Alte Messe
Die Soutane ist wieder in
Wenn ein Priester sich auf die Tradition der Kirche einläßt, erschließt sich ihm eine neue Welt. Er findet Ruhe für die Seele und Zustrom aus den jungen Generationen.
Bei der Alten Messe findet der Priester Ruhe.
Bei der Alten Messe findet der Priester Ruhe.
(kreuz.net, Berlin) Am Dienstag berichtete die Berliner Tageszeitung ,Berliner Morgenpost’ über die Alte Messe in der deutschen Hauptstadt.

Das Blatt bemerkte, daß nur Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky über die Alte Messe „etwas verstimmt“ sei.

Von dem Kardinal sei bekannt, daß er die Wiederbelebung der Alten Messe „nicht so sehr“ befürwortet.

Doch der junge Berliner Kaplan Mathias Faustmann (36) hat die Feier der Alten Messe „dennoch“ ausprobiert.

Einige junge Männer hatten ihn gebeten, die Alte Messe zu lesen. Nach anfänglichem Zögern willigte Hw. Faustmann ein: „Ich wollte die Leute nicht enttäuschen.“

Im Keller seiner Pfarrei suchte er erfolgreich verschnörkelte Kerzenständer, klassische liturgische Gewänder und Meßbücher:

„Vielleicht war ich zunächst etwas naiv, aber ich dachte plötzlich, der Hauch von 1500 Jahren katholischer Geschichte umgibt mich“ – so der Kaplan.

Ruheplatz am Wasser

Die Alte Messe zelebriert Hw. Faustmann nur einmal im Monat in der Kirche Schlachtensee.

In der Berliner Kirche Herz Jesu in Zehlendorf zelebriert er dagegen moderne Jugendgottesdienste.

Die Zelebration der Alten Messe hat sich der Kaplan über ein Video selber beigebracht: „Der Priester ist im Alten Ritus nicht so stark herausgehoben, so empfinde ich das.“

Die Alte Messe sei keine Dauerberieselung, sondern biete Zeit zum Beten: „Endlich mal zur Ruhe kommen.“

Soutane statt Versteckspiel hinter Zivilkleidern

Die Ministranten in der Pfarrei von Hw. Faustmann finden ihren Kaplan, der oft die lange schwarze Soutane trägt, „etwas konservativ“ und „cool drauf“.

Die ‘Berliner Morgenpost’ hat den Kaplan während der Alten Messe beobachtet.

In der voll besetzten Kirche sei es erstaunlich still gewesen: „Die Kinder scheinen bei den Konservativen auf den ersten Blick braver zu sein.“

Die ‘Berliner Morgenpost’ stellt ferner fest, daß der Kaplan als „Hochwürden Faustmann“ vorgestellt wird. Dazu meint die Zeitung, daß heute angeblich keiner mehr „Hochwürden“ sagt: „Deswegen fällt es auf.“

Die Konservativen sind in der Gesellschaft lange verspottet worden – wird Kaplan Faustmann zitiert: „Jetzt kommen sie wieder an die Öffentlichkeit.“

Gleicher Glaube, andere Seite

Kaplan Faustmann stammt aus Potsdam und wuchs in der ehemaligen DDR auf. Nach der Wiedervereinigung wunderte er sich über den westdeutschen Katholizismus, weil er durch eine Distanz zur Hierarchie geprägt war.

Doch nun ist er es plötzlich, der die Amtskirche kritisiert – kommentiert die ,Berliner Morgenpost’ den folgenden Eintrag auf dem Weblog des Kaplans:

„Wer um alles in der Welt hindert [den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von Freiburg, Mons. Robert] Zollitsch daran, ein Wort der Wertschätzung über den Zölibat zu sagen?“
      
