Theologie
Die Theologen sind nur noch angepaßte Nachbeter
Der Ausdruck „soziale Gerechtigkeit“ ist die Maske des Neids, „Teamfähigkeit“ die Maske des Hasses auf die Ehrgeizigen und Erfolgreichen, „Dialog der Kulturen“ die Maske der geistigen Kapitulation. Ein bekehrter Linker hat’s gemerkt.
Buchcover des Werkes "Das Wissen der Religion" von Norbert Bolz.
Buchcover des Werkes „Das Wissen der Religion“ von Norbert Bolz.
(kreuz.net) Es ist eine Arroganz zu sagen: Ich glaube nicht. Das erklärte der deutsche Philosoph Norbert Bolz (55) vor dem deutschen Boulevardmagazin ‘Focus’.

Bolz ist ein zu Verstand gekommener, ehemaliger Linker. Er lehrt Medienwissenschaft an der ‘Technischen Universität’ in Berlin.

In seinem Buch ‘Die Helden der Familie’ hat er sich bereits für die Familie eingesetzt. Jetzt doppelt er mit dem Werk ‘Das Wissen der Religion’ nach.

Unglaubwürdiger Atheismus

Die Antwort des Atheismus oder des schieren Unglaubens ist für ihn nicht mehr glaubwürdig.

Es gehe für ihn „nicht um das Einlaufen in den Hafen der christlichen Kirche“, sondern um das Wissen der Religion selber – entschuldigt er sich zu Beginn des Interviews:

Dieses Wissen könne sehr viel mehr bieten als „etwa unsere dämliche Wertediskussion.“

Die Bibel rede nicht von Werten: „Ich finde, das Großartige an der christlichen Religion ist, daß man mit ihr von der Tyrannei der Werte wegkommen kann.“

Dagegen unterwerfe sich die Wissenschaft immer freudiger der Tyrannei der Werte: „So hat einer meiner Kollegen die Bundesregierung aufgefordert, alle Wissenschaftler zu bestrafen, die den von Menschen verursachten Klimawandel leugnen.“

Zwanzigjährige Weisheiten

Bolz’ Ausweg: „Wenn du nicht weißt, was du machen sollst, knüpfe an jene an, die schon eine Antwort gefunden haben.“

Es sei auch historisch vernünftig anzunehmen, daß zweitausend Jahre europäischer Intelligenz „vielleicht interessantere Antworten auf die großen Fragen zu bieten haben als man selber.“

Seinen Studenten mache es überhaupt nichts aus, „wenn ich sie darauf hinweise, daß eine Wahrheit, von der sie felsenfest überzeugt sind, nicht älter ist als – sagen wir mal – zwanzig Jahre.“

Bolz fordert dagegen eine umfassendere Perspektive: Wenn es um den Sinn des Lebens, die richtige Lebensführung und den Umgang mit der eigenen Endlichkeit geht, könne man vom Heiligen Paulus sehr viel mehr lernen als von dem deutschen Philosophen Jürgen Habermas: „Ich habe keine Angst davor, unmodern zu sein.“

Gott ist nicht nichts

Irgend etwas müsse Gott sein – erklärt Bolz weiter: „Das ist evident beim Kult ums moderne Ich.“

Die Sozialreligion, in welcher der Staat quasi die göttliche Rolle einnimmt, ist für den Philosophen die wichtigste und folgenreichste:

„Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt, daß wir immer tiefer in den Staatsgötzendienst steuern – und jede Menge Theologen ist bereit, aus Gründen der Anpassung an dieser Sozialoffenbarung mitzuwirken.“

Der Mensch braucht nach Bolz offensichtlich eine Möglichkeit, sich irgendwelchen Imperativen zu unterwerfen.

Sein Fazit: „Angesichts dessen ist das christliche Angebot das freiheitlichste und souveränste und auch intellektuell befriedigendste, weil diese Unterwerfung es ermöglicht, allem anderen gegenüber souverän zu sein – während diejenigen, die den Gott nicht haben, sich sofort in einer gnadenlosen Knechtschaft wiederfinden.“

„Die Frage ist nur: Welche Verknechtung ist die jammervollste? Ist es diese neuheidnische Natur-idolatrie der Grünen, die ich in ganz besonderer Weise lächerlich finde? Oder ist es die Anbetung des Staates, die wenigstens eine gewisse Tradition hat? Oder ist es das Ich-Götzentum?“

Der Antichrist nach dem Heiligen Paulus

Bolz betont, daß der Antichrist nach dem Heiligen Paulus mit einer Rhetorik von Sicherheit und Friede auftritt.

