Petrusbruderschaft
Wenigstens ein klares Wort gegen den Ökumenismus
Die Frage bleibt: Sind die Lefebvristen wirklich über das ganze Ausmaß der Zerstörung und Verwüstung in der real existierenden Kirche informiert?
Erstkommunion bei der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Erstkommunion bei der Priesterbruderschaft St. Pius X.
© Jim Capaldi, CC
(kreuz.net) Am 10. August veröffentlichte Pater Bernhard Gerstle (50) auf der Webseite ‘kath-info.de’ einen Kommentar zum Thema „Zwanzig Jahre Kirchenspaltung“.

Pater Gerstle gehört zur Priesterbruderschaft Sankt Petrus. Seit Oktober 2004 ist er für das altgläubige Apostolat im Ruhrgebiet zuständig. Er zelebriert die Messe in Recklinghausen und Gelsenkirchen.

In seinem Kommentar knüpft der Pater an die lefebvristischen Bischofsweihen an, die sich Ende Juni zum zwanzigsten Mal jährten: „Ein trauriges Jubiläum“.

Bischofsweihen 1988
1988 entschloß sich Erzbischof Marcel Lefebvre zu unerlaubten Bischofsweihen.Zahlreiche Gläubige unterstützten die Gewissensentscheidung von Mons. Lefebvre.Die vier Bischöfe waren: Mons. Bernard Fellay, Mons. Bernard Tissier de Mallerais, Mons. Richard Williamson und Mons. Alfonso de Galarreta.

Mit einer Wallfahrt nach Fulda wolle deren deutscher Distrikt für die Gnadenströme danken, „die aus ihrer Sicht seitdem durch die vier exkommunizierten Bischöfe geflossen sind“ – kommentiert er die Situation.

Alles begann mit einer Unwahrheit

Der „Bruch mit Rom“ sei 1988 mit einer Unwahrheit vollzogen worden:

„Unmittelbar vor der Bischofsweihe sieht das Rituale nämlich die Frage vor: »Habt ihr den Auftrag des Papstes?« Daraufhin antwortete der damalige Generalobere, Pater Franz Schmidberger, wahrheitswidrig mit »ja«, obwohl Papst Johannes Paul II. die Bischofsweihen unter Androhung der Exkommunikation verboten hatte.“

Die damalige Führungsspitze der Piusbruderschaft habe sich in ihrer Verlegenheit auf das „ewige Rom“ berufen.

Doch die Bischofsweihe ohne päpstliches Mandat sei zuletzt noch von Papst Pius XII. mit Blick auf die schismatischen Bischofsweihen in China verurteilt worden.

Pater Gerstle unterschlägt die Tatsache, daß der Vatikan heute die aus diesen Weihen hervorgegangene Hierarchie anerkennt.

Stolze Anmaßung

Die Position der Piusbruderschaft, wonach ihre unerlaubten Bischofsweihen zur Rettung der Kirche notwendig gewesen seien bezeichnet Pater Gerstle als „stolze Anmaßung“.

Allerdings wurde seine eigene Gemeinschaft – die Petrusbruderschaft – aufgrund dieser Weihen erst möglich gemacht.

Pater Gestle unterstreicht, daß Papst Johannes Paul II. der Piusbruderschaft außergewöhnlich weit entgegengekommen sei: „Er war bereit, am 15. August 1988 einen Priester aus den Reihen der Piusbruderschaft zum Bischof weihen zu lassen.“

Doch Erzbischof Marcel Lefebvre habe auf vier Bischofsweihen und der Weihe bereits am 30. Juni bestanden.

Die Verweigerung des „großherzigen Entgegenkommens von seiten Roms“ sei damals schon unbegreiflich und heute – nach ‘Summorum Pontificum’ – noch unbegreiflicher.

Damit habe die Piusbruderschaft auch in Kreisen, die ihr bisher noch wohlwollend gegenüber standen, den letzten Kredit verspielt.

Dann entschuldigt sich der Pater: „Ich erwähne dies alles nicht aus parteilichen Gründen.“

Liebe statt Wahrheit?

Er möchte niemanden verletzen, der mit der Piusbruderschaft sympathisiert und kenne auch lefebvristische Gläubige und Priester, die zugleich „Liebe zur Kirche und zu Papst Benedikt“ hätten.

Doch angesichts der ablehnenden Haltung des Generaloberen sei es an der Zeit, „deutlich Position zu beziehen“.

Zwar obliege es dem Heiligen Stuhl zu beurteilen, inwiefern die Piusbruderschaft noch zur katholischen Kirche gehört, doch es sei klar, daß sie keinen kirchlichen Sendungsauftrag oder irgendeine Jurisdiktion besitze.

Pater Gestle ist kategorisch: „Ihre Bischöfe sind exkommuniziert und ihre Priester sind suspendiert und daher nicht berechtigt, die Heilige Messe zu feiern beziehungsweise Sakramente zu spenden.“

Er empört sich auch über einen jungen lefebvristischen Priester, der im April 2008 schrieb, daß sich der Konflikt mit Rom dann von selber erledige, „wenn wir wieder einen wahrhaft katholischen Papst haben“.

Der Pater greift auch „Hardliner wie Bischof Williamson“ an, der Rom offen vorwirft, vom Glauben abgefallen zu sein und eine andere Religion zu vertreten.

In ihrem Bestreben nach Selbstrechtfertigung stehe die Piusbruderschaft unter einem „Zwang, die kirchliche Situation möglichst düster zu schildern.“

Dies sei ein idealer Nährboden für angebliche Verschwörungstheorien aller Art und für ein „Erkalten der Liebe zur Kirche“.

Pater Gestle endet mit dem Ausruf: „Wo Petrus ist, da ist die Kirche!“

Die von den Bischöfen geduldeten und zum kirchlichen Alltag gehörenden zahllosen moralischen, dogmatischen und liturgischen Mißbräuche sowie Sakrilegien erwähnt Pater Gestle mit keinem Wort.
      
