In der Vergangenheit deckte ein altgläubiger Parlamentarier Altgläubiger spektakuläre angebliche Freimaurer-Verbindungen auf. Doch jetzt hat er Selbstkritik geübt und behauptet, alles nur „aus Frust“ gesagt zu haben.
Mag. Ewald Stadler
(kreuz.net) Der altgläubige österreichische Parlamentarier Ewald Stadler will wieder in die Politik
zurück. Am Wochenende gab er bekannt, daß er für die Partei ‘Bündnis Zukunft Österreich’ (BZÖ) mit
dem Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider an der Spitze, kandidieren wird.
Stadler war viele Jahre der
Priesterbruderschaft St. Pius X. verbunden. Seit einigen Monaten wohnt er der Alten Messe in der St. Pöltner
Prandtauerkirche bei, die von einem Diözesanpriester zelebriert wird.
Nach Angaben der österreichischen
Medien gab es innerhalb des BZÖ massive Widerstände gegen Stadler. Er wird auch als Kandidat des BZÖ
parteilos bleiben.
Auf welchem Listenplatz er antritt, ist noch unklar.
Als Katholik sei er froh darüber,
sich mit Haider ausgesöhnt zu haben, sagte Stadler bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Kärntner
Landeshauptmann.
Für seine früheren hämischen Angriffe gegen das BZÖ entschuldigte sich Stadler.
Diese seien „vielleicht aus Frustration und Enttäuschung“ über die Spaltung des Dritten Lagers in FPÖ
und BZÖ im Jahr 2005 erfolgt.
Unter anderem hatte Stadler die spöttische Frage gestellt, ob die Abkürzung
BZÖ für „Bienenzüchter Österreichs“ stünde.
Ein Motiv für die Rückkehr zu Haider sei, daß er
den Weg, den er mit diesem im Jahr 1986 begonnen hatte, fortsetzen wolle.
Der Generalsekretär der Partei
FPÖ, Herbert Kickl, kommentierte die Kandidatur mit Sarkasmus: „Wieder eine Überraschung, die keine
ist.“ Stadler befinde sich offenbar in beruflichen Nöten und suche einen Arbeitsplatz.
Kickl glaubt
nicht, daß die Zusammenarbeit „dieser beiden nicht gerade teamfähigen Personen“ funktionieren werde.
Ein Kartenhaus auf einem wackligen Biertisch an einem windigen Tag sei dagegen geradezu ein stabiles Gebäude.
Was Stadler in der Vergangenheit gesagt hat
Bei einem Vortrag am 25. März 2007 deckte Stadler die Beziehungen
seines neuen Bundesgenossen Jörg Haider zu der Freimaurer-Sekte auf. Auszüge des Referats sind als Videos
auf verschiedenen Internetplattformen zu sehen.
In dem Vortrag erklärte Stadler, daß sich Haider bei
einem Besuch in der Loge „das Schürzerl angezogen und wieder drauf gepfiffen“ habe.
„So wie er den Trachtenjanker
angezogen hat, wenn er auf der Welser Agrarmesse war und dann mit dem narrischen G’wandl in der Zeitgeist-Disko
zu den warmen Brüdern gegangen ist.“
Bei einem anderen Vortrag Ende September 2006 zitierte Stadler
die Aussage Haiders: „Ich bin nicht mehr so blöd und lege mich mit der Loge an.“
Haider habe sich politisch
arrangiert und führe entgegen früheren Aussagen die Personalpolitik nach den Wünschen der Freimaurer –
so Stadler Ende 2006.
Die Loge habe Haider geringgeschätzt: „Haider ist nicht verläßlich. Haider ist
wortbrüchig.“
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Vortrag Apropos Freimaurer am 1.10 gibt’s in der Pfarre Am Tabor einen Vortrag von Hanns Eibensteiner
zum Thema „Die evangelisch lutherische Kirche und die Freimaurer“.