Von dieser Rhetorik des Gutmenschentums seien die Deutschen immer noch gebannt: „Wir müssen einfach erkennen, das ist die Rhetorik des Antichristen.“

Der Ausdruck „soziale Gerechtigkeit“ sei die Maske des Neids, „Teamfähigkeit“ die Maske des Hasses auf die Ehrgeizigen und Erfolgreichen, „Dialog der Kulturen“ die Maske der geistigen Kapitulation.

„Überhaupt: Das, was man Political Correctness nennt, ist die aktuelle Rhetorik des Antichristen.“

Christentum als letzter „Wert“

Dagegen konfrontieren uns die islamischen Fundamentalisten – so Bolz – mit einer Religion, die sich ernst nimmt: „Ich sage nirgendwo, wir müssen zurück zu einer christlichen Religion, die sich vergleichbar ernst nimmt.“

Das Christentum steckt nach Bolz nicht mehr in den Köpfen und in den Seelen der meisten Menschen, sondern als „geronnener Geist“ in der Kultur – und diese sei „wahrscheinlich besser“ als jede andere.

Für Bolz ist es ein „geistiger Selbstmord, eine solche Tradition aufzugeben.“

Auf die Frage, ob er im Ernstfall für Jesus Christus gegen Allah kämpfen würde, gibt sich Bolz sehr ehrlich:

„Ich bin Wehrdienstverweigerer, aber ich war kein überzeugter Pazifist, sondern einfach ein Feigling, weshalb es jetzt frivol wäre, wenn ich behauptete, ich würde kämpfen.“
      
