Wenn ein Priester sich auf die Tradition der Kirche einläßt, erschließt sich ihm eine neue Welt. Er findet Ruhe für die Seele und Zustrom aus den jungen Generationen.
Bei der Alten Messe findet der Priester Ruhe.
(kreuz.net, Berlin) Am Dienstag berichtete die Berliner Tageszeitung ,Berliner Morgenpost’ über die Alte
Messe in der deutschen Hauptstadt.
Das Blatt bemerkte, daß nur Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky
über die Alte Messe „etwas verstimmt“ sei.
Von dem Kardinal sei bekannt, daß er die Wiederbelebung
der Alten Messe „nicht so sehr“ befürwortet.
Doch der junge Berliner Kaplan Mathias Faustmann (36) hat
die Feier der Alten Messe „dennoch“ ausprobiert.
Einige junge Männer hatten ihn gebeten, die Alte Messe
zu lesen. Nach anfänglichem Zögern willigte Hw. Faustmann ein: „Ich wollte die Leute nicht enttäuschen.“
Im Keller seiner Pfarrei suchte er erfolgreich verschnörkelte Kerzenständer, klassische liturgische
Gewänder und Meßbücher:
„Vielleicht war ich zunächst etwas naiv, aber ich dachte plötzlich, der
Hauch von 1500 Jahren katholischer Geschichte umgibt mich“ – so der Kaplan.
Ruheplatz am Wasser
Die
Alte Messe zelebriert Hw. Faustmann nur einmal im Monat in der Kirche Schlachtensee.
In der Berliner
Kirche Herz Jesu in Zehlendorf zelebriert er dagegen moderne Jugendgottesdienste.
Die Zelebration der
Alten Messe hat sich der Kaplan über ein Video selber beigebracht: „Der Priester ist im Alten Ritus nicht
so stark herausgehoben, so empfinde ich das.“
Die Alte Messe sei keine Dauerberieselung, sondern biete
Zeit zum Beten: „Endlich mal zur Ruhe kommen.“
Soutane statt Versteckspiel hinter Zivilkleidern
Die
Ministranten in der Pfarrei von Hw. Faustmann finden ihren Kaplan, der oft die lange schwarze Soutane
trägt, „etwas konservativ“ und „cool drauf“.
Die ‘Berliner Morgenpost’ hat den Kaplan während der Alten
Messe beobachtet.
In der voll besetzten Kirche sei es erstaunlich still gewesen: „Die Kinder scheinen
bei den Konservativen auf den ersten Blick braver zu sein.“
Die ‘Berliner Morgenpost’ stellt ferner fest,
daß der Kaplan als „Hochwürden Faustmann“ vorgestellt wird. Dazu meint die Zeitung, daß heute angeblich
keiner mehr „Hochwürden“ sagt: „Deswegen fällt es auf.“
Die Konservativen sind in der Gesellschaft
lange verspottet worden – wird Kaplan Faustmann zitiert: „Jetzt kommen sie wieder an die Öffentlichkeit.“
Gleicher Glaube, andere Seite
Kaplan Faustmann stammt aus Potsdam und wuchs in der ehemaligen DDR auf.
Nach der Wiedervereinigung wunderte er sich über den westdeutschen Katholizismus, weil er durch eine
Distanz zur Hierarchie geprägt war.
Doch nun ist er es plötzlich, der die Amtskirche kritisiert – kommentiert
die ,Berliner Morgenpost’ den folgenden Eintrag auf dem Weblog des Kaplans:
„Wer um alles in der Welt
hindert [den Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von Freiburg, Mons. Robert] Zollitsch
daran, ein Wort der Wertschätzung über den Zölibat zu sagen?“
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77 Lesermeinungen
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Die westblockdeutsche Kirchenhierarchie ist ja selbst von Distanz zum Papsttum und zu den Papstbehörden
geprägt, und nicht nur die westblockdeutschen Laiengläubigen und Untergeistlichen zum westblockdeutschen
Episkopat, sondern dieser Episkopat auch zum Papsttum selbst. Zumindest wieder seit dem Papsttum Pauls
VI. Kaplan Faustmann stammt aus Potsdam und wuchs in der ehemaligen DDR auf. Nach der Wiedervereinigung
wunderte er sich über den westdeutschen Katholizismus, weil er durch eine Distanz zur Hierarchie geprägt
war.
sacerdos helveticus Für gute Soutanen wird auch nur Wolle verwendet und zwar in verschiedenen Qualitäten
z.B. für Winter- oder Sommertage. Das will ich nicht in Abrede stellen. Aber was ist so besonders an
einer Soutane. Sie ist für das Breviergebet im Pfarrgarten oder im Kreuzgang oder bei der Messe als Untergewand
geeignet. Dennoch hat die Soutanefür meine Begriffe etwas Weibisches.
