Quantenphysik
Ein quantenphysisches Jenseits?
Neueste Ergebnisse bringen materialistisch-gottlose Lebensentwürfe immer mehr in Bedrängnis: Viele von ihnen haben bisher vergeblich gehofft, daß die Welt frei von Kuriositäten wie großen Objekten an zwei Orten zugleich sei.
Die Naturwissenschaft stößt schnell an unerklärliche Grenzen.
Die Naturwissenschaft stößt schnell an unerklärliche Grenzen.
© Flickr-Benützer „travestyalpha“, CC
(kreuz.net) Neueste Ergebnisse aus der Quantenphysik lassen darauf schließen, daß es eine physikalisch beschreibbare Seele gibt, die in einem „Jenseits“ weiterexistiert.

Das erklärt der Chemiker und Publizist Rolf Froböse in seinem neu erschienenen Buch „Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal.“ Das Werk ist bei BoD GmbH Norderstedt 2008 erschienen.

Das Fundament für seine These liefert das quantenphysikalische Phänomene der Verschränkung.

Froböse berichtet, daß bereits der Physiker Albert Einstein auf diesen seltsamen Effekt stieß, ihn aber als spukhafte Fernwirkung zu den Akten legte.

Erst vor kurzem hat der Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger im Experiment den Nachweis dafür geliefert, daß dieser Effekt wirklich existiert.

Das Verschränkungsprinzip

Das Verschränkungsprinzip besagt Folgendes: Wenn zwei Quantensysteme miteinander in Wechselwirkung treten, müssen diese fortan als ein Gesamtsystem betrachtet werden.

Diese Verschränkung bleibt auch dann erhalten, wenn der Zeitpunkt der Wechselwirkung weit in der Vergangenheit liegt und die zwei Teilsysteme inzwischen über große Distanzen getrennt sind.

Froböse verdeutlicht das an einem Gedankenexperiment.

Dabei führt ein Experimentator an einem x-beliebigen Ort der Erde eine Messung an einem Teilchen A durch.

Ist dieses Teilchen mit einem anderen Teilchen B verschränkt, wird Teilchen B durch diese Messung simultan beeinflußt.

Dabei ist es egal, ob die Entfernung zwischen Teilchen A und B hundert Meter, tausend Kilometer oder gar Lichtjahre beträgt. Die Beeinflussung erfolgt nicht etwa mit Lichtgeschwindigkeit, sondern unendlich schnell.

Subtile Kommunikation

Einige Physiker schließen daraus, daß zumindest Teile der belebten und unbelebten Welt miteinander verschränkt sind und auf subtile Weise miteinander kommunizieren.

Froböse zitiert die Auffassung von Hans-Peter Dürr, dem ehemaligen Leiter des Münchner Max-Planck-Instituts für Physik.

Dürr glaubt, daß der Dualismus kleinster Teilchen nicht auf die subatomare Welt beschränkt, sondern vielmehr allgegenwärtig ist.

Somit ist auch der Dualismus zwischen Körper und Seele für ihn ebenso real wie der Welle-Korpuskel-Dualismus kleinster Teilchen.

Seiner Auffassung nach gibt es einen universellen Quantencode, in den die lebende und tote Materie eingebunden ist. Dieser Quantencode soll sich über den gesamten Kosmos erstrecken.

Physikalisch Argumente für das Jenseits

Darum glaubt Dürr aus rein physikalischen Erwägungen an eine Existenz nach dem Tode.

In einem Interview erläutert er diese wie folgt:

„Was wir Diesseits nennen, ist im Grunde die Schlacke, die Materie, also das, was greifbar ist. Das Jenseits ist alles übrige, die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere. Das worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen.“

Ein weiterer Zeuge Froböses ist der Physiker und Mediziner Christan Hellweg. Er hat sich am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen jahrelang mit der Erforschung der Hirnfunktion beschäftigt.

