Die Neuevangelisierung kommt an der Alten Messe nicht vorbei
Die Bischöfe versuchen immer noch, Gläubige zu radikalisieren, die nichts anderes wollen als die vom Papst erlaubte Alte Messe.
In Frankreich versuchen die Bischöfe, den Ansturm auf die alte Messe zu verhindern.
(kreuz.net) Ein Jahr nach der Veröffentlichung des Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe „ist der
Ansturm in den meisten Diözesen ausgeblieben“ – erklärte Erzbischof Robert Le Gall von Toulouse nach
Angaben des französischen Weblogs ‘saintmichelderolleboise’ Anfang Juli.
Mons. Le Gall ist auch der
Präsident der liturgischen Kommission in der französischen Bischofskonferenz.
Man habe die Sache allerdings
noch nichts exakt analysiert: „Der Papst hat uns drei Jahre gegeben.“
Für die Altgläubigen erklärt
sich dieses magere Resultat mit dem schlechten Willen der Bischöfe.
Der Weblog ‘saintmichelderolleboise’
bringt das Beispiel von Fabien (34) und Claire Le Roux (33), die mit ihren fünf Kindern in der Stadt
Versailles 20 Kilometer westlich von Paris leben.
Das Paar ist nach Angaben des Blogs konservativ in
moralischen Fragen, aber dem Ökumenismus gegenüber aufgeschlossen.
Theoretisch gehören sie zur Pfarrei
Notre-Dame-de-Versailles. Nach der Veröffentlichung des Motu Proprio schrieben sie mit fünf weiteren
Familien ihrem Pfarrer und baten um die Alte Messe.
Der Pfarrer fragte sie nach der Anzahl der Personen,
die zur Gruppe gehören, und lehnte schließlich ab: „Er hat Angst, daß die Sache zuviel Erfolg hat“ –
erklärt Fabien.
Darum wandten sich die altgläubigen Familien an den Bischof von Versailles.
Dieser
sprach von einer „Kampagne zur Förderung des vorkonziliären Ritus“ und kam zum Schluß, daß es nicht
angebracht sei, der Anfrage stattzugeben.
Dann schrieb die Gruppe, die inzwischen auf 130 Personen angewachsen
war, an die päpstliche Kommission Ecclesia Dei und bat um „Hilfe und Rat“. Bisher ist noch keine Antwort
eingetroffen.
Auf der Diözesanebene ist die Situation in Frankreich überall etwa die gleiche, weiß
Louis, ein Freund des Paares: „Es gibt etwa 55 bis 60 gewährte Messen, wobei gleichzeitig mehr als 800
Anfragen abgelehnt wurden.“
Zunächst wollten Fabien, Claire und ihre Freunde die Sache mit Diskretion
behandeln. Doch inzwischen haben sie es sich anders überlegt.
Im September wollen sie vielmehr ein Kolloqium
über die Anwendung des Motu Proprio veranstalten. Der Bischof von Versailles hat bereits angekündigt,
an dem Anlaß nicht teilzunehmen.
Das Anliegen des Kolloquiums ist einfach: „Wir wollen, daß alle Gläubigen
der französischen Diözesen in ihren Pfarreien Zugang zu den liturgischen Schätzen der außerordentlichen
Form des Römischen Ritus bekommen.“
Mit den Lefebvristen haben die Altgläubigen von Versailles nichts
zu tun: „Wir anerkennen das Zweite Vatikanum vollständig“ – erklärt Fabien.
Sie sind ferner für die
Koexistenz der beiden Formen der römischen Meßzelebration, auch wenn sie sich mehr in der Alten Liturgie
zuhause fühlen.
Nicolas Senèze hat in seinem Buch „Crise intégriste“ – Integristische Krise – festgestellt,
daß 17 Prozent der französischen Seminaristen der traditionalistischen Bewegung nahestehen – gegen 1,5
Prozent der aktiven Priester.
Sein Fazit: Die Neue Evangelisation, die von Johannes-Paul II. gewollt
und von Benedikt XVI. bestätigt wurde, wird an den Altgläubigen nicht vorbeikommen.
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@joberens: Ihre Originalzitate! „So ganz klar hat Jesus sich ja auch nicht dazu geäußert, weil es dann
ja keines Dogmas mehr bedurft hätte.“ „Dir dürfte aber auch bekannt sein das der Passus mit dem Kirche
bauen und Binden und Lösen, von nicht wenigen Theologen als später in guter Absicht hinzugefügt gesehen
wird. Originalevangelien sind ja bekanntlich nicht mehr vorhanden.“ „Zu Deiner Frage. Ich richte mich
ausschließlich nach Jesus und dem Evangelium.“ Das erste Zitat besagt, auf gut deutsch: Jesus hat sich
nicht klar zu Seiner Sohnschaft geäußert. Daraufhin nannte ich Ihnen jene Stellen aus dem NT, aus denen
die Gottessohnschaft Jesu sich klar deduzieren lässt. Sogar der Vater selbst bestätigt sie – einmal
bei der Taufe Jesu im Jordan, ein weiteres Mal bei der Verklärung auf dem Berg Tabor. Daraufhin behaupteten
Sie im zweiten Zitat, der von Ihnen genannte Passus des letzten Sonntags sei später hinzugefügt worden.
Abgesehen davon, dass ich mich weigere, das Evangelium nach früheren oder späteren Abschnitten einzuteilen
und danach zu (ent)werten, bezog ich mich ja gar nicht auf das Binden und Lösen, sondern auf das Messiasbekenntnis
des Petrus und die Antwort Jesu darauf, aus welcher sich Seine Sohnschaft wiederum klar deduzieren lässt.
Ihr drittes Zitat muss ich darum als glattweg unwahr und unaufrichtig bezeichnen. Lieber Josef Berens,
logisches Argumentieren scheint Ihre Sache nicht so ganz zu sein. Widerlegen Sie doch mal meine Argumente!
Ihre denkende Katholikin: Amanda
Wenn man die Postings von joberens durchliest (in diesem und in anderen Themen), fällt auf, dass er immer
die gleichen Worthülsen benutzt. Er ist nicht nur einfach, er ist geradezu einfältig. Ich liebe überigens
die „Hocus-pocus“-Messe, weil ich dort näher bei Gott bin als bei den modernen „Glaubens-events“. Und
ich gehe davon aus, dass andere besucher der Alten Messe dies auch so sehen, sonst würden sie ja nicht
hingehen. Und, dass sie hingehen, hat auch damit zu tun, dass ich vordergründig nicht alles verstehe.
Hat Joberens schon mal was vom „Geheimnis des Glaubens“ gehört ?
Vermessenes Gottvertrauen… ist als eine Sünde. Schön, von Ihnen mal sowas zu hören. Dass irgendwas
irgendwie irgendwann einmal eine Sünde sein kann. Aber von allen möglichen Sünden, die aufzuzählen
ich jetzt zu müde bin, fällt Ihnen, dem alten Libertin, keine andere ein als: Vermessenes Gottvertrauen.
Das muss man erst einmal rhetorisch und vor allem logisch stringent so hinbringen wie Sie. Stellen Sie
sich meinen letzten Satz bitte in Großbuchstaben vor. Da bleibt doch dem abgefeindetsten Anti-Papisten
vor Bewunderung der Mund offen.
