In den letzten Jahren kursierten immer wieder Gerüchte über eine Konversion von Bruder Roger von Taizé zum Katholizismus. Nun hat ein Kardinal das Rätsel noch rätselhafter gemacht.
Prior Roger Schütz
(kreuz.net, Vatikan) Der Gründer der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, Prior Roger Schütz, hing
dem katholischen Glauben an und blieb gleichzeitig reformierter Prediger.
Das erklärte der Präsident
des päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper, am 15. August vor der vatikanischen Tageszeitung
‘L’Osservatore Romano’.
Prior Schütz war der Sohn eines reformierten Schweizer Pfarrers und einer französischen
Mutter aus dem Burgund.
Er wuchs in der Schweiz auf, studierte Theologie in der Westschweizer Stadt Lausanne
und wurde zum Prediger der reformierten Landeskirche des Kantons Waadt ordiniert.
Kardinal Kasper leugnete
nicht, daß Prior Schütz den „Glauben seiner Ursprünge“ mit den Protestanten bis zuletzt geteilt habe.
Doch schon in seinen ersten Jahren als reformierter Prediger habe er seinen Glauben und sein geistliches
Leben an anderen christlichen Traditionen bereichern wollen.
Erst mit Hilfe der katholischen Religion
habe Prior Schütz „einige Elemente“ des Glaubens verstanden – so Kardinal Kasper.
Als Beispiele nennt
der Kardinal die Rolle der Gottesmutter in der Heilsgeschichte, die Realpräsenz Christi in der Eucharistie,
das Apostolische Amt in der Kirche und das „Amt der Einheit“, das der „Bischof von Rom“ ausübe.
Aufgrund
dieses Glaubens habe „die Kirche“ zugestimmt, daß Bruder Roger die Kommunion empfange.
Nach Angaben
von Kardinal Kasper kommunizierte Schütz jeden Morgen in Taizé und mehrmals sogar aus der Hand Johannes
Paul II.:
Kardinal Kasper zitiert eine Ansprache,
die Prior Schütz 1980 im Petersdom in Gegenwart von Johannes Paul II. hielt:
„Ich habe meine eigene
christliche Identität gefunden, indem ich in mir den Glauben meiner Ursprünge mit dem Geheimnis des
katholischen Glaubens versöhnt habe.“ Dabei habe er die Zugehörigkeit zu niemandem gebrochen.
Kardinal
Kasper erklärt, daß Prior Schütz deshalb Ausdrücke wie „Bekehrung“ oder „formale“ Zugehörigkeit vermieden
habe.
Die Bedeutung einiger theologischer oder kanonischer Begriffe könnten endlos diskutiert werden:
„Aus Respekt für den Glaubensweg von Frère Roger ist es jedoch angebrachter, nicht auf ihn die Kategorien
anzuwenden, die er selber als seiner Erfahrung unangemessen ansah und die ihm die katholische Kirche im
Übrigen niemals auferlegen wollte.“
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79 Lesermeinungen
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#82 Samurai 16:17:00 | Donnerstag, 28. August 2008
@ Galatea Frere Roger bekam die Erlaubnis, die Kommunion zu empfangen, da er das Eucharistieverständnis
der RKK teilte. Das ist Fakt. Ob mir das passt oder nicht, ist nebensächlich, nebenbei bemerkt:Er war
bis zu seinem Tod evang.-reformierter Christ.
@Samurai: Das ist selbstverständlich, dass Sie a) so antworten b) keine begründung haben c) keine neuen
Erkenntnisse zum Fall: Taizé – kann man seine Kinder ohne weiteres dahin fahren lassen. Also: inwiefern
ist die kath. Kommunion des Fr. Roger in Ordnung? Weil Sie das so in Ordnung finden, oder weil es egal
ist?
Werter Samurai, bitte mal kurz auf das Thema schauen. Dieses scheint Ihnen keinen Satz wert zu sein. Da
die förmliche Untersuchung dieses Falles, für den es sicherlich Dokumente gibt, so am Herzen liegt,
würde ich vorschlagen, ein wenig zu recherchieren. Abgesehen davon ist meine Meinung, ohne Elijahus Anwalt
zu sein, dass er mit dem Einwurf der – von Ihnen bezweifelten – Vergewaltigung eigentlich ganz anderes
kritisieren wollte. Das, bitte, ist aber nur mein persönlicher Eindruck. Machen Sie also bitte weiter
im Verhör.
