Papstkult ohne Konsequenzen + Es bleibt noch die Alte Messe + Erbarmen! + Heute ist man grundsätzlich klüger + Antikirchliches „Wort zum Sonntag“
Papstkult ohne Konsequenzen
Österreich. Die Erzdiözese Wien organisiert Anfang September Gedenkgottesdienste
zum einjährigen Jubiläum des Papstbesuchs, der vom 7. bis 9. September des vergangenen Jahres stattfand.
Kardinal Christoph Schönborn von Wien erklärte dazu, daß vom Papstbesuch angeblich mehr geblieben sei,
als eine schöne Erinnerung. Die Ansprachen des Papstes seien „gutes, kräftiges Brot“, das den Menschen
Nahrung auf ihrem Pilgerweg sein könne. Die Gedenkmessen finden in Wien, im Wallfahrtsort Mariazell und
im Zisterzienserstift Heiligenkreuz bei Wien statt.
Es bleibt noch die Alte Messe
Deutschland. Am 14.
August erteilte Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda den Altgläubigen seiner Bistumsstadt eine –
nach dem Motu Proprio nicht nötige – unbefristete Genehmigung für die Alte Messe. Diese wird ab 7. September
jeden Sonntag um 10.45 Uhr in der Pfarrei St. Sturmius gefeiert. Bislang durfte die Alte Messe dort erst
um 18.00 Uhr stattfinden. Doch am 1. August ging der Pfarrer von St. Sturmius in Pension. Da er nicht
ersetzt werden konnte, gibt es in St. Sturmius keine Sonntagsmesse im Neuen Ritus mehr. Die Lücke füllt
jetzt die Messe aller Zeiten.
Erbarmen!
Österreich. Die Erzdiözese Wien hat die erste Kirche seit
acht Jahren gebaut. Kardinal Christoph Schönborn von Wien wird das Gotteshaus am 28. September einweihen.
Die neue Kirche zum Erbarmen Gottes hat den Grundriß einer Ellipse. Altar und Ambo stehen im Zentrum.
Der Eingang ist einem Schneckenhaus nachgebaut. Das Bauwerk kostet 1,4 Millionen Euro. Vierzig Prozent
bezahlt die Erzdiözese und 25 Prozent das Land Niederösterreich.
Heute ist man grundsätzlich klüger
Großbritannien. Die Neandertaler waren intelligenter als es sich sogenannte Wissenschaftler bislang
eingestehen wollten. Das ergab eine Studie, die am Dienstag im Fachmagazin ‘Journal of Human Evolution’
erschien. Sie widerlegt die Annahme, daß sich die angeblichen menschlichen Vorfahren gegen die offenbar
weniger menschlichen Neandertaler durch überlegene Fertigungstechniker der Werkzeuge durchgesetzt hätten.
Die Studie basiert auf einem Vergleich der Werkzeuge der sogenannten menschlichen Vorfahren und der Neanderthaler.
Antikirchliches „Wort zum Sonntag“
Schweiz. Der Churer Bischofsvikar Martin Grichting kritisiert die
Wahl des Laientheologen Thomas Joller als Fernsehsprecher für das „Wort zum Sonntag“. Das berichtete
die Zürcher ‘Sonntagszeitung’. Hw. Grichting fordert, daß die Kirche künftig selber bestimmen kann,
von wem sie im Schweizer Fernsehen vertreten wird. Bislang darf die Deutschschweizer Ordinarienkonferenz
nur einen Vertreter in das vierköpfige Wahlgremium entsenden.
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34 Lesermeinungen
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#35 LandorganistII 15:10:16 | Donnerstag, 28. August 2008
Werter Aufrechter Nicht im Mindesten ließen meine Äußerungen den Schluss zu, dass meine bläserischen
Fähigkeiten (was meinen Sie eigentlich explizit damit?) über das Orgelspiel, in welche Richtung auch
immer hinaus gingen. Aber nochmals: Eine Orgel wird nicht geblasen, wenngleich zu ihrem Erklingen viel
Wind nötig ist. Dieser wird allerdings heutzutage i. d. R. von einem elektrischen Gebläse erzeugt, im
Magazinbalg gesammelt und von dort durch ein Labyrinth von Kanälen zu den einzelnen Windladen geleitet.