Werter Exbochumer, auch ich stoße mich immer wieder an den Zuschriften mancher Leser, ohne diesen aber
redundant die Kirchengliedschaft zu bestreiten. Fühlen Sie sich etwa nur dann im richtigen Glauben, wenn
Sie diesen anderen absprechen können (sei es nun zurecht oder nicht)?
#69 joberens 20:35:03 | Donnerstag, 28. August 2008
Exbochumer Versuche doch einmal den großenteils von Menschen geschaffenen kath. Glauben und Jeus und
das Evangelium auseinander zu halten. Josef Berens (alseinfacher, denkender Katholik)
#68 ExBochumer † 19:49:22 | Donnerstag, 28. August 2008
@ joberens Sie haben überhaupt nichts vom katholischen Glauben verstanden. Sie sind ein Gefolgsmann eines
Kirchenzerstörers. Wann bekehren Sie sich endlich zur römisch-katholischen Kirche und hängen nicht
mehr Ihres Sektenführers Breitenbach aus Schweinfurt und dessen Compagnon Gaillot an? Ihre Unwissenheit
und grenzenloses Vertrauen gegenüber Kirchenzerstörern wird Ihnen – zumindest von mir – hier zum Vorwurf
gemacht. Bekehren Sie sich zu Jesus Christus und der römisch-katholischen Kirche. Hängen Sie nicht weiter
dem Sektierer und Kirchenzerstörer Breitenbach an.
@Aleph Es ging ja Heinrich von Ofterdingen nur darum, dass Soutanen nicht schweisstreibend sein müssen
und deswegen verwies er auf die Homepage des Robenherstellers, der erklärt, warum er nur Wolle verwendet.
Für gute Soutanen wird auch nur Wolle verwendet und zwar in verschiedenen Qualitäten z.B. für Winter-
oder Sommertage.
#65 Aleph † 13:09:53 | Donnerstag, 28. August 2008
Heinrich von O… Dank für den Link. Das sind aber nur Richter- und Anwaltsroben, die da zu sehen sind.
Von Soutanen, wie sie von römischen Priestern getragen werden habe ich nichts entdeckt.
Aaaaach… Aufrechter, was kann ich denn für Ihre Phantasie?! @ruhrgebietler: Nicht dass ich Ottaviani
unbedingt in Schutz nehmen möchte – aber als ich eine Mail an eine andere Posterin verschickte, sagte
diese, die Mail sei auch mit obszönem Anhang bei ihr angekommen. Das muss am Server liegen, nicht am
Absender.
@Amanda – nur ein Nick ich bin per email erreichbar (was von anderen nicht gesagt werden kann!) und bekomme
genau von diesem Character Mail mit ganz eindeutigem Inhalt. Leider & schade…
Schluss jetzt! Die Soutane dient gerade dazu, solche Phantasien zu unterbinden. Bislang war ich ja ein
energischer Befürworter dieses Kleidungsstücks, aber jetzt komme ich ins Grübeln.
Aber lieber iustus, was Sie gleich wieder denken. Ich sähe ihn gerne in einer Soutane, nicht entblößt
einer solchen. Ich möchte ihn nicht mal in Badehose sehen, weshalb ich wohl auch niemals mit ihm schwimmen
gehen werde. Das liegt aber nicht daran, dass er so hässlich ist.
Soutane ist schick! Ehrlich, ein kleidsames Teil. Würde meinen besten Freund (der Priester ist) auch
gern mal in einer solchen sehen. Hatte bislang jedoch nicht das Vergnügen.
Lieber HBR Ja ja klar. Der Priester trägt Soutante und schon kommt die Jugend an. Glauben Sie, dass die
Jugend eher kommt, wenn der Priester in den Kniekehlen hängende Jeans trägt ? Wichtig ist m.E, dass
der Priester Glauben vermittelt, dass „an der Sache mit Gott etwas dran ist“. Und DIESBEZÜGLICH halte
ICH eine soutane für glaubwürdiger.