90 Lesermeinungen
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#92   Franz Kappes   07:30:43 | Dienstag, 9. September 2008
Anti-Modernismus
Die FSSPX ist nicht anti-ökumenistisch, sondern anti-modernistisch.
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#91   clarissa colonia   01:22:51 | Montag, 25. August 2008
Werter Benedikt,
das war/ist mir nicht grundsätzlich unbekannt gewesen, aber, was wollen Sie mir denn damit sagen? Ich verstehe das jetzt irgendwie nicht. Für eine Erläuterung wäre ich nicht undankbar. cc.
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#90   Benedikt   14:29:27 | Samstag, 23. August 2008
@ clarissa
Darf ich Sie ergebenst darauf hinweisen, dass es sich bei der FSSPX auch zu Zeiten ihrer kanonischen Legalität nur um eine pia unio (can 707 CIC/1917) handelte?
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#89   Aleph †   23:39:20 | Freitag, 22. August 2008
Master
Deshalb auch: lass jucken, Kumpel. Darauf muss man kommen
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#88   Master   23:36:35 | Freitag, 22. August 2008
Der soll sich doch um seinen
eigenen Kram kümmern, was juckt den die
Piusbruderschaft, oder jukt’ :&) s ihn doch? Jucken ist schlimmer als Schmerz!
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#87   Capistrano   18:49:22 | Freitag, 22. August 2008
@clarissa colonia
Tja, sag’ ich doch. Sie tun nichts als rumeiern.
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#86   Tridentinus   11:22:37 | Freitag, 22. August 2008
Jedenfalls soviel ist sicher, Clarissa!
Vaticanum II war das bisher einzige Konzil, das sich wohl zu dogmatischen Themen geäussert („Dogmatische Konstitutionen“), dabei aber keine formalen dogmatischen Entscheidungen getroffen hat. Und das räumt ihm unter den anderen 20 ökumenischen Konzilien erstens eine Sonderstellung und den Theologen gegenüber seinen Aussagen eine grössere Freiheit als gegenüber jenen der bisherigen Konzilien ein.
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#85   Guiseppe   11:22:34 | Freitag, 22. August 2008
Aussagen von Kardinal Castrillon Hoyos Mitte Juni
Gotthard: „… einige wenige Äußerungen eines Kardinals Hoyos in einer Predigt oder einem Interview werden zu hoch offiziellen Erklärungen der Kirche umgemünzt …“
Und wie verstehen Sie diese (an für sich klaren) Äußerungen des Kardinals Castrillon Hoyos?
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#84   clarissa colonia   03:15:34 | Freitag, 22. August 2008
Also, werter Wanderprediger,
und ich dachte immer, die Kirche sei fünfzig Tage nach dem Pessach des Jahres 33 p.C.n. (786 a.u.c.) gegründet worden; das stand zumindest (sinngemäß) so in meinem alten Katechismus drin; eine spätere Kirchengründung war da nicht erwähnt.
Und außerdem, glauben Sie ich spränge über jedes Stöckchen, das Sie mir hinhalten … bevor Sie Ihre Kanzel an St. Stephan wieder besteigen?
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#83   Capistrano   01:42:17 | Freitag, 22. August 2008
@clarissa colonia: Mit Verlaub, werter Wanderprediger,
Also denn, clarissa colonia, positionieren Sie sich!
Für den wahren katholischen Glauben, gegen die Wischi-Waschi-Pseudo-Religion, welche Vaticanum II zum Gründungsakt der Kirche erhebt.
Also, bekennen Sie Farbe und eiern Sie nicht herum!
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#82   clarissa colonia   22:11:36 | Donnerstag, 21. August 2008
Danke Ihnen, werter Gotthard,
(sagte ich das nicht schon einmal, wenigstens sinngemäß?) für die Zurechtrückung der tatsächlichen Proportionen!
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#81   Gotthard   22:06:05 | Donnerstag, 21. August 2008
zweierlei Maß
Diese Feststellung ist das von st.georg gepostete Dokument von Kard. Gantin, oder auch das MP Ecclesia Dei selbst. Damit sind die Bischöfe der FSSPX nicht nur exkommuniziert, ihre Exkommunikation ist auch festegestellt,
Ich amüsiere mich immer wieder, welche akrobatischen Gehirn-Übungen gewisse Leute sich zumuten!
* eindeutige Dokumente der Kirche werden ignoriert bzw zurechtgebogen nach eigenem Gusto – bzw nach Vorgabe eines gewissen kleinen Ortes in der Schweiz – E…
* einige wenige Äußerungen eines Kardinals Hoyos in einer Predigt oder einem Interview werden zu hoch offiziellen Erklärungen der Kirche umgemünzt – wohl nach Vorgabe eines kleinen schweizerischen Ortes E.
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#80   clarissa colonia   20:24:54 | Donnerstag, 21. August 2008
Werter Tridentinus,
ich unterstelle niemandem etwas, solange ich es nicht beweisen kann; noch nicht einmal Ihnen. Die entscheidende „Nagelprobe“ ergibt sich aber trotzdem aus dem VatII: War es nun eines oder keines (also Konzil)? Sie wollen nicht verwechselt werden mit „seichte Pseudotheologie, die bereits das logische Denken ausklammert (Modernisten und „Konzilsspiesser“ gleichermassen = „Konservative“ + süssliche Marienerscheinungsfans und moralinsauere „katholische“ Puritaner“, und das würde meinerseits voraussetzen, Ihnen etwas zu unterstellen (s. Eingang). Nochmals: Bisher hat es (gottlob) in der Kirchengeschichte keine dogmatische Entscheidung darüber gegeben, was ästhetisch schön, stilistisch angemessen oder an theologischer Methodik anzuwenden sei. Wenn der eine oder andere Theologe in der Vergangenheit (und der Gegenwart) meinte, „Driß“ verbreiten zu müssen, ist er immer noch gemaßregelt worden (a propos gemaßregelt: Warum meinen Sie, hat Hans Küng das akzeptiert und ist unsuspendierter Priester der Kirche Gottes geblieben?), ganz unabhängig davon, ob das VatII nun ein dogmatisches oder pastorales Konzil war. Und hinsichtlich der „theologie des Vat II“ (wenns die denn gab!), gilt, was allen „Theologien“ gebührt: Wir werden sehen, ob sie das (unfaßbare) Mysterium in geeigneter Weise ins Wort gebracht hat (oder auch nicht).
Und, wenn nicht, wird uns die (Kirchen-) Geschichte darüber schon rechtzeitig die „Wüste des Schweigens“ ausbreiten; auch, wenns lange nach mir (uns) erst geschieht.
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#79   Tridentinus   18:47:36 | Donnerstag, 21. August 2008
@Clarissa
Habe ich die Sedisvakantisten als das kleinste verfügbare Übel in der Kirche bezeichnet? Beantworten Sie diese Frage und Sie werden sehen, dass alles weitere, was Sie geschrieben haben, mir gegenüber hinfällig ist – oder Unterstellung.
Ich bin nur der Ansicht, dass ich nicht gewungen bin (oder werden kann), modernistische Tendenzen in der Kirche, seichte Pseudotheologie, die bereits das logische Denken ausklammert (Modernisten und „Konzilsspiesser“ gleichermassen = „Konservative“ + süssliche Marienerscheinungsfans und moralinsauere „katholische“ Puritaner) der FSSPX vorzuziehen. Und viele in der FSSP oder anderen bisherigen Indultgemeinschaften auch nicht, die sich freiwillig auf einen liturgischen Trachtenverein reduzieren lassen.
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#78   clarissa colonia   18:20:24 | Donnerstag, 21. August 2008
Werter Tridentinus,
so, so, die fraterniola schismatica marcellina ist das geringste Übel in der Kirche, aufschlußreich, sehr aufschlußreich. Die fraternitas (oder ihre Sympathisanten) stehen aber doch vor dem Problem zu begründen, warum sie (der abgerissene Koffergriff) nunmehr die Kirche (also der Koffer) zu sein beanspruchen können.
