Die Verherrlichung der Homo-Unzucht durch Laienvertreter der katholischen Kirche geht ungehemmt weiter. Harten Fakten spielen dabei eine Nebenrolle.
Ein Sodomist macht auf der Straße das Heiligste Herz Jesu lächerlich.
(kreuz.net) Die Vorlesungsreihe „Homosexuelle Liebe“ von Wunibald Müller (57) bei den Salzburger Hochschulwochen
2008 zum Generalthema „Lieben. Provokationen“ ist auf ein überwältigendes Publikumsinteresse gestoßen.
Das berichtete der Pressedienst der ‘Salzburger Hochschulwochen’ am 8. August.
Müller ist verheirateter
Laientheologe, Autor, Psychologe und Leiter des Recollectio-Hauses der Benediktinerabtei Münsterschwarzach.
„Allein, daß auf einer Tagung, die von der Kirche getragen wird, das Thema ‘Homosexualität’ diskutiert
werden kann, hilft mit, Vorurteile und Diskriminierung abzubauen“ – zitiert der Pressedienst eine unterstellende
Aussage Müllers.
In Wahrheit ist eine schonungslose Kritik der Homo-Ideologie trotz enormer homosexueller
Skandale in der katholischen Kirche fast abwesend oder wird durch das herrschende Homo-Kritikverbot erfolgreich
verhindert.
Das staatlich anerkannte Homo-Konkubinat ist nach Müller für Homo-Perverse „so wichtig“,
weil das Zugestehen einer „legitimen Partnerschaft“ eine „Aufwertung“ ihrer Unzucht bedeute:
„Die Familie
ist heute die einzige Sicherheit, auf die niemand verzichten will. Und das ist unabhängig von der sexuellen
Orientierung“, behauptet Müller.
Auch die Auslieferung
unschuldiger Kinder an Homo-Paarungen verteidigte er: Es gebe „keine Hinweise oder Zahlen“, aus denen
hervorgehe, daß solche Kinder ihrerseits homosexuell würden – rennt Müller gegen Fakten an.
Er scheint
auch ein Spezialist für Floskeln zu sein: „Entscheidend ist, daß die Eltern/Partner den Kindern alles
an Liebe schenken, was sie haben.“
Die Sexualität sei für jeden Menschen „ein Geschenk“. Der Lebensfluß
werde behindert – fabuliert er weiter, „wenn wir tun, als gäbe es sie nicht“.
In seinem ersten Propaganda-Vortrag
betrachtete Müller die Homo-Unzucht aus der Sicht gewisser Psychologen und Sozialwissenschaftler.
Die
Sodomie sei „früher“ als Krankheit betrachtet worden, die es zu heilen galt. Heute sehe „man“ sie als
Lebenswirklichkeit und eine Variante menschlichen Daseins – universalisiert er die Perversion.
Es war
Müller auch ein Anliegen, daß die Homosexualität nicht mit Pädophilie gleichgesetzt werde:
Pädophilie
spiele sich vor allem in der Familie ab und sei verstärkt unter Heterosexuellen zu verzeichnen – versuchte
er seine Zuhörer auf falsche Fährten zu locken.
Auch führe „unterdrückte“ Homosexualität nicht „automatisch“
zu Pädophilie, formuliert Müller nebulös im Kontext des sexuellen Mißbrauchs durch Priester.
In den klerikalen Mißbrauchsfällen der USA waren
81 Prozent der Opfer männlich und mehr als drei Viertel von ihnen befanden sich in der Pubertät oder
hatten diese bereits hinter sich.
Zwischen den 1950er und 1970er Jahren verzeichnete die US-Kirche einen
Anstieg von Mißbrauchsfällen an Burschen im Alter von 11 bis 17 Jahren um das Sechsfache.
Die klerikale
Unzucht an über 17jährigen wurde statistisch nicht erfaßt.
Email-Adressen der Empfänger
240 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#247 AliEckzahn 11:42:51 | Samstag, 13. September 2008
@ Heinrich Wenn dann zynisches Ferkel Einige meiner Freunde sind homosexuell. Ich kenne also die Geschichten…
Trotzdem sind viele davon gläubige Christen. Ich bin der Meinung, die Kirche darf einen Menschen nicht
ausschließen oder verteufeln wenn der jenige sich nicht 100%ig mit den Lehren identifiziert, oder einen
anderen Lebesstil für sich wählt. Mit einer fundamentalistischen Einstellung treibt die Kirche vielmehr
Christen in die Arme von Sektenführern. Kein Wunder, dass viele der Kirche den Rücken kehren. Das jedenfalls
macht mir Angst! Lieber viele nicht ganz perfekte Menschen bzw. Christen, als gar keine mehr, oder?
#245 AliEckzahn 11:22:51 | Samstag, 13. September 2008
Fakten, Fakten, Fakten „Die Verherrlichung der Homo-Unzucht durch Laienvertreter der katholischen Kirche
geht ungehemmt weiter. Harten Fakten spielen dabei eine Nebenrolle.“ Aber die HARTEN FAKTEN spielen doch
die größte Rolle bei Schwulen! Oder sind religiöse „Fakten“ gemeint? Wenn ja, dann sei gesagt: Religion
heißt Glauben – mit Fakten (im Sinne der Definition) hat das nichts zu tun! „Kirchenfeindlicher Homo-Marsch
in Köln 2008“ Ganz schön fies! Die Kirche ist seit jeher Homo-feindlich! Mit diesem Spruch werden die
Fakten (im Sinne der Definition) verdreht!
Aus dem Urteilstenor: Die Beschränkung der Berufswahl der Männer beruht darauf, daß der Gesetzgeber
das Berufsbild der Hebamme rechtlich fixiert und damit den Beruf zugleich „monopolisiert“ und „typisiert“
hat (vgl. BVerfGE 7, 377 [397 und 406]; 13, 97 [106]; 21, 173 [180]; 25, 236 [247]). Eine gesetzliche
Prägung des Berufsbildes ist mit Rücksicht auf die Bedeutung, die der Hebammenberuf für die Volksgesundheit
besitzt, sowie im Hinblick auf die mit einer unsachgemäßen Hebammenhilfe verbundenen Gefahren der Sache
nach legitimiert und geboten, zumal der Staat seine Daseinsvorsorge durch die Angehörigen dieses Berufs
ausüben läßt (BVerfGE 9, 338 [347]). 7 Der Gesetzgeber hat bei der Monopolisierung des Hebammenberufs
als Frauenberuf auf eine vorstaatliche soziologische Gegebenheit zurückgegriffen und das vorgefundene
traditionelle Berufsbild der Hebamme, so wie es sich den Bedürfnissen des Lebens entsprechend frei entwickelt
hatte, übernommen. Die Hebammentätigkeit war, von wenigen regional begrenzten Ausnahmen abgesehen, von
jeher, lange bevor das Gebiet der Geburtshilfe in den Bereich der wissenschaftlichen Medizin einbezogen
und berufsrechtlich geordnet wurde, in die Hände der Frauen gelegt (vgl. zur Geschichte des Hebammenberufs:
Gublake, Die Hebamme im Wandel der Zeiten, 1964; Wachtler, Beruf und Berufung der Hebamme, 1963). Dagegen
wurde keine Beschwerde beim BVerfG eingelegt.
#240 Benedikt 19:40:20 | Mittwoch, 27. August 2008
Dieses Urteil… …wäre aus heutiger Sicht verfassungswidrig und auch geeignet einen Verstoß gegen
den Internationalen Pakt für bürgerliche und politische Rechte darzustellen. Denn hier handelt es sich
um eine Beschränkung von Staats wegen und der Staat(!) ist verpflichtet, solche diskriminierenden Hürden
abzubauen.
„Hebammerich“ Und wie ist es heute? Es wäre ja interessant zu wissen, ob es männliche Geburtshelfer
gibt. Schließlich gibt es auch männliche Frauenärzte.
Werte/r/s Pünktchen, ich muß mich schon wieder korrigieren; es handelte sich dabei um eine höchstrichterliche
Entscheidung des BVerwG (Az.:I C 13. 71) aus dem Jahre 1972 zum Hebammengesetz von 1938 und der darin
festgeschriebenen Zugangsbeschränkung nur für Frauen zum Ausbildungsberuf. Wolle ein Mann (der Kläger),
so der Urteilstenor, Geburtshelfer werden, könne er dies nur als Gynäkologe.
#236 Pünktchen 19:21:11 | Mittwoch, 27. August 2008
clarissa, Amanda, Danke für die weiteren schlagenden Argumente. Ich prophezeie Ihnen: Sie kommen bei
dem Hamburger Blogger Tammox, alias tapir /Tammox† nicht an. Der betreibt seit Jahren einen Kirchen-
und CDU-Haß-Blog und kann/will bestimmte Differnzierungen nicht in sein holzschnittartiges Weltbild mit
scharfen Schwarz-Weiß-Kontrasten integrieren…
Werte/r/s Pünktchen, es gibt sogar zumindest ein verfassungsgerichtliches Urteil, in dem ein geschlechtsspezifisches
Merkmal als berufsqualifizierendes Kriterium bestätigt hat. Im vorliegenden Fall wollte ein Mann unter
Berufung auf den Nichtbenachteiligungsgrundsatz des GG seine Zulassung zum Ausbildungsberuf der Hebamme
erklagen. Dies, so das BVerfG sei nicht zulässig, weil Hebamme ein geschlechtsspezifischer Beruf ist.
Und selbst die Menschenrechte ändern nichts daran, dass ein Vegetarierclub mitnichten einen bekennenden
Fleischesser aufnehmen muss, wie auch ein FKK-Verein niemanden in seine Reihen aufnehmen wird, der sogar
zum Duschen noch seine Badehose trägt. Auch wird ein Hundehalter keine Aufnahme in der örtlichen Katzenschutzgruppe
finden… na ja, die Zahl der möglichen Konstellationen ist vermutlich Legion.
#233 Pünktchen 19:03:35 | Mittwoch, 27. August 2008
Ja, Benedikt, keine Frau wird in ihren Menschenrechten verletzt dadurch, daß sie nicht Papst werden kann.
Ebensowenig würde der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte eine Klage von tapir /Tammox† annehmen,
weil er als Mann nicht Äbtissin in einem Frauenkloster oder Mitglied einer Frauenfußball“mann“schaft
werden kann. Auch die innerkirchliche Maßregelung von Lehrabweichlern ist keine Menschenrechtsverletzung,
wie es förmliche „Rügen“ und Ausschlüsse wegen parteischädigenden Verhaltens in der SPD ja auch nicht
sind! Die Religionsfreiheit wird auch von der Kirche verteidigt und gelehrt, denn niemand ist gezwungen
Mitglied der Kirche zu sein oder zu bleiben. Die Kirche hat sich in Dignitatis humane weiterhin darauf
festgelegt, daß auch der Staat seine Sanktionsmittel keineswegs dazu mißbrauchen solle, die persönliche
religiöse Entscheidung zu beeinflussen. (Im Gegensatz dazu fordert und exekutiert der Islam die Todesstrafe
bei Apostasie!) Das ganze verquere Denken von tapir /Tammox† beruht auf einer Art Kategorienfehler.
Er wendet staats- und verfassungsrechtliche Kategorien auf die Kirche an und meint, die Kirche müsse
nach dem Modell einer repräsentativen Demokratie aufgebaut sein. Muß sie aber nicht! Nicht einmal nach
der Auffassung der Menschendeklarationen, die von Staatenbündnissen verabschiedet wurden und nur diese
selbst und ihre Mitglieder verpflichten!
#232 Benedikt 18:13:44 | Mittwoch, 27. August 2008
@ Tapir Tatsache ist ebenfalls, daß die diesjährige Karfreitagsfürbitte enorme Irritationen im Verhältnis
der Religionen ausgelöst hat – euphemistisch formuliert. Naja, das hat ja nun definitiv politische Gründe.
Diese Fürbitte wird schon seit 1984 wieder verwendet, also nach Erlaubnis von JPII, den dieses Jahr einige
Kritiker der Fürbitte als leuchtendes Beispiel des christl.-jüdischen Dialogs präsentiert haben. Dazu
kommt, dass die Proteste erst begannen, als der Papst eine revidierte Fassung der Fürbitte veröffentlichte.
Höchst merkwürdig also, wo die Causa „Karfreitagsfürbitte“ den Verbänden genau bekannt sein dürfte.
Die Frage hat allerdings nichts mit Menschenrechten zu tun. Die GESCHICHTE der RKK gibt dazu LEIDER ein
sehr schwaches Bild ab – insbesondere die Inquisitionsbehörde, JP-II hat hier viel moderner gedacht,
war ökumenisch und sprach sein mea culpa aus – was ich begrüße. Auch das hat nichts mit den Menschenrechten
zu tun. Den heutigen Menschenrechtsstandard gibt es seit kaum 60 Jahren. Rückwirkend lassen sich solche
Rechtsstandards nicht anwenden. Das Mea culpa ist auch nie unter dem Gesichtspunkt der Menschenrechte
betrachtet worden. Das moralische Problem ist aber der bigotte Auftritt vor der UN – in dem ausgerechnet
B-XVI die MR – samt Sanktionen bei Nichteinhaltung einforderte. Auch wenn Sie das offenbar nicht begreifen
wollen: Von der Kirche gehen keine Gefahren für den weltweiten Schutz der Menschenrechte aus. Dies ist
schon praktisch nicht möglich.