#139 joberens 23:32:51 | Dienstag, 26. August 2008
Galatea Ich wollte damit nur sagen, daß es rapide bergab geht und unsere Kirchenführung nach dem Motto „
gibt Gott Häschen, gibt Gott Gräschen, zu denken und zu handeln scheint. Bekanntlich ist vermessenes
Gottvertrauen aber eine Sünde. Liebe Grüße Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
JoBerens, Ihre Moslemin haben Sie nun inflationär gesehen einmal zu oft angebracht. Sollte es Sie interessieren,
werden sowohl Sie als einfach denkender Katholik als auch ich (als hoffentlich nicht selbiges) beide gleichermaßen
gehasst und bekämpft von der Religion des Friedens. Sollte es irgendwann einmal Berührungspunkte geben
zwischen Ihnen und mir, dann in ein paar Jahren, wenn die Situation noch evidenter ist. Auch, wenn Sie
es jetzt nicht wahrhaben mögen. Ansonsten warten ich und ein paar andere hier auf Antworten von Ihnen.
Nicht etwa auf eine gewisse Eigenwahrnehmung Ihrerseits.
Gotthard Mal naiv, mal anzüglich, mal agressiv, mal frömmelnd – immer eine andere Masche, mit der Sie
es versuchen. Sie verschwenden nur Ihre Zeit auf diesem Sender. Gute Nacht!
#135 joberens 22:28:51 | Dienstag, 26. August 2008
Ggalatea In einem hast Du sicherlich Recht, wenn du feststellst, dass es sogar eine Mehrheit unter den
Katholiken, den kirchlichen Mitarbeitern und immer mehr auch bei den Priestern gibt, die den fraglichen
amtskirchlichen Umgang mit dem Nachlaß Christi nicht mehr nachvollziehen können. Auch die sich bildenden
Priesterinitiativen in Österreich und jetzt auch in Deutschland beweisen das auch. Amtskirchlich scheint
man, in zu großer Selbstherrlichkeit, die Zeichen der Zeit, einfach nicht erkennen zu können und auch
immer weniger in der Lage sein, was in 2000 Jahren gewachsen ist noch zu erhalten. Größtes Übel ist
da die amtskirchliche Selbstherrlichkeit und die damit verbundene Unfähigkeit unsere kath. Kirche vor
dem nicht mehr zu verbergenden Niedergang zu bewahren. Wir verkaufen Gotteshäuser oder widmen sie um
wie man so zu sagen pflegt und andere Religionen bauen immer neue und größere. Ob die Entwicklung vielleicht
nicht sogar Gottes Wille und Fügung sein könnte, bei der Selbstherrlichkeit unserer kath. Kirchenobern?
Unsere kath. Kirche wird auch immer mehr zu einer Kult und Showkirche. Vor einigen Wochen sagte eine sehr
interessante, offenbar kluge Moslemin, die sich auch mit der kath. Kirche gut auskannte, dass zu sehen
sei, dass die kaht. Kirche ihren Höhepunkt überschritten hätte und in hundert Jahren eine Minderheit
in Europa sei. Ich hoffe es nicht, aber es deutet doch leider, leider manches darauf hin. Da den Kopf
noch in den Sand stecken, dürfte schon ein Versündigung sein.
@Gotthard: auch Schott-Mitleser dürfen kommunizieren. Während der Messe. Die, die daheim mitlesen, die
könnens geistig. Auch Nicht-Schott-Mitleser im Übrigen. Falls ich Sie nicht missverstanden habe.
@joberens Sie schrieben: „sondern man denkt dort viel mehr selbst und hat den Mut, sich kritisch mit so
manchen amtskirchlichen Ungereimtheiten auseinander zu setzen … doch ich denke ich bin unserer Kirche
wertvoller als viele, die sich einfach einlullen lassen und blind alles glauben und akzeptieren, was so
amtskirchlich, nicht selten, an fraglichen Dingen geboten wird“ Ich gebe Ihnen 100% Recht: man soll die
Dinge hinterfragen und versuchen, sie zu verstehen. Das mache ich auch und das machen viele Katholen ebenfalls.
Dies konkurriert scheinbar zu der Vorstellung einer Kirche, die von Gott eingesetzt „schon das Richtige
sagen wird“. Aber konkurriert das wirklich? Ein Beispiel: die kath. Vorstellung einer monogamen Ehe zwecks
Familie funktioniert auch heute noch. Darin wird kein Aids verbreitet, darin können auch heute Kinder
gut aufwachsen. Darin können die Eheleute auch heute viel Glück und Erfüllung schöpfen. Viele „modernen“
Lebensentwürfe funktionieren nicht: die Ehen werden geschieden, die Partnerschaften gehen kaputt, viele
„Kommunen“ haben sich aufgelöst, usw. D.h. dass das, was die Kirche predigt, in der Praxis funktioniert.
Unser Gott ist da sehr pragmatisch, er hat den Menschen ein „How-To-Do“ geschrieben und das als „Morallehre“
unters Kirchenvolk gebracht. Nun darf man das annehmen, weil es die Kirchenbürokraten nachplappern (manche
ohne es zu verstehen) und man darf es annehmen, weil man durch jahrzehntelanges Nachdenken dies als gut
erkannt hat.
#132 Gotthard 22:06:19 | Dienstag, 26. August 2008
@amanda Ich begreife auch nicht, wo das Problem sein soll, da ja der Schott nebst dem lateinischen Text
auch die Übersetzung liefert. Vielleicht sind manche Gläubigen einfach zum Lesen zu bequem. kannst Du
mir bitte einmal erklären, worin der Unterschied besteht zwischen dem frommen Lesen des Schotts zuhause
und während der Messe, in der der Leser nicht kommuniziert?
Werte Amanda, man könnte ja schmunzeln, wenn die JoBerense dieser Welt nicht die Mehrheit der Katholiken,
der kirchlichen Mitarbeiter, der Pfarrer, ja auch der Protestanten, der Atheisten und sämtlicher übrigen
Gutmeinern darstellte. Faktenresistent ohne Ende, Bildung gleich Null und eine traurige Verweigerung,
etwas zu lernen. Was ja, diesem Menschenbild zufolge, auch garnicht nötig sei: hat Gott den Menschen
doch in seiner Herrlichkeit so geschaffen, dann soll er ihn eben auch so lieben wie er ist. Dass er das
tut, in seiner Barmherzigkeit, steht zu hoffen. Was sich hier gegenübersteht, ist das Christentum und
das Neuheidentum, nichts weiter. Wer nicht bei sich selbst, und zwar bei Null, anfängt, sondern lieber
die Welt rettet, der hat nichts verstanden. Es dreht sich der Wind aber etwas, das ist evident.
Übersetzung für Josef Berens „Weiche, Satan, nie rate mir Eitles! Böse ist, was Du anbietest, trinke
selbst das Gift.“ Als Antwort auf Ihren Beitrag von 20.18 Uhr… Bellarmino hat es offenbar verstanden!
Übrigens, Herr Berens, Sie halten es doch so sehr mit dem Evangelium – wie war das mit der Gottessohnschaft
Jesu nochmal? Ach so, die ist ja nachträglich dazugefälscht worden. Und die Apostel, die in Ihren Briefen
vom Gottessohn Jesus Christus schreiben… klar, die haben sich ganz einfach geirrt, oder sie waren damals
schon von der bösen, bösen Amtskirche infiltriert und geknechtet. Um mit dem Aufrechten zu sprechen:
Josef, Sie sind ein Schlichtling!
