Ökumene
Selbstgezimmerter Glaube
In den letzten Jahren kursierten immer wieder Gerüchte über eine Konversion von Bruder Roger von Taizé zum Katholizismus. Nun hat ein Kardinal das Rätsel noch rätselhafter gemacht.
Prior Roger Schütz
Prior Roger Schütz
(kreuz.net, Vatikan) Der Gründer der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, Prior Roger Schütz, hing dem katholischen Glauben an und blieb gleichzeitig reformierter Prediger.

Das erklärte der Präsident des päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper, am 15. August vor der vatikanischen Tageszeitung ‘L’Osservatore Romano’.

Prior Schütz war der Sohn eines reformierten Schweizer Pfarrers und einer französischen Mutter aus dem Burgund.

Er wuchs in der Schweiz auf, studierte Theologie in der Westschweizer Stadt Lausanne und wurde zum Prediger der reformierten Landeskirche des Kantons Waadt ordiniert.

Kardinal Kasper leugnete nicht, daß Prior Schütz den „Glauben seiner Ursprünge“ mit den Protestanten bis zuletzt geteilt habe.

Doch schon in seinen ersten Jahren als reformierter Prediger habe er seinen Glauben und sein geistliches Leben an anderen christlichen Traditionen bereichern wollen.

Erst mit Hilfe der katholischen Religion habe Prior Schütz „einige Elemente“ des Glaubens verstanden – so Kardinal Kasper.

Als Beispiele nennt der Kardinal die Rolle der Gottesmutter in der Heilsgeschichte, die Realpräsenz Christi in der Eucharistie, das Apostolische Amt in der Kirche und das „Amt der Einheit“, das der „Bischof von Rom“ ausübe.

Aufgrund dieses Glaubens habe „die Kirche“ zugestimmt, daß Bruder Roger die Kommunion empfange.

Nach Angaben von Kardinal Kasper kommunizierte Schütz jeden Morgen in Taizé und mehrmals sogar aus der Hand Johannes Paul II.:

„Während des Begräbnisses für Papst Johannes Paul II. hat Joseph Kardinal Ratzinger nur wiederholt, was bereits vor ihm im Petersdom praktiziert wurde.“

Kardinal Kasper zitiert eine Ansprache, die Prior Schütz 1980 im Petersdom in Gegenwart von Johannes Paul II. hielt:

„Ich habe meine eigene christliche Identität gefunden, indem ich in mir den Glauben meiner Ursprünge mit dem Geheimnis des katholischen Glaubens versöhnt habe.“ Dabei habe er die Zugehörigkeit zu niemandem gebrochen.

Kardinal Kasper erklärt, daß Prior Schütz deshalb Ausdrücke wie „Bekehrung“ oder „formale“ Zugehörigkeit vermieden habe.

Die Bedeutung einiger theologischer oder kanonischer Begriffe könnten endlos diskutiert werden:

„Aus Respekt für den Glaubensweg von Frère Roger ist es jedoch angebrachter, nicht auf ihn die Kategorien anzuwenden, die er selber als seiner Erfahrung unangemessen ansah und die ihm die katholische Kirche im Übrigen niemals auferlegen wollte.“
      
