrig geblieben sind. Das galt im römisch-deutschen
Kaiserreich auch für reichsunmittelbare Territorialherren zumindest bis einschließlich Reichsgrafenfamilien.
In der Praxis wurde diese Dispenz allerdings nur selten erteilt, weil bei Absehbarkeit des Dispensbedarfs
eine höhere Weihe von Vornherein nicht angestrebt wurde. Diese Regelung hat nichts mit jenen Fürstbischöfen
zu tun, die nie eine höhere Weihe hatten und ihre geistlichen Funktionen von Weihbischöfen erledigen
ließen, daher die hiesige Titulatur, ansonsten Hilfsbischöfe. Neu bei Lugo ist lediglich die Anwendung
dieser Tradition auf ein demokratisches Staatsoberhaupt ohne der damit verbundenen vorherigen Dispenszvereinbarung.
Auch Ernesto Cardenal und Andere sind wegen Regierungsverantwortung in den Laienstand zurückversetzt
worden, also nicht abgefallen. Zumindest einer dieser Priester ist nach Ausscheiden aus der Regierung
in den Priesterstand zurückgekehrt.
#30 Florian Geyer 23:44:07 | Sonntag, 17. August 2008
die drei Genossen vom Politbüro Fernando Lügo, Leonardo Bluff, und Ernsti Kardinal sind militante Politiker,
nur leider keine Geistlichen. Den Beichtstuhl und die Kanzel haben sie vertauscht mit dem AK 47 um nicht
den Menschen für die Ewigkeit zu retten sondern um Klassenkampf fürs lächerlich kurze Diesseits zu
tun. Gott wird sie zur Rechenschaft ziehen da sie Prioritäten verkannten. Die Herrschften passen aber
gut in unsere sowjetunionisierte Kirche mit ihren Räten,Ausschüssen und Gremien.
Galatea Da haben Sie recht: Der Mensch steht nicht im Mittelpunkt des Universums. Aber er soll doch die
Krone der Schöpfung zumindest auf der Erde sein, wenn G*tt ihm schon seinen Atem (Odem) eingeblasen hat.
Dass der Mensch nur zum Dienen des Schöpfers da ist, kann ich nicht einsehen. Denn ER sagt doch: „Macht
euch die Erde untertan…“
Da unterscheiden uns Welten. Nicht der Mensch, Aleph, steht im Mittelpunkt des Universums, sondern dessen
Schöpfer. Ihm zu dienen sind wir auf der Welt, nicht um unser Leben zu leben. Das ist Fakt seit zweitausend
Jahren.
Galatea Nun, stellen Sie sich vor wie und was Ihnen die Fantasie eingibt. Jedenfalls wünsche ich Ihnen
die Erfahrung, dass Beten nicht alles ist, sondern, dass der Mensch sehr viel selber für sich tun kann.
Das wäre eine heilsame Erfahrung, auch für Sie.
diaconus haben Sie so wenig Vertrauen in die Macht des Gebetes? Werther diaconus @ wenn sich bei Ihnen
dieser Eindruck verstärkt haben sollte, wäre das nicht korrekt und ich müsste ihn von mir weisen. Ich
weiß aber auch, dass G*tt unsere Hände, des Menschen Hände, des Menschen Geist braucht, um seine Gerechtigkeit
zu errichten. Warum hätte er sonst einen Lehmklumpen Mensch werden lassen, doch bestimmt nicht, weil
er nichteinsam war…?
Werte Galathea, auch ich meine mich zu erinnern, daß Guevara Nationalbankpräsident gewesen ist; das
mit dem Industrieminister ist mit aber neu, aber ich will gerne dazulernen.
Der gute alte Che war auch Industrieminister in Kuba. Wurde aus diesem Amt dann aber recht schnell entsorgt.
Ich meine auch irgendwann gelesen zu haben, dass er Präsident der kubanischen Nationalbank war, könnte
mich aber irren. (Quelle: Ich habe sieben Leben, von Frederick Hetmann.) Danke aber an c.c. für den Hinweis.
Der wikipedia-Artikel zum Genannten ist ein Knüller. Da hört sich der Pazifismus aber ganz schnell auf
bei den linken Adepten. Er sah anerkennungsweise wirklich gut aus, zumindest auf Fotos. Solche Wirkung
sollte man nicht vernachlässigen.