In den Kanzellen komprimiert sich dieser Wind, die Aufgabe des Organisten ist es, durch Tastendruck die
entsprechenden Ventile unter den Pfeifen zu öffnen. In frühen Zeiten waren diese Tasten so groß, dass
sie nur mit Kraftaufwand „geschlagen“ werden konnten. Bis heute hält sich der Ausdruck des „Orgelschlagens“.
Auf die verschiedenen Trakturen möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Ansonsten habe ich vor Jahren
mal den Dudelsack geblasen, dazu fehlt mir allerdings inzwischen die Puste. Ich hoffe, damit alle Unklarheiten
beseitigt zu haben und Ihnen fürderhin keinerlei Anlass mehr zu wilden Spekulationen zu geben. Was blasen
Sie so alles? Den Kamm vielleicht? Ich verbleibe mit einem hochachtungsvollen Jawoll.
Provinzschlagemeister Den Provinzblasemeister nehmen Sie aber bitte zurück. Ein Organist bläst schließlich
nicht die Orgel, er schlägt sie! Gut. Das tue ich mit dem Ausdruck verhaltenen Bedauerns. Wiewohl Ihre
Postings und Ihre merkwürdigen Anbandelungen mit dem Oberhomohedosodomistiker, angebl. sportlich, den
Gedanken ein wenig nahelegten, dass die Beschränkung Ihrer bläserischen Fähigkeiten auf die Orgel ein
zuzulässiger Reduktionismus sein könnte.
#32 LandorganistII 12:58:23 | Donnerstag, 28. August 2008
Werter Aufrechter es ist mir völlig entgangen, Ihnen in der von Ihnen beschriebenen Art und Weise zu
Nahe getreten zu sein. Das bedaure ich natürlich zutiefst und bin für entsprechende Bußübungen selbstredend
bereit. Mea culpa! Ich hoffe wir können unsere Beziehung nun wieder auf ein christliches Miteinander
heben, fernab jeder Anfeindung. Den Provinzblasemeister nehmen Sie aber bitte zurück. Ein Organist bläst
schließlich nicht die Orgel, er schlägt sie!
Provinzblasemeister Nun, Sie haben mich in Abwesenheit persifliert. Das ist nicht weiter schlimm, man
weiß ja fast bei keinem Schreiber hier, ob er sich um Satire müht oder der aufrechte Ernst Denken und
Schreiben bestimmt. Doch dass Sie das auf schwache Weise getan haben, hat mich erzürnt, und ich vermute,
da Sie ansonsten besser schreiben, war es eine bewußt gemachte Schwäche, um mich der hier Wirrniss treibenden
neumodernistischen Lächerlichkeit preiszugeben. Das war unfreundlich. So haben Sie meinen Grimm auf sich
gezogen. Sollten Sie bereit zur Buße und Reue sein, werden sich hier sicherlich geeignete Meister in
selbigen Dingen offenbaren, die Ihnen entsprechende Anweisungen erteilen werden. Andernfalls sollten Sie
Regina, die Königin der Flachheiten, ermuntern, dass Sie Ihrem Pfarrer nahelegt, dass er Sie in den Pfarrgemeinderat
beruft. Sie hat das Zeug dazu. Aufrechte Grüße, allerdings vor Ableistung der Buße nur ein sehr sehr
verhaltenes jawoll.