79 Lesermeinungen
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#82   Samurai   16:17:00 | Donnerstag, 28. August 2008
@ Galatea
Frere Roger bekam die Erlaubnis, die Kommunion zu empfangen, da er das Eucharistieverständnis der RKK teilte.
Das ist Fakt.
Ob mir das passt oder nicht, ist nebensächlich, nebenbei bemerkt:Er war bis zu seinem Tod evang.-reformierter Christ.
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#81   Galatea   22:58:29 | Mittwoch, 27. August 2008
@Samurai:
Das ist selbstverständlich, dass Sie
a) so antworten
b) keine begründung haben
c) keine neuen Erkenntnisse zum Fall: Taizé – kann man seine Kinder ohne weiteres dahin fahren lassen.
Also: inwiefern ist die kath. Kommunion des Fr. Roger in Ordnung? Weil Sie das so in Ordnung finden, oder weil es egal ist?
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#80   Samurai   22:55:16 | Mittwoch, 27. August 2008
Zum eigentlichen Threadthema:
Daß Frere Roger auf Grund seiner (!) Glaubensüberzeugung die Kommunion empfing, war in Ordnung.
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#79   Galatea   22:52:13 | Mittwoch, 27. August 2008
Werter Samurai,
bitte mal kurz auf das Thema schauen.
Dieses scheint Ihnen keinen Satz wert zu sein.
Da die förmliche Untersuchung dieses Falles, für den es sicherlich Dokumente gibt, so am Herzen liegt, würde ich vorschlagen, ein wenig zu recherchieren.
Abgesehen davon ist meine Meinung, ohne Elijahus Anwalt zu sein, dass er mit dem Einwurf der – von Ihnen bezweifelten – Vergewaltigung eigentlich ganz anderes kritisieren wollte.
Das, bitte, ist aber nur mein persönlicher Eindruck.
Machen Sie also bitte weiter im Verhör.
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#78   Samurai   22:31:24 | Mittwoch, 27. August 2008
@ Galatea
Ich wollte nur von ihm wissen, ob die Jugendlichen
1) tagsüber oder auch nachts allein- sprich unbeaufsichtigt gelassen wurden,
2) welche „Zustände“ er meinte?
zu 1)
Tagsüber, wenn die Jugendlichen entweder bei den Gesprächs- oder Arbeitsgruppen mit Gesprächsgruppenleiter oder Arbeitsgruppenleiter sind, sind sie nicht unbeaufsichtigt.
Nachts sieht die Sache so aus, daß sie mit einem oder mehreren Volljährigen (sprich:Betreuern) in den Baracken sind.
Wenn die Gruppe das nicht einhält, ist es ein Problem der Gruppe, nicht der Brüder.
zu 2)
Welche „Zustände“ er sonst noch meint, die scheinbar so schlimm sind, daß man keine Kids nach Taize schicken darf, habe ich leider noch nicht von ihm erfahren.
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#77   Galatea   22:19:40 | Mittwoch, 27. August 2008
@Samurai:
erst wird ihm vorgeworfen, er habe sich nicht an die Behörden gewandt, jetzt, er müsse beweisen, was er erzählt hat, weil, er könnte sich ja an andere Behörden wenden… das wäre aber seltsamerweise weitaus schlechter…
Ihre Argumentation ist bekloppt wie immer.
Mir wird Ökumene immer unsympathischer. Und nicht nur mir.
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#76   Samurai   22:12:10 | Mittwoch, 27. August 2008
@ Galatea
Aha, wer hat denn vor, die Leute zu warnen, weil man Jugendliche nicht nach Taize schicken könne.
Mit Verlaub, aber wer solche Behauptungen in die Welt setzt, sollte sie auch beweisen können.
Ist Ihnen auch schon durch den <Kopf gegangen, was passieren kann, wenn Leute, die Elijahu das glauben, sich an die französischen Behörden wenden- mit den von Elijahu beschriebenen angeblichen „Zuständen“ in Taize.
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#75   Galatea   22:03:22 | Mittwoch, 27. August 2008
@Samurai:
Falls es eine neue Doktrin gibt bei kreuz.net, die besagt, dass man alles offenlegen muss und nichts mehr – aus welchen Gründen auch immer – für sich behält, dann, lieber Samurai, klären Sie mich doch bitte auf.
Elijahu hat erzählt, was ihm wichtig erschien, und damit hat sich das. Anderen glauben Sie ja auch alles ohne jede beweisbare Quelle. Ups, die richtige Religion müsste man haben.
Ich will ja nichts sagen, aber ein Manipulationskasper sind Sie vor dem Herrn. Ich sag es auch niemand weiter.
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#74   Samurai   21:46:29 | Mittwoch, 27. August 2008
@ Biene Maya: Danke, geht mir auch so!
@Galatea
Das Problem ist ja, daß Elijahu entweder drumherumredet oder schweigt, Fakt ist aber, daß die Jugendlichen in Taize nicht nach nationalen Aspekten getrennt untergebracht werden, würde dem Gedanken der Völkerbegegnung auch nicht nutzen – außer contraproduktiv.
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#73   Galatea   21:37:11 | Mittwoch, 27. August 2008
Strepto von Kokke:
Hunde nicht treten reicht – glaube ich schon nicht mehr aus. Man muss schon aktiv werden in diesen Zeiten, um würdig die Kommunion mit bestem Gewissen zu empfangen. –
Leider wird die Eingangsfrage angesichts der spannenden Inquisition des Elijahu, ob seine Gruppe denn völkisch getrennt von anderen aufbewahrt wurde, nicht mehr diskutiert.
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#72   Biene Maja   21:36:40 | Mittwoch, 27. August 2008
Die Brüder von Taize
haben mich sehr lange auf den WEG zu Gott geführt ich
bin IHNEN sehr Dankbar
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#71   Samurai   21:21:04 | Mittwoch, 27. August 2008
@Amanda Danke!
