„Heute morgen habe ich die Maiandacht besucht. Ich glaube nicht, daß ich morgen wieder Lust habe, in den Gottesdienst zu gehen, obwohl Sonntag ist. Kirche muß doch Freude sein.“
Mit der Alten Messe kam er als Dreizehnjähriger
über seine Mutter und Schwester in Kontakt. Sein erster Eindruck: „Viel knien. Weshalb lateinisch?“
Zwei Jahre später ging er ins Internat. Dort begegnete er einem Kaplan, der bei der Messe sorgfältig
alle Hostienpartikel einsammelte.
Dessen Nachfolger nahm auf solche Dinge keine Rücksicht mehr: „Ich
gab sie in den Meßkelch, daß sie in der nächsten Messe mit getrunken würden“ – erinnert sich Stocker.
Als während einer Messe im Internat ein Theater aufgeführt werden sollte, protestierten die Ministranten.
Doch der Widerstand half nicht: „Als es trotzdem aufgeführt wurde, sind wir aufgestanden und gegangen.
Der Pfarrer mußte den Gottesdienst alleine beenden.“
Aufgrund einer fortschreitenden Entgottung der
Liturgie quittierte Stocker seinen Ministrantendienst.
Diese Ereignisse öffneten ihm die Augen für
die Ehrfurcht und Tiefe der Messe in Oberriet.
Als neugläubiges Gegenbeispiel präsentiert die Tageszeitung
den früheren Oberrieter Pfarrei- und Kirchenverwaltungsrat Jakob Eugster (60).
Er wurde mit der lateinischen
Messe groß. Die katholische „Amtskirche“ hält er heute für ehrlicher als damals:
Die Gläubigen seien
von der Kanzel herab unter Druck gesetzt, eingeschüchtert, gezwungen worden – behauptet er.
Dann erklärt
Eugster an einem Beispiel, was er unter „Ehrlichkeit“ versteht:
„Heute morgen habe ich die Maiandacht
besucht. Ich glaube nicht, daß ich morgen wieder Lust habe, in den Gottesdienst zu gehen, obwohl Sonntag
ist. Kirche muß doch Freude sein.“
Angesprochen auf das Sonntagsgebot meint der Neugläubige: „Ich glaube,
ob Samstag oder Sonntag ist nicht wirklich wichtig, sondern daß die Leute überhaupt in die Kirche gehen.“
Mit der Piusbruderschaft hat Eugster keine Probleme:
„Die Priesterbruderschaft hätte bestimmt auch
unsere Kirche benutzen können, um ihre Gottesdienste zu feiern. Jetzt haben sie ihre eigene Kirche. Das
ist auch kein Problem für mich. Wir leben gut nebeneinander.“
Er könne sich bei den vielen Veränderungen
in der Kirche nicht mit allem sofort anfreunden: „Meistens aber gewöhnt man sich nach ein paar Monaten
daran.“
Daß der Priester dem Tabernakel während der Messe den Rücken zukehrt, begrüßt Eugster: „Der
Heiland hat ja vermutlich auch nicht seinen Jüngern den Rücken zugekehrt.“
Und: „Bei einem Geschäftsgespräch
machen Sie das auch nicht.“
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314 Lesermeinungen
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@Lieber Ultramontanus die Frau als Gefährtin, jedoch keineswegs an Würde unterlegen, vielmehr sogar
veredelt an bestimmten Gaben des Weibes, So schön hat noch nie ein Mann das Wort „ Weib“ beschrieben!
:(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 : :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 @ Aufrechterkatholik:
Unter solchen Gesichtspunkten würde ich mich auch dem Mann unterwerfen, wie Sie es immer fordern
#313 Florian Geyer 22:16:51 | Samstag, 23. August 2008
Protestant mich stören Schlampen, Homos,Lehmannisten(oder neuérdings Zollitschlisten)sogenannte Freimaurer…nicht
im geringsten! nona das ist klar… – das sind ja auch eure besten Kunden…
@Protestanten: Glauben Sie wirklich, die CDU kann Sie den Weg in den Himmel führen! Und wenn es dich
nicht stört…ich bin seit 27 Jahren CDU-Mitglied, habe drei Kinder und im übrigen…mich stören Schlampen,
Homos,Lehmannisten(oder neuérdings Zollitschlisten)sogenannte Freimaurer…nicht im geringsten!
@Gotthard: Kanonstille als Kapitulation vor den nicht-vorhandenen technischen Möglichkeiten. Kanonstille
deswegen, weil mangels Microphone nicht gebrüllt werden konnte. Kanonstille als dummselige Sehnsucht
nach Zeiten, die sich eigentlich nach Kanonlärm gesehnt hätten. Nichts weniger als Dummheit kann solche
Argumentation produzieren.
Ja, werter Gotthard, es ist schon erstaunlich, was man nicht alles theologisch uminterpretieren kann;
man sollte die Theologie umbenennen in „Interpretationistik“; aber natürlich nur die modernistsche seit
dem Vat II.; vorher hat’s das ja nicht gegeben! Sauerei!
#308 Gotthard 22:20:57 | Donnerstag, 21. August 2008
wie eine Ideologie entsteht noch vor 100 Jahren gab es in keiner Kirche eine Lautsprecheranlage – bis
auf den Schalldeckel über der Kanzel. Der Priester in einer großen Kirche konnte sich noch so stimmlich
anstrengen – die Menschen in den Bänken hätten ihn nicht verstehen können. Kanonstille war eine technische
Vorgegebenheit …
Ach, werte Nereide, da bin ich doch auch schon, und es bietet mir (im Rahmen der von Ihnen geäußerten
Hoffnung) genug! Aber, warum der Hinweis, wollen Sie mich „loswerden“?
Care bernarde, sollte die gerittene Attacke ihr Ziel verfehlt haben, bitt’ ich um Vergebung; aber Care
Marsilie, quid hic facis? Relinquistine academiam platonican, ut capreae tuae hic in communibus locis
pasceres?
#304 Galatea 22:05:02 | Donnerstag, 21. August 2008
Bernd Stromberg, lassen Sie sich doch nicht verunsichern. Allein Ihr Einwand war berechtigt und logisch.
Noch ein oder zwei Tage bei kreuz.net, und Sie werden sich solche Unsachlichkeiten nicht mehr gefallen
lassen.
@Stromberg Eine gutgelungene Parodie. Eine typische Berendsche Argumentation. Wenn man die Worte „Sexualität“
und „Sakralsprache“ austauscht, kommt man zu folgender Struktur: „Ich muß mich hier nun noch einmal wiederholen.
