Alessandra Borghese
Als sie sich bekehrte, flog der Schwindel auf
Papst Benedikt XVI. hält sie für den Thomas von Aquin der Gegenwart: „Nachdem er zum Papst gewählt wurde, fühlte ich mich als Katholikin sicher, ja beschützt.“
Webseite der Prinzessin Borghese
Webseite der Prinzessin Borghese
(kreuz.net) Prinzessin Alessandra Borghese (44) gehört zum alten römischen Stadtadel. Aus der Familie Borghese stammte auch Papst Paul V. († 1612) und zahlreiche Kardinäle der Römischen Kirche.

Die Prinzessin verbrachte die Jahre ihrer Jugend in der High-Society dieser Welt. Zwei Jahre war sie mit dem drogensüchtigen, reichen griechischen Reedersohn Konstaninos Niarchos verheiratet. Sie hatte ihn während ihres Studiums in den USA kennengelernt.

Dann organisierte sie in Rom Kunstausstellungen.

Die große Wende in ihren Leben kam, als sie sich bekehrte. Inzwischen verbringt sie viel Zeit im Gebet und bei der Heiligen Messe.

Vor zwei Jahren gab sie der römischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’ ein Interview.

Darin erklärte sie, daß der Glaube die gesamte Sicht ihres Lebens komplett verändert habe:

„Ich hatte aufgrund meiner Familie eigentlich immer alles gehabt. Inmitten dieser Dolce Vita, diesem genußvollen Leben, habe ich plötzlich gemerkt, daß ich im Bezug auf das Wesentliche eigentlich überhaupt nichts besaß.“

Den verstorbenen Papst Johannes Paul II. bezeichnet Prinzessin Borghese als Papst ihrer Generation: „Mit diesem Papst bin ich aufgewachsen und zur Frau gereift.“

Er sei für ihre Bekehrung entscheidend gewesen: „Seine Person hat mich überzeugt und sein Beispiel fasziniert.“

Die Prinzessin möchte auch, daß er bald heiliggesprochen wird: „Ich unterstütze voll und ganz die Initiative »Santo Subito«.“

Auch Papst Benedikt XVI. bedeutet ihr „sehr viel“. Sie hat ihn bei ihrer Arbeit als Journalistin während seiner Zeit als Kardinal häufig getroffen: „Ich hatte viele Gelegenheiten zu recht familiären Begegnungen mit ihm.“

„Ich halte Papst Benedikt XVI. für den Thomas von Aquin unserer Zeit.“

Der gegenwärtige Papst sei gleichzeitig eine liebenswerte und sensible Person: „Ich habe ihn als einen humorvollen Menschen kennengelernt, der sein Leben liebt.“

Nachdem er zum Papst gewählt wurde, habe sie sich als Katholikin sicher, ja beschützt gefühlt.

Wer den Papst verstehen wolle, müsse – so Prinzessin Borghese – die Enzyklika „Deus caritas est“ lesen:

„Wenn Sie zwischen den Zeilen zu lesen verstehen, finden Sie darin in wenigen Worten den Priester, den Kardinal und den Papst.“
      