@ Elijahu
In wieweit waren – als Sie in Taize waren – Jugendliche unbeaufsichtigt?
Tagsüber? unnötig, wenn man den Tagesablauf dort kennt?
Abends? unnötig! Grund: siehe eine Zeile höher
Nachts ? Halte ich für unwarscheinlich, wenn wäre es aber ein Fehler der Betreuer gewesen, nicht der Brüder in Taize.
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#70   Amanda   21:08:04 | Mittwoch, 27. August 2008
@samurai
Bitte schön, nur zu! :-)
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#69   Samurai   17:43:13 | Mittwoch, 27. August 2008
@ Elijahu
War es so, daß die verantwortlichen Leiter/Betreuer ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkamen?
Dann wäre es denen vorzuwerfen aber nicht den Brüdern?
Sie sollten sich sehr gut überlegen, was Sie schreiben, denn wenn Ihre Vorwürfe, es würde seitens der Brüder nicht für die notwendige Aufsicht/Betreuung gesorgt- kurz: die Jugendlichen würden auf sich gestellt gelassen, wäre das – wenn es nich bewiesen wäre – Rufmord/Verleumdung.
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#68   Elijahu †   15:07:49 | Mittwoch, 27. August 2008
Die Baracken sind nicht…
…nach Nationen getrennt, das habe ich auch niemals behauptet. Aber jede Jugendgruppe bekam bei uns ihre EIGENE Baracke zugeteilt. Natürlich waren diese Baracken untereinander gemischt, Polen neben Deutschen neben Amerikanern neben Franzosen. Aber es war nicht so dass die sich auch noch eine Baracke miteinander teilen mussten, zumindest als wir da waren.
Zelte gab es da überhaupt nicht als wir da waren, es war Anfang März und noch viel zu kalt zum Zelten.
Mit Zustände meine Ich natürlich dass die minderjährigen Jugendlichen dort unbeaufsichtigt gelassen werden. Dafür sind natürlich primär die Reiseleiter verantwortlich, aber so etwas sollte einfach in Taize nicht möglich sein. Ich halte es für unverantwortlich dort Jugendgruppen hinzuschicken.
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#67   Samurai   14:28:05 | Mittwoch, 27. August 2008
@ Elijahu
Nun, die Jugendlichen werden in Taize in Baracken oder Zelten untergebracht, richtig?
Aber ihre Behauptung, die Kids würden in nach Nationen getrennten Baracken untergebracht, ist schlicht falsch.
Und welche „Zustände“ meinen Sie denn ganz konkret?
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#66   Strepto von Kokke   09:19:38 | Mittwoch, 27. August 2008
@Gotthardelchen – Freré Roger katholisch?
Wen interessiert das denn nun wirklich und wenn ja, warum?
Ist auch egal, ob er nun katholisch war oder nicht.
Um würdig zu kommunizieren sollte es vollkommen ausreichen, dass du morgens pünktlich aufstehst, keinen umbringst, jedem der dir begegnet einen guten Tag wünschst und den Hund des Nachbarn nicht trittst, wenn der dir wieder einmal vor die Haustür geschissen hat.
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#65   Genoveva   00:29:31 | Mittwoch, 27. August 2008
Elijahu
Damit ist doch schon alles gesagt. Eine objektive Gegenwart muss subjektiv erfahrbar sein können, damit man sie überhaupt intersubjektiv objektivieren kann.
Bitte wie? Etwas Objektives muss subjektiv erfahrbar sein, damit man es objektivieren kann? Sorry, klingt für unbedarfte Ohren vielleicht eindrucksvoll, ist aber Quatsch.
Christus ist unter den Gestalten von Brot und Wein OBJEKTIV gegenwärtig. Seine Gegenwart ist völlig unabhängig von einer subjektiven Erfahrung mitfeierender oder kommunizierender Gläubiger. Auch wer subjektiv nicht durch Glauben disponiert ist, konsumiert objektiv den Leib Christi.
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#64   Galatea   23:22:02 | Dienstag, 26. August 2008
@Gotthard:
Machen Sie einmal Guck zum Titel hinauf. Ob es Sie interessiert – wen interessiert es?
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#63   Gotthard   23:18:04 | Dienstag, 26. August 2008
@galatea
war Frère Roger nun katholisch oder nicht?
Wen interessiert das denn nun wirklich und wenn ja, warum?
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#62   Galatea   23:12:39 | Dienstag, 26. August 2008
Das Thema war doch…
war Frère Roger nun katholisch oder nicht?
Und warum hat sein Protestantismus zum Katholisch-Sein, falls es diesen Begriff gibt, denn ausgereicht? Das ist doch die Frage.
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#61   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:12:35 | Dienstag, 26. August 2008
Lustig,
ich kenne einige, die in Taize waren, die müssen wohl alle einen enormen Verbrauch an Scheuklappen haben.
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#60   Elijahu †   23:09:29 | Dienstag, 26. August 2008
Jede Jugendgruppe…
…wurde in ihrer eigenen Baracke untergebracht, so auch wir.
Und wenn sie 10mal in Taize waren dann wissen Sie ja hoffentlich was dort für Zustände herrschen. Ansonsten beim nächsten Besuch mal die Scheuklappen abnehmen wenn sie da durchs Lager gehen.
Ich werde mir das nie wieder antun und auch niemanden dort hinlassen der mir irgendetwas bedeutet. Besonders aber keine minderjährigen Jugendlichen und vor allem keine Mädchen. Dies als Warnung an alle.
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#59   Samurai   23:02:59 | Dienstag, 26. August 2008
@ elijahu
Ja, als ich in Taize war (10 mal) schliefen die Jugendlichen nicht nach Nationen getrennt, warum auch?