#127 joberens 20:48:25 | Dienstag, 26. August 2008
Amanda Liebe Amanda, Auf den Rand einer Medaille kann viel gestanzt werden. Das dürfte nicht so unbedingt
so unendlich große Bedeutung haben. Für mich ‘gilt das Evangelium und das halte ich für wichtige und
besser. Liebe Grüße Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Liebster Herr Berens! Kennen Sie die Benediktusmedaille? Wahrscheinlich nicht. Auf ihrem Rand stehen links
die Buchstaben VRSNSMV, rechts die Buchstaben SMQLIVB. Diese stehen für folgende Verse aus altchristlicher
Überlieferung: Vade Retro Satana, Numquam Suade Mihi Vana. Sunt Mala Quae Libas, Ipse Venena Bibas. Wollen
Sie googeln, was das bedeutet, oder soll ich die Übersetzung dazu liefern?
#125 joberens 20:18:11 | Dienstag, 26. August 2008
Aamanda Liebe Amanda, mein letzter Beitrag bei Partenia wurde nachweislich von fast 80 Lesern gelesen.
Ja, ich würde Dir wirklich empfehlen, da mal rein zu schauen. Die überwiegende Mehrzahl der Schreiber
dort schwimmt nicht in einem sicheren Brei, wie es hier nicht selten zu sein scheint, sondern man denkt
dort viel mehr selbst und hat den Mut, sich kritisch mit so manchen amtskirchlichen Ungereimtheiten auseinander
zu setzen. Es ist ja sehr lieb von Dir, für meine Bekehrung zu beten, doch ich denke ich bin unserer
Kirche wertvoller als viele, die sich einfach einlullen lassen und blind alles glauben und akzeptieren,
was so amtskirchlich, nicht selten, an fraglichen Dingen geboten wird. Beichten gehen hat auch nichts
mit Demut zu tun, wie Du meinst sondern nicht zuletzt mit Kleingläubigkeit und übertriebener Ängstlichkeit.
Es ist letztlich nur Gott, der uns unsere Unzulänglichkeiten vergeben kann und es bedarf dazu nicht unbedingt
einer Beichte, die zudem nichts mit Jesus zu tun hat und ganz allein menschliche Erfindung ist. Sie dient
auch nicht zuletzt Machtgelüsten, denn wenn man von Jemand etwas weiß, bekommt man mit diesem Wissen
auch gewissermaßen Macht über diesen Menschen. Ich persönlich brauche keine Ohrenbeichte und denke
auch ohne diese Form der Sündenvergebung Vergebung zu erlangen und ein halbwegs ordentlicher und gottgefälliger
Katholik zu sein. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Schon dreimal angefragt… …habe ich in meinem Bistum. Der Ortspfarrer, das Ordinariat und der Weihbischof
haben jeweils entweder nicht geantwortet oder verneint. Bei mir ist die Euphorie des 7.7.07 weg. Es hat
keinen Sinn, wenn es der Klerus nicht selbst möchte.
#118 Bellarmino 17:19:28 | Dienstag, 26. August 2008
@amanda @für die kirche ich danke ihnen herzlich für die sehr fruchtbringende diskussion. war ein angenehmer
freier tag für mich! werde mich nun meinen verpflichtungen hingeben(vesper, rsk, und kochen). hoffe bald
wieder von ihnen zu lesen! gottes segen! :(3
Schutz Und dennoch geht man in Rom z.B. nit der Frage nach der Gültigkeit der Beichten pragmatisch um.
Ist ja auch nicht ganz unberechtigt, wenn man sich den Sinn der Irrtumsvorschriften vor Augen hält: Die
gutgläubigen Gläubigen sollen geschützt werden vor ungültiger Sakramentenspendung. Es ärgern mich
nur die Bösgläubigen (Gläubigen und Spender) der FSSPX, die wider besseren Wissens den error communis
erzeugen.
#116 Benedikt 17:15:33 | Dienstag, 26. August 2008
@ Heggi Ihre Meinung, ob sich die FSSPX im Schisma befindet oder nicht, ist ebenso unwichtig wie meine
dazu. Ich hätte auch nichts gesagt, wenn Sie nicht gefragt hätten. Bei der Patriotischen Vereinigung
würde sich schon eher die Frage stellen, ob 844 direkt zur Anwendung kommt. Man kann sich aber auch auf
die Position zurückziehen, dass Rom in beiden Fällen aus kirchenpolitischen Gründen auf eine Klarstellung
verzichtet.
Ach nee, gibt es in Partenia wirklich nur vier aktiv Diskutierende, oder sieht das nur so aus, weil die
vier sich immerzu in den Vordergrund drängen? Muss ich mir doch mal näher betrachten… Liebster Bruder
Josef Berens, um dessen Bekehrung ich beharrlich bete –, Ihnen würde ich eine Beichte ganz dringend empfehlen.
Im übrigen sind uns die Protestanten da mitnichten „voraus“, denn dort erlebt die persönliche Beichte
seit etlichen Jahren bereits ein Comeback, und Luther hielt zeit seines Lebens viel von der Ohrenbeichte.
Auch noch, nachdem er sich von Rom losgesagt hatte. Aber um zu beichten, braucht es Demut, und die fordern
Sie zwar gern von den „selbstherrlichen Herren in Purpur“ ein (ist das ein Mantra, das Sie immer wieder
verwenden?), zeigen sich aber selbst bar dieser Tugend… Im übrigen würde es mich interessieren, welches
der sieben Sakramente bei Ihresgleichen überhaupt noch etwas gilt.
Heggi Ihre Meinung, ob sich die FSSPX im Schisma befindet oder nicht, ist ebenso unwichtig wie meine dazu.
Dafür haben Sie aber ganz schön hartnäckig seine Meinung erfragt.
Benedikt Ihre Meinung, ob sich die FSSPX im Schisma befindet oder nicht, ist ebenso unwichtig wie meine
dazu. Richtig ist jedenfalls die Feststellung, daß Rom FSSPX nicht als schismatisch betrachtet. In so
fern sind wir nun, was die Diskussion betrifft, einen ganz wichtigen Schritt weiter. Bedeutung hat die
Sache unter einem anderen Aspekt, nämlich bezüglich der Patriotischen Vereinigung in China, die im Gegensatz
zur FSSPX eine unzweideutige Kirchenhierarchie aufgebaut hat bzw. in vorhandene Kirchenstrukturen „hineinweiht“
mit der ganzen diözesanen Jurisdiktion. Und dennoch geht man in Rom z.B. nit der Frage nach der Gültigkeit
der Beichten pragmatisch um.