Da wird dann gerne „Cum ex apostolatus“ aus der Mottenkiste hervorgezaubert, obwohl bislang keine seriösen Erkenntnisse darüber vorliegen, welchen Rechtscharakter dieses päpstliche Motuproprio überhaupt besitzt, ob es auf den Geltungsbereich des Corpus Iuris Canonici beschränkt, bzw., ob es nicht durch die nachfolgenden umfassenden Gesetzgebungsakte (CIC 1917, CIC 1983) ganz oder in (welchen?) Teilen rechtsunwirksam geworden ist. Aus der Anwendung von „Cum ex“ folgt aber, daß man die Pontifices seit … wegen doktrinärer Heterodoxie für illegitim, den apostolischen Stuhl also seit … (rechtlich oder faktisch) für vakant erklärt. Nur die (rechtliche oder faktische) Vakanz brächte nämlich einen rechtserheblichen Sachverhalt hervor, aus dem heraus man mit dem Argument eines äußeren „Notstandes“ die (contra iure) erfolgten als legitime, ja als legale Bischofsweihen rechtfertigen könnte.
Da die Rechtfertigung der illegitimen (und m.A. illegalen) Bischofsweihen ohne päpstlichen Weiheauftrag (oder ist der inzwischen eingetroffen) aber zwangsläufig sedisvakantistische Annahmen voraussetzt, kann die „Kirche“ dieser „Bischöfe“ nicht in der katholischen Kirche sein. Verstanden…
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#77   Benedikt   18:13:24 | Donnerstag, 21. August 2008
@ Dr. Heger
Was wollen Sie denn mit Ihrem Beitrag sagen? Es ist doch klar, dass die Exkommunikation lata sententia eingetreten ist. Rechtswirkungen hat das aber erst, wenn es auch festgestellt ist (die Feststellung ist kein Urteil). Diese Feststellung ist das von st.georg gepostete Dokument von Kard. Gantin, oder auch das MP Ecclesia Dei selbst. Damit sind die Bischöfe der FSSPX nicht nur exkommuniziert, ihre Exkommunikation ist auch festegestellt, weswegen die im CIC beschriebenen Rechtsfolgen eingetreten sind.
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#76   Tridentinus   16:20:58 | Donnerstag, 21. August 2008
FSSPX ist
momentan das kleinste verfügbare Übel in der Kirche.
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#75   clarissa colonia   16:01:59 | Donnerstag, 21. August 2008
Und, weil
eine res mala per accidens auch causa alicuius boni sein kann (!), soll das Werturteil über res mala verändern? Das entspricht sicher keiner katholischen Moraltheologie, sei diese nun vor oder nach dem VatII druckgelegt worden!
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#74   catharina   15:30:37 | Donnerstag, 21. August 2008
Ohne FSSPX keine FSSP.
Stimmt. Aber auch: Ohne die häretischen Armutbewegungen des Mittelalters (die ja ursprünglich edle Ziele verfolgten) vermutlich kein OP, kein OFM.
Das in sich Gute kann per se nur Ursache des Guten sein, etwas Schlechtes hingegen per accidens auch Ursache des Guten.
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#73   clarissa colonia   15:14:01 | Donnerstag, 21. August 2008
Wäre als Attribut zu usus
nicht junior oder recens passender, oder vieleicht sogar maioritatis?
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#72   Tridentinus   14:22:38 | Donnerstag, 21. August 2008
Wenn es nie eine Krise der Kirche gab
und auch jetzt keine (in ein neues Stadium eingetretene) Krise der Kirche gibt, gibt es keinen legitimen Grund einen Usus antiquior dem Usus modernus vorzuziehen. Es läst sich nicht alles rein liturgisch lösen. Zumal alle Anweisungen Roms in dieser Sache nicht effektiv durchgesetzt werden. Wenn es eine Hermeneutik der Kontinuität gibt, muss diese theologisch verbindlich sein und vom Papst autoritativ als authentisch erklärt werden. Wer sich dem widersetzt, muss mit Kirchenstrafen belegt werden, die Exkommunikation nicht ausgenommen. Wenn es Benedikt XVI. ernst ist mit einer „Reform der ‘Reform’“ muss er sie energischer durchsetzen. Ewig kann er sich nicht mehr Zeit lassen. Und auch die Kommission Ecclesia Dei muss aus dem Dornröschenschlaf erwachen und endlich arbeiten.
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#71   clarissa colonia   10:26:46 | Donnerstag, 21. August 2008
Nur, um dem Eindruck kleinlicher Beckmesserei zu bestätigen,
werter Dr. Heger, auch eine amtliche (gebührenpflichtige) Verwarnung, die Sie erreicht, wenn Sie z.B. eine Geschwindigkeitsübertretung begangen haben, beruht auf einem reinen Verwaltungsverfahren mit Amtsermittlung, das der demokratische Rechtsstaat also wohl auch zu kennen scheint. Sind Sie damit nicht einverstanden, haben Sie die Möglichkeit des Widerspruchs, wobei die Vorwürfe dann üblichergweise gerichtlich geklärt werden. Gleiches gilt für das kirchliche Verwaltungsverfahren, bei dem ebenfalls der Rechtsweg zu den zuständigen kirchlichen Gerichten immer eröffnet ist.
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#70   Dr. Christoph Heger   09:17:46 | Donnerstag, 21. August 2008
Was gibt es da zu deuteln?
fragt „st.georg“ mit Bezug auf ein Dekret eines vatikanischen „Ministeriums“, das eine angeblich automatisch eingetretene Exkommunikation usw. der Bischöfe der FSSPX behauptet.
Schlicht nichts. „st.georg“ muß sich nur einmal den Unterschied klarmachen, der zwischen einem Urteil und der Behauptung besteht, ein Urteil sei lata sententia eingetreten.
Für Begriffsstutzige eine Analogie aus dem bürgerlichen Leben: Man stelle sich vor, das Strafgesetzbuch kennte nicht nur die durch ein Gericht in einem ordentlichen Verfahren verhängte Todesstrafe, sondern auch die Variante, daß man sich bei Verdacht des Mordes, des Hochverrats usw. diese Strafe durch lata sententia zuziehen kann. Das wäre eine demokratische Form der Tyrannei.
MfG
Christoph Heger
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#69   clarissa colonia   01:13:20 | Donnerstag, 21. August 2008
Mit Verlaub, werter Wanderprediger,
ich bedarf zwar der Brille zum Lesen, sehe aber nach meinem Dafürhalten noch ganz passabel für mein Alter; von organischer Blindheit kann demnach keine Rede sein. Auch pflege ich nicht, mir die Welt schönzulügen, wie manche Männer sich die Kellnerin schöntrinken im Verlaufe des Abends.
Daß jedes Ding zwei Seiten hat, so auch das VatII, ist ein so platter Allgemeinplatz, daß ich ihn mir kaum zu schreiben erlaube.
Sicher wird das VatII instrumentalisiert, und zwar von allen möglichen Seiten und entweder positiv oder negativ: Wer keine Kirchendisziplin will, beruft sich darauf, wer liturgischen, theologischen oder stilistischen Nonens zu begründen sucht, beruft sich darauf, wer Bischofsweihen rechtfertigen muß, beruft sich darauf, wer kein sonstiges Argument für seine „Privatoffenbarungen“ oder -einsichten hat, beruft sich darauf, wer mehr Primat will, beruft sich darauf, wer mehr Synode will, beruft sich darauf, wer für den Papst ist, beruft sich darauf, wer gegen ihn ist ebenfalls, der „Sedisvakantist“ tut es, der „Traditionalist“ gleichermaßen und auch der „Modernist“ … setzen Sie die Liste gerne selber fort.
Eines haben diese ganzen Begründungsversuche aber, bei aller Unterschiedlichkeit in Interesse und Zielrichtung, immer gemein: Das Konzil (wahlweise auch dessen „Geist“, „Theologie“ „Unterwanderung“, etc.) dient (abseits jeder sachlich-inhaltlichen Kritik) als chamäleoneske Universalbegründung für banalste Eigen- oder Partikularinteressen, und das meist ungelesen!