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#58   Elijahu †   23:00:52 | Dienstag, 26. August 2008
@Genoveva
„Das schließt eine subjektive Gnadenerfahrung in der Kommunion natürlich nicht aus.“
Damit ist doch schon alles gesagt. Eine objektive Gegenwart muss subjektiv erfahrbar sein können, damit man sie überhaupt intersubjektiv objektivieren kann.
Gotthard aber hat mir genau dies vorgeworfen: das die subjektive Erfahrung der Gnade Gottes in der Kommunion im Widerspruch zur Lehre der Kirche steht. Das ist schlicht falsch.
Im übrigen wurde da schnell eingeschritten als das Mädchen erstmal anfing zu schreien, aber das Kind war da schon längst in den Brunnen gefallen. Als wir dazu kamen hatte sich schon eine grössere Menschenmenge gebildet. Was da überhaupt vorgefallen war stellte sich für uns erst am folgenden Tag heraus.
Meinen sie allen Ernstes ich würde ruhig zusehen wie ein südländischer Jugendlicher ein unschuldiges Mädchen schändet? Das sollte ich mal live mitbekommen, ich würde ihm den Schädel einschlagen, das schwöre ich bei Gott.
Was die Brüder im Nachhinein unternommen haben ist mir nicht bekannt, die „Superstars“ liessen sich nur in der „Messe“ mal kurz blicken und verschwanden dann wieder gottweiss wohin.
Die Jugendgruppen aus den verschiedene Ländern hatten je ihre eigene Baracke. Oder meinen sie die wurden einfach wahllos zusammengepfercht?
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#57   Genoveva   22:47:10 | Dienstag, 26. August 2008
Nein, Elijahu, Gotthard hat völlig recht …
Die Lehre von der Realpräsenz meint gerade die objektive Gegenwart Christi unter den Gestalten von Brot und Wein. Das schließt eine subjektive Gnadenerfahrung in der Kommunion natürlich nicht aus. Dies ist aber keineswegs der Kern der entsprechenden kirchlichen Lehre. Wenn Sie das so behaupten wollten, könnte es man es am ehesten – obwohl ziemlich unscharf – mit der calvinistischen Vorstellung vom Abendmahl im Sinne einer geistigen Erfahrung im Glauben.
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#56   Galatea   22:44:34 | Dienstag, 26. August 2008
Double, double,
toil and trouble.
Fire burn and cauldron bubble.
Es meldet sich die abendliche Gesinnungspolizei.
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#55   Gotthard   22:41:49 | Dienstag, 26. August 2008
@Elijahu
Ich bekenne, dass ich von Deiner Theologie wirklich keine Ahnung habe.
Doch ich weiß eines: sie ist bestimmt nicht deckungsgleich mit der Theologie der katholischen Kirche.
Ich will sie Dir auch nicht ausreden – aber Dich darauf hinweisen.
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#54   Florian Geyer   22:38:20 | Dienstag, 26. August 2008
lieberElijahu
Auf einmal ging ein Geschrei durch die Baracken als wenn jemand ermordet wurde, nackte Angst hat man da bekommen. Stellte sich heraus dass sich ein paar südländische Jugendliche in die Baracke von osteuropäischen Mädchen geschlichen hatten und eines davon gegen seinen Willen entjungfert wurde. Das Mädchen war allerhöchstens 15 Jahre alt und schrie immer wieder nach seiner Mutter.
also ich hoffe Er hat da was unternommen sonst müsste ich ein bischen enttäuscht sein von ihm
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#53   Elijahu †   22:32:39 | Dienstag, 26. August 2008
@Gotthard
Ich fürchte eher, Sie haben keine Ahnung, wovon Sie überhaupt reden
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#52   Gotthard   22:18:20 | Dienstag, 26. August 2008
@Elijahu
Die Realpräsenz bedeutet nichts anderes, als dass man als Gläubiger Christ in der Eucharistie subjektiv die Gegenwart Gottes spürt und somit einen untrüglichen persönlichen Beweis für die Existenz Gottes hat.
du hast eine wunderbare und eindrucksvolle Beschreibung geliefert über deine sehr subjektive Empfindung … leider hat sie mit der katholischen Theologie der Eucharistie nichts zu tun.
Die subjektive Einstellung und das subjektive Empfinden des die hl. Kommunion Empfangenden hat mit der tatsächlichen sakramentalen
Gegenwart Christi nichts – aber auch überhaupt nichts – zu tun.
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#51   EvaHermanFan akaFreimaurerin   22:11:19 | Dienstag, 26. August 2008
Oder eine
gewisse Erleichterung verspürt, dass es sich immerhin nicht um Knabenschänder handelte?
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#50   Samurai   22:11:07 | Dienstag, 26. August 2008
@ Elijahu
Stimmt, was haben Sie denn ganz konkret unternommen?
Sind Sie hingegangen, um dem Mädchen zu helfen, oder haben Sie den Nightguard oder einen Bruder oder einen der Permanents informiert?
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#49   Frollein Rottenmaier †   22:04:32 | Dienstag, 26. August 2008
Frage Nummer 4
Wie hat Eliahju reagiert?
a) Aufgrund von Desinteresse wie ein Autobahngaffer innegehalten und entspannt dem Schreien zugehört
b) Es mit einer gewissen Häme geschehen lassen, da das Mädel selber Schuld war, weil
1) das falsche Verhalten an den Tag gelegt hat
2) unadäquate Klamotten trug
Auf Alternative b) wäre ich vor ein paar Monaten noch nicht gekommen, aber Dank kreuz.net bildet man sich ja weiter! :-)
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#48   Samurai   21:43:30 | Dienstag, 26. August 2008
