Seit Jahren zelebrierte eine australische Pfarrei in ihrer Kirche eine neue Religion. Nun ist das sogar dem zuständigen Oberhirten zuviel geworden.
Die Webseite der Tageszeitung ‘Courrier Mail’ zeigt Hw. Kennedy, der seiner Pfarrei am Sonntag eine Warnung des Erzbischofs vorlas.
(kreuz.net, Brisbane) Der liberale Erzbischof von Brisbane, Mons. John Bathersby, will die 700-Seelen-Pfarrei
St. Mary in Brisbane schließen.
Das berichtete die australische Tageszeitung ‘Courier Mail’.
Der Pfarrer
von St. Mary, Hw. Peter Kennedy, hält sakrilegische Messen, segnet Homo-Paarungen und läßt Frauen predigen.
Im November 2004 wurde der Pfarrer wegen über hundert ungültiger Taufen gemaßregelt.
Damals stellte
sich Erzbischof Bathersby noch hinter ihn und kritisierte die Gläubigen, die sich über die Mißstände
empört hatten.
Eine neue Religion
Am Freitag zog der Erzbischof endlich die Notbremse und schrieb Hw.
Kennedy einen dreiseitigen Brief. Der Pfarrer las eine Zusammenfassung des Schreibens am Sonntag in der
Messe vor.
Mons. Bathersby erklärt in dem Brief, daß sich die Pfarrei entweder an die katholischen
Vorschriften halten müsse oder geschlossen werde:
„Für mich ist die Frage nicht so sehr, ob St. Mary
geschlossen werden soll, sondern ob sich die Pfarrei durch ihre Praktiken selber aus der Gemeinschaft
mit der katholischen Kirche ausschließt“ – erklärt der Erzbischof.
Die Pfarrei habe ein katholisches
Gotteshaus übernommen und dort eine eigene Religion eingeführt – so der Erzbischof. Die Liturgien in
St. Mary’s könnten nur schwer als katholisch bezeichnet werden.
Zuletzt hatte der Pfarrer in seiner
Kirche eine Buddha-Statue aufgestellt. Ein Gläubiger entfernte die Figur und zerstörte sie.
Zu dem
Fall erklärte der Erzbischof, daß nur äußerst Rücksichtslose eine Buddhastatue in eine Kirche stellen
würden.
Pfarrer Kennedy wird heute abend mit seiner Pfarrei über die Zukunft der Gemeinde sprechen.
Die Frage der australischen Tageszeitung ‘Courier Mail’, ob er glaube, die Anliegen des Erzbischofs erfüllen
zu können, verneinte Pfarrer Kennedy.
Der Ball liege jetzt bei der Pfarrgemeinde: „Sie werden die richtige
Lösung finden.“
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33 Lesermeinungen
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@Aleph Der Seifengeruch der Räucherstäbchen macht mich aggressiv. Lieber verbrenne ich Weihrauch…pfundweise!
Jetzt wundert mich nichts mehr! Deshalb immer diese Stimmungsschwankungen bei Ihnen !
@Regina u. Aleph Aber kein Räucherstäbchen. Da krieg ich immer so komische Halluzinationen… Na das
ist doch Sinn der Sache! Der Seifengeruch der Räucherstäbchen macht mich aggressiv. Das Problem tritt
nur bei schäbiger, billiger Massenware auf. Sowas kommt mir nicht ins Haus! Für kreuz.net nur vom Besten!
Werte Amanda, ich glaube, da haben Sie völlig recht! Ich war voreilig. Schon Konfuzius sagte: „Es ist
besser, ein kleines Licht zu entzünden, als über große Dunkelheit zu fluchen.“ … und der muss es
schließlich wissen! Ich werde heute Abend neben dem Räucherstäbchen auch eine schöne Kerze anzünden.
Auf dass hier dem einen oder anderen ein Licht aufgehen möge! @Biene Maja, was meinen Sie dazu? Sind
Sie wieder dabei?
Warum man Ketzer züchtigt… Das ist doch eigentlich einfach: Ein Ketzer beschädigt das Gemeinwesen
der Kirche. Er reisst etwas aus ihr heraus, was nicht sein ist. Der Ketzer berücksichtigt nur seinen
persönlichen Profit (bei Breitenbach ist das vielleicht der Ruhm als Freidenker und Kreativliturg). Der
Schaden, den die Kirche nimmt, kennt er entweder nicht (dann sollte man ihn maßvoll züchtigen, vor allem
aber belehren) oder er nimmt ihn locker in Kauf (Leser B. würde dann vielleicht für Ersäufen plädieren).