Jesus hat zu allem, was ihm wichtig erschien etwas gesagt. Zur Sakralsprache hat er sich nie geäußert,
was doch ziemlich einwandfrei beweisen müßte, daß er keine Probleme darin sah und auch keine Probleme
damit hatte. Es kann sogar angenommen werden, daß er sie als Mensch sogar selbst verwendet hat. Das Gegenteil
ist jedenfall nicht zu beweisen. Die amtskirchlich feindselige Einstellung zur Sakralsprache ist reine
menschliche Erfindung und versuchte Menschseinsbeschneidung und hat nicht das Geringste mit Jesus und
dem Evangelium zu tun. Gott hat dem Menschen die Sakralsprache als große Bereicherung des normalen Lebens
geschenkt. So dürfte es nicht ausgeschlossen sein, daß man sich mit dieser versuchten Menschseinsbeschneidung
amtskirchlich sogar vor Gott versündigen könnte“. Im übrigen sind es Argumentationen wie diese, die
mich davon abhalten, mich an Diskussionen hier öfter zu beteiligen. Hinzu kommt der sehr heftige und
selbstgerechte Tonfall hier. Man könnte in die klassische Berendsche Argumentationskette vieles einsetzen
Die originellsten Ideen sollte man prämieren: Mit dem „Josef-Berens-Preis“. Sorry, das war auch etwas
polemisch, aber nicht böse gemeint. Den Preis könnte ja Pf. Breitenbach überreichen
@Carissima Clarissa Um ehrlich zu sein, war meine „Argumentation“ (die keine ist) als Gag gedacht, um
Herrn Berens seine „Argumentationsstruktur“ als Spiegel vorzuhalten. Also bitte nicht ernstnehmen Es ist
völlig überzogen Andererseits bin ich schon davon überzeugt, dass es Grundkonstanten religiösen Verhaltens
gibt, die nicht in allen, aber doch in vielen Religionen auftauchen. EIne solche sind Reinheitsvorstellungen.
Und auch die Sakralsprache gehört hierzu. Nicht flächendeckend, aber man kann solche Phänomene immer
wieder beobachten. Einmal ein etwas anderer, religionsphänomenologischer Zugang zum Thema.
Care Bernarde, mithin wird doch auch hier immer wieder zum Zwecke der Abhebung des alten vom neuen Bunde
argumentiert, es hab e ein „irgendwie gearteter Bruch zwischen beiden“ stattgefunden, den ich nicht näher
thematisiere möchte. Aber, da Sie ja von sich aus den Synagogengottesdienst als Begründungsansatz für
die flähendeckend vorgeschriebene lateinische (?) Liturgiesprache anführen, wird es mir wohl verstattet
sein auf die (wenigstens lokale) Differenz zwischen dem Synagogengottesdienst und dem Abendmahlssaal hinzuweisen.
Hat der Herr, also Ihrer Auffassung zufolge, hier (nicht dort) mit den Jüngern nun aramäisch oder hebräisch
gesprochen?
@JoBerens Haben Sie eigentlich schon mal etwas von dem Phänomen einer „Sakralsprache“ gehört? Im übrigen
war dieses Phänomen auch Jesus bekannt. Denn im Synagogalgottesdienst wurde Hebräisch verwendet, was
zu dieser Zeit schon vom Aramäischen als Umgangssprache abgelöst worden war. Nach Ihrer Logik könnte
man nun folgern: Jesus spricht sich nirgends gegen das Prinzip einer Sakralsprache aus, ungefährt so,
wie er Ihrer Meinung nach nichts über Sexualität aussagt. Also scheint er nichts dagegen gehabt zu haben.
Die Verwendung einer Sakralsprache ist also durch Jesus selbst legitimisiert. Wir müssen davon ausgehen,
dass Jesus die Verwendung von Sakralsprachen für angemessen angesehen hat. Denn sonst hätte er gegenteiliges
zum Ausdruck gebracht. Wenn die Kirche also nicht für die auschließliche Verwendung von Sakralsprachen
im Gottesdienst eintritt, verrät sie den Nachlass Christi. Es ist fraglich, ob die Verwendung moderner
Sprachen gottgefällig ist. Das Gegenteil dürfte der Fall sein. Sie können meiner Argumentation nicht
ganz zustimmen, Herr Berens? Sie halten die Gedankengänge für schräg? Zugegeben! Aber, genauso argumentieren
Sie hier andauernd als angeblich denkender Katholik, in unermüdlicher Art und Weise. Vielleicht schauen
Sie mal eine Zeitlang in diesen geistigen Spiegel. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass Sie
mit Ihren tausenden Beiträgen eigentlich nur Ihr Querulantentum zur Schau stellen wollen. Haben Sie das
eigentlich nötig? Beste Grüße, Bernd
#299 Benedikt 18:37:01 | Donnerstag, 21. August 2008
@ Berens Lieber Benedikt, Wozu diese Geheimnistuerei mit den Einsetzungsworten. Wenn man doch wirklich
von seinem Tun da überzeugt ist, kann man die Wandlungsworte doch wirklich für Jedermann verständlich
sprechen. Wozu also der Hocus pocus? Wo sehen Sie da eine Geheimistuerei? Da Sie den Witz mit dem „hokuspokus“
kennen, wissen Sie ja offensichtlich, wie die Einsetzungsworte auf Latein heißen. Allüberall wird die
Weltkirche betont, aber wenn jemand eine Fremdsprache verwendet, dann bekommt man Fracksausen, oder wie?
Die Weltkirche hat nun mal viele Sprachen! @ Aleph Einspruch Euer Ehren. Sie werden nicht verlangen können,
dass Messebesucher wenigstens das Kleine Latinum absolvieren, um der sonntäglichen Messe beiwohnen zu
können. Einspruch abgewiesen . Laut den Schilderungen Berens’ handelte es sich um ein auf Latein gebetetes
Hochgebet. Da man diese Gebete a) dauernd in der Muttersprache hört und b) im GL finden kann, bestehen
hier keinerlei Barrieren. Vielmehr weiß jeder genau, was der Priester gerade betet, auch wenn es eine
fremde Sprache ist.
Werte Nereide, üblicherweise lese ich, bevor ich interpretiere: „Ausdruck und Inhalt der lateinischen
Messe“ ist es Ihrer voranstehender Begründung zufolge, daß „der Mensch … Gott finden und erkennen“
muß, „ihn erkennen, ehren und lieben, um dereinst deshalben in die Ewigkeit der Glückseligkeit einzugehen“,
weshalb es „auf die Sprache inhaltlich nicht einmal ausschließlich“ ankomme, denn „jeder versteht die
Messe in Latein, falls er eine zweisprachige Ausgabe des Messbuchs besitzt“. Wenn Ihr vorstehend zitierter
Wortbeitrag eine Interpretation Ihrer geäußerten Auffassung sein soll, müßte man wohl schlußfolgern,
daß Sie entweder den Unterschied zwischen beidem nicht kennen, oder nur über ein extremes Kurzzeitgedächtnis
bezüglich Ihrer hiesigen Zuschriften verfügen.