41 Lesermeinungen
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#41   Franz Kappes   16:27:25 | Freitag, 12. September 2008
@JPII
Habe ich nicht gemocht. Ist das nun Ketzerei?
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#40   Andreas_Rau   14:57:26 | Dienstag, 26. August 2008
nur verstehe ich die
Überschrift nicht… Erklärt sie mir jemand?
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#39   Brandenburgis   14:32:48 | Sonntag, 24. August 2008
@MArcelus
Da haben Sie recht und gern korrigiere ich mich entsprechend.
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#38   Marcelus   13:54:39 | Sonntag, 24. August 2008
Der Wille des Heiligen Geistes kann durch menschlichen Ungehorsam und durch die schwere Sünde der
Simonie zurückgewiesen werden, nachdem der Heilige Geist den freien Willen des Menschen respektiert.
1957 D.E.Z. hat es außerdem gar kein Konklave gegeben, nachdem Pius XII. erst 1958 D.E.Z. von Gott abberufen wurde.
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#37   Parmenas   13:50:22 | Sonntag, 24. August 2008
@Marcelus
Auch sie können ganz gewiß nicht wissen, ob die Entscheidungen der Konklave seit 1957 (vielleicht auch schon früher) nicht manipuliert waren. Der hl. Geist hält sich an Recht und Gesetz, werden beide gebrochen, dann verflüchtigt er sich.
Denken Sie an das Konklave von 1903, als fast ein krimineller Freimaurer gewählt wurde, denken Sie an die vielen anderen seltsamen Erscheinungen in diesem Zusammenhang.
Im Übrigen bedeutet die Leitung der Kirche duchrch den hl. Geist nicht, daß nicht auch ein Ungeeigneter, ja ein Krimineller zum Papst gewählt werden kann. Das „non praevalebunt“ gilt der Kirche als Ganzes, gewiß nicht jedem einzelnen Träger des Petrusamtes.
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#36   Marcelus   13:39:21 | Sonntag, 24. August 2008
@Parmenas: Das liegt nicht an Ihnen das zu bestimmen,
sondern am Heiligen Geist, regulärerweise unter Mitwirkung des papstwählenden Konklaves.
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#35   Parmenas   13:33:27 | Sonntag, 24. August 2008
Allerdings nicht das Charisma
des Petrusnachfolgers. Ratzinger wäre besser Pfarrer in Niederbayern geworden.
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#34   Marcelus   13:23:11 | Sonntag, 24. August 2008
Ansichten wie eine Wetterfahne oder einen Schwamm aufzunehmen und zu filtern,
das ist auch eine Gabe Gottes.
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#33   Parmenas   13:21:24 | Sonntag, 24. August 2008
Prof. J. Ratzinger
hat überhaupt keine Ansichten, er gleicht einer Wetterfahne, oder einem Schwamm.
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#32   Marcelus   13:18:44 | Sonntag, 24. August 2008
@Elijahu: Joseph Ratzingers Ansichten in seiner frühen Universitätszeit sind aber nicht gleich-
zusetzen mit den Ansichten des Joseph Ratzinger zu späteren und zu den heutigen Zeiten.
Ratzinger hält persönlich nicht viel von Thomas von Aquin (welch Überraschung!), er hat in jungen Jahren die Neoscholastik sogar heftig bekämpft (siehe Brandrede die er für Frings geschrieben hat).
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#31   Genoveva   11:52:29 | Sonntag, 24. August 2008
@Elijahu & Benedikt
Ratzinger steht der dunklen, unverständlichen Theologie Augustinus näher als der glasklaren Sprache T. von Aquins.
Wo haben Sie denn diese merkwürdigen Vorurteile abgeschrieben? Die Sprache des Thomas ist keineswegs klarer als diejenige Augustins. Letzterer schreibt sogar das entschieden bessere Latein. Richtig ist, daß sich die lehramtliche Verkündigung seit vielen hundert Jahren genau jenes theoretischen Konzepts und „Sprachspiels“ bedient, das Thomas entscheidend mitgeprägt hat. Daher ist die Kenntnis der Schultheologie für den Dogmatiker unerläßlich. Darin ist aber keinerlei Abwertung der Väter enthalten, Thomas selbst bezieht sich ja ständig auf sie und vor allem auch auf Augustinus.
Dass Ratzingers Herz eher für die im 20. Jahrhundert wieder in den Vordergrund getretenen Kirchenväter schlägt, ist kein Geheimnis – das macht ihn aber keineswegs zu einem schlechten oder unzuverlässigen Theologen.
Mit „Aquinat“ meinen Sie wohl beide einen Anhänger des Hl. Thomas – diese Begriffsverwendung ist aber unüblich. Es gibt nur einen Aquinaten und ansonsten eher Thomisten. Natürlich bezeichnet sich Ratzinger nie als ein solcher.