@ Galatea Ich wollte nur von ihm wissen, ob die Jugendlichen 1) tagsüber oder auch nachts allein- sprich
unbeaufsichtigt gelassen wurden, 2) welche „Zustände“ er meinte? zu 1) Tagsüber, wenn die Jugendlichen
entweder bei den Gesprächs- oder Arbeitsgruppen mit Gesprächsgruppenleiter oder Arbeitsgruppenleiter
sind, sind sie nicht unbeaufsichtigt. Nachts sieht die Sache so aus, daß sie mit einem oder mehreren
Volljährigen (sprich:Betreuern) in den Baracken sind. Wenn die Gruppe das nicht einhält, ist es ein
Problem der Gruppe, nicht der Brüder. zu 2) Welche „Zustände“ er sonst noch meint, die scheinbar so
schlimm sind, daß man keine Kids nach Taize schicken darf, habe ich leider noch nicht von ihm erfahren.
@Samurai: erst wird ihm vorgeworfen, er habe sich nicht an die Behörden gewandt, jetzt, er müsse beweisen,
was er erzählt hat, weil, er könnte sich ja an andere Behörden wenden… das wäre aber seltsamerweise
weitaus schlechter… Ihre Argumentation ist bekloppt wie immer. Mir wird Ökumene immer unsympathischer.
Und nicht nur mir.
@ Galatea Aha, wer hat denn vor, die Leute zu warnen, weil man Jugendliche nicht nach Taize schicken könne.
Mit Verlaub, aber wer solche Behauptungen in die Welt setzt, sollte sie auch beweisen können. Ist Ihnen
auch schon durch den <Kopf gegangen, was passieren kann, wenn Leute, die Elijahu das glauben, sich an
die französischen Behörden wenden- mit den von Elijahu beschriebenen angeblichen „Zuständen“ in Taize.
@Samurai: Falls es eine neue Doktrin gibt bei kreuz.net, die besagt, dass man alles offenlegen muss und
nichts mehr – aus welchen Gründen auch immer – für sich behält, dann, lieber Samurai, klären Sie mich
doch bitte auf. Elijahu hat erzählt, was ihm wichtig erschien, und damit hat sich das. Anderen glauben
Sie ja auch alles ohne jede beweisbare Quelle. Ups, die richtige Religion müsste man haben. Ich will
ja nichts sagen, aber ein Manipulationskasper sind Sie vor dem Herrn. Ich sag es auch niemand weiter.
@ Biene Maya: Danke, geht mir auch so! @Galatea Das Problem ist ja, daß Elijahu entweder drumherumredet
oder schweigt, Fakt ist aber, daß die Jugendlichen in Taize nicht nach nationalen Aspekten getrennt untergebracht
werden, würde dem Gedanken der Völkerbegegnung auch nicht nutzen – außer contraproduktiv.
Strepto von Kokke: Hunde nicht treten reicht – glaube ich schon nicht mehr aus. Man muss schon aktiv werden
in diesen Zeiten, um würdig die Kommunion mit bestem Gewissen zu empfangen. – Leider wird die Eingangsfrage
angesichts der spannenden Inquisition des Elijahu, ob seine Gruppe denn völkisch getrennt von anderen
aufbewahrt wurde, nicht mehr diskutiert.
@Amanda Danke! @ Elijahu In wieweit waren – als Sie in Taize waren – Jugendliche unbeaufsichtigt? Tagsüber?
unnötig, wenn man den Tagesablauf dort kennt? Abends? unnötig! Grund: siehe eine Zeile höher Nachts ?
Halte ich für unwarscheinlich, wenn wäre es aber ein Fehler der Betreuer gewesen, nicht der Brüder
in Taize.
@ Elijahu War es so, daß die verantwortlichen Leiter/Betreuer ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkamen?
Dann wäre es denen vorzuwerfen aber nicht den Brüdern? Sie sollten sich sehr gut überlegen, was Sie
schreiben, denn wenn Ihre Vorwürfe, es würde seitens der Brüder nicht für die notwendige Aufsicht/Betreuung
gesorgt- kurz: die Jugendlichen würden auf sich gestellt gelassen, wäre das – wenn es nich bewiesen
wäre – Rufmord/Verleumdung.
#68 Elijahu † 15:07:49 | Mittwoch, 27. August 2008
Die Baracken sind nicht… …nach Nationen getrennt, das habe ich auch niemals behauptet. Aber jede Jugendgruppe
bekam bei uns ihre EIGENE Baracke zugeteilt. Natürlich waren diese Baracken untereinander gemischt, Polen
neben Deutschen neben Amerikanern neben Franzosen. Aber es war nicht so dass die sich auch noch eine Baracke
miteinander teilen mussten, zumindest als wir da waren. Zelte gab es da überhaupt nicht als wir da waren,
es war Anfang März und noch viel zu kalt zum Zelten. Mit Zustände meine Ich natürlich dass die minderjährigen
Jugendlichen dort unbeaufsichtigt gelassen werden. Dafür sind natürlich primär die Reiseleiter verantwortlich,
aber so etwas sollte einfach in Taize nicht möglich sein. Ich halte es für unverantwortlich dort Jugendgruppen
hinzuschicken.
