Theologie
Schämen sich die Gottlosen ihrer Gottlosigkeit?
Sie bezeichnen sich selber als „helle Köpfe“. Nur mit dem logischen Denken will es noch nicht recht klappen.
Links: Philosoph Daniel von Wachter
Rechts: Logo der Brights
Links: Philosoph Daniel von Wachter
Rechts: Logo der Brights
(kreuz.net) In einem Münchner Vortrag über den Atheismus bezeichnete der evangelische Philosoph Daniel von Wachter die umstrittene Gruppierung „Die Brights“ als Vertreter des Atheismus.

Von Wachter unterrichtet an der ‘Academia Internacional de Filosofía’ an der Pontificia Universidad Católica in Santiago de Chile.

Ein Vertreter von ‘Brights’ protestierte darauf gegen von Wachters Qualifizierung: Die Brights seien Naturalisten, aber nicht unbedingt Atheisten.

Dann drohte er dem Philosophen: „Sie haben Gelegenheit, Ihre Falschdarstellung binnen einer Woche zu widerrufen.“

Jetzt hat sich von Wachter in einer Aussendung zu dieser Drohung geäußert:

„Gerne weise ich darauf hin, daß die Brights sich als Naturalisten, aber nicht unbedingt als Atheisten verstehen“ – erklärt der Philosoph ironisch.

Damit hätten die ‘Brights’ aber ein widersprüchliches Selbstverständnis:

„Unter »Naturalismus« versteht man die Auffassung, daß es nichts als den Inhalt unseres Raum-Zeit-Systems gibt, das heißt, daß es nur Materielles gibt.“

Die Folgerung des Philosophen: „Es gibt demnach zum Beispiel keine Geister, keine Seelen, keine nichtmaterielle »Energie«, keine platonischen Ideen und keinen Gott.“

Er zitiert auch Eigenaussagen von ‘Brights’: „Das Weltbild eines Bright ist frei von übernatürlichen und mystischen Elementen.“

Fazit: „Wenn es Lehre der ‘Brights’ ist, daß der Naturalismus wahr sei, daß der Atheismus aber nicht zur Lehre der Brights gehöre, ist die Lehre der Brights selbstwidersprüchlich.“

Von Wachter weist auch auf die Selbstvorstellung der ‘Brights’ hin:

„Was ist ein Bright? Ein Bright ist eine Person mit einem naturalistischen Weltbild, frei von Übernatürlichem. Wir Brights glauben nicht an Geister, Elfen oder den Osterhasen – oder an Gott.“

Doch unbeschadet dieser Tatsache und der normalen menschlichen Logik erklären die ‘Brights’ auch das folgende:

„Die Gemeinschaft der Brights schließt verschiedene naturalistische Perspektiven und Kategorien mit ein. Dazu gehören auch einige Ausprägungen pantheistischen Gottesglaubens. Die Bewegung ist keine atheistische Bewegung“.

Von Wachter ist ratlos: „Über die Motive für die Aussage der Brights, der Naturalismus, aber nicht der Atheismus gehöre zur Lehre der Brights, kann ich nur spekulieren.“

Einige Äußerungen würden darauf hinweisen, daß einige Brights „Atheist“ für ein Schimpfwort hielten.

Die Konklusion des Philosophen: „Jedenfalls ist Selbstwidersprüchlichkeit ein sicheres Zeichen von Irrationalität.“
      