Was mich persönlich stört, ist die Tatsache, daß der Kardinal es immer wieder zugelassen hat, ihn als einen der größten Theologen der Kirchengeschichte zu bezeichnen. Das ist ziemlich unbescheiden und auch ein bißchen peinlich (u.a. wg. mangelnder Originalität). Auf dem Klappentext eigener Bücher kann man so etwas durchaus vermeiden.
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#30   Benedikt   02:09:37 | Sonntag, 24. August 2008
@ Elijahu
Das er sich selber gerne als überragenden Kirchenlehrer (daher: Möchtegernaquinat)
Ein Möchtegernaquinat ist jemand, der sich als Aquinat sieht, ohne es zu sein. Da der Papst nie behauptet hat, ein Aquinat zu sein, hat sich das erledigt. Es gibt auch kein Gesetz, dass es unter Strafe stellt, einen anderen großen Kirchenlehrer dem Aquinaten vorzuziehen.
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#29   Elijahu †   01:57:09 | Sonntag, 24. August 2008
@Benedikt
Ratzinger hält persönlich nicht viel von Thomas von Aquin (welch Überraschung!), er hat in jungen Jahren die Neoscholastik sogar heftig bekämpft (siehe Brandrede die er für Frings geschrieben hat).
Ratzinger steht der dunklen, unverständlichen Theologie Augustinus näher als der glasklaren Sprache T. von Aquins.
Von daher wird er sich wohl kaum selber als Aquinaten bezeichnet haben, was ich auch nirgendwo behauptet habe.
Das er sich selber gerne als überragenden Kirchenlehrer (daher: Möchtegernaquinat) verewigt sähe, das traue ich ihm sofort zu. Ratzinger soll schon in der Schule ein Streber sondergleichen gewesen sein und auch heute noch scheint in seiner ganzen Art und seinem persönlichen Auftreten die intellektuelle Eitelkeit durch.
Gute Nacht allerseits.
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#28   Benedikt   01:18:30 | Sonntag, 24. August 2008
@ Elijahu
Beantworten Sie endlich die Frage, wo Ratzinger behauptet hat, er sei Aquinat. Oder haben SSie einfach was dahererzählt?
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#27   proetcontra   01:03:48 | Sonntag, 24. August 2008
Elijahu:
„Häresien gab es in Ratzingers Büchern eher nicht, aber er war ein Meister darin knallhart an der Grenze zur Häresie zu theologisieren,immer haarscharf daran vorbei. Darin unterschied er sich nicht wesentlich von den anderen Theologen seiner Generation.“
Gerade wird mir bewusst, dass Sie mir schon mit mehreren solcher intelligenten und sinnvollen Sätzen aufgefallen sind.
Stellen Sie sich vor: Die Aussage „Es gibt einen Gott“ wird durch nur einen Buchstaben ins Gegenteil verkehrt. Irgendwie haarscharf an der Häresie, dieser Satz!
Haarscharf vorbei ist auch daneben; also keine Häresie.
Und wenn die „Einführung“ das einzige Werk von seinen mehr als 700 Titeln ist, das Sie kennen, wissen Sie, was man von Ihrer Meinung zu halten hat.
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#26   Maria Escorial   00:53:21 | Sonntag, 24. August 2008
@eliahu
nicht „darin unterschied er sich“ sondern „darin unterscheidet er sich“… Papst Ratzinger lebt ja noch immer und er ist sich selber treu…
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#25   Elijahu †   00:44:31 | Sonntag, 24. August 2008
Ratzinger
Häresien gab es in Ratzingers Büchern eher nicht, aber er war ein Meister darin knallhart an der Grenze zur Häresie zu theologisieren, immer haarscharf daran vorbei. Darin unterschied er sich nicht wesentlich von den anderen Theologen seiner Generation.
Dadurch wurden diese Theologen ja gerade zu den „Stars“ der 68er-Generation, sie machten vor wie man in der Kirche viel Unheil anrichten kann, ohne dass Rom sie dafür zur Rechenschaft ziehen konnte.
„Einführung in das Christentum“ sticht besonders heraus weil er sich hier zu allen wichtigen Dogmen und Themen äussert. Man merkt bei der Lektüre dass ihm in jungen Jahren einfach noch viel an Glauben fehlte.
In seiner Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation hat er allerdings solide Arbeit geleistet.
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#24   Alois Bischof   00:25:11 | Sonntag, 24. August 2008
Prälat Walter Lang
sagte anlässlich der Wahl Benedikt XVI. 2005: „Da haben sie den Bock zum Ziergärtner gemacht!“ Daraus schließe ich wohl, daß es vielleicht sogar Häresien in Ratzingers Büchern gab und gibt. Schlimm. Sehr schlimm. Mit größten Folgen auf theologischer, kirchlicher und kanonisch-apostolischer Ebene.
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#23   Elijahu †   00:11:31 | Sonntag, 24. August 2008
Na was haben Sie denn
Ist doch sogar ein Lob wenn ich Ratzinger den Einäugigen unter den Blinde nenne. Er hat ja später als Vorsitzender der Glaubenskongregation viel Gutes geleistet, aber vieles aus seinen jungen („wilden“) Jahren ist theologisch höchst bedenklich.
