Mission
Etikettenschwindel beim Missionswerk?
Der kirchlichen Mission nach dem Zweiten Vatikanum geht es offenbar nicht um die Bekehrung der Herzen zu Christus. Sie versteht sich vielmehr als Teil der interreligiösen Schönen-Neuen-Welt Bewegung. Von Hubert Hecker.
Der neue Präsident der 'Missio' in Aachen, Prälat Dr. Klaus Krämer
Der neue Präsident der ‘Missio’ in Aachen, Prälat Dr. Klaus Krämer
© Pressebild Missio
(kreuz.net) Beim internationalen katholischen Missionswerks ‘missio’ in Aachen ist ein Stabwechsel angesagt.

Der Franziskanerpater Hermann Schalück verläßt das Werk nach zehneinhalb Jahren. Neuer Präsident wird Domkapitular Klaus Krämer (44) aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart.

Pater Schalück hatte das Missionswerk in seiner Amtszeit zu einer Projektagentur weiterentwickelt.

Diese legt die Spendengelder unter dem Motto „Solidarität und Gerechtigkeit“ weltweit an den sozialen Brennpunkten und für die kirchliche Infrastruktur in der dritten Welt an.

Mission als „Aufbrechen von Lebenskraft“

Die christliche Mission wurde dabei zu einem „Aufbrechen von Lebenskraft“ umgedeutet . Diese Lebenskraft sei in jedem Menschen und allen Völkern grundgelegt.

Es ist nicht anzunehmen, daß der neue Präsident die Absage an die katholische Mission beenden wird.

Domkapitular Krämer hat bereits angekündigt, daß ‘missio’ noch „moderner“ ein „den Menschen zugewandtes Gesicht zeigen und sich für den Dialog mit den Religionen einsetzen“ werde. Das Programm heißt also: Weiter so!

Vorkonziliare Mission in Afrika
Eine Schwester im legendären Habit der Vinzentinerinnen. Das Kleid wurde über Nacht von einem Modell abgelöst, das die Schwestern heute wie dunkelblaue Gartenzwerge aussehen läßt.1937 jährte sich der fünfzigste Jahrestag der ersten Heiligen Messe, die in der Stadt Johannesburg im Transvaal zelebriert wurde. Zum Fest übt eine Schwester mit drei begeisterten Negerjungen den Gregorianischen Choral.Ein Missionar in Kenia hält drei schwarze Täuflinge mit weißer, von der Gnade gereinigter Seele in der Hand.

Ein suspendierter Benediktiner und ein Medizinmann

Wie der ‘missio’-geförderte Dialog der Religionen aussehen könnte, erläutert Christoph Quarch, ein „Spezialist für Spiritualität“, in der Märznummer des Magazins ‘kontinente’.

Die Zeitschrift wird von 24 Missionsorden und dem Missionswerk ‘missio’ Aachen publiziert.

Quarch ist Chefredakteur des linkskatholischen Magazins ‘Publik Forum’ und Stabmitglied in einem, nicht näher bekannten, ‘Welt-Spirit-Forum’ im Schweizer Ferienort Arosa.

Er fordert einen weltweiten Aufbruch zu einem „spirituellen Klimawandel“.

Dabei müsse der schwierige Weg vom Hirn zum Herz zurückgelegt werden, um das Eis in den Herzen der Menschen zu schmelzen.

Quarch beruft sich auf den suspendierten Benediktinerpater und Zen-Meister Willigis Jäger sowie auf einen namhaften Eskimo-Schamanen als Kronzeugen für die mystische Erfahrung der Einheit und Verbundenheit alles Seienden.

Alle großen religiösen Traditionen seien sich bei allen Unterschieden einig in der tiefen Einsicht: Wir sind alle eins.

Die von innen gefühlte Einheit führe die Menschen zu einer neuen Globalisierung der mystischen Spiritualität. Dabei seien alle in einem großen „Netzwerk des Lebens“ verbunden. Man könne nur dann gut und nachhaltig leben, wenn die „innere Balance dieses Netzwerkes“ beachtet werde.