37 Lesermeinungen
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#37   Jörg Guttenberger, Köln   15:18:32 | Donnerstag, 11. September 2008
Die Unterordnung der Frau
ist nur die halbe Wahrheit! Hier hat Paulus ausnahmsweisen einmal zu (äußeren) Strukturen Stellung genommen. Es heißt nämlich weiter: „Ihr Männer, liebet euere Frauen!“ Leibe scließt aber ein aufeienander hören mit ein, ja, setzt es gerade als unabdingbar voraus! Bei innerer Sicht der Dinge tut man Paulus Unrecht, wenn man ihn als Frauenfeind betrachtet.
Die Emanzipationsbewegung kann sich damit allerdings ebenfalls nicht auf Paulus berufen.
Auch gegen die Rechtsform der Sklaverei nimmt Pajlus keine Stellung, fordert statt dessen jedoch einen vom Geist Christi gettragenen Umgang.
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#36   Tyrus   02:11:50 | Montag, 1. September 2008
Von mir aus
Seif gewiss, ich kenne den Zusammenhang, finde aber nicht dass, er die Stelle in ein sonderlich besseres Licht setzt. Myriam, du hast die Frauenfeindlichkeit von Paulus anders interpretiert als die meisten Theologen in den letzten 2000 Jahren… du relativert die Bibelstelle indem du sie so interpretierst, dass sie notdürftig mit der Emanzipation übereinkommen soll, tut sie aber letztendlich trotzdem nicht.
So oder so verstehe ich nicht: Warum muss die Frau sich überhaupt dem Mann unterordnen? Wieso soll sie auf den Mann hören müssen und der Mann nicht auf sie? Und wie soll man sich Jesus unterordnen? Ich war 20 Jahre lang Christ und habe ihn nie mit mir reden gehört. Wie kann ich mich jemandem unterordnen, der nie zu mir spricht?
Weiterhin:
Was ist mit Paulus’ Judenhass?
Was ist mit Paulus’ Legimitation der Sklaverei?
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#35   Jörg Guttenberger, Köln   19:47:37 | Sonntag, 31. August 2008
Schwere Kindheit
Ich kenne selbst den Fall einer heute 80-jährigen Dame, Freundin einer Kollegin und mir daher persönlich bekannt, Tochter einer Putzfrau, die gegen alle nur denkbaren Widerstände von Schule und sonstigen „nützlichen“ Einrichtungen sich ihr Studium in Amerika erarbeitet, dort promoviert hat, englisch und französisch fließend, beruflich durch die halbe Welt gekommen ist und nun im Ruhestand lebt. Was sie ausnahmsweise einmal über den offen zur Schau getragenen Hochmut ihrer Behinderer erzählt, offenbart, daß es Gemeinheiten gibt, die jedes Vorstellungsvermögen sprengen. Trotzdem ist diese Dame stets guter Dinge und von zuvorkommender und herzlicher Wesensart.
Also: eine schwere Kindheit taugt nur bedingt als Entschuldigung! Das Evangelium verlangt, daß wir mit unseren Talenten arbeiten. Wer nur ein Talent empfangen hat, dem wird weniger abgefordert, als dem, der fünf erhalten hat.
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#34   Florian Geyer   01:25:50 | Sonntag, 31. August 2008
Der Masssenabfall
ist grandios. Die Massen sind entchristlicht und vertieren deshalb zunehmend. Das Edle, Wahre und Schöne wird deshalb zunehmend leiden müssen und Verfolgung in Kauf nehmen müssen. Mitschuld ist die Kirche die für 30 Silberlinge die Wahrheit verleugnet, verrät und an den Zeitgeist verkauft.
Die Kirche des Diesseits und des vergötzten Menschentums ist verkommen zu eine pseudospirituellen Wellnesoase und Aktionsbüro. Sie ist genau dort wo sie der Antichrist haben will, sie wird zwar nicht untergehen aber wohl sehr streng gezüchtigt werden.
Die Weltdiener und Menschenvergötzer im Klerus werden leiden müssen.
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#33   Sweetdragon †   15:08:54 | Samstag, 30. August 2008
@ Kunstmaler
Jeder hat eine Chance im Leben. Für einen ist es das höchste als Verkäufer zu arbeiten, der nächste putzt gerne die Strasse und einer hockt sich lieber im Büro den Hintern breit.
Jeder hat die Chance aus seinem Leben was zu machen, egal wo er her kommt.
Nur weil die Eltern nicht „gut“ waren oder man in einem sozialen Brennpunkt aufgewachsen ist und die Kindheit nicht schön war heißt es noch lange nicht das man nichts aus sich machen kann.
„Ich hatte eine schwere Kindheit“ ist die dümmste Ausrede die es gibt, steht auf der selben Stufe wie „ich mußte den umbringen weil mir sein Gesicht nicht gefiel“.
Wer sich damit heraus redet hat sich schon von vorne herein disqualifiziert und ist in keinerster Weise ernst zu nehmen und vorallem es zeugt schlichtweg davon das er null komma null Bock hat was zu tun.
Das ist die Ausrede die von Gewaltverbrechern am häufigsten benutzt wird um ihre Taten zu erklären. Wer diese Ausrede benutzt steht auf der selben Stufe wie ein Mörder und Vergewaltiger.
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#32   Kunstmaler †   09:20:39 | Samstag, 30. August 2008