#112 für die Kirche 17:09:37 | Dienstag, 26. August 2008
@Bellarmino: Dann lassen wir zusammen beten. Das wichtigste ist, daß wir Gott suchen und in seiner Nähe
wandeln, und wenn Sie in dem Gottesdienst von Piusbruderschaft Gott näher erfahren, dann warum denn auch
wieder nicht. Übrigens, vielleicht finden Sie in Irland auch Gemeinschaften innerhalb der Kirche, die
die Alte Messe zelebrieren. Vielleicht kennen Sie schon die folgenden Webseiten: summorum-pontificum.de/ …ww.summorumpontificum.net/ www.introibo.net/ und für Irland: www.latinmassireland.org/…_the_latin_mass.html
130 Personen? Sind ja nicht gerade viele Leute, die nostalgisch veranlagt sind. Ob nun die alte oder die
neue Messe gefeiert wird, ist doch im Endeffekt das gleiche.
@JoBerens Lernen Sie doch lieber Latein oder üben Sie auf der Orgel, als Ihre Gedanken immer und immer
wieder durchzukauen. Vielleicht sind Sie in Partenia, einem Reservat für ewig gestrige „Alt68er“, besser
aufgehoben als hier oder in anderen Foren wie etwa mykath. In Partenia erfahren Sie doch viel mehr postiven
Zuspruch, und Ihre Briefe an kirchliche Autoritäten werden frenetisch begrüßt, von den anderen 3 Forumsangehörigen
dort. Partenia ist eher was für einfach und schlicht denkende Katholiken als mykath oder kathnet. Wobei
ich nicht weiß, ob Sie es bei kathnet schon mal versucht haben. Ja, ich weiß Sie werden jetzt sage:
Partenia ist ein sehr gutes Forum, absolut neutral und fair. Glaube versetzt Berge, auch die von
denkenden Katholiken.
Die Position der Päpstlichen Kommission www.fsspx.info/mbonline/artikel.php?show=157 Konkret bedeutet
dies, daß die von diesen Priestern gefeierten Messen zwar gültig, aber unerlaubt sind, d.h. gegen das
Kirchenrecht. Die Punkte 1. und 3. in unserem Brief vom 27. September an unseren Briefpartner sind korrekt
dargestellt. Seine erste Frage war: „Kann ich meine Sonntagspflicht erfüllen, indem ich einer Messe der
Priesterbruderschaft St. Pius X. beiwohne?“ Unsere Antwort lautete: „1. Im strikten Sinn können Sie Ihre
Sonntagspflicht erfüllen, indem Sie einer Messe beiwohnen, die von einem Priester der Priesterbruderschaft
St. Pius X. zelebriert wird.“ Seine zweite Frage war: „Ist es eine Sünde für mich, einer solchen Messe
beizuwohnen?“ Wir antworteten indem wir feststellten: „2. Wie bereits gesagt können wir es nicht empfehlen,
an einer solchen Messe teilzunehmen. Den Grund dafür haben wir dargelegt. Wenn Ihre Hauptabsicht bei
der Teilnahme der Wunsch wäre, sich von der Einheit mit dem Römischen Pontifex und denen, die in Einheit
mit ihm stehen, zu trennen, wäre es eine Sünde. Wenn Ihre Absicht lediglich darin besteht, aus Gründen
der Andacht an einer Messe nach dem Missale von 1962 teilzunehmen, wäre dies keine Sünde.“
@Bellarmino Ich hatte vor dem Motu proprio dasselbe Problem: Die einzige erreichbare Kirche, in der die
Messe nach der liturgischen Ordnung von 1962 zelebriert wird, war bzw. ist ein Priorat der Piusbruderschaft.
Hätte ich die Möglichkeit, bei der Petrusbruderschaft oder noch woanders die überlieferte Messe zu
besuchen, wäre ich vielleicht nicht dahin gegangen. Als ein Ergebnis des Moru proprio gibt es nun auch
eine Messe in meiner (relativen) Nähe, die von einem „ordentlichen Priester“, wenn man es mal so nennen
will, zelebriert wird – leider nur einmal monatlich und dann auch noch an einem Werktag. Da bin ich immer
auf eine Mitfahrgelegenheit sowie einen Babysitter für meinen Sohn angewiesen.
#106 joberens 16:53:34 | Dienstag, 26. August 2008
Beichte – menscholiche erfindung Ist die Beichte nicht eine reine menschlich, amtskirchiche Erfindung?
Jesus hat jedenfalls das Wort Beichte nie in den Mund genommen. Er hat nur zu den Seinen gesagt: „Welchen
ihr die Sünden nachlasset, denen sind sie nachgelassen“ Wie das geschehen soll, hat er nicht vorgeschrieben,
von einer Ohrenbeichte und Sündenbekenntnis ganz zu schweigen. Das muß doch auch einmal so deutlich
gesagt werden. Da dürften die Evangelischen uns voraus sein. Also, daran, daß die Ohrenbeichte menschliche
Erfindung ist, kann wohl nicht gedeutelt werden. JOsef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#105 für die Kirche 16:51:52 | Dienstag, 26. August 2008
@Bellarmino: Sicherlich können Sie selber am Besten beurteilen, ob die Piusbruderschaft zu Ihnen paßt
oder nicht. Ich möchte auch dafür beten, daß die Pius-Priester oder mindestens ein Teil von ihnen bald
wieder in voller Kommunion mit Rom stehen werden.
#104 Suscipiat † 16:46:47 | Dienstag, 26. August 2008
Klappe halten! Diese kreuz-ottern und piushansels sollten sich doch wirklich mal aus der katholischen
Diskussion heraushalten! Ihr Meinung ist dort nicht im geringsten gefragt, da sie der katholischen Kirche
überhaupt nicht angehören!
#103 Bellarmino 16:44:54 | Dienstag, 26. August 2008
@proetcontra sie unterstellen mir dinge, die ich nicht schrieb. leider gibt es hier nur die eine möglichkeit,
eine ausserordentliche messe zu besuchen, und das nunmal die der piusbruderschaft.
#102 proetcontra 16:42:23 | Dienstag, 26. August 2008
Bellarmino …außer dass die Leitung exkommuniziert und die Geistlichen suspendiert sind, die ganze Truppe
de facto im Schisma sich befindet… Was sollen solche Aussagen, wenn Sie Ihre Entscheidung ohnedies schon
längst in Richtung Abspaltung von der römisch-katholischen Kirche hin zur Lefebvrianer-Sekte vollzogen
haben?
#101 Benedikt 16:38:57 | Dienstag, 26. August 2008
@ Brandenburgis Der CIC ist quatsch Genau. Alles was gilt ist das Ius Brandenburgis. Sonst nix. @ Heggi
Die FSSPX wird von Rom jedenfalls nicht als schismatisch angesehen. Auch die FSSPX sieht sich zur Rom
zugrhörig, wenn ssie auch die Unterordnung verweigert. Daher käme hier der CIC zur Anwendung und es
wäre keine direkte Anwendung des 844 möglich. Ich persönlich will nicht den Stab über „die FSSPX“
brechen, verhehle aber nicht, dass ich bedenkliche Tendenzen hinsichtlich eines Schismas sehe.
#100 Bellarmino 16:37:00 | Dienstag, 26. August 2008
@ für die kirche ich werde mich nun weiter und tiefer mit der piusbruderschaft auseinandersetzen, und
werde dann konsequenzen ziehen müssen, wie auch immer diese aussehen. ich meine, wenn man die bücher
des hl. vaters liest, können die piusbrüder nicht so falsch liegen.