77 Lesermeinungen
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#78   Master   22:40:48 | Freitag, 12. September 2008
Der Mann
gefällt mir! :)3
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#77   Marcelus   11:15:29 | Montag, 1. September 2008
Die westblockdeutsche Kirchenhierarchie ist ja selbst von Distanz
zum Papsttum und zu den Papstbehörden geprägt,
und nicht nur die westblockdeutschen Laiengläubigen und Untergeistlichen zum westblockdeutschen Episkopat,
sondern dieser Episkopat auch zum Papsttum selbst.
Zumindest wieder seit dem Papsttum Pauls VI.
Kaplan Faustmann stammt aus Potsdam und wuchs in der ehemaligen DDR auf. Nach der Wiedervereinigung wunderte er sich über den westdeutschen Katholizismus, weil er durch eine Distanz zur Hierarchie geprägt war.
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#76   Aleph †   14:41:30 | Freitag, 29. August 2008
sacerdos helveticus
Für gute Soutanen wird auch nur Wolle verwendet und zwar in verschiedenen Qualitäten z.B. für Winter- oder Sommertage.
Das will ich nicht in Abrede stellen. Aber was ist so besonders an einer Soutane. Sie ist für das Breviergebet im Pfarrgarten oder im Kreuzgang oder bei der Messe als Untergewand geeignet.
Dennoch hat die Soutanefür meine Begriffe etwas Weibisches.
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#75   LandorganistII   13:32:28 | Freitag, 29. August 2008
@Brandenburgis
Sie als ausgewiesener Fachmann i. S. Lüge, Unwahrheit und Geschwätz werden das ja beurteilen können, Sie Fachmann, Sie!
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#73   LandorganistII   11:12:36 | Freitag, 29. August 2008
@Clarissa
Das ist doch hier das Prinzip. Jeder wähnt sich im wahren Christentum, der andere ist draußen.
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#72   Amanda   07:33:43 | Freitag, 29. August 2008
Genau, ExBochumer!
„Warum nennen Sie sich eigentlich noch Katholik?“
Das würde ich von Joberens auch gern erfahren.
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#71   clarissa colonia   21:11:21 | Donnerstag, 28. August 2008
Werter Exbochumer,
auch ich stoße mich immer wieder an den Zuschriften mancher Leser, ohne diesen aber redundant die Kirchengliedschaft zu bestreiten. Fühlen Sie sich etwa nur dann im richtigen Glauben, wenn Sie diesen anderen absprechen können (sei es nun zurecht oder nicht)?
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#70   ExBochumer †   20:50:49 | Donnerstag, 28. August 2008
@ Breitenbach-Jünger
Warum nennen Sie sich eigentlich noch Katholik?
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#69   joberens   20:35:03 | Donnerstag, 28. August 2008
Exbochumer
Versuche doch einmal den großenteils von Menschen geschaffenen kath. Glauben und Jeus und das Evangelium auseinander zu halten.
Josef Berens
(alseinfacher, denkender Katholik)
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#68   ExBochumer †   19:49:22 | Donnerstag, 28. August 2008
@ joberens
Sie haben überhaupt nichts vom katholischen Glauben verstanden. Sie sind ein Gefolgsmann eines Kirchenzerstörers.
Wann bekehren Sie sich endlich zur römisch-katholischen Kirche und hängen nicht mehr Ihres Sektenführers Breitenbach aus Schweinfurt und dessen Compagnon Gaillot an?
Ihre Unwissenheit und grenzenloses Vertrauen gegenüber Kirchenzerstörern wird Ihnen – zumindest von mir – hier zum Vorwurf gemacht.
Bekehren Sie sich zu Jesus Christus und der römisch-katholischen Kirche.
Hängen Sie nicht weiter dem Sektierer und Kirchenzerstörer Breitenbach an.
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#67   sacerdos helveticus   14:55:30 | Donnerstag, 28. August 2008
@Aleph
Es ging ja Heinrich von Ofterdingen nur darum, dass Soutanen nicht schweisstreibend sein müssen und deswegen verwies er auf die Homepage des Robenherstellers, der erklärt, warum er nur Wolle verwendet.
Für gute Soutanen wird auch nur Wolle verwendet und zwar in verschiedenen Qualitäten z.B. für Winter- oder Sommertage.
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#66   stimme der vernunft †   14:44:07 | Donnerstag, 28. August 2008
@Aleph
Nun sei mal nicht so pingelig
Haupsache sie haben irgendeine schwarze Kutte an, das ist alles worauf es ankommt.
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#65   Aleph †   13:09:53 | Donnerstag, 28. August 2008
Heinrich von O…
Dank für den Link. Das sind aber nur Richter- und Anwaltsroben, die da zu sehen sind. Von Soutanen, wie sie von römischen Priestern getragen werden habe ich nichts entdeckt.
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#64   Amanda   13:02:59 | Donnerstag, 28. August 2008
Aaaaach…
Aufrechter, was kann ich denn für Ihre Phantasie?! O:)