@Sweetdragon
Diese sch… Ausrede von der schweren Kindheit kann ich echt nicht mehr hören.
Schön, dass Sie (vielleicht) eine schöne Kindheit hatten, aber es gibt Kinder die eine schlechte Kindheit hatten, dass sie eben keine Chancen in diesem Leben haben.
Warum übrings so aggressiv? – ich greife nie jemanden persönlich an. Es gibt nun einmal solche und solche Eltern.
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#31   Jörg Guttenberger, Köln   03:28:00 | Samstag, 30. August 2008
Zeitgeist: Freiheit
Die Freiheit hat Got selbst uns gegeben, denn Gott ist die Liebe und Liebe setzt Freiheit voraus! Eine Liebe unter Zwang gibt es nicht.
Luzifer = der Teufel verführt uns, unsere Freiheit gegen Gott zu gebrauchen, also zum Mißbrauch der Freiheit!!!!!!!!
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#30   Amanda   23:12:29 | Freitag, 29. August 2008
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#29   Colombe de la paix   23:06:16 | Freitag, 29. August 2008
in welchem
Thread , ich suche diesen Beitrag
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#28   Amanda   23:03:04 | Freitag, 29. August 2008
Ei-ei-ei!
So sagen Sie mir doch bitte, werte Taube, über welches Thema Sie ernsthaft zu diskutieren wünschen? Ich habe nämlich in einem parallelen Thread mal wieder dem Joberens verbal eins verpasst und bin durchaus in Diskutierlaune…
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#27   Colombe de la paix   23:01:01 | Freitag, 29. August 2008
@Amanda
Ich hatte mit vorgenommen, heute Abend mal ernsthaft
über ein Thema zu diskutieren!
:-(
Aber nach diesem Morgen haben Sie Ihr Examen zum
Carbolmäuschen mit Bravur bestanden! :(3
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#26   Amanda   22:56:52 | Freitag, 29. August 2008
Also wirklich,
erst erklärt Colombe mich zur Kennerin des Glaubens, nun macht sie mich auch noch zur Schwester. Das ist gar nicht gut für meine Demut… :-$
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#25   EvaHermanFan akaFreimaurerin   22:55:54 | Freitag, 29. August 2008
Nein, danke, hab
schon alles gecheckt! Gute Arbeit! (Vielleicht lese ich nur nochmal diesen Artikel, bevor ich anfange, mich dazu zu äußern.)
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#24   Samurai   22:55:03 | Freitag, 29. August 2008
Galatea, wie kommen Sie zu Ihrer Meinung über mich?
Ich bin definitiv für ordentlich zelebrierte Messen, was den Einsatz anderer Musik(instrumente) ausser der Orgel sowie die Verwendung freier Fürbitten nicht ausschliesst, darüber hinaus lese ich regelmäßig und gerne in der Heiligen Schrift.
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#23   Colombe de la paix   22:53:29 | Freitag, 29. August 2008
Hallo Eva H.
den hatten wir wirklich, kommen Sie nun wieder
zur Nachtschicht?
Da Sie alles gelesen haben, brauchen Sr Amanda und ich Ihnen keine Übergabe – Protokoll ausfertigen :-]
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#22   Amanda   22:51:01 | Freitag, 29. August 2008
O ja, der Morgen war ganz lustig!
Wie schade, dass Sie nicht mit von der Partie sein konnten. Aber wie gut, dass Sie jetzt da sind.
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#21   EvaHermanFan akaFreimaurerin   22:49:38 | Freitag, 29. August 2008
Hallo, Colombe!
Ihr hattet ja echt einen lustigen Morgen!
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#20   Colombe de la paix   22:48:01 | Freitag, 29. August 2008
@Amanda
Nein diesmal nicht und Tyrus weiß das auch!
Das ist kein Thema für Witz und Ironie.
Es freut mich immer, wenn junge Menschen sich ehrlich mit der Bibel beschäftigen.
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#19   Samurai   22:45:52 | Freitag, 29. August 2008
@ tyrus
Ich wollte keineswegs verletzend werden, sollte ich es gewesen sein, möchte ich mich hiermit in aller Form entschuldigen.
Mir ist es nur wichtig, daß Bibelstellen im Zusammenhang gelesen werden, weil sonst zu schnell Mißverständnisse entstehen können- weiterhin Alles Gute auf dem Glaubensweg.
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#18   Amanda   22:44:37 | Freitag, 29. August 2008
Oh, werte Colombe,
das ist entschieden zuviel der Ehre.
Oder war es gar Ironie? :-P
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#17   _zeitgeist   22:38:59 | Freitag, 29. August 2008
@gelobt sei Jesus Christus
Ich stimme Ihnen zu, aber die Meinungs- und Gewissensfreiheit stellt jeden von uns vor die Wahl, zu glauben. Luzifer hat dem Menschen die Freiheit gegeben, zwischen gut und böse zu unterscheiden, ja sich selbst in Frage zu stellen. Diese Freiheit hat uns von Gott getrennt.