Konkretisierung Einen positiven und begründeten Rechts- oder Tatsachenzweifel über das Vorliegen der
Befugnis kann es bei FSSPX-Priestern nicht geben. Daher sind die Beichten nur gültig: – bei Todesgefahr
(Can. 976 CIC). – bei Vorliegen eines allgemeinen Irrtums („error comunis“) über das Vorliegen der Befugnis
(c. 144 CIC). Ein error communis de facto liegt vor, wenn ein Priester der FSSPX dort, wo er handelt,
von allen oder wenigstens der Mehrheit der Glieder der konkreten Gemeinschaft vor Ort irrtümlich als
rechtmäßiger Inhaber der Befugnis betrachtet wird. Ein error communis de iure ist gegeben, wenn der
Priester aufgrund sicher erscheinender Anzeichen von allen Angehörigen oder mindestens von dem größeren
Teil der konkreten Gemeinschaft vor Ort irrtümlich als rechtmäßiger Inhaber der Befugnis angesehen
werden KÖNNTE (also unabhängig davon, ob und wieviele Gläubige wirklich (de facto) irren). Letzter
Fall dürfte allerdings häufig vorliegen. Der Durchschnittsgläubige weiß nicht, dass für die GÜLTUGKEIT
von Beichten eine Befugnis erforderlich ist, die FSSPX-Priester nicht besitzen. In dem Maße allerdings,
in dem dieser Umstand offenbar wird, wird die Wahrscheinlichkeit eines error communis geringer.
@Bellarmino ich wurde auch schon gefragt, warum ich alle zwei wochen beichte, man muss doch nur einmal
im jahr. Mein Gott ist es lächerlich! Da kann man den so fragenden seinerseits fragen, weshalb er Priester
geworden ist, obwohl niemand ihn dazu gezwungen hat.
@ josberens Ich will da auch Niemand in seiner persönlichen Meinung be- oder verurteilen, aber, und das
ist mir ganz wichtig, zum eigenen Denken animieren. Dabei scheinen Sie auszuschließen, dass jemand sich
trotz eigenen Denkens der Meinung der Kirche anschließt, wie? Motto: Wer genau nachdenkt muss eigentlich
zum selben Ergebnis kommen wie ich. Sie überschätzen sich. @ Heggi Warum soll die Beichte bei der Piusbruderschaft
ungültig sein, wenn Sie doch ein schismatische Gemeinschaft ist? Das müssen Sie mir erklären!! Wie
bitte? Die FSSPX will sich auf 844 CIC berufen, oder was? Der schismatische Akt der vier Weihbischöfe
ist hier nur von untergeordneter Bedeutung. Da die FSSPX keine kirchliche Anerkennung hat, können ihre
Oberen niemandem die Beichtfakultas erteilen. Sie müssen diese also vom zuständigen Ortsbischof erbitten.
Der Antrag wird keinen Erfolg haben, weil die Priester suspendiert sind. Also bleibt noch der Umweg über
844. Dem Wortlaut nach wird die FSSPX das aber wohl kaum gerne tun, denn damit würde sie erklären, dass
sie draußen ist. Allerdings habe ich schon gehört, dass einige Kirchenrechtler die Möglichkeit einer
analogen Anwendung von 844 sehen (Prof. May ist mW einer von ihnen).
@Amanda Ein mit mir befreundeter Priester riet mir, als ich ihm davon erzählte, ich solle eventuell den
Beichtvater bitten, auf den Zuspruch zu verzichten und ihm sagen, dass ich nach dem Bekenntnis nur die
Buße und die Lossprechung möchte, da der Zuspruch nicht konstitutiv zur Beichte gehört. Gute Idee,
werde sie das nächste Mal gleich anwenden, wenn einer wieder solchen Versuch machen will. Wenn sie solche
Gespräche führen wollen, sollten sie einem eigentlich einen bequemen Sitzplatz anbieten, oder gar eine
Couch…
#89 Bellarmino 16:25:02 | Dienstag, 26. August 2008
@amanda @für die kirche genau. man will doch weisung haben, warum sollte man sonst einen priester fragen.
aber, da haben wir wieder die verwässerung. sünde wird nicht mehr als solche genannt. wir haben nur
noch ein falsches schuldverständnis. erschreckend. ich wurde auch schon gefragt, warum ich alle zwei
wochen beichte, man muss doch nur einmal im jahr.
Ins Angesicht widersprechen Nichts anderes muss ich leider Ihnen gegenüber tun! Und viele andere – auch
in anderen Foren – tun das auch! Ins Angesicht widersprechen. Sind Sie eigentlich mit sich selbst auch
so kritisch wie mit der Kirche, Herr Berens?
Beichten bei der FSSPX Die Beichte bei einem Priester der FSSPX ist (da FSSPX-Priester keine Beichtbefugnis
besitzen) nur gültig, wenn eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt: – ein allgemeiner Irrtum („error
comunis“) über das Vorliegen der Befugnis (c. 144 CIC). Ein error communis de facto liegt vor, wenn ein
Priester der FSSPX dort, wo er handelt, von allen oder wenigstens der Mehrheit der Glieder der konkreten
Gemeinschaft vor Ort irrtümlich als rechtmäßiger Inhaber der Befugnis betrachtet wird. Ein error communis
de iure ist gegeben, wenn der Priester aufgrund sicher erscheinender Anzeichen von allen Angehörigen
oder mindestens von dem größeren Teil der konkreten Gemeinschaft vor Ort irrtümlich als rechtmäßiger
Inhaber der Befugnis angesehen werden KÖNNTE (also unabhängig davon, ob und wieviele Gläubige wirklich
(de facto) irren), – bei einem positiven und begründeten Rechts- oder Tatsachenzweifel über das Vorliegen
der Befugnis (c. 144 CIC), – bei Todesgefahr (Can. 976 CIC).
@Bellarmino & für die Kirche Ich habe mal in Koblenz gebeichtet, das ist noch nicht allzulange her. Bis
vor einigen Jahren gab es da noch die Jesuiten, und die haben ordentlich „Beichte gehört“. Nun sitzen
da die Arnsteiner Patres, und der Vertreter dieses Ordens, an den ich geriet bzw. das Pech hatte zu geraten,
arbeitete an mir, der Pönitentin, seine kompletten laienpsychologischen Kenntnisse ab. Gott oder Christus
kamen dabei so gut wie gar nicht vor. Pater X. wollte auch darauf hinaus, ich hätte falsche Schuldgefühle
und müsse eigentlich überhaupt nicht beichten. Es hätte nur noch gefehlt, dass er mich gefragt hätte,
was ich denn überhaupt von ihm wolle! Es hat mich mehr gequält als alles andere, aber ich hatte leider
Gottes auch nicht den Mumm, diese Farce abzubrechen. Ich habe die missglückte Beichte zwei Tage später
freiwillig bei unserem jungen Kaplan wiederholt, der statt einer halben Stunde nur zehn Minuten brauchte
und dabei den Herrn ins Zentrum des sakramentalen Geschehens stellte. Das war ein Zuspruch, der diesen
Namen auch verdiente, und keine Freudsche Analyse! Ein mit mir befreundeter Priester riet mir, als ich
ihm davon erzählte, ich solle eventuell den Beichtvater bitten, auf den Zuspruch zu verzichten und ihm
sagen, dass ich nach dem Bekenntnis nur die Buße und die Lossprechung möchte, da der Zuspruch nicht
konstitutiv zur Beichte gehört.