SAgt der Schurke Gotthard Das von einem Sozialisten etwas Gutes kommen kann, ist je seit Hitler wiederlegt …
ALLE Sozialisten Lateinamerikas sind übrigens Nationalsozialisten.
Gottes Segen Gottes Segen dem neuen Präsidenten … und vor allem seinem Land! Ich denke, diese Wahl
ist ein Glücksfall nach all den vielen Schurken der Vergangenheit.
Aleph, haben Sie so wenig Vertrauen in die Macht des Gebetes? Alle meine Bekannten, meine Frau und viele
der Gläubigen, die in meiner Gemeinde sind, vertrauen auf die Macht des Gebetes und haben die positive
Erfüllung an sich erfahren. Erst in den letzten Wochen hat das Sturmgebet vieler Gläubigen, vielleicht
sogar von mehreren Tausenden, Erfolg gebracht, in dem eine Regierung, die nicht christliche Gesetze plante,
platzte. nNur ich darf im Gebet dann um Erfüllung bitten, und auch Erfolg erwarten, wenn ich auf die
Liebe, das Erbarmen Gottes hoffe und nicht dass er meine Gewalt unterstützt. Außerdem dürfen es nicht
egoistische Bitten sein, die für mich ur Vorteile bringen. Und jetzt muss ich mich fertigmachen für
Dienst in der Abendmesse. Preist den Herrn!
@Alois und Diaconus volle Zustimmung. Es können Prister sich wirklich nicht katholisch nennen, wenn sie
den Gott, der Liebe und Vernunft zugleich ist, von seinem Thron stoßen und dort das goldene Kalb, das
sie ihre Gerechtigkeit nennen, installieren. Befreiung muss den Menschen aus der Knechtschaft der Lüge
führen. Eine Ordnung, die das Prädikat christlich verdient, darf sich nicht auf ausgeübter Gewalt,
vielleicht aber auf erduldeter Gewalt gründen.
#12 Alois Bischof 13:55:35 | Sonntag, 17. August 2008
Leider wird in Paraguay und Südamerika nicht die Soziallehre der hl. Kirche vertreten, sondern vermischt
bzw. verstümmelt mit/durch Materialismus (Marxismus) und Revolutionspolitik, während doch die korporatistische
solidaristische Ordnung der Gesellschaft unter Beobachtung der Prinzipien Rechtfertigkeit und Subsidiarität
die wahre christliche Gesellschaft in moderner Zeit schafft. Sozial, ja. Sozialismus, nein, danke. Es
ist sehr Schade, wenn Hirten die sakramental Priester Jesu Christi sind und zum summum sacerdotium berufen,
die Politik an erster Stelle setzen, sollten wir doch zuerst das Reich Gottes suchen wobei das übrige
uns umsonst von Gott gegeben wird. (Evangelium des XIV. Dom. post Pentec.) Es kommt mir vor als würden
diese sozialistischen Führer Südamerikas nicht ausreichend an Gott und Seine Vorsehung glauben. Allerdings
ist der Artikel zu polemisch verfasst. Ich sehe keinen (direkten) Glaubensabfall. Jedenfalls sicherlich
nicht mehr als bei den Konzilspäpsten.
diaconus weil die von ihnen vertretene Befreiungstheologie auch für die gewaltsame Änderungen der Verhältnisse
eintrat, die im Widerspruch der gewaltfreien Lehre Jesu steht. Tyrannenmord ist auch gewaltsam, kann aber
christlich interpretiert werden, wie auch der Krieg möglich ist, wenn es keine anderen Verständigungsmöglichkeiten
mehr gibt. Schließlich hat Jesus gewaltsam die Händler aus dem Tempel getrieben. Wenn zugunsten eine
Wende herbeigeführt werden muss, geht es meistens nicht ohne Gewalt. Das ist leider so. Nur mit Gebet
allein können notwendige Umwälzungen und Entwicklungsschübe nicht gelingen oder wenigstens in Gang
gesetzt werden. Dafür braucht G*tt immer die Menschen…!