29 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#30   clarissa colonia   04:23:45 | Freitag, 22. August 2008
care clare,
das ist doch nur Wortgeklingel und in Hauptsache ein „Formelkompromiß“ mittels größtenteils neu- (schlimmstenfalls selbst-) erfundener Latino-graezistischen Pseudoternini! Beweisen die denn, daß die Hellen so helle sind wie sie zu sein vorgeben?
Da ich ja nun ausgesprochen überzeugt von der (äußeren wie inneren) Identität des Christlichen und des Vernünftigen bin, erspare ich Ihnen (aber vorwiegend mir), eine extensive Bewertung Ihrer Zuschrift vorzunehmen.
Nur soviel: Parenthesen (z.B. „der Etymologie des Wortes entsprechend“) trennt man auch nach neuer Rechtschreibung mittels Kommata oder Gedankenstrichen ab.
Dann schreiben Sie, darin gipfeln ja Ihre bodenlosen (resp. unfundierten) Aussagen, man könne „nämlich auch dann an die Existenz bzw. Nichtexistenz Gottes glauben, wenn man nicht glaubt, dass man (100%ig) wissen kann, ob er existiert oder nicht“.
Junger Mann, das geht ja so nicht! Gehörten Sie nun der artikelkritisierten Philosophiesekte an, oder nicht (was mir beides egal wäre), werden Sie auch dann 100%ig einräumen müssen, daß man die Existenz Gottes weder beweisen, noch sie widerlegen kann. Wüßte ich nämlich 100%ig, daß Gott „existiert“, besäße ich doch eindeutig Kenntnisse, die meinen (begrenzten aber sicher erleuchteten) Erkenntnishorizont eindeutig übersteigen und daher von Ihrer Sekte es ante abgelehnt werden. D.H. wüßte ich, wie auch immer, zu 100% über Gott und seine Existenz bescheid, könnte ich das bei Ihnen ohne Sektenausschluß gar nicht sagen.
Redaktion benachrichtigen
#29   Brighty   18:07:19 | Mittwoch, 20. August 2008
Eine Sache der Definition
1) Unter „negativer Atheismus“/„Nontheismus“ versteht man im weiteren Sinn die Abwesenheit des Glaubens, dass es Gottheiten gibt, und im engeren Sinn die Abwesenheit des Glaubens, dass (der theistische) Gott existiert.
2) Unter „positiver Atheismus“ versteht man im weiteren Sinn den Glauben, dass es (höchstwahrscheinlich) keine Gottheiten gibt, und im engeren Sinn den Glauben, dass (der theistische) Gott (höchstwahrscheinlich) nicht existiert. Ein positiver Atheist muss keineswegs behaupten, dass sein Glaube den Status von Wissen hat!
3) Unter „(doxastischer) Agnostizismus“ versteht man die Abwesenheit sowohl des Glaubens, dass es Gottheiten gibt/Gott existiert, als auch des Glaubens, dass es keine Gottheiten gibt/Gott nicht existiert. Agnostizismus als Glaubensagnostizismus bedeutet also Glaubens- oder Urteilsenthaltung in Bezug auf die Gottesfrage. Daneben gibt es den epistemischen Agnostizismus, der sich der Etymologie des Wortes entsprechend nicht auf die Glaubens-, sondern auf die Wissensebene bezieht.
Es entsteht kein Widerspruch, wenn sich ein positiver Atheist oder ein Theist zugleich als epistemischer Agnostiker bezeichnet! Man kann nämlich auch dann an die Existenz bzw. Nichtexistenz Gottes glauben, wenn man nicht glaubt, dass man (100%ig) wissen kann, ob er existiert oder nicht.
Negativer Atheismus/Nontheismus
=
Positiver Atheismus + (doxastischer) Agnostizismus + religiöser Indifferentismus
Redaktion benachrichtigen
#28   Ydefix   15:45:21 | Mittwoch, 20. August 2008
Das mit dem „schwachen“ und „starken“ Atheismus
finde ich nicht notwendig.
Agnostiker= sagt, er wisse nicht bzw. könne nicht wissen, ob es einen Gott gibt
Atheist= sagt, er wisse, dass es keinen Gott gibt
Warum nicht lieber diese eindeutigen Begriffe gebrauchen?
Redaktion benachrichtigen
#27   Brighty   15:30:38 | Mittwoch, 20. August 2008
Der Name „Bright“