#294 joberens 23:24:38 | Mittwoch, 20. August 2008
Eine frage Was ist denn nun wirklich der Grund dafür, daß man die Einsetzungsworte nicht mehr für Jedermann
verständlich sprechen will? Das hat doch nun wirklich überhaupt nichts mit Jesus und dem Evangelium
zu tun. Könnten es vielleicht doch in Wirklichkeit massive Glaubenszweifel sein?????? Josef Berens (als
einfacher, denkender Katholik)
Werte cc, mich indes deucht, dass Ihre Liebe zum Latein, wie es lang und breit nachzulesen ist, auf gewisse
Liebe zum Detail schließen lässt. Möglicherweise fand zwischen dem Edikt von Mailand und dem heutigen
Kirchenlatein die eine oder andere kleine Korrumpierung statt. Aber wir sind alle nur Menschen. Wohl mag
es eine Geschmackssache sein, oder eine Frage der Ästhetik, da mag Ihnen widersprechen wer will, ich
sicherlich nicht. Sind es aber nicht nachgerade diese Empfindlichkeiten, die beweisen, wie sehr der Inhalt
von der Form abhängt, und wie sehr der Mensch von beidem? Das, was Sie – abgesehen von allem anderen –
zu glauben, meinen Beiträgen entnehmen zu können, ist Ihre eigene Interpretation.
Also, werte Nereide, Sie schrieben kürzlich, es entspreche dem Ausdruck und Inhalt der lateinischen Messe,
den Menschen zum Finden und Erkennen Gottes zu führen; und anderenorts, daß dafür das Verständnis
der konkreten Verkündigungssprache unerheblich, oder doch von untergeordneter Bedeutung sei. Ich entnehme
Ihrem Wortbeitrag zunächst konstatierend, daß die Liturgien der orientalischen (katholischen) Kirchen
ungeeignet sind, den Menschen eine Erkenntnis Gottes zu vermitteln oder ihnen einen Zugang zu ihm zu eröffnen,
denn sie werden (nahezu ausnahmslos und ex antiquissima traditione) in den jeweiligen Muttersprachen zelebriert.
Ich konstatiere weiterhin, daß Sie Ihr Votum für die lateinische Liturgiesprache vorzugsweise mit (muttersprachlichen)
Geschmacklosig- oder Peinlichkeiten verschiedener Zelebranten begründen, die Ihren Vorstellungen von
der transzendenten Erhabenheit Gottes unangemessen zu sein scheinen. Nun, über Geschmacksfragen brauchen
wir nicht zu streiten. Mich deucht aber, daß Ihr vehementes Eintreten für die lateinische Liturgiesprache
final darauf abzielt, Priestern „den Mund zu verbieten“. Gut, auch das ist ja ein hinreichendes Motiv.
Aber damit stehen Sie dann zumindest historisch auf ziemlich dünnem Eis, denn zumindest zwischen den
Toleranzedikten von Nikomedien und Mailand (311/313) und dem dem Jahre 476 (wahrscheinlich auch vor- und
nachher) war das gute Latein zweifelsfrei Muttersprache einer Vielzahl von Gläubigen …
Andreas Rau, ohne jede Mühe können Sie sich den sogar vom Internet herunterladen. Es ist jedoch ein
gewisses Interesse bzw. eine minimale Affinität nötig, sich das ganze auch noch durchzulesen.
#287 Andreas_Rau 22:13:23 | Mittwoch, 20. August 2008
schade Galatea wo Sie mir an anderen Stellen vorwerfen, Theater zu machen, ziehen Sie sich jetzt aus der
Affäre Aber auch gut. Wer kann mir aber sagen, wo ich einen zweisprachigen Schott bekomme (eben auch
der, wo die tridentinische Form auftaucht). Im Netz finde ich ihn nicht. Bin dankbar für Hinweise. Andreas
#284 für die Kirche 22:00:52 | Mittwoch, 20. August 2008
@Aleph Es kann doch nicht Aufgabe christlichen Gottesdienstes sein, sich währenddessen durch Bücher
zu wühlen und Gebetstexte zu übersetzen. Natürlich nicht. Daher bereitet man sich vorher vor, und liest
später daheim nochmal nach. Wenn man dies oft genug wiederholt, kennt man dann die Texte auswendig …
Ich muß jetzt nach Hause gehen, bis morgen vielleicht, und einen schönen Abend wünsche ich Ihnen noch.
#283 Andreas_Rau 21:58:59 | Mittwoch, 20. August 2008
Liebe Galatea, wenn Sie mir schon nicht meine Ausgangsfrage von vor zig Postings beantworten. Sind Sie
vielleicht so freundlich und erklären mir, wo der Unterschied dann liegt (wenn nicht in der Sprache).
Was ist an der Theologie anders, wenn ich die gleichen Worte in Deutsch spreche oder höre. OK – es gibt
da noch ein paar anderer Dinge. Z.B. Wie der Priester mit dem Rücken steht… usw. Aber Sie scheinen
über viel Hintergrundwissen zu verfügen. Vielleicht sind Sie so freundlich und helfen mir auf die Sprünge. Andreas
@joberens: jeder versteht die Messe in Latein, falls er eine zweisprachige Ausgabe des Messbuchs besitzt.
Ihr „Hokus-Pokus-Geschrei“ ist deswegen keineswegs angebracht. Und kein Thema. Nicht einmal für Kinder
Sie haben nur Amandas Posting diesbezüglich nicht verstanden, das war aber auf deutsch. Im Gegensatz
zum allgefälligen Zeitgeist hat nicht Gott die Aufgabe, dem Menschen erst einmal „Brücken zu bauen“,
„sich selbst zu finden“, oder „bei sich selbst anzukommen“, oder „Gott Raum zu geben, einmal in der Woche“ –
alles Originalzitate. Oder, man krümmt sich ja schon beim Lesen, „Gott beim Einkaufen entdecken“ – das
Credo der Cityseelsorge. – – sondern umgekehrt ist die Realität: der Mensch muss Gott finden und erkennen.