Nun haben Sie sich offenbar ganz und gar in Ihrem Lügennetz verfangen. Lügen, die ich en detail immer
wieder nachwies und zu denen ich bisher nicht eine Entschuldigung von Ihnen gehört habe. Nicht zur Dalai-Lama-Lüge,
nichts zur Juden Lüge, nichts zur Paulus-Lüge. Möge man an anderer Stelle befinden, wie ein Charakter
wie Ihrer daher zu beurteilen ist. Nun benehmen Sie sich auch noch wie ein Kleinkind, indem Sie einfach
selbst den Vorwurf der Lüge erheben – Erzlügner gar. Natürlich ohne irgendeinen Beleg, der stimmte.
Oder wollen Sie behaupten, daß sie alle meine 350 Postings durchgelesen haben und nur ein Bibelzitat
gefunden haben?? (Das war eine rhetorische Frage) Obwohl ich es schon x-fach ausgeführt habe, sind Sie
aber immer noch nicht in der Lage intellektuell den Sinn zu erfassen: Inder MR-Charta ist die Würde des
Menschen und der Schutz vor Diskriminierung aufgrund von Rasse, Geschlecht, Religion etc evident. Die
GESCHICHTE der RKK gibt dazu LEIDER ein sehr schwaches Bild ab – insbesondere die Inquisitionsbehörde,
der ein gewisser Ratzinger lange vorstand hat eine sehr dunkle Vergangenheit. JP-II hat hier viel moderner
gedacht, war ökumenisch und sprach sein mea culpa aus – was ich begrüße. B-XVI macht da einen weniger
glücklichen Eindruck – siehe die Irritationen, die er zu Ostern gegenüber den Juden auslöste. Natürlich
KÖNNTE man sagen „OK, die RKK hält nichts von den MR“ Das moralische Problem ist aber der bigotte Auftritt
vor der UN – in dem ausgerechnet B-XVI die MR – samt Sanktionen bei Nichteinhaltung einforderte.
#230 Pünktchen 19:24:42 | Dienstag, 26. August 2008
tapir /Tammox†- Erzlügner und Kirchenhasser Zum Beleg des angeblichen Antisemitismus der Kirche hatten
Sie in diesem thread EINE Schriftstelle zitiert (und nicht mehrere!) und es war dieselbe, die Sie als
Tammox† schon vor über einem Jahr präsentiert hatten… Zum Beleg einer angeblichen Sklaverei-Rechtfertigung
durch Paulus haben Sie in diesem thread ebenso EINE Schriftstelle zitiert und auch diese war dieselbe,
die Sie als Tammox† schon vor über einem Jahr präsentiert hatten… Sie verfügen offenbar über ein
allzu kleines Vademecum von Schriftzitaten, mit denen man Christen und Katholiken „anbatzen“ kann. Sie
vertragen es aber offenbar nicht, daß man sowohl diese Zitate selbst näher unter die Lupe nimmt, als
auch die Zitierpraxis und Bewertung von Schriftstellen durch das kirchliche Lehramt in Erinnerung ruft!
Benedikt behandelt Sie so, als könne man Sie von irgendetwas überzeugen! Ich erkenne dies jedoch als
aussichtslos, da Sie sich mit Argumenten, Belegen und Hinweisen nicht auseinandersetzen, sondern theoretische
Schwächen durch verbales Aufspreizen kaschieren. Sie sind eben einfach nur ein billiger Propagandist –
und Sie werden von mir auch weiterhin so behandelt, wie Sie es verdienen!
Pünktchen – das ist ja immerhin nett von Ihnen, daß Sie für Tammox Werbung machen – die Seite finanziert
sich ja offensichtlich durch Werbung. Je mehr klicks, desto besser. Aber inhaltlich führt es natürlich
keinen Schritt weiter, wenn Sie nun das ungefähr 12. Mal ihre eigenen Phantasien ausbreiten. Eine Lüge
wird durch Wiederholungen nicht wahrer. Leider ist dies aber offenbar Ihre Methode – infinitesimal eine
Unwahrheit nach der nächsten einzustreuen. Da merkt man doch einen deutlichen Unterschied zu beispielsweise
Benedikt, mit dem ich ja auch ständig aneinander gerate, der aber im Gegensatz zu Ihnen um Sachlichkeit
bemüht ist. Das sollte doch der Sinn eines Diskussionsforums wie diesem sein – daß man UNTERSCHIEDLICHE
Meinungen nebeneinander stellt, Argumente austauscht und im besten Fall gehen Beide wissender aus dem
Disput hervor. Ihnen muß man dazu aber die Eignung prinzipiell absprechen, da sie allein in diesem Thread
eine derartige FÜLLE von unwahren Anschuldigungen von sich gaben, daß Sie desavouiert dastehen. Ihre
Ausführungen zur kanonischen Exegese – für sich genommen ein interessantes Thema – sind daher leider
wertlos. Wer so oft lügt, dem glaubt man nicht mehr. Also seien Sie vorsichtig, bevor Sie wieder „Feuer“
rufen. Die Frage des „Gebrauchs“ von einzelnen Bibelstellen, von denen ich VIELE zitiert habe (nicht nur
die eine – auch so eine Pünktchen-Lüge) steht also noch im Raum. Ebenso wie die Frage, ob es moralisch
vertretbar ist von anderen Rechte einzuklagen, die man selbst aber nicht vertreten mag.
#226 proetcontra 18:45:06 | Dienstag, 26. August 2008
sportgayfan, das begreifen Sie nicht! Und es Ihnen zu erklären hat keinen Sinn! Ganz ehrlich, entweder
es mangelt Ihnen an dem wirklichen Willen sich sachlich auseinander zu setzen oder Sie sind einfach Dumm
(nicht böse gemeint!); im letzteren Fall können Sie ohnedies nichts dafür.
#225 Pünktchen 18:42:37 | Dienstag, 26. August 2008
sportg. Schwulenhetze ist doch bei der Kreuz.Net Redaktion immer willkommen. Daher doch meine Heiterkeit,
sportg., angesichts der Mutmaßungen von tapir/Tammox†!
Brandenburgis: „durch und durch verlogen sind Sie!“ Ich danke Ihnen – aus IHREM Munde ist das ein pures
Lob. Tatsache ist nun einmal, daß ich alle meine Behauptungen belege und nicht fortwährend wie PÜNKTCHEN
Unwahrheiten wiederhole und üble Nachrede betreibe. (Wiewohl es eine gewisse Komik hat ausgerechnet von
einer Person, die geradezu manisch dieselbe FALSCHE Sache postet; der Wiederholung bezichtigt zu werden
) Lassen wir das aber – es führt inhaltlich nicht weiter- genauso wenig, wie die Verballhornung von
Nicknames. Wenn Ihnen, Geyer und Co nichts anderes einfällt, scheinen Sie argumentativ tatsächlich komplett
ausgebrannt zu sein. Benedikt: Anders als Pünktchen (erneut GELOGEN!) behauptet, habe ich nie geschrieben,
daß Paulus Antisemit sei. Im Gegenteil – ich habe darauf hingewiesen, daß ich in dem Zusammenhang diese
Klassifizierung für ungeeignet halte, da alle Protagonisten in dieser Causa Juden waren. Jesus natürlich
auch – was denn auch sonst? Genau deshalb habe ich die moralische Frage gestellt. Zweifellos ist von Seiten
der Kirche Jahrhunderte und Jahrtausende später ein Satz wie dieser mißbraucht worden. Der letzte offensichtlich
schwer antisemitische Papst war Pio nono und das ist nun noch nicht so lange her. Tatsache ist ebenfalls,
daß die diesjährige Karfreitagsfürbitte enorme Irritationen im Verhältnis der Religionen ausgelöst
hat – euphemistisch formuliert. Wieso also keine klare Positionierung des Vatikans? Das Glaubwürdigkeitsproblem
wird umso evidenter, je lauter er für ANDERE die MR fordert.
#220 proetcontra 18:29:06 | Dienstag, 26. August 2008
„Warum nennt sich jemand Tapir?“ fragt Marranenjäger und weiter „Möchte er sich damit selbst als Mensch-Tier-Chimäre
karikieren? Der Gedanke ist nicht ganz abwegig.“ Darf man schlussfolgernd das auch auf den sinnigen Nick
„Marranenjäger“ anwenden? Liegt dann nicht ganz abwegig auch der Gedanke nahe, dass hier ein kleiner
Psycho agiert?
#219 Pünktchen 18:26:31 | Dienstag, 26. August 2008
tapir /Tammox† Alle Zitate belegen keineswegs Homophobie! Daß übrigens die Redaktion einen Beitrag
von mir gelöscht haben soll, weil sie der Redaktion als zu homophob erschien, finde ich schon wieder
echt drollig! Danke – das erheitert mich wenigstens ein bißchen, tapir/Tammox†! :(3
#215 Brandenburgis 18:17:24 | Dienstag, 26. August 2008
Das Volk der Juden mit einem unerbittlichen Willen zu sich selbst, das sich, nachdem es jeden natürlichen
Halt verloren und sein Recht auf Dasein längst eingebüßt hatte, dennoch durchzusetzen wußte und dazu
nötig hatte, sich ganz und gar auf unnatürliche, rein imaginäre Voraussetzungen (als auserwähltes
Volk, als Gemeinde der Heiligen, als Volk der Verheißung, als „Kirche“) aufzubauen: dies Volk handhabte
die pia fraus mit einer Vollendung, mit einem Grad guten Gewissens, daß man nicht vorsichtig genug sein
kann, wenn es Moral predigt. Wenn Juden als die Unschuld selber auftreten, da ist die Gefahr groß geworden.
Friedrich Nietzsche
#214 Benedikt 18:15:55 | Dienstag, 26. August 2008
@ spaghettimonster Ich vermisse hier die eindeutige Positionierung der Mitdiskutanten: Entweder pro Bibel
oder pro Menschenrechte. Beides geht nun einmal nicht. Ah ja? Wer sagt das? Was glauben Sie denn, warum
der Papst diesbezüglich in einer Bredouille steckt und er die Einhaltung der Menschenrechte, die er ja
zumindest öffentlich gutheisst und sicher auch insgeheim für sich anerkennt, nur von anderen einfordern
kann ? Der Papst steckt in der Bredouille? Wo denn? Und wie kommen Sie darauf,d ass er Menschenrechte
nur von anderen einfordert? @ sportgayfan Es waren die (angeblich) frommen die Christus ans Kreuz gebracht
haben. Ja, in dem Sinne, dass ER für unsere Sünden gestorben ist.
#213 Pünktchen 18:14:04 | Dienstag, 26. August 2008
sportg. Der KKK bringt in Erinnerung, daß alle Sünder am Leiden Christi schuld sind. (Und wer sündigt
nicht!?) Die zitierte Stelle führt noch weiter aus: Denn da unsere Sünden Christus den Herrn in den
Kreuzestod trieben, so ‘kreuzigen’ tatsächlich jene, die sich in Sünden und Lastern wälzen, ‘soweit
es auf sie ankommt, den Sohn Gottes aufs neue und treiben ihren Spott mit ihm’ (Hebr 6,6) – ein Verbrechen,
das bei uns noch schwerer erscheinen mag, als es von seiten der Juden war. Denn diese hätten, wie der
Apostel sagt, ‘den Herrn der Herrlichkeit niemals gekreuzigt, wenn sie ihn erkannt hätten’ (1 Kor 2,8).
Es ist die Rede vom selben Apostel, auf den sich tammox /tapir mit Hinweis auf eine einzige Schriftstelle
seit über einem Jahr bezieht!
#212 sportgayfan 18:08:17 | Dienstag, 26. August 2008
Eines sollte man aber festhalten So hat die Kirche durch ihr Lehramt klargestellt, daß Jesus nicht etwa
durch exklusiv jüdische Schuld den Tod am Kreuz erlitt, sondern es seien auch „den Christen die schwerste
Verantwortung für die Qualen Christi zuzuschreiben – während diese die Verantwortung allzu oft einzig
den Juden angelastet haben“ (KKK 598) Es waren die (angeblich) frommen die Christus ans Kreuz gebracht
haben.