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#16   Colombe de la paix   22:32:16 | Freitag, 29. August 2008
@ Hallo tyrus
schön , dass Du auch wieder hier schreibst! :-]
Es freut mich,dass Du Dich wieder mit dem Glauben
beschäftigst! In Amanda, Myriam und Samurai findest
Du wirkliche Kenner des Glaubens! :)3 :(3
Viel Glück wünsche Ich Dir auf diesem Weg ! o^/
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#15   Galatea   22:27:56 | Freitag, 29. August 2008
@Samurai:
Leute, die die Bibel lesen, die mögen Sie doch eh nicht. Im Zusammenhang oder außerhalb zitiert.
Leute, die hier Wissen zu verbreiten versuchen, mögen Sie auch nicht.
Sie mögen eigentlich nur jene, die Ihre Kumbaya-my-Lord Gottesdienste schön finden.
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#14   JMX   22:21:03 | Freitag, 29. August 2008
myriam
Das macht es leider kein bißchen besser.
@gsjc: Offen gesagt hat da schon öfter jemand, das macht es nur leider nicht weniger falsch.
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#13   myriam   22:20:17 | Freitag, 29. August 2008
Amanda:
O danke. Ich fürchte nur, dass Tyrus sich schwer tun wird, das anzunehmen.
Liebe Grüße, myriam
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#12   Samurai   22:19:42 | Freitag, 29. August 2008
@ myriam: Danke, ich kann solche Leute nicht ausstehen, die Bibeltexte aus dem Zusammenhang reißen.
Danke nochmals
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#11   Amanda   22:16:50 | Freitag, 29. August 2008
@myriam
Gut gekontert, bravo!
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#10   myriam   22:16:06 | Freitag, 29. August 2008
Tyrus:
„Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau.“
– Eph 5,23(22) – und weiter: 23 … denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib.
25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, … 28 Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib.
Heißt meiner Meinung doch folgendes: die Frau soll sich dem Mann so unterordnen, wie sie sich Christus unterordnet. Und Christus verlangt keine Unterwürfigkeit, sondern die Bereitschaft, auf Ihn zu hören.
Aaaber, der Mann muss bereit sein, gegebenfalls auch sein Leben hinzugeben für seine Frau …
Ist es Ihnen möglich, das so anzunehmen? :-]
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#9   gelobt sei jesus christus   22:02:49 | Freitag, 29. August 2008
Endlich spricht
es jemand offen aus:
Der Atheismus ist nichts als eine Erfindung und eine Dummheit des Geistes…
das Gott nicht sei, kann nicht sein…
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#8   Samurai   21:58:06 | Freitag, 29. August 2008
@ tyrus
Haben Sie die erwähnten Bibelstellen einmal (!) im Zusammenhang gelesen?
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#7   Tyrus   21:12:30 | Freitag, 29. August 2008
Bezüglich des moralischen Werts Paulus’ Schriften
„Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau.“
– Eph 5,23
Ein typisches Beispiel fürer das archaisch-patriarchalische Weltbild des Paulus. Frauen sollen den Männern unterlegene Geschöpfe sein. Machen mittlerweile nicht mehr Frauen in Deutschland Abitur als Männer?
„Die (Juden) haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen feind.“
– 1. Thess 2,15
Den Judenhass haben mitnichten die Nationalsozialisten erfunden. Paulus gesamte Schriften triefen davon. Durch das gesamte Mittelalter hindurch gab es Judenpogrome durch katholische Christen. Fast immer berief man sich dabei auf Paulus.
„Ihr Sklaven, seid gehorsam in allen Dingen euren irdischen Herren!“
– Kol 3,22
Paulus hatte also offenbar nicht das geringste Problem mit der Sklaverei, im Gegenteil, er unterstützt sie!
Dies sind nur ein paar von unzähligen Beispielen aus Paulus Schriften. Und da behauptet der Autor des obrigen Artikels wahrhaftig, Paulus wäre als moralisches Vorbild für die heutige Gesellschaft geeignet? Lachhaft!
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#6   freddie schenk   20:57:55 | Freitag, 29. August 2008
@Kunstmaler
Ich reklamiere für mich nicht, eine schwere Kindheit gehabt zu haben. Aus kindlicher Sicher war sie sogar prima – mit den Abstrichen, die man als Kind halt so macht, wenn Papa und Mama mal wieder verhindert haben, dass man seinen Willen durchgesetzt bekommt ;-). Aus dem Abstand der Jahre (ich bin heute 41) und jetzt mit zwei eigenen kleinen Kindern, sehe ich meine Eltern heute in einem anderen Licht. Und auch meine Kindheit. In meiner Kindheit sind Dinge grundgelegt worden – schlechte Angewohnheiten, falsche Überzeugungen … – für die ich nur zum Teil etwas kann. Beispiel: Ich verstehe heute, dass meine Eltern bis heute allzu oft der Ansicht sind, ein Dritter tue dies oder das, um sie zu ärgern. Das kann der Vordermann im Kaufhaus sein, der die Tür nicht aufhält, der Fahrer im nächtlichen Gegenverkehr, der das Fernlicht nicht rechtzeitig ausschaltet und blendet etc.