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#68   Capistrano   00:17:32 | Donnerstag, 21. August 2008
@clarissa colonia
Sie schreiben Unsinn.
In der Tat ist Vaticanum II nicht als allgemeines Konzil einzustufen.
Allerdings ist die Annahme, Vaticanum II sei ein solches allgemeines Konzil und die dort verkündeten Lehren hätten dogmatischen Charakter die Daseinsbegründung weitester Teile der Amtskirche. Damit werden alle Mißbräuche, alle Abkehrungen und Verdrehungen der katholischen Lehre, die Hinwendung zur protestantischen Theologie usw.verteidigt. Wir können und dürfen nicht hinter Vaticanum II zurück! So schallt es aus allen Himmelsrichtungen. Und tatkräftig ist man allerorten am Werke, alles zu zerstören, was noch halbwegs katholisch ist – mit dem Banner „Vaticanum II“ vorweg.
Sie scheinen dies nicht zu bemerken. Ich fragte Sie bereits an anderer Stelle, ob sie blind durchs Leben gehen…
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#67   clarissa colonia   23:57:50 | Mittwoch, 20. August 2008
Werter Karljosef,
meines Wissens ist bislang keine einzige Theologie, theologische Methode oder theologisches Vorgehen dogmatisch vorgeschrieben worden. Selbst can. 252 § 3 CIC schreibt nur vor, daß die theologischen Studien der Priesteramtskandidaten sich an Thomas von Aquin orientieren sollen, ohne seine scholastische Theologie als theologische Methode vorzuschreiben.
Wer auch immer den Vorwurf erhebt, die Theologie oder theologische Methode habe sich geändert, wäre des dogmatischen Beweises dafür schuldig, daß dies verboten ist.
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#66   karljosef   23:48:13 | Mittwoch, 20. August 2008
@ Ein Teil der Katholischen Kirche
aber eben nicht alle. Mit Rom verbundene Traditionalisten sehen auch die Schwierigkeiten der neuen Theologie. Deswegen braucht man die Piusbruderschaft doch nicht. Keiner wird Exkommuniziert nur weil er die neue Theologie ablehnt. Ich wurde von mk gefragt was die Piusbruderschaft tun muss, um sich mit dem Papst zu versöhnen. Seine Autorität akzeptieren. (auch als operativer Chef , mit Weisungsbefugnis, nicht aber seine Theologie!)
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#65   Brandenburgis   23:44:23 | Mittwoch, 20. August 2008
Eine sehr
inkohärente Argumentation …
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#64   clarissa colonia   23:42:20 | Mittwoch, 20. August 2008
Werter Wanderprediger,
Sie gehören doch auch zu der hiesigen Fraktion, die unermüdlich die (wahrscheinlich zutreffende, zumindest aber diskutable) These von der mangelnden dogmatischen Relevanz des VatII als Argument gegen dessen Verbindlichkeit, Konzilscharakter etc. vertreten. Nun ergibt sich aber genau daraus eine wohl nur schwerlich zu überwindende Schwierigkeit:
Wenn dem VatII die dogmatische Bedeutung und Verbindlichkeit abgeht, weil es weder neue Dogmen noch alte Anatheme gab, ist ja nichts als Glaubenslehre definiert worden, was zu derselben im Widerspruch steht; dann hat sich ja nichts geändert und alles ist in Butter, denn nichts und niemand hindert Sie, an der (unveränderten) Lehre der Kirche festzuhalten.
Dann aber ist doch völlig unverständlich, daß Sie (und andere) den beständigen Versuch unternehmen, das VatII für alles Mögliche verantwortlich zu machen, obwohl sich doch an der Lehre der Kirche, gar nichts geändert hat.
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#63   Brandenburgis   23:25:15 | Mittwoch, 20. August 2008
DA ist dem Capistrano
uneingeschränkt beizupflichten!
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#62   Capistrano   23:19:38 | Mittwoch, 20. August 2008
@catharina
Werte catharina, Ihr Vergleich geht völlig fehl. Er ist geradezu blasphemisch. Der Papst ist nicht Gott. Er ist auch nicht wie Gott. Die Priesterbruderschaft Papst Pius X. hat sich die Verteidigung des katholischen Glaubens auf die Fahnen geschrieben. Katholischer Glaube bedeutet nicht nur sklavische Unterwerfung unter den jeweiligen Papst im Sinne von Kadavergehorsam. Auch ein Papst ist dem katholischen Glauben unterworfen. Die „offizielle“ römisch-katholische Kirche hat es sich leider zur Aufgabe gemacht, eine andere Theologie zu vertreten und zu lehren, als ungefähr 1.930 Jahre vor dem Vaticanum II gelehrt wurde. Eine Theologie, welche die fast 2000jährige vorhergehende Theologie faktisch beiseite wischt, ist falsch. Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Punkt.
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#61   catharina   22:33:43 | Mittwoch, 20. August 2008
Anerkennung
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. anerkennt den gegenwärtigen Papst. Schön und gut.
Die Frage für einen Katholiken ist aber: Anerkennt auch der gegenwärtige Papst die Priesterbruderschaft St. Pius X.?
Ich muß immer an einen schweren Sünder denken, der sagt: Ich anerkenne ja Gott als meinen Herrn.
Doch in dem, was er tut, findet er eben nicht die Anerkennung Gottes. Auch dann nicht, wenn er es meint.
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#60   myriam   21:11:55 | Mittwoch, 20. August 2008
Guten Abend! Wie wärs denn damit?
Joh 17, 20 – 23:
Aber ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich. :'(
Streitet ruhig weiter, Jesus wirds freuen … oder nicht?
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#59   clarissa colonia   21:02:31 | Mittwoch, 20. August 2008
Von Erfolg würde ich schon sprechen,
wenn es mir als adiutrix gaudii tui gelingt, Ihnen Freude zu bereiten.
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#58   möchtegern-kathole   20:42:15 | Mittwoch, 20. August 2008
@clarissa colonia
Jedoch alles ohne Erfolg … ^-^
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#57   clarissa colonia   20:38:44 | Mittwoch, 20. August 2008
Werter Begierdekatholik,
Sie kennen mich doch: Wenn Ihre Deckung eine Lücke hat, kommt der Angriff …
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#56   möchtegern-kathole   20:37:17 | Mittwoch, 20. August 2008
@clarissa colonia
Das war nicht sauber formuliert. Gemeint war, dass die FSSPX keine eigenen, also von der FSSPX gemachte Dogmen verbreitet.
ansonsten werden die Dogmen der katholischen Kirche sehr wohl im Rahmen der Seelsorge verbreitet.
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#55   clarissa colonia   20:31:13 | Mittwoch, 20. August 2008
Sie schrieben, wenn ich erinnern darf,
sinngemäß, daß besagte Bruderschaft keine Dogmenverbreitet! Wer weder seelsorgt noch verkündigt kommt natürlich auch nicht in Versuchung, Dogmen zu verbreiten.
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#54   möchtegern-kathole   20:27:53 | Mittwoch, 20. August 2008
@clarissa colonia
Eine eigene Meinung darf die FSSPX ja haben. Solange sie keine offiziellen Dogmen ablehnt oder das Glaubensgut angreift, darf sie meinen, was sie will.
Die Kirche hat allgemein eigene Meinungen akzeptiert, solange die grundlegenden Glaubensdefinitionen nicht angegriffen wurden. D.h. die FSSPX darf zur Religionsfreiheit eine vom Konzil abweichende Meinung haben – Exkommunikationsgrund ist das nicht. War es auch nie – Exkommunkationsgrund waren die Bischofsweihen.