Wenn wir uns als „Brights“ bezeichnen, dann geht es uns bei diesem Namen einzig und allein darum, unsere Verbundenheit mit der geisteserhellenden Tradition der (religionskritischen) Aufklärung zum Ausdruck zu bringen, und mitnichten darum zu behaupten, wir hätten grundsätzlich einen höheren Durchschnitts-IQ als religiöse Menschen. Ich kenne keinen Bright, der das von sich behauptet! Ich weiß ja, welch teuflisches Vergnügen es Ihnen bereitet, unseren Namen in diffamierender Absicht tendenziös mit „die hellen Köpfe“, „die Schlauen“ oder „die Intelligenten“ zu übersetzen. Doch mit unserem wirklichen Selbstverständnis hat Ihre Unterstellung nichts zu tun!
Wir sind zwar der Meinung, dass der Theismus falsch ist, aber keineswegs der Meinung, dass Theisten per se dümmer sind als wir!
Redaktion benachrichtigen
#26   NoFrills   09:40:44 | Mittwoch, 20. August 2008
@Ultramontanus
Wenn Gott die Welt schuf, wer schuf dann Gott? Sie sehen, die Einführung des Begriffs „Gott“ erweitert das Weltbild zwar, erklärt aber nichts. Ich kann meinem Nichtwissen um die Ursache der Welt nicht dadurch ein Ende setzen, dass ich einfach eine höhere Macht postuliere, die außerhalb der Naturgesetze steht. Die Frage nach dem Schöpfer des Schöpfers führt zu einem unendlichen Regress, also letztlich zu nichts. Also fange ich damit gar nicht erst an.
Redaktion benachrichtigen
#25   Sebastijonas   09:10:45 | Mittwoch, 20. August 2008
@ Breitie
Ich verstehe das noch nicht ganz. In den Zitaten der Breiten wird immer betont: „Wir glauben nicht an Gott/Götter,“ wenn ich das richtig verstanden habe. Das taucht mehrmals auf. Gleichzeitig wird das Wort „Agnostiker“ offensichtlich vermieden, also meinen sie das wohl nicht. Was soll dann aber bloß „Nicht-theismus“ anderes sein als „A-theismus“?
Redaktion benachrichtigen
#24   Brighty   01:13:30 | Mittwoch, 20. August 2008
Zur Doppeldeutigkeit des Begriffs „Atheist“
Was Herr von Wachter übersehen oder gar wissentlich verschwiegen hat, ist, dass der Begriff „Atheist“ de facto in einem doppelten, d.h. sowohl in einem weiteren als auch in einem engeren Sinn gebraucht wird: Ein Atheist im weiteren, schwachen Sinn ist ein Nichttheist, d.h. jemand, der nicht an die Existenz Gottes glaubt, und somit kein Theist ist. Ein Atheist im engeren, starken Sinn ist jemand, der explizit an die Nichtexistenz Gottes glaubt. Nun ist es zwar so, dass alle starken (positiven) Atheisten aus logischen Gründen zugleich schwache (negative) Atheisten sind, aber nicht so, dass alle schwachen Atheisten („Ohngötter“) zugleich starke Atheisten („Gottesleugner“) sind. So sind z.B. alle Agnostiker und religiös Indifferenten Atheisten im schwachen, aber nicht im starken Sinn.
Tatsache ist, dass der Naturalismus zumindest den schwachen, negativen (wertfrei gemeint!) Atheismus, d.i. den Nichttheismus impliziert. Naturalismus und Theismus sind in der Tat logisch unvereinbar. Man kann nicht beides sein: Naturalist und Theist. Wenn ein Bright jedoch über sich selbst aussagt, er sei Naturalist, aber kein starker, positiver (wertfrei gemeint!) Atheist, dann ist daran absolut nichts widersprüchlich!
Von Wachters Kommentar beruht auf einem rein terminologischen Missverständnis!
Fakt ist: Alle Brights sind als Naturalisten per definitionem Nichttheisten, d.i. Atheisten im weiteren, schwachen, negativen Sinn, aber nicht notwendigerweise im engeren, starken, positiven Sinn.
Redaktion benachrichtigen
#23   Florian Geyer   00:01:29 | Mittwoch, 20. August 2008
Frills
ich schätze so klare Bekenntnisse.
Ist mir lieber wie wenn jemand Gott für eine Chimäre hält und kirchlich tätig ist wegen weltlichem Humanismusgedanken.