@ Elijahu Nun, die Jugendlichen werden in Taize in Baracken oder Zelten untergebracht, richtig? Aber ihre
Behauptung, die Kids würden in nach Nationen getrennten Baracken untergebracht, ist schlicht falsch.
Und welche „Zustände“ meinen Sie denn ganz konkret?
@Gotthardelchen – Freré Roger katholisch? Wen interessiert das denn nun wirklich und wenn ja, warum?
Ist auch egal, ob er nun katholisch war oder nicht. Um würdig zu kommunizieren sollte es vollkommen ausreichen,
dass du morgens pünktlich aufstehst, keinen umbringst, jedem der dir begegnet einen guten Tag wünschst
und den Hund des Nachbarn nicht trittst, wenn der dir wieder einmal vor die Haustür geschissen hat.
Elijahu Damit ist doch schon alles gesagt. Eine objektive Gegenwart muss subjektiv erfahrbar sein können,
damit man sie überhaupt intersubjektiv objektivieren kann. Bitte wie? Etwas Objektives muss subjektiv
erfahrbar sein, damit man es objektivieren kann? Sorry, klingt für unbedarfte Ohren vielleicht eindrucksvoll,
ist aber Quatsch. Christus ist unter den Gestalten von Brot und Wein OBJEKTIV gegenwärtig. Seine Gegenwart
ist völlig unabhängig von einer subjektiven Erfahrung mitfeierender oder kommunizierender Gläubiger.
Auch wer subjektiv nicht durch Glauben disponiert ist, konsumiert objektiv den Leib Christi.
Das Thema war doch… war Frère Roger nun katholisch oder nicht? Und warum hat sein Protestantismus zum
Katholisch-Sein, falls es diesen Begriff gibt, denn ausgereicht? Das ist doch die Frage.
#60 Elijahu † 23:09:29 | Dienstag, 26. August 2008
Jede Jugendgruppe… …wurde in ihrer eigenen Baracke untergebracht, so auch wir. Und wenn sie 10mal
in Taize waren dann wissen Sie ja hoffentlich was dort für Zustände herrschen. Ansonsten beim nächsten
Besuch mal die Scheuklappen abnehmen wenn sie da durchs Lager gehen. Ich werde mir das nie wieder antun
und auch niemanden dort hinlassen der mir irgendetwas bedeutet. Besonders aber keine minderjährigen Jugendlichen
und vor allem keine Mädchen. Dies als Warnung an alle.
#58 Elijahu † 23:00:52 | Dienstag, 26. August 2008
@Genoveva „Das schließt eine subjektive Gnadenerfahrung in der Kommunion natürlich nicht aus.“ Damit
ist doch schon alles gesagt. Eine objektive Gegenwart muss subjektiv erfahrbar sein können, damit man
sie überhaupt intersubjektiv objektivieren kann. Gotthard aber hat mir genau dies vorgeworfen: das die
subjektive Erfahrung der Gnade Gottes in der Kommunion im Widerspruch zur Lehre der Kirche steht. Das
ist schlicht falsch. Im übrigen wurde da schnell eingeschritten als das Mädchen erstmal anfing zu schreien,
aber das Kind war da schon längst in den Brunnen gefallen. Als wir dazu kamen hatte sich schon eine grössere
Menschenmenge gebildet. Was da überhaupt vorgefallen war stellte sich für uns erst am folgenden Tag
heraus. Meinen sie allen Ernstes ich würde ruhig zusehen wie ein südländischer Jugendlicher ein unschuldiges
Mädchen schändet? Das sollte ich mal live mitbekommen, ich würde ihm den Schädel einschlagen, das
schwöre ich bei Gott. Was die Brüder im Nachhinein unternommen haben ist mir nicht bekannt, die „Superstars“
liessen sich nur in der „Messe“ mal kurz blicken und verschwanden dann wieder gottweiss wohin. Die Jugendgruppen
aus den verschiedene Ländern hatten je ihre eigene Baracke. Oder meinen sie die wurden einfach wahllos
zusammengepfercht?
