Die sogenannte Jugend hat in der Kirche dann eine Zukunft, wenn sie die Macht bekommt, sich als Herrin über Glaube, Moral und Liturgie aufzuspielen. Fazit eines katholischen Jugendarbeiters.
(kreuz.net) Der Pastoralreferent Ralph Neuberth (39) war neun Jahre Landesseelsorger der ‘Katholischen
Landjugendbewegung in Bayern’ und Landjugendseelsorger für Bayern.
Zum 31. August 2008 scheidet er aus
seinem Amt. Über seine Erfahrungen sprach er mit der Website der Diözese Würzburg.
In der antiquierten
Diktion der 60er Jahre bezeichnet Neuberth ein „diakonisches Verständnis von Jugendarbeit, die Freiheit
respektiert und Mündigkeit fördert“ als sein persönliches Credo für das pastorale Tun.
Am meisten
habe ihn gefreut, zu hören, daß er beigetragen habe, Glaube als befreiende und „gewinnbringende“ Kraft
erlebbar zu machen und Kirche als eine Heimat, in der man sich offen und frei einbringen und wenn nötig
auch mit Freimut für seine Überzeugungen einstehen könne.
Seine Jugendarbeit sei „vom Geist von Konzil
und Synode“ geprägt gewesen.
Neuberth lobt eine gute Zusammenarbeit mit der Würzburger Bistumsleitung –
„allen voran mit Bischof Paul-Werner Scheele und Generalvikar Karl Hillenbrand.“
Es sei gut möglich
gewesen, unterschiedlicher Meinung zu sein und über die eine oder andere Frage auch kontrovers und ohne
negative Konsequenzen zu diskutieren.
Dieser „Geist der Freiheit“ sei in der Kirche alles andere als
selbstverständlich – winkt er mit dem Zeigefinger.
Sorgen um den Titel
Seine Tätigkeit als erster
Nicht-Priester in dem Amt sei nicht schwierig gewesen.
Ein Problem habe allerdings darin bestanden, daß
ihm nicht „alle sakramentalen Vollzüge“ zustünden.
Aber für viele Kooperationspartner, vor allem in
der Politik, sei er immer ganz selbstverständlich „der Herr Landjugendpfarrer“ gewesen.
Er habe es schnell
aufgegeben, unsere innerkirchlichen Titel-Differenzierungen zu erläutern.
Von den Landjugendlichen behauptet
Neuberth, daß „viele“ sich der Kirche und ihrer Gemeinde verbunden fühlten: „Sie tragen das kirchliche
Leben mit und auch seine Traditionen.“
Zugleich sei bei „einigen“ eine wachsende Entfremdung von der
Institution wahrzunehmen:
„Bestimmte Traditionen und Positionen der Kirche sind schwer nachvollziehbar,
weil sie aus ihrer Sicht nicht wirklich begründet werden, weil eher auf Vorgaben, Gebote oder Verbote
gesetzt wird als auf das offene Gespräch“ – behauptet Neuberth, ohne Beispiele zu geben.
Schielen auf
die Politik
Politisch würden besonders aktive oder ehemalige Landjugendliche eine schwarz-grüne Koalition
bevorzugen: „Im Landesverband bestehen sehr gute Kontakte zu allen Parteien im Landtag“.
Als „tolles
positives Feedback“ für seine Arbeit sieht Neuberth die Tatsache, daß alle Fraktionen im Bayrischen
Landtag sich für die Förderung der Landjugendarbeit eingesetzt haben.
Neuberths Sicht bezüglich seiner
eigenen Arbeit ist mehr als rosig: Die ‘Katholische Landjugend’ sei „bestens für die Zukunft gerüstet“ –
lobt er sich.
Das angebliche Profil seiner Vereinigung sieht er in der Ökologie, in der Gestaltung des
ländlichen Raumes und in der internationalen Gerechtigkeit.
Religiöse Flaute
Religiöse Themen hinken
dem offenbar deutlich nach. Neuberth muß vom Fragesteller eigens auf das Thema „Landpastoral“ hingewiesen
werden.
„Hier sind wir nun bei einem weiteren zentralen Profilthema der ‘Katholischen Landjugend’“ –
beeilt er sich hinzuzufügen, nicht ohne einzuschränken:
„Leider sind in diesem Bereich die Ideen und
Impulse der ‘Katholischen Landjugend’ noch nicht so weit vorgedrungen, wie dies im gesellschaftlichen
Bereich möglich wurde.“
Den Schuldigen findet er in den Diözesen. Deren Praxis sei eher ernüchternd.
Die Schaffung von Seelsorgeeinheiten schwäche das kirchliche Leben auf dem Land.
Das wichtigste ist
die Macht
Der Ansatz der ‘Katholischen Landjugend’ sei umgekehrt. Wenn es keine Priester mehr gebe, müßten
Laien und Ehrenamtliche mehr Verantwortung übertragen bekommen, „aber natürlich auch mehr Kompetenzen,
zum Beispiel durch gestärkte, demokratische Mitwirkung“.
Die Zusammenlegung der Pfarreien beurteilt
Neuberth pessimistisch: „Neue Chancen sehe ich eigentlich keine.“
Das wichtigste ist für ihn die Machtfrage
und die offenbare Unfähigkeit der Landjugend zur Zusammenarbeit mit der existierenden Kirche.
Aus der
Jugendarbeit könnten „noch viel mehr“ qualifizierte Ehrenamtliche kommen, die das kirchliche Leben vor
Ort mit tragen. Doch kann kommt die Bedingung:
„Aber das wird nur gehen, wenn man ihnen auch Kompetenzen
zugesteht, ihre Ideen ernst nimmt, sie Neues wagen läßt und sie nicht als Gehilfen des Pfarrers oder
der Hauptamtlichen der ‘Seelsorgeeinheit’ mißversteht oder vielleicht muß man sogar sagen: mißbraucht.“
Selbstlob und Schuld der anderen
Neuberth behauptet auch, daß Jugendliche an religiösen Fragen und
spirituellen Angeboten „hochinteressiert“ sind.