Bei ihrem so wichtigen Geschäft wie der Rettung der Seelen, dem Liebesdienst an Gott und der Ablieferung
eines Ordnungsbeitrages für diese Welt muss man der Kirche mehr Härte zubilligen, als in unserer Zeit
akzeptabel erscheint.
@Rottenmaier Aber Gnädigste, schon in der Bibel steht doch: „Hoffnung lässt nicht zuschanden werden“!
Also bitte nicht die Flinte bzw. das Räucherstäbchen ins Korn werfen!
Licht + Liebe für kreuz.net-Aktion gescheitert! Wenn ich mir die Beiträge des Marranenjägers und das
andere Geschreibsel einiger User von gestern Abend durchlese, dann habe ich das ungute Gefühl, dass meine
und Biene Majas Aktion „Licht und Liebe für kreuz.net“ gescheitert ist. Das war nun definitiv das letzte
Räucherstäbchen, das ich Euch geopfert habe!
#21 Regina 1961 09:36:31 | Dienstag, 26. August 2008
Zeit der Scheiterhaufen Wenn es hier so weiter geht, werden wir vielleicht bald wieder Scheiterhaufen
anzünden können. Den „virtuellen“ Scheiterhaufen gibt es auf +.net ja schon lange… Regina1961
@Marranenjäger Dann lesen Sie doch bitte mal nach, was Jesus Christus zur Feindesliebe sagt, ja? Die
Zeit der Scheiterhaufen ist ja gottlob nun wirklich vorüber!
Liturgiemissbräuche allenortes! Diese Zustände erinnern an die handlungen der V-II-Kleriker in Deutschland!!
Nur nicht dem hlg. Vater folgsam sein und das Motu Proprio endlich umsetzen!
#17 proetcontra 01:21:03 | Dienstag, 26. August 2008
Marranenjäger wissen Sie, was das Schlimme ist? Dass ich bei Ihnen nicht einordnen kann, ob Sie das Ernst
meinen! Letzteres würde ich Ihnen – ohne Unrecht tun zu wollen – aus Ihren bisherigen Postings zutrauen.
Wie sich das mit dem christlichen Gebot der Nächstenliebe verträgt? Vielleicht erklären Sie sich?
#15 proetcontra 01:00:00 | Dienstag, 26. August 2008
@elijahu Wenn hier unser Pfarrer so einen Murks abziehen würde, die würden hier seine Kirche niederbrennen
und ihn am nächsten Baum aufknüpfen. Wenn Ihre Pfarre zu diesem Murks (Kirche niederbrennen, Geistlichen
aufknüpfen) in der Lage ist, hat sie jetzt schon mit der katholischen Kirche und dem katholischen Glauben
grundsätzlich nichts mehr zu tun. Aber das hat die Lefebvrianer-Sekte (SSPX) ohnedies nicht.
Peace’n’Luv „Advent-Aufreger: Pfarrer schafft Messe zum 4. Adventsonntag ab. Roland Breitenbach veranstaltet
statt dessen eine Matinee: In einer „Allerweltsmesse“ wird zu Allah, Brahma, Vishnu, Manitou und den Muttergottheiten
der Naturvölker gebetet.“ *LOL* Naja, damit ist er ja dem Australier ziemlich nahe mit seiner Buddha-
Statue, nur dass Buddhismus 1. keine Reiligion sondern eine Lebenseinstellung 2. Buddha nicht als Gott
verehrt wird und 3. Buddhismus und Katholizismus soweit kompatibel sind, weil der Buddhismus jede andere
Religion und Lebenseinstellung annimmt, dei auf Liebe und Rücksicht basiert… wobei –- streichen wir
Punkt 3: wenn ich mir den Kollegen Eliahu anschaue, dann wird das wohl eher nix mit „Liebe und Rücksicht“
@elijahu Wenn hier unser Pfarrer so einen Murks abziehen würde, die würden hier seine Kirche niederbrennen
und ihn am nächsten Baum aufknüpfen. Wie ist das zu verstehen? als Aufruf zum Mord oder „nur“ als Ausdruck
Ihrer kranken Gewaltphantasien (im Namen Gottes natürlich…)?
@Elijahu Wenn hier unser Pfarrer so einen Murks abziehen würde, die würden hier seine Kirche niederbrennen
und ihn am nächsten Baum aufknüpfen. Es gibt sie also wirklich noch; die aufrechten, ahren Katholiken!!!