@Bellarmino wir sind ja alle lieb und brav, und wenn wir nichts schon im himmel sind, kommen wir in jedem
fall hinein. Dabei haben die Priester nicht gedacht, daß niemand zur Beichte mehr kommen wird, wenn alle
tatsächlich so denken. Hinter dieser Auffassung steckt wohl eine falsche pädagogische Idee: Kinder müssen
gelobt und dürfen nicht getadelt werden. Stimmt’s nicht. Denn Kinder sind noch nicht reif in ihrem Urteilsvermögen
(fehlt ihnen auch die dazu passende Erfahrung), und brauchen Orientierung. Konstruktive Kritik kann einem
vom sehr hohen Wert sein.
Bern stromberg Bitte ganz ruhig und ganz langsam. In der Regel versuche ist Dinge zu kritisieren, von
denen ist annehme daß sie nicht im Sinne der Sache sind und das sind bekanntlich nicht wenige. Da sage
ich meine Meinung und nur die meine. Ich will da auch Niemand in seiner persönlichen Meinung be- oder
verurteilen, aber, und das ist mir ganz wichtig, zum eigenen Denken animieren. Eigenes Denken nimmt, Gott
sei Dank, ohnhin immer mehr Einzug auch in unserer kath. Kirche und vor allem bei den Jüngeren und das
ist gut so, auch wenn das vielleicht unserer etwas schwerfälligen Amtskirche nicht immer so in den Kram
paßt. So werde ich auch noch des öfteren auf den versuchten Einzug des, wie man so sagt „hocus pocus“
zu sprechen kommen auch an anderen Stellen. Schon in der Apostelgeschichte war es bekanntlich üblich,
ins Angesicht zu widersprechen und das muß auch in unserer heutigen Zeit wieder gefördert werden. Josef
Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Benedikt Warum soll die Beichte bei der Piusbruderschaft ungültig sein, wenn Sie doch ein schismatische
Gemeinschaft ist? Das müssen Sie mir erklären!!
#80 Bellarmino 16:08:28 | Dienstag, 26. August 2008
@ für die kirche oh ja, wir sind ja alle lieb und brav, und wenn wir nichts schon im himmel sind, kommen
wir in jedem fall hinein. das kenne ich auch zur genüge. in meiner jugend, also vor zwanzig jahren, hatte
ich einen heiligmäßigen beichtvater, der wirklich noch versucht hat, dinge auszuräumen, und einzelne
sünden über eine zeit beobachtet hat, und die entsprechenden mittel dagegen empfahl. so einen priester
sehne ich zurück! denn das war wie eine treppe, die man woche für woche höher schwang.
Werte Herren und Damen, in (nicht nmentlicher) Beantwortung verschiedener vorstehender Anfragen an mich
kann ich Ihnen versichern: Ich habe nicht nur nichts gegen das Latein, sondern sogar vieles dafür. Wenn
ich die Hl. Messe besuche tue ich das gewöhnlich mit dem gültigen missale cum lectionibus; das erspart
mir das Meiste, das manchem Zuschreiber einen (z.T. nicht unberechtigten) Aufreger wert ist. Von mir aus
kann jeder die Messe in jedweder Sprache hören, sei es die eigene, Latein, Griechisch, Malaialam, Altkirchenslawisch
oder Kisuaheli, solange es ihm gefällt. Aber, bitte bleiben Sie Scheinargumenten gegenüber doch bitte
so selbstkritisch, wie Sie es denen mit anderer Meinung gegenüber doch auch (oft zurecht sind). Wers
lateinisch mag, kann das doch haben und dafür genügt es doch, das schön, erhebend oder dem Heiligen
gegenüber als angemessen zu empfinden. So, jetzt habe ich einen letzten Temin für heute und muß weg.
Beichtvollmacht Benedikt schrieb: [kursiv]Ausgeschlossen werden können aber auf jeden Fall folgende Auffassungen:
1. Beichten sind immer und in jedem Fall gültig. 2. Der Bischof darf Priestern die Jurisdiktion verweigern.
3. Laien können gültig absolvieren.[kursiv Fehlt da bei Punkt 2 nicht die Negation? Denn natürlich
kann der Ortsbischof die Beichtjurisdiktion verweigern! nach dem CIC gilt allgemein, dass ein Priester,
der von seinem Diözesanbischof die Beichtjurisdiktion besitzt, diese in allen Diözesen besitzt, sofern
nicht der betreffende Diözesanbischof diesem die Ausübung der Beichtjurisdiktion in seiner Diözese
verweigert.
#76 Bellarmino 16:03:10 | Dienstag, 26. August 2008
@regina wenn sie die heutige diskussion durchlesen, sind es nur ein oder, nicht ernstzunehmende teilnehmer,
die aggresivieren. ansonsten empfinde ich die diskussion besonders fruchtbringend. daher verstehe ich
ihren einwand nicht so ganz.
@JoBerens Und natürlich ist bei den Evangelischen alles viel besser als bei den Katholiken: Die haben
kein Priesterverhinderungsgesetz (zwar auch keine Priester, aber wir wollen ja nicht so genau sein), es
gibt keine Menschseinsbeschneidungen, es gibt keine goldenen Gewänder und hohe Mitren; die Evangelischen
sind ganz schlicht und immer gut drauf. Alles ist vollkommen „jesuanisch“, alles duftet nach reiner Nächstenliebe,
es gibt keinen Papst mit seinen unzähligen Prunkpalästen, keinen protzigen Vatikan, kein gar nichts!
Ja, „Shows“ findet man dort auch nicht, alles ist wunderbar und großartig. Und Latein… Auch damit werden
Sie dort meist nicht gequält!! Herr Berens, warum also keine Konversion dorthin? Dann müssen Sie sich
über nichts mehr ärgern, alles ist gut und harmonisch. Und die böse, böse Amtskirche mit diesem so
weltfremden Mann in Rom ist dann so weit weg für Sie. Was finden Sie an der römisch-katholischen Kirche
eigentlich gut????? Was gefällt Ihnen dort, so dass Sie offenbar katholisch bleiben wollen?????? Reine
Gewohnheit???
@Bellarmino: Beichte oder Psychotherapie ich bin mittlerweile müde geworden, mehr ein psychologisches
beratungsgespräch zu empfangen, als ein sakrament. Da muß ich Ihnen mal was erzählen: ich war in Frankfurt
und wollte beichten. Da mußte ich 30 Minuten warten, da das Beichtkind vor mir so lange gebraucht hat:
eine Nonne. Habe mir gedacht, was sie wohl alles verbrochen hat. Kam ich selber ein, und fing an, eben
das Übliche zu beichten: Stolz und Unbeherrschtheit usw. Der Pfarrer fing an, mir zu sagen, daß ich
eigentlich ganz toll sei und alles so gut gemacht habe, und daß ich mehr Selbstzufriedenheit mit mir
haben solle. Habe ich ihm widersprochen, dann ließ er mich nicht mehr los, und das Knien ward langsam
beschwerlich. Am Ende, um überhaupt von ihm los gehen zu können, mußte ich zugeben, daß ich nichts
falsches gemacht habe und ein sehr tolles Kerl sei. Und erst dann gab er mir die Absolution! Zu diesem
Pfarrer werde ich wohl nicht mehr gehen.