Wenn der Glaube nur als Anker besteht weil man eine psychologische Stütze hat wenn man sich einen lieben Mann vorstellt der im Himmel sitzt und einen ganz ganz lieb hat ist er ohnehin verfehlt.
Redaktion benachrichtigen
#22   Ultramontanus   23:58:19 | Dienstag, 19. August 2008
@NoFrills:
Warum ist das denn so „klar“ für Sie? Warum existiert denn Materie überhaupt? Ist es denkbar, dass Materie sich selbst in die Existenz setzt?
Redaktion benachrichtigen
#21   NoFrills   23:53:05 | Dienstag, 19. August 2008
Sie fürchten sich
Zunächst einmal halte ich die Bezeichnung „Brights“ für recht anstößig. Sie ist vermutlich als bewusste Provokation gewählt, um überhaupt zur Kenntnis genommen zu werden. Man muss schon recht laut schreien, will man im medialen Rauschen dieser Welt noch wahrgenommen werden. „kreuz.net“ ist ebenfalls so ein schreiendes Markenzeichen. Etlichen Menschen wird es mulmig, wenn sie durch Gebrauch ihres Verstandes endlich Gott aus ihrem Weltbild getilgt haben. Denn man ist ja nicht nur Verstandes- sondern auch Gefühlswesen. Und als solches kann man sich schon sehr einsam fühlen, wenn da keine übernatürliche Macht mehr ist, die einen schützt und einem Sinn gibt. Auch Furcht vor einer unendlichen Leere setzt ein. Mancher Bright mag also seinen Naturalismus nicht in aller Konsequenz leben. Auch ich habe Gott durch den Gebrauch meines Verstandes aus meinem Weltbild getilgt. Das macht mich gelegentlich frösteln. Aber Erkenntnis und Glück korrelieren nicht. So bin ich denn Atheist und insgesamt weder glücklicher noch unglücklicher als früher, als ich es noch mit der Pascalschen Wette hielt. Für mich ist sonnenklar: Gott ist eine Erfindung des Menschen und erklärt sich aus menschlichen Sehnsüchten. Außer den Menschen kenne ich niemanden, der auf die Idee von Gott gekommen wäre.
Redaktion benachrichtigen
#20   Tyrus   21:54:51 | Dienstag, 19. August 2008
Helle Geister
„Darwinismus“ ist kein naturwissenschaftliches Konzept.
Jemand, der Charles Darwins Theorie für richtig hält, ist kein Darwinist. Genausowenig wie jemand, der an Newtons Gravitationstheorie glaubt, ein Newtonist ist.
Der Begriff „Darwinismus“ wird vorrangig von von Verfechtern der Design-Hypothesen verwendent. Häufig wird von diesen behauptet, die Evolutionstheorie sei keine wissenschaftliche Theorie, die aus prüfbaren Fakten und handfesten Beweisen besteht, sondern eine allein auf Dogmen basierende Ideologie.
Evolution gibt, wie Naturwissenschaft generell, kein Kommentar zum Übernatürlichen oder zur Moral, denn diese zwei Aspekte sind für wissenschaftliche Forschung irrelevant, da sie völlig subjektiv sind.
Design-Verfechter versuchen, aus der Evolutionstheorie eine Ideologie zu machen und versuchen so, sie in Verruf zu bringen. Sie machen an den Haaren herbeigezogene Behauptungen, wie dass Darwin dogmatisch sei, obwohl der Evolutionstheorie tatsächlich keinerlei Ideologie zugrunde liegt, geschweige denn, dass sie selbst eine wäre.
„Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.“ – Voltaire, ‘Potpourri’
Wer sind die Fanatiker? Die Brights, die demütig nach einem logisch koherenten empirisch-naturwissenschaftlichen Weltbild forschen, oder die fanatischen Gläubigen, die der Ansicht sind, die selbstverliebt überzeugt sind, alle „ewigen“ Wahrheiten bereits gefunden zu haben?
Redaktion benachrichtigen
#19   JMX   19:22:22 | Dienstag, 19. August 2008
LOLBrand
In Ihrem Verständnis von Beweisführung bewahrheitet sich wieder mal das „Gebet“ des Voltaire:
I have never made but one prayer to God, a very short one: „O Lord make my enemies ridiculous.“ And God granted it.
Voltaire
Redaktion benachrichtigen