Doch sie würden aber mit Vertretern der Institution
Kirche – Neuberth nicht sich selber offenbar aus – „leider immer wieder schlechte Erfahrungen“ machen:
„Wie oft erzählen mir Engagierte aus der ‘Katholischen Landjugend’, wie ihre Ideen und Vorschläge,
zum Beispiel für eine Gottesdienstgestaltung, von Pfarrern oder anderen Hauptamtlichen regelrecht in
die Mangel genommen werden.“
Neuberths Frage: „Warum ist es so schwer, Vorgeschriebenes, Geregeltes und
Übliches für einen Moment zurückzustellen und ohne Vorbehalte auf das Interesse, die Fragen, die Motivation
Jugendlicher zu schauen?“
Suche nach der Kirche ohne Profil
Die Kirche könne – so Neuberths Rezept –
bei „der Jugend“ an Attraktivität gewinnen, wenn sie nicht „einfach einen fertigen Glauben weitergeben
will oder gar Vorgaben von oben nach unten durchreicht.“
„Besonders schwierig ist das meiner Erfahrung
nach immer noch in Fragen der Sexualmoral und allen Fragen, die sich um Veränderungen in der Kirche drehen,
sei es die Rolle von Frauen oder der Wunsch nach mehr demokratischer Mitbestimmung in der Kirche.“
Er
sei davon überzeugt, daß die Kirche nicht nur in der Jugendarbeit viel Gutes bewirken könne, wenn sie
sich diesen Fragen offen stellt und bereit ist, ihre Positionen ernsthaft in Frage stellen zu lassen.
Auf die Tatsache, daß seine Vorschläge in den protestantischen Gemeinschaften alle schon seit Jahren
und erfolglos umgesetzt wurden, geht Neuberth nicht ein.
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Hey Parmesan! Nichts gegen koreanische Bässe. Die sind mittlerweile ziemlich gut. Deine Ad Hominems sind
ja auch nicht gerade aus der Bundesliga…also, Ball flachhalten.
Wobei auffällt das das heruntegrkommmen „rockdino“ einmal eine primitive halbakustische Klampfe in der
Hand hält, das andere mal einen noch primitiveren koreanischen Baß.
@Regina Seine Frqagen sind halt penetrant, und das nervt halt manchmal. Nun mal langsam. Joberens hat
keine Fragen. Jemanden, der täglich von seinem „GOTT“ in seiner kritischen Haltung bestätigt wird und
mit IHM in trauter Zweisamkeit lebt, dem kann hier keiner auch nur ansatzweise das Wasser das reichen.
#93 Regina 1961 09:20:00 | Mittwoch, 27. August 2008
@Amanda Als Splittergruppe würde ich WSK nicht unbedingt betrachten. Ich erschrecke auch oft über die
Unwissenheit vieler Gläubiger. Manchmal denke ich, da ist Johannes Paul II nicht ganz unschuldig. Er
hat ja wirklich meterweise Schriften produziert, die nicht einmal von allen Theologen gelesen werden konnten.
Daher kommt auch, denke ich mal, diese große Verunsicherung bei vielen Menschen. Ich halte joberens nicht
für unrichtig (so sagt man halt bei uns). Seine Frqagen sind halt penetrant, und das nervt halt manchmal.
LG Regina
#91 Regina 1961 09:14:18 | Mittwoch, 27. August 2008
@Amanda Ist mir schon klar, Du zitierst ein früheres Posting von dem lieben einfach denkenden Katholiken.
Trotzdem war der Sinnzusammenhang irreführend. Daß joberens nicht immer auf Frqgen eingeht, habe ich
auch mittlerweile gemerkt. Ich bilde mir solche Urteile immer erst sehr spät. Oft gibt er eben Volkes
Meinung von sich. Finde ich auch nicht immer verkehrt. LG Regina
@Regina1961 Meine Liebe, hier zum Vergleich das Zitat von Josef Berens: „Wenn unsere kath. Kirche schlimme
Zeiten braucht um attraktiv zu werden und zu sein, dann dürfte doch nun wirklich etwas nicht mehr stimmen.“
Damit sagt Herr Berens, er sei nicht der Ansicht, dass Kirche schlimme Zeiten brauche, um attraktiv zu
sein. Und wenn dem so sei, dann stimme seiner bescheidenen Ansicht nach etwas nicht. Richtig? Und dem
habe ich widersprochen, indem ich schrieb, dass Kirche zu allen Zeiten gerade dann attraktiv und anziehend
war, wenn die Zeiten schlimm waren: wenn Not herrschte, Verfolgung und so weiter. Herr Berens hat einfach
nicht verstanden, was Kirche ist. Diese seine Unwissenheit trägt er hier wieder und wieder zur Schau,
wobei er es geflissentlich vermeidet, auf gezielte Nachfragen einzugehen.
#89 Regina 1961 08:33:32 | Mittwoch, 27. August 2008
@Amanda „Im übrigen ist an Ihrer Behauptung, es könne etwas nicht stimmen, wenn die Kirche schlimme
Zeiten bräuchte, um attraktiv zu werden, nichts dran, wie ein Blick ins Urchristentum beweist. Und auch
heute noch gilt in Ländern, in denen Christen verfolgt und bedroht werden, der Spruch: „Märtyrerblut
ist Christensaat“. Das heißt: Gerade in schlimmen Zeiten gewinnt das Christentum an Attraktivität.“
Amanda, da stimmt doch etwas nicht. Sie stimmen Joberens doch zu! Regina1961 JUGUUUUU, jetzt weiß ich
auch, wie man Zitate einstellt.
@joberens „Nicht mit den Gottesdiensten werden die Jugendlichen verprellt, sondern mit ganz anderen, vollkommen
unsinnigen Dingen.“ Guter Mann… werden Sie doch bitte einmal konkret – nur ein einziges Mal, ja? Im
übrigen ist an Ihrer Behauptung, es könne etwas nicht stimmen, wenn die Kirche schlimme Zeiten bräuchte,
um attraktiv zu werden, nichts dran, wie ein Blick ins Urchristentum beweist. Und auch heute noch gilt
in Ländern, in denen Christen verfolgt und bedroht werden, der Spruch: „Märtyrerblut ist Christensaat“.