Nein, Elijahu, Gotthard hat völlig recht … Die Lehre von der Realpräsenz meint gerade die objektive
Gegenwart Christi unter den Gestalten von Brot und Wein. Das schließt eine subjektive Gnadenerfahrung
in der Kommunion natürlich nicht aus. Dies ist aber keineswegs der Kern der entsprechenden kirchlichen
Lehre. Wenn Sie das so behaupten wollten, könnte es man es am ehesten – obwohl ziemlich unscharf – mit
der calvinistischen Vorstellung vom Abendmahl im Sinne einer geistigen Erfahrung im Glauben.
@Elijahu Ich bekenne, dass ich von Deiner Theologie wirklich keine Ahnung habe. Doch ich weiß eines:
sie ist bestimmt nicht deckungsgleich mit der Theologie der katholischen Kirche. Ich will sie Dir auch
nicht ausreden – aber Dich darauf hinweisen.
#54 Florian Geyer 22:38:20 | Dienstag, 26. August 2008
lieberElijahu Auf einmal ging ein Geschrei durch die Baracken als wenn jemand ermordet wurde, nackte Angst
hat man da bekommen. Stellte sich heraus dass sich ein paar südländische Jugendliche in die Baracke
von osteuropäischen Mädchen geschlichen hatten und eines davon gegen seinen Willen entjungfert wurde.
Das Mädchen war allerhöchstens 15 Jahre alt und schrie immer wieder nach seiner Mutter. also ich hoffe
Er hat da was unternommen sonst müsste ich ein bischen enttäuscht sein von ihm
@Elijahu Die Realpräsenz bedeutet nichts anderes, als dass man als Gläubiger Christ in der Eucharistie
subjektiv die Gegenwart Gottes spürt und somit einen untrüglichen persönlichen Beweis für die Existenz
Gottes hat. du hast eine wunderbare und eindrucksvolle Beschreibung geliefert über deine sehr subjektive
Empfindung … leider hat sie mit der katholischen Theologie der Eucharistie nichts zu tun. Die subjektive
Einstellung und das subjektive Empfinden des die hl. Kommunion Empfangenden hat mit der tatsächlichen
sakramentalen Gegenwart Christi nichts – aber auch überhaupt nichts – zu tun.
@ Elijahu Stimmt, was haben Sie denn ganz konkret unternommen? Sind Sie hingegangen, um dem Mädchen zu
helfen, oder haben Sie den Nightguard oder einen Bruder oder einen der Permanents informiert?
Frage Nummer 4 Wie hat Eliahju reagiert? a) Aufgrund von Desinteresse wie ein Autobahngaffer innegehalten
und entspannt dem Schreien zugehört b) Es mit einer gewissen Häme geschehen lassen, da das Mädel selber
Schuld war, weil 1) das falsche Verhalten an den Tag gelegt hat 2) unadäquate Klamotten trug Auf Alternative
b) wäre ich vor ein paar Monaten noch nicht gekommen, aber Dank kreuz.net bildet man sich ja weiter!
@ Elijahu 1. Wie haben die Betreuer reagiert? 2. Wie reagierten die Brüder der Communaute? 3. Wieso schreiben
Sie von osteuropäischen Baracken? Die Unterkünfte sind in Taize nicht nach Nationen getrennt!
#47 Elijahu † 21:38:31 | Dienstag, 26. August 2008
So eine Unverschämtheit Was wollen sie überhaupt? Das ist damals so passiert. Auf einmal ging ein Geschrei
durch die Baracken als wenn jemand ermordet wurde, nackte Angst hat man da bekommen. Stellte sich heraus
dass sich ein paar südländische Jugendliche in die Baracke von osteuropäischen Mädchen geschlichen
hatten und eines davon gegen seinen Willen entjungfert wurde. Das Mädchen war allerhöchstens 15 Jahre
alt und schrie immer wieder nach seiner Mutter. Das werde ich niemals vergessen, diese Schweinerei hat
sich mir für immer ins Gedächtnis eingebrannt. Passen sie mal lieber auf dass sie selber nicht gegen
das 8. Gebot verstossen sie Heuchler.
#46 Bernd-Jupp 21:31:47 | Dienstag, 26. August 2008
@Eljahu – ein typischer Anschwärzer Ihr Gerede ist mal wieder ganz typisch. Wenn man einer Gemeinschaft
nicht auf normalem, sprich überzeugenden Wege beikommen kann, dann verunglimpft man sie eben mit solchen
Horrorgeschichten wie Vergewaltigung einer 15-jährigen etc. Beweise, bitte – denn sonst sollte man Sie
anzeigen. Das ist unterste rechtskatholische Schublade, die Sie hier an den Tag legen. Das 8. Gebot gilt
doch auch für Sie – oder nicht??