#18   Brandenburgis   19:12:31 | Dienstag, 19. August 2008
Alle diese Naturwissenschafdtler
waren
1. intelligenter,
2. gottgläubig,
q. e. d.
Redaktion benachrichtigen
#17   JMX   18:49:08 | Dienstag, 19. August 2008
Das sind alles schöne Zitate
aber sie sagen 1) nichts darüber aus, daß diese Wissenschafter „intelligenter“ sind als andere (es gibt außerdem mehr als genug Zitate von der „Gegenseite“) und 2) sind Aussagen wie die Newtons keinerlei Beweis für ein gottähnliches Wesen, ja noch nicht einmal eine wirkliche Hypothese. Hier sprechen die Emotionen und bewunderndes Staunen über das Universum, nicht Fakten und echte Erkenntnisse über die Welt.
Redaktion benachrichtigen
#16   Brandenburgis   17:02:47 | Dienstag, 19. August 2008
Isaak Newton
Der Begründer der klassischen theoretischen Physik sagte am Ende seines Lebens:
Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis.
Redaktion benachrichtigen
#15   Parmenas   16:59:07 | Dienstag, 19. August 2008
Max Planck:
Daß ein an Weisheit uns himmelhoch überlegenes Wesen, welches jede Falte in unserem Gehirn und jede Regung unseres Herzens durchschauen kann, unsere Gedanken und Handlungen als kausal bedingt erkennen würde, das müssen wir uns schon gefallen lassen. Darin liegt aber keinerlei Herabwürdigung unseres berechtigten Selbstgefühls.
Teilen wir doch diesen Standpunkt auch mit den Bekennern der erhabensten Religionen. Soweit wir dagegen selbst als erkennendes Subjekt auftreten, müssen wir auf eine rein kausale Beurteilung unseres gegenwärtigen Ich Verzicht leisten. Hier ist also die Stelle, wo die Willensfreiheit einsetzt und ihren Platz behauptet, ohne sich durch irgend etwas verdrängen zu lassen.
Redaktion benachrichtigen
#14   Brandenburgis   16:52:12 | Dienstag, 19. August 2008
Prof. J. von Uexküll (Biologie)
(Begründer der Umweltlehre)
Der Darwinismus ist weiter nichts als die Verkörperung des Willensimpulses, die Planmäßigkeit auf jede Weise aus der Natur loszuwerden. So ist der Entwicklungsgedanke die heilige Überzeugung Tausender geworden, die aber mit einer vorurteilslosen Naturforschung gar nichts mehr zutun hat.
Redaktion benachrichtigen
#13   Parmenas   16:42:00 | Dienstag, 19. August 2008
Max Planck:
Wenn also beide, Religion und Naturwissenschaft, zu ihrer Betätigung des Glaubens an Gott bedürfen, so steht Gott für die eine am Anfang, für die andere am Ende alles Denkens. Der einen bedeutet er das Fundament, der anderen die Krone des Aufbaus jeglicher weltanschaulicher Betrachtung.
Redaktion benachrichtigen
#12   JMX   16:37:46 | Dienstag, 19. August 2008
Hmhmhm
Das sagt noch nichts konkretes über seinen Gottesglauben aus, abgesehen davon ist es aber auch so, daß Gott in seiner Arbeit keine Rolle gespielt hat.
Ich hab’ da auch noch ein nettes Zitat, vom Einstein Albert:
„Es war natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben, eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann.“
Redaktion benachrichtigen
#11   Parmenas   16:32:39 | Dienstag, 19. August 2008
Max Planck:
Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner Überlegungen.
Redaktion benachrichtigen
#10   JMX   16:16:14 | Dienstag, 19. August 2008
Parmesan
Die Belege für diesen Käse, äh, diese These würde ich aber gern mal sehen. :-S
Redaktion benachrichtigen
#9   Parmenas   16:06:42 | Dienstag, 19. August 2008
@Lutheraner
Alle „intelligenteren Naturwissenschafler“ waren gottgläubig.
Redaktion benachrichtigen
#8   Lutheraner   15:53:56 | Dienstag, 19. August 2008
Wie gesagt, beweisen Sie ihren Gott
Die intelligenteren Naturwissenschafler haben ihre Beweise in allen Schattierungen erbracht, daß es den alttestamenlichen Rachegott nicht geben kann. Der Beweis für Jahwe steht jedoch weiterhin aus.