Das heißt: Gerade in schlimmen Zeiten gewinnt das Christentum an Attraktivität. Ob Sie und Ihre Konsorten
schlimmstenfalls wohl auch bereit wären, für Ihren Glauben zu leiden und zu sterben?
#87 oleander75 00:35:26 | Mittwoch, 27. August 2008
@Galatea Na da wird der Ton ja schon ziemlich schärfer – warum denn nur? Ich habe keine Worthülsen sondern
eine klare Umsetzung der Botschaft vor Augen. Ich kann mich allerdings in den letzten 5 jahren an keinen
Jugengottesdienst mit Oh wie schön ist Panama, dem Dalai Lama, dem kleinen Prinzen oder ähnlichem erinnern.
Ich muss allerdings zugeben: John Lennon „Let ist be“ (ist das überhaupt von im) in einem Jugendmaiandacht –
ist allerdings auch ein Marienlied. Ich finde mich immer in einem guten katholischen Umfeld wieder in
dem der Auferstandene selbstverständlich zum Gekreuzigten gehört – und umgekehrt. Sonst gäbe ja alles
keinen Sinn. Auch das sollte man bei aller Betrachtung des Gekreuzigten nicht aus dem Blick verlieren.
Im Übrigen bin ich der Meinung dass sowohl Jugendliche von Erwachsenen etwas lernen können als auch
Erwachsene von Jugendlichen – wie sie an die Dinge herangehen und wie sie den Glauben sehen und erfahren.
Hat nicht Jesus gesagt, wenn ihr nicht werdet und glaubt wie die Kinder? Ich denke das impliziert auch
Jugendliche. Ansonsten geben sich Erwachsene hochmütig. Noch ein Wort zu den Fürbitten. Mir ist eine
ehrliche Formulierung tausendmal lieber als eine leere Worthülse – wie ganz früher „Dass du wollest…“
Vielleicht nicht immer hochgestochen formuliert. Aber die bewegensten Fürbitten habe ich aus einem Fürbittbuch
gehört, das im Gottesdienst durch die Reihen gegangen ist – einfach weil es ehrliche Anliegen enthielt.
#86 Biene Maja 23:21:41 | Dienstag, 26. August 2008
Gotthard Wenn Sie meinen ich hätte einen Vogel dann haben Sie sich geirrt. Der heillige Geist zeigt sich
in meinen sehr feinen Gewissen er führt mich das spühre ich jeden Tag. ER hat sich einmal bemerkbar
gemacht das war meine SCHÖNSTE STUNDE.
@biene maja ich verlasse mich lieber auf den HEILLIGEN GEIST als auf demokratische Abstimmungen der Mensch
wenn Du nur den hl. Geist nicht mit Deinem kleinen Piepmatz im Kopf verwechselst…
@Samurai: Damit treffen Sie es auf den Punkt, allerdings ohne es zu wollen. a) „Lieber Gott, mach, dass…“ –
allein das ist schon nicht nur peinlich, sondern vermittelt einen Glauben an den Weihnachtsmann. b) selbstverständlich
betet man ständig für andere und schließt sie mit ins Gebet ein, sowohl Lebende als auch Tote und ganz
besonders die Anliegen der anderen. Das ist ja gerade die Tradition, die Gemeinschaft aller Lebenden und
Toten. Aber nicht demaßen eventös, wie Sie es wollen, das ist doch nachgerade evangelikal. So wohlgemeint
das ist, was Sie anführen, mehr als das ist es nicht. Wohlmeinend.
mensch sana Sie sind ja ein Checker. Wer katholische Positionen für bedenkenswert hält, bei dem sind
die eigenen kognitiven Möglichkeiten bescheiden. Zum Glück hat das Forum mit Herrn Joberens ein Licht,
das in die Finsternis strahlt. Das wollten Sie doch ungefähr sagen.
Biene Maja Wenn unsere kath. Kirche schlimme Zeiten braucht um Attraktiv zu werden und zu sein, dann dürfte
doch nun wirklich etwas nicht mehr stimmen. Josef Berens
@ Galatea Beziehen Sie es auf Fürbitten wie: „Bitte schenk meiner Mutter Kraft, ihre Krebserkrankung
zu ertragen!“ „Bitte hilf meinem Bruder, eine Lehrstelle zu finden!“ etc.? Nun, sicherlich sollte man
Gott damit nicht belästigen!
#80 Biene Maja 22:56:51 | Dienstag, 26. August 2008
DIE KIRCHE sollte die Menschen zu Gott führen ER ist der Mittelpunkt die Not lehrt beten uns geht es
viel zu gut es werden Zeiten kommen wo wir zu Gott schreien werden.
#79 Mens Sana 22:55:08 | Dienstag, 26. August 2008
@ Jo Behrens Lieber Herr Behrens, es hat schon fast etwas Rührendes, wie Sie unermüdlich versuchen,
den Teilnehmern dieses Boards, die reale Welt außerhalb der Kirche begreiflich zu machen oder sie zum
Denken zu verführen. Denken ist diesen Leuten in höchstem Maße suspekt. Schließlich geht es den meisten
Menschen so: was den eigenen geistigen Horizont übersteigt, kann einem nur höchst verdächtig erscheinen.
Bei manchen Diskussionsteilnehmern hier ist das eine ganze Menge. Um mit diesen Leuten auf Augenhöhe
(in deren Koordinatensystem natürlich) kommunizieren zu können, müssen sie das Glauben üben. Fangen
Sie am besten mal damit an: Die Erde ist eine Scheibe und wurde in 6 Tagen erschaffen. Und dann schlage
ich vor: Die Kleriker und Päpste der letzten 2000 Jahre waren allesamt gute heilige und weise Menschen,
frei von Begierden und Triebhaftigkeit und werden alle in den Himmel kommen und zur Rechten des Herrn
sitzen (Rodrigo de Borgia, Giovanni di Medici, Lotàrio di Segni, Heinrich Kramer, Jacob Sprenger, Tomas
de Torquemada und der selige Odo de Chatillon lassen schon mal grüßen). Wenn Sie das gut können, vergessen
Sie auch die Heiligen nicht wie den hl. Karl, den manche den Großen zu nennen belieben, Üben Sie, Üben
Sie und machen Sie vor keinem Schwachsinn halt. Wenn Sie Ihr Gehirn erfolgreich konditioniert haben, dann
sind Sie auch endlich reif für die Dogmen der katholischen Kirche. Und erst dann werden auch auf diesem
Board von Ihren Gegenrednern geliebt werden. MfG MS
Was Sie, werter Oleander, vor Augen haben, sind sinnfreie Worthülsen, die durch Wiederholung an Inhalt
nicht gewinnen. „…konkretes aus dem eigenen Leben“ etc. Bitte sehr, solange ihre Abendmähler gut besucht
sind, wird das doch wohl kein Grund sein, meine abweichende bescheidene Meinung nicht zu akzeptieren.