Seine These lautet: „Unsere Gedanken, unser Wille, Bewußtsein und Empfindungen weisen Eigenschaften auf, die als Merkmale des Geistigen bezeichnet werden können.“

Geistiges lasse kein direkte Wechselwirkung mit den bekannten naturwissenschaftlichen Grundkräften – wie Gravitation, elektromagnetischen Kräften etc. – erkennen:

„Auf der anderen Seite aber entsprechen diese Eigenschaften des Geistigen haargenau denjenigen Charakteristika, welche die äußerst rätselhaften und wunderlichen Erscheinungen der Quantenwelt auszeichnen.“

Ähnlich auch der US-Physiker und Nobelpreisträger John Archibald Wheeler:

„Viele Physiker hofften, daß die Welt in gewissem Sinne doch klassisch sei – jedenfalls frei von Kuriositäten wie großen Objekten an zwei Orten zugleich. Doch solche Hoffnungen wurden durch eine Serie neuer Experimente zunichte gemacht.“
      
22 Lesermeinungen
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#22   Marcelus   13:14:15 | Montag, 25. August 2008
@JMX: Überlassen Sie die Quantenfysik den Quantenfysikern
Oder ist JMX ein Quantenfysiker?
auf eine „Geist-Körper-Verbindung“ zu schließen ist schon sehr „lässig“, da muß man schon mehr aufbieten als eine scheinbare Analogie. Ein Beweis für für die Existenz eines „Jenseitigen“ ist das schon mal gar nicht.
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#21   Frollein Rottenmaier †   20:29:15 | Sonntag, 24. August 2008
Und sie raubten uns die Materie…
Endlich mal ein interessanter Beitrag auf kreuz.net, wenn auch kein wirklicher Nachrichtenwert. Die News ging schon vor Monaten durch die Presse, aber es ist ja nix neues, dass man hier ein bisschen von gestern ist. Es ist natürlich Unsinn, die Erkenntnisse direkt wieder katholisieren zu wollen, denn die Essenz entspricht dem Denken sämtlicher Religionen. Dass Materie nur ein Nebenprodukt des Geistes/Bewusstseins ist, ging schon aus den alten Veden bzw. der Bhagavad Gita hervor.
@JMX
„auf eine „Geist-Körper-Verbindung“ zu schließen ist schon sehr „lässig“
Finde ich nicht. Es geht hier ja nicht um die „Erkenntnisse“ irgendwelcher Esoterikfreaks, sondern wirklich um die aktuelle Forschung führender Wissenschaftler. Ich zitiere Quantenforscher Dr. Christian Hellweg: „Die Eigenschaften des Geistigen entsprechen haargenau denjenigen Charakteristika, die die äußerst rätselhaften und wunderlichen Erscheinungen der Quantenwelt auszeichnen.“
Oder auch der britische Kernphysiker u. Molekularbiologe Jeremy Hayward von der Cambridge University: „Manche durchaus noch der wissenschaftlichen Hauptströmung angehörenden Wissenschaftler scheuen sich nicht mehr, offen zu sagen, dass das Bewusstsein neben Raum, Zeit, Materie und Energie eines der Grundelemente der Welt sein könnte.“ Er will noch nicht einmal ausschließen, dass Bewusstsein eventuell noch grundlegender als Raum und Zeit sein könnte.
Auch lang, aber lesenswert:
www.psychophysik.com/…llusion-materie.html
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#20   Marcelus   22:51:52 | Samstag, 23. August 2008
Gott sei Dank wird sich das rätselhafte Weltuniversum spätestens nach unserem
Himmelsweiterleben nach dem Tod erschließen,
wie wir hoffen dürfen,
zuerst in der Form der Seele, dann in der Form nach der leibhaften Auferstehung.
Nur die Verdammten werden an einem bestimmten Ort ewiglich gefangengehalten werden, durch Gottes nie mehr zu besiegende Allmacht!
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#19   Arno Nuehm   15:51:11 | Samstag, 23. August 2008
@Elli
Wer nicht glauben will, der glaubt halt nicht. Mit allen Konsequenzen die das hat.
Ein Leben ohne Angst vor Märchenfiguren?
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#18   JMX   19:24:24 | Freitag, 22. August 2008
Lies mal Victor Stenger
Materie geht im feinstofflichen Bereich in den Geist über, d. h. wird vom Geist im Dasein erhalten.
Woher weißt Du, daß das so ist?
In diesem Übergangsbereich hat der Satz vom Grund (Kausalität) schon keine Gültigkeit mehr, da er nur in der materiellen Erscheinungswelt gilt. Deshalb die dort feststellbaren „Kuriositäten“.
s.o.
Wir wissen aber, dass nur Gott keine Ursache hat.
Wissen wir nicht. Es behaupten nur einige.
Es ist also davon auszugehen, dass der Geist Gottes in aller Materie die Atome zusammenhält. Würde Gott auch nur einen Augenblick loslassen, würde sich alle Materie sofort in unsichtbare Energie verwandeln.
