Politik
Frustrierende Aussagen
In der Vergangenheit deckte ein altgläubiger Parlamentarier Altgläubiger spektakuläre angebliche Freimaurer-Verbindungen auf. Doch jetzt hat er Selbstkritik geübt und behauptet, alles nur „aus Frust“ gesagt zu haben.
Mag. Ewald Stadler
Mag. Ewald Stadler
(kreuz.net) Der altgläubige österreichische Parlamentarier Ewald Stadler will wieder in die Politik zurück. Am Wochenende gab er bekannt, daß er für die Partei ‘Bündnis Zukunft Österreich’ (BZÖ) mit dem Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider an der Spitze, kandidieren wird.

Stadler war viele Jahre der Priesterbruderschaft St. Pius X. verbunden. Seit einigen Monaten wohnt er der Alten Messe in der St. Pöltner Prandtauerkirche bei, die von einem Diözesanpriester zelebriert wird.

Nach Angaben der österreichischen Medien gab es innerhalb des BZÖ massive Widerstände gegen Stadler. Er wird auch als Kandidat des BZÖ parteilos bleiben.

Auf welchem Listenplatz er antritt, ist noch unklar.

Als Katholik sei er froh darüber, sich mit Haider ausgesöhnt zu haben, sagte Stadler bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Kärntner Landeshauptmann.

Für seine früheren hämischen Angriffe gegen das BZÖ entschuldigte sich Stadler. Diese seien „vielleicht aus Frustration und Enttäuschung“ über die Spaltung des Dritten Lagers in FPÖ und BZÖ im Jahr 2005 erfolgt.

Unter anderem hatte Stadler die spöttische Frage gestellt, ob die Abkürzung BZÖ für „Bienenzüchter Österreichs“ stünde.

Ein Motiv für die Rückkehr zu Haider sei, daß er den Weg, den er mit diesem im Jahr 1986 begonnen hatte, fortsetzen wolle.

Der Generalsekretär der Partei FPÖ, Herbert Kickl, kommentierte die Kandidatur mit Sarkasmus: „Wieder eine Überraschung, die keine ist.“ Stadler befinde sich offenbar in beruflichen Nöten und suche einen Arbeitsplatz.

Kickl glaubt nicht, daß die Zusammenarbeit „dieser beiden nicht gerade teamfähigen Personen“ funktionieren werde. Ein Kartenhaus auf einem wackligen Biertisch an einem windigen Tag sei dagegen geradezu ein stabiles Gebäude.

Was Stadler in der Vergangenheit gesagt hat

Bei einem Vortrag am 25. März 2007 deckte Stadler die Beziehungen seines neuen Bundesgenossen Jörg Haider zu der Freimaurer-Sekte auf. Auszüge des Referats sind als Videos auf verschiedenen Internetplattformen zu sehen.

In dem Vortrag erklärte Stadler, daß sich Haider bei einem Besuch in der Loge „das Schürzerl angezogen und wieder drauf gepfiffen“ habe.

„So wie er den Trachtenjanker angezogen hat, wenn er auf der Welser Agrarmesse war und dann mit dem narrischen G’wandl in der Zeitgeist-Disko zu den warmen Brüdern gegangen ist.“

Bei einem anderen Vortrag Ende September 2006 zitierte Stadler die Aussage Haiders: „Ich bin nicht mehr so blöd und lege mich mit der Loge an.“

Haider habe sich politisch arrangiert und führe entgegen früheren Aussagen die Personalpolitik nach den Wünschen der Freimaurer – so Stadler Ende 2006.

Die Loge habe Haider geringgeschätzt: „Haider ist nicht verläßlich. Haider ist wortbrüchig.“
      