p.s. Janosch’s „Oh wie schön ist Panama“ kommt auch immer wieder gut. Oder „Der kleine Prinz“. Oder:
Jean Genet, oder alles von Hesse. Oder: John Lennon. Den Dalai Lama noch anzuführen wäre da fast schon
abgeschmackt. Aber nur ja nichts katholisches. Das könnte die zarten Gemüter ja traumatisieren. Nicht
umsonst wird der Gekreuzigte ja massenweise durch den Auferstandenen ersetzt. Sieht besser aus und kommt
besser an. Noch einmal: nicht die Erwachsenen – oder Älteren -müssen sich den Kleinen angleichen, sondern
umgekehrt, der kleine, unerfahrene Mensch muss sich zur Decke strecken. Wer das nicht akzeptieren mag,
weiß nicht, wie der Mensch funktioniert.
Jugendliche Nicht mit den Gottesdiensten werden die Jugendlichen verprellt sondern mit ganz anderen, vollkommen
unsinnigen Dingen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#76 oleander75 22:44:34 | Dienstag, 26. August 2008
@Galatea Ach die Erwachsnen heißen es gut und bleiben dann weg?? Warum soll es denn ein Blödsinn sein,
wenn die Form der Verkündigung etwas konkret mit dem Leben der Jugendlichen zu tun hat? Da wird dann
Glaube handgreiflich. Ich bezweifle dass sie konkrete Bilder vor Augen haben (außer +net Artikel) sondern
nur wage Vermutungen/Befürchtungen.
oleander75: Nein. Es sind nicht die Jugendlichen schuld daran. Sondern die Erwachsenen, die vor lauter
Besorgnis um leere Kirchen jeden auch noch so offensichtlichen Blödsinn gutheißen und im „Gottesdienst“
miteinbringen. Gotthard: eine Messe ist etwas anderes wie ein Apostolat. Auch wenn es Ihnen noch so missfällt.
Und genau deswegen schreien Sie auch gleich so laut.
@galatea Und das letzte was ich in einer Hl. Messe erwarte, sind politische Statements die kirchenpolitischen
Statements – als Predigten verbrämt – der Pius-Mitra-Träger sind Dir natürlich hoch willkommen…
#73 Biene Maja 22:35:04 | Dienstag, 26. August 2008
Einfaches Rezept ich verlasse mich lieber auf den HEILLIGEN GEIST als auf demokratische Abstimmungen der
Mensch kann sich irren die Geschichte beweist es immer wieder.
Hallo orleander! Wenn ich uin einem Jugendgottesdienst bin, leider zu selten, wird dort sicher auch nicht
für den „Weltfrieden“ aber schon für die Obdachlosen in der Stadt, das vergewaltigte Mädchen aus dem
eigenen Viertel oder die Schüler im Abistreß gebetet.
#70 oleander75 22:25:18 | Dienstag, 26. August 2008
@Galatea Ach jetzt sind plötzlich alle Jugendlichen schuld, dass keine Erwachsenen mehr in den Gottesdienst
gehen? Ich dachte das Urspungsproblem sei, dass die Jugendlichen zu wenig gläubig sind und nicht in die
Kirche gehen. Jetzt gibts es welche die sich auch engagieren wollen und dann ist es auch nicht recht?
Wir sprechen doch nicht von wöchentlichen Sonntagsjugendgottesdiensten, sondern davon dass das auch seinen
Platz hat – wie eben ein anderer Gottesdienst auch (wenn ich jetzt den Begriff zielgruppenorientiert bringe
dann werde ich im folgenden sicher gleich zerfleischt…) Ich erlebe es so, dass Erwachsene gerade auch
gerne in Jugendgottesdienste gehen, weil die eben bewusster und konkreter inhaltlich vorbereitet sind.
Vermutlich warst du auch schon lange in keinem mehr. Denn politische Themen und der Weltfriede (für den
es sich immer lohnt zu beten) waren Themen aus den 80ern und 90ern. Die Themen der Jugendlichen heute
sind andere.
@galatea Und das letzte was ich in einer Hl. Messe erwarte, sind politische Statements und Fürbitten
für den Weltfrieden. Du hast ja soooooooooooo recht … und abgeschafft gehört das „ite missa est“ …
gesandt in diese miese Welt! Ich will mit dieser Welt nichts zu tun haben … und bestimmt nicht in der
Messe in sie geschickt werden … dort will ich mich hinflüchten in die friedlichen Arme Gottes … von
der Welt nichts hören und sehen … und mich an nichts erinnern lassen. und der Herr sagt: weiche von
mir Satan, ich habe mit dir nichts zu tun! Lies Mt 25…!!!!
@Samurai: Deswegen gehen ja soviele Erwachsene nicht mehr in die Kirche, weil es ihnen die Zehennägel
hebt allein schon bei den Fürbitten. Ältere Leute ziehen eine Andacht daheim vor. Das moderne Grundprinzip,
mit dem Niveau soweit herunterzugehen, dass keiner mehr etwas davon hat, nicht einmal der, dem man den
Gefallen tut, hat nicht nur das bundesrepublikanische Bildungsystem komplett ruiniert – das nur am Rande –
es hat die Messe verhunzt, die Leute unzufrieden und desorientiert gemacht, es will viel Gutes und hilft
doch keinem! Und das letzte was ich in einer Hl. Messe erwarte, sind politische Statements und Fürbitten
für den Weltfrieden.