Ihn erkennen, ehren und lieben um dereinst deshalben in die Ewigkeit des Glückseligkeit einzugehen. Das
war zumindest bis in die fünfziger Jahre einmal Fakt und Dogma. Dies ist auch Ausdruck und Inhalt der
lateinischen Messe. Bei der es, ich wiederhole, auf die Spache inhaltlich nicht einmal ausschließlich
ankommt. Sondern auf das, was man als Katholik dabei lernen kann, und zwar jeden Tag. In diesem Sinn sind
z.B auch Kindergottesdienste ein Einschleimen in den Nachwuchs. – Denn nicht Gott passt sich uns an, sondern
wir uns Ihm. Es wäre ja noch schöner. Der Katechismus ist nach meinen Informationen noch nicht abgeschafft.
Auch nicht für einfache, denkende Katholiken.
für die Kirche Aber was ich nicht gutheiße, ist die Alte Messe durch Argumente wie Unverständlichkeit
usw. zu verbieten. Wenn ein Teil der Laien die alte Meßform lieben, dann beschäftigen sie sich auch
damit, und wenn man sich damit beschäftigt, versteht man sie auch. Schließlich gibt es zweisprachiges
Schott und genügende Literatur in der Landessprache, die einem die Alte Messe erklärt. Es kann doch
nicht Aufgabe christlichen Gottesdienstes sein, sich währenddessen durch Bücher zu wühlen und Gebetstexte
zu übersetzen. Genau das sollte und wurde auch mit NOM abgeschafft, in dem die Landessprache als Gottesdienstsprache
eingeführt wurde. Wer unbedingt Latein will, kann doch den Gottesdienst in klösterlichen Gemeinschaften
besuchen. Das steht doch jedem frei…
#280 Andreas_Rau 21:28:31 | Mittwoch, 20. August 2008
veehrte Galatea… Jetzt habe ich so lange gewartet. Sie haben vieles geschrieben… „Jetzt wird es ungemütlich“ –
nur eine Antwort auf meine Frage habe ich von Ihnen nicht bekommen. Schade. Andreas
@joberens Na, dann versuchen Sie doch mal festzustellen, wie viele von denen, die die Messe in ihrer Muttersprache
mitfeiern, die Messe auch wirklich verstehen. Das dürften nicht allzu viele sein. Herr Josef Berens,
als denkender Katholik können Sie mir doch sicher kurz und knapp sagen, was das Wesen der Messe ausmacht –
oder sollte ich mich da täuschen?
#278 für die Kirche 17:57:24 | Mittwoch, 20. August 2008
@Aleph Zumal bin ich nicht dafür, daß man die neue Messe abschafft. Durchaus gestehe ich ihr die gebührende
Berechtigung. Sie mag der alten Messe gegenüber manche Vorteile haben. Aber was ich nicht gutheiße,
ist die Alte Messe durch Argumente wie Unverständlichkeit usw. zu verbieten. Wenn ein Teil der Laien
die alte Meßform lieben, dann beschäftigen sie sich auch damit, und wenn man sich damit beschäftigt,
versteht man sie auch. Schließlich gibt es zweisprachiges Schott und genügende Literatur in der Landessprache,
die einem die Alte Messe erklärt. Und natürlich, die Alte Messe wird Leuten wie Joberens immer unverständlich
und verschlossen sein, weil sie eben diese Form von Liturgie von vornherein ablehen. Wenn man sich weigert,
etwas zu verstehen, wird man es auch nicht verstehen. Das ist doch nur konsequent, oder?
für die Kirche Ich gehe mal davon aus, dass Jesus auch nicht danach gefragt hat, wer von Aposteln wohl
autodidaktisch Latein gelernt hat. Nur weil er das Abendmahl feiern wollte. Er hat dabei bestimmt aramäisch
gesprochen. Es ist deshalb nicht einzusehen, dass die heilige Kirche Sprachbarrieren aufrichtet, die vor
ca. vierzig abgebrochen wurden. Das sind totale Krämpfe die da plötzlich Purzelbäume schlagen…
#276 für die Kirche 17:40:34 | Mittwoch, 20. August 2008
@Aleph lieber Aleph, leider muß ich diesmal Ihnen widersprechen. Man muß kein Latinum haben. Ich kenne
einen, der hat bloß eine Realschule und eine Berufsausbildung genossen, aber er ist autodidakt und kann
die Meßgesänge auf Latein singen. Er ist Cantor und Organist zugleich in der alten Messe. Und die meisten,
die eine alte Messe besuchen, sind gar nicht so gebildet. Ich erinnere mich an eine Romanpassage (Frank
McCourt: Angela’s Ashes): der Vater von McCourt war trunksüchtig und Bauernsohn, aber er war Ministrant
und konnte alle Meßformeln auswendig. Ich erinnere mich noch an den Roman „Lourdes“ von Zola, dort schildert
er, die Bäuerinnen haben jeden Abend Bibel vorgelesen bekommen. Ich glaube, die ungebildeten Menschen
von früherer Zeit haben vielleicht mehr Ahnung von Religion als ein Religionstudent heute. Leider.
#275 joberens 17:37:31 | Mittwoch, 20. August 2008
für die Kirche Wozu aber der doch vollkommen unnötige Unsinn mit der Unverständlichkeit? Soll das ganze
vielleicht doch eher einer Zauberformel gleichen? Josef Berens
Benedikt Einspruch Euer Ehren. Sie werden nicht verlangen können, dass Messebesucher wenigstens das Kleine
Latinum absolvieren, um der sonntäglichen Messe beiwohnen zu können. Wenn Sie über die Lateinkenntnisse
verfügen, sind Sie dankbar dafür. Viele Menschen können eben nicht darüber verfügen. Die Dummen und
Ungebildeten sollen wohl draußen bleiben… Messe ist nur was für Gebüldete, wa? Damit die endlich
unter sich sein können.
#273 für die Kirche 17:28:14 | Mittwoch, 20. August 2008
@joberens, hörbar oder nicht hörbar Warum legt man so viel Wert darauf, daß man 1) Landessprache benutz
und 2) daß die Einsetzungsworte laut gesprochen werden? Es geht nicht um ein Theaterstück,sondern darum,
ob die Gläubiger das Altargeschehnis verstehen. Und sie verstehen es, wenn sie solide Katechese durchgelaufen
sind. Man kann eine Umfrage starten, und befragt die Laien einer Messe in der neuen Ordnung, ob sie die
Meßhandlungen wirklich deuten können, und dann Gottesdienstbesucher einer alten Messe. Ich fürchte,
die Besucher einer alten Messe werden eine bessere Note abschneiden, weil sie sich eben mit der Religion
beschäftigen. Wie oft erlebe ich selber, daß ich mich in einer Messe in der neuen Ordnung nicht konzentrieren
und so am Ende sehr wenig mitbekommen habe. In einer Messe nach der alten Ordnung muß ich mich mindestens
konzentrieren, um alles folgen zu können. Ein wenig mehr Anstrengung schadet nie.