Aber wäre Kreuzigung nicht angemessener?
Dann wird die Pfarre dichtgemacht wenn die aufmucken und dann können die ganz ungestört und aussherhalb
der katholischen Kirche weiter zu ihrem Allah, Brahma, Vishnu, Manitou und den Muttergottheiten der Naturvölker
beten. Ja wo leben wir denn? Wenn hier unser Pfarrer so einen Murks abziehen würde, die würden hier
seine Kirche niederbrennen und ihn am nächsten Baum aufknüpfen.
@bernd stromberg Alles in allem ist es also auch für einen Bischof nicht immer ganz leicht. Und in 2
Jahren kommt eh die Gegenreformation lieber stromberg …mag sein, aber aus eigenem erfahren kann ich
ihnen sagen, dass der neue priester nur scheitern kann… lassen sie sich mal in jeder pgr sitzung sagen,
was alles nicht geht, in dieser pfarrei schon seit 35 jahren anders und gewohnt ist und dass, wenn sie
als pfarrer nicht spuren, die gemeinde sich etwas anderes überlegt und sie byokottiert… da werden kindergartenleiterinnen
zu partisanen…
@Gotthard Unter anderem 2003: „Advent-Aufreger: Pfarrer schafft Messe zum 4. Adventsonntag ab. Roland
Breitenbach veranstaltet statt dessen eine Matinee: In einer „Allerweltsmesse“ wird zu Allah, Brahma,
Vishnu, Manitou und den Muttergottheiten der Naturvölker gebetet.“
@Amanda Ich denke, Bischof Hofmann ist ein vorsichtiger Mensch. Er weiß, dass eine Absetzung von Pfarrer
Breitenbach von den Medien entsprechend aufbereitet würde: „Ein unkonventionell denkender, menschennaher
Priester wird von einem reaktionären Bischof abgesägt“. Dies will er verhindern; in zwei Jahren wird
der Pfarrer von St. Michael eh in den Ruhestand versetzt. Und dann kommt das Opus Dei nach St. Michael
zwecks Gegenreformation Vielleicht könnte man die Kirche auch komplett umbauen, so dass man dort den
außerordentlichen Usus feiern kann Dass Pf. Breitenbach durchaus Positionen vertritt, die mit der Lehre
der Kirche nicht übereinstimmen, wird jedem klar, der einmal die Homepage von St. Michael betrachtet.
Auch in Partenia lässt er schon mal was vom Stapel. In der Öffentlichkeit wird dies allerdings anders
wahrgenommen, da heißt es dann: „Endlich mal einer, der denen da in Rom zu widersprechen wagt“. Denken
Sie daran, wie der denkende Katholik Joseph Berens reagieren würde. Denn in seinen Augen ist Pf. Breitenbach
im Recht und die böse Amtskirche im Unrecht. Alles in allem ist es also auch für einen Bischof nicht
immer ganz leicht. Und in 2 Jahren kommt eh die Gegenreformation
@amanda ein Zeichen zu setzen und Breitenbach aus dem Amt zuentfernen. Warum sollte Hw Breitenbach aus
dem Amt entfernt werden? Welcher Vergehen hat er sich schuldig gemacht?
@Heggi Ich finde aber, dass das Aussitzen keine Lösung ist. Wenn Hofmann wirklich der Hirte seines Bistums
ist, dann ist er verpflichtet, ein Zeichen zu setzen und Breitenbach aus dem Amt zu entfernen. Er hat
schon zu lange damit gewartet.
richtig! auch hier sollten bischöfe – schon bei weniger schwerwiegenden vergehen gegen die sakramentale
ordnung – durchgreifen… ein „frommer“ wunsch ( wie ich aus eigenem erfahren weiß…)
Amanda Immerhin weiß man bei Pfr. Breitenbach noch, wie man dran; er sagt ja immerhin offen, was er denkt
und handelt auch danach. Die Fans gehen zu ihm, die anderen nicht. Würzburg in Person des Bischofs setzt
in Schweinfurth offensichtlich auf die biologische Lösung bzw. auf die Altersgrenzenregelung, denn viel
kaputt machen kann Breitenbach nicht mehr. Ob Bischof Hofmann damit aber seiner Aufgabe gerecht wird,
ist allerdings eine andere Frage. Die deutschen Bischöfe sind eben so wie sie sind.