#67 oleander75 21:54:06 | Dienstag, 26. August 2008
Generalverdacht @Elijahu: Nein ich habe kein schlechtes Gewissen – im Gegenteil. Doch ja ich fühle mich
angesprochen. @Gotthart und RJH Es ist doch nichts gegen Stille zu sagen – Genausowenig wie eine Ausgestaltung
der Botschaft im Gottesdienst, sei es Eucharistiefeier, Wort-Gottes-Feier, Andacht, Vesper…
antiquierte Diktion In der antiquierten Diktion der 60er Jahre bezeichnet Neuberth ein Pastoralreferent
des Jahrgangs 1969 mit der Diktion der 60er Jahre … da hat der Gute aber Glück gehabt, noch gerade
mit der Muttermilch diese bemerkenswerte Diktion eingesogen zu haben… fast wäre es nicht mehr möglich
gewesen… … dann hätte er doch tatsächlich die Stille als wesentlichen Bestandteil und erhebende
Erfahrung während der Eucharistiefeier als prägendes Element der spirituellen Formung der ländlichen
bayrischen Jugend erwähnen müssen.
RJH, es soll nicht „rumfgepfuscht“ werden… …aber was spricht dagegen, wenn Jugendliche, wie ich es
mehrfach erlebt habe, die Fürbitten aussuchen, weil die Themen mit ihrem konkreten Leben zu tun haben?
was soll denn da bitte gestaltet werden? Das heilige Messopfer ist doch kein linksalternativer Kinderladen
wo jeder Hans und Franz drin rumpfuschen kann!
Der Ausdruck „diese Namen“ bezieht sich übrigens auf Jesaja 9,5: Welches Herrschaft ist auf seiner Schulter:
und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held ewiger Vater, Friedefürst.
#57 Brandenburgis 21:00:56 | Dienstag, 26. August 2008
@JOberens Ganz geiwß ncith. DAs ist auch ganz liecht zu ermitteln. Im übriegn poste ich hier schon seit
Jahren und jeder weiß, wer und was ich bin. Zur Entspannung eine kleine Probe barocker Dichtung, die
ungleich höher steht als die „Klassik“: Geh, taumelnde Vernunft, und quäle nicht den Geist, dein Einwurf
soll und kann mich nicht mehr rühren, denn diese Namen bringen mir den felsengleichen Glauben bei, daß
dieses Kind mein Retter sei.
#54 Elijahu † 20:57:09 | Dienstag, 26. August 2008
@oleander75 Sie waren damit auch überhaupt nicht gemeint, sondern der Typ aus dem Artikel. Warum fühlen
Sie sich überhaupt angesprochen, schlechtes Gewissen? Verdächtig verdächtig.
Nochmals zur Jugend Die Jugend ist, wie schon gesagt nicht schlechter als früher, nur vielleicht ein
wenig kleverer. Die Jugendlichen gehen mehr zu höheren Schulen und werden dort zum eigenen Denken erzogen.
Das ist zwar gut, wirkt sich aber auch auf Glaubensdinge aus. Auch die Elternhäuser sind nicht mehr so
blind gläubig, wie es noch vor 50 Jahren war. Damals konnte die kath. Kirche mit Höllendrohungen noch
viel erreichen und hatte mehr Macht als es heute der Fall ist. Doch das kann es nicht allein sein. Unsere
Kirchenführung ist offenbar einfach nicht in der Lage, ihre Sache noch unbedingt glaubwürdig an den
Mann zu bringen, wie man so salopp sagt. Wenn man bedenkt, was eine Handvoll Menschen, die vielleicht
nicht einmal lesen und schreiben konnten. vor zweitausend Jahren in Gang gebracht haben, ist es doch beschämend,
daß unsere hoch und höchst studierten Herren in Purpur nicht in der Lage zu sein scheinen, das auch
nur noch halbwegs zu erhalten. Offenbar ein Führungsproblem oder einfach Unfähigkeit. Das muß man doch
so deutlich sagen dürfen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#49 bonifatius 20:15:36 | Dienstag, 26. August 2008
Ralph Neubert – Landjugendaufrührer? Bin entsetzt über so viel „Bescheidenheit“. Der hätte besser zur
HJ gepasst. Das Beten scheint ihm ein Fremdwort zu sein. Tugenden wie Keuschheit, Selbstbeherrschung,
Mut zum Dienen, Ehrfurcht vor Gott und allem Sakralen, sowie Liebe und Hilfsbereitschaft den Schwachen
gegenüber und Achtung den Eltern gegenüber, all diese Werte sind in der Landjugend bedeutungslos geworden.
Wer hat diesen Mann in diese Funktion bestellt???
Ach Lorenz… …wer spricht denn von Performance etc. Aber: Jugendliche können – Fürbitten aussuchen,
– an Erntedank den Altar schmücken – an geeigneter Stelle etwas darüber erzählen, wie sie Glauben (er)leben
usw. – Lieder und – wo es passt – Gebete aussuchen.
#47 oleander75 20:00:10 | Dienstag, 26. August 2008
Ist die Gestaltung eines Gottesdienstes einfach? @Lorenz Kann man das Jugendlichen überlassen, die es
in experimenteller Teamarbeit versuchen? Das müssten schon ziemlich inspirierte Jugendliche sein, bei
denen da etwas herauskommt, mit dem Gott auch etwas anfangen kann. Gott dürstet zwar nach unseren Gebeten
aber verlangt es ihn auch nach Performances? Nicht experimentel sondern Methodische Vorbereitung. Ja –
ich erlebe Jugendliche durchaus als sehr inspiriert. Die können das sehr gut – man muss es ihnen nur
auch zutrauen und sie lassen. Und was ist eine Performance?? Eine Methode um einen Inhalt zu visualisieren?
Liturgie ist doch auch immer Performance – ein heiliges Spiel. So könnte ich auch jede Orchestermesse
als Performance herabtun. @Elijahu: Ist das nicht ein mittlerweile ein bischen auffällig, dass die modernistischen
Verfechter des Konzils immer vom „Geist des Konzils“ und den „Geist der Freiheit“ sprechen, aber nie vom
Heiligen Geist? Oh ich modernistischer Verfechter des Konzils – hab ich doch tatsächlich weiter unten
vom Heiligen Geist gesprochen? Ja – in der Gemeinde, im Landkreis, in den Verbänden. Wenn ihnen ein angemessener
Raum zugestanden wird. Und selbst wenn es den nicht gibt, gibt es Jugendliche, die sich in der Kirche
engagieren wollen. Das ist das wohl das Wirken des Heiligen Geistes.