#211 Pünktchen 18:06:08 | Dienstag, 26. August 2008
Lieber Benedikt, es hat natürlich keinen Zweck, den von fanatischem Kirchenhaß erfüllten Hamburger
Blogger tammox, der nach Sperrung seines gleichen Nicks hier auf +.net jetzt als „tapir“ auftritt, in
irgendeiner Weise belehren zu wollen. Das haben Sie richtig erkannt. Das gilt auch für die an einer Hand
abzuzählenden Bibelstellen, die tapir, alias tammox†, gebetsmühlenartig seit einem Jahr präsentiert,
um der Kirche irgendwas ans Zeug flicken zu können. Dabei übersieht er – willentlich, denn er wurde
bereits darauf hingewiesen! –, daß die Katholische Kirche die Bibel nicht wie ein Gesetzbuch behandelt
und einzelne Stellen nur aus dem Gesamtzusammenhang und im Lichte der Tradition interpretiert. Diese „kanonische
Exegese“ bewahrt die Hl. Schrift vor willkürlichen und individuell-zweckbestimmten Interpretationen einerseits
und sie verhindert auch geistlosen und vernunftwidrigen Buchstabenglauben andererseits. Insofern reicht
ein singuläres Pauluszitat natürlich nicht aus, der Kirche als Ganzer Antisemitismus andichten zu wollen
(insbesondere, wenn das Zitat in ein Verhältnis zu einer Fülle Israel-freundlicher Äußerungen des
Völkerapostels zu setzen ist!). So hat die Kirche durch ihr Lehramt klargestellt, daß Jesus nicht etwa
durch exklusiv jüdische Schuld den Tod am Kreuz erlitt, sondern es seien auch „den Christen die schwerste
Verantwortung für die Qualen Christi zuzuschreiben – während diese die Verantwortung allzu oft einzig
den Juden angelastet haben“ (KKK 598)
#209 Florian Geyer 17:36:11 | Dienstag, 26. August 2008
Tipar Genau DAS ist eben bei homophoben und antisemitischen Personen wie Herrn Dr. Heger und seiner kleinen
Freundin Pünktchen der Fall. Beweis wo ? ach so haben sie nicht ? – Verstehe ? dann sind sie ja einfach
nur ein kleiner schäbiger Lump :(3
#208 Benedikt 17:31:30 | Dienstag, 26. August 2008
@ Tapir Die Aussagen des Paulus, der selbst Jude war, müssen im historischen Kontext gesehen werden.
Erstens: Paulus gehörte eine neuen religiösen Minderheit ein, deren Führer man kurz zuvor ermordet
hatte (nach drei Tagen besiegte er den Tod, alleluia). Danach setzte eine Verfolgung dieser Sekte (im
damaligen Sinne) ein. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn man sich dann nicht also freundschaftlich über
den weltanschaulichen Gegenüber äußert. Aufgrund der religiösen Gesetze waren beide Parteien Todfeinde,
die Christen mussten den Tod fürchten, wenn sie den Verfolgern in die Hände fielen. Zweitens: Paulus
war als Saulus zuvor selbst einer dieser Christenverfolger gewesen. Er war also sozusagen ein Überläufer
und bei denen ist es nicht selten, dass sie sich ganz besonders zu beweisen versuchen, weil sie die ehem.
Zugehörigkeit zur anderen Partei als Makel empfinden und jeden Verdacht, weiterhin mit dem Gegner zu
paktieren ausschließen wollen. Nicht ganz ohne Grund: Paulus wurde anfangs für einen Spion gehalten.
Vor diesem Hintergrund können die Aussagen des Paulus mE besser verstanden werden. Insofern ist es bigott,
wenn Ratzinger MR für alle fordert – aber SEINEN Bereich nicht diesbezüglich bereinigt… Kein der von
Ihnen genannten Stellen enthält irgendeine kirchliche Forderung oder Lehre. Von daher macht es keinen
Sinn, was Sie da fordern. Pünktchen ist zudem weder homophob noch ein Antisemit. Ich konnte jedenfalls
noch keinen Beitrag entdecken.
@Benedikt: AHA – Jetzt kommen wir der Sache näher. Aber Tapir, ist Ihnen nie der Gedanke gekommen, dass
gewissen Leute unter dem Deckmantel angeblicher Religiösität… Also DIESEM Gedanken von Ihnen stimme
ich zu – das sehe ich auch so. Genau DAS ist eben bei homophoben und antisemitischen Personen wie Herrn
Dr. Heger und seiner kleinen Freundin Pünktchen der Fall. Einerseits werden willkürlich Argumente aus
der Bibel ausgesiebt, um sie dazu zu benutzen Menschen zu diskriminieren, andererseits werden dann andere
Bibelworte, die ihnen gerade argumentativ nicht in den Kram passen, ignoriert. Um aus dieser kausalen
Falle zu entwischen, werden dann persönliche Angriffe gefahren. Sie, Benedikt kommen dankenswerterweise
nicht mit Unterstellungen, aber mir ist noch nicht klar, worin der Maßstab besteht einige Bibelworte
„im historischen Kontext zu relativieren“ und andere nicht. Kann das jeder nach BELIEBEN selbst tun???????
Die Worte des Paulus – und das ist bekanntlich nicht AT – sind ja so wie sie dastehen ganz eindeutig menschrechtswidrig:
Juden missfallen Gott und sind Feinde aller Menschen. -wie viele andere Aussagen aus dem NT auch. Wer
aber bestimmt nun, welche zu relativieren sind und welche nicht? Dahingehend fragte ich ständig nach
und entgegen Pünktchens falscher Darstellung, daß sich nichts beweisen ließe, könnte der Papst zu
solchen Passagen eindeutig Stellung nehmen. Die sind mir aber nicht bekannt. Insofern ist es bigott, wenn
Ratzinger MR für alle fordert – aber SEINEN Bereich nicht diesbezüglich bereinigt…
@„Fliegendes…“ @heger: Entschuldigen Sie bitte, aber Sie „schwadronieren“ hier selber: Den Beleg für
eine widersprüchliche, irrtumsbehaftete Textfassung Lesen Sie meinen Beitrag einfach noch mal. Ich hatte
ein Beispiel genannt für eine logisch leere Aussage aller üblichen Fassungen der Menschenrechte. MfG
Christoph Heger
#205 Pünktchen 15:40:31 | Dienstag, 26. August 2008
Dr. Heger daß die größten Schreihälse für die Menschenrechte offenbar so tun können, als sähen
sie nicht die eigenen Verstöße gegen sie (Beispiel BR Deutschland: Abtreibung, Holocaust-Staatsreligion
usw.) Das trifft den Nagel auf den Kopf! Ausgerechnet Befürworter der herrschenden Abtreibungsgesetze
verstehen sich gerne auch noch als „Hüter der Menschenrechte“. Das ist etwa so, als wollte man sagen:
Du sollst Deine Meinung frei äußern dürfen, vorausgesetzt ich schneide Dir vorher nicht die Kehle durch!
Daß nun auch Amnesty International das Lebensrecht von ungeborenen Menschen dem Interessenkalkül bestimmter
geborener Menschen unterwirft, macht sonnenklar, was von der links-humanistischen Rhetorik zu halten ist!
Positionierung Ich vermisse hier die eindeutige Positionierung der Mitdiskutanten: Entweder pro Bibel
oder pro Menschenrechte. Beides geht nun einmal nicht. Was glauben Sie denn, warum der Papst diesbezüglich
in einer Bredouille steckt und er die Einhaltung der Menschenrechte, die er ja zumindest öffentlich gutheisst
und sicher auch insgeheim für sich anerkennt, nur von anderen einfordern kann ? @heger: Entschuldigen
Sie bitte, aber Sie „schwadronieren“ hier selber: Den Beleg für eine widersprüchliche, irrtumsbehaftete
Textfassung sind Sie schuldig geblieben. Die Behauptung:„Die inneren Widersprüche der Deklarationen der
MR zeigen sich daran, dass die größten Schreihälse für die MR dagegen verstoßen“ – wie nebenbei bemerkt
z.B. der Papst -ist nun auch alles andere als logisch, dies zeigt doch nur, dass diese Schreihälse die
MR entweder nicht verstanden haben oder Lügner sind, mehr nicht.
Bibel und Menschenrechte …, dass sehr viele Aussagen der Bibel ganz eindeutig nicht mit den Menschenrechten
vereinbar sind, Ja, natürlich ist das der Fall. Die Ausrottungsbefehle im AT (die als Genozidbefehle
Eingang gefunden haben in das halachische Gesetz) sind zweifellos nicht mit dem Lebensrecht jedes Menschen
vereinbar. Das wußte man auch schon vor den ebenso pompösen wie leeren Menschenrechtsverheißungen der
Moderne. Das heißt allerdings nicht, daß „den Menschenrechten“ jetzt die Qualität der irrtumslosen
Offenbarungsschrift einer Menschenrechtsreligion zukäme. Erstens schwadroniert alle Welt über sie, ohne
sich auf eine klar benannte Textfassung zu beziehen. Zweitens gilt für alle diese Textfassungen, was
ich auch dem betreffenden Dekret des 2. Vatikanums ankreide: Wer „Religionen“ das Privileg zuerkennt,
daß sie grundsätzlich Freiheit von staatlichen Einschränkungen beanspruchen dürfen, aber versäumt
zu sagen, was er mit „Religion“ meint, sagt gar nichts. Drittens zeigen sich die inneren Widersprüche
dieser Deklarationen der Menschenrechte auch darin, daß die größten Schreihälse für die Menschenrechte
offenbar so tun können, als sähen sie nicht die eigenen Verstöße gegen sie (Beispiel BR Deutschland:
Abtreibung, Holocaust-Staatsreligion usw.) MfG Christoph Heger
#202 Benedikt 14:14:59 | Dienstag, 26. August 2008
@ Spaghettimonster Pünktchen und Benedikt versuchen hier nur, vom zentralen Fakt abzulenken, dass sehr
viele Aussagen der Bibel ganz eindeutig nicht mit den Menschenrechten vereinbar sind, Hanebüchen ist
höchstens ihr Versuch, alte Schriften mit neueren Rechtssystemen zu vergleichen. Was kommt als nächstes?
Der Hinweis, dass die Bibel nicht dem Sachenrecht des BGB folgt? zweitens den Fokus auf einen Nebenkriegsschauplatz
zu lenken versuchen Habe ich gar nicht. @ tapir DAS wollte ich hören. GANZ MEINER MEINUNG! Man darf die
Bibel eben NICHT wörtlich nehmen und VERHEHREND MISSBRAUCHTE WORTE; wie „Sie missfallen Gott und sind
Feinde aller Menschen“ Im Jahr 2008 anwenden. Das ist DER Kardinalfehler der Kreuznet-Fanatiker. Ich erinnere
Sie dann daran, wenn es wieder um Hetze gegen Homosexuelle und Frauen geht! Aber Tapir, ist Ihnen nie
der Gedanke gekommen, dass gewissen Leute unter dem Deckmantel angeblicher Religiösität ihre ganz persönlichen
Aggressionen ausleben. Und dass dies nicht nur unter dem Deckmantel der Religiösität geschieht, sondern
auch in vielen anderen Systemen zB der Politik? Wie oft werden denn irgendwelche fadenscheinigen Gründe
vorgeschoben um eine Meinung oder ein Handeln zu begründen, dass ganz andere – niedrigere – Motive hat?
Wenn zB der Chef von RWE für Kernkraft eintritt, weil sie ja so klimafreundlich ist, meinen Sie, dass
es dem wirklich ums Klima geht? Keinswegs, oder? Das ist hier nicht anders.
Hanebüchene Ablenkungsmanöver Pünktchen und Benedikt versuchen hier nur, vom zentralen Fakt abzulenken,
dass sehr viele Aussagen der Bibel ganz eindeutig nicht mit den Menschenrechten vereinbar sind, indem
sie sich erstens in der Tat an einer Formalie aufhängen und zweitens den Fokus auf einen Nebenkriegsschauplatz
zu lenken versuchen: Die Frage, ob tapir=tammox, ist komplett irrelevant und interessiert hier niemanden,
dem es um die eigentliche Ausgangsfrage geht. Aber so kennt man die beiden ja, wenn ihnen die Argumente
ausgehen.
#199 Pünktchen 13:17:10 | Dienstag, 26. August 2008
tapir = tammox†: Hier ein weiteres Indiz für die Personidentität hinter den beiden Accounts: Tammox†
schrieb am 8 Juli 2007: Stellen, die allzu antisemitisch sind (Paulusbrief an die Thessalonicher. 1 Thess
2, 15 – 16), oder das Gutheißen von Sklaverei (Epheser 6, 5) würden vermutlich noch nicht einmal Sie,
Herr Rudolfus, von der Gesellschaft in Deutschland des Jahres 2007 einfordern, oder? tapir schrieb in
diesem thread am 25. August 2008: Was die von mir zitierten menschrechtsantagonistischen Bibelstellen
betrifft – Sklaverei (Epheser 6), Antisemitismus (1, Thess 2, 15-16) – um nur das Neue Testament zu nennen …
Es handelt sich eindeutig um ein- und dieselbe Person, die sich hilflos und in krankhaftem Kirchenhass
in wenige ausgesuchte und fehlgedeutete Bibelstellen festkrallt, weil die gesamte Basis der angemaßten
Kirchenkritik in Wahrheit nicht tragfähig ist. Dasselbe gilt für den juristisch unsinnigen Versuch,
die Kirche, also eine nicht-staatliche Organisation, die auch nicht irgendwelchen Staatenbündnissen angehört,
zur Unterzeichnung von Menschenrechtsdeklarationen aufzufordern, was die UNO selbst und der Europarat
selbst bezeichnenderweise nie getan hat! tapir/Tammox† wurde (sehr geduldig und sachlich von Benedikt)
auf seine Irrtümer und Fehldeutungen hingewiesen! Statt nun aber auf die Argumente einzugehen, flüchtet
sich der notorische Flegel in bloßes Maulheldentum und in verleumderische Beschimpfungen. Offensichtlich
ein nur noch psychopathologisch zu wertender Fall!