@Alfredo Ottaviani – trotz Titelanmaßung Sie haben Recht! Diese Seelen habe ich leider vergessen. PS.
unterlassen sie die Titelanmaßung. Ich hatte Sie schon mehrfach darauf hingewiesen! Sie waren nie, sind
nie und werden nie der schon seit Jahre verstorbene + Alfredo Card. Ottaviani Praefectus S.O.sein!
Lieber Aleph, Soutanen gibt es natürlich in verschiedenen Ausführungen, aus dickerem oder dünnerem
Stoff… Was im übrigen auch für Ordenstrachten gilt. Schon der heilige Benedikt, den ich immer wieder
gern zitiere, schrieb in seiner Regel: „Die Kleidung, welche die Brüder erhalten, soll der Lage und dem
Klima ihres Wohnortes entsprechen; denn in kalten Gegenden braucht man mehr, in warmen weniger. Darauf
zu achten ist Aufgabe des Abtes. Unserer Meinung nach genügen in Gegenden mit gemäßigtem Klima für
jeden Mönch Kukulle und Tunika, die Kukulle im Winter wollig, im Sommer leicht oder abgetragen, für
die Arbeit ein Überwurf und als Fußbekleidung Socken und Schuhe. Über Farbe oder groben Stoff dieser
Kleidungsstücke sollen sich die Mönche nicht beschweren; man nehme alles so, wie es sich in der Gegend,
wo sie wohnen, findet, oder was man billiger kaufen kann. Der Abt sorge aber für das rechte Maß, dass
die Kleider nicht zu kurz sind, sondern denen, die sie tragen, passen. Bekommen sie etwas Neues, geben
sie das Alte immer gleich ab; es wird in der Kleiderkammer für die Armen aufbewahrt. Für einen Mönch
genügen zwei Tuniken und zwei Kukullen; so kann er zur Nacht und zum Waschen die Kleider wechseln. Was
darüber hinausgeht, ist überflüssig und muss entfernt werden. Ebenso gibt man die Socken und alles
Abgetragene ab, wenn man Neues bekommt.“ (RB 55)
Lieber Aleph, bei Hitze und dem dicken Stoff. Da sind Sie schlecht informiert. Heute mit moderner Technik
ist das alles kein Problem mehr. Erkundigen Sie sich mal, z.B. hier www.roben-shop.de/?referrer=Googl…!
Gehört zwar zu einer anderen Profession, so modern ist man iim geistlichen Berufe aber auch! Trägt sich
wirklich angenehm das Zeuch! Is aber gar nicht billig!
Was für eine kühne Aussage Wenn ein Priester sich auf die Tradition der Kirche einläßt, erschließt
sich ihm eine neue Welt. Er findet Ruhe für die Seele und Zustrom aus den jungen Generationen. Ja ja
klar. Der Priester trägt Soutante und schon kommt die Jugend an. Das glaubt der Autor doch wohl selber
nicht. Die schismatischen Lefebvre-Leute tragen doch regelmässig Soutane. Soviel Zulauf scheinen diese
nicht zu haben. Und auch die Petrusbrüder sind meistens unter sich Daher ist die obige Aussage recht
kühn…
@Jürgen In der Tat ist die Region des Teufels (der Ort der Gottferne) kein Ort, wo „böse Geister“ sind.
Dass damit automatisch ein „guter Geist“ dort ist, ist daraus keineswegs zwingend zu schließen.
@Juergen Ich halte die Fixierung auf römische Kaseln ebenso verfehlt wie die auf gotische. Beide können
sehr schön und edel sein. Beide sollten also für die Liturgie verwendet werden. Was die römischen Kaseln
angeht, so sollten sie in der Tat nicht zu klein sein. Aber es gibt auch solche, die durchaus größer
geschnitten sind. Dass römische Kaseln alt sind, da wäre ich vorsichtig. Älter sind natürlich die
gotischen Kaseln. Vermutlich rekurrieren die Tradis so gerne auf diese, weil sie vor dem Konzil sehr häufig
verwendet worden sind, was genau die Modernisten dazu treibt, sie zu ächten. Um ehrlich zu sein, finde
ich beide Vorstellungen sehr kleingeistig. Über allem steht halt die unselige Hermeneutik des Bruchs,
die in der Liturgie der Kirche immer noch ein ziemlicher Hemmschuh ist!