@Alois Bischof: Ein großer Teil Kärntens war bis ca. 1400 D.E.Z. slowenisch geprägt, und ein Teil Südkärntens
ist es auch heute noch. Deswegen ist das Gebiet dennoch kärtnerisch und österreichisch und erscheint
als solches rechtmäßig alleine in österreichischen Abzeichen, insbesonders nach der jüngeren slawischen
Gebietseroberungsvergangenheit. Dank sei Gott konnte wenigstens der Anschluß Kärntens an Jugoslawien
nach dem II. Weltkrieg verhindert werden, dank USA-Hilfe. In Jugoslawien wurden sämtliche deutsche Balkanminderheiten
in Lagern ermordet und vertrieben, wie auch alle deutschen Länder und Orte in ganz Europa außerhalb
dem verbliebenen Rumpfdeutschland! Lernen Sie Geschichte. Über das deutsche gesamteuropäische Siedlungsgebiet
siehe u.a. www.KatholischeDokumente.de.tl Natürlich war Südkärnten vor dem Jahre 1400 eher slowenisch
geprägt. Und ein Paar Bilder aus Königsberg/Ostpr., Stettin, Danzig, Breslau oder Beuthen auf Deutschen
Euro-Münzen, fände ich schon toll. Und Elsaß-Lothringen gleich dazu, und als Krönung die Kriegserklärung
aus Paris.
bitte melden: wer versteht den sinn dieses satzes: In der Vergangenheit deckte ein altgläubiger Parlamentarier
Altgläubiger spektakuläre angebliche Freimaurer-Verbindungen auf.
#39 Alois Bischof 10:59:45 | Mittwoch, 20. August 2008
@Marcelus Natürlich war Südkärnten vor dem Jahre 1400 eher slowenisch geprägt. Und ein Paar Bilder
aus Königsberg/Ostpr., Stettin, Danzig, Breslau oder Beuthen auf Deutschen Euro-Münzen, fände ich schon
toll. Vor allem weil die Rechtslage so bleibt, daß das Deutsche Reich in seinen Grenzen vom 1.1.1937
weiterhin fortbesteht, wie das Verfassungsgericht feststellt. Allerdings bleibt da die Frage, wie natürlich
die B.R.D. (also ‘Westdeutschland’, jetzt auch Verwalter der Sowjetbesatzungszone) Anspruch auf Breslau
und Danzig usw. erheben könnte. Das kann sie nicht. Genauso wie die Republik Österreich keinen Anspruch
mehr erheben kann auf die böhmischen und mährischen Deutschsprachigen Gebiete oder auf Südtirol. Das
heißt aber nicht ein wiederhergestelltes hl. römisches Reich deutscher Nation bzw. ein Österreichisches
Kaiserreich könnten diese Ansprüche künftig nicht erheben. Ein III. Weltkrieg mit der derzeitigen Russischen
Föderation (unter Führung ehemaliger KGB-Spitzenoffiziere), also zwischen NATO, oder EU und Rußland,
würde der ganzen heutigen Politerei des Parlamentarismus und der Europäischen Superunion ein Ende setzen
und neue Möglichkeiten schaffen. Gebe es Gott.
#38 Florian Geyer 20:34:18 | Dienstag, 19. August 2008
DC-Fan ich verstehe ihre Argumentantion und kann sie gut nachvollziehen. Emotional bin ich ganz bei ihnen,nur
praktisch denke ich persönlich etwas anders. Natürlich ist auch mir Klar dass die Logen nicht zulassen
dass Genuin katholische Poliiker in einer Partei nach oben kommen. Ernst Strasser zb hatte immer horrende
Publicity, Ewald Stadler rausgeworfen auf Befehl, ebenso wie neulich der von mir geschätze K.H.Klement.
die VP endgültig den Liberalen (Pröll, Kondomsky) zu überlassen ist jedenfalls kein gangbarer Weg.