#30 LandorganistII 11:47:53 | Donnerstag, 28. August 2008
Bester Aufrechter, haben Sie je erlebt, dass ich mir herausnehme Sie zu ärgern? Lesen Sie meine Postings,
ich habe Sie immer mit allergrößter Hochachtung und Wertschätzung behandelt. Und was machen Sie? Sie
treten meine Gefühle mit Füßen, Sie belegen mich mit verbalen Kampfattacken, Sie hämen mich und zeihen
mich der Verstandlosigkeit, darüber hinaus verballhornen Sie meinen Nick, wiewohl dieser doch Tatsache
ist, Sie mißkreditieren meine Kunst, die mir unbestritten innwohnt. Dennoch, bringen Sie mich nicht davon
ab, Ihnen freundlich gesinnte Töne entgegenzubringen, gleich den süßen Klängen einer Fauto Dolce.
Und nun beschwöre ich Sie, gehen Sie in sich, lassen Sie ab von Ihrem verächtlichen Tun wider mich.
Achten Sie mich, so wie ich Sie achte. Ein freundliches Jawoll soll meinen Appell beenden.
Ganz toll. Die Kirche wird sich lehren Es bleibt noch die Alte Messe Deutschland. Am 14. August erteilte
Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda den Altgläubigen seiner Bistumsstadt eine – nach dem Motu Proprio
nicht nötige – unbefristete Genehmigung für die Alte Messe. Diese wird ab 7. September jeden Sonntag
um 10.45 Uhr in der Pfarrei St. Sturmius gefeiert. Bislang durfte die Alte Messe dort erst um 18.00 Uhr
stattfinden. Doch am 1. August ging der Pfarrer von St. Sturmius in Pension. Da er nicht ersetzt werden
konnte, gibt es in St. Sturmius keine Sonntagsmesse im Neuen Ritus mehr. Die Lücke füllt jetzt die Messe
aller Zeiten. Schon traurig, dass die reguläre Sonntagsmesse nun weggefallen ist. Die alte (oder besser
im 16. Jahrhundert reformierte) Messe „aller Zeiten“ (fälschlich dümlicher Ausdruck) wird die Kirche
endgültig entleeren und das Durchschnittsalter der Kirchgänger hochtreiben.
#26 Bernd-Jupp 18:37:45 | Mittwoch, 27. August 2008
Grichting ärgert sich – wie schön!! War ja klar, dass der liebe BV Grichtig aus Chur sich am liebsten
jemand als Fernsehsprecher gewünscht hätte, der genau so verballhornt konservativ daherkommt wie er
selbst. Aber Gott-sei-Dank gibt es in der Schweiz die richtigen Vorkehrungen dafür, dass ultrakonservative
nicht Tun und Lassen können, was ihnen gerade so in den Strumpf bzw. die Bischofsmütze passt.
#24 karljosef 16:25:22 | Mittwoch, 27. August 2008
@Marranenjäger Nein, denn zur Werwolfbefähigung braucht es mindestens einen I.Q. von 50 und damit kann
der einfach denkende Josef wahrscheinlich nicht mithalten.
Exbochumer Wenn schreien Dir da hilft, dann tu es ruhig ganz laut und immer wieder. Ist ja noch ein einfaches
Mittel, sich zu helfen und ksotet nichts. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Landbläser Mir geistes- und seelenverwandte Persönlichkeiten benennen, dass das Wort Schlichtling meinem
Wortschatze entstammt und vermerken das. Sie würden so etwas nie zu mir sagen. Lesen Sie, bevor Sie mich
ärgern!
@Aufrechter Ihnen nahestehende Personen dürfen Schlichtling zu Ihnen sagen?? Ach! Dennoch werde ich mir
erlauben diesen Begriff auch weiterhin nach meiner persönlichen Intention zu verwenden, wenn mir danach
ist. Äätsch!