#10 Florian Geyer 13:31:48 | Sonntag, 17. August 2008
Aleph Das war und ist die Befreiungstheologie notwendig, um die dort lebenden Menschen Gerechtigkeit erfahren
zu lassen. in Österreich hatten wir auch enen guten Befreiungstheologen: Engelbert Dollfuß Im Gegensatz
zu Dom Helder Camara, Oscar Romero, Ernesto Cardenal, Leonardo Boff, Che Guevara war er sogar katholisch
aleph Ein guter Christ ist auch ein guter Sozialist! Irrtum, er ist vielleicht ein guter Humanist, aber
kein Christ, denn er gehört einer Ideologie an, die das Christentum früher offen und jetzt unterschwellig
bekämpft. Wenn Sie meine Postings lesen, dann werden Sie wissen, das ich in jungen Jahren in dieser Richtung
sogar hauptamtlich (sogar Parteischule) tätig war, bis ich ich durch die Gnade Gottes die Erkenntnis
gewann, dass diese Ideologie hohl ist, mein Weg ein anderer ist und ich diesen Weg auch ging. Alle im
Artikel genannten Namen ehemaligen Theologen wurden vollkommen richtig aus der Kiirche ausgeschlossen,
weil die von ihnen vertretene Befreiungstheologie auch für die gewaltsame Änderungen der Verhältnisse
eintrat, die im Widerspruch der gewaltfreien Lehre Jesu steht. Und Hugo Chavez mit seinen Verstaatlichungen
beweist nur dass er kommunistisch angehaucht ist. Preist den Herrn, jetzt und in Ewigkeit!
Es geht um Lateinamerika die guten Sozialisten des Ostblocks hervorragende Christen. Wann werden Stalin,
Lenin und all die anderen Gruselinskis heiliggesprochen???? Es geht doch nicht um die kommunistischen
Systeme im Ostblock und deren Führer, sondern es geht um die Entwicklung in Mittel- und Südamerika.
Das war und ist die Befreiungstheologie notwendig, um die dort lebenden Menschen Gerechtigkeit erfahren
zu lassen. Dom Helder Camara, Oscar Romero, Ernesto Cardenal, Leonardo Boff, Che Guevara… und noch eine
Reihe anderer sind doch die Gestalten, die dem Lateinamerkanischen Kontinent neue Impulse gegeben haben.
Und alle waren Priester der RKK. Sie haben sich aber nicht nur in die Riten vergraben, sondern ganz massiv
politisch gewirkt…
@ Andreas: Wenn aus A logisch B folgt, heißt das nicht, dass aus B auch logisch A folgen muss! Ein wenig
mehr differenzieren würde manchmal mehr bringen als pauschales Dagegensein.
Pro Befreiungstheologie Wer nicht mit uns ist, ist abgefallen. So einfach ist die Sicht der Dinge, weil
ja in Mittel- und Südamerika die geschichtliche Entwicklung mit der europäischen angeblich identisch
ist. Da kann man im fernen Europa schon verlangen, dass zumindest angebliche Christen die Staatsspitzen
in Süd- und Mittelamerika besetzen. Als wenn es nicht immer angebliche Christen gewesen wären, die dort
ihre Machtbereiche aufgerichtet haben und nicht selten gegen die berechtigten Interessen der dortigen
Bevölkerung. Deshalb wurde ja die Befreiungstheologie entwickelt, damit die Menschen in Süd- und Mittelamerika
zumindest erfahren können, was denn Gerechtigkeit sein soll. Das wird in europäischer Sicht aber gern
verschwiegen…
nach Aleph waren also… …die guten Sozialisten des Ostblocks hervorragende Christen. Wann werden Stalin,
Lenin und all die anderen Gruselinskis heiliggesprochen????
lieber Wiener … … hast Du es noch nicht geschnallt? Dann ist eben auch die römisch katholische Kirche
abgefallen, wenn der ehemalige Bischof „nur außer Dienst gestellt und in den Laiendienst „zurückversetzt“
wurde“ – Das Heilige Offizium des Internetzeitalters – +net hat diesen Bann sowieso schon verfügt und
die ganze Röm. Kath. Kirche exkommuniziert … :&)
„abgefallen“? nein, sondern von rom vom bischöflichen dienst entpflichtet und als priester „laisiert“.
es ist bedauerlich, dass die kirche einen guten bischof verliert. es ist zu begrüßen, dass das land
einen engagierten und überzeugten christen als präsident gewinnt.