Es gibt viele tadellose Politiker in der VP die Unterstützung verdienen (wie zb Nagl von Graz) alle über
einen Kamm scheren geht nicht. Christen aus allen bürgerlchen parteien sollten einen NICHTÖFFENTLICHEN
Club „die Christen“ bilden, nicht als Politische Partei sondern als eingefleischtes politisches Kordinationszentrum
wo die Vorgehensweisen einzelner Christl Mitglieder/Politiker diverser Parteien strategisch abgesprochen
werden und man überparteilich in die Hände arbeitet
@ Geyer (Teil 2/2) …Für neokonservative Parteien wie ÖVP, BZÖ und FPÖ zu stimmen bzw. sich in ihnen
politisch zu betätigen stellt eine Verschwendung der eigenen Stimme und des eigenen Potential dar und
trägt dazu bei, andere Wohlgesonnene ebenso in diese Falle zu locken. – Nur wenn wir uns von diesen Schein-konservativen
Gruppen lösen, können wir den Konservativismus fruchtbar für unser Land einsetzen ; das System des
„divide et impera“, das unser Potential gefangen hält, muß gebrochen werden! Auch wenn ‘Die Christen’
so schlecht abschneiden, daß sie meilenweit den Einzug verfehlen, macht es Sinn sie zu wählen, da jede
Stimme aus dem ÖVP-Stammwählerkreis, die nicht an die ÖVP geht, ihr schmerzt und sie unter Druck setzt,
sie zwingt ihre Fahrtgeschwindigkeit in die revolutionäre Richtung zu verlangsamen (Stichwort: Homo-„Ehe“!)
@ Geyer (Teil 1/2) Das Problem der Entchristlichung lösen Sie nicht indem Sie die ÖVP wählen, sondern
durch Heimatmission. – Dies ist Aufgabe der Kirche, geschieht aber nicht (oder zumindest nicht in ausreichendem
Maße). Ich sagte es bereits: Für die ÖVP oder den BZÖ zu stimmen bedeutet, dem Willen der dort Führenden
Macht zu verleihen. Stadler oder andere Katholiken haben in ÖVP und BZÖ nicht die Führung, also stellt
für einen gläubigen Katholiken das Wählen von ÖVP oder BZÖ eine Verschwendung der eigenen Stimme
dar. Als gläubiger Katholik für die ÖVP zu stimmen bedeutet, seine christliche Position zu verleugnen.
Parteien wie die ÖVP, die FPÖ oder das BZÖ dienen -so wie alle ‘neokonservativen’ Gruppierungen, seien
es politische Parteien oder religiöse Vereinigungen-, dazu, das konservative Potential in der Bevölkerung
zu binden und ruhig zu stellen. Auch sich in diesen Parteien zu engagieren ist ebenso nutz- und aussichtslos,
da ein Hochkommen und ein Überhand-Nehmen gläubig katholischer, konservativer Menschen durch die dortige
Führung verhindert wird.
#33 Fragender 07:51:02 | Dienstag, 19. August 2008
und was sagt uns dieser Artikel? Katholische Fundis lügen, sobald sie den Mund aufmachen. … und ein
Schmiß im Gesicht ist kein Garant für Charakter oder ehrenvolles Verhalten. Was für eine Überraschung
aber auch…
Jetzt könnte man wirklich loslegen… …und hir mal so ganz pauschal die Politiker als verlogene Verbrecher
bezeichnen- sowie das hier ja gerne die militanten sogenannten „Lebensschützer“ tun. Aber hier liegt
es anders! Kritik zwar,okay! Aber weiter nichts! Aber schließlich gehts ja nur um Österreich…und die
sind ja zum Glück so sehr viel katholischer als dieses Sch…land hier, das auch noch von einem evangelischen
Bundespräsidenten und einer evangelischen Kanzlerin geführt wird! Da ist ja unerhört!Jawoll! Bei Adolf
hätte es sowas nicht gegeben!
Lieber Marcelus, .… Kärntner Symbole auf die slowenischen Euro-Münzen zu prägen. … die wollen halt
heim nach Österreich! Dies nachdem sich italienische Politiker geäussert hatten, sie könnten sich gut
vorstellen, dass Slowenien wieder italienisch wird. Alles, nur das nicht werden sich die Slowenen gedacht
haben!