#45 Elijahu † 20:52:08 | Dienstag, 26. August 2008
Offenbarung Gottes in der Eucharistie Die Realpräsenz bedeutet nichts anderes, als dass man als Gläubiger
Christ in der Eucharistie subjektiv die Gegenwart Gottes spürt und somit einen untrüglichen persönlichen
Beweis für die Existenz Gottes hat. Gott offenbart sich dem, der an ihn glaubt mit untrügbaren Beweisen –
aber erst nachdem er angefangen hat zu glauben, nicht vorher. Hierbei sei ausdrücklich angemerkt, dass
es sich dabei nicht um Einbildung handelt, sondern um ein deutliches Zeichen von Gott.
#44 Pascal123 19:09:56 | Dienstag, 26. August 2008
Ach so Nun gut wenn das so ist, hätte ich das vorher gewußt wäre ich beim Schulgottesdienst mal lieber
nicht ehrfürchtig zur Kommunion gegangen. Aber schön das wieder alles an äußerer Form festgemacht
wird. Aber ich will die Realpräsenz sowieso nicht verstehen, besser gesagt Sie ist für mich totaler
Humbug.
#43 Elijahu † 19:03:32 | Dienstag, 26. August 2008
Die heilige Kommunion Die heilige Kommunion ist äusserliches Zeichen dafür, dass jemand in Gemeinschaft
mit der katholischen Kirche steht. Wenn ein Nichtkatholik also die Kommunion empfängt, dann belügt er
sich selbst – er steht ja eben nicht in Gemeinschaft mit der Kirche, es sei denn, er bekennt sich dazu
in Taufe und Firmung. Ausserdem muss man das Sakrament der Taufe und Firmung erhalten haben um dazu disponiert
zu sein, das wahre Geheimnis der Eucharistie zu erfassen: die reale Gegenwart Jesu Christi in Brot und
Wein.
@ Pascal Die Frage stellen sich die Brüder in Taize auch. Ein befreundeter Bruder sagte mir einmal: „Selbst
wenn wir direkt vorher drauf hinwiesen, wir können nur vor die Köpfe schauen.“
#41 Pascal123 18:53:45 | Dienstag, 26. August 2008
Mal blöde gefragt Ich bin bei den Katholiken ja jetzt nicht so firm, aber ich muss also um die heilige
Kommunion empfangen zu können in Deutschland also erst Steuern zahlen( Kirchenmitgliedschaft) um in diesen
„Genuss“ zu kommen?? Was ist schlimm daran wenn ich mit wahrer Herzenseinstellung die Kommunion empfangen
möchte, aber nicht katholisch bin. Bei Schulgottesdiensten wurde dort nicht sonderlich darauf hingewiesen,
warum auch frage ich mich. Was ist so wichtig daran. Zählt nicht LIebe zu Gott und seinem Sohn, Herzenseinstellung
mehr als Kirchenzugehörigkeit. Wahrscheinlich war das jetzt wieder sehr ketzerisch, oder irre ich mich.
@ elijahu Erklärung bezügl. Taize: – Morgens am Ende des Morgengebetes werden in der Kirche -genauer
im Mittelschiff – die eucharistischen Gaben ausgeteilt, die in der Messe vorher in der Krypta gewandelt
wurden. Die austeilenden Priester stehen in der Mitte der <Kirche in dem Bereich, wo die Brüder sitzen.
An der Seite – genauer in den Seitenkapellen – wird das Abendmahl gespendet, und an den Türen stehen
jeweils Körbe mit gesegnetem (nicht mit geweihtem!) >Brot für all die jenigen, die nicht die Euchariastie
empfangen. So steht es auch auf Aushängen (in etwa 7 Sprachen) an den Türen (Wer lesen kann, ist im
Vorteil). Es ist also klar und deutlich geregelt.
#39 Elijahu † 18:41:09 | Dienstag, 26. August 2008
Interkommunion Hören Sie mal, erstens ist es völlig sinn- und zwecklos wenn ein nichtgläubiger Nichtkatholik
die heilige Kommunion empfängt; und zweitens, wer gerne die Kommunion empfangen möchte, soll sich vorher
taufen und firmen lassen und sich damit eindeutig zur Katholische Kirche bekennen, die diese Kommunion
austeilt. Alles andere ist Heuchelei – und eine Entweihung der heiligen Eucharistiefeier. In der Kirche
ist es zwar so, dass Kinder die Kommunion empfangen dürfen auch wenn sie noch nicht gefirmt sind (die
Firmung ist der Abschluss der Taufe), aber von Jugendlichen kann man erwarten, dass sie sich zwischen
Christus und dem Teufel entscheiden können.