Wie sagt man „Gott“ auf Arabisch?

Die Missionszeitschrift läßt ihre Leser auch in praktischen Fragen am interreligiösen Dialog der Kulturen teilnehmen.

So stellt die Redaktion die Frage, ob arabische und malaiische Christen Gott auch ‘Allah’ nennen dürften.

Die Redaktion scheint nicht zu wissen, daß „Allah“ im Arabischen das übliche Wort für „Gott“ ist und in dieser Sprache auch von Christen oder Juden verwendet wird. Darum übersteigert sie dieses banale lexikalische Problem zu einer interreligiösen Frage:

„Wir dürfen uns das Konzept des einen, gemeinsamen Gottes nicht aus der Hand nehmen lassen, das Christen, Muslime und Juden teilen. Auch wenn wir in unterschiedlichen Offenbarungstraditionen stehen, glauben wir doch alle an den einen Gott.“

„Diese fundamentale Übereinstimmung sollten wir betonen – warum nicht auch mit einer gemeinsamen Bezeichnung für Gott?“

Dabei stellt sich für die Leser der Zeitschrift ‘kontinente’ die Frage:

Wird das interreligiöse Gottesgebet mit den Moslems nicht schwierig, wenn die Christen etwa den Kreuzweg beten, wie ihn die umstrittene protestantische Theologin Dorothee Sölle († 2003) in einem anderen Beitrag zu Lateinamerika beschreibt?

Keineswegs. Bei dem von Frau Sölle beschriebenen Kreuzweg würden die Passionsstationen in der Art eines einfachen Straßentheaters dargestellt. Dabei stehen aktuelle soziale und politische Probleme im Vordergrund – interreligiöse Probleme sollte es so keine geben.

Elend und Armut werden in den Szenen angeklagt, politisches Versagen und Korruption angeprangert, Solidarität und Gerechtigkeit werden erträumt.

Das Magazin der Missionsorden und des katholischen Missionswerks ‘missio’ versteht sich offenbar als Teil der interreligiösen Schönen-Neuen-Welt-Bewegung mit ihren spirituellen, humanistischen und sozialen Dimensionen.
      