Lesen sie z.B. seine „Einführung in das Christentum“, da findet sich sehr viel Grenzwertiges. Dann setzen sie mal Aquins „Summa theologica“ daneben und vergleichen Sie die beiden.
Thomas von Aquin vertritt mit einfachen und glasklaren Worten die katholische Glaubenslehre. Bei Ratzinger ist nichts glasklar, er windet sich, verdreht die deutsche Sprache um sich an Glaubensgeheimnisse heranzutasten.
Die Lehre des Aquinaten kann man in Stein meisseln, Ratzingers Werk wird den Wechsel der Gezeiten wohl nicht ganz so gut überstehn.
Im übrigen würde Thomas von Aquin, wenn er mit derselben glasklaren Sprache heute Theologie betreiben würde, heutzutage nicht mal durchs Grundstudium Theologie kommen. Zu sehr ist man in intellektuelle Eitelkeiten und Schnickschnack vernarrt, das Wesentliche hat man dabei schon längst aus den Augen verloren.
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#22   Marcelus   17:22:15 | Samstag, 23. August 2008
In Italien gibt es keine Monarchien mehr,
mit Ausnahme des Vatikanstadtstaates.
Das ehemalige Königreich von Italien ist seit 2699 a.u.c. (1946 D.E.Z.) eine Republik,
und eine republikanische Staatsform kennt keine Erbadelstitel mehr.
Die Republik paßt sicherlich auch besser zur Verfassung der Kirche.
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#21   Joseph von Eichendorff   12:16:40 | Samstag, 23. August 2008
Schwindel
„Ich hatte aufgrund meiner Familie eigentlich immer alles gehabt. Inmitten dieser Dolce Vita, diesem genußvollen Leben, habe ich plötzlich gemerkt, daß ich im Bezug auf das Wesentliche eigentlich überhaupt nichts besaß.“
Der Schwindel der Welt, die einem Dinge als wichtig vorgaukelt, ohne daß sie es sind, ist gemeint – so denke ich jedenfalls. Klingt das auch für Sie plausibel?
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#20   proetcontra   11:51:29 | Samstag, 23. August 2008
Ich werde aus den +.net Artikel nicht schlau.
…das werden Sie sich ja sicherlich auch nicht erwarten :-D
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#19   RJH   10:22:51 | Samstag, 23. August 2008
Auf was bezieht sich eigentlich die Überschrift?
Welcher „Schwindel“ ist gemeint? Wurde da im Text etwas gekürzt und dann vergessen die Überschrift zu ändern? Ich werde immer öfter aus den kreuz.net Artikel nicht schlau.
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#18   proetcontra   09:31:21 | Samstag, 23. August 2008
Elijahu: Ratzinger der Möchtegernaquinat
„Aber unter den Blinden (sprich: den Modernisten) ist der Einäugige wohl König.
Nur gut, dass die Levebrianer-Sekte mit ihm nichts zu tun hat (und haben will)… Aber vielleicht langt es zu einer „Bischofsweihe“ für Elijahu?
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#17   Benedikt   00:20:56 | Samstag, 23. August 2008
@ Elijahu
Wo hat der Papst geäußert, ein Aquinat zu sein?
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#16   Elijahu †   00:18:28 | Samstag, 23. August 2008
Ratzinger der Möchtegernaquinat
Ratzinger ist nicht mal annähernd vom selben Kaliber wie Aquin oder andere Grössen der Scholastik. Aber unter den Blinden (sprich: den Modernisten) ist der Einäugige wohl König.
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#15   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:08:24 | Freitag, 22. August 2008
Stimmt, die ist
recht ansehnlich, die Prinzessin. Wenn ich mal ‘nen Text schreibe über meine Meinung zu den diversen Päpsten und mit einem schönen Bild einschicke, ob der dann auch hier erscheint?
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#14   Genoveva   18:44:21 | Freitag, 22. August 2008
Nun ja, …
der regierende Heilige Vater ist kein schlechter Theologe, aber wer ihn mit Thomas von Aquin auf eine Stufe stellt, sagt wenig über Benedikt, viel jedoch über seinen eigenen theologischen Horizont …
Dass schon Kardinal Ratzinger es zuließ, ihn theologisch unter die ganz Großen einzureihen (man lese den Klappentext von „Salz der Erde“), hat mich immer etwas gegen ihn eingenommen.
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#13   freddie schenk   18:01:53 | Freitag, 22. August 2008
Eine wirklich schöne Frau, Die Prinzessin.
Kann man nicht anders sagen!
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#12   Biene Maja   17:56:15 | Freitag, 22. August 2008
Papst Benedikt XVI
hält sie für den Thomas von Aquin der Gegenwart das kann
stimmen er weist viel auf den Glauben zu Jesus hin univer-
siele Kirche Messe Eucharistie und Dialog mit allen Völkern.