42 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#42   altao   15:37:14 | Montag, 1. September 2008
Vortrag
Apropos Freimaurer am 1.10 gibt’s in der Pfarre Am Tabor einen Vortrag von Hanns Eibensteiner zum Thema „Die evangelisch lutherische Kirche und die Freimaurer“.
Redaktion benachrichtigen
#41   Marcelus   08:30:57 | Montag, 25. August 2008
@Alois Bischof: Ein großer Teil Kärntens war bis ca. 1400 D.E.Z. slowenisch geprägt,
und ein Teil Südkärntens ist es auch heute noch.
Deswegen ist das Gebiet dennoch kärtnerisch und österreichisch und erscheint als solches rechtmäßig alleine in österreichischen Abzeichen,
insbesonders nach der jüngeren slawischen Gebietseroberungsvergangenheit.
Dank sei Gott konnte wenigstens der Anschluß Kärntens an Jugoslawien nach dem II. Weltkrieg verhindert werden, dank USA-Hilfe.
In Jugoslawien wurden sämtliche deutsche Balkanminderheiten in Lagern ermordet und vertrieben,
wie auch alle deutschen Länder und Orte in ganz Europa außerhalb dem verbliebenen Rumpfdeutschland!
Lernen Sie Geschichte.
Über das deutsche gesamteuropäische Siedlungsgebiet siehe u.a. www.KatholischeDokumente.de.tl
Natürlich war Südkärnten vor dem Jahre 1400 eher slowenisch geprägt.
Und ein Paar Bilder aus Königsberg/Ostpr., Stettin, Danzig, Breslau oder Beuthen auf Deutschen Euro-Münzen, fände ich schon toll.
Und Elsaß-Lothringen gleich dazu, und als Krönung die Kriegserklärung aus Paris.
Redaktion benachrichtigen
#40   wiener   11:31:16 | Mittwoch, 20. August 2008
bitte melden:
wer versteht den sinn dieses satzes:
In der Vergangenheit deckte ein altgläubiger Parlamentarier Altgläubiger spektakuläre angebliche Freimaurer-Verbindungen auf.
:-S
Redaktion benachrichtigen
#39   Alois Bischof   10:59:45 | Mittwoch, 20. August 2008
@Marcelus
Natürlich war Südkärnten vor dem Jahre 1400 eher slowenisch geprägt.
Und ein Paar Bilder aus Königsberg/Ostpr., Stettin, Danzig, Breslau oder Beuthen auf Deutschen Euro-Münzen, fände ich schon toll. Vor allem weil die Rechtslage so bleibt, daß das Deutsche Reich in seinen Grenzen vom 1.1.1937 weiterhin fortbesteht, wie das Verfassungsgericht feststellt. Allerdings bleibt da die Frage, wie natürlich die B.R.D. (also ‘Westdeutschland’, jetzt auch Verwalter der Sowjetbesatzungszone) Anspruch auf Breslau und Danzig usw. erheben könnte. Das kann sie nicht. Genauso wie die Republik Österreich keinen Anspruch mehr erheben kann auf die böhmischen und mährischen Deutschsprachigen Gebiete oder auf Südtirol. Das heißt aber nicht ein wiederhergestelltes hl. römisches Reich deutscher Nation bzw. ein Österreichisches Kaiserreich könnten diese Ansprüche künftig nicht erheben.
Ein III. Weltkrieg mit der derzeitigen Russischen Föderation (unter Führung ehemaliger KGB-Spitzenoffiziere), also zwischen NATO, oder EU und Rußland, würde der ganzen heutigen Politerei des Parlamentarismus und der Europäischen Superunion ein Ende setzen und neue Möglichkeiten schaffen.
Gebe es Gott.
Redaktion benachrichtigen
#38   Florian Geyer   20:34:18 | Dienstag, 19. August 2008
DC-Fan
ich verstehe ihre Argumentantion und kann sie gut nachvollziehen. Emotional bin ich ganz bei ihnen,nur praktisch denke ich persönlich etwas anders.
Natürlich ist auch mir Klar dass die Logen nicht zulassen dass Genuin katholische Poliiker in einer Partei nach oben kommen. Ernst Strasser zb hatte immer horrende Publicity, Ewald Stadler rausgeworfen auf Befehl, ebenso wie neulich der von mir geschätze K.H.Klement.
die VP endgültig den Liberalen (Pröll, Kondomsky) zu überlassen ist jedenfalls kein gangbarer Weg. Es gibt viele tadellose Politiker in der VP die Unterstützung verdienen (wie zb Nagl von Graz)
alle über einen Kamm scheren geht nicht.
Christen aus allen bürgerlchen parteien sollten einen NICHTÖFFENTLICHEN Club „die Christen“ bilden, nicht als Politische Partei sondern als eingefleischtes politisches Kordinationszentrum wo die Vorgehensweisen einzelner Christl Mitglieder/Politiker diverser Parteien strategisch abgesprochen werden und man überparteilich in die Hände arbeitet