Keine Aufregung Warum regt man sich denn so auf. Ich zwinge ja Niemand etwa auf, sage nur meine persönliche
Meinung und überlasse es dann den mündigen Lesern sich ihre Meinung zu bilden. Wenn man da versucht
mich unfair zu behandeln ist das für mich nur ein Beweis von Hilflosigkeit. Außerdem habe ich die Sohngotteschaft
nie geleugnet und versuche selbst auch daran zu glauben. Also bitte korrekt, anständig und christlich
bleiben, auch wenn es noch so schwer fallen sollte. Liebe Grüße Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik)
@ Oh amanda Wie Recht Sie wieder haben! a) Ist dieser Herr Berens sicherlich einfach, aber alles andere
als denkend. Wir haben ihn schon häufiger ungezügelter Dummheiten überführt. Der schämt sich nicht
einmal dafür. b) Ist Schlichtling einer meiner Kosenamen. Das musste ich diesem ländlichen Oberbläser
Landorganist II auch noch stecken, der diesen Titel einfach so mir nichts dir nichts verwendet. Da sei
Ihnen doch aufrechter Dank, dass Sie mein Urheberschaft eigens erwähnen. Laus et gratia! Und ein herzhaftes
Jawoll!
Für @joberens (und alle anderen Interessierten) – Absurdes Theater oder teuflisches Spiel? Ein lesenswerter
Text aus der Zeitschrift „Komma“ (mit der ich trotz meines Nickname in diesem Forum natürlich nichts
zu tun habe) auf kath.net: Absurdes Theater oder teuflisches Spiel? kath.net/detail.php?id=20692
Nochmal @joberens Aus einem anderen Thread – bisher gab’s da noch keine Stellungnahme drauf, denn da vermag
der denkende Katholik vermutlich auf einmal nicht mehr zu parieren: „Übrigens, Herr Berens, Sie halten
es doch so sehr mit dem Evangelium – wie war das mit der Gottessohnschaft Jesu nochmal? Ach so, die ist
ja nachträglich dazugefälscht worden. Und die Apostel, die in Ihren Briefen vom Gottessohn Jesus Christus
schreiben… klar, die haben sich ganz einfach geirrt, oder sie waren damals schon von der bösen, bösen
Amtskirche infiltriert und geknechtet. Um mit dem Aufrechten zu sprechen: Josef, Sie sind ein Schlichtling!“
Kopieren kann ich aber auch: Hier sind einige der Originalaussagen von Josef Berens! „So ganz klar hat
Jesus sich ja auch nicht dazu geäußert, weil es dann ja keines Dogmas mehr bedurft hätte.“ „Dir dürfte
aber auch bekannt sein das der Passus mit dem Kirche bauen und Binden und Lösen, von nicht wenigen Theologen
als später in guter Absicht hinzugefügt gesehen wird. Originalevangelien sind ja bekanntlich nicht mehr
vorhanden.“ „Zu Deiner Frage. Ich richte mich ausschließlich nach Jesus und dem Evangelium.“ Das erste
Zitat besagt, auf gut deutsch: Jesus hat sich nicht klar zu Seiner Sohnschaft geäußert. Daraufhin nannte
ich Ihnen jene Stellen aus dem NT, aus denen die Gottessohnschaft Jesu sich klar deduzieren lässt. Sogar
der Vater selbst bestätigt sie – einmal bei der Taufe Jesu im Jordan, ein weiteres Mal bei der Verklärung
auf dem Berg Tabor. Daraufhin behaupteten Sie im zweiten Zitat, der von Ihnen genannte Passus des letzten
Sonntags sei später hinzugefügt worden. Abgesehen davon, dass ich mich weigere, das Evangelium nach