Festlichkeit Ich persönlich halte eine Mantelalbe für eine kleidungsmäßige Entgleisung. Aber auch
moderne Messgewänder müssen nicht zwangsläufig hässlich sein. Ich habe genug schöne und dennoch moderne
Gewänder bei verschiedenen Paramentenstickereien gesehen und viele Neupriester lassen sich ihre Primizgewänder
nach eigenen Vorgaben Sticken. Da sind ganz schöne Sachen dabei. Freilich auch einiger „Mist“. Doch die
Fixierung auf „Bassgeigen“ ist m.E. verfehlt. Gotische Kaseln waren ja auch zeitweise etwas umstritten
und so war das „Non plus ultra“ die Bassgeige, die nun bei Priestern jenseits 185cm Körpergröße oft
lächerlich klein wirken. Aber sie sind alt und alles was alt ist ist für die Tradis auch gut. Egal wie
bescheiden es im konkreten Fall aussieht.
@ r.ruhrgebietler Lieber r.ruhrgebietler, dann kommen Sie doch einmal zu Ihrer Kathedralkirche, dem Essener
Dom. Dort wird von den Sakristanen bis hinauf zum Bischof die Soutane getragen. Da muss man nicht erst
nach Bergeborbeck schauen. Auch in der innenstadt gibt es soetwas!!! Liebe Grüße + Alfredo Card. Ottaviani
Praefectus S.O.
Festlichkeit Ein Barockkerzenständer macht eine Messe auch nicht feierlicher. Ebensowenig ein zerschlissenes
altes Messgewand mit Mottenlöchern drin. Nicht unbedingt! Ein Messgewand mit Mottenlöchern ist auch
nicht wirklich schön und darf nicht verwendet werden! Aber eine schöne römische oder gotische Kasel
aus edlem Stoff mit kunstvollen Mustern kann die Festlichkeit der Liturgie schon betonen. Wobei es alleine
auch nicht ausreicht. Wichtig ist das Zusammenspiel vieler Elemente, die zusammen die ars celebrandi ausmachen.
Und hier ist die Paramentik ein nicht unwichtiges, aber nicht das einzige Element! Allerdings minderen
die grauen Säcke, die man Mantelalben nennt, irgendwie schon die Feierlichkeit enorm…
Soutane Hier in Essen konnte ich noch keine Soutane ausmachen! Ausser den Hochwürden von FSSPX – versteht
sich! Ein befreundeter Priester (Alter mitte 30) berichtete mir, daß er jüngst auf einem Priesterjubiläum
in Dortmund eingeladen war. Von den ganzen anwesenden Priestern hatte nur einer Soutane an –- er. Er trägt
sie oft und gerne und sie passt auch zu ihm. Mir persönlich ist ein Priester in Zivil, der dabei echt
ist, lieber als einer in Soutane, der das Teil nur zur Show trägt. Es gibt welche, zu denen passt sie,
und es gibt welche, bei denen merkt man gleich, daß sie sie nur der „Effekthascherei“ wegen tragen. Aber
macht eine Soutane einen Priester „heiliger“ oder „demütiger“ oder sonstwas? –-- Wohl kaum. Ein Barockkerzenständer
macht eine Messe auch nicht feierlicher. Ebensowenig ein zerschlissenes altes Messgewand mit Mottenlöchern
drin.
@joberens (mal wieder) „Am Evangelium liegt es sicherlich nicht, denn das ist auch heute noch hochaktuell.“
Hm, ja… dazu muss man es natürlich von unbequemen und erst viel später künstlich aufgepfropften Passagen
erst mal befreien. Was dann noch davon übrig ist, messe man sodann an der eigenen beengten Welt- und
Kirchensicht, und sollte es diesem Vergleich standhalten, könnte man geneigt sein zu denken (zu denken,
nicht etwa zu glauben!), dass das Evangelium wohl doch noch etwas taugt…
aufrechterkatholik Bei den Homohedonisten, die hier fröhliche Urständ feiern, assoziieren einfache,
einigermaßen gerade Leuchter doch nur wieder phallische Phantasien. So mag es denn sein: gerade Kerzenleuchter =
sursum mentulos, krumme Leuchter sursum corda Die einfachen klaren, glatten protestantischen Leuchter
sind einfach besser, weil praktikabler, als ein übergriffiger Bronzeleuchter, den zwei Mann tragen müssen. Auch wenn die einfachen geraden Leuchter die Ursache zu phallischen Fantasien sein sollten. Ist doch
auch schön…
Hier in Essen konnte ich noch keine Soutane ausmachen! Ausser den Hochwürden von FSSPX – versteht sich!