Wenn Christen den Begriff Irrationalität auf anderen anwenden, kann ich nur lachen. Irrational ist, daß ein Römersohn die physische Nachfahrenschaft eines perversen Königs angedicht wird, gleichzeitig jungfäulich von einem ominösen Geist gezeugt sein soll und dann auch noch Jesus heißt, wofür dann die vermeintliche Prophezeihung verbogen werden mußte.
Redaktion benachrichtigen
#7   ExBochumer †   12:17:19 | Montag, 18. August 2008
@ Daniel Stöhr.
Aneinandergeraten sind wir schon öfter.
Doch was bringt Ihnen eigentlich die Abstufung Atheismus – Agnostizismus?
Gottesleugner und Gotteszweifler sind die doch auf jeden Fall.
Warum gehen Ihnen nicht beide Gruppen gegen den Strich? – Sie sind doch ein Lingen-Befürworter? Somit müßten Sie auch gegenüber Atheisten und Agnostizisten kampfbereit gegenüberstehen und nicht Haarspalterei betreiben?
Das frage ich mich bei Euch Extremisten, die für sich den Anspruch erheben, immer unfehlbar zu sein (siehe Lingen!!).
Redaktion benachrichtigen
#6   JMX   11:53:41 | Montag, 18. August 2008
Brights
Wer Brights in diesem Zusammenhang mit „die Intelligenten“ übersetzt, hat entweder keinerlei Ahnung (brights bezieht sich vielmehr auf das Enlightenment, also die Aufklärung) von dem Thema, oder, was ich hier ob des Bildungsgrades des Herrn Wachter eher annehmen muß, er misrepresentiert diese Bezeichnung bewußt und mit Absicht. Würde auch zu seiner Zusammenarbeit mit dem Herrn Kissler passen…
P.S.: Ich bin mit dem Begriff Brights auch nicht zufrieden, aber das ist ein anderes Thema.
Redaktion benachrichtigen
#5   Ydefix   11:12:02 | Montag, 18. August 2008
Naturalismus=Atheismus?
Soviel ich weiß, heißt Naturalismus nicht unbedingt strikter Atheismus, sondern ist auch mit einem Agnostizismus vereinbar. Nämlich dann, wenn er sich nur von der erkenntnistheoretischen Ebene her definiert. Die (Natur-)wissenschaft ist auch „naturalistisch“, d.h. sie schließt metaphysische Erklärungen aus. Wenn ein Wissenschaftler eine metaphysische Erklärung einführt, ist er eben draußen aus der Wissenschaft. Das muss aber nicht heißen, dass er auch Atheist sein muss, um Wissenschaftler zu sein.
Jedenfalls gibt es da Abstufungen bezüglich dessen, was unter „Naturalismus“ verstanden wird.
Redaktion benachrichtigen
#3   EvaHermanFan akaFreimaurerin   21:12:10 | Sonntag, 17. August 2008
Also, nicht
an den Osterhasen zu glauben finde ich nun vollends daneben.
Redaktion benachrichtigen
#2   petrusbinsfeldus   20:53:11 | Sonntag, 17. August 2008
@ Gotthard
Na, Aufhellung wäre ja so etwas ähnliches wie Aufklärung- und das ist doch BÖSE ! ;-) ;-)
Redaktion benachrichtigen
#1   Gotthard   18:30:35 | Sonntag, 17. August 2008
WER über WAS?
wer hat denn nun über wen was gesagt?
Alles unbekannte Typen … und der Artikel dient nicht zur Aufhellung!
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
TheologieHandfeste Gründe Hw. Johannes Baptist MetzInhaltsleere Theologie mit Auschwitz als Ersatzfüllung Theologie„Irgendein Weiterleben“ TheologieMan hat die Krematorien vergessen UmfrageReligiöser als ihr Ruf? TheologieEs droht der Rückfall in die Barbarei TheologieZur Trockenpflaume verdorrt TheologieKlage gegen Konkordatslehrstuhl TheologieDer Bischof von Eichstätt wird nicht zustimmen TheologieWir sind nicht die einzigen Gotteskinder Universität EichstättWas hat der Vatikan dagegen? Universität EichstättVom Vatikan verhindert? TheologieVeraltete Ansichten TheologieBeleidigter Standesdünkel Helen Schüngel-StraumannWarum interessiert sich keiner für die Theologin?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net