Schade, daß Pünktchen noch nie von „16 Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen“ gehört
hat, aber offensichtlich kümmert sich die Dame ja auch sonst nicht um die Bibel, wie die hartnäckige
Weigerung die Worte des heiligen Paulus’ zur Kenntnis zur nehmen. Psalm 24 Wer darf im Himmel kommen,
wer darf dabei sein nach dem Tod mit Gott Wer unschuldige Hände hat und ein reines Herzen hat wer nicht
denkt falsche Gedanken oder belügt andrem Der wird Segen von Gott empfangen und Gerechtigkeit erfahren
von seinem Herr Stattdessen ergeht sich Pünktchen in verbalen Entgleisungen und frönt ihrer Koprolalie:
„Der Rüpel tapir“. Pünktchens Echolalie hilft auch nicht weiter. Wer sich nur ein bißchen auskennt
mit den rechtlichen Besonderheiten der RKK in Deutschland, wird sofort auch die Abstrusität: „noch auch
über die (staatlichen) Zwangsmittel verfügt“ erkennen. Tatsächlich steht die RKK einer Fülle von Kindergärten,
Schulen, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, …vor, die sie nicht finanziell ausstattet, sondern die
vom Staat und damit ebenfalls allen Moslems, Atheisten, etc finanziert werden, unterliegt aber nicht den
arbeitsrechtlichen Bestimmungen, so daß Geschiedene oder aus der Kirche Ausgetretene entlassen werden
können – arbeitsrechtlich für jeden anderen Träger rechtswidrig. Die Betroffenen sind eben NICHT „frei
assoziiert“ sondern aufgrund der Monopolstellung der Einrichtungen auch als Atheisten auf diese angewiesen.
Pünktchen erhält leider alle ihre unwahren Behauptungen über mich aufrecht und steht somit zweifellos
als Lügnerin da. Q.E.D.
#197 Benedikt 12:24:53 | Dienstag, 26. August 2008
@ tapir Finden Sie also DAS höflich? Wenn das für Sie ein Beweis ist, so haben Sie lediglich bewiesen,
von Juristerei nichts zu verstehen. Alles was Sie hier betreiben ist Polemik der dümmsten Sorte. Jeder,
der sich fünf Minuten im Internet informiert kann Ihre Desinformationskampagne hier widerlegen. Was wollen
Sie denn? Sie haben in einem fort und trotz etlicher Erklärungen (die Sie nicht von der Hand weisen konnten)
immer wieder dieselben Forderungen erhoben und daraus absurde Schlüsse gezogen. Wie soll man das denn
bewerten? Entweder, Sie sind nicht in der Lage, die Rechtslage nachzuvollziehen (für dumm halte ich Sie
aber nicht), oder Sie betreiben Polemik. Oder wie würden Sie das nennen? Die Sache mit Marcelus war eindeutig
ironisch gemeint Das würde ich jetzt auch behaupten. Das habe ich rein sachlich in meinem Post von 19:56
Uhr widerlegt – inklusive der Quellenangabe. Sie haben das keineswegs widerlegt. Sie haben nur Stellen
genannt, die aus Ihrer Sicht Ihre Meinung bestätigen. Bettet man diese Aussagen in den zeitlichen und
historischen Kontext ein, bleibt von Ihren Vorwürfen nichts übrig. Es ist zB falsch, eine Bibelstelle
mit heutigen politischen Maßstäben zu vergleichen. Paulus war selbst Jude und soll jetzt Antisemit sein?
Auch der Vorwurf der Sklavereiverherrlichung ist falsch. Damals konnte sich niemand vorstellen, dass so
etwas wie Sklaverei falsch wäre. Was glauben Sie, was spätere Generationen an uns so alles auszusetzen
haben werden…
#196 Pünktchen 09:36:10 | Dienstag, 26. August 2008
tapir, alias tammox†, fordert „Beweise“ für seine Identität mit dem Hamburger Blogger tamox, auf den
er nicht nur fortwährend verweist, dessen geistige Wirrsal er vielmehr wortwörtlich in hiesige Diskursstränge
hineinkopiert, sich die jedem gesunden Kopf erkennbaren Irrtümer auch noch zueigen machend. „Beweise“
sind im Internet aus prinzipiellen Gründen unmöglich, aber belegen läßt sich diese zwingende Annahme
schon. Die Identität von tapir mit tammox† www.kreuz.net/reader.3706.html ergibt sich durch eine solche
Vielfalt an stilistischen und inhaltlichen Merkmalen, daß schon die gegenteilige Annahme beweispflichtig
wäre! Der Hamburger blogger tammox wiederum, auf den tapir, alias tammox†, fortwährend verlinkt, bzw.
dessen Texte er hier in vollständigen Passagen übernimmt, hatte in jüdischen Flirt- und Bekanntschafts-Portalen
im www. auf seinen Blog verwiesen. Daß damit die Identität von tapir mit tammox† mit dem Hamburger
Blogger tammox bewiesen sei, wurde von mir übrigens gar nicht behauptet. Die Indizienfülle für diese
Annahme ist aber so überwältigend, daß man sie nicht übergehen kann! Der Rüpel tapir ist i.ü. ein
Experte im Einfordern prinzipiell unmöglicher Dinge, wie die Diskussion in diesem thread beweist! Der
Papst kann nämlich keine Menschenrechtsdeklarationen für die Kirche „verkünden“, weil die Kirche als
freie Assoziation von Menschen weder Menschenrechte verletzt, noch auch über die (staatlichen) Zwangsmittel
verfügt, solches zu tun, noch auch internationalen Staatenbündnissen angehört…
Ach Pünktchen – haben Sie sich schon wieder eine neue Lüge ausgedacht? Ich sei Tammox? Und Jude auch
noch. Wie üblich gibt es dafür von Ihnen nicht einen einzigen Beweis – fußen doch alle Ihre Erkenntnisse
auf purer Phantasie. Mir ist übrigens Tammox von früher auch bekannt und weder er noch ich sind oder
waren jemals Juden. Selbstverständlich können Sie auch in diesem Fall keinen Beweis erbringen, weil
es nun einmal nicht stimmt. Es zeigt aber klar ihre antisemitistische Einstellung – man nennt das „Sekundären
Antisemitismus“, wenn schon instinktiv die Menschen, deren Meinungen einem gerade nicht gefallen, fälschlich
als Juden „beschimpft“ werden. In ähnlicher Weise hat mich auch schon Benedikt als „homosexuell“ bezeichnet,
obwohl auch das PURE PHANTASIE ist. Es ist aber doch sehr bezeichnend für Ihre Art des Denkens – voller
Homophobie und Antisemitismus. Im Unterschied zu Ihnen habe ich keine Behauptungen aufgestellt, die ich
nicht belegen kann. Die einzige „Beleidigung“, die ich verwendete war die der „Lüge“. Das ist schon ein
starker Vorwurf, aber wie ich meine wohlbegründet, da Sie wiederholt wahrheitswidrig behaupteten ich
kritisierte nicht den Dalai Lama und denn auch noch unterstellten ich hielte Paulus insgesamt für antisemitisch.
Nun kommt auch noch hinzu, daß ich Jude sei oder identisch mit anderen Bloggern wäre. Wie auch der Vorwurf
der HS sind das für mich alles keine Beleidigungen – aber LÜGEN sind es alles – schon die FÜNFTE In
Folge von Frl Pünktchen. So Leid es mir tut – Sie sind damit ganz klar eine Lügnerin. Q.E.D.
Wenn tapir, alias Tammox†, in der Endlosschleife seiner Wiederholungen gelandet ist, gibt es auch keinen
Gedankenfluß mehr, sondern das Brackgewässer tammoxscher Gedankenlosigkeit kippt dann endgültig um:
der Leser wird beleidigend und schlägt hilflos um sich! Hier kann man nichts anderes tun, als den Sumpf
trockenlegen. Ich unterstütze daher Dr. Hegers Vorschlag, den Leser tapir wegen unflätigen Benehmens
gegen Mitdiskutanten zu sperren!
=Zweitaccount .chen: Ja, lieber Herr Dr. Heger, in tapir begenet uns übrigens ziemlich sicher ein alter
Bekannter: wenn er beständig auf einen Blog verlinkt, der von einem tammox betrieben wird, dann liegt
der Rückschluß zu dem hier gesperrten Ex-Account Tammox† mehr als nahe. Der tammox-Blog wiederum wird
von einem in Hamburg lebenden Juden betrieben, der in diversen jüdischen Bekanntschafts-Portalen Partner
sucht! Das rundet das Bild etwas ab!
Es macht mir – zugegeben! – ein bißchen Spaß, Sie in Ihrer argumentativen Hilflosigkeit vorzuführen.
Es wäre vielleicht klüger von Ihnen gewesen, auf Argumente von Benedikt und mir einzugehen, statt klar
widerlegte Positionen durch bloße Wiederholungen retten zu wollen. Ihre so plötzlich altfränkische
Indigniertheit ( SCHÄMEN SIE SICH! ) ist natürlich ein besonders drolliger Zug, hat man sie doch gerade
erst mit erhitzten Bäckchen alle Ihre haltlosen und primitiven Vorwürfe ausspucken hören… Wenn man
argumentativ so gescheitert ist wie Sie in diesem thread mit Benedikt und mir, hat man mehrere Möglichkeiten:
man kann den geordneten Rückzug antreten, kann eine Modifizierung (Berichtigung) der eigenen Position
vornehmen oder man kann das Dümmste tun, nämlich sich lächerlich machen und in kindisches Maulheldentum
verfallen. Daß Sie sich für Letzteres entschieden haben, charakterisiert Ihr intellektuelles und charakterliches
Niveau mehr als ausreichend!
Der Ton, den ein „tapir“ hier anschlägt, ist nicht zu dulden. Deshalb werde ich kreuz.net die Löschung
dieses Anonymus nahelegen. Hier geht es mir aber um den „Antisemitismus“-Vorwurf, der inzwischen ein Wort
wie Löffelstiehl ist. Der hl. Paulus wird zitiert: 15 Diese (Juden) haben sogar Jesus, den Herrn, und
die Propheten getötet; auch uns haben sie verfolgt. Sie missfallen Gott und sind Feinde aller Menschen;
16 sie hindern uns daran, den Heiden das Evangelium zu verkünden und ihnen so das Heil zu bringen. Dadurch
machen sie unablässig das Maß ihrer Sünden voll. Aber der ganze Zorn ist schon über sie gekommen.
Was der Apostel hier sagt, ist – so verstanden, wie es vernünftigerweise verstanden werden muß – leider
die reine Wahrheit. Man hat es nicht nötig, sich verbieten zu lassen, sie auszusprechen – schon gar nicht
von solchen Krakeelern wie „tapir“. MfG Christoph Heger
=Zweitaccount .chen: Tja, tapir, es hilft alles nichts! tapir: könnte der Papst als Oberhaupt der Kirche
verfügen, daß auch für die 1 Mrd Mitglieder der RKK die universellen Menschrechte gelten sollen Was
der Papst „verfügt“, hat nur leider keine Rechtskraft in der heutigen Staatenwelt. Daher kann er verfügen,
was er will: ein Staat der Menschenrechte verletzen will und die Macht dazu hat, der wird es eben tun,
selbst wenn er „Deklarationen“ unterschreibt. In der Kirche gibt es keine Menschenrechtsverletzungen,
weil niemand gezwungen ist, der Kirche mit ihren theologisch und aus der Tradition begründeten Strukturen
anzugehören. Die Kirche ist eine freie Assoziation ohne staatliche Sanktionsvollmachten gegenüber ihren
Mitgliedern. Deswegen ist es auch keine Menschenrechtsverletzung, daß Frauen kein Priesteramt bekleiden
und Sie tapir nicht Äbtissin werden können! Dies ist keine „Formalie“, sondern mehr als essentiell und
eine Frage der Logik!
1, Thess 2, 15-16 ist ganz eindeutig antisemitistisch Hallo, tapir! ist dieser Bibelvers auch eindeutig
antisemitisch? Röm 2, 10: Herrlichkeit, Ehre und Friede werden jedem zuteil, der das Gute tut, zuerst
dem Juden, aber ebenso dem Griechen
tapir läuft weiter Amok! Sie nehmen – wie immer – den Mund zu voll und deswegen fallen Sie auch fast
immer so exemplarisch wie in diesem thread auf die Nase! Paulus hatte in 1. Thess. 2, 15/16 keine „antisemitischen“
Äußerungen gemacht, wenn dieser Ausdruck den modernen rassistischen Sinn haben soll. Paulus, selber
Jude, trifft viele Aussagen, die die von Ihnen zitierten mehr als aufwiegen: Gal. 4,23 – 31; Röm 9 –
11, die Thessalonicher-Perikope ergibt erst in der Gesamtwürdigung aller Qualifizierungen ein gültiges
Bild. Daß Paulus an vielen Stellen betont, „in Christus“ gebe es keine Frauen und Männer, Freie und
Sklaven, Juden und Heiden mehr, wurde von mir schon erwähnt. Der Philemonbrief des Neuen Testamentes
offenbart endgültig die paulinische und antik-innerkirchliche Position zur Sklaverei. Der Brief ist nämlich
eine Art Begleitschreiben für den entlaufenen Sklaven Onesimus an seinen Herrn Philemon. Paulus begründet
darin (durchaus theologisch), warum er Onesimus als „geliebten Bruder und nicht als Sklaven“ (Philemon
16) behandeln müsse. Paulus ist also nicht „sklavereibefürwortend“, sondern als Wanderprediger und „Knecht
Jesu Christi“ vermaß er sich nicht, handstreichartig die Gesellschafts- und Staatsordnung des römischen
Weltreiches aus den Angeln zu heben, sondern er schärfte den Gemeinden ein, wie sie mit den vorgefundenen
Strukturen als Glieder am einen einzigen Leibe Christi und im Geist der Brüderlichkeit/Geschwisterlichkeit
umzugehen hätten.