#272 joberens 17:19:20 | Mittwoch, 20. August 2008
Benedikt Lieber Benedikt, Wozu diese Geheimnistuerei mit den Einsetzungsworten. Wenn man doch wirklich
von seinem Tun da überzeugt ist, kann man die Wandlungsworte doch wirklich für Jedermann verständlich
sprechen. Wozu also der Hocus pocus? Josef Berens
#271 Benedikt 13:19:38 | Mittwoch, 20. August 2008
@ joberens Ich, als Nichtlateiner, konnte nun nur noch darüber spekulieren oder vielleicht zu erahnen
versuchen, was da wohl vom ihm gesungen bzw. gesprochen wurde. Tja, in dem Fall ist es von Nachteil, wenn
man nur Messen besucht, deren Textinhalte jeweils vom Zelebranten erfunden wurden. Otto-Normalkirchenbesucher
kennt die Hochgebete und hätte mit dem Latein daher keine Probleme gehabt. Wozu nun dieser Unsinn und
Rückfall in frühere Zeiten Wo ist denn da ein Rückfall?
Mein lieber Ultramontanus, ja, danke der Nachfrage, innerhalb der Woche zumindest lebe ich relativ gesund.
Noch ein kleiner Nachtrag zu Ihren Ausführungen von gestern Nacht. „Die Dame benötigt hingegen immer
den Schutz, z.B. vor wilden Tieren oder anderem Unbill. Mit dieser Bezeichnung wird sozusagen auch die
Beziehung zur Ehe auf vorzügliche Weise repräsentiert: Mit der Bindung an den Manne wird das Fräulein
zur Frau, wird zu einem selbständigen Subjekte gerade als Frau, als Gefährtin des Mannes, welcher in
der Funktion als Beschützer diese Rolle aus der Hand des Vaters der Jungfrau…“ Ich habe nochmal drüber
nachgedacht, und ja, Sie haben vielleicht indirekt recht. JA, AUCH ICH BIN SCHUTZBEDÜRFTIG!!!!! Allerdings
nicht wie von Ihnen dargestellt vor wilden Tieren (!) und mein Essen kann ich mir auch noch selber organisieren.
Männer hingegen, die mich vor Behördenwillkür, wildgewordenen Ordnungshütern, militanten Spießbürgern,
vor der Tristesse des Wesens unserer Zeit und mich ab und zu sogar vor mir selbst beschützen können,
sind natürlich immer herzlich willkommen. :&)
Lieber Leblhuber, dem kann ich mich, also natürlich nur was das Ausschalten betrifft, anschließen. Ich
danke für Ihre Galanz, bin aber (das ist jedoch keine Faustabwehr) „weder Fräulein, weder schön, kann
ungeleit’nach Hause gehn“; Gute Nacht.
#268 Leblhuber 01:56:42 | Mittwoch, 20. August 2008
An den Geyersimpel! natürlich versucht eine Frau mit zunehmenden Alter die schwindende Schönheit mit
Intelligenz zu kompensieren. Leider, liebe Clarissa ist es in der Realität so dass ersteres weit mehr
geschätzt wird. Hat man die Qual der Wahl zwischen der juvenilen Brust und dem gewandten Redemäulchen
aber mit Krähenfüsschen, welcher Mann wählt schon zweiteresWelc Wir können doch offen sein oder ?
Ja, wir können offen sein! Wenn du doch die Wahl hättest! Aber du hast sie nicht. Welche intelligente
Frau fällt schon auf einen solchen dummdreisten und hinterwäldlerischen Sprücheklopfer herein? Für
dich gibt es keine Wahl. Du hältst dich an deinesgleichen und das erzwungenermaßen! Präpotente männliche
Dummheit verträgt sich nicht mit weiblicher Intelligenz und Bildung. Also spuck hier keine großen Töne.
Dir bleibt die jugendliche Brust mit retardiertem Verstand. Und das ist auch das, worauf du ansprichst,
aus purem Selbsterhaltungstrieb. Deine mentale und moralische Entblößung hat ein Ausmaß erreicht, das
langsam sogar für kreuz.net-Dickhäuter besorgniserregend wird. Bevor ich meine gute Kinderstube vergesse,
schalte ich den PC aus.
Nun mal schön der Reihe nach (ich verstehe natürlich, daß Sie drängeln, meine Herren und Damen), werte
Nereide, Sie schreiben, sien seien „gegen manipulative Weiblichkeit“, die ihnen wohlbekannt und -vertraut
ist, gefeit. Ach, wissen Sie, wenn ich mich so anschaue, dann weiß ich, daß meine Möglichkeiten manipulativen
Einsatzes meiner Weiblichkeit längste erreicht, wenn nicht gar überschritten (vulgo überreif) sind;
die Annahme manipulativen Einsatzes kann daher nur in die Welt setzen, wer mich nicht (oersönlich) kenn;
gleiches gilt wohl, mutatis mutandis dem Einsatz der mit (angeblich) zu Gebote stehenden Waffen. Übrigens:
ich halte mich für eine leidenschaftliche Antifeministin (weil das meist frauenfeindlich, immer aber
antiintellektuell ist) Soviel dazu. Werter Florian, kennen Sie mich von Angesicht zu Angesicht, daß Sie
sich ein kompetentes Urteil darüber erlauben können, was ich (ggf.!) zu kompensieren habe – müssen
Sie nicht eher (dank Ihrer hiesigen Zuschriften) ein solches Urteil Dritter eher fürchten?
#266 Leblhuber 00:55:06 | Mittwoch, 20. August 2008
Fräulein Rottenmaier: Bevor Sie selig entschlummern, noch ein Gutsi zum Träumen! Ratsam ist und bleibt
es immer Für ein junges Frauenzimmer, Einen Mann sich zu erwählen und womöglich zu vermählen. Erstens:
will es so der Brauch. Zweitens: will man’s selber auch. Drittens: man bedarf der Leitung Und der männlichen
Begleitung; Weil bekanntlich manche Sachen, Welche große Freude machen, Mädchen nicht allein verstehn;
Als da ist: ins Wirtshaus gehn. :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
#265 Ultramontanus 00:54:46 | Mittwoch, 20. August 2008
@Clarissa: Belegstelle ist das Buch Genesis, die Erschaffung der Frau aus der Rippe des Mannes als Gefährtin
des Mannes. Dies hat, wie uns die Kirche und ihre Schriftsteller belehren, eine tiefere Bedeutung, wie
alles was Gott tut. Zuerst der Mann, dann die Frau als Gefährtin, jedoch keineswegs an Würde unterlegen,
vielmehr sogar veredelt an bestimmten Gaben des Weibes, welches dasselbe gerade als Weib, mithin in seiner
innersten Wesens-Natur als Gedanken des ewigen Logose besitzt, zur Geltung bringen soll, sich hieran wesensmäßig
-jedenfalls in der Potenz- nahezu völlig selbst erkennen kann und somit beinahe den ewigen göttlichen
Ratschlusse selbst an sich geistig erfasst und erlebt.
