09:57:39 | Mittwoch, 27. August 2008
Ein Priester hat das Prinzip des Kanarienvogels entdeckt, der in seinem Käfig von einem Spiegel sitzt und dadurch glaubt, nicht alleine zu sein.

Im Meditationsraum der Bewegung ‘Universal Solidarity Movement’ ersetzt ein Riesenspiegel den Tabernakel.
(kreuz.net, Indore) Im Zentrum eines Meditationsraums der katholischen indischen Vereinigung ‘Universal
Solidarity Movement’ steht ein Spiegel.
Das berichtete die asiatische Nachrichtenagentur ,UCA News’.
Über dem Spiegel steht in der altindischen Sprache Sanskrit „Aham brahmasmi“ – Ich bin Gott – und darunter
auf Englisch „God within“, Gott im Inneren.
Der Spiegelraum befindet sich im Hauptsitz der ‘Universal
Solidarity Movement’ in der Stadt Indore, rund 850 Kilometer südlich von Neu Delhi.
‘Universal Solidarity
Movement’ möchte die Harmonie zwischen verschiedenen indischen Gruppen fördern. Sie ermutigt Gläubige
und Heiden, die angeblichen jeweiligen Werte ihrer Religion zu leben.
Eine Stunde SpiegeldienstDie
freiwilligen Helfer der ‘Universal Solidarity Movement’ müssen täglich eine Stunde im Spiegelraum verbringen
und ihre Augen während der ganzen Stunde auf das Bild im Spiegel richten.
Eine dieser freiwilligen Helfer
ist die 32jährige Schwester Lissy, die zur ,Kongregation von Jesus’ gehört.
Als sie den Meditationsraum
erstmals betrat, suchte sie im Dämmerlicht einen Tabernakel. Doch sie bemerkte nur einen kleinen Deckenventilator,
eine schwache Lampe und den riesigen Spiegel an der Wand vor ihr.
Als die Schwester die Worte „Gott im
Inneren“ las, durchzuckte sie „ein elektrischer Schock“. Sie brauchte eine ganze Woche, um die Begegnung
mit dem Spiegel zu verdauen.
Am Anfang fand die Schwester die Idee des Spiegelraums haarsträubend. Aber
nach einer Woche bemerkte sie, daß Gott in ihr ist: „Nicht in der Kirche.“
Sie findet es mittlerweile
bedeutsamer, vor dem Spiegel zu beten als vor dem Tabernakel:
„Gott ist barmherzig, schön, freundlich
und mitfühlend – und ich bin das auch, denn Gott ist in mir.“
Fluch des NarzissDie Idee für den Spiegelraum
stammt von Hw. Varghese Alengaden (56), der die ‘Universal Solidarity Movement’ vor 16 Jahren gegründet
hat.
Der Spiegelraum soll – so Hw. Alengarden – den Leuten zeigen, daß sie Gottes Abbild sind. Das verändert
sie angeblich radikal.
Die frühere Direktorin der ,Universal Solidarity Movement’, Schwester Anjali
John, hat früher vor dem Kreuz oder dem Tabernakel gebetet.
Sie fand es zunächst verrückt, vor dem
Spiegel zu meditieren. Doch nun ist der Spiegelraum nach ihren Angaben „meine Stärke“.
Der derzeitige
Direktor der ,Universal Solidarity Movement’, Hw. Varghese Kunnath (49), glaubt, daß Leute, die vor dem
Spiegel sitzen, die Gegenwart Gottes bemerken.
Gott zeige sich im Spiegelbild des Einzelnen.
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Genoveva 21:38:46 | Mittwoch, 27. August 2008
#19
Hyazinth 20:20:45 | Mittwoch, 27. August 2008
#18
clarissa colonia 19:46:04 | Mittwoch, 27. August 2008
#17
für die Kirche 19:26:22 | Mittwoch, 27. August 2008
#16
clarissa colonia 18:53:49 | Mittwoch, 27. August 2008
#15
Amanda 18:09:53 | Mittwoch, 27. August 2008
#14
für die Kirche 17:30:12 | Mittwoch, 27. August 2008
#13
clarissa colonia 13:47:07 | Mittwoch, 27. August 2008
#12
Genoveva 11:57:36 | Mittwoch, 27. August 2008
#11
Andreas_Rau 11:44:36 | Mittwoch, 27. August 2008
#9
Genoveva 11:42:01 | Mittwoch, 27. August 2008
#8
Aleph † 11:38:18 | Mittwoch, 27. August 2008
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Andreas_Rau 11:20:28 | Mittwoch, 27. August 2008
#5
clarissa colonia 11:02:14 | Mittwoch, 27. August 2008
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Amanda 10:07:15 | Mittwoch, 27. August 2008