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Freitag, 22. August 2008 13:23
Als sie sich bekehrte, flog der Schwindel auf
Papst Benedikt XVI. hält sie für den Thomas von Aquin der Gegenwart: „Nachdem er zum Papst gewählt wurde, fühlte ich mich als Katholikin sicher, ja beschützt.“
Webseite der Prinzessin Borghese
Webseite der Prinzessin Borghese
(kreuz.net) Prinzessin Alessandra Borghese (44) gehört zum alten römischen Stadtadel. Aus der Familie Borghese stammte auch Papst Paul V. († 1612) und zahlreiche Kardinäle der Römischen Kirche.

Die Prinzessin verbrachte die Jahre ihrer Jugend in der High-Society dieser Welt. Zwei Jahre war sie mit dem drogensüchtigen, reichen griechischen Reedersohn Konstaninos Niarchos verheiratet. Sie hatte ihn während ihres Studiums in den USA kennengelernt.

Dann organisierte sie in Rom Kunstausstellungen.

Die große Wende in ihren Leben kam, als sie sich bekehrte. Inzwischen verbringt sie viel Zeit im Gebet und bei der Heiligen Messe.

Vor zwei Jahren gab sie der römischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’ ein Interview.

Darin erklärte sie, daß der Glaube die gesamte Sicht ihres Lebens komplett verändert habe:

„Ich hatte aufgrund meiner Familie eigentlich immer alles gehabt. Inmitten dieser Dolce Vita, diesem genußvollen Leben, habe ich plötzlich gemerkt, daß ich im Bezug auf das Wesentliche eigentlich überhaupt nichts besaß.“

Den verstorbenen Papst Johannes Paul II. bezeichnet Prinzessin Borghese als Papst ihrer Generation: „Mit diesem Papst bin ich aufgewachsen und zur Frau gereift.“

Er sei für ihre Bekehrung entscheidend gewesen: „Seine Person hat mich überzeugt und sein Beispiel fasziniert.“

Die Prinzessin möchte auch, daß er bald heiliggesprochen wird: „Ich unterstütze voll und ganz die Initiative »Santo Subito«.“

Auch Papst Benedikt XVI. bedeutet ihr „sehr viel“. Sie hat ihn bei ihrer Arbeit als Journalistin während seiner Zeit als Kardinal häufig getroffen: „Ich hatte viele Gelegenheiten zu recht familiären Begegnungen mit ihm.“

„Ich halte Papst Benedikt XVI. für den Thomas von Aquin unserer Zeit.“

Der gegenwärtige Papst sei gleichzeitig eine liebenswerte und sensible Person: „Ich habe ihn als einen humorvollen Menschen kennengelernt, der sein Leben liebt.“

Nachdem er zum Papst gewählt wurde, habe sie sich als Katholikin sicher, ja beschützt gefühlt.

Wer den Papst verstehen wolle, müsse – so Prinzessin Borghese – die Enzyklika „Deus caritas est“ lesen:

„Wenn Sie zwischen den Zeilen zu lesen verstehen, finden Sie darin in wenigen Worten den Priester, den Kardinal und den Papst.“
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 41 Lesermeinungen:
Freitag, 12. September 2008 16:27
Habe ich nicht gemocht. Ist das nun Ketzerei?
Dienstag, 26. August 2008 14:57
Andreas_Rau: nur verstehe ich die
Überschrift nicht… Erklärt sie mir jemand?
Sonntag, 24. August 2008 14:32
Brandenburgis: @MArcelus
Da haben Sie recht und gern korrigiere ich mich entsprechend.
Sonntag, 24. August 2008 13:54
Marcelus: Der Wille des Heiligen Geistes kann durch menschlichen Ungehorsam und durch die schwere Sünde der
Simonie zurückgewiesen werden, nachdem der Heilige Geist den freien Willen des Menschen respektiert.

1957 D.E.Z. hat es außerdem gar kein Konklave gegeben, nachdem Pius XII. erst 1958 D.E.Z. von Gott abberufen wurde.
Sonntag, 24. August 2008 13:50
Parmenas: @Marcelus
Auch sie können ganz gewiß nicht wissen, ob die Entscheidungen der Konklave seit 1957 (vielleicht auch schon früher) nicht manipuliert waren. Der hl. Geist hält sich an Recht und Gesetz, werden beide gebrochen, dann verflüchtigt er sich.

Denken Sie an das Konklave von 1903, als fast ein krimineller Freimaurer gewählt wurde, denken Sie an die vielen anderen seltsamen Erscheinungen in diesem Zusammenhang.

Im Übrigen bedeutet die Leitung der Kirche duchrch den hl. Geist nicht, daß nicht auch ein Ungeeigneter, ja ein Krimineller zum Papst gewählt werden kann. Das „non praevalebunt“ gilt der Kirche als Ganzes, gewiß nicht jedem einzelnen Träger des Petrusamtes.
Sonntag, 24. August 2008 13:39
Marcelus: @Parmenas: Das liegt nicht an Ihnen das zu bestimmen,
sondern am Heiligen Geist, regulärerweise unter Mitwirkung des papstwählenden Konklaves.
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