#264 Florian Geyer 00:52:53 | Mittwoch, 20. August 2008
clarissa Aber, das ist länger schon vorbei, wobei ich Häschen wie Sie noch immer gerne zur Strecke bringe;
das, immerhin, hat sich, Gott sei es gedankt, noch immer nicht geändert. natürlich versucht eine Frau
mit zunehmenden Alter die schwindende Schönheit mit Intelligenz zu kompensieren. Leider, liebe Clarissa
ist es in der Realität so dass ersteres weit mehr geschätzt wird. Hat man die Qual der Wahl zwischen
der juvenilen Brust und dem gewandten Redemäulchen aber mit Krähenfüsschen, welcher Mann wählt schon
zweiteres Wir können doch offen sein oder ?
Werter Herr Leblhuber, mich versetzt nicht so leicht etwas in Aufregung. Sie werden es mir aber nicht
übelnehmen, wenn ich mich gegen manipulative Weiblichkeit, die mir bekannt und vertraut ist, und die
mit Waffen kämpft, die eigentlich so leicht durchschaubar sind, die außerdem jeden aufs Horn nimmt,
der ihr nicht huldigt – wenn ich stellvertretend für alle Nicht-Feministinnen mich dagegen wehre, für
blöd verkauft zu werden. Selbst, wenn es mich den einen oder anderen Rechtschreibfehler kostet. Lesen
Sie doch selber nach. So wird jedes Thema unsachlich gemacht. So weit kommt es ja noch. Ihnen eine Gute
Nacht.
Ich halte es ja für prinzipiell begrüßenswert, daß Sie, werter ultramontanus, meinen, sie sich wenigstens
diesseits alleine durchschlagen zu können; das ist ja schon viel wert. Nicht vergleichbar dummen Frauchen,
die nicht korrekt anlegen und sich dann mit dem Okular die Nase brechen. Außerdem, und sie müssen nicht
erwähnen, daß ich jetzt zickig werde, weil ich das selbst weiß: Ich wüßte gerne, woher Sie die Weisheit
haben, daß man als feminine Person erst „mit der Bindung an den Manne … zur Frau“ ja mehr noch „zu
einem selbständigen Subjekte“ wird (bitte Quellenangabe). Bisher, werter Diesseitiger sind Sie mir nicht
abgegangen, obwohl, ich gestehe es ein, ich vor mindestens drei Dekaden (und später) diesbezüglich schon
ein defizitäres Gefühl verspürte. Aber, das ist länger schon vorbei, wobei ich Häschen wie Sie noch
immer gerne zur Strecke bringe; das, immerhin, hat sich, Gott sei es gedankt, noch immer nicht geändert.
#260 Leblhuber 00:36:23 | Mittwoch, 20. August 2008
Verehrte Galatea! Ja, Herr Leblhuber, ein sog. Zickenkrieg erheitert immer die Gemüter. Ich sehe hier
weit und breit keinen „Zickenkrieg“. Eher ein paar bunt gemischte Scharmützel, die recht unterhaltsam
sind. Und das ist weit katholischer, als so manche hier gepostete Artikel oder Meinungen, die Sie, verehrte
Galatea, offensichtlich nicht in helle Aufregung versetzen. Also: Lassen Sie uns Kinder spielen! Wir tun
nichts, was uns in die Hölle brächte.
Kirche muss doch Freude sein Kirche muss doch Freude sein, denn Gründe zum Traurigsein gibt es genug
und auch ein bauchiges Tränenküglein ist einmal gefüllt. so long, gute Nacht, Halleluja!
#258 Ultramontanus 00:33:35 | Mittwoch, 20. August 2008
Frl. Rottenmaier die Apfelschorle macht Sie mir sympathisch. Das ist eine sehr gesunde weibliche Tugend,
auf gesunde Ernährung zu achten und den Alkohol eher zu meiden. Dies kann und soll sich auf die Kinder
übertragen, die diese Tugenden gleichsam mit der Muttermilch geistig einsaugen und verinnerlichen. @EvaHermannFan
aka Freimaurerin: Gut, dass Sie das einsehen :)3
@Evafan Ihnen auch eine gute Nacht. Haue mich jetzt auch in die Falle. Ihr Motto ist gut, aber für einige
der „Lichtgestalten“ hier (nenne mal keine Namen) belasse ich es bei dem Spruch: NO BRAIN – NO PAIN!!!!
Guten N8! War lustig heute. Großes Kino!
Und diese Verhältnisse erwarten wir ja alle mit Ungeduld! Nach diesem schönen Wort zur Nacht geh ich
auch ins Bett! Schlaft alle gut und nörgelt Euch bis dahin nicht so viel an – haltet euch an das, was
hier drüber steht: Kirche muss doch Freude sein! Guts Nächtle!
#255 Florian Geyer 00:27:14 | Mittwoch, 20. August 2008
Sobald die zur Zeit noch hochzivlisatorischen Verhältnisse wieder auf ein simples puritanisches Mass
zurückfallen werden und man gezwungen sein wird Brennholz und Lebnsmittel aus dem nahegelegenen Förstchen
zu beschaffen werden auch die gendermässig pervertierten Geschlechtsrollenblder der weiblichen Vermännlichung
und der mänlichen Verweiblichung wieder auf ihre ursprünglich Funktion zurüchgeworfen werden.
@Ultra Die Dame benötigt hingegen immer den Schutz, z.B. vor wilden Tieren oder anderem Unbill. Mit dieser
Bezeichnung wird sozusagen auch die Beziehung zur Ehe auf vorzügliche Weise repräsentiert: Mit der Bindung
an den Manne wird das Fräulein zur Frau, wird zu einem selbständigen Subjekte gerade als Frau, als Gefährtin
des Mannes, welcher in der Funktion als Beschützer diese Rolle aus der Hand des Vaters der Jungfrau -gleichsam
wie ein Schlüssel zum Schlosse des schützdenden Heimes- entgegennimmt. Ultra, danke, danke, 1000 Dank!
Das war der krönende Abschluss des heutigen Abends. Ich habe mich an meiner Apfelschorle verschluckt
vor lachen. Ich glaube, ich sollte zu Bett gehen. Übrigens: Wilde Tiere machen mir keine Angst. Einige
kreuz.net-User wirken dagegen auf mich in hohem Maße beängstigend. Und ohne Flachs: Rund 2 bis 6 Prozent
der User hier halte ich sogar im reellen Leben für nicht ungefährlich.
