Wichtige Angestellte der Diözese Linz haben keine Hemmungen, ihren vorgesetzten Bischof öffentlich der Lächerlichkeit preiszugeben.
Ferdinand Kaineder auf der Webseite der Kommunikationsstelle der Diözese Linz.
(kreuz.net) Vor knapp einem Jahr veröffentlichte Bischof Ludwig Schwarz von Linz im Diözesanblatt seiner
Diözese eine „Kirchenamtliche Klarstellung“. Darin bekräftigte er das kirchliche Verbot von Laienpredigten
bei der Heiligen Messe.
Doch Ende Juli predigte der Laie Ferdinand Kaineder – immerhin offizieller Kommunikationsverantwortliche
der Diözese Linz sowie Pfarrgemeinderatsobmann der Pfarrei Kirchschlag – während einer Sonntagsmesse.
Das berichtete das Linzer Portal ‘kath.net’. Die Gemeinde Kirchschlag befindet sich 10 Kilometer nördlich
von Linz.
Der Vorfall ereignete sich am 27. Juli beim Sonntagsgottesdienst der Pfarrei des Linzer Stahlswerks
Vöest.
Der neugläubigen Veranstaltung stand Pfarrer Rupert Granegger
vor.
Nachdem Hw. Granegger das Evangelium gelesen hatte, ging Kaineder zum Ambo und hielt eine sehr lange
Predigt.
Kaineder ist in der Vergangenheit als Hauptverantwortlichen für die Skandal-Jugend-CD der Diözese
Linz bekannt geworden.
Nach anhaltenden Protesten wurde das Machwerk von Bischof Schwarz verboten.
In
Zukunft soll die Sonntagsmesse in der Pfarrei Kirchschlag einmal pro Monat durch einen Wortgottesdienst
ersetzt werden, obwohl Aushilfspriester für die Meßzelebration zur Verfügung stünden.
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35 Lesermeinungen
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@new____ Wir in unserer altgläbigen Pfarrei haben nur Priesterepredigten von jungen Priestern (altersdurchschnitt
33 Jahre) 1) Wenn der Chef in meinem Betrieb etwas anordnet, und es wird von den Untergebenen nicht durchgeführt,
dann wird der Untergebene abgemahnt , und wenn er dann nicht folgt, wird er herausgeworfen. Ich finde
der Bischof sollte auch so handeln. 2) Jeder kann Predigen oder Vorträge halten. Nur geht dies eben nicht
in der Messe. Wenn ein Pastoralassisten Predigtbedürfnis verspürt, kann er ja Gläubige zu einem Abendvortrag
einladen. Und wenn er gut ist , kommen auch viele
Hallo,new: vielleicht weiß man eine gescheite Predigt erst zu schätzen, wenn man an einer gescheiten
Messe teilgenommen hat? Ohne Pastoralassistentin, die auf spitzem Schuhwerk den Leib Christi austeilt,
nachdem Sie sich vorher schon als Lektorin austoben konnte? In dem Fall weiß man eine gescheite Predigt
dem jederzeit vorzuziehen.
_____ Es gibt eine Menge Leute die Glauben es käme auf die Qualität einer Predigt an. Nun möge diese
Zielgruppe einmal darüber nachdenken, warum so altmodische „Altgläubige“ viel viel lieber einen gebrechlichen
schwachen ausländischen Priester mit einer Kurzpredigt schätzen als die Pastoralassistentin … wohlgemerkt
innerhalb der heiligen Messe.
Wenn kein Priester anwesend ist… …kann man ja darüber diskutieren ob so etwas nicht sinnvoll ist.
Aber ansonsten will ich auch dass der Priester predigt.
materna Zum Thema Laenpredigten ist es vielleicht auch interessant anzumerken, dass es in den Orten Waizenkirchen,
Michaelnbach und Umgebung Wortgottesdienste mit Laienpredigten gibt.
Jedes Volk bekommt eben die Priester die es verdient… …und so wie es aussieht verdienen die Deutschen
eben überhaupt keine Priester (siehe Priestermangel und Gemeindezusammenlegung). Wer seine Gottesdiener
so behandelt wie in den deutschen Gemeinden, der muss sich halt nicht wundern wenn die Auserwählten den
Staub von ihren Füssen gegen sie abschütteln und einfach weiterziehen. Aber das ist ja genau das was
die Masse der deutschen Katholiken will: die Abschaffung des männlichen Priestertums. Insofern bekommen
sie genau das was sie gewollt haben. Sollen sie halt zu den Protestanten gehen.