Redaktion benachrichtigen
#37   DC - Fan   18:21:15 | Dienstag, 19. August 2008
@ Geyer (Teil 2/2)
…Für neokonservative Parteien wie ÖVP, BZÖ und FPÖ zu stimmen bzw. sich in ihnen politisch zu betätigen stellt eine Verschwendung der eigenen Stimme und des eigenen Potential dar und trägt dazu bei, andere Wohlgesonnene ebenso in diese Falle zu locken.
– Nur wenn wir uns von diesen Schein-konservativen Gruppen lösen, können wir den Konservativismus fruchtbar für unser Land einsetzen ; das System des „divide et impera“, das unser Potential gefangen hält, muß gebrochen werden!
Auch wenn ‘Die Christen’ so schlecht abschneiden, daß sie meilenweit den Einzug verfehlen, macht es Sinn sie zu wählen, da jede Stimme aus dem ÖVP-Stammwählerkreis, die nicht an die ÖVP geht, ihr schmerzt und sie unter Druck setzt, sie zwingt ihre Fahrtgeschwindigkeit in die revolutionäre Richtung zu verlangsamen (Stichwort: Homo-„Ehe“!)
Redaktion benachrichtigen
#36   Tridentinum Global   17:26:50 | Dienstag, 19. August 2008
@ DC-Fan
Weiter so!!! o^/
Redaktion benachrichtigen
#35   DC - Fan   09:28:36 | Dienstag, 19. August 2008
@ Geyer (Teil 1/2)
Das Problem der Entchristlichung lösen Sie nicht indem Sie die ÖVP wählen, sondern durch Heimatmission. – Dies ist Aufgabe der Kirche, geschieht aber nicht (oder zumindest nicht in ausreichendem Maße).
Ich sagte es bereits: Für die ÖVP oder den BZÖ zu stimmen bedeutet, dem Willen der dort Führenden Macht zu verleihen. Stadler oder andere Katholiken haben in ÖVP und BZÖ nicht die Führung, also stellt für einen gläubigen Katholiken das Wählen von ÖVP oder BZÖ eine Verschwendung der eigenen Stimme dar.
Als gläubiger Katholik für die ÖVP zu stimmen bedeutet, seine christliche Position zu verleugnen. Parteien wie die ÖVP, die FPÖ oder das BZÖ dienen -so wie alle ‘neokonservativen’ Gruppierungen, seien es politische Parteien oder religiöse Vereinigungen-, dazu, das konservative Potential in der Bevölkerung zu binden und ruhig zu stellen.
Auch sich in diesen Parteien zu engagieren ist ebenso nutz- und aussichtslos, da ein Hochkommen und ein Überhand-Nehmen gläubig katholischer, konservativer Menschen durch die dortige Führung verhindert wird.
Redaktion benachrichtigen
#34   Brandenburgis   08:41:10 | Dienstag, 19. August 2008
Mag. Stadler
ist kein „katholischer Fundi“. Er ist ein ganz gewöhnlicher Demokrat.
Redaktion benachrichtigen
#33   Fragender   07:51:02 | Dienstag, 19. August 2008
und was sagt uns dieser Artikel?
Katholische Fundis lügen, sobald sie den Mund aufmachen.
… und ein Schmiß im Gesicht ist kein Garant für Charakter oder ehrenvolles Verhalten.
Was für eine Überraschung aber auch…
Redaktion benachrichtigen
#32   Protestant   21:41:49 | Montag, 18. August 2008
Jetzt könnte man wirklich loslegen…
…und hir mal so ganz pauschal die Politiker als verlogene Verbrecher bezeichnen- sowie das hier ja gerne die militanten sogenannten „Lebensschützer“ tun. Aber hier liegt es anders! Kritik zwar,okay! Aber weiter nichts!
Aber schließlich gehts ja nur um Österreich…und die sind ja zum Glück so sehr viel katholischer als dieses Sch…land hier, das auch noch von einem evangelischen Bundespräsidenten und einer evangelischen Kanzlerin geführt wird! Da ist ja unerhört!Jawoll!
Bei Adolf hätte es sowas nicht gegeben! >:)
Redaktion benachrichtigen
#31   HeinrichvonOfterdingen   21:25:49 | Montag, 18. August 2008
Lieber Marcelus,
.… Kärntner Symbole auf die slowenischen Euro-Münzen zu prägen.
… die wollen halt heim nach Österreich! Dies nachdem sich italienische Politiker geäussert hatten, sie könnten sich gut vorstellen, dass Slowenien wieder italienisch wird. Alles, nur das nicht werden sich die Slowenen gedacht haben!
Redaktion benachrichtigen
#30   Ydefix   21:22:19 | Montag, 18. August 2008
@Marcelus:
Warum schreiben Sie jetzt neurdings „Informazion“, „Funkzion“ usw. ? Ich kannte das eigentlich bisher nur von Judendlichen, die damit wohl etwas provozieren wollen. Aber nett, das mit dem „A.U.C.R.“ war auch ein guter Einfall. :)3