Mal wieder nur ein Aufschrei auf +.net und nix dahinter?? Das V-II wird solange bestehen bis Jesus Christus
es selber abschafft… traurig, aber wohl leider wahr!
@juergen Nein. Im Gegensatz zu Ihnen haben die es richtig verstanden. Die faseln nämlich nicht von „bösen
Geistern“ sondern sprechen von der Region des Teufels (also das Paradebeispiel für den Ort der Gottferne)
und von Neuheidentum, Kälte und Unglaube (eben weil die Sonne, Christus, dort nicht ist). Keine Spur
von „bösen Geistern“.
Das ist ja wohl die Höhe! Einfach und bar jedes dogmatischen Beweises zu behaupten, es gäbe eine Südhemisphäre!
Die einzigen Sphären die es gibt sind bekanntlich jene kristallenen, in welchen sich Sonne, Planeten,
Sterne und der Mond um die Erde bewegen; sie wurden, wie einjeder weiß, von Pythagoras von Samos entdeckt.
Damit stimmt die Symbolik!
@Iustus Das Ergebnis ist richtig, die Begründung zeigt, dass sie Symbole der Liturgie nicht verstehen.
Nach Norden, also dorthin wo die Sonne (Christus) nicht ist. Dann klappt’s auch mit der Alten Messe. Dann
hat es wohl auch Remigius von Auxerre (+um 908) es falsch verstanden, der den Norden als die Region des
Teufels ansah, dem das Wort Gottes entgegengestellt werde; oder auch Ivo von Chartres (+ um 1117) hat
es nicht verstanden, der in der Nordung der Epistelseite eine Verkündigung gegen das Heidentum sah, welches
durch die nörliche Richtung symbolisiert werde und daß in der Richtung Kälte und Unglaube herrsche…
Tante Colonia Ich danke Ihnen! Es erinnert mich an meine längst vergangenen Jugendjahre: Musen werfen
mit Forken ihn runter! So muss es sein, jawoll! @ Regina: Sie müssen nicht kandidieren. Wenn Ihr HH.
Pfarrer liest, was Sie hier schreiben, wird er Sie berufen.
@Iustus die Begründung zeigt, dass sie Symbole der Liturgie nicht verstehen. Nach Norden, also dorthin
wo die Sonne (Christus) nicht ist. Dann klappt’s auch mit der Alten Messe Heisst das, auf der Südhalbkugel
wird nach Süden verkündet? Oder ist es mit der Symbolik der alten Messe doch nicht so weit her?
Werter catholicus erectus, Sie verwenden den Georges? Hier eines der Gedichte zum dortigen Catullverweis
(carm. 105): Mentula conatur pipleum scandere montem: Musae furcillis praecipitem eiciunt.
#25 Regina 1961 16:39:08 | Mittwoch, 27. August 2008
Oh homo sapiens erectus Lassen Sie es gut sein. Sie wollen doch mal wieder nur rumpöbeln. Haben Sie nichts
Besseres zu tun? Vielleicht mal wieder Latein üben mit clarissa colonia? Ich kandidiere übrigens nicht
für den PGR. Dort wollte ich Ihnen den Vortritt lassen. Damit die auch mal was zum Lachen haben. Regina1961
Königin der Flachheiten Ihre sog. Analyse meiner Äußerungen ist genauso flach wie Ihr sonstiges pseudomodernes
Geschreibsel. Ich hoffe, Sie haben sich von den Limburger Geschichten einigermaßen erholt. So, wie Sie
sich äußern, sind Sie längst wieder reif für einen herausragenden Posten im Pfarrgemeinderat.
@joberens …na, wenn Sie meinen. Ihre hybrisgleiche Selbstüberschätzung („denkend“) ist leider sehr
nervend – schon im Trierischen Volksfreund sind Ihre immer gleichen Mantras kaum zu ertragen; dass Sie
die Mitmenschen jetzt auch noch im Internet belästigen empfinde ich als Zumutung. Denken Sie mal darüber
nach – das tun Sie doch angeblich so gern.
Tante Colonia Wo Sie Recht haben, haben Sie recht. mentula (Catull ist doch schon etwas bei mir her) und
spotten regiert den Genetiv. Ich bitte um Nachsicht und danke für Ihre Korrektur, die ich ohne wenn und
aber annehme. Aufrechte Grüße!