@Marcelus: Warum schreiben Sie jetzt neurdings „Informazion“, „Funkzion“ usw. ? Ich kannte das eigentlich
bisher nur von Judendlichen, die damit wohl etwas provozieren wollen. Aber nett, das mit dem „A.U.C.R.“
war auch ein guter Einfall. :)3
Das Mißverhältnis mancher Kärntenslowenenorganisationen, und nicht pauschal der Kärntenslowenen, ist
nicht die Schuld des Kärntner Regierungschefs Jörg Haider, und ist auch nicht einseitig den Kärntendeutschen
zur Last zu legen. Eine staatliche Unterdrückung der Kärntenslowenen, deren Kultur und Sprache, durch
das heutige Bundesland Kärnten und die Republik Österreich entspricht sicherlich nicht den Tatsachen,
im Gegenteil. Und immerhin war sich die mit diesen Kärntenslowenenorganisazionen verbündete Republik
Slowenien nicht zu blöd, wenn die Informazion überhaupt stimmt, Kärntner Symbole auf die slowenischen
Euro-Münzen zu prägen. Diese Dummheit rückt dagegen Slowenien in ein mehr als unseriöses Licht, und
wäre in den EG-EU-Gründungszeiten mit den EG-EU-Gründungsstaaten mit Sicherheit nicht abgesegnet worden;
oder hätten es sich in den ursprünglichen EG-EU-Zeiten die BR Deutschland und später Österreich Frankreich
gegenüber jemals erlaubt, Symbole des ehemals deutschen Gebietes Elsaß-Lothringen auf deutsche €-Münzen
zu prägen, oder prägen die Deutschen das an Polen und Italien verlorene staats- und volksdeutsche Gebiet
auf deutsche €-Münzen. Slowenien soll lieber froh sein, daß es wegen seiner nördlichen Lage so gut
aus dem Jugoslawienzerfallskrieg herausgekommen ist.
#27 Alois Bischof 18:15:50 | Montag, 18. August 2008
Jörg Haider hatte sich nur äusserlich mit der Loge arrangiert. Mag. hat ja sonst auch nichts behauptet,
nur daß der Jörg sich ein Schürzl angelegt hatte. Übrigens ist der Landeshauptmann von Kärnten leider
einer der von Stolz spricht, aber die Slowener Kärntens erniedrigen möchte. Katholisch ist das nicht.
Jedenfalls ist es besser als die Abtreibungsparteien SPÖ und ÖVP, deren Abtreibungsabgeordnete Reichsparteiabzeichen
seitens der Konzilskirche, der Neuen Religion, bekommen.
@F. Geyer: Ernst Strasser, der ÖVP-Bundesinnenminister von NÖ-LH Erwin Prölls Gnaden, ist aber zurückgetreten.
Offenbar war er seinem Gönner und Strippenzieher NÖ-LH Pröll ein zu strenger Law-and-Order-Innenminister,
wie bereits davor Innenminister Karl Schlögl der SPÖ ein zu strenger Land-and-Order-Innenminister war.
Nachfolger Strassers wurde dann die hyper-pröllianistische Liese Prokopp.
#25 Florian Geyer 18:06:16 | Montag, 18. August 2008
lieber DC Fan in Zeiten von Massenverdummung und Medendemokratie muss eine Partei sofern sie erfolgreich
sein will groß sein. Groß wird sie nur indem sie dem Stimmvieh nach dem Maul reden, primitive Propagnda
macht und einfache Parolen rezidiert. Eie ehrliche Partei der Wahrheit hat im Meer der Verdummung keine
Chance wird höchstens verhöhnt und ist zur Bedeutungslosigkeit verurteilt. Man muss der Bevölkerung
das Blaue versprechen um möglichst stark zu sein. Nur dann kann man christliche Politik umsetzen wie
zb Ernst Strasser
@F. Geyer: Sozialistisch ist die FPÖ sicherlich nicht, denn Sozialismus bedeutet in erster Linie das
Eintreten für Staatsbetriebe und Staatsbeschäftigungspolitik, und die FPÖ ist bekanntermaßen eine
wirtschaftsliberale Partei mit vielen Mitgliedern aus dem Privatunternehmertum, d.h. das eigentliche FPÖ-Staats-
und Wirtschaftsvorbild sind die Vereinigten Staaten von Amerika oder das thatcheristische radikalliberal-privatunternehmerisch
geführte Großbritannien-Nordirland. Es ist aber sicher richtig, daß die heutige FPÖ wegen der schlechten
Erfahrungen keine Koalizion mit der ÖVP mehr anstrebt, und sich ähnlich wie die SPÖ als die Partei
des kleinen Bürgers sieht.