Biene Maja Da irrst Du. Ich lese sehr viel und informiere mich. Liebe Maja, Du kannst doch nicht so weltfremd
sein und blind alles glauben, was man Dir zu glauben befiehlt. Sprichst Du nur mit frommen Katholiken
informierst Dich nicht, was wirklich los ist und wie es in der Welt und auch unter den Katholiken wirklich
aussieht? Siehst Du nur die heile Welt? Verantwortungsbewußte Katholiken müssen sich doch der Sache
Stellen und nicht versuchen alles schön zu reden. Es gibt eben viele Dinge in unserer kath. Kirche, die
nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun haben und so von den Menschen einfach und zu Recht nicht mehr
angenommen werden. Da kann man doch den Kopf nicht in den Sand stecken und so tun, als ob alles bestens
wäre. Man sieht ja wo das hin führt. Köln hat z. B. schon 10 Prozent Moslems und die Zahl ist steigend.
Da kann man doch nicht ruhig bleiben. Liebe Grüße Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
@Elijahu: Messe spielen Aber so wie es aussieht hat diese Gemeinde ihre Strafe ja schon weg: in Zukunft
keinen Priester mehr. Da können die sich dann gegenseitig einen vorpredigen und Messe spielen, ganz nach
Protestantenart. „Messe spielen“ ist wirklich ein passendes Wort. Laienpredigten will ich mir auch nicht
anhören: lese ich die Bibel und gute Bücher, habe ich mehr davon.
Wo soll der sich denn… …explizit über den Bischof lustig gemacht haben? Der hat sich lediglich eigenmächtig
über das Verbot der Laienpredigt hinweggesetzt. Aber so wie es aussieht hat diese Gemeinde ihre Strafe
ja schon weg: in Zukunft keinen Priester mehr. Da können die sich dann gegenseitig einen vorpredigen
und Messe spielen, ganz nach Protestantenart.
Biene maja Ein Bischof ist ein Mensch wie Du und ich und wenn er Anlaß gibt, daß man sich über ihn
lustig machen kann, dann soll dem auch nichts im Weg stehen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#23 Biene Maja 18:16:25 | Freitag, 29. August 2008
Lieber KEINeder über den Bischof als Ihr Vorgesetzter macht man sich nicht lustig Elijahu und Florian
Gayer haben Recht ich bezahle Sie mit meinen Kirchenbeitrag Ihre Wald und Wiesen- geschichten können
Sie sich für sich behalten.
Gallspacher Szenebar Bin gerade in der Galerie dem Verweis zu den Bildern der Kirche von Gallspach nachgegangen
und muss sagen: HUT AB! Hätte garnicht gedacht, daß die Ostmärker so (gut neudeutsch) coole Locations
zimmern können, da ist ja jede Szenebar in Berlin ein Kuhstall dagegen. Vor allem diese geile Altartheke.
Da möcht man sich doch grad dranlehnen und die Mädels ins Visier nehmen. Muss ja nicht gerade so eine
frigide Pastoralassistentenmuschi im Taizefummel sein …
@Aleph: Ernüchterung für die Kirche: Ihr Postung ist ziemlich ernüchternd, wo ich Ihnen doch den Himmel
erschließen wollte, ehemals sakrale Dinge sinnvoll im banalen Alltag einzu setzen. Das war doch nur ein
saurer Hering gegen den im Beichtstuhlbar zugezogenen Kater.
Sofa vorm Altar Mal wieder ein absoluter Tiefpunkt. Man weiss nicht ob man lachen oder weinen soll bei
sowas. Wer lässt sich so was einfallen? Gelangweilte Hausfrauen im Pfarrgemeinderat? Was zum Geier haben
Frauen überhaupt in Pfarrgemeinderäten zu suchen? Und warum trägt das Weib in dem Foto da (die die
aussieht als hätte sie einen Frosch verschluckt) ein weisses liturgisches Gewand das so aussieht wie
das von dem Priester? Ist das nicht ausdrücklich verboten? Und da soll man noch seine sonntägliche Kirchbesuchpflicht
erfüllen. Unglaublich sowas. Halligalli in der Messe, sowas kommt dabei raus wenn man Frauen mal ungestraft
machen lässt in den Gemeinden (siehe Paulus).