Bestätigung eine Bestätigung meiner Thesen ist jedenfalls für mich, wenn Schreiber nur noch mit Unfairnis
reagieren können. Dennoch Liebe Grüße Josef Berens (als einfacher, denikender Katholik)
#20 Regina 1961 16:17:34 | Mittwoch, 27. August 2008
@aufrechtem Also ich kann Ihr Geschrei hier schon lange nicht mehr ernst nehmen. Im Gegenteil. die Lachsalven
wollen nicht mehr aufhören. Aber als richtiger Satiriker kommen Sie auch nicht rüber. Und auch, wenn
ich Hape Kerkeling nicht unbedingt in die Reihe meiner Lieblingskomiker einreihen möchte, aber Sie sind
wirklich meilenweit von diesem Komiker entfernt. Meilenweit. Regina1961
Werter catholicus erectus, sollten Sie (ihrerseits versuchsweise) gemeint haben, was ich vermute, hätten
Sie aber wissen müssen, daß (ungeachtet seiner höchst maskulinen Bedeutung) mentula, -ae, Femininum
ist und der a-Deklination zugehört; da müßte es dann im Akkusativ Plural wohl mentulas heißen. Und
(nur so nebenbei) möchte ich noch fragen, ob „spotten“ nicht eines der wenigen Verben ist, die den Genitiv
regieren? Dessen sollten Sie gedenken (das ist auch eines)!
Norden Nach Norden, dort wo die bösen Geister sitzen Das Ergebnis ist richtig, die Begründung zeigt,
dass sie Symbole der Liturgie nicht verstehen. Nach Norden, also dorthin wo die Sonne (Christus) nicht
ist. Dann klappt’s auch mit der Alten Messe.
Provinzieller Landorgnanist sparen Sie sich Ihre schleimerischen Komplimente! Ich bemühe mich einfach
nur die Dinge zu Ende durchzudenken, um aufrechtes Gedankengut hieb- und stichfest zu machen. Sie sehen
doch selbst, was sich hier für ein dümmliches Volk herumtreibt und wie hier der katholische Glaube verhöhnt
und besudelt wird, wie hier von niveaulosen Schreiberlingen wie dem „Geschrei der Blödheit“ und diesem
unsäglich naiven Herrn Berens Glaubensaussagen auf’s allerdämlichste verflacht werden, welche gravierenden
Missstände die wackeren Redakteure von Kreuz.net immer wieder offenbaren müssen, um hier katholische
Christen zu energischem Kampf gegen Nihilismus, Liberalismus, Homohedonismus und Strappsismus zu mobilisieren.
Sie selbst scheinen ja auch dazu zu gehören, wie ihre Ironieversuche belegen. Lassen Sie es. So kommen
Sie nicht weiter. Nicht hier! Höchstens in die Hölle.
#13 Pünktchen 15:58:55 | Mittwoch, 27. August 2008
joberens über die Lage in der Evangelischen Kirche: Amtskirchlich ist man offenbar nicht mehr in der
Lage, das Evangelium noch glaubhaft zu verkünden. Richtig! :)3
Pünktchen Ja, woran liegt das denn? Amtskirchlich ist man offenbar nicht mehr in der Lage, das Evangelium
noch glaubhaft zu verkünden. Am Evangelium liegt es sicherlich nicht, denn das ist auch heute noch hochaktuell.
Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#11 Regina 1961 15:56:27 | Mittwoch, 27. August 2008
@einfach usw. Lieber Josef, lassen Sie doch bitte mal das einfach denkend weg. WIR WISSEN ES!!!! Ansonsten
stimme ich ihrem Statement zum Pflichtzölibat vollkommen zu. Ist aber nicht das hiesige Thema!! Regina1961
Artikel auch in der Kirchenzeitung der Diözese Mainz Bemerkenswert ist, dass der referierte Artikel nicht
nur in der „Berliner Morgenpost“ und auf „WELT online“ erschienen ist, sondern am letzten Wochenende auch
in der Kirchenzeitung der Diözese Mainz „Glaube und Leben“ – immerhin auf der ganzen Seite 3 mit einem
Bild der Kommunionausteilung an die Messdiener in der „alten Messe“ in Berlin-Schlachtensee, natürlich
im Knien und als Mundkommunion. Das so ein Artikel in Lehmanns Hausblatt erscheint – bemerkenswert.