früheren oder späteren Abschnitten einzuteilen und danach zu (ent)werten, bezog ich mich ja gar nicht
auf das Binden und Lösen, sondern auf das Messiasbekenntnis des Petrus und die Antwort Jesu darauf, aus
welcher sich Seine Sohnschaft wiederum klar deduzieren lässt. Ihr drittes Zitat muss ich darum als glattweg
unwahr und unaufrichtig bezeichnen. Lieber Josef Berens, logisches Argumentieren scheint Ihre Sache nicht
so ganz zu sein. Widerlegen Sie doch mal meine Argumente! Ihre denkende Katholikin: Amanda
Könnte es sein… Ich denke, man sollte auch mal darüber nachdenken, ob Josef Berens nicht vielleicht
ein Kirchenmusiker ist, der einfach durch seinen Beruf nicht ausgelastet ist. Somit begibt er sich in
Gebiete, von denen er wohl weniger Ahnung haben dürfte. Und so zielt er darauf ab, aus der Katholischen
Kirche eine weitere protestantische Denomination machen möchte. Ob Gott da nicht manchmal mitleidig lächelt
oder gar verärgert weg schaut? Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken, ob der übermäßige Gebrauch
der Kopierfunktion, die Herr Berens um vieles besser beherrscht als das logische Argumentieren, den Mitmenschen
gegenüber nicht aufdringlich wirkt. Denn ob es gottgefällig ist, seine Mitmenschen mit den immer gleichen
Phrasen und Worthülsen zu malträtieren, dürfte zumindest zweifelhaft sein. Ob Gott da nicht manchmal
mitleidig lächelt oder gar verärgert weg schaut? Könnte es sein, dass dies alles erste Anzeichen des
Alters sind, wie sie auf Partenia so gerne beim Hl. Vater vermutet werden? Vielleicht wäre es sinnvoll,
wenn sich Herr Berens als schlicht denkender Katholik einmal mit Fakten und Grundwissen der Glaubenslehre,
Kirchengeschichte und Dogmatik beschäftigt. Vielleicht bleiben uns dann zukünftig wenigstens allerlei
„Fenomene“ und „Präformationen“ erspart. Denn andernfalls muss man sich fragen, ob Gott da nicht manchmal
mitleidig lächelt oder gar verärgert wegschaut!
Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt… Die Erzdiözese Wien hat die erste Kirche seit acht Jahren gebaut.
Kardinal Christoph Schönborn von Wien wird das Gotteshaus am 28. September einweihen. Die neue Kirche
zum Erbarmen Gottes hat den Grundriß einer Ellipse. Altar und Ambo stehen im Zentrum. Der Eingang ist
einem Schneckenhaus nachgebaut. Das Bauwerk kostet 1,4 Millionen Euro. Vierzig Prozent bezahlt die Erzdiözese
und 25 Prozent das Land Niederösterreich. Sich allein das architektonische Konzept einer Kirche als Ellipse
vorzustellen ist faszinierend. Dabei denke ich an die römische Kirche San Clemente. Die ist zwar nicht
in Ellipsenform gebaut, aber Altar und Lesepulte sind ebenfalls massiv in die Mitte gerückt, wie ein
schwer beladener Gotteskahn. Vielleicht wirkt der AUFBAU etwas abweisend für die Gemeinde der Laien.
Eine Kirche in der Ellipsenform, wie sie jetzt in Niederösterreich von Kardinal Schönborn geweiht werden
soll, setzt meines Erachtens eine ungeheure Dynamik frei und verdichtet das Bild vom Schiff, das sich
Gemeinde nennt…!