@ Elijahu
1. Wie haben die Betreuer reagiert?
2. Wie reagierten die Brüder der Communaute?
3. Wieso schreiben Sie von osteuropäischen Baracken?
Die Unterkünfte sind in Taize nicht nach Nationen getrennt!
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#47   Elijahu †   21:38:31 | Dienstag, 26. August 2008
So eine Unverschämtheit
Was wollen sie überhaupt? Das ist damals so passiert. Auf einmal ging ein Geschrei durch die Baracken als wenn jemand ermordet wurde, nackte Angst hat man da bekommen. Stellte sich heraus dass sich ein paar südländische Jugendliche in die Baracke von osteuropäischen Mädchen geschlichen hatten und eines davon gegen seinen Willen entjungfert wurde. Das Mädchen war allerhöchstens 15 Jahre alt und schrie immer wieder nach seiner Mutter.
Das werde ich niemals vergessen, diese Schweinerei hat sich mir für immer ins Gedächtnis eingebrannt.
Passen sie mal lieber auf dass sie selber nicht gegen das 8. Gebot verstossen sie Heuchler.
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#46   Bernd-Jupp   21:31:47 | Dienstag, 26. August 2008
@Eljahu – ein typischer Anschwärzer
Ihr Gerede ist mal wieder ganz typisch. Wenn man einer Gemeinschaft nicht auf normalem, sprich überzeugenden Wege beikommen kann, dann verunglimpft man sie eben mit solchen Horrorgeschichten wie Vergewaltigung einer 15-jährigen etc. Beweise, bitte – denn sonst sollte man Sie anzeigen. Das ist unterste rechtskatholische Schublade, die Sie hier an den Tag legen. Das 8. Gebot gilt doch auch für Sie – oder nicht??
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#45   Elijahu †   20:52:08 | Dienstag, 26. August 2008
Offenbarung Gottes in der Eucharistie
Die Realpräsenz bedeutet nichts anderes, als dass man als Gläubiger Christ in der Eucharistie subjektiv die Gegenwart Gottes spürt und somit einen untrüglichen persönlichen Beweis für die Existenz Gottes hat. Gott offenbart sich dem, der an ihn glaubt mit untrügbaren Beweisen – aber erst nachdem er angefangen hat zu glauben, nicht vorher.
Hierbei sei ausdrücklich angemerkt, dass es sich dabei nicht um Einbildung handelt, sondern um ein deutliches Zeichen von Gott.
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#44   Pascal123   19:09:56 | Dienstag, 26. August 2008
Ach so
Nun gut wenn das so ist, hätte ich das vorher gewußt wäre ich beim Schulgottesdienst mal lieber nicht ehrfürchtig zur Kommunion gegangen.
Aber schön das wieder alles an äußerer Form festgemacht wird.
Aber ich will die Realpräsenz sowieso nicht verstehen, besser gesagt Sie ist für mich totaler Humbug.
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#43   Elijahu †   19:03:32 | Dienstag, 26. August 2008
Die heilige Kommunion
Die heilige Kommunion ist äusserliches Zeichen dafür, dass jemand in Gemeinschaft mit der katholischen Kirche steht. Wenn ein Nichtkatholik also die Kommunion empfängt, dann belügt er sich selbst – er steht ja eben nicht in Gemeinschaft mit der Kirche, es sei denn, er bekennt sich dazu in Taufe und Firmung.
Ausserdem muss man das Sakrament der Taufe und Firmung erhalten haben um dazu disponiert zu sein, das wahre Geheimnis der Eucharistie zu erfassen: die reale Gegenwart Jesu Christi in Brot und Wein.
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#42   Samurai   18:58:29 | Dienstag, 26. August 2008
@ Pascal
Die Frage stellen sich die Brüder in Taize auch. Ein befreundeter Bruder sagte mir einmal:
„Selbst wenn wir direkt vorher drauf hinwiesen, wir können nur vor die Köpfe schauen.“
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#41   Pascal123   18:53:45 | Dienstag, 26. August 2008
Mal blöde gefragt
Ich bin bei den Katholiken ja jetzt nicht so firm, aber ich muss also um die heilige Kommunion empfangen zu können in Deutschland also erst Steuern zahlen( Kirchenmitgliedschaft) um in diesen „Genuss“ zu kommen??
Was ist schlimm daran wenn ich mit wahrer Herzenseinstellung die Kommunion empfangen möchte, aber nicht katholisch bin.
Bei Schulgottesdiensten wurde dort nicht sonderlich darauf hingewiesen, warum auch frage ich mich.
Was ist so wichtig daran.
Zählt nicht LIebe zu Gott und seinem Sohn, Herzenseinstellung mehr als Kirchenzugehörigkeit.
Wahrscheinlich war das jetzt wieder sehr ketzerisch, oder irre ich mich.
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#40   Samurai   18:42:17 | Dienstag, 26. August 2008
@ elijahu
Erklärung bezügl. Taize:
– Morgens am Ende des Morgengebetes werden in der Kirche -genauer im Mittelschiff – die eucharistischen Gaben ausgeteilt, die in der Messe vorher in der Krypta gewandelt wurden. Die austeilenden Priester stehen in der Mitte der <Kirche in dem Bereich, wo die Brüder sitzen.
An der Seite – genauer in den Seitenkapellen – wird das Abendmahl gespendet, und an den Türen stehen jeweils Körbe mit gesegnetem (nicht mit geweihtem!) >Brot für all die jenigen, die nicht die Euchariastie empfangen.
So steht es auch auf Aushängen (in etwa 7 Sprachen) an den Türen (Wer lesen kann, ist im Vorteil).
Es ist also klar und deutlich geregelt.
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#39   Elijahu †   18:41:09 | Dienstag, 26. August 2008
Interkommunion