Joberens meint: Berufungen gäbe es sicherlich, ähnlich wie in der evangelischen Kirche, mehr als genug.
Und die Gottesdienste würden sich – ähnlich wie in der evangelischen Kirche und trotz der „Berufungen“! –
endgültig leeren!
ZUm letzten Satz Bischof Zollitsch ist ein hervorragender, weitsichtiger Bischof. Er hat hat sich zum
Pflichtzölibat geäußert und es nicht unbedingt als notwendig für das Priestertum gesehen. Das ist
ja auch so. Das Pflichtzölibat ist eine rein menschliche Erfindung und hat überhaupt nichts mit Jesus
und dem Evangelium zu tun. Es ist eine aufgezwungene, ganz enorme Menschseinsbeschneidung, bei der es
sogar fraglich sein dürfte, ob sie gottgefällig ist. Das dürfte auch von immer mehr selbst denkenden
Katholiken so erkannt und gesehen werden. So könnte sogar sein, daß die sich versündigen, die Berufungen
zum Priesteramt mit dieser keinen Sinn machenden Menschseinsbeschneidung abschrecken. Das Pflichtzölibat
wird so, letztlich sogar verständlicherweise, immer mehr zum reinen, unsinnigen Priesterverhinderungsgesetz.
Berufungen gäbe es sicherlich, ähnlich wie in der evangelischen Kirche, mehr als genug. Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
@Aufrechter Sie schaffen es doch immer wieder mich zum Schmunzeln zu bringen. Nein, Sie sind wirklich
nicht blöde. Witzig, dass unsere Fundamentaltradis, trotz Ihrer Übertreibungen, bis heute nicht geschnallt
haben, dass sie von Ihnen so schön verarscht werden. Machen Sie weiter so, damit wenigstens ein Funke
Humor in diesem so „wertvollen Portal“ erhalten bleibt. So grüßt Sie unterthänigst und mit einem freundlichen
Jawoll, Ihr Sie verehrender LOII
rustikaler Landbläser Spotten Sie mir wieder? Schmähen Sie mich? Halunke! Verkriechen Sie sich in Ihre
Orgelpfeife! Oder üben Sie sich noch mal richtig in aufrechtem Gedankengut. Was haben Sie gegen verschnörkelte
Kerzenleuchter? Bei den Homohedonisten, die hier fröhliche Urständ feiern, assoziieren einfache, einigermaßen
gerade Leuchter doch nur wieder phallische Phantasien. So mag es denn sein: gerade Kerzenleuchter = sursum
mentulos, krumme Leuchter sursum corda!
@Landorganist Ist doch köstlich wie unser Hape den durchgeknallten Katholiban mimt, oder? Das kann keiner
so gut wie er! Obwohl ich immer noch finde, dass er ein wenig übertreibt. Es wirkt nicht ganz glaubwürdig,
dass jemand tatsächlich so blöde sein könnte wie Hapes Kunstfigur „senkrechter Kathole“. Hape, hast
du schon mal über eeine Slapstikkommödie am Samstag abend nachgedacht? Du könntest als „aufrechter
Kathole“ das humoristische „Wort zum Sonntag“ vortragen. Dein „Jawoll“ wäre sicher bald der Renner in
der Jugend, die finden ddie komiker ja umso besser, je blöder sie daherkommen, und da gäbe es ja keine
Konkurrenz für dich! Das wär doch was, oder?
Meine Güte, Aufrechter, so kenne ich Sie ja garnicht! Was hat man Ihnen in den Kaffee getan. Bemerkenswert
fand ich schon die „verschnörkelten“ Kerzenleuchter. Je mehr Schnörkel, desto größer die Heilswirkung
der Messe alller aller aller Zeiten, oder was?
Geschrei der Blödheit Sie offenbaren hier wieder nichts anderes als Ihre abgrundtief kirchen- und glaubensfeindliche
Haltung. Sie wollen nur provozieren, sonst nichts. Scheren Sie sich zum Teufel, aber behaupten Sie dann
nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt, Sie verluderter und verlotterter Heide. Gehen Sie doch in die Schmutzforen
Ihrer Neigungsgenossen und suhlen sich dort herum.
Das Wichtigste Im Keller seiner Pfarrei suchte er erfolgreich verschnörkelte Kerzenständer, klassische
liturgische Gewänder und Meßbücher Genau, dieser Nippes ist ja das allerwichtigste bei der alten Messe!