Pünktchen, nun beweisen Sie erneut, daß Sie weder des Lesens noch des Verstehens mächtig sind. Können
oder wollen Sie nicht bei der Wahrheit bleiben?? Ich muß es als BÖSWILLGKEIT verstehen, daß Sie erneut
diese Lügen schreiben – bewiesenermaßen wider besseres Wissen. Lesen Sie doch in DIESEM Thread mein
Posting von Sa 15:52; dort habe ich WIEDERHOLT auf eine sehr Dalai-Lama-kritische Quelle www.gottkoenig.de/
verwiesen. Genauso habe ich mich oft geäußert und dies auch geschrieben. Auch an dieser Stelle. Sie
lügen also bewußt und disqualifizieren sich somit als Diskutantin. Ebenso habe ich mehrfach – z.B. Sonntag,
24. August 2008 16:21 die Frage der Menschrechte begründet. Und wenn Sie sich noch so sehr hinter einer
Formalie verstecken – natürlich könnte der Papst als Oberhaupt der Kirche verfügen, daß auch für
die 1 Mrd Mitglieder der RKK die universellen Menschrechte gelten sollen. Natürlich KÖNNTE er sich von
den Sklaverei-und Antisemitismus-verherrlichenden Passagen des NT distanzieren. Er tut es aber nicht.
Er fordert die Einhaltung der Rechts PLUS Sanktionen nur für andere. MORALISCH ist das eine Katastrophe –
nicht juristisch. Ihre fortwährende Weigerung darauf einzugehen, werte ich als Eingeständnis Ihrer Amoral.
Ebenso sind die Sanktionsmöglichkeiten vielfach angesprochen worden. Ich habe es selbst als Student erlebt –
daß ich als NICHT-Mitglied der RKK die Sanktionen ausbaden mußte, wenn die Kirche bei Lehrstühlen Professoren
drangsaliert, obwohl diese Lehrstühle vom Staat bezahlt werden und Atheisten dort unter den Studierenden
sind. Ein Beispiel von Hunderttausenden.
Na dann – wenn SIE das glauben…manche glauben auch an den Osterhasen. Finden Sie also DAS höflich?
Wenn das für Sie ein Beweis ist, so haben Sie lediglich bewiesen, von Juristerei nichts zu verstehen.
Alles was Sie hier betreiben ist Polemik der dümmsten Sorte. Jeder, der sich fünf Minuten im Internet
informiert kann Ihre Desinformationskampagne hier widerlegen. Die Sache mit Marcelus war eindeutig ironisch
gemeint – ich weiß, daß Sie nicht so verrückt sind wie er. Aber es ist in der Tat bezeichnend, daß
die 100-%igen Kirchenverteidiger immer Nazis, Homophobe, Verschwörungsgläubige, Antisemiten, Xenophobe
etc im Schlepptau haben, von denen sie sich auch nie distanzieren. Regelrecht bizarr und morbid abgehoben
finde ich den Satz: Ich habe Sie allerdings auf die Irrtümer in Ihren Aussagen hingewiesen, womit Sie
offenbar nicht klarkommen. Sie haben erst behauptet: Das NT enthält weder Sklavereiverherrlichung noch
antisemitische Texte. Das habe ich rein sachlich in meinem Post von 19:56 Uhr widerlegt – inklusive der
Quellenangabe. Dazu schweigen Sie einfach und BEHAUPTEN nun einfach aus dem Blauen heraus und ohne irgendein
Argument, ich unterläge Irrtümern. So wie sich auch Pünktchen hartnäckig drückt. Wenn dem SO WÄRE,
wüßte ich ja gerne wie Sie die genannten Bibelstellen nennen – anders als „antisemitisch“ und „Sklavereibefürwortend“
geht es nämlich nicht. Ich fordere Sie auf Argumente zu bringen oder zu schweigen. Jedesmal wenn eine
Beleidigung von Ihnen kommt, werte ich das doch nur als Indiz dafür, daß ich offenbar RECHT habe.
Jetzt läuft tapir Amok! Wie kann man aber auch einem kleinen verzogenen Kind sein Lieblingsspielzeu…
wegnehmen wollen? Der Vorwurf des Menschenrechtsverstoßes an die Adresse der Kirche war doch tapirs Dreh-
und Angelpunkt. Dabei mußte das sehr einmalige Gebilde des Vatikanstaates, dem ein paar Kardinäle, Prälaten
und Schweizer Gardisten als vorübergehende Staatsbürger angehören (für die Dauer bestimmter Funktionen
in der Kirche und ohne Verlust der natürlichen Staatsbürgerschaft), dafür herhalten bei irreführender
Gleichsetzung des Vatikans mit der Kirche / der Kurie / dem Papst haltlose Menschenrechtsvorwürfe zusammenzustricken.
Die allgemeinen Menschenrechte sind eine Art fundamentale Rechtsposition, die einzelne in Staaten genießen
sollen und die daher von Staaten (und NUR von ihnen) anzuerkennen sind. Als Adressat der Menschenrechte
kommen also NUR Staaten in Betracht auf dem originär staatlichem Gebiet der Gesetzgebung, der Exekutive
und der Rechtsprechung. Freie Assoziationen von Menschen wie Vereine, Kirchen, Gesinnungs- und Religionsgemeinschaften,
Unternehmen etc. bleiben vollkommen frei, ihre innere Verfassung nach eigenen Regeln (in weitgefaßtem
gesetzlichem Rahmen) zu gestalten. Oder ist tapir schon auf die Idee gekommen, den Dalai Lama für den
„Menschenrechtsverstoß“ anzuklagen dafür, sich nicht zur Abwechslung mal in einer Frau zu reinkarnieren
oder die Zeitschrift „Emma“ dafür, daß sie ihn als Mann nicht als Redakteur in Betracht zieht oder die
weitaus meisten Freimaurerlogen dafür, daß sie Frauen nicht in ihren eigenen Reihen dulden etc.pp. –--
:…
@ Tapir Sie vergreifen sich derart im Ton Sie haben es gerade nötig, mich darüber zu belehren. Haben
Sie sich nicht unlängst der (irrtümlichen) Aussage von Jürgen, ich würde spinnen, fröhlich zugestimmt?
Ich habe eigentlich nicht vor Sie weiterhin mit Antworten zu würdigen – wer so schäumt, wie Sie sollte
sich erst mal in Demut versuchen und ein paar stille Gebete sprechen, anstatt wider die Mitdiskutanten
zu hetzen. Lächerlich. Ich habe Sie nicht – im gegensatz zu Ihnen – persönlich angegriffen. Ich habe
auch nicht „gehetzt“. Ich habe Sie allerdings auf die Irrtümer in Ihren Aussagen hingewiesen, womit Sie
offenbar nicht klarkommen. Dass ich Sie für einen Polemiker halte, kann ich anhand dieses Strangs lückenlos
belegen. Sie bringen fortwährend Kritiken an der Kirche an, die keiner Prüfung standhalten. Unter anderem
behaupteten Sie, dass „Auftauchen von Marcelus“ in diese Thread sei ein „Beweis“ dafür, dass es die Kirche(!)
mit den Inhumanen und Rassisten halte. Der Hetzer sind somit Sie.
Benedikt, Sie vergreifen sich derart im Ton – mal wieder – daß Sie offensichtlich sachlich gesehen sich
selbst nicht trauen. Ich habe eigentlich nicht vor Sie weiterhin mit Antworten zu würdigen – wer so schäumt,
wie Sie sollte sich erst mal in Demut versuchen und ein paar stille Gebete sprechen, anstatt wider die
Mitdiskutanten zu hetzen. Ich verstehe auch nicht, weswegen Sie nicht selbst in der Lage sind in der Bibel
nachzuschlagen. 1, Thess 2, 15-16 ist ganz eindeutig antisemitistisch. Und soll ich etwa ernsthaft all
die frauendiskriminierenden Stellen raussuchen? Die kennt doch jeder. Zur Sklavenverherrlichung ist Epheser6
auch ganz eindeutig: 5 Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren mit Furcht und Zittern und mit aufrichtigem
Herzen, als wäre es Christus. 6 Arbeitet nicht nur, um euch bei den Menschen einzuschmeicheln und ihnen
zu gefallen, sondern erfüllt als Sklaven Christi von Herzen den Willen Gottes! 7 Dient freudig, als dientet
ihr dem Herrn und nicht den Menschen. 8 Denn ihr wisst, dass jeder, der etwas Gutes tut, es vom Herrn
zurückerhalten wird, ob er ein Sklave ist oder ein freier Mann. 9 Ihr Herren, handelt in gleicher Weise
gegen eure Sklaven! Droht ihnen nicht! Denn ihr wisst, dass ihr im Himmel einen gemeinsamen Herrn habt.
Bei ihm gibt es kein Ansehen der Person. Außer Tu quoque fällt Ihnen zum Pflegebereich auch nichts ein,
oder? Es war doch nur ein aktuelles Beispiel von vielen – es geht darum, daß man sich de facto eben NICHT
frei entscheiden kann, ob man in der Kirche arbeiten will, oder nicht. HIRN bitte einschalten.
@ Tapir 1. Für die Mitglieder der Kirche gelten die Menschenrechte genauso wie für jeden anderen. Das
ist das letzte, was der Papst bestreiten würde. 2. Das NT enthält weder Sklavereiverherrlichung noch
antisemitische Texte. 3. Ihre Polemik mit den Angestellten im Pflegebereich ist genauso durchsichtig und
undifferenziert wie Ihre übrigen Äußerungen hier. Als ob im Pflegebereich allgemein alles im Lot wäre,
außer bei kirchlichen Trägern. Da spricht der Fachmann. Fragen Sie mal Angestellte der Marseille-Kliniken
nach deren Erlebnissen.
Pünktchen, ich bin mir nicht im Klaren darüber, ob Sie sich so ahnungslos stellen, oder ob Sie davon
überzeugt sind was Sie hier schreiben. Und wenn Sie sich noch so sehr hinter einer Formalie verstecken –
natürlich könnte der Papst als Oberhaupt der Kirche verfügen, daß auch für die 1 Mrd Mitglieder der
RKK die universellen Menschrechte gelten sollen. Natürlich KÖNNTE er sich von den Sklaverei-und Antisemitismus-verherrlichenden
Passagen des NT distanzieren. Er tut es aber nicht. Fordert die Einhaltung der Recht PLUS Sanktionen nur
für andere. MORALISCH ist das eine Katastrophe – nicht juristisch. Das ist so als ob der Verband der
Swingerclubs von allen anderen Vereinen Enthaltsamkeit forderte – außer eben für seine eigenen Mitglieder,
weil die reiwillig dabei wären. Nur als BEISPIEL: Gucken Sie doch mal in den neuen SPIEGEL s. 76.f „Weltliche
Logik“. Es geht darum, daß 750.000 Hilfskräfte in Pflegeheimen arbeiten. Zu erbärmlichen Bedingungen –
da die Kirchen als größer Träger vehement gegen Mindestlohn, Tarifverträge und arbeitsrechtliche Bestimmungen
agitieren. Sie haben eine Sonderstellung, weil sie als Kirchen von arbeitsrechtlichen Richtlinien befreit
sind. Obwohl DER STAAT die Kosten trägt tritt die Kirche als Träger auf und kann daher alle Angestellten
drangsalieren – was sie auch tut – arbeitsrechtlich sind die Knebelverträge keinem anderen Träger möglich.
Sie hat aber auch noch ein Monopol in vielen Gegenden, ist rechtlich der größte Arbeitgeber – so daß
die Angestellten EBEN NICHT DIE WAHL haben, ob sie sich den sittenwidrigen Verträgen beugen wollen.
@ tapir WER sollte denn den Papst davon ABHALTEN offiziell die Einhaltung der Menschenrechtscharta von
1948 auch für den Vatikan zu verfügen? Kapieren Sie es wirklich nicht? Sie verwechseln „die Kirche“
mit dem Staat „Staat der Vatikanstadt“. Es gibt kein Menschrecht darauf, in einem Kult irgendeine Position
einnehmen zu dürfen. menschrechtsverletzenden Bibel-Worten Ein Wort kann keine Menschenrechte verletzen.
Daß diese nur Mitglieder der RKK beträfen, ist glatt gelogen. Einen Beweis für diese Behauptung bleiben
Sie allerdings schuldig. Oft genug wurden Lehrerlaubnisse entzogen. Jaja, so zwei bis dreimal. Im Übrigen
sieht man schon daran, daß Marcelus sich hier einbringt und mal wieder Nazi-verherrlichende krude Verschwörungstheorien
von sich gibt, woher der Wind weht. Das ist ein unfreiwilliger Beweis dafür auf welcher Seite sich die
RKK tatsächlich positioniert: Auf Seiten der Antihumanisten, der rechtsextremen Rassisten. Wenn das für
Sie ein Beweis ist, so haben Sie lediglich bewiesen, von Juristerei nichts zu verstehen. Alles was Sie
hier betreiben ist Polemik der dümmsten Sorte. Jeder, der sich fünf Minuten im Internet informiert kann
Ihre Desinformationskampagne hier widerlegen. Leider sind oftmals nichtmal sog. Intellektuelle zu diesem
Einsatz bereit.