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#53   clarissa colonia   20:22:29 | Mittwoch, 20. August 2008
Ich möchtegern
glauben, daß die schismatische Bruderschaft keine Dogmen verbreitet, denn Seelsorge betreiben sie ja nur eigenmilieubezogen … wurde aber ganau das nicht kürzlich in diesem Forum ganz vehement abgelehnt?
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#52   möchtegern-kathole   20:18:16 | Mittwoch, 20. August 2008
@karljosef
Wurde dieses Versprechen eingefordert?
Die Ablehnung des Konzils sehe ich auch nicht als schlimm an, da von der FSSPX keine Dogmen verbretiet werden. Ökumenismus darf man auch verneinen.
Ich sehe momentan kein Argument, die Exkommunikation beizubehalten.
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#51   karljosef   20:14:22 | Mittwoch, 20. August 2008
@ Den Gehorsam
Die Piusbruderschaft muss versprechen keine weiteren Bischöfe ohne die Erlaubnis Roms zu weihen. V2 kann man kritisch gegenüberstehen (es veraltet ja schon), Ökumene kann man auch ablehnen.
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#50   möchtegern-kathole   19:56:43 | Mittwoch, 20. August 2008
@karljosef
Die FSSPX erkennt B16 ja als Papst an und hat um Aufhebung der Exkommunikation nachgesucht. Gibt es überhaupt noch einen Grund, die Exkommuikation nicht aufzuheben?
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#49   clarissa colonia   19:54:10 | Mittwoch, 20. August 2008
Katholisch/nicht katholisch?
Von einem Koffer reißt der Griff ab (wie mir am vergangenen Sonnabend); und nun behauptet der Griff, er wäre der Koffer.
Das als Bebilderung der wieder und wieder aufgestellten Behauptung, die fraterniola schismatica (Griff) wäre die katholische Kirche (Koffer).
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#48   karljosef   19:48:22 | Mittwoch, 20. August 2008
@ unitate fidei
Wer wurde den gemassregelt, weil er zu Irrtümern seine Meinung sagt? Dies kann man sehr wohl auch in der Einheit mit Rom tun. Die Zeiten haben sich geändert. Der einzige Grund für einen Hinauswurf waren eben die Bischofweihen von Marcel Lefevbre. Man kann alles was das Traditionalistenherz begehrt, heute auch mit Rom haben. Auch wird die Rolle von Marcel Lefevbre übertrieben positiv in den Beiträgen dargestellt. Es gab auch andere , Kardinal Siri zu Beispiel.
Die Piusbruderschaft muss sich eben sachliche und faire Kritik gefallen lassen, eben auch von der Petrusbruderschaft oder sonst wem. Die Piusbruderschaft darf nicht nur austeilen sondern muss auch einstecken könne. Auch sehe ich sie einem immer größeren Rechtfertigunsdruck ausgesetzt.
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#47   unitate fidei   18:47:05 | Mittwoch, 20. August 2008
Das Elend der Petrusbruderschaft
Zur Wahrheitsposition gehört unabdingbar die Verurteilung des Irrtums. Wer darauf verzichtet, indem er zum Irrtum schweigt, der billigt, dass die Wahrheit verunehrt wird. Die Petrusbruderschaft ist gezwungen, die Irrtümer des Konzils und des nachkonziliaren Roms zu verschweigen, um ihre Existenz nicht zu gefährden. Das ist der Preis dafür, dass sie „das Richtige machen“ darf. Aber mit dem „Richtigmachen“ ist es aus dem genannten Grund nicht getan. Demgegenüber bringt die Piusbruder-schaft jene Irrtümer offen zur Sprache. Deo gratias!
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#46   Heggi   18:46:11 | Mittwoch, 20. August 2008
st.georg
Man kann das
1. auch anders sehen und
2. scheint das der Piusbruderschaft nicht schlecht bekommen zu sein.
Wieso? Damals ging es um die Weihe eines Bischofs. Heute werden die vier Bischöfe von Rom bei einer Übereinkunft nicht in Frage gestellt (nach Card. Hoyos). Der tatsächliche Ungehorsam hat der Entwicklung der Bruderschaft jedenfalls nicht geschadet. In diesem Punkt und auch in anderer Hinsicht.
Und: Summorum pontifikum wurde dadurch erst möglich.
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#45   st.georg   18:45:14 | Mittwoch, 20. August 2008
das ist die haltung des hl.vaters
In seinem Buch „Zur Lage des Glaubens“ sagte Benedikt XVI. über Lefebvre: „Wenn man bei der grundsätzlichen Absage gegenüber dem II. Vatikanum bleibt, so sehe ich keinerlei Zukunft für eine dann in sich unlogische Position. Ausgangspunkt für diese Richtung ist ja die strengste Treue zur Lehrverkündigung, besonders Pius IX. und Pius X. wie – noch grundlegender – des I. Vatikanums und seiner Definition des päpstlichen Primats. Aber warum nur die Päpste bis zu Pius XII. und nicht weiter? Ist etwa der Gehorsam gegenüber dem Heiligen Stuhl teilbar nach Jahren oder nach der Nähe einer Lehre zur vorgegeben eigenen Überzeugung?“
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#44   Alois Bischof   18:37:14 | Mittwoch, 20. August 2008
st.georg
Da es kein Schisma gab (wie Ecclesia Dei-Kommission heute lehrt), kann es auch keine Zustimmung zu einem nichtexistierenden Schisma geben.
Die FSSPX ist römisch-katholisch. Modernisten sind nicht-katholisch. Die modernen Pfarreien sind fast alle nicht-katholisch. So sind die Fakten. Face reality.
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#43   Heggi   18:35:38 | Mittwoch, 20. August 2008
Guiseppe
Sie können ja schon mal mit dem Beten beginnen!
Im übrigen: Wenn Gotthard im Zusammenhang mit P. Gerstle von der FSSP sich über die Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe ausläßt, dann ist das nur schlecht geheuchelt. Der hat doch mit der Petrusbruderschaft ebenso wenig am Hut wie mit der Piusbruderschaft. Damit liegt er aber genau im Trend der Bischöfe. Ist immerhin auch was!
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#42   st.georg   18:32:00 | Mittwoch, 20. August 2008
was gibt es da zu deuteln?
Dekret der Bischofskongregation und Kardinal Gantin vom 1. Juli 1988, veröffentlicht am 3. Juli im Osservatore Romano:
Msgr. Marcel Lefebvre, ermeritierter Erzbischof von Tulle, hat – trotz des ausdrücklichen Monitums vom 17. Juni und der wiederholten Bitten, er möge von seinem Vorhaben absehen – durch die Bischofsweihen von vier Priestern ohne päpstlichen Auftrag und gegen den Willen des Papstes einen Akt schismatischer Natur gesetzt und sich damit die von can. 1364 par. 1 und can. 1382 des Codex des kanonischen Rechtes vorgesehene Strafe zugezogen.
Ich erkläre mit allen rechtlichen Folgen, daß sowohl der obengenannte Msgr. Marcel Lefebvre als auch Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta „ipso facto“ sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zugezogen haben.
Weiter erkläre ich, daß Msgr. Antonio de Castro Mayer, emeritierter Bischof von Campos, indem er direkt an der Liturgiefeier als Konzelebrant teilnahm und öffentlich dem schismatischen Akt zustimmte, sich die von ca. 1364 par. 1 vorgesehene Exkommunikation als Tatstrafe zugezogen hat.
Die Priester und Gläubigen werden ermahnt, dem Schisma von Msgr. Lefebvre nicht zuzustimmen, weil sie sich „ipso facto“ die schwere Strafe der Exkommunikation zuziehen würden.
Gegeben von der Kongregation für die Bischöfe, am 1. Juli 1988
gez. Kardinal Bernardin Gantin Präfekt der Kongregation für die Bischöfe
(Orig. lat. in O.R. 3.7.88)
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#41   Guiseppe   18:14:37 | Mittwoch, 20. August 2008
