kreuzmeldungen
Heilige lesen, Heilige werden + Partei für Wotan-Gläubige + Pharisäerhafte Bigotterie + Kein Gehalt + Jubiläum des kaiserlichen Selbstmörders
Heilige lesen, Heilige werden

Italien. Bei der gestrigen Generalaudienz sprach Papst Benedikt XVI. über Heilige, die in den nächsten Tagen gefeiert werden. Der Papst zitierte ein Wort des Schweizer Theologen Hans Urs von Balthasar, wonach die Heiligen „der wichtigste Kommentar zum Evangelium“ seien. Er riet den Gläubigen, sich im Urlaub verstärkt mit dem Leben eines Heiligen zu beschäftigen. Heiligkeit sei kein Luxus oder Privileg einzelner, sondern die Bestimmung aller Menschen.

Partei für Wotan-Gläubige

Österreich. Der parteilose katholische Politiker Ewald Stadler strebt eine Wiedervereinigung der beiden Parteien ‘Bündnis Zukunft Österreich BZÖ’ und ‘Freiheitliche Partei Östererichs FPÖ’ an. Sein Ziel ist eine Zusammenarbeit nach dem Vorbild von CDU und CSU in Deutschland. Dann könnten die beiden Parteiobmänner Jörg Haider und Heinz Christian Strache einander keine Vorschriften machen. Daß seine katholische Haltung bei der FPÖ abgelehnt wird findet Stadler verständlich: „Weil bei der FPÖ derzeit nur der Wotan-Gläubige als wirklich gläubig gilt.“

Pharisäerhafte Bigotterie

Deutschland. Die homo-ideologische Partei ‘Bündnis90/Die Grünen’ und die Sodomistenorganisation ‘Lesben- und Schwulenverband’ schimpfen gegen die notwendige Absetzung von Hw. Peter Kollas als Bezirksdekan von Wetzlar. Der homo-unzüchtige deutsche Abgeordnete Volker Beck bezeichnete die konsequente Entscheidung des Bischofs als „geistiges Armutszeugnis“. Sie sei „ein Dokument pharisäerhafter Bigotterie und der Unbarmherzigkeit gegenüber homosexuellen Christen“.

Kein Gehalt

Paraguay. Der laisierte Bischof und Präsident von Paraguay, Fernando Lugo (57), verzichtet auf sein Präsidentengehalt von rund 2.700 Euro monatlich: „Ich brauche das Geld nicht. Es gehört den Armen“ –- sagte Lugo kürzlich bei einer Veranstaltung vor Tausenden Jugendlichen.

Fernando Lugo
Aus dem FamilienalbumFernando Lugos Bischofsweihe im Jahr 1994.Lugo war im Wahlkampf bei den Kranken…

Jubiläum des kaiserlichen Selbstmörders

Deutschland. Heute jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag des österreichischen Thronfolgers Rudolf von Habsburg. Der Erzherzog – Sohn von Kaiserin Elisabeth, genannt Sissi, und Kaiser Franz Josef I. – ist vielen durch seinen bis heute ungeklärten Tod am 30. Januar 1889 auf Schloss in Mayerling bei Wien bekannt. Am Donnerstag, 21. August 2008, wird der deutsche Journalist und Autor Lars Friedrich (39) im WDR- ZeitZeichen über den Thronfolger und seine Zeit berichten. Die Sendung wird am 21. August 2008 um 9.05 auf WDR 5 sowie um 11.45 Uhr auf WDR 3 ausgestrahlt. Eine Wiederholung gibt es auf NRW Info-Radio um 20.15 Uhr.
      