28 Lesermeinungen
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#29   Piet   13:30:44 | Freitag, 29. August 2008
@Abu:
Herr/Frau Abu:
Bitte um Verzeihung, ich dachte an Unitatis Redintegratio, aber auch Lumen Gentium enthält diesen (etwas eingekürzten) Satz:
„Sed propositum salutis et eos amplectitur, qui Creatorem agnoscunt, inter quos imprimis Musulmanos, qui fidem Abrahae se tenere profitentes, nobiscum Deum adorant unicum, misericordem, homines die novissimo iudicaturum.“
Inhaltlich ändert sich aber nichts!
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#28   LandorganistII   13:28:37 | Freitag, 29. August 2008
@florianklaus
Nein, nicht doch. Ich weiß um die hervorragende Arbeit vieler Missionarinnen und Missionare, Entwicklungshelfer etc. etc.
Ich amüsierte mich nur köstlich über die „Schwerpunkte“ die +net-typisch auf Äußerlichkeiten einer sog. „vorkonziliaren“ und damit meint +net „besseren“ Missionsarbeit gelegt werden. Nämlich elegante Habits, angeblich choralsingende Negerkinder, und natürlich beim Primizianten auf Rochett und Birett. Also auf alles, was einen hungernden Menschen so richtig satt macht.
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#27   Florianklaus   13:07:59 | Freitag, 29. August 2008
@landorganist
wenn ich Sie richtig verstehe, kritisieren Sie bestimmte Kreise dafür, daß sie trotz Armut und Hunger auf der Welt Wert auf bestimmte Gewänder und andere liturgische Ausstattungstücke legen.
Ich bitte dabei zu bedenken, welche ungeheuren Kosten die Umsetzung der Liturgiereform weltweit verursacht hat. Ohne Not wurden Kirchen rund um den Erdkreis aufwendig umgebaut und gleichzeitig hochwertiges und künstlerisch wertvolles Inventar verschleudert und vernichtet um neues anzuschaffen. Hätte man nicht besser und effektiver dort gespart? Unser heiliger Vater geht mit gutem Beispiel voran, wenn er schon vorhandene Paramente benutzt.
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#26   Piet   12:06:56 | Freitag, 29. August 2008
Abu: bitte etwas Pünktlichkeit
Herr oder Frau Abu,
Darf ich mal melden… der von Ihnen -in Majuskeln- zitierten Text entstammt keineswegs die Kirchenkonstitution Lumen Gentium, die Sie anscheinend noch nicht einmal selbst gelesen haben!
Und in der Tat besagt der Lateinische Text ‘unicum’ statt ‘unum’. Die Deutsche Übersetzung is wieder mal sehr doppeldeutig (falsch), der Originaltext aber keineswegs. Und Papst JPII hat in Casablanca wohl kein Deutsch geredet (und noch viel weniger Lehramtlich), also ist ‘die klassische Deutung’ wohl eher Ihre persönliche Deutung, die aber freundlich dankend abgelehnt werden kann.
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#25   Dr. Christoph Heger   12:06:12 | Freitag, 29. August 2008
@„stimme der vernunft“: Glücksache
Die Anwendung der Analogie ist natürlich Glücksache. Trösten Sie sich, niemand kann immer Glück haben!
MfG
Christoph Heger
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#24   stimme der vernunft †   12:00:43 | Freitag, 29. August 2008
@Heger
Daß aber der Islam (…) „das Konzept des einen, gemeinsamen Gottes …, das Christen, Muslime und Juden teilen“ würde, ist völliger Unsinn. Nicht nur, daß dieses System die Dreifaltigkeit Gottes, insbesondere die Göttlichkeit des Erlösers Jesus Christus strikt ablehnt…
Ja, stimmt.
Das ist genauso, wie Anhänger der CDU und Anhänger der Grünen nicht die gleiche Bundeskanzlerin haben.
Sie nenen ihre jeweilige Kanzlerin zwar beide „Frau Merkel“, es handelt sich aber nicht um dieselbe Person.
Das ist dadurch klar, dass etwa die CDU-Anhänger ihre Bundeskanzlerin als Parteifreundin ansehen und die Grünen die ihre nicht. Auch kritisieren die Grünen „Frau Merkel“ für Dinge, für die sie von CDU-Anhängern ausdrücklich gelobt wird.
Es ist also offensichtlich, dass es sich nicht um die gleiche „Frau Merkel“ handeln kann, sondern um zwei unterschiedliche Personen handeln muss.
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#23   Dr. Christoph Heger   10:56:51 | Freitag, 29. August 2008