#38 proetcontra 18:32:41 | Dienstag, 26. August 2008
Elijahu, langsam aber sicher… „Bedenklich daran ist, dass alles in einer grossen Halle stattfindet und
mancher Nicht-Katholik statt „gesegneter Brote“ dann wohl die heilige Kommunion empfangen könnte.“ Na,
hoffentlich hat er’s überlebt!
#37 Elijahu † 18:28:58 | Dienstag, 26. August 2008
Interkommunion in Taize Richtige Interkommunion soll es dort früher mal gegeben haben, als wir dort vor
einigen Jahren waren wurden aber lediglich „gesegnete Brote“ an Nichtkatholiken verteilt, während die
Katholiken gleichzeitig die Kommunion empfingen. Bedenklich daran ist, dass alles in einer grossen Halle
stattfindet und mancher Nicht-Katholik statt „gesegneter Brote“ dann wohl die heilige Kommunion empfangen
könnte. Ob das dann tatsächlich passiert, kann man ja nicht wissen, aber während der Veranstaltung
wurde keinem gesagt dass nur Katholiken die Kommunion empfangen könnten und alle anderen sich mit „geweihten
Broten“ begnügen müssten. Das ganze war höchst grenzwertig. Ich fahre da nicht wieder hin.
#36 karljosef 18:19:57 | Dienstag, 26. August 2008
@ Elijahu Ich habe einen Kollegen, der überzeugter Taize anhänger ist, er hat dort auch seine Frau kennengelernt.
Er ist absolut fuer Interkommunion von Katholiken und Protestanten… Ist so etwas für Taize typisch?
#35 Elijahu † 17:12:48 | Dienstag, 26. August 2008
Taize Nein. Die ökumenische Gebetsveranstaltung fand für uns abends in der grossen Halle statt. Da wir
aber mit einem katholischen Priester dort waren, feierten wir in der kleinen katholischen Kellerkapelle
direkt nebenan früh morgens die katholische Messe. Sowohl in der NOM-Messe als auch in der Gebetsveranstaltung
(bei der wie üblich „geweihte Brote“ ausgeteilt wurden) wurde an diesem Tag Mt 25 gelesen. Nur wurde
in der Ökumeneveranstaltung der zweite Teil weggelassen, was mir sofort ins Auge sprang. Die Gruppenleiter
konnten sich aussuchen ob sie in den Baracken übernachten wollten oder in einem speziellen Gästehaus
mit Einzelzimmern am anderen Ende des Geländes. Die Masse der Jugendlichen war zu 99% unbeaufsichtigt,
eine Schande dass so etwas dort überhaupt möglich ist.
@ Elijahu Was die Gruppenleiter betrifft, kann ich nichts sagen, da es in Taize so gehandhabt wird, daß
in jeder Baracke, in der Mindejährige schlafen, immer ein Erwachsener (Volljähriger), meist einer der
Leiter,Betreuer schläft -damit (!) die Kids eben auch nachts nicht unbeaufsichtigt bleiben. Aber zu diesem
Einzelfall kann ich nichts Näheres sagen. Die „Messe“ die Sie ansprechen, ist das gemeinsame, ökumenische
Morgen- Achtung! gebet(!), welches logischerweise keiner Messordnung folgt – warum auch?
#33 Elijahu † 16:40:20 | Dienstag, 26. August 2008
Taize Die offene „Messe“ in Taize hält sich lose an die katholische Leseordnung. In der katholischen
Messe die wir früh morgens in der kleinen Kellerkapelle feierten, wurde dieser Teil der Lesung NICHT
weggelassen.
@iustus Dazu kann ich zwar so direkt nichts sagen (wie auch), aber es ist nicht unbedingt taizé-spezifisch,
dass „missliebige“ Bibelstellen unterschlagen werden. Das kann Ihnen in jeder beliebigen Messe innerhalb
Deutschlands auch passieren.
Lesung So habe ich dort zum Beispiel erlebt, wie aus Jesu Rede vom Endgericht (Mt 25) der zweite Teil
in der Lesung einfach weggelassen wurde („Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und
zu ihnen sagen: Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer mit euch…“). War das denn in der katholischen
Leseordnung an diesem Tag überhaupt vorgesehen? Vielleicht gibt es Tage, an denen in jeder Messe nur
der erste Teil vorgetragen wird. Das würde die Sache nicht besser machen, aber es spräche nicht gegen
Taizé.