#175 Pünktchen 16:45:01 | Sonntag, 24. August 2008
tapir – unbelehrbar 1. Eine UNO-Deklaration wird von UNO-Mitgliedern verabschiedet und von sonst niemandem.
Die Staatsbürgerschaft im Vatikan ist strikt mit einer Funktion in der Kirche verbunden und ersetzt nicht
die „natürliche“ Staatsbürgerschaft einer Person, die diese auch nicht ablegt. 2. Einzelne Bibelstellen
sind – anders als in biblizistischen evangelikalen Kirchen – noch längst keine kirchliche Lehre. In Fragen
der Soziallehre hat die Kirche, insbes. zu Fragen der Geschlechterverhältnisses, der Menschenrechte und
der Prinzipien in Wirtschaft, Politik und internationalen Beziehungen ein ganzes Kompendium vorgelegt.
Darin wird – um die billigen Vorwürfe von tapir aufzugreifen – Sklaverei, Frauen- und Rassendiskriminierung
verurteilt. 3. Die Kirche verfügt über keine eigene Zwangsvollmacht über Staatsbürger. Sie ist daher
auch kein Kandidat für Menschenrechtsverstöße. Das schließt jedoch nicht aus, daß der Staat ihr –
angesichts ihrer historischen Verwurzelung im Land und angesichts ihrer Beiträge zu Kultur, Bildung und
Caritas – Handlungsspielräume einräumt.
keinerlei Belege von Pünktchen 1.)Der Vatikan KANN nicht? WER sollte denn den Papst davon ABHALTEN offiziell
die Einhaltung der Menschenrechtscharta von 1948 auch für den Vatikan zu verfügen? Damit also Frauen
den Zugang zu Ämtern verschaffen, etc? Daß er nicht dazu aufgefordert worden wäre, ist ja der größte
Unsinn, den ich je gehört habe – offenbar haben Sie die letzten 60 Jahre verschlafen. 2.)Alle Vorwürfe
an den Vatikan wegen angeblicher „Menschenrechtsverletzungen“ stellten sich als völlig haltlos heraus!
Ach ja? Das muß wohl an der speziellen Pünktchen-Wahrnehmung liegen. Seriöse Menschen sehen das ganz
anders. Im Jahr 2008 gelten immer noch eine Reihe von extrem menschrechtswidrigen Bullen tammox.blogspot.com/…sonntagsversion.html
und von den menschrechtsverletzenden Bibel-Worten hat sich auch noch kein papst distanziert. Dazu hätte
ich gerne mal einen Beleg, in dem eine maßgebliche Stimme aus dem Vatikan sagt, daß man sich dort partiell
für Aussagen aus dem NT schämt und bsp 1, Thess 2, 15-16 und Epheser 6,5 für ungültig erklärt. 3.)Die
RKK maßt sich ALLERDINGS „staatliche Zwangsbefugnisse“ an. Daß diese nur Mitglieder der RKK beträfen,
ist glatt gelogen. Schon alleine durch ihre extreme Verquickung mit staatlichen Organen. Der deutsche
Staat zahlt rund 15 Milliarden Euro für kirchl. Gehälter etc. In Bayern 60 Mio pro Jahr für Bischofs-
und Lehrstuhlinhaber www.sueddeutsche.de/…rn/374/307328/text/. Deutsche Studenten, aus deren atheistischen
Taschen Professoren bezahlt werden, sind abhängig von vatikanischer Personalpolitik. Oft genug wurden
Lehrerlaubnisse entzogen.
#173 Pünktchen 15:46:46 | Sonntag, 24. August 2008
tapir 1. Sie hatten den Vorwurf erhoben, „der Vatikan“ würde die Menschenrechtserklärung „verweigern“
(wörtlich tapir). Es stellte sich jedoch heraus, daß „der Vatikan“ nicht der UNO angehört und deswegen
auch keine UNO-Deklarationen verabschieden oder unterschreiben kann und zu einer solchen Unterschrift
auch nicht aufgefordert war oder ist! 2. Alle Vorwürfe an den Vatikan wegen angeblicher „Menschenrechtsverletzungen“
stellten sich als völlig haltlos heraus! Sie beruhten nämlich darauf, daß systematisch das Völkerrechtsgebilde
„Staat der Vatikanstadt“ mit der Kirche, mit der „Kurie“ oder mit dem Hl. Stuhl verwechselt wurde. Die
Kirche ist nämlich vollkommen frei, ihre innere Verfassung zu regeln nach den ihr vom Herrn eingestifteten
Prinzipien. Die Mitgliedschaft in der Kirche ist freiwillig und dementsprechend auch die Zustimmung zu
den genannten Prinzipien. Die Verfassung der Kirche wird nicht durch staatliche Vollmacht garantiert und
bildet daher auch keine Materie für Menschenrechtsverstöße, solange die Bindungen und Verpflichtungen
ihrer Mitglieder frei getroffen wurden. 3. Auch innerkirchliche Sanktionen sind – wie auch bei allen Vereinen
und Unternehmen – möglich und nötig, sie können als „Menschenrechtsverstoß“ nur dann gelten, wenn
sich die Kirche staatliche Zwangsbefugnisse anmaßen würde. Dies ist aber nicht der Fall. Aus diesem
Grunde zielt also auch dieser Vorwurf vollkommen daneben!
Ach SOOOO ist das!!! Ich zitiere: Die päpstliche Bulle Romanus Pontifex wurde am 8. Januar 1455 von Papst
Nikolaus V. erlassen. In dieser Bulle werden die Verdienste von Heinrich dem Seefahrer im Kampf gegen
die Sarazenen und bei der Ausbreitung des Christentums in den höchsten Tönen gelobt. In Ergänzung zur
Bulle Dum Diversas wurden König Alfons V., seinen Nachfolgern und dem Infanten Heinrich der Seefahrer
das Recht zugesprochen, die Sarazenen, Heiden und anderen Feinde des Christentums zu überfallen, sie
zu ewigen Sklaven zu machen und ihren Besitz zu nehmen. Hierbei erhielten die Portugiesen das alleinige
Recht für die bisher erworbenen Gebiete und neue Eroberungen hinter Kap Bojador. Im Gegenzug sollten
in den neuen Gebieten Kirchen und Klöster gebaut werden und Geistliche die Sakramente spenden. Ist ja
wirklich beeindruckend wie die RKK die Sklaverei bekämpft hat. Im Übrigen sieht man schon daran, daß
Marcelus sich hier einbringt und mal wieder Nazi-verherrlichende krude Verschwörungstheorien von sich
gibt, woher der Wind weht. Das ist ein unfreiwilliger Beweis dafür auf welcher Seite sich die RKK tatsächlich
positioniert: Auf Seiten der Antihumanisten, der rechtsextremen Rassisten. Kein Wunder, daß von Kreuznet-Seite
auch die Freimaurer gehasst werden wie die Pest – standen sie doch mit ihrer humanistischen Überzeugung
der Nazi-Ideologie diametral entgegen und wurden daher zu 3/4 von Hitler ausgerottet. Es ist bezeichnend
in welches Boot sich die RKK setzt.
Nachdenken (nicht) gefragt Ich freue mich, durch diesen Artikel davon zu erfahren, dass bei den Salzburger
Hochschulwochen 2008 eine Vorlesungsreihe „Homosexuelle Liebe“ stattgefunden hat. „Wenn auf einer Tagung,
die von der Kirche getragen wird, das Thema ‘Homosexualität’ diskutiert werden kann, hilft das mit, Vorurteile
und Diskriminierung abzubauen“ – so der Pressedienst. Kreuz.net dagegen tut sein Bestes, Vorurteile und
Diskriminierung auf diesem Gebiet zu erhalten und zu fördern! Was die Arbeit des Recollectiohauses betrifft,
so möchte ich auf einen 2004 erschienenen Artikel www.tagesspiegel.de/…Seite;art705,1893803 hinweisen,
der den einen oder anderen nachdenklich machen könnte.
@ tapir Sind Sie etwa der Meinung, daß FRAUEN im Vatikan in die Kurie aufsteigen können? Die Kurie ist
ein Verwaltungorgan der Kirche. Die UN-Menschrechtscharta richtet sich an Staaten. Weder kann man mit
ihr innerreligiöse Angelegenheiten regeln noch ist dies beabsichtigt. Sind Sie etwa der Meinung, daß
jeder Bürger des Vatikanstaates heiraten darf, wen er will ohne Konsequenzen befürchten zu müssen Sie
verdrehen die Tatsachen: Wer von den Bürgern des Vaitkanstaates den Zölibat hält, der hat dies freiwillig
so entschieden. Sind Sie etwa der Meinung, daß beispielsweise Attilio Kardinal Nicora oder Bischof Domenico
Calcagno zum Buddhismus übertreten könnten und ihre Ämter behalten würden? (schließt die Freiheit
ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln) Ach, sagen Sie, ist Ihnen das nicht selbst zu blöd?
Wer ein Kirchenamt hat, der muss natürlich auch dieser Kirche anhängen. Es ist wirklich bedauerlich,
dass man sich über solche Banalitäten überhaupt noch unterhalten muss. Auch hier verwechseln Sie Staatswesen
und Religionsgemeinschaft. Ihre Hoffnungen (?), Sie könnten mit der UN-Charta oder der EMRK die Gesetze
eine Religionsgesellschaft ändern sind juristischer Nonsens. Das ist genauso dämlich, als wenn ich mich
mit der UN-Charta in einen Feministenclub einklagen wollte. Ich lege Ihnen wirklich ans Herz, sich mit
der Natur völkerrechtlicher Verträge und Abkommen auseinanderzusetzen. Oder wollen Sie bloß ein wenig
polemisieren?
@Pünktchen: Und diese Bulle ist aus dem D.E.Z.-Jahr 1538 (2291 a.u.c.), als die Spanier und Portugiesen
gerade Amerika kolonialisierten, und die Herrschaft der dortigen blutig herrschenden Hegemonialvölker
gebrochen hatten. Und wann haben die protestantisch-pseudochristlich dominierten USA die Sklaverei abgeschafft,
nachdem diese zuvor 20 Millionen Altamerikaner noch das ganze 19. D.E.Z.-Jahrhundert hindurch bis zu Beginn
des 20. D.E.Z.-Jahrhunderts ausgerottet hatten? Die heutigen Bürger im ehemaligen Spanisch- und Portugiesisch-Amerika
sind definitiv noch die Nachkommen der Altamerikaner, wenn auch inzwischen jahrhundertelang der iberoeuropäisch-katholischen
Kultur einverleibt. Im ehemaligen Britisch- bzw. US-Amerika (Kanada, USA) leben fast ausschließlich nur
mehr Einwanderer aus Europa bzw. aus der ehemaligen afrikanischen Sklavenkolonie oder heute wieder genetische
Altamerikaner aus dem ehemaligen Spanisch- und Portugiesisch-Amerika. Und die Ausrottungskultur der Briten
und Angelsachsen hat sich zuletzt auch im 20. Jahrhundert D.E.Z. in erschreckender Weise manifestiert,
im Vernichtungsbombenkrieg gegenüber dem deutschen, japanischen und vietnamesischen Volk, abgesehen davon,
daß das völkervernichtende Britentum und dessen Empire Hitlers große Inspirazion für seine germanische
Ostkolonialisazion gewesen ist, und der wurde ja auch aus den Anglo-USA finanziert, um Deutschland in
den II. Weltkrieg hineinzureiten, und dem londonbritischen Flugzeugvernichtungswillen vor die Jagdflinte
zu treiben (weil es zuvor kapituliert gehabt hatte).
#168 Pünktchen 20:11:49 | Samstag, 23. August 2008
Ja, Marcellus, man muß nur die Bulle Papst Pauls III aus dem Jahre 1538 anschauen, in der es heißt:
„Deshalb entscheiden und erklären wir …, daß die vorgenannten Indianer und alle übrigen Völker,
die den Christen später noch bekannt werden, auch wenn sie außerhalb des Glaubens leben, ihrer Freiheit
und Verfügungsgewalt über ihre Güter nicht beraubt werden dürfen, daß sie im Gegenteil Freiheit und
Besitz in rechtmäßiger Unangefochtenheit benutzen, erwerben und sich dessen erfreuen dürfen und daß
sie nicht zu Sklaven gemacht werden dürfen; daß alles, was entgegen dem hier Gesagten geschehen mag,
ungültig und nichtig ist; und daß die Indianer und die anderen Völker durch die Verkündung des Wortes
Gottes und das Beispiel eines guten Lebens zum Glauben an Christus eingeladen wewrden sollen.“
@tapir: Verwechseln Sie nicht die angelsächischen Protestanten mit der Römisch-Katholischen Kirche Als
es in Europa und in den USA um die Abschaffung der Sklaverei ging – auch das ist Historie – stand die
Kirche mit EBEN jenen von mir genannten Bibelzitaten auf den Lippen stets auf der Seite der letzten Befürworter
der Sklaverei. Die Protestanten sind nicht »die Kirche«, sondern eine Neureligion.
