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Neueste Ergebnisse bringen materialistisch-gottlose Lebensentwürfe immer mehr in Bedrängnis: Viele von ihnen haben bisher vergeblich gehofft, daß die Welt frei von Kuriositäten wie großen Objekten an zwei Orten zugleich sei.
(kreuz.net) Neueste Ergebnisse aus der Quantenphysik lassen darauf schließen, daß es eine physikalisch
beschreibbare Seele gibt, die in einem „Jenseits“ weiterexistiert.
Das erklärt der Chemiker und Publizist
Rolf Froböse in seinem neu erschienenen Buch „Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal.“
Das Werk ist bei BoD GmbH Norderstedt 2008 erschienen.
Das Fundament für seine These liefert das quantenphysikalische
Phänomene der Verschränkung.
Froböse berichtet, daß bereits der Physiker Albert Einstein auf diesen
seltsamen Effekt stieß, ihn aber als spukhafte Fernwirkung zu den Akten legte.
Erst vor kurzem hat der
Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger im Experiment den Nachweis dafür geliefert, daß dieser Effekt
wirklich existiert.
Das VerschränkungsprinzipDas Verschränkungsprinzip besagt Folgendes: Wenn zwei
Quantensysteme miteinander in Wechselwirkung treten, müssen diese fortan als ein Gesamtsystem betrachtet
werden.
Diese Verschränkung bleibt auch dann erhalten, wenn der Zeitpunkt der Wechselwirkung weit in
der Vergangenheit liegt und die zwei Teilsysteme inzwischen über große Distanzen getrennt sind.
Froböse
verdeutlicht das an einem Gedankenexperiment.
Dabei führt ein Experimentator an einem x-beliebigen Ort
der Erde eine Messung an einem Teilchen A durch.
Ist dieses Teilchen mit einem anderen Teilchen B verschränkt,
wird Teilchen B durch diese Messung simultan beeinflußt.
Dabei ist es egal, ob die Entfernung zwischen
Teilchen A und B hundert Meter, tausend Kilometer oder gar Lichtjahre beträgt. Die Beeinflussung erfolgt
nicht etwa mit Lichtgeschwindigkeit, sondern unendlich schnell.
Subtile KommunikationEinige Physiker
schließen daraus, daß zumindest Teile der belebten und unbelebten Welt miteinander verschränkt sind
und auf subtile Weise miteinander kommunizieren.
Froböse zitiert die Auffassung von Hans-Peter Dürr,
dem ehemaligen Leiter des Münchner Max-Planck-Instituts für Physik.
Dürr glaubt, daß der Dualismus
kleinster Teilchen nicht auf die subatomare Welt beschränkt, sondern vielmehr allgegenwärtig ist.
Somit
ist auch der Dualismus zwischen Körper und Seele für ihn ebenso real wie der Welle-Korpuskel-Dualismus
kleinster Teilchen.
Seiner Auffassung nach gibt es einen universellen Quantencode, in den die lebende
und tote Materie eingebunden ist. Dieser Quantencode soll sich über den gesamten Kosmos erstrecken.
Physikalisch Argumente für das JenseitsDarum glaubt Dürr aus rein physikalischen Erwägungen an eine
Existenz nach dem Tode.
In einem Interview erläutert er diese wie folgt:
„Was wir Diesseits nennen,
ist im Grunde die Schlacke, die Materie, also das, was greifbar ist. Das Jenseits ist alles übrige, die
umfassende Wirklichkeit, das viel Größere. Das worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch
unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen.“
Ein weiterer Zeuge Froböses ist der Physiker
und Mediziner Christan Hellweg. Er hat sich am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen
jahrelang mit der Erforschung der Hirnfunktion beschäftigt.
Seine These lautet: „Unsere Gedanken, unser
Wille, Bewußtsein und Empfindungen weisen Eigenschaften auf, die als Merkmale des Geistigen bezeichnet
werden können.“
Geistiges lasse kein direkte Wechselwirkung mit den bekannten naturwissenschaftlichen
Grundkräften – wie Gravitation, elektromagnetischen Kräften etc. – erkennen:
„Auf der anderen Seite
aber entsprechen diese Eigenschaften des Geistigen haargenau denjenigen Charakteristika, welche die äußerst
rätselhaften und wunderlichen Erscheinungen der Quantenwelt auszeichnen.“
Ähnlich auch der US-Physiker
und Nobelpreisträger John Archibald Wheeler:
„Viele Physiker hofften, daß die Welt in gewissem Sinne
doch klassisch sei – jedenfalls frei von Kuriositäten wie großen Objekten an zwei Orten zugleich. Doch
solche Hoffnungen wurden durch eine Serie neuer Experimente zunichte gemacht.“
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