12 Lesermeinungen
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#12   Marcelus   21:16:34 | Samstag, 23. August 2008
@Beobachterin: Das alte christlich orientierte Parteiprogramm aus
Haider-Stadler-FPÖ-Zeiten wird auch noch von der jetzigen Strache-FPÖ-Führung den Strache’schen Wikingervisionen gemäß adaptiert werden.
Als neues FPÖ-Logo könnte ja ein von einem Wikingerhelm gekröntes Wappen fungieren, analog des Papsthelms in den Papstwappen.
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#11   Benedikt   18:02:19 | Donnerstag, 21. August 2008
Kritik
Die Kritik der Grünen ist völlig unsachlich. Beim Lesen könnte man meinen, der Bischof habe das Paar mit einer Strafe belegt. Offenbar wollte man nur ein paar Kraftausdrücke unterbringen. Damit tut man sich selbst keinen Gefallen.
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#10   Beobachterin   14:37:56 | Donnerstag, 21. August 2008
Stadter und die FPÖ
Stadler sagt: „Weil bei der FPÖ derzeit nur der Wotan-Gläubige als wirklich gläubig gilt.“
Das ist nicht wahr.
Die FPÖ bekennt sich eindeutig in ihrem Parteiprogramm zum Christentum:
Die vom Christentum und der antiken Welt geprägte Wertordnung bildet das wichtigste geistige Fundament Europas. Darauf beruhen die wesentlichen geistigen Strömungen vom Humanismus bis zur Aufklärung.
Das Antlitz Europas wurde in entscheidender Weise vom Christentum in seiner konfessionellen Vielfalt geprägt.
Die Bewahrung der geistigen Grundlagen des Abendlandes erfordert ein Christentum, das seine Werte verteidigt.
Den großen christlichen Kirchen kommt eine entscheidende Rolle zur Bewahrung des europäischen Wertekonsenses zu. Da dies auch der Freiheitlichen Bewegung ein politisches Anliegen ist, sieht sie sich als natürlicher Partner der christlichen Kirchen.
…ww.fpoe-parlamentsklub.at/…rteiprogramm_Neu.pdf
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#9   LandorganistII   11:16:15 | Donnerstag, 21. August 2008
Nach Meinung der hier
bekannten „Fachleute“ wird es sich bei der „Ermordung“ des Thronfolgers und seiner Buhle wohl um ein freimaurerischhomohedonistischesultrazionistisches Komplott handeln. Schließlich war der Urgroßonkel von ottaviani dereinst in seiner Eigenschaft als KuK-Zahnbürstenreiniger direkt vor Ort und sprach zuerst mit „Bild“.
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#8   Brandenburgis   10:59:17 | Donnerstag, 21. August 2008
Jeder Historiker
ist Verschwörungstheoretiker.
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#7   Dr. Christoph Heger   10:47:18 | Donnerstag, 21. August 2008
@Genoveva: Zeitzeugen
Wer schon einmal historische Studien getrieben hat, der weiß, wie kritisch man mit den Aussagen von „Zeitzeugen“ umgehen muss.
Das ist zwar sachlich richtig. Diesen Rat zu befolgen ist aber bei gewissen Zeitzeugen nicht zu empfehlen. Es kann einem den strafrechtlich relevanten Vorwurf der „Volksverhetzung“ oder „Verunglimpfung Verstorbener“ einbringen. Und dann gibt es keine „Meinungsfreiheit“ oder „Wissenschaftsfreiheit“ mehr.
MfG
Christoph Heger
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#6   Genoveva   10:31:45 | Donnerstag, 21. August 2008
Klar, Ottaviani, …
… der Historiker ist der geborene Feind des Verschwörungstheoretikers. Daher muss man ihn ablehnen.
Wer schon einmal historische Studien getrieben hat, der weiß, wie kritisch man mit den Aussagen von „Zeitzeugen“ umgehen muss. Jeder Richter wird Ihnen das übrigens bestätigen.
War Ihr Urgroßonkel in Mayerling dabei :-O
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#5   ottaviani   10:14:08 | Donnerstag, 21. August 2008
tja ernstzunehmende
Historika das sind jene die schreiben was man lesen will in der heutigen Zeit was in Mayerling wirklich passiert ist weiß heute niemand mehr aus eigener Erfahrung für mich jedenfalls ist mein Urgroßonkel eine verlässlicher Quelle als
sog „ernst zunehmende“ Historiker
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#4   Gotthard   09:07:09 | Donnerstag, 21. August 2008
Serie?
wird jetzt eine Serie über Selbstmörder gestartet?
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#3   Pünktchen   08:29:09 | Donnerstag, 21. August 2008
Sirilo: Richtig!
Es heißt ja auch nicht „Sirrilo“! ;-)
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#2   Sirilo   08:27:22 | Donnerstag, 21. August 2008
Kaiserin Elisabeth…
wurde „Sisi“ genannt. „Sissi“ ist eine Erfindung des Produzenten der gleichnamigen Filme aus den 1950er Jahren.
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#1   Pünktchen   08:26:10 | Donnerstag, 21. August 2008
„bis heute ungeklärten Tod am 30. Januar 1889“
Das ist Quatsch! Kein ernstzunehmender Historiker zweifelt daran, daß der Thronfolger sich selbst und die unselige Geliebte Mary Vetsera im Jagdschloß Mayerling durch Kopfschuß getötet hat.
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