#73 Regina 1961 16:01:12 | Dienstag, 26. August 2008
Bei manchen… …Leuten frage ich mich, ob sie nur wegen des Kultes und der lateinischen Sprache noch
katholisch sind oder wegen des Glaubens an Gott. Ist es denn nicht völlig egal, ob ich Gott auf Latein
oder in meiner Muttersprache verehre? Versteht mich nicht falsch. Ich kenne und liebe auch die alte Messe.
Aber es gibt eben auch den NOM. Und der ist genauso gut wie der vetus ordo. Muß man angesichts dieser
Tatsache, daß beide Formen existieren, so zu Fanatiker werden? Für mich geht das an Christlichkeit total
vorbei. Total. Regina1961
@ Bayern-Tradi Die Beichte ist immer gültig, auch wenn man weis, das die Piusbrüder keine Erlaubnis
haben. Nein. @ Brandenburgis Der Ortsbischof kann die Gültigkeit der gespendeten Sakramente nicht einschränken.
Im übrigen kann sogar u. U. ein Laie gültig das Bußsakrament spenden. Aber nicht in der katholischen
Kirche. Für die Erteilung des Bußsakramentes ist es bötig, dass der Beichtvater auch Jurisdiktion über
den Pönitenten hat. Diese Jurisdiktion kann ein (Welt-)Priester nur von seinem Bischof erhalten. Hat
er sie nicht, darf er auch keine Beichten abnehmen, bzw sind die Beichten ungültig, wenn nicht ein Irrtum
bezüglich der fehlenden Jurisdiktion vorlag. Wann dieser Irrum eingreift ist allerdings umstritten. Ausgeschlossen
werden können aber auf jeden Fall folgende Auffassungen: 1. Beichten sind immer und in jedem Fall gültig.
2. Der Bischof darf Priestern die Jurisdiktion verweigern. 3. Laien können gültig absolvieren.
@Bayern-Tradi Man muss sich dem Geist dieser Liturgie hingeben um diese Messe verstehen zu können Wie
kann man das, wenn man Rosenkranz betet? @Benedikt aus rein akademischen Gründen. Ich finde es einfach
spannend, über was für Nebensächlichkeiten Leute Kriege anfangen. Wenn man sieht, wie es hier zur Sache
geht, dann kann man sich leicht ausrechnen, dass so ein Ritenstreit in früheren Zeiten, als die alte
Welt noch christgläubig war, zu Mord und Totschlag geführt hätte.
Herr Berens … nimmt offenbar an einer Beschäftigungstherapie bei, zu der das Schreiben sinnleeren Satze
gehört. Da wir feststellen, dass das einigermaßen fehlerhaft zugeht, könnte der Therapeut ihm nun eine
andere Aufgabe zuweisen. Es gehört sicherlich auch dazu, jede noch so hart an den Schwachsinn grenzende
Äußerung mit dem kecken Selbstbewußtsein eines einfachen, denkenden zu unterschreiben. Dabei ist „en“
zu viel. Der Ehrlichkeit halber sollte er schreiben: Ein einfach denkender Mensch. Das käme der Sache
schon wesentlich näher. Und nun, husch, eine andere Therapie. Vielleicht Sudoku oder sowas… Jawoll!
Beichte @Brandenburgis: Im übrigen kann sogar u. U. ein Laie gültig das Bußsakrament spenden. Woher
haben Sie das denn? Das wäre mir neu. @Bellarmino: Ja, das stimmt. Was man mir schon so als Bußsakrament
„andrehen“ wollte… Bei den Priestern der Piusbruderschaft beichtet man zwar gültig, aber meines Wissens
unerlaubt. Ich muss allerdings gestehen, dass man dort sehr gute, weil fromme Beichtväter findet. Habe
gerne für Sie gebetet!
Sie begreifen gar nichts, Herr Berens Lieber Herr Berens, wissen Sie, was das häufigste Wort ist, das
Sie verwenden? „Ich“: „Ich kann mir nicht vorstellen, ich glaube nicht“ etc. etc. Wenn Sie sagen, dass
die meisten Gottesdienstbesucher etwas nicht wollen, meinen Sie im Grunde auch „Ich will das nicht“. Und
das müssen Sie auch nicht wollen. Wie gesagt, es gibt nun einmal verschiedene Konzeptionen. In der kath.
Kirche kann man die Liturgie in der Volkssprache feiern oder in der lat. Kultsprache. Das ist übrigens
genauso im Kirchenrecht dargelegt. Und entschuldigen Sie bitte, wenn ich sehr deutlich werde. Aber Sie
sind nicht der Mittelpunkt der kath. Kirche, der meint, seine Meinung sei die beste und klügste. Ihre
Meinung ist eine unter Millionen, genauso wie die meine oder die von anderen hier. Natürlich gibt es
immer Gleichgesinnte oder Leute, die anderes denken als man selbst. Aber warum verabsolutieren Sie so
Ihre eigene Meinung? Wo bleibt da die Toleranz, die Sie sonst wirklich jedem entgegenbringen wollen. Es
scheint mir die Toleranz eines liberalen Alt68ers zu sein, der solange tolerant und verständnisvoll bleibt,
wie die eigene Meinung vertreten wird. Weil Herr Berens nun einmal kein Latein kann – lernen Sie es doch
bitte – ist eine lat. Liturgie per se Hocuspocus. Sie haben wohl wirklich noch nie etwas vom Phänomen
(nicht Fenomen!) der Kultsprache gehört, oder?? Seien Sie bitte nicht nur mit der Kirche kritisch, sondern
endlich auch mal mit sich selbst, als denkender Katholik!!!
#67 Bayern-Tradi 15:48:53 | Dienstag, 26. August 2008
@benedikt Die Beichte ist immer gültig, auch wenn man weis, das die Piusbrüder keine Erlaubnis haben.
Die grundsätzlichen Regeln zur Gültigkeit der Beichte müssen halt eingehalten werden.
#66 Bellarmino 15:48:33 | Dienstag, 26. August 2008
ich danke ihnen allen für diese ermutigung. ich bin mittlerweile müde geworden, mehr ein psychologisches
beratungsgespräch zu empfangen, als ein sakrament.
@ für die Kirche Wenn Sie das nicht wussten, war die Beichte gültig. @ josberens Ich kann mir es nur
so erklären, daß man die Wandlungsworte unverständlich machen will, weil man da Glaubensprobleme hat.
Und wie kommen Sie auf diese zauberhafte Idee (rhetorische Frage, dann Sie werden ja ohnehin nicht antworten)?
Steht es heute etwa so viel besser mit der eucharistischen Frömmigkeit als früher? Übrigens bei den
Evangelischen hat man das Problem nicht, denn die haben da ofenbar nichts zu verbergen und sprechen die
Wandlungsworte einwandfrei verständlich, was ja auch nur sinnvoll ist. Wandlung bei Protestanten? Wo
soll denn das gewesen sein?
#64 Bayern-Tradi 15:45:52 | Dienstag, 26. August 2008
@für die Kirche Grundsätzlich haben Sie Recht! Aber die derzeitige Notlage in der Kirche rechtfertigt
es, dass auch diese ohne Erlaubnis des Ortsordinarius die Beichte hören. Ich muss gestehen, ich hab noch
nirgends so gut gebeichtet, wie bei der Piusbruderschaft.