#166 Pünktchen 19:58:18 | Samstag, 23. August 2008
Für die Antike gilt, was ich gesagt habe, daß das Christentum die Sklaverei „von innen“ obsolet gemacht
hatte. Deswegen hatte es ja besonderen Zulauf von dieser Seite. Die fehlende strukturelle Aufhebung der
Sklaverei vollzieht sich innerkirchlich ab 1537 mit der Bulle Sublimus Dei. Die anglo-amerikan. Protestanten
dagegen haben bekanntlich noch bis ins 19. Jahrh. an der Sklaverei festgehalten, worin ihnen übrigens
sehr viele „Aufklärer“ munter gefolgt sind: Voltaire, David Hume, Montesquieu, John Locke usw. Gerade
das katholische Naturrechtsdenken hat natürlich die prinzipielle Gleichheit der Menschen gesehen und
auf diese Weise schon Jahrhunderte vor der franz. Aufklärung den Gedanken von unveräußerlichen Menschenrechten
gefaßt. Erst im christlichen Kulturraum (nicht im islamischen!) wird die Sklaverei zum Problem und in
diesem Kulturraum wird dieses Problem schließlich auch strukturell beseitigt.
=Zweitaccount .chen: Schon wieder derselbe Fehler, tapir: Der Vatikan HAT natürlich de facto Sanktionen
zur Hand – er kann weltweit darüber verfügen kirchliche Mitarbeiter zu entlassen, zu demütigen und
ihnen die finanzielle Existenz zu rauben. Über Entlassungen von kirchlichen Mitarbeitern entscheidet
nicht „der Vatikan“, sondern die jeweilige ortskirchliche Autorität! In der Kirche gibt es wie in jedem
Kaninchenzüchterverein natürlich „Sanktionen“, wie auch nicht! Diese Sanktionen haben aber keine Menschenrechtsrelevanz,
weil die Kirche keine staatlichen Zwangsmittel anwendet, sondern ihre eigenen (soz. „satzungsmäßigen“
und allen Mitgliedern bekannten!). Niemand hat ein Menschenrecht darauf, z.B. nicht exkommuniziert zu
werden. Jeder hätte das Recht, sich gegen eine drohende Exkommunikation mit den Mitteln zu wehren, die
das Kirchenrecht davor vorsieht. Ansonsten gilt hier dasselbe, was ich schon unten über den Gerling-Konzern
gesagt habe. Wenn Gerling einen Mitarbeiter entläßt, der für die Allianz Abwerbung betreibt , dann
bildet diese Entlassung zwar ein empfindliche Sanktion für den Gerling-Mitarbeiter, aber sie ist keine
Menschenrechtsverletzung! Das können Sie sich langsam einmal von der Backe schmieren, tapir!
Haha, Pükntchen -DER WAR wieder gut!!! Das Christentum war historisch der Tod der Sklaverei. Tatsachen
sind offenbar nicht so Ihr Ding, nicht wahr Pünktchen? Es ist ganz genau umgekehrt: Mit den päpstlichen
Bullen Dum Diversas (1452) und Romanus Pontifex (1455) wurde es Christen erlaubt, Sarazenen, Heiden und
andere Feinde des Christentums zu versklaven und ihren Besitz zu nehmen Als es in Europa und in den USA
um die Abschaffung der Sklaverei ging – auch das ist Historie – stand die Kirche mit EBEN jenen von mir
genannten Bibelzitaten auf den Lippen stets auf der Seite der letzten Befürworter der Sklaverei. Haben
Sie sich mal mit dem amerikanischen Bürgerkrieg beschäftigt? Bei der Volkszählung des Jahres 1860 wurden
in den USA 3.953.760 Sklaven gezählt; bis auf 64, die in den Nordstaaten oder im amerikanischen Westen
lebten, befanden diese sich in den Südstaaten. Die frommen Christen haben Zeter und Mordio geschrien,
als der Norden die Sklaverei abschaffen wollte – ebenso wie auch die Christen verbissen an dem Verbot
gemischtrassiger Ehen festhielten. Als Spanien beispielsweise wieder KATHOLISCH wurde, wurde die Sklaverei
in großen Maßstab eingeführt: (Isabella die Katholische 1451 – 1504). Im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts
gelangten mehr als 600.000 afrikanische Sklaven lebend in die spanischen Kolonien Amerikas. Die Anzahl
der gefangenen und transportierten Sklaven war noch wesentlich höher, da viele auf dem strapaziösen
Weg an die Küste und beim Transport auf den Sklavenschiffen verstarben.
#163 Pünktchen 19:11:12 | Samstag, 23. August 2008
Das Christentum war historisch der Tod der Sklaverei. Dies war übrigens ein Haupteinwand der antiken
Gegner des Christentums. Sie bemerkten nämlich, daß der Gegensatz Freier – Sklave, aber auch das Verhältnis
Mann-Frau durch das Christentum in egalitärer Weise aufgehoben wurde. Die Anziehungskraft des Christentums
besonders auf die antiken Frauen und Sklaven hatte darin ihren Grund … Bekannt ist das Pauluswort aus
dem Galaterbrief: „In Christus ist weder Jude noch Grieche, Sklave noch Freier, Mann noch Frau – ihr seid
alle eins in Christus“ Paulus wählt nicht den Weg über „Strukturveränderungen“. Dies ist ihm wahrscheinlich
angesichts der Naherwartung des wiederkehrenden Herrn als müßig erschienen. Vielmehr erscheint ihm die
Aufhebung von Sklaverei durch eine „innere Tatsache“ der gemeinsamen Zugehörigkeit zum Leibe Christi
gegeben. Der kleine Philemonbrief von Paulus ist hier am aussagekräftigsten: In ihm wird Fürsprache
für den entlaufenen Sklaven Onesimus eingelegt. Paulus schreibt an den „Herrn“ Philemon: „Vielleicht
ist er deswegen eine Weile von dir getrennt worden, damit du ihn für ewig behältst, nicht mehr als Sklaven,
sondern statt des bloßen Sklaven als geliebten Bruder. Das ist er mir in besonderem Maße – wieviel mehr
dann dir, als Mensch wie um des Herrn willen“ (Phil. 15 f.)
Da haben Sie aber tief in die Trickkiste der Rabulistik gegriffen. Wenn es so ist, wie SIE meinen, dann
sollte sich der Vatikan also bei den NGOs einreihen und könnte die internationale Diplomatie beenden.
Der Vatikan HAT natürlich de facto Sanktionen zur Hand – er kann weltweit darüber verfügen kirchliche
Mitarbeiter zu entlassen, zu demütigen und ihnen die finanzielle Existenz zu rauben. Was die von mir
zitierten menschrechtsantagonistischen Bibelstellen betrifft – Sklaverei (Epheser 6), Antisemitismus (1,
Thess 2, 15-16) – um nur das Neue Testament zu nennen – das sind selbstverständlich nicht MEINE Entdeckungen,
sondern weltweit von Myriaden Theologen analysierte Texte. Der Paulusbrief – ausgerechnet – ist ja nun
auch nicht irgendeine minderwichtige Marginalie für die Kirche. Hier handelt es sich um ein MASSIVES
Problem mit der Glaubwürdigkeit der RKK – man KANN NICHT die Bibel zum Maßstab der Dinge machen, wenn
man AUßERDEM noch die Menschrechte einfordert. Entweder müßte man dann die Menschrechte einschränken,
ODER aber zugeben, daß einiges in der Bibel eben doch nicht mehr gelten kann, daß sich also Gott und/oder
die Apostel ab und an mal gewaltig geirrt und im Ton vergriffen haben. Sie benutzen ganz schön starke
Worte, wenn Sie das „Humbug“ nennen! Dazu hätte ich gerne mal einen Beleg, in dem eine maßgebliche Stimme
aus dem Vatikan sagt, daß man sich dort partiell für Aussagen aus dem NT schämt und bsp 1, Thess 2,
15-16 und Epheser 6,5 für ungültig erklärt.
Einer Religion staatliche Gesetze aufzuzwingen, das bedeutet Abschaffung der Religionsfreiheit. Im Religionsbereich
hat der Staat keine Vollmacht, sich einzumischen.
#160 Pünktchen 18:39:41 | Samstag, 23. August 2008
Der Vatikan steht zu keinem Grundrecht in fundamentalem Gegensatz, weil Grundrechtsverstöße per definitionem
Verstöße von Zwangsbevollmächtigten gegen individuelle oder Gruppenrechte sind: also Staaten und allein
Staaten! Die Kirche ist frei, ihre innere Organisation nicht-egalitär zu gestalten, wie es der Buddhismus,
das orthodoxe Judentum, die Freimaurerei, der Islam, ein Kaffekränzchen, ein Frauenfußballverein …
auch tun – die Kirche ist kein Staat und übt auch keinen staatlichen Zwang aus! Die Wahl des Papstes
obliegt nach kirchlichem Recht (nicht nach „vatikanischem“) dem Konklave, bestehend aus den Kardinälen
der Römischen Kirche. Zu diesem Gremium haben Frauen nach der 2000-jährigen Tradition kein Zutritt.
Dies verletzt jedoch nicht die Rechte von Frauen im Staat! Und nur diese Dimension ist gemeint mit den
Menschenrechten. Es gibt kein Menschenrecht als Frau Papst zu werden oder Rabbi oder Dalai Lama, so wie
es als Mann kein Menschenrecht gibt, in eine Frauenfußballmannschaft aufgenommen zu werden oder in eine
Frauen-Freimaurer-Loge…
=Zweitaccount .chen: Haß macht blind, tapir! In Ihren Ausführungen vermisse ich jegliche Unterscheidung
zwischen der Organisation Kirche, dem „Hl. Stuhl“ und dem „Staat der Vatikanstadt“. Nur, wenn Sie diese
drei Größen vollkommen durcheinanderbringen, ergeben sich gehaltreiche Vorwürfe. Aber die innere Organisation
der Kirche – wie gesagt – ist ihre eigene Sache. Sie verletzt kein Menschenrecht, weil die Kirche keine
staatlichen Zwangsmittel hat und frei ist, ihre innere Organisation zu regeln, wie sie will. (Ebenso ist
ein Kaffeekränzchen von Damen frei, einen tapir auszuschließen, ohne daß dies seine „Menschenrechte“
verletzt!) Die Bürgerschaft im Vatikan ist strikt mit der Funktion innerhalb der Kirche gekoppelt. Durch
diese Bürgerschaft verliert man jedoch nicht seine ursprüngliche Staatszugehörigkeit! Man scheidet
mit dem Verlust der Funktion auch wieder aus der Bürgerschaft des Staates Vatikan aus! Daß die Kirche –
und auch der Papst sich nicht zu Folter und Sklaverei äußern würde, ist ein weiterer Humbug, der schon
nicht mehr verzeihlich ist für jemanden, der hier so pauschal und hochfahrend als Chefankläger auftritt.
Was die Kirche zu diesen und anderen sozial-ethischen Fragen zu sagen hat, können Sie in folgendem Dokument
nachlesen (ausführliches Register vorhanden!): Kompendium der Soziallehre der Kirche / Päpstl. Rat für
Gerechtigkeit und Frieden. – Freiburg 2006. www.amazon.de/…igkeit/dp/3451290782
Sind wir hier etwa im Kindergarten? Das sind doch nun wirklich Ausweichargumente, die Sie anführen. Wenn
der Papst dringlich und coram publico in der UNO verkündet, daß die Menschrechte universell und allgemein
gültig wären, muß er sich auch fragen lassen, wieso ausgerechnet in seiner Kirche Priester nicht heiraten
dürfen und Frauen nicht ordiniert werden. Das sehen nun mal andere Christliche Kirchen ganz anders –
während der Papst auf einer mittelalterlichen Position besteht. (Der Zölibat stammt nämlich nicht etwa
aus der Bibel, sondern wurde erst 1000 Jahre später von Päpsten erfunden) Wie Sie es auch drehen und
wenden – diese sogenannten moralischen Dinge fallen doch in Benedikts Zuständigkeit. Es ist aber paradox
das System Kirche auf der Bibel aufzubauen, in der Sklaverei (Epheser 6), Antisemitismus (1, Thess 2,
15-16) und Folter (bsp Leviticus,etc, etc) gepredigt werden und gleichzeitig die UN-Menschrechte einzufordern,
die dem eklatant widersprechen. Also was denn nun? Ja, natürlich gibt es rund 15 % Frauen in der Kurie.
Ihnen ist aber prinzipiell unmöglich an einer Wahl, wie dem Konklave teilzunehmen. DAS ist aber mit Art
21. Der UN-Charta nicht vereinbar. Es hat also tiefe, religiöse und fundamentale Ursachen, daß der Vatikan
in Opposition zu so vielen Grundrechten steht. Die Ursache ist aber eben NICHT lediglich eine Formalie,
die in dem besonderen juristischen Status des Vatikans begründet ist.