Vatikanisches und Päpstliches
Die von Abu emphatisch in großen Buchstaben geschriebene „DOGMATISCHE KONSTITUTION LUMEN GENTIUM ÜBER DIE KIRCHE“ nennt sich dogmatisch, hat aber ihre Aussagen nicht für dogmatisch verbindlich erklärt. Man muß sie aber nicht unbedingt ablehnen. Es genügt, ihren lateinischen Text zur Kenntnis zu nehmen. Der spricht nämlich davon, daß die Mohammedaner „mit uns einen einzigen Gott [unicum Deum] anbeten“. Die numerische Einzigkeit ist ja auch nicht umstritten, sehr wohl aber das inhaltliche Verständnis, das man mit „Deus“ verbindet.
Die von Abu für „klassisch“ angesehene Auslegung von Papst Johannes Paul II. in seiner Ansprache vor muslimischen Jugendlichen „Wir glauben an denselben Gott…“ mag ja für ihn und seine Zuhörer zutreffen, sagt aber nichts über den Allah des islamischen Glaubenssystems aus, für das Allah eine Art allmächtiger Teufel ist.
Von diesem Glaubenssystem hat der verstorbene Papst wohl nicht viel verstanden. Anders wäre wohl sein für einen Katholiken erstaunlicher Ausruf „Gott segne den Islam!“ unverständlich.
MfG
Christoph Heger
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#22   Brandenburgis   10:56:24 | Freitag, 29. August 2008
@St. Georg
Da müssen Sie mir schon ein Epost schicken.
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#21   aufrechterkatholik   10:54:27 | Freitag, 29. August 2008
Provinzorgelschläger
Sie erzürnen mich schon wieder ob Ihrer Unbelehrsamkeit. Verschnörkelte Leuchter sind wesentlich, ich habe das doch aufgeführt. Und meinen Sie nicht auch, dass die Schönheit des Glaubens nicht eindrucksvoller, einladender ist als schnöde Nahrung? Der Mensch lebt doch nicht vom Brot allein, sondern von der Schönheit, das müssten Sie doch eigentlich wissen. Also lassen Sie diese Besserwisserei. Sie sind führwahr hin- und wieder auf einem komischen Kurs. Vorläufig ohne jawoll.
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#20   LandorganistII   10:50:07 | Freitag, 29. August 2008
Die Kommentare
zur Bilderstrecke sind ja einfach göttlich! Besonders die angebl. choralprobenden Negerkinder und was ja auch wichtig ist, die besondere Erwähnung des eleganten Habits, der ja auch im Busch eine Menge hermacht. Genauso funktioniert Mission. Was schert uns der Hunger der Armen, Hauptsache verschnörkelte Kerzenleuchter zur natürlich alten Messe! Bravo!
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#19   Abu   10:34:14 | Freitag, 29. August 2008
Nur ein Zitat, für meine Freunde …
Der Heilswille umfaßt aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslim, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird.
DOGMATISCHE KONSTITUTION LUMEN GENTIUM ÜBER DIE KIRCHE
Klassisch interpretiert von Papst Johannes Paul II.:
Mit Freude erkennen wir Christen die religiösen Werte, die wir mit dem Islam gemein haben. Ich möchte heute wiederholen, was ich vor einigen Jahren zur muslimischen Jugend in Casablanca gesagt habe: »Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt« (Ansprache bei der Begegnung mit der muslimischen Jugend im Sportstadion in Casablanca, Marokko, am 20. August 1985; in Insegnamenti, VI II/2 [1985], S. 498; deutsch in DAS [1985], S. 959).
GENERALAUDIENZ, Mittwoch, 5. Mai 1999
Selbst ein Manager, der nichts Gescheites weiß vom Christentum, der nicht getauft ist, aber in der Wallstreet auf die Knie fällt, die Arme zum Himmel reißt, und plärrt: „O Gott hilf mir!“, betet zu diesem Gott –- und warum, Schlaufüchse: Weil’s nur den einen Gott gibt. Zu wem soll er denn sonst beten?!
Eine andere Frage sind mehr oder weniger zutreffende Vorstellungen von Gott … und andere Dispositionen.
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#18   aufrechterkatholik   09:54:11 | Freitag, 29. August 2008
Linkskatholisch
Quarch ist Chefredakteur des linkskatholischen Magazins ‘Publik Forum’
