Der gesellschaftliche Abschaum, der seine obszönen Gewaltphantasien mit dem Blut ungeborener Menschen kühlt, darf nicht länger das letzte Wort haben.
Die Jugendlichen beim ‘Pro Life Marsch’
(kreuz.net, Innsbruck) 32 österreichische Jugendliche zogen am Dienstag in Innsbruck ein.
Nach einer
über einwöchigen Wanderung brachten diese jungen Menschen eine lebenswichtige Botschaft von Salzburg
in die Stadt: Bei jeder Kinderabtreibung stirbt ein kleiner, unwiderbringlicher Mensch.
Der Marsch wurde
von der österreichischen Lebensschutzorganisation ‘Jugend für das Leben’ organisiert.
Insgesamt nahmen
während der verschiedenen Etappen 56 Teilnehmer teil. Sie setzten ungefähr 400.000 Schritte für das
Leben ungeborener Menschen.
Die jüngste Teilnehmerin war vier Monate, die älteste 85 Jahre alt.
Während
des Marsches kam es zu vielen Gesprächen. Täglich wurden Multimedia-Präsentationen veranstaltet, die
auf die Schrecken der Abtreibungsgewalt hinwiesen.
Die Aufnahme der Lebenswanderer in der Bevölkerung
war herzlich: „Fast jeden Tag hat uns jemand spontan eingeladen oder uns unterwegs Dank und Unterstützung
ausgesprochen“ – erklärte Daniel Palmanshofer, Wanderführer am Pro Life Marsch:
„Auch diese Menschen
haben uns gezeigt, daß der Weg des Leben immer der richtige ist.“
Nach der Ankunft in der Tiroler Landeshauptstadt erwartete die Lebensschützer ein herzlicher Empfang
durch Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf im Landhaus.
Frau Zoller ermutigte die Jugendlichen durch
ihr persönliches Zeugnis: „Ich selber habe ein Adoptivkind, habe mich mit dem Lebensschutz sehr stark
beschäftigt und deshalb tut es mir doppelt weh, wenn ich höre, wie viele junge Frauen ihr Kind nicht
wollen.“
Eine Abtreibung könne nicht wieder rückgängig gemacht werden: „Ich finde es großartig, daß
Ihr auf so sympathische und positive Weise sagt, Bitte denkt darüber nach und entscheidet Euch anders.
Ich bedanke mich bei Euch, daß Ihr das macht“ – erklärte die Landesrätin.
Freundlich war auch der
Empfang bei Stadträtin Christine Oppitz-Plörer vor dem Rathaus:
„Es ist gut, daß Ihr die Öffentlichkeit
nicht scheut und Euer Anliegen auf den Straßen kundtut“ – erklärte sie:
„Es freut mich sehr, daß Ihr
als Schüler und Studenten Eure Ferien für diese Tätigkeit einsetzt. Ich darf Euch ganz herzlich zu
dieser Aktion gratulieren.“
Aufgrund dieser Ermutigungen bleiben die jugendlichen Wanderer noch einige
Tage länger in Innsbruck, um so den Menschen Mut zum Kind zu machen.
Dabei werden sie als Postboten
aktiv: Sie werden in den nächsten Tagen Embryomodelle und Informationen zum ungeborenen Leben an die
Haushalte verteilen.
„Mögen wir zu Post-Boten des Lebens werden!“, hofft die Pressesprecherin der ‘Jugend
für das Leben’.
Email-Adressen der Empfänger
123 Lesermeinungen
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#128 Peter-Pan 19:12:52 | Samstag, 13. September 2008
Wie viele Teilnehmer noch gleich? Die jüngste Teilnehmerin war vier Monate, die älteste 85 Jahre alt.
*sigh* Mit vier Monaten ist man nicht TeilnehmerIn eines Marsches, sondern wird allenfalls getragen oder
in einem Kinderwagen geschoben. Und wenn man die Teilnehmerzahl schon damit pusht, mitgeschleppte Babys
mitzuzählen, frage ich mich, wie wenige Teilnehmer es wirklich waren (denn 56 sind wenig).
An die Redaktion :(3 Danke, das Sie meinem Wunsch nachgekommen sind, meine beiden Beiträge zu löschen!
Es war mir aus persönlichen Gründen wichtig! :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 ; :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
:(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
Andreas Rau das so eine Regelung, wie Sie sie vorgeschlagen habe @karljosef das Problem ungewollter Schwangerschaften
oder eben der Abtreibungen nicht lösen würde. So gut es auch gemeint sei. Kinder sind auch keine Ware,
das käme noch dazu. Und wie würden dann ggf. Frauen erst Recht missbraucht, als Gebärmaschinen, deren
Lage man mit ein paar 1000 Euro ausnutzen könnte… Im Übrigen sollte man grundsätzlich mal darüber
nachdenken, wie viele Kinder in Heimen und zerrütteten Familien leben, die vielleicht schon da sind –
die nur keiner haben will, weil sie vielleicht nicht so sind, wie sich Eltern und auch Adoptionswillige
das erhoffen. Das würde eine grundlegend andere Adoptionspraxis als die bislang praktizierte voraussetzen…
:)3 :)3 :)3
#124 karljosef 12:39:35 | Freitag, 29. August 2008
andreas rau Klein, weiss und gesund ist am meisten nachgefragt laut den Bekannten. Eben genau das gleiche
Profil wie die meisten Abtreibungskandidaten.
#123 Andreas_Rau 12:22:54 | Freitag, 29. August 2008
ich befürchte das so eine Regelung, wie Sie sie vorgeschlagen habe @karljosef das Problem ungewollter
Schwangerschaften oder eben der Abtreibungen nicht lösen würde. So gut es auch gemeint sei. Kinder sind
auch keine Ware, das käme noch dazu. Und wie würden dann ggf. Frauen erst Recht missbraucht, als Gebärmaschinen,
deren Lage man mit ein paar 1000 Euro ausnutzen könnte… Im Übrigen sollte man grundsätzlich mal darüber
nachdenken, wie viele Kinder in Heimen und zerrütteten Familien leben, die vielleicht schon da sind –
die nur keiner haben will, weil sie vielleicht nicht so sind, wie sich Eltern und auch Adoptionswillige
das erhoffen. Das entspricht auch einem komischen Bild vom Menschen – mit Verlaub. Und auch Adoptionswillige
sollten sich über eines im Klaren sein. Für ein Kind gibt es keinen Rechtsanspruch oder dergleichen,
wenn überhaupt ist es da, wo es Willkommen ist eine Gnade.