Redaktion benachrichtigen
#29   EvaHermanFan akaFreimaurerin   21:15:48 | Montag, 18. August 2008
Wo sie recht haben,
haben sie recht – ich schätze Haider auch nicht besonders.
Redaktion benachrichtigen
#28   Marcelus   18:36:57 | Montag, 18. August 2008
Das Mißverhältnis mancher Kärntenslowenenorganisationen, und nicht pauschal
der Kärntenslowenen, ist nicht die Schuld des Kärntner Regierungschefs Jörg Haider, und ist auch nicht einseitig den Kärntendeutschen zur Last zu legen.
Eine staatliche Unterdrückung der Kärntenslowenen, deren Kultur und Sprache, durch das heutige Bundesland Kärnten und die Republik Österreich entspricht sicherlich nicht den Tatsachen, im Gegenteil.
Und immerhin war sich die mit diesen Kärntenslowenenorganisazionen verbündete Republik Slowenien nicht zu blöd, wenn die Informazion überhaupt stimmt, Kärntner Symbole auf die slowenischen Euro-Münzen zu prägen.
Diese Dummheit rückt dagegen Slowenien in ein mehr als unseriöses Licht, und wäre in den EG-EU-Gründungszeiten mit den EG-EU-Gründungsstaaten mit Sicherheit nicht abgesegnet worden;
oder hätten es sich in den ursprünglichen EG-EU-Zeiten die BR Deutschland und später Österreich Frankreich gegenüber jemals erlaubt, Symbole des ehemals deutschen Gebietes Elsaß-Lothringen auf deutsche €-Münzen zu prägen,
oder prägen die Deutschen das an Polen und Italien verlorene staats- und volksdeutsche Gebiet auf deutsche €-Münzen.
Slowenien soll lieber froh sein, daß es wegen seiner nördlichen Lage so gut aus dem Jugoslawienzerfallskrieg herausgekommen ist.
Redaktion benachrichtigen
#27   Alois Bischof   18:15:50 | Montag, 18. August 2008
Jörg Haider
hatte sich nur äusserlich mit der Loge arrangiert. Mag. hat ja sonst auch nichts behauptet, nur daß der Jörg sich ein Schürzl angelegt hatte.
Übrigens ist der Landeshauptmann von Kärnten leider einer der von Stolz spricht, aber die Slowener Kärntens erniedrigen möchte. Katholisch ist das nicht.
Jedenfalls ist es besser als die Abtreibungsparteien SPÖ und ÖVP, deren Abtreibungsabgeordnete Reichsparteiabzeichen seitens der Konzilskirche, der Neuen Religion, bekommen.
Redaktion benachrichtigen
#26   Marcelus   18:11:17 | Montag, 18. August 2008
@F. Geyer: Ernst Strasser, der ÖVP-Bundesinnenminister von NÖ-LH Erwin Prölls Gnaden,
ist aber zurückgetreten. Offenbar war er seinem Gönner und Strippenzieher NÖ-LH Pröll ein zu strenger Law-and-Order-Innenminister, wie bereits davor Innenminister Karl Schlögl der SPÖ ein zu strenger Land-and-Order-Innenminister war.
Nachfolger Strassers wurde dann die hyper-pröllianistische Liese Prokopp.
Redaktion benachrichtigen
#25   Florian Geyer   18:06:16 | Montag, 18. August 2008
lieber DC Fan
in Zeiten von Massenverdummung und Medendemokratie muss eine Partei sofern sie erfolgreich sein will groß sein.
Groß wird sie nur indem sie dem Stimmvieh nach dem Maul reden, primitive Propagnda macht und einfache Parolen rezidiert.
Eie ehrliche Partei der Wahrheit hat im Meer der Verdummung keine Chance wird höchstens verhöhnt und ist zur Bedeutungslosigkeit verurteilt.
Man muss der Bevölkerung das Blaue versprechen um möglichst stark zu sein. Nur dann kann man christliche Politik umsetzen wie zb Ernst Strasser
Redaktion benachrichtigen
#24   Marcelus   18:05:09 | Montag, 18. August 2008
@F. Geyer: Sozialistisch ist die FPÖ sicherlich nicht,
denn Sozialismus bedeutet in erster Linie das Eintreten für Staatsbetriebe und Staatsbeschäftigungspolitik,
und die FPÖ ist bekanntermaßen eine wirtschaftsliberale Partei mit vielen Mitgliedern aus dem Privatunternehmertum, d.h. das eigentliche FPÖ-Staats- und Wirtschaftsvorbild sind die Vereinigten Staaten von Amerika oder das thatcheristische radikalliberal-privatunternehmerisch geführte Großbritannien-Nordirland.
Es ist aber sicher richtig, daß die heutige FPÖ wegen der schlechten Erfahrungen keine Koalizion mit der ÖVP mehr anstrebt, und sich ähnlich wie die SPÖ als die Partei des kleinen Bürgers sieht.