@ruhrgebietler:
Nicht dass ich Ottaviani unbedingt in Schutz nehmen möchte – aber als ich eine Mail an eine andere Posterin verschickte, sagte diese, die Mail sei auch mit obszönem Anhang bei ihr angekommen. Das muss am Server liegen, nicht am Absender.
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#63   r.ruhrgebietler   12:18:29 | Donnerstag, 28. August 2008
@Amanda – nur ein Nick
ich bin per email erreichbar (was von anderen nicht gesagt werden kann!) und bekomme genau von diesem Character Mail mit ganz eindeutigem Inhalt. Leider & schade…
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#62   iustus   11:52:47 | Donnerstag, 28. August 2008
Schluss jetzt!
Die Soutane dient gerade dazu, solche Phantasien zu unterbinden. Bislang war ich ja ein energischer Befürworter dieses Kleidungsstücks, aber jetzt komme ich ins Grübeln. o.O
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#61   aufrechterkatholik   11:48:39 | Donnerstag, 28. August 2008
@ amanda
Das liegt aber nicht daran, dass er so hässlich ist.
Amanda, zu Liebende, wie geht der Satz weiter? Er ist ein fantasietreibendes Torso.
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#60   iustus   11:44:35 | Donnerstag, 28. August 2008
Amanda
Da bin ich ja beruhigt. ;-)
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#59   aufrechterkatholik   11:40:47 | Donnerstag, 28. August 2008
Soutanen
… sind in gewissen Kreisen vor allem dann interessant, wenn nichts drunter getragen wird. Was vorkommen soll.
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#58   LandorganistII   11:35:11 | Donnerstag, 28. August 2008
Soutanen
werden erst interessant, wenn die Knopflöcher entzündet sind.
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#57   Amanda   11:31:57 | Donnerstag, 28. August 2008
Aber lieber iustus, was Sie gleich wieder denken.
Ich sähe ihn gerne in einer Soutane, nicht entblößt einer solchen. Ich möchte ihn nicht mal in Badehose sehen, weshalb ich wohl auch niemals mit ihm schwimmen gehen werde. Das liegt aber nicht daran, dass er so hässlich ist.
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#56   iustus   10:21:19 | Donnerstag, 28. August 2008
Amanda!
Beherrschen Sie sich :-@
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#55   Amanda   09:56:21 | Donnerstag, 28. August 2008
Soutane ist schick!
Ehrlich, ein kleidsames Teil. Würde meinen besten Freund (der Priester ist) auch gern mal in einer solchen sehen. Hatte bislang jedoch nicht das Vergnügen.
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#54   monti   08:45:40 | Donnerstag, 28. August 2008
Lieber HBR
Ja ja klar. Der Priester trägt Soutante und schon kommt die Jugend an.
Glauben Sie, dass die Jugend eher kommt, wenn der Priester in den Kniekehlen hängende Jeans trägt ?
Wichtig ist m.E, dass der Priester Glauben vermittelt, dass „an der Sache mit Gott etwas dran ist“. Und DIESBEZÜGLICH halte ICH eine soutane für glaubwürdiger.
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#53   Amanda   07:13:45 | Donnerstag, 28. August 2008
@ruhrgebietler
Aber, aber… es ist doch nur ein Nick! Und vielleicht soll es ja auch eine Ehrerweisung sein?
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#52   r.ruhrgebietler   07:10:57 | Donnerstag, 28. August 2008
@Alfredo Ottaviani – trotz Titelanmaßung
Sie haben Recht!
Diese Seelen habe ich leider vergessen.
PS. unterlassen sie die Titelanmaßung. Ich hatte Sie schon mehrfach darauf hingewiesen! Sie waren nie, sind nie und werden nie der schon seit Jahre verstorbene + Alfredo Card. Ottaviani Praefectus S.O.sein!
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#51   Amanda   07:09:26 | Donnerstag, 28. August 2008
Lieber Aleph,
Soutanen gibt es natürlich in verschiedenen Ausführungen, aus dickerem oder dünnerem Stoff… Was im übrigen auch für Ordenstrachten gilt. Schon der heilige Benedikt, den ich immer wieder gern zitiere, schrieb in seiner Regel:
„Die Kleidung, welche die Brüder erhalten, soll der Lage und dem Klima ihres Wohnortes entsprechen; denn in kalten Gegenden braucht man mehr, in warmen weniger. Darauf zu achten ist Aufgabe des Abtes. Unserer Meinung nach genügen in Gegenden mit gemäßigtem Klima für jeden Mönch Kukulle und Tunika, die Kukulle im Winter wollig, im Sommer leicht oder abgetragen, für die Arbeit ein Überwurf und als Fußbekleidung Socken und Schuhe. Über Farbe oder groben Stoff dieser Kleidungsstücke sollen sich die Mönche nicht beschweren; man nehme alles so, wie es sich in der Gegend, wo sie wohnen, findet, oder was man billiger kaufen kann. Der Abt sorge aber für das rechte Maß, dass die Kleider nicht zu kurz sind, sondern denen, die sie tragen, passen. Bekommen sie etwas Neues, geben sie das Alte immer gleich ab; es wird in der Kleiderkammer für die Armen aufbewahrt. Für einen Mönch genügen zwei Tuniken und zwei Kukullen; so kann er zur Nacht und zum Waschen die Kleider wechseln. Was darüber hinausgeht, ist überflüssig und muss entfernt werden. Ebenso gibt man die Socken und alles Abgetragene ab, wenn man Neues bekommt.“ (RB 55)