Geyer @Geyer: Für die ÖVP oder den BZÖ zu stimmen bedeutet, dem Willen der dort Führenden Macht zu
verleihen. Stadler oder andere Katholiken haben in ÖVP und BZÖ nicht die Führung, also stellt für
einen gläubigen Katholiken das Wählen von ÖVP oder BZÖ eine Verschwendung der eigenen Stimme dar.
Wir müssen wählen ‘was richtig ist’, nicht was die besseren Chancen hat oder das kleinere Übel ist,
etc. – Diese Spekulation sind der Anfang der Kapitulation.
#22 Florian Geyer 17:54:29 | Montag, 18. August 2008
zur FPÖ die FPÖ war einmal eine liberal bürgerlich patriotische Parteidie sich mit Heinz Christian
Strache aber zu einer nationalen und sozialistischen Partei gewandelt hat. Ironischerweise wird nunmehr
im Vollzug der Wandlung zur natioal-sozialistischen Partei Strache nicht mehr als böser Rechtsextremist
in den Medien dargestellt während die Partei als sie liberalbürgerlich war in den Medien immer als nationalsozialistisch
bezeichnet wurde. Daraus folgt dass Strache mit dem Kartell einen Deal geschlossen haben muss da ihn die
Presse etwas wohlwollender behandelt. Des Rätsels Lösung ist dass sich die SPÖ den Strache als Koalitionspartner
aufbauen will und Strche näch Ämtern lechzt. Tritt das ein bekommt Österreich im Herbst 2008 eine national-sozialistische
Regierung wahrscheinlich sogar ohne Sanktionen da sie Sozialisten diesmal ihr Ausladsnetzwerk nicht aktivieren
werden.
Zumindest der jetzige FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache huldigt bekanntermaßen einer skurillen
germanentum-deutschnazional-anti-römisch-katholischen Sonderideologie aus dem 19. D.E.Z.-Jahrhundert,
und hat im Fall Ewald Stadler auch gezeigt, daß Parteiführer Strache, selbst aus dem ein wenig skurill
und areligiös denkenden Wien stammend, keine praktizierend christlichen Funktionäre duldet, die von
seiner von ihm vorgegebenen Strache’schen Wikingerhelm-Ideologie abweichen. Das offizielle FPÖ-Parteiausschlußverfahren
gegen Mag. jur. Ewald Stadler wurde allerdings mit der Begründung eingeleitet, dieser sei schuld, daß
die Jugendfotos von FPÖ-Chef Straches Waldkriegsspielereien an die Öffentlichkeit gelangt sind. Und
Jörg Haiders Rückzug als FPÖ-Bundesparteiobmann 2753 a.u.c. (2000 D.E.Z.) ist, wie man sich erinnert,
wegen der westlich-internazionalen Isolierung erfolgt, der über der seit jenem Jahr via Bundesregierung
bundesösterreichisch mitregierenden Jörg-Haider-FPÖ gelegen hatte, und damit über der gesamten Bundesrepublik
Österreich. Und mit diesem Rückzug als Bundesparteiobmann wurde auch der Zerfall der Haider-FPÖ eingeleitet,
und damit später die Gründung der bundesösterreichisch überraschenderweise äußerst erfolglosen Haider-Neuparteigründung
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ). Und hier hat wiederum der neue FPÖ-Chef Strache alle Haider-BZÖ-Wiedervereinigungsvorschläge
gegenüber der FPÖ abgeblockt, z.B. nach dem Vorbild von CDU/CSU, und wird nicht müde, alle Freiheitlichen
vor seinem einstigen großen Idol und dessen Rückkehr zu warnen…
#20 Florian Geyer 15:18:10 | Montag, 18. August 2008
DC – Fan Utopisches Engagement fernab jeglicher Realitätsverhaftung im Sinne einer Partei die zwar die
richtige Sicht der Dinge hat aber keine Chance gestalterisch wirksam zu sein ist für mich Kräfteverschleiß
da die Stimmen umsonst sind wenn man davon ausgeht dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
die DCP Partei den Einzug in den NR nicht schafft. Ausserdem ist es fraglich die katholische Wahrheit
in Parteipolitik zu verpacken um dann beim versagenden Abschneiden zu jammern dass es keine Christen mehr
gibt oder gar das Wirken des Christentum am Erfolg einer parteipolitischen Bewegung festmacht. Christen
sind überall am Wirken und beeinflussen das Umfeld zum Positiven dort wo sie gerde sind. Der Rückzug
zu einer „Partei der reinen Lehre“ hieße andere politische Betätigungsfelder aufzugeben.