Werter cismotanus, über die Erlaubnisbedürftigkeit, Clarissinen Fräulein zu nennen, weiß ich ebensowenig
wie bei den Mandarinen, Clementinen oder Grenadinen. Aber darüber, daß höfliche Mneschen klaustrierte
Clarissinnen entweder als „Fräulein“ oder „Schwester“ anzusprechen gehalten sind, bin ich wohl unterrichtet.
Abgesehen davon wiederhole ich es gerne nochmals: Clarae nomine sum et aliquae coloniae imperii natae.
#251 Ultramontanus 00:20:55 | Mittwoch, 20. August 2008
„Männlein“ ist natürlich nicht denkbar. Denn der Mann kann sich ja notfalls alleine durchschlagen. Die
Dame benötigt hingegen immer den Schutz, z.B. vor wilden Tieren oder anderem Unbill. Mit dieser Bezeichnung
wird sozusagen auch die Beziehung zur Ehe auf vorzügliche Weise repräsentiert: Mit der Bindung an den
Manne wird das Fräulein zur Frau, wird zu einem selbständigen Subjekte gerade als Frau, als Gefährtin
des Mannes, welcher in der Funktion als Beschützer diese Rolle aus der Hand des Vaters der Jungfrau -gleichsam
wie ein Schlüssel zum Schlosse des schützdenden Heimes- entgegennimmt.
#250 Florian Geyer 00:18:43 | Mittwoch, 20. August 2008
Galatea Sie müssen die Herrschaften verstehen. Was anderes als lächerlichmachen bleibt ihnen nicht übrig.
Dabei istlächerlichmachen eine wirkungsvolle Waffe im politmedialem und Diskussions Spektrum die man
nie unterschätzen darf. Da muss man den Spieß umdrehen
Florian Geyer: Immerhin ist die nicht uninteressante Diskussion zum Blödel-Forum verkommen – wie so oft.
Schauns doch, wer daran ein Interesse hat. Sie nicht, ich nicht, manch anderer auch nicht.
#248 Florian Geyer 00:10:28 | Mittwoch, 20. August 2008
Leblhuber Was hat Sie denn da geritten? Sind Sie etwa auch ein Anhänger der geyerschen „magischen Fleischreligion“?
Dass sie als Anhänger der gutmenschlichen Zivilreligion pseudochristlicher Verbrämung das nicht verstehen
wird von allen Katholiken verstanden. :(3
Bin immer noch Fräulein, mach auch manchmal noch Fehler und kann trotzdem ungeleit’ nach Hause gehn.
Dennoch weiß ich weder, was „Schlonz“ sein soll, noch, warum aliqua sachliche Korrektur personalisieren
muß. Also, wenn ich mir das genauer betrachte, so aus der Perspektive meiner IIIa-Station heraus, spricht
die Personalisierung von sachlicher zutreffender Kritik nicht gerade für die persönliche Selbstsicherheit
des/der Betreffenden.
Werter Herr Leblhuber, ich habe, und das mache ich eigentlich immer, nicht mehr gemeint als ich geschrieben
habe. Das sollten Sie eigentlich wissen. Wenn der Herr Geyer unheilige Allianzen, die auch mir auffallen,
verbalisiert, warum wolllte ich mich dann nicht auf ihn beziehen – das ist aber nicht gegen Sie gemeint,
wie auch das Posting im Islam-Thema. Keineswegs. Aber wir alle müssen diesbezüglich außerordentlich
klar Stellung beziehen.
@ultra, frollein Frollein: Stimmt! So hab ich das noch nie betrachtet. Ultra: Nee, find ich nicht. Erstens
müsste dann für Männer eine entsprechende Bezeichnung her (Männlein?), und zweitens ist es doch dann
viel weniger spannend!
@EvaHFan Dem ist wohl so! Daran erkennt man aber, dass ich keine wirkliche Emanze bin. Alice Schwarzer
würde mir für diesen Nicknamen den Hals umdrehen, mich aufhängen und vierteilen.
#242 Ultramontanus 00:02:18 | Mittwoch, 20. August 2008
Wieso sinnlos? Es zeigt eben an, ob eine Dame bereits verehelicht ist oder nicht. Wenn also irgendwo „Fräulein“
steht, weiß der Mann, dass die Gnädigste noch zu haben ist und läuft weder Gefahr Ehemänner, noch
auch Ehefrauen zu belästigen. Das ist doch sehr sinnvoll, finden Sie etwa nicht??
#240 Leblhuber 23:58:47 | Dienstag, 19. August 2008
Verehrte Galatea! Tun Sie mir und sich einen Gefallen: Sie packen mich nicht, ich Sie nicht, und leichter
würden Sie sich einen Gefallen tun, mich schlicht, um mehr bitte ich nicht, zu ignorieren, und Ihren
hochnäsigen Schlonz einfach als das zu verbreiten, was er ist. Und lassens die Galane da, wo Sie sind.
So leicht… ist nicht jeder zu vergraulen. Maria und Josef und Jessas na! Des hat gsessen! Und unterhalten
tuats a nu! PS: Sind Sie sicher, dass Sie auf die richtigen Zielscheiben schießen?
#237 Florian Geyer 23:52:07 | Dienstag, 19. August 2008
Rottenmaierin Freimaurerin bin ich zwar nicht, wollte mir aber von unserer Masonistin mal einen Grundkurs
in Sachen freiem Mauern geben lassen. Nur damit ich mal weiß, wovon überhaupt die Rede ist. Ist so eine
Art Buddhistische Sekte, die glauben dass man als Hund wiedergeboren wird. Wenn sie aber nicht brav sind
wird im nächsten Leben Mopspudel aus ihnen.
Clarissa Colonia, Ihre Unverschämtheit ist ja ein Graus. Finden Sie sich doch einfach damit ab, nicht
nur Fans zu bedienen, sondern auch andere Menschen, die Ihre Beiträge anders zu werten wissen. In Argumentationsnot
werden einem dann – regelmäßig – ausgerechnet von Ihnen, Syntax- oder meinetwegen: Orthographie-Versäumnisse
(wie z.B. ein fehlendes s im das“s“ vorgeworfen. Ehrlich gesagt, spricht das doch nur für sich. Tun Sie
mir und sich einen Gefallen: Sie packen mich nicht, ich Sie nicht, und leichter würden Sie sich einen
Gefallen tun, mich schlicht, um mehr bitte ich nicht, zu ignorieren, und Ihren hochnäsigen Schlonz einfach
als das zu verbreiten, was er ist. Und lassens die Galane da, wo Sie sind. So leicht, Madame Colonia,
ist nicht jeder zu vergraulen.
colombe, ich weiß jetzt nicht (wie schon öfter), was genau da von Galatea gemeint war, aber ich freue
mich wirklich über die Info, und ich finde wirklich, das klang minimal besorgniserregend. Keine Vera…ung.