Redaktion benachrichtigen
#23   DC - Fan   17:57:16 | Montag, 18. August 2008
Geyer
@Geyer:
Für die ÖVP oder den BZÖ zu stimmen bedeutet, dem Willen der dort Führenden Macht zu verleihen. Stadler oder andere Katholiken haben in ÖVP und BZÖ nicht die Führung, also stellt für einen gläubigen Katholiken das Wählen von ÖVP oder BZÖ eine Verschwendung der eigenen Stimme dar.
Wir müssen wählen ‘was richtig ist’, nicht was die besseren Chancen hat oder das kleinere Übel ist, etc. – Diese Spekulation sind der Anfang der Kapitulation.
Redaktion benachrichtigen
#22   Florian Geyer   17:54:29 | Montag, 18. August 2008
zur FPÖ
die FPÖ war einmal eine liberal bürgerlich patriotische Parteidie sich mit Heinz Christian Strache aber zu einer nationalen und sozialistischen Partei gewandelt hat.
Ironischerweise wird nunmehr im Vollzug der Wandlung zur natioal-sozialistischen Partei Strache nicht mehr als böser Rechtsextremist in den Medien dargestellt während die Partei als sie liberalbürgerlich war in den Medien immer als nationalsozialistisch bezeichnet wurde. Daraus folgt dass Strache mit dem Kartell einen Deal geschlossen haben muss da ihn die Presse etwas wohlwollender behandelt. Des Rätsels Lösung ist dass sich die SPÖ den Strache als Koalitionspartner aufbauen will und Strche näch Ämtern lechzt.
Tritt das ein bekommt Österreich im Herbst 2008 eine national-sozialistische Regierung wahrscheinlich sogar ohne Sanktionen da sie Sozialisten diesmal ihr Ausladsnetzwerk nicht aktivieren werden.
Redaktion benachrichtigen
#21   Marcelus   17:35:35 | Montag, 18. August 2008
Zumindest der jetzige FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache huldigt
bekanntermaßen einer skurillen germanentum-deutschnazional-anti-römisch-katholischen Sonderideologie aus dem 19. D.E.Z.-Jahrhundert, und hat im Fall Ewald Stadler auch gezeigt, daß Parteiführer Strache, selbst aus dem ein wenig skurill und areligiös denkenden Wien stammend, keine praktizierend christlichen Funktionäre duldet, die von seiner von ihm vorgegebenen Strache’schen Wikingerhelm-Ideologie abweichen.
Das offizielle FPÖ-Parteiausschlußverfahren gegen Mag. jur. Ewald Stadler wurde allerdings mit der Begründung eingeleitet, dieser sei schuld, daß die Jugendfotos von FPÖ-Chef Straches Waldkriegsspielereien an die Öffentlichkeit gelangt sind.
Und Jörg Haiders Rückzug als FPÖ-Bundesparteiobmann 2753 a.u.c. (2000 D.E.Z.) ist, wie man sich erinnert, wegen der westlich-internazionalen Isolierung erfolgt, der über der seit jenem Jahr via Bundesregierung bundesösterreichisch mitregierenden Jörg-Haider-FPÖ gelegen hatte, und damit über der gesamten Bundesrepublik Österreich.
Und mit diesem Rückzug als Bundesparteiobmann wurde auch der Zerfall der Haider-FPÖ eingeleitet,
und damit später die Gründung der bundesösterreichisch überraschenderweise äußerst erfolglosen Haider-Neuparteigründung Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ).
Und hier hat wiederum der neue FPÖ-Chef Strache alle Haider-BZÖ-Wiedervereinigungsvorschläge gegenüber der FPÖ abgeblockt, z.B. nach dem Vorbild von CDU/CSU,
und wird nicht müde, alle Freiheitlichen vor seinem einstigen großen Idol und dessen Rückkehr zu warnen…
Redaktion benachrichtigen
#20   Florian Geyer   15:18:10 | Montag, 18. August 2008
DC – Fan
Utopisches Engagement fernab jeglicher Realitätsverhaftung im Sinne einer Partei die zwar die richtige Sicht der Dinge hat aber keine Chance gestalterisch wirksam zu sein ist für mich Kräfteverschleiß da die Stimmen umsonst sind wenn man davon ausgeht dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die DCP Partei den Einzug in den NR nicht schafft.
Ausserdem ist es fraglich die katholische Wahrheit in Parteipolitik zu verpacken um dann beim versagenden Abschneiden zu jammern dass es keine Christen mehr gibt oder gar das Wirken des Christentum am Erfolg einer parteipolitischen Bewegung festmacht.