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#50   HeinrichvonOfterdingen   22:58:02 | Mittwoch, 27. August 2008
Lieber Aleph,
aber es zahlt sich aus, vielleicht nicht auf dieser Welt …
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#49   Aleph †   22:56:44 | Mittwoch, 27. August 2008
Werter Heinrich von Ofterdingen
Danke für das Posting. :(3 Es schon immer etwas teurer, einen geistlichen Beruf zu haben…!
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#48   HeinrichvonOfterdingen   22:54:37 | Mittwoch, 27. August 2008
Lieber Aleph,
bei Hitze und dem dicken Stoff. Da sind Sie schlecht informiert. Heute mit moderner Technik ist das alles kein Problem mehr. Erkundigen Sie sich mal, z.B. hier www.roben-shop.de/?referrer=Googl…! Gehört zwar zu einer anderen Profession, so modern ist man iim geistlichen Berufe aber auch! Trägt sich wirklich angenehm das Zeuch! Is aber gar nicht billig!
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#47   Aleph †   22:49:25 | Mittwoch, 27. August 2008
karljosef
Wie ist denn das: soutaniert? Heißt das: trägt Soutane. Auch bei der Hitze und dem dicken Stoff…?
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#46   karljosef   22:47:08 | Mittwoch, 27. August 2008
@antworthbr
Bei uns in der Pfarrei ist es so. Die Priester sind soutaniert. Und die Jugend ist da.
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#45   HBR   21:50:38 | Mittwoch, 27. August 2008
Was für eine kühne Aussage
Wenn ein Priester sich auf die Tradition der Kirche einläßt, erschließt sich ihm eine neue Welt. Er findet Ruhe für die Seele und Zustrom aus den jungen Generationen.
Ja ja klar. Der Priester trägt Soutante und schon kommt die Jugend an. Das glaubt der Autor doch wohl selber nicht. Die schismatischen Lefebvre-Leute tragen doch regelmässig Soutane. Soviel Zulauf scheinen diese nicht zu haben. Und auch die Petrusbrüder sind meistens unter sich
Daher ist die obige Aussage recht kühn…
:-D :-D :-D
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#44   iustus   20:56:07 | Mittwoch, 27. August 2008
@Jürgen
In der Tat ist die Region des Teufels (der Ort der Gottferne) kein Ort, wo „böse Geister“ sind. Dass damit automatisch ein „guter Geist“ dort ist, ist daraus keineswegs zwingend zu schließen.
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#43   Bernd Stromberg   20:54:23 | Mittwoch, 27. August 2008
@Juergen
Ich halte die Fixierung auf römische Kaseln ebenso verfehlt wie die auf gotische. Beide können sehr schön und edel sein. Beide sollten also für die Liturgie verwendet werden. Was die römischen Kaseln angeht, so sollten sie in der Tat nicht zu klein sein. Aber es gibt auch solche, die durchaus größer geschnitten sind.
Dass römische Kaseln alt sind, da wäre ich vorsichtig. Älter sind natürlich die gotischen Kaseln. Vermutlich rekurrieren die Tradis so gerne auf diese, weil sie vor dem Konzil sehr häufig verwendet worden sind, was genau die Modernisten dazu treibt, sie zu ächten. Um ehrlich zu sein, finde ich beide Vorstellungen sehr kleingeistig. Über allem steht halt die unselige Hermeneutik des Bruchs, die in der Liturgie der Kirche immer noch ein ziemlicher Hemmschuh ist!
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#42   Amanda   20:19:06 | Mittwoch, 27. August 2008
@Ottaviani
Wirklich? Trägt Bischof Felix Genn Soutane?
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#41   juergen   20:17:08 | Mittwoch, 27. August 2008
Festlichkeit
Ich persönlich halte eine Mantelalbe für eine kleidungsmäßige Entgleisung.
Aber auch moderne Messgewänder müssen nicht zwangsläufig hässlich sein. Ich habe genug schöne und dennoch moderne Gewänder bei verschiedenen Paramentenstickereien gesehen und viele Neupriester lassen sich ihre Primizgewänder nach eigenen Vorgaben Sticken. Da sind ganz schöne Sachen dabei.
Freilich auch einiger „Mist“.
Doch die Fixierung auf „Bassgeigen“ ist m.E. verfehlt. Gotische Kaseln waren ja auch zeitweise etwas umstritten und so war das „Non plus ultra“ die Bassgeige, die nun bei Priestern jenseits 185cm Körpergröße oft lächerlich klein wirken. Aber sie sind alt und alles was alt ist ist für die Tradis auch gut. Egal wie bescheiden es im konkreten Fall aussieht.