#122 karljosef 10:54:33 | Freitag, 29. August 2008
colombe @ Friedenstaube Natürlich ist es Menschenhandel. Angebot (Abtreibungswillige) und Nachfrage (Adoptionswillige)
@ Kunstmaler Die entsprechende Dame müsste für das Geld das Kind abgeben. Abtreibungen würden sinken
und ich könnte mir vorstellen, dass viele Mütter dann ihr Kind doch nicht abgeben würden, wenn es erstmal
da ist.
#120 Kunstmaler † 09:15:04 | Freitag, 29. August 2008
@karljosef Weil es dann ein „mieses“ Geschäft werden würde. Manche Frau, die eben nicht den besten Charakter
hat, käme dann auf recht sonderbare Gedanken – ich lass mir ein Kind anhängen und kassier dann.
#119 karljosef 23:42:59 | Donnerstag, 28. August 2008
@alle Bekannte von mir haben ein Kind aus Russland adoptiert. Sie waren bereit eine „Spende“ von €30000
an das Weisenhaus zu entrichten. Warum kann man nicht jeder Abreibungswilligen eine solche Zahlung von
Adoptionswilligen in Aussicht stellen? Das würde die Abtreibungszahlen senken.
#118 Kunstmaler † 20:56:17 | Donnerstag, 28. August 2008
Internet Wirklich bedenklich sind Blogs – hier geben Leute Fotos, Tagesabläufe und sonstiges hinein.
Das finde ich gefährlich. Allgemein betrachtet ist man im Net nie sicher – da dürfte man seinen PC gar
nicht erst ins Net hängen.
#117 Phillip 16:46:42 | Donnerstag, 28. August 2008
@Rotti Schade. Meiner Meinung nach, gab es hier einen einzigen, dem ich WIRKLICH alles zutrauen würde
und den ich für echt gefährlich weil wahnsinnig halte. Viele andere bellen zwar laut, beißen aber nicht.
@Phillip Tut mir leid, aber ich habe keinen Bock auf die Diskussion. Ich rede von rund 10 bis 12 Leuten –
ganz leicht an Aggressionslevel, Gewaltfantasien und verbaler Primitivität zu erkennen. Mehr sag ich
nicht dazu!
#115 Kunstmaler † 16:40:54 | Donnerstag, 28. August 2008
@ anonym ist nix – ich weiß @ Frollein – Danke für den Rat – aber zu verbergen gibt es bei mir eigentlich
nichts – Scheidungskinder gibt es überall. @Rau – ich bin immer lieb zu allen!
@Kunstmaler u. Colombe Es kommt automatisch zu privaten Äusserungen, weil man ja auch seinen Standpunkt
erklären will – außerdem es ist ja anonym Ich muss dennoch dringend davon abraten, das hier zu oft oder
zu ausführlich zu tun. Wenn mal irgendwer sauer ist, dann werden solche Infos sofort ausgeschlachtet,
um einem damit eins reinzuballern. So ticken leider einige Leute hier. Je weniger private Infos, umso
besser. Die meisten Leute hier sind harmlos, aber es sind durchaus auch ein paar Psychopathen mit an Bord!
#112 Andreas_Rau 16:27:33 | Donnerstag, 28. August 2008
so, ich gehe jetzt erst mal raus hier. @colombe – fühlen Sie sich gedrückt @kunstmaler(in) – Sie auch
ausnahmsweise :(3 – und seien Sie lieb zu colombe ach ja – und anonym ist hier übrigens nix – wie überall
im Internet
@kunstmaler Ich verdamme keine Männer, sonst würde ich hier nicht mit ihnen flirten! Ich weiß, dass
es andere Männer gibt, die ansders waren und sind: Großväter,Vater und Brüder! Ich hoffe, dass meine
Söhne so werden , wie diese!
#104 Lorenz 15:49:01 | Donnerstag, 28. August 2008
Liebe Colombe Die Frage war doch diese: Ist die niedrigere Abtreibungsrate der Muslime ein Zeichen für
deren höhere Wertschätzung des menschlichen Lebens? Hier habe ich einzuwenden gewagt, dass es deren
patriarchale Familienstrukturen sein könnten, die erklärungskräftiger sind. Das Argument habe ich wir
folgt greifbar zu machen versucht: Ein Muslim kriegt keine weichen Knie, wenn ihm von der Partnerin der
Test mit den zwei (?) Punkten drauf unter die Nase gehalten wird. Ihm stehen nämlich keine Konflikte
um die Aufteilung der Familienarbeit (beim Außendienstler sind das eben lediglich die Familienentscheidungen)
bevor. Dem Abendländer schon eher.
@ Andreas das weiß ich doch. Ich habe nur auf Kunstmaler und Lorenz reagiert. Sie sollten mich mal live
erleben! Da würde es nur Funken bei solchen Sprüchen!
#101 Kunstmaler † 15:39:47 | Donnerstag, 28. August 2008
na ja @ Colombe de la paix Wenn ein Mann, auch wenn er wochenlang im Ausland tätig ist – sofort eine
andere Frau besteigen muss – ist das wirklich sehr traurig. Auf so einen Partner könnte ich gerne verzichten –
den schenke ich jeder anderen Frau gerne sofort @Andreas Rau Männer sind nicht dämlich – oft wollen
Frauen keine Verhütung und stellen Sie sich vor, eine Frau lacht einen Mann aus nach dem Motto „na bitte,
der nimmt doch tatsächlich nen Gummi.“ Frauen haben es schon saftig drauf, darauf können Sie sich schon
verlassen. Wenn mancher Mann sich auf manche Frau verlässt – dann ist er verlassen. Ich betone, dass
ich nicht alle Damen meine.
#100 timpressum † 15:39:36 | Donnerstag, 28. August 2008
Windeln? Kennt ihr den Unterschied zwischen evangelischen und katholischen Windeln? Die evangelischen
Windeln hängen im Pfarrgarten, die katholischen im ganzen Dorf!