#155 Pünktchen 17:41:11 | Samstag, 23. August 2008
Tapir Offensichtlich reiben Sie sich an den Eigenheiten des Vatikan, der als absolute Monarchie natürlich
nicht in das Strickmuster westlicher Demokratien paßt. Er wird aber – und das ist entscheidend – von
der Staatenwelt als ein Gebilde sui generis anerkannt und sogar geschätzt. Was nun die Frage der Menschenrechte
angeht, so ist vorab zu klären, durch welche staatlichen Zwangsmittel die Ausübung von Menschenrechten
beschränkt ist. Dazu gibt es von Ihnen keine Ausführungen! Welche staatlichen (=vatikanischen) Zwangsmittel
hindern an der Heirat, an der Meinungsäußerung, an der freien Religionsausübung …??? Vielleicht erläutern
Sie das noch ein bißchen? Was die Rechte von Frauen betrifft, so müssen Sie klar unterscheiden zwischen
den Rechten der Frauen in der Kirche und im Staatsgebilde mit dem Namen „Staat der Vatikanstadt“. Wie
viele Frauen sind dort eigentlich Staatsbürger? Sie kennen sich doch sicher aus? An einem „Übertritt“
zu einer anderen Religion ist kein vatikan. Staatsbürger durch staatliche Zwangsmaßnahmen gehindert.
Er hätte Folgen in der Kirche zu gewärtigen, das steht aber auf einem anderen Blatt. Hier besteht eine
vollkommene Analogie zu folgendem Fall: Ein Mitarbeiter des Gerling-Konzerns arbeitet unter der Hand im
Interesse des Versicherers „Allianz“ und wirbt sogar Gerling-Kunden ab! Für dieses Tun bleibt er vonseiten
des Staates sanktionsfrei. Die Firma Gerling kann ihn aber feuern, weil er geschäftsschädigend handelt,
ohne desw. „Menschenrechte“ zu verletzen…
Häää? Pünktchen? Es ist doch wohl offensichtlich, was gemeint ist: Frauenrechte, das Recht zu heiraten…
Ich schrieb vorher schon: Sind Sie etwa der Meinung, daß FRAUEN im Vatikan in die Kurie aufsteigen können?
Sind Sie etwa der Meinung, daß jeder Bürger des Vatikanstaates heiraten darf, wen er will ohne Konsequenzen
befürchten zu müssen Sind Sie etwa der Meinung, daß Bischöfe beispielsweise „ohne Beschränkung auf
Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht (haben) zu heiraten und eine Familie
zu gründen? Sind Sie etwa der Meinung, daß beispielsweise Attilio Kardinal Nicora oder Bischof Domenico
Calcagno zum Buddhismus übertreten könnten und ihre Ämter behalten würden? (schließt die Freiheit
ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln) Genauer ausgeführt ist es HIER tammox.blogspot.com/…igotter-vatikan.html
Und wenn Sie noch so oft auf der lediglich assoziierten Rolle des Vatikans rumreiten – es bleibt letztendlich
dem Papst überlassen die Einhaltung der Menschrechte auch in seinem Staat zuzulassen (Frauenrechte, Zölibat-Abschaffung,…) –
er tut das aber nicht! Er äußert sich auch nicht kritisch über die Sklaverei-Befürwortung in der Bibel,
oder die dort mannigfach aufgeführten Folterstrafen. Etc
#153 Pünktchen 17:01:29 | Samstag, 23. August 2008
tapir Sie sind schon von Benedikt dazu aufgefordert worden nachzuweisen, inwiefern „der Vatikan“ gegen
eine der zitierten Artikel verstieße. Von Ihnen gab es dazu jedoch keine einzige Ausführung! Wann wollen
Sie also endlich Farbe bekennen und inhaltlich ausführen, worin der „Menschenrechtsverstoß“ denn besteht!?
Die Wiederholungen von Ihrer Seite sind ermüdend, insbes. weil sie unsachlich sind! Sie hatten geschrieben,
der Vatikan verweigere die Unterzeichnung oder Anerkennung der Menschenrechts-Deklaration. Es stellte
sich aber heraus, daß dies Unsinn ist, weil der Vatikan nicht UNO-Mitglied ist. Der Hl. Stuhl (nicht
identisch mit dem Staat der Vatikanstadt!) hat dort lediglich Beobachterstatus und wird von den Vereinten
Nationen – das Zitat von Papst Benedikt zugrundegelegt – in dieser Rolle auch geschätzt. Der Hl. Stuhl
ist jedoch 1. kein Staat, 2. kein UNO-Mitglied und KANN als solcher gar nicht Deklarationen unterzeichnen,
wozu er auch gar nicht aufgefordert ist! Daß ich tu-quoque-Argumente vorbringe, ist auch Quatsch! Am
Beispiel der Meinungsfreiheit konnte ich zeigen, daß auch der Vatikan jedem seiner Bürger Meinungsfreiheit
zugesteht, solange er keine staatlichen Zwangsmaßnahmen gegen Meinungen ausübt. Der Hinweis auf andere
in der Geschlechterfrage nicht egalitär verfaßte Organisationen stellt lediglich eine wichtige Analogie
dar. Freie Organisationen können ihre innere Verfassung selbst bestimmen, auch wenn es dabei nicht-egalitär
zugeht.
Pünktchen OK, schon wieder Tu-quoque und schon wieder keien Antworten. Ich weiß ja, daß hier viele
Papst Benedikt für verblödet, irrelevant etc halten – siehe eben gerade Brandenburgis. Ich will mir
das aber nun einmal nicht zu eigen machen. Er ist nun einmal das Staatsoberhaupt des Vatikans und sagte
vor der UNO – WORTWÖRTLICH www.zenit.org/article-14937?l=german: In der Tat hat der Heilige Stuhl immer
einen Platz in der Versammlung der Nationen gehabt… Wie die Vereinten Nationen kürzlich bestätigt
haben, leistet der Heilige Stuhl dabei seinen Beitrag gemäß den Vorgaben des internationalen Rechts;
er hilft dieses Recht zu bestimmen und bezieht sich darauf. Da die Artikel 1, 2, 4, 5, 7, 16, 18, 21 und
30 aber offenbar nicht in seinem eigenen Staat gelten, darf man diese Haltung doch wohl als BIGOTT bezeichnen.
Immerhin KÖNNTE er das, was er von allen anderen einfordert, auch zuhause umsetzen. Statt dessen wird
im Vatikanstaat weiterhin diskriminiert, aber mit Fingern auf andere Länder gezeigt.
#151 Pünktchen 16:30:51 | Samstag, 23. August 2008
Ja, es stimmt, daß sich Amnesty International zu einer Pressure Group für Partikularinteressen entwickelt
hat. Das allgemeine und gleiche Recht eines jeden Menschen auf Leben wurde aufgegeben zugunsten von egoistischen
Interessen bestimmter Menschengruppen.
#149 Pünktchen 16:23:54 | Samstag, 23. August 2008
Tja, da mag sich tapir im Kreis drehen, wie er will, seine pauschalen Vorwürfe an die Adresse der katholischen
Kirche sind als falsch widerlegt! Menschenrechte sind Freiheitsrechte in Staaten! Es geht in erster Linie
um bestimmte, mit dem Menschsein als solchem gegebene Rechte, wie das Recht auf Leben, auf freie Meinungsäußerung,
auf Gewissensfreiheit usw., die von keinem Gesetzgeber und keiner staatlichen Gewalt mißachtet werden
dürfen! (Der Vatikan besteht übrigens nur aus ca. 500 Personen, die höhere Ränge der Hierarchie einnehmen.
Jede dieser Personen behält die ursprüngliche Staatsbürgerschaft. Kein Menschenrecht ist beschnitten!
Selbstverständlich kann ein Kardinal den Glauben wechseln; es hätte zwar Folgen für seine Position
in der Kirche, aber er hätte keine staatlichen Zwangsmaßnahmen zu befürchten. Und einzig darum geht
es bei den Menschenrechten) Die katholische Kirche dagegen ist eine freie Assoziation von Menschen, die
ihr angehören können, wenn sie es wollen, aber nicht dazu gezwungen sind. Die innere Verfaßtheit der
Kirche nach einer 2000-jährigen Tradition stellt keine Verletzung von Menschenrechten dar, so wie die
innere Verfaßtheit von männerbündischen Freimaurerlogen oder Damen-Fitneßclubs auch nicht als Diskriminierung
gelten … Der Vatikan ist einer der wenigen Staaten, die nicht im AI-Jahresbericht auftauchen. Menschenrechtsverstöße
gibt es hier nicht! UNO-Mitglieder, die Menschenrechtsdeklarationen unterschrieben haben, sie jedoch (lt.
AI-Bericht) verletzen, gibt es en masse …
Tja, so ein Pech, wenn Pünktchen die Argumente ausgehen Schon klar, daß Sie mit dem Tu-quoque-Argument
kommen. Das benutzen Katholiban immer, wenn sie argumentativ in die Enge getrieben werden. Es ist aber
irrelevant, wenn man über die RKK spricht. Seit wann richtet die sich nach buddhistischen Regeln aus?
(Ganz abgesehen davon habe ich an anderer Stelle den Dalai Lama hart kritisiert und auf die entsprechende
Website www.gottkoenig.de/ verwiesen. Sie argumentieren also nicht nur inhaltsleer, sondern lügen auch
noch, indem Sie mir Unterlassungen unterstellen.) Es ist einfach lästig, daß Katholiban wie Sie sich
nie an die Wahrheit halten können und torpediert jede fruchtbare Diskussion. Meine frühere Frage beantworten
Sie auch diesmal nicht – sondern hängen sich an einer Formalie auf. Sie argumentieren paradox – sprach
doch Benedikt XVI selbst kürzlich vor der UNO und forderte demonstrativ sich an die Einhaltung der UN-Menschenrechtscharta
zu halten. Die Info stammt übrigens vom Vatikan selbst, falls Sie mir nicht glauben wollen. WER sollte
denn den Papst davon ABHALTEN offiziell die Einhaltung der Menschenrechtscharta von 1948 auch für den
Vatikan zu verfügen????? Noch mal DEUTLICH: Kann der Papst die genannte UN-Charta sinngemäß auch für
den Vatikan einführen – ja, oder nein? Und wieso tut er es nicht, wenn er es könnte?
#146 Pünktchen 15:37:39 | Samstag, 23. August 2008
Tja, so ein Pech für Sie, tapir! Sie hatten behauptet, der Vatikan „verweigere“ die Unterzeichnung der
Menschenrechtserklärung. Nun steht fest, daß er diese Unterschrift als Nicht-Mitglied der UNO gar nicht
leisten kann und dementsprechend auch gar nicht aufgefordert ist und war, sie zu leisten. Von „Verweigerung“
(Wortlaut tapir!) also gar keine Rede! Die katholische Kirche ist kein Staat und ihre innere Ordnung
kann sie – auch in der Geschlechterfrage – regeln, wie sie will, ohne daß das den Diskriminierungsvorwurf
nach sich ziehen muß. Die Kirche lehrt nämlich keineswegs, daß Frauen in Gesellschaft, Wirtschaft,
Politik und Staat eine nachgeordnete Position einnehmen sollen. Dies ist ein Privileg des Islam, der die
Erklärung der Menschenrechte im Sinne der Scharia einschränken will (s. Kairoer Erklärung der Menschenrechte
im Islam de.wikipedia.org/…schenrechte_im_Islam!) Die Kirche sieht in der apostol. Ordnung der Ämter
einen auf Jesus selbst zurückgehenden Willen, nur Männer in Leitungsämter zu berufen und sie sieht
sich nicht in der Lage www.stjosef.at/…tio_sacerdotalis.htm, diese Praxis zu ändern. Interessant übrigens,
daß dieselben Leute, die hier Diskriminierung schreien, sich noch niemals über die „diskriminierende“
Praxis von reinen Männer-Freimaurerlogen geäußert haben. Auch wenn es inzwischen Frauen-Logen gibt,
bleiben die wirklich einflußreichen Herren-Logen für Frauen closed shops … Wo, bitte, ist hier das
Diskriminierungsgeschrei von tapir? –-- –--??? Und was ist mit dem Dalai Lama? Wann zuletzt hatte der
sich in einer Frau reinkarniert? –-- –--???
Benedikt Benedikt: Die Artikel kann ich selber heraussuchen. Ich fragte nach den Verstößen. Und beweisen
Sie bitte, dass diese Rechte im Vatikan nicht existieren. Ich kann Ihnen leider nicht folgen. Sind Sie
etwa der Meinung, daß FRAUEN im Vatikan in die Kurie aufsteigen können? Sind Sie etwa der Meinung, daß
jeder Bürger des Vatikanstaates heiraten darf, wen er will ohne Konsequenzen befürchten zu müssen Sind
Sie etwa der Meinung, daß Bischöfe beispielsweise „ohne Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit
oder der Religion das Recht (haben) zu heiraten und eine Familie zu gründen? Sind Sie etwa der Meinung,
daß beispielsweise Attilio Kardinal Nicora oder Bischof Domenico Calcagno zum Buddhismus übertreten
könnten und ihre Ämter behalten würden? (schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung
zu wechseln) Etc
@ Sportgayfan Tun Sie mir doch mal den Gefallen und lesen Sie, was ich geschrieben habe. Die EMRK kann
nur von Mitgliedern des Europarats unterschrieben werden. Geben Sie „Art 59 EMRK“ bei google ein, wenn
Sie mir nicht glauben.