Ist die Gestaltung eines Gottesdienstes einfach? Kann man das Jugendlichen überlassen, die es in experimenteller
Teamarbeit versuchen? Das müssten schon ziemlich inspirierte Jugendliche sein, bei denen da etwas herauskommt,
mit dem Gott auch etwas anfangen kann. Gott dürstet zwar nach unseren Gebeten aber verlangt es ihn auch
nach Performances?
#45 oleander75 19:24:52 | Dienstag, 26. August 2008
@Benedikt Ich spreche ja nicht von Grenzüberschreitungen. Aber warum sollen nicht Jugendliche einen Gottesdienst
mit vorbereiten und gestalten, so dass ihr Leben und ihr Glaube darin auch gut ihren Platz hat? Also wenn
das innerhalb gewisser Grenzen in Bayern nicht möglich wäre, so würde mich das schon wundern. Das hab
ich ja nicht gesagt – ich habe gemeint, dass wa für Jugendliche notwendig sein muss, damit sie ihren
Platz in der Kirche haben. Das geht mal besser und mal schlechter je nach Pfarrei. Zumindest wird es gefördert –
das weis ich sicher, da ich unseren Dekanatsjugendseelsorger ziemlich gut kenne
#43 proetcontra 19:01:18 | Dienstag, 26. August 2008
Elijahu …Ihre Unwissenheit wird Ihnen vieles verzeihbar machen; aber lesen Sie doch einfach ein wenig
über diese Dinge, über die Sie hier schreiben. Z.B.: Dominum et Vivificantem von JP II.
#41 Elijahu † 18:21:09 | Dienstag, 26. August 2008
„Geist des Konzils“ Ist das nicht ein mittlerweile ein bischen auffällig, dass die modernistischen Verfechter
des Konzils immer vom „Geist des Konzils“ und den „Geist der Freiheit“ sprechen, aber nie vom Heiligen
Geist? Ja, warum ist das wohl so?
@ oleander Ich spreche ja nicht von Grenzüberschreitungen. Aber warum sollen nicht Jugendliche einen
Gottesdienst mit vorbereiten und gestalten, so dass ihr Leben und ihr Glaube darin auch gut ihren Platz
hat? Also wenn das innerhalb gewisser Grenzen in Bayern nicht möglich wäre, so würde mich das schon
wundern.
@samurai Nein, nein – dagegen habe ich ja auch nichts gesagt. Freilich gebe ich Ihnen recht! Nur vergleichen
Sie mal das Denken und Glauben dieser Gott sei Dank sehr engagierten jungen Menschen mit dem, worum Joberens’
Denken so unaufhörlich zwanghaft kreist… da dürften sich Abgründe dazwischen auftun.
#37 oleander75 17:53:31 | Dienstag, 26. August 2008
@Colombe de la paix und… Nur sterben diese Vereinigungen bei uns aus? Tragisch wenn das bei euch so
Usus ist. Ich erlebe einen Zulauf der Verbände @Samurai Es gibt Jugendliche, die – Achtung! – denken
und (!) glauben. Genau – wie es ja jeder mündige Christ machen sollte ?! Wenn die sich Gedanken machen,
welche Fürbitten man nehmen kann, wie an Erntedank der Altarschmuck gestaltet wird, wie man – in der
vorösterlichen Busszeit eine liturgische Nacht gestalten kann usw. Genau die meine ich, schätze ich
und mit denen arbeite ich liebend gerne zusammen.
@ Colombe Bistum Aachen ist extrem, aber hier im Bistum Münster gibt es DPSG-Stämme, die mehr Anmeldewünsche
haben, als sie Kinder aufnehmen können und selbst die KLJB gründet regelmäßig neue (!) Gruppen
@samurai Nur sterben diese Vereinigungen bei uns aus? Ist ja auch kein Wunder! Unser Bistum Aachen verkauft
Jugendheime oder diese sind für die Jugend verschlossen! So einen Kinder- und Jugendfeindlichen Verein
habe ich schon lange nicht mehr erlebt! Somit ist es auch begründbar, warum die Gemeinden sterben!
@ Amanda Es gibt Jugendliche, die – Achtung! – denken und (!) glauben. Wenn die sich Gedanken machen,
welche Fürbitten man nehmen kann, wie an Erntedank der Altarschmuck gestaltet wird, wie man – in der
vorösterlichen Busszeit eine liturgische Nacht gestalten kann usw. dann sind Denken und Glaube Gott sei
Dank kein Widerspruch.
#33 oleander75 17:45:56 | Dienstag, 26. August 2008
@Colombe de la paix Wenn es in Ihrer Gemeinde noch so ist, freut es mich wirklich! Ja – in der Gemeinde,
im Landkreis, in den Verbänden. Wenn ihnen ein angemessener Raum zugestanden wird. Und selbst wenn es
den nicht gibt, gibt es Jugendliche, die sich in der Kirche engagieren wollen. Das ist das wohl das Wirken
des Heiligen Geistes.
Liebe Amanda,… sicherlich ist da etwas Wahres dran, denn sonst gäb es die Kirche nicht mehr, aber schon
die ersten Christen haben – wenn auch anfangs mit Schwierigkeiten – den Glauben verbreitet- aktiv. Und
heute ist es doch wohl auch (!), nichrt nur, wichtig, den Jugendlichen den Glauben näher zu bringen,
und zwar doret, wo sie stehen.
@oleander75 Eben weil sie glauben denken Jugendliche auch in der Kirche mit – sogar vielleicht weil ihnen
der Glaube und die Kirche etwas wert sind, denken sie für die Kirche mit?? Welche Jugendliche? Wo ist
die Jugend ? Ich seh keine in der Kirche!