@ Heggi
„Ich kann FSSPX nur raten abzuwarten, ob Benedikt sich in Rom durchsetzt.“
Wie wäre es mit einigen Rosenkränzen für den Papst während der Zeit des Abwartens?
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#40   Heggi   17:29:55 | Mittwoch, 20. August 2008
Gotthard
Da heult niemand auf, weil das nicht das Problem ist. Das Problem für Benedikt sind Relativisten wie Sie, die alles goutieren, Schwule am Altar, Frauen im Talar und eine Theologie wie auf dem Basar. Ich kann FSSPX nur raten abzuwarten, ob Benedikt sich in Rom durchsetzt.
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#39   Gotthard   16:30:16 | Mittwoch, 20. August 2008
@heggi
Herrumlabern kann jeder!
ja Heggi, da heulen die Hunde wieder auf … ich weiß, die Wahrheit schmerzt …
eskommuniziert und suspendiert sind die knappen aber deutlichen Worte für diese Pius-Leute mit ihren Mitra-Trägern.
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#38   Dr. Christoph Heger   16:22:06 | Mittwoch, 20. August 2008
Zweierlei Väter
Die FSSP hat Lefebvre nix, Johannes Paul II. aber alles zu verdanken.
Jetzt wird’s aber drollig!
MfG
Christoph Heger
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#37   Heggi   16:07:39 | Mittwoch, 20. August 2008
Gotthard
Herrumlabern kann jeder! Sie sollten mal besser den Mund halten, weil sie mal wieder schlecht informiert sind.
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#36   ottaviani   15:28:42 | Mittwoch, 20. August 2008
das Problem ist
die Priesterbruderschaft St. Petrus reduziert das Problem auf die Liturgie was Rom ja seit Ende der 70er Jahren versucht man begnügt sich damit eine wunderschöne Liturgie zu feiern aber findet kein kritisches Wort zu Religionsfreiheit Ökumenismus Kollegialität ect und leider empfiehlt man den Gläubigen auch den NOM zu besuchen
Summorum Pontificum hat an den oben gennanten Problemen nix geändert
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#35   LandorganistII   15:25:22 | Mittwoch, 20. August 2008
Ach Gotthard,
jetzt kommen die doch wieder mit der Notstandslüge! Immer die gleiche Leier!
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#34   Gotthard   15:04:18 | Mittwoch, 20. August 2008
kategorisch
Pater Gestle ist kategorisch: „Ihre Bischöfe sind exkommuniziert und ihre Priester sind suspendiert und daher nicht berechtigt, die Heilige Messe zu feiern beziehungsweise Sakramente zu spenden.“
klar ist er kategorisch – weil er in einem einzigen Satz die Situation klar darstellt… daran beißt die Maus keinen Faden ab … und alles Gejammere der Piusbrüder auch nicht.
Exkommuniziert und suspendiert – zwei eindeutige Tatbestände!!!!!!!!!!!!
Sonst noch ein Kommentar?
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#32   No Comment   15:03:13 | Mittwoch, 20. August 2008
Dass die FSSP
noch etwas Zeit braucht, um ihre „biographische“; nicht aber „ideologische“ Herkunft aus der SSPX zu „verarbeiten“, ist doch keine Überraschung. Man muss das erst richtig einsortieren, dass man dort die tridentinische Prägung des Katholizismus möglichst beibehalten will, aber eben nicht in die Falle des (virtuellen) Integralismus tappen möchte. Die FSSP hat Lefebvre nix, Johannes Paul II. aber alles zu verdanken. Die Petrusbrüder sollten den Papst, der sie aus den Fängen des ‘‘intégrisme’’ befreit hat, als echten Gründer verehren.
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#31   Brandenburgis   15:02:08 | Mittwoch, 20. August 2008
Wieso gehört Lerle einem
„braunen Sumpf“ an? Da müße er ja Sozialist sein, Nationalsozialist gar. Davon ist ja nicht das geringste festzustellen – bie Ihnen hingegen sehr viel!
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#30   Alois Bischof   15:01:52 | Mittwoch, 20. August 2008
Marranenjäger
Sie sind jetzt frustriert, weil die Sedisvakantistenveröffentlichungen unter Ihrem Namen Konsequenzen gehabt hatten? (Vor allem die unseriösenen Bildrufmorde gegen die Weihbischöfe FSSPX.)
Sie sind wohl der letzte verbliebene Katholik, nicht? Bei Ihnen befürchtet man immer den nächsten Schritt. Übertritt zum schiitischen Islam… Denken Sie doch mal nach und benehmen sich anständiger. Hier und sonstwo. Das ist wichtig. Sozial und römisch-katholisch. Anstand ist kein Liberalismus.
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#28   LandorganistII   14:54:26 | Mittwoch, 20. August 2008
Dieser Lerle
gehört dem braunen Sumpf an, seine Beiträge sind nicht kommentationswürdig.
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#27   Alois Bischof   14:19:20 | Mittwoch, 20. August 2008
P. Gerstle
sieht nicht ein, daß es eine dogmatische und theologische Krise auch in der offiziellen „Amtshierarchie“ gibt seit 1964/1965 (spätestens), daß Häresie Konsequenzen hat.
Er spricht von „Erkaltung der Liebe zur Kirche“. Aber zu welcher „Kirche“? Liebe zur Konzilskirche, deren Credo die Antithese des Römischen-Katholischen ist in vielen Hinsichten? Und sieht P. Gerstle nun wirklich nicht ein, daß man Konzilspäpsten die Buddha-Statuen anbeten lassen und Heiden zu Götzendienst für „den Weltfrieden“ anregen (Assisi 1986/2002), die den „Islam segnen“ (Jordanien, 2001) wollen und von einer angeblich „verlorengegangenen Einheit“ der Kirche sprechen (wobei doch die hl. Kirche ein ist und nur katholisch), die vielen anglikanischen Erzlaien Fischerringe und Ringsküsse übergeben und Hirtenstäbe verleihen, die Interkommunion mit Lutheranern (Frère Roger 19.4.2005) betreiben und von „gesunder Laizität“ sprechen während sie Erzbischöfen gegenüber erklären daß Christus nicht über die Gesellschaft und den Staat herrschen dürfe, und totale revolutionäre Riten einsetzen, usw. usw. nicht vertrauen kann.
Da kann man von Liebe sprechen. Aber man muß zuerst den Römischen, Katholischen und Apostolischen Glauben lieben (das tut die FSSPX), und in der Funktion dieses Christentums steht der Gehorsam. Der wahre Gehorsam wird von der FSSPX respektiert, obgleich die FSSPX natürlich nicht unfehlbar oder ohne Sünden ist.
Wann bekommt die Petrusbruderschaft endlich den eigenen Bischof eigentlich!!???
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#26   Hacki   14:10:59 | Mittwoch, 20. August 2008
Eine volle Wiedereingliederung der FSSPX
in die katholische Kirche ist erst möglich, wenn die große Mehrheit der Bischöfe nicht mehr den Rotarien-, Lions-, und Co.-Seilschaften angehören, deren oberste Maxime das altbekannte „Freiheit, Gleichheit, Brüderilchkeit (=Kollegialität)“ Prinzip ist.
Die nachkonziliare Ekklesiologie kennt nicht mehr die hierarchische Struktur. Auch das Königtum Christi muß sich in der nur diesseits existierenden Kirche den Beschlüssen der Bischofskonferenzen unterordnen.
Die Petrusbruderschaft weiß selbst ja ganz genau, daß sie ohne Piusbrüder schon längst von den „Bischofkonferenzen“ liquidiert wäre. Finanziell und idell werden sie von ihren Vorgesetzen in keiner Weise unterstützt.
Man kann Msgr. Lefebvre nicht genug danken, daß er die alte „Ekklesiologe“ gerettet hat. Die Geschichte des V2 ist noch lange nicht geschrieben.
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#25   Alois Bischof   14:03:52 | Mittwoch, 20. August 2008
Ständig hetzt