Hören Sie mal, erstens ist es völlig sinn- und zwecklos wenn ein nichtgläubiger Nichtkatholik die heilige Kommunion empfängt; und zweitens, wer gerne die Kommunion empfangen möchte, soll sich vorher taufen und firmen lassen und sich damit eindeutig zur Katholische Kirche bekennen, die diese Kommunion austeilt. Alles andere ist Heuchelei – und eine Entweihung der heiligen Eucharistiefeier.
In der Kirche ist es zwar so, dass Kinder die Kommunion empfangen dürfen auch wenn sie noch nicht gefirmt sind (die Firmung ist der Abschluss der Taufe), aber von Jugendlichen kann man erwarten, dass sie sich zwischen Christus und dem Teufel entscheiden können.
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#38   proetcontra   18:32:41 | Dienstag, 26. August 2008
Elijahu, langsam aber sicher…
„Bedenklich daran ist, dass alles in einer grossen Halle stattfindet und mancher Nicht-Katholik statt „gesegneter Brote“ dann wohl die heilige Kommunion empfangen könnte.“
Na, hoffentlich hat er’s überlebt!
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#37   Elijahu †   18:28:58 | Dienstag, 26. August 2008
Interkommunion in Taize
Richtige Interkommunion soll es dort früher mal gegeben haben, als wir dort vor einigen Jahren waren wurden aber lediglich „gesegnete Brote“ an Nichtkatholiken verteilt, während die Katholiken gleichzeitig die Kommunion empfingen.
Bedenklich daran ist, dass alles in einer grossen Halle stattfindet und mancher Nicht-Katholik statt „gesegneter Brote“ dann wohl die heilige Kommunion empfangen könnte.
Ob das dann tatsächlich passiert, kann man ja nicht wissen, aber während der Veranstaltung wurde keinem gesagt dass nur Katholiken die Kommunion empfangen könnten und alle anderen sich mit „geweihten Broten“ begnügen müssten.
Das ganze war höchst grenzwertig. Ich fahre da nicht wieder hin.
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#36   karljosef   18:19:57 | Dienstag, 26. August 2008
@ Elijahu
Ich habe einen Kollegen, der überzeugter Taize anhänger ist, er hat dort auch seine Frau kennengelernt. Er ist absolut fuer Interkommunion von Katholiken und Protestanten… Ist so etwas für Taize typisch?
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#35   Elijahu †   17:12:48 | Dienstag, 26. August 2008
Taize
Nein. Die ökumenische Gebetsveranstaltung fand für uns abends in der grossen Halle statt. Da wir aber mit einem katholischen Priester dort waren, feierten wir in der kleinen katholischen Kellerkapelle direkt nebenan früh morgens die katholische Messe. Sowohl in der NOM-Messe als auch in der Gebetsveranstaltung (bei der wie üblich „geweihte Brote“ ausgeteilt wurden) wurde an diesem Tag Mt 25 gelesen. Nur wurde in der Ökumeneveranstaltung der zweite Teil weggelassen, was mir sofort ins Auge sprang.
Die Gruppenleiter konnten sich aussuchen ob sie in den Baracken übernachten wollten oder in einem speziellen Gästehaus mit Einzelzimmern am anderen Ende des Geländes. Die Masse der Jugendlichen war zu 99% unbeaufsichtigt, eine Schande dass so etwas dort überhaupt möglich ist.
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#34   Samurai   16:52:52 | Dienstag, 26. August 2008
@ Elijahu
Was die Gruppenleiter betrifft, kann ich nichts sagen, da es in Taize so gehandhabt wird, daß in jeder Baracke, in der Mindejährige schlafen, immer ein Erwachsener (Volljähriger), meist einer der Leiter,Betreuer schläft -damit (!) die Kids eben auch nachts nicht unbeaufsichtigt bleiben.
Aber zu diesem Einzelfall kann ich nichts Näheres sagen.
Die „Messe“ die Sie ansprechen, ist das gemeinsame, ökumenische Morgen- Achtung! gebet(!), welches logischerweise keiner Messordnung folgt – warum auch?
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#33   Elijahu †   16:40:20 | Dienstag, 26. August 2008
Taize
Die offene „Messe“ in Taize hält sich lose an die katholische Leseordnung. In der katholischen Messe die wir früh morgens in der kleinen Kellerkapelle feierten, wurde dieser Teil der Lesung NICHT weggelassen.
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#32   Amanda   16:24:25 | Dienstag, 26. August 2008
@iustus
Dazu kann ich zwar so direkt nichts sagen (wie auch), aber es ist nicht unbedingt taizé-spezifisch, dass „missliebige“ Bibelstellen unterschlagen werden. Das kann Ihnen in jeder beliebigen Messe innerhalb Deutschlands auch passieren.
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#31   iustus   16:15:22 | Dienstag, 26. August 2008
Lesung
So habe ich dort zum Beispiel erlebt, wie aus Jesu Rede vom Endgericht (Mt 25) der zweite Teil in der Lesung einfach weggelassen wurde („Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer mit euch…“).
War das denn in der katholischen Leseordnung an diesem Tag überhaupt vorgesehen? Vielleicht gibt es Tage, an denen in jeder Messe nur der erste Teil vorgetragen wird. Das würde die Sache nicht besser machen, aber es spräche nicht gegen Taizé.
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#30   Elijahu †   15:35:24 | Dienstag, 26. August 2008
Meine Taize-Erfahrung!
Kurz vor Rogers Tod war ich noch in Taize. Das ganze gestaltete sich als eine Dauerwerbesendung für die Kuscheljesuskirche, da wurden hemmungslos alle „anstössigen“ Passagen aus der Heiligen Schrift, aus den Lesungen der dortigen „Messe“-Imitation entfernt – was nicht zur Kuscheljesuskirche passte, wurde passend gemacht.