#25 oleander75 17:36:32 | Dienstag, 26. August 2008
@so manche @Amanda Nichts gegen das Denken, das Sie ja bis zum Erbrechen immer und immer wieder betonen –
aber wie wäre es mal mit Glauben? Eben weil sie glauben denken Jugendliche auch in der Kirche mit – sogar
vielleicht weil ihnen der Glaube und die Kirche etwas wert sind, denken sie für die Kirche mit?? :)3
Aber manche scheinen etwas gegen selber denkende Leute in der Kirche zu haben. @Benedikt Diese Gestaltungsfreiheit
hat engere Grenzen, als man aufgrund der landläufigen Praxis meinen könnte. Ich spreche ja nicht von
Grenzüberschreitungen. Aber warum sollen nicht Jugendliche einen Gottesdienst mit vorbereiten und gestalten,
so dass ihr Leben und ihr Glaube darin auch gut ihren Platz hat? @Alois Bischof Ich habe im Neuen Testament
nichts über Pastoralreferenten gelesen, nur über presbyteroi (Priester) und episkopoi (Bischöfe). Und
haben sie deshalb keine Existenzberechtigung? Warum stellen für manche Kreise Pastoral- und Gemeindereferenten
nur ein solches Feindbild dar? Dies ist eine Gruppe von Leuten, die versuchen aus ihrem Glauben heraus
in der Kirche zu dienen und eine gute seelsorgliche Arbeit zu machen.
Galoppierende Wortinflation! „ich diskutiere grundsätzlich nicht mit Schwachmaten“ sagt ein Verfechter
der galoppierenden Wortinflation. Jede Menge Beiträge pro Tag und eigentlich doch nix gesagt. Sinn, Stilempfinden
und Orthographie liefen ihm nach, aber er galoppierte schneller. Da haut’s sogar die Schallmauer um.
Nein, lieber Samurai! Ein beliebiger Verein – ja, der stirbt mangels Mitgliedern, der geht irgendwann
einfach an Mitgliederschwund ein und löst sich auf. Aber der Kirche gilt die Verheißung Christi, und
deshalb wird sie weiterbestehen bis zur Wiederkunft des Herrn.
@ Florian Geyer Daß Sie mich auf Grund meines Beitrages als Schwachmaten – also de facto als Schwachsinnigen,
psychischkranken Menschen betrachten – lasse ich unter „schlechte Kinderstube“ unter den Tisch fallen.
@ Amanda Gottvertrauen ist gut und wichtig, aber wenn die Kirche u.U. eines Tages keine Jugendlichen mehr
hat, die am Glauben interessiert sind -dann wird es finster um die Kirche.
Ich fasse es nicht!!! Schielen auf die Politik Politisch würden besonders aktive oder ehemalige Landjugendliche
eine schwarz/grüne Koalition bevorzugen: „Im Landesverband bestehen sehr gute Kontakte zu allen Parteien
im Landtag“. Was ist in Bayern los, dass die Landjugend eine schwarz grüne Kolalition bevorzugen. Hallo,
JU werdet wach und kämpft um Eure eigene Mehrheit!Koalitionen bringen doch nichts! Seht doch nach oben!!
Seid wann unterstützen die „ Grünen“ den Glauben? Ist mir ja ganz neu! Bekommt Euch die Alpenluft nicht ?
Neuberths Sicht bezüglich seiner eigenen Arbeit ist mehr als rosig: Die ‘Katholische Landjugend’ sei
„bestens für die Zukunft gerüstet“ – lobt er sich. Mit solch einem politischen Gedanken ? Religiöse
Flaute „Hier sind wir nun bei einem weiteren zentralen Profilthema der ‘Katholischen Landjugend’“ – beeilt
er sich hinzuzufügen, nicht ohne einzuschränken: „Leider sind in diesem Bereich die Ideen und Impulse
der ‘Katholischen Landjugend’ noch nicht so weit vorgedrungen, wie dies im gesellschaftlichen Bereichmöglich
wurde.“ Kein Wunder, wer mit „ Grün „ koaliert verliert den Glauben! Das ist der Untergang der Kirche
Das wichtigste ist die Macht! Ohne Glauben ?!
Die Zukunft der Kirche ist nicht die Jugend. Die Zukunft der Kirche ist allein Jesus Christus, der ihr
Herr ist in alle Ewigkeit. Und jenseits allen Denkens genügt es, Christus zu lieben. Alles andere folgt
daraus.
#19 Suscipiat † 17:21:41 | Dienstag, 26. August 2008
Brandenburger auf den Armen der Gottesmutter! Wahrscheinlich hat dich auch noch Raffael gemalt, als sie
dir Auserwählten durchs lockige Haar strich! Da fällt einem nichts mehr zu ein als dich zu bedauern!
@Samurai:die Trinität hinsichtlich der Trinität gibt es wenig Differenz zwischen der katholischen und
evangelischen Theologie. Ihr alter Pfarrer hat sicherlich vergessen, was er in dem Priesterseminar gelernt
hat! Oder er hat keine Lust, mit einem Heranwachsenden zu diskutieren. Allerdings seine Schuld, hätte
er eigentlich erklären sollen.
#17 Florian Geyer 17:21:00 | Dienstag, 26. August 2008
Samurai ich diskutiere grundsätzlich nicht mit Schwachmaten denn durch Diskussion und BLA BLA ist noch
nie jemand zum lebendigen Gott hingeführt worden. Mann kann höchstens für Sie beten, was sie tun müssen
ist die aufrichtige Bitte um Bekehrung
@ Florian Geyer Kurzum: Die Jugendlichen heutzutage machen sich ihre Gedanken und sagen nicht, schwarz
ist weiß, weil der Papst verkündet hat, daß schwarz weiß ist. Und was sagte mir -damals etwa 16 Jahre
alt, fragend und neugierig- unser sehr traditionell denkender Pfarrer auf meine Frage, wie man die Trinität
verstehen könne? „Das musst Du einfach glauben?“ Wer erklärte sie mir? Ein evangelischer Pfarrer,fast
20 Jahre später.
@joberens Nichts gegen das Denken, das Sie ja bis zum Erbrechen immer und immer wieder betonen – aber
wie wäre es mal mit Glauben? Nur so als gutgemeinter Tipp.