#30 Elijahu † 15:35:24 | Dienstag, 26. August 2008
Meine Taize-Erfahrung! Kurz vor Rogers Tod war ich noch in Taize. Das ganze gestaltete sich als eine Dauerwerbesendung
für die Kuscheljesuskirche, da wurden hemmungslos alle „anstössigen“ Passagen aus der Heiligen Schrift,
aus den Lesungen der dortigen „Messe“-Imitation entfernt – was nicht zur Kuscheljesuskirche passte, wurde
passend gemacht. So habe ich dort zum Beispiel erlebt, wie aus Jesu Rede vom Endgericht (Mt 25) der zweite
Teil in der Lesung einfach weggelassen wurde („Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden
und zu ihnen sagen: Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer mit euch…“). Passte halt nicht kuscheligen
68er-Atmosphäre dort. Das ist symptomatisch für Roger, Taize und deren Versuch sich einen eigenen Jesus
Christus zu basteln, der mit dem Evangelium nichts mehr zu tun hat aber bei den Leuten gut ankommt. Kuscheljesus
halt, der Pseudomessias für die Verweichlichten. „Komm oh Kuscheljesus, komm kuscheln mit uns in Taize,
denn wir lieben einander alle so sehr hier! Der Friede, die Liebe, die Freude und der Eierkuchen des Herrn
sei mit euch.“ Wie ein 15-jähriges Mädchen aus Osteuropa von einem anderen Jugendlichen dort vergewaltigt
wurde, habe ich auch mitbekommen, das Geschrei war nachts überall zu hören. Die Jugendlichen wurden
in ihrer Blockhüttensiedlung völlig ohne Aufsicht gelassen, die Betreuer waren am anderen Ende des Dorfs
untergebracht. Das war meine Taize-Erfahrung.
Pascal 123 Und ich habe immer geglaubt, es gibt keinen Herkules mehr. Aber wenn das Marranenjäger tun
will. Ist die Rolle zumindest einmal verbal besetzt…
Da könnten sich der Lingen und der Maranenjäger doch zusammentun und das einzige „rechtgläubige“ katholische
Bistum Deutschlands, ja was schreibe ich, Europas bzw. der Welt zu gründen!
@ Maranenjäger als einer der letzten katholischen Priester auf diesem Kontinent stehen mir gewisse Vollmachten
zu. Es wäre sündhaft, diese nicht auszuüben. Ich erteile auch ihnen hiermit einen strengen Verweis.
Ich sag’s ja: Sie sind ein Phantast.
#24 Pascal123 13:52:28 | Dienstag, 26. August 2008
@Marone Schade wäre es für sie wenn Sie den Käse selber glauben, sollte dies aus geistigim Unvermögen
heraus geschehen, so sei Ihnen dies zu verzeihen. Sollten Sie allerdings wirklich wahrhaft an Ihr geschwafel
glauben, dann ist das doch eher traurig für mich. Manchmal weiß man wirklich nicht soll man vor lauter
Dämlichkeit laut lachen oder bitter heulen. Tut sowas nicht ganz dolle weh?? Das ist ja echt sowas von
dämlich das es mir die Schuhe auszieht, wie kommt man auf sowas?? Nimmt man Drogen?? Leckt man an Pfeilgiftfröschen??
Oder haben Sie einfach einen an der Pfanne. Sie sollten mal überlegen ein Liveprogramm daraus zu machen
so zu sagen als persiflage auf den Papst oder so. Ansonsten gute Besserung und Toi Toi Toi auch von unserem
Pfarrer.
#23 karljosef 13:40:09 | Dienstag, 26. August 2008
@iustus Ich stimme ihnen zu. Wenn Frere Roger sich so katholisch gefuehlt hat hatte er doch in Katholische
Kirche eintreten können und so ein Zeichen setzten können. Die katholische Kirche ist nun mal die Kirche
Christi, nicht die protestantischen Gruppen. Dies sich um eine klare Entscheidung herumwinden führt doch
zu Verwirrung. Und schlussendlich muss man sich entscheiden, ob Luther recht hatte oder nicht.
@Aleph Dazu bleibt anzumerken, dass die Heilige Schrift freilich auch bei Katholiken als inspiriertes
Gotteswort und Richtschnur des Glaubens zu gelten hat.
Konfessionswechsel? Man kann doch ähnlich katholisch sein und bleiben, vertieft durch den Schriftbezug,
wie ihn die Protestanten kennen. Dann nimmt man eine ähnliche Position ein wie sie Frere Roger eingenommen
hat: man ist ohne Abbrüche katholisch und kann die Freiheit eines Christenmenschen voll atmen, wie die
protestantischen Christen. Dazu ist ebenfalls kein Konfessionswechsel notwendig, der meines Erachtens
nie erforderlich ist, sondern nur für Irritation sorgt.