s.o.
Es ist also so wie auf vielen Barockaltären dargestellt: der alte Mann mit dem weissen Bart, der die Weltkugel in seiner Hand hält. Schlechte Karten für Materialisten.
Keineswegs, da alle Erkenntnis in der wirklichen Welt dafür spricht, daß diese Betrachtung nicht zutreffend ist.
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#17   santa rita   19:10:35 | Freitag, 22. August 2008
Was ist Materie?
Materie geht im feinstofflichen Bereich in den Geist über, d. h. wird vom Geist im Dasein erhalten.
In diesem Übergangsbereich hat der Satz vom Grund (Kausalität) schon keine Gültigkeit mehr, da er nur in der materiellen Erscheinungswelt gilt. Deshalb die dort feststellbaren „Kuriositäten“.
Der Atomkern besteht aus Protonen und Neutronen. Diese bestehen wiederum aus den Quarks, die immer zu dritt auftreten und sich auch nicht trennen lassen. Also besteht hier bereits eine trinitarische Struktur der Materie. Die Quarks in Dreierformation haben eine gleiche Energieladung. Die Protonen müssten sich also stark abstossen, wodurch alle Materie eigentlich auseinanderexplodieren müsste. Die Quarks werden aber zusammengehalten durch eine ursachenlose Kraft, welche die Physiker „die starke Kraft“ oder „starke Kernkraft“ nennen. Dies ist die stärkste Kraft im Universum.
Wir wissen aber, dass nur Gott keine Ursache hat. Es ist also davon auszugehen, dass der Geist Gottes in aller Materie die Atome zusammenhält. Würde Gott auch nur einen Augenblick loslassen, würde sich alle Materie sofort in unsichtbare Energie verwandeln.
Es ist also so wie auf vielen Barockaltären dargestellt: der alte Mann mit dem weissen Bart, der die Weltkugel in seiner Hand hält. Schlechte Karten für Materialisten.
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#16   JMX   18:31:59 | Freitag, 22. August 2008
Gott läßt sich nicht
direkt beweisen.
Aber man kann überprüfen, ob die Welt Eigenschaften besitzt, die nur durch göttliche Fügung enstanden sein können. Eine Welt mit und durch Gott müßte anders beschaffen sein als eine Welt, die diese Hypothese nicht nötig hat. Alle überprüfbare Erkenntnis spricht schon stark für letzteres.
Natürlich kann Wissenschaft außerdem auch religiöse Thesen und Behauptungen überprüfen, z.B. die Wirksamkeit von Gebet, die Existenz von Wundern, oder die moralische Überlegenheit von Gläubigen gegenüber Nichtgläubigen.
Das Gegenteil behaupten nur die, die auf Seiten der Religion „Rückzugsgefechte“ führen, und so einen „Waffenstillstand“ herbeipostulieren.
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#15   sportgayfan   17:54:11 | Freitag, 22. August 2008
@Aleph
Mit Gott ist es wie mit der Quantenmechanik
Man muss sie nicht verstehen sondern hinnehmen.
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#14   gunther maria michel   16:00:08 | Freitag, 22. August 2008
Aleph. Gott ist zugleich „Gegenstand“ des
Wissens und des Glaubens. Durch das Wissen allein, dass Gott existiert, und sogar durch den Glauben allein (wenn so etwas möglich wäre) wird der Mensch nicht gerettet. Dass man an Gott glaubt, ist notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung. Man muss auch auf die Verheißungen Gottes hoffen und vor allem, man muss Gott und den Nächsten lieben.
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#13   Aleph †   15:51:05 | Freitag, 22. August 2008
gunther maria michel
Das Dasein Gotteskann mit dem natürlichen Licht der Vernunft sicher bewiesen werden. Das ist biblische und katholische Lehre.
Wenn Sie das so frank und frei behaupten. Dann tun Sie es hier und heute.
Ich bin überzeugt, Gott kann nicht bewiesen werden. An Gott kann der Mensch nur glauben.
Wem kein Glaubensvermögen geschenkt ist, muss leider leer ausgehen. :-|
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#12   gunther maria michel   15:47:40 | Freitag, 22. August 2008
An Aleph. Das Dasein Gottes
kann mit dem natürlichen Licht der Vernunft sicher bewiesen werden. Das ist biblische und katholische Lehre. Zur Bibel siehe das Buch Weisheit und das erste Kapitel des Römerbriefs.
Deshalb sind die Gottlosen auch unentschuldbar. Sie können Gottes Dasein erkennen, aber sie wollen nicht.