So habe ich dort zum Beispiel erlebt, wie aus Jesu Rede vom Endgericht (Mt 25) der zweite Teil in der Lesung einfach weggelassen wurde („Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer mit euch…“). Passte halt nicht kuscheligen 68er-Atmosphäre dort.
Das ist symptomatisch für Roger, Taize und deren Versuch sich einen eigenen Jesus Christus zu basteln, der mit dem Evangelium nichts mehr zu tun hat aber bei den Leuten gut ankommt. Kuscheljesus halt, der Pseudomessias für die Verweichlichten.
„Komm oh Kuscheljesus, komm kuscheln mit uns in Taize, denn wir lieben einander alle so sehr hier! Der Friede, die Liebe, die Freude und der Eierkuchen des Herrn sei mit euch.“
Wie ein 15-jähriges Mädchen aus Osteuropa von einem anderen Jugendlichen dort vergewaltigt wurde, habe ich auch mitbekommen, das Geschrei war nachts überall zu hören. Die Jugendlichen wurden in ihrer Blockhüttensiedlung völlig ohne Aufsicht gelassen, die Betreuer waren am anderen Ende des Dorfs untergebracht.
Das war meine Taize-Erfahrung.
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#29   Aleph †   14:39:34 | Dienstag, 26. August 2008
Pascal 123
Und ich habe immer geglaubt, es gibt keinen Herkules mehr. Aber wenn das Marranenjäger tun will. Ist die Rolle zumindest einmal verbal besetzt… :-) :-)
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#28   Pascal123   14:37:22 | Dienstag, 26. August 2008
Stell dir vor
Stell dir vor du bist der letzte Katholische Priester und keiner weiß es??
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#27   LandorganistII   14:27:23 | Dienstag, 26. August 2008
Da könnten
sich der Lingen und der Maranenjäger doch zusammentun und das einzige „rechtgläubige“ katholische Bistum Deutschlands, ja was schreibe ich, Europas bzw. der Welt zu gründen!
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#26   Benedikt   14:20:57 | Dienstag, 26. August 2008
@ Maranenjäger
als einer der letzten katholischen Priester auf diesem Kontinent stehen mir gewisse Vollmachten zu. Es wäre sündhaft, diese nicht auszuüben. Ich erteile auch ihnen hiermit einen strengen Verweis.
Ich sag’s ja: Sie sind ein Phantast.
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#25   iustus   14:02:46 | Dienstag, 26. August 2008
@Karl Josef
Da stimme ich Ihnen zu.
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#24   Pascal123   13:52:28 | Dienstag, 26. August 2008
@Marone
Schade wäre es für sie wenn Sie den Käse selber glauben, sollte dies aus geistigim Unvermögen heraus geschehen, so sei Ihnen dies zu verzeihen. Sollten Sie allerdings wirklich wahrhaft an Ihr geschwafel glauben, dann ist das doch eher traurig für mich.
Manchmal weiß man wirklich nicht soll man vor lauter Dämlichkeit laut lachen oder bitter heulen.
Tut sowas nicht ganz dolle weh??
Das ist ja echt sowas von dämlich das es mir die Schuhe auszieht, wie kommt man auf sowas??
Nimmt man Drogen??
Leckt man an Pfeilgiftfröschen??
Oder haben Sie einfach einen an der Pfanne.
Sie sollten mal überlegen ein Liveprogramm daraus zu machen so zu sagen als persiflage auf den Papst oder so.
Ansonsten gute Besserung und Toi Toi Toi auch von unserem Pfarrer.
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#23   karljosef   13:40:09 | Dienstag, 26. August 2008
@iustus
Ich stimme ihnen zu. Wenn Frere Roger sich so katholisch gefuehlt hat hatte er doch in Katholische Kirche eintreten können und so ein Zeichen setzten können. Die katholische Kirche ist nun mal die Kirche Christi, nicht die protestantischen Gruppen. Dies sich um eine klare Entscheidung herumwinden führt doch zu Verwirrung. Und schlussendlich muss man sich entscheiden, ob Luther recht hatte oder nicht.
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#22   Aleph †   12:55:21 | Dienstag, 26. August 2008
Amanda
Was meinen Sie mit Realsatire. Ist Satire nicht immer realistisch…oder liege ich da richtig?
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#21   Amanda   12:52:20 | Dienstag, 26. August 2008
@Bellarmino
Lieber Freund, ich glaube, auch Marranenjäger ist Realsatire…
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#19   Bellarmino   12:46:28 | Dienstag, 26. August 2008
@marranenjäger
würde ein priester wirklich solche aussagen treffen, wie sie es tun?
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#17   Benedikt   12:36:07 | Dienstag, 26. August 2008
@ Marranenjäger
Ihre Allmachtsphantasien sind tragikomisch.
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#15   Amanda   12:32:27 | Dienstag, 26. August 2008
@Aleph
Dazu bleibt anzumerken, dass die Heilige Schrift freilich auch bei Katholiken als inspiriertes Gotteswort und Richtschnur des Glaubens zu gelten hat.
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#14   Aleph †   12:29:39 | Dienstag, 26. August 2008
Konfessionswechsel?
Man kann doch ähnlich katholisch sein und bleiben, vertieft durch den Schriftbezug, wie ihn die Protestanten kennen.
Dann nimmt man eine ähnliche Position ein wie sie Frere Roger eingenommen hat: man ist ohne Abbrüche katholisch und kann die Freiheit eines Christenmenschen voll atmen, wie die protestantischen Christen.
Dazu ist ebenfalls kein Konfessionswechsel notwendig, der meines Erachtens nie erforderlich ist, sondern nur für Irritation sorgt.