#13 timpressum † 12:17:07 | Dienstag, 26. August 2008
Mir doch egal Frère Roger hat sich immer gegen konfessionelle Grenzen ausgesprochen. Mir ist es egal,
ob er katholisch war oder nicht. Für mich war er ein Mensch, der mit seinem großen Herzen alle von Menschen
gezogenen Grenzen gesprengt hat. Und der sich gegen jegliche Vereinnahmung gewehrt hat, sondern einfach
die Versöhnung wollte. Und das ist sein Verdienst. Punkt.
@St. Georg Das katholische Verständnis von der Rolle der Gottesmutter in der Heilsgeschichte, der Realpräsenz
Christi in der Eucharistie, dem Apostolische Amt in der Kirche und das „Amt der Einheit“, das der Bischof
von Rom ausübe… Protestanten , die – wie Frère Roger – dieses Verständnis teilen, ohne zu konvertieren,
gibt es nur in verschwindend geringer Anzahl.
Ist das nicht wenigstens eine halbe Nummer zu groß? Wenn ich mir M. de Autuns Biographie so anschaue,
schien er mit seinem Gott schon wesentlich früher im Reinen zu sein, nur mit der Kirche hat es länger
gedauert.
@das war nix Selbst eine große Zahl der getauften Katholiken hat weniger katholische Glaubensubstanz
als Frere Roger. Wenn er so viel wahre Glaubenssubstanz gehabt hätte, wäre er konvertiert und hätte
ein unübersehbares Zeichen des wahren Glaubens setzen können. So war das nüschts ! Spaltpilzerei war
dat …
@ georg @georg: „… aus dem respekt vor dem glaubensweg vieler protestanten, die die gleiche beziehung
zur rkkirche wie frere roger haben, müssten diese ja auch zur hl.eucharistie zugelassen werden …“ Diese
Protestanten müssen Sie mit der Lupe suchen. Da wird es nicht sehr viele geben, die einem Frere Roger
Schütz auch nur das Wasser reichen können. Selbst eine große Zahl der getauften Katholiken hat weniger
katholische Glaubensubstanz als Frere Roger.
#4 Brandenburgis 10:33:57 | Dienstag, 26. August 2008
Talleyrand war ein hoch intelligenter Mann, der viel für sein Land erreicht hat, im Gegensatz 1. zu Napoleon,
2. zu fast allen deutschen Politikern, die i. A. daran arbeiten, ihr Land und ihre Leute so richtig in
die Pfanne zu hauen.
kreuz.net, vatikan – das klingt schon so wichtig und dann noch die herablassende Formulierung in: „Erst
mit Hilfe der katholischen Religion habe Prior Schutz einige Elemente „des Glaubens“ verstanden – so Kardinal
Kasper, ohne zu sagen, welchen Glauben er meinte. Als Beispiele nannte der Kirchenfürst die Rolle der
Gottesmutter in der Heilsgeschichte, die Realpräsenz Christi in der Eucharistie, das Apostolische Amt
in der Kirche und das „Amt der Einheit“, das der Bischof von Rom ausübe.“ Das ist ja starker Tobak! Sind
es nicht immer wieder die Sektenschwafler durch und mit und in kreuz.net, die (zurecht) genau auf die
genannten Beispiele als das unterscheidend Katholische hinweisen. Da einen Satz vorher zu schreiben, Kasper
habe nicht gesagt, welcher Glaube da gemeint gewesen sei, ist, um die Grenzen der Höflichkeit wenigstens
halbwegs zu wahren, durch Ignoranz potenzierte Hoffart. Napoleon über Talleyrand: Er ist ein Haufen Mist
in seidenen Strümpfen.
immer mal was neues aus dem respekt vor dem glaubensweg vieler protestanten, die die gleiche beziehung
zur rkkirche wie frere roger haben, müssten diese ja auch zur hl.eucharistie zugelassen werden… hmmm,
interessanter ansatz von card. kasper…
@Einige Elemente sollten genügen … „Aus Respekt für den Glaubensweg von Frère Roger ist es jedoch
angebrachter, nicht auf ihn die Kategorien anzuwenden, die er selbst als seiner Erfahrung unangemessen
ansah und die ihm die katholische Kirche im Übrigen niemals auferlegen wollte.“ Ja, sollte ausreichen
um würdig zu kommunizieren …