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#40   Alfredo Ottaviani   20:15:22 | Mittwoch, 27. August 2008
@ r.ruhrgebietler
Lieber r.ruhrgebietler,
dann kommen Sie doch einmal zu Ihrer Kathedralkirche, dem Essener Dom. Dort wird von den Sakristanen bis hinauf zum Bischof die Soutane getragen. Da muss man nicht erst nach Bergeborbeck schauen. Auch in der innenstadt gibt es soetwas!!!
Liebe Grüße
+ Alfredo Card. Ottaviani
Praefectus S.O.
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#39   Bernd Stromberg   20:11:04 | Mittwoch, 27. August 2008
Festlichkeit
Ein Barockkerzenständer macht eine Messe auch nicht feierlicher. Ebensowenig ein zerschlissenes altes Messgewand mit Mottenlöchern drin.
Nicht unbedingt! Ein Messgewand mit Mottenlöchern ist auch nicht wirklich schön und darf nicht verwendet werden! Aber eine schöne römische oder gotische Kasel aus edlem Stoff mit kunstvollen Mustern kann die Festlichkeit der Liturgie schon betonen. Wobei es alleine auch nicht ausreicht. Wichtig ist das Zusammenspiel vieler Elemente, die zusammen die ars celebrandi ausmachen. Und hier ist die Paramentik ein nicht unwichtiges, aber nicht das einzige Element! Allerdings minderen die grauen Säcke, die man Mantelalben nennt, irgendwie schon die Feierlichkeit enorm…
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#38   juergen   20:02:28 | Mittwoch, 27. August 2008
Soutane
Hier in Essen konnte ich noch keine Soutane ausmachen!
Ausser den Hochwürden von FSSPX – versteht sich!
Ein befreundeter Priester (Alter mitte 30) berichtete mir, daß er jüngst auf einem Priesterjubiläum in Dortmund eingeladen war. Von den ganzen anwesenden Priestern hatte nur einer Soutane an –- er.
Er trägt sie oft und gerne und sie passt auch zu ihm.
Mir persönlich ist ein Priester in Zivil, der dabei echt ist, lieber als einer in Soutane, der das Teil nur zur Show trägt. Es gibt welche, zu denen passt sie, und es gibt welche, bei denen merkt man gleich, daß sie sie nur der „Effekthascherei“ wegen tragen.
Aber macht eine Soutane einen Priester „heiliger“ oder „demütiger“ oder sonstwas? –-- Wohl kaum.
Ein Barockkerzenständer macht eine Messe auch nicht feierlicher. Ebensowenig ein zerschlissenes altes Messgewand mit Mottenlöchern drin.
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#37   Amanda   19:01:00 | Mittwoch, 27. August 2008
@joberens (mal wieder)
„Am Evangelium liegt es sicherlich nicht, denn das ist auch heute noch hochaktuell.“
Hm, ja… dazu muss man es natürlich von unbequemen und erst viel später künstlich aufgepfropften Passagen erst mal befreien. Was dann noch davon übrig ist, messe man sodann an der eigenen beengten Welt- und Kirchensicht, und sollte es diesem Vergleich standhalten, könnte man geneigt sein zu denken (zu denken, nicht etwa zu glauben!), dass das Evangelium wohl doch noch etwas taugt…
:-P
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#36   Aleph †   18:55:01 | Mittwoch, 27. August 2008
aufrechterkatholik
Bei den Homohedonisten, die hier fröhliche Urständ feiern, assoziieren einfache, einigermaßen gerade Leuchter doch nur wieder phallische Phantasien. So mag es denn sein: gerade Kerzenleuchter = sursum mentulos, krumme Leuchter sursum corda
Die einfachen klaren, glatten protestantischen Leuchter sind einfach besser, weil praktikabler, als ein übergriffiger Bronzeleuchter, den zwei Mann tragen müssen.
:-) Auch wenn die einfachen geraden Leuchter die Ursache zu phallischen Fantasien sein sollten. Ist doch auch schön… :-) :-)
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#35   r.ruhrgebietler   18:44:22 | Mittwoch, 27. August 2008
Hier in Essen
konnte ich noch keine Soutane ausmachen!
Ausser den Hochwürden von FSSPX – versteht sich!
Mal wieder nur ein Aufschrei auf +.net und nix dahinter??
Das V-II wird solange bestehen bis Jesus Christus es selber abschafft… traurig, aber wohl leider wahr!
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#34   Benedikt   18:40:52 | Mittwoch, 27. August 2008
@ Stimme
Genau, dieser Nippes ist ja das allerwichtigste bei der alten Messe!
Kann Ihnen doch egal sein.
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#33   juergen   17:41:41 | Mittwoch, 27. August 2008
@Iustus
Ok,
dann ist der Teufel also ein guter Geist – oder wie jetzt? o.O
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#32   iustus   16:56:35 | Mittwoch, 27. August 2008
@juergen
Nein. Im Gegensatz zu Ihnen haben die es richtig verstanden. Die faseln nämlich nicht von „bösen Geistern“ sondern sprechen von der Region des Teufels (also das Paradebeispiel für den Ort der Gottferne) und von Neuheidentum, Kälte und Unglaube (eben weil die Sonne, Christus, dort nicht ist). Keine Spur von „bösen Geistern“.