Linkskatholisch? Das darf doch nicht Ihr Ernst sein, ich bitte Sie! Dieses sog. Zeitschrift ist ein liberalistisch- sozialistisches Hetzorgan mit pseudochristlichem Mäntelchen (aber ein Mantel, wie ihn Exhibitionisten tragen, verbändelt mit der sogenannten „Kirche“ von angeblich unten, es enthält pro Ausgabe mindestens 93 Häresien (wir haben die letzten zwei Jahre nachgezählt) und veröffentlichte früher sogar sittlich verderbliche Kleinanzeigen. Linkskatholisch, also bitte! Herr Kardinal Lehmann mag linkskatholisch sein oder meinetwegen auch Herr Kardinal Martini, aber doch nicht diese Postille! Befleißigen Sie sich bitte zukünftiglich exakter Formulierungen! Jawoll!
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#17   Dr. Christoph Heger   08:56:15 | Freitag, 29. August 2008
Der islamische „Allah“ ist nicht Gott
Ich übergehe Christoph Quarchs ganzen mystischen Rhabarber von wegen „spiritueller Klimawandel“ und „Wir sind alle eins“, der sich eh selbst überflüssig macht, und spieße einen mehr konkreten Unsinn auf: „das Konzept des einen, gemeinsamen Gottes …, das Christen, Muslime und Juden teilen“.
Natürlich maße ich mir kein Urteil darüber an, zu wem der einzelne Muslim seine Seele im Gebet erhebt – womöglich in der Tat zu der allmächtigen Einheit von Liebe und Gerechtigkeit, die wir Gott nennen und die dem menschlichen Gemüt, wenn auch durch sekundäre Reflexion mehr oder weniger verdeckt, doch immer gewärtig ist.
Daß aber der Islam als theologisches Glaubenssystem mit dem Christentum „das Konzept des einen, gemeinsamen Gottes …, das Christen, Muslime und Juden teilen“ würde, ist völliger Unsinn. Nicht nur, daß dieses System die Dreifaltigkeit Gottes, insbesondere die Göttlichkeit des Erlösers Jesus Christus strikt ablehnt, es lehrt sogar, daß Allah auch der Urheber des bösen Wollens und Tuns seiner Geschöpfe ist. Der Allah des Islams ist also so etwas wie ein allmächtiger Teufel, der sich beim jüngsten Gericht besser selbst verurteilen sollte, als seine Geschöpf-Marionetten in die Hölle zu schicken.
Es tut überhaupt nichts zur Sache, daß auch die arabischen Christen Gott „Allah“ nennen (meist allerdings mit einem Zusatz, entsprechend unserem „Herrgott“). Das arabische Wort „Allah“ ist sogar eine Übernahme des syrischen (=christlich-aramäischen) „alâhâ“.
MfG
Christoph Heger
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#16   Dr. Schlämmer   00:21:24 | Freitag, 29. August 2008
Jetzt komm’i
So darf ich mich auch noch anschließen und offen bekennen, dass an den Verlautbarungen von Hubert Hecker zwar eine gewisse Einseitigkeit durchaus – sehr – erkennbar ist, aber auch ein Fünkchen Wahrheit darin enthalten zu sein scheint.
Die missionarische Kirche setzt heute eben nicht mehr auf Flächenmission (was hätte sie davon auch gewonnen?), sondern auf eine Mission der Herzen, die nur schlagen, wenn der Bauch genug zu essen hat.
Die Entrüstungen einiger Obersektierer gehen indessen voll am Thema vorbei. Gratulation zu dieser Kunstfertigkeit, einfach fast immer abzuschweifen.
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#15   Gotthard   23:31:16 | Donnerstag, 28. August 2008
missio
es ist wirklich ein Skandal, dass missio in seiner Zeitschrift nicht zu Sühne-Rosenkränzen aufruft.
Es ist ein echter Skandal, dass missio sich nicht vehement für die Einführung der Uralt-Messe in Afrika und Asien einsetzt.
Es ist ein himmelschreiender Skandal, dass missio sich nicht gegen das Klatschen der Gemeinde nach dem Evangelium und bei der Elevation der eucharistischen Gestalten ausspricht.
Es ist eine grobe Unterlassungssünde, dass missio noch kein Aktionsprogramm aufgelegt hat zur Finanzierung von Orgeln in jeder afrikanischen Kirche… die Trommeln und eletronischen keyboards müssen endlich aus der Eucharistiefeier verbannt werden!
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#14   st.georg   23:03:14 | Donnerstag, 28. August 2008
lieber herr von ofterdingen
im ernst, hauptstädter von geburt und dort tätig und wohnhaft … :)3