Sicherlich gibt es erschwerende und darum schuldmindernde Umstände. Doch grundsätzlich gilt: Der Mensch ist imstande, schon kraft seiner Vernunft zu erkennen, dass Gott existiert, und hat die sittliche Pflicht, Gott anzubeten, ihn zu lieben und ihm zu dienen.
Thomas und die übrige Scholastik hat an der Beweisbarkeit des Daseins Gottes mittels des Kausalschlusses unerschütterlich festgehalten, und Vaticanum I hat es bekräftigt.
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#11   Aleph †   14:59:55 | Freitag, 22. August 2008
Elijahu
Auch Gläubigen kann man Gott nicht beweisen. Es wird immer nur der Glaube an Gott bleiben. Aber das ist kein Beweis.
Das hat schon der Thomas von Aquin redlich versucht Gott zu beweisen. Er hat zwar wunderschöne intellektuelle Beispiele zur Unbeweisbarkeit geschaffen. Aber bewiesen, im streng wissenschaftlichen Sinn, hat er nichts…
Was hätte er auch anders beweisen können, als dass er glaubt? Mehr aber doch nicht.
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#10   wunderkind3   14:54:04 | Freitag, 22. August 2008
gottesbeweis? leben nach dem tod? eher nicht.
kann JMX nur zustimmen.
dieser „beweis“ ist verdammt weit an den haaren herbeigeschleift worden. der ärmste.
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#9   Orchidee   14:50:54 | Freitag, 22. August 2008
Elijahu
Man kann den Ungläubigen nicht Gott beweisen …
Bravo, Sie sprechen mir aus dem Herzen! Wir Menschen versuchen mit unserem von Gott geschenktem Verstand
alles bis in’s kleinste Detail zu ergründen und was dabei
herauskommt kann man ja an die vielen Leserbriefen sehen: Zweifel, Unglaube bis hin zu Spötteleien. Warum
scheuen so viele das Wagnis mit Gott einzugehen. ER allein schenkt einem die rechte Erkenntnis. Jesus sprach
immer in Gleichnissen und verständlichen Worten, denn unter seinen Zuhörern waren viele einfache Leute. Warum komplizieren wir also alles?
(Damit will ich aber nicht sagen, dass wir alles kritiklos
glauben müssen. Prüfet alles, und das Gute behaltet)
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#8   No Comment   14:26:41 | Freitag, 22. August 2008
@G.M.M.
Ausgezeichnetes Statement!
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#7   Elijahu †   14:04:09 | Freitag, 22. August 2008
Unglaube
Man kann den Ungläubigen nicht „Gott beweisen“. Die Ungläubigen sind ungläubig, weil:
1. Ihnen das Evangelium noch nicht verkündet wurde, in diesem Fall missioniert man sie
2. Ihnen das Evangelium zwar verkündet wurde, aber sie sich trotzdem nicht bekehrt haben; in diesem Fall kann man gar nichts machen.
Wer nicht glauben will, der glaubt halt nicht. Mit allen Konsequenzen die das hat.
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#6   gunther maria michel   13:44:47 | Freitag, 22. August 2008
Die Forschungen dieser Herren
sind durchaus interessant. Jedoch besteht die Gefahr darin, dass sie inkompetenterweise ihr physikalisches Forschungsgebiet überschreiten und unzulässige philosophische und theologische Schlüsse ziehen. Hier ist interdisziplinäre Zusammenarbeit nötig.
Die zweite Gefahr ist die eines subtilen Materialismus. Ein solcher liegt der New-Age-Ideologie zugrunde.
Das Christentum besteht in der persönlichen Du-Beziehung zu dem dreieinen Gott, dem Schöpfer, Erlöser und Vollender. Gott aber ist Geist (und nicht Materie, und wäre sie noch so fein), wie Jesus dem Nikodemus sagt (Joh 4,24), und Gott will im Geist und in der Wahrheit angebetet werden. Und auch die von Gott geschaffene Seele des Menschen ist Geist und nicht Materie, wenn sie auch mit der Materie interagiert.
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#5   JMX   12:58:52 | Freitag, 22. August 2008
Wieso?
Der stellt doch auch wieder nur parasitär auf mißverstandenen wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende theologische Vermutungen an, die nicht falsizifierbar sind und auch nicht direkt aus den genannten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu folgern sind.
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#4   No Comment   12:49:58 | Freitag, 22. August 2008
na ja…
Lest mal lieber: Guitton, Dieu et la science!
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#3   BlaBlaBla   12:44:51 | Freitag, 22. August 2008
mystische informationsübertragung?