Macht endlich seriöse, gemeinsame Politik! Die Linken kugeln sich ja vor Lachen! Warum können Politiker
wie Mölzer, Haider, Stadler, Strache und einige andere nicht ordentlich zusammenarbeiten, ohne sich ständig
zu bekriegen? Wir brauchen endlich Ruhe und Gemeinsamkeit auf der Rechten!
@Gotthard der Kuriose: Wer interessiert sich für Volksvertreter und Staatsregenten? Vielleicht die Wähler
und das Volk? Werden in Ihrem Land die Staatsregenten nicht durch das Volk bestimmt?
Das BZÖ ist außerhalb Kärntens faktisch überhaupt nicht vorhanden Und die Strache-FPÖ möchte auch
gar keine Allianz mit dem römisch-katholischen Glauben eingehen. Die einzigen, bei denen Strache derzeit
ankommt, sind deutsche Minderheiten in nichtdeutschen Mehrheitsbezirken. Ich hoffe für mein Österreich,
daß sich eines Tages die „Blauen“ mit den „Bienenzüchtern“ zusammentun werden, damit ein bärenstarker
rechter Block im Lande entsteht. Diese neue geeinte konservative Kraft mit Haider und Strache würde die
wählerstärkste Partei werden.
ÖVP & Homo-„Ehe“ @Geyer: Sie sagen: „Ohne Schüssel und ÖVP gäbs hierzulande schon Homoehe und Abtreibung
bis zur Geburt.“ Wahr ist hingegen: Ohne ‘Die Christen’ gäbe es jetzt die „Homoehe“ ; die Einführung
der Homo-„Ehe“ wurde auf Grund des Antretens von ‘Die Christen’ in NÖ aus Wahl-taktischen Gründen auf
einen Zeitpunkt nach der NÖ-Wahl verschoben – die ÖVP fürchtete die Stimmen der katholischen Kernwähler
zu verlieren. Abtreibung bis zur Geburt gibt es in Österreich bereits ; mit einer ärztlichen Indikation
kann in Österreich bis zum 9. Monat abgetrieben werde. Schüssel ist ein Blender.
@Pünktchen: Die vierte etablierte Parlamentspartei in der BRD sind wie in Österreich die Grünen, die
aus der breiten ökologischen Bewegung Ende der 1970er/Anfang der 1980er in diesen Staaten entstanden
sind. Die fünfte, bundesdeutsch etablierte Parlamentspartei ist allerdings die Linkspartei, und die ist
ja direkter Nachfolger der ehemaligen PDS-SED-Staatspartei im ehemaligen DDR-Gebiet. Die einzige Partei,
die also in deutschen Parlamenten von außerhalb der Parlamente neu hinzugekommen ist, sind die Grünen.
Österreichs fünfte und sechste Parlamentsparteien, das Liberale Forum und das BZÖ sind dagegen alles
innerparlamentarische Abspaltungen, und haben keine Ursprünge außerhalb der parlamentarischen Plattform.