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#13   HeinrichvonOfterdingen   22:29:51 | Donnerstag, 28. August 2008
Lieber St.Georg,
nicht Ihr Ernst, Sie sind auch ein Hauptstädter?
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#12   st.georg   22:21:09 | Donnerstag, 28. August 2008
@brandenburgis
unter uns in der hauptstadt :
von welcher gemeinde sprechen sie?
und gehen sie nicht sowieso ins „priorat st. petrus“ ?
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#11   Brandenburgis   21:30:17 | Donnerstag, 28. August 2008
Wieso um Himmels willen
soll ich mich freuen, wenn die Modernisten hier in Berlin, das, was in 200 Jahren mühsam an katholische Kirchlichkeit und Glauben wieder aufbgebaut wurde, binnen Jahren wieder zerstören und zugrunde richten? Sind Sie völlig irre?
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#10   clarissa colonia   21:25:48 | Donnerstag, 28. August 2008
Nun, werter Brandenburger, dann freuen Sie sich doch!
Durch die Weigerung wurde Ihnen die Chance zuteil, hier ein geeignetes Forum zu finden, in dem Sie ihre anankastische Persönlichkeit voll einbringen können.
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#9   Brandenburgis   21:04:11 | Donnerstag, 28. August 2008
Das nicht,
es kam noch mehr zusammen: Pfarrer und PGR verweigerten jedes auch noch so höfliche Gespräch über liturgische Mißstände, sprich: Ministressen und weitere Klienigkeiten. Im Interesse meiner unmündigen Kinder mußte ich diese Gemeinde dann meiden, obwohl ich persönlich dies alles noch hingenommen hätte. Zudem war in der Gemeinde so wenig katholisches Bewußtsein zu spüren, daß meine Bemühungen ohne jede Chance zur Verwirklichung waren. Die etwas frömmeren tendierten eher zu charismatischen Bewegungen. Auch dies würde ich ggf. tolerieren, doch nur unter best. Umständen. Und Ministressen halte ich persönlich für indiskutabel.
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#8   ExBochumer †   20:56:01 | Donnerstag, 28. August 2008
@ Brandenburgis
Warum haben Sie aufgegeben?
Ist Ihr Eifer denn so gering ausgeprägt?
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#7   Brandenburgis   20:50:56 | Donnerstag, 28. August 2008
Missio ist eine
durch und durch anti-christliche Einrichtung. Einige Zeit habe ich damit zugebracht, deren Propagandamterial aus unserer Kirche zu entfernen, dann mußte ich aufgeben.
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#5   clarissa colonia   20:18:27 | Donnerstag, 28. August 2008
So langsam verstehe ich das archivalische wie redaktionelle Konzept:
Die Redaktion führt ihr Bildarchiv als Wiedervorlagenordner, und wenn dann die entsprechende Photostrecke auf WV liegt, muß dringend ein passender Artikel dazu her.
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#4   Samurai   20:00:35 | Donnerstag, 28. August 2008
Das ist schon gut, aber was nutzt mir die Missa Tridentina, …
…wenn ich hungern muss.
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#3   timpressum †   19:37:57 | Donnerstag, 28. August 2008
Not der Menschen
Das geht ja nun gar nicht! Aber ist die Armut nicht viel besser, wenn man aus der tridentinischen Messe kommt und mal so die ganze Glorie der einzig wahren Kirche gesehen hat?
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#2   Samurai   19:30:12 | Donnerstag, 28. August 2008
Womöglich fängt noch jemand an…
…die Not der Menschen ernstzunehmen, so etwas unchristliches aber auch.
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#1   timpressum †   19:26:19 | Donnerstag, 28. August 2008
Es lebe die Armut in den südlichen Ländern
Elend und Armut werden in den Szenen angeklagt, politisches Versagen und Korruption angeprangert, Solidarität und Gerechtigkeit werden erträumt.
Na, das geht doch auch nicht! Sowas kann man doch nicht anprangern, da muss man gleich mit dem Hammer druff und den Diktatoren beistehen!! Wer weiss, ob sich nicht hinter der Sozialkritik die pöse pöse Befreiungstheologie verbirgt!
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