@Unwissender Auch die immer wieder zu sehende Beweihräucherung hat nichts mit dem Evangelium zu tun und
hätte Jesus wie auch die Apostel sicherlich ganz energisch abgelehnt. Wissen Sie eigentlich, wem die
Beweihräucherung gilt?? Und was hat der Herr über die Frau gesagt, die ihn mit Öl gesalbt hat, während
sich die Jünger beklagten, das Geld hätte man doch für den Armen geben können? Bitte hören Sie nicht
auf zu denken und Ihre kritischen Positionen immer wieder einmal kritisch zu prüfen. Dass Sie sich in
diesem Forum der Kritik stellen, ist immerhin ein Anfang, den ich Ihnen hoch anrechne. Im Ernst. :)3
Papstkult Ich denke, man sollte auch einmal darüber nachzudenken versuchen, daß ein Papst eben auch
nur ein ganz normaler Mench ist und bleibt und das jeglicher Kult um ihn eher fragliche Show und nicht
unbedingt evangeliumkonform ist. So ist es auch in unserer aufgeklärten Zeit nicht mehr undbedingt zu
vertreten, daß ein Papst zwei kostbare und herrliche Paläste für sich beansprucht und das in einer
Zeit, in der immer noch viele Menschen nicht das Nötigste zum Leben haben. Showmäßig finde ich aber
auch, daß nicht wenige Bischöfe nicht in der Lage zu sein scheinen, den Bischofssegen, ohne den unsinnigen
Zierrat von Mitra und Stab in der Hand, zu erteilen. Ob Gott da nicht manchmal mitleidig lächelt oder
gar verärgert weg schaut? Auch die immer wieder zu sehende Beweihräucherung hat nichts mit dem Evangelium
zu tun und hätte Jesus wie auch die Apostel sicherlich ganz energisch abgelehnt. So hat der Kult und
die Show viel zu viel Bedeutung in unserer kath. Kirche, was mit dem Evangelium nicht das Geringste zu
tun hat und bei denkenden Menschen eher abstößig wirken dürfte. Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik)
Wenn man schon Belegstellen für eigene Thesen angibt, sollte man die vielleicht wengstens gelesen haben:
„Ob sch die beiden (scil. menschlichen) Linien vermischt haben, ist unter Forschern umstritten …“
Keinem Wissenschaftler… …ist es bisher gelungen zu widerlegen, dass die Menschheit auf das vor etwa
5000 Jahren lebende erste Menschenpaar Adam und Eva zurückgeht. Ältere menschenähnliche Fossilfunde
wie z.B. die Neandertaler sind genetisch inkompatibel mit dem Menschen, es handelt sich also um eine komplett
andere Art und nicht um einen „Verwandten“ des Menschen: www.spiegel.de/…,1518,570861,00.html Dass die
nichtmenschlichen Tierarten lange vor dem Menschen von Gott erschaffen wurden ist kompatibel mit der Lehre
der Kirche und der Heiligen Schrift. Dass der Mensch sich aber aus anderen Tierarten evolutionär entwickelt
haben soll, ist kompletter Unfug. Der Mensch wurde so geschaffen wie es im Schöpfunsbericht beschrieben
wird: Gott nahm Erde, formte den Menschen und blies ihm seinen Lebensatem ein.
@ Clarissa Wie kommst Du denn zu dem Irrtum, es gäbe keine Belege für die Artenbildung? Da gibts massenweise
Belege, aber dafür muss man eben mal Fachmaterial lesen und keine Kreationistenmärchen. Als kleine Anregung
sei dazu mal www.talkorigins.org genannt.
Nur nebenbei: Soweit mir bekannt bestreitet der Kreationismus nicht die Möglichkeit oder Existenz einer
innerartlichen Entwicklung (evolvere heißt ja ichts anderes). Und auch die (reine) Möglichkeit einer
artüberschreitenden Entwicklung wird nicht grundsätzlich ausgeschlossen, obwohl für diese auf der Artentstehungstheorie
Darwins beruhende These bislang noch keine schlüssigen wissenschaftlichen Beweise vorlägen.
Schon lustig wie die Kre(a)ti(o)nisten der Redaktion versuchen, den großen Vorteil der Wissenschaftler,
nämlich beständige Verbesserung der Erkenntnisse, gegen sie zu verwenden. Die Kreationisten haben ja
noch nichtmal offen zugegeben, dass die Menschen nicht, wie in der Bibel behauptet, aus Lehm/Erde bestehen.
Die Wortwahl (sogenannte) spricht auch mal wieder Bände. Nebenbei und weil das im Artikel in der Fachzeitschrift
so nicht steht. Es ging in der gemeinten Studie nicht um die Frage der Intelligenz zwischen Homo Neanderthalensis
und Homo sapiens. Das ist auch anhand der Fertigungstechniken nicht ableitbar. Ein vollkommen ungebildeter
Frühmensch kann mit sicherheit bessere Steinäxte bauen als ein „zivilisierter“ Neuzeitmensch, bei gleichem
Ausgangsmaterial. Daraus ist keine Aussage über Dummheit etc. ableitbar.