… zu diesem artikel möcht ich es bei einem nüchternen zitat des nobelpreisträgers und entdeckers des „quark“, Murray Gell-Mann, belassen: „… mit den Photonenpaaren verhalte es sich wie mit den „Bertlmannschen Socken“: Diese stecken am Fuß des (hypothetischen) Mathematikers Bertlmann, der stets eine rosa und eine grüne Socke trägt. Wer seine linke Fußbekleidung sieht, kennt automatisch die Sockenfarbe am rechten Fuß und umgekehrt – und das ganz ohne mysteriöse Informationsübertragung zwischen den Socken!“
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#2   JMX   12:15:03 | Freitag, 22. August 2008
Aus der Quantenverschränkung
auf eine „Geist-Körper-Verbindung“ zu schließen ist schon sehr „lässig“, da muß man schon mehr aufbieten als eine scheinbare Analogie. Ein Beweis für für die Existenz eines „Jenseitigen“ ist das schon mal gar nicht.
P.S.: Schon der Herr Lütz hat sich in seinem Buch „Gott“ blamiert, als er fälschlicherweise behauptete, die Quantenmechanik sei ein Problem für ein materialistisches oder atheistisches Verständnis der Welt um uns.
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#1   Lorenz   11:34:03 | Freitag, 22. August 2008
Solche naturwissenschaftlichen Gottesbeweise bringen nichts!
Worauf soll ich denn da hoffen? Auf irgendwelche Verschränkungen des Geistigen? Dass sich der große Laborant des Universums meiner erbarmt? Das kann man, denke ich, nicht ableiten.
Man kommt um den personalen Gott, der Maßstab sein will und Maßstab ist, nicht herum.
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