Mag. Stadler – heute hier morgen dort Übermorgen wird er wieder dort sein, wo er gestern war. Warum also
die lange Reise, wenn man ohne sich zu bewegen immer noch am gleichen Ausgangspunkt wäre. Haider hätte
das BZÖ nie gründen sollen, sondern sich innerhalb der FPÖ arrangieren sollen. Diese seinerzeitige
Abspaltung, bei der persönliche Befindlichkeiten, ja Eitelkeiten ganz entscheidende Triebfedern waren,
hätte es nie geben dürfen! Das hat der konservativen Sache insgesamt geschadet. Ich hoffe für mein
Österreich, daß sich eines Tages die „Blauen“ mit den „Bienenzüchtern“ zusammentun werden, damit ein
bärenstarker rechter Block im Lande entsteht. Diese neue geeinte konservative Kraft mit Haider und Strache
würde die wählerstärkste Partei werden. Felix Austria!!!
Die nicht vorhandene „Etablierung“ bestimmter Parteien hat nicht verhindert, daß sich das bundesdeutsche
Parteiensystem von einem ursprünglichen Drei-Parteien-System zu einem System gewandelt hat, in dem nun
mindestens fünf Parteien dauerhaft in allen möglichen Parlamenten sitzen. Gerade im Falle der Partei
„Die Linken“ kann dasselbe beobachtet werden wie im Falle der Freien Wähler in Bayern: der Eintritt eines
Prominenten verhilft der Partei zu Publicity und qualifizierten Stimmanteilen. Er zieht Wähler hinüber!
#10 Florian Geyer 12:09:43 | Montag, 18. August 2008
Pünktchen Stadler engagiert sich auch deshalb beim BZÖ weil ihm da ein fixes Einkommen sicher ist, da
macht man schonmal gesinnungsmässige Verrenkungen. Die Sympathisanten der „die Christen“ sind leider
nur arme Verwirrte Geister die fernab jeder Realität sind. Die Realität ist nämlich so dass genuin
christliche Standpunkte politisch ein Wählerpotential von 3-4 Prozent hat. Die ÖVP ist eine breite Massenpartei
und muss somit Zwangsweise ideologische Zugeständnisse machen um nicht Macht zu verlieren womit den Linken
endgültig das Feld überlassen wäre. Ohne Schüssel und ÖVP gäbs hierzulande schon Homoehe und Abtreibung
bis zur Geburt. Aufhalten wird man diese Tedenzen ohnehin nicht können da sie globallobbyistisch forciert
werden aber die einzigige politische Macht die es wenigstens bremsen kann ist die OVP. Die Linken freuen
sich Händereibend über eine Partei wie die DCP
@Pünktchen: Die Kandidatur für eine Partei ohne ausreichende Etablierung und ohne ausreichendes Wählerpotenzial
ist normalerweise jenen vorbehalten, denen das olympische Motto »Dabei sein ist alles« ausreicht. Ein
Volksrepräsentant muß auch realistisch und zielorientiert denken, wenn er gewählt werden möchte, und
Katholiken engagieren sich deshalb am besten in den bereits vorhandenen österreichischen Parteien, in
der die Mitarbeit von Katholiken grundsätzlich ideologisch möglich ist, nachdem das Rad nicht immer
gänzlich neu erfunden werden muß und auch nicht kann. Ist die Zahl der österreichischen richtigen Katholiken
im heutigen Österreich so gering, daß eine katholische Mitwirkung an den österreichischen Gesetzen
und an der österreichischen Regierung nicht mehr sichergestellt ist? Wenn dem so ist, so ist es die Aufgabe
der verbliebenen Minderheit der Katholiken, die tatsächlich vorhandenen Parteien nicht gänzlich Nichtkatholiken
oder lauen Katholiken zu überlassen, denn auch die lauen Katholiken werden gemäß dem Schriftwort von
Gott einst ausgespuckt werden.