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#13   timpressum †   12:17:07 | Dienstag, 26. August 2008
Mir doch egal
Frère Roger hat sich immer gegen konfessionelle Grenzen ausgesprochen.
Mir ist es egal, ob er katholisch war oder nicht. Für mich war er ein Mensch, der mit seinem großen Herzen alle von Menschen gezogenen Grenzen gesprengt hat. Und der sich gegen jegliche Vereinnahmung gewehrt hat, sondern einfach die Versöhnung wollte.
Und das ist sein Verdienst. Punkt.
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#12   Benedikt   12:02:27 | Dienstag, 26. August 2008
Fr. Roger
1. Schutz war getauft
2. Wenn er die Lehren des katholischen Glaubens angenommen hat, bedeutet das
3. Schutz war katholisch.
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#11   iustus   11:30:39 | Dienstag, 26. August 2008
@St. Georg
Das katholische Verständnis von der Rolle der Gottesmutter in der Heilsgeschichte, der Realpräsenz Christi in der Eucharistie, dem Apostolische Amt in der Kirche und das „Amt der Einheit“, das der Bischof von Rom ausübe…
Protestanten , die – wie Frère Roger – dieses Verständnis teilen, ohne zu konvertieren, gibt es nur in verschwindend geringer Anzahl.
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#10   clarissa colonia   11:23:21 | Dienstag, 26. August 2008
Ist das nicht wenigstens eine halbe Nummer zu groß?
Wenn ich mir M. de Autuns Biographie so anschaue, schien er mit seinem Gott schon wesentlich früher im Reinen zu sein, nur mit der Kirche hat es länger gedauert.
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#9   karljosef   10:47:54 | Dienstag, 26. August 2008
@ Brandeburgis
Und auf dem Sterbebett hat er sich mit Gott und Kirche versöhnt
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#8   Strepto von Kokke   10:47:53 | Dienstag, 26. August 2008
@das war nix
Selbst eine große Zahl der getauften Katholiken hat weniger katholische Glaubensubstanz als Frere Roger.
Wenn er so viel wahre Glaubenssubstanz gehabt hätte, wäre er konvertiert und hätte ein unübersehbares Zeichen des wahren Glaubens setzen können.
So war das nüschts ! Spaltpilzerei war dat …
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#7   Brandenburgis   10:42:54 | Dienstag, 26. August 2008
@karljosef
jedoch als Politiker höchst fähig und erfolgreich.
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#6   Guiseppe   10:39:49 | Dienstag, 26. August 2008
@ georg
@georg: „… aus dem respekt vor dem glaubensweg vieler protestanten, die die gleiche beziehung zur rkkirche wie frere roger haben, müssten diese ja auch zur hl.eucharistie zugelassen werden …“
Diese Protestanten müssen Sie mit der Lupe suchen. Da wird es nicht sehr viele geben, die einem Frere Roger Schütz auch nur das Wasser reichen können.
Selbst eine große Zahl der getauften Katholiken hat weniger katholische Glaubensubstanz als Frere Roger.
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#5   karljosef   10:36:38 | Dienstag, 26. August 2008
@brandenburgis
Talleyrand war abgefallener Priester
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#4   Brandenburgis   10:33:57 | Dienstag, 26. August 2008
Talleyrand
war ein hoch intelligenter Mann, der viel für sein Land erreicht hat, im Gegensatz 1. zu Napoleon, 2. zu fast allen deutschen Politikern, die i. A. daran arbeiten, ihr Land und ihre Leute so richtig in die Pfanne zu hauen.
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#3   clarissa colonia   10:29:51 | Dienstag, 26. August 2008
kreuz.net, vatikan – das klingt schon so wichtig
und dann noch die herablassende Formulierung in:
„Erst mit Hilfe der katholischen Religion habe Prior Schutz einige Elemente „des Glaubens“ verstanden – so Kardinal Kasper, ohne zu sagen, welchen Glauben er meinte.
Als Beispiele nannte der Kirchenfürst die Rolle der Gottesmutter in der Heilsgeschichte, die Realpräsenz Christi in der Eucharistie, das Apostolische Amt in der Kirche und das „Amt der Einheit“, das der Bischof von Rom ausübe.“
Das ist ja starker Tobak! Sind es nicht immer wieder die Sektenschwafler durch und mit und in kreuz.net, die (zurecht) genau auf die genannten Beispiele als das unterscheidend Katholische hinweisen. Da einen Satz vorher zu schreiben, Kasper habe nicht gesagt, welcher Glaube da gemeint gewesen sei, ist, um die Grenzen der Höflichkeit wenigstens halbwegs zu wahren, durch Ignoranz potenzierte Hoffart.
Napoleon über Talleyrand: Er ist ein Haufen Mist in seidenen Strümpfen.
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#2   st.georg   10:25:59 | Dienstag, 26. August 2008
immer mal was neues
aus dem respekt vor dem glaubensweg vieler protestanten, die die gleiche beziehung zur rkkirche wie frere roger haben, müssten diese ja auch zur hl.eucharistie zugelassen werden…
hmmm, interessanter ansatz von card. kasper… o.O
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#1   Strepto von Kokke   10:17:50 | Dienstag, 26. August 2008
@Einige Elemente sollten genügen …
„Aus Respekt für den Glaubensweg von Frère Roger ist es jedoch angebrachter, nicht auf ihn die Kategorien anzuwenden, die er selbst als seiner Erfahrung unangemessen ansah und die ihm die katholische Kirche im Übrigen niemals auferlegen wollte.“
Ja, sollte ausreichen um würdig zu kommunizieren … :-!
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