@ kunstmaler … hinterhältig, einen Mann zu fangen! Also ist Ihrer Meinung nach nur die Frau für die
Ver- hütung verantwortlich und der Mann hat seinen Spass ? Ihr Männer seid in dem Fall alle gleich!
1.Die Frau hat sich mit der Pille zu vergiften! 2. Die Frau hat sich für den Mann zu verstümmeln (Sterilisation)
und alle nur für den Spass des Mannes? Beim Mann könnten ja Nebenwirkungen auftreten?! ( ich bin keine
Emanze; aber hier werde ich schnell giftig) Gut , wenn ein Abbruch geplant ist, sollte und muss der Lebensgefährte
auch eine Mitsprache haben: Das hat nichts mit dem Körper( Eigentum) der Frau zu tun
#97 Andreas_Rau 15:31:59 | Donnerstag, 28. August 2008
sie reden sich gerade immer weiter rein @kunstmaler wenn Frauen so hinterhältig sind, wie Sie sagen,
dann sind Männer ganz schön dämlich – Sorry, aber dann könnte er ja an Verhütung denken oder es
schlicht lassen. Aber wie gesagt bei 12,5 – 13 cm Hirn sehe ich ein, dass das nicht immer geht
#96 Kunstmaler † 15:27:57 | Donnerstag, 28. August 2008
@ Andreas Rau Frauen sind oft ganz schön hinterhältig, wenn es um eine Schwangerschaft geht und wenn
sie merken, dass das Kind, dass sie in sich trägt nicht zu dem erhofften Erfolg führt – eben einen Mann
zu fangen, tja dann gibt es ja immer noch die „Abtreibung“ Da trägt manche Frau ihr Hirn. Net bös’sein –
damit meine ich nicht alle Damen. Männer sind in diesem Fall oft die, die hereingelegt werden, vor allem,
wenn es um unverheiratete Frauen geht – ist das noch nicht zu Ihnen durchgedrungen?
@ kunstmaler @ Lorenz Sorry, melde mich nur zwischendurch, … wenn man sich in der Ehe selten sieht,
stimmt was nicht: Es gibt Männer, die Wochenlang im Ausland arbeiten müssen. z.B Soldaten im Kosovo,
Afghanistan oder im Kongo; da kann und darf die Familie nicht mit! Oder wenn der Hauptsitz einer Firma
im Ausland liegt und der Mann dahin abgerufen wird, kann die Familie ihn auch nicht begleiten! (Und manche
Männer können der Versuchung nicht widerstehen?). Sie können den Mann nicht als Familienchef agieren
lassen, wie soll er das den machen? Sie können die Frau aber auch nicht als abhängiges Dummchen zu Hause
sitzen lassen. Was soll aus ihr werden, wenn er dort stirbt? Soll sie dann so da stehen, wie unsere Großmütter
einst?! Im Krieg mußten diese dann plötzlich alleine klarkommen. Wo leben Sie?
#94 Andreas_Rau 15:21:30 | Donnerstag, 28. August 2008
und er Mann – wo trägt der sein Hirn? ich sage es jetzt besser nicht, wo er aus Ihrer Sicht wahrscheinlich
seines trägt. Aber ich gehe mal davon aus, dass es dann bei den meisten Männern um durchschnittliche
12,5 – 13 cm Hirn handelt, je nach Beanspruchung. Bei so einer geringen Fläche wundert mich jetzt auch
Ihr Einwand nicht.
@ amanda Sie haben Recht. Die Hitze des Gefechts. Ich werde mich rekonvaleszieren müssen. War heute aber
auch außerordentlich fleißig im aufrechten Kampf. Gehaben Sie sich wohl!
#91 Kunstmaler † 15:16:31 | Donnerstag, 28. August 2008
@ Andreas Rau Fakt ist, dass zur Schwangerschaft immer zwei gehören. Sehe ich nicht so – die Frau muss
wissen, was sie tut – Samen ist kein Himbeersaft und man kann eben schwanger werden – da braucht sich
die Frau nicht rausreden. Ich höre das auch oft, wenn eine ungewollte Schwangerschaft eintritt – aber
das ist eben so – die Frau bekommt das Kind und nicht der Mann – sie ist nun einmal die Trägerin von
Leben und sie entscheidet, ob sie zu einem Zeitpunkt mit einem Mann schläft, wo sie schwanger werden
kann. Soviel Hirn wird manche Frau wohl noch haben?
#90 Andreas_Rau 15:00:01 | Donnerstag, 28. August 2008
@kunstmaler in einigem stimme ich da mit Ihnen überein. Allerdings eine klitzekleine Ergänzung… Der
Körper der Frau gehört aber auch nicht dem Klerus oder irgendwelchen anderen Männern. Denen zuletzt.
Fakt ist, dass zur Schwangerschaft immer zwei gehören. Und zum Thema Erziehung… Pastors Kinder Lehrers
Vieh geraten selten oder nie (ist zwar protestantisch) aber es trifft. Die meisten Kinder werden sowieso
immer anders, als es die Eltern erdacht haben. Und ein Geschenk sind sie trotzdem oder gerade deswegen
#89 timpressum † 14:58:02 | Donnerstag, 28. August 2008
Handeln statt Rumlatschen! Statt stundenlang durch die Gegen zu latschen, sollten sich diese Leute leiber
in eine Beratungsstelle setzen und schwangeren Frauen Hilfsangebote erläutern, so daß sie eine Perspektive
sehen, mit ihrem Kind zu leben! Nicht nur beten, sondern auch tun!
@ amanda Nein, nein, dahinter verbirgt sich eine Gemeinschaft wackerer Christen, die erfolgreich eines
der Grundübel unseres christlichen Abendlandes austreibt. googeln Sie einfach mal. Nie, nie, nie würde
ich den Irakkrieg gutheißen (zumal Herr Busch ja auch nicht katholisch ist).