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#31   clarissa colonia   16:56:32 | Mittwoch, 27. August 2008
Das ist ja wohl die Höhe!
Einfach und bar jedes dogmatischen Beweises zu behaupten, es gäbe eine Südhemisphäre! Die einzigen Sphären die es gibt sind bekanntlich jene kristallenen, in welchen sich Sonne, Planeten, Sterne und der Mond um die Erde bewegen; sie wurden, wie einjeder weiß, von Pythagoras von Samos entdeckt. Damit stimmt die Symbolik!
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#30   Ultramontanus   16:50:37 | Mittwoch, 27. August 2008
…PGR?
post graduated research? An welchen Projekten wird denn da geforscht? Und was hat ‘n Pfarrer damit am Hut?
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#29   juergen   16:48:29 | Mittwoch, 27. August 2008
@Iustus
Das Ergebnis ist richtig, die Begründung zeigt, dass sie Symbole der Liturgie nicht verstehen. Nach Norden, also dorthin wo die Sonne (Christus) nicht ist. Dann klappt’s auch mit der Alten Messe.
Dann hat es wohl auch Remigius von Auxerre (+um 908) es falsch verstanden, der den Norden als die Region des Teufels ansah, dem das Wort Gottes entgegengestellt werde; oder auch Ivo von Chartres (+ um 1117) hat es nicht verstanden, der in der Nordung der Epistelseite eine Verkündigung gegen das Heidentum sah, welches durch die nörliche Richtung symbolisiert werde und daß in der Richtung Kälte und Unglaube herrsche…
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#28   aufrechterkatholik   16:47:51 | Mittwoch, 27. August 2008
Tante Colonia
Ich danke Ihnen! Es erinnert mich an meine längst vergangenen Jugendjahre: Musen werfen mit Forken ihn runter!
So muss es sein, jawoll!
@ Regina:
Sie müssen nicht kandidieren. Wenn Ihr HH. Pfarrer liest, was Sie hier schreiben, wird er Sie berufen.
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#27   stimme der vernunft †   16:44:55 | Mittwoch, 27. August 2008
@Iustus
die Begründung zeigt, dass sie Symbole der Liturgie nicht verstehen. Nach Norden, also dorthin wo die Sonne (Christus) nicht ist. Dann klappt’s auch mit der Alten Messe
Heisst das, auf der Südhalbkugel wird nach Süden verkündet? Oder ist es mit der Symbolik der alten Messe doch nicht so weit her?
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#26   clarissa colonia   16:43:35 | Mittwoch, 27. August 2008
Werter catholicus erectus,
Sie verwenden den Georges? Hier eines der Gedichte zum dortigen Catullverweis (carm. 105):
Mentula conatur pipleum scandere montem:
Musae furcillis praecipitem eiciunt.
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#25   Regina 1961   16:39:08 | Mittwoch, 27. August 2008
Oh homo sapiens erectus
Lassen Sie es gut sein. Sie wollen doch mal wieder nur rumpöbeln. Haben Sie nichts Besseres zu tun? Vielleicht mal wieder Latein üben mit clarissa colonia?
Ich kandidiere übrigens nicht für den PGR. Dort wollte ich Ihnen den Vortritt lassen. Damit die auch mal was zum Lachen haben.
Regina1961
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#24   aufrechterkatholik   16:28:10 | Mittwoch, 27. August 2008
Königin der Flachheiten
Ihre sog. Analyse meiner Äußerungen ist genauso flach wie Ihr sonstiges pseudomodernes Geschreibsel. Ich hoffe, Sie haben sich von den Limburger Geschichten einigermaßen erholt. So, wie Sie sich äußern, sind Sie längst wieder reif für einen herausragenden Posten im Pfarrgemeinderat.
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#23   Komma   16:25:35 | Mittwoch, 27. August 2008
@joberens
…na, wenn Sie meinen.
Ihre hybrisgleiche Selbstüberschätzung („denkend“) ist leider sehr nervend – schon im Trierischen Volksfreund sind Ihre immer gleichen Mantras kaum zu ertragen; dass Sie die Mitmenschen jetzt auch noch im Internet belästigen empfinde ich als Zumutung.
Denken Sie mal darüber nach – das tun Sie doch angeblich so gern.
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#22   aufrechterkatholik   16:24:41 | Mittwoch, 27. August 2008
Tante Colonia
Wo Sie Recht haben, haben Sie recht.
mentula (Catull ist doch schon etwas bei mir her)
und spotten regiert den Genetiv.
Ich bitte um Nachsicht und danke für Ihre Korrektur, die ich ohne wenn und aber annehme.
Aufrechte Grüße!
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#21   joberens   16:19:03 | Mittwoch, 27. August 2008
Bestätigung
eine Bestätigung meiner Thesen ist jedenfalls für mich, wenn Schreiber nur noch mit Unfairnis reagieren können.
Dennoch
Liebe Grüße
Josef Berens
(als einfacher, denikender Katholik)
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#20   Regina 1961   16:17:34 | Mittwoch, 27. August 2008
@aufrechtem