Christen sind überall am Wirken und beeinflussen das Umfeld zum Positiven dort wo sie gerde sind.
Der Rückzug zu einer „Partei der reinen Lehre“ hieße andere politische Betätigungsfelder aufzugeben.
Redaktion benachrichtigen
#19   Rodolfo Panetta   14:47:47 | Montag, 18. August 2008
Macht endlich seriöse, gemeinsame Politik!
Die Linken kugeln sich ja vor Lachen! Warum können Politiker wie Mölzer, Haider, Stadler, Strache und einige andere nicht ordentlich zusammenarbeiten, ohne sich ständig zu bekriegen? Wir brauchen endlich Ruhe und Gemeinsamkeit auf der Rechten!
Redaktion benachrichtigen
#18   Marcelus   13:32:13 | Montag, 18. August 2008
@Gotthard der Kuriose: Wer interessiert sich für Volksvertreter und Staatsregenten?
Vielleicht die Wähler und das Volk?
Werden in Ihrem Land die Staatsregenten nicht durch das Volk bestimmt?
Redaktion benachrichtigen
#17   Gotthard   13:26:42 | Montag, 18. August 2008
Typen
Stadler – Haider … eine Sammlung toller Typen … ein wahrhaftes Kuriositätenkabinett!
Wer interessiert sich für diese Herren …?
Redaktion benachrichtigen
#16   Marcelus   13:15:54 | Montag, 18. August 2008
Das BZÖ ist außerhalb Kärntens faktisch überhaupt nicht vorhanden
Und die Strache-FPÖ möchte auch gar keine Allianz mit dem römisch-katholischen Glauben eingehen.
Die einzigen, bei denen Strache derzeit ankommt, sind deutsche Minderheiten in nichtdeutschen Mehrheitsbezirken.
Ich hoffe für mein Österreich, daß sich eines Tages die „Blauen“ mit den „Bienenzüchtern“ zusammentun werden, damit ein bärenstarker rechter Block im Lande entsteht. Diese neue geeinte konservative Kraft mit Haider und Strache würde die wählerstärkste Partei werden.
Redaktion benachrichtigen
#15   DC - Fan   13:06:55 | Montag, 18. August 2008
ÖVP & Homo-„Ehe“
@Geyer:
Sie sagen: „Ohne Schüssel und ÖVP gäbs hierzulande schon Homoehe und Abtreibung bis zur Geburt.“
Wahr ist hingegen: Ohne ‘Die Christen’ gäbe es jetzt die „Homoehe“ ; die Einführung der Homo-„Ehe“ wurde auf Grund des Antretens von ‘Die Christen’ in NÖ aus Wahl-taktischen Gründen auf einen Zeitpunkt nach der NÖ-Wahl verschoben – die ÖVP fürchtete die Stimmen der katholischen Kernwähler zu verlieren.
Abtreibung bis zur Geburt gibt es in Österreich bereits ; mit einer ärztlichen Indikation kann in Österreich bis zum 9. Monat abgetrieben werde.
Schüssel ist ein Blender.
Redaktion benachrichtigen
#14   ExBochumer †   12:58:26 | Montag, 18. August 2008
Marcelus =
Lachnummer.
Redaktion benachrichtigen
#13   Marcelus   12:41:18 | Montag, 18. August 2008
@Pünktchen: Die vierte etablierte Parlamentspartei in der BRD sind wie in Österreich
die Grünen, die aus der breiten ökologischen Bewegung Ende der 1970er/Anfang der 1980er in diesen Staaten entstanden sind.
Die fünfte, bundesdeutsch etablierte Parlamentspartei ist allerdings die Linkspartei, und die ist ja direkter Nachfolger der ehemaligen PDS-SED-Staatspartei im ehemaligen DDR-Gebiet.
Die einzige Partei, die also in deutschen Parlamenten von außerhalb der Parlamente neu hinzugekommen ist, sind die Grünen.
Österreichs fünfte und sechste Parlamentsparteien, das Liberale Forum und das BZÖ sind dagegen alles innerparlamentarische Abspaltungen, und haben keine Ursprünge außerhalb der parlamentarischen Plattform.
Redaktion benachrichtigen
#12   Schoolboy   12:29:45 | Montag, 18. August 2008
Mag. Stadler – heute hier morgen dort
Übermorgen wird er wieder dort sein, wo er gestern war.
Warum also die lange Reise, wenn man ohne sich zu bewegen immer noch am gleichen Ausgangspunkt wäre.
Haider hätte das BZÖ nie gründen sollen, sondern sich innerhalb der FPÖ arrangieren sollen. Diese seinerzeitige Abspaltung, bei der persönliche Befindlichkeiten, ja Eitelkeiten ganz entscheidende Triebfedern waren, hätte es nie geben dürfen! Das hat der konservativen Sache insgesamt geschadet.
Ich hoffe für mein Österreich, daß sich eines Tages die „Blauen“ mit den „Bienenzüchtern“ zusammentun werden, damit ein bärenstarker rechter Block im Lande entsteht. Diese neue geeinte konservative Kraft mit Haider und Strache würde die wählerstärkste Partei werden.