Werte Galatea (was machen die Galane?), zwar wünsche auch ich Ihnen eine Gute Nacht, so Ihnen danach
ist; aber, ich muß micht standhaft wie beständig gegen die Unterstellung wehren, ich „verarschte“ (was
für ein Ausdruck!) irgendjemanden! Das nehmen Sie bitte zurück, dann wären wir in etwa „quitt“ miteinander!
LÖL!!!!!!!!!!! Sinn und Inspiration durch Florian Geyer Nehmen Sie es mir nicht übel, Galatea, aber damit hat die Suche nach der goldenen
Kreuz.net-Himbeere 2008 nun ein offizielles Ende. Sie ist hiermit gefunden. Nee, nee, da gibt es aber
selbst unter der Ultrahardcore-Fraktion bessere Musen. AUWEIA!
Colombe de la paix: Die Damen verarschen Sie doch nur und jeden anderen, der den kath. Glauben ernst nimmt.
Und die meisten anderen auch. Das muss man doch merken. Gut Nacht.
Werte Galatea (was machen die Galane?), Snobismus, der sich ungenannt wie unerkannt im Bewußtsein eigener
Gutheit (oder eigenen Besserseins) über die misera plebs erhebt habe ich schon immer verabscheut. Getreu
dem Motto: wer mich korrigiert, ist mein Freund (mein Feind würde nämlich Kapital daraus zu schlagen
versuchen), rate ich dringend zum Studium deutschen Syntax- und Interpunktionsregeln. Man (vor allem die
Herren dieses Forums – vielleicht auch Frauen) könnte sonst versucht sein, dies gegen Ihre Sachargumente
namhaft zu machen!
#226 Leblhuber 23:43:29 | Dienstag, 19. August 2008
Verehrteste Galatea! Es macht weder Spaß noch ergibt es Sinn oder geistige Inspiration, so zu diskutieren.
Insofern muss ich auf FlorianGeyer verweisen. Recht hat er nicht immer, aber oft. Auch, wenn Sie mir erst
recht nie wieder schreiben auf kreuz.net. Also, seien Sie mir nicht bös, wer sich auf Geyer beruft, wenn
er Sinn oder geistige Inspiration sucht, der mag darunter vieles verstehen, aber SINN und INSPIRATION
wird er bei Geyer nicht finden. Was hat Sie denn da geritten? Sind Sie etwa auch ein Anhänger der geyerschen
„magischen Fleischreligion“?
@Protestant Und wenn es dich nicht stört…ich bin seit 27 Jahren CDU-Mitglied, habe drei Kinder und
im übrigen… Nee, nee, als Wahlverweigerin (die passende Partei bzw. Staatsform für mich muss erst
noch erfunden werden) ist es mir relativ schnuppe, wer was wählt. mich stören Schlampen, Homos,Lehmannisten(oder
neuérdings Zollitschlisten)sogenannte Freimaurer…nicht im geringsten! Man merkt, dass Du Kölner bist.
Freimaurerin bin ich zwar nicht, wollte mir aber von unserer Masonistin mal einen Grundkurs in Sachen
freiem Mauern geben lassen. Nur damit ich mal weiß, wovon überhaupt die Rede ist.
@evaHermannFan… Freitag, 18. Juli 2008 11:42Nachtlaterne: colombe, es fällt…mir im moment sehr schwer
noch weiter zu schreiben. die perversionen nehmen in der ganzen welt überhand und verhindern das leben.
das sogar hohe geistliche, wie z.b. kardinal lehmann, sich daran beteiligen und die medien ohnehin, dass
ist alles so furchtbar erdrückend. sie schieben alle schuld auf die nazis und haben längst aus der welt
eine mördergrube gegen geborene wie ungeborene gemacht. die verführung triumphiert, gott wird aus den
herzen beseitigt. wir werden ein furchtbares gericht erleben
@colombe, frollein r. colombe: Echt??? Das ist mir total entgangen. Wieso denn? Schade! Aber danke für
die Info :(3 ! frollein: Die Musik aus der Rocky Horror Picture Show find ich auch klasse, aber gesehen
hab ich sie tatsächlich noch nie! Sollte man das?
Selber verehrter Leblhuber, schon oft. In der Vergangenheit. Auch jetzt noch manchmal, wenn es um ein
Thema geht, das die Defätisten mangels Wissen, es ist nun einmal so, als nicht interessant qualifizieren.
Es macht weder Spaß noch ergibt es Sinn oder geistige Inspiration, so zu diskutieren. Insofern muss ich
auf FlorianGeyer verweisen. Recht hat er nicht immer, aber oft. Auch, wenn Sie mir erst recht nie wieder
schreiben auf kreuz.net.
#220 Ultramontanus 23:35:47 | Dienstag, 19. August 2008
Oder war es ein Erlaubnistatumstandsirrtum? Sie nahmen sozusagen irrtümlich an, es sei erforderlich den
Eindruck einer Blitzmerkerin zu erzeugen und hielten sich dabei trotzdem in den Grenzen des Erlaubten.
Ich meine den Herrn Protestant.
@Evchen Ganz klar: Das ist natürlich ein Schritt in die richtige Richtung! :)3 @All: Was gibt es denn
an der Rocky Horror Picture Show auszusetzen? Die ist doch echt kultig. Wie ging noch der Song? „I’m just
a sweet transvestite – from transsexual Transilvania“ Na wenn das nicht mal wieder das Theotantchen auf
den Plan ruft!
Care cismontane, soweit waren wir dank Selbsteröffnung ja, glaube ich, schon einmal, wer, bitteschön,
ist Protten-proll? Auch für Sie nochmals: Obwohl ich manchmal (das ist aber ein untaugliche Versuch am
untauglichen Objekt) den Eindruck der Blitzmerkerin zu erzeugen versuche, weiß ich nicht, welches AkkO
Sie jetzt meinen. Da wäre ich für Aufklärung (welch’ böses Wort) Ihrerseits doch recht aufgeschlossen!
Das war das Stichwort: Mischung aus Selbsthilfegruppe, Löwingerbühne und Rocky Horror Picture Show. –
WO ist eigentlich Nachtlaterne? Im Urlaub? Mir fiel immer auf, das irgendwas hier fehlt, und gestern ging
mir auf, wer es ist. Weiß jemand was von ihm?