die Petrusbruderschaft gegen die FSSPX weiter in den letzten Jahren.
Obwohl P. Gerstle sein Apostolat wahrscheinlich einstellen hätte müssen, oder nicht einmal aufbauen hätte können, ohne die „traurigen“ aber heute mehr denn je notwendigen unter epikeia erlaubten Weihe von vier Weihbischöfen durch Erzbischof Lefebvre im Juni 1988.
Die Petrusbrüder verstehen nicht, daß sie nur als Gegengewicht zur FSSPX erlaubt und toleriert werden. Ihr Apostolat hat sich auch seit ‘Summorum pontificum’ nicht vergrößert.
P. Gerstle unterschlägt die totale doktrinäre dogmatische Revolution auf und nach dem II. Vatikanum, nicht nur in deutschen ‘Katechismen’, sondern auch im modernen Vatikan, wo ja schließlich die Revolution 1962-1965 offiziell als „ökumenisches Konzil“ abgesegnet wurde. Jedenfalls in den Augen verwirrter Gläubigen und der öffentlichen Meinung.
Als Spalter des traditionellen römisch-katholischen Widerstandes sollte man diese ‘kath-info.de’-Beiträge abweisen. Immer wieder versuchen nämlich FSSP-Mitglieder die FSSPX-Allierten davon zu überzeugen überzutreten. Damit hatte P. Bisig auch in diesem Jahr wieder ‘Erfolg’, nämlich in Papa Stronsay wo auch persönliche Konflikte mit Menzingen eine Rolle spielten.
P. Gerstle FSSP sollte mal einsehen, daß es ihn und sein Apostolat so ohne Erzbischof Lefebvre und seine Notstandsweihen nie gegeben hätte. P. Bisig wäre wahrscheinlich nicht einmal Priester geweiht. Obwohl Kompromiß-Katholiken auch das wohl schaffen. Traditionalisten nicht.
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#24   stimme der vernunft †   14:03:50 | Mittwoch, 20. August 2008
@Heggi
Ja, war ein überflüssiger rat, ich weiss, denn du befolgst diese Grundsätze ja sowieso schon immer.
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#23   Heggi   14:01:37 | Mittwoch, 20. August 2008
Stimme
War’s das?
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#22   stimme der vernunft †   13:58:07 | Mittwoch, 20. August 2008
@Heggi
Glaub doch einfach was du magst!
Erstens tust du das sowieso, wie jeder andere auch
Zweitens ist es völlig wurscht, welcher Sekte du angehörst.
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#21   Heggi   13:56:13 | Mittwoch, 20. August 2008
LandorganistII
Soll ich das annehmen, was Sie ausdrücken wollen oder das, was Cardinal Catrillon Hoyos zum kirchenrechtlichen Status von FSSPX gesagt hat?
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#20   LandorganistII   13:51:19 | Mittwoch, 20. August 2008
@Heggi
Ich glaube Sie verstehen die Begrifflichkeiten Schuld-Sühne-Vergebung nicht. Es geht nicht darum die Schuld des einen gegen die Schuld des anderen aufzuwiegen. So funktioniert das Prinzip nicht.
Die Pius-Bischöfe sind exkommuniziert auch wenn noch so viele Neunmalkluge etwas anderes behaupten. Aber es steht ihnen frei, sich aus dem Kirchenbann zu lösen, durch Buße und Gehorsam. Die Schuld anderer Bischöfe hat damit nichts zu tun.
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#19   Komma   13:45:03 | Mittwoch, 20. August 2008
@Heggi
Ja, da haben Sie durchaus leider sehr recht. Auch und gerade in den sich „modern und zeitgemäß“ wähnenden Teilen der Kirche ist der Ungehorsam gegenüber Rom weit verbreitet. Auch ich empfinde das als sehr ärgerlich und schmerzhaft.
Aber das gibt bei aller Sympathie für viele ihrer Anliegen der FSSPX und deren Unterstützerumfeld kein Recht ebenfalls ungehorsam zu sein.
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#18   stimme der vernunft †   13:36:58 | Mittwoch, 20. August 2008
@Wassers
zu Punkt 5:
Dunkel ist deiner Worte Sinn.
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#17   wassers   13:34:56 | Mittwoch, 20. August 2008
Üble und unwürdige Polemik
Eines scheinen all jene „Scheingehorsamen“ zu vergessen:
1. Es gäbe heute die Petrusbruderschaft ohne Msgr. Lefebvre nicht!
2. Die katholische Messe und das katholische Priestertum wären längst erloschen und ersetzt durch den konziliaren Gemeindeleiter oder Leiterin!
3. Die „Freigabe“ der katholischen Messe durch den gegenwärtigen Papst, so er denn die katholische vertritt oder sie vertreten will, wäre ohne Msgr. Lefébvre niemals erfolgt!
4. Die Weihe der Auxiliarbischöfe durch Msgr. Lefébvre beruft sich auf den Grundsatz: „Not kennt kein Gebot!“
5. Es wäre sinnvoll, wenn jene nicht den Modernisten, die nur lachen können über den Kadavergehorsam, den „Gehorsame“ fordern, diesen nicht gewollt oder ungewollt zu zu arbeiten!
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#16   Heggi   13:26:46 | Mittwoch, 20. August 2008
Komma
…Ungehorsam gegenüber dem Hl. Vater…
Ein wichtiges Stichwort, das Sie da gegegeben haben! Gewiß läßt sich Ungehorsam gegen Ungehorsam nicht gegenseitig aufwiegen, aber wenn ich den Ungehorsam der meisten Bischöfe in Deutschland betrachte, wie Sie versuchen, Summorum pontificum auszuhebeln oder bei den korrigierten Wandlungswortenjede Umsetzung hinauszuzögern oder gar zu verhindern, dann kann ich daß tiefe Mißtrauen der FSSPX verstehen. Wie könnte im übrigen der Papst unter diesen Umständen eine Versöhnung der FSSPX gegenüber seinen bischöflichen Mitbrüdern durchsetzen? Tatsächlich: Ungehorsam dauert manchmal länger oder lange! Wie lange hat übrigens der Ungehorsam der deutschen Bischöfe in Sachen Schwangerenberatung gegenüber dem Papst gedauert? Und er dauert teilweise noch heute an in Form von sog. Donum Vitae!
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#15   stimme der vernunft †   13:23:49 | Mittwoch, 20. August 2008
Ich finde das witzig, wenn sich die Sektierer streiten
„Meine Sekte ist die wahre Kirche, deine ist nur eine Sekte!“
„Nein, meine Sekte ist die wahre wahre Kirche, ihr seid nur Schismatiker“
„Nein, wir sind keine Schismatiker!“
„Aber dann gehört ihr ja auch zu meiner Sekte“
„Nein, tun wir nicht!“
„Also seid ihr doch Schismatiker“
„nein, sind wir nicht“
Echt ein lächerlicher Haufen, diese Katholiken :-D :-D :-D
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#14   ExBochumer †   13:01:00 | Mittwoch, 20. August 2008
Die FSSPX tritt für die katholische Kirche ein.
Von diversen anderen Gemeinden, so die Gemeinde St. Michael in Schweinfurt, kann man nur das Gegenteil konstatieren.
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#13   Komma   12:49:28 | Mittwoch, 20. August 2008
Recht hat er!
Pater Gerstle beschreibt die Situation völlig richtig – die FSSPX hat historisch im Kampf für die „Alte Messe“ sicher grosse Verdienste erworben – der Ungehorsam gegenüber dem Hl. Vater bei den Bischofsweihen 1988, der polemische und z.T. gehässige Stil gegen Rom und das sektiererische Verhalten in heutiger Zeit hat diese Verdienste leider sehr beschädigt.
Wer in Zeiten von „Summorum pontificum“ noch meint die FSSPX unterstützen zu müssen – eine Gruppierung auf dem sicheren Weg in die Sektensackgasse, sollte gut überlegen, ob er damit nicht sein Seelenheil aufs Spiel setzt. Kein Heil ohne die Kirche – und die ist da, wo der Papst ist!
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#12   Heggi   12:41:24 | Mittwoch, 20. August 2008
Guiseppe
Wenn diese Weihen glasklar schismatisch sind (wie Sie schreiben), dann sollte Rom damit genauso entspannt umgehen, wie bei der Orthodoxie. Jedoch nix ist hier glasklar (aus der Sicht Roms).