#14 Florian Geyer 17:12:45 | Dienstag, 26. August 2008
joberens die selbstdenkende Jugend denkt halt selbst und lässt sich nichts mehr vom Papst sagen weil
sie eben selbst denkt und vieleigenständiger ist als die, die nicht selber denken und sich ihre eignen
Gedanken nicht selber machen weil sie nicht bereit sind selber zu denken aber selber denken sollen weil
sie nicht selber denken… hilfee Hilfeee der Wärter …ich muss kurz weg…
@ joberens Ich denke, unsere Jugend ist heute nicht schlechter als wir es früher waren nur kritischer
und selbstdenkender und man kann ihr nicht mehr so leicht etwas vor machen. Vielleicht aber haben Sie
und Ihre liberalen Kumpels einfach nur das falsche Rezept gehabt. Blöd für Sie, dass das bei den Konservativen
nicht so war. Daher wird sich auf Dauer wieder ein konservatives Übergewicht bilden, als erstes in der
Priesterschaft. Denn da die Liberalen nichts unversucht gelassen haben, den Priesterstand herunterzureden,
wird aus deren Reihen kaum noch einer Priester. So schneidet man sich selbst ins Fleisch.
@ Alois Bischof Haben Sie etwas gegen – den Mann selber, – die Aussagen von ihm (siehe Text) über Jugendpastoral,
oder – gegen Pastoralreferenten ansich?
@ Samurai Ich bezog mich auf diesen Abschnitt: Die Kirche könne – so Neuberths Rezept – bei „der Jugend“
an Attraktivität gewinnen, wenn sie nicht „einfach einen fertigen Glauben weitergeben will oder gar Vorgaben
von oben nach unten durchreicht.“ „Besonders schwierig ist das meiner Erfahrung nach immer noch in Fragen
der Sexualmoral und allen Fragen, die sich um Veränderungen in der Kirche drehen, sei es die Rolle von
Frauen oder der Wunsch nach mehr demokratischer Mitbestimmung in der Kirche.“ „Demokratische Mitbestimmung“
meint in der Kirche das Rätewesen. Dieses kann erstens weder die Sexualmoral der Kirche noch deren Sakramentenlehre
ändern, noch ist dieses System für Jugendlich attraktiv. Mehr als 2-3 Sitzungen hat bei uns jedenfalls
noch kein Jugendsprecher mitgemacht. Ich weise auch auf die Politikverdrossenheit der meisten Jugendlichen
hin. Vor diesem Hintergrund scheint mir die Forderung „Mehr Demokratie“ nur symbolischer Natur zu sein.
@oleander Was ist da die Zumutung? Hab ich doch nicht behauptet. Aber ich mich über die Ausgestaltung
(seine Forderung der Beteiligung an der Liturgie) auseinandersetzen. Da gibt der „ordentliche“ Ritus ja
genügend Möglichkeiten. Diese Gestaltungsfreiheit hat engere Grenzen, als man aufgrund der landläufigen
Praxis meinen könnte.
Jugend Ich denke, unsere Jugend ist heute nicht schlechter als wir es früher waren nur kritischer und
selbstdenkender und man kann ihr nicht mehr so leicht etwas vor machen. Die Jugend ist die Kirche von
morgen und wenn man nicht auf sie zugeht, wird es in 50 Fahren sehr düster um unsere kaht. Kirche aussehen.
Man verprellt sie ja geradezu mutwillig mit unsinnigen, und fraglichen Dingen und Vorschriften. Josef
Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#9 Alois Bischof 17:02:53 | Dienstag, 26. August 2008
In seinem Geburtsjahr stecken geblieben. Schade, aber was soll’s. Die hl. Kirche existiert von Gottes
Gnaden. Nicht wegen der Pastoralreferenten. Ich habe im Neuen Testament nichts über Pastoralreferenten
gelesen, nur über presbyteroi (Priester) und episkopoi (Bischöfe).
#8 oleander75 16:58:04 | Dienstag, 26. August 2008
@Benedikt Ich würde es aber auch durchaus einem Landjugendseelsorger zumuten den Jugendlichen verständlich
zu erklären, warum man über den Glauben nicht demokratisch abstimmen lassen kann. Was ist da die Zumutung?
Über den Glauben kann ich vielleicht nicht abstimmen – den muss ich bekennen. Aber ich mich über die
Ausgestaltung (seine Forderung der Beteiligung an der Liturgie) auseinandersetzen. Da gibt der „ordentliche“
Ritus ja genügend Möglichkeiten. Und die Rolle der Kirche und eines kirchlichen Verbandes in der Gesellschaft
kann ich in einer Diskussion und in einer demokratischen Abstimmung bestimmen.
#7 Brandenburgis 16:55:12 | Dienstag, 26. August 2008
Keinesfalls, mich trägt die Gottesmutter auf ihren Armen. Im übrigen wird Rom schon in Kürze grausam
gezüchtigt werden, – dann werden wir ja sehen, wer sich in wessen Gemeinschaft zu begeben hat. Ich darf
gern mal wieder Bach zitieren: Erschrecke doch, du allzu sichre Seele! Denk, was dich würdig zähle der
Sünden Joch. Die Gotteslangmut geht auf einem Fuß von Blei, damit der Zorn hernach dir desto schwerer
sei. Damit ist Rom und der scheußliche nachkonziliare Episkopat samt ihren verkommenen Priestern gemeint!
Rezepte Ich würde es aber auch durchaus einem Landjugendseelsorger zumuten den Jugendlichen verständlich
zu erklären, warum man über den Glauben nicht demokratisch abstimmen lassen kann.
Danke,… …,daß es in der RKK immer wieder Menschen gibt, die die Realität sehen. Ja, Jugendliche
müssen mehr angesprochen werden, ihnen sollte Glaube als etwas vermittelt werden, das unmittelbar mit
ihrem Leben zu tun hat und -ja, sie (die Jugendlichen)0 können in die Gestaltung von Gottesdiensten mit
einbezogen werden, ich habe damit bei der DPSG gute Erfahrungen gemacht. Überhaupt dürfen sie nicht
zu Gehilfen des Pfarrers „verkommen“ -auch das habe ich schon erlebt, sondern sollten ernst genommen werden
mit ihren Sorgen,Hoffnungen und Visionen.