#87 Kunstmaler † 14:55:31 | Donnerstag, 28. August 2008
@ Colombe de la paix Ohne uns Frauen seid ihr doch arme Würmchen ! Net bös’sein – aber das klingt sehr
ungerecht – Männer sind KEINE Würmchen !!! Was Sie über Familien gesagt haben, freut mich – es ist
wahr der Zusammenhalt fehlt oft, aber wenn es nur daran liegt, dass man sich nicht so oft sieht, stimmt
in der Ehe sowieso was nicht. Abtreibung – was mich stört, dass manche Frauen meinen – mein Körper gehört
mir! Und damit rechtfertigen sie oft eine Abtreibung. Sobald jedoch eine Frau schwanger ist – lebt ein
anderer Körper in ihr und dieser hat ein Recht zu leben. (Abgesehen natürlich von medizinisch notwendigen
Abtreibungen) Kinder sind ein Geschenk – wenn man sie richtig erzieht.
@Stimme der Vernunft Ich kann nur hoffen, clarissa hat sie nicht wirklich in einem Moment der Schwäche
als ihren Sachwalter in rebus grammaticis eingesetzt . Sollte dies aber wider Erwarten der Fall sein,
so hoffe ich, Sie wird Sie schnell wieder enterben, wenn Sie sieht, wie Sie Ihres Amtes walten!
#82 Pünktchen 14:40:37 | Donnerstag, 28. August 2008
Andreas R. Ich würde sogar meine frühere Formulierung abändern: nicht das Kind ist Folge der Abtreibung,
sondern die Schwangerschaft ist es. Auch eine unerwünschte Schwangerschaft kann zu einem schließlich
sehr erwünschten Kind führen.
Herr Rau, gerne werde ich dieses unappetitliche Thema der Homohedonistensodomistik liberalistischster
Natur hier ausblenden, auch wenn wir mit den wackeren Machern dieses Forums fest davon überzeugt sind,
dass es sich hier um ein Gründübel der Gesellschaft handelt. Gerne werde ich auch die Deftigkeit meiner
Ausführungen mäßigen. Sie werden mir nachsehen, dass mir im Laufe dieser so wesentlichen und das Fortkommen
unserer Gesellschaft alles entscheidenden Debatten, die hier stattfinden, mir schon mal das eine oder
andere heftige Wort durchrutscht. Sind wir nicht alle Sünder? Doch hart werden wir bei der Sache bleiben.
Hart gegen alles kämpfen, was die Grundfesten unseres so sehr vom Verfall bedrohten christlichen Abendlandes
erschüttern mag. Wohlan und jawoll!
In der Sexta stehengeblieben? Stimme der vernunft schrieb: weil es eigentlich Pater familae heißen müßte.
Nun, ganz eigentlich müsste es „pater familiae“ heissen, aber ich lass das mal als verschreiber durchgehen.
@Sacerdos Helveticus: Ich hoffe ja dass du mit deinen mangelhaften Lateinkenntnissen keine lateinischen
Messen liest, die sind sonst ganz leicht allesamt ungültig, wenn du gar nicht weisst, das du da murmelst…
Nun, leider ist clarissa colonia zur Zeit nicht aktiv, da Sie mir sonst sicher schon Sukkurs gegeben hätte.
Sie sind mir also doch tatsächlich auf den Leim gekrochen! Natürlich muss es pater familiāsheissen
oder auch zusammengeschrieben paterfamiliās. Es handelt sich hier nämlich -wie jeder gute Latinist wissen
sollte-um eine besondere Form, die auch in der Altertumswissenschaft als terminus technicus verwendet
wird um den römischen Hausvater zu bezeichnen . Nach Wörtern wie pater, mater oder filia hat sich nämlich
der altertümliche Genetiv familiās erhalten, statt des üblichen familiae. Ein Blick in das Handbwörterbuch
von Georges (s.v. familia oder pater ) oder in jede bessere Schulgrammatik klärt hier auf. siehe z.B.
Hillen;Lateinische Grammatik, Frankfurt (Diesterweg) 1971, § 21a: „ein älterer Genetiv -ās hat sich
noch erhalten in dem Ausdruck pater familiās der Hausvater.“ Wahrscheinlich kam dies aber noch nicht
in der Sexta vor, sondern erst in der Quinta, liebe Stimme !
#79 Andreas_Rau 14:32:50 | Donnerstag, 28. August 2008
zum Thema Islam und Verhütung @jmx Der Islam erlaubt Familienplanung und Geburtenkontrolle Der Gesandte
erlaubte die damals bekannte Methode der Verhütung, nämlich den Coitus interruptus. Bei der Betrachtung
der zeitgenössischen Methoden können wir folgende einheitliche Aussagen differenzieren: Verhütung durch
Enthaltsamkeit nach der Temperaturmethode und durch Coitus interruptus ist erlaubt. medikamentöse Verhütung
z.B. durch Ovulationshemmern ist erlaubt. Lokale mechanische bzw. chemische Mittel, die die Befruchtung
verhindern,wie z.B. der Vaginalschaum, Scheidendiaphragma und Muttermundkappe, sind erlaubt. www.enfal.de/famplan.htm
@aufrechterkatholik. Wie wäre es jetzt mit einem Abkommen? Ich provoziere Sie nicht mehr und Sie hören
mit Beleidigungen und Verunglimpfungen auf und wir lassen das Thema Homosexualität zumindest in diesem
Forum jetzt mal beiseite – ok? @pünktchen mag sein, dass ich nicht glücklich formuliert habe – aber
bei allem was ich hier gesagt habe, habe ich niemals gesagt „Abtreibung“ sei gut. Wenn das so rübergekommen
ist oder Sie sich von mir angegriffen gefühlt haben, dann tut es mir leid. :(3 Ich habe lediglich versucht,
auf Argumente einzugehen und da klang es aus meiner Sicht tatsächlich so: Die kleinen Sünden bestraft
der liebe Gott sofort – die großen nach 9 Monaten. Und so kommt es leider bei vielen Schwangeren an –
und da liegt die Crux in der Argumentation, wenn man so wie Sie auf die Folgen hinweist. Mag sein, dass
auch ich Sie falsch verstanden habe. Friede?
Herr Rau @aufrechter… war das Freud am Werk? >>Mit einer solchen Art und Weise haben Sie in diesem Forum
wahrhaft rechter Katholiken<< [mehr…] Dass Sie offenbar an der VHS in Jugendjahren einen Kurs Freud
für Anfänger belegt haben, mag man Ihnen nachsehen. Dass Sie als angeblicher Berater (sit venia verbo)
allerdings diesen verstaubten Psycho herauskramen müssen (halten Sie sich mal besser an Frau Mewes) sagt
schon vieles über Sie. Alles aber über Sie sagt, dass Sie mich hier einer Fehlleistung zichten. Würden
Sie sich an paar Minuten Zeit für das Studium und die eingehene Betrachtung meiner Postings nehmen, würden
Sie feststellen, dass abgesehen von Tippfehlern und gewissen lateinischen Irrungen (ich erinnere diese
bedauerliche mentulum statt mentula) meine Wort wohl durchdacht sind. Nun, was sagt Ihnen das? Ich fürchte:
Nichts. Und das sagt was über Sie – wie alles andere anoetische Zeug, was Sie hier von sich geben. Jawoll!
#77 Andreas_Rau 14:04:06 | Donnerstag, 28. August 2008
oh Pünktchen Ich befürchte, wir reden aneinander vorbei, obwohl wir uns gar nicht so uneinig sind und
tatsächlich – das Thema Abtreibung – betreffend auf der gleichen Seite stehen. Ich habe Sie verstanden –
Jetzt. Warum legen Sie so eine Schärfe in den Ton mit mir? @aufrechter… war das Freud am Werk? >>Mit
einer solchen Art und Weise haben Sie in diesem Forum wahrhaft rechter Katholiken<<
#76 Pünktchen 14:01:01 | Donnerstag, 28. August 2008
Andreas R. Sollen Kinder dann die Strafe sein für verantwortungsloses Verhalten???? Geht es noch? Kinder
sind Kinder und sollten Willkommen sein und nicht als „Strafe“ instrumentalisiert werden. Wer die Erwünschtheit
von Kindern als Gesichtspunkt in der Rechtfertigung von Abtreibung einbringt, der setzt Menschenleben
in ein Abwägungsverhältnis zu fremden Interessen. Dies ist selbstverständlich eine subtile Rechtfertigung
von Abtreibung. Was wird als nächstes gefordert: „Alte und Moribunde sollten mit Liebe gepflegt werden.
Ihre Pfege >>sollte nicht als Strafe instrumentalisiert werden<< Können sie von uns nicht mehr mit Liebe
gepflegt werden, schreiten wir – natürlich nur „schweren Herzens“ und nach „reiflicher Überlegung“,
denn solch eine „Entscheidung“ hat sich angeblich noch „nie“ jemand „leicht gemacht“ – zum Pflegschaftsabbruch
(=Mord)… Und nächste Frage: Wer hat Kinder als „Strafe“ für verantwortungsloses Verhalten bezeichnet?
Ich gewiß nicht! Ich habe sie als mögliche Folge eines verantwortungslosen Verhaltens bezeichnet, nicht
als Strafe! Aber Andreas R. bezeichnet sie als „Strafe“ !!! – Geht’s noch??? Kinder sind also eine Strafe
für Andreas R., „Sexualberater“ …
#75 Andreas_Rau 14:00:20 | Donnerstag, 28. August 2008
Wüstenstrom? na ja, wer es braucht… Ich nicht. Wie kommen SIe zu der Annahme? @colombe. Das Sie nicht
hinter dem Mond leben, das habe ich mir fast gedacht *lach*. Im Ernst. Ich freue mich, ja das Sie das
so gemacht haben. Ich habe nur zu sagen versucht, dass sich das Sexualverhalten nicht alleine von unseren
frommen Wünschen ändern lässt und dass sich das Sexualverhalten (durch Untersuchungen belegt) beim
Alter des ersten Mal nicht verändert hat.
Herr Rau Sie sind doch ein ganz und gar scheinheiliges Exemplar. Erst komisch von der Seite fragen und
dann empört tun. Mit einer solchen Art und Weise haben Sie in diesem Forum wahrhaft rechter Katholiken
nichts verloren. Ich habe lediglich erklärt, dass dieses Forum verderbend ist. Wobin ich Ihnen recht
geben muss, dass man den komischen Hinweisen des besagten Herrn (?) besser nicht nachgehen sollte. Ihnen
empfehle ich übrigens Wüstensturm. Vielleicht wird dann was Anständiges aus Ihnen. Jawoll!
#73 Andreas_Rau 13:49:01 | Donnerstag, 28. August 2008
nun ja @aufrechter… 1) wer hat Sie gezwungen, diesen links nachzugehen? (Gilt Neugier eigentlich als
Sünde?) 2) hier ging es ausnahmsweise mal nicht um Homosexualität. Irgendwie scheint das ein Reizthema
für Sie zu sein und sehr Willkommen, von anderen Themen abzuweichen. Was reizt Sie so an diesem (die
Doppeldeutigkeit des Wortes „reizt“ ist gewollt)? Betrachten Sie es als rethorische Frage, auf die ich
zumindest in diesem Thread, bei dem es um Abtreibung geht) KEINE Antwort möchte! Denn mich reizt das
Thema weniger und die meisten, die hier mitlesen wohl im Moment auch nicht.
Plausibel? Was ich anspreche ist einfach eine sehr plausible Erklärungstheorie für den Kinderreichtum
der Muslime. Es ist die Frage, ob das Patriarchat der wichtigste oder plausibelste Grund für Kinderreichtum
ist. Folgende Gründe scheinen mir relevanter: Kinder als (einzige oder wichtigste) Altersvorsorge. Religiöse
Promotion von Kinderreichtum und Tabuisierung von Verhütung. Sozialer/Familiärer Druck: Kinder (Söhne!)
erhöhen sozialen Status. Das Patriarchat scheint mir eher ein begleitender Faktor zu sein. Ich muß mich
damit aber noch mehr beschäftigen. Habe noch nicht so viel von z.B. Longman gelesen, nur ein paar Interviews.
@ Andreas Ich lebe auch nicht hinterm Mond! Meine Söhne konnte ich auch überezeugen ,zu warten. Viele
ihrer Freunde sind schön Mütter oder Väter mit 17 und 20 Jahren. Hier konnte ich Abtreibungen verhindern
helfen! Bei uns war es doch nicht anders ( ich bin 43 J) Ích habe auch gewartet bis nach dem Abi und
der Ausbildung. Und die Versuchungen waren oft groß. Ich hatte einge Freunde, aber es waren nicht die
richtigen! Gut mit 23 J wurde ich dann doch schwanger. Pille und Antibiotika haben sich nie vertragen,
war damals aber noch nicht bekannt! Aber es war eine andere Situation.
@Täubchen und @ Herr Rau Woher weiß er das? Natürlich aus diesem Forum, dass dazu mitßbraucht wird,
dass der angebl. sportliche Homohedonist sich sogar an der Verbreitung unzüchtiger Links beteiligt, die
Empfehlungen für hemmunglose Kopulationsorgien darstellen und deren Anblick allein schon einem die Schamesröte
ins Gesicht treibt. Der ist so verderbt, dass, wie amanda zu recht feststellte, er auf meine Anmerkung,
dass die Qualität (sic!) der Kopulation umgekehrt proportional zur Intelligenz ist, sofort quantitative
Assoziationen entwickelte. So ist das, jawoll!
Pater Familias oder Familiae Ja Stimme, dass Sie ausgerechnet bei mir lieblosen Umgang mit der Grammatik
verorten, verstehe ich nicht, obwohl ich einräume, nichts als Wikipedia für den Pater Familias ins Feld
führen zu können. Leser Sacerdos H. ist aber, wenn ich es richtig weiß, ein ebenso versierter Lateiner
wie Clarissa.
@stimme der vernunft Ich bezog mich auf Ihre Einlassungen bezüglich der Terminus „pater familias“. Derlei
sprachliche Spitzfindigkeit ist doch nun wirklich clarissas Fachgebiet…
#66 Andreas_Rau 13:32:27 | Donnerstag, 28. August 2008
@pünktchen diesen „Ausweg“, den ich übrigens nicht als solchen bezeichne, hat es leider schon immer
gegeben. Nur wurden dann die ungewollt Schwangeren oft selber Opfer von Infektionen oder Tod. Am Sexualverhalten
hat das wenig geändert. Geändert hat die Pille etwas… (und jetzt bekomme ich Schläge), denn die hatte
zumindest ein Gutes, dass Frauen nämlich nicht mehr auf Gedeih und Verderb auf Männer angewiesen waren
oder von ihnen zu Schwangerschaften genötigt wurden.
@JMX, Patriarchat Was ich anspreche ist einfach eine sehr plausible Erklärungstheorie für den Kinderreichtum
der Muslime. Ich behaupte nicht, dass es eine Legitimationstheorie für das Patriarchat ist. Um eine Legitimationstheorie
zu drechseln, müsste man sicher weiter ausholen. Dazu habe ich im Moment kein Kraft.
#61 Andreas_Rau 13:25:57 | Donnerstag, 28. August 2008
@pünktchen wenn Sie meinen Beitrag wirklich gelesen und verstanden haben, dann sollten Sie erkannt haben,
dass ich nicht geschrieben habe, dass ich Abtreibung befürworte. Ich weiß also nicht, was Ihr Beitrag
sollte
#59 Andreas_Rau 13:24:23 | Donnerstag, 28. August 2008
@colombe was das angebliche Fehlverhalten der Teenager angeht… Ich arbeite als Sexualpädagoge mit Teenagern
(und jetzt bitte nicht gleich hauen) – und es gibt a) meine Erfahrung und b) sehr fundierte Untersuchungen,
dass sich das Alter der Jugendlichen für das „erste Mal“ sich faktisch in den letzten 40 Jahren nicht
verändert hat. Jetzt fragt man sich nur, wo sind die Jugendlichen denn früher hingegangen als es Pille
und Pille danach noch nicht gab? Ich kann es jetzt nicht beweisen, aber ich möchte fast darauf wetten,
dass es zu der Zeit wesentlich mer (illegale) Abbrüche gegeben hat. Und ganz ehrlich? Da finde ich die
Pille danach schon besser. Und das Verhalten der Jugendlichen dahingehend zu ändern, auf dass sie nach
dem Motto „wahre Liebe wartet“ lebt, mag sinnvoll und wünschenswert sein, muss aber doch auch einkalkulieren,
dass Menschen (Teenager) auf dem Weg zu dieser Erkenntnis schlicht und ergreifend auch scheitern.
#58 Pünktchen 13:24:03 | Donnerstag, 28. August 2008
Ein Leser rechtfertigt Abtreibungen wie folgt: Kinder sind Kinder und sollten Willkommen sein und nicht
als „Strafe“ instrumentalisiert werden. Man denke dies einmal zu Ende: Nachbarn sollten als Nachbarn willkommen
sein. Sind sie es nicht, begehen wir einfach einen „Nachbarschaftsabbruch“(=Mord!)…
@jmx: weil es eigentlich Pater familae heißen müßte. Nun, ganz eigentlich müsste es „pater familiae“
heissen, aber ich lass das mal als verschreiber durchgehen. @Sacerdos Helveticus: Ich hoffe ja dass du
mit deinen mangelhaften Lateinkenntnissen keine lateinischen Messen liest, die sind sonst ganz leicht
allesamt ungültig, wenn du gar nicht weisst, das du da murmelst…
@ Andreas @jmx die akute Bedrohung der psychischen und physischen Gesundheit der potentiellen Mutter Wäre
für mich der einzigste Grund! Es ist bedauerlich, dass die Babyklappe nichts ändert. Aber Adoptionen
oder Pflegefamilien wäre doch immer die bessere Alternative! @jmx: was im Google steht, war mir bekannt!
Ich denke hier gibt es keine Notlagen. @ Andreas:Wenn Eltern ihre Kinder vor die Tür setzen, weil sie
sich „unmoralisch“ verhalten haben! Den Begriff „unmoralisch“ gibt es doch in dieser Gesellschaft kaum
noch! Überall ist Sex in der Teeniezeit doch normal. Da müßte man mehr Wege finden, dass die Teenies
sich wieder anders verhalten! Die Pille wird doch als Bonbon angesehen. Auch die „Pille danach“. Habe
ich im Krankenhaus in der Ambulanz am Wochenende immer gesehen, wenn die Teenies verzweifelt ankamen,
wegen Sex ohne Verhütung usw. Die denken doch, dass „One night stand“ ein Spiel ohne Folgen ist. Es gibt
ja Pillen!
Weil es eigentlich Pater familae heißen müßte. Nun, liebe Stimme, dann erklären Sie uns doch bitte
einmal, warum es einen „Pater familias“ nie gegeben haben soll, d.h. was an diesem Ausdruck orthographisch
oder grammatikalisch nicht korrekt sein soll?
@Strepto von Kokke „Joberens würde sagen, das dürfen nur Geistliche im Beichtstuhl erfragen, um mehr
Macht über den Beichtenden zu bekommen.“ Hey, geadelter Strepto, der war gut! :)3 Aber mal im Ernst:
Meine Mutter war 43 Jahre alt, als sie mit meiner jüngsten Schwester schwanger wurde. Sie hatte bereits
vier gesunde Kinder zur Welt gebracht. Nachdem ihr Gynäkologe die Schwangerschaft festgestellt hatte,
ging er ohne weiteres davon aus, dass sie eh abtreiben würde. Meine Mutter kann sich heute noch darüber
empören! Und das war im Jahre 1981!
@ Stimme der Vernunft Stimme der Vernunft schrieb: Einen „Pater familias“ hat es noch nie gegeben. Find
ich immer köstlich, wenn die Tradis zu blöde sind, ihr eigenes angebliches Wertesystem wenigstens orthographisch
richtig zu schreiben, von der Grammatik mal ganz abgesehen. Nun, liebe Stimme, dann erklären Sie uns
doch bitte einmal, warum es einen „Pater familias“ nie gegeben haben soll, d.h. was an diesem Ausdruck
orthographisch oder grammatikalisch nicht korrekt sein soll?
Ja, ne, is’ klar Ausgerechnet das Patriarchat soll für konfliktarmes Familienleben sorgen? Ob man im
Außendienst arbeitet oder nicht, oder welche anderen Lebensbedingungen den Kinderwunsch behindern oder
nicht, hat wohl kaum mit männlicher (oder weiblicher) Dominanz zu tun. Fragen sie mal in den Frauenhäusern
nach, ob die von partnerschaftlichen oder dominant-unterdrückenden Männern dahingetrieben wurden. Oder
die türkischen Mädchen, denen Schulbildung, Bewegungsfreiheit und eigene Partnerwahl vorenthalten werden.
Mehr Kinder gibt es nur dann, wenn man es sich leisten kann, finanziell und von der Zeit her. Wenn die
Betreuung während der Arbeitszeit nicht geregelt ist oder nicht zu bezahlen ist, wird es einfach schwerer
fallen, Kinder zu bekommen. Oder wenn man als kinderreiche Familie sozial abgewertet wird. Hat aber alles
nix mit Patriarchat zu tun. Es mag da eher kinderreiche Familien geben, aber immer auf Kosten der Frauen,
und das kann es ja irgendwie auch nicht sein.
Muslime; Also nochmal Mein Punkt war, dass für eine Pro-Kind-Entscheidung die Aussicht auf konfliktarmes
Familienleben begünstigend wirkt. Diese Aussicht findet man in patriarchalen Verhältnissen eher als
in demokratisierten Verhältnissen. Was an dieser Meinung peinlich sein soll, verstehe ich nicht. Wieviel
Außendienst muss denn sein, damit sich die Konflikte, die gemeinsame Aufzucht mit sich bringt, in Wohlgefallen
auflösen? Eines ist klar: die Longman-These, wonach das Patriarchat wiederkommt, ist gut beründet. Es
ist also völlig Wurst, ob ich mir das Patriarchat zurückwünsche.
#49 Andreas_Rau 13:00:28 | Donnerstag, 28. August 2008
hm… die akute Bedrohung der psychischen und physischen Gesundheit der potentiellen Mutter? Das hielte
ich für eine Notlage. Die Frage ist aber weniger, was eine Notlage ist, denn das ist sicherlich subjektiv,
sondern eher, wie mensch damit umgeht. Wenn Eltern ihre Kinder vor die Tür setzen, weil sie sich „unmoralisch“
verhalten haben und sich dabei auch noch „ein Kind haben andrehen lassen“ dann mag ich da zumindest ein
Abtreibungsförderndes Verhalten erkennen. Schlimm – oder? Ich denke, dass Kinder ein gesamtgesellschaftliches
Thema sind und keines mit denen man eine potentielle Mutter alleine lassen sollte. Vor oder nach der Geburt.
Fakt ist, allzu oft lässt man sie im Stich. Und in einer solch akuten Notlage, Hilfen zu erkennen und
überhaupt wahrnehmen zu können, ist mit Sicherheit für viele kaum möglich. Denn die Krise als solche
verstellt oft den Blick dafür. Ein Grund dafür, dass Beispielweise Babyklappen leider kaum eine Abtreibung
verhindert haben.
Auch ich habe mich damals für das Kind entschieden, wobei ich nicht darüber nachdenken mußte. Ich hätte
es auch ohne die Sicherheit einer Ehe gewagt. Es alleine zu erziehen! Ich hätte gern mal den Begriff
Notlage hier definiert! Was ist hier in Deutschland eine Notlage?
Muslims Dass Muslims mehr Kinder haben, liegt vor allem daran, dass in den arabischen Ländern, der Türkei
…etc…die Kinder die finanzielle Absicherung des Lebensabends der Eltern sind. Dort gibt es nicht z.B.
unser Versorgungssystem. Man sieht auch, dass in westlichen Gesellschaften vor allem die traditionellen
Familien mit einer Kinderschar gesegnet sind, weil sie eben diese Tradition hier weiterleben. „Moderne“
Muslims mit „westlichem“ Lebensstil dürften z.Zt. nur noch leicht über dem Gesamtdurchschnitt liegen.
#45 Andreas_Rau 12:41:07 | Donnerstag, 28. August 2008
wieder andere knicksen, bevor sie sich auf die Bank setzen und die Protestanten stellen sich sinnierend
vor die Bank. So jetzt aber Schluss mit den Albernheiten, denn ich finde, den Beitrag von JMX sehr bedenkenswert.
Gestank? Ich weiß nicht, welche Erfahrungen Sie mit Abtreibung und Schwangerschaften haben. Ich habe
eine Tochter. Da habe ich noch studiert. Es war hart, aber Abtreibung stand niemals zur Debatte. Aber
mir stinkt Ihre Argumentation gewaltig. Woher wollen Sie wissen, daß Abtreibungen immer (oder fast immer)
in einer schweren Notlage geschehen? Mir stinkt ihre Unterstellung. Ich habe derlei niemals behauptet,
ich kritisierte nur die pauschalisierende Verleumdung, es ginge den Abtreibenden nur um Hedonismus und
Reichtum. Ich bin grundsätzlich bereit. schwere Notlagen anzuerkennen, Notlagen, die es einer Frau scheinbar
unmöglich machen, ein Kind auszutragen. Das ist doch schon mal ein Anfang. Oft werden Notlagen aber herbei
„diagnostiziert“, man macht ihr die Abtreibung schmackhaft, anstatt ihr andere Möglichkeiten aufzufeigen.
Mir ist es selbst so ergangen bei unserem ersten Kind. Das mag in Einzelfällen so sein, aber normalerweise
ist das nur die letzte Alternative. Meine Erfahrung. Mit der Empfehlung zur Abtreibung ist man sehr vorsichtig.
Und in Gesprächen mit anderen Müttern habe ich Ähnliches gehört. Und das ist nicht mal so eben“schwammig
daher“ formuliert. Das war LIVE. Aha. Alles Mütter. So stark kann die „Nötigung“ dann wohl nicht gewesen
sein…
@Lorenz In europäischen Familien ist das Haupt, der Pater familias, heruntergeschlagen Einen „Pater familias“
hat es noch nie gegeben. Find ich immer köstlich, wenn die Tradis zu blöde sind, ihr eigenes angebliches
Wertesystem wenigstens orthographisch richtig zu schreiben, von der Grammatik mal ganz abgesehen.
Täubchen Viele sind im Außendienst tätig Meinen Sie das sexuell? Und wenn ja, in der von Gott gegebenen
Ordnung oder widernatürlich auf Parkplätzen und sogenannten Saunen?
#30 Andreas_Rau 12:14:45 | Donnerstag, 28. August 2008
@colombe Aber das sagt er doch *grins* Deswegen will er ja auch keine Demokratie in den Beziehungen Aber
ganz im Ernst? Ich finde das auch eher peinlich
@ Lorenz konfliktarme gemeinsame Aufzucht betreiben. In welcher Zeit hat man Sie denn vergessen! Wir Frauen
sind doch gezwungen, dass Regiment in der Familie zu übernehmen. Die Männer sind doch nie da! Viele
sind im Außendienst tätig und fühhren eine Wochenendehe! Oder wenn beide berufstätig sind, ist es
doch meistens die Frau, die eine Doppelbelastung trägt. Männer wollen doch nur ihre Ruhe abnds haben!
Ohne uns Frauen seid ihr doch arme Würmchen!
#28 Andreas_Rau 12:11:12 | Donnerstag, 28. August 2008
Kinder – sind so kleine Hände >>Es gibt Notfälle, aber keine „unausweichlichen“! Und es gibt Verantwortungslosigkeit
und Leichtsinn! Im Bett und außerhalb auch!<< – was heißt das jetzt? Sollen Kinder dann die Strafe sein
für verantwortungsloses Verhalten???? Geht es noch? Kinder sind Kinder und sollten Willkommen sein und
nicht als „Strafe“ instrumentalisiert werden. Und – ohne der Abtreibung das Wort reden zu wollen – ich
als Mann stecke da nicht drin. Mich interessieren die Frauen die dahinter stecken und wie es ihnen damit
geht. An die „Leichtfertigkeit“ mag ich nämlich nicht glauben. Und das bestätigen mir die Kolleginnen
in den Schwangerenkonfliktberatungen. Aber unabhängig von allen anderen Beiträgen habe ich etwas wahrgenommen,
was mich erschreckt hat. Da laufen Jugendliche mit ehrbaren Absichten für das Lebensrecht und was macht
kreuz.net daraus? Sie entstellen diesen Beitrag der Jugendlichen mit einer unmöglichen Einleitung und
instrumentalisieren den Marsch prompt wieder zu einer Hetzjagd. Zum Thema Islam – da gehören Kinder nicht
so selbstverständlich zur Familie, wie hier geschrieben. Da führen die Theologen nämlich den gleichen
Streit wie unsere Politiker. Auch dort gibt es theologische Stimmen, die eine Fristenlösung unproblematisch
finden. www.way-to-allah.com/…emen/Abtreibung.html
Muslime; Fairerweise… …sollte man dazu sagen, dass muslimische Familien eine Ordnung haben, die Kindesaufzucht
konfliktarm ermöglicht. In europäischen Familien ist das Haupt, der Pater familias, heruntergeschlagen
und duch eine Kumpanei der Eheleute auf Augenhöhe ersetzt. Unter diesen Bedingungen kann man nur in perfekten
Beziehungen konfliktarme gemeinsame Aufzucht betreiben. Daher fällt es einem Moslem möglicherweise leichter,
ja zu Kindern zu sagen. Für ihn ändert sich weniger als für einen westlichen Mann, wenn Kinder in die
Beziehung hinzutreten. Unter westlichen Rollenvorstellungen der Geschlechter würden Moslems meines Erachtens
ähnlich gegen Familie und das Lebensrecht ihrer Nachkommen entscheiden, wie es die „Autochthonen“ tun.
Ein Übermaß an innerfamiliärer Demokratie lähmt die Familien.
=Zweitaccount .chen: Neuaccount „OhJe“ Und hier der nächste Klops des neuaccounts OhJe: Liegt es nicht
in der Natur der Sache „Elternschaft“ ein Leben fremdzubestimmen, zumindest die ersten Jahre des Leben
des Kindes? Heißt das, daß wir jetzt auch Säuglinge und Kleinkinder umbringen dürfen im Zuge elterlicher
„Fremdbestimmung“? Wenn die Fremdbestimmung doch – nach Meinung von OhJe – das Tötungsrecht miteinschließt?!!
#25 Hoffnung 11:49:21 | Donnerstag, 28. August 2008
@ Florian Geyer Ist das ihr richtiger Name, oder ein gewählter Nickname? Wenn gewählt, an wen orientieren
Sie sich, an Florian Geyer, dem exkommunizierten Bauernführer, der 8 SS-Kavelleriedivison die diesen
Namen trug, oder dem Grenzregiment 3“Florian Geyer“?