Leider sitzt Pater Gerstle in anderer Hinsicht selbst in einem Glashaus, deshalb sollte er auch nicht so mit Steinen herumschmeißen.
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#11   Benedikt   12:21:08 | Mittwoch, 20. August 2008
@ Witzbold Ruhrgebietler
eben nicht, denn es bleibt die Frage offen, welcher Papst gemeint ist! Wenn es der heiligmäßige Pius X ist, dann ist doch alles in bester Ordnung.
Ja klar. Der hl. Pius X. hat die Bischofsweihen der FSSPX 1988 posthum erlaubt. Sonst noch was? Papst Clemens VII. hat mich soeben übrigens zum Kardinalbischof ernannt.
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#10   Guiseppe   12:15:08 | Mittwoch, 20. August 2008
Heul!!! Ja, Kritik gegen die FSSPX ist ja soooooo gemein!
„Die damalige Führungsspitze der Piusbruderschaft habe sich in ihrer Verlegenheit auf das „ewige Rom“ berufen.“
Da ist wohl ein Tippfehler. Eigentlich müsste es heißen: „Die damalige Führungsspitze der Piusbruderschaft habe sich in ihrer Verlogenheit auf das „ewige Rom“ berufen.“
„Pater Gerstle unterschlägt die Tatsache, daß der Vatikan heute die aus diesen Weihen hervorgegangene Hierarchie anerkennt.“
Selbst wenn der Vatikan, die „aus diesen Weihen hervorgegangene Hierarchie“ anerkannt haben sollte (können Sie, kreuz.net, das belegen?), was hat die Gültigkeit der Weihen, odar gar die angebliche Anerkennung der angeblich aus den Weihen hervorgegangenen Hierarchie bitteschön mit der Tatsache zu tun, dass diese Weihen glasklar schismatisch sind?
„Die von den Bischöfen geduldeten und zum kirchlichen Alltag gehörenden zahllosen moralischen, dogmatischen und liturgischen Mißbräuche sowie Sakrilegien erwähnt Pater Gestle mit keinem Wort.“
Muss er das in einem Beitrag, bei dem es um die FSSPX geht? Ich kenne P. Gerstle persönlich. Und er hat die Mißbräuche/Sakrilegien immer wieder benannt! Doch benutzt er dabei nicht die derbe, abwertende und beleidigende Sprache, wie es immerwieder kreuz.net und einige FSSPX-Angehörige tun!
P. Gerstle hat ganz nüchtern die Fakten benannt und die richtigen Schlüsse daraus gezogen. Und er hat dies sachlich und in Liebe getan. Mögen möglichst viele FSSPX-Anhänger dies lesen und darüber zuerst einmal ausführlich nachdenken, bevor sie attackieren…
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#9   Benedikt   12:14:57 | Mittwoch, 20. August 2008
Das übliche
Die von den Bischöfen geduldeten und zum kirchlichen Alltag gehörenden zahllosen moralischen, dogmatischen und liturgischen Mißbräuche sowie Sakrilegien erwähnt Pater Gestle mit keinem Wort.
Die waren ja auch nicht das Thema dieses Artikels.
:-S
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#8   r.ruhrgebietler   12:14:47 | Mittwoch, 20. August 2008
eben nicht wahrheitswidrig!
„Unmittelbar vor der Bischofsweihe sieht das Rituale nämlich die Frage vor: »Habt ihr den Auftrag des Papstes?« Daraufhin antwortete der damalige Generalobere, Pater Franz Schmidberger, wahrheitswidrig mit »ja«, obwohl Papst Johannes Paul II. die Bischofsweihen unter Androhung der Exkommunikation verboten hatte.“
eben nicht, denn es bleibt die Frage offen, welcher Papst gemeint ist! Wenn es der heiligmäßige Pius X ist, dann ist doch alles in bester Ordnung. Und es ist eben nicht Kirche da, wo Petrus ist, sondern wo Jesus Christus ist – und die hlg. Liturgie im allerheiligsten Altarsakrament nach der eig gültigen trid. Liturgie zelebriert wird. und von daher ist es verständlich, daß Gestle die Liturgiemißbrüuche natürlich nicht erwähnt!
ein erklaten der Lieb zur Kirche kann nur da ausgemacht werden, wo eben nicht die hlg. trid. Liturgie zelebriert wird. Sie gibt den teilnehmenden Seelen die geistige Nahrung für die Herausforderungen in dieser Welt. Insofern ist S.E. Bischof Williamson einer der letzten Bewahrer eben jener Liebe zu Jesus Christus und darin gegründet sein Nachfolger.
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#7   Amanda   12:11:52 | Mittwoch, 20. August 2008
Wir alle suchen nach Wahrheit
und wo finden wir die, Herr Josef Berens? In der Person Jesu Christi, in Seinem Wort und in der von Ihm gegründeten Kirche. Im übrigen ist es so, dass derjenige, welcher sich zu einer Wahrheit bekennt, damit de facto andere „Wahrheiten“ ausschließt. Sie sollten wirklich mal die Schriften der Frau Kuby über die schon vom Heiligen Vater beklagte Diktatur des Relativismus lesen.
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#6   ExBochumer †   12:09:47 | Mittwoch, 20. August 2008
@ joberens
Sie sind und bleiben ein Anhänger des Sektenführers Breitenbach. Warum bleiben Sie nicht in Ihrem Alt-68er-Forum und werben dort um Adepten für Ihre Irrlehren?
Breitenbach wird es Ihnen danken.
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#5   Przybislav Iamesseblo   12:07:45 | Mittwoch, 20. August 2008
Vom Komplizen zum Opfer
Abbé Georges de Nantes – kein Sedesvakantist – schliesst seine gegen den Frevler Montini gerichtete Anklageschrift mit den Worten: „heiliger Vater, heute sind Sie der Komplize der Modernisten, morgen werden Sie deren Gefangener und Übermorgen deren Opfer sein.“
Genau dies geschah. Die Piusbruderschaft ist – was allzu leicht vergessen wird – eine Gründung der Konzilssekte. Sie trägt die Unterschrift des damaligen Bischofs von Fribourg, Monseigneur Charrière. Auf Druck der französischen Bischöfe und ohne dass hierfür ein Erfordernis vorlag, ordnete der Frevler Montini die Schliessung des Seminar von Econe. Eine dümmere Massnahme hätte er kaum treffen können.
Das Verhältnis Bischof Lefebvre zum modernistischen Rom war gespalten. Jean Guitton, ein unverdächtiger Zeuge und Freund Montinis berichtet, der Erzbischof habe ihm erklärt, er müsse die Weihen vornehmen, um sein Werk zu retten, doch würden Rom und Econe sich früher oder später wieder finden
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#4   ExBochumer †   12:02:08 | Mittwoch, 20. August 2008
@ Landorganisten
Homo bleibt Homo. Sünder bleibt Sünder.
Und was haben Sie gegen Bierzelte? Wo denn eine Weihe stattfindet, ist und bleibt es eine Weihe.
Was verstehen Sie denn eigentlich unter „Bierzelten“?
Sie sind ein verdammter Ketzer. – Mehr nicht.
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#3   LandorganistII   11:54:32 | Mittwoch, 20. August 2008
Bierzeltweihe
bleibt Bierzeltweihe!
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#2   joberens   11:52:26 | Mittwoch, 20. August 2008
Wahrheitssuche
Ich denke, wir sind alle auf der Suche nach der Wahrheit und daß ist auch gut so. Wer und welche Religion dieser näher ist, dürfte nur Gott wissen.
Josef Berens
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#1   ExBochumer †   11:48:19 | Mittwoch, 20. August 2008
Begrifflichkeiten
Was sind „Lefebvristen“?
Hängen etwa diverse Menschen dem Erzbischof Lefebvre an?
Ich habe ja schon etlichen Schwachsinn gehört. Aber das ist die Spitze.
Piusbrüder ließe ich mir ja noch gefallen.
Eine Conclusio: Die Redaktionsmitglieder von kreuz.net sind ein bunter Haufen. Mögen die sich doch erst mal um eine einheitliche Sprachregelung einigen, bevor „kreuz.net – katholische Nachrichten“ zunehmend verkommt.
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