#63 Brandenburgis 15:45:30 | Dienstag, 26. August 2008
Der Ortsbischof kann die Gültigkeit der gespendeten Sakramente nicht einschränken. Im übrigen kann
sogar u. U. ein Laie gültig das Bußsakrament spenden.
#62 karljosef 15:45:02 | Dienstag, 26. August 2008
@ einfach denkender Josef Ich weiss nicht genau warum der Pfarrer leise murmelt. Der Rtus ist sehr alt
und es war schon seit Jahrhunderten so. Ein Grund könnte sein, dass er so schneller ist ( alle anderen
knien zu dieser Zeit!!) da die Gebete so lang sind. Auch können die Gläubigen auch langen laut gesprochenen
Gebete nicht folgen da dies überfordert.
#61 Bellarmino 15:44:11 | Dienstag, 26. August 2008
@amanda 250 km muss es heißen. vergelt’s gott fürs gebet. @für die kirche wenn ich mich recht an mein
studium erinnere, sind gespendete sakrmente dann auch gültig, wenn der spender und der empfangende an
deren gültigkeit glauben, auch ohne bischöfliche genehmigung. egal, salus animarum suprema lex, wie
ich von meinem beichtvater vor vielen jahren mal lernte.
@Bellarmino: Beichten bei der Piusbruderschaft Lieber Bellarmino, ich habe mal dort bei denen gebeichtet!
Aber später habe ich gehört, daß es eigentlich ungültig ist. Denn beichtberechtigt sind nur die jenigen
Priester, die auch den Auftrag von dem Ortsbischof bekommen haben. Ich hoffe, daß ich es so richtig aufgefaßt
habe. Allerdings kam mir damals der Pius-Priester ganz gut vor.
@Bellarmino Sehr gerne bete ich für Sie, und zwar jetzt gleich in der Vesper! Sind Sie ursprünglich
aus felix Austria? Verehrter Josef Berens, kennen Sie den Begriff „Kultsprache“?
#57 Bellarmino 15:36:06 | Dienstag, 26. August 2008
@ für die kirche ich danke ihnen für diese ermutigung! kann man denn auch dort beichten gehen? wie sieht
es mit einer suspendierung aus, für die piusbrüder, von der allenthalben gesprochen wird?
@Bellarmino: Piusbruderschaft Lieber Bellarmino, da dürfen Sie auf jeden Fall in die Messe gehen. Sie
ist nach der Meinung von Rom gültig. Ich habe mal einige unsere Priester danach gefragt und sie haben
es bejaht. Nur, gerne haben sie es nicht, daß die Laien dahin gehen… Aber es gibt unter unseren Geistlichen
durchaus Leute, die sich mit den Piusbrüdern sympathisieren.
#55 Bellarmino 15:33:35 | Dienstag, 26. August 2008
@amanda sehr treffend, verehrteste! sehr treffend! langsam beginne ich auch mehr und mehr zu entdecken.
ist es nicht ergreifend, wie ein besuch einer hl messe, ein ganzes denkmuster verändern, bzw. in frage
stellen kann? bitte, liebe amanda, beten sie a bisserl für mich! ich schliesse sie desgleichen in mein
gebet mit ein.
Bernd Stromberg Mit entrüstet hat das Ganze überhauptnichts zu tun und auch nicht damit, wo ich in den
Gottesdienst gehen will. Es geht hier ganz allein darum, warum man sich scheinbar wehrt, die alles entscheidenden
Worte in einer für Jedermann verständlichen Sprache zu sprechen und es offenbar vorzieht diese unverständlich
zu machen. Das muß doch einen Grund haben und ich kann mir nicht vorstellen, daß die Gottesdienstbesucher
lieber so einen für sie „hocus pocus“ oder Zauberformel wollen. Ich kann mir es nur so erklären, daß
man die Wandlungsworte unverständlich machen will, weil man da Glaubensprobleme hat. Übrigens bei den
Evangelischen hat man das Problem nicht, denn die haben da ofenbar nichts zu verbergen und sprechen die
Wandlungsworte einwandfrei verständlich, was ja auch nur sinnvoll ist. Es ist auch gut, daß die meisten
kath. Priester sich nicht daran stören, nichts zu verbergen haben und den Mut haben, die Wandlungsworte
für jeden Gottesdienstbesucher verständlich zu sprechen. Hoffentlch wird das auch so bleiben. Josef
Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#52 Bayern-Tradi 15:30:32 | Dienstag, 26. August 2008
@stimme der vernunft Sie haben überhaupt keine Ahnung über Wesen und Inhalt der „Hl. Messe aller Zeiten“.
Man muss sich dem Geist dieser Liturgie hingeben um diese Messe verstehen zu können.
@Clarissa Colonia Ich persönlich finde die lat. Liturgie wirklich sehr erhebend. Sie bedeutet mir sehr
viel. Das heißt nicht, dass ich die volkssprachliche Liturgie geringschätze. Beides hat in der kath.
Kirche seine Berechtigung, und Verengungen in die eine oder andere Richtung halte ich für falsch! Wie
bewegend ist es etwa, wenn die Präfation im tonus sollemnior gesungen wird und sich hieran ein Sanctus
von Palestrina gesungen wird. Reine Äußerlichkeit? Nein, mitnichten, denn die Seele des Menschen öffnet
sich hin zum Heiligen. In der Liturgie kosten wir ein wenig die transzendente Schönheit Gottes. Liturgie
hat sehr viel mit Schönheit zu tun, weil Gott selbst auch die Schönheit an sich ist, die vollkommene
Harmonie. Und wenn man dies ahnungsweise und unvollkommen in der Gottesverehrung abzubilden versucht,
was könnte daran falsch sein?
@Clarissa Also, das Wertvollste an der „alten“ Messe ist ja – das Schweigen Und das vielgelobte Schweigen
ertragen zahlreiche Verfechter der alten Messe nicht, weshalb sie es durch Rosenkranzbeten überbrücken
müssen. Schon ziemlich schizophren…
#49 Bayern-Tradi 15:23:54 | Dienstag, 26. August 2008
Leider muss man feststellen, dass die Kommission Ecclesia Dei sich nicht energisch genug für die Umsetzung
des Motu proprio einsetzt. Viele Gläubige werden auch von der Kommission ganz schön im Regen stehen
gelassen.
Lateinische Verwässerung @Bellarmino: Lieber Bruder in Christus, es läuft nicht etwa auf eine Verwässerung
hinaus, wie haben diese Verwässerung schon längst! Aber ich gehöre zu denen, die reinen Wein dem gepanschten
vorziehen. @clarissa: Amüsant zu lesen, wie immer – aber wie stehen Sie denn zur Verwendung einer Kultsprache?
@Bernd: Danke, einfach nur danke… :(3
#47 Bellarmino 15:18:50 | Dienstag, 26. August 2008
@clarissa colonia warum darf es denn nicht schön sein, in der hl messe? was ist daran auszusetzen? ist
das leben nicht trist genug, dass man sich wenigstens im gebetsleben, ein wenig der vorahnung der himmlischen
schönheit hingeben darf? a glimpse of heaven, ist es nicht das, worum es unter anderem in der hl messe
auch gehen kann?