Also ich kann Ihr Geschrei hier schon lange nicht mehr ernst nehmen. Im Gegenteil. die Lachsalven wollen nicht mehr aufhören. Aber als richtiger Satiriker kommen Sie auch nicht rüber. Und auch, wenn ich Hape Kerkeling nicht unbedingt in die Reihe meiner Lieblingskomiker einreihen möchte, aber Sie sind wirklich meilenweit von diesem Komiker entfernt. Meilenweit.
Regina1961
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#19   clarissa colonia   16:14:17 | Mittwoch, 27. August 2008
Werter catholicus erectus,
sollten Sie (ihrerseits versuchsweise) gemeint haben, was ich vermute, hätten Sie aber wissen müssen, daß (ungeachtet seiner höchst maskulinen Bedeutung) mentula, -ae, Femininum ist und der a-Deklination zugehört; da müßte es dann im Akkusativ Plural wohl mentulas heißen.
Und (nur so nebenbei) möchte ich noch fragen, ob „spotten“ nicht eines der wenigen Verben ist, die den Genitiv regieren? Dessen sollten Sie gedenken (das ist auch eines)!
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#18   iustus   16:12:28 | Mittwoch, 27. August 2008
Norden
Nach Norden, dort wo die bösen Geister sitzen
Das Ergebnis ist richtig, die Begründung zeigt, dass sie Symbole der Liturgie nicht verstehen. Nach Norden, also dorthin wo die Sonne (Christus) nicht ist. Dann klappt’s auch mit der Alten Messe. :-]
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#17   juergen   16:07:09 | Mittwoch, 27. August 2008
Richtung
Fragt sich nur, in welche Richtung es den verkündigt werden soll!
Nach Norden, dort wo die bösen Geister sitzen… Wie in der alten Messe.
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#16   aufrechterkatholik   16:05:49 | Mittwoch, 27. August 2008
Provinzieller Landorgnanist
sparen Sie sich Ihre schleimerischen Komplimente! Ich bemühe mich einfach nur die Dinge zu Ende durchzudenken, um aufrechtes Gedankengut hieb- und stichfest zu machen. Sie sehen doch selbst, was sich hier für ein dümmliches Volk herumtreibt und wie hier der katholische Glaube verhöhnt und besudelt wird, wie hier von niveaulosen Schreiberlingen wie dem „Geschrei der Blödheit“ und diesem unsäglich naiven Herrn Berens Glaubensaussagen auf’s allerdämlichste verflacht werden, welche gravierenden Missstände die wackeren Redakteure von Kreuz.net immer wieder offenbaren müssen, um hier katholische Christen zu energischem Kampf gegen Nihilismus, Liberalismus, Homohedonismus und Strappsismus zu mobilisieren. Sie selbst scheinen ja auch dazu zu gehören, wie ihre Ironieversuche belegen. Lassen Sie es. So kommen Sie nicht weiter. Nicht hier! Höchstens in die Hölle.
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#15   Regina 1961   16:04:43 | Mittwoch, 27. August 2008
Fragt sich…
…nur, in welche Richtung es den verkündigt werden soll!
Regina1961
(als denkende Katholikin)
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#14   Komma   16:03:32 | Mittwoch, 27. August 2008
@joberens
Sollte ich je einen ewig sinnlos dasselbe plappernden Papagei besitzen, werde ich ihn joberens nennen!
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#13   Pünktchen   15:58:55 | Mittwoch, 27. August 2008
joberens über die Lage in der Evangelischen Kirche:
Amtskirchlich ist man offenbar nicht mehr in der Lage, das Evangelium noch glaubhaft zu verkünden.
Richtig! :-D :)3
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#12   joberens   15:56:46 | Mittwoch, 27. August 2008
Pünktchen
Ja, woran liegt das denn? Amtskirchlich ist man offenbar nicht mehr in der Lage, das Evangelium noch glaubhaft zu verkünden. Am Evangelium liegt es sicherlich nicht, denn das ist auch heute noch hochaktuell.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#11   Regina 1961   15:56:27 | Mittwoch, 27. August 2008
@einfach usw.
Lieber Josef,
lassen Sie doch bitte mal das einfach denkend weg. WIR WISSEN ES!!!!
Ansonsten stimme ich ihrem Statement zum Pflichtzölibat vollkommen zu. Ist aber nicht das hiesige Thema!!
Regina1961
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#10   Komma   15:56:06 | Mittwoch, 27. August 2008
Artikel auch in der Kirchenzeitung der Diözese Mainz
Bemerkenswert ist, dass der referierte Artikel nicht nur in der „Berliner Morgenpost“ und auf „WELT online“ erschienen ist, sondern am letzten Wochenende auch in der Kirchenzeitung der Diözese Mainz „Glaube und Leben“ – immerhin auf der ganzen Seite 3 mit einem Bild der Kommunionausteilung an die Messdiener in der „alten Messe“ in Berlin-Schlachtensee, natürlich im Knien und als Mundkommunion.
Das so ein Artikel in Lehmanns Hausblatt erscheint – bemerkenswert.
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#9   Pünktchen   15:53:53 | Mittwoch, 27. August 2008
Joberens meint:
Berufungen gäbe es sicherlich, ähnlich wie in der evangelischen Kirche, mehr als genug.
Und die Gottesdienste würden sich – ähnlich wie in der evangelischen Kirche und trotz der „Berufungen“! – endgültig leeren!
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#8   joberens   15:46:36 | Mittwoch, 27. August 2008
ZUm letzten Satz
Bischof Zollitsch ist ein hervorragender, weitsichtiger Bischof. Er hat hat sich zum Pflichtzölibat geäußert und es nicht unbedingt als notwendig für das Priestertum gesehen. Das ist ja auch so. Das Pflichtzölibat ist eine rein menschliche Erfindung und hat überhaupt nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun. Es ist eine aufgezwungene, ganz enorme Menschseinsbeschneidung, bei der es sogar fraglich sein dürfte, ob sie gottgefällig ist. Das dürfte auch von immer mehr selbst denkenden Katholiken so erkannt und gesehen werden. So könnte sogar sein, daß die sich versündigen, die Berufungen zum Priesteramt mit dieser keinen Sinn machenden Menschseinsbeschneidung abschrecken. Das Pflichtzölibat wird so, letztlich sogar verständlicherweise, immer mehr zum reinen, unsinnigen Priesterverhinderungsgesetz. Berufungen gäbe es sicherlich, ähnlich wie in der evangelischen Kirche, mehr als genug.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#7   LandorganistII   15:45:11 | Mittwoch, 27. August 2008
@Aufrechter
Sie schaffen es doch immer wieder mich zum Schmunzeln zu bringen. Nein, Sie sind wirklich nicht blöde. Witzig, dass unsere Fundamentaltradis, trotz Ihrer Übertreibungen, bis heute nicht geschnallt haben, dass sie von Ihnen so schön verarscht werden. Machen Sie weiter so, damit wenigstens ein Funke Humor in diesem so „wertvollen Portal“ erhalten bleibt.
So grüßt Sie unterthänigst und mit einem freundlichen Jawoll, Ihr Sie verehrender
LOII
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#6   aufrechterkatholik   15:39:48 | Mittwoch, 27. August 2008
rustikaler Landbläser
Spotten Sie mir wieder? Schmähen Sie mich? Halunke! Verkriechen Sie sich in Ihre Orgelpfeife! Oder üben Sie sich noch mal richtig in aufrechtem Gedankengut. Was haben Sie gegen verschnörkelte Kerzenleuchter? Bei den Homohedonisten, die hier fröhliche Urständ feiern, assoziieren einfache, einigermaßen gerade Leuchter doch nur wieder phallische Phantasien. So mag es denn sein: gerade Kerzenleuchter = sursum mentulos, krumme Leuchter sursum corda!
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#5   stimme der vernunft †   15:33:44 | Mittwoch, 27. August 2008
@Landorganist
Ist doch köstlich wie unser Hape den durchgeknallten Katholiban mimt, oder? Das kann keiner so gut wie er!
Obwohl ich immer noch finde, dass er ein wenig übertreibt.
Es wirkt nicht ganz glaubwürdig, dass jemand tatsächlich so blöde sein könnte wie Hapes Kunstfigur „senkrechter Kathole“.
Hape, hast du schon mal über eeine Slapstikkommödie am Samstag abend nachgedacht? Du könntest als „aufrechter Kathole“ das humoristische „Wort zum Sonntag“ vortragen. Dein „Jawoll“ wäre sicher bald der Renner in der Jugend, die finden ddie komiker ja umso besser, je blöder sie daherkommen, und da gäbe es ja keine Konkurrenz für dich!
Das wär doch was, oder? :-]
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#4   LandorganistII   15:25:33 | Mittwoch, 27. August 2008
Meine Güte,
Aufrechter, so kenne ich Sie ja garnicht! Was hat man Ihnen in den Kaffee getan.
Bemerkenswert fand ich schon die „verschnörkelten“ Kerzenleuchter. Je mehr Schnörkel, desto größer die Heilswirkung der Messe alller aller aller Zeiten, oder was?
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#3   aufrechterkatholik   15:22:04 | Mittwoch, 27. August 2008
Geschrei der Blödheit
Sie offenbaren hier wieder nichts anderes als Ihre abgrundtief kirchen- und glaubensfeindliche Haltung. Sie wollen nur provozieren, sonst nichts. Scheren Sie sich zum Teufel, aber behaupten Sie dann nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt, Sie verluderter und verlotterter Heide. Gehen Sie doch in die Schmutzforen Ihrer Neigungsgenossen und suhlen sich dort herum.
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#2   stimme der vernunft †   15:18:38 | Mittwoch, 27. August 2008
Das Wichtigste
Im Keller seiner Pfarrei suchte er erfolgreich verschnörkelte Kerzenständer, klassische liturgische Gewänder und Meßbücher
Genau, dieser Nippes ist ja das allerwichtigste bei der alten Messe!
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#1   Pünktchen   15:18:09 | Mittwoch, 27. August 2008
Und zum Artikel
in der Berliner Morgenpost geht’s hier! www.morgenpost.de/…t_wieder_Latein.html!
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