Felix Austria!!!
Redaktion benachrichtigen
#11   Pünktchen   12:11:41 | Montag, 18. August 2008
Die nicht vorhandene „Etablierung“
bestimmter Parteien hat nicht verhindert, daß sich das bundesdeutsche Parteiensystem von einem ursprünglichen Drei-Parteien-System zu einem System gewandelt hat, in dem nun mindestens fünf Parteien dauerhaft in allen möglichen Parlamenten sitzen. Gerade im Falle der Partei „Die Linken“ kann dasselbe beobachtet werden wie im Falle der Freien Wähler in Bayern: der Eintritt eines Prominenten verhilft der Partei zu Publicity und qualifizierten Stimmanteilen. Er zieht Wähler hinüber!
Redaktion benachrichtigen
#10   Florian Geyer   12:09:43 | Montag, 18. August 2008
Pünktchen
Stadler engagiert sich auch deshalb beim BZÖ weil ihm da ein fixes Einkommen sicher ist, da macht man schonmal gesinnungsmässige Verrenkungen.
Die Sympathisanten der „die Christen“ sind leider nur arme Verwirrte Geister die fernab jeder Realität sind.
Die Realität ist nämlich so dass genuin christliche Standpunkte politisch ein Wählerpotential von 3-4 Prozent hat. Die ÖVP ist eine breite Massenpartei und muss somit Zwangsweise ideologische Zugeständnisse machen um nicht Macht zu verlieren womit den Linken endgültig das Feld überlassen wäre.
Ohne Schüssel und ÖVP gäbs hierzulande schon Homoehe und Abtreibung bis zur Geburt. Aufhalten wird man diese Tedenzen ohnehin nicht können da sie globallobbyistisch forciert werden aber die einzigige politische Macht die es wenigstens bremsen kann ist die OVP.
Die Linken freuen sich Händereibend über eine Partei wie die DCP
Redaktion benachrichtigen
#9   Marcelus   12:09:14 | Montag, 18. August 2008
fraterniola schismatica?
Ist das ein neuer Ausdruck für die den Bullen und Weisungen des Papsttums ungehorsamen Ortshierarchen?
Redaktion benachrichtigen
#8   Sozialkatholisch   12:05:38 | Montag, 18. August 2008
fraterniola schismatica
Es ist zwar schwer nachzuvollziehen, aber man kann auch mit sich selbst im Schisma liegen.
Redaktion benachrichtigen
#7   Marcelus   12:04:02 | Montag, 18. August 2008
@Pünktchen: Die Kandidatur für eine Partei ohne ausreichende Etablierung und ohne ausreichendes
Wählerpotenzial ist normalerweise jenen vorbehalten, denen das olympische Motto »Dabei sein ist alles« ausreicht.
Ein Volksrepräsentant muß auch realistisch und zielorientiert denken, wenn er gewählt werden möchte,
und Katholiken engagieren sich deshalb am besten in den bereits vorhandenen österreichischen Parteien, in der die Mitarbeit von Katholiken grundsätzlich ideologisch möglich ist, nachdem das Rad nicht immer gänzlich neu erfunden werden muß und auch nicht kann.
Ist die Zahl der österreichischen richtigen Katholiken im heutigen Österreich so gering, daß eine katholische Mitwirkung an den österreichischen Gesetzen und an der österreichischen Regierung nicht mehr sichergestellt ist?
Wenn dem so ist, so ist es die Aufgabe der verbliebenen Minderheit der Katholiken, die tatsächlich vorhandenen Parteien nicht gänzlich Nichtkatholiken oder lauen Katholiken zu überlassen,
denn auch die lauen Katholiken werden gemäß dem Schriftwort von Gott einst ausgespuckt werden.
Redaktion benachrichtigen
#6   Pünktchen   11:50:11 | Montag, 18. August 2008
Marcelus
Die Karten könnten neu gemischt sein, wenn z.B. die Partei „Die Moslems“ (o.ä.) in irgendeiner Form Erfolge verbuchen und außerdem die Bekanntheit/Beliebtheit eines Politikers wie Stadler sich für die Partei „Die Christen“ auszahlen würde … In Bayern z.B. sind die „Freien Wähler“ auf dem Weg ins Landesparlament und der Eintritt der Skandalnudel Gabriele Pauli in diese bisher nur in Lokalparlamenten vertretenen Partei erhöht offenbar ihre Chancen beträchtlich! – Warum sollte das in Ö anders sein?
Herr Stadler scheint dagegen lieber auf „Nummer sicher“ zu gehen. Schade!
Redaktion benachrichtigen
#5   Marcelus   11:40:28 | Montag, 18. August 2008