Marcelus Die Karten könnten neu gemischt sein, wenn z.B. die Partei „Die Moslems“ (o.ä.) in irgendeiner
Form Erfolge verbuchen und außerdem die Bekanntheit/Beliebtheit eines Politikers wie Stadler sich für
die Partei „Die Christen“ auszahlen würde … In Bayern z.B. sind die „Freien Wähler“ auf dem Weg ins
Landesparlament und der Eintritt der Skandalnudel Gabriele Pauli in diese bisher nur in Lokalparlamenten
vertretenen Partei erhöht offenbar ihre Chancen beträchtlich! – Warum sollte das in Ö anders sein?
Herr Stadler scheint dagegen lieber auf „Nummer sicher“ zu gehen. Schade!
@Pünktchen: Die Christen sind eine neugegründete Kleinstpartei, die nicht einmal den Sprung in das niederösterreichische
Landesparlament geschafft haben, einem Land, das trotz der Christenparteikandidatur seine ÖVP-absolute
Mehrheit beibehalten hat. Strikt kirchentreue Parteien tauchen seit der von Erzbischof-Kardinal Franz
König von Wien Ende der 1960er eingeleiteten Abkoppelung der ÖVP von der Kirchenhierarchie in Österreich
immer wieder auf, wie vor »Den Christen« einige Jahre zuvor die für das EU-Parlament kandidierende
CSA (Christlich-Soziale Allianz), immerhin mit dem Kaiserenkel und damaligen EU-Parlamentarier Karl Habsburg-Lothringen
(vorher ÖVP) als Spitzenkandidaten, der, obwohl bei den vorangegangenen EU-Parlamentswahlen ein ÖVP-Spitzenkandidat
und zum Zeitpunkt seiner CSA-Kandidatur weiterhin EU-Parlamentarier, als CSA-Kandidat seinen Platz im
EU-Parlament nicht wiedererlangen konnte. Karl Habsburg-Lothringen machte allerdings damals auch der Spendenskandal
in seiner Afrika-World-Vision-Organisation schwer zu schaffen, für den er aber nicht selbst verantwortlich
gewesen war, und da konnte ihn auch nicht mehr der Otto-von-Habsburg-Lothringen-CSU-Bonus retten. Strikt
kirchentreue Parteien haben kein nennenswertes Wählerpotenzial mehr in Österreich, nachdem die kirchentreuen
Katholiken weiterhin entweder die ehemalige ÖVP-Kirchenpartei oder die von Jörg Haider und Ewald Stadler
geprägte FPÖ wählen bzw. wählten.
Stadler, das dritte Lager und der Traditionskatholizismus Es ist immer wieder erstaunlich, wie flexibel
sich Ewald Stadler sich gibt. Zum einen versteht er sich als Vertreter des sog. Dritten Lagers, das sich
immer deutschnational und antikatholisch gab und gibt. Selbst gehört er ja der FPÖ-Splitterpartei BZÖ
und der schlagenden Sängerschaft Skalden an. Auf der anderen Seite gibt er sich besonders traditionskatholisch
und ist – wie der Presse im vergangenen Jahr zu entnehmen war – Komtur der Ritter des Mercedarierordens.
Angesichts dieser offenbar selbst gewählten weltanschaulichen Zwiespältigkeit leidet die politische
Glaubwürdigkeit von Herrn Stadler enorm. Wobei man anmerken muss, dass in der österreichischen Politik
derzeit eine Menge von Politikern an einer weltanschaulichen Unineindeutigkeit leiden.
Was ist dabei nun eigentlich die katholische Nachricht? Daß S. „altgläubig“ ist, daß er der fraterniola
schismatica verbunden war, daß er immer noch die Messe besucht, daß Haider Schürzlträger war/ist/sein
könnte, daß sich beide verkracht haben, daß sie sich versöhnten, daß S. parteilos ist (bleibt?) … ?
Fragen über Fragen!
Eines verstehe ich nicht, wieso schließt sich Stadler nicht der Partei „Die Christen“ an? Programmatisch
stehen „die Christen“ ihm doch am nächsten. Und durch seine persönliche Bekanntheit könnte er der Partei
vielleicht den entscheidenden Publicity-Schub geben !?!