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#11   Benedikt   17:11:54 | Freitag, 22. August 2008
@ Bischof
Wer einem Traditionsweihbischof nur 35 Minuten Zeit zum Gespräch gibt und einem Erzhäretiker wie Hans Küng volle vier Stunden, der kapiert’s nicht.
Neid, gepaart mit Kaffeesatzleserei.
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#10   Brandenburgis   16:43:28 | Freitag, 22. August 2008
Paul V.
war ein großartiger, ja bewundernswerter Pontifex!
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#9   No Comment   16:33:33 | Freitag, 22. August 2008
Klar, Paul V.
hat ja den „Gnadenstreit“ offengelassen, den Marcel Lefebvre (im Amt) sicher endlich entschieden hätte: „La grâce, c’est moi.“
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#8   Brandenburgis   16:07:39 | Freitag, 22. August 2008
ICh war allerdings
erschüttert, als ich neulich den Trauerakt für einen Erzherzog wahrnahm. Nicht nur NOM, auch greulich liturgisch und musikalisch verunstaltet im Wiener Stefansdom. Es hat mir echt die Socken ausgezogen. Mein Respekt fürs Erzhaus ist nunmehr fast auf den Nullpunkt gesunken.
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#7   Lutheraner   15:55:43 | Freitag, 22. August 2008
@ no comment
Warum denn nicht?
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#6   Burgorus   15:49:20 | Freitag, 22. August 2008
Danke, Brandenburgis, für die Antwort.
Schlimm ist es wirklich mit vielen angeblich noch katholischen Adelshäusern. Die unterstützen die Feinde der Kirche und damit auch die Feinde des Adels („no bishop, no king“, Zitat eines englischen Königs der Stuart-Linie), ihre Schlächter also.
Das erklärt mir, warum Gott die französische Revolution zugelassen hat. Aber wie so oft, hat es hier zumächst mit Ludwig XVI. und Marie Antoinette welche erwischt, die es nicht verdient hätten zu sterben.
Traurig ist auch, dass den wirklich katholisch gebliebenen großen Adelshäusern wie den Habsburgern und Wittelsbachern ihre Macht genommen wurde, während andere, die dem Zeitgeist den Hof machten, als Mastschwein-Könige weiterregieren durften.
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#5   Brandenburgis   15:19:27 | Freitag, 22. August 2008
@Burguros
Ja, natürlich! War nicht so ernst gemeint. Ihr Buch (erstes?) habe ich gelesen und besitze es noch. Ich glaube daß Frau Borghese sehr viel für die Kirche getan hat. Ihre neokonservative Einstellung will ich ihr als Frau verzeihen. Schlimmer sind da leider sehr viele katholische Adelshäuser. Darauf möchte ich aber jetzt nicht eingehen.
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#4   Alois Bischof   15:06:38 | Freitag, 22. August 2008
Gut, fromm, hübsch aber ein wenig naiv
denn Benedikt XVI. (Theologe Ratzinger) hat immer wieder den Thomismus abgelehnt und sich auf „Augustinus“ berufen, als gäbe es einen Widerspruch zwischen den beiden großen Heiligen. Die Ratzinger-Theologie ist zudem unsystematisch, eklektisch, mit Congar-De-Lubac-von-Balthasar liiert, oft zweifelhaft oder sogar (fast) häretisch, dazu viel zu lange. Hegel, Kant usw. Aber kein hl. Thomas von Aquin. Wer einem Traditionsweihbischof nur 35 Minuten Zeit zum Gespräch gibt und einem Erzhäretiker wie Hans Küng volle vier Stunden, der kapiert’s nicht. ODER WILL ES NICHT KAPIEREN. Und die letztere Möglichkeit ist schlimmer.
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#3   Burgorus   14:53:19 | Freitag, 22. August 2008
Verwirrspiel oder Betonung auf Papst? Glaubenszeugnis.
Bei den einleitenden Worten:
Papst Benedikt XVI. hält sie für den Thomas von Aquin der Gegenwart
denkt man zunächst, „Papst Benedikt“ sei Nominativ und „sie“ sei Akkusativ, doch in Wirklichkeit war es umgekehrt gemeint. Diente dieses Verwirrspiel, um auf den Artikel besser aufmerksam zu machen, oder diente die Voranstellung des Akkusatives nur dazu, um besser zu betonen, dass es hier um keinen Geringeren als um den Papst geht?
Abschließend (@Brandenburgis): Frau Borghese darf doch ruhig mit ihrer Vita hausieren gehen. Es ermuntert viele, zu ihrem Glauben zu stehen, wenn bekannte Persönlichkeit mit ihrem Zeugnis vorangehen.
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#2   Brandenburgis   14:34:55 | Freitag, 22. August 2008
Prinzessin Borghese
sollte noch viel mehr Zeit Im Gebet zubringen, statt ständig mit ihrer vita hausieren zu gehen.
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#1   No Comment   14:30:50 | Freitag, 22. August 2008
Will jetzt kreuz.net
nach Paul VI. auch noch Paul V. fertigmachen?
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