@Pünktchen: Die Christen sind eine neugegründete Kleinstpartei,
die nicht einmal den Sprung in das niederösterreichische Landesparlament geschafft haben, einem Land, das trotz der Christenparteikandidatur seine ÖVP-absolute Mehrheit beibehalten hat.
Strikt kirchentreue Parteien tauchen seit der von Erzbischof-Kardinal Franz König von Wien Ende der 1960er eingeleiteten Abkoppelung der ÖVP von der Kirchenhierarchie in Österreich immer wieder auf,
wie vor »Den Christen« einige Jahre zuvor die für das EU-Parlament kandidierende CSA (Christlich-Soziale Allianz), immerhin mit dem Kaiserenkel und damaligen EU-Parlamentarier Karl Habsburg-Lothringen (vorher ÖVP) als Spitzenkandidaten, der, obwohl bei den vorangegangenen EU-Parlamentswahlen ein ÖVP-Spitzenkandidat und zum Zeitpunkt seiner CSA-Kandidatur weiterhin EU-Parlamentarier, als CSA-Kandidat seinen Platz im EU-Parlament nicht wiedererlangen konnte.
Karl Habsburg-Lothringen machte allerdings damals auch der Spendenskandal in seiner Afrika-World-Vision-Organisation schwer zu schaffen, für den er aber nicht selbst verantwortlich gewesen war,
und da konnte ihn auch nicht mehr der Otto-von-Habsburg-Lothringen-CSU-Bonus retten.
Strikt kirchentreue Parteien haben kein nennenswertes Wählerpotenzial mehr in Österreich, nachdem die kirchentreuen Katholiken weiterhin entweder die ehemalige ÖVP-Kirchenpartei oder die von Jörg Haider und Ewald Stadler geprägte FPÖ wählen bzw. wählten.
Redaktion benachrichtigen
#4   Cato   10:53:41 | Montag, 18. August 2008
Stadler, das dritte Lager und der Traditionskatholizismus
Es ist immer wieder erstaunlich, wie flexibel sich Ewald Stadler sich gibt. Zum einen versteht er sich als Vertreter des sog. Dritten Lagers, das sich immer deutschnational und antikatholisch gab und gibt. Selbst gehört er ja der FPÖ-Splitterpartei BZÖ und der schlagenden Sängerschaft Skalden an. Auf der anderen Seite gibt er sich besonders traditionskatholisch und ist – wie der Presse im vergangenen Jahr zu entnehmen war – Komtur der Ritter des Mercedarierordens.
Angesichts dieser offenbar selbst gewählten weltanschaulichen Zwiespältigkeit leidet die politische Glaubwürdigkeit von Herrn Stadler enorm.
Wobei man anmerken muss, dass in der österreichischen Politik derzeit eine Menge von Politikern an einer weltanschaulichen Unineindeutigkeit leiden.
Redaktion benachrichtigen
#3   clarissa colonia   10:28:56 | Montag, 18. August 2008
Was ist dabei nun eigentlich die katholische Nachricht?
Daß S. „altgläubig“ ist, daß er der fraterniola schismatica verbunden war, daß er immer noch die Messe besucht, daß Haider Schürzlträger war/ist/sein könnte, daß sich beide verkracht haben, daß sie sich versöhnten, daß S. parteilos ist (bleibt?) … ? Fragen über Fragen!
Redaktion benachrichtigen
#2   Pünktchen   10:25:16 | Montag, 18. August 2008
Eines verstehe ich nicht,
wieso schließt sich Stadler nicht der Partei „Die Christen“ an? Programmatisch stehen „die Christen“ ihm doch am nächsten. Und durch seine persönliche Bekanntheit könnte er der Partei vielleicht den entscheidenden Publicity-Schub geben !?!
Redaktion benachrichtigen
#1   ottaviani   09:52:20 | Montag, 18. August 2008
naja…
entweder ist herr stadler charakterlos oder er hat sich von den brüdern kaufen lassen
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
PolitikDie nächsten haben ihre Maske vom Gesicht gerissen PolitikDeus lo vult PolitikHeuchelei hoch hundert PolitikEin Wurmfortsatz der Genossen PolitikWer schenkt den Schwarzen einen Taschenrechner? PolitikHuldigung eines Gotteslästerers PolitikEin Blick in den Schmutzkübel PolitikDer Europäische Gerichtshof ermöglicht die Homo-Adoption von Kindern PolitikWer die Falschen wählt, wählt das Homo-Konkubinat PolitikKampf den Geschäftemachern PolitikZur Schnecke gemacht PolitikDer Kleine kann etwas bewegen Ewald StadlerDer letzte Katholik verläßt die österreichische Politik PolitikBunte Vögel Hans Karl FilbingerEmpörende Erpressung
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net