Bagatellen, ich weiß! Daraus sind Angewohnheiten und Sichtweisen geworden, die ich (unbewusst) übernommen habe. Heute erkenne ich das. Jetzt – und damit komme ich zum Kern dessen, was ich ausdrücken möchte – gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Ich beklage, dass meine Eltern mich derart beeinflusst haben und lasse alles, wie es ist.
2. Ich erkenne den Fehler, seine Ursachen und seine Wirkung, und ändere mein Verhalten.
Mit dem 2. Punkt übernehme ich Verantwortung. Meine Eltern haben gehandelt, wie sie gehandelt haben. Warum? Keine Ahnung. Spielt auch keine Rolle. Wichtig ist, was ich jetzt tue.
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#5   Sweetdragon †   20:47:27 | Freitag, 29. August 2008
@Kunstmaler
:-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
Diese sch… Ausrede von der schweren Kindheit kann ich echt nicht mehr hören.
Jeder aber auch wirklich jeder hat es in der Hand aus seinem Leben was zu machen. Man muß nur den Arsch hoch bekommen dann kann auch ein Sonderschüler der hinterm Wald aufgewachsen ist Manager in einem Konzern werden. Oder Doktor oder was auch immer man will.
Natürlich auch Mörder und Vergewaltiger … das gibt immer dicke Pluspunkte wenn man ne schwere Kindheit hatte …
:-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#4   Brandenburgis   20:14:04 | Freitag, 29. August 2008
ZItat zum Buch:
Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben. Das geht über die Demütigung der geistigen Abtrennung noch hinaus, dann wird das Reich der verkehrten Welt aufgerichtet, und der Antichrist trägt die Maske des Erlösers, wie auf Signorellis Fresco in Orvieto. Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten. Arnold Gehlen
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#3   Kunstmaler †   19:08:41 | Freitag, 29. August 2008
@freddie schenk
ICH BIN FÜR MEIN LEBEN VERANTWORTLICH! :)3
Ihren Eintrag finde ich bemerkenswert, da Sie wirklich versuchen Ihr Leben ohne Vorwürfe an andere in die Hand zu nehmen – doch was mich ein bisserl stört – es kann nicht jeder Mensch was für eine unglückliche Lebenssituation.
Vor allem, wenn man eine schwere Kindheit hatte, ist es nicht leicht das weitere Leben so zu gestalten wie es hätte sein sollen und hätte sein können. Das meine ich z. B. aus beruflicher Hinsicht – wenn Eltern sich trennen, dann hat das Kind rein finanziell nicht die Möglichkeit, die andere Kinder haben, um im Leben wirklich weiterzukommen.
Aber allgemein betrachtet ist es richtig – man kann die Verantwortung nicht abschieben für sein Leben.
Vor allem – wir alle haben die Chance bekommen, nicht dieselben Fehler zu machen, die unsere Eltern (natürlich nicht alle Eltern!) gemacht haben.
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#2   JMX   18:32:06 | Freitag, 29. August 2008
„Die Bibel redet nicht von Werten“
Schön, daß das endlich mal einer zugibt. ^-^
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#1   freddie schenk   17:38:52 | Freitag, 29. August 2008
Da is was dran
Der Ausdruck „soziale Gerechtigkeit“ sei die Maske des Neids, „Teamfähigkeit“ die Maske des Hasses auf die Ehrgeizigen und Erfolgreichen…
Ich bin weder Theologe oder Philosoph, noch Soziologe oder sonst ein Wissenschaftler und perfekt bin ich schon gar nicht. Ich versuche „nur“ aufrecht durchs Leben zu gehen, jeden Tag Neues zu lernen, weiter zu kommen und mich nicht auszuruhen auf dem, was ich bisher geglaubt, gedacht und gefühlt habe. Vor allem: ich will die Verantwortung für mein Leben übernehmen, mich nicht wegducken und nach papa Staat schreien, wenns mir, wie jetzt gerade, mal nicht so gut geht. ICH BIN FÜR MEIN LEBEN VERANTWORTLICH!
Was das mit Bolz’ angeführtem Zitat zu tun hat? Nun, ich erlebe zunehmend, dass kaum jemand noch Verantwortung übernehmen will. Für sich nicht und für andere (Schwächere) schon gar nicht. Und wer besser ist, wird nicht bewundert und zum Vorbild genommen für seinen Fleiß, seinen Erfolg und Mut. Nein; er wird degradiert, weil er gut ist.
Aber ich will mich trotzdem nicht einreihen in die Reihen der Nörgler, Besserwisser und Schlechtmacher. Ich erkenne, dass das Leben, dass Gott, es wohl mit mir meint. Und ich habe mich aufgemacht, ein besseres irdisches Leben zu führen – in (gottgewolltem) Wohlstand und in Fülle. Nicht sozialromantisch verklärt, sondern fordernd und gebend!
PS. Ich muss nach dem Beitrag weg vom PC. Antowrte also später auf mögliche Diskussionsbeiträge. Nur, falls jemand denkt, ich wolle nicht diskutieren.
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