#19 Florian Geyer 14:04:22 | Freitag, 29. August 2008
Herr Kaineder ist auch der Hauptverantwortliche für die berühmt-berüchtigte Jugend_CD www.kathtube.com/player.php?id=450die
15 000 jungen kirchensteuer- Neuzahlern per Post nach Hause geschickt wurde. Man erfährt auf dieser Diözesan
CD wo die u.a wo die nächsten Abtreibungskrankenhäuser sind und wie man beim 1 Mal mit dem Kondom umgeht
@die Bilderstrecke Schauderhaft! Zahlt man Kirchensteuern für sowas? Das Gemeindezentrum: zugebend ein
schönes Gebäude, aber wenn die Priester und seine Gehilfe im schönen Ambient arbeiten und wohnen möchten,
müssen sie nicht unbedingt die Finanzierung aus der Geldtasche der Laien ziehen. Modern Art in der Kirche:
nicht die besten Stücke, kriegt man viel besseres zu sehen im Guggenheim Museum. Dafür geben sie also
das Geld aus, für Schund, der angeblich Kunst sei: womit helfen sie denn den Obdachlosen, den Alkoholikern,
den Drogensüchtigern? Die Heilsarmee ist in dieser Hinsicht viel besser. Frauen suchen Selbstentfaltung
im Gottesdienst: bitte, man kann stattdessen im Chor singen, auf die Musikschule gehen, Tanzclub besuchen…
Aber natürlich, im Gottesdienst rumzupuschen kostet weniger Mühe. Der Spaß wird von der Gemeinde finanziert.
Sofa vor dem Altar: gut, gut, wir wissen alle, daß der gute Pfarrer gern in einer Talkshow mitmachen
möchte. Aber wer lädet ihn denn ein: das Beste ist, daß man selber eine organisiert, und alle Laien
müssen erzwungenerweise die Rolle der Zuschauer spielen, und sagen: wie GROßARTIG ist unser Pfarrer,
unsere Gemeindereferentin!!!
Ich bezweifle mal allen Ernstes… …das es in absehbarer Zukunft zu einer solchen Entscheidung durch
den Vatikan kommen wird, allein schon aus Gründen der kirchlichen Disziplin. Wenn ein geweihter Priester
anwesend ist, sollte IMMER zuerst er die Predigt halten und nicht ein Laie. Ausnahmeregelungen sind natürlich
theoretisch denkbar, aber bis jetzt gibt es keine. Wo ist denn das Problem? Die müssen doch nicht unbedingt
in der Sonntagsmesse predigen und damit andere Gläubige vor den Kopf stossen und provozieren. So etwas
spaltet nur die Gemeinde und ist von daher ein Ärgernis. Wenn ein Priester anwesend ist hat er auch die
Predigt zu halten, wofür werden die denn bezahlt. Ich habe den Verdacht dass es diesen Laienpredigern
gar nicht darum geht, die Gemeinde mit einer Predigt zu erbauen, sondern lediglich darum ihre eigene Eitelkeit
zu befriedigen. Die wollen auch mal im Mittelpunkt stehen, so wie der Priester in jeder Messe. Im Grunde
halte ich die meisten Laienprediger für armselige attention whores.
Konziliares Vorbild Nein, dieser Mann/Bischof? ist der Prototyp des Konzilsfunktionärs, denn er heuchelt
keine Katholizität, wie das Gros seiner Mitfunktionäre!
Laien können ja meinetwegen predigen wie sie lustig sind… …aber doch bitte nicht in der Heiligen
Messe, da erwarte ich eine Predigt vom Priester. Es gibt durchaus Laien die besser predigen können wie
so mancher Priester. Aber trotzdem sollten die das nicht ausgerechnet in der Messe tun.
@joberens: Urkirche? die Urkirche erinnern, in [der] es nur die sogenannten Laien waren, die die Predigten
hielten Woher wollen Sie das denn wissen? MfG Christoph Heger
sollte man nicht das Schweinchen und alle seine Artgenossen mal langsam zur Schlachtbank führen? (naja,
vll. erstmal nur metaphorisch , wie nützlich wäre doch eine Inquisition, die mal richtig aufräumt.
In Zeiten die sich ändern, sollte man vll. auch mal wieder über bewährte Lösungen nachdenken.)
#5 ExBochumer † 12:23:29 | Freitag, 29. August 2008
Ernsthafte Christen … lassen sich von einem joberens und seinem Sektenführer nicht vereinnahmen. Ernsthafte
Christen stehen zur Lehre der Kirche und brauen sich nicht ein eigenes Süppchen wie dieser Organist,
der nunmehr in evangelischen Häusern „orgelt“.
Angst Beweist man damit nicht Angst und Unsicherheit, wenn man Laienpredigten im Gottesdienst verbietet?
Man sollte sich doch wieder an die Urkirche erinnern, in es nur die sogenannten Laien waren, die die Predigten
hielten und daß diese gewirkt haben beweist doch die schnelle Aufbreitung des Christentums. So sollte
man amtskirchlich endlich den Mut aufbringen, den Laien mehr zutrauen, denn er heilige Geist wirkt bekanntlich
wo er will und läßt sich weder vom